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Gesundheit - page 19

SCHOCK: Zuckerindustrie besticht Harvard-Wissenschaftler, damit sie Fett anstatt Zucker mit Herzkrankheiten verbinden

in Gesundheit
Codex Humanus

Im Jahr 2009 hat eine Meta-Analyse von 21 einzigartigen Studien, in denen insgesamt ungefähr 350.000 Menschen im Durchschnitt 14 Jahre lang untersucht worden sind, ergeben, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von gesättigten Fettsäuren und der Häufigkeit des Auftretens von Herzkrankheiten oder Infarkten gibt. Der Fachbereich für Ernährungswissenschaft an der Harvard School of Public Health hat jedoch diese Ergebnisse schnell als in bedenklichem Maße irreführend verworfen.

Jetzt wissen wir auch, warum.

Mehr als fünf Jahrzehnte lang sind wir düpiert und einer Gehirnwäsche unterzogen worden. Wir sollten glauben, dass gesättigte Fettsäuren Herzkrankheiten verursachen. Nun, der größere Übeltäter ist tatsächlich der Zucker.

Dokumente aus den 1950er und 1960er Jahren, die kürzlich von einem Forscher an der University of California, San Francisco (UCSF) wiederentdeckt worden sind enthüllen, dass eine Handelsgruppe namens Sugar Research Foundation (eine Zucker-Forschungsgemeinschaft; heute bekannt als Sugar Association, also Zuckerverband) im Jahr 1967 Geld an drei berühmte Wissenschaftler der Universität Harvard bezahlt hat – darunter der mittlerweile verstorbene Dr. Fredrick Stare und Mark Hegsted. Die Summe entspricht dem damaligen Äquivalent von mehr als 48.000 US-Dollar im Jahr 2016 und wurde dafür entrichtet, dass sie nicht nur den Einfluss des Zuckers auf die Herzgesundheit in ihrem zweiteiligen Prüfungsbericht herunterspielen, sondern auch die Schuld rein den gesättigten Fettsäuren zuschieben, indem sie zu dem Schluss kommen, dass eine fettarme und zuckerreiche Ernährungsweise koronaren Herzkrankheiten vorbeugen könnte (CHD, coronary heart disease). Dieser Bericht wurde im New England Journal of Medicine publiziert.

Verursacht Zucker Herzkrankheiten? — Die Ärzte

Bloomberg berichtet:

„Um ihr Argument zu stützen, fanden die Forscher aus Harvard Fehler in jeder einzelnen Studie, die Zucker mit koronaren Herzkrankheiten in Verbindung brachte, anstatt sich auf die Übereinstimmung der Erkenntnisse aus ihnen allen zu fokussieren. Eine Studie, so ihre Aussage, sollte deshalb unberücksichtigt gelassen werden, weil sie als Bezugsquelle eine größere Dosis Saccharose verwendete als auf dem typischen Speiseplan eines Amerikaners vorkommt. Eine andere hatte ergeben, dass die Substitution von Zucker durch Hülsenfrüchte zu erheblichen Verbesserungen der Serum-Cholesterin-Werte führte — aber die Harvard-Wissenschaftler argumentierten, dass eine solche Umstellung nicht möglich sei. Sie ließen Studien außer Acht, weil sie Fruktose oder Glukose statt Saccharose (Haushaltszucker) verwendeten, oder weil sie Versuche mit Ratten anstatt am Menschen machten. Andererseits standen sie Studien weitaus weniger kritisch gegenüber, die Herzkrankheiten mit anderen ernährungsbezogenen Faktoren in Verbindung brachten.“

Indem sie so vorgingen, konnte die Zuckerindustrie die negative Aufmerksamkeit weg vom Zucker hin zu Nahrungsfett und Cholesterol lenken, die bis in die 1980er Jahre als die hauptsächlich Schuld tragenden Faktoren für kardiovaskulare Krankheiten betrachtet wurden. Jahrzehnte nach der von der Industrie finanzierten Überprüfung konzentrierten sich Wissenschaftler und Ernährungsratgeber darauf, gesättigte Fettsäuren in der Ernährung zu reduzieren; das war die primäre Strategie zur Prävention von CHD.

Der Autor der Studie Stanton Glantz ist entgeistert:

„Was mich besonders getroffen hat, war: Ich dachte, die Beweise, welche die Forscher in ihrem Bericht zusammengefasst hatten, stärker und eindeutig zusammenhängender auf den Effekt von Zucker [auf koronare Herzerkrankungen] hindeutete als auf den Effekt von Fett. Wie stichhaltig die Beweise auch gewesen sein mochten, die Zucker mit Herzkrankheiten in Verbindung brachten, immer war daran etwas falsch. Für Fett jedoch war die Beweislage eindeutig. Sie haben eine falsche Dichotomie aufgesetzt. Das war eine sehr ausgeklügelte Strategie, um die Interessen der Wirtschaft schon so früh zu schützen. Es ist überwältigend, wenn man die unterschiedlichen Wege entwirrt, wie die Industrie diese Debatte beeinflusst hat. Der Umfang der Manipulation ist wahrscheinlich noch viel größer als wir uns das vorstellen können.“

Warum aber haben die Forscher an der UCSF einen alten ‚Fall‘ fünfzig Jahre später noch einmal aufgerollt? Weil der Effekt heute immer noch nachhallt; weil die Limonadenhersteller immer noch die Risiken herunterspielen, die eine zuckerreiche Ernährung mit sich bringt; weil Peer-Review-Studien, die uns dazu drängen, unseren Zuckerkonsum so weit wie möglich einzustellen, immer noch als fehlerhaft gebrandmarkt werden; weil die kürzlich veröffentlichten aktuellsten Zuckerrichtlinien der Weltgesundheitsorganisation WHO den Schwerpunkt immer noch darauf legen, dass wir unseren Zuckerkonsum wegen der Rolle des Zuckers für Übergewicht und Zahngesundheit reduzieren sollen – aber nicht wegen des Risikos für unser Herz; und weil die Sugar Association weiterhin die Verbindung zwischen Zuckerkonsum und Herzkrankheiten zurückdrängt.

Die zuckersüße Wahrheit

Die Nahrungsmittelpolitik-Professorin Marion Nestle von der New York University schreibt dazu in einem begleitenden Leitartikel im Journal of the American Medical Association:

„Dieser Vorfall von vor 50 Jahren mag sich wie eine alte Geschichte anfühlen, aber das Problem ist höchst relevant; nicht zuletzt deshalb, weil es einige Fragen beantwortet, die für die heutige Zeit von Belang sind. Ist es wirklich wahr, dass die Lebensmittelfirmen es sich absichtlich zum Ziel gesetzt haben, die Forschung zu ihren Gunsten zu manipulieren?  Ja, das ist es; und sie machen es auch weiterhin.“

So hat beispielsweise letztes Jahr die New York Times enthüllt, dass Coca-Cola, der weltweit größte Produzent von zuckerhaltigen Getränken, Millionen Dollar für die Finanzierung von Forschungsprojekten bereitgestellt hat, welche die Verbindung der zuckerhaltigen Getränke mit und als Verursacher von Fettleibigkeit herunterspielen. Im Juni diesen Jahres hat die Presseagentur Associated Press berichtet, dass Süßigkeitenhersteller Studien finanzieren, die aufzeigen sollen, dass Kinder, die Süßigkeiten essen, ein gesünderes Körpergewicht haben als jene, die keine Süßigkeiten zu sich nehmen. Im August bezeichnete die Sugar Association die Erklärung der American Heart Association (AHA, Amerikanische Herz-Vereinigung) zum Zuckerkonsum bei Kindern als „verwirrend“; denn die Empfehlung der AHA, dass Kinder nicht mehr als 6 Teelöffel Zucker pro Tag essen sollen, sei wissenschaftlich nicht erwiesen.

In einer Reaktion auf die umfangreiche Bekanntgabe veröffentlichte die Sugar Association selbst eine Erklärung, in der sie erläutert, dass die von der Industrie finanziell geförderte Forschung aus dem Jahr 1967 auf unfaire Weise kritisert worden sei:

„Allgemein gesagt ist es nicht nur unglücklich, sondern auch ein Bärendienst, dass von der Industrie finanzierte Forschung als schmutzig gebrandmarkt wird… Am meisten Sorge bereitet dabei die steigende Verwendung von mit Schlagzeilen ködernden Artikeln, die qualitativ hochwertige wissenschaftliche Forschung ausstechen – es enttäuscht uns sehr zu sehen, dass ein ranghohes Journal wie das JAMA in diesen Trend mit hineingezogen wird.“

Quellen: The New York Times, The Daily Mail, Arstechnica, Stat News. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Oxforder Wissenschaftler bestätigt, dass Arbeits- und Schulbeginn vor 10 Uhr eine Qual ist

in Gesundheit
Codex Humanus

Dr. Paul Kelley, ein ehrenamtlicher wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der klinischen Forschung am Sleep and Circadian Neuroscience Institute der Universität Oxford und einer der führenden Schlafexperten Großbritanniens, sagt, dass es für Erwachsene und Heranwachsende einer Qual gleichkomme, sie vor 10 Uhr morgens dazu zu zwingen, mit der Arbeit zu beginnen, denn Schlafentzug führt zu körperlicher Erschöpfung und mentalem Stress.

Dr. Kelley, der davon überzeugt ist, dass Arbeits- und Schultage zu früh (um 9 Uhr) beginnen, unterstreicht daher die Notwendigkeit, den Beginn von Arbeit und Schule den natürlichen Biorhythmen von Erwachsenen und Heranwachsenden anzupassen, wie er beim jährlichen britischen Wissenschaftsfestival in Bradford gegenüber dem Publikum erklärte:

Ihre Leber und Ihr Herz haben verschiedene Verhaltensmuster, die nach einer zwei- bis dreistündigen Zeitverschiebung verlangen. Wir können unsere 24-Stunden-Rhythmen nicht verändern. Man kann nicht lernen, zu einer bestimmten Zeit aufzustehen. Ihr Körper ist auf Sonnenlicht eingestellt und Sie sind sich dessen nicht bewusst, weil er vom Hypothalamus gesteuert wird, und nicht vom Sehvermögen.

Dies ist ein Thema von enormem gesellschaftlichem Ausmaß; das Personal sollte um 10 Uhr mit der Arbeit beginnen. Man kommt nicht vor 55 Jahren zum [9 Uhr-]Ausgangspunkt zurück. Das Personal leidet normalerweise unter Schlafentzug. Wir haben es mit einer unter Schlafentzug leidenden Gesellschaft zu tun. Es ist ausgesprochen schädlich für die Körperfunktionen, weil man die physikalischen, emotionalen und performativen Systeme des Körpers beeinträchtigt.

Dies gilt bei umfassenderer Betrachtung auch für Gefängnisse und Krankenhäuser. Sie wecken die Leute auf und geben ihnen zu essen, was sie nicht wollen. Man ist gehorsamer, weil man überhaupt nicht bei der Sache ist. Schlafentzug ist eine Qual. Dies ist ein internationales Problem. Jeder leidet darunter, dabei gibt es gar keine Notwendigkeit dafür.

