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Detox: Die Lungen in nur 3 Tagen säubern und entgiften

in Gesundheit

Ob ihr raucht oder nicht, eure Lungen brauchen regelmäßig eine Reinigung. Denn auch Passivrauchen, industrielle Verunreinigungen und Abgase aus Fahrzeugen können irreparable Schäden an euren Lungen und Luftwegen anrichten. Mit der Zeit können Toxine aus Schimmelpilzen und Bakterien die Gesundheit eurer Lungen zerstören und sogar zu lebensbedrohlichen Zuständen mit potenziell tödlichem Ausgang führen, wie etwa zu einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD).

Warum müsst ihr eure Lungen reinigen? Alex Myles erklärt es euch:

Einfach nur weil wir auf diesem Planeten leben und die Luft um uns herum inhalieren, können wir schädliche Gifte aufnehmen, die sich in den Lungen wie Schmutz ablagern und die Elastizität der Lungen reduzieren. Wenn die Lungen mit Toxinen verstopft sind, kann sich ihre Fähigkeit zur Ausweitung dramatisch reduzieren; die Ausweitung ist nötig, damit sie tief einatmen und genug Sauerstoff aufnehmen können. Die Zellbeschichtung der Wände unserer Lunge regeneriert sich alle zwei bis drei Wochen. Jedoch dauert es ungefähr ein Jahr, bis sich die Alveolen (Lungenbläschen), also die tieferen Gewebsschichten erholen.

Die regelmäßige Entgiftung unterstützt die reibungslose Funktion der Lungen und das schnelle Ausscheiden der Toxine. Während Raucher und ehemalige Raucher sich dessen bewusst sind, dass der beste Weg zur Entgiftung darüber führt, das Rauchen aufzugeben, ist es für Nichtraucher schwer, die beste aus Hunderten von Möglichkeiten herauszufiltern, wie sie ihre Lungen revitalisieren können. Healthy Life Tricks hat deshalb ein dreitägiges Detox-Programm entwickelt, um allen dabei zu helfen, ihre Lungen auf natürliche Weise zu reinigen und zu regenerieren, die Toxine aus ihren Körpern zu entfernen und ihr Immunsystem zu stärken.

@xavierhmaillard: Die Säuberung der Lungen führt zu einer Entgiftung bei Infektionen, verringert das Krebsrisiko, erweitert die Lungenkapazität und verbessert… (…)

Um euren Körper allerdings für diese kurze Detox-Kur vorzubereiten ist es wichtig, dass ihr auf alle Milchprodukte zwei Tage vor Beginn der Lungenentgiftung verzichtet. Zusätzlich dazu solltet ihr eine Tasse eures liebsten Kräutertees am Abend vor dem Entschlackungsprozess trinken, bevor ihr zu Bett geht, um sämtliche Toxine aus den Därmen zu lösen. Sobald ihr soweit seit, müsst ihr jeden Tag und drei Tage lang diese acht Schritte befolgen:

  1. Fügt ein Viertel einer Tasse (etwa 60ml) Zitronensaft (der Saft von etwa zwei Zitronen) zu einem Glas mit 300 ml warmem Wasser hinzu und trinkt das vor dem Frühstück
  2. Trinkt 300 ml Ananas- oder Grapefruitsaft während dem Frühstück. Diese Säfte beinhalten natürliche Antioxidantien, die dabei helfen, euer Atemsystem zu verbessern und eure Lungen zu reinigen
  3. Um euren Körper für die Entgiftung alkalisch einzustellen, solltet ihr mindestens 300 ml frisch gepressten Karottensaft zwischen dem Frühstück und dem Mittagessen trinken
  4. Trinkt während des Mittagessens 400 ml Saft, der reich an Kalium ist; dazu gehört Saft aus Wurzelgemüse (z.B. Rüben, Beten, Rote Bete), Petersilie, Orangen, Bananen, Tomaten, Datteln und Feigen
  5. Bevor ihr am Abend zu Bett geht, solltet ihr 400 ml Cranberry-Saft trinken, um die Infektionen zu bekämpfen, die von Bakterien in der Lunge verursacht werden
  6. Nehmt eine 20-minütige heiße Dusche, um Toxine durch die Haut zu entfernen
  7. Wenn ihr wollt, dann könnt ihr auch ein paar Tropfen Eukalyptus-Öl zum heißen Wasser hinzufügen und den Dampf einatmen, um eure Lungen natürlich zu reinigen. Die schleimlösende Komponente im Eukalyptus hilft dabei, Halsschmerzen, verstopfte Nase und Probleme mit der Nebenhöhle zu lindern
  8. Übt jeden Tag eine halbe Stunde lang tiefes Ein- und Ausatmen, um die Unreinheiten aus eurer Lunge auszuschwemmen

@InspiMinds: Tiefes Atmen reinigt die Lunge (…)

Nach dem Detox-Prozess:

Eure Lungen werden nach drei Tagen in einem deutlich besseren Zustand sein. Dann könnt ihr auch wieder mit dem Verzehr von Milchprodukten anfangen, aber ihr müsst versuchen, sie auf ein Minimum zu beschränken. Nach der dreitägigen Entgiftungskur müsst ihr es zur Regel und Gewohnheit machen, dass ihr jederzeit ausreichend mit Flüssigkeit versorgt seid; und ihr müsst aktiv bleiben. Es muss zu einem Aspekt eures Lebensstils werden, dass ihr euch ausgewogen, gesund und abwechslungsreich ernährt. Ihr werdet diese dreitägige Entgiftungskur nie wieder machen müssen, wenn ihr Oregano in eure Ernährung mit einbezieht; Oregano wirkt von Natur aus abschwellend und schwächt Histamine ab; das trägt zu einer reibungslosen Luftzirkulation in der Nase bei und verbessert die Funktion des Atemapparats.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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US-Konzern mit Hang zum Völkermord – Die Geschichte von Monsantos Aufstieg zur Macht

in Gesundheit/Umwelt/Wirtschaft

Von Kopp Verlag

 

Es schleicht sich in unser Essen ein, sollte wegen der Krebsgefahr aber eigentlich verboten werden. Wenn Sie etwas essen, das diese Substanz enthält, kann sie in Ihrem Darm die nützlichen Bakterien dezimieren und verheerende Schäden anrichten. Die Wissenschaft assoziiert sie auch mit Fortpflanzungs- und Hormonstörungen, und laut einer neuen Studie haben 93 Prozent der Amerikaner nachweisbare Spuren davon im Urin.

In dem eingebetteten Video spricht die Journalistin Abby Martin über Monsantos Aufstieg zur Macht und wie es der Konzern – hauptsächlich durch unmoralische Methoden – schaffte, den ganzen Globus mit seinen giftigen Chemikalien zu überschwemmen. Im Mai gab die University of San Francisco die Ergebnisse eines Versuchsprojekts bekannt, das 2015 begann. Die von der Verbraucherorganisation Organic Consumers Association (OCA) in Auftrag gegebenen Tests führten zur Erkenntnis, dass der Urin von 93 Prozent der Amerikaner nachweisbare Mengen Glyphosat enthält.

Glyphosat ist die weltweit am häufigsten eingesetzte landwirtschaftliche Chemikalie und ein Wirkstoff in Monsantos Breitbandherbizid Roundup. Das Detox Project erklärt:
»Glyphosat, das die Internationale Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation 2015 als ›wahrscheinlich für den Menschen krebserregend‹ einstufte, hat sich nun im ersten umfassenden und validierten LC-MS/MS-Testprojekt in ganz Amerika erneut als allgegenwärtig erwiesen…

Glyphosat wurde mit einem Durchschnittswert von 3,096 ppb [parts per billion, deutsch: Teile pro Milliarde] festgestellt. Kinder hatten mit durchschnittlich 3,586 ppb die höchsten Werte. Die Regionen mit den höchsten Werten waren der Westen und der Mittlere Westen mit durchschnittlich 3,053 ppb bzw. 3,050 ppb.«

Glyphosat-Kontamination ist »überall«

Glyphosat konnte in vielerlei Proben nachgewiesen werden, darunter in Blut, Urin, Muttermilch und Trinkwasser. Die Ergebnisse einer 2012 veröffentlichten deutschen Studie zeigten, dass sogar Personen, die nicht in direktem Kontakt mit der Landwirtschaft standen, signifikante Konzentrationen von Glyphosat im Urin hatten.

Buchempfehlung zum Thema:

Tatsächlich wurde jede einzelne Urinprobe von Berliner Bürgern positiv auf Glyphosat getestet – mit Werten zwischen 0,5 und 2 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml). Das ist 5- bis 20-mal höher als der für deutsches Trinkwasser zugelassene Höchstwert von 0,1 ng/ml. Warum haben die meisten Menschen Spuren dieser wahrscheinlich krebserregenden Substanz in ihrem Körper, ungeachtet ihres Wohnorts? Die Antwort lautet: Weil Glyphosat überall auf der Welt auf praktisch alle Nahrungspflanzen gesprüht wird. Tatsächlich ist Glyphosat das meistverwendete Unkrautvernichtungsmittel aller Zeiten. Roundup ist das gängigste Produkt, aber Glyphosat ist auch in anderen Herbiziden zu finden.

Seit 1974 wurden auf US-amerikanischen Feldern 1,8 Millionen Tonnen Glyphosat ausgebracht, zwei Drittel davon allein in den letzten 10 Jahren. Allein 2014 versprühten Bauern genug Glyphosat, um damit auf jeden Acre (4047 m2) der US-weiten Getreidefelder mit 0,8 Pfund der Chemikalie zu bedecken. Weltweit wurden zwischen 1974 und 2014 ganze 9,4 Millionen Tonnen verwendet.

Glyphosat ist eine Gefahr für Umwelt, Tiere und Menschen

Das Center for Biological Diversity merkt an, dass der massive Einsatz von Glyphosat – zum Teil auf gentechnisch veränderten Roundup-Ready-Pflanzen, die ebenfalls von Monsanto entwickelt werden – an dem dramatischen Rückgang des Monarchfalters und anderer Schmetterlinge beteiligt ist.

Es gibt auch Beweise, dass Glyphosat mit der Bienenkrankheit namens Bee Colony Collapse Disorder (CCD) und dem Sterben der Honigbienen in Zusammenhang steht sowie mit der Vergiftung von Boden, Waldpflanzen, Amphibien, Fischen, Wassermilieus und Säugetieren und dass es Fortpflanzungs- und Hormonstörungen verursacht. Laut einer anderen Studie könnte Glyphosat auch zu Antibiotikaresistenz beitragen, indem es die Darmbakterien beeinträchtigt und die Manganverwertung stört (aufgrund der Mangankonzentration in der Gallensäure können sich Salmonellen festsetzen).

