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Gesundheit

Neue Studie: Deutsches Grundwasser stark mit Nitrat belastet

in Gesundheit/Umwelt
Codex Humanus

Ein neuer Bericht der EU-Kommission zeigt: Das Grundwasser ist an vielen Orten in Deutschland zu stark mit Nitrat belastet. Das liegt vor allem an der industriellen Landwirtschaft.

In ganz Deutschland überschreitet das Grundwasser an vielen Messstationen die Grenzwerte für Nitrat. Durchschnittlich 28 Prozent der deutschen Messstationen stellten demnach für die Jahre 2012 bis 2015 Werte über dem Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter Grundwasser fest. Das melden verschiedene Medienberichte unter Berufung auf einen neuen Bericht der EU-Kommission.

Unter allen EU-Staaten habe nur Malta noch höhere Werte gemessen; dort wurde der überschritt das Grundwasser bei rund 70 Prozent der Messstationen den Nitrat-Grenzwert, schreibt tagesschau.de.

Das bedeutet zwar EU-weit einen geringfügigen Rückgang der belasteten Messstellen. Das Problem aber bleibt: Das Grundwasser in Deutschland ist zu stark mit Nitrat belastet.

Nitratbelastung: Das Problem ist die industrielle Landwirtschaft

Das Nitrat im Grundwasser stammt in erster Linie aus stickstoffhaltigen Mineraldüngern und aus Gülle aus der Landwirtschaft. Gegenüber tagesschau.de sagte der Grünen-Politiker Friedrich Ostendorff: „Der EU-Bericht bestätigt die hohe Belastung von Grundwasser durch Nitrate aus der Intensivtierhaltung.“

Denn: Der Bericht ist nicht der erste, der eine zu hohe Nitratbelastung feststellt. Bereits vor zwei Jahren verklagte die EU Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof wegen der vielfachen Überschreitungen der Nitrat-Grenzwerte im Grundwasser. Allerdings müssten auch nach einem Ende des Nitrat-Eintrags mehrere Jahre vergehen, bis die Belastung des Grundwassers zurückgeht, schreibt Spiegel Online.

Vor allem Düngemittel aus der industriellen Landwirtschaft belasten das Grundwasser mit Nitrat. (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay.com)

Nitrat fördert in Gewässern das Algenwachstum, worunter die Gewässerqualität und andere Wasserlebewesen leiden. Und nicht nur für die Umwelt stellt Nitrat eine Gefährdung dar: Der Stoff ist zwar nicht als solches gesundheitsschädlich, kann jedoch im Körper zu Nitrit umgewandelt werden. In einem weiteren Schritt können daraus Nitrosamine entstehen, die möglicherweise krebserregend sind.

Nitratbelastung könnte Trinkwasser teurer machen

Unser Trinkwasser ist durch die Nitratbelastung zunächst nicht in seiner Qualität gefährdet: die deutsche Trinkwasserverordnung erlaubt einen schreibt einen Grenzwert von maximal 50 Milligramm Nitrat pro Liter vor. Die Qualität des deutschen Trinkwassers und die Einhaltung aller Grenzwerte werden sehr streng kontrolliert.

Lies zum Thema auch: Kann man Leitungswasser in Deutschland bedenkenlos trinken?

Die hohen Nitratwerte im Grundwasser bedeuten also keine Verschlechterung der Trinkwasserqualität – sehr wohl aber höhere Kosten. Um den Grenzwert im Trinkwasser einzuhalten muss das Grundwasser immer aufwendiger gereinigt werden.

Und das kostet: 2017 warnte das Umweltbundesamt mit einer Studie davor, dass das Trinkwasser in Deutschland deutlich teurer werden könnte. Denn durch die hohe Nitratbelastung im Grundwasser, aus dem das Trinkwasser gewonnen wird, wird die Aufbereitung teurer. Das Umweltbundesamt hat ausgerechnet, dass eine vierköpfige Familie bald 134 Euro zusätzlich pro Jahr für Trinkwasser zahlen könnte, wenn wir die Nitratbelastung nicht in den Griff bekommen.

Wir Konsumenten können dabei helfen, dass Deutschland das Nitratproblem in den Griff bekommt: Verantwortlich ist nach derzeitigem Kenntnisstand vor allem die industrielle Landwirtschaft und Intensivtierhaltung.Indem wir beim Kauf Bio-Produkte kleinere Hersteller bevorzugen, setzen wir ein Zeichen gegen diese zerstörerischen Formen der Landwirtschaft und für eine nachhaltigere Lebensmittelproduktion. Auch, indem wir uns entscheiden, weniger Produkte tierischen Ursprungs zu konsumieren, helfen wir, das Grundwasser zu schützen.

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Abgetriebener Säugling überlebte im Klinikmüll – Nach 36 Jahren traf sie ihre leibliche Mutter

in Gesundheit
Codex Humanus

Wenn jemand einen unbändigen Lebenswillen bewiesen hat, dann ist das definitiv Melissa Ohden! Heute kämpft die 40-Lährige für die Rechte und das Leben der Kleinsten und Schwächsten. Sie kämpft im Namen aller ungeborenen Babys.

Die heute 40-jährige Melissa Ohden bekam mit nur 14 Jahren heraus, dass sie als Säugling einer missglückten Abtreibung überlebt hatte. Ihrer leiblichen Mutter wurde eine alkalische Lösung verabreicht, um ihre Schwangerschaft zu beenden – und der vermeintlich tote Säugling wurde in eine Tonne mit medizinischem Abfall geworfen. Glücklicherweise hatte eine Schwester ihre schwachen Schreie und Schnappen nach Luft bemerkt und sie auf die Intensivstation gebracht.

Melissa überlebte die Abtreibung, ihre Retterin lernte sie nie kennen

Baby Melissa wog nur ungefähr 1 kg. Ihre biologische Mutter hatte schon das Krankenhaus verlassen und bekam nicht mit, dass ihr Baby den Eingriff überlebt hatte.

„Ich habe nie die Frau kennengelernt, die mich auf die Säuglingsstation gebracht hat, aber sie ist ein Engel und ich verdanke ihr mein Leben“, sagte Melissa in einem Exklusiv-Interview bei Mail Online.

Olivia and I visited the Tomb of the Unborn this week to pray for all who gave lost their lives to abortion. The roses are from this past Sunday's Prayer Service, in which Olivia and I took part.

Gepostet von Melissa Ohden am Mittwoch, 29. Februar 2012

Sie wurde von Linda und Ron Ohden adoptiert, die bereits ein anderes adoptiertes Kind mit dem Namen Tammy hatten. Melissa und ihre Schwester Tammy wussten bereits in jungen Jahren von ihrer Adoption. Es wurde nie ein Geheimnis darum gemacht.

