Category archive

Gesundheit - page 17

Harvard-Studie ergibt: In E-Zigaretten sind gefährliche ‚Popcorn-Lunge‘-Chemikalien enthalten

in Gesundheit

Harvard-Studie ergibt: In E-Zigaretten sind gefährliche ‚Popcorn-Lunge‘-Chemikalien enthalten

Forscher an der Harvard T.H. Chan School of Public Health (etwa: T.H. Chan-Schule für Gesundheitswesen an der Universität Harvard) haben herausgefunden, dass die Geschmack erzeugenden Chemikalien, die in elektronischen Zigaretten und ihren Nachfüllpatronen verwendet werden, die so genannte Bronchiolitis obliterans verursachen können; eine Entzündung der Bronchiolen, die auch unter dem Namen „Popcorn-Lunge“ bekannt ist. Dabei handelt es sich um eine seltene und irreversible Erkrankung der Atemwege, an der erwiesenermaßen acht Arbeiter in einer Herstellungsfabrik für Mikrowellenpopcorn in Missouri (USA) im Jahr 2002 erkrankt sind.

Die US-amerikanische Occupational Safety & Health Administration (Arbeitsschutzbehörde) beschreibt Bronchiolitis obliterans als einen Zustand, der sich entwickelt, wenn die kleinen Atemwege sich entzünden und vernarben. Das führt zu einer Verdickung und Verengung der Atemwege und erzeugt Husten und Kurzatmigkeit bei den Betroffenen.

@Healthdoctr: Die FDA muss regulieren, die gefährlichen Stoffe vom Markt nehmen. Chemikalie aus E-Zigaretten wird mit Popcorn-Lunge in Verbindung gebracht (…)

Für ihre Studie, die sie im Journal Environmental Health Perspectives („Perspektiven der Umweltgesundheit“) veröffentlicht haben, testeten die Forscher 51 Arten der aromatisierten E-Zigaretten und Liquids, die von führenden Marken verkauft werden, auf das Vorkommen von Diacetyl, Acetoin und Acetylpropionyl (2,3-pentanedione); zwei verwandte Geschmack gebende Verbindungen, die von der Flavor and Extract Manufacturers Association (etwa: Verband der Hersteller von Geschmacksstoffen und Extrakten) mit „oberster Priorität“ gelistet werden; d.h., sie könnten eine Gefahr für die Atemwege am Arbeitsplatz darstellen.

Mindestens eine der drei Chemikalien wurde in 47 der 51 getesteten Aromen nachgewiesen. Diacetyl wurde in 39 der geprüften Aromen in einer Konzentration nachgewiesen, die oberhalb der Nachweisgrenze im Labor lag. Acetoin und Acetylpropionyl wurden in je 46 bzw. 23 der getesteten Aromen nachgewiesen. Die Forscher aus Harvard fanden heraus, dass das Erhitzen, das Verdampfen und die Inhalation von aromatisierenden Chemikalien in E-Zigaretten die Rauchenden etwa derselben Chemikalienkonzentration aussetzt, wie sie auch Arbeiter in der Mikrowellenpopcorn-Industrie ausgesetzt sind.

„Die Anerkennung der Gefahren, die mit dem Inhalieren von aromatisierenden Chemikalien einhergeht, begann mit der ‚Popcorn-Lunge‘ vor über zehn Jahren. Jedoch werden Diacetyl und andere verwandte aromatisierende Chemikalien in vielen anderen Aromastoffen abgesehen von Popcorn mit Buttergeschmack verwendet. Dazu zählen Fruchtaromen, Alkoholaromen und, wie wir in unserer Studie herausgefunden haben, E-Zigaretten mit Bonbongeschmack.“, sagte der leitende Autor Joseph Allen, ein Assistenz-Professor für die Wissenschaft der Expositionsabschätzung.

@thehealthfeed: Zellen, die dem Dampf von E-Zigaretten ausgesetzt sind, wiesen Schäden auf, die das Risiko von #Krebs erhöhen. (…)

Die Studie – die vom US-amerikanischen National Institute of Health (nationales Gesundheitsinstitut) finanziert wurde und nicht von der Tabaklobby – konzentrierte sich auf die Chemikalien, die verwendet werden, um die Liquids für E-Zigaretten zu aromatisieren und nicht auf die schädlichen Effekte von Nikotin. Das Ergebnis lautet: Selbst wenn die Verwendenden mit nikotinfreien Liquids dampfen, könnten sie am Ende an einer Popcorn-Lunge erkranken. In anderen Worten: Wer E-Zigaretten nutzt, weil er glaubt, dass ihm die Produkte bei der Umstellung weg vom Rauchen regulärer Zigaretten helfen, könnte am Ende seinen Lungen auch erheblichen Schaden zufügen.

„Da sich die meisten gesundheitlichen Bedenken hinsichtlich der E-Zigaretten auf Nikotin konzentriert haben, gibt es noch viele Dinge, die wir nicht über E-Zigaretten wissen. Sie beinhalten nicht nur unterschiedlich hohe Konzentrationen der süchtig machenden Substanz Nikotin, sondern auch andere, Krebs erregende Chemikalien. Dazu zählt zum Beispiel Formaldehyd und, wie unsere Studie gezeigt hat, aromatisierende Chemikalien, die Lungenschäden verursachen können.“, merkte der Coautor der Studie David Christiani an, der Elkan Blout-Professor für Umweltgenetik ist.

Die Studie wertete 7.000 Sorten von aromatisierten E-Zigaretten von großen Zigarettenherstellern aus, sowie von einer großen E-Zigaretten-Firma und von drei E-Zigaretten-Vertreibern. Die Forscher kommen zum folgenden Schluss:

„Aufgrund der Zusammenhänge zwischen Diacetyl, Bronchiolitis obliterans und anderen schwerwiegenden Erkrankungen der Atemwege, die bei Arbeitern diagnostiziert wurden, welche erhitzte Dämpfe einatmeten, die mit Diacetyl versetzt waren, empfehlen wir die sofortige Ergreifung von Maßnahmen, um das Ausmaß dieser neuen Belastung mit Diacetyl und ähnlichen Aromastoffverbindungen in E-Zigaretten weiter zu evaluieren.“

@LonkyMD: Deine E-Zigarette könnte das Risiko erhöhen, dass du an Lungenkrebs erkrankst. #unsichtbarekiller (…)

Sind E-Zigaretten eine Einstiegsdroge für neue minderjährige Raucher? Ziehen aromatisierte E-Zigaretten jüngere Raucher an? Können E-Zigaretten die Häufigkeit von Zigarettenkonsum reduzieren? Sind E-Zigaretten weniger schädlich für die Gesundheit als das Rauchen von Tabak?

@LoungeVaper: Medien überdrehen die Studie zum Risiko, aufgrund von E-Zigaretten an einer Popcorn-Lunge zu erkranken | The Daily Caller (…)

Eine Studie, die in der Augustausgabe des Journal of the American Medical Association („Journal der amerikanischen Ärztekammer“) veröffentlicht wurde, ergab, dass Neuntklässler, die elektronische Zigaretten verwendeten, mit einer größeren Wahrscheinlichkeit auch Zigaretten, Zigarren oder Wasserpfeife rauchen würden – im Vergleich mit Gleichaltrigen, die niemals die batteriebetriebenen Geräte ausprobiert hatten. Im selben Monat kam jedoch Public Health England zu dem Schluss, dass „nach den aktuell besten Schätzungen“ E-Zigaretten um ungefähr 95% weniger schädlich sind als Tabakzigaretten. Zusätzlich dazu erklärte Public Health England auch, dass das Dampfen sicherer ist als das Rauchen und dass es zu einem Rückgang der traditionellen Zigaretten führen könnte.

„Wir erkennen an, dass Diacetyl nicht in E-Zigaretten verwendet werden sollte, aber Diacetyl kann ebenfalls in unterschiedlicher Konzentration in Zigaretten nachgewiesen werden – also gibt es offensichtlich einen Schaden verringernden Aspekt, wenn man zu E-Zigaretten wechselt.“, sagte Tom Pruen, der wissenschaftliche Direktor für die in Großbritannien beheimatete Electronic Cigarette Industry Trade Association (Verband für die elektronische Zigarettenindustrie).

Im Jahr 2014 ergab der Bericht der Centers for Disease Control and Prevention (Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention), dass 2,5 Millionen Schüler der Mittelschule und der High School E-Zigaretten verwendeten und dass die Nutzung von E-Zigaretten bei Teenagern sich im letzten Jahr verdreifacht hatte. Die Verwendung von E-Zigaretten bei Jugendlichen übertraf sogar das Rauchen von Zigaretten bei Jugendlichen. Im Juni ergab eine Umfrage unter 5.679 Amerikanern, die von der Agentur Reuters durchgeführt wurde, dass 75% der Menschen, die elektronische Zigaretten oder andere Dampf erzeugende Geräte verwenden, auch weiterhin traditionelle Tabakprodukte rauchen.

@JLMiller_Trib: Macht es einfach nicht. Es ist eklig und ungesund. Chemikalie aus E-Zigaretten wird mit Popcorn-Lunge in Verbindung gebracht (…)

Diacetyl kommt in natürlicher Form in Butter, Bier und anderen Nahrungsmitteln vor. Es wird ebenfalls Gebäckstücken, Süßwaren und Knabbereien beigefügt, um ihnen einen buttrigen oder cremigen Geschmack zu verleihen. Obwohl es als sicher für den Verzehr eingestuft wird, ist seine Inhalation mit einer Reihe von schweren Atemwegserkrankungen in Verbindung gebracht worden. Was haltet ihr davon? Bitte teilt uns eure Meinung in den Kommentaren weiter unten mit…

Codex Humanus

Tretet unserer Facebook neuen Gruppe bei, um aktuelle und wichtige Ereignisse und Geschehnisse mitzudiskutieren
loading...

Loading...

Sechs Pflanzen außer Cannabis, die reich an heilenden Cannabinoiden sind

in Gesundheit

Cannabis ist nicht die einzige Pflanze, die medizinisch wirksame Cannabinoide enthält, obwohl sie die Forschung dazu gebracht hat, die wirkungsvollen therapeutischen Eigenschaften dieser pflanzlichen Wirkstoffe zu verstehen. Tatsächlich gibt es mehrere Pflanzen, die ebenfalls reich an Cannabinoiden sind und die dem körpereigenen Endocannabinoid-System nutzen, das dafür verantwortlich ist, dem Körper dabei zu helfen, sein inneres Gleichgewicht (Homöostase) beizubehalten, was für die Erlangung optimaler Gesundheit unerlässlich ist.

Um unser Verständnis von Cannabinoiden und des Endocannabinoid-Systems zu erweitern, erforschen Wissenschaftler und Botaniker das Vorherrschen von Cannabinoiden nicht nur in Cannabis, sondern in vielen Pflanzen, die bei natürlichen Heilmitteln benutzt werden. Es folgen sechs Pflanzen – über die man herausgefunden hat, dass sie entweder heilende Cannabinoide beinhalten oder das Endocannabinoid-System beeinflussen – und einige ihrer bekannten therapeutischen Vorteile.

