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Gesundheit - page 18

Cannabisöl rettet Krebspatienten, der nur noch 18 Monate zu leben hatte

in Krebs
Codex Humanus

Bei David Hibbitt (33) wurde im Juli 2012 Darmkrebs des Stadiums III diagnostiziert und er unterzog sich einer Chemotherapie sowie im März 2013 einer Operation am Christie Hospital in Manchester zur Entfernung des Dickdarms. Aber die schmerzvolle Behandlung konnte ihn nicht heilen. Als ihm gesagt wurde, dass der Krebs die Lymphknoten in der Leistengegend befallen habe, und dass er nur noch 18 Monate zu leben habe, versuchte es David mit Cannabisöl.

„Diesmal sagten sie zu mir, dass es nicht viel gab, das ich tun könne. Im Juli bekam ich nach vielen Nachforschungen etwas Cannabisöl. Ich bekam Chemo und ich kam an einen Punkt, an dem ich wirklich nicht viel tun konnte, ich hatte einfach keine Energie. Im August beschloss ich dann, dass ich genug davon hatte und und mit der Chemotherapie aufhören werde. Im Oktober war am Royal Stoke University Hospital eine Operation zur Entfernung der betroffenen Lymphknoten angesetzt. Aber ich beschloss, weiterhin Cannabisöl zu nehmen, anstatt eine weitere Behandlung zu bekommen, wodurch ich mich gegen weitere Chemotherapie-Sitzungen entschied“, sagte er gegenüber The Daily Mail.

Im Januar 2015 erklärten ihn die Ärzte für krebsfrei. Um ein neues Leben anzufangen, heiratete er im April seine Lebensgefährtin Heather Martin (26), mit der er seit sechs Jahren zusammen war.

David Hibbitt and bride to be Heather Martin at their home in Silverdale, Staffs. A cancer patient who was told he only had 18 months to live has been given the all clear after claiming he was cured by taking -- CANNABIS OIL. See NTI story NTICURE. David Hibbitt, 33, has spent the last two-and-a-half years battling bowel cancer after being diagnosed with the disease in July 2012. The former warehouse worker had various forms of treatment, but last year decided to stop having chemotherapy and take cannabis oil instead, in the hope it would save his life. Now the father-of-one, says he has been cancer-free since his last scan in January and is looking forward to the future.

„Freunde hatten mir von Cannabisöl erzählt und ich wollte zuerst nichts davon wissen. Ich hatte nie was mit Drogen am Hut. Aber im Februar 2014 wurde mir gesagt, dass ich nur noch 18 Monate bis fünf Jahre zu leben habe, und ich hatte das Gefühl, dass ich alles versuchen musste, was ich konnte. Ich hatte das Gefühl, dass mich die Chemotherapie umbringt und dass ich nichts zu verlieren habe. Ich konnte nicht einfach so hinnehmen, dass ich sterben sollte. Ich bezahle 50 Britische Pfund für ein Gramm davon an einen Typen, von dem ich weiß, dass er es macht. Das reicht normalerweise für einen Monat. Es macht einen ziemlich high und haut einen um, aber es ist bei Weitem nicht so schlimm wie eine Chemotherapie. Die Schmerzen schienen einfach zu verschwinden und es scheint funktioniert zu haben. Ich will einfach den Leuten klarmachen, dass es auch noch andere Möglichkeiten gibt“, fügte er hinzu.

Cancer Research UK erklärt, dass es bekannt sei, dass Patienten Cannabisextrakte benutzen, um sich selbst zu behandeln, betonte aber, dass es „keinen guten Beweis“ dafür gebe, dass sie sicher und effektiv seien. Die Wohlfahrtsorganisation unterstützt klinische Versuche zur Anwendung des Medikaments und eines synthetischen Cannabinoids bei der Behandlung von Krebs.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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„Pharmaindustrie schlimmer als die Mafia“

in Gesundheit/Wirtschaft
Codex Humanus

„Das System lässt zu, dass die Pharmaindustrie mehr Menschen umbringt als die Mafia.“

Eigentlich sollen Medikamente den Menschen helfen und der Gesundheit dienen. Doch die Realität sieht anders aus. Das jedenfalls meint der dänische Mediziner Peter Gøtzsche, der zunächst für Arzneimittelhersteller arbeitete und heute das Nordic Cochrane Center in Kopenhagen leitet. Seine These: Die Pharmaindustrie bringt mehr Menschen um als die Mafia. Er hält das gegenwärtige System der Arzneimittelproduktion, -vermarktung und -überwachung für gescheitert.
 

Gøtzsche verweist auf große Hersteller wie Pfizer, GlaxoSmithKline, Eli Lilly und Johnson & Johnson, die große Summen dafür bezahlen, Prozesse wegen Arzneimittelbetrugs zu beenden. „Immer ging es um Betrug und Irreführung, Bestechung oder Vermarktung nicht zugelassener Mittel. Diese Straftaten erfüllen die Kriterien für das organisierte Verbrechen, deshalb kann man von Mafia reden.“ Als weiteres Bespiel nennt er Roche: 2009 verkaufte das Unternehmen in den USA und europäischen Ländern für mehrere Milliarden Dollar und Euro das Grippemittel Tamiflu – veröffentlichte aber nur einen Teil der Studien zur Wirksamkeit. Erst nach großem öffentlichem Druck wurden die Daten zugänglich gemacht. Und danach „nutzt das Mittel noch weniger als befürchtet, kann aber in einigen Fällen schwere Nebenwirkungen auslösen“.

Den Tod in Kauf genommen

Aus Sicht des Mediziners gibt es zahlreiche Beispiele dafür, dass Pharmaunternehmen Mittel auf den Markt brachten, die schädlich und teilweise sogar tödlich waren – wie etwa das Schmerzmittel Vioxx von Merck. Es sei ohne ausreichende klinische Dokumentation auf den Markt gekommen, obwohl bekannt gewesen sei, dass es ein Herzinfarktrisiko darstellt und zum Tod führen kann. Den Schätzungen des Wissenschaftlers zufolge kamen deshalb rund 120.000 Menschen ums Leben. Allein das Antipsychotikum Zyprexa von Eli Lilly kostete laut Gøtzsche etwa 200.000 der 20 Millionen Patienten weltweit das Leben. „Die Pharmaunternehmen sind deshalb sogar schlimmer als die Mafia. Sie bringen viel mehr Menschen um.“

Besser dran ohne Medikamente

Allerdings verdanke man Medikamenten auch eine gute Gesundheit und hohe Lebenserwartung, konstatiert die SZ. „Natürlich gibt es Mittel, die mehr Nutzen als Schaden bieten“, bestätigt Gøtzsche – speziell im Kampf gegen Infektionen, Herzkrankheiten, einige Krebsarten und Diabetes vom Typ 1. „Aber im Verhältnis zu der Menge der Mittel, die verschrieben werden, profitieren nur wenige Menschen tatsächlich davon. Weil Kranken viel zu häufig Arzneien verschrieben werden. Weil die Firmen sogar wollen, dass auch gesunde Menschen ihre Mittel nehmen.“ Er geht davon aus, dass 95 Prozent des für Arzneimittel ausgegebenen Geldes eingespart werden könnte. Menschen könnten dann vermutlich sogar ein längeres und glücklicheres Leben führen. Doch weil die Pharmaindustrie „extrem mächtig und finanziell unglaublich gut ausgestattet“ sei, bleibe die Politik untätig.

Revolution im Gesundheitswesen erforderlich

Auch die Zulassungsbehörden machen laut Gøtzsche „einen ziemlich schlechten Job“ – vor allem die FDA in den USA. „In dieser Behörde gibt es eine Menge Interessenkonflikte und Korruption.“ Im Zweifel entscheide die Behörde eher zugunsten der Pharmaindustrie als zugunsten der Patienten. Weil Studien der Pharmabranche letztlich nur für die Werbung taugten, fordert der Pharma-Kritiker, dass sie immer von unabhängigen Wissenschaftlern vorgenommen werden sollten. „Wir brauchen eine Revolution im Gesundheitswesen: Unabhängige Medikamenten-Tests, für die die Industrie weiterhin zahlen könnte“ – inklusive Veröffentlichung aller Studiendaten, auch der negativen. Außerdem sollte Werbung für Medikamente – auch innerhalb von Fachkreisen – verboten werden.

Zum vollständigen SZ-Interview gelangen Sie hier.

Quelle: https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2015/02/06/pharmaindustrie-schlimmer-als-die-mafia

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Giftcocktail Körperpflege: Der schleichende Tod aus dem Badezimmer

in Gesundheit
Codex Humanus

Dass herkömmliche Körperpflegeprodukte Allergien auslösen können, wissen die meisten von Ihnen. Dass sie aber auch schwere Krankheiten verursachen können, ist kaum jemandem bekannt. Und wer kann sich schon vorstellen, dass die Hersteller in ihre Shampoos oder Cremes gefährliche Substanzen hineinmischen? Schließlich gibt es doch Gesetze und Grenzwerte?

Nun, die gibt es, allerdings längst nicht für alle Substanzen, und man muss sich auch fragen, wer diese Gesetze und Grenzwerte festlegt und auf welcher Basis.

