Neue Studie ergibt, dass regelmäßiger Konsum von Marihuana schlank, fit und aktiv macht

in Gesundheit

Eine neue Studie durch eine Gruppe von Wissenschaftlern von der Oregon Health and Science University in den Vereinigten Staaten hat enthüllt, dass regelmäßige Konsumenten von Marihuana fitter und aktiver sind als diejenigen, die die Pflanze nicht konsumieren.

Marihuana hat lange Zeit unter einer Rufmordkampagne zu leiden. Die Pflanze wurde vorher sowohl als eine Einstiegsdroge als auch eine Substanz dargestellt, die Kriminalität begünstigt. Sie wurde auch mit Faulheit und Versagen in Verbindung gebracht. Konsumenten der Pflanze werden deswegen verachtet und lächerlich gemacht. Aber dank der kürzlichen Studien ändern sich die negativen Stereotypen schnell. Marihuana erfreut sich zunehmender Beliebtheit, insbesondere in den USA.

Bildtext: „Nur für Erwachsene! Die süße Pille, die das Leben bitter macht! Frauen weinen darum, Männer sterben dafür! ‚Reefer Madness‘ [Joint-Wahnsinn]“

Laut der neuesten Studie haben Leute, die mehr als fünfmal pro Monat Marihuana konsumieren, einen niedrigeren Body Mass Index (BMI) als Leute, die kein Marihuana konsumieren.

„Starke Cannabis-Konsumenten hatten einen niedrigeren BMI im Vergleich zu denen, die es nie konsumierten, bei einem durchschnittlichen BMI von 26,7 kg/m bei starken Konsumenten und 28,4 kg/m bei Nicht-Konsumenten“, schrieben die Forscher in der Studie.

Die Studie schlug auch vor, dass Leute, die regelmäßig zu Marihuana greifen, körperlich aktiver sind als Leute, die dies nur sporadisch oder überhaupt nicht tun.

Dies ist nicht das erste Mal, dass eine wissenschaftliche Studie herausgefunden hat, das Marihuana-Kosumenten mit größerer Wahrscheinlichkeit fit und aktiv sind als Nicht-Konsumenten:

1. Eine 2016 in Journal of Mental Health Policy and Economics veröffentlichte Studie ergab, dass regelmäßige Cannabis-Konsumenten einen geringeren BMI haben als diejenigen, die die Droge nicht konsumieren.
2. Eine 2013 in American Journal of Medicine veröffentlichte Studie ergab, dass Cannabis-Konsumenten 16 Prozent niedrigere Mengen an Fastin-Insulin und eine um 17 Prozent geringere Ausprägung einer Insulinresistenz aufweisen als Nicht-Konsumenten. Die Forschung ergab beträchtliche Zusammenhänge zwischen Marihuana-Konsum und einem kleineren Bauchumfang.
3. Daten, die 2012 in British Medical Journal veröffentlicht wurden, enthüllten, dass Cannabis-Konsumenten eine geringere Häufigkeit von Diabetes Typ 2 und ein geringeres Risiko hatten, sich die Erkrankung zuzuziehen als diejenigen, die in ihrer Vergangenheit kein Cannabis konsumiert hatten.

Isabelle C. Beulaygue, eine Forscherin an der Universität von Miami, notierte: „Es gibt eine weit verbreitete Vorstellung, dass Leute, die Marihuana konsumieren, Heißhunger haben und daher eine Menge essen und zunehmen, aber wir fanden heraus, dass das nicht unbedingt der Fall ist.“

Die Forscher sind bei der Beantwortung der Frage, warum Marihuana-Konsumenten aktiver als Nicht-Konsumenten zu sein scheinen, noch nicht weit vorgedrungen, aber einige vorläufige Proben deuten darauf hin, dass regelmäßige Marihuana-Konsumenten in der Lage sein könnten, leichter Blutzucker abzubauen, was wiederum dabei helfen könnte, einer Gewichtszunahme vorzubeugen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonymous-news.com/new-study-reveals-regular-consumption-of-marijuana-keeps-you-thin-fit-and-active/

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6 Comments

  1. das kann ich nur bestätigen , ich kannte typen die haben das zeug geraucht und bei Fußball oder harte Arbeit wie Bau o.ä waren die richtig fit und sogar zum Teil besser als die nicht Raucher

  2. Kann ich so nicht bestätigen. Die allermeisten Hardcore- Kiffer, die täglich an ihrer Bong hängen, stolpern völlig verpeilt durch den Tag und bekommen nichts auf die Reihe. Coole Projekte mussten schon eingestellt werden, weil sich zuviele Grasnasen dort eingenistet haben um zu ticken und zu konsumieren, was das Zeug hergibt.

    Dass die Amis, die dringend Kohle brauchen, das ehemalige Tabu nun zur heiligen Kuh hochstilisieren, ist klare PR und verharmlost die Realität.

    • Yo dude , solche nichtsnutze gibts überall auch bei den nicht kiffern , zu hauf . Also was willst du sagen ? Ich spreche aus eigener erfahrung und kann den bericht nur bestätigen .

  3. Ich konsumiere jeden tag und kann bestätigen dass ich überhaupt was mache und 100 kilo abgenommen habe es kommt immer auf den psychischen Zustand ab ob es den Menschen hilft oder nicht. Ob das diese Menschen die nichts machen wegen Gras nichts machen glaube ich nicht . Ich Bau auch scheisse wenn ich mal nichts mache also diese Aussage ist Schwachsinn

  4. Kiffer sind meist nur dann „Faul“ bzw trifft isoliert es besser weil es durch die Gesellschaft enorm stigmatisiert wird. Musst nur müde Augen haben schon wirste in die Verlierer-Schublade bei vielen gepackt. Genauso die Angst erwischt zu werden wenn man im Garten oder Balkon sich einen raucht, alles nichts was den Kiffer „integriert“.
    Beispiel habe ich im Bekanntenkreis gehabt wo es perfekt passte, es gab Menschen die wussten das er kifft und Menschen die es nicht wussten. Als er einen schweren persönlichen Schicksaalsschlag erlitt und man es ihm körperlich ansah das es ihm nicht gut geht fing das Stigmatisieren an. Die nicht-wissenden gingen auf ihn zu, fragten was los sei, was man für ihn tun kann, ob er schon hilfe beim arzt gesucht hat etc.
    Die Gruppe der wissenden jedoch war relativ asozial zu ihm denn teils kam sogar das Gefühl auf das die nicht eine Sekunde mal eine andere Option für sich sehen können, es hieß sofort sein zustand läge am Cannabiskonsum, er sei selbst schuld, manche sagten es ihm nicht mal selbst was ich am asozialsten fand.

    Ich kann jedenfalls sagen das ich damit Mittem im Leben stehe, in meinen Augen mehr wie viele andere, bin mehr wie 40h die Woche arbeiten (habe für mich eine Arbeit gefunden die mich ausfüllt und freude bereitet) und habe sogar zukunftspläne, eines der Punkte die man einem Kiffer ja sonst nie zuschreiben würde 😛

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