1. Sonnenhut– Echinacea

Diese Pflanze ist bekannt für ihre Fähigkeit, dem Körper dabei zu helfen, die gewöhnliche Erkältung zu bekämpfen. Sie wird auch benutzt, um Angstzustände, Erschöpfung, Migräne und Arthritis zu lindern. Echinacea unterscheidet sich insofern von Cannabis, als sie Cannabimimetika statt Cannabinoide zur Aktivierung des Endocannabinoid-System einsetzt, besonders den Cannabinoid-Rezeptor 2. Ähnlich wie THC bei Cannabis, sind die N-Alkylamide (NAAs) in Echinacea für die Regulierung des Immunsystems, von Schmerzen und Entzündungen verantwortlich.

2. Jambú – Acmella oleracea

In der Amazonas-Region beheimatet, wird Jambú dazu benutzt, ein schmerzstillendes Gel herzustellen. Es blockiert erfolgreich Schmerzrezeptoren an Nervenenenden, wie durch Versuche herausgefunden wurde, die an der Universität Cambridge durchgeführt wurden. Die in Jambú entdeckten Wirkstoffe werden N-Isobutylamide genannt, und ähnlich wie bei anderen cannabinoidähnlichen Wirkstoffen, regulieren sie Schmerzen und Entzündungen. Dieses natürliche Heilmittel wird zunehmend als Zahnheilmittel für Erkrankungen wie steckengebliebene Weisheitszähne verwendet.

3. Strohblume – Helichrysum umbraculigerum

Aus Südafrika stammend, hat diese Verwandt des Gänseblümchens eine stark stimmungsaufhellende und antidepressive Wirkung, aufgrund großer Mengen an Cannabigerol (CBG), die ebenfalls in der Cannabis-Pflanze gefunden wurden.

Die Strohblume wurde vom italienischen Naturprodukt-Chemiker Giovanni Appendino untersucht. Er stellte an der International Cannabinoid Research Society seine Entdeckung vor, dass cannabinoidähnliche Wirkstoffe von Pflanzen produziert werden, angefangen bei einer aromatischen Säure, die sich von der normalen, cannabinoiden, synthetischen Linie unterscheidet. Die Strohblume wird in Afrika bei rituellen Zeremonien benutzt, um Rauch mit einem potenziell psychotropischen Effekt herzustellen, der anderen Cannabinoiden ähnlich ist.

4. Lebermoos – Radula marginata

Diese aus Neuseeland stammende Pflanze enthält große Mengen an Perrottetinensäure, die eine auffallende Ähnlichkeit mit THC – dem psychoaktiven Wirkstoff in Cannabis – besitzt. Man glaubt, dass sie sich genau wie THC mit Cannabinoid-Rezeptor 1 verbindet, obwohl Lebermoos nicht dafür bekannt ist, irgendwelche psychoaktiven Effekte zu besitzen. Wofür es jedoch bekannt ist, ist seine Fähigkeit, Bronchitis zu behandeln, und historisch wurde es benutzt, um Beschwerden mit der Gallenblase, Leber und Harnblase zu lindern.

5. Kakao – Theobroma cacao

Die Kakao-Pflanze hat viele therapeutische Eigenschaften und ist als ein wirksames und wohlschmeckendes Supernahrungsmittel bekannt. Kakao beeinflusst das Endocannabinoid-System durch eine Deaktivierung des Enzyms namens FAAH, das typischerweise das Endocannabinoid namens Anandamid aufspaltet. Da Anandamid als körpereigene Version von THC identifiziert wurde, erhöht das essen von natürlicher Schokolade die Menge an Anandamid im Gehirn, weil das FAAH-Enzym weniger aktiv ist.

Das Ergebnis gleicht dem, das viele Leute erfahren, wenn sie Cannabis rauchen – ein allgemeines Gefühl der Entspannung und des Glücks – obwohl das Ergebnis nicht annähernd so wirksam ist wie bei THC. Forscher am Neurosciences Institute of San Diego waren dazu in der Lage, die Behauptungen zu stützen, dass Schokolade drei Wirkstoffe enthält, die als heilende Cannabinoide fungieren.

6. Schwarzer Pfeffer – Piper nigrum

Man hat entdeckt, dass ein sehr übliches Aroma-Molekül oder Terpen namens Beta-Carophyllen (BCP) – das in ätherischen Ölen von Pflanzen gefunden wird und reichlich in schwarzem Pfeffer vorkommt – als Cannabinoid fungiert. Ähnlich wie andere Cannabinoide auf pflanzlicher Basis, verbindet sich BCP mit den Cannabinoid-Rezeptoren 2, was ihnen den therapeutischen Effekt einer entzündungshemmenden Wirkung verleiht. Verschiedene Forschungen haben nahegelegt, dass BCP für die Behandlung von Arthritis und Osteoporose eingesetzt werden könnte und potenziell die Wirksamkeit bestimmter Medikamente gegen Krebs steigern könnte.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

Codex Humanus

Tretet unserer Facebook neuen Gruppe bei, um aktuelle und wichtige Ereignisse und Geschehnisse mitzudiskutieren
loading...

Loading...

3 Tage ohne Kosmetik: Das passiert mit eurem Körper

in Gesundheit/Umwelt/Wirtschaft

Die globale Kosmetikindustrie ist mehr als 450 Milliarden US-Dollar (etwa 430 Milliarden Euro) wert. Ihre Sparten Haarpflege, Hautpflege, Makeup-Produkte und Parfums fahren den meisten Umsatz ein. Man vermutet, dass die gesamten Einnahmen des weltweit größten Absatzmarkts für Kosmetik (nämlich die Vereinigten Staaten) im Jahr 2016 bereits mehr als 62 Milliarden US-Dollar (59 Milliarden Euro) betragen werden. Analysten bei Goldman Sachs schätzen, dass die globale Kosmetikindustrie jährlich um bis zu 6,4% wächst und bis zum Jahr 2020 wird erwartet, dass sie die 675-Milliarden-Dollar-Marke (645 Milliarden Euro) knackt. Es ist bei diesen beeindruckenden Zahlen umso wichtiger, einmal innezuhalten und darüber nachzudenken, was wohl passieren wird, wenn wir damit aufhören, die Kosmetikprodukte zu verwenden, die unseren Körpern mehr Schaden zufügen als ihnen Gutes zu tun.

Die Menge der endokrin schädlichen Chemikalien – so wie Phthalate, Parabene und Phenole – wird in eurem Körper wesentlich sinken, wenn ihr eine kurze Pause – lediglich drei Tage – von verschiedenen Kosmetikprodukten einlegt: Das enthüllten Forscher an der UC Berkeley und an der Clinica de Salud Del Valle Salinas.

Kim Harley ist die führende Autorin der Studie und stellvertretende Leiterin des Zentrums für Umweltforschung und Kindergesundheit (Center for Environmental Research and Children’s Health) an der UC Berkeley. Sie kommentiert die Ergebnisse wie folgt:

„Weil Frauen die Hauptabnehmerinnen für viele Produkte der täglichen Körperpflege sind, können sie diesen Chemikalien unverhältnismäßig stark ausgesetzt sein. Teenagerinnen können insbesondere gefährdet sein, weil sie sich in einer Phase der schnellen körperlichen Entwicklung und Veränderung befinden. Die Forschung deutet zudem darauf hin, dass sie täglich mehr Körperpflegeprodukte verwenden als die durchschnittliche erwachsene Frau.“

quit-cosmetics-main1

Während des dreitägigen Experiments gab ein Team aus Forschenden 100 Latina-Teenagerinnen verschiedene kosmetische Produkte zur Körperpflege, die als frei von endokrin schädlichen Chemikalien etikettiert waren. Eine Analyse von Urinproben vor und nach dem Versuch ergab, dass die Metaboliten (Stoffwechselprodukte) von Diethylphthalat um 27% zurückgegangen waren; Methyl- und Propyl-Parabene waren um jeweils 44% bzw. 45% zurückgegangen; und sowohl Triclosan als auch Oxybenzon waren 36% niedriger.

Kimberly Parra, die Co-Direktorin der Studie, sprach dies wie folgt an:

„Die Ergebnisse der Studie sind insbesondere auf einem wissenschaftlichen Level interessant. Aber die Tatsache, dass Schüler_innen einer High School die Studie geleitet haben, hat einen neuen Weg bereitet: Jugendliche werden an Wissenschaft beteiligt und lernen, wie Forschung funktioniert und wie sie angewandt werden kann, um die Gesundheit in ihrer Gemeinschaft zu verbessern. Nachdem sie von den Ergebnissen erfahren hatten, haben die Jugendlichen es selbst übernommen, ihre Freunde und Mitglieder ihrer Gemeinde darüber zu informieren und aufzuklären. Sie haben den Fall sogar bei gesetzgebenden Instanzen in Sacramento vorgestellt.“

@WHO: Endokrin schädliche Chemikalien sind auch in Kosmetik nachgewiesen worden oder als Zusätze oder Kontaminationsstoffe in Nahrungsmitteln (…)

Zu den wichtigsten endokrinen Drüsen (Hormondrüsen) zählen die Zirbeldrüse (Epiphyse), die Hirnanhangdrüse (Hypophyse), die Bauchspeicheldrüse (Pankreas), die Eierstöcke, die Hoden, die Schilddrüse, die Nebenschilddrüse, der Hypothalamus und die Nebennieren.

Phthalate werden verwendet, um Plastik flexibler zu machen, so dass es nicht so schnell bricht (auch Weichmacher genannt); Parabene sind hingegen weit verbreitete krebserzeugende Konservierungsmittel, die in Kosmetik verwendet werden. Alle Formen von Phenol verursachen Irritationen; Triclosan jedoch – das in Flüssigseifen, Akne-Cremes, Deos, Rasiercreme und bestimmter Zahnpasta verwendet wird – wurde bereits mit Veränderungen der Homöostase (Selbstregulierung) von Schilddrüsenhormonen in Verbindung gebracht; Benzophenon (oxybenzone auf Englisch) – das in Sonnencreme, Lippenbalsam und anderen, vor der Sonne schützenden Produkten verwendet wird – steht unter Verdacht, schwache östrogene und anti-androgene Effekte zu verursachen.

Was könnt ihr tun?

