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Gesundheit - page 20

Marihuana-Tampons könnten die Lösung für Regelschmerzen sein [Video]

in Gesundheit
Codex Humanus

Mit Cannabis geflochtene Tampons könnten dabei helfen, die Regelschmerzen zu lindern, weil sie THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol) enthalten; das sind die beiden hauptsächlichen Bestandteile in Marihuana, von denen bekannt ist, dass sie Muskeln und Nerven entspannen.

Wenn ihr zu den Frauen gehört, die sich in der Embryonalstellung zusammenkrümmen, wenn der monatliche Besuch von der roten Lola ansteht, dann solltet ihr euch genauer über die „Cannabis-Scheidenzäpfchen“ informieren, die ein vermeintliches Geschenk des Himmels für die Frauen sind, die an starken Regelschmerzen leiden.

Mit Cannabis geflochtene Tampons wird zugeschrieben, dass sie Krämpfe und Schmerzen reduzieren können, weil sie THC und CBD beinhalten. Das sind die beiden wichtigsten aktiven und cannabinoiden Bestandteile, die in Marihuana vorkommen. Von beiden ist bekannt, dass sie Muskeln und Nerven entspannen.

In Berichten von Foria Relief, einem der Hersteller dieser revolutionären Frauen-Produkte, heißt es, dass die Zäpfchen „[es ermöglichen, dass] das Gehirn angenehmere Signale empfängt“, weil sie ganz in der Nähe der Stelle eingeführt werden, von der die Schmerzen ausgehen.

Wenn man bedenkt, dass Marihuana eine lange und kulturübergreifende Geschichte als natürliche Hilfe zur Linderung von Symptomen hat, die mit der Menstruation assoziiert werden, dann sollte es nicht allzu überraschend sein, dass einige Firmen bereits Zäpfchen auf den Markt gebracht haben, die mit dem Kraut hergestellt werden.

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Quelle: Foria Relief

Innerhalb von 15-30 Minuten, nachdem sie einen solchen Cannabis-Tampon eingeführt haben, berichten die meisten Frauen von einem Rückgang der Schmerzen. Tatsächlich empfehlen einige Hersteller sogar, dass man die Tampons rektal einführen sollte, wenn man an Hüft- oder Rückenschmerzen leidet, um auch hier eine Linderung zu erzielen. Natürlich ist es die alleinige Entscheidung des Verbrauchers, ob er die Zäpfchen für diesen Zweck verwenden möchte.

Weil Cannabis in den USA äußerst strengen Regulierungen unterliegt, kann man unterschiedliche Varianten der mit Gras infundierten Tampons in Kalifornien oder in Colorado erhalten. Natürlich muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass die mit Cannabis geflochtenen Tampons nicht gerade billig sind. Für ein Vierer-Päckchen der Foria-Zäpfchen muss man 44 US-Dollar hinblättern – also 11 US-Dollar pro Tampon. Ist es das wert? Wir überlassen euch die Entscheidung und sind gespannt auf eure Kommentare auf diesen Artikel.

Schaut euch auch dieses Video an, das euch weitere Details zu den mit Cannabis geflochtenen Tampons erläutert:

Gibt es die mit Gras durchzogenen ‚Frauen-Zäpfchen‘ wirklich?

für trueactivist.com. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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WikiLeaks: Alkoholindustrie bestach Kongress, um Cannabis zu denunzieren

in Gesundheit
Codex Humanus

Gerade erst durchgesickerte Informationen enthüllen, dass Bedienstete einiger der führenden Alkoholhersteller in Amerika Geld dafür ausgaben, um Mitglieder des Kongresses dazu zu bewegen, sich dem angeblichen Problem des „Fahrens unter Marihuana-Einfluss“ zu widmen.

Wenn man die Auswirkungen von Marihuana und Alkohol vergleicht, ist Alkohol unangefochten. Angefangen damit, dass Alkohol für beinahe 88.000 Todesfälle in den Vereinigten Staaten pro Jahr verantwortlich ist und Marihuana für „0“.

Außerdem können Menschen an einer Überdosis Alkohol sterben, was bei Marihuana nahezu unmöglich ist. Salon teilt mit, dass während der Konsum von Alkohol das menschliche Gehirn schädigt, dies bei Marihuana nicht der Fall ist. Natürlich behaupten wir nicht, dass Rauchen letztendlich nicht auch seinen Tribut auf Kosten der Lunge fordern wird, aber man fand heraus, dass Kiffen weit weniger schädlich für die körperliche Gesundheit ist als regelmäßiger Alkoholkonsum. Außerdem ist es nicht von der Hand zu weisen, dass laut Forschungsergebnissen Alkohol die weitaus süchtigmachendere Substanz ist.

Leider werden die Durchschnittsamerikaner nicht über diese Tatsachen informiert und sie glauben immer noch, dass Marihuana eine Einstiegsdroge für letztendlich härtere Substanzen ist. Dies liegt hauptsächlich daran, dass die US-Regierung offenkundig jahrzehntelang über Cannabis – und die Spannbreite seiner Nutzungsmöglichkeiten – gelogen hat.

Die weitverbreitete medizinische Anwendung kann jahrtausendelang zurückverfolgt werden, als chinesische Ärzte das Kraut als Betäubungsmittel verwendeten, indem sie die pulverisierte Pflanze zur Anwendung vor Operationen mit Wein mischten. In Ägypten wurde die Pflanze zur Behandlung einer Reihe von Krankheiten benutzt, einschließlich Hämorrhoiden. Und in Indien schwor man allgemein auf Cannabis, um eine Vielzahl von Erkrankungen zu behandeln, einschließlich Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Störungen des Magen-Darm-Traktes und Schmerzen.

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde es in den Vereinigten Staaten immer noch als vollkommen akzeptabel betrachtet, Cannabis anzubauen und zu ernten. Allerdings nahmen die Dinge eine Wendung zum Schlechteren, als während der Weltwirtschaftskrise Befürchtungen gegenüber dem Kraut aufkamen und Marihuana in über 20 Staaten verboten wurde.

Entgegen der Tatsache, dass die Unabhängigkeitserklärung auf Hanfpapier verfasst wurde und dass die Cannabispflanze für eine Reihe von Anwendungen benutzt werden kann – die sich nicht auf die Industrie, Kleidung und Medizin beschränken – wird sie von den Mainstream-Medien zumeist immer noch gebrandmarkt.

Könnte dies möglicherweise auf die Alkoholindustrie zurückzuführen sein, indem sie Beamte besticht, um das Kraut zu diskreditieren und loszuwerden? Laut einer kürzlich auf WikiLeaks enthüllten Information ist genau das der Fall.

Kürzlich wühlte sich ein Blogger für die Internetseite der Cannabis-Industrie Marijuana.com durch Hunderte von geleakten DNC-E-Mails nach irgendwelchen Hinweisen über das verkannte Kraut. Dabei wurde er in der Huddle-Ausgabe vom 24. Mai 2016 fündig, einem täglichen Newsletter für „Capitol Hill-Insider“, der von der Politico-Internetseite produziert wird.

Laut eines Berichts beinhaltete die Ausgabe eine bezahlte Werbung von Wine & Spirits Wholesalers of America (WSWA). Hier ein Auszug daraus:

Während die WSWA bezüglich des Themas der Legalisierung einen neutralen Standpunkt einnehmen, sind sie davon überzeugt, dass die Legalisierung von Marihuana eine angemessene und effektive Regulierung zum Schutz der Öffentlichkeit vor den Gefahren sicherstellen muss, die mit dem Missbrauch und der Zweckentfremdung von Marihuana in Zusammenhang stehen…In den Jahren seit der Staat den medizinischen Gebrauch legalisiert hat, haben die Strafverfolungsbeamten in Colorado eine signifikante Zunahme von Verkehrstoten dokumentiert, bei denen die Fahrer positiv auf Marihuana gestetet wurden…

Der Kongress sollte die Sektion 4008 der FAST-Verordnung (PL 114-94) im FY 2017-Mittelzuweisungsvorgang voll finanzieren, um die Häufigkeit von Fahren unter Marihuana-Einfluss zu dokumentieren, Beeinträchtigungsstandards zu entwerfen und Methoden zur Entdeckung von Fahrbeeinträchtigungen festzusetzen.