„Tammy und ich stritten, wie Schwestern das üblicherweise tun“, erzählte Melissa. „Es passierte inmitten einer dieser explosiven Auseinandersetzungen, ich war damals 14 Jahre alt, dass sie mich mit den Worten angiftete: ‚wenigstens haben mich meine Eltern gewollt‘. Ich rannte zu meinen Adoptiveltern, die mir schließlich die erschütternde Wahrheit mitteilten – nämlich, dass ich eine missglückte Abtreibung überlebt habe.“

„In dieser Nacht hörte meine Welt auf sich zu drehen. Ich war wütend, ängstlich, beschämt und fühlte mich schuldig, überhaupt am Leben zu sein“, so Melissa. „Ich betrank mich fürchterlich, um meinen Schmerz zu betäuben. Aber meine Eltern haben nie realisiert, wie sehr ich mich verletzt fühlte, weil ich es so gut verbergen konnte.“

It's sometimes hard for me to put into words just how much my life has been shaped by that abortion that took place 34…

Gepostet von Melissa Ohden am Montag, 29. August 2011

Ihre Mutter wurde zur Abtreibung gezwungen

Melissa verbrachte fast 20 Jahre damit, ihre biologischen Eltern zu suchen, bis sie erfuhr, dass ihre leibliche Mutter gezwungen wurde, eine Abtreibung durchzuführen und seitdem mit dieser Schuld leben musste. Was darüber hinaus noch erschütternder war, dass damals Melissas Großmutter, eine Oberschwester im Krankenhaus es gewesen war, die die Krankenschwestern angewiesen hatte, sie als abgetriebenen Säugling sterben zu lassen.

„Ich bekam heraus, dass meine leibliche Mutter im Alter von 19 Jahren von ihrer eigenen Mutter gezwungen wurde, eine Abtreibung durchzuführen, die selbst eine Lehrschwester im Krankenhaus gewesen war“, sagte Melissa, die über ihre Geschichte ein Buch mit dem Titel „Du hast mich ausgetragen: Die Memoiren einer Tochter “ geschrieben hat.

Nach einer 17-jährigen Suche traf Melissa am 22. Mai 2016 ihre leibliche Mutter. „Als wir uns dann tatsächlich trafen, bemerkte ich, wie sie erst versuchte, Abstand zu halten, sich kaum traute, sich mir zu nähern und in diesem Moment nicht Teil von mir werden wollte. Ich spürte, dass sie lieber weglaufen wollte. Es war erschreckend.“

„Dann umarmten wir uns und weinten zusammen. Ich sagte ‚Es war eine lange Zeit.‘ Sie sagte mir ‚Du wurdest mir gestohlen‘“. Im Nachhinein sagte Melissa: „Dann fühlte es sich plötzlich sehr natürlich an.“

What's better than being a part of the Door of Hope Pregnancy Center dinner tonight? Being surprised by one of the…

Gepostet von Melissa Ohden am Donnerstag, 8. September 2016

Melissa mit ihren beiden Töchtern und einer der Krankenschwestern, die sie vor 40 Jahren gerettet hat.

Ihre Eltern lehnte eine Hochzeit ab. Melissas Mutter sollte es später „besser“ haben

Im 15. Kapitel ihres Buches schrieb Melissa über das, was ihre Mutter bei ihrem ersten Treffen mitteilte: „Mein größtes Bedauern besteht darin, Melissa, dass ich nicht einfach weggelaufen bin,“ sagte sie. Sie sagte mir auch, dass ihre Eltern über die Schwangerschaft außer sich vor Wut waren, darüber beschämt, dass sie unverheiratet schwanger war, und sich Sorgen über ihren Ruf in der Gemeinschaft machten.

Die naheliegenste Lösung – Heirat – lehnten ihre Eltern am meisten ab. Sie waren fest entschlossen, dass ihre Tochter nicht einen Mann heiraten würde, der aus einfachen Verhältnissen stammte und dessen Zukunftsperspektiven so schlecht waren. Ihre Tochter sollte es aus sozial-ökonomischer Sicht einmal ‚besser‘ haben.

„Meine Mutter lädt eine Menge Schuld auf sich und bedauert vieles, aber ich sagte ihr, dass ich sie für all das nicht verurteile. Ich habe in meinem Herzen nur Vergebung, für meinen Vater und sogar für meine Großmutter“, erklärte Melissa.

Melissa heiratete Ryan und zusammen haben sie zwei Töchter, Olivia und Ava. Zufällig wurde Olivia im selben Krankenhaus geboren, in dem Melissa die Abtreibung überlebt hat.

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Wie Rockefeller die Pharmaindustrie gründete und Naturheilverfahren zerstörte

in Gesundheit
Codex Humanus

Titelbild: John D. Rockefeller, Gründer des Rockefeller Imperiums und der Vater von dem kürzlich mit 101 Jahren verstorbenen David D. Rockefeller.

Ein Thema, welches leider erst in den letzten Jahren wirklich publik geworden ist: die Rockefeller-Familie und ihre Auswirkungen auf die große Pharma- und Naturheilkunde.

Dank der Arbeit von Forscher zum Thema wie G. Edward Griffin, und die Wiederbelebung des Themas von Forschern wie James Corbett in seinem Dokumentarfilm „Wie die Ölindustrie die Welt eroberte“, können jetzt Menschen die Wahrheit in einem fortgeschrittenen Grad erkennen .

Dokumentationen wie diese wurden in den letzten Jahren speziell für die Opfer von Arzneimitteln gemacht.

„Eine Dokumentation, die man unbedingt ansehen muss: Amphetaminabhängige Babys“

Was ist die Wahrheit über die Pharmaindustrie? Die Wahrheit ist, dass früher Arzneimittel einen viel schlechteren Ruf als Naturheilmittel und Vitamine genossen. In den frühen 1900er Jahren drängten John D. Rockefeller und seine Tochtergesellschaften, um Lizenzierungsgesetze für Ärzte einzuführen, die die Naturheilkunde grundsätzlich illegal machten. Sie haben die Naturmedizin mit Lizenzgesetzen komplett illegal gemacht: Das ist das Rockefeller-Spielbuch.

Diese beiden Bücher sind das Beste was es derzeit zum Thema Gesundheit zu kaufen gibt! Verheimlichte Studien und absolutes Insider-Wissen zu den erfolgreichsten Naturheilsubstanzen aller Kontinenten und Kulturkreisen dieser Welt in 2 Bänden (2 Bücher!) auf knapp 2000 Seiten! Ein wahrer Schatz des Wissens! – Hier geht’s zu den Büchern: https://goo.gl/XmLHG8

Wenn man etwas weiter zurück in die Geschichte schaut, wo begannen die Fehler? Es geschah in den 1700er und 1800er Jahren. Menschen wurden mit Arzneimitteln verkauft, als wohlhabende Europäer mit Erdölderivate, chemischen Farbstoffe und ähnliche Chemikalien experimentierten und versuchten, daraus Medikamente zu machen, um das große Geld zu scheffeln.