Maritza Cárdenas ist eine der Teenager-Forscherinnen und wurde in Salinas geboren. Sie hatte Folgendes über die Studie und ihre Ergebnisse zu sagen:

„Eines der Ziele unserer Studie war es, die Aufmerksamkeit bei den Teilnehmern auf die Chemikalien zu lenken, die in Produkten des tagtäglichen Gebrauchs nachweisbar sind. Das soll dazu beitragen, dass die Leute sich dessen bewusster sind, was sie verwenden. Den Rückgang der Chemikalien innerhalb von nur drei Tagen zeigt, dass einfache Maßnahmen ergriffen werden können – etwa, dass man Produkte mit weniger Chemikalien verwendet – die trotzdem einen Unterschied machen.“

@GentlemanKnave: 5 Dinge, die an deinem Deodorant nicht in Ordnung sind | TIME (…)

Die Aufmerksamkeit richtet sich zunehmend auf endokrin schädliche Chemikalien in kosmetischen Produkten. Deshalb bewerben einige Firmen nun Produkte, die „weniger Chemikalien“ haben oder „frei von Phthalaten und Parabenen“ sind. Es gibt jedoch keinen Beweis dafür, dass ein Wechsel hin zu kosmetischen Produkten mit weniger Chemikalien dazu führt, dass eine geringere Menge dieser potenziell gefährlichen Chemikalien im Körper angereichert wird.

Tatsächlich hat eine Analyse des Zentrums für Umweltgesundheit (Center for Environmental Health, eine in Kalifornien ansässige gemeinnützige Organisation) kürzlich eine verbotene, krebserregende Chemikalie – Cocamide-Diethanolamin – in 98 Shampoos, Seifen und anderen Körperpflegeprodukten nachgewiesen, die von Walmart, Target, Babies R Us, Kohl’s und weiteren nationalen Verkäufern vertrieben werden, die damit gegen kalifornisches Gesetz verstoßen.

@Alyssa_Milano: 10 toxische Schönheits-Zutaten, die ihr definitiv meiden solltet (…)

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

Codex Humanus

Tretet unserer Facebook neuen Gruppe bei, um aktuelle und wichtige Ereignisse und Geschehnisse mitzudiskutieren
loading...

Loading...

Homöopathische Medikamente werden künftig mit Warnung versehen, dass sie nicht wirksam sind

in Gesundheit

Professionelle Mediziner sind seit Langem besorgt über die kontroverse Rolle der Homöopathie innerhalb des Gesundheitssystems, indem viele befürchten, dass Patienten keine geeignete Betreuung aufsuchen, um ernsthafte und chronische medizinische Beschwerden wirksam zu behandeln.

Die US-Bundeshandelskommission (FTC) hat eine Richtlinie herausgegeben, die sicherstellen wird, dass alle rezeptfreien homöopathischen Medikamente ab sofort mit einer Aufschrift versehen werden, welche besagt, dass es „keinen wissenschaftlichen Beweis dafür gibt, dass das Produkt wirksam ist“.

pkzho

Bildtext: „Homöopathie ist keine Medizin – Nur zu Unterhaltungszwecken“

In den USA erfreuen sich homöopathische Heilmittel vor allem bei denjenigen großer Beliebtheit, die sich für alternativmedizinische Behandlungen interessieren. 2007 wurde geschätzt, dass die US-Amerikaner mehr als drei Milliarden Dollar für homöopathische Medikamente ausgegeben haben.

Homöopathie ist eine Behandlung, die 1796 durch Samuel Hahnemann erfunden wurde, die auf der Verwendung von stark verdünnten Substanzen basiert und dazu eingesetzt wird, um ein großes Spektrum an Gesundheitsbeschwerden zu behandeln, einschließlich psychischen Störungen, Asthma und Arthritis.

„Die praktizierende Ärzte glauben, dass je mehr eine Substanz auf diese Art verdünnt wird, umso größer ihre Heilkraft ist, um Symptome zu behandeln. Viele homöpathische Heilmittel bestehen aus Substanzen, die viele Male in Wasser verdünnt wurden, bis nichts oder fast nichts mehr von der ursprünglichen Substanz übrig ist“, erklärt der nationale britische Gesundheitsdienst (NHS).

Im letzten Jahrzehnt haben jedoch eine Reihe von Studien nachgewiesen, dass Homöopathie unwirksam ist, wenn sie zur Behandlung von medizinischen Leiden eingesetzt wird. Trotz dieser erdrückenden Beweise erhoffen sich viele Leute immer noch Hilfe durch diese kontroverse alternativmedizinische Behandlungsmethode.

2016 fanden Forscher im Rahmen einer systematischen Studie heraus, dass homöopathische Behandlungen nicht wirksamer sind als Placebo-Medikamente. Nach einer Überprüfung im Rahmen von insgesamt 176 Versuchen – die sich auf 68 verschiedene Gesundheitsprobleme konzentrierten – kamen die Forscher zu der Schlussfolgerung, dass kein Beweis dafür erbracht worden sei, der Anlass zur Vermutung gebe, dass es sich bei Homöopathie um eine wirksame Behandlungsmethode für irgendeine der Krankheiten darstelle.

„Die Homöopathie, die auf das Ende des 18. Jahrhunderts zurückgeht, basiert auf der Ansicht, dass diese Symptome durch minimale Dosen von Substanzen behandelt werden können, die ähnliche Symptome produzieren, wenn sie gesunden Personen in größeren Dosen verabreicht werden“, erklärte die US-Bundeshandelskommission (FTC).

1972 verkündete die FTC eine Regelung, die von allen Behauptungen einer Wirksamkeit einen Nachweis erforderte, jedoch wurde diese Regelung bis vor Kurzem nicht effektiv durchgesetzt. Berichten zufolge wurde die Richtlinie infolge eines Arbeitskreises verkündet, dessen Augenmerk sich vor allem darauf richtete, wie diese Produkte gegenüber den Konsumenten vermarktet werden.

Als Reaktion auf den Arbeitskreis entschied die FTC, dass alle rezeptfreien homöopathischen Medikamente mit einer Aufschrift gekennzeichnet werden müssen, „dass es keinen wissenschaftlichen Beweis dafür gibt, dass das Produkt wirksam ist, und [dass] die Behauptungen über das Produkt nur auf Theorien der Homöopathie aus dem 18. Jahrhundert basieren, die von den meisten modernen medizinischen Experten nicht geteilt werden“.

Professionelle Mediziner sind bereits seit Langem über die Rolle der kontroversen Behandlungsmethode innerhalb des Gesundheitssystems besorgt, wobei viele befürchten, dass die Patienten keine geeignete Betreuung aufsuchen, um ernste und chronische medizinische Leiden wirksam zu behandeln.

Man erhofft sich durch die Kennzeichnung der alternativen Behandlung mit der angemessen Warnung, dass die Produkte nicht länger mit für die Konsumenten irreführenden Methoden vermarktet werden. In einer kürzlichen Presseerklärung formulierte die FTC:

Ein rezeptfreies homöopathisches Medikament, das nicht durch kompetente und verlässliche wissenschaftliche Beweise gestützt wird, könnte unter Umständen nicht irreführend sein, wenn die Werbung oder die Aufschrift, durch die Wirksamkeit suggeriert wird, zuverlässig mitteilt, dass es 1.) keinen wissenschaftlichen Beweis dafür gibt, dass das Produkt wirkt und 2.) dass die Behauptungen über das Produkt auf Theorien aus dem 18. Jahrhundert basieren, die von den meisten modernen medizinischen Experten nicht geteilt werden.

Bild: FlickrRichard Craig (CC BY 2.0)

Verweise:

http://www.iflscience.com/health-and-medicine/england-wales-could-blacklist-homeopathy/

http://www.independent.co.uk/news/science/homeopathy-treatments-must-be-labelled-to-say-they-do-not-work-us-government-orders-a7429776.html

http://www.nhs.uk/conditions/homeopathy/Pages/Introduction.aspx

http://www.independent.co.uk/life-style/health-and-families/health-news/homeopathy-therapeutic-dead-end-systematic-review-no-evidence-it-works-a6884356.html

http://www.iflscience.com/health-and-medicine/us-government-says-all-homeopathic-products-now-have-admit-dont-work/

http://www.iflscience.com/health-and-medicine/england-wales-could-blacklist-homeopathy/

https://www.ftc.gov/news-events/press-releases/2016/11/ftc-issues-enforcement-policy-statement-regarding-marketing

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

Codex Humanus

Tretet unserer Facebook neuen Gruppe bei, um aktuelle und wichtige Ereignisse und Geschehnisse mitzudiskutieren
loading...

Loading...

Äußerst besorgniserregend: Darum sollten Sie niemandem erlauben, Ihr Kind auf die Lippen zu küssen

in Gesundheit

Herpes-Infektionen werden in erster Linie durch Kontakt mit infiziertem Speichel übertragen, in den meisten Fällen, wenn ein Erwachsener aus Zuneigung ein Kind küsst.

Küssen Sie oder Ihre Freunde oder Verwandte Ihr Kind auf die Lippen? Wenn ja, müssen Sie sofort damit aufhören. Nicht deswegen, weil einige den natürlichen Ausdruck der Zuwendung als eine unangebrachte Verfehlung oder sexuell unangemessen betrachten, sondern weil diese Art des vollkommen akzeptablen Ausdrucks der Intimität zwischen einem Erwachsenen und einem Kind für letzteres lebensbedrohlich sein kann.

Der zehnjährigen Briony Klingberg wurde dies in ihrem Zuhause in den Adelaide Hills zum Verhängnis. Ihre Mutter, Bridget Klingberg, brachte sie letzten Januar zu ihrem Hausarzt, Dr. Christopher Heinrich, nachdem sie sich Sorgen zu machen begann. Briony musste sich übergeben, hatte Probleme mit dem Schlucken und Fieber, das fast eine Woche lang andauerte. Dr. Heinrich verschrieb am 13. Januar ein Antibiotikum, da sie Geschwüre in ihrem Mund hatte, vergrößerte Drüsen und eine Rachenentzündung. Bluttests schienen aufgrund einer abnormalen Leberfunktion zu bestätigen, dass sie Pfeiffersches Drüsenfieber hatte.

briony-2

Abgesehen von Dr. Heinrich, war Briony über einen Zeitraum von fünf Tagen bei bei fünf Ärzten, einschließlich des Hausarztes Dr. Christopher Say, der am 15. Januar Geschwüre auf ihren Mandeln entdeckte, aber zu keiner Zeit den Verdacht hatte, dass sie an einem Herpes-simplex-Virus litt. Als sich allerdings ihr Zustand verschlechterte, wurde Briony ins Frauen- und Kinderkrankenhaus in Adelaide gebracht. Leider war es zu spät für das Kind; es erlitt auf dem Parkplatz einen Anfall, kam auf die kinderärztliche Intensivstation, wo es jedoch in den frühen Morgenstunden des 18. Januar starb, nachdem seine lebenserhaltenden Maßnahmen abgestellt wurden. Seine Krankheit blieb undiagnostiziert, bis eine Autopsie ergab, dass die Todesursache ein Multiorganversagen aufgrund einer Herpes-simplex-Infektion war.