Fakt ist, dass herkömmliche Körperpflegeprodukte extrem gefährlich sind. Und zwar weniger wegen ihrer akuten Giftigkeit, sondern wegen ihrer Langzeitgefahren und des äußerst riskanten „Cocktails“, dem wir uns täglich aussetzen: Die Grenzwerte bedenklicher Substanzen sind sehr schnell überschritten, wenn Sie täglich mehrere Produkte verwenden; viele Substanzen reichern sich darüber hinaus im Körper an; und schließlich können Substanzen auf der Haut und im Körper chemisch miteinander reagieren – was dabei herauskommt und welche Auswirkungen dies auf Ihren Körper hat, ist überhaupt nicht erforscht.

Warum sagt uns das niemand?

„Milde Shampoos enthalten eben milde Substanzen“

Können Sie sich vorstellen, dass Inhaltsstoffe, die zum Beispiel als Konservierungsmittel deklariert sind, auch eine lokal betäubende Wirkung haben? Solche Substanzen mischen die Hersteller gerne „milden“ Babyshampoos bei, damit Ihr Kind nicht weint, wenn Sie ihm die Haare waschen. Tatsächlich jedoch passiert etwas ganz anderes: Das Auge wird kurzfristig betäubt, und Ihr Kind nimmt das Brennen im Auge nicht mehr wahr. Das Resultat: Weil das Auge durch den fehlenden Schmerz – eine notwendige Warnung – keine Tränenflüssigkeit abgibt, gelangen giftige Substanzen leichter ins Auge und damit natürlich auch in den Körper.

Auch Lotionen, die „hautberuhigend“ wirken, enthalten oft ein Lokalanästhetikum, das die Haut einfach für einen gewissen Zeitraum betäubt. In meinem Buch „Giftcocktail Körperpflege“ decke ich 17 solcher Substanzen auf. Doch ich vermute, dass die tat-sächliche Anzahl von Stoffen, die eine lokal betäubende Wirkung haben, in Wahrheit noch viel größer ist.

„Aber ich habe keine Beschwerden und vertrage meine Produkte!“

Dass Sie Ihre Produkte „vertragen“, heißt nicht, dass Sie dagegen immun sind. Es bedeutet lediglich, dass Sie noch nicht daran gedacht haben, dass gewisse körperliche Beschwerden – beispielsweise Konzentrationsschwierigkeiten, dauerhafte Müdigkeit oder andere sogenannte unspezifische Beschwerden – mit diesen Produkten in Verbindung stehen können, das ist alles.

„Aber die Dosis macht doch das Gift!“

Das ist völlig korrekt. Jetzt geht es nur noch darum, herauszufinden, welche Dosis Sie bisher abbekommen haben. Das wissen Sie nicht? Nun, ich weiß es auch nicht, und genau das ist das Problem. Wir haben die Dosierung überhaupt nicht im Griff …

Kind will Zähne nicht putzen

Nehmen wir das Beispiel Fluorid. Fluorid wird immer noch als Allheilmittel gegen Karies und als unverzichtbarer Bestandteil von Zahncremes deklariert (diese Behauptung steht allerdings auf sehr schwachen Beinen). Doch wir nehmen Fluoride nicht nur mit der Zahncreme auf: Viele Speisesalze enthalten inzwischen Fluorid, Kindern verabreicht man Fluoridtabletten, der Zahnarzt führt Behandlungen mit Fluorid durch, Mineralwasser und Leitungswasser sowie zahlreiche Tees und Lebensmittel enthalten (natürliches) Fluorid – das bedeutet, Sie bekommen vermutlich eine erkleckliche Dosis Fluorid verabreicht.

Mehr, als Ihrem Körper lieb ist, denn Fluorid ist weder ein essentieller Nährstoff noch ein essentielles Spurenelement, und der Körper kann nur einen Teil des Fluorids wieder ausscheiden. Der Rest reichert sich im Körper an. Und irgendwann, wenn das sprich-wörtliche Fass übergelaufen ist, reagiert Ihr Körper. Zum Beispiel mit einer reduzierten Gehirnleistung, mit vorzeitigen Alterungserscheinungen, mit Schilddrüsenerkrankungen, Nieren- und Leberschäden, mit Fortpflanzungsstörungen, Knochenerkrankungen und sogar mit Krebs. Das Problem: Schulmediziner sind nicht darauf geschult, eine Fluorid-belastung als Grund für diese Krankheiten in Betracht zu ziehen.

Schulmediziner sind überhaupt nicht darauf geschult, Inhaltsstoffe von Körper-pflegemitteln als Grund für bestimmte Krankheiten in Betracht zu ziehen!

In zahlreichen westlichen Ländern gibt es eine wahre Epidemie von Arthritis, Osteoporose, Hüftbrüchen und chronischer Müdigkeit. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass das Fluorid, das viele von uns täglich in verschiedenen Formen aufnehmen, dafür mitverantwortlich ist. Die Ärzte wissen viel zu wenig über Skelettfluorose, und die frühen arthritischen Symptome sind leicht mit anderen Knochen- und Gelenker-krankungen zu verwechseln. Wie viele Patienten werden mit „Sehnenscheiden-entzündung“, „Repetitive Stress Syndrome“ oder „Arthritis unbekannten Ursprungs“ fehldiagnostiziert?

Der Pharmakologe und Toxikologe Prof. Steynaus sagt, dass Fluoride die stärksten bekannten Breitspektrum-Enzyme sind. Sie hemmen unter anderem auch das Enzym Lipase, das für die Fettverdauung unverzichtbar ist, und zwar bereits ab einer Konzentration von 1:15 Millionen. Und weil durch das Fluorid tausende von Stoffwechsel-vorgängen im Organismus nicht mehr ordnungsgemäß ablaufen, kann es zu Symptomen kommen, die dann mit Zivilisationskrankheiten verwechselt werden. In Wirklichkeit findet jedoch eine schleichende Vergiftung statt.

Schädliche Sonnencreme

„Sonnenschutzmittel schützen vor Hautkrebs“

UVA-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein als UVB-Strahlen und können dadurch mehr Zellen schädigen. UVB-Strahlen verbleiben dagegen an der Hautoberfläche und können deshalb zu Sonnenbrand führen. Sie fördern jedoch auch die Aktivierung von Vitamin D, das für unsere Gesundheit überaus wichtig ist und Krebs vorbeugen kann. Es gibt Forscher, die behaupten, dass auf jeden, der an sonnenbedingtem Hautkrebs gestorben ist, 30 Menschen kommen, die durch Vitamin D vor dem Krebstod bewahrt werden!

Damit wir Vitamin D über Sonnenlicht möglichst gefahrlos aufnehmen können, empfehlen Dermatologen einen möglichst hohen Lichtschutzfaktor (LSF). Doch jetzt nimmt der Irrsinn seinen Lauf, denn: Sonnencremes mit LSF blockieren nämlich vor allem die nützlichen und nur latent schädlichen UVB-Strahlen, aber nur zu einem geringen Teil die viel schädlicheren UVA-Strahlen!

Inzwischen ist mehr als fraglich, ob diese Lichtschutzfilter tatsächlich vor schwarzem Hautkrebs schützen. Es scheint zwar keinen Zweifel daran zu geben, dass Sonnenschutz-mittel vor Sonnenbrand, solaren Keratosen (Verhornungsstörungen der Haut) und weißem Hautkrebs schützen können, doch die bisher einzige randomisierte Studie zu malignen Melanomen ergab keine schlüssigen Ergebnisse.

Ganz im Gegenteil: Obwohl Sonnenschutzprodukte mit UV-Filtern immer häufiger verwendet werden, gibt es nicht weniger, sondern immer mehr maligne Melanome. Ver-schiedene Studien zeigen zudem, dass Menschen, die Sonnenschutzprodukte benutzen und deshalb mehr Zeit in der Sonne verbringen, ein höheres Risiko haben, an schwarzem Hautkrebs zu erkranken.

An diesen Beispielen können Sie sehen, wie komplex die Thematik „Körperpflegeprodukte“ ist.

Lug und Trug, wo man hinsieht

Dass ein „wirksames“ Deo lediglich die Poren in den Achseln verstopft (meist mit giftigen Aluminium-Verbindungen), statt die Entstehung von Schweiß zu verhindern, wussten Sie vermutlich nicht. Durch diese Pfropfen in den Schweißdrüsen wird dann die natürliche Entgiftung der Haut verhindert. Und es gibt immer mehr wissenschaftliche Anzeichen dafür, dass das Aluminium in direkter Verbindung mit der Entstehung von Brustkrebs steht.

Oder wussten Sie zum Beispiel, dass Anti-Schuppen-Produkte nur die Symptome bekämpfen, nicht aber die Ursache? Das bedeutet, sobald Sie das Produkt absetzen, kommen die Schuppen wieder. Deshalb heißt es in der Werbung auch so schön „bei regelmäßiger Anwendung“. Dazu kommt, dass die meisten Anti-Schuppen-Wirkstoffe gefährliche Resistenzen erzeugen, das ungeborene Leben schädigen sowie negative Auswirkungen auf Leber und Immunsystem haben können und häufig auch hormonähnliche Wirkungen aufweisen.