Pharmazeutika stammen aus einer Zeit, in der Kohlenteer-Derivat-Farbstoffe und Drogen austauschbar waren: Chemikalien in Kohlenteer wurden verändert und sowohl zu Farbstoffen als auch zu Medikamenten verarbeitet. Tatsächlich werden Kohlenteerderivate noch heute in Kosmetika und Pharmazeutika verwendet, und auch heute noch bestehen toxische Teerfarbstoffe aus Kohle. Kohleteer wurde anfänglich als ein schmutziges, nutzloses Industrieabfallprodukt angesehen, ein Ergebnis der Gasproduktion aus Kohle. Es wurde jedoch zur Grundlage der europäischen Farbstoffindustrie, und aus diesen Chemikalien wurden Arzneimittel hergestellt.

Im Jahr 1856 versuchte der 18-jährige William Henry Perkin, Chinin, die Anti-Malaria-Droge, zu synthetisieren, als er zufällig „Anilin-Purpur“ -Farbe schuf, die später in „Mauve“ oder „Mauveine“ umbenannt wurde

Bayer produzierte Farbstoffe, bis sich in den 1880er und 90er Jahren, die europäische Chemieunternehmen zu Pharmazeutika ausweiteten.

In den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts haben europäische Chemieunternehmen herausgefunden, wie man aus ihren Chemikalien Medikamente macht. Im Jahr 1898 begann Bayer patentiertes Diacetylmorphin als Heroin zu verkaufen. Bayer hatte mit Aspirin im Jahr 1899 einen großen Erfolg. Aspirin und Heroin waren zwei Medikamente, die Bayer zu dem machten, was es heute ist. Bayer propagierte aggressiv ihr „Heroin“, ein Produkt aus kochendem Opium, als Kindermedizin oder für Erwachsene und behauptete, es würde nicht süchtig machen.

Ende des 19. Jahrhunderts entstanden mächtige Industrieunternehmen aus der Asche der industriellen Revolution. Patentmedizin und europäische Chemie verwandelten sich in ein Paradigma von Arzneimitteln, als industrielle Titanen bodenlose Gelder in die Schaffung ganzer medizinischer Schulen, Genehmigungsgesetze, Studien und mehr investierten. Industriemagnaten versuchten, empirische Naturheilkunde zu zerquetschen und sich für Gesetze einzusetzen, die die freie Ausübung der Medizin ohne eine Lizenz illegal machen würden.

Rockefeller war sogar an dem Alkoholverbot beteiligt, um die Konkurrenz von auf Alkohol basierendem Treibstoff auszuschalten. Das Verbot von Cannabis war ein späterer Höhepunkt dieser Bemühungen. Sie kriminalisierten die freie Ausübung der Medizin selbst mit Lizenzgesetzen: Lizenzen, die meist an Ärzte vergeben wurden, die ihre allopathische Medizin praktizierten.

Unternehmensphilanthropien wie die Rockefeller Foundation, Carnegie Endowment und später der Lilly Trust von Eli Lilly steuerten das Paradigma der Medizin in die von ihnen gewünschte Richtung. Mit dem von ihnen finanzierten Flexner Report wurde ein Wendepunkt erreicht. Der Flexner Report war eine der wichtigsten Dinge, die es den Mächten ermöglichten, die Naturheilkunde zu unterdrücken und zu nur das zu fördern, welches ihnen den größtmöglichen Gewinn bringt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Geschichte des Betrugs die Allopathie durchdringt, was pharmazeutische Medizin bedeutet. Rockefeller und co „hackten“ sich in die Pharmazie ein, mit Geld und Vetternwirtschaft. „Hacken“ bedeutet „abhacken“: Sie hackten Gliedmaßen ab, um Krankheiten zu lösen, und gaben den Menschen Quecksilber, um „die ursprüngliche Krankheit zu verdrängen“.

Die Menschen wären damit gut bedient, wenn sie nichts von dem, was sie sehen, und der Hälfte dessen, was sie zu diesem Thema hören, glauben.

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Warum ihr mit einer psychischen Krankheit in Bayern bald wie Strafgefangene behandelt werden könntet

in Gesundheit/Politik
Codex Humanus

Der bayerische Ministerrat will mit einem neuen Psychiatriegesetz die Versorgung der Patient*innen reformieren. Die Maßnahmen sind allerdings umstritten.

Was steht im Gesetzesentwurf?

Das Bayerische Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (BayPsych KHG) umfasst 41 Artikel. Es soll laut dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege ein Maßnahmenbündel enthalten, mit dem die Versorgung für psychisch Kranke in Bayern „nachhaltig verbessert“ wird. Nur die ersten vier Artikel widmen sich allerdings der Stärkung der psychiatrischen Versorgung durch Hilfe für die Betroffenen. Dabei ist die wichtigste Neuerung die flächendeckende Einführung von Krisendiensten. Die anderen Artikel befassen sich dagegen mit Fragen der Unterbringung.

Wie das Deutsche Ärzteblatt berichtet, ist ein erklärtes Ziel, stationäre psychiatrische Einweisungen, insbesondere die Zwangseinweisungen, zu verringern. Hilfsbedürftige sollen laut der CSU-Ministerin Melanie Huml (Gesundheit und Pflege) frühzeitig aufgefangen und gegebenenfalls in freiwillige Versorgungsangebote vermittelt werden.

Wer an einer psychischen Krankheit leidet, könnte durch das neue Gesetz stigmatisiert werden, sagen Expert*innen. Quelle: Unsplash | CC0

Warum ist das Psychiatriegesetz problematisch?