Obwohl das Mädchen nach Ansicht einer Assistenzärtin, Dr. Alice Rogers, die Briony am Frauen- und Kinderkrankenhaus untersuchte, eine Kehlkopfentzündung hatte, dehydriert war, ungewöhnliche Geschwüre in ihrem Hals hatte und vom Chefarzt Davinder Gill untersucht werden sollte, hielt dieser das Kind für gesund genug, um nach Hause zu gehen. Eine tief traurige Bridget mit gebrochenem Herzen sagte zu ABC News:

Wir gingen nie mit einer Diagnose nach Hause, es war alles nur eine Vermutung. Jeder schickte uns nach Hause, und so dachten wir, dass sie nicht so krank sein könne. Ich hatte das Gefühl, sie nicht zurück [ins Krankenhaus] bringen zu können, außer wenn es ihr schlechter gehe; für uns sah es nicht unbedingt so aus, dass es schlimmer wurde, aber es ging ihr auch nicht besser. Wir konnten die Schmerzen nicht lindern, wir konnten das Fieber nicht beenden. Aber ich wollte nicht mit den gleichen Anzeichen zurückgehen, wegen denen sie uns nach Hause geschickt hatten. Ich hatte das Gefühl, dass ich wirklich nicht zurückgehen konnte, weil sie sagten, dass ich sie erst zurückbringen soll, wenn es ihr schlechter geht.

brionyBildtext: „Du kannst mir einen Kuss geben, aber nicht auf die Lippen! Beschützen Sie ihre Kinder vor Herpes. Lassen Sie Freunde oder Verwandte nicht die Lippen Ihres Babys küssen.“

Wie ist Briony mit dem Herpes-simplex-Virus angesteckt worden?

Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO, handelt es sich beim Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) um eine hoch ansteckende Infektion. Eine orale Herpes-Infektion verläuft meistens ohne Symptome und die Mehrheit der Leute mit einer HSV-1-Infektion sind sich nicht darüber bewusst, dass sie überhaupt infiziert sind. Experten warnen, dass die meisten HSV-1-Infektionen während der Kindheit auftreten und in erster Linie durch Kontakt mit infiziertem Speichel übertragen werden, in den meisten Fällen, wenn ein Erwachsener aus Zuneigung ein Kind küsst.

Es ist gut möglich, dass Briony ebenfalls die tödliche Infektion von einer Person aus ihrem Bekanntenkreis erhielt, und da die Herpes-Symptome (einschließlich schmerzvoller Blasen oder Geschwüre an der infizierten Stelle) unerkannt geblieben sind, konnten weder ihre Familie noch die Ärzte rechtzeitig die richtige Diagnose stellen, um ihr Leben zu retten.

Verweise:

http://www.abc.net.au/news/2016-06-06/briony-caitlin-klinberg-misdiagnosed-with-glandular-fever/7482474

http://www.news.com.au/national/south-australia/health-on-kensington-gp-dr-christopher-heinrich-tells-inquest-herpes-simplex-virus-was-not-a-diagnosis-one-would-consider-in-briony-klingbergs-case/news-story/ba6c85d93f04ca7ed453907d8eaf70e7

http://www.abc.net.au/news/2016-06-01/doctors-sent-briony-caitlin-klingberg-home-twice-before-she-died/7467158

http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs400/en/

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

Codex Humanus

Tretet unserer Facebook neuen Gruppe bei, um aktuelle und wichtige Ereignisse und Geschehnisse mitzudiskutieren
loading...

Loading...

Zwei Drittel der Patienten, die Antidepressiva nehmen…sind gar nicht depressiv

in Gesundheit

Zwei von drei Patienten, die Antidepressiva bekommen, erfüllen laut einer neuen Studie nicht die Kriterien einer Depression. Die Enthüllung, die im Journal of Clinical Psychiatry veröffentlicht wurde, besagt, was bereits lange vermutet wurde: dass Patienten bei klinischen Leiden wie schweren depressiven Störungen und Zwangsneurosen falsch diagnostiziert werden.

„Es ist möglich, dass viele Personen, die Antidepressiva verschrieben bekommen, überhaupt nicht die Voraussetzungen für geistige Störungen erfüllen. Wir alle durchleben Phasen von Stress, Phasen von Trauer und Phasen von Selbstzweifeln. Dadurch sind wir noch nicht geisteskrank, sondern das sind Dinge, die uns menschlich machen…Unsere Daten deuten darauf hin, dass Antidepressiva üblicherweise auf der Grundlage des Fehlens von klaren, auf Beweise gestützten, Anzeichen angewandt werden.“ [1]

screenshot-101Cartoon: „Ist das das neue Buch über geistige Störungen?“ – „Ja, es ist gerade rausgekommen, aber sieh dir das an…Wir sind jetzt alle krank.“ – „Wir haben keine Kontrolle über unsere Handlungen…Warum ist dein Bild da drin?“ – „Du bist auch drin, alle sind jetzt hier drin. Alle unsere persönlichen Eigenschaften sind offiziell zu Störungen erklärt worden. Willst Du etwas Nagellackentferner trinken?“ – „Ich besorge das Feuerwerk!“

Das DSM-V (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders/dt.: diagnostischer und statistischer Leitfaden psychischer Störungen) ist in seinen Ansichten über klinische Depression sehr weit gefasst. „In den USA besagen offizielle Richtlinien, dass klinische Depression diagnostiziert werden sollte, wenn eine Person fünf oder mehr Symptome einer Depression über einen Zeitraum von zwei Wochen aufweist, und zwar während der meisten Zeit des Tages und fast jeden Tag.“ [2] Bei Schüchternheit, Unruhe und anderen menschlichen Eigenschaften sowie Widerstand gegen Autoritäten (oppositionelles Trotzverhalten), handelt es sich laut des DSM-V ebenfalls um Störungen.

Dies spiegelt das heutige Profitstreben wider, das durch die [US-Gesundheitsbehörde] FDA unterstützt wird. Der tatkräftige Lobbyismus, den die Pharmariesen in Bezug auf die Ärzteschaft ausüben, und die Entscheidungen, die aufgrund schlechter Informiertheit zustandekommen und im Namen von ansonsten gesunden Patienten getroffen werden, unterstreichen die Ernsthaftigkeit des Problems.

Verweise:

[1] Takayanagi, Y, MD, PhD; Spira, A P, PhD; Bienvenu, O J, MD, PhD; Hock, R S, PhD; Carras, M C, BA; Eaton, W W, PhD; and Mojtabai, R, MD, PhD, MPH (2015). Antidepressant Use and Lifetime History of Mental Disorders in a Community Sample: Results From the Baltimore Epidemiologic Catchment Area Study. [The Journal of Clinical Psychiatry], siehe: http://www.psychiatrist.com/jcp/article/Pages/2015/v76n01/v76n0106.aspx

[2] Depression (major depressive disorder), siehe: http://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/depression/expert-answers/clinical-depression/faq-20057770

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

Codex Humanus

Tretet unserer Facebook neuen Gruppe bei, um aktuelle und wichtige Ereignisse und Geschehnisse mitzudiskutieren
loading...

Loading...

Jim Carrey: mit Spiritualität die Depression besiegen

in Gesundheit
Jim Carrey arrives at LACMA's 50th Anniversary Gala held at Los Angeles County Museum of Art on Saturday, April 18, 2015, in Los Angeles. (Photo by Richard Shotwell/Invision/AP)

Auf diesem Bild kommt Jim Carrey gerade bei der Gala zum 50. Geburtstag von LACMA an, die am Samstag, den 18. April 2015 in Los Angeles im Los Angeles County Museum of Art abgehalten wurde. (Foto von Richard Shotwell / Invision / AP)

„Ich entscheide mich dafür, dort zu sein. Nur in den Filmen spiele ich.“ Das sagt der Schauspieler Jim Carrey als der Mann und die wirkliche Person Jim Carrey. Das nachstehende, wenige Minuten lange Video zeigt eine Seite von Carrey, von der nur wenige behaupten können, dass sie sie verstehen. Die Welt sollte aber genau hinschauen und ihre Aufmerksamkeit darauf richten.

In dem Video spricht Carrey über das Leben an sich und über seinen Kampf gegen die Depression. Einst hat er Prozac genommen, aber heute hält er sich von jeglicher Form von Drogen fern: von Prozac, von Alkohol bis hin zu Kaffee. Er gesteht ein, dass die Depression immer noch unterschwellig da ist, aber er „war eine lange Zeit auf Prozac“, wie Carrey selbst sagt. „An einem gewissen Punkt musste ich davon loskommen, weil ich realisiert habe, wissen Sie, dass eigentlich alles okay ist“. Er spricht behutsam über all jene, die für den Rest ihres Lebens bei Prozac oder auf anderen Medikamenten bleiben. „Es fühlt sich an, als würde man auf einer niedrigen Ebene der Verzweiflung leben, wo man keinerlei Antworten bekommt, aber man lebt ganz in Ordnung und man kann im Büro auch lächeln… aber es ist nichtsdestotrotz eine niedrige Ebene der Verzweiflung.“

Jim Carrey über Spiritualität und den Sieg über die Depression:

Er zieht seine Stärke aus der Schönheit der Natur und aus der Spiritualität. Während seines Interviews spricht er seine persönlichen Glaubenssätze an, die ihm dabei helfen, seine Verzweiflung hinter sich zu lassen. Sein Glaube ist sehr persönlich und er empfindet seine Religion sehr stark als Religion, nicht als Unterteil eines Systems. Als er gefragt wird, welcher Religion er angehört, gibt er daraufhin eine sehr ergreifende Antwort – eine, von der die Welt viel lernen kann.

„Sind Sie ein Buddhist?“ Daraufhin antwortet Carrey:

„Ich bin ein Buddhist, ich bin ein Christ, ich bin ein Moslem, ich bin was immer Sie gerne hätten, dass ich bin. Es läuft am Ende alles auf dasselbe hinaus. Man befindet sich an einem liebevollen Ort, oder man befindet sich an einem Ort ohne Liebe. Wenn Sie jetzt bei mir sind, dann können Sie gar nicht unglücklich sein, das ist unmöglich.

Auch die Kommentare auf das YouTube-Video greifen die Botschaft auf: „Wenn mehr Leute so glauben würden, wie er es tut, dann gäbe es weniger Religionskriege.“

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

Codex Humanus

Tretet unserer Facebook neuen Gruppe bei, um aktuelle und wichtige Ereignisse und Geschehnisse mitzudiskutieren
loading...

Loading...

Erstaunliche Wirkung: Diese Pflanze zerstört 98 % der Krebszellen in nur 16 Stunden

in Krebs

Von bewusst-vegan-froh.de

 

Ein Altes Wunderkraut enthüllt sein Geheimnis

Bei uns ist Beifuss vielen wohl nur als Hauptbestandteil von Absinth und Wermut bekannt.

Wermut ist ein mit Gewürzen und Kräutern aromatisierter Wein, der vor allen Dingen bei Römern und später im Mittelalter beliebt war, wo man Wein verdünnte und mit allerlei merkwürdigen Kräutern “würzte”. Viele teure Gewürze zu nutzen galt damals in Adelskreisen als besonders vornehm. Heute würde man das als “verschlimmbessern” bezeichnen.