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Zusätzlich dazu, dass diese spezielle Information auf der Internetseite von WikiLeaks erschienen ist, ist sie auch auf InboxCart zu finden, einer Internetseite zur Archivierung von Newslettern. Jedoch scheint es, dass die Werbung und Nennung des Sponsors nur in der Version erschienen ist, die direkt zum Posteingang von Kongressmitgliedern und „Beltway-Insidern“ geschickt wurde, weil das WSWA-Statement nicht im Text dieser Ausgabe des Huddle-Archivs auf Politico zu finden ist.

Laut HighTimes wird die Regierung eine jahrelange Untersuchung durchführen und dann Empfehlungen aussprechen, einschließlich eines „Beeinträchtigungsstandards“ für Fahren unter Marihuana-Einfluss, so wie dies vom Fixing America’s Surface Transportation (FAST) Act verlangt wurde, den Obama letzten Dezember unterschrieb.

In einer Presseerklärung äußerten sich die WSWA folgendermaßen über die Gesetzgebung:

Es gibt gegenwärtig keinen wissenschaftlichen Konsens hinsichtlich der Menge, ab der der Marihuana-Konsum einen Fahrer beeinträchtigt sowie keine effektive Möglichkeit, diese Beeinträchtigung in der Praxis zu messen. Dies ist problematisch für die Strafverfolgung, die im Gegensatz dazu, schnell und effektiv eine wissenschaftliche und durch das Gesetz unterstützte Bemessung der Beeinträchtigung durch Alkohol festsetzen kann.

Viele glauben, dass die Alkoholindustrie sich darüber bewusst ist, dass indem Marihuana zunehmend in der Freizeit genutzt und weniger tabusiert wird, sich wahrscheinlich immer mehr Leute für das Kraut entscheiden, als ihre Gesundheit und geistige Zurechnungsfähigkeit dem Konsum von Spirituosen zu opfern, was auch zu geringeren Profiten für die Bier-, Wein- und Schnapshersteller sowie -verkäufer führen wird.

Daraus resultiert, dass die Industrie alles in ihrer Macht stehende unternimmt, um die Legalisierung von Cannabis zu verhindern, so dass der Kommunikationsdirektor für das Marijuana Policy Project, Morgan Fox, zur Vorsicht mahnt, indem er sagt:

Niemand sollte unter Marihuana-Einfluss fahren und wir sollten sicherlich mehr Forschung über alle Aspekte der Substanz betreiben, einschließlich seiner Auswirkungen auf das Fahren. Jedoch ist es für die Alkoholindustrie schwierig, einen legitimen Grund dafür zu haben, das Thema aufzugreifen, angesichts dessen, dass Fahren unter Marihuana-Einfluss bereits illegal ist und die bestehenden Forschungsergebnisse zeigen, dass die Auswirkungen von Marihuana auf das Fahrverhalten deutlich geringer sind als bei Alkohol. Sie würden gut daran tun, stattdessen Forschungen darüber zu finanzieren, wie das Fahren bei Trunkenheit verringert werden kann.

Ohne Frage ist die Sicherheit auf den Straßen und Autobahnen in den USA ein kritisches Problem, aber das Thema „Fahren unter Marihuana-Einfluss“ wird weitgehend falsch interpretiert. Zum Beispiel hat Colorado eine Zunahme bei den Unfalltoten beobachtet, seit das Kraut 2012 legalisiert wurde, aber die Zunahme bei den Todesfällen stimmt mit dem nationalen Trend überein und hängt höchstwahrscheinlich mit dem niedrigen Ölpreis (und dem Migrantenzustrom in den Staat) zusammen.

Außerdem versäumten es die WSWA zu erwähnen, dass 2011 eine Studie zu dem Ergebnis kam, dass in Staaten, die medizinisches Marihuana legalisiert hatten, ein Rückgang der Verkehrstoten zu verzeichnen war.

Übersetzt aus dem Englischen von TrueActivist.com

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Studie: Vegane Ernährung würde 8,1 Millionen Menschenleben bis 2050 retten

in Gesundheit/Umwelt
Codex Humanus

Eine neue Studie der Universität Oxford ist zu dem Ergebnis gekommen, dass der Verzehr von weniger Fleisch und mehr Obst und Gemüse nicht nur mehrere Millionen Todesfälle bis 2050 verhindern wird, sondern auch den Ausstoß von Treibhausgasen wesentlich verringern und jährlich Milliarden von Dollar an Kosten für Gesundheitsfürsorge und die Folgen des Klimawandels sparen könnte.

Verständlicherweise könnten Sie besorgt darüber sein, alle tierischen Produkte aus ihrer Ernährungsweise zu streichen, aber man kann nicht bestreiten, dass wissenschaftlich bestätigte Vorteile für Gesundheit, Umwelt und Tiere dafür sprechen, dies zu tun.

2010 veröffentlichte die UNO einen Bericht, wonach eine vegane Ernährungsweise die beste Art ist, um den weltweiten Emissionsausstoß daran zu hindern, den Klimawandel zu verschärfen. Und nun belegt eine Studie der Universität Oxford auf’s Neue, dass das Essen von weniger Fleisch und mehr Obst und Gemüse die Welt bis 2050 vor mehreren Millionen Toten bewahren und dazu beitragen könnte, Treibhausgasemissionen wesentlich zu verringern und jährlich Milliarden von Dollars an Kosten für das Gesundheitswesen und den Klimawandel zu sparen.

Die Studie, die in Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht wurde, ist die erste, die sowohl die Auswirkungen auf die Gesundheit als auch den Klimawandel hinsichtlich einer globalen Verlagerung zu einer pflanzlicheren Kost einschätzt, wie Reuters berichtet.

Marco Springmann, der Hauptautor des Oxford Martin Program on the Future of Food sagte dazu:

Wir erwarten nicht, dass jeder Veganer wird, aber die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ernährungsweise werden schwieriger anzugehen sein und wahrscheinlich mehr als nur technologische Herausforderungen darstellen. Gesündere und in Bezug auf die Umwelt nachhaltigere Ernährungsformen können ein großer Schritt in die richtige Richtung sein.

Vier verschiedene Ernährungsformen wurden von den Forschern der Universität Oxford berücksichtigt: ein „übliches“ Szenario, eines das den globalen Richtlinien folgt, einschließlich minimaler Mengen an Obst und Gemüse sowie einer Begrenzung von rotem Fleisch, Zucker und der Gesamtzahl an Kalorien, eine vegetarische Ernährung sowie eine vegane Ernährung.

Tiefgreifende Beobachtungen wurden dadurch dokumentiert. Die Forscher stellten fest, dass eine Ernährung in Übereinstimmung mit den globalen Richtlinien 5,1 Millionen Todesfälle bis 2050 verhindern könnte, während (in diesem Zeitraum) in einer Welt von Veganern 8,1 Millionen weniger Menschen sterben würden, die keine tierischen Produkte konsumieren würden, einschließlich von Eiern und Milch.

In Bezug auf den Klimawandel wurde herausgefunden, dass bei einer Befolgung der Ernährungsempfehlungen, die nahrungsspezifischen Emissionen um 29% reduziert werden könnten, während die Übernahme einer vegetarischen Ernährung sie um 63% verringern und eine vegane Ernährung die Emissionen um 70% eindämmen würde.