Monsanto ist eine »ernste Bedrohung für das Ökosystem der Erde«

Angesichts der vielen Befürchtungen von Wissenschaftlern aufgrund der Toxizität von Glyphosat und Mittel, die Glyphosat enthalten (die meist noch giftiger sind als Glyphosat allein), sollte man annehmen, dass die US-Regierung – wenn nicht sogar Monsanto selbst – etwas unternimmt, um die Gesundheit der Menschen zu schützen.

Doch sie tut genau das Gegenteil: Man kann sagen, dass es Monsanto ohne die Unterstützung von Regierungsmitgliedern und Behörden nie möglich gewesen wäre, seine derzeitige Macht zu erreichen. Abby Martin sagt:

»Monsanto hat bereits unter Beweis gestellt, dass der Konzern sich allein ums Geld sorgt, auch und gerade wenn Leben in Gefahr sind.

Schon ein kurzer Blick in die skandalöse Geschichte des Unternehmens zeigt, dass es eine ernste Bedrohung für das Ökosystem der Erde ist, für Ökonomien überall auf der Welt und für die Lebensgrundlagen von zig Millionen Menschen.«

Die Konzerngeschichte begann im Jahr 1909, als John Francis Queeny in St. Luis im Bundesstaat Missouri die Firma Monsanto Chemical Works gründete. Sein Schwiegervater, ein Zuckerhändler namens Emmanuel Mendes de Monsanto, sorgte für die Finanzierung. »Während des Zuckermangels im Ersten Weltkrieg überzeugte die Monsanto Company die Amerikaner davon, dass die Lösung ein künstlicher Süßstoff namens Saccharin sei«, erzählt Martin. Die Firma wurde auch angeworben, um bei der Bombenproduktion für Amerika mitzuarbeiten.

»Von Anfang an wandte das Unternehmen die zwielichtigsten Taktiken an, um Gesetze zu umgehen, die ihrem Profit schaden konnten«, sagt Martin. Um die Vorschriften und hohen Steuern in St. Luis zu umschiffen, verlegte Monsanto seinen Firmensitz 4 Meilen weiter südlich und gründete eine eigene Stadt: Monsanto im Bundesstaat Illinois.

Eine Geschichte der Verheimlichung

Monsanto entwickelte sich zu einem der führenden Produzenten Polychlorierter Biphenyle (PCBs). Der Konzern stellte nahezu alle in den USA verkauften PCBs her, insgesamt schätzungsweise mehr als 300 000 Tonnen. Wie Martin anmerkt, war Monsanto die Toxizität von PCB durchaus bekannt – und wurde verschwiegen.

Heute hat die verbliebene PCB-Belastung zu mindestens 700 Klagen von Personen geführt, die für ihre Erkrankung am Non-Hodgkin-Lymphom PCB verantwortlich machen. 2002 wurde Monsanto der jahrzehntelangen »empörenden Umweltverschmutzung« in der Stadt Anniston in Alabama für schuldig befunden. Dort hatte es PCBs im Fluss entsorgt und die giftige Chemikalie in einer Deponie vergraben.

Damit in Alabama ein Fall als »empörend« bezeichnet wird, muss er »derart empörend im Wesen und derart extrem im Ausmaß sein, dass er jenseits aller möglichen Anstandsgrenzen liegt und als entsetzlich und für eine zivilisierte Gesellschaft völlig untragbar gilt«. Tatsächlich enthüllten interne Dokumente, dass der Konzern über die Schwere der von ihm im Lauf von mindestens 30 Jahren verursachten Umweltverschmutzung in vollem Umfang Bescheid wusste, sie aber verheimlichte. Die Washington Post schrieb damals:

»1996 entdeckten Monsanto-Manager, dass Fische, die in einen Bachlauf in der Nähe geworfen wurden, nach 10 Sekunden mit dem Bauch nach oben schwammen, bluteten und sich häuteten, als wären sie in kochendes Wasser geworfen worden. 1969 fanden sie in einem anderen Bach einen Fisch, dessen PCB-Wert den gesetzlich zulässigen 7500-fach überstieg. Das sagten sie ihren Nachbarn aber nie, stattdessen beschlossen sie, es sei ›wenig sinnvoll, große Summen in limitierende Maßnahmen zu investieren‹ …

Dokumente – von denen viele mit Warnhinweisen wie ›VERTRAULICH: Nach dem Lesen entsorgen‹ versehen waren – lassen darauf schließen, dass das gesamte Unternehmen damit beschäftigt war, sein PCB-Monopol, das alljährlich 22 Millionen Dollar einbrachte, zu behalten, ungeachtet jeglicher Gesundheits- oder Umweltrisiken. ›Wir können es uns nicht leisten, in dem Geschäft auch nur einen Dollar zu verlieren‹, hieß es in einer internen Notiz.

Ein Komitee, das der Konzern gründete, um der Kritik an PCBs zu begegnen, hatte nur zwei Vorgaben: ›weitere Verkäufe und Profite zu ermöglichen‹ und ›das Image des Unternehmens zu schützen‹.«

US-Regierung schützt Monsanto vor PCB-Konsequenzen

Seattle reichte vor Kurzem gegen Monsanto eine Klage wegen PCB-Belastung ein. Die Stadt will erreichen, dass das Unternehmen die von ihm produzierte Verschmutzung des Duwamish River beseitigt und dafür Verantwortung nimmt, dass die Fische im Fluss für den Verzehr zukontaminiert sind. San Diego verklagt Monsanto ebenfalls wegen der PCB-Verschmutzung der Coronado Bay,, und San Jose in Oakland, Berkeley in Kalifornien und Spokane in Washington haben ebenfalls gegen Monsanto Klage eingereicht – weil der Konzern weiterhin PCB produzierte und vertrieb, obwohl er um die Risiken wusste.

Monsantos Kriegsbeitrag: Atombombe, DDT und Agent Orange

Die meisten Leute wissen nicht, dass Monsanto 1943 der US-amerikanischen Kriegsmaschinerie beitrat. Monsanto-Chef Charles Allen Thomas wurde vom Pentagon eingeladen, wo man ihn bat, sich am »Manhattan Project« zu beteiligen. In der Folge stellten die Monsanto-Labore Polonium für die Atombombe her, die schließlich über dem japanischen Hiroshima abgeworfen wurde.

Laut Martin war Monsanto auch dafür verantwortlich, auf US-Boden amerikanische Bürger radioaktiver Strahlung auszusetzen, indem es radioaktives Eisen für Menschenversuche lieferte. Zwischen 1945 und 1947 verabreichten Forscher der Vanderbilt University in Nashville, Tennessee, nahezu 900 schwangeren Frauen radioaktives Eisen, um die Auswirkungen der Strahlung auf den menschlichen Körper und den Fötus zu testen.

Darüber hinaus produzierte Monsanto das weltweit erste Pestizid, Dichlordiphenyltrichlorethan, besser bekannt als DDT. Das nicht nur als harmlose, sondern sogar als förderlich für die Gesundheit angepriesene DDT wurde weithin ohne jede Sicherheitsvorkehrung gegen Krankheiten übertragende Insekten eingesetzt.

Drei Jahrzehnte lang versicherten Marketingkampagnen die Sicherheit und den großen Nutzen von DDT – obwohl immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen etwas anderes bewiesen. Heute ist die Toxizität von DDT allgemein bekannt, aber erst öffentlicher Druck zwang die US-Regierung schließlich dazu, die Chemikalie 1972 zu verbieten.

Monsantos Beiträge zur US-Kriegsmaschinerie hielten auch während des Vietnamkriegs an, als das Unternehmen einer der führenden Produzenten von Agent Orange wurde. Agent Orange ist ein Entlaubungsmittel, das aufgrund des enthaltenen Dioxins bei allem die damit in Kontakt kamen, schwerwiegende Folgen hatte. Laut Martin wussten Monsanto und die US-Regierung von der Toxizität von Dioxin, verschwiegen sie aber vor der Öffentlichkeit.

Bis heute leiden Vietnamesen, amerikanische Veteranen und Chemiefabrikarbeiter an den von Agent Orange hervorgerufenen Krebs- und anderen Erkrankungen. Das Städtchen Nitro in West Virginia wo Monsanto jahrelang Dioxin im Fluss entsorgte, ohne die Bewohner darüber zu informieren, verzeichnet ebenfalls vermehrt Krebs- und andere Krankheitsfälle. Abfallprodukte, die bei der Herstellung von Agent Orange anfielen, wurden jahrzehntelang in den Passiac River in New Jersey geleitet, wodurch der Fluss zu einem der meistverschmutzten Gewässer der USA wurde.

Monsanto versucht, sich ein neues Image zu geben

1977 beauftragte Monsanto die PR-Agentur Bain & Company, um die öffentliche Meinung über den Konzern zu ändern, die immer negativer geworden war. Der Bain-Mitarbeiter Mitt Romney wurde für diese Aufgabe auserkoren. Er schlug vor, dass Monsanto sich selbst ein neues Image als lebensbejahendes Unternehmen geben sollte, indem es den Fokus auf Lebensmittel und Landwirtschaft legte. Unter Romneys Leitung wurden Monsanto-Slogans wie »Feeding the World« (»Die Welt ernähren«) geboren.

Doch das Facelifting des Konzerns war allenthalben dürftig zu nennen, denn Monsanto stellte die Produktion giftiger Chemikalien nicht etwa ein und veränderte auch seine Geschäftspraktiken nicht. So kaufte Monsanto beispielsweise Searle, den Produzenten des toxischen Süßstoffs Aspartam, der heute in mehr als 6000 Lebensmitteln und Getränken enthalten ist. Abby Martin kennt die Geschichte hinter diesem umstrittenen Süßungsmittel und die politischen Beziehungen, mit deren Hilfe es schließlich den Markt überschwemmt hat, obwohl Studien es als gefährlich für die humane Gesundheit einstuften.

Monsanto sorgte auch dafür, dass das rekombinante bovine Wachstumshormon (recombinant Bovine Growth Hormone, rBGH) Eingang ins Ernährungssystem fand. Das synthetisch hergestellte Hormon erhöht bei Kühen die Milchproduktion. Doch Studien legen nahe, dass der Konsum der Milch von rBGH-behandelten Kühen auch Ihr Krebsrisiko erhöht.