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Dr. Kelley sagt, dass Schüler in Großbritannien pro Woche ungefähr 10 Stunden Schlaf verlieren, weil sie dazu gezwungen sind, zu früh aufzustehen. Und so ruft er zu einem Ende eines frühen Beginns an Schulen, Hochschulen und Universitäten auf, um „die Lebensqualität ganzer Generationen von Kindern zu verbessern“.

Im Alter von 10 steht man auf, um in die Schule zu gehen und es passt zu unserem „Neun-bis-fünf-Lebensstil“. Wenn man ungefähr 55 ist, gewöhnt man sich an dasselbe Muster. Aber dazwischen ändert es sich beträchtlich, und abhängig vom Alter, braucht man einen ungefähr drei Stunden späteren Beginn, was vollkommen natürlich bedingt ist.

Während seiner Arbeitszeiten im Jahre 2009 als Schulleiter an der Monkseaton Middle School in North Tyneside, verlegte Dr. Kelley den Schulbeginn von 8:30 Uhr auf 10 Uhr und fand heraus, dass sich durch den um eine Stunde späteren Beginn, die Noten in Kernfächern um 19% verbesserten. Da sein früheres Experiment ein Erfolg war, betont er, dass Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren um 8:30 oder später mit der Schule beginnen sollten, 16-Jährige um 10 Uhr und 18-Jährige um 11 Uhr.

Wenn Schulen überall in Großbritannien die neuen Schulbeginnzeiten übernehmen würden, um sie der natürlichen inneren Uhr des Körpers anzupassen, fügt er hinzu, würde die General Certificate of Secondary Education (GCSE)-Leistung um ungefähr 10% steigen. Um zu sehen, ob später beginnende Unterrichtsstunden die Prüfungsergebnisse verbessern können, nehmen bereits ungefähr 30.000 GCSE-Schüler von über 100 Schulen aus ganz England an einem vierjährigen Experiment der Universität Oxford teil. Die Ergebnisse werden für 2018 erwartet.

Professor Colin Epsie, der die Schlafstudie leitet, sagte zu The Telegraph:

Ihre Eltern denken, es liegt daran, dass Sie faul und starrsinnig sind und, dass alles in Ordnung wäre, wenn Sie früher schlafen gingen. Aber die Wissenschaft sagt uns, dass Teenager morgens mehr schlafen müssen. Die gesellschaftlich vorgegebene Rahmen für das Lernen heißt Schule, aber das Gehirn ist auf Schlaf programmiert. Und so erforschen wir die Möglichkeit, dass wenn man die Startzeit der Schule bis 10 Uhr verschiebt, dies die Lernleistung verbessern könnte.

Für das akademische Jahr 2016-2017 leiten Dr. Kelley, sein Kollege von der Universität Oxford, Dr. Russell Foster sowie Professor Steven Lockley von der Harvard Medical School eine Forschungsstudie mit dem Titel Teensleep in ungefähr 100 GCSE-Schulen, um zu vergleichen, wie es den Schülern mit Beginn um 9 Uhr im Unterschied zu einem Beginn um 10 Uhr ergeht.

Die Wissenschaft sagt dazu, dass sie besser abschneiden werden. Sie werden mehr schlafen, sie werden weniger Stress und Missstimmung haben, sowie eine geringere Menge an Medikamenten (bzw. Drogen) einnehmen – sowohl legale als auch illegale. Ich kann nicht vorhersagen, um wieviel es ihre GCSE-Ergebnisse verbessern wird, aber ich würde darauf wetten, dass es eine statistisch auffällige Veränderung zum Positiven gibt.

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Ein ähnlicher Schritt könnte auch erwachsenen Arbeitern helfen, findet Dr. Kelley, weil „der Biorhythmus von Erwachsenen vor dem Erreichen eines Alters von 55 Jahren den normalen Arbeitszeiten von neun bis fünf vollkommen zuwiderläuft, was eine ernsthafte Beeinträchtigung für die Leistung, Stimmung und geistige Gesundheit darstellt“.

Die derzeit üblichen [Schlaf-]Muster erhöhen das Risiko für Diabetes und Schizophrenie. Es ist kein Zufall, dass 70% der Geisteskrankheiten im Alter zwischen 11 und 24 auftreten. Ein gesellschaftlicher Wandel könnte zu einer Verbesserung der Noten bei Schülern sowie zu einem Gesundheits- und Leistungsschub von Angestellten führen.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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David Rockefeller bricht im Alter von 101 Jahren Rekord für die meisten Herztransplantationen

in Gesundheit/Menschenrechte
Codex Humanus

Das ist richtig: Der Rockefeller-Familienpatriarch weigert sich, der Natur ihren Lauf zu lassen und hat sich stattdessen im Alter von 101 Jahren für eine weitere Herztransplantation entschieden, wodurch er Berichten zufolge offiziell den Rekord für mehr Herztansplantationen als jeder ander Mensch, der jemals gelebt hat, aufgestellt hat.

Die International Society for Heart and Lung Transplantation erklärt, dass Patienten 70 Jahre oder jünger sein sollten, um für eine Herzverpflanzung in Frage zu kommen, und selbst dann werden diese Patienten sorgfältig auf der Grundlage ihrer momentanen Verfassung ausgewählt, einschließlich des Body-Mass-Index (BMI). Vor dieser kürzlichen Herztransplantation Rockefellers ist erst vor einigen Wochen eine andere fehlgeschlagen.

david-rockefeller_177391_mDavid Rockefeller, Quelle: Public Domain

Laut des Gift of Life Donor Program, gibt es über 122.000 Menschen, die auf dringend benötigte Organe warten (selbstverständlich einschließlich von Herzen). Es sind nicht ausreichend Organe vorhanden und diejenigen, die eine Transplantation brauchen, müssen die Regeln befolgen, die für die Warteliste gelten, und die von dem United Network for Organ sharing (UNOS) bestimmt werden. Manchmal werden Kindern Sondergenehmigungen erteilt, jedoch spielen laut des Spendenprogramms Faktoren wie das Einkommen des Patienten, Berühmtheit und Rasse oder ethnischer Hintergrund bei der Entscheidung über die Zuweisung von Organen keine Rolle.

Wirklich? Also hat die International Society for Heart and Lung Transplantation uns etwas vorgemacht, als sie sagte, dass Patienten 70 Jahre oder jünger sein sollten, um für Herztransplantationen in Frage zu kommen? Wird es jedem erlaubt, bis zum Alter von 101 Jahren sieben Herztransplantationen zu bekommen? Oder ist es nicht wahrscheinlicher, dass David Rockefeller seinen Rekord für Herztransplantationen aufgrund seines Namens und Geldes zustande gebracht hat? Wir lassen Sie selbst entscheiden.

OrganDonor.gov behauptet, dass durchschnittlich 22 Leute jeden Tag sterben, die auf Transplantationen warten, welche aufgrund der Knappheit von Spenderorganen nicht stattfinden können, und dies schließt Kinder ein (der Genauigkeit wegen ist es erwähnenswert, dass ältere Personen, die eine Herztransplantation brauchen, manchmal auf Spenderorgane angewiesen sind, die ebenfalls von älteren Personen stammen, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass Kinder, die Transplantationen brauchen, zurzeit daran sterben). Es wird auch gesagt, dass während immer mehr Leute Transplantationen brauchen, die Anzahl von gespendeten Organen rückläufig ist; und dennoch wurde ein 101-jähriger, übergewichtiger Mann der nicht ohne einen Stock stehen oder ohne Gehhilfe gehen kann, an die Spitze der Liste gesetzt, nachdem bereits sechs Herztransplantationen gescheitert sind. Und das hat angeblich nichts mit seiner Berühmtheit oder seinem Einkommen zu tun.

Bedeutet das, dass wir dabei sind, einem mürrischen alten Bastard den Tod an den Hals zu wünschen, der Angst davor hat, der Natur ihren freien Lauf zu lassen, und der direkt daran beteiligt war, das amerikanische Volk jahrzehntelang über den Tisch zu ziehen? Nein. Denn wie schrecklich David Rockefeller als Person auch immer sein mag, niemand, der einem anderen Menschen den Tod wünscht, kann für sich beanspruchen, ein Verfechter von Menschenrechten zu sein. Allerdings ist es genau diese Achtung vor menschlichem Leben, die Anlass zur Sorge bereitet. Wenn es darum geht, eine dringend benötigte Transplantation zu bekommen, sollten alle in der Gesellschaft ungeachtet ihres sozialen Status gleichberechtigt sein, und genau das ist hierbei offensichtlich nicht der Fall. Mitmenschen, die jünger und gesünder sind und möglicherweise der Gesellschaft mehr anzubieten hätten, müssen sterben, während es stinkreichen Oligarchen, die so alt sind, dass ihnen die Haut vom Gesicht fällt, erlaubt wird, Regeln zu umgehen, bis hin zu Entscheidungen über Leben und Tod.

Es ist ein heikles Thema. Was sind Ihre Gedanken?


UPDATE:

Snopes analysierte einen Artikel vom April 2015, in dem behauptet wird, dass Rockefeller sich erfolgreich seiner sechsten Herztransplantation unterzogen habe. Dies wurde als falsch bezeichnet. Der Originalartikel hierfür kam von einer Publikation namens World News Daily Report, bei der es sich nach eigener Darstellung um eine amerikanisch-jüdisch-zionistische Zeitung mit Sitz in Tel Aviv handelt.

Die Quelle des ursprünglichen Artikels über die siebte Herztransplantation, die am 24. August dieses Jahres veröffentlicht wurde, wurde auf eine Publikation namens Scorched Earth News zurückgeführt, die von sich behauptet, Eilmeldungen von Spitzenjournalisten bereitzustellen. Dieser Artikel begann daraufhin in den Anonymous-Kanälen die Runde zu machen, nachdem er auf Anonymous.com veröffentlicht wurde.

Das Thema hat seitdem in der Online-Community einmal mehr die Frage von Snopes‘ Glaubwürdigkeit aufgeworfen, indem viele Bürger davon ausgehen, dass Snopes von der Regierung als Werkzeug benutzt wird, um „Verschwörungstheoretikern“ entgegenzuwirken, die eigentlich mit Fakten aufwarten können. Ein Beispiel hierfür ist ein Artikel, den Snopes unter dem Titel Hunt the Boeing! veröffentlichte, in dem behauptet wird, dass die Vorstellung, dass das Pentagon am 11. September 2001 von irgendetwas anderem als einer Boeing 757 beschädigt wurde, falsch sei. Angesichts der Widersprüchlichkeit des offiziellen Regierungsberichts als auch der zunehmenden Beachtung in der Wissenschaftsgemeinde hinsichtlich des kompletten Zusammensturzes der World Trade Center-Türme, betrachten viele den Snopes-Artikel über das Thema verdächtig anmaßend und vorschnell zu einer Schlussfolgerung kommend, aufgrunddessen 9/11review.org diesbezüglich Snopes für unglaubwürdig erklärt hat.

Im Fall der kürzlichen viralen Geschichte über die Rockefeller-Herztransplantation wurde innerhalb der alternativen Nachrichtenkanäle die Quelle World News Daily Report mit World Net Daily verwechselt, bei der es sich tatsächlich um eine reputable Quelle handelt. Nun werden Disclaimer und Updates verfasst.