Doch schon seit Jahrhunderten wird eine Wermutart, Artemesia annua, als Heilpflanze in China verwendet. Vor wenigen Jahren entdeckten Henry Lai und Narendra Singh von der Universität Washington das Wermutderivat Artemisinin auch als viel versprechendes Mittel gegen Krebs.

Artemisinin – ein altes Heilmittel bekämpft Krebs

Artemisinin ist ein sekundärer Pflanzenstoff, chemisch ein Sesquiterpen, der in den Blättern und Blüten des einjährigen Beifußes (Artemisia annua) vorkommt. Charakteristika der Artemisininstruktur sind ein Trioxanringsystem und eine Peroxidbrücke. Es wird in Vietnam, China und Afrika zur Behandlung von Infektionen mit multiresistenten Stämmen von Plasmodium falciparum, dem Erreger der Malaria tropica, eingesetzt.

Die Chinesen verwendeten Artemisinin zur Behandlung von Malaria. Seine Verwendung war lange Zeit in Vergessenheit geraten. Erst in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurden bei einer archäologischen Grabung antike Heilmittelrezepte gefunden – darunter auch das für Artemisinin. Seither muss man von einer tollen Erfolgsgeschichte des Stoffes sprechen, da es jetzt in Asien und Afrika häufig zur Bekämpfung von Malaria eingesetzt wird.amazing-herb-kills-98-of-cancer-cells-in-just-16-hours

Das Geheimnis der Wirkung von Artemisinin

Das Geheimnis seiner Wirkung liegt in seiner Reaktion mit Eisen, das sich in hohen Konzentrationen in Malariaerregern findet. Gerät Artemisinin in Kontakt mit Eisen, kommt es zu einer chemischen Reaktion, durch die freie Radikale erzeugt werden, diese sind die eigentliche Waffe gegen die Malariaparasiten. Sie greifen die Zellmembrane an, reißen sie förmlich auseinander und vernichten so den Erreger. Da Krebszellen große Mengen an Eisen verbrauchen, um bei der Zellteilung ihre DNS zu reproduzieren, finden sich darin auch wesentlich höhere Konzentrationen als in normalen Zellen. Die Krebszellen können deshalb mehr Eisen aufnehmen, weil sich an ihrer Oberfläche viele Transferrin-Rezeptoren befinden.

Diese binden die Eisenteilchen und schleusen sie in das Zellinnere. Krebszellen werden mit so viel Eisen wie möglich vollgepumpt. Gibt man Artemisinin, wird die gleiche Reaktion wie bei Malaria in Gang gesetzt, es kommt zur massiven Freisetzung von Sauerstoffradiakalen in der Krebszelle, so dass dies zu ihrem Untergang führt: sie werden vernichtet.

Bestätigt wurden diese Befunde an Brustkrebszellkulturen. Acht Stunden nach Exposition gegen Artemisinin waren 75 Prozent der Zellen vernichtet, nach 16 Stunden lebten so gut wie keine mehr. Noch beeindruckender waren Tests mit Leukämiezellen. Diese waren bereits nach acht Stunden völlig zerstört.

Eine Studie, über die im Science Mag berichtet wurde (Original Studie hier), belegt, dass Artemisinin gemischt mit Eisen während eines Versuchs 98 Prozent aller im Test bereitgestellten Krebszellen zerstörte.

Gegen alle Arten von Krebs soll dieses Verfahren beträchtliche Wirkung gezeigt haben. Das Vermischen mit Eisen scheint der entscheidende Punkt zu sein, bei der Gabe von Artemisinin ohne Eisen wurden nur 28% aller Krebszellen abgetötet. Durch die gezielte Gabe von Eisenpräparaten könnte das Artemisinin zudem in der Lage sein, gute von schlechten Zellen zu unterscheiden. Gary Poser, Chemiker an der Johns Hopkins University in Baltimore, Maryland, bezeichnete die Ergebnisse der Studie als „sehr vielversprechend“ und als einen möglichen großen Durchbruch. 

Neben seiner hohen Effektivität hat Artesiminin viele Vorteile: Es ist selektiv.Es wirkt auf Krebszellen toxisch, doch auf normale Zellen hat es fast keinen negativen Effekt.
Auch Krebszellen, die gegenüber Zytostatika resistent sind, reagieren bzw. werden abgetötet. Alle Krebsarten reagieren und sind empfindlich!

(Intern. J. Oncology 18: 767 – 773, 2001 Effert et al.)

Bedeutsam bei diesen Versuchen war auch, dass bei einem Experiment Brustkrebszellen verwendet wurden, die zuvor auf eine Strahlenbehandlung nicht angesprochen hatten, wohl aber auf Artemisinin empfindlich reagierten.

Das bedeutet, dass eine Krebsbehandlung mit Artemisinin auch bei Krebsarten erfolgreich sein könnte, bei denen konventionelle Therapien bislang nicht anschlugen.

Von der Idee zu Behandlung

Bei aggressiveren Krebsarten, wie beispielsweise Bauspeicheldrüsenkrebs oder akuter Leukämie, sind die Testergebnisse sehr vielversprechend. Diese Krebsarten zeichnen sich durch eine extrem schnelle Zellteilung und damit durch noch höhere Eisenkonzentrationen aus. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass Artemisinin auch Einfluss auf die Neoangiogenese nimmt. Das bedeutet, der Stoff kann möglicherweise verhindern, dass der Tumor sich neue Wege im Organismus schafft und Metastasen bildet.


Artemisinin im Rahmen einer komplementären Tumortherapie

Im Rahmen einer komplementären Tumortherapie werden Krebspatienten vor dem Einsatz von Artemisinin mit Eisen geprimt (1 –2 Tage z. B. Ferinject, Ferlecitin). Danach werden 3 – 6 Milligramm Artemisinin pro Kilo Körpergewicht gegeben. Nach sechs Wochen erfolgt ein erneutes Priming mit Eisen, danach wieder eine sechswöchige Gabe von Artemisinin. Artemisinin kann gezielt Krebszellen töten, während normale Zellen unverletzt bleiben. „In Zellkulturen ist Artemisinin allein etwa 100-mal mehr wirksam, Krebszellen zu töten, als bekannte Zytostatika“, sagte Lai. Weil sich Krebszellen so schnell vermehren, brauchen die meisten Krebszellen mehr Eisen als normale Zellen für die DNS-Replikation. Damit Krebszellen Eisen auch vermehrt aufnehmen können, haben sie vermehrt Transferrin-Rezeptoren auf ihrer Oberfläche, deutlich mehr als gesunde Zellen. Diese Rezeptoren ermöglichen einen schnellen Transport von Eisen in die Krebszelle. Bei Transferrin handelt es sich um ein Eisen bindendes Protein. Transferrin dient als Trojanisches Pferd: weil die Krebszellen Transferrin als natürliches Protein erkennen, nehmen sie vermehrt Eisen auf, das dann applizierte Artemisinin kann dann aus seinem gebundenen Wasserstoffperoxyd aggressive Sauerstoffradikale freisetzen. Artemisinin wirkt ähnlich bei Malaria, weil durch die Malaria-Parasiten hohe Eisen-Konzentrationen angesammelt werden, bei denen Artimisinin dann bei Kontakt Wasserstoffperoxid freisetzt, was zum Tod der Parasiten führt. Seine gute Verträglichkeit stellte Artemisinin tausendfach bei der Malariabehandlung unter Beweis.

Malaria-Medikament Artesunat aktiviert Krebszell-spezifischen lysosomalen Zelltod

Heidelberger Wissenschaftler untersuchen zelluläre Prozesse beim Abtöten von Brustkrebszellen. Mit Artesunat behandelte Krebszellen zeigen fragmentierte Mitochondrien (grün) sowie Lysosomen (rot), die sich in der Nähe des Zellkerns angesammelt haben. Unbehandelte Krebszellen weisen demgegenüber typischerweise vernetzte Mitochondrien und durch die gesamte Zelle verteilte Lysosomen auf.

Die aus einer Heilpflanze gewonnene Wirksubstanz Artemisinin kann nicht nur in der Malaria-Behandlung, sondern möglicherweise auch in der Krebsbehandlung Anwendung finden. Die zellulären Abläufe beim Abtöten von Brustkrebszellen mit Hilfe von Artesunat, einem Derivat des Artemisinin, haben Wissenschaftler des BioQuant-Zentrums der Universität Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) untersucht. Sie konnten zeigen, dass membrangebundene Zellorganellen, die sogenannten Lysosomen und das dort vorhandene reaktive Eisen eine zentrale Rolle beim Artesunat-induzierten programmierten Zelltod der Krebszellen spielen. Die Forschungsergebnisse wurden im „Journal of Biological Chemistry“ veröffentlicht.

Extrakte der Heilmittelpflanze einjähriger Beifuß – Artemisia annua L. – werden seit mehr als zweitausend Jahren in der traditionellen chinesischen Medizin eingesetzt. In den 1970’er Jahren wurde die Wirksubstanz Artemisinin identifiziert und klinisch als wirksames Mittel gegen Malaria charakterisiert. Heutzutage werden Artemisinine weltweit als Anti-Malaria-Mittel angewendet. Zu den Derivaten gehört das Artesunat, das wie das Artemisinin seine zellabtötende Wirkung durch die chemische Reaktion mit Eisen entfaltet. Dabei entstehen sogenannte reaktive Sauerstoffspezies, die umgangssprachlich auch als freie Sauerstoffradikale bezeichnet  werden. In Malariaerregern entfalten sich die toxischen Effekte von Artemisinin in der Nahrungsvakuole des Parasiten, die durch den dort stattfindenden Abbau von Wirts-Hämoglobin hohe Konzentrationen von redox-aktivem Eisen aufweist.

Analog zu den Nahrungsvakuolen des Malariaerregers haben die Heidelberger Wissenschaftler die Lysosomen im Artesunat-induzierten Zelltod bei Brustkrebszellen untersucht. Lysosomen sind von einer Membran umgebene eukaryotische Zellorganellen, die mit Hilfe bestimmter Enzyme zelluläre Komponenten abbauen. Zusätzlich enthalten sie, wie die Nahrungsvakuole der Malariaerreger, größere Konzentrationen von redox-aktivem Eisen. Dieses lysosomale Eisen haben die Wissenschaftler als zentralen Ausgangspunkt für den durch Artesunat ausgelösten Zelltod bei Brustkrebszellen identifiziert. Die Forschergruppe „Systems Biology of Cell Death Mechanisms“ unter der Leitung von Dr. Nathan Brady hat bei ihren Untersuchungen festgestellt, dass die gezielte Blockade von reaktivem Eisen in den Lysosomen die Krebszellen schützt, während andererseits eine Erhöhung des lysosomalen Eisengehalts die schädliche Wirkung von Artesunat für die Krebszellen steigert.