Monsantos landwirtschaftlicher Beitrag ist jedoch der destruktivste von allen. Indem der Konzern gentechnisch verändertes, herbizidresistentes Saatgut und gleich auch die nötigen Pestizide produziert, konnte er seinen toxischen Einfluss noch weiter ausdehnen als zuvor. Bemerkenswert ist, dass Monsanto sich gern selbst als »nachhaltig arbeitendes Landwirtschaftsunternehmen« ausgibt – trotz der Tatsache, dass seine auf Chemikalien beruhenden Methoden alles andere als nachhaltig sind.

Monsantos Einsatz gegen Warnhinweise

Seit den Firmenanfängen hat Monsanto wiederholt Versuche, die Menschen vor den potenziellen Risiken ihrer Produkte zu warnen, unterschlagen. Immer wieder besteht der Konzern darauf, seine Produkte seien durch und durch sicher – selbst wenn er weiß, dass das nicht stimmt. Monsanto bekämpft vehement…

  • die Auszeichnung »rBGH-frei«
  • die Kenntlichmachung gentechnisch veränderter Organismen auf Lebensmittelpackungen
  • Warnhinweise auf die Toxizität von Glyphosat

Die Geschichte des Unternehmens spricht für sich selbst, und sein derzeitiges Verhalten sagt uns nur, dass sich seit den Tagen von DDT, PCBs und Agent Orange nichts geändert hat. Das Einzige, was sich geändert hat, ist die Tatsache, dass Monsanto inzwischen sicher sein kann, dass praktisch jeder Mensch auf unserem Planeten von seinen giftigen Chemikalien betroffen ist, und zwar durch die Ernährung.

Schlechte Nachricht: US-Repräsentantenhaus beschließt DARK-Act-Kompromiss

Das US-amerikanische Repräsentantenhaus hat einen Kompromiss im Rahmen des DARK Act (»Deny Americans the Right to Know«-Act) beschlossen, der Lebensmittelhändler dazu zwingt, die Verarbeitung gentechnisch veränderter Produkte mithilfe einer Smartphone-App auszuweisen. Nun geht die Vorlage ans Weiße Haus, wo Präsident Obama sie vermutlich unterzeichnen wird.

Gentechnisch veränderte Organismen (GVO) sind lebende Organismen, deren genetische Komponenten im Labor künstlich manipuliert werden, indem labile Kombinationen aus pflanzlichen, tierischen, bakteriellen und sogar viralen Genen geschaffen werden, die in der Natur so nicht vorkommen und auch bei traditionellen Kreuzzüchtungsmethoden nicht entstehen würden.

GVO-Verfechter behaupten, dass die gentechnische Manipulation »sicher und förderlich« sei und der landwirtschaftlichen Industrie nur nützen könne. Sie sagen auch, dass GVO dazu beitragen, den globalen Lebensmittelvorrat und Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Aber ist da auch nur ein Fünkchen Wahrheit dran? Ich glaube nicht. Seit Jahren vertrete ich die Meinung, dass GVO eine der größten Gefahren für das Leben auf unserem Planeten bedeuten. Gentechnische Veränderung ist NICHT die sichere und vorteilhafte Technologie, als die sie angepriesen wird.

Die US-amerikanische Behörde für Lebens- und Arzneimittel (FDA) ebnete den Weg für gentechnisch veränderten Atlantik-Lachs, der nun für den menschlichen Verzehr gezüchtet wird. Immerhin muss das Produkt speziell ausgezeichnet werden, sodass der Konsument wenigstens sicher sein kann, den gentechnisch manipulierten Lachs im Laden zu erkennen. Doch es ist eigentlich zwingend notwendig, dass ALLE gentechnisch veränderten Lebensmittel ganz klar gekennzeichnet werden – ohne Smartphone-Scan-Code, denn schließlich hat nicht jeder ein Smartphone.

Die FDA bedroht unseren Nahrungsvorrat. Inzwischen haben wir angefangen, uns dagegen zu wehren. Ich bitte Sie dringend, diesen Artikel an Freunde und Verwandte weiterzuleiten. Wenn wir uns zusammentun, können wir etwas bewegen und den Absurditäten ein Ende bereiten.

Boykottieren Sie ab sofort Smart Labels!

Wenn Sie auf einem Lebensmittel einen QR-Code oder ein sogenanntes Smart Label sehen, lassen Sie es liegen. Produkte mit dem Smart Label der Grocery Manufacturer’s Association (GMA) enthalten höchstwahrscheinlich Pestizide und/oder GVO.

Zu den mehr als 300 GMA-Mitgliedern gehören Chemotechnik-Unternehmen, Hersteller von gentechnisch verändertem Saatgut sowie Lebensmittel- und Getränkefirmen. Monsanto, Dow und Coca-Cola sind nur drei der prominenten Konzerne in dieser einflussreichen Industrievereinigung, die keine Skrupel hat, alles zu tun, um die Interessen ihrer Mitglieder zu wahren.

Verschwenden Sie keine Zeit damit, deren Website zu durchsuchen, die die von Ihnen gesuchten Informationen vielleicht sowieso nicht enthält. Wenn diese Konzerne Sie weiterhin Zeit vergeuden lassen und das Einkaufen schwierig machen – warum sollten wir sie dann mit einem Kauf belohnen?

Eine wenig bekannte Tatsache ist, dass die GMA Eigentümerin der Handelsmarke »Smart Label« ist, die der Kongress als sogenannten »Kompromiss« für auf dem Etikett angegebene Inhaltsstoffe zugelassen hat. Dies ist ein weiterer Grund, warum meiner Meinung nach Smart Labels nur von jenen verwendet werden, die etwas zu verheimlichen haben, wie eben Monsanto.

Möchten Sie Ihr Geld in ein korruptes, toxisches und nicht nachhaltiges Nahrungssystem stecken – oder doch lieber in ein gesundes, regeneratives System? Es gibt viele Optionen jenseits der industriell verarbeiteten Produkte mit großen Namen, die zum »verifizierten Betrügerring der GMA« gehören. Sie haben die Wahl:

  • Sie können auf Bauernhöfen und -märkten vor Ort einkaufen.
  • Sie können ausschließlich Produkte kaufen, die mit Bio gekennzeichnet sind

Zu guter Letzt können Sie jene Unternehmen unterstützen, die QR-Codes ablehnen und deren Inhaltsangaben transparent und deutlich sind. Damit sorgen Sie schlussendlich dafür, dass alle GVO-Produkte des »verzifizierten Betrügerrings« der GMA leicht anhand des Smart Labels identifiziert werden können.

Campbell’s, Mars, Kellogg’s, ConAgra und General Mills verpflichteten sich freiwillig dazu, Vermonts Gesetz zur GVO-Auszeichnung anzuwenden, indem sie alle ihre Produkte in den USA entsprechend kennzeichnen. Werden sich ihre Pläne ändern, wenn der derzeitige »Kompromiss« vom Senat verabschiedet wird? Das bleibt abzuwarten.

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Aspartam – Das süße Gift

in Gesundheit

Von Compact Online

 

Ob Boulevardzeitungen, Germany’s next Topmodel oder Bekleidungskataloge – der Schlankheitswahn hat längst Einzug in unseren Alltag gefunden. Niemand möchte auch nur ein Pfund zu viel auf den Rippen haben. Eher abgemagert statt gesund aussehende junge Frauen suchen krampfhaft nach jedem Gramm Fett, was noch immer zu viel sein könnte.

Eine zuckerarme Ernährung, so heißt es, helfe beim Abnehmen bzw. beim Halten des eigenen Wohlfühlgewichtes. So ist es nicht verwunderlich, dass sich in den letzten Jahren sogenannte „Light-Produkte“, also Produkte ohne Zucker bzw. Zuckerzusatz, immer größerer Beliebtheit erfreuen. Von Limonaden über Joghurt bis hin zu Süßigkeiten und Kaugummi – die Produktpalette der zuckerfreien Nahrungsmittel ist mithin gewaltig gewachsen. Doch da niemand wirklich auf einen süßen Geschmack verzichten möchte, muss es eine Alternative zum gewöhnlichen Zucker geben.

1965 entdeckte James M. Schlatter (ein Chemiker des pharmazeutischen Unternehmens G.D. Searle & Company) während seiner Forschungsarbeiten durch Zufall einen synthetischen Süßstoff, der heute unter dem Namen Aspartam weltweit bekannt ist. Nachdem aufgrund mehrerer Untersuchungsergebnisse bzgl. der Schädlichkeit von Aspartamdie US-amerikanische Behörde für die Zulassung von Lebensmittelzusatzstoffen (FDA) die Freigabe zunächst ablehnte, wurde diese schließlich im Jahre 1981 trotz massiver Kritik von verschiedenen Forschern dennoch erteilt. In Deutschland wurde Aspartam im Jahre 1990 freigegeben.

Da Aspartam ca. 200 mal süßer als gewöhnlicher Haushaltszucker ist, werden zum Süßen von Nahrungsmitteln nur äußerst geringe Mengen benötigt. Dies senkt die Produktionskosten und erhöht den Gewinn. In Verbindung mit der großen Nachfrage nach Light-, und Wellnessprodukten ist dies für die Produzenten eine win-win-Situation.

Doch wie unbedenklich ist Aspartam? Aspartam besteht aus den Grundsubstanzen Phenylalanin und Asparaginsäure sowie aus dem Alkohol Methanol, in welche der Stoff auch im menschlichen Körper wieder zerfällt. Zumindest für Menschen, die unter der Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (PKU) leiden, kann der Konsum von Aspartam lebensgefährlich sein. Da diese Personen Phenylalanin nicht abbauen können, reichert es sich im Gehirn an. Verkümmertes Körperwachstum und „Schwachsinn“ sind dann Folgen des Aspartam-Konsums.

Aber auch bei weitestgehend gesunden Menschen reichert sich Phenylalanin regelmäßig im Gehirn an und kann zu Kopfschmerzen oder Depressionen, bis hin zu Gedächtnisverlust, führen. Doch die Liste der Nebenwirkungen durch Aspartam-Konsum ist riesig. Betroffene leiden unter Angstzuständen, chronischer Müdigkeit, Schwindelanfällen, Impotenz, Sehschwierigkeiten oder Gewichtszunahme, um nur einige Symptome zu nennen. Insbesondere Letzteres erscheint geradezu lächerlich, wenn man bedenkt, dass viele Konsumenten bewusst zu aspartamhaltigen Produkten greifen, weil sie abnehmen wollen.

