Category archive

Welt - page 110

Wenn die Reichen [DU] nur 25 % weniger Nahrungsmittel wegwerfen, könnten die Armen essen

in Welt

Hast Du gewusst, dass jedes Jahr 1,3 Mrd. Tonnen Nahrungsmittel, ca. ein Drittel aller produzierten Lebensmittel, weggeworfen werden, davon ca. 45 % des gesamten Obst- und Gemüseanbaus, 35 % der Meerestiere, 30 % des Getreides, 20 % der Milchprodukte, 20 % der Fleischproduktion, obwohl 795 Millionen Menschen auf dieser Erde permanent an Hungersnot und Mangelernährung leiden?

Hast Du gewusst, dass dies bedeutet, dass riesige Mengen an Ressourcen, die für die Lebensmittelproduktion verbraucht werden, verschwendet werden, und dass der Ausstoß von Treibhausgas, den die Lebensmittelindustrie dabei verursacht, auch für umsonst ist?

Hast Du gewusst, dass 30 % der weltweiten Anbaugebiete für Nahrungsmittel genutzt werden, die weggeworfen werden?

Hast Du gewusst, dass in reichen Ländern Verbraucher und Händler zwischen 30 und 40 % aller gekauften Lebensmittel wegwerfen, wohingegen in ärmeren Ländern nur 5 bis 16 % weggeworfen werden?

Hast Du gewusst, dass der pro Kopf-Verbrauch von Nahrungsmitteln in Europa und Nordamerika bei 95 bis 115 kg/Jahr liegt, während diese Zahl in Schwarzafrika und Süd- bzw. Südostasien gerade Mal 6 bis 11 kg/Jahr beträgt?

Hast Du gewusst, dass, wenn die Menge an weggeworfenen Nahrungsmitteln weltweit um nur 25 % verringert werden würde, es genügend Essen für alle unterernährten Menschen gäbe?

“In den Entwicklungsländern gibt es quasi keine Nahrungsmittelverschwendung. Nahrungsmittel werden in Ländern verschwendet, wo die Leute es sich leisten können, Essen wegzuwerfen. Eine Statistik belegt, dass die Menge an weggeworfenen Lebensmitteln durch Verbraucher in Industrieländern [222 Millionen Tonnen pro Jahr] fast der Menge der gesamten Nettoproduktion von Nahrungsmitteln in Schwarzafrika [230 Millionen Tonnen pro Jahr] entspricht. Andererseits verlieren Entwicklungsländer immens Nahrungsmittel aufgrund schlechter Bedingungen vor Ort, angefangen vom Produktionsmanagement bis hin zu Transport und Verteilung“, wie Robert van Otterdijk, Koordinator des Programms zur Rettung von Nahrungsmitteln der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UNO (FAO), der britischen Zeitung The Guardian mitteilte.

Die schlimmsten Nahrungsmittelverschwender sind die USA, Kanada, Australien und Neuseeland, wo die Verbraucher 39 % aller gekauften Lebensmittel wegwerfen; gefolgt von Europa, wo ca. 31 % weggeworfen werden. In Großbritannien gehen 15 Millionen Tonnen an Essen verloren oder werden weggeworfen. Britische Verbraucher werfen jedes Jahr 4,2 Millionen Tonnen Nahrungsmittel weg. Das bedeutet, dass 11,7 % aller gekauften Nahrungsmittel vermeidbarerweise verschwendet werden. Kosten pro Familie: ca. 700 Pfund pro Jahr.

Frankreich hat Maßnahmen ergriffen und allen Supermärkten das absichtliche Wegwerfen von Lebensmitteln untersagt. In der baskischen Stadt Galdakao in Spanien haben sich Anwohner um einen öffentlichen „Gemeinschaftskühlschrank“ versammelt, der Anfang des Jahres aufgestellt wurde, um die Essensverschwendung zu verringern.

Vom Stand aus dem Jahr 2005 ausgehend, müsste sich bis zum Jahre 2050 die Nahrungsmittelproduktion um 60 % erhöhen, um die wachsende Bevölkerung zu ernähren. Brauchst Du mehr „Hast Du gewusst, dass?“ Tatsachen, um zu handeln, bevor es zu spät ist? Oder würdest Du persönlich Maßnahmen ergreifen, weniger Lebensmittel wegzuwerfen, wie beispielsweise Essensreste spenden und/oder Leftover Swap (deutsch: Reste tauschen) nutzen, eine App, mit der andere Deine Mahlzeiten aufessen können, die Du nicht geschafft hast?

Diese Reste gehören nicht in den Müll, sondern sollten mit anderen geteilt werden…

Tretet unserer Facebook Gruppe bei, um aktuelle und wichtige Ereignisse und Geschehnisse mitzudiskutieren
loading...

Loading...

Universität von Alaska startet Untersuchung der „kontrollierten Sprengung“ am 11. September

in Welt

Titelbild: „Hoppla! Ihr habt die Bombe nur eine Spur zu früh gezündet.“

Die Universität von Alaska finanziert gerade eine komplette Untersuchung zu den Behauptungen, nach denen das Gebäude Nummer 7 des World Trade Center (englisch kurz: WTC7) durch eine kontrollierte Sprengung während der Angriffe am 11. September einstürzte.

Dr. J. Leroy Husley, Chef der Abteilung für Bauwesen und Umwelttechnik der Universität von Alaska Fairbanks, arbeitet mit der gemeinnützigen Organisation „Architects & Engineers for 9/11 Truth“ (deutsch: Architekten und Ingenieure für die Wahrheitsbewegung zum 11. September) zusammen, um die Gründe für dessen Einsturz herauszufinden.