Zusätzlich könnten bei Gesundheitsversorgung, ehrenamtlicher Betreuung und verlorenen Arbeitstagen jährlich Kosten in Höhe von 700 Milliarden bis zu einer Billion Dollar gespart werden. Die Forscher bemerkten, dass der ökonomische Wert der Gesundheitsverbesserungen damit vergleichbar sein könnte und möglicherweise größer sei als der Wert des verhinderten Schadens durch den Klimawandel.

Durch die reduzierten Treibhausgasemissionen könnte der ökonomische Vorteil gut und gerne 570 Milliarden Dollar betragen.

Springman sagte:

Der Nutzen dieser Vorteile stellt ein überzeugendes Argument dar, angesichts der gestiegenen öffentlichen und privaten Ausgaben für Programme, die darauf abzielen, gesündere und für die Umwelt nachhaltigere Ernährungsformen zu erzielen.

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Die Forscher fanden heraus, dass drei Viertel aller Vorteile bei Entwicklungsländern eintreten würden, obwohl die Pro-Kopf-Auswirkungen einer Ernährungsumstellung bei den entwickelten Nationen am größten wären, indem wohlhabende Länder mehr Fleisch konsumieren und höhere Raten an Fettleibigkeit aufweisen.

Regionale Unterschiede wurden ebenfalls berücksichtigt, um die besten Maßnahmen bei der Produktion und dem Verbrauch von Nahrungsmitteln in bestimmten Gebieten zu bestimmen. Zum Beispiel wäre die Verringerung des Fleischkonsums in Ostasien, dem Westen und in Lateinamerika am vorteilhaftesten. Hingegen wurde herausgefunden, dass ein größerer Obst- und Gemüseverzehr in Südasien und in Afrika südlich der Sahara der wichtigste Faktor bei der Verringerung von Todesfällen wäre. Eine Senkung der Kalorienzufuhr in westlichen Nationen, dem östlichen Mittelmeer und in Lateinamerika, würde in einer Reduktion des Übergewichts resultieren, was eine höhere Lebenserwartung zur Folge hätte.

Um eine Ernährungsweise zu erreichen, die die allgemeinen Richtlinien befolgt, bedarf es einer 25%igen Zunahme der weltweit gegessenen Menge an Obst und einer 56%igen Abnahme bei rotem Fleisch. Die Menschen würden auch gut daran tun, 15% weniger Kalorien zu verbrauchen.

Es ist ziemlich einfach, die Kalorienzufuhr zu reduzieren, indem man sowohl vorwiegend pflanzliche Nahrung zu sich nimmt als auch ballaststoffreiche Nahrung, Mineralien und eine Auswahl an Nährstoffen, die den Bedarf des Körpers decken und den Magen füllen. Zusätzlich lässt das Verlangen nach, wenn der Körper nicht länger einem Nährstoffmangel durch raffinierte und verarbeitete Nahrungsmittel ausgesetzt ist. Die Umstellung kann auch schmackhaft sein; klicken Sie hier für kostenlose, pflanzenbasierte Rezepte, bei denen man kein schlechtes Gewissen zu haben braucht und die dennoch lecker sind.

Nun, da die Universität Oxford eine vorwiegend pflanzliche (vegane) Ernährung für die Gesundheit und die ganze Welt propagiert, können Sie sich vorstellen, mehr (grünes) Gemüse und Obst in ihre Ernährung zu integrieren?

Übersetzt aus dem Englischen von Trueactivist.com

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Warnung! Die bislang umfangreichste Studie bestätigt: Antidepressiva erhöhen das Selbstmord-Risiko

in Gesundheit
Codex Humanus

Wichtiger Hinweis: Die bisher umfassendste Studie bestätigt, dass Medikamente gegen Depressionen (Antidepressiva) das Selbstmord-Risiko erhöhen.

Eine neue Studie von Forschern aus Dänemark und dem Vereinten Königreich, in der sie antidepressive Medikamente und ihre Auswirkungen untersucht haben, ergab jetzt, dass diese Medikamente tatsächlich die Menschen dazu bringen, Selbstmord zu begehen – und insbesondere Kinder.

Es heißt von dieser Studie, sie sei die größte jemals zum Thema Antidepressiva durchgeführte Untersuchung. Das British Medical Journal hat die Ergebnisse aus der Studie in einem Leitartikel gewürdigt.

In der Vergangenheit haben Betroffene behauptet, dass die Behandlung mit Antidepressiva ihre Lieben dazu gebracht hat, Selbstmord zu begehen. Pharmaunternehmen und Ärzte haben diese Behauptungen jedoch stets zurückgewiesen. Sie behaupten, dass es keine Verbindung zwischen einem Selbstmord und der Verwendung von Antidepressiva gibt.

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Diese Behauptungen und Gegenbehauptungen haben einige Forscher dazu veranlasst, das Phänomen genauer zu untersuchen. Dabei wollten sie herausfinden, ob die Medikamente tatsächlich dazu führen können, dass die Leute Selbstmord begehen.

Forscher vom Nordic Cochrane Centre und vom University College London analysierten dafür 70 klinische Studien, die zu den am weitesten verbreiteten Antidepressiva durchgeführt wurden. Sie untersuchten die folgenden Präparate: Duloxetin, Fluoxetin (auch besser bekannt als Prozac), Paroxetin, Sertralin und Venlafaxin. Diese Präparate werden zwei Klassen zugeordnet: Zum einen handelt es sich dabei um Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs; selective serotonin reuptake inhibitors) und zum anderen um Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRIs; serotonin-norepinephrine reuptake inhibitors).

Die Forscher beschrieben, dass mehr als 18.000 Menschen an den klinischen Studien für diese Präparate teilgenommen hatten. Die Forscher stellten fest, dass diese Medikamente das Selbstmordrisiko verdoppelten und aggressives Verhalten bei den unter 18-jährigen Probanden förderten. Obwohl ein ähnlicher Zusammenhang bei Erwachsenen nicht beobachtet werden konnte, sagten die Autoren, dass die falsche Aufzeichnung von Versuchsdaten zu einer ’schwerwiegenden Unterbewertung der Schäden‘ geführt haben könnte.

Die Studie tastete sich deshalb an die Pharmaunternehmen heran, weil sie es versäumt hatten, die Nebenwirkungen und sogar Todesfälle zu melden, die mit den Medikamenten in Verbindung standen. Nachdem sie die Informationen aus den klinischen Studien mit echten Patientenberichten verglichen hatten, fanden die Forscher heraus, dass die Pharmaunternehmen eindeutig regelmäßig die Todesfälle und Selbstmorde bei Behandlungen mit Antidepressiva falsch klassifiziert hatten, um ihre Produkte in ein positives Licht zu rücken.

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Beobachter, die sich mit den Ergebnissen der Studie beschäftigten, bezeichnen es als äußerst besorgniserregend und sogar als verstörend, dass die Pharmaunternehmen absichtlich Falschinformationen zu den klinischen Studien verbreitet hatten.

Der Telegraph berichtet, dass die Studie im Vereinigten Königreich die fünf am häufigsten verschriebenen Präparate gegen Depressionen untersuchte, darunter auch Prozac. In der Studie wurden die veröffentlichten zusammenfassenden Berichte analysiert, welche die Pharmaunternehmen den zuständigen Behörden für die Zulassung von Arzneimitteln zur Verfügung gestellt hatten. Diese wurden mit den Rohdaten aus den klinischen Studien verglichen.

Ein namentlich nicht genanntes Pharmaunternehmen hatte vier Todesfälle nicht gemeldet, die sich Behauptungen zufolge erst nach dem Ende der klinischen Studien ereignet hatten. Ein Patient hatte sich selbst überraschend erdrosselt, nachdem er Venlafaxin genommen hatte. Weil er aber noch fünf Tage lang am Leben blieb, wurde er in den Ergebnissen nicht berücksichtigt. Es hieß, dass er kein Versuchsteilnehmer mehr war, während er im Krankenhaus an den Verletzungen verstarb, die er sich selbst zugefügt hatte.