Es ist jedoch nicht nur Phenylalanin, was eine schädliche Wirkung im menschlichen Körper entfaltet. Besonders für Kinder stellt Asparaginsäure ein großes Gesundheitsrisiko dar. Durchbricht dieses die Blut-Hirn-Schranke (je kleiner die Kinder, umso weniger entwickelt), vernichtet es systematisch die Nervenzellen, was beispielsweise zu Gedächtnisverlust, Epilepsie oder Multipler Sklerose führen kann. Konsumiert eine werdende Mutter in großen Mengen Aspartam, steigt das Risiko für eine Erkrankung des ungeborenen Kindes massiv an. Hirnschäden und diverse bleibende Behinderungen sind mögliche Folgen für das Baby.

Auch Methanol entfaltet bei seinem Zerfall im menschlichen Körper seine schädliche Wirkung. Bei der Spaltung entsteht unter anderem Formaldehyd. Der Konsum von Formaldehyd kann zu Allergien, Atemwegsreizungen, Gedächtnisverlust, Schlafproblemen bis hin zur Zerstörung der Netzhaut mit der Folge der Erblindung führen. Im Jahre 2014 wurde Formaldehyd offiziell als krebserregend und erbgutverändernd eingestuft. Ein Verbot des Einsatzes in Nahrungsmitteln blieb jedoch aus.

Angesichts dieser Informationen scheint ein genauerer Blick auf die Zutatenliste der Nahrungsmittel geboten, um gezielt aspartamhaltigen Produkten aus dem Weg zu gehen. Aspartam ist auch unter den Namen „NutraSweet“, „Canderel“ oder als Zusatzstoff E 951 bekannt. Ist auf dem Etikett des Produktes „Enthält Phenylalanin“ bzw. „Enthält eine Phenylalanin-Quelle“ zu lesen, ist dies ebenfalls als Warnhinweis zu betrachten.

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Gerichte bestätigen heimlich: MMR-Impfstoff verursacht Autismus

in Gesundheit

Nach Jahrzehnten der leidenschaftlichen Debatten haben die Eltern es wahrscheinlich verpasst, dass sowohl Pharmakonzerne als auch Regierungen mehrfach die Annahmen geäußert haben, dass Impfstoffe in der Tat Autismus verursachen. Besorgte Eltern, die auf der Suche nach der Wahrheit sind, sollten sich daran erinnern, dass genau die Leute, welche die Pharmakonzerne auf dieser Welt besitzen, auch Amerikas Medienkanäle besitzen. Informationen ohne Propaganda zu finden, ist deshalb äußerst schwer gewesen – bis jetzt.

Dr. Andrew Wakefield

Im Zentrum der 15 Jahre andauernden Kontroverse steht Dr. Andrew Wakefield aus Austin, Texas.

Dr. Wakefield war es, der als Erster die Verbindung zwischen Magenproblemen und Autismus herstellte. Dann ging er mit seinen Ergebnissen noch einen Schritt weiter und stellte die Verbindung her zwischen Magenproblemen, Autismus und dem Impfstoff für Mumps, Masern, Röteln (MMR).

Aufgrund dieser Entdeckung, die schon aus dem Jahr 1996 stammt und wegen des nachfolgend dazu von ihm publizierten Forschungspapiers aus dem Jahr 1998 wurde Andrew Wakefield zum Opfer einer weltweiten Verleumdungs- und Hetzkampagne von Pharmaunternehmen, Regierungen und Medienunternehmen. Während Dr. Wakefield verfolgt und bestraft wurde – bis hin zu dem Punkt, an dem es ihm aufgrund seiner Entdeckung nicht mehr möglich war, legal als Mediziner zu praktizieren – ist er stattdessen zum Bestseller-Autor geworden, zum Gründer der Strategic Autism Initiative (Strategische Autismus-Initiative) und zum Direktor des Autism Media Channel (Autismus-Medienkanal).

In den letzten Monaten allerdings haben Gerichte, Regierungen und Impfstoff-Hersteller leise, still und heimlich die Tatsache eingestanden, dass der Mumps-Masern-Röteln-Impfstoff (MMR) sehr wahrscheinlich Autismus und Magenprobleme verursacht. Pharmaunternehmen sind sogar so weit gegangen, dass sie Unsummen von Geldern bis hin zu Millionenbeträgen an die Opfer ausschütten in dem Versuch, sie für die erlittenen Schäden zu kompensieren und, um ihr Schweigen zu erkaufen.

Ein Aufschrei auf der Graswurzelebene

Eine unserer regelmäßigen Leserinnen namens Kathleen hat uns hier bei Whiteout Press auf diese immer noch andauernde Geschichte aufmerksam gemacht. Als wir sie fragten, worin ihre Verbindung zum Impfstoff-Autismus-Kampf war, antwortete die junge Leserin: „Ich habe dazu vor einer Weile für ein Schulprojekt Nachforschungen angestellt und bin dann dabei geblieben, bis ich es nicht mehr ausgehalten habe. Ich bin kein Elternteil und gehöre keiner Organisation an – ich bin nur eine Beobachterin von außen.“

Die Leserin steht nicht alleine da. Die Neuigkeit, dass Impfstoffe Autismus verursachen können, hat sich trotz eines koordinierten Medien-Blackouts in den USA verbreitet. Sie geht mit ihrem Anliegen noch einen Schritt weiter und erklärt: „Ich will, dass diese Informationen an die Öffentlichkeit gelangen, wo alle sie sehen und darauf zugreifen können. Ich habe überall nachgeschaut, aber niemand erwähnt die katastrophale Situation mit Wakefield auch nur mit EINEM Wort.“ In ihren Erläuterungen wird noch ein anderer Grund deutlich, warum sie sich so sehr engagiert: „In Washington State, wo ich herkomme, sind Impfungen für Schulkinder Pflicht geworden, das macht mir sehr große Angst!“

Grundsatz-Beschlüsse

Im Dezember des Jahres 2012 wurden zwei Grundsatzentscheidungen angekündigt, die Dr. Wakefields ursprüngliche Sorge bestätigten, dass es eine Verbindung zwischen dem MMR-Impfstoff, Autismus und Magenproblemen gibt. Über diese Neuigkeit wurde fast gar nicht berichtet, aber unabhängige Kanäle wie The Liberty Beacon begannen endlich damit, über diese bahnbrechenden Neuigkeiten zu berichten.

Letzten Monat schrieb die Website dazu: „In einer kürzlich veröffentlichten Gerichtsentscheidung zu Impfstoffen vom 13. Dezember 2012, wurden Ryan Mojabi hunderttausende Dollar zugesprochen, dessen Eltern beschrieben, wie ‚MMR-Impfstoffe‘ eine ’schwerwiegende und lähmende Verletzung an seinem Gehirn verursachten, die als Autismus-Spektrum-Störung (Autism Spectrum Disorder, ASD) diagnostiziert wurde.“

The Liberty Beacon fuhr dann mit der Beschreibung der zweiten Gerichtsentscheidung in diesem Monat fort und erwähnte ähnliche zuvor gefällte Urteile; so hieß es dort: „Später im selben Monat erlitt die Regierung eine zweite schwerwiegende Niederlage, als die junge Emily Moller aus Houston Kompensation erstritt und gewann aufgrund von einer Gehirnverletzung, die in Zusammenhang mit einer Impfung steht. Wieder handelte es sich dabei um MMR und das Ergebnis war eine autistische Störung. Diese Fälle sind nur einige Beispiele aus einer Reihe ähnlicher erfolgreicher Anträge an italienischen und US-amerikanischen Gerichten (unter anderem von Hannah Poling, Bailey Banks, Misty Hyatt, Kienan Freeman, Valentino Bocca und Julia Grimes). In diesen Fällen räumte die Regierung eine Niederlage ein oder das Gericht urteilte, dass die Impfungen Gehirnverletzungen verursacht hatten. Diese Verletzungen wiederum führten zu einer ASD-Diagnose. Die MMR-Impfung war der gemeinsame Nenner in all diesen Fällen.“

Der Bericht wiederholt genau dasselbe Gefühl, das auch unsere Leserin vermittelte – Dr. Wakefields Karriere und sein guter Ruf sind in den vergangenen 15 Jahren zerstört worden, aber damit ist er gerade rehabilitiert worden. In dem Bericht heißt es: „Während mehrere Studien weltweit die Erkenntnisse von Wakefield bestätigten – warum Verdauungsstörungen bei autistischen Kindern auftreten und, dass die Sicherheitsanalysen des MMR-Impfstoffs nicht ausreichend sind. Dr. Wakefields Karriere wurde also aufgrund von falschen Behauptungen zerstört. Trotzdem kämpft er unermüdlich weiter, um bei der Behebung der Autismus-Katastrophe zu helfen.“

Der Artikel von The Liberty Beacon endet mit einem direkten Zitat von Dr. Wakefield selbst, das er dem unabhängigen Graswurzel-Medienkanal gegenüber geäußert hat: „Es kann nur geringer Zweifel daran bestehen, dass Impfstoffe Autismus verursachen können und es auch tun. Bei diesen Kindern sind die Beweise für unerwünschte Nebenwirkungen überzeugend: Nach der MMR-Impfung erfolgte eine Verletzung des Gehirns, die zu einer Autismus-Diagnose führt. Jetzt geht es darum, die Dunkelziffer zu ermitteln. Die Geschichte der Eltern war die ganze Zeit über richtig. Die Regierungen müssen damit aufhören, mit Wörtern zu spielen, während Kindern weiterhin Schaden zugefügt wird. Meine Hoffnung ist, dass die Anerkennung der Darmerkrankung bei diesen Kindern zu einer Verbesserung ihrer Leidenssituation führen wird. Das ist lange, lange schon überfällig.“

Wakefield wird erneut angegriffen

Seit die Welt langsam auf die Gefahren des MMR-Impfstoffes aufmerksam wird, weigern sich Eltern auf der ganzen Welt, ihre Kinder impfen zu lassen. Früher in dem besagten Jahr hatte sich die Regierung Großbritanniens Dr. Wakefield herausgepickt und ihm die Schuld an der steigenden Anzahl der Ausbrüche von Masern in dem Land gegeben. In einem Interview im April 2013 antwortete er darauf der Öffentlichkeit.