Erstens: Heribert Prantl von der Süddeutschen Zeitung bezeichnete den Namen des Gesetzes als „Täuschung“. Denn er suggeriere, dass es hauptsächlich um die Hilfe für Betroffene geht. Tatsächlich werde aber vor allem jedes Detail zum Thema Unterbringung neu geregelt – und diese Vorschriften orientieren sich stark am Strafrecht: Das Besuchsrecht kann eingeschränkt werden, Patient*innen werden streng überwacht, ihre Telefonate kontrolliert und bei Verdacht sogar ihre Körperöffnungen untersucht. Die taz zitiert dazu Brigitte Richter von der Selbsthilfeorganisation Pandora: „Hier wird die Unterbringung behandelt wie der Maßregelvollzug in Haftanstalten.“

Zweitens: Der Fokus des Gesetzentwurfes liegt auf der „Gefahrenabwehr“ vonseiten psychisch Kranker. Fachleute kritiseren, dass dadurch die Stigmatisierung der Betroffenen zunimmt. Diese werden als Risiko für die öffentliche Sicherheit betrachtet – obwohl die meisten, wenn überhaupt, eher zur Selbstgefährung neigen. Dadurch sei auch die Hemmschwelle für psychisch Kranke größer, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Drittens: Für besonders großes Aufsehen sorgte die Regelung zu einer „zentralen Unterbringungsdatei“. Selbst bei einem kurzen Aufenthalt von wenigen Tagen werden demnach die personenbezogenen Daten von jeder*m, der*die in eine psychiatrische Klinik kommt, fünf Jahre lang gespeichert. Die Klinik muss die Entlassung der Patient*innen der Polizei melden. Und die Behörden erhalten Zugriff auf Informationen, etwa über die Diagnose, den Aufnahmegrund oder die Staatsangehörigkeit.

Persönlichste Daten des Patienten in einem Register zu speichern, führt zu einer massiven Grundrechtseinschränkung.“ – Kallert

Der Leitende Ärztliche Direktor der Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken, Prof. Dr. Thomas Kallert, schreibt in einer Stellungnahme: „(…) Persönlichste Daten des Patienten in einem Register zu speichern, führt zu einer massiven Grundrechtseinschränkung. Medizinethische Prinzipien sind aufs Gröbste verletzt. Einer Kriminalisierung, Entrechtung und lang anhaltenden strukturellen Stigmatisierung dieser Patienten muss ganz entschieden entgegengetreten werden.“ Kallert schreibt weiter, Psychiater*innen seien keine „Erfüllungsgehilfen staatlicher Willkür“ und fordert dazu auf, den Entwurf grundlegend zu überarbeiten.

Es müssen nicht immer Extremfälle sein, in Bayern kann auch eine leichte mentale Störung kann dazu führen, dass man wie ein Strafgefangener behandelt wird

Wie geht es jetzt weiter?

Die beiden CSU-Ministerinnen Kerstin Schreyer (Familie und Soziales) und Melanie Huml (Gesundheit und Pflege) hatten am Dienstag das PsychKHG dem Kabinett vorgestellt. Am 24. April hört der Gesundheitsausschuss des bayerischen Landtags Expert*innen zu dem Thema an. Laut der taz ist in München für die nächsten Tage eine Protestkundgebung geplant.

Im Netz tat sich der Unmut bereits kund. Unter dem Hashtag #Psychiatriegesetz äußerten sich auf Twitter unterschiedliche verärgerte Stimmen.

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Neue klinische Studie: Bis zu 50% der Krebspatienten sterben an der Chemo, nicht am Krebs!

in Gesundheit/Krebs
Codex Humanus

Von legitim.ch

Eine neue Studie, die von der britischen Gesundheitsbehörde in Auftrag gegeben wurde, bestätigt, was viele Chemokritiker seit Jahren wissen: Viele Krebspatienten sterben nicht am Krebs, sondern an der Chemotherapie!

Da wir vor lauter Studien oft den Wald nicht mehr sehen, möchte ich betonen, dass diese von renomierten Wissenschaftler/innen erarbeitet wurde: Michael Wallington, BA†, Emma B Saxon, PhD†, Martine Bomb, PhD, Rebecca Smittenaar, PhD, Matthew Wickenden, BSc, Sean McPhail, PhD, Jem Rashbass, PhD, David Chao, FRCP, John Dewar, FRCR, Prof Denis Talbot, PhD, Michael Peake, FRCP, Prof Timothy Perren, MD, Charles Wilson, MD, Prof David Dodwell, MD (Die inzwischen verstorbene Dr. Emma B Saxon wurde dreifach ausgezeichnet: Okt. 2014 – Wellcome Trust Science Writing Prize – Shortlisted Entrant, Dez. 2014 – Early Researcher of Excellence Award und 2016 – Departmental people’s choice award nominee)

(Professor David Dodwell Senior Breast Oncologist, Institute of Oncology, St James‘ Hospital, Leeds)

Egal, wie viel Ärzte die Behandlung vorantreiben, die Chemotherapie ist offensichtlich nicht die beste Option im Kampf gegen Krebs. Die neue Studie zeigt, dass in manchen Spitälern bis zu 50 Prozent der Patienten durch die Medikamente getötet werden – nicht die Krankheit selbst.

Die Forscher von Public Health England and Cancer Research UK führten eine bahnbrechende Studie durch und untersuchten erstmals die Zahl der Krebspatienten, die innerhalb von 30 Tagen nach Beginn der Chemotherapie starben um herauszufinden, ob tatsächlich immer der Krebs die Todesursache ist. Die Forscher fanden eine alarmierende Sterblichkeitsrate im Zusammenhang mit Chemotherapie.

Die Analyse umfasste alle Frauen mit Brustkrebs, alle Männer und Frauen mit Lungenkrebs mit englischem Wohnsitz, die mindestens 24 Jahre alt waren und 2014 einen Chemo-Zyklus begannen.

Schlussfolgerung der Studie: „Unsere Ergebnisse zeigen, dass mehrere Faktoren das Risiko einer frühen Mortalität von Brust- und Lungenkrebspatienten in England beeinflussen und dass einige Gruppen ein wesentlich erhöhtes Risiko für 30-Tage-Mortalität haben. Die Identifizierung von Krankenhäusern mit signifikant höheren 30-Tage-Sterblichkeitsraten sollte eine Überprüfung der klinischen Entscheidungsfindung in diesen Krankenhäusern fördern.“

Das heisst im Klartext, dass viele Spitäler falsche Entscheidungen treffen, die nicht selten zu einem schnellen Tod führen!

Besonders traurig ist, dass es seit Jahren wirksame Alternativen gibt, die aber systematisch verboten werden. Schade, denn sie haben höhere Erfolgsquoten und sind massiv billiger als die fragwürdigen pharmazeutischen Behandlungen.

Schockierend finde ich auch die Geschichte der Cassie C., die sich zu Recht gegen eine Chemo weigerte und dann von einem Richter dazu gezwungen wurde. Gemäss NBC-News wurde sie gewaltsam eingeliefert und zwangsmediziert. Und wie so oft, wenn man nicht auf die Ursachen der „Krankheit“ eingeht, kam auch bei ihr der Krebs wieder.

Man hat ihr sogar verboten ihre Mutter im Spital zu empfangen. Wie unmenschlich ist das denn; besonders wenn man über den positiven Einfluss der Familie und der Nächstenliebe Bescheid weiss. Hippokrates wird sich im Grab umgedreht haben.