Activistpost.com berichtet:

Obwohl immer noch Fragen darüber offen bleiben, wie die beiden Flugzeuge, die die Zwillingstürme gerammt hatten, den kompletten Einsturz der hohen Gebäude verursachen konnten, konzentrieren sich viele Ermittler um den 11. September auf den mysteriösen Einsturz von Gebäude Nummer 7. Einige Familien der Opfer geben Hinweise darauf, dass der Einsturz von WTC7 einen möglichen Riss in der offiziellen Geschichte darstellt, der eine neue landesweite Debatte über die Ereignisse dieses Tages entfachen könnte. WTC7 wurde damals nicht von einem Flugzeug getroffen. Dennoch stürzte es um 17.20 Uhr nach Angaben des amerikanischen Standardisierungsinstituts NIST ein. Offizielle Einsturzursache waren Brände in den Büros. Eine wachsende Zahl von Familienmitgliedern, Aktivisten, Architekten und Ingenieuren stellt die offizielle Theorie über den Einsturz in Frage und fordert nun eine neue Untersuchung des WTC7.

Dr. Husley und das WTC7 Untersuchungsprojektteam hoffen Antworten auf einige der offenen Fragen zu finden. Das Projekt umfasst eine zweijährige Studie, die von Architekten und Ingenieuren der 9/11 Truth Bewegung gemeinsam finanziert wird. Dr. Husley bat Baustatiker, Bautechniker, Maschinenbauer, Architekten, Bauplaner, Bauarbeiter, Physiker, Mathematiker, Wissenschaftler und normale Bürger, dabei mitzumachen.

“Im kommenden Jahr werde ich mit einem Team von Doktoranden das World Trade Center Gebäude Nummer 7 mit denselben Plänen, die als Vorlage für den Originalbau dienten, nachbauen. Wir werden es digital rekonstruieren”, so Dr. J. Leroy Hulsey. „Das NIST sagt, das Gebäude stürzte aufgrund der Brände in den Büros ein. Wir werden diese Möglichkeit als Einsturzursache überprüfen.“

Die Forscher versprechen “eine total offene und transparente Untersuchung der Ursache für den Einsturz des World Trade Center Gebäudes Nummer 7” und werden jeden Schritt ihrer wissenschaftlichen Arbeit auf WTC7Evaluation.org dokumentieren. Das WTC7 Untersuchungsprojekt wird auch von einem Komitee technischer Experten geprüft, die die Untersuchung von Dr. Husley und seinen Studenten genau unter die Lupe nehmen werden. Der Professor und sein Team bitten die Öffentlichkeit um finanzielle Unterstützung von jetzt an bis zur Beendigung der Studie im April 2017.

Ted Walter, Direktor für Strategie und Entwicklung bei Architects & Engineers for 9/11 Truth (kurz: A&E), arbeitet mit dem Professor zusammen und sammelt Geld, um die WTC7 Untersuchung zu finanzieren. Walter erzählte der Activist Post, dass das Projekt im Mai 2015 begann und im April kommenden Jahres beendet werden solle.

“Sie entwickeln verschiedene Szenarien, wie heiß die Feuer in verschiedenen Teilen des Gebäudes gewesen sein könnten, und werden in den nächsten sechs Monaten Tests durchführen und die Szenarios ausprobieren“, erzählte Walter der Activist Post. „In den letzten Monaten des Projekts Anfang nächsten Jahres wird es darum gehen, die Ergebnisse in einem Abschlussbericht zusammenzuschreiben.“

Walter sagte, Ziel sei es, dass der Bericht in von Experten gelesenen Ingenieurszeitungen veröffentlicht werden wird. „Wir hoffen, große Beachtung in der Ingenieursgemeinschaft zu bekommen, indem wir maßgebliche Gegenargumente zum Bericht des NIST geben und indem wir beweisen, dass es nicht möglich ist, dass die Feuer das Gebäude Nummer 7 zum Einsturz brachten.“ Walter erwähnte auch die Möglichkeit, den Bericht jedem Kongressmitglied auszuhändigen.

Da sich die Angriffe des 11. September bald zum 15. Male jähren werden, war es nie so wichtig wie heute, die offizielle Regierungsgeschichte zu hinterfragen. Es kostet Anstrengungen wie von Dr. Husley und den Architekten, Ingenieuren, Feuerwehrmännern, Piloten, Regierungsbeamten und normalen Bürgern unternommen, um die Lügen zu entlarven und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Ohne koordinierte Bemühungen und den Kampf um die Wahrheit wird die amerikanische Öffentlichkeit wohl nie genau erfahren werden, was sich an jenem tragischen Tag abspielte.

Quelle: yournewswire

Tretet unserer Facebook Gruppe bei, um aktuelle und wichtige Ereignisse und Geschehnisse mitzudiskutieren
loading...

Loading...

NASA beobachtet zum ersten Mal, wie etwas aus einem Schwarzen Loch HERAUSKOMMT

in Welt

Zwei Teleskope haben etwas Erstaunliches beobachtet, als die Korona eines supermassiven Schwarzen Lochs aus seinem Zentrum heraus ’startete‘ und dabei den Ausstoß eines Strahls aus dem Röntgenenergie-Bereich auslöste.