Falls Sie sich schon einmal gefragt haben, wie es die Hersteller schaffen, diese fein duftenden Produkte so wahnsinnig günstig anzubieten – das liegt schlicht und ergreifend daran, dass meist nur die qualitativ minderwertigsten Zutaten verwendet werden. In vielen Fällen sind es auch einfach nur Abfallprodukte. Die meisten davon mit echten Gesundheitsgefahren.

Übrigens: Die deutsche Zahnärzteschaft macht bereits seit 1953 mit der Zuckerindustrie und fluorverarbeitenden Industrie gemeinsame Sache. 1967 kommt es zu einer weiteren Vereinbarung: Der Bundesverband Deutscher Zahnärzte schließt mit der Wirtschaft-lichen Vereinigung Zucker ein Abkommen auf gegenseitige Unterstützung, bekannt als „Süßes Gespräch“.

Das glauben Sie nicht? Das “süße Gespräch” findet man in Nr. 20/1967 der “Zahnärztlichen Mitteilungen” auf Seite 974.
Es wird auch hier erwähnt: http://de.wikipedia.org/wiki/Fluoridierung#cite_note-82

Bei diesen Kooperationen geht es keineswegs darum, Ihre Gesundheit zu schützen, sondern darum, den Zuckerkonsum hoch zu halten und mit giftigem Fluorid Geld zu machen.

So geht man mit Ihrer Gesundheit um …

Ein riskanter Cocktail

Es gibt im Grunde kein herkömmliches Produkt, das keine gefährlichen Substanzen enthält – Duschgel, Shampoo, Spülung, Lotion, Creme, Sonnenschutz, Deo, Parfum, Haarspray, Rasierschaum, Lippenpflege usw. – alle enthalten zahlreiche synthetische Stoffe, gegen die sich der Körper früher oder später wehrt.

Die meisten Hersteller werden Ihnen sagen, dass Sie sich wegen der Inhaltsstoffe keine Sorgen machen müssen. Sie werden zugeben, dass in ihren Produkten zwar viele Chemikalien enthalten sind, dass die Konzentrationen aber sehr gering und damit harmlos sind. Auf den ersten Blick klingt dieses Argument nachvollziehbar. Tatsächlich ist es jedoch eine süß umhüllte Lüge, denn Wissenschaftler haben – wie ich in meinem Buch zeige – bewiesen, dass Menschen, deren Haut immer wieder mit kleinen Mengen gefährlicher Substanzen in Berührung kommt, durchaus großen Schaden davon tragen können!

Die Hautbarriere ist keine undurchlässige Barriere. Das wissen wir spätestens, seit Nikotin- und Hormonpflaster auf den Markt kamen. Diese kleinen Pflaster können die darin enthaltenen Wirkstoffe sehr effektiv in den Blutkreislauf einschleusen und damit die Chemie im Körper völlig verändern. Dieser Vorgang ist bei Körperpflege- und Kosmetikprodukten ganz ähnlich.

Was tun?

Lassen Sie sich nicht länger hinters Licht führen und informieren Sie sich.

Schlagen Sie nach, welche Substanzen Ihre Körperpflegeprodukte enthalten. In meinem Buch „Giftcocktail Körperpflege“ führe ich rund 500 der am häufigsten verwendeten gefährlichen Stoffe auf und erläutere, was sie anrichten können.

Ziehen Sie die notwendigen Konsequenzen: Informieren Sie sich über mögliche Aus-leitungen. Wechseln Sie zu unbedenklichen, gesunden Naturkosmetika. Leider ist auch hier nicht alles Gold, was glänzt. Die Begriffe „Naturkosmetik“ oder „Bio“ sind nicht geschützt. Die Hersteller haben also freie Hand, um ihre Produkte mit gesundheits-gefährdenden, billigen Inhaltsstoffen zu versehen. Und genau das tun sie auch. Ein Naturkosmetik- oder Ökosiegel kann hilfreich sein, muss es aber nicht. Ein Beispiel: Manchmal werden Stoffe erlaubt, die zwar auf natürlichen Rohstoffen basieren und biologisch abbaubar sein müssen, aber an ihrer hautreizenden oder allergenen Wirkung ändert das natürlich nichts.

Gerade die Älteren unter uns sollten einmal darüber nachdenken, denn sie haben diese gefährlichen Substanzen über Jahrzehnte hinweg verwendet. Das bedeutet, in ihrem Körper hat sich vermutlich bereits eine sehr große Menge an Giftstoffen angesammelt. Es ist also durchaus möglich, dass nur noch eine winzige Menge dieser giftigen Chemikalien fehlt, bis Ihr Körper mit einer schweren Krankheit rebelliert. Bitte gehen Sie dieses Risiko nicht ein.

Die Autorin: Marion Schimmelpfennig

– Journalistin, Marketingexpertin
– Entwickelte eine schwere Allergie gegen einen Inhaltsstoff eines herkömmlichen Deos
– Beschäftigte sich daraufhin mit der Gefährlichkeit von Inhaltsstoffen in Körperpflegemitteln
– Recherchierte ein Jahr lang weltweit – in wissenschaftlichen Artikeln, wissenschaftlichen Studien und sprach mit den führenden Wissenschaftlern auf den jeweiligen Gebieten
– Autorin des Aufklärungsbuches „Giftcocktail Körperpflege“
– Hält Vorträge zu diesem Thema
– Betreiberin der Facebook-Seite www.facebook.com/giftcocktailkoerperpflege
– Arbeitet an weiterem Aufklärungsbuch – „Die Mineralwasser- und Getränke-Mafia“

Ihr Buch: Giftcocktail Körperpflege: Der schleichende Tod aus dem Badezimmer (Gebundene Ausgabe)

Quelle: symptome.ch vom 31.03.2014

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Neue Entdeckung beweist, dass Menschen seit mindestens 2.400 Jahren Cannabis benutzen

in Gesundheit
Codex Humanus

Archäologen entdeckten kürzlich in China den Beweis dafür, dass Menschen seit über 2.400 Jahren Cannabis für medizinische Zwecke benutzt haben und bei spirituellen Ritualen einsetzten.

Laut eines Aufsatzes mit dem Titel Ancient Cannabis Burial Shroud in a Central Eurasian Cemetery, der letzten Monat in Economic Botany veröffentlicht wurde, „wurde kürzlich ein außergewöhnlicher Aufbewahrungsort mit Überbleibseln antiker, gut erhaltener Cannabis-Pflanzen in einem Grab auf dem Jiayi-Friedhof von Turpan in Nordwest-China entdeckt“.

Die Forscher unter der Leitung von Hongen Jiang, einem Archäologen an der Universität der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, entdeckten 13 vollständige, weibliche Cannabispflanzen im Grab eines 35-jährigen kaukasischen Mannes. Der Artikel erläutert, dass die Cannabis-Pflanzen „scheinbar in der Region angebaut wurden und absichtlich so angeordnet waren, dass sie als Leichentuch fungierten, das auf einer männlichen Leiche ausgebreitet wurde“. Die Forscher vermuten, dass es sich dabei um einen Schamanen gehandelt haben könnte.

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Eine Radiokarbondatierung ergab, dass das Grab zwischen 2.400 und 2.800 Jahren alt ist.

National Geographic erläuterte die Entdeckung:

„Bei der Grabstätte handelt es um eines von 240 Gräbern, die auf dem Jiayi-Friedhof in Turpan ausgegraben wurden, und das mit der Subeixi-Kultur (die auch als Gushi-Kultur bekannt ist) in Zusammenhang steht, die vor ungefähr 2.000 bis 3.000 Jahren in der Region vorherrschte. Zu der Zeit war die Oase in der Wüste Turpans eine wichtige Station entlang der Seidenstraße.“

Jiang, der Hauptautor des Aufsatzes, erläuterte die Bedeutung ihrer Entdeckung:

„Dies ist sowohl das erste Mal, dass es Archäologen gelungen ist, komplette Cannabis-Pflanzen zu entdecken, als auch das erstmalige Vorkommen ihres Gebrauchs als ‚Leichentuch‘ bei einer menschlichen Grabstätte.“

Jiang wird in National Geographic weiterhin mit den Worten zitiert:

„Diese Entdeckung trägt zu einer zunehmenden Sammlung archäologischer Beweise bei, aus denen hervorgeht, dass Cannabis-Konsum bereits vor tausenden von Jahren überall in der eurasischen Steppe ’sehr beliebt‘ war.“

Der Aufsatz stellt somit fest, dass die Forschungsergebnisse zum Beweis beitragen, dass Menschen seit langer Zeit Cannabis benutzt haben:

„Diese einzigartige Entdeckung liefert neue Erkenntnisse über den rituellen Gebrauch von Cannabis im prähistorischen Zentralasien. Weiterhin offenbaren die fragmentierten Cannabis-Fruchtstände, die in anderen Gräbern des Jiayi-Friedhofs in Turpan entdeckt wurden, zusammen mit ähnlichen Cannabis-Überresten aus gleichaltrigen Gräbern, die in der Region des Altai-Gebirges zum Vorschein kamen, dass Cannabis im ersten Jahrtausend vor Christus durch die einheimische zentralasiatische Bevölkerung für rituelle und/oder medizinische Zwecke benutzt wurde.“ [Hervorhebung hinzugefügt]

2008 entdeckten die Forscher in der Nähe der Region Turpan ein 2.700 Jahre altes Grab, das mit „einem großen Vorrat an Cannabis“ ausgestattet war. Sie gingen davon aus, dass das Grab zu einem kaukasischen Schamanen gehörte, und vermuteten, dass das Gushi-Volk, das die Region zu dieser Zeit besiedelte, „Cannabis zu pharmazeutischen oder divinatorischen Zwecken“ benutzte.