Snopes (ob Sie sich nun dafür entscheiden, dessen Glaubwürdigkeit zu vertrauen oder nicht), hat zwar noch keinen Artikel über diese kürzliche virale Geschichte verfasst, jedoch besteht trotz der Beharrlichkeit vieler Bürger, der Glaubwürdigkeit zu vertrauen, die Möglichkeit, dass dies nicht gerechtfertigt ist. Die Leser werden für sich selbst entscheiden müssen, ob sie Snopes‘ Glaubwürdigkeit höher bewerten, als diejenige einer Publikation, die sich selbst als eine zionistische Zeitung bezeichnet, und die in dem Ruf steht, Satire zu veröffentlichen. Angesichts dessen, wie gut David Rockefeller seine medizinische Vorgeschichte unter der Decke hält, gibt es wahrscheinlich keine Möglichkeit, eine der Möglichkeiten wirklich zu verifizieren, und es konnten bislang keine undichten Stellen ausgemacht werden.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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Studien legen nahe, dass Cannabis Knochenbrüche und -krankheiten heilen kann

in Gesundheit
Codex Humanus

Die gesundheitlichen Vorteile und medizinischen Eigenschaften, die mit Marihuana in Zusammenhang gebracht werden, häufen sich mit jeder vergehenden Woche. Chronische Schmerzen, Ängste, Depressionen, Schwindel und Epilepsie sind nur einige der Leiden, die regelmäßig mit der Pflanze behandelt werden. Wussten sie jedoch, dass Marihuana auch dabei helfen soll, die Knochen gesund zu erhalten?

2015 entdeckten Forscher an der Tel Aviv University und Hebrew University, dass nicht-psychotisches Marihuana, Cannabidiol oder CBD dabei helfen, die Heilung gebrochener Knochen zu beschleunigen. Die Studie gab auch bekannt, dass Marihuana Knochen bei der Heilung stärkt, indem sie dadurch weniger anfällig für weitere Verletzungen werden.

Wir fanden heraus, dass CBD allein ausreichend wirksam ist, die Heilung von Brüchen zu verbessern. Andere Studien haben gezeigt, dass CBD ein sicherer Wirkstoff ist, der uns zu der Überzeugung veranlasst, diese Studienreihe bei klinischen Versuchen fortzusetzen, um seine Nützlichkeit bei der Verbesserung der Heilung von Brüchen bei Menschen zu bestimmen, sagte Dr. Yankel Gabet vom Tel Aviv Bone Research Laboratory zu Times of Israel.

Während wir die kompletten Auswirkungen und Fähigkeiten von medizinischem Marihuana noch in ihrer Gänze verstehen müssen, öffnen die sich abzeichnenden Beweise die Tür für weitere Studien und Forschungen. Zum Beispiel war der Zusammenhang zwischen Cannabinoiden und der Gesundheit von Knochen unter Wissenschaftlern weitgehend unbekannt, bevor sie entdeckten, dass CBD gebrochene Knochen heilen und stärken konnte.

Cannabis und Knochenwiederherstellung

Bei früheren Forschungen entdeckten Wissenschaftler, dass überall in unseren Knochen Cannabinoid-Rezeptoren enthalten sind. Die natürlichen, cannabisähnlichen Verbindungen des Körpers, die Endocannabinoide genannt werden, helfen dabei, die Gesundheit des Skeletts zu erhalten. Dieses System, das als Endocannabinoid-System bekannt ist, erleichert einen Prozess, der als Knochenstoffwechsel oder Knochengeweberemodellierung bezeichnet wird, um die Gesundheit unserer Knochen zu erhalten.

Knochenstoffwechsel – der Vorgang, bei dem altes Knochenmaterial durch neues ersetzt wird – hält unsere Knochen gesund, wodurch jegliche Schäden behoben werden, die durch unsere alltägliche Lebensweise entstanden sind. Im Laufe eines Jahres wird der menschliche Körper ungefähr 10% seiner Knochenstruktur ersetzen.

Das derzeitige Verständnis ist, dass Fettsäureamide (FAAs) mit Cannabinoid-Rezeptoren interagieren, was dabei hilft, den Vorgang des Knochenstoffwechsels zu koordinieren. FAAs werden durch ein Enzym namens FAAH abgebaut. CBD hemmt FAAH, wodurch das Enzym daran gehindert wird, knochenaufbauende Verbindungen zu zersetzen. Die Wissenschaftler sind daher zu der Schlussfolgerung gekommen, dass das Endocannabinoid-System dabei hilft, die Knochen zu stärken und Knochenkrankheiten zu bekämpfen.

Die Hemmung von FAAH, dem FAA abbauenden Enzym, könnte sich als nützliche therapeutische Strategie erweisen, um Osteoporose und vielleicht auch andere Beeinträchtigungen des Skeletts zu bekämpfen, schreiben die führenden Autoren der Studie, Itia Bab und Reem Smoun.

Osteoporose

Zusätzlich zur Heilung, Stärkung und Erhaltung unserer Knochen, geht man davon aus, dass Cannabis bei einer Reihe von Knochenkrankheiten helfen kann, einschließlich Osteoporose und Arthrose. Bei Osteoporose handelt es sich um ein Leiden, bei dem die Knochen geschwächt und anfällig für Brüche werden. Wie vorher erklärt, hilft CBD dabei, den Körper zu erhalten und die Knochen zu stärken. Eines der Ergebnisse lautet, dass nach Einschätzung der Wissenschaftler, Cannabis bei der Behandlung und Vorbeugung der Krankheit eingesetzt werden kann.

All die derzeitigen klinischen Behandlungen für Osteoporose wurden vor ihrem klinischen Umfeld erfolgreich an Nagetieren getestet, schrieb Gabet in einer E-Mail an Live Science. Obwohl es keine Sicherheit gibt, sind diese Ergebnisse vielversprechend hinsichtlich einer potenziellen klinischen Anwendbarkeit des Einsatzes von CBD zur Heilung von Brüchen bei Menschen.

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Obwohl diese Ergebnisse vielversprechend aussehen, sind weitere Forschungen und Tests vonnöten, bevor die Pflanze als Behandlung für die Krankheit eingesetzt werden kann. Tatsächlich untersuchen die Forscher laut des Berichts Cannabigerol (CBG), eine weitere nicht-psychoaktive Cannabis-Verbindung, hinsichtlich ihrer potenziellen Knochenheilungseigenschaften.

CBD ist nicht die einzige Chemikalie, bei der man davon ausgeht, dass sie bei der Behandlung von Osteoporose behilflich sein kann. CB1-Rezeptoren lassen sich im Gehirn, in den Knochen und überall im Darm nachweisen. THC, die Chemikalie, die dafür verantwortlich ist, uns „high“ zu machen, wenn wir Cannabis konsumieren, verbindet sich in all diesen Bereichen mit den Zellrezeptoren, wodurch die biochemischen Vorgänge, die in diesen Regionen ablaufen, beeinflusst werden.

2009 entdeckten Wissenschaftler, dass der CB1-Zellrezeptor mit der Entwicklung altersbedingter Osteoporose zusammenhängt. Der CB1-Rezeptor reguliert, wieviel reifes Knochenmaterial abgebaut und wieder vom Körper absorbiert wird. Laut der Studie entwickelten Mäuse, die einem Test ohne CB1-Rezeptoren unterzogen wurden, zwar kräftige Knochen, litten aber immer noch an Osteoporose.

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Bei näherer Betrachtung fanden die Forscher heraus, dass diese Mäuse mehr Fettablagerungen in den Knochen aufwiesen. Der CB1-Rezeptor kontrolliert auch die Menge an Fett, die innerhalb der Knochen eingelagert wird, erklärten die Forscher. Je höher der Fettanteil in den Knochen ist, umso mehr steigt die Anfälligkeit für Brüche und das Auftreten von Osteoporose.

2009 machten sich Forscher an der Hebrew University in Jerusalem daran, die Beziehung zwischen Marihuana und der Umkehrung von Knochenschwund zu untersuchen. Wie bei der vorherigen Studie, griffen die Forscher bei ihrem Experiment auf Versuchsmäuse zurück. Wie in ihrer wissenschaftlichen Publikation Cannabinoids and the skeleton: from marijuana to reversal of bone loss skizziert, fanden die Forscher eine Verbindung zwischen CB2-Rezeptoren, den anderen primären Cannabinoid-Rezeptoren des Körpers, und der Knochendichte.

CB2-Rezeptoren regulieren einen ausbalancierten Knochenstoffwechsel, der die Knochen vor altersbedingtem Knochenschwund schützt. Zusätzlich fanden die Forscher auch heraus, dass die Gene, die für die Kodierung von CB2-Rezeptoren zuständig sind, bei Menschen post-menopausale Osteoporose verusachen können, wenn sie modifiziert werden.

Beide Studien liefern überzeugende Indizien dafür, dass das Endocannabinoid-System die Lösung für künftige Behandlungen einer Reihe von Knochenkrankheiten bereithalten könnte.

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Arthrose

Mittlerweile nehmen auch die Indizien dafür zu, die die Theorie stützen, dass Cannabis auch zur Behandlung von Arthrose eingesetzt werden kann, der weltweit am weitesten verbreiteten Form von Arthritis. Arthritis ist ein Leiden, bei dem die Knochen dazu veranlasst werden, schmerzhaft und steif zu werden. Obwohl der Zustand nicht geheilt werden kann, legen Studien nahe, dass Cannabis das Voranschreiten von Arthritis verlangsamen kann.

2000 injizierten britische Forscher Versuchsmäusen eine Form kollageninduzierter Arthritis. Als Symptome von Arthritis auftraten, behandelten die Forscher sie mit reinem CBD. Laut ihren Ergebnissen stoppte CBD bei den Mäusen die weitere Ausbildung von Arthritis.

Obwohl die Mehrheit dieser Ergebnisse im Zusammenhang mit Auswirkungen steht, die Cannabis auf Knochenkrankheiten bei Mäusen hat, beginnen die Wissenschaftler damit, die Effekte auf Menschen zu erforschen. Zu Beginn dieses Jahres behandelten Forscher erfolgreich menschlichen Knorpel mit synthetischen Cannabinoiden. Der Knorpel beinhaltete Proteine, die mit Arthritis in Zusammenhang gebracht werden. Nachdem eine Behandlung mit Cannabinoiden erfolgte, wurden die Arthritis-assoziierten Proteine deaktiviert, was zu einer Verlangsamung des Zerfalls führte.

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Zusätzlich zur Verlangsamung der Ausbildung von Arthritis, glauben die Wissenschaftler, dass Cannabinoide bei der Bildung von Knorpel eingesetzt werden können. Eine wissenschaftliche Abhandlung zu einem Experiment von 2010 legt nahe, dass Cannabinoide das Leben von mesenchymalen Stammzellen verlängern, was dazu angewendet werden kann, um neuen Knorpel zu bilden.