BlackHole1[1]
So gut wie jeder weiß, dass Schwarze Löcher Sachen einsaugen und sie nicht ausspucken. Aber zum wirklich allerersten Mal fing die namhafte Raumfahrt-Organisation NASA Aufnahmen davon ein, wie ein supermassives Schwarzes Loch etwas in den Weltraum hinaus entlässt.Viral Thread zufolge beobachteten zwei Weltraumteleskope der NASA, darunter das orbitale Röntgen-Teleskop „Nuclear Spectroscopic Telescope Array (NuSTAR)“, wie die Korona von Markarian 335 von dessen Zentrum weg ’startet‘. Danach wurde ein massiver Strahl im Röntgenenergie-Bereich ausgespuckt.

Seit dieser erstaunlichen Beobachtung haben Wissenschaftler versucht herauszufinden, was genau dort eigentlich passiert ist. Dan Wilkins von der Saint Mary’s University äußert sich dazu wie folgt:

“Zum ersten Mal konnten wir den Hochstart einer Korona mit einem Flackern in Verbindung bringen. Das wird uns dabei helfen zu verstehen, wie supermassive Schwarze Löcher einige der hellsten Objekte im Universum mit Energie versorgen.”

Fiona Harrison ist NuSTARs Hauptuntersuchungsleiterin. Sie merkte an, dass der Ursprung der energetischen Quelle „mysteriös“ ist. Jedoch sollte, wie sie ebenfalls hinzufügte, die Möglichkeit den Vorgang tatsächlich aufzunehmen einige Hinweise zur Größe und Struktur des Schwarzen Loches liefern, sowie einige neue Erkenntnisse darüber, wie Schwarze Löcher funktionieren.

Es sollte noch genügen Zeit bleiben, um dieses supermassive Schwarze Loch zu erforschen – ohne befürchten zu müssen, dass wir von jedweder Form der Strahlung betroffen sein könnten, denn es ist immer noch 324 Millionen Lichtjahre von uns entfernt.

Was haltet ihr davon? Bitte kommentiert unten und teilt diese Nachricht!

Artikel von . Übersetzt aus dem Englischen von TrueActivist.com.

Tretet unserer Facebook Gruppe bei, um aktuelle und wichtige Ereignisse und Geschehnisse mitzudiskutieren
loading...

Loading...

Die Krise des Journalismus. 10 Thesen für einen Neubeginn

in Medien/Onlinewelt/Politik/Welt

Wer dieser Tage mit offenen Augen durch die Welt geht, der wird nicht umhin können, festzustellen, in welch tiefer Krise sich der hiesige Journalismus gegenwärtig befindet. Vor den Vorwürfen, die gegen Redakteure gerichtet sind, gibt es kein Entkommen: „Lügenpresse!“-Rufe hier, „Ihr-steckt-doch-eh-alle-mit-den-Mächtigen-unter-einer-Decke!“-Geraune dort und Beschimpfungen wie „Drecksblatt“ oder „Schmierfink“ allerorten. Die Ansicht, die deutsche Presse sei heuchlerisch, würde lügen, wo sie nur könne und lasse sich viel zu leicht von den Politikern für ihre Interessen einspannen, hört man allerdings nicht mehr nur bei den Demonstranten von Pegida oder den Wählern der AfD. Der Vertrauensverlust in die bundesrepublikanischen Medien sitzt viel tiefer und darf mittlerweile als ein allgemeines Stimmungsbild in der Bevölkerung gelten. Die Situation lässt sich auch nicht beschönigen oder schmeichlerisch umschreiben, denn schon seit einigen Jahren ist sicher: Journalisten, soviel steht fest, haben in Deutschland ein noch schlechteres Image als Drogendealer.

Nun könnte man angesichts der Glaubwürdigkeits- und Vertrauenskrise der Zeitungen hierzulande eigentlich vermuten, dass es für viele Schreiberlinge in den Redaktionsstuben angesichts des massiven Gegenwindes, den sie mittlerweile zu spüren bekommen, auch einmal an der Zeit wäre, legitime Selbstkritik zu äußern. Nur so könnte das Vertrauen in den Journalismus schließlich zurückkehren, nur so könnte es wieder zu einem konstruktiven Schreiber-Leser-Dialog kommen. Das Gegenteil ist allerdings der Fall: Statt begangene Fehler einzuräumen, die mangelnde Distanz zur herrschenden Klasse zu hinterfragen oder auch einmal die oftmals in den Leitartikeln daherkommende großkotzige Arroganz des Autors –  die zum Teil noch  penetranter ins Auge sticht als eine Casino-Leuchtreklame in Las Vegas – zu problematisieren, suchen die Vertreter der, wie sie sich selbst gerne nennen, „schreibenden Zunft“ nicht etwa die Fehler bei sich, sondern viel lieber bei ihren Lesern oder bei großen Teilen der Bevölkerung an sich. Um sich selbst eine weiße Weste verschaffen und von eigenen Entgleisungen abzulenken, wird daher das eigene Klientel wahlweise als „Wahnwichtel“, „Verschwörungstheoretiker“ oder auch als „rechts“ diffamiert. Solche verbalen Ergüsse, die sich meist auf einem mitmenschlichen Niveau abspielen, das jeden Anstand vermissen lässt, hört man gerade in der momentanen Asylkrise zuhauf. Da werden Menschen, die angesichts von Merkels Integrationspolitik berechtigte Kritik vorbringen und ihre Bedenken sachlich und in demokratisch legitimer Weise äußern als „besorgte Bürger“ stigmatisiert, friedliche Demonstranten werden zum „Pack“ und gemäßigte Mahner und Warner wahlweise zu „Rechten“, „Trollen“ oder „Nazis“. Das Resultat einer solchen Schreibweise ist nicht schwer vorauszusagen: Wer sein Publikum so dermaßen beschimpft und meint, jeder, der nicht die eigene utopische Sicht der Welt teilt, sei per se und immer schon ein rückwärtsgewandter völkisch-dunkelbrauner Hohlkopf, der betreibt letztlich etwas, was der Spiegel-Autor Jan Fleischhauer in seiner Kolumne „Der schwarze Kanal“ so pointiert als „Nanny-Journalismus“ genannt hat: Die eigene milieugeprägte Sichtweise auf die Welt wird zum allein gültigen Maßstab erhoben, an dem sich gefälligst die eigene Leserschaft und alle Teile des Volkes messen zu lassen haben. Abweichler werden rigoros zur Räson gerufen und auf Norm gebracht, wenn sie die – aus Sicht der Zeitungsleute freilich – hehre Weltsicht der Feuilletonisten nicht teilen.