Letztes Jahr fanden Archäologen bei einer Ausgrabung im Kaukasus des südlichen Russlands goldene Wasserpfeifen, die Spuren von Cannabis und Heroin enthielten. Ihre Funde deuteten darauf hin, dass der umherziehende Nomadenstamm der Skythen dort „drogenberauschte“ Rituale abgehalten hat.

Obwohl Cannabis aufgrund seiner Hanffasern verwendet werden kann, die bei der Herstellung von Kleidern, Möbeln und Gebäuden benutzt werden, kamen die Forscher in der Wüste von Turpan zu einem ähnlichen Ergebnis, dass dies nicht der Zweck des Cannabis war, das in dem Grab entdeckt wurde. Sie stellten fest, dass sie in Turpan keinerlei Hanftextilien fanden, und dass die entdeckten Samen in der Grabstätte nicht groß genug waren, um als Nahrungsquelle zu dienen.

Daher, so National Geographic, „vermuten die Forscher, dass dieses Marihuana wegen seines psychoaktiven Harzes angebaut und geerntet wurde, was als eine Art Weihrauch inhaliert oder in Form von Tränken für rituelle oder medizinische Zwecke konsumiert worden sein könnte“.

Obwohl die Regierungen weiterhin Cannabis dämonisieren und alles daran setzen, es zu verbieten (sowie andere Drogen), beweisen die in Economic Botany veröffentlichten Ergebnisse – wie bereits viele vor ihnen -, dass die Menschen bereits eine lange Zeit auf Erfahrungen mit der Pflanze zurückblicken können, bevor die Obrigkeit ein Verbot beschlossen hatte.

Und genauso wie sie es schon vor 2.500 Jahren taten, nutzen die Menschen weiterhin Cannabis, um ihre Spiritualität zu erweitern und sich selbst medizinisch zu behandeln.

Übersetzt aus dem Englischen von TheAntiMedia.org

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Diese 8 Dinge passieren, wenn ihr kein Fleisch mehr esst

in Gesundheit
Codex Humanus

In den vergangenen zehn Jahren ist die Anzahl der Menschen schier explodiert, die auf eine vegetarische oder vegane Ernährungsweise umgestellt haben. Die Gründe für diese Veränderungen der Ernährung beruhen auf ethischen und ökologischen Bedenken, sowie auf Besorgnis hinsichtlich der eigenen Gesundheit.

Im Vereinigten Königreich ist die Popularität des Veganismus in den vergangenen zehn Jahren um 350% gestiegen. Ungefähr 542.000 Briten haben ihren Speiseplan auf eine fleisch- und tierproduktfreie Ernährung umgestellt. Dieser Anstieg der vegetarischen und veganen Ernährungsgewohnheiten ist hauptsächlich auf die jüngere Generation zurückzuführen; denn rund 20% der 16- bis 24-Jährigen im Vereinigten Königreich ernähren sich vegetarisch.

„Die jungen Menschen sind sich heute dessen viel bewusster, welche ökologischen Auswirkungen der Verzehr von Fleisch hat: 2007 waren es 8%, 2013 hingegen 40%.“, sagte die Vegetarian Society. Angesichts dieser monumentalen gesellschaftlichen Veränderungen hat Michelle McMacken – sie ist eine staatlich zertifizierte Internistin und Assistenzprofessorin der Medizin an der NYU School of Medicine und eine enthusiastische Unterstützerin einer pflanzenbasierten Ernährung – eine Liste mit den 7 Dingen zusammengestellt, die passieren, wenn ihr Fleisch aus eurem Speiseplan streicht. Da uns McMackens Artikel inspiriert hat, haben wir eine ähnliche Liste zusammengestellt. Darauf findet ihr ausführliche Informationen zu 8 Dingen, die passieren, wenn ihr auf eine fleischfreie Ernährung umstellt.

Persönliche Gesundheit

Bildquelle: Flickr, Agência Brasil Fotografias (CC BY 2.0)
Bildquelle: Flickr, Agência Brasil Fotografias (CC BY 2.0)

1) Ihr reduziert damit erheblich euer Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken

Studien haben gezeigt, dass ein Ernährungsplan, der tierisches Eiweiß (Proteine) insbesondere aus rotem und weiterverarbeitetem Fleisch enthält, das Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken erheblich erhöht. Eine Studie wurde durchgeführt, um die Diabetesraten bei Veganern und bei Probanden aus der Adventist Mortality Study (Sterblichkeitsratenstudie der Adventisten) und der Adventist Health Study (Gesundheitsstudie der Adventisten) zu vergleichen. Die Adventisten sind Mitglieder der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Die Studie zur Sterblichkeitsrate verglich männliche Adventisten mit männlichen Nicht-Adventisten in Bezug auf die Lebensdauer; die Gesundheitsstudie(n) beschäftigte(n) sich mit den Aspekten des Lebensstils, die vor Krankheiten schützen. In der Diabetesstudie hatte sich die Rate der Erkrankungen bei den Adventisten verdoppelt. Zusätzlich ergab die Studie, dass der Verzehr von Fleisch einmal oder mehrmals pro Woche in dieser Bevölkerungsgruppe im Laufe von 17 Jahren das Risiko für Diabetes um 74 Prozent erhöhte. Das Ergebnis ist auch deshalb so erstaunlich, weil Adventisten den vorherigen Studien zufolge länger lebten und gesünder waren als Nicht-Adventisten.

Man geht davon aus, dass tierisches Fett, tierisch basiertes (Häm) Eisen und Konservierungsmittel mit Nitrat für dieses erhöhte Risiko verantwortlich sind. Studien haben gezeigt, dass sie Schäden an den Zellen in der Bauchspeicheldrüse hervorrufen, Entzündungen verschlimmern, Gewichtszunahme verursachen und beeinflussen, wie unser Insulin funktioniert. Als Gesamtergebnis wird davon ausgegangen, dass es das Risiko einer Diabetes Typ 2-Erkrankung signifikant reduzieren würde, wenn man auf eine fleischfreie Ernährung umstellt. Der Verzicht auf Fleisch könnte ebenfalls dabei helfen, den Zustand bei einer Diabetes-Erkrankung zu verbessern oder sie sogar rückgängig zu machen bei all jenen, die bereits mit dieser Diagnose leben müssen. Schätzungen zufolge sind heute ungefähr 38 Prozent der Amerikaner in einem prä-diabetischen Zustand bzw. stehen kurz davor, an Diabetes zu erkranken.

Bildquelle: Flickr, Kenneth Leung (CC BY 2.0)
Bildquelle: Flickr, Kenneth Leung (CC BY 2.0)

2) Ihr bekommt die richtige Menge – und die richtige Art – von Proteinen

Proteine sind normalerweise das erste Argument, das ein Allesfresser in Verteidigung seiner Ernährung anbringt, wenn man die Fleischberge infrage stellt, die er (oder sie) verschlingt. Wenn ihr jedoch euren täglichen Kalorienbedarf normal deckt, bekommt ihr auch all die Proteine, die ihr braucht, also auch aus einer pflanzenbasierten Ernährung.

In den Vereinigten Staaten nehmen Allesfresser (Omnivoren) mehr als 1,5-mal so viele Proteine zu sich wie als optimale Proteinmenge empfohlen wird. Während viele daran glauben, dass der Verzehr einer exzessiven Menge an Proteinen – insbesondere aus Fleisch – sie stärker und schlanker machen wird, geschieht in der Realität genau das Gegenteil.

Zu viele Proteine werden in Fettzellen gelagert oder zu Abfallprodukten umgewandelt. Das führt zu Gewichtszunahme, Herzkrankheiten, Diabetes, Entzündungen und Krebs bei vielen Personen, die regelmäßig zu viele Proteine zu sich nehmen. Im Vergleich dazu wurden die Proteine aus der pflanzenbasierten Ernährung mit der Prävention von Krankheiten in Verbindung gebracht. Michelle McMacken erklärt es uns:

[D]ie Proteine, die wird in rein pflanzlichen Nahrungsmitteln finden, schützen uns vor vielen chronischen Erkrankungen. Es ist nicht notwendig, die Proteinzufuhr zu überwachen oder Protein-Nahrungsergänzungsmittel zu konsumieren, wenn man sich an eine pflanzenbasierte Ernährung hält: Wenn man seinen täglichen Kalorienbedarf deckt, bekommt man reichlich Proteine. Die Menschen, die am längsten auf diesem Planeten leben und die in so genannten ‚Blue Zones‘ (Blaue Zonen) leben, beziehen ihre Proteine aus etwa 10% der täglichen Kalorienzufuhr – im Vergleich zum Durchschnitt in den Vereinigten Staaten, der 15-20% Kalorien aus Proteinen beträgt.“

Bildquelle: Flickr, James Palinsad (CC BY-SA 2.0)
Bildquelle: Flickr, James Palinsad (CC BY-SA 2.0)

3) Ihr reduziert die Entzündungen in eurem Körper

Fleisch, Käse und andere weiterverarbeitete Nahrungsmittel sind mit erhöhten Entzündungsaktivitäten im Körper in Verbindung gebracht worden. Diese können wiederum zu einer Vielzahl schwerwiegender, chronischer Beschwerden führen, unter denen Betroffene lange Zeit leiden. Dazu gehört die Entwicklung von Arteriosklerose, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Diabetes und Autoimmunerkrankungen – neben vielen weiteren Zuständen.