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Mehr als die Hälfte der Selbstmordversuche und der Selbstmordgedanken wurden fälschlicherweise als Zeichen für emotionale Instabilität oder als Zeichen für die Verschlimmerung der Depression verzeichnet. In Zusammenfassungen von klinischen Studien des Arzneimittelgiganten Eli Lilly fehlten Selbstmordversuche in 90% der Fälle, wie die Studie herausfand.

Professor Peter Gøtzsche, der federführende Autor der Studie vom Nordic Cochrane Centre, sagte: „Antidepressiva funktionieren bei Kindern nicht, das wird ziemlich deutlich, denn in den randomisierten klinischen Studien sagen die Kinder, dass sie bei ihnen nicht funktionieren, aber sie erhöhen ihr Suizidrisiko.“

Dr. Joanna Moncrieff vom University College London bestätigt, dass „Menschen im Vereinigten Königreich mehr als viermal so viele Antidepressiva konsumieren wie noch vor zwanzig Jahren. Trotzdem können wir die Auswirkungen dieser Medikamente immer noch nicht vollständig nachvollziehen.“

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Kinder und Jugendliche zuerst mit Sport und Psychotherapie behandelt werden sollten, bevor man ihnen diese Medikamente verabreicht.

Ein Mann aus dem Vereinten Königreich, dessen Sohn nach der Einnahme von Citalopram Selbstmord begangen hatte, hat die Selbstmordfälle in Zusammenhang mit der Behandlung mit Antidepressiva in den vergangenen drei Jahren beobachtet. Er hat dafür anonym eine Website samt Kampagne namens AntiDepAware aufgesetzt.

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Er machte sich für die  Studie stark und zeigte, dass allein in diesem Monat mindestens 35 gerichtliche Untersuchungen zu Todesfällen stattfanden, die in Verbindung zu Antidepressiva stehen. Letztes Jahr verzeichnete er mehr als 450 Todesfälle, die mit Antidepressiva in Zusammenhang stehen.

Die Statistiken zeigen, dass das Vereinigte Königreich die siebthöchste Verschreibungsrate für Antidepressiva in der westlichen Welt aufweist. Ungefähr vier Millionen britische Bürger nehmen die Medikamente jedes Jahr zu sich. Die Pharmaunternehmen machen damit jährlich mehr als 200 Millionen £ Umsatz.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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37 Millionen Bienen sterben, als in der Nähe GVO-Felder bepflanzt werden

in Gesundheit/Umwelt
Codex Humanus

37 Millionen Bienen wurden tot aufgefunden, nachdem in der Nähe Felder mit GVOs (gentechnisch veränderten Organismen) bepflanzt worden waren.

Ungefähr 37 Millionen Bienen auf einer Farm in Kanada sind verendet, nachdem GVO-Getreide in einem nahegelegenen Gebiet angepflanzt worden ist. Das behauptet ein ortsansässiger Imker.

Dave Schuit ist ein Imker, der in Elmwood, Kanada, Honig produziert. Er behauptet, dass seine Farm ungefähr 37 Millionen Bienen (das entspricht etwa 600 Bienenstöcken) verloren hat, seitdem GVO-Getreide in der näheren Umgebung angepflanzt wurde. Berichten zufolge glauben Schuit und andere Imker vor Ort, dass Neonicotinoide, oder „Neonics“, für das vermehrte Sterben der Bienen verantwortlich sind.

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Bildquelle: Flickr, Mark Skipper

„Als sie damit anfingen, das Getreide anzupflanzen, sind unsere Bienen scharenweise gestorben“, sagte Schuit.

In Europa ist die Verwendung der Neonicotinoid-Pestizide auf dem Markt nicht mehr üblich, weil diese Pollen und Nektar verunreinigen. Das führt letztendlich dazu, dass Bestäuber und andere Insekten Schaden nehmen oder sogar getötet werden. Trotz dieser offensichtlichen Gefahren, die mit der Verwendung dieser Chemikalie einhergehen können, wird die Chemikalie in den Vereinigten Staaten in weiten Teilen des Landes noch verwendet.

Neuer Bericht von @foe_us: @EPA gibt den Interessen von @Bayer @Monsanto @SyngentaUS mehr Gewichtung als der Rettung von Bienen #keephivesalives („erhaltet die Bienenstöcke am Leben“)

Imidacloprid und Clothianidin sind zwei der am meisten von Bayer CropScience verwendeten Pestizide. Beide beinhalten auch Neonics und wurden bereits mit vielen großen Fällen von ‚Bienensterben‘ sowohl in Europa als auch in den USA in Verbindung gebracht. Trotz der Gefahren, die mit der Verwendung dieser Chemikalie in Verbindung gebracht werden, werden die Pestizide trotzdem noch regelmäßig verwendet und auf dem Markt verkauft.

Trotz ihrer geringen Größe ist der Einfluss, den die Bienen auf unsere Umwelt haben, fast unvergleichlich. Tatsächlich sind Bienen für die Bestäubung von ungefähr einem Sechstel der blühenden Pflanzen weltweit verantwortlich, sowie für die Bestäubung von ungefähren 400 unterschiedlichen landwirtschaftlich genutzten Pflanzen.

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Bildquelle: Flickr, Rob Gallop

Im Jahr 2010 haben Bienen dazu beigetragen, dass landwirtschafltiche Ernteerzeugnisse im Wert von mehr als 19 Milliarden US-$ allein in den USA erwirtschaftet werden konnten – das entspricht ungefähr einem Drittel der Nahrung, die wir zu uns nehmen. Daher ist es nicht schwer zu erkennen, dass Bienen für die Aufrechterhaltung unseres modernen Nahrungsmittelsystems benötigt werden.

Trotz ihrer offensichtlichen Bedeutung für unser Ökosystem hat sich der Bienenbestand im Laufe der vergangenen Jahrzehnte rasant dezimiert. Genau gesagt sind 44 Prozent der Honigbienen-Kolonien in der Vereinigten Staaten im letzten Jahr ausgestorben; das berichtete das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium letzten Monat.

Das Verschwinden der Bienen – der offizielle Trailer:

Bereits in der Vergangenheit haben Wissenschaftler versucht herauszufinden, warum die Bienenpopulationen so rapide abnehmen. Während es sich bislang nicht beweisen ließ, dass Pestizide die Bienen direkt töten, die mit ihnen Kontakt haben, glauben viele Wissenschaftler, dass es eine starke Verbindung zwischen der Verwendung von Pestiziden und einem Phänomen gibt, das sie als „Colony Collapse Disorder“ (CCD; Völkerkollaps) bezeichnen.

„Wir glauben, dass einige unterschwellige Wechselwirkungen zwischen Nahrung, Pestizid-Belastung und anderen Stressoren zusammentreffen und die Kolonien ausmerzen“, sagte Jeffery Pettis vom Bienen-Forschungslabor des Agricultural Research Service (ARS; etwa: Landwirtschafts-Forschungseinrichtung).

Während über die Ursache eines CCD immer noch umfassend diskutiert wird, glauben einige, dass „die neonicotinoiden Pestizide die Getreidesamen bedecken und dass mit der Verwendung neuer Einzelkornsämaschinen Pestizid-Staub in die Luft aufgewirbelt wird, wenn die Samen eingepflanzt werden.

Einer neuen Studie jedoch zufolge, die in der renommierten wissenschaftlichen Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht wurde, töten neonicotinoide Pestizide Honigbienen, indem sie ihr Immunsystem beschädigen und die Bienen somit nicht mehr in der Lage dazu sind, Krankheiten und Bakterien abzuwehren.