Das Problem ist also erkannt, doch noch lange nicht gebannt. Auswege aus der Krise werden überall gesucht, doch nur selten gefunden. Eines dürfte klar sein: Einfach Lösungen und Patentrezepte wird es nicht geben, denn die Lage ist zu verzwickt, als dass simple Antworten ausreichen würden. Am Sonntag, den 28. Februar hat Giovanni di Lorenzo, der Chefredakteur der Zeit, auf Einladung des Schauspielhauses Dresden in Kooperation mit der Sächsischen Zeitung in Dresden die „Dresdener Rede“ gehalten, die das Magazin auch abdruckte. In seinem Vortrag mit dem Titel „Alles Lüge? Warum Deutschlands Medien so stark – und manchmal doch so angreifbar sind“ kam er auf die gegenwärtige Lage des Journalismus und das Verhältnis von Journalisten zu ihren Lesern zu sprechen. Seine erklärte Absicht, gegenüber dem eigenen Berufsstand Selbstkritik anzubringen, war sicherlich lobenswert – doch es bleibt ein äußerst schaler Beigeschmack, denn di Lorenzo setzte zu Anfang die allseits beliebte „Schuld-sind-immer-die-anderen,-wir-nie!“-Maschine in Gang, als er – in Deutschland ein mittlerweile weit verbreiteter Hochleistungssport – gewohnt auf „Verschwörungstheoretiker“ eindrosch, die sich ihre eigene Wahrheit in sozialen Netzwerken wie Facebook selbst zusammenbasteln würden (später änderte sich der Tenor seiner Rede glücklicherweise deutlich). „Unter Meinungsfreiheit verstehen sie in Wirklichkeit die uneingeschränkte Lizenz, andere Menschen zu beleidigen, zu diffamieren, an den Pranger zu stellen“, sagte der Journalist. Kritiker und Skeptiker pauschal als hirnverbrannte Konspirologen beschimpfen und Zweifler zu pathologischen Irren zu stempeln – damit, Herr di Lorenzo, haben sie es sich nicht nur zu einfach gemacht, nein, damit, Herr Chefredakteur der Zeit, haben sie auch ihren ganz eigenen, exzellenten Beitrag zur Zerstörung der demokratischen Diskussionskultur geleistet!

Fernab von di Lorenzos Schwingen der allseits beliebten Verschwörungstheoretikerkeule muss man ihm allerdings dennoch zugute halten, dass er im Verlaufe seiner Rede doch noch einigermaßen die Kurve bekommen hat und in wohltuend scharfer Weise mit dem teils aufgeblasenen Ego und der mangelnden Kritikfähigkeit von so manchem artikelschreibenden Zeitgenossen abgerechnet hat. Diese harschen Worte waren schon lange bitter nötig und der Verfasser dieses Kommentars hat sie seit den 90er-Jahren, als er noch ganz jung war, sehnlichst herbeigewünscht. Dafür gebührt di Lorenzo unzweifelhaft großes Lob!

Doch können die Worte des Zeit-Chefs ausreichen? Nein, ganz und gar nicht. Sie können, so meine Ansicht, lediglich als erstes Fundament fungieren, auf dem zweifellos weitere Kritikbausteine getürmt werden müssen. Daher soll es in diesem Kommentar nun darum gehen, zehn Thesen aufzustellen, die sich als Plädoyer für einen neuen, innovativen und vor allem: authentischen und wahrheitsliebenden Journalismus verstehen. Wir von Der Wächter schätzen den Dialog mit unseren Lesern, zensieren in den allerseltensten Fällen Kommentare auf unserer Seite und bemühen uns stets darum, Artikel zu verfassen, die für unser Publikum einen Gewinn darstellen. Dabei mag es sein, dass wir manchem auch vor den Kopf stoßen – das kommt leider vor. Dennoch haben wir an uns selbst den Anspruch, anders zu sein als die etablierten Medien – besser, emotionaler, interessanter, engagierter, wahrhafter, enthusiastischer, euphorischer, faktentreuer, brisanter und – ja, natürlich – alles in allem journalistischer, aber immer auch idealistischer.

Die folgenden Thesen stellen ein Plädoyer für einen modernen, reformierten, der Gegenwart zugewandten Journalismus dar. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind subjektiv eingefärbt, geben also ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. In Zeiten wie dieser sind sie allerdings, so glaubt der Autor dieses Kommentars, wichtiger denn je.