Diese grausamen Misstände haben einen Grund: Im frühen 20. Jahrhundert entdeckte die Finanzelite das grosse wirtschaftliche Potenzial der Medizin

Um das Pharmaimperium aufzubauen, musste die damals gut etablierte Naturheilkunde verdrängt werden. Um dieses unlautere Vorhaben durchzubringen, gaben die Carnegie- und die Rockefellerstiftung einen Report in Auftrag, dessen Ziel es war die Naturheilkunde zugunsten der pharmazeutischen Medizin zu diffamieren. Der Bericht wurde von einem Pädagogen namens Abraham Flexner erstellt. Aufgrund des Flexner-Reportswurden praktisch sämtliche Naturheilpraxen geschlossen und Millionen flossen in den Aufbau der Schulmedizin.

In der Schulmedizin ging es nie um die Gesundheit der Menschen. Es war von Anfang an ein Geschäft.

Fazit: Die Pharmaindustrie wird von denselben Gestalten kontrolliert, die hinter dem militärisch-industriellen Komplex stehen. Es sind auch dieselben Gestalten, die den tiefen Staat aufbauten und Hochhäuser in die Luft sprengten um Kriege anzuzetteln. Es ist auch derselbe Clan, der Menschen Geld verleiht, das gar nie existierte, damit sie sich ein Haus kaufen können und sie dann wieder auf die Strasse stellt, wenn sie die Zinsen nicht mehr abzahlen können. Wer den Mut hat etwas hinter die Kulissen zu schauen, findet ziemlich schnell heraus, dass dieser mafiöse Clan noch viel mehr Dreck am Stecken hat.

Das Positive ist, dass es für praktisch alles eine Lösung gibt. Wer sucht, der findet …

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8 alltägliche Dinge, die uns dümmer machen

in Gesundheit/Umwelt
Codex Humanus

Von utopia.de

Die moderne Gesellschaft hat viele Vorzüge –  vor allem viele technische Entwicklungen erleichtern uns das Leben. Es gibt jedoch auch Nachteile: Viele Dinge, die wir nahezu täglich tun (oder nicht tun), machen uns dümmer.

Ständig googeln

Mit dem PC, Laptop, Smartphone oder Tablet sind wir ständig mit dem Internet verbunden. Wir haben damit Zugriff auf alle möglichen Informationen. Das ist einerseits gut, denn so haben wir Zugriff auf unendlich viel Wissen. Anderseits führt das dazu, dass wir ständig googeln – und jede Antwort sofort parat haben.

Wir müssen uns nicht mehr bemühen, um an Informationen zu gelangen. Dadurch vergessen wir sie auch wieder schneller – bis wir sie das nächste Mal googeln.

Zu diesem Ergebnis kommt auch eine Studie veröffentlicht im Science-Magazin: „Das Internet ist zu einer grundlegenden Form eines externen oder transaktiven Gedächtnisses geworden, in dem Informationen kollektiv außerhalb von uns selbst aufbewahrt werden.“

Sprachassistenten wie Siri und Alexa nehmen uns nicht nur das Suchen nach Informationen und Problemlösen ab, sondern auch das Tippen. Adressen und Telefonnummern können wir uns dank Google und Smartphone nicht mehr merken – besser gesagt versuchen wir es gar nicht  mehr.

Günstige Klamotten kaufen statt Selbermachen

Billigklamotten und Fast-Fashion: Selber nähen lohnt sich nicht mehr. (CC0 Public Domain / pixabay.de)

Unsere Mütter oder Großmütter konnten noch stricken – und zwar nicht nur Mützen oder Socken, sondern auch aufwändigere Teile wie Pullover oder Strickjacken. Auch Kleidung selber zu nähen war nicht ungewöhnlich. Heute wird Kleidung jedoch so billig verkauft, dass es sich nicht mehr lohnt, sie selber herzustellen – und wir haben eine weitere Fähigkeit verloren.

Einkaufen in immer vollen Supermärkten

Verpackung vermeiden: Sonderangebote meiden
Ständige Verfügbarkeit im Supermarkt (Foto: Capitalism von Robert Agthe unter CC-BY 2.0)

Erdbeeren im Winter oder Kiwis aus Neuseeland – in unseren Supermärkten bekommen wir zu jeder Zeit Obst, Gemüse und andere Lebensmittel aus der ganzen Welt. Dadurch wissen wir gar nicht mehr, was eigentlich bei uns wächst, und wann. Wir kennen unsere Umwelt und die Abläufe der Natur nicht– und brauchen einen Saisonkalender, um möglichst umweltfreundlich einzukaufen.

Supermarkt-Tricks: so werden wir geschummelt!

Uns mit einem Fitnesstracker beobachten

Fitness-Armband
Immer mehr Leute nutzen Sport-Uhren und Fitnesstracker. (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay)

Fitness-Tracker und Sportuhren sollen dabei helfen, den Alltag möglichst gesund zu gestalten. Sie zeigen uns, wie viele Schritte wir gegangen sind, wie hoch unser Puls beim Joggen war oder geben uns Trainingsempfehlungen.

Aber auch hier besteht die Gefahr, dass sie uns zu viel Arbeit abnehmen – und wir am Ende verlernen, unseren Körper selbst zu verstehen. Brauchen wir wirklich ein Gerät, das uns sagt, ob wir uns heute ausreichend bewegt oder wie gut wir geschlafen haben?

Auf das Mindesthaltbarkeitsdatum verlassen

Mindesthaltbarkeitsdatum
Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist nur eine Richtlinie. (Foto: © Utopia)

Seit den 80er-Jahren werden in Deutschland Lebensmittel mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum gekennzeichnet. Das Problem: Die Konsumenten verlassen sich auf dieses Datum, anstatt auf ihre Sinne und prüfen nichr einfach, ob etwas noch essbar ist. Ziemlich dumm, denn dadurch landen jedes Jahr tonnenweise Lebensmittel unnötigerweise im Müll.

Vergiss das Mindesthaltbarkeitsdatum – viele Lebensmittel halten länger als du denkst

Mit Navigationssystemen fortbewegen

Navigationssystem GPS
Wir verlassen uns auf Navis, statt auf unseren Orientierungssinn. (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay)

Ob das Navi im Auto oder Google Maps auf dem Smartphone – viele verlassen sich lieber auf Navigationssysteme, statt auf den eigenen Orientierungssinn. Das Ergebnis: Wir finden uns nicht mehr ohne diese technischen Hilfen zurecht. Selbst bei kurzen Strecken prüfen wir die Route auf dem Handy – wo Osten oder Westen ist, wissen viele selbst in der eigenen Stadt nicht mehr.