Obwohl wir nicht in der Lage dazu sind zu bestimmen, was genau letztendlich den endgültigen Niedergang der Bienenstöcke auf der ganzen Welt verursacht, können wir dennoch all die wissenschaftlichen Beweise heranziehen, die uns derzeit vorliegen. Daraus wird klar, dass Pestizide einen deutlich negativen Effekt auf Bienenstämme haben.

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Tatsächlich scheinen mittlerweile immer mehr Länder diese Auffassung nach und nach zu teilen. Kanada hat mittlerweile die Verwendung von Imadacloprid auf Feldern mit Sonnenblumen und Getreide verboten; Frankreich hat Bayers Antrag auf die Verwendung von Clothianidin abgelehnt; Italien hat mittlerweile bestimmte Neonicotinoide verboten; und die Europäische Union hat verschiedene Pestizide ebenfalls verboten.

Gerade jetzt überprüfen europäische Wissenschaftler das EU-weite Verbot von drei neonicotinoiden Pestiziden. Bis Ende Januar 2017 werden die EU-Forscher ihre Risikobewertung abschließen und über den Status der Chemikalie entscheiden.

Obwohl sich die Vereinigten Staaten dieser Entscheidung noch nicht angeschlossen haben, erwägen mehrere Staaten – darunter Kalifornien, Alaska, New York und Massachusetts – den Erlass von Gesetzen, die Neonicotinoide verbieten würden. Tatsächlich ist Maryland seit letztem Monat der erste Staat, der einen Beschluss zur Einschränkung von Neonics verabschiedet hat. Das Bestäuber-Schutz-Gesetz (Pollinator Protection Act) verbietet jetzt die Nutzung von Neonicotinoiden durch Endverbraucher im Staat.

Die MD-Gesetzgebung war die erste im Land, die einen Gesetzesentwurf zur Beschränkung der Verwendung von Neonics verabschiedet hat; der Entwurf wird jetzt offiziell zum Gesetz!

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Durchbruch: Wissenschaftler entwickeln billigen Universal-Impfstoff, um Krebs zu heilen

in Gesundheit/Welt
Codex Humanus

Eine bahnbrechende Studie, die im wissenschaftlichen Journal Nature veröffentlicht wurde, berichtet davon, dass es Wissenschaftlern zum ersten Mal gelungen ist, einen Universal-Impfstoff gegen Krebs zu entwickeln, um die Krankheit zu heilen.

Krebs ist eine der tödlichsten Krankheiten, mit denen die Menschheit heute konfrontiert ist. Die Internationale Vereinigung gegen Krebs (UICC) schätzt, dass der Krankheit dieses Jahr auf der ganzen Welt mehr als acht Millionen Menschen erliegen werden. Das entspricht in etwa der Gesamtbevölkerung von New York. Die Hälfte dieser Menschen wird sich in der Hochzeit ihres erwerbsfähigen Alters befinden (30-69 Jahre alt).

Weiteren Schätzungen zufolge betragen die Kosten, die Krebs und die anderen nichtübertragbaren Krankheiten (inklusive Beeinträchtigungen der geistigen Gesundheit) für die Weltwirtschaft verursachen, bis zu 47 Billionen US-Dollar betragen können. Diese Zahlen haben dem Wettlauf auf der Suche nach einer Heilungsmethode gegen die tödliche Krankheit noch zusätzliche Dringlichkeit verliehen. Die Forscher waren in ihren Laboren ziemlich beschäftigt.

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Die Forscher haben angekündigt, dass die Entwicklung dieses neuen Impfstoffs ermöglicht wurde, nachdem sie herausgefunden hatten, wie sie die menschlichen Immunzellen sich neu verdrahten können, dass sie jedwede Art von Krankheit bekämpfen. Der Prozess schließt die Injektion kleiner Partikel von genetischem Code in den Körper ein, die dann zu den Immunzellen wandern und ihnen beibringen, wie sie bestimmte Krebsarten erkennen können.

In der Vergangenheit haben Wissenschaftler bewiesen, dass es möglich ist, Immunzellen außerhalb des Körpers so zu konstruieren, dass sie Krebs entdecken können. Die aktuelle Studie ist allerdings deshalb bahnbrechend, weil diese Konstruktion der Immunzellen zum ersten Mal innerhalb der Zellen geschehen ist – und nicht außerhalb des Körpers.

Die Autoren der Studie sagten, dass diese Technik universal anwendbar sein könnte, da der genetische Code für jede Art von Krebs programmiert werden könnte. Die Ärzte würden dafür das genetische Profil eines Tumors benötigen, um einen maßgeschneiderten Impfstoff anfertigen zu können. Dies würde einerseits die Krankheit bekämpfen und andererseits verhindern, dass sie jemals zurückkehrt.

Im Rahmen des Prozesses, den die Forscher durchführten, um zu diesem Ergebnis zu kommen, konzentrierte sich das Forschungsteam auf eine Klasse von Immunzellen, die als dendritische Zellen bekannt sind. Sie sind die ganze Zeit über auf der Suche nach fremden Eindringlingen im Körper. Sobald eine dendritische Zelle eine verdächtige Zelle, etwa eine Krebszelle entdeckt, erfasst sie einige Moleküle von der Oberfläche und zeigt sie den T-Killer-Zellen. Dadurch werden diese dazu aufgefordert, die Krankheit zu bekämpfen.

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Den Experten zufolge sehen Krebszellen den normalen Zellen sehr ähnlich, weshalb das Immunsystem sie oftmals meidet. Den Forschern hat dies bislang Kopfschmerzen bereitet.

Bei dieser neuen Technologie jedoch wird unter anderem ein kleines Schnipsel des genetischen Codes in einem Nanopartikel platziert. Danach wird dieses geringfügig negativ aufgeladen, so dass es von den dendritischen Immunzellen in der Milz, in den Lymphknoten und im Knochenmark angezogen wird. Sobald es dort ist, löst es die Herstellung eines Krebsmoleküls aus, das als Antigen (Antikörperbildner) bekannt ist. Dieses wird dann wiederum als ein biologisches Profilbild verwendet, so dass die Immunzellen wissen, wonach sie Ausschau halten müssen. Die Autoren haben bewiesen, dass es eine starke T-Zellen-Reaktion auslöst und damit beginnt, Tumore zu bekämpfen.

Der Impfstoff ist bislang in Mäusen getestet worden und bei drei Hautkrebspatienten. In den Mäusen rief der Impfstoff eine starke Immunabwehr hervor. Auf der Haut der drei Hautkrebspatienten jedoch zeigte sich, dass die Behandlung vom menschlichen Körper vertragen wurde.

Prof. Ugur Sahin, der führende Autor der Studie, sagte, dass die Studie Grund zur Hoffnung gibt. Er fügte hinzu, dass die Produktion des Impfstoffes sehr schnell und billig sei. Das folgende Zitat wird ihm zugeschrieben: „Die Impfstoffe können schnell und günstig produziert werden und nahezu jedes Tumor-Antigen kann von der RNS kodiert werden. Der hier vorgestellte Ansatz kann als universal anwendbare und neuartige Impfstoffklasse für die Krebs-Immuntherapie betrachtet werden.“ Prof. Sahin ist der Leiter der Translationalen Onkologie an der Universitätsklinik in der Stadt Mainz.