 

Erste These: Wir Journalisten müssen aufhören zu pathologisieren

 

Pathologisierung ist  – leider – eine der beliebtesten rhetorischen Taktiken unserer Zeit. Alles Fremde, alles Exotische, alles für unsere Ohren erst einmal neu Klingende pathologisieren wir, grenzen wir aus und machen wir lächerlich. Seien es nun Angehörige von Subkulturen – Gothics werden ein Lied davon singen können, wie oft ihnen schon von Journalisten unterstellt wurde, um Mitternacht auf Friedhöfen satanische Rituale zu zelebrieren und Katzen zu schlachten – oder der politische Gegner, mit dessen Meinung man sich nicht angemessen auseinandersetzen möchte und der darum lieber mit Beleidigungen geschmäht wird, die immer schnell zur Hand sind („Modernisierungsverweigerer“, „rechts“, „Nazi“): Pathologisierungen finden sich landauf, landab und zeugen immer davon, dass man nicht fähig oder willens ist, sich mit den Motiven des anderen zu beschäftigen oder sich in dessen Gefühlswelt hineinzuversetzen. Wir Journalisten müssen mehr Empathie lernen und versuchen, die Welt auch einmal aus den Augen derjenigen zu sehen, mit denen wir sprechen. Das soll nicht heißen, dass wir ihre Sicht der Dinge übernehmen und uns zu Eigen machen müssten. Es bedeutet aber, Mitgefühl zu zeigen und mit unserem Gegenüber auf Augenhöhe zu kommunizieren. Nur so kann echter Dialog gelingen.

 

Zweite These: Wir Journalisten müssen aufhören, Kampfbegriffe zu verwenden

 

Wörter können kränken, Wörter können Missachtung und Geringschätzung ausdrücken, Wörter können den Nährboden für Gewalt bereiten und hetzen. Begriffe wie „Spinner“, „Wahnwichtel“, „Verschwörungstheoretiker“, „Troll“ sind daher verbale Kanonen, die wir aus unserer Diskurssphäre ausschließen müssen. Wir sollten einen Konsens darüber erzielen, auf diese Worte freiwillig zu verzichten. Sie leisten keinen Beitrag zu einem konstruktiven Dialog und machen jeden zivilisierten Austausch unmöglich. Auf Dauer schädigen sie unsere demokratische Diskussionskultur und vergiften das gesellschaftliche Klima. Sorgen wir also dafür, dass diese Begriffe irgendwann der Vergangenheit angehören. Werfen wir sie auf die Müllhalde der Wortgeschichte.

 

Dritte These: Wir Journalisten müssen aufhören, Nichtigkeiten zu Nachrichten aufzublähen

 

Erinnert sich noch jemand an Knut, den 2011 verstorbenen Eisbären aus dem Zoologischen Garten in Berlin? Um das Jahr 2007 entzündete sich ein gewaltiges Medienecho um den Zoobewohner. Kaum eine Zeitung, die nicht voll von Nachrichten über den gerade für Kinder attraktiven Knuddelbären und Polarbewohner war. Besonders negativ ist mir noch die Nachrichtensendung RTL Aktuell mit ihrem Chefredakteur Peter Klöppel in Erinnerung, wie er sich in endlosen Berichterstattungsorgien über den pelzigen Bären erging und auf penetranteste Art das Fernsehpublikum mit Knut-Geschichten malträtierte. Knut hier, Knut da – es gab praktisch kein Entrinnen.

Das Beispiel Knut macht deutlich, dass es ernsthaftem Journalismus nicht darum gehen kann, triviale Nicht-Nachrichten zu Sensationen aufzublähen. Was ein Berliner Eisbär für Essgewohnheiten hat, wann er eine Zahnbehandlung bekommt oder wann er anfängt, seine sexuellen Triebe auszuleben, ist für die Bevölkerung hierzulande und für die Menschheit an sich absolut irrelevant. Wer sich für solche Lebensbanalitäten tatsächlich interessieren sollte, der kann die Boulevard-Zeitungen der Regenbogenpresse abonnieren. In seriöse Tageszeitungen haben solche Unwichtigkeiten allerdings partout nichts zu suchen.

 

Vierte These:  Wir Journalisten müssen lernen, auch andere Meinungen zuzulassen und zu tolerieren

 

Die Welt ist bunt. Wer nur die eigene Sichtweise gelten lässt, wird zu einem ignoranten Betonkopf, der das Leben ausschließlich schwarz-weiß wahrnimmt und dabei die zahllosen Schattierungen und Nuancen missachtet, die die Welt da draußen zu bieten hat. Die eigene Meinung darf kein starres und unhinterfragbares Dogma sein, sondern die Bekanntschaft mit anderen Denkweisen, Weltbildern, Lebenseinstellungen und Daseinsentwürfen kann eine unglaubliche Bereicherung darstellen. Eine Bereicherung, die wir Journalisten wertschätzen und nicht bereits im Voraus schon verteufeln sollten. Wer lernt, die Feinschattierungen der Gesellschaft zur Kenntnis zu nehmen, der erweitert damit auch seinen eigenen Horizont. Profitieren tun wir letztlich alle davon. Und nicht zu vergessen ist eine Welt, die gelernt hat, stumpfes Schwarz-Weiß-Denken kritisch zu hinterfragen, die eigenen Vorurteile abzubauen und verkrustete Denkweisen hinter sich lässt auch immer eine Welt, in der es weniger Ideologien und Dogmen gibt. Gerade wir Journalisten mit der uns teilweise eigenen Arroganz und Überheblichkeit und der Neigung, auf andere Menschen herabzublicken, sollten uns diesen Ratschlag zu Herzen nehmen und Selbstkritik gegenüber offener sein.