Die Website TheRefusers.com hat sowohl das Video und die Niederschrift (Transkript) von Dr. Wakefields öffentlicher Antwort gepostet. Im Nachfolgenden könnt ihr einige Auszüge aus den Anmerkungen des Arztes nachlesen:

„Es ist sehr wichtig zu sagen, dass es man mich damals 1996-1997 darauf aufmerksam machte, dass Kinder Autismus entwickelten, regressiven Autismus, der in vielen Fällen eine Folge der Behandlung mit dem Mumps-Masern-Röteln-Impfstoff war. Meine Besorgnis über die Arzneimittelsicherheit dieses Impfstoffs war so groß, dass ich die Aufzeichnungen zurückverfolgt habe und jede Sicherheitsstudie überprüft habe, sowie jede durchgeführte Studie vor der Lizenzierung des MMR-Impfstoffs und anderer Impfstoffe gegen Masern, bevor sie bei Kindern verwendet wurden und danach. Und ich war bestürzt über die Qualität dieser wissenschaftlichen Studien. Sie waren wirklich unter dem Nennwert und das wurde von anderen maßgebenden Quellen seitdem nur wiedergegeben.

Als Elternteil konnte ich mir nur selbst die Frage stellen: ‚Was würde ich für mein Kind tun?‘ Das war die einzige ehrliche Antwort, die ich auf diese Frage geben konnte. Meine Position dazu hat sich nicht verändert. Also, was ist danach geschehen? Zu diesem Zeitpunkt waren die einzelnen Masern-Impfstoffe frei beim National Health Service (NHS, staatlicher Gesundheitsdienst) verfügbar. Ansonsten hätte ich diese Option gar nicht vorgeschlagen. Wenn also die Eltern berechtigterweise besorgt waren über die Arzneimittelsicherheit von MMR, dann konnten sie hingehen und sich die einzelnen Impfstoffe besorgen. Sechs Monate später entzog die britische Regierung im Alleingang die Importlizenzen für die einzelnen Impfstoffe und entzog den Eltern damit die Möglichkeit, diese über den NHS zu beziehen; Eltern, die berechtigte Bedenken zur Arzneimittelsicherheit von MMR hatten, hatten keine Wahl mehr; ihnen wurde die Möglichkeit entzogen, ihre Kinder auf die Weise zu beschützen, wie sie es für sinnvoll hielten.


Die Nachrichten sollten nicht links oder rechts sein, nicht konservativ oder liberal. Sie sollten Nachrichten sein. Sie sollten unabhängig seinWhiteout Press


Und das erstaunte mich und ich sagte zu Dr. Elizabeth Miller von der Health Protection Agency (Gesundheitsschutzbehörde im Vereinigten Königreich): ‚Warum macht ihr das, wenn es euer Hauptanliegen ist, Kinder vor einer ernsthaften Infektionskrankheit zu beschützen? Warum entzieht ihr den Eltern eine Wahlmöglichkeit, die sich berechtigte Sorgen um die Arzneimittelsicherheit von MMR machen?‘ Und ihre Antwort war außergewöhnlich. Sie sagte mir: ‚Wenn wir den Eltern die Option einräumen, einzelne Impfstoffe zu wählen, dann würde das unser MMR-Programm zerstören.‘ In anderen Worten war ihr Hauptanliegen scheinbar der umfassende Schutz des MMR-Programms und nicht der Schutz von Kindern.“

Dr. Wakefield selbst wiederholt die letztendliche Schlussfolgerung von Gerichten in verschiedenen Ländern, die aber von den Medienkanälen weltweit zensiert wurden. Er sagt:

„Diese Frage wurde nun also nicht von mir beantwortet, sondern von den Gerichten, von den Gerichten, die sich mit Impfstoffen befassen in Italien und in den Vereinigten Staaten von Amerika. Dort haben viele Kinder scheinbar in den letzten dreißig Jahren Millionen von Dollar dafür bekommen, dass sie vom MMR-Impfstoff einen Gehirnschaden erlitten haben und von anderen Impfstoffen und dass der Gehirnschaden zu Autismus geführt hat. Das ist eine Tatsache.“

Von Mark Wachtler für whiteoutpress.com. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com. (Dieser Artikel ist zuerst erschienen auf whiteoutpress.com und wurde nicht von AnonHQ verfasst)  

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Studien ergeben, dass Opfer von Rassismus geistig und körperlich geschädigt werden

in Gesundheit

Heute betrachten wir die Auswirkungen von Rassismus auf die Gesundheit derjenigen, die darunter zu leiden haben. Laut Merriam Webster versteht man unter Rassismus Vorurteile, Diskriminierungen oder Feindseligkeiten, die sich gegen einen Angehörigen einer anderen Rasse richten und auf dem Glauben basieren, dass die eigene Rasse überlegen ist.

Besonders in den Vereinigten Staaten ist Rassismus ein Wort, von dem manche Leute nichts hören wollen. Diese Leute verleugnen, dass Rassismus überhaupt existiert. Jedoch ist es offensichtlich, dass Rassimus keine amerikanische Befindlichkeit ist, sondern eine Realität. Afro-Amerikaner und andere Minderheiten des Landes sind anhaltend rassischer Engstirnigkeit ausgesetzt.

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Aber wie wirkt sich Rassismus auf die Gesundheit der Leidtragenden aus?

Zunächst bemerkt Sarah Zhang von Wired News, dass Afro-Amerikaner überdurchschnittlich oft an Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden. Sie führt weiterhin an, dass die Studien in Bezug auf die geistige Gesundheit zeigen, dass mehr Berichte von rassistischen Vorfällen bei den Opfern mit mehr Anzeichen von Depression und Angst in Zusammenhang stehen.

Forscher haben auch nachgewiesen, dass Rassismus Stress verursacht. Außerdem haben Ärzte bestätigt, dass Stress verheerende Auswirkungen auf Körper und Geist einer Person haben kann.

Gegenwärtig verknüpft eine zunehmende Anzahl von Forschungsarbeiten Menschen, denen Rassismus widerfahren ist, mit negativen gesundheitlichen Auswirkungen wie Depressionen, geringerem Geburtsgewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Viele dieser Studien stammen aus Erfahrungen von Afro-Amerikanern.

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Die Forscher glauben, dass sogar subtiler Rassismus verletzend sein kann. In einer Studie von 2012 haben Forscher die Leistung von Studenten verglichen, die einfache Aufgaben zu lösen versuchen, nachdem sie subtilem oder offensichtlichem Rassismus von einer Person an einem Tisch nebenan ausgesetzt waren. Dabei bewirkte die subtilere Form – bei der jemand direkt neben dem Studenten sitzt – sogar eine größere Leistungsminderung als unverhohlene Borniertheit. Es zeigte sich, dass Unsicherheit in Bezug auf Rassismus manchmal die Situation sogar verschlimmern kann.

Die Forscher glauben auch, dass Leute, die einen Schock durch Rassismus erlitten, an schlechterer Gesundheit leiden. Eine vorausgehende Studie von 2010 katalogisierte die Symptome von posttraumatischer Belastungsstörung bei Studenten, die rassistische Vorfälle nicht nur erfuhren, sondern auch Zeuge davon wurden. Je mehr die Vorfälle denen nachempfunden wurden, die sie selbst erfuhren, umso mehr häuften sich bei ihnen Anzeichen eines Traumas.

Die außerordentliche Professorin für Humanökologie und Afrikanistik in Rutgers, Naa Oyo Kwate, bestätigt, dass Studien auf die Tatsache hindeuten, dass Leute, die Opfer von Rassismus sind, mit umso höherer Wahrscheinlichkeit auch an schlechter Gesundheit leiden.

Die Literatur stimmt darin ziemlich überein. Je mehr Rassismus man erfährt, umso schlimmer geht es einem in vielen Bereichen auch gesundheitlich, sagt Professor Naa.

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Es heißt, dass die Erfahrung von Rassismus, ob sie in Gewalt oder Beleidungen besteht, oder in eher subtiler Abweisung, generell das Leben schwieriger macht. Der Stress wird zu dem, was als „allostatische Belastung“ bekannt ist. Er stört die normale Funktion des Körpers. Die Ärzte sagen, dass mehr Stress auch mehr Cortisol im Körper bedeute, und Cortisol verstärkt das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Professor Naa fügt hinzu: Man muss andauernd körperlich auf diese zermürbende Art von Stress reagieren.

Manche Kommentatoren fangen an zu glauben, dass Rassismus nicht so offensichtlich und gewalttätig sein muss wie die Polizeimorde an schwarzen Männern und Frauen, die die Schlagzeilen in den Vereinigten Staaten dominieren. Sie ermutigen darum alle Interessenvertreter in der Gesellschaft, das Problem aus einer ganzheitlichen Perspektive zu betrachten, um es überwinden zu können.

Übersetzt aus dem Englischen von Anonhq.com

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Marihuana-Tampons könnten die Lösung für Regelschmerzen sein [Video]

in Gesundheit

Mit Cannabis geflochtene Tampons könnten dabei helfen, die Regelschmerzen zu lindern, weil sie THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol) enthalten; das sind die beiden hauptsächlichen Bestandteile in Marihuana, von denen bekannt ist, dass sie Muskeln und Nerven entspannen.

Wenn ihr zu den Frauen gehört, die sich in der Embryonalstellung zusammenkrümmen, wenn der monatliche Besuch von der roten Lola ansteht, dann solltet ihr euch genauer über die „Cannabis-Scheidenzäpfchen“ informieren, die ein vermeintliches Geschenk des Himmels für die Frauen sind, die an starken Regelschmerzen leiden.

Mit Cannabis geflochtene Tampons wird zugeschrieben, dass sie Krämpfe und Schmerzen reduzieren können, weil sie THC und CBD beinhalten. Das sind die beiden wichtigsten aktiven und cannabinoiden Bestandteile, die in Marihuana vorkommen. Von beiden ist bekannt, dass sie Muskeln und Nerven entspannen.

In Berichten von Foria Relief, einem der Hersteller dieser revolutionären Frauen-Produkte, heißt es, dass die Zäpfchen „[es ermöglichen, dass] das Gehirn angenehmere Signale empfängt“, weil sie ganz in der Nähe der Stelle eingeführt werden, von der die Schmerzen ausgehen.