Wie Dr. Anne Hamacher-Brady, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschergruppe „Integrative Bioinformatics and Systems Biology“ unter der Leitung von Prof. Dr. Roland Eils erläutert, sind intakte Lysosomen die Voraussetzung dafür, dass das Zelltodsignal an die Mitochondrien weitergeleitet wird. Mitochondrien, normalerweise die „Kraftwerke“ der Zelle, spielen im programmierten Zelltod häufig durch die Freisetzung sogenannter pro-Zelltodmoleküle eine Rolle. Im Zelltod durch Artesunat findet diese Umwandlung der Mitochondrien in Zelltod-Organellen in Abhängigkeit des lysosomalen Eisens statt. Die Wissenschaftler konnten außerdem zeigen, dass das Artesunat durch seinen Einfluss auf die räumliche Verteilung von zellulären Komponenten Prozesse blockiert, die normalerweise das Überleben und die Verbreitung von Krebszellen unterstützen. Dazu gehört unter anderem der Vorgang der Autophagie, bei dem die Zelle eigene Bestandteile lysosomal abbaut und damit in Situationen mit begrenzter Nährstoffzufuhr, wie zum Beispiel im Inneren eines Tumors, überlebenswichtige Makromoleküle recycelt.

Nach Angaben der Heidelberger Wissenschaftler wurde der Zelltod durch Artesunat nur in Brustkrebs-Zelllinien und nicht in „gesunden“ Brustepithel-Zelllinien ausgelöst. Ihre Hypothese ist, dass diese Selektivität gegenüber Krebszellen ihre Ursache darin haben könnte, dass die Krebszellen durch einen veränderten Stoffwechsel einen erhöhten Bedarf an Eisen aufweisen. Dies ist Gegenstand aktueller Untersuchungen der beiden Forschergruppen am BioQuant-Zentrum. Informationen im Internet können unter der Adresse ibios.dkfz.de/tbi unter dem Stichwort „Artesunate“ abgerufen werden.

 

Originalveröffentlichung:
A. Hamacher-Brady, H.A. Stein, S. Turschner, I. Toegel, R. Mora, N. Jennewein, T. Efferth, R. Eils, N.R. Brady: Artesunate activates mitochondrial apoptosis in breast cancer cells via iron-catalysed lysosomal reactive oxygen species production. J Biol Chem. 2011 Feb 25; 286(8): 6587-6601, DOI: 10.1074/jbc.M110.210047.


Fakten zum Beifuss

Beifuss, eine mehrjährige, bis 1 m hohe Pflanze mit stark zerteilten Blättern (oberseits dunkelgrün, unten silbrig). Die unscheinbaren gelblichen oder rotbraunen Blütenköpfe stehen in einer endständigen Rispe. Kommt in verschiedenen Sorten vor, Wermut (Artemisia absinthium, hauptsächlich Orient), Einjährigen Beifußes (Artemisia annua hauptsächlich China) und Gemeiner Beifuss (Artemisia vulgaris), (syn. Artemisia lactiflora, A. samamisica, syn. Gewürzbeifuss) der in Europa wächst.

GENUTZTE PFLANZENTEILE
Artemisiae herba (syn. Herba Artemisiae); Beifusskraut (syn. Jungfernkraut, Johanniskraut, Weibergürtelkraut, Fliegenkraut, Gänsekraut, Johannishaupt), die vorsichtig getrock­neten, während der Blütezeit gesammelten Zweigspitzen.

WIRKSTOFFE / INHALTSSTOFFE
Das ätherische Öl (bis zu 0,3%) ist sehr variabel und enthält 1,8-Cineol, Campher, Lina­lool, Thujon und zahlreiche Monoterpenene und Sesquiterpene (je nach Herkunft). Ferner kommen vor: Sesquiterpenlactone (unter anderem Vulgarin und Psilostachyin), Flavonolglykoside und Cumarine.

PHARMAKOLOGIE
Anwendung und Wirkungen entsprechen weitgehend jenen von Wermut (Artemisia absinthium), der therapeutische Nutzen wurde jedoch noch nicht durch moderne Studien belegt.

ANWENDUNG
Seit der Antike zu zahlreichen medizinischen und magischen Zwecken verwendet (z.B. als Wurmmittel gegen diverse Darmparasiten). Die moderne Anwendung beschränkt sich hauptsächlich auf den Einsatz als Magenbitter zur Behandlung von Verdauungs­stör­un­gen und Appetitmangel. Traditionell wird Artemisia vulgaris gerne zur Behandlung von Neurosen, Depressionen, Rastlosigkeit, Schlaflosigkeit, Angstzuständen und schmerz­hafter oder unregelmässiger Monatsblutung verwendet.

ZUBEREITUNG UND DOSIERUNG
Folgende Beispiele sind der Literatur entnommen:
Beifusskraut: 0,5 g bis 2 g Droge als Aufguss 3 mal täglich.
Mehrmals täglich (5 bis 6 mal) wird eine Messerspitze der pulv. Droge eingenommen.

Zur Bereitung eines Tees wird ein Kaffeelöffel der Droge 10 min lang in einer Tasse kochenden Wassers ziehengelassen; 2 bis 3 Tassen am Tag.
Fuidextrakt BHP 83 : 0,5 bis 2 ml / 3 mal täglich.

Herstellung von ARTEMISIASALBE

Artemisiasalbe kann man in 3 Stärken produzieren!

Getrocknete und gepulverte Blätter (Menge siehe unten) mit 100 ml Olivenöl (Billiger: Sonnenblumenöl; Besser aber teurer: Rizinusöl aus der Apotheke) im Wasserbad eine Stunde erhitzen, durch Gaze filtern,
10 g geschmolzenes Bienenwachs beifügen, umrühren, in saubere Dosen (z.B. gewaschene und getrocknete Fotodöschen) abfüllen.

Menge an Artemisiapulver in diesem Rezept:
Für A-3 M (Mild) Salbe nehmen Sie 2,5 g (z.B. zur Verwendung bei Hämorrhoiden)
Für A-3 N (Normal) Salbe nehmen Sie 5 g (z.B. Wunden, Säuglingsekzeme, Aufliegen bei Bettlägerigen)
Für A-3 F (Forte) Salbe nehmen Sie 10 g (z.B. Fusspilz, Neurodermitis, Akne. Bei Haustieren auch für blutende Ohrlappen und andere fliegenübersäte Wunden)

Wichtig: Es darf KEIN Wasser in die Salbe kommen, sonst verdirbt sie schnell.
Gut hergestellt ist sie 1 Jahr bei Raumtemperatur haltbar.

HOMÖOPATHIE
Artemisia vulgaris HAB1, die frischen, zu Beginn des Winters geernteten, unterirdischen Teile.
Anwendungsgebiet: Bei Krampfleiden und Wurmbeschwerden.


Geschichtliches und Sagen zum Beifuß

Für die alten Germanen war Beifuß die mächtigste aller Pflanzen:

Mugwurz – Machtwurz!
“Gedenke du, Beifuß, was Du versprachst,
Was du anordnetest in feierlicher Kundgebung!
Una heisst du, älteste Wurze!
Du überwindest Dreie und Dreissige
Du überwindest Eiter und Anfälle
Du überwindest die Leidkraft, die über das Land fährt.”

  • Dioskurides verwendete Beifuß gegen Darmwürmer. Hildegard von Bingen empfahl den Beifuß bei sehr fetter Nahrung.
  • Hippokrates erkannte den Beifuß als menstruationsfördernd, Loncierus empfahl ihn zur Geburtserleichterung und nach der Geburt.
  • Tabernaemontanus empfahl den Beifuß “als nützliche Kräuter zu den Mutterkrankheiten”.
  • Beifußkraut ist dem heiligen Valentin (der vom Valentinstag) und der Artemis geweiht.

Angeblich soll man in der Antike einer Frau, die gerade ein Kind geboren hatte, einen Büschel Beifuß in die linke Hand gegeben haben, damit sie die Schutzgöttin der Mütter, Artemis, vor Unheil schützte.

Zudem soll man das Zimmer, in dem Frau und Kind schliefen, mit Beifuß ausgeräuchert haben. Und auch im Wochenbett selbst soll Beifuß gewesen sein.  Dazu trug man Beifußwurzeln auch als Amulett, um die Kraft zu verstärken.

  • Bei Wahrsagern galt der Beifuß als ein Hilfskraut, der das Weissagen erleichtern sollte. Überhaupt scheint der Beifuß bei Weissagern beliebt gewesen zu sein, denn sie reinigten auch ihre Glaskugeln damit.
  • Im alten Rom legte man sich Beifußblätter in die Sandalen, um die Füße vor Übermüdung zu schützen. Das brachte dem Beifuß wohl auch seinen deutschen Namen ein.
  • Früher befestigte man den Beifuß auf dem Hausdach, damit er vor Blitzen und auch vor Seuchen schützen sollte.
  • Am 15. August, dem Tag der Maria Himmelfahrt räucherte man die Ställe auf Bauernhöfen mit Beifuß aus, damit das Vieh das Jahr über gesund blieb.
  • Den alten Germanen war die Pflanze heilig, sie gaben Beifuß mit auf den Scheiterhaufen, wenn sie ihre Toten verbrannten. Dadurch sollte der Seele der Übergang ins Jenseits erleichtert werden.
  • Im Altertum band man sich Beifuß ans Bein, damit dieser vor Müdigkeit schützte.
  • Ein alter Brauch besagt, dass man sich einen aus Beifuß geflochtenen Gürtel umlegte, damit um das Sonnenwendfeuer tanzen soll und anschließend diesen Gürtel im Feuer verbrennen soll, damit man das ganze Jahr vor Krankheit geschützt ist
  • Die Kelten verräucherten zu bestimmten Zeiten, etwa an Samhain, den Beifuß. Er galt als Schutzpflanze, die böse Geister vertrieb.

Der Beifuß galt nicht nur als Schutz gegen Dämonen und böse Mächte, er sollte auch gegen Feuersbrünste und Blitzschläge helfen. Aber er sollte vor noch mehr Ungemach schützen – vor dem bösen Blick, vor Hexenwerk, vor Albträumen, gegen Hass, Neid und Intrigen, die der Seele schaden.

Die Kirche mochte den Beifuß früher aber gar nicht, man sah in ihm ein Hexenkraut, wahrscheinlich deshalb, weil sie den “ungläubigen” oder Hexen Schutz gewähren sollte.

Früher war es Aberglaube – heute findet man tatsächlich den Hintergrund dafür: Die ätherischen Öle im Beifuß sind antibakteriell und töten Pilze ab – also genau das, was man braucht, um junge Mütter mit ihren Kindern vor Erkrankungen zu schützen.

Der Beifuß war übrigens sowieso ein beliebtes mystisches Frauenkraut. So setzten sich Frauen in den Rauch des Beifußes, um ihre lebensschenkenden Geschlechtsorgane zu weihen, damit sie weiterhin fruchtbar blieben oder aber auch, um eine Geburt einzuleiten.

Ein volkstümlicher Name ist auch Frauenwurz, der auf die besondere Wirkung bei Frauenbeschwerden hinweist. Beifuß entspannt den Unterleib der Frau, er soll auch das Lustgefühl im weiblichen Körper verstärken.