 

Fünfte These: Wir Journalisten müssen uns veralteter Ausdrucksweisen entledigen und innovativem Wortreichtum mit Offenheit
begegnen

 

Die Journalisten Sebastian Pertsch und Udo Stiehl gründeten im Jahre 2014 ein Webprojekt namens Floskelwolke, mit dem sie den häufigen Gebrauch ranziger Floskeln, abgestandener Phrasen und überstrapazierter Formulierungen in den Medien anprangern wollten. Das Projekt der beiden Autoren wirkt auf der einen Seite belustigend, auf der anderen Seite macht es aber auch in erschreckender Weise deutlich, auf was für stumpfe und dümmliche Formulierungen die Zeitungen hierzulande tagtäglich zurückgreifen. Da wimmelt es nur so vom allseits beliebten „aller Zeiten“, da begegnen wir dem „auf offener Straße“ und der ewige „Quantensprung“ und „am helllichten Tag“ sind auch nicht fern. Verbalen Mist wie diesen will nun wirklich kein Leser mehr sehen. Was also hindert uns daran, auch einmal kreativ mit Wörtern zu jonglieren und die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten der deutschen Sprache besser zu nutzen? Das Deutsche ist nun wirklich keine Sprache, der es an Nuancierung, Enthusiasmus, Artikulationsmöglichkeit und Ideenreichtum mangeln würde. Im Gegenteil: So manch ein Leser lässt sich vielleicht zurückgewinnen, wenn man ihn mit ungewohnter, aber schöpferischer Rhetorik überrascht. Wir dürfen nie vergessen, dass das Haupttalent eines Journalisten sein Gefühl für die Sprache ist. Die Sprache ist eine Heimat, dort kennt er sich aus. So mancher hat aber leider vergessen, dass es seine Aufgabe ist, diese Heimat in und auswendig wie seine Westentasche zu kennen. Nutzen wir die Angebote, die uns der deutsche Zungenschlag bietet und überraschen wir unsere Leserschaft mit verbaler Glanzleistung und rednerischem Geschick. Wir sind es unseren Lesern schuldig.

 

Sechste These: Wir Journalisten müssen den Journalismus demokratischer machen

 

Die sechste These dürfte wohl diejenige sein, die von allen Thesen am provokantesten heraussticht. Dem Verfasser dieses Artikels ist bewusst, dass sie nicht bei jedem auf Gegenliebe stoßen wird. Doch diese These soll auch gar nicht Everybody’s Darling sein. Nein, ganz und gar nicht, sie ist absichtlich provokant und soll bei dem einen oder anderen einen flauen Magen hinterlassen. Sie fordert nichts weniger als eine weitgehende Demokratisierung des Pressewesens. Damit verbunden ist die Forderung, Zeitungs- und Magazinredaktionen in Deutschland so umzugestalten, dass sie keine festen Autoren mehr haben, sondern ihre Mitarbeiter von den Lesern für einen Zeitraum von vier Jahren gewählt werden.

Wir Wähler wissen, dass wir in der Politik mitbestimmen und mit unserer Stimme bei Kommunal-, Landtags- oder Bundestagswahlen entscheiden können, wer uns regieren soll. Was für die Politik gilt, das muss aber auch für den Journalismus gelten. Denn warum sollten die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes nur Parteien, nicht aber die Zusammensetzung von Redaktionen mitbestimmen dürfen?

 

Siebte These: Wir Journalisten müssen unsere Leser an unseren Presseerzeugnissen beteiligen                 

 

Eng angelehnt an die sechste These ist auch die siebte. Sie führt die Vorstellung von einem demokratischen Journalismus fort und setzt noch eins drauf: Zeitungs- und Magazinredaktionen in Deutschland sollten sich dazu verpflichten, einen festen prozentualen Anteil der Schrift von der Leserschaft gestalten zu lassen. Nur so kann die journalistische Vielstimmigkeit garantiert, nur so kann sichergestellt werden, dass die Bevölkerung nicht außen vor bleibt und auch der Leser gehört wird. Zu denken wäre hier etwa an ein Viertel oder auch ein Drittel des Gesamtumfangs, an dem die lesende Käuferschaft aktiv beteiligt werden sollte. Die Wochenzeitung Die Zeit geht da mit gutem Beispiel voran, indem sie etwa Studentinnen und Studenten die Möglichkeit einräumt, Leserartikel zu universitären Themen einzureichen, die dann auch abgedruckt werden. Doch die Möglichkeit ist eng begrenzt. Das alles reicht noch nicht. Die Option, Leserartikel zu verfassen, die dann auch wirklich abgedruckt werden, sollte in Deutschland gang und gäbe sein.

 

Achte These: Wir Journalisten müssen uns stets der Wahrheit verpflichten

 

Objektivität ist das Gebot der Stunde. Die Liebe zur Wahrheit muss über allem stehen. Dabei ist es immer wichtig, Distanz zu den Mächtigen zu halten. Ein berühmter und viel zitierter Ausspruch des Journalisten Hanns Joachim Friedrich lautet: „Ein guter Journalist macht sich mit keiner Sache gemein, auch nicht mit einer guten“. Genau diesem Diktum gilt es, sich zu verpflichten und die eigene Berichterstattung immer wieder darauf hin zu überprüfen, ob sie im Einklang mit diesem Credo steht. Dies muss uns als ewige, heilige Aufgabe gelten.