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Dr. Aine McCarthy, die Senior-Fachinformationsbeauftragte der Krebsforschung im Vereinten Königreich lobte die Ergebnisse der Studie. Sie drängte darauf, dass mehr klinische Studien durchgeführt werden sollten. Dr. McCarthy erklärte dem Telegraph gegenüber in einem Interview: „Indem wir Laboruntersuchungen mit Ergebnissen aus einer klinischen Studie im Frühstadium kombinieren, zeigt diese Forschung, dass ein neuartiger Impfstoff verwendet werden könnte, um die Patienten mit Melanomen zu behandeln, indem wir die Leistungsfähigkeit ihres Immunsystems steigern. Weil der Impfstoff bislang nur in drei Patienten getestet wurde, werden größer angelegte klinische Studien benötigt, um zu bestätigen, dass der Impfstoff funktioniert und sicher ist. Weitere Forschungsansätze werden dann ergeben, ob der Impfstoff zur Behandlung anderer Krebsarten verwendet werden könnte.“

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Die Fukushima-Apokalypse: So werdet ihr vergiftet

in Gesundheit/Umwelt
Codex Humanus

Es ist jetzt fünf Jahre her, dass ein Erdbeben von der Größenordnung 9,0 auf der Richter-Skala – das größte seit Anbeginn der Aufzeichnungen des Landes und eines der fünf mächtigsten, die jemals auf der Welt gemessen wurden – und der danach folgende Tsunami große Teile des Fukushima-Daiichi-Atomkraftwerks zerstört haben. Dabei kamen letztendlich mehr als 20.000 Männer, Frauen und Kinder ums Leben; mehr als 200.000 wurden aus ihrer Heimat vertrieben; und viele der Überlebenden wurden mit Grausamkeiten ungeahnten Ausmaßes und Leid konfrontiert.

Die Nuklearkatastrophe in Fukushima am 11. März 2011 führte zu einer radioaktiven Kontamination des japanischen Festlandes von gewaltigem Ausmaß. Sie brachte ebenfalls die Gefahren einer weltweiten radioaktiven Verstrahlung zu Tage. Fünf Jahre suchen die Nachwirkungen der Katastrophe die Welt immer noch heim; damit ist Fukushima die größte Umweltkatastrophe aller Zeiten.

Wir haben für euch 10 erschreckende Fakten über den andauernden nuklearen Holocaust in Fukushima zusammengestellt, bei denen ihr eine Sch#*ßenangst bekommen werdet…

#1 300 Tonnen (272,152 Liter) radioaktives Wasser – genug, um ein Schwimmbecken von olympischer Größe alle acht Tage zu füllen – treten jeden Tag in den Pazifischen Ozean ein. Harvey Wasserman, ein Journalist und Befürworter erneuerbarer Energien, sagte RT:

Das kommt einer apokalyptischen Katastrophe gleich. Dadurch könnte der gesamte Pazifische Ozean kontaminiert werden. Das ist eine extrem ernste Angelegenheit. In Realität weiß Tokyo Electric gar nicht, was passiert und wie sie das kontrollieren könnten, was gerade geschieht. Unser gesamter Planet ist hier in Gefahr.“

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#2 Im Fukushima-Daiichi-Atomkraftwerk befinden sich 11.400 Brennstäbe – der Fukushima-Reaktior Nummer 4 verfügt allein über 1.300 Brennstäbe, die in einem undichten Becken aufbewahrt werden. Diese Brennstäbe müssen manuell entfernt werden, ebenso wie die 6.300 Brennstäbe, die in der Nähe untergebracht sind. In den Brennstäben ist radioaktive Strahlung eingeschlossen, die etwa 14.000-mal so groß ist wie die Menge, die freigesetzt wurde, als die Vereinigten Staaten eine Atombombe am Ende des Zweiten Weltkriegs über Hiroshima abwarfen. Da die Brennstäbe manuell entfernt werden müssen, um eine schlimmere Nuklearkatastrophe als die im März 2011 zu vermeiden, könnte sogar der kleinste Fehler dazu führen, dass eine nukleare Kettenreaktion ausgelöst wird.

#3 TEPCO, der japanische Energiekonzern, der für die Reaktorkatastrophe verantwortlich war, gab im Jahr 2013 zu, dass die radioaktive Strahlung im Beobachtungsloch zur Messung des Grundwassers auf der östlichen Seite der Maschinenhäuser die Marke von 310 Becquerel pro Liter für Cäsium-134 und 650 Becquerel pro Liter für Cäsium-137 erreicht hatte. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO entspricht das Trinken von Wasser mit 300 Becquerel pro Liter etwa der Belastung, der man über ein ganzes Jahr hinweg der natürlichen Umgebungsstrahlung ausgesetzt ist, oder 10 bis 15 Röntgenuntersuchungen der Brust.

#4 Unmittelbar nach der Katastrophe spie das Atomkraftwerk Schätzungen zufolge 5.000 bis 15.000 Tera-Becquerel (Billionen Becquerel) Cäsium-137 pro Monat aus. Jota Kanda, ein Ozeanograph an der Ozeanographischen Hochschule von Tokio sagt, dass das Atomkraftwerk weiterhin 10 Milliarden Becquerel Cäsium-137 pro Tag in den Pazifischen Ozean ausschüttet.

Video: Japanischer Wissenschaftler/Verstrahlung des Pazifischen Ozeans/Kaliforniens Strände/Jetzt marine Friedhöfe/Fukushima

#5 Innerhalb von zwei Jahren nach der Katastrophe gab TEPCO zu, dass sie das hochgiftige Strontium-90 in der 30-fachen Höhe der erlaubten Menge gemessen hatten. Strontium-90 ist ein Nebenprodukt der atomaren Kernspaltung und kann nach der Einnahme Knochenkrebs verursachen. TEPCO gab ebenfalls der Öffentlichkeit gegenüber zu, dass eine kumulierte Menge von 20 bis 40 Billionen Becquerel des radioaktiven Tritium seit der Katastrophe ins Meer gelaufen ist.

#6 Abgesehen von Cäsium-137 und Strontium-90 entweichen aus dem Atomkraftwerk weiterhin große Mengen von Jod-131 in die Luft. Weil die Schilddrüse Job-131 bei einer Verstrahlung schnell absorbiert, schädigt die danach folgende interne Kontamination die Schilddrüse. Das wiederum führt zu einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyroidismus), zu Krebs und zum Tod. Harvey Wasserman schreibt dazu:

„Jod-131 kann von der Schilddrüse aufgenommen werden, von wo aus es Betateilchen (Elektronen) abgibt, die dem Gewebe Schaden zufügen. Eine Verseuchung aufgrund von beschädigten Schilddrüsen wurde bereits bei rund 40% der Kinder in der Gegend um Fukushima festgestellt. Diese Prozentzahl kann nur noch weiter ansteigen. Bei jungen Menschen im Wachstumsstadium kann dadurch sowohl die körperliche als auch die geistige Entwicklung gehemmt werden. Bei Erwachsenen kann dadurch eine Vielzahl zusätzlicher Krankheiten verursacht werden, unter anderem auch Krebs.“

fukushima777[1]#7 Experten sprechen von der größten Freisetzung von Strahlung in ein Gewässer in der Geschichte der Menschheit, noch schlimmer sogar als damals in Tschernobyl. Sie prognostizieren, dass der gesamte Pazifische Ozean mit 5- bis 10-mal so viel Cäsium belastet sein wird wie zu den Hochzeiten der Atombombentests vor vielen Jahrzehnten.

#8 Die Strahlung von der Atomkatastrophe in Fukushima hat sich bereits über die Welt verteilt. Im letzten Dezember erfassten Wissenschaftler einen Ausschlag in der Menge an Cäsium-134 vor der Küste Kaliforniens – ungefähr 11 Becquerel pro Kubikmeter Wasser. Sie fanden auch ungefähr 10 Becquerel pro Kubikmeter Wasser 1.500 Meilen (ca. 2415 Kilometer) nördlich von Hawaii – ein Niveau, das ungefähr doppelt so hoch war als jenes, das bei vorherigen Einsätzen gemessen wurde.

#9 Laut des japanischen Ministerium für Wirtschaft und Industrie (METI) sind aktuell noch mehr als 1.100 Quadratkilometer mit Dörfern, Bergen und Wäldern unbewohnbar; die betroffenen Gebiete vollständig zu säubern wird ein halbes Jahrhundert dauern.