Wenn man bedenkt, dass Marihuana eine lange und kulturübergreifende Geschichte als natürliche Hilfe zur Linderung von Symptomen hat, die mit der Menstruation assoziiert werden, dann sollte es nicht allzu überraschend sein, dass einige Firmen bereits Zäpfchen auf den Markt gebracht haben, die mit dem Kraut hergestellt werden.

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Quelle: Foria Relief

Innerhalb von 15-30 Minuten, nachdem sie einen solchen Cannabis-Tampon eingeführt haben, berichten die meisten Frauen von einem Rückgang der Schmerzen. Tatsächlich empfehlen einige Hersteller sogar, dass man die Tampons rektal einführen sollte, wenn man an Hüft- oder Rückenschmerzen leidet, um auch hier eine Linderung zu erzielen. Natürlich ist es die alleinige Entscheidung des Verbrauchers, ob er die Zäpfchen für diesen Zweck verwenden möchte.

Weil Cannabis in den USA äußerst strengen Regulierungen unterliegt, kann man unterschiedliche Varianten der mit Gras infundierten Tampons in Kalifornien oder in Colorado erhalten. Natürlich muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass die mit Cannabis geflochtenen Tampons nicht gerade billig sind. Für ein Vierer-Päckchen der Foria-Zäpfchen muss man 44 US-Dollar hinblättern – also 11 US-Dollar pro Tampon. Ist es das wert? Wir überlassen euch die Entscheidung und sind gespannt auf eure Kommentare auf diesen Artikel.

Schaut euch auch dieses Video an, das euch weitere Details zu den mit Cannabis geflochtenen Tampons erläutert:

Gibt es die mit Gras durchzogenen ‚Frauen-Zäpfchen‘ wirklich?

für trueactivist.com. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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WikiLeaks: Alkoholindustrie bestach Kongress, um Cannabis zu denunzieren

in Gesundheit

Gerade erst durchgesickerte Informationen enthüllen, dass Bedienstete einiger der führenden Alkoholhersteller in Amerika Geld dafür ausgaben, um Mitglieder des Kongresses dazu zu bewegen, sich dem angeblichen Problem des „Fahrens unter Marihuana-Einfluss“ zu widmen.

Wenn man die Auswirkungen von Marihuana und Alkohol vergleicht, ist Alkohol unangefochten. Angefangen damit, dass Alkohol für beinahe 88.000 Todesfälle in den Vereinigten Staaten pro Jahr verantwortlich ist und Marihuana für „0“.

Außerdem können Menschen an einer Überdosis Alkohol sterben, was bei Marihuana nahezu unmöglich ist. Salon teilt mit, dass während der Konsum von Alkohol das menschliche Gehirn schädigt, dies bei Marihuana nicht der Fall ist. Natürlich behaupten wir nicht, dass Rauchen letztendlich nicht auch seinen Tribut auf Kosten der Lunge fordern wird, aber man fand heraus, dass Kiffen weit weniger schädlich für die körperliche Gesundheit ist als regelmäßiger Alkoholkonsum. Außerdem ist es nicht von der Hand zu weisen, dass laut Forschungsergebnissen Alkohol die weitaus süchtigmachendere Substanz ist.

Leider werden die Durchschnittsamerikaner nicht über diese Tatsachen informiert und sie glauben immer noch, dass Marihuana eine Einstiegsdroge für letztendlich härtere Substanzen ist. Dies liegt hauptsächlich daran, dass die US-Regierung offenkundig jahrzehntelang über Cannabis – und die Spannbreite seiner Nutzungsmöglichkeiten – gelogen hat.

Die weitverbreitete medizinische Anwendung kann jahrtausendelang zurückverfolgt werden, als chinesische Ärzte das Kraut als Betäubungsmittel verwendeten, indem sie die pulverisierte Pflanze zur Anwendung vor Operationen mit Wein mischten. In Ägypten wurde die Pflanze zur Behandlung einer Reihe von Krankheiten benutzt, einschließlich Hämorrhoiden. Und in Indien schwor man allgemein auf Cannabis, um eine Vielzahl von Erkrankungen zu behandeln, einschließlich Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Störungen des Magen-Darm-Traktes und Schmerzen.

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde es in den Vereinigten Staaten immer noch als vollkommen akzeptabel betrachtet, Cannabis anzubauen und zu ernten. Allerdings nahmen die Dinge eine Wendung zum Schlechteren, als während der Weltwirtschaftskrise Befürchtungen gegenüber dem Kraut aufkamen und Marihuana in über 20 Staaten verboten wurde.

Entgegen der Tatsache, dass die Unabhängigkeitserklärung auf Hanfpapier verfasst wurde und dass die Cannabispflanze für eine Reihe von Anwendungen benutzt werden kann – die sich nicht auf die Industrie, Kleidung und Medizin beschränken – wird sie von den Mainstream-Medien zumeist immer noch gebrandmarkt.

Könnte dies möglicherweise auf die Alkoholindustrie zurückzuführen sein, indem sie Beamte besticht, um das Kraut zu diskreditieren und loszuwerden? Laut einer kürzlich auf WikiLeaks enthüllten Information ist genau das der Fall.

Kürzlich wühlte sich ein Blogger für die Internetseite der Cannabis-Industrie Marijuana.com durch Hunderte von geleakten DNC-E-Mails nach irgendwelchen Hinweisen über das verkannte Kraut. Dabei wurde er in der Huddle-Ausgabe vom 24. Mai 2016 fündig, einem täglichen Newsletter für „Capitol Hill-Insider“, der von der Politico-Internetseite produziert wird.

Laut eines Berichts beinhaltete die Ausgabe eine bezahlte Werbung von Wine & Spirits Wholesalers of America (WSWA). Hier ein Auszug daraus:

Während die WSWA bezüglich des Themas der Legalisierung einen neutralen Standpunkt einnehmen, sind sie davon überzeugt, dass die Legalisierung von Marihuana eine angemessene und effektive Regulierung zum Schutz der Öffentlichkeit vor den Gefahren sicherstellen muss, die mit dem Missbrauch und der Zweckentfremdung von Marihuana in Zusammenhang stehen…In den Jahren seit der Staat den medizinischen Gebrauch legalisiert hat, haben die Strafverfolungsbeamten in Colorado eine signifikante Zunahme von Verkehrstoten dokumentiert, bei denen die Fahrer positiv auf Marihuana gestetet wurden…

Der Kongress sollte die Sektion 4008 der FAST-Verordnung (PL 114-94) im FY 2017-Mittelzuweisungsvorgang voll finanzieren, um die Häufigkeit von Fahren unter Marihuana-Einfluss zu dokumentieren, Beeinträchtigungsstandards zu entwerfen und Methoden zur Entdeckung von Fahrbeeinträchtigungen festzusetzen.

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Zusätzlich dazu, dass diese spezielle Information auf der Internetseite von WikiLeaks erschienen ist, ist sie auch auf InboxCart zu finden, einer Internetseite zur Archivierung von Newslettern. Jedoch scheint es, dass die Werbung und Nennung des Sponsors nur in der Version erschienen ist, die direkt zum Posteingang von Kongressmitgliedern und „Beltway-Insidern“ geschickt wurde, weil das WSWA-Statement nicht im Text dieser Ausgabe des Huddle-Archivs auf Politico zu finden ist.

Laut HighTimes wird die Regierung eine jahrelange Untersuchung durchführen und dann Empfehlungen aussprechen, einschließlich eines „Beeinträchtigungsstandards“ für Fahren unter Marihuana-Einfluss, so wie dies vom Fixing America’s Surface Transportation (FAST) Act verlangt wurde, den Obama letzten Dezember unterschrieb.

In einer Presseerklärung äußerten sich die WSWA folgendermaßen über die Gesetzgebung:

Es gibt gegenwärtig keinen wissenschaftlichen Konsens hinsichtlich der Menge, ab der der Marihuana-Konsum einen Fahrer beeinträchtigt sowie keine effektive Möglichkeit, diese Beeinträchtigung in der Praxis zu messen. Dies ist problematisch für die Strafverfolgung, die im Gegensatz dazu, schnell und effektiv eine wissenschaftliche und durch das Gesetz unterstützte Bemessung der Beeinträchtigung durch Alkohol festsetzen kann.

Viele glauben, dass die Alkoholindustrie sich darüber bewusst ist, dass indem Marihuana zunehmend in der Freizeit genutzt und weniger tabusiert wird, sich wahrscheinlich immer mehr Leute für das Kraut entscheiden, als ihre Gesundheit und geistige Zurechnungsfähigkeit dem Konsum von Spirituosen zu opfern, was auch zu geringeren Profiten für die Bier-, Wein- und Schnapshersteller sowie -verkäufer führen wird.

Daraus resultiert, dass die Industrie alles in ihrer Macht stehende unternimmt, um die Legalisierung von Cannabis zu verhindern, so dass der Kommunikationsdirektor für das Marijuana Policy Project, Morgan Fox, zur Vorsicht mahnt, indem er sagt:

Niemand sollte unter Marihuana-Einfluss fahren und wir sollten sicherlich mehr Forschung über alle Aspekte der Substanz betreiben, einschließlich seiner Auswirkungen auf das Fahren. Jedoch ist es für die Alkoholindustrie schwierig, einen legitimen Grund dafür zu haben, das Thema aufzugreifen, angesichts dessen, dass Fahren unter Marihuana-Einfluss bereits illegal ist und die bestehenden Forschungsergebnisse zeigen, dass die Auswirkungen von Marihuana auf das Fahrverhalten deutlich geringer sind als bei Alkohol. Sie würden gut daran tun, stattdessen Forschungen darüber zu finanzieren, wie das Fahren bei Trunkenheit verringert werden kann.

Ohne Frage ist die Sicherheit auf den Straßen und Autobahnen in den USA ein kritisches Problem, aber das Thema „Fahren unter Marihuana-Einfluss“ wird weitgehend falsch interpretiert. Zum Beispiel hat Colorado eine Zunahme bei den Unfalltoten beobachtet, seit das Kraut 2012 legalisiert wurde, aber die Zunahme bei den Todesfällen stimmt mit dem nationalen Trend überein und hängt höchstwahrscheinlich mit dem niedrigen Ölpreis (und dem Migrantenzustrom in den Staat) zusammen.

Außerdem versäumten es die WSWA zu erwähnen, dass 2011 eine Studie zu dem Ergebnis kam, dass in Staaten, die medizinisches Marihuana legalisiert hatten, ein Rückgang der Verkehrstoten zu verzeichnen war.