Laut einer Studie des University College London hat diese Abhängigkeit auch einen Einfluss auf unser Gehirn. In der Studie mussten Taxifahrer in einer Simulation bestimmte Routen abfahren, während die Forscher ihre Hirnaktivitäten maßen. Ein Teil der Probanden musste sich dabei selbst auf der Strecke zurechtfinden, der andere Teil wurde von einem Navigationssystem geführt.

Das Ergebnis: Bei der Gruppe ohne GPS war die Hirnaktivität im Hippocampus höher. Der Hippocampus ist die Schnittstelle zwischen dem Kurz- und Langzeitgedächtnis und spielt daher beim Lernen und Merken von neuen Informationen eine wichtige Rolle.

Fertiggerichte und Junkfood essen

Chips, Pommes und Co.: Besonders Fast Food enthält viele Transfette.
Zu viel Junkfood kann eine Auswirkung auf Denkleistungen haben. (Foto: CC0 / Pixabay / skeeze)

Wir haben wenig Zeit und sind außerdem ständig unterwegs. Oft kommt deswegen Fertigessen auf den Tisch – oder Nudeln mit Soße und andere unkomplizierte Gerichte, die schnell gehen. Die Kunst zu kochen lernen viele von uns gar nicht mehr.

Unser Bedürfnis nach schnellem Essen könnte darüber hinaus auch einen direkten Einfluss auf unser Gehirn haben – zumindest was Junkfood angeht. Studien haben gezeigt, dass Menschen, die viel salz- und zuckerhaltiges Junkfood essen, in ihrer Lern- und Erinnerungsfähigkeit beeinträchtigt waren. Junkfood soll auch die Bildung von neuen Neuronen negativ beeinflussen.

Gesunde Mittagspause: 12 Tipps für gesünderes Essen am Mittag

Soziale Medien nutzen

Social Media Facebook Erfolg
Soziale Medien können auch einen Einfluss auf Gedächtnisleistungen haben. (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay.de – LoboStudioHamburg)

Studien zu sozialen Medien gibt es viele: Sie sollen uns süchtig machen, die Wahrscheinlichkeit für Depressionen erhöhen und unserem Selbstbild schaden.

Eine Untersuchung aus dem Jahr 2013 kommt noch zu einem weiteren Schluss: Soziale Medien haben auch einen negativen Einfluss auf unsere Denkleistungen. Für die Studie sollten Studenten soziale Netzwerke besuchen und anschließend Rechenaufgaben durchführen. Vor allem Probanden, die sich ihre eigenen Seiten in den sozialen Medien angesehen hatten, schnitten dabei schlecht ab.

Auch der ehemalige Facebook-Miteigentümer Sean Parker geht davon aus, dass soziale Medien eine negative Auswirkung auf unseren Verstand haben können: „Nur Gott weiß, was es mit den Gehirnen unserer Kinder anrichtet“, sagte Sean Parker in einer Podiumsdiskussion 2017.

Es ist nicht alles schlimm

Auch wenn viele der modernen Errungenschaften offensichtlich einen negativen Einfluss auf uns haben – es ist nicht alles so schlimm, wie es scheint. Die ständige Verfügbarkeit von Informationen aus dem Internet beispielsweise ist auch eine große Chance: Wir können uns theoretisch Wissen aus den verschiedensten Quellen aneignen und dadurch viel informierter sein als Menschen aus früheren Generationen.

Wir verlieren Fähigkeiten wie Nähen oder Stricken, bekommen dafür jedoch andere Kompetenzen: Fotografieren oder Bildbearbeitung beispielsweise. Dank Smartphone und den sozialen Medien rücken wir außerdem näher zusammen: Wer Freunde oder Verwandte im Ausland hat, weiß, wie viel einfacher und schneller die Kommunikation mit ihnen in den letzten Jahren geworden ist. Ob technische Geräte vorteilhaft für uns sind, oder uns eher verdummen, hängt vor allem davon ab, wie wir sie nutzen.

Und für alle, denen ihr Leben jetzt unnötig kompliziert erscheint: 12 praktische Minimalismus-Tipps, die dein Leben leichter machen

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Goldman-Sachs-Studie für Big Pharma: Gesunde Menschen sind schlecht fürs Geschäft

in Gesundheit
Codex Humanus

Von epochtimes.de
 
Lohnt es sich für Pharmaunternehmen, Menschen zu heilen? Laut einer Studie der Investmentbank Goldman Sachs ist die Antwort ein eindeutiges „Nein“.

Gesunde Menschen sind schlecht fürs Geschäft, heißt es in einer neuen Studie der Investmentbank Goldman Sachs, die am 10. April veröffentlicht wurde. Der US-Sender „CNBC“ berichtete am Mittwoch über den internen Bericht der Investmentbank an ausgewählte Kunden in der Pharmaindustrie.  

Vor allem was die gentherapeutischen Behandlungen angehe, seien Heilungen langfristig kein gutes Geschäftsmodell, meinten die Analysten in ihrem Bericht mit dem Titel „Die Genom-Revolution”.

„Die Möglichkeit, Behandlungen zu entwickeln, die nach nur einer Anwendung die Heilung vollbringen, ist einer der attraktivsten Aspekte der Gentherapie, der gentechnisch veränderten Zelltherapie und der Genbearbeitung“, schrieb die Analystin Salveen Richter in einer Mitteilung an die Kunden.

Solche Behandlungen hätten allerdings im Vergleich zu Behandlungen von chronischen Krankheiten ganz andere Prognosen in Bezug auf wiederkehrende Umsätze, so Richter weiter.

Obwohl dieses Angebot einen enormen Wert für die Patienten und die Gesellschaft hat, könnte er eine Herausforderung für die Entwickler von Genom-Medizin darstellen, die einen nachhaltigen Geldfluss suchen“, fügte die Analystin hinzu.

Richter führte ein Beispiel an: So habe eine Gen-Behandlung gegen Hepatitis C namens GILD eine Heilungsrate von 90 Prozent. 2015 habe das Unternehmen mit diesem Medikament 12,5 Milliarden Dollar verdient. Seitdem seien die Verkaufszahlen gefallen und werden sich in diesem Jahr laut der Einschätzung von Goldman Sachs auf 4 Milliarden Dollar belaufen.

Der Erfolg des Hepatitis-C-Medikaments habe dafür gesorgt, „dass die Verfügbarkeit von behandelbaren Patienten immer geringer wurde”, schrieb Richter. D. h., dass eine Heilung von ansteckenden Krankheiten dafür sorge, dass sich immer weniger Menschen mit der Krankheit anstecken. Dies sei ein typisches Beispiel für ein schlechtes Geschäftsmodell.