In den letzten Jahren wurde die Verwendung von Cannabis in der Medizinbranche vermehrt akzeptiert. Mit jedem Jahr taucht eine Reihe neuer Studien auf, durch die sich einige der erstaunlichen Heilmöglichkeiten der Pflanze herausstellen. Während es unwahrscheinlich ist, dass Marihuana künftig für Patientien verschrieben wird, die an einem Knochenbruch, Arthritis, oder anderen Knochenkrankheiten leiden, wie durch die zuvor erwähnten Studien angeregt wird, öffnet die Forschung zumindest die Tür für künftige Möglichkeiten, Theorien und medizinische Durchbrüche.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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Kokain im Wert von knapp 50 Millionen € in Coca-Cola-Fabrik gefunden

in Gesundheit/Welt
Codex Humanus

Hunderte Kilo Kokain sind am vergangenen Freitag in einer Coca-Cola-Fabrik in Frankreich gefunden worden. Aufgrund der Menge gehört die Beschlagnahmung zu den größten, die jemals auf französischem Boden stattgefunden haben.

Französische Beamte sagen, dass das Kokain in Rucksäcken entdeckt wurde, die sich in einer Lieferung Orangensaftkonzentrat aus dem Ursprungsland Costa Rica befanden. Die 370 Kilo „echtes Coke“ (Die Coca-Cola Company besitzt das Warenzeichen für den Namen Coca für ihr Cola-Getränk, umgangssprachlich sagt man Coke dazu; das englische Wort coke bedeutet Kokain), das in der Fabrik gefunden wurde, hat Aussagen zufolge einen Verkaufswert von knapp 50 Millionen Euro (ca. 55 Millionen US-Dollar); die lokalen Behörden bezeichneten den Fund als eine „ziemlich böse Überraschung“.

Die Behörden wissen momentan noch nicht, wer hinter dem Kokain steckt, aber in Signes, einer Stadt in Südfrankreich, werden nun erste Ermittlungen aufgenommen. Angestellte der Fabrik sind als mögliche Verdächtige bereits ausgeschlossen worden.

„Die ersten Untersuchungen im Rahmen der Ermittlungen haben ergeben, dass die Angestellten in keiner Weise involviert sind“, heißt es laut dem regionalen Vorstand von Coca-Cola, Jean-Denis Malgras.

Coca-Cola wurde ursprünglich Pemberton’s French Wine Coca genannt und bestand aus einer Mischung aus peruanischen Coca-Blättern, Kolanuss, Damiana (eine Turnera) und Kokaethylen (Kokain mit Alkohol versetzt). Der Drogist Stith Pemberton erfand seine French Wine Coca in Atlanta, Georgia in den USA; das Getränk war im Südosten der Vereinigten Staaten sehr beliebt.

Das Coca-Cola-Rezept war ein streng gehütetes Geheimnis. Im Jahr 1891 berichtete eine Zeitung aus Atlanta jedoch, was viele bereits vermutet hatten: Coca-Cola enthielt Kokain. Coke musste daraufhin die Vermarktungsstrategie ändern und bezeichnete die Produkte daraufhin als „erfrischend“, anstatt auf medizinische Vorzüge hinzuweisen. Coca-Cola entfernte im Jahr 1903 das Kokain aus seinem Getränk; Grund dafür waren rassistisch motivierte Ängste innerhalb der weißen Gesellschaft.

So heißt es in der New York Times:

„Jeder, der einen Nickel hat, egal ob schwarz oder weiß, konnte nun das mit Kokain versetzte Getränk zu sich nehmen. Weiße aus der Mittelschicht machten sich Sorgen, dass Erfrischungsgetränke zu dem aus ihrer Sicht explodierenden Kokainkonsum von Afroamerikanern beitragen könnten. Zeitungen aus den Südstaaten berichteten, dass ’schwarze Kokain-Teufel‘ weiße Frauen vergewaltigten und dass die Polizei außerstande war, sie aufzuhalten.“

Im Jahr 1914 wurde Kokain schließlich in den Vereinigten Staaten für illegal erklärt, aber es sollte noch bis 1929 dauern, bis Coca-Cola das Rezept ohne Kokain fertiggestellt hatte. Vor diesem Jahr konnten die psychoaktiven Komponenten der Kokablätter in der Limonade immer noch in kleinen Mengen nachgewiesen werden.

Das Coca-Cola-Erfrischungsgetränk ist seit 1929 komplett kokainfrei, aber der Extrakt des Kokablattes wird bis heute noch als aktive Zutat bei der Herstellung der international beliebten Limonade verwendet. Das Ecgonin-Alkaloid, mit dem Kokain seinen beschleunigenden Effekt auf das Gehirn ausübt, wird aus dem Kokablatt extrahiert, bevor es verarbeitet wird.

Die Stepan Corporation ist ein Konzern aus New Jersey, der chemische Weiterverarbeitung betreibt. Die Firma führt diese Extraktion bei den Kokablättern für Coca-Cola durch. Stepan hat eine Vereinbarung mit der DEA (Drug Enforcement Administration, US-amerikanische Drogenbehörde); die Firma darf als Einzige das Kokablatt in die Vereinigten Staaten importieren. Einhundertfünfundsiebzigtausend Kilogramm Kokablätter werden jedes Jahr von Stepan in die Vereinigten Staaten eingeführt. Der Verkaufswert einer solch großen Menge Kokain entspricht laut den Vereinten Nationen ungefähr 21 Milliarden US-Dollar, also knapp 18,8 Milliarden Euro.

Was passiert also mit dem Kokain, das von Stepan verarbeitet wird? Es wird in gepanzerten LKWs aus der Fabrik weggeschafft und dann an Mallinckrodt verkauft, ein Pharma-Konzern, dessen US-amerikanisches Hauptquartier sich in St. Louis, Missouri befindet.

Der Extrakt des Koka-Blattes wird als Merchandise No. 5 bezeichnet.

Übersetzt aus dem Englischen von The Anti-Media.

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Detox: Die Lungen in nur 3 Tagen säubern und entgiften

in Gesundheit
Codex Humanus

Ob ihr raucht oder nicht, eure Lungen brauchen regelmäßig eine Reinigung. Denn auch Passivrauchen, industrielle Verunreinigungen und Abgase aus Fahrzeugen können irreparable Schäden an euren Lungen und Luftwegen anrichten. Mit der Zeit können Toxine aus Schimmelpilzen und Bakterien die Gesundheit eurer Lungen zerstören und sogar zu lebensbedrohlichen Zuständen mit potenziell tödlichem Ausgang führen, wie etwa zu einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD).

Warum müsst ihr eure Lungen reinigen? Alex Myles erklärt es euch:

Einfach nur weil wir auf diesem Planeten leben und die Luft um uns herum inhalieren, können wir schädliche Gifte aufnehmen, die sich in den Lungen wie Schmutz ablagern und die Elastizität der Lungen reduzieren. Wenn die Lungen mit Toxinen verstopft sind, kann sich ihre Fähigkeit zur Ausweitung dramatisch reduzieren; die Ausweitung ist nötig, damit sie tief einatmen und genug Sauerstoff aufnehmen können. Die Zellbeschichtung der Wände unserer Lunge regeneriert sich alle zwei bis drei Wochen. Jedoch dauert es ungefähr ein Jahr, bis sich die Alveolen (Lungenbläschen), also die tieferen Gewebsschichten erholen.

Die regelmäßige Entgiftung unterstützt die reibungslose Funktion der Lungen und das schnelle Ausscheiden der Toxine. Während Raucher und ehemalige Raucher sich dessen bewusst sind, dass der beste Weg zur Entgiftung darüber führt, das Rauchen aufzugeben, ist es für Nichtraucher schwer, die beste aus Hunderten von Möglichkeiten herauszufiltern, wie sie ihre Lungen revitalisieren können. Healthy Life Tricks hat deshalb ein dreitägiges Detox-Programm entwickelt, um allen dabei zu helfen, ihre Lungen auf natürliche Weise zu reinigen und zu regenerieren, die Toxine aus ihren Körpern zu entfernen und ihr Immunsystem zu stärken.

@xavierhmaillard: Die Säuberung der Lungen führt zu einer Entgiftung bei Infektionen, verringert das Krebsrisiko, erweitert die Lungenkapazität und verbessert… (…)

Um euren Körper allerdings für diese kurze Detox-Kur vorzubereiten ist es wichtig, dass ihr auf alle Milchprodukte zwei Tage vor Beginn der Lungenentgiftung verzichtet. Zusätzlich dazu solltet ihr eine Tasse eures liebsten Kräutertees am Abend vor dem Entschlackungsprozess trinken, bevor ihr zu Bett geht, um sämtliche Toxine aus den Därmen zu lösen. Sobald ihr soweit seit, müsst ihr jeden Tag und drei Tage lang diese acht Schritte befolgen:

  1. Fügt ein Viertel einer Tasse (etwa 60ml) Zitronensaft (der Saft von etwa zwei Zitronen) zu einem Glas mit 300 ml warmem Wasser hinzu und trinkt das vor dem Frühstück
  2. Trinkt 300 ml Ananas- oder Grapefruitsaft während dem Frühstück. Diese Säfte beinhalten natürliche Antioxidantien, die dabei helfen, euer Atemsystem zu verbessern und eure Lungen zu reinigen
  3. Um euren Körper für die Entgiftung alkalisch einzustellen, solltet ihr mindestens 300 ml frisch gepressten Karottensaft zwischen dem Frühstück und dem Mittagessen trinken
  4. Trinkt während des Mittagessens 400 ml Saft, der reich an Kalium ist; dazu gehört Saft aus Wurzelgemüse (z.B. Rüben, Beten, Rote Bete), Petersilie, Orangen, Bananen, Tomaten, Datteln und Feigen
  5. Bevor ihr am Abend zu Bett geht, solltet ihr 400 ml Cranberry-Saft trinken, um die Infektionen zu bekämpfen, die von Bakterien in der Lunge verursacht werden
  6. Nehmt eine 20-minütige heiße Dusche, um Toxine durch die Haut zu entfernen
  7. Wenn ihr wollt, dann könnt ihr auch ein paar Tropfen Eukalyptus-Öl zum heißen Wasser hinzufügen und den Dampf einatmen, um eure Lungen natürlich zu reinigen. Die schleimlösende Komponente im Eukalyptus hilft dabei, Halsschmerzen, verstopfte Nase und Probleme mit der Nebenhöhle zu lindern
  8. Übt jeden Tag eine halbe Stunde lang tiefes Ein- und Ausatmen, um die Unreinheiten aus eurer Lunge auszuschwemmen

@InspiMinds: Tiefes Atmen reinigt die Lunge (…)

Nach dem Detox-Prozess:

Eure Lungen werden nach drei Tagen in einem deutlich besseren Zustand sein. Dann könnt ihr auch wieder mit dem Verzehr von Milchprodukten anfangen, aber ihr müsst versuchen, sie auf ein Minimum zu beschränken. Nach der dreitägigen Entgiftungskur müsst ihr es zur Regel und Gewohnheit machen, dass ihr jederzeit ausreichend mit Flüssigkeit versorgt seid; und ihr müsst aktiv bleiben. Es muss zu einem Aspekt eures Lebensstils werden, dass ihr euch ausgewogen, gesund und abwechslungsreich ernährt. Ihr werdet diese dreitägige Entgiftungskur nie wieder machen müssen, wenn ihr Oregano in eure Ernährung mit einbezieht; Oregano wirkt von Natur aus abschwellend und schwächt Histamine ab; das trägt zu einer reibungslosen Luftzirkulation in der Nase bei und verbessert die Funktion des Atemapparats.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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US-Konzern mit Hang zum Völkermord – Die Geschichte von Monsantos Aufstieg zur Macht

in Gesundheit/Umwelt/Wirtschaft
Codex Humanus

Von Kopp Verlag

 

Es schleicht sich in unser Essen ein, sollte wegen der Krebsgefahr aber eigentlich verboten werden. Wenn Sie etwas essen, das diese Substanz enthält, kann sie in Ihrem Darm die nützlichen Bakterien dezimieren und verheerende Schäden anrichten. Die Wissenschaft assoziiert sie auch mit Fortpflanzungs- und Hormonstörungen, und laut einer neuen Studie haben 93 Prozent der Amerikaner nachweisbare Spuren davon im Urin.