#10 Eine schier unendlich große Menge wird sich weiterhin in den Pazifischen Ozean ergießen. Dieser Prozess wird nicht nur zu unseren Lebzeiten weitergehen, sondern auch zu Lebzeiten unserer Kinder, schlussfolgert die Wissenschaftlerin Christina Consolo. Sie erzählte RT:

„… Das Schlimmstfall-Szenario könnte zum Tod von Milliarden von Menschen führen. Eine wahrhaftige Apokalypse… Ein Wetter-Ereignis, Stromausfall, Erdbeben, Tsunami, ein Versagen des Kühlungssystems oder Explosionen oder Feuer jedweder Art, Gestalt oder Form an irgendeiner Stelle auf dem Fukushima-Gebiet könnte ebenfalls zu einer Katastrophe von diesem Ausmaß führen.“

Die Strahlung im Pazifischen Ozean in den nächsten 10 Jahren – Nuklearkatastrophe Japan

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Offiziell bestätigt: Wissenschaftler dürfen versuchen, die Toten wiederzubeleben

in Gesundheit
Codex Humanus

Offizielle Meldung: Wissenschaftler in den Vereinigten Staaten haben die Erlaubnis für den Versuch erteilt bekommen, die Toten wieder ins Leben zurückzubringen – Einer Biotech-Firma wurde grünes Licht für die Durchführung eines bahnbrechenden Projektes gegeben. Das umstrittene Projekt soll zeigen, ob es möglich ist, die Toten wiederzubeleben; zum ersten Mal mit Hilfe eines wissenschaftlichen Prozesses.

Das Projekt trägt den Titel ReAnima Project; es ist eine Initiative, an der die Vereinigten Staaten und Indien beteiligt sind. Eine Ethikkommission der US-amerikanischen Gesundheitsbehörden, (American National Institutes of Health) haben es offiziell genehmigt.

Die erste Stufe des Projektes nennt sich ‚Erste menschliche Neuro-Regeneration & Neuro-Reanimation‘; dabei handelt es sich um einen nicht-randomisierten Einzelgruppen-‚Wirksamkeits-Nachweis‘. Das Experiment wird am Anupam-Krankenhaus von Rudrapur in Uttarakhand im Norden von Indien stattfinden.

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In religiös und spirituell motivierten Mythologien ist es üblich, dass gewisse Menschen behaupten, sie hätten die Macht um die Toten mittels übernatürlicher Kräfte zurück ins Leben zu holen. In der natürlichen Welt ist dies jedoch höchst umstritten. Dieser wissenschaftliche Prozess, der den Tod rückgängig machen soll, stellt deshalb einen wichtigen Schritt dar auf dem Weg zur Erforschung der Mysterien, die sich um den Tod ranken.

Das Biotech-Unternehmen Bioquark Incorporated spielt in diesem Projekt die Hauptrolle. Der Firma wurde die ethische Erlaubnis erteilt, 20 Patienten zu rekrutieren, die nach einem Schädel-Hirn-Trauma für klinisch hirntot erklärt wurden.

Forscher des Unternehmens werden nun testen, ob Teile ihres zentralen Nervensystems wieder zum Leben erweckt werden können. Bioquark behauptet, seine Forschung konzentriere sich auf die Entwicklung neuartiger biologischer Präparate mit der Fähigkeit, den Regelzustand von menschlichem Gewebe und von menschlichen Organen zu ändern. Ziel des Unternehmens ist es, eine Reihe an chronischen Krankheiten zu heilen und komplexe Regenerierung anzustoßen.

Hirntod bedeutet, dass der Hirnstamm eines Menschen keine weiteren Aktivitäten mehr zeigt. Somit hat die betroffene Person permanent das Potenzial für Bewusstsein und die Fähigkeit zu atmen verloren. Deshalb wird eine Person für tot erklärt, wenn die Hirnstammfunktion dauerhaft verloren gegangen ist.

Obwohl Menschen bei einem Hirntod technisch gesehen nicht mehr am Leben sind, haben Studien gezeigt, dass in ihren Körpern trotzdem oft noch Blut zirkulieren kann, dass sie oft noch Nahrung verdauen und Abfälle ausscheiden können, dass der Hormonhaushalt ausgeglichen wird, dass sie wachsen, sexuell reifen, Wunden heilen, Fieber bekommen, schwanger werden und ein Kind bekommen können.

 

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Aktuelle Studien deuten ebenfalls an, dass gewisse elektrische Aktivität und Blutzirkulation auch nach dem Tod der Gehirnzellen weitergeführt werden, aber dass die Aktivität nicht ausreicht, dass der ganze Körper funktioniert.

Je nachdem, wie die Wissenschaftler ihre schwierige Mission durchführen werden, verwenden sie eine Kombination verschiedener Therapien. Dazu gehören die Injektion von Stammzellen und ein Cocktail aus Peptiden in das tote Gehirn, sowie die Anwendung von Lasern und Techniken zur Nervenstimulation, bei denen sich herausgestellt hat, dass sie Patienten aus dem Koma erwecken können.

Die Peptide werden täglich über eine Pumpe in das Rückenmark eingeführt und die Stammzellen vierzehntätig über einen Zeitraum von insgesamt 6 Wochen.

Die Versuchsteilnehmer werden offiziell für tot erklärt worden sein und sind von lebenserhaltenden Systemen abhängig. Sie werden über mehrere Monate hinweg überwacht; dabei kommen bildgebende Verfahren zur Ermittlung von Gehirnaktivität zum Einsatz, die nach Zeichen der Regeneration suchen sollen, insbesondere im oberen Rückenmark. Das obere Rückenmark ist zugleich die unterste Region des Hirnstamms, der wiederum die eigenständige Atmung und den Herzschlag kontrolliert.

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Die Forscher gehen stark davon aus, dass die Hirnstammzellen in der Lage dazu sein könnten, ihre Geschichte auszulöschen und das Leben somit neu zu starten; dies hinge wiederum vom umliegenden Gewebe ab. Dieser Prozess ist im Tierreich zum Beispiel bei Kreaturen wie den Salamandern beobachtbar, die ganze Gliedmaßen nachwachsen lassen können.

Der Telegraph zitierte den Vorstandsvorsitzenden (CEO) von Bioquark Dr. Ira Pastor mit der folgenden Aussage: „Dies stellt den ersten Versuch seiner Art da und ist ein weiterer Schritt in Richtung der letztendlichen Umkehrung des Todes zu unseren Lebzeiten. Wir haben gerade die Genehmigung für unsere 20 ersten Versuchsteilnehmer erhalten und wir hoffen, dass wir sofort mit der Rekrutierung von Patienten an diesem ersten Ort beginnen können – wir arbeiten jetzt mit dem Krankenhaus zusammen, um Familien zu finden, bei denen möglicherweise eine religiöse oder medizinische Barriere die Organspende verhindern könnte. Um eine so komplexe Initiative durchzuführen, kombinieren wir Anwendungen aus der biologischen regenerativen Medizin mit anderen existierenden medizinischen Geräten, die normalerweise für die Stimulation des zentralen Nervensystems verwendet werden; und zwar bei Patienten mit anderen schweren Störungen des Bewusstseins. Wir hoffen, dass wir innerhalb der ersten zwei oder drei Monate erste Ergebnisse erzielen können.“

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Rost in Raten – Gasbehälter und Taucherflaschen von Korrosion befallen?

in Gesundheit
Codex Humanus

Laut den Behauptungen eines Unternehmers und Technikers aus Österreich, Herbert Köck, sollen Druckbehältnisse aus Stahl und Aluminium – wie man sie beispielsweise aus dem Equipment von Tauchern oder Feuerwehrmännern kennt – von innerer Korrosion befallen sein.

Der Vorsitzende des Unternehmens Oxytop in Althofen hatte sich mit seinem Geschäft dem Befüllen von Flaschen mit technischen Gasen gewidmet. Bei der näheren Untersuchung einer der Behältnisse sei er auf Rost im Inneren gestoßen.