Studien haben jedoch gezeigt: Wenn ein Betroffener auf eine pflanzenbasierte Ernährung umstellt, kann sich sein Level an C-reaktivem Protein (CRP) dramatisch reduzieren. CRP ist ein Anzeichen für eine Entzündung im Körper. Pflanzenbasierte Nahrungsmittel verfügen über viele Ballaststoffe, Antioxidantien und andere sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe (Phytonährstoffe). Dadurch wirkt eine pflanzenbasiere Ernährungsweise automatisch entzündungshemmend.

Bildquelle: Flickr, sonictk (CC BY 2.0)
Bildquelle: Flickr, sonictk (CC BY 2.0)

4) Ihr verringert euren Blut-Cholesterin-Spiegel

Studien haben ergeben, dass der Umstieg auf eine pflanzenbasierte Ernährung den Blut-Cholesterin-Spiegel um bis zu 35 Prozent verringern kann. Tatsächlich geht man davon aus, dass der Umstieg auf pflanzliche Lebensmittel das Niveau des Blut-Cholesterin-Spiegels in vielen Fällen im selben Maße reduzieren kann wie eine Medikamententherapie. Ein erhöhter Blut-Cholesterin-Siegel führt zu Arteriosklerose, die wiederum das Risiko für Herzkrankheiten und Schlaganfälle erhöht – zwei der hauptsächlichen Todesursachen in den Vereinigten Staaten.

Michelle McMacken erklärt dazu:

„Vollwertige Pflanzenkost reduziert das Cholesterin im Blut. Denn pflanzliche Lebensmittel beinhalten tendenziell sehr wenig gesättigte Fettsäuren und sie haben null Cholesterin. Außerdem sind in einer pflanzenbasierten Ernährung viele Ballaststoffe enthalten, welche den Blut-Cholesterin-Spiegel weiter reduzieren. Soja spielt erwiesenermaßen ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Reduktion von Cholesterin – wenn man sich dafür entscheidet, es mit in den Speiseplan aufzunehmen.“

Bildquelle: Caroline Davis2010 (CC BY 2.0)
Bildquelle: Caroline Davis2010 (CC BY 2.0)

5) Ihr lebt dadurch länger, weil sich eure Gene verändern

Faktoren aus der Umwelt und den eigenen Lebensstil betreffend können Gene an- und ausschalten. Das kann uns dabei helfen, länger zu leben und ein gesünderes Leben zu führen – so lautet das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten Studie. Die Erkenntnis aus den jüngsten Ergebnissen: Eine pflanzenbasierte Diät kann zum Beispiel dabei helfen, die Genexpression von Krebsgenen bei Männern mit einem niedrigen Risiko für Prostatakrebs verringern.

Zusätzlich dazu weiß man, dass eine pflanzenbasierte Diät unsere Telomere verlängert. Das sind die Kappen an den Enden der DNA-Chromosomen, die daran mit beteiligt sind, dass unsere DNA stabil bleibt. Das deutet darauf hin, dass unsere Zellen und unser Gewebe langsamer altern und uns demzufolge weniger anfällig für altersbedingte Krankheiten machen.

Bildquelle: Flickr, Grace Boyle (CC BY 2.0)
Bildquelle: Flickr, Grace Boyle (CC BY 2.0)

6) Euer Darm wird generalsaniert

Das Mikrobiom, das aus Trillionen von Mikroorganismen besteht, produziert lebensnotwendige Nährstoffe, sorgt für die Gesundheit unseres Darmgewebes, schützt uns vor Krebs, aktiviert und deaktiviert unsere Gene. Pflanzennahrungsmittel – und insbesondere solche mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen – helfen bei der Bildung eines gesunden Mikrobioms, indem sie das Wachstum nützlicher Bakterien begünstigen.

Auch dafür hat Michelle McMacken eine Erklärung: „Wegweisende Studien haben gezeigt: Wenn Omnivoren Cholin oder Carnitin essen (die in Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchten, Eiern und Milchprodukten vorkommen), dann produzieren die Darmbakterien eine Substanz, die von unserer Leber in ein toxisches Abfallprodukt namens TMAO (Trimethylamin N-Oxid). TMAO führt dazu, dass sich die Cholesterol-Ablagerungen in unseren Blutgefäßen verschlimmern und erhöht das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle.

Interessanterweise bilden Menschen, die sich von Pflanzen ernähren, kein oder kaum TMAO, nachdem sie eine Mahlzeit mit Fleisch verspeist haben, weil sie ein ganz anderes Darm-Mikrobiom haben. Es dauert nur ein paar Tage, bis sich die Muster unserer Darmbakterien verändern – die Vorzüge einer pflanzenbasierten Ernährung haben schnell Auswirkungen!“

Ökologische und ethische Bedenken

Bildquelle: Flickr, the U.S. Department of Agriculture (USDA) (CC BY 2.0)
Bildquelle: Flickr, the U.S. Department of Agriculture (USDA) (CC BY 2.0)

7) Ihr werdet dabei helfen, die Umwelt zu retten

Landwirtschaftliche Tierhaltung ist die größte Einzelbeiträgerin bei der Erzeugung von Treibhausgasen. Sie ist verantwortlich für 51 Prozent der Treibhausgasemissionen weltweit. Zusätzlich dazu ist die landwirtschaftliche Tierhaltung auch der Hauptgrund für die Waldrodung, für das Aussterben von Arten und für den Verbrauch von Land und Wasser. Tatsächlich werden 40 Prozent der Landflächen weltweit dafür verwendet, um die Bevölkerung des Planeten mit Nahrung zu versorgen. Die große Mehrheit dieser Landflächen – so viel wie 30 Prozent der eisfreien Flächen auf der Welt insgesamt – werden dafür verwendet, um Nutzvieh zu füttern.

Um all diese Nutzpflanzen anpflanzen zu können, wird regelmäßig eine große Menge Wasser benötigt. Tatsächlich wird ein Drittel des Süßwassers weltweit verwendet, um die Aufzucht und Weiterverarbeitung von Nutzvieh aufrechtzuerhalten – dazu gehören auch Produkte wie Fleisch, Milch und Eier. Bei der Tierzucht werden nicht nur unsere begrenzten Ressourcen an Land beansprucht. Die Ozeane leiden auch unter den Effekten der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Die Überfischung dezimiert rapide den Tierbestand in den Weltmeeren und verursacht dadurch nachhaltige Schäden an den Ökosystemen, die lebensnotwendig für unser eigenes Überleben sind. Schätzungen zufolge könnten die Ozeane bereits im Jahr 2048 leergefischt sein.

Bildquelle: Flickr, Oikeutta eläimille (CC BY 2.0)
Bildquelle: Flickr, Oikeutta eläimille (CC BY 2.0)

8) Ihr unterstützt nicht länger Grausamkeit gegenüber Tieren

Egal, welchen Illusionen viele von uns gerne über die Haltung von Nutzvieh Glauben schenken würden – etwa, dass Kühe, Schweine, Hühner allesamt glücklich auf den Weiden umherstreifen –  die Realität der Industrie zeichnet leider ein komplett anderes Bild. Die Mehrzahl der Tiere, die in der Nutzviehhaltung zur Welt kommen, werden in Massentierhaltungsbetrieben großgezogen. Das ist die weltweit schnellste Methode, wie man Tiere „produzieren“ kann.

Tiere, die in einer solchen Umgebung hochgezüchtet werden, wachsen in Elend und überfüllten Käfigen auf, werden armselig und unmenschlich behandelt. Das Ergebnis: Die Tiere, die unter solchen Bedingungen aufwachsen, leiden unter einem extrem schlechten Gesundheitszustand – sowohl körperlich als auch geistig – der Stress begünstigt, sowie Aggressionen und die Ausbreitung von Krankheiten. Schaltet also euer Gewissen und euren Menschenverstand ein, wenn ihr das nächste Mal Fleisch essen wollt.

Bildquelle des Titelbilds: Flickr, David Blackwell. (CC BY-ND 2.0). Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Die neue Cannabis-Kapsel wirkt so stark, dass sie jedes Schmerzmittel ersetzen kann

in Gesundheit
Codex Humanus

Auf der ganzen Welt werden die Leute immer aufgeschlossener gegenüber natürlichen Heilmitteln und alternativen Behandlungsmethoden.