In dem eingebetteten Video spricht die Journalistin Abby Martin über Monsantos Aufstieg zur Macht und wie es der Konzern – hauptsächlich durch unmoralische Methoden – schaffte, den ganzen Globus mit seinen giftigen Chemikalien zu überschwemmen. Im Mai gab die University of San Francisco die Ergebnisse eines Versuchsprojekts bekannt, das 2015 begann. Die von der Verbraucherorganisation Organic Consumers Association (OCA) in Auftrag gegebenen Tests führten zur Erkenntnis, dass der Urin von 93 Prozent der Amerikaner nachweisbare Mengen Glyphosat enthält.

Glyphosat ist die weltweit am häufigsten eingesetzte landwirtschaftliche Chemikalie und ein Wirkstoff in Monsantos Breitbandherbizid Roundup. Das Detox Project erklärt:
»Glyphosat, das die Internationale Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation 2015 als ›wahrscheinlich für den Menschen krebserregend‹ einstufte, hat sich nun im ersten umfassenden und validierten LC-MS/MS-Testprojekt in ganz Amerika erneut als allgegenwärtig erwiesen…

Glyphosat wurde mit einem Durchschnittswert von 3,096 ppb [parts per billion, deutsch: Teile pro Milliarde] festgestellt. Kinder hatten mit durchschnittlich 3,586 ppb die höchsten Werte. Die Regionen mit den höchsten Werten waren der Westen und der Mittlere Westen mit durchschnittlich 3,053 ppb bzw. 3,050 ppb.«

Glyphosat-Kontamination ist »überall«

Glyphosat konnte in vielerlei Proben nachgewiesen werden, darunter in Blut, Urin, Muttermilch und Trinkwasser. Die Ergebnisse einer 2012 veröffentlichten deutschen Studie zeigten, dass sogar Personen, die nicht in direktem Kontakt mit der Landwirtschaft standen, signifikante Konzentrationen von Glyphosat im Urin hatten.

Buchempfehlung zum Thema:

Tatsächlich wurde jede einzelne Urinprobe von Berliner Bürgern positiv auf Glyphosat getestet – mit Werten zwischen 0,5 und 2 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml). Das ist 5- bis 20-mal höher als der für deutsches Trinkwasser zugelassene Höchstwert von 0,1 ng/ml. Warum haben die meisten Menschen Spuren dieser wahrscheinlich krebserregenden Substanz in ihrem Körper, ungeachtet ihres Wohnorts? Die Antwort lautet: Weil Glyphosat überall auf der Welt auf praktisch alle Nahrungspflanzen gesprüht wird. Tatsächlich ist Glyphosat das meistverwendete Unkrautvernichtungsmittel aller Zeiten. Roundup ist das gängigste Produkt, aber Glyphosat ist auch in anderen Herbiziden zu finden.

Seit 1974 wurden auf US-amerikanischen Feldern 1,8 Millionen Tonnen Glyphosat ausgebracht, zwei Drittel davon allein in den letzten 10 Jahren. Allein 2014 versprühten Bauern genug Glyphosat, um damit auf jeden Acre (4047 m2) der US-weiten Getreidefelder mit 0,8 Pfund der Chemikalie zu bedecken. Weltweit wurden zwischen 1974 und 2014 ganze 9,4 Millionen Tonnen verwendet.

Glyphosat ist eine Gefahr für Umwelt, Tiere und Menschen

Das Center for Biological Diversity merkt an, dass der massive Einsatz von Glyphosat – zum Teil auf gentechnisch veränderten Roundup-Ready-Pflanzen, die ebenfalls von Monsanto entwickelt werden – an dem dramatischen Rückgang des Monarchfalters und anderer Schmetterlinge beteiligt ist.

Es gibt auch Beweise, dass Glyphosat mit der Bienenkrankheit namens Bee Colony Collapse Disorder (CCD) und dem Sterben der Honigbienen in Zusammenhang steht sowie mit der Vergiftung von Boden, Waldpflanzen, Amphibien, Fischen, Wassermilieus und Säugetieren und dass es Fortpflanzungs- und Hormonstörungen verursacht. Laut einer anderen Studie könnte Glyphosat auch zu Antibiotikaresistenz beitragen, indem es die Darmbakterien beeinträchtigt und die Manganverwertung stört (aufgrund der Mangankonzentration in der Gallensäure können sich Salmonellen festsetzen).

Monsanto ist eine »ernste Bedrohung für das Ökosystem der Erde«

Angesichts der vielen Befürchtungen von Wissenschaftlern aufgrund der Toxizität von Glyphosat und Mittel, die Glyphosat enthalten (die meist noch giftiger sind als Glyphosat allein), sollte man annehmen, dass die US-Regierung – wenn nicht sogar Monsanto selbst – etwas unternimmt, um die Gesundheit der Menschen zu schützen.

Doch sie tut genau das Gegenteil: Man kann sagen, dass es Monsanto ohne die Unterstützung von Regierungsmitgliedern und Behörden nie möglich gewesen wäre, seine derzeitige Macht zu erreichen. Abby Martin sagt:

»Monsanto hat bereits unter Beweis gestellt, dass der Konzern sich allein ums Geld sorgt, auch und gerade wenn Leben in Gefahr sind.

Schon ein kurzer Blick in die skandalöse Geschichte des Unternehmens zeigt, dass es eine ernste Bedrohung für das Ökosystem der Erde ist, für Ökonomien überall auf der Welt und für die Lebensgrundlagen von zig Millionen Menschen.«

Die Konzerngeschichte begann im Jahr 1909, als John Francis Queeny in St. Luis im Bundesstaat Missouri die Firma Monsanto Chemical Works gründete. Sein Schwiegervater, ein Zuckerhändler namens Emmanuel Mendes de Monsanto, sorgte für die Finanzierung. »Während des Zuckermangels im Ersten Weltkrieg überzeugte die Monsanto Company die Amerikaner davon, dass die Lösung ein künstlicher Süßstoff namens Saccharin sei«, erzählt Martin. Die Firma wurde auch angeworben, um bei der Bombenproduktion für Amerika mitzuarbeiten.

»Von Anfang an wandte das Unternehmen die zwielichtigsten Taktiken an, um Gesetze zu umgehen, die ihrem Profit schaden konnten«, sagt Martin. Um die Vorschriften und hohen Steuern in St. Luis zu umschiffen, verlegte Monsanto seinen Firmensitz 4 Meilen weiter südlich und gründete eine eigene Stadt: Monsanto im Bundesstaat Illinois.

Eine Geschichte der Verheimlichung

Monsanto entwickelte sich zu einem der führenden Produzenten Polychlorierter Biphenyle (PCBs). Der Konzern stellte nahezu alle in den USA verkauften PCBs her, insgesamt schätzungsweise mehr als 300 000 Tonnen. Wie Martin anmerkt, war Monsanto die Toxizität von PCB durchaus bekannt – und wurde verschwiegen.

Heute hat die verbliebene PCB-Belastung zu mindestens 700 Klagen von Personen geführt, die für ihre Erkrankung am Non-Hodgkin-Lymphom PCB verantwortlich machen. 2002 wurde Monsanto der jahrzehntelangen »empörenden Umweltverschmutzung« in der Stadt Anniston in Alabama für schuldig befunden. Dort hatte es PCBs im Fluss entsorgt und die giftige Chemikalie in einer Deponie vergraben.

Damit in Alabama ein Fall als »empörend« bezeichnet wird, muss er »derart empörend im Wesen und derart extrem im Ausmaß sein, dass er jenseits aller möglichen Anstandsgrenzen liegt und als entsetzlich und für eine zivilisierte Gesellschaft völlig untragbar gilt«. Tatsächlich enthüllten interne Dokumente, dass der Konzern über die Schwere der von ihm im Lauf von mindestens 30 Jahren verursachten Umweltverschmutzung in vollem Umfang Bescheid wusste, sie aber verheimlichte. Die Washington Post schrieb damals:

»1996 entdeckten Monsanto-Manager, dass Fische, die in einen Bachlauf in der Nähe geworfen wurden, nach 10 Sekunden mit dem Bauch nach oben schwammen, bluteten und sich häuteten, als wären sie in kochendes Wasser geworfen worden. 1969 fanden sie in einem anderen Bach einen Fisch, dessen PCB-Wert den gesetzlich zulässigen 7500-fach überstieg. Das sagten sie ihren Nachbarn aber nie, stattdessen beschlossen sie, es sei ›wenig sinnvoll, große Summen in limitierende Maßnahmen zu investieren‹ …

Dokumente – von denen viele mit Warnhinweisen wie ›VERTRAULICH: Nach dem Lesen entsorgen‹ versehen waren – lassen darauf schließen, dass das gesamte Unternehmen damit beschäftigt war, sein PCB-Monopol, das alljährlich 22 Millionen Dollar einbrachte, zu behalten, ungeachtet jeglicher Gesundheits- oder Umweltrisiken. ›Wir können es uns nicht leisten, in dem Geschäft auch nur einen Dollar zu verlieren‹, hieß es in einer internen Notiz.

Ein Komitee, das der Konzern gründete, um der Kritik an PCBs zu begegnen, hatte nur zwei Vorgaben: ›weitere Verkäufe und Profite zu ermöglichen‹ und ›das Image des Unternehmens zu schützen‹.«

US-Regierung schützt Monsanto vor PCB-Konsequenzen

Seattle reichte vor Kurzem gegen Monsanto eine Klage wegen PCB-Belastung ein. Die Stadt will erreichen, dass das Unternehmen die von ihm produzierte Verschmutzung des Duwamish River beseitigt und dafür Verantwortung nimmt, dass die Fische im Fluss für den Verzehr zukontaminiert sind. San Diego verklagt Monsanto ebenfalls wegen der PCB-Verschmutzung der Coronado Bay,, und San Jose in Oakland, Berkeley in Kalifornien und Spokane in Washington haben ebenfalls gegen Monsanto Klage eingereicht – weil der Konzern weiterhin PCB produzierte und vertrieb, obwohl er um die Risiken wusste.

Monsantos Kriegsbeitrag: Atombombe, DDT und Agent Orange

Die meisten Leute wissen nicht, dass Monsanto 1943 der US-amerikanischen Kriegsmaschinerie beitrat. Monsanto-Chef Charles Allen Thomas wurde vom Pentagon eingeladen, wo man ihn bat, sich am »Manhattan Project« zu beteiligen. In der Folge stellten die Monsanto-Labore Polonium für die Atombombe her, die schließlich über dem japanischen Hiroshima abgeworfen wurde.