Wenn die Zahl der Patienten stabil bleibe, wie etwa bei Krebserkrankungen, gefährde eine Heilung nicht den langfristigen Vertrieb eines Medikaments, so Richter weiter.

In ihrem Bericht bietet Goldman Sachs ihren Pharma-Kunden drei mögliche Lösungen an, um langfristig im Geschäft zu bleiben:

  1. „Sucht große Märkte“: D. h., Krankheiten, die sich immer mehr ausbreiten, wie z. B. Hämophilie, die Bluterkrankheit. Der Markt für diese Krankheit wachse jährlich um 6-7 Prozent.
  2. „Behandelt Krankheiten, die häufig auftreten“: Damit sind vor allem solche Krankheiten wie die Spinale Muskelatrophie gemeint, die ständig behandelt werden müssen.
  3. „Konstante Innovation und Erweiterung des Portfolio“: Es gebe hunderte von Genkrankheiten, für die noch kein Medikament entwickelt wurde. Außerdem könnten neue Medikamente alte ersetzen und damit die rückläufige Umsatzentwicklung ausgleichen.

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Wegen „Krebsgefahr“: EU beschließt das Ende der knusprigen Pommes – aber Glyphosat ist immer noch erlaubt

in Gesundheit
Codex Humanus

Von epochtimes.de

Knusprig und gerne etwas dunkler: So lieben viele Deutsche Pommes, Brot und Chips. Ab heute ist das vorbei – die EU hats beschlossen.

Lebensmittelhersteller sowie Restaurants und Imbissbetriebe müssen von diesem Mittwoch an neue EU-Regeln zur „Eindämmung“ des als krebserregend geltenden Stoffes Acrylamid einhalten.

Die Vorgaben sehen unter anderem vor, ein „übermäßiges Frittieren von Pommes frites zu vermeiden und Brot möglichst hell zu backen“. Zudem müssen Produkte künftig bereits so hergestellt werden, dass bei ihrer Zubereitung so wenig Acrylamid wie möglich entstehen kann.

Acrylamid bildet sich unter hohen Temperaturen beim Rösten, Backen, Braten oder Frittieren von stärkehaltigen Lebensmitteln aus der Aminosäure Asparagin und aus Zuckern. Betroffen sind vor allem Produkte auf Kartoffel- oder Getreidebasis sowie Kaffee.

Ein Gutachten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hatte bestätigt, dass Acrylamid in Lebensmitteln das „Krebsrisiko für Verbraucher aller Altersgruppen potenziell erhöht“.

Bundesminister: Die EU kümmert sich nicht um die großen Probleme

Dass die neuen EU-Regeln ordnungsgemäß angewandt werden, müssen nun die deutschen Behörden sicherstellen. Die Kontrolle vor Ort übernehmen dabei in der Regel die lokalen Lebensmittelüberwachungs- oder Veterinärämter.

Halten sich Unternehmen nicht an die Regeln, können ihre Produkte aus dem Verkehr gezogen werden. Ob die Verordnung Erfolg hat, soll in den kommenden Jahren anhand von Richtwerten überprüft werden. Sie sollen regelmäßig von der EU-Kommission überprüft werden.

In der deutschen Gastronomie stößt die neue Verordnung vor allem wegen zusätzlichen Nachweis- und Dokumentationspflichten auf Kritik.

Es gibt sogar konkrete Tipps für die Gastronomen: Es wird empfohlen beispielsweise die Frittierzeit von Kartoffelprodukten auf etwa 3,5 Minuten zu begrenzen und die Fritteuse auf höchstens 175 Grad Celsius einzustellen. Bei der Zubereitung im Backofen bestehe im Vergleich zum Frittieren eine größere Gefahr der Acrylamidbildung.

2017 sagte der damalige österreichische Bundesminister Andrä Rupprechter: „Diese Verordnung ist das beste Beispiel dafür, dass sich die EU zu sehr in Details einmischt, statt sich um die großen Probleme zu kümmern.“

Acrylamid „wesentlich gefährlicher“ als Glyphosat?

Der CDU-Europaabgeordnete Peter Liese zeigt sich zufrieden mit der EU-Verordnung. Er sagt, dass Acrylamid „wesentlich gefährlicher“ sei als das Unkrautgift Glyphosat.

Auch Glyphosat wurde von der WHO als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Später wurde dies widerrufen. Auch ein Verbot des Unkrautvernichters gab es nicht.

Doch, dass das Unkrautgift von Monsanto enorme Schäden an Mensch, Tier und Natur verursacht, ist nicht mehr wegzuleugnen. Sogar im Trinkwasser ist das Gift schon nachzuweisen.

Ein Verbot von Glyphosat gibt es aber trotzdem nicht. Im Gegenteil: Glyphosat wird großflächig auf Weiden, Wiesen und allerlei Lebensmittel versprüht – großflächiges Insektensterben ist nur eine der bekannten und unbekannten Folgen dieses Vorgehens.

(dpa/so)

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Billigfleisch in Massen? Stoppt Mercosur!

in Gesundheit
Codex Humanus

Von campact.de

Der Mercosur-Handelsvertrag mit Brasilien und Argentinien steht kurz vor Abschluss. Mit ihm kommen Massen an Billigfleisch in die EU. Dagegen können unsere Bäuerinnen und Bauern nicht konkurrieren. Viele müssten ihren Betrieb schließen. Statt Fleisch vom Bauernhof aus der Region gäbe es immer mehr Ware von der globalen Agrarindustrie.

Unterzeichnen Sie unseren Appell, mit dem wir Mercosur stoppen wollen.

Der Mercosur-Handelsvertrag zwischen der EU und Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay soll Agrarimporte nach Europa massiv steigern. Bei diesem Preisdruck kann die bäuerliche Landwirtschaft bei uns nicht mithalten, das Sterben der Bauernhöfe beschleunigt sich. Nur industrielle Betriebe mit Massentierhaltung können dagegen bestehen.

Wir fordern von Ihnen, den Mercosur-Vertrag zu stoppen – damit die bäuerliche und ökologische Landwirtschaft in Europa weiter eine Chance hat!

5-Minuten-Info Mercosur

Was ist der EU-Mercosur-Vertrag?

EU-Mercosur ist ein Handelsabkommen zwischen der EU und Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay. Es soll Zölle senken und Einfuhrquoten erhöhen, die derzeit noch für viele Produkte gelten. Heißt also: Es dürfte deutlich mehr in die EU geliefert werden als bislang.
Das Abkommen wird seit 19 Jahren verhandelt. Der Prozess war jahrelang ins Stocken geraten. Nachdem neoliberal gesinnte Regierungen in Brasilien und Argentinien die Macht übernommen haben, soll EU-Mercosur jetzt schnell abgeschlossen werden: Die EU-Kommission will die Verhandlungen unbedingt vor den Wahlen in Brasilien im Herbst 2018 zu Ende bringen.