Jedoch ändert das nichts an der Haltung der großen Pharmakonzerne, die trotz der zahlreichen gut dokumentierten und starken Nebenwirkungen ihrer Medikamente, diese der Allgemeinheit aufzwingen wollen.

Die allumfassenden gesundheitlichen Vorteile von Cannabis werden in der breiten Öffentlichkeit zunehmend akzeptiert und von zahlreichen Studien in der jüngeren Vergangenheit untermauert.

Die Foria Relief Company hat auf der Grundlage aromatischer Kakaobutter sogar ein Scheidenzäpfchen erfunden, das ein perfekter Ersatz für Vicodin, Midol und Ibuprofen ist. Es behandelt effektiv Periodenkrämpfe, indem die Muskeln entspannt werden. Außerdem führt es nicht zu psychotropen Eigenarten.

Es wird aus Cannabis hergestellt, das frei von Pestiziden und Zusatzstoffen ist. Darum werden ihre aktiven Inhaltsstoffe bei einem nicht-mikrobiellen Verfahren eingesetzt und mit exakten Gaben kombiniert: 60mg Tetrahydrocannabinol (THC) und 10mg Cannabidiol (CBD).

Die Schmerzen werden durch THC unterdrückt, welches die für die Glücksgefühle zuständigen Areale im Cannabinoid-System des Gehirns anregt. CBD entspannt die Muskeln, behandelt Spasmen und hat eine vorteilhafte Auswirkung auf Entzündungsmechanismen innerhalb des Körpers.

Laut einer Frau, die das Scheidenzäpfchen ausprobierte, entspannten sich dadurch ihre verkrampften Muskeln und die Taillenschmerzen wurden gelindert. Sie erklärte, dass sie das Gefühl hatte, als ob der Bereich unterhalb der Gürtellinie bis zu den Oberschenkeln „in irgendeiner anderen Galaxie schweben“ würde.

Allerdings wird dieses erstaunliche Heilmittel nur in Kalifornien verkauft und wurde noch nicht von der [US-Gesundheitsbehörde] FDA zugelassen. Wenn Sie sich daher dazu entschließen, es zu benutzen, achten Sie darauf, sich vorher von Ihrem Arzt beraten zu lassen, auch wenn es bislang keine Beschwerden von Leuten gegeben hat, die es ausprobiert haben.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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Wissenschaftler finden Frucht in Australien, die Krebs heilen kann – Mainstream-Medien schweigen

in Gesundheit
Codex Humanus

Man geht mittlerweile davon aus, dass eine von zwei Personen im Laufe ihres Lebens an Krebs erkrankt. Das entspricht 50% aller Menschen auf der ganzen Welt. Wenn ein mögliches Heilmittel dagegen gefunden würde, könnte man doch eigentlich erwarten, dass darüber in allen Mainstream-Nachrichten berichtet würde, richtig? Doch leider leben wir nicht in solch einer Welt. Ungeachtet dessen, ist es diese Entdeckung allemal wert, dass man darüber Bescheid weiß und die Information an andere weitergibt.

Laut ABC News hat eine acht Jahre dauernde Studie unter Leitung von Dr. Glen Boyle vom QIMR Berghofer Medical Research Institute in Brisbane bestätigt, dass ein Präparat aus einer seltenen Beere, die ausschließlich in Australien wächst, imstande ist, Tumore abzutöten. Die Beere, die auch als Hylandia dockrillii bekannt ist, beinhaltet einen einzigartigen Wirkstoff namens EBC-46, der sowohl Tumore in Kopf und Hals als auch Hautkrebs abtötet. In beinahe 75% der Fälle, sagt Dr. Boyle, seien die Krebszellen NICHT zurückgekommen.

Er erklärt:

Es gibt einen Wirkstoff im Samen – es ist ein sehr, sehr komplizierter Vorgang, diesen Wirkstoff zu isolieren, und wir wissen nicht, warum er überhaupt da ist. Das Präparat funktioniert im Wesentlichen auf drei Arten: Es tötet direkt die Tumorzellen ab, es unterbricht die Blutzufuhr und es aktiviert auch das körpereigene Immunsystem, um das hinterlassene Durcheinander wieder in Ordnung zu bringen.

Die Wissenschaftler sind darüber erstaunt, wie schnell der in der Beere enthaltene Stoff wirkt, als auch über das Ausbleiben von Nebenwirkungen bei der Behandlung. Bei Versuchen wirkte das Medikament innerhalb von 5 Minuten und Tumore verschwanden innerhalb von Tagen.

Wenn man einen Tumor behandelt, dauert es normalerweise mehrere Wochen, bevor er sich aufgelöst hat, aber in diesem Fall geht es sehr, sehr schnell, erklärt Dr. Boyle. Es gibt eine Lilafärbung des Bereichs und des Tumors selbst, die man innerhalb von 5 Minuten sehen kann, und wenn man am nächsten Tag zurückkommt, ist der Tumor schwarz, und einige Tage später ist der Tumor bereits zurückgegangen.

Die ersten Versuche wurden mit Ratten, Pferden und Hunden durchgeführt, weshalb Dr. Boyle und sein Team darum bemüht sind, die vorklinischen Versuche fortzusetzen, um ihre Effektivität bei Menschen weiter zu testen. Das obige Video schildert die unglaubliche Erfahrung der ersten Frau, die an einem solchen Versuch teilgenommen hat.

Wenn sich die Beere als wirksam bei der Bekämpfung bei Menschen herausstellt, sagt Dr. Boyle, muss sie als eine zusätzliche Behandlungsoption anstatt eines Ersatzes für eine Chemotherapie oder Operation angeboten werden. Er sagt, besonders älteren Patienten, die sich keiner weiteren Chemotherapie oder keiner Vollnarkose unterziehen können, sollte die Behandlung angeboten werden.

Nach ganzheitlichen Ärzten wie Dr. Lodi, dessen Spezialität die Krebsbehandlung mit niedrig dosierter Chemotherapie und pflanzlicher Ernährung ist, könnte die Beere eine weitere wirkungsvolle Methode sein, dem Körper auf natürliche Weise gegen Krebs zu helfen.

Übersetzt aus dem Englischen von TrueActivist.com

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9-jähriger autistischer Junge spricht seine ersten Worte dank „kontroverser“ Cannabis-Behandlung

in Gesundheit
Codex Humanus

Als er erst 10 Monate alt war, wurde bei dem in Puerto Rico lebenden Kalel Santiago eine seltene Form von Kinderkrebs festgestellt, die als Neuroblastom bekannt ist, und die über zwei Jahre Operationen, Chemotherapie und Strahlenbehandlung nach sich zog. Als er 3 war, wurde Kalel als krebsfrei erklärt, jedoch war die Freude über den Triumph im schmerzvollen Kampf gegen die tödliche Krankheit nur von kurzer Dauer.

Bei ihm wurde schwerer, nonverbaler Autismus diagnostiziert. Einige Kinder mit nonverbalem Autismus haben Schwierigkeiten zu sprechen, während andere überhaupt nicht sprechen. Kalel fiel in die zweite Kategorie.

Abiel Gomez Santiago, Kalels Vater, sagte zu Yahoo News: „Während er im Krankenhaus war, bemerkten wir, dass er überhaupt nicht spricht und er hatte ein seltsames Verhalten an sich, das nicht in Ordnung war, dazu folgte ein Flattern der Hände und ein Gehen auf Zehenspitzen. Aber wir warteten, bis er 3 und krebsfrei war, um sein Verhalten zu untersuchen.“

Abiel und seine Frau Gladys begannen daraufhin, sich sowohl mit nonverbalem Autismus auseinanderzusetzen als auch sämtliche Therapien zu finden, die dabei helfen könnten, die Störung ihres Sohnes zu lindern. Weil sie Kalel einschulen wollten, erhielten sie für ihn die Aufnahme in einer Surf-Therapie-Schule in der Nähe ihres Zuhauses. Danach stießen die Eltern durch eine Spendenveranstaltung im April auf eine neue, jedoch kontroverse Behandlung, von der behauptet wurde, dass sie auf dramatische Weise die Symptome von Epilepsie und Autismus erleichtern: Hemp Health, ein Hanföl, das reich an zusammengesetztem Cannabidiol (CBD) ist.

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Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) erklärt, dass Produkte wie Hemp Health unsicher und unreguliert seien. Und deshalb ist ihr Verkauf  als „Nahrungsergänzungsmittel“ illegal. Allerdings ist Hemp Health nicht verschreibungspflichtig, da es aus Hanf – und nicht aus Marihuana – gewonnen wird.

Die Santiagos waren sich der negativen Wahrnehmung im Zusammenhang mit Cannabisöl bewusst; jedoch nahmen sie eine kleine Probeflasche Hemp Health, um sie Kalel zu verabreichen, als Puerto Rico im Mai 2015 Marihuana für medizinische Zwecke legalisiert hatte.

Als sie ihm Hemp Health zweimal täglich (wie auf dem Etikett angegeben) für nur zwei aufeinanderfolgende Tage direkt in den Mund gesprüht hatten, waren sie erstaunt, das Ergebnis zu „hören“: Kalel sprach seine ersten Worte.