Laut Martin war Monsanto auch dafür verantwortlich, auf US-Boden amerikanische Bürger radioaktiver Strahlung auszusetzen, indem es radioaktives Eisen für Menschenversuche lieferte. Zwischen 1945 und 1947 verabreichten Forscher der Vanderbilt University in Nashville, Tennessee, nahezu 900 schwangeren Frauen radioaktives Eisen, um die Auswirkungen der Strahlung auf den menschlichen Körper und den Fötus zu testen.

Darüber hinaus produzierte Monsanto das weltweit erste Pestizid, Dichlordiphenyltrichlorethan, besser bekannt als DDT. Das nicht nur als harmlose, sondern sogar als förderlich für die Gesundheit angepriesene DDT wurde weithin ohne jede Sicherheitsvorkehrung gegen Krankheiten übertragende Insekten eingesetzt.

Drei Jahrzehnte lang versicherten Marketingkampagnen die Sicherheit und den großen Nutzen von DDT – obwohl immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen etwas anderes bewiesen. Heute ist die Toxizität von DDT allgemein bekannt, aber erst öffentlicher Druck zwang die US-Regierung schließlich dazu, die Chemikalie 1972 zu verbieten.

Monsantos Beiträge zur US-Kriegsmaschinerie hielten auch während des Vietnamkriegs an, als das Unternehmen einer der führenden Produzenten von Agent Orange wurde. Agent Orange ist ein Entlaubungsmittel, das aufgrund des enthaltenen Dioxins bei allem die damit in Kontakt kamen, schwerwiegende Folgen hatte. Laut Martin wussten Monsanto und die US-Regierung von der Toxizität von Dioxin, verschwiegen sie aber vor der Öffentlichkeit.

Bis heute leiden Vietnamesen, amerikanische Veteranen und Chemiefabrikarbeiter an den von Agent Orange hervorgerufenen Krebs- und anderen Erkrankungen. Das Städtchen Nitro in West Virginia wo Monsanto jahrelang Dioxin im Fluss entsorgte, ohne die Bewohner darüber zu informieren, verzeichnet ebenfalls vermehrt Krebs- und andere Krankheitsfälle. Abfallprodukte, die bei der Herstellung von Agent Orange anfielen, wurden jahrzehntelang in den Passiac River in New Jersey geleitet, wodurch der Fluss zu einem der meistverschmutzten Gewässer der USA wurde.

Monsanto versucht, sich ein neues Image zu geben

1977 beauftragte Monsanto die PR-Agentur Bain & Company, um die öffentliche Meinung über den Konzern zu ändern, die immer negativer geworden war. Der Bain-Mitarbeiter Mitt Romney wurde für diese Aufgabe auserkoren. Er schlug vor, dass Monsanto sich selbst ein neues Image als lebensbejahendes Unternehmen geben sollte, indem es den Fokus auf Lebensmittel und Landwirtschaft legte. Unter Romneys Leitung wurden Monsanto-Slogans wie »Feeding the World« (»Die Welt ernähren«) geboren.

Doch das Facelifting des Konzerns war allenthalben dürftig zu nennen, denn Monsanto stellte die Produktion giftiger Chemikalien nicht etwa ein und veränderte auch seine Geschäftspraktiken nicht. So kaufte Monsanto beispielsweise Searle, den Produzenten des toxischen Süßstoffs Aspartam, der heute in mehr als 6000 Lebensmitteln und Getränken enthalten ist. Abby Martin kennt die Geschichte hinter diesem umstrittenen Süßungsmittel und die politischen Beziehungen, mit deren Hilfe es schließlich den Markt überschwemmt hat, obwohl Studien es als gefährlich für die humane Gesundheit einstuften.

Monsanto sorgte auch dafür, dass das rekombinante bovine Wachstumshormon (recombinant Bovine Growth Hormone, rBGH) Eingang ins Ernährungssystem fand. Das synthetisch hergestellte Hormon erhöht bei Kühen die Milchproduktion. Doch Studien legen nahe, dass der Konsum der Milch von rBGH-behandelten Kühen auch Ihr Krebsrisiko erhöht.

Monsantos landwirtschaftlicher Beitrag ist jedoch der destruktivste von allen. Indem der Konzern gentechnisch verändertes, herbizidresistentes Saatgut und gleich auch die nötigen Pestizide produziert, konnte er seinen toxischen Einfluss noch weiter ausdehnen als zuvor. Bemerkenswert ist, dass Monsanto sich gern selbst als »nachhaltig arbeitendes Landwirtschaftsunternehmen« ausgibt – trotz der Tatsache, dass seine auf Chemikalien beruhenden Methoden alles andere als nachhaltig sind.

Monsantos Einsatz gegen Warnhinweise

Seit den Firmenanfängen hat Monsanto wiederholt Versuche, die Menschen vor den potenziellen Risiken ihrer Produkte zu warnen, unterschlagen. Immer wieder besteht der Konzern darauf, seine Produkte seien durch und durch sicher – selbst wenn er weiß, dass das nicht stimmt. Monsanto bekämpft vehement…

  • die Auszeichnung »rBGH-frei«
  • die Kenntlichmachung gentechnisch veränderter Organismen auf Lebensmittelpackungen
  • Warnhinweise auf die Toxizität von Glyphosat

Die Geschichte des Unternehmens spricht für sich selbst, und sein derzeitiges Verhalten sagt uns nur, dass sich seit den Tagen von DDT, PCBs und Agent Orange nichts geändert hat. Das Einzige, was sich geändert hat, ist die Tatsache, dass Monsanto inzwischen sicher sein kann, dass praktisch jeder Mensch auf unserem Planeten von seinen giftigen Chemikalien betroffen ist, und zwar durch die Ernährung.

Schlechte Nachricht: US-Repräsentantenhaus beschließt DARK-Act-Kompromiss

Das US-amerikanische Repräsentantenhaus hat einen Kompromiss im Rahmen des DARK Act (»Deny Americans the Right to Know«-Act) beschlossen, der Lebensmittelhändler dazu zwingt, die Verarbeitung gentechnisch veränderter Produkte mithilfe einer Smartphone-App auszuweisen. Nun geht die Vorlage ans Weiße Haus, wo Präsident Obama sie vermutlich unterzeichnen wird.

Gentechnisch veränderte Organismen (GVO) sind lebende Organismen, deren genetische Komponenten im Labor künstlich manipuliert werden, indem labile Kombinationen aus pflanzlichen, tierischen, bakteriellen und sogar viralen Genen geschaffen werden, die in der Natur so nicht vorkommen und auch bei traditionellen Kreuzzüchtungsmethoden nicht entstehen würden.

GVO-Verfechter behaupten, dass die gentechnische Manipulation »sicher und förderlich« sei und der landwirtschaftlichen Industrie nur nützen könne. Sie sagen auch, dass GVO dazu beitragen, den globalen Lebensmittelvorrat und Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Aber ist da auch nur ein Fünkchen Wahrheit dran? Ich glaube nicht. Seit Jahren vertrete ich die Meinung, dass GVO eine der größten Gefahren für das Leben auf unserem Planeten bedeuten. Gentechnische Veränderung ist NICHT die sichere und vorteilhafte Technologie, als die sie angepriesen wird.

Die US-amerikanische Behörde für Lebens- und Arzneimittel (FDA) ebnete den Weg für gentechnisch veränderten Atlantik-Lachs, der nun für den menschlichen Verzehr gezüchtet wird. Immerhin muss das Produkt speziell ausgezeichnet werden, sodass der Konsument wenigstens sicher sein kann, den gentechnisch manipulierten Lachs im Laden zu erkennen. Doch es ist eigentlich zwingend notwendig, dass ALLE gentechnisch veränderten Lebensmittel ganz klar gekennzeichnet werden – ohne Smartphone-Scan-Code, denn schließlich hat nicht jeder ein Smartphone.

Die FDA bedroht unseren Nahrungsvorrat. Inzwischen haben wir angefangen, uns dagegen zu wehren. Ich bitte Sie dringend, diesen Artikel an Freunde und Verwandte weiterzuleiten. Wenn wir uns zusammentun, können wir etwas bewegen und den Absurditäten ein Ende bereiten.

Boykottieren Sie ab sofort Smart Labels!

Wenn Sie auf einem Lebensmittel einen QR-Code oder ein sogenanntes Smart Label sehen, lassen Sie es liegen. Produkte mit dem Smart Label der Grocery Manufacturer’s Association (GMA) enthalten höchstwahrscheinlich Pestizide und/oder GVO.

Zu den mehr als 300 GMA-Mitgliedern gehören Chemotechnik-Unternehmen, Hersteller von gentechnisch verändertem Saatgut sowie Lebensmittel- und Getränkefirmen. Monsanto, Dow und Coca-Cola sind nur drei der prominenten Konzerne in dieser einflussreichen Industrievereinigung, die keine Skrupel hat, alles zu tun, um die Interessen ihrer Mitglieder zu wahren.

Verschwenden Sie keine Zeit damit, deren Website zu durchsuchen, die die von Ihnen gesuchten Informationen vielleicht sowieso nicht enthält. Wenn diese Konzerne Sie weiterhin Zeit vergeuden lassen und das Einkaufen schwierig machen – warum sollten wir sie dann mit einem Kauf belohnen?

Eine wenig bekannte Tatsache ist, dass die GMA Eigentümerin der Handelsmarke »Smart Label« ist, die der Kongress als sogenannten »Kompromiss« für auf dem Etikett angegebene Inhaltsstoffe zugelassen hat. Dies ist ein weiterer Grund, warum meiner Meinung nach Smart Labels nur von jenen verwendet werden, die etwas zu verheimlichen haben, wie eben Monsanto.

Möchten Sie Ihr Geld in ein korruptes, toxisches und nicht nachhaltiges Nahrungssystem stecken – oder doch lieber in ein gesundes, regeneratives System? Es gibt viele Optionen jenseits der industriell verarbeiteten Produkte mit großen Namen, die zum »verifizierten Betrügerring der GMA« gehören. Sie haben die Wahl:

  • Sie können auf Bauernhöfen und -märkten vor Ort einkaufen.
  • Sie können ausschließlich Produkte kaufen, die mit Bio gekennzeichnet sind

Zu guter Letzt können Sie jene Unternehmen unterstützen, die QR-Codes ablehnen und deren Inhaltsangaben transparent und deutlich sind. Damit sorgen Sie schlussendlich dafür, dass alle GVO-Produkte des »verzifizierten Betrügerrings« der GMA leicht anhand des Smart Labels identifiziert werden können.

Campbell’s, Mars, Kellogg’s, ConAgra und General Mills verpflichteten sich freiwillig dazu, Vermonts Gesetz zur GVO-Auszeichnung anzuwenden, indem sie alle ihre Produkte in den USA entsprechend kennzeichnen. Werden sich ihre Pläne ändern, wenn der derzeitige »Kompromiss« vom Senat verabschiedet wird? Das bleibt abzuwarten.