 

Neunte These: Wir Journalisten müssen dahin gehen, wo’s wehtut

 

Knallhart recherchieren, dahin gehen, wo’s brennt, sich nicht beirren lassen und vor allem nicht mit fadenscheinigen Ausreden abspeisen lassen: Journalisten müssen einiges in Kauf nehmen, um an die Fakten ranzukommen, die sie benötigen. Dass das mitunter kein Zuckerschlecken ist, dürfte wohl klar sein. Dennoch: Unsere Leser erwarten guten Journalismus von uns. Wir wollen ihnen genau diesen liefern. Es ist unser Job, dabei unbequeme Fragen zu stellen und dem ein oder anderen hohen Tier – egal ob Unternehmer, Politiker oder Intellektueller – auch einmal so richtig auf die Nerven zu gehen. Damit macht man sich zwar nicht unbedingt viele Freunde, aber das ist es allemal wert!

 

Zehnte These: Wir Journalisten müssen uns nicht immer selbst so ernst nehmen und auch mal über uns lachen

 

„Lachen ist die beste Medizin“ – und ein guter Schuss gesunder Selbstironie hat noch niemandem geschadet. Wir Journalisten sollten deshalb die Welt nicht immer so ernst sehen, sondern dürften uns auch gerne mal gehörig selbst auf die Schippe nehmen. Wer sich selbst offener und mit einem Schmunzeln begegnet, erträgt viele Ungerechtigkeiten in der Welt und wirkt gelöster, entspannter und allgemein auch gelassener. Das wird früher oder später natürlich auch unseren Mitmenschen und auch ganz besonders unseren Lesern positiv auffallen. Die letzteren werden dieses neu gewonnene Relaxtsein sicherlich zu schätzen wissen und entsprechend auch honorieren.

 

Fazit: Diese zehn Thesen konnten natürlich nur ein erster Baustein hin zu einem reformierten, positiv gewendeten Journalismus sein. Nötig sind sie allemal. Ich bin mir ganz sicher: Wenn wir alle mit anpacken, können wir den Journalismus in eine neue Ära befördern und ihm somit dazu verhelfen, sich zu etwas Besserem, Größerem, Enthusiastischerem zu entwickeln. Ein reformierter Journalismus ist jedenfalls nicht einfach nur ein Luxus, nein, er ist vielmehr ein Gebot der Stunde, dem es auf die Tagesordnung zu hieven gilt. Das sind wir uns, aber noch viel mehr unseren Lesern schuldig.

 

 

Quellen

[1]

Fleischhauer, Jan: Erziehungs-Journalismus. Spiegel Online vom 05.01.2016. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-und-medien-erziehungs-rundfunk-kolumne-a-1070501.html

 

[2]

di Lorenzo, Giovanni: Alles Lüge? Warum Deutschlands Medien so stark – und manchmal doch so angreifbar sind. Dresdner Rede vom 28. Februar 2016 im
Staatsspielhaus Dresden. Hier zum Anhören:
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/spielplan/und_ausserdem_15_16/dresdner_reden_2016/dresdner_reden_2016_zum_download_und_audio/

 

[3]

https://floskelwolke.de/

Tretet unserer Facebook Gruppe bei, um aktuelle und wichtige Ereignisse und Geschehnisse mitzudiskutieren
loading...

Loading...

Warum intelligentere Menschen mit weniger Freunden glücklicher sind

in Welt

Wenn ihr glaubt, dass der Klassenprimus deshalb ein Einzelgänger ist, weil er ein arroganter Besserwisser oder sozial unbeholfen ist: das muss nicht notwendigerweise der Fall sein. Stattdessen könnte es einfach daran liegen, dass er oder sie glücklicher ist ohne das unnötige und nichtige Gelabere der bloßen Sterblichen wie ihr es seid oder ich es bin.

Neuen Forschungsergebnissen zufolge, die vom British Journal of Psychology im Februar veröffentlicht wurden und deren Autoren der Evolutionspsychologe Normal Li von der Singapore Management University, sowie Satoshi Kanazawa von der London School of Economics sind, könnten intelligentere Menschen glücklicher sein, wenn sie ihren Weg alleine beschreiten.

Die Forscher sagen, dass unsere Wurzeln in der alten Jäger-Sammler-Gesellschaft unsere aktuelle Auffassung von Glück erklären. Sie nennen das die „Savannen-Theorie des Glücks“. Diese Theorie verwenden sie, um das Ergebnis einer Umfrage unter 15.000 Erwachsenen im Alter von 18 bis 28 Jahren zu erklären.

Eine Analyse der soziodemografischen und statistischen Faktoren der Umfrage ergab (wenig überraschend), dass die Befragten, die in dichter besiedelten Gebieten mit mehr Menschen pro Flächeneinheit lebten, insgesamt weniger glücklich waren. Andererseits gaben die Probanden mit mehr sozialen Interaktionen (wiederum wenig überraschend) an, glücklicher zu sein.

Jetzt kommt allerdings der Schocker: Auf intelligentere Menschen nahmen die beiden zwei oben genannten Faktoren weniger starken Einfluss. Es könnte sogar sein, dass sie glücklicher in dichter besiedelten Gebieten mit weniger sozialen Interaktionen mit anderen sind.

„Der Effekt der Populationsdichte auf die Lebenszufriedenheit war demzufolge bei Probanden mit einem niedrigeren IQ zweimal so groß wie auf Probanden mit einem höheren IQ. Intelligentere Probanden waren tatsächlich weniger zufrieden mit dem Leben, wenn sie häufiger mit ihren Freunden verkehrten.“

Ja, das habt ihr ganz richtig gehört.