Warum gefährdet das Handelsabkommen mit Lateinamerika die bäuerliche Landwirtschaft?

Wenn der Vertrag in Kraft tritt, wird Europa in großem Stil Fleisch, Zucker und andere Agrarprodukte aus den Mercosur-Staaten importieren. Die Bäuerinnen und Bauern in der EU hätten keine Chance, gegen die günstigen Produkte zu konkurrieren. Sie müssten einer skrupellosen Agrarindustrie weichen: Sie produziert auf gerodeten Regenwaldflächen, setzt in der EU verbotene Hormone ein und beutet Landarbeiter/innen aus.
Um noch mehr Platz für die Monokulturen der Agrarindustrie zu schaffen, würden in den Mercosur-Staaten vermehrt Kleinbäuerinnen, Kleinbauern und Indigene vertrieben.

Was bedeutet der EU-Mercosur-Vertrag für Verbraucherinnen und Verbraucher?

Jürgen Knirsch, Handelsexperte von Greenpeace, befürchtet: „Die Standards, die wir in Europa haben, sollen abgesenkt werden, damit die Mercosur-Länder im Gegenzug unsere Importe akzeptieren.“
In Brasilien gab es 2017 einen großen Fleischskandal: Es wurde massenhaft verdorbenes Fleisch von bestochenen Lebensmittelkontrolleuren als unbedenklich deklariert. Mit dem EU-Mercosur-Abkommen will sich die EU künftig weitgehend auf die brasilianischen und argentinischen Fleischkontrollen verlassen. Das Mercosur-Abkommen untergräbt so das europäische Vorsorgeprinzip, mit dem im Umwelt- und Lebensmittelrecht Produkte auch auf Verdacht aus dem Verkehr gezogen werden können.

Schafft der EU-Mercosur-Vertrag Wohlstand und Beschäftigung?

Die EU-Kommission prognostiziert stark steigende Exporte, macht aber keine Aussage, wie viele Arbeitsplätze zusätzlich geschaffen werden. Sicher gehen auch Arbeitsplätze hier verloren, vor allem in der Landwirtschaft. 
In den Mercosur-Staaten sind Arbeitsplätze in der Industrie durch die europäische Konkurrenz bedroht. Die industrielle Entwicklung dieser Länder könnte einen empfindlichen Rückschlag erleiden: Sie würden noch stärker abhängig von Agrarexporten. Auf den Zuckerrohr- und Sojaplantagen werden Menschen bereits jetzt ausgebeutet. Gewerkschafter/innen in Lateinamerika werden getötet. Für die Plantagen werden Indigene und Kleinbäuer/innen vertrieben – das könnte durch den EU-Mercosur zunehmen.
Der EU-Mercosur-Vertrag würde auch das Patentrecht für Arzneimittel verschärfen. Die Medikamente in den Mercosur-Staaten würden teurer und die Gesundheitsversorgung gefährdet.

Was bedeutet der EU-Mercosur-Vertrag für die Umwelt?

Die EU-Kommission will mit dem EU-Mercosur-Abkommen die Einfuhr von Rindfleisch, Geflügel und Zucker aus Südamerika stark erhöhen. Eine Ausweitung der Fleischproduktion würde zu verstärkter Abholzung des Regenwalds, höheren Treibhausgasemissionen und Grundwasserverschmutzung führen.
In Europa müsste die Fleischproduktion noch stärker auf Agrarfabriken mit Megaställen setzen, um mit der Billigkonkurrenz aus den Mercosur-Staaten mithalten zu können. Das belastet auch in Deutschland Böden und Trinkwasser.

Schottet sich die EU ab?

Uns geht es nicht um eine Abschottung der Märkte, sondern um fairen Handel, der zu besseren Produktionsbedingungen für Mensch und Tier führt und der die Umwelt schützt. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft hat dafür das Konzept des qualifizierten Marktzugangs entwickelt.

Wie kann die EU-Agrarpolitik den Marktzugang verbessern?

Das Konzept des qualifizierten Marktzugangs sieht vor, dass die EU das Recht hätte, bei Importen von Agrarprodukten Qualitäten einzufordern. Bei Rindfleisch aus den Mercosur-Staaten kann das bedeuten, dass bei der Erzeugung auf die Wahrung der Menschenrechte und eine artgerechte Tierhaltung geachtet wird. Weidehaltung hätte Vorrang, und die Erzeugung dürfte nicht zur Entwaldung oder Vertreibung von Menschen führen. Halten die Exporteur/innen diese Standards nicht ein, könnte die EU den Import ablehnen oder Abgaben erheben. Damit könnte eine Förderung der bäuerlichen Strukturen in den Mercosur-Ländern finanziert werden.

Mehr Informationen

„EU-Staaten peilen Freihandelsabkommen mit Mercosur bis März an“, Zeit Online, 27. Februar 2018„Mehr Exporte, weniger Wald“, Weltsichten, 8. Januar 2018„Liebe auf den zweiten Blick: EU und Mercosur nähern sich an“, Deutsche Welle, 2. Februar 2018„Fleischskandal könnte auch EU betreffen“, Tagesspiegel, 20. März 2017„Der nächste große Deal“, Süddeutsche Zeitung, 30. Januar 2018„EU-Mercosur Association Agreement“, European Commission, Dezember 2017„EU-Bauern lehnen erneut angehobene Importquote für Mercosur-Rindfleisch ab“, Topagrar.com, 31. Januar 2018„Die gefährlichste Region der Welt“, Frankfurter Rundschau, 8. März 2018„EU macht Weg für Hormonfleisch frei“, TAZ, 28. Februar 2018„Neuorientierung der EU-Agrarpolitik“, Positionspapier deutscher Organisationen aus Entwicklungspolitik und Tier-, Umwelt- sowie Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, März 2016

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Deutsche Pflegeheime am Limit | 451 Grad

in Gesundheit
Codex Humanus

Von rt.com

Der neue Gesundheitsminister Jens Spahn soll richten, was so lange versäumt wurde – Thema Altenpflege. Die Bertelsmann-Stiftung prognostizierte 2012 eine Personallücke von 500.000 Vollzeitstellen in der Langzeitpflege bis 2030.

Das heißt: Keine ausreichende Pflege für alte Menschen, weil Fachkräfte fehlen. Im „Geschwätz von gestern“ hat 451 Grad die Situation der Altenpflege in Deutschland für euch unter die Lupe genommen.

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