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Aspartam – Das süße Gift

in Gesundheit
Codex Humanus

Von Compact Online

 

Ob Boulevardzeitungen, Germany’s next Topmodel oder Bekleidungskataloge – der Schlankheitswahn hat längst Einzug in unseren Alltag gefunden. Niemand möchte auch nur ein Pfund zu viel auf den Rippen haben. Eher abgemagert statt gesund aussehende junge Frauen suchen krampfhaft nach jedem Gramm Fett, was noch immer zu viel sein könnte.

Eine zuckerarme Ernährung, so heißt es, helfe beim Abnehmen bzw. beim Halten des eigenen Wohlfühlgewichtes. So ist es nicht verwunderlich, dass sich in den letzten Jahren sogenannte „Light-Produkte“, also Produkte ohne Zucker bzw. Zuckerzusatz, immer größerer Beliebtheit erfreuen. Von Limonaden über Joghurt bis hin zu Süßigkeiten und Kaugummi – die Produktpalette der zuckerfreien Nahrungsmittel ist mithin gewaltig gewachsen. Doch da niemand wirklich auf einen süßen Geschmack verzichten möchte, muss es eine Alternative zum gewöhnlichen Zucker geben.

1965 entdeckte James M. Schlatter (ein Chemiker des pharmazeutischen Unternehmens G.D. Searle & Company) während seiner Forschungsarbeiten durch Zufall einen synthetischen Süßstoff, der heute unter dem Namen Aspartam weltweit bekannt ist. Nachdem aufgrund mehrerer Untersuchungsergebnisse bzgl. der Schädlichkeit von Aspartamdie US-amerikanische Behörde für die Zulassung von Lebensmittelzusatzstoffen (FDA) die Freigabe zunächst ablehnte, wurde diese schließlich im Jahre 1981 trotz massiver Kritik von verschiedenen Forschern dennoch erteilt. In Deutschland wurde Aspartam im Jahre 1990 freigegeben.

Da Aspartam ca. 200 mal süßer als gewöhnlicher Haushaltszucker ist, werden zum Süßen von Nahrungsmitteln nur äußerst geringe Mengen benötigt. Dies senkt die Produktionskosten und erhöht den Gewinn. In Verbindung mit der großen Nachfrage nach Light-, und Wellnessprodukten ist dies für die Produzenten eine win-win-Situation.

Doch wie unbedenklich ist Aspartam? Aspartam besteht aus den Grundsubstanzen Phenylalanin und Asparaginsäure sowie aus dem Alkohol Methanol, in welche der Stoff auch im menschlichen Körper wieder zerfällt. Zumindest für Menschen, die unter der Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (PKU) leiden, kann der Konsum von Aspartam lebensgefährlich sein. Da diese Personen Phenylalanin nicht abbauen können, reichert es sich im Gehirn an. Verkümmertes Körperwachstum und „Schwachsinn“ sind dann Folgen des Aspartam-Konsums.

Aber auch bei weitestgehend gesunden Menschen reichert sich Phenylalanin regelmäßig im Gehirn an und kann zu Kopfschmerzen oder Depressionen, bis hin zu Gedächtnisverlust, führen. Doch die Liste der Nebenwirkungen durch Aspartam-Konsum ist riesig. Betroffene leiden unter Angstzuständen, chronischer Müdigkeit, Schwindelanfällen, Impotenz, Sehschwierigkeiten oder Gewichtszunahme, um nur einige Symptome zu nennen. Insbesondere Letzteres erscheint geradezu lächerlich, wenn man bedenkt, dass viele Konsumenten bewusst zu aspartamhaltigen Produkten greifen, weil sie abnehmen wollen.

Es ist jedoch nicht nur Phenylalanin, was eine schädliche Wirkung im menschlichen Körper entfaltet. Besonders für Kinder stellt Asparaginsäure ein großes Gesundheitsrisiko dar. Durchbricht dieses die Blut-Hirn-Schranke (je kleiner die Kinder, umso weniger entwickelt), vernichtet es systematisch die Nervenzellen, was beispielsweise zu Gedächtnisverlust, Epilepsie oder Multipler Sklerose führen kann. Konsumiert eine werdende Mutter in großen Mengen Aspartam, steigt das Risiko für eine Erkrankung des ungeborenen Kindes massiv an. Hirnschäden und diverse bleibende Behinderungen sind mögliche Folgen für das Baby.

Auch Methanol entfaltet bei seinem Zerfall im menschlichen Körper seine schädliche Wirkung. Bei der Spaltung entsteht unter anderem Formaldehyd. Der Konsum von Formaldehyd kann zu Allergien, Atemwegsreizungen, Gedächtnisverlust, Schlafproblemen bis hin zur Zerstörung der Netzhaut mit der Folge der Erblindung führen. Im Jahre 2014 wurde Formaldehyd offiziell als krebserregend und erbgutverändernd eingestuft. Ein Verbot des Einsatzes in Nahrungsmitteln blieb jedoch aus.

Angesichts dieser Informationen scheint ein genauerer Blick auf die Zutatenliste der Nahrungsmittel geboten, um gezielt aspartamhaltigen Produkten aus dem Weg zu gehen. Aspartam ist auch unter den Namen „NutraSweet“, „Canderel“ oder als Zusatzstoff E 951 bekannt. Ist auf dem Etikett des Produktes „Enthält Phenylalanin“ bzw. „Enthält eine Phenylalanin-Quelle“ zu lesen, ist dies ebenfalls als Warnhinweis zu betrachten.

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Gerichte bestätigen heimlich: MMR-Impfstoff verursacht Autismus

in Gesundheit
Codex Humanus

Nach Jahrzehnten der leidenschaftlichen Debatten haben die Eltern es wahrscheinlich verpasst, dass sowohl Pharmakonzerne als auch Regierungen mehrfach die Annahmen geäußert haben, dass Impfstoffe in der Tat Autismus verursachen. Besorgte Eltern, die auf der Suche nach der Wahrheit sind, sollten sich daran erinnern, dass genau die Leute, welche die Pharmakonzerne auf dieser Welt besitzen, auch Amerikas Medienkanäle besitzen. Informationen ohne Propaganda zu finden, ist deshalb äußerst schwer gewesen – bis jetzt.

Dr. Andrew Wakefield

Im Zentrum der 15 Jahre andauernden Kontroverse steht Dr. Andrew Wakefield aus Austin, Texas.

Dr. Wakefield war es, der als Erster die Verbindung zwischen Magenproblemen und Autismus herstellte. Dann ging er mit seinen Ergebnissen noch einen Schritt weiter und stellte die Verbindung her zwischen Magenproblemen, Autismus und dem Impfstoff für Mumps, Masern, Röteln (MMR).

Aufgrund dieser Entdeckung, die schon aus dem Jahr 1996 stammt und wegen des nachfolgend dazu von ihm publizierten Forschungspapiers aus dem Jahr 1998 wurde Andrew Wakefield zum Opfer einer weltweiten Verleumdungs- und Hetzkampagne von Pharmaunternehmen, Regierungen und Medienunternehmen. Während Dr. Wakefield verfolgt und bestraft wurde – bis hin zu dem Punkt, an dem es ihm aufgrund seiner Entdeckung nicht mehr möglich war, legal als Mediziner zu praktizieren – ist er stattdessen zum Bestseller-Autor geworden, zum Gründer der Strategic Autism Initiative (Strategische Autismus-Initiative) und zum Direktor des Autism Media Channel (Autismus-Medienkanal).

In den letzten Monaten allerdings haben Gerichte, Regierungen und Impfstoff-Hersteller leise, still und heimlich die Tatsache eingestanden, dass der Mumps-Masern-Röteln-Impfstoff (MMR) sehr wahrscheinlich Autismus und Magenprobleme verursacht. Pharmaunternehmen sind sogar so weit gegangen, dass sie Unsummen von Geldern bis hin zu Millionenbeträgen an die Opfer ausschütten in dem Versuch, sie für die erlittenen Schäden zu kompensieren und, um ihr Schweigen zu erkaufen.

Ein Aufschrei auf der Graswurzelebene

Eine unserer regelmäßigen Leserinnen namens Kathleen hat uns hier bei Whiteout Press auf diese immer noch andauernde Geschichte aufmerksam gemacht. Als wir sie fragten, worin ihre Verbindung zum Impfstoff-Autismus-Kampf war, antwortete die junge Leserin: „Ich habe dazu vor einer Weile für ein Schulprojekt Nachforschungen angestellt und bin dann dabei geblieben, bis ich es nicht mehr ausgehalten habe. Ich bin kein Elternteil und gehöre keiner Organisation an – ich bin nur eine Beobachterin von außen.“

Die Leserin steht nicht alleine da. Die Neuigkeit, dass Impfstoffe Autismus verursachen können, hat sich trotz eines koordinierten Medien-Blackouts in den USA verbreitet. Sie geht mit ihrem Anliegen noch einen Schritt weiter und erklärt: „Ich will, dass diese Informationen an die Öffentlichkeit gelangen, wo alle sie sehen und darauf zugreifen können. Ich habe überall nachgeschaut, aber niemand erwähnt die katastrophale Situation mit Wakefield auch nur mit EINEM Wort.“ In ihren Erläuterungen wird noch ein anderer Grund deutlich, warum sie sich so sehr engagiert: „In Washington State, wo ich herkomme, sind Impfungen für Schulkinder Pflicht geworden, das macht mir sehr große Angst!“

Grundsatz-Beschlüsse

Im Dezember des Jahres 2012 wurden zwei Grundsatzentscheidungen angekündigt, die Dr. Wakefields ursprüngliche Sorge bestätigten, dass es eine Verbindung zwischen dem MMR-Impfstoff, Autismus und Magenproblemen gibt. Über diese Neuigkeit wurde fast gar nicht berichtet, aber unabhängige Kanäle wie The Liberty Beacon begannen endlich damit, über diese bahnbrechenden Neuigkeiten zu berichten.