Übersetzt aus dem Englischen von TrueActivist.com

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Studie: Vegane Ernährung würde 8,1 Millionen Menschenleben bis 2050 retten

in Gesundheit/Umwelt

Eine neue Studie der Universität Oxford ist zu dem Ergebnis gekommen, dass der Verzehr von weniger Fleisch und mehr Obst und Gemüse nicht nur mehrere Millionen Todesfälle bis 2050 verhindern wird, sondern auch den Ausstoß von Treibhausgasen wesentlich verringern und jährlich Milliarden von Dollar an Kosten für Gesundheitsfürsorge und die Folgen des Klimawandels sparen könnte.

Verständlicherweise könnten Sie besorgt darüber sein, alle tierischen Produkte aus ihrer Ernährungsweise zu streichen, aber man kann nicht bestreiten, dass wissenschaftlich bestätigte Vorteile für Gesundheit, Umwelt und Tiere dafür sprechen, dies zu tun.

2010 veröffentlichte die UNO einen Bericht, wonach eine vegane Ernährungsweise die beste Art ist, um den weltweiten Emissionsausstoß daran zu hindern, den Klimawandel zu verschärfen. Und nun belegt eine Studie der Universität Oxford auf’s Neue, dass das Essen von weniger Fleisch und mehr Obst und Gemüse die Welt bis 2050 vor mehreren Millionen Toten bewahren und dazu beitragen könnte, Treibhausgasemissionen wesentlich zu verringern und jährlich Milliarden von Dollars an Kosten für das Gesundheitswesen und den Klimawandel zu sparen.

Die Studie, die in Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht wurde, ist die erste, die sowohl die Auswirkungen auf die Gesundheit als auch den Klimawandel hinsichtlich einer globalen Verlagerung zu einer pflanzlicheren Kost einschätzt, wie Reuters berichtet.

Marco Springmann, der Hauptautor des Oxford Martin Program on the Future of Food sagte dazu:

Wir erwarten nicht, dass jeder Veganer wird, aber die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ernährungsweise werden schwieriger anzugehen sein und wahrscheinlich mehr als nur technologische Herausforderungen darstellen. Gesündere und in Bezug auf die Umwelt nachhaltigere Ernährungsformen können ein großer Schritt in die richtige Richtung sein.

Vier verschiedene Ernährungsformen wurden von den Forschern der Universität Oxford berücksichtigt: ein „übliches“ Szenario, eines das den globalen Richtlinien folgt, einschließlich minimaler Mengen an Obst und Gemüse sowie einer Begrenzung von rotem Fleisch, Zucker und der Gesamtzahl an Kalorien, eine vegetarische Ernährung sowie eine vegane Ernährung.

Tiefgreifende Beobachtungen wurden dadurch dokumentiert. Die Forscher stellten fest, dass eine Ernährung in Übereinstimmung mit den globalen Richtlinien 5,1 Millionen Todesfälle bis 2050 verhindern könnte, während (in diesem Zeitraum) in einer Welt von Veganern 8,1 Millionen weniger Menschen sterben würden, die keine tierischen Produkte konsumieren würden, einschließlich von Eiern und Milch.

In Bezug auf den Klimawandel wurde herausgefunden, dass bei einer Befolgung der Ernährungsempfehlungen, die nahrungsspezifischen Emissionen um 29% reduziert werden könnten, während die Übernahme einer vegetarischen Ernährung sie um 63% verringern und eine vegane Ernährung die Emissionen um 70% eindämmen würde.

Zusätzlich könnten bei Gesundheitsversorgung, ehrenamtlicher Betreuung und verlorenen Arbeitstagen jährlich Kosten in Höhe von 700 Milliarden bis zu einer Billion Dollar gespart werden. Die Forscher bemerkten, dass der ökonomische Wert der Gesundheitsverbesserungen damit vergleichbar sein könnte und möglicherweise größer sei als der Wert des verhinderten Schadens durch den Klimawandel.

Durch die reduzierten Treibhausgasemissionen könnte der ökonomische Vorteil gut und gerne 570 Milliarden Dollar betragen.

Springman sagte:

Der Nutzen dieser Vorteile stellt ein überzeugendes Argument dar, angesichts der gestiegenen öffentlichen und privaten Ausgaben für Programme, die darauf abzielen, gesündere und für die Umwelt nachhaltigere Ernährungsformen zu erzielen.

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Die Forscher fanden heraus, dass drei Viertel aller Vorteile bei Entwicklungsländern eintreten würden, obwohl die Pro-Kopf-Auswirkungen einer Ernährungsumstellung bei den entwickelten Nationen am größten wären, indem wohlhabende Länder mehr Fleisch konsumieren und höhere Raten an Fettleibigkeit aufweisen.

Regionale Unterschiede wurden ebenfalls berücksichtigt, um die besten Maßnahmen bei der Produktion und dem Verbrauch von Nahrungsmitteln in bestimmten Gebieten zu bestimmen. Zum Beispiel wäre die Verringerung des Fleischkonsums in Ostasien, dem Westen und in Lateinamerika am vorteilhaftesten. Hingegen wurde herausgefunden, dass ein größerer Obst- und Gemüseverzehr in Südasien und in Afrika südlich der Sahara der wichtigste Faktor bei der Verringerung von Todesfällen wäre. Eine Senkung der Kalorienzufuhr in westlichen Nationen, dem östlichen Mittelmeer und in Lateinamerika, würde in einer Reduktion des Übergewichts resultieren, was eine höhere Lebenserwartung zur Folge hätte.

Um eine Ernährungsweise zu erreichen, die die allgemeinen Richtlinien befolgt, bedarf es einer 25%igen Zunahme der weltweit gegessenen Menge an Obst und einer 56%igen Abnahme bei rotem Fleisch. Die Menschen würden auch gut daran tun, 15% weniger Kalorien zu verbrauchen.

Es ist ziemlich einfach, die Kalorienzufuhr zu reduzieren, indem man sowohl vorwiegend pflanzliche Nahrung zu sich nimmt als auch ballaststoffreiche Nahrung, Mineralien und eine Auswahl an Nährstoffen, die den Bedarf des Körpers decken und den Magen füllen. Zusätzlich lässt das Verlangen nach, wenn der Körper nicht länger einem Nährstoffmangel durch raffinierte und verarbeitete Nahrungsmittel ausgesetzt ist. Die Umstellung kann auch schmackhaft sein; klicken Sie hier für kostenlose, pflanzenbasierte Rezepte, bei denen man kein schlechtes Gewissen zu haben braucht und die dennoch lecker sind.

Nun, da die Universität Oxford eine vorwiegend pflanzliche (vegane) Ernährung für die Gesundheit und die ganze Welt propagiert, können Sie sich vorstellen, mehr (grünes) Gemüse und Obst in ihre Ernährung zu integrieren?

Übersetzt aus dem Englischen von Trueactivist.com

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Warnung! Die bislang umfangreichste Studie bestätigt: Antidepressiva erhöhen das Selbstmord-Risiko

in Gesundheit

Wichtiger Hinweis: Die bisher umfassendste Studie bestätigt, dass Medikamente gegen Depressionen (Antidepressiva) das Selbstmord-Risiko erhöhen.

Eine neue Studie von Forschern aus Dänemark und dem Vereinten Königreich, in der sie antidepressive Medikamente und ihre Auswirkungen untersucht haben, ergab jetzt, dass diese Medikamente tatsächlich die Menschen dazu bringen, Selbstmord zu begehen – und insbesondere Kinder.

Es heißt von dieser Studie, sie sei die größte jemals zum Thema Antidepressiva durchgeführte Untersuchung. Das British Medical Journal hat die Ergebnisse aus der Studie in einem Leitartikel gewürdigt.

In der Vergangenheit haben Betroffene behauptet, dass die Behandlung mit Antidepressiva ihre Lieben dazu gebracht hat, Selbstmord zu begehen. Pharmaunternehmen und Ärzte haben diese Behauptungen jedoch stets zurückgewiesen. Sie behaupten, dass es keine Verbindung zwischen einem Selbstmord und der Verwendung von Antidepressiva gibt.

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Diese Behauptungen und Gegenbehauptungen haben einige Forscher dazu veranlasst, das Phänomen genauer zu untersuchen. Dabei wollten sie herausfinden, ob die Medikamente tatsächlich dazu führen können, dass die Leute Selbstmord begehen.

Forscher vom Nordic Cochrane Centre und vom University College London analysierten dafür 70 klinische Studien, die zu den am weitesten verbreiteten Antidepressiva durchgeführt wurden. Sie untersuchten die folgenden Präparate: Duloxetin, Fluoxetin (auch besser bekannt als Prozac), Paroxetin, Sertralin und Venlafaxin. Diese Präparate werden zwei Klassen zugeordnet: Zum einen handelt es sich dabei um Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs; selective serotonin reuptake inhibitors) und zum anderen um Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRIs; serotonin-norepinephrine reuptake inhibitors).

Die Forscher beschrieben, dass mehr als 18.000 Menschen an den klinischen Studien für diese Präparate teilgenommen hatten. Die Forscher stellten fest, dass diese Medikamente das Selbstmordrisiko verdoppelten und aggressives Verhalten bei den unter 18-jährigen Probanden förderten. Obwohl ein ähnlicher Zusammenhang bei Erwachsenen nicht beobachtet werden konnte, sagten die Autoren, dass die falsche Aufzeichnung von Versuchsdaten zu einer ’schwerwiegenden Unterbewertung der Schäden‘ geführt haben könnte.

Die Studie tastete sich deshalb an die Pharmaunternehmen heran, weil sie es versäumt hatten, die Nebenwirkungen und sogar Todesfälle zu melden, die mit den Medikamenten in Verbindung standen. Nachdem sie die Informationen aus den klinischen Studien mit echten Patientenberichten verglichen hatten, fanden die Forscher heraus, dass die Pharmaunternehmen eindeutig regelmäßig die Todesfälle und Selbstmorde bei Behandlungen mit Antidepressiva falsch klassifiziert hatten, um ihre Produkte in ein positives Licht zu rücken.

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Beobachter, die sich mit den Ergebnissen der Studie beschäftigten, bezeichnen es als äußerst besorgniserregend und sogar als verstörend, dass die Pharmaunternehmen absichtlich Falschinformationen zu den klinischen Studien verbreitet hatten.