Der Beifuß wurde im Mittelalter auch als Kraut zur Abtreibung eingesetzt. Als so genanntes Periodenkraut – ein Kraut also, das die Periode anregt und auch Kontraktionen im Becken verursachen kann – darf es nicht in den ersten Wochen einer Schwangerschaft eingenommen werden. Weitere Kräuter, die man meiden sollte, sind auch Tausendgüldenkraut, Mutterkraut,Salbei, Liebstöckel und Petersilienwurzel.

“Diese Kreuter gesotten seind seer dienstlich den weiberen zu dampff oder schweyßbädern, dann sie bzingen inen ihre krankheyt, treiben aus das bürdlin und die todten frucht. Sie eröffnen auch die verschlossene muter, brechen und zermalen den stein, und bringen wider den verstandenen harn.”

Leonhart Fuchs

Beim Kochen riet er zu folgendem

“Darzu seynd die gedöreten und abgestreifften Blümlein am dienlichsten und nützlichsten / Gänß, Hüner und andere Gevögel und Fleischspeisen damit gefüllt…”

Die jungen Blätter des Beifußes gehören im Frühjahr zusammen mit acht anderen Heilkräutern zur magischen Neunkräutersuppe.

Im ersten Weltkrieg verwendete man den Beifußrauch auch in Lazaretten, in denen verwundete Soldaten lagen – man wollte so die Ausbreitung von Krankheiten unterdrücken.

Im Mittelalter setzte man diesen Rauch auch gegen Dämonen ein, auch Exorzisten verwendeten ihn wohl.

Man setzte den Beifuß gegen die bösen Kräfte der Finsternis ein, die die Macht über den Menschen einnahmen. Diese bösen Kräfte zeigten sich dann u.a. durch epileptische Anfälle oder einenHerzinfarkt. Auch Schlaganfälle waren ein Zeichen der bösen Macht oder etwa Albträume und schreckliche Phantasien am Tag.

Wer „byfuß in synem huß hait, dem mag der tuffel keyn schaden zu fugen“.

Ein altes Teerezept gegen böse Kräfte sah z.B. folgendermaßen aus:

Nehmen Sie

je 50 g Angelikawurzel und Melissenblätter

je 20 g Beifuß, Dost, Eisenkraut, Johanniskraut, Labkraut und Rosenblüten.

Alles gut mischen und pro Tasse Tee 2 Teelöffel davon nehmen.

Aber bitte nicht länger als 3 Wochen trinken…

Nebenbei erwähnt:

Beifuß heißt auf Ukrainisch übrigens Tschornobyl – genau wie die Stadt, die man bei uns als Tschernobyl kennt und in der 1986 ein Kernkraftwerk in die Luft geflogen ist.

Harry Potter, seines Zeichens Zauberlehrling bzw. wohl inzwischen Meisterzauberer, verwendet den Beifuß im “Trank der lebenden Toten”.

Das rote ätherische Öl des Beifußes wurde bei den alten Germanen dazu verwendet, um Bockbier daraus herzustellen, das sehr stark und berauschend war – und wohl auch mehr Lust auf Liebe machen sollte. Diese aphrodisische Eigenschaft findet man auch im antiken Griechenland, wo man einen Aufguss aus Beifuß ebenfalls als Aphrodisiakum verwendete. Verstärkt wurde dies durch denKnoblauch und die Zwiebel, die gut mit dem Beifuß harmonieren.

So nebenbei: Hunde mögen den Geruch, den der Beifuß verströmt, gar nicht. Wenn Sie also bestimmte Plätze von Hunden freihalten wollen, pflanzen Sie dort Beifuß an oder legen Sie Beifuß aus.

Und: Beifuß sollte nicht gemeinsam mit anderen Heilkräutern in einem Beet angebaut werden, da er das Wachstum der anderen Pflanzen unterdrücken kann.

Die Nahrungseinnahme beeinflusst das Risiko einer Krebserkrankung maßgeblich, sind sie zahllose Ärzte, Forscher und Experten aus allen Lagern sicher. Vor allem von Fleisch- und Milchprodukten sowie raffiniertem Zucker wird generell abgeraten. Doch auch Umweltfaktoren oder die Psyche spielen eine Rolle.

Ähnliche Wirkungen werden seitens der Wissenschaft auch dem in Aprikosenkernen befindlichen Vitamin B17 zugeschrieben, das durch eine für gesunde Zellen harmlose Blausäure-Verbindung gezielt Krebszellen vergiftet. Auch Cannabisöl hat vielen Berichten zufolge eine vergleichbare Wirkung. Die Pharmaindustrie und davon abhängige Institute in der EU und in den USA lehnen diese Behandlungsmethoden jedoch ab und ziehen kostenintensive, alternative Verfahren vor.


Original Studie: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22185819

Quellen: http://www.healthyfoodhouse.com/amazing-herb-kills-cancer-cells-in-just-16-hours/ http://brd-schwindel.org/beifuss-uraltes-wissen-gegen-krebs/

Codex Humanus

Tretet unserer Facebook neuen Gruppe bei, um aktuelle und wichtige Ereignisse und Geschehnisse mitzudiskutieren
loading...

Loading...

Die alternative Krebstherapie, deren Wirksamkeit nachgewiesen ist

in Gesundheit
Chemotherapy drug bag

Es ist eine weitgehend akzeptierte Tatsache, dass es erfolgreiche alternative Behandlungsmethoden für Krebspatienten gibt. Daher stellt sich die Frage, warum die [US-Gesundheitsbehörde] FDA dennoch zu allem entschlossen ist, um sie zu verhindern?

Ungefähr 39,6 Prozent der Männer und Frauen in den Vereinigten Staaten werden zu irgendeinem Zeitpunkt ihres Lebens die Diagnose Krebs erhalten. Jeden Tag sind Familien auf der ganzen Welt durch die lebensbedrohliche Krankheit am Boden zerstört.

Wenn ein Patient die Diagnose Krebs erhält, werden mit den Angehörigen und einem Onkologen die in Frage kommenden Behandlungsmöglichkeiten diskutiert. Chemotherapie, die durch das Abtöten von Krebszellen funktioniert, die sich im Vorgang der Teilung in zwei neue Zellen befinden, ist eine der üblicheren Formen der Krebsbehandlung.

Infolgedessen suchen immer mehr Krebspatienten Informationen und Rat über alternative Krebsbehandlungsmethoden. Leider bleibt vielen Patienten nichts anderes übrig, als auf eigene Faust alternative Behandlungsmethoden ausfindig zu machen und sich den Zugang dazu zu erkämpfen, weil viele Onkologen davon abraten, sich nach Behandlungsmethoden umzusehen, die nicht von der Food and Drug Administration (FDA) anerkannt sind.

Einer dieser Fälle betrifft Kelly und Jeff Witzeman, ein Paar, dem geraten wurde, dass eine Operation ihre einzige Option sei, nachdem sie entdeckten, dass Kelly einen Tumor von der Größe eines Golfballs in ihrer Blase hatte. Laut Collective Evolution wurde dem Paar gesagt, dass der „Krebs in die Bauchmuskulatur gestreut habe und die einzige verbleibende Vorgehensweise in einer Entfernung der Blase bestehe „.

Das Paar erinnerte sich später daran, dass eine Schwester und ein Neffe der beiden für die letzten drei bis vier Jahre in Remission waren und ihre Behandlung weder eine Chemotherapie noch eine Operation beinhaltete. Stattdessen hatte Kellys Schwester in einer Klinik in Deutschland eine Therapie erhalten, durch die der Krebs naturheilkundlich behandelt wurde.

Es zeigt sich, dass Krebs in einem bestimmten Milieu nicht überlebensfähig ist; wenn man ihn aushungert, hat er nichts, von dem er sich ernähren kann und es wird relativ leicht, ihn abzutöten.

Obwohl sie ihren Onkologen aufgrund der erfolgreichen Behandlung ihrer Schwester nach einem monatelangen Aufenthalt konsultierten, wurde dem Paar geraten, sich dagegen zu entscheiden. Laut des Urologen sei Kellys Krebs viel zu aggressiv gewesen, um naturheilkundlich behandelt werden zu können.

Den Warnungen des Onkologen skeptisch gegenüberstehend, begannen Kelly und Jeff damit, ihre eigenen gründlichen Recherchen über alternative Heilmethoden anzustellen, um Krebs zu behandeln. Wie Collective Evolution berichtet, wurden dabei Cancertutor.com und Thetruthaboutcancer.com als zwei überaus wertvolle Quellen angeführt.

Mit ihren Forschungsergebnissen in der Hand, trafen Kelly und Jeff die auf sorgfältig zusammengetragenen Informationen getroffene Entscheidung, die Infusio-Klinik in Frankfurt zu besuchen. In der Klinik erstellten die Ärzte einen Behandlungsplan für Kelly, der aus einer Ernährungsumstellung, Temperaturtherapie [Therapeutische Hyperthermie], Sauerstoff und einer Tropfinfusion mit Mineralien bestand, die das Immunsystem stärkt.

2510281599_8b3454816e_z

Viele Krebspatienten, sogar diejenigen, die eine Chemo- und Strahlentherapie bekommen, übernehmen eine natürliche Ernährungsweise. Indizien deuten darauf hin, dass sich Krebszellen von Zucker ernähren, weshalb man davon ausgeht, dass die Entfernung von raffiniertem Zucker vom Speiseplan eines Patienten die Behandlung unterstützt.

Sie setzten Wärme und Sauerstoff ein, um ihn abzutöten, und dann Vitamine, Mineralien und Aminosäuren, um das Immunsystem zu stärken, was ebenfalls den Krebs abtötet.

Um Krebszellen abzutöten, wird die Temperaturtherapie eingesetzt, ein Verfahren, das die Verwendung einer Hyperthermie-Maschine beinhaltet, um Wärme in die Körperregion zu leiten, welche die Krebszellen beherbergt. Laut Forschungsergebnissen können Krebszellen keine Temperaturen überleben, die über 105 Grad Fahrenheit [ca. 40 Grad Celsius] hinausgehen.

Zu guter Letzt wurde Kelly einen Monat lang an fünf Tagen die Woche täglich eine Sauerstoff-Infusion verabreicht. Diese Behandlung, die eine Anreicherung des Blutes mit Sauerstoff beinhaltete, hilft dabei, dass Immunsystem zu stärken. Zusätzlich erhielt Kelly auch Dioxychlor, GC-MAF, Vitamin B-17, Selen, Dimethylsulfoxid (DMSO) und den zermahlenen Thymus einer biologisch gefütterten Kuh.

Heute, nachdem sie ihren Behandlungsplan in Deutschland abgeschlossen hat, ist Kelly in Remission. Kellys Behandlung hat das Paar ungefähr 28.000 Dollar [ca. 26.355 Euro] gekostet. Obwohl dies wie eine große Summe erscheinen mag, betrachtet Jeff die Behandlung als ein gutes Geschäft, insbesondere, wenn man die laufenden Kosten für Chemotherapie, Medikamente, Operationen und die Behandlung von Infektionen berücksichtigt.