Er überraschte uns in der Schule, indem er die Vokale A-E-I-O-U sprach. Es war das allererste Mal. Sie können sich nicht vorstellen, was wir dabei empfanden, zum ersten Mal Kalels Stimme zu hören. Es war erstaunlich. Wir sagten zu uns, nun, das einzige, was wir anders gemacht hatten, war, das CBD zu benutzen. Es war nicht lange davor, als Kalel Konsonanten benutzte und Klänge in Worte verwandelte. Er sagte, „amo mi mama“, was „ich liebe meine Mutter“ bedeutet. Ich weiß nicht, wie ich den CBD-Herstellern danken soll.

surfKalel mit Dr. Giovanni Martinez während der Surf-Therapie

Obwohl man nicht vergessen darf, dass dieselben Behandlungen nicht bei jedem funktionieren, kann die Erfahrung der Santiagos jedoch nicht als „anekdotische Evidenz“ abgestempelt werden, da sie eindeutig nachweist, dass Hanföl heilende Eigenschaften besitzt. Kalels Surf-Therapeut, Dr. Giovanni Martinez, ein klinischer Psychologe in Puerto Rico, der seine eigenen Forschungen über CBD durchführt, sagte gegenüber Forbes:

Kalel begann das Produkt vor drei Wochen zu benutzen. Er war ein absolut nonverbaler Patient. Er machte nur Geräusche. Die einzige Veränderung bei seinen Behandlungen, war die Verwendung von CBD. Ich bin sehr beeindruckt von den Sprachfähigkeiten, die er sich angeeignet hat. Als Kalel nicht kommunizieren konnte, verschlechterte sich sein Verhalten, weil er sich entsprechend seiner Frustrationen benahm, aber als er seine Kommunikationsfähigkeiten erweiterte, hat sich sein Benehmen verbessert. Er lacht jedesmal, wenn er seine Stimme hört.

Ironischerweise stuft die FDA CBD-basierte Behandlungen als riskant ein, indem sie darauf besteht, dass es sehr wenige „laborgestützte“ Studien gebe, die Cannabinoide mit einer Behandlung für Autismus verknüpfen, aber sie versäumt dabei, die auf dem realen Leben basierenden Erfahrungen tausender Eltern (die sich für Hanföl entschieden und damit ihre Kinder heilten) als Beweis dafür zu berücksichtigen, seine Verwendung zu legalisieren oder zu regulieren.

Sollten Eltern von schwer autistischen Kindern zur Linderung auf medizinisches Marihuana zurückgreifen, wenn sie nichts zu verlieren haben? Ist Hemp Health eine Bedrohung oder ein winziger Hoffnungsschimmer? Bitte teilen Sie Ihre Gedanken im nachfolgenden Kommentarbereich mit…

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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Warum ist Marihuana verboten? Die wahren Gründe sind schlimmer als man denkt

in Gesundheit
Codex Humanus

Überall auf der Welt fragen immer mehr Leute: Warum ist Marihuana verboten? Warum kommen immer noch Leute für seinen Gebrauch oder Verkauf ins Gefängnis?

Die meisten von uns nehmen an, dass es daran liegt, weil sich irgendjemand, irgendwo an einen wissenschaftlichen Beweis gemacht und herausgefunden hat, dass Cannabis schädlicher ist als andere Drogen, die wir die ganze Zeit nutzen – wie Alkohol und Zigaretten.

Irgendjemand hat es zu unserem Besten herausgefunden

Aber als ich damit begann, mich durch die offiziellen Archive zu wühlen – während ich für mein Buch Chasing The Scream: The First and Last Days of the War on Drugs recherchierte – um herauszufinden, warum Cannabis in den 1930ern verboten wurde, entdeckte ich, dass das nicht passiert ist.

Ganz und gar nicht.

1929 wurde ein Mann namens Harry Anslinger vom Department of Prohibition in Washington DC angeklagt. Aber das Alkoholverbot war ein Desaster. Die Gangster hatten ganze Stadtviertel unter ihre Kontrolle gebracht. Alkohol wurde – von Kriminellen kontrolliert – sogar noch schädlicher.

Und so endete schließlich das Alkoholverbot – und Harry Anslinger war besorgt. Denn er war für eine riesige Regierungsabteilung verantwortlich, die nichts zu tun hatte. Bis dahin hatte er gesagt, dass Cannabis kein Problem sei. Es schadet den Leuten nicht, erklärte er, und „es gibt keinen absurderen Denkfehler“, als die Idee, dass es die Leute gewalttätig mache.

Aber dann verkündete er plötzlich – als seine Abteilung eine neue Aufgabe brauchte -, dass er seine Meinung geändert habe.

Er erklärte der Öffentlichkeit, was passiert, wenn man Cannabis raucht.

Erstens wird man in einen „delirierenden Wahnsinn“ geraten. Dann wird man von „Träumen…von einer erotischen Art“ erfasst. Anschließend wird man „die Fähigkeit zusammenhängenden Denkens verlieren“. Schließlich wird man den unausweichlichen Endpunkt erreichen: „Geistesstörung“.

Marihuana verwandelt einen Menschen in eine wilde Bestie. Anslinger warnte, dass wenn Marihuana auf der Treppe Frankensteins Monster begegnet, das Monster vor Schreck tot umfallen würde.

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Bildtext: „Das abscheulichste Verbrechen von 1933: Victor Licata, Tampa, Florida, ermordete am 17. Oktober 1933 unter dem Einfluss von Marihuana seine Mutter, seinen Vater, seine Schwester und zwei Brüder während sie schliefen MIT EINER AXT .“

Harry Anslinger wurde besonders von einem Fall geradezu besessen. In Florida erschlug ein Junge namens Victor Licata seine Familie mit einer Axt. Anslinger erklärte gegenüber Amerika: Das passiert, wenn man „das dämonische Kraut“ raucht. Der Fall wurde allgemein bekannt. Die Eltern in den USA waren entsetzt.

Aber welchen Beweis hatte Harry Anslinger? Es stellt sich heraus, dass er zu dieser Zeit an die 30 führende Wissenschaftler zu diesem Thema anschrieb, indem er fragte, ob Cannabis gefährlich sei und ob es verboten werden sollte.

29 schrieben zurück und sagten „nein“.

Anslinger griff den einzigen heraus, der „ja“ sagte und präsentierte ihn der Welt. Die Presse – die von Victor Licatas Axt besessen war – feuerte sie an.

In einer Panik, die von Amerika Besitz ergriff, wurde Marihuana verboten. Die USA sagten zu anderen Ländern, dass sie dasselbe tun müssten. Viele Länder sagten, dass es eine dumme Idee sei und weigerten sich, es zu tun. Zum Beispiel entschied Mexiko, dass ihre Drogenpolitik von Ärzten geleitet werden sollte.

Ihr medizinischer Rat war, dass Cannabis diese Probleme nicht auslöste und sie weigerten sich, es zu verbieten. Die USA tobten. Anslinger wies sie an, dass sie der vorgegebenen Linie Folge zu leisten hätten. Die Mexikaner hielten zunächst durch – bis die USA letztendlich den Nachschub aller legalen Schmerzmittel nach Mexiko unterbrachen. Die Leute begannen in ihren Krankenhäusern qualvoll zu sterben. Und so entließ Mexiko mit Bedauern seine Ärzte – und startete seinen eigenen Drogenkrieg.

Aber zuhause wurden Fragen gestellt. Ein führender amerikanischer Arzt namens Michael Ball schrieb verwirrt an Harry Anslinger. Er erklärte, er hätte als Medizinstudent Cannabis benutzt, und es hätte ihn nur schläfrig gemacht. Vielleicht treibt Cannabis eine kleine Anzahl von Leuten in den Wahnsinn, sagte er – aber wir müssen einige wissenschaftliche Studien finanzieren, um es herauszufinden.

Anslinger schrieb standhaft zurück: „Das Marihuana-Übel kann nicht länger aufgeschoben werden“, erklärte er, und er würde keine unabhängige Wissenschaft finanzieren. Weder jetzt noch zu einem anderen Zeitpunkt.

Jahrelang kamen Ärzte auf ihn mit Beweisen zu, dass er falsch lag, und er begann sie anzublaffen, indem er zu ihnen sagte, sie würden „ein gefährliches Terrain betreten“ und sie sollten ihre Zunge im Zaum halten.

Heute lebt der größte Teil der Welt immer noch unter dem Cannabis-Verbot, das Harry Anslinger im Zuge der landesweiten Panik eingführt hat, die Victor Licatas Blutrausch gefolgt ist.

Aber die Sache hat einen Haken. Jahre später schaute sich jemand die psychiatrischen Akten von Victor Licata an.

Es stellte sich heraus, dass es keine Beweis dafür gibt, dass er je Cannabis genommen hatte.

Es gab in seiner Familie eine Menge Geisteskrankheiten. Es wurde ihnen ein Jahr vorher gesagt, dass er in eine Anstalt eingewiesen werden müsse – aber sie weigerten sich. Seine Psychiater erwähnten in Zusammenhang mit ihm nie Marihuana.

Also macht Cannabis die Leute verrückt?