Der Telegraph berichtet, dass die Studie im Vereinigten Königreich die fünf am häufigsten verschriebenen Präparate gegen Depressionen untersuchte, darunter auch Prozac. In der Studie wurden die veröffentlichten zusammenfassenden Berichte analysiert, welche die Pharmaunternehmen den zuständigen Behörden für die Zulassung von Arzneimitteln zur Verfügung gestellt hatten. Diese wurden mit den Rohdaten aus den klinischen Studien verglichen.

Ein namentlich nicht genanntes Pharmaunternehmen hatte vier Todesfälle nicht gemeldet, die sich Behauptungen zufolge erst nach dem Ende der klinischen Studien ereignet hatten. Ein Patient hatte sich selbst überraschend erdrosselt, nachdem er Venlafaxin genommen hatte. Weil er aber noch fünf Tage lang am Leben blieb, wurde er in den Ergebnissen nicht berücksichtigt. Es hieß, dass er kein Versuchsteilnehmer mehr war, während er im Krankenhaus an den Verletzungen verstarb, die er sich selbst zugefügt hatte.

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Mehr als die Hälfte der Selbstmordversuche und der Selbstmordgedanken wurden fälschlicherweise als Zeichen für emotionale Instabilität oder als Zeichen für die Verschlimmerung der Depression verzeichnet. In Zusammenfassungen von klinischen Studien des Arzneimittelgiganten Eli Lilly fehlten Selbstmordversuche in 90% der Fälle, wie die Studie herausfand.

Professor Peter Gøtzsche, der federführende Autor der Studie vom Nordic Cochrane Centre, sagte: „Antidepressiva funktionieren bei Kindern nicht, das wird ziemlich deutlich, denn in den randomisierten klinischen Studien sagen die Kinder, dass sie bei ihnen nicht funktionieren, aber sie erhöhen ihr Suizidrisiko.“

Dr. Joanna Moncrieff vom University College London bestätigt, dass „Menschen im Vereinigten Königreich mehr als viermal so viele Antidepressiva konsumieren wie noch vor zwanzig Jahren. Trotzdem können wir die Auswirkungen dieser Medikamente immer noch nicht vollständig nachvollziehen.“

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Kinder und Jugendliche zuerst mit Sport und Psychotherapie behandelt werden sollten, bevor man ihnen diese Medikamente verabreicht.

Ein Mann aus dem Vereinten Königreich, dessen Sohn nach der Einnahme von Citalopram Selbstmord begangen hatte, hat die Selbstmordfälle in Zusammenhang mit der Behandlung mit Antidepressiva in den vergangenen drei Jahren beobachtet. Er hat dafür anonym eine Website samt Kampagne namens AntiDepAware aufgesetzt.

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Er machte sich für die  Studie stark und zeigte, dass allein in diesem Monat mindestens 35 gerichtliche Untersuchungen zu Todesfällen stattfanden, die in Verbindung zu Antidepressiva stehen. Letztes Jahr verzeichnete er mehr als 450 Todesfälle, die mit Antidepressiva in Zusammenhang stehen.

Die Statistiken zeigen, dass das Vereinigte Königreich die siebthöchste Verschreibungsrate für Antidepressiva in der westlichen Welt aufweist. Ungefähr vier Millionen britische Bürger nehmen die Medikamente jedes Jahr zu sich. Die Pharmaunternehmen machen damit jährlich mehr als 200 Millionen £ Umsatz.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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37 Millionen Bienen sterben, als in der Nähe GVO-Felder bepflanzt werden

in Gesundheit/Umwelt

37 Millionen Bienen wurden tot aufgefunden, nachdem in der Nähe Felder mit GVOs (gentechnisch veränderten Organismen) bepflanzt worden waren.

Ungefähr 37 Millionen Bienen auf einer Farm in Kanada sind verendet, nachdem GVO-Getreide in einem nahegelegenen Gebiet angepflanzt worden ist. Das behauptet ein ortsansässiger Imker.

Dave Schuit ist ein Imker, der in Elmwood, Kanada, Honig produziert. Er behauptet, dass seine Farm ungefähr 37 Millionen Bienen (das entspricht etwa 600 Bienenstöcken) verloren hat, seitdem GVO-Getreide in der näheren Umgebung angepflanzt wurde. Berichten zufolge glauben Schuit und andere Imker vor Ort, dass Neonicotinoide, oder „Neonics“, für das vermehrte Sterben der Bienen verantwortlich sind.

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Bildquelle: Flickr, Mark Skipper

„Als sie damit anfingen, das Getreide anzupflanzen, sind unsere Bienen scharenweise gestorben“, sagte Schuit.

In Europa ist die Verwendung der Neonicotinoid-Pestizide auf dem Markt nicht mehr üblich, weil diese Pollen und Nektar verunreinigen. Das führt letztendlich dazu, dass Bestäuber und andere Insekten Schaden nehmen oder sogar getötet werden. Trotz dieser offensichtlichen Gefahren, die mit der Verwendung dieser Chemikalie einhergehen können, wird die Chemikalie in den Vereinigten Staaten in weiten Teilen des Landes noch verwendet.

Neuer Bericht von @foe_us: @EPA gibt den Interessen von @Bayer @Monsanto @SyngentaUS mehr Gewichtung als der Rettung von Bienen #keephivesalives („erhaltet die Bienenstöcke am Leben“)

Imidacloprid und Clothianidin sind zwei der am meisten von Bayer CropScience verwendeten Pestizide. Beide beinhalten auch Neonics und wurden bereits mit vielen großen Fällen von ‚Bienensterben‘ sowohl in Europa als auch in den USA in Verbindung gebracht. Trotz der Gefahren, die mit der Verwendung dieser Chemikalie in Verbindung gebracht werden, werden die Pestizide trotzdem noch regelmäßig verwendet und auf dem Markt verkauft.

Trotz ihrer geringen Größe ist der Einfluss, den die Bienen auf unsere Umwelt haben, fast unvergleichlich. Tatsächlich sind Bienen für die Bestäubung von ungefähr einem Sechstel der blühenden Pflanzen weltweit verantwortlich, sowie für die Bestäubung von ungefähren 400 unterschiedlichen landwirtschaftlich genutzten Pflanzen.

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Bildquelle: Flickr, Rob Gallop

Im Jahr 2010 haben Bienen dazu beigetragen, dass landwirtschafltiche Ernteerzeugnisse im Wert von mehr als 19 Milliarden US-$ allein in den USA erwirtschaftet werden konnten – das entspricht ungefähr einem Drittel der Nahrung, die wir zu uns nehmen. Daher ist es nicht schwer zu erkennen, dass Bienen für die Aufrechterhaltung unseres modernen Nahrungsmittelsystems benötigt werden.

Trotz ihrer offensichtlichen Bedeutung für unser Ökosystem hat sich der Bienenbestand im Laufe der vergangenen Jahrzehnte rasant dezimiert. Genau gesagt sind 44 Prozent der Honigbienen-Kolonien in der Vereinigten Staaten im letzten Jahr ausgestorben; das berichtete das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium letzten Monat.

Das Verschwinden der Bienen – der offizielle Trailer:

Bereits in der Vergangenheit haben Wissenschaftler versucht herauszufinden, warum die Bienenpopulationen so rapide abnehmen. Während es sich bislang nicht beweisen ließ, dass Pestizide die Bienen direkt töten, die mit ihnen Kontakt haben, glauben viele Wissenschaftler, dass es eine starke Verbindung zwischen der Verwendung von Pestiziden und einem Phänomen gibt, das sie als „Colony Collapse Disorder“ (CCD; Völkerkollaps) bezeichnen.

„Wir glauben, dass einige unterschwellige Wechselwirkungen zwischen Nahrung, Pestizid-Belastung und anderen Stressoren zusammentreffen und die Kolonien ausmerzen“, sagte Jeffery Pettis vom Bienen-Forschungslabor des Agricultural Research Service (ARS; etwa: Landwirtschafts-Forschungseinrichtung).

Während über die Ursache eines CCD immer noch umfassend diskutiert wird, glauben einige, dass „die neonicotinoiden Pestizide die Getreidesamen bedecken und dass mit der Verwendung neuer Einzelkornsämaschinen Pestizid-Staub in die Luft aufgewirbelt wird, wenn die Samen eingepflanzt werden.

Einer neuen Studie jedoch zufolge, die in der renommierten wissenschaftlichen Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht wurde, töten neonicotinoide Pestizide Honigbienen, indem sie ihr Immunsystem beschädigen und die Bienen somit nicht mehr in der Lage dazu sind, Krankheiten und Bakterien abzuwehren.

Obwohl wir nicht in der Lage dazu sind zu bestimmen, was genau letztendlich den endgültigen Niedergang der Bienenstöcke auf der ganzen Welt verursacht, können wir dennoch all die wissenschaftlichen Beweise heranziehen, die uns derzeit vorliegen. Daraus wird klar, dass Pestizide einen deutlich negativen Effekt auf Bienenstämme haben.

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Tatsächlich scheinen mittlerweile immer mehr Länder diese Auffassung nach und nach zu teilen. Kanada hat mittlerweile die Verwendung von Imadacloprid auf Feldern mit Sonnenblumen und Getreide verboten; Frankreich hat Bayers Antrag auf die Verwendung von Clothianidin abgelehnt; Italien hat mittlerweile bestimmte Neonicotinoide verboten; und die Europäische Union hat verschiedene Pestizide ebenfalls verboten.

Gerade jetzt überprüfen europäische Wissenschaftler das EU-weite Verbot von drei neonicotinoiden Pestiziden. Bis Ende Januar 2017 werden die EU-Forscher ihre Risikobewertung abschließen und über den Status der Chemikalie entscheiden.

Obwohl sich die Vereinigten Staaten dieser Entscheidung noch nicht angeschlossen haben, erwägen mehrere Staaten – darunter Kalifornien, Alaska, New York und Massachusetts – den Erlass von Gesetzen, die Neonicotinoide verbieten würden. Tatsächlich ist Maryland seit letztem Monat der erste Staat, der einen Beschluss zur Einschränkung von Neonics verabschiedet hat. Das Bestäuber-Schutz-Gesetz (Pollinator Protection Act) verbietet jetzt die Nutzung von Neonicotinoiden durch Endverbraucher im Staat.

Die MD-Gesetzgebung war die erste im Land, die einen Gesetzesentwurf zur Beschränkung der Verwendung von Neonics verabschiedet hat; der Entwurf wird jetzt offiziell zum Gesetz!

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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