Allein in den USA fallen durch Chemotherapie pro Jahr über 125 Milliarden Dollar [ca. 117,59 Milliarden Euro] an, eine Zahl, die vermutlich bis 2020 auf 156 Milliarden Dollar [ca. 146,75 Milliarden Euro] ansteigen wird. Aus diesem Grund verweigert die Food and Drug Administration (FDA) ihre Zustimmung zu alternativen Krebsbehandlungen. Wie in Cut Poison Burn betont wird, einer Dokumentation, die eine Familie bei ihrem Kampf mit der FDA begleitet, um eine Behandlungslösung für ihren jungen Sohn zu finden, „hält die FDA die Behandlungsoptionen im Würgegriff“.

Fälle wie diese unterstreichen die Notwendigkeit für medizinische Reformen in den USA. Die Profite, die – nicht nur für Krebspatienten – mit schädlicher Behandlung und Medikamentierung einher gehen, wandern in die Taschen von großen pharmazeutischen Unternehmen, von denen viele im Verdacht stehen, langfristige Beziehungen mit der FDA zu unterhalten. Indem alternative Behandlungen die Zukunft chemischer Arzneimittel bedrohen, unternehmen sie jeden Versuch, um die Patientien vom Zugang dazu abzuhalten, was oft verheerende Auswirkungen auf Krebspatienten und ihre Familien hat.

Bild: Flickr-User, Phil and Pam Gradwell (to be) (CC BY 2.0)

Verweise:

http://www.cancer.org/treatment/understandingyourdiagnosis/talkingaboutcancer/whensomeoneyouknowhascancer/when-somebody-you-know-has-cancer-cancer-treatment-questions

https://medium.com/@jeffwitzeman/so-it-turns-out-cancer-can-be-killed-after-all-32764ac8d6db#.cl9j03ak5

http://www.collective-evolution.com/2016/10/09/so-it-turns-out-you-can-kill-cancer-after-all/

http://infusio.de/

http://beatcancer.org/blog-posts/5-reasons-cancer-and-sugar-are-best-friends/

https://www.cancer.gov/about-cancer/treatment/types/surgery/hyperthermia-fact-sheet

http://www.macmillan.org.uk/information-and-support/treating/supportive-and-other-treatments/other-treatments/hyperbaric-oxygen-hbo-treatment.html

https://www.cancer.gov/about-cancer/understanding/statistics

https://www.diginextfilms.com/projects/cut-poison-burn

http://www.healthkeepersmagazine.com/article.php?id=1151979&s=1

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

Codex Humanus

Tretet unserer Facebook neuen Gruppe bei, um aktuelle und wichtige Ereignisse und Geschehnisse mitzudiskutieren
loading...

Loading...

McDonald’s betreibt massive Propaganda an US-Schulen, dass Fast Food gesund und nahrhaft sei

in Gesundheit

McDonald’s will uns glauben machen, dass ihre Kost den empfohlenen Tagesbedarf an Kohlenhydraten, Proteinen, Zucker und Fett enthält und hat einen „Lehrer“ an Schulen geschickt, um ihre Botschaft zu verbreiten.

Kann man abnehmen, während man sich vom Fast Food von McDonald’s ernährt? Nun, McDonald’s will, dass Sie glauben, dass ihre Nahrungsmittel – die nachweislich voller ungesunder Inhaltsstoffe sind – die täglich empfohlenen Rationen für Kohlenhydrate, Proteine, Zucker und Fett enthalten, und daher sei es gesund, sie zu essen und sie würden keine Fettleibigkeit oder andere Gesundheitsbeschwerden verursachen, wie weithin behauptet wird.

Erinnern Sie sich, als John Cisna, ein High School-Lehrer aus Iowa, im Jahre 2013 56 Pfund [ca. 25 Kilo] verlor, während er sich ausschließlich von McDonald’s ernährte? Nur damit sie es wissen, Cisna beschränkte sich bei seiner McDonald’s-Diät darauf, täglich 2.000 Kalorien zu sich zu nehmen und trainierte fünfmal die Woche für 45 Minuten.

Nach sechs Monaten hatte er insgesamt 21 Zoll [ca. 53 Zentimeter] seines Umfangs an Brust, Taille und Hüften verloren und seine Cholesterinwerte verringerten sich von 249 auf 190, sein Body-Maß-Index reduzierte sich von 38 auf 30, und sein Körpergewicht nahm von 280 Pfund [ca. 127 Kilo] auf 224 Pfund [ca. 101 Kilo] ab.

„Ich aß 540 ordentliche Mahlzeiten bei McDonald’s. Ich verbrachte ein halbes Jahr meines Lebens damit, nichts anderes außer bei McDonald’s zu essen und ich wusste, dass es funktioniert; also wenn ich die Skeptiker höre, verärgert es mich nicht. Eigentlich spornt es mich an, weil dies die Leute sind, die ich weiterbilden muss“, behauptete Cisna beharrlich in einer Dokumentation, die McDonald’s als Hilfsmittel in die Schulen bringt, um den Kindern gesunde Ernährung zu vermitteln.

Als ein bezahlter Botschafter für McDonald’s reiste er sogar quer durch die Vereinigten Staaten, um sowohl bei Schülern an mittleren und höheren Schulen als auch bei Studenten der Ernährungslehre für die Fast-Food-Kette zu werben.

Die 20-minütige Dokumentation mit dem Titel 540 Meals: Choices Make The Difference, zeigte Cisna dabei, wie er die berühmte Dokumentation Supersize Me diskreditierte und seinen ungewöhnlichen Plan zur Gewichtsabnahme erklärte, der ihn leichter und gesünder gemacht habe. Während Cisna die Schüler zu überzeugen versuchte, dass das Fast Food von McDonald’s nahrhaft sei und eine gute Entscheidung für ein gesundheitsförderndes Mittagsessens, versuchte McDonald’s sie dazu zu bewegen, jegliche negativen Informationen über Fast Food oder McDonald’s zu ignorieren, auf die sie im Internet stoßen könnten. Cisna argumentierte:

Bei diesem Experiment ging es nicht um McDonald’s, bei diesem Experiment ging es nicht um mich. Bei diesem Experiment ging es darum, die Kinder dazu anzuleiten, unabdingbare Fähigkeiten darüber zu entwickeln, wie man richtige Entscheidungen trifft.

Wie nicht anders zu erwarten, waren die Experten davon nicht sonderlich beeindruckt. Elisa Zied, eine zugelassene Ernährungsberaterin in New York und Autorin von Younger Next Week, sagte zu TODAY:

Ein Großteil von Cisnas Resultaten haben damit zu tun, dass er seine Kalorienzufuhr verminderte, so dass es nicht verwunderlich ist, dass er abnahm und seine Cholesterinwerte senkte. Aber es ist wahrscheinlich, dass seine Ernährung viel Natrium und wenig Ballaststoffe enthielt und nicht so reich an Vitaminen und Mineralien war, wie sie hätte sein können, weil ihr eine Vielfalt an Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und anderen nährstoffreichen Lebensmitteln fehlte.

Ich persönlich würde dies niemandem empfehlen. Fast Food kann Teil einer gesunden, ausgewogenen und nährstoffreichen Ernährung sein, aber sie…sollte daran keinen großen Anteil haben. Ich würde den Leuten raten, dadurch an Gewicht zu verlieren, indem sie mehr zuhause kochen, weniger oft draußen essen und die derzeitigen Ernährungsrichtlinien für Amerikaner zu befolgen.

Bettina Elias Siegel, eine Absolventin der Harvard Law School und renommierte Advokatin bei Fragen, die den richtigen Umgang mit Kindern und Ernährungsrichtlinien betreffen, verriss die Dokumentation. Siegel behauptete, dass es sich dabei um eine regelrechte Dauerwerbesendung für die in Bedrängnis geratene Fast-Food-Kette handele, die an höheren und mittleren Schulen durch lokale McDonald’s-Franchisenehmer und bezahlte McDonald’s-„Ernährungsberater“ gefördert werde. Siegel ging noch weiter, indem sie erklärte, dass es dem Unternehmen darum gehe, Kunden in einem Alter zu umwerben, in dem sie leicht zu beeindrucken sind, und dadurch sein Image zu verbessern und seine Profite zu steigern. Sie rief auch eine Petition auf Change.org ins Leben, um McDonald’s dazu zu bewegen, das Programm zu stoppen.

AKTUALISIERUNG:

Aufgrund breiter Kritik hat McDonald’s nicht nur damit aufgehört, Cisna in die Schulen zu schicken, um die Schüler über Ernährung und gute Angewohnheiten zu belehren, sondern das Unternehmen hat auch damit aufgehört, sie mit zugehörigen Materialien zu beliefern, wozu auch die 20-minütige Dokumentation gehört, welche die Kritiker eine subtile Form der Fast-Food-Vermarktung nannten, die die Gesundheit der Kinder und ihr Verständnis in Ernährungsfragen gefährden könne. Christina Tyler, eine McDonald’s-Sprecherin sagte dazu in einer Stellungnahme:

Cisna konzentriert sich aktuell auf die Gelegenheiten, die für unser Unternehmen zu dieser Zeit am sinnvollsten sind. Insbesondere konzentriert sich Cisna als Botschafter unseres Unternehmens auf interne und lokale Veranstaltungen und er erscheint nicht an Schulen.

Cisna antwortete hierzu gegenüber der Washington Post:

Mein Schwerpunkt war immer, die Leute dazu zu ermutigen, zu trainieren und sie in Ernährungsfragen zu informieren, damit sie gute Entscheidungen treffen. Nun konzentriere ich mich darauf und freue mich darüber, mit Arbeitnehmern und Gemeindegruppen über meine Geschichte der Wahlmöglichkeit und Ausgewogenheit zu sprechen.

Verweise:

https://www.minds.com/blog/view/643919351056969739

http://www.businessinsider.in/A-teacher-who-lost-56-pounds-eating-only-McDonalds-is-starring-in-a-documentary-to-show-students-about-healthy-eating/articleshow/49330319.cms

http://fortune.com/2015/10/15/mcdonalds-movie-weight-loss/

http://www.today.com/health/man-loses-56-pounds-after-eating-only-mcdonalds-six-months-2D79329158

https://health.gov/dietaryguidelines/

https://www.change.org/p/keep-mcdonald-s-nutrition-infomercial-out-of-our-children-s-schools

https://www.washingtonpost.com/news/wonk/wp/2016/05/13/mcdonalds-is-no-longer-telling-kids-in-schools-that-eating-french-fries-most-days-is-fine/

http://www.foodandwine.com/fwx/food/mcdonalds-new-kale-salad-worse-you-big-mac?utm_sq=f7fj1dcwxl&cid=outbrain%3Dobinsite&utm_source=Twitter&utm_medium=social&utm_campaign=ULL&utm_content=JL+-+Foodie/+Foodie+Friday

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

Gehe zu Top