Letzten Monat schrieb die Website dazu: „In einer kürzlich veröffentlichten Gerichtsentscheidung zu Impfstoffen vom 13. Dezember 2012, wurden Ryan Mojabi hunderttausende Dollar zugesprochen, dessen Eltern beschrieben, wie ‚MMR-Impfstoffe‘ eine ’schwerwiegende und lähmende Verletzung an seinem Gehirn verursachten, die als Autismus-Spektrum-Störung (Autism Spectrum Disorder, ASD) diagnostiziert wurde.“

The Liberty Beacon fuhr dann mit der Beschreibung der zweiten Gerichtsentscheidung in diesem Monat fort und erwähnte ähnliche zuvor gefällte Urteile; so hieß es dort: „Später im selben Monat erlitt die Regierung eine zweite schwerwiegende Niederlage, als die junge Emily Moller aus Houston Kompensation erstritt und gewann aufgrund von einer Gehirnverletzung, die in Zusammenhang mit einer Impfung steht. Wieder handelte es sich dabei um MMR und das Ergebnis war eine autistische Störung. Diese Fälle sind nur einige Beispiele aus einer Reihe ähnlicher erfolgreicher Anträge an italienischen und US-amerikanischen Gerichten (unter anderem von Hannah Poling, Bailey Banks, Misty Hyatt, Kienan Freeman, Valentino Bocca und Julia Grimes). In diesen Fällen räumte die Regierung eine Niederlage ein oder das Gericht urteilte, dass die Impfungen Gehirnverletzungen verursacht hatten. Diese Verletzungen wiederum führten zu einer ASD-Diagnose. Die MMR-Impfung war der gemeinsame Nenner in all diesen Fällen.“

Der Bericht wiederholt genau dasselbe Gefühl, das auch unsere Leserin vermittelte – Dr. Wakefields Karriere und sein guter Ruf sind in den vergangenen 15 Jahren zerstört worden, aber damit ist er gerade rehabilitiert worden. In dem Bericht heißt es: „Während mehrere Studien weltweit die Erkenntnisse von Wakefield bestätigten – warum Verdauungsstörungen bei autistischen Kindern auftreten und, dass die Sicherheitsanalysen des MMR-Impfstoffs nicht ausreichend sind. Dr. Wakefields Karriere wurde also aufgrund von falschen Behauptungen zerstört. Trotzdem kämpft er unermüdlich weiter, um bei der Behebung der Autismus-Katastrophe zu helfen.“

Der Artikel von The Liberty Beacon endet mit einem direkten Zitat von Dr. Wakefield selbst, das er dem unabhängigen Graswurzel-Medienkanal gegenüber geäußert hat: „Es kann nur geringer Zweifel daran bestehen, dass Impfstoffe Autismus verursachen können und es auch tun. Bei diesen Kindern sind die Beweise für unerwünschte Nebenwirkungen überzeugend: Nach der MMR-Impfung erfolgte eine Verletzung des Gehirns, die zu einer Autismus-Diagnose führt. Jetzt geht es darum, die Dunkelziffer zu ermitteln. Die Geschichte der Eltern war die ganze Zeit über richtig. Die Regierungen müssen damit aufhören, mit Wörtern zu spielen, während Kindern weiterhin Schaden zugefügt wird. Meine Hoffnung ist, dass die Anerkennung der Darmerkrankung bei diesen Kindern zu einer Verbesserung ihrer Leidenssituation führen wird. Das ist lange, lange schon überfällig.“

Wakefield wird erneut angegriffen

Seit die Welt langsam auf die Gefahren des MMR-Impfstoffes aufmerksam wird, weigern sich Eltern auf der ganzen Welt, ihre Kinder impfen zu lassen. Früher in dem besagten Jahr hatte sich die Regierung Großbritanniens Dr. Wakefield herausgepickt und ihm die Schuld an der steigenden Anzahl der Ausbrüche von Masern in dem Land gegeben. In einem Interview im April 2013 antwortete er darauf der Öffentlichkeit.

Die Website TheRefusers.com hat sowohl das Video und die Niederschrift (Transkript) von Dr. Wakefields öffentlicher Antwort gepostet. Im Nachfolgenden könnt ihr einige Auszüge aus den Anmerkungen des Arztes nachlesen:

„Es ist sehr wichtig zu sagen, dass es man mich damals 1996-1997 darauf aufmerksam machte, dass Kinder Autismus entwickelten, regressiven Autismus, der in vielen Fällen eine Folge der Behandlung mit dem Mumps-Masern-Röteln-Impfstoff war. Meine Besorgnis über die Arzneimittelsicherheit dieses Impfstoffs war so groß, dass ich die Aufzeichnungen zurückverfolgt habe und jede Sicherheitsstudie überprüft habe, sowie jede durchgeführte Studie vor der Lizenzierung des MMR-Impfstoffs und anderer Impfstoffe gegen Masern, bevor sie bei Kindern verwendet wurden und danach. Und ich war bestürzt über die Qualität dieser wissenschaftlichen Studien. Sie waren wirklich unter dem Nennwert und das wurde von anderen maßgebenden Quellen seitdem nur wiedergegeben.

Als Elternteil konnte ich mir nur selbst die Frage stellen: ‚Was würde ich für mein Kind tun?‘ Das war die einzige ehrliche Antwort, die ich auf diese Frage geben konnte. Meine Position dazu hat sich nicht verändert. Also, was ist danach geschehen? Zu diesem Zeitpunkt waren die einzelnen Masern-Impfstoffe frei beim National Health Service (NHS, staatlicher Gesundheitsdienst) verfügbar. Ansonsten hätte ich diese Option gar nicht vorgeschlagen. Wenn also die Eltern berechtigterweise besorgt waren über die Arzneimittelsicherheit von MMR, dann konnten sie hingehen und sich die einzelnen Impfstoffe besorgen. Sechs Monate später entzog die britische Regierung im Alleingang die Importlizenzen für die einzelnen Impfstoffe und entzog den Eltern damit die Möglichkeit, diese über den NHS zu beziehen; Eltern, die berechtigte Bedenken zur Arzneimittelsicherheit von MMR hatten, hatten keine Wahl mehr; ihnen wurde die Möglichkeit entzogen, ihre Kinder auf die Weise zu beschützen, wie sie es für sinnvoll hielten.


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Und das erstaunte mich und ich sagte zu Dr. Elizabeth Miller von der Health Protection Agency (Gesundheitsschutzbehörde im Vereinigten Königreich): ‚Warum macht ihr das, wenn es euer Hauptanliegen ist, Kinder vor einer ernsthaften Infektionskrankheit zu beschützen? Warum entzieht ihr den Eltern eine Wahlmöglichkeit, die sich berechtigte Sorgen um die Arzneimittelsicherheit von MMR machen?‘ Und ihre Antwort war außergewöhnlich. Sie sagte mir: ‚Wenn wir den Eltern die Option einräumen, einzelne Impfstoffe zu wählen, dann würde das unser MMR-Programm zerstören.‘ In anderen Worten war ihr Hauptanliegen scheinbar der umfassende Schutz des MMR-Programms und nicht der Schutz von Kindern.“

Dr. Wakefield selbst wiederholt die letztendliche Schlussfolgerung von Gerichten in verschiedenen Ländern, die aber von den Medienkanälen weltweit zensiert wurden. Er sagt:

„Diese Frage wurde nun also nicht von mir beantwortet, sondern von den Gerichten, von den Gerichten, die sich mit Impfstoffen befassen in Italien und in den Vereinigten Staaten von Amerika. Dort haben viele Kinder scheinbar in den letzten dreißig Jahren Millionen von Dollar dafür bekommen, dass sie vom MMR-Impfstoff einen Gehirnschaden erlitten haben und von anderen Impfstoffen und dass der Gehirnschaden zu Autismus geführt hat. Das ist eine Tatsache.“

Von Mark Wachtler für whiteoutpress.com. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com. (Dieser Artikel ist zuerst erschienen auf whiteoutpress.com und wurde nicht von AnonHQ verfasst)  

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Studien ergeben, dass Opfer von Rassismus geistig und körperlich geschädigt werden

in Gesundheit
Codex Humanus

Heute betrachten wir die Auswirkungen von Rassismus auf die Gesundheit derjenigen, die darunter zu leiden haben. Laut Merriam Webster versteht man unter Rassismus Vorurteile, Diskriminierungen oder Feindseligkeiten, die sich gegen einen Angehörigen einer anderen Rasse richten und auf dem Glauben basieren, dass die eigene Rasse überlegen ist.

Besonders in den Vereinigten Staaten ist Rassismus ein Wort, von dem manche Leute nichts hören wollen. Diese Leute verleugnen, dass Rassismus überhaupt existiert. Jedoch ist es offensichtlich, dass Rassimus keine amerikanische Befindlichkeit ist, sondern eine Realität. Afro-Amerikaner und andere Minderheiten des Landes sind anhaltend rassischer Engstirnigkeit ausgesetzt.

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Aber wie wirkt sich Rassismus auf die Gesundheit der Leidtragenden aus?

Zunächst bemerkt Sarah Zhang von Wired News, dass Afro-Amerikaner überdurchschnittlich oft an Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden. Sie führt weiterhin an, dass die Studien in Bezug auf die geistige Gesundheit zeigen, dass mehr Berichte von rassistischen Vorfällen bei den Opfern mit mehr Anzeichen von Depression und Angst in Zusammenhang stehen.

Forscher haben auch nachgewiesen, dass Rassismus Stress verursacht. Außerdem haben Ärzte bestätigt, dass Stress verheerende Auswirkungen auf Körper und Geist einer Person haben kann.

Gegenwärtig verknüpft eine zunehmende Anzahl von Forschungsarbeiten Menschen, denen Rassismus widerfahren ist, mit negativen gesundheitlichen Auswirkungen wie Depressionen, geringerem Geburtsgewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Viele dieser Studien stammen aus Erfahrungen von Afro-Amerikanern.

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Die Forscher glauben, dass sogar subtiler Rassismus verletzend sein kann. In einer Studie von 2012 haben Forscher die Leistung von Studenten verglichen, die einfache Aufgaben zu lösen versuchen, nachdem sie subtilem oder offensichtlichem Rassismus von einer Person an einem Tisch nebenan ausgesetzt waren. Dabei bewirkte die subtilere Form – bei der jemand direkt neben dem Studenten sitzt – sogar eine größere Leistungsminderung als unverhohlene Borniertheit. Es zeigte sich, dass Unsicherheit in Bezug auf Rassismus manchmal die Situation sogar verschlimmern kann.

Die Forscher glauben auch, dass Leute, die einen Schock durch Rassismus erlitten, an schlechterer Gesundheit leiden. Eine vorausgehende Studie von 2010 katalogisierte die Symptome von posttraumatischer Belastungsstörung bei Studenten, die rassistische Vorfälle nicht nur erfuhren, sondern auch Zeuge davon wurden. Je mehr die Vorfälle denen nachempfunden wurden, die sie selbst erfuhren, umso mehr häuften sich bei ihnen Anzeichen eines Traumas.

Die außerordentliche Professorin für Humanökologie und Afrikanistik in Rutgers, Naa Oyo Kwate, bestätigt, dass Studien auf die Tatsache hindeuten, dass Leute, die Opfer von Rassismus sind, mit umso höherer Wahrscheinlichkeit auch an schlechter Gesundheit leiden.

Die Literatur stimmt darin ziemlich überein. Je mehr Rassismus man erfährt, umso schlimmer geht es einem in vielen Bereichen auch gesundheitlich, sagt Professor Naa.

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Es heißt, dass die Erfahrung von Rassismus, ob sie in Gewalt oder Beleidungen besteht, oder in eher subtiler Abweisung, generell das Leben schwieriger macht. Der Stress wird zu dem, was als „allostatische Belastung“ bekannt ist. Er stört die normale Funktion des Körpers. Die Ärzte sagen, dass mehr Stress auch mehr Cortisol im Körper bedeute, und Cortisol verstärkt das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Professor Naa fügt hinzu: Man muss andauernd körperlich auf diese zermürbende Art von Stress reagieren.

Manche Kommentatoren fangen an zu glauben, dass Rassismus nicht so offensichtlich und gewalttätig sein muss wie die Polizeimorde an schwarzen Männern und Frauen, die die Schlagzeilen in den Vereinigten Staaten dominieren. Sie ermutigen darum alle Interessenvertreter in der Gesellschaft, das Problem aus einer ganzheitlichen Perspektive zu betrachten, um es überwinden zu können.

Übersetzt aus dem Englischen von Anonhq.com

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