Ich hatte mir erst gedacht, das muss ein Einzelfall sein.

Bei weiteren Untersuchungen fand er in mehreren Flaschen korrodierte Innenseiten vor. Seiner Meinung nach sei dies auf Wasser zurückzuführen, dass unter anderem bei der Befüllung und durch Temperaturschwankungen immer wieder kondensiere, aber nicht entweichen könne. Von diesem Problem sei der Großteil namhafter Hersteller – in der Industrie gäbe es nur einige große Firmen – betroffen. Die Rost- und Aluminiumpartikel gelangen bei Entleerung des Behälters – also beispielsweise wenn ein Taucher Gebrauch von seiner Flasche macht – in das Lungengewebe. Hohe Konzentrationen dieser Stoffe können nicht nur zu Einschränkungen beim Atmen selbst, sondern auch zu Lungenkrebs führen. Köck habe daraufhin eine Beschichtung entwickelt, die der Korrosion vorbeugen soll. Diese stieß bisher allerdings auf wenig Zuwendung.

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Nach Unterrichtung einiger großer Firmen wurde Köck beispielsweise von der Air Liquide Austria GmbH dazu aufgerufen, jegliche Schritte in diese Richtung – mit dem Verweis auf das unrechtmäßige Öffnen von ihren Behältern – zu unterlassen, wenn er nicht mit juristischen Folgen rechnen wolle. Die Beobachtungen Köcks wurden durch einen Ingenieur im Rahmen eines Begutachtungsprotokolls bestätigt. So seien Atemluftflaschen einer freiwilligen Feuerwehr stärker befallen gewesen als Gasflaschen aus dem medizinischen Bereich – diese Unterschiede wurden auf die unterschiedliche Anzahl von Befüllungen zurückgeführt. Dabei wurden die Atemluftflaschen mehrere Male jährlich, die Gasflasche nur ca. einmal pro Jahr befüllt. Von den acht untersuchten Druckflaschen sei allerdings keine einzige nicht von Korrosion befallen gewesen.

Muss ich jetzt auf den Gebrauch von Gasflaschen verzichten? Darf ich nicht mehr tauchen gehen? Soll ich gar meine Tätigkeit bei der freiwilligen Feuerwehr an den Nagel hängen? Mitnichten. Zuallererst einmal verursacht das Einatmen von Feinstpartikeln nicht von heute auf morgen Lungenkrebs. Da darf man sich schon eher überlegen das Rauchen sein zu lassen. Dennoch kann ein Gespräch mit der Person, die die Behältnisse bereitstellt, nicht schaden. Wie sieht es in Deutschland mit den Richtlinien aus? Wie wirksam sind die turnusmäßigen Abnahmen durch den TÜV? Und ganz vielleicht kann man sogar selbst durch Mithilfe von Fachleuten das Innere eines eigenen Druckbehältnisses in Augenschein nehmen. Denn nur so dürfte mit letzter Sicherheit geklärt sein, ob man selbst tatsächlich betroffen ist. Nicht zuletzt sollte man bedenken – selbst wenn die Beobachtungen durch Fotos und Berichte unterlegt sind – auch Herr Köck ist Unternehmer. Sein neu entwickeltes sogenanntes Verfahren des Plasmacoatings, das durch geringen finanziellen Aufwand (?) vor Rostbildung schützen soll, verschafft auch ihm einen finanziellen Anreiz.


Feature Image (C) MEV Verlag, Augsburg

Blog-Eintrag zum Thema

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Legale Korruption: Wie sich Ärzte vor den Karren der Pharmaindustrie spannen lassen

in Gesundheit
Codex Humanus

Hinter dem Namen „Anwendungsbeobachtungen“ (AWB) würde man zunächst einen Teil einer wissenschaftlichen Arbeit vermuten, jedoch genau das Gegenteil ist der Fall. AWB dienen in erster Linie dem Arzt, der durch sie ein lukratives Zusatzeinkommen erhält und dem Auftraggeber, der sich sicher sein kann, dass seine Präparate verschrieben werden und nicht die der Mitbewerber.

Diese Studien sind seit Jahren gängige Praxis, besonders beliebt sind dabei AWB mit Krebspatienten, wo die Pharmaindustrie mit einer einzelnen Infusion eines Chemotherapeutikums schon mal eintausend Euro verdient. In der gleichen Höhe bewegen sich die Honorare für den teilnehmenden Arzt, pro Patient selbstverständlich. Die 100 Millionen Euro, die jährlich an Ärzte in Deutschland gezahlt werden, sind im Vergleich zu den Umsätzen ein unbedeutender Posten auf der Gesamtrechnung. Das durchschnittliche Honorar der Ärzte beträgt pro AWB 19.000,- Euro. Eine Summe, die nicht wirklich im Verhältnis zum Aufwand steht.

Das Argument der Pharmaunternehmen, die Wirksamkeit und Nebenwirkungen der Präparate auch nach der Markteinführung überwachen zu wollen, wirkt nach außen hin beruhigend, denn es suggeriert ein Sicherheitsgefühlgegenüber der Qualität des Medikaments. Was jedoch nicht erwähnt wird ist, dass diese Beobachtungen vollkommen obsolet sind, denn bevor ein Medikament zugelassen wird, muss es eine strenge Prozedur durchlaufen, in der die Wirksamkeit und Nebenwirkungen bis ins kleinste Detail untersucht werden. Darüber hinaus sind Ärzte gesetzlich verpflichtet, jede Nebenwirkung oder Auffälligkeit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn zu melden.

Das wirft die Frage nach dem Nutzen von AWB auf, die unter anderem der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und den Krankenversicherungen gemeldet werden muss. Eine Anfrage bei der Techniker Krankenkasse in Hamburg endet mit einem Verweis auf eine Studie der WINEG (Wissenschaftliches Institut der TK für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen) aus dem Jahre 2007. Schlussfolgerung dieser Studie ist, dass das Design der AWB nicht darauf ausgelegt ist, ein verwertbares Ergebnis zu Tage zu fördern. „Oftmals eignen sich AWB nicht zur Generierung wissenschaftlich valider Aussagen und damit auch nicht zur Unterstützung von Finanzierungsentscheidungen auf Grundlage des Preises bzw. Kosten-Nutzen-Verhältnisses.“

Der Nutzen erschließt sich einem nach genauerem Hinsehen: um vernünftige Aussagen über ein bestimmtes Medikament treffen zu können, müssen entsprechend viele Ärzte und Patienten an einer AWB teilnehmen. Das bedeutet, dass das betreffende Medikament häufiger verschrieben wird, für die Dauer der Beobachtung sowieso, im Idealfall auch darüber hinaus. Da wundert es nicht, dass sich unter den umstrittenen Studien viele Medikamente befinden, deren Patentschutz abgelaufen ist oder so genannte Analogpräparate, die durch kleine Veränderungen an der Molekülstruktur zu Präparaten werden, die zwar die gleiche Wirkung besitzen, jedoch nicht die gleiche chemische Formel, so dass die patentiert werden können.

Einer Untersuchung des Ärzteblatts aus dem Jahre 2010 zufolge beteiligen sich etwa 50% der niedergelassenen Fachärzte an AWB. Was den meisten aber nicht bewusst sein dürfte ist, dass aus der Kooperation ganz schnell Korruption werden kann. Seit Jahren fordert Trancparency International Deutschland eine Änderung des Arzneimittelgesetzes, der gesetzlichen Grundlage für AWB. Bezogen auf das Honorar und den Nutzen dieser Studien kommt Transparency International Deutschland zu dem Schluss, dass AWB als ein Instrument von unzulässiger Einflussnahme auf Ärzte und Korruption im Gesundheitswesen angesehen werden können.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/dc/Money_and_pills_in_three_colors.jpg

Foto: Ragesoss

http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

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