Der frühere Chefberater in Drogenangelegenheiten der britischen Regierung, David Nutt, erklärt – wenn Cannabis auf direktem Weg Psychosen verursachen würde, dann würde es sich leicht feststellen lassen.

Wenn der Cannabis-Konsum steigt, würden auch Psychosen zunehmen. Und wenn der Cannabis-Gebrauch sinkt, dann würden Psychosen abnehmen.

Ist das also passiert? Wir haben eine Menge Daten aus vielen Ländern. Und es zeigt sich, dass das nicht der Fall ist. Zum Beispiel hat in Großbritannien der Cannabis-Gebrauch seit den 1960ern um den Faktor 40 zugenommen. Und die Psychose-Raten? Sie sind stabil geblieben.

Tatsächlich legt der wissenschaftliche Beweis nahe, dass Cannabis sicherer als Alkohol ist. Alkohol tötet jedes Jahr 40.000 Menschen in den USA. Cannabis bringt niemanden um – obwohl Willie Nelson sagt, dass einer seiner Freunde starb, als ein Cannabis-Bündel auf seinen Kopf fiel.

Darum forderte 2006 ein junger Mann in Colorado namens Mason Tvert den damaligen Bürgermeister von Denver und späteren Gouverneur, John Hickenlooper, heraus. Hickenlooper besaß eine Kleinbrauerei mit Schenke, die im ganzen Staat Alkohol verkaufte, und sie machte ihn reich. Aber er sagte, Cannabis sei gefährlich und müsse verboten werden. Und so forderte Mason ihn heraus – zu einem Duell. „Du bringst einen Kasten Bier mit. Ich bringe eine Packung Joints mit. Für jedes Bier, das Du trinkst, rauche ich einen Joint. Wir werden sehen, wer zuerst stirbt.“

Es war das ultimative High Noon

Mason machte sich daran, in seinem Staat eine Kampagne zur Legalisierung von Cannabis zu führen. Seine Mitbürger stimmten mit 55% dafür. Nun können Erwachsene in zugelassenen Geschäften legal Cannabis kaufen, wo sie besteuert werden – und das Geld wird dafür benutzt, um Schulen zu bauen. Nach eineinhalb Jahren, seitdem sein System umgesetzt wurde, stieg die Zustimmung für die Legalisierung auf 69%. Und sogar Gouverneur Hickenlooper hat damit begonnen, es als „gesunden Menschenverstand“ zu bezeichnen.

Oh – und Colorado war bis jetzt nicht voll von Leuten, die ihre Familien totschlagen.

Ist es nicht an der Zeit, dass wir auf die Wissenschaft hören – und endlich Victor Licatas Axt beiseite legen?

Über den Autor

Johann Hari ist ein britischer Journalist und Autor. Dieser Artikel ist adaptiert von seinem New York Times-Bestseller Chasing The Scream: The First and Last Days of the War on Drugs. Klicken Sie hier, um herauszufinden, warum Glenn Greenwald, Noam Chomsky, Bill Maher, Naomi Klein und Elton John es gelobt haben.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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Russland verabschiedet vollständiges Verbot für Produktion und Import von GMOs

in Gesundheit/Umwelt
Codex Humanus

Nach monatelangen hitzigen Debatten hat Russland sich dafür entschieden, den gesamten Anbau von GMO-Saatgut (genetically modified organisms; genetisch veränderte Organismen) und die GMO-Tierzucht in der Russischen Föderation zu verbieten. Am 24. Juni hat die russische Duma die dritte und finale Version eines Gesetzesentwurfes verabschiedet, der den Import und die Produktion von genetisch modifizierten Organismen verbietet.

Im Jahr 2015 hat der stellvertretende Premierminister Arkady Dvorkovich die Entscheidung verkündet, dass GMOs verboten werden sollen. Bis vor kurzem jedoch gab es in der Russischen Föderation keinerlei legale Strafen für die Produktion oder den Import von GMO-Saatgut zur Pflanzenzucht und entsprechend zur GMO-Tierzucht.

Nach dem neuen Recht hat die russische Regierung auch die Möglichkeit, jeglichen Import von GMO zu verbieten, von denen sie glaubt, dass sie einen negativen Einfluss auf die menschliche Gesundheit oder die Umwelt haben werden.

 

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Bildquelle: Flickr, Donna Cleveland

„Das Landwirtschaftsministerium spricht sich eindeutig gegen GMOs aus; die russischen Produkte werden sauber bleiben.“ Das erzählte der Landwirtschaftsminister Alexander Tkachev der Presse.

Wie in dem neuen Gesetz beschlossen wurde, stärkt die Gesetzgebung „Maßnahmen, die darauf abzielen, sämtliche Arten der Aktivitäten zu überwachen, die mit GMOs in Verbindung stehen. Es beugt der Freisetzung von GMOs in die Umwelt vor und verbessert die Konsequenzen, falls eine solche Freisetzung durchgeführt wird.“

Befürwortern des Verbots zufolge wird das neue Gesetz Russland dabei unterstützen, die saubersten landwirtschaftlichen Produkte weltweit zu erzeugen. Gleichzeitig glauben Gegner des Verbots, dass das Verbot der derzeitigen russische Landwirtschafts-Lobby zugutekommt. Es ist bekannt, dass diese die Konkurrenz auf den Weltmärkten fürchtet und selbst nicht in die Entwicklung neuer Technologien involviert sein möchte.

Die Entscheidung ist trotz des steigenden Drucks durch das westliche GMO-Kartell auf individuelle Mitglieder der Duma und auf die russischen Wissenschaftler gefällt worden.

Wenig überraschend startete die Pro-GMO-Lobby einen Versuch, die Verabschiedung des Verbots zu verhinden, nachdem der erste Entwurf des GMO-Gesetzes diskutiert und für mögliche Revisionen verschickt worden war. Nach der Veröffentlichung eines neuen Berichtes, der von sich selbst behauptet, ein vollständiger Prüfungsbericht vergangener Studien zu den gesundheitlichen Auswirkungen und der Lebensmittelsicherheit von GMOs zu sein, verbreitete sich die Geschichte im ganzen Land.

Nach einer genaueren Betrachtung des besagten Artikels wurde jedoch enthüllt, dass die Wissenschaftler, die an dieser Studie beteiligt waren, keine geringeren waren als Alexander Y. Panchin vom Institut für Informations-Transmissions-Probleme (IITP, Institute for Information Transmission Problems) der Russischen Akademie der Wissenschaften (RAS, Russian Academy of Science) und Alexander Tuzhikov, ein wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bascom-Palmer-Augeninstitut (Bascom Palmer Eye Institute) von der University of Miami, der sich auf Informatik und Bioinformatik spezialisiert hat.

Zusätzlich zu den mangelnd qualifizierten Wissenschaftlern, unter deren Anleitung die Studie durchgeführt worden war, wurde ebenfalls aufgedeckt, dass der Bericht lediglich sieben veröffentlichte wissenschaftliche Artikel untersuchte – viele davon waren von Monsanto oder anderen GMO-Firmen beeinflusst worden.

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Bildquelle: Flickr, erdquadrat

„Wir haben eine statistische Neuanalyse durchgeführt und die experimentellen Daten einer Prüfung unterzogen, die in einigen dieser Studien vorgelegt werden. Wir haben herausgefunden, dass die Daten ziemlich oft im Widerspruch zu den Schlussfolgerungen der Autoren tatsächlich schwache Beweise für Schaden liefern, der nicht vom Zufall differenziert werden kann“, schrieben Panchin und Tuzhikov in ihrem Abstract.

Nach der Veröffentlichung des Berichts traf sich Vladimir Fortov, der Präsident der Russischen Akademie der Wissenschaften, mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin. Das Treffen stellte einen Versuch dar, Putin von all den Vorzügen der GMOs zu überzeugen. Wie die Sachlage schon andeutet, ging das Treffen für den Forscher alles andere als erfolgreich aus.

In Reaktion auf die Behauptungen, die im Bericht von Panchin und Tuzhikov erhoben wurden, haben Forscher von der Nationalen Assoziation für genetische Sicherheit (OAGB, All-National Association for Genetic Safety), die aus einer Gruppe führender Forschender im Bereich der GMO besteht, hervorgehoben, dass die Methodologie, die für den Bericht angewandt wurde, fehlerbehaftet war.

„Die statistische Analyse wurde unter Verwendung der Bonferroni-Methode durchgeführt, die (…) die Abwesenheit eines Effekts anzeigen kann, der in Wirklichkeit vorhanden ist (…) Diese Methode ermöglicht es nicht, die toxischen Effekte der Objekte zu identifizieren, sondern diese Methode verbirgt stattdessen sogar die toxischen Effekte.“

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der wissenschaftlichen Beweise stetig angestiegen, welche die Theorie unterstützen, dass GMOs weder sicher für den menschlichen Verzehr sind noch für die Umwelt und für die einheimischen Tiere (insbesondere nicht für die bestäubenden Insekten). Letztes Jahr entschied sich mehr als die Hälfte der 28 Länder in der Europäischen Union (EU) dafür, den Anbau von GMO-Feldfrüchten zu verbieten.

Bild: Flickr, U.S. Department of Agriculture. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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