„Bewohner ländlicher Gegenden und kleinerer Städte sind glücklicher als solche in Vororten, die wiederum glücklicher sind als jene, die im Zentrum einer kleineren Stadt leben, die wiederum glücklicher sind als solche, die im Stadtzentrum einer größeren Stadt leben“, erklären die Forscher den offensichtlichen Teil 1 ihrer Ergebnisse. „Unsere Vorfahren lebten als Jäger-Sammler in kleinen Gruppen von bis zu 150 Personen. In diesen Settings war es sehr wahrscheinlich notwendig für das Überleben und für die Reproduktion, dass beide Geschlechter häufig Kontakt mit lebenslangen Freunden und Verbündeten hatten.“

Wir sind also instinktiv darauf programmiert, in relativ kleinen Gemeinschaften zusammenzuarbeiten und zu gedeihen. Die Zeiten haben sich seitdem jedoch deutlich verändert… und laut den Forschern könnten intelligentere Menschen sich mittlerweile einfach besser daran angepasst haben, mit dem neuen Normalzustand zurechtzukommen.

„Intelligentere Personen, die generell über ein höheres Intelligenz-Niveau verfügen und deshalb bessern darin sind, in der Evolution neu auftretende Probleme zu lösen, könnten weniger Schwierigkeiten damit haben, sich mit evolutionär neuen Dingen und Situationen auseinanderzusetzen und diese zu verstehen.“

Ihr erinnert euch: Diese Schlussfolgerung wurde von Menschen getroffen, die wahrscheinlich ohnehin überdurchschnittlich intelligent sind. Es ist also nur eine Theorie und kein Grund dafür, den Typen zu meiden, der immer mal wieder nebensächliche Details fallen lässt (der ist wahrscheinlich ohnehin nicht ganz so clever). Es gibt da auch noch eine weitere Möglichkeit: Vielleicht können manche Menschen einfach keine Konversationen ertragen, bei denen es die ganze Zeit nur um das Anhimmeln von Promis geht?

Quellen: The Washington Post, Live Science. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Tretet unserer Facebook Gruppe bei, um aktuelle und wichtige Ereignisse und Geschehnisse mitzudiskutieren
loading...

Loading...

Hollywoods schmutzige Schuld und die Hintergründe

in Medien/Welt

Es ist kein Geheimnis, dass Corey Feldmann (einer der bekannteren Hollywood Kinderdarsteller der 1980er) mehrere Male an die Öffentlichkeit gegangen ist, um über die grassierende Pädophilie, die sich hinter den verschlossenen Türen der Unterhaltungsindustrie abspielt, zu berichten. Feldman beschrieb, wie er und sein Freund, Kinderstar Corey Haim, während ihrer Karrieren in den 80er Jahren unter Drogen gesetzt und sexuell missbraucht wurden. Feldman hat dazu beigetragen, die Vergangenheit aufzuarbeiten, die Haim so quälte und 2010 zu seinem Tod führte, welcher, ungeachtet der Drogen, die in an jenem Tag in seinem Hotelzimmer gefunden wurden, offiziell als Tod durch Atembeschwerden behandelt wurde.

360x270_Corey-Feldman-wants-to-play-Harrison-Ford-s-son-in-Star-Wars-Episode-7-or-Indiana-Jones-7488

“Es gibt eine Person, die am Tod Corey Haims schuld ist, und diese Person ist zufällig ein Hollywood Multimillionär”, erzählte Feldman 2011 in „Nightline“, den Spätnachrichten des US-Fernsehsenders ABC. „Diese Person muss entlarvt werden, aber leider kann ich das nicht tun. Aber die Person, die weiß, wer es getan hat und wer es ist, schaut gerade zu, da bin ich mir sicher.“ Feldman verweist auf die Mächte und Verbindungen in der Unterhaltungsindustrie, die sexuellen Missbrauch zulassen, und dass Haim Drogen nahm, um dieses Trauma zu verarbeiten.

In diesem Artikel geht es aber nicht um die zwei Coreys. Allison Arngrim, ehemalige Darstellerin in der Serie „Little House on the Prairie“, die in Deutschland unter dem Titel „Unsere kleine Farm“ lief, hat auch über ihre Zeit in Hollywood geschrieben. In „Confessions of a Prairie Bitch“ (deutsch: Geständnisse eines Prärie-Luders) nimmt sie den Leser mit durch ihre Zeit an den Drehorten und in dem Geschäft, in dem sie vom Missbrauch erzählt, den sie mehre Male durchlitt.

randyquaidshot
Randy Quaid hat sich auch gegen Hollywood gestellt und nannte die „Hollywood Mörder“ als Verantwortliche für den Tod Heath Ledgers

Kürzlich wurden mehrere Talentmanager wegen Belästigung verurteilt, darunter Hollywoods Manager für junge Talente, Martin Weiss. Er wurde nach einem Jahr Haft 2012 entlassen, nachdem seine Gesamtstrafe von sechs Jahren, von denen 5 Jahre auf Bewährung ausgesetzt waren, aufgehoben wurde.

Ein anderer Hollywood Manager, Jason James Murphy, der bei “Super 8” und “Billiger im Dutzend 2” mitarbeitete, verbüßte fünf Jahre wegen Kidnappings und Belästigung eines achtjährigen Jungens im Staat Washington, bevor er nach Kalifornien zog und in Hollywood mit Kinderdarstellern arbeitete.

Dies ist zurückzuführen auf Feldmans Behauptung, geradezu von Pädophilen umringt gewesen zu sein, und seiner Forderung nach dem Schutz von Jugendlichen in Hollywood heutzutage. Es sind nur einige von vielen Vorwürfen gegen Hollywood und den Menschen, die dort arbeiten. Roseanne Barr hat in der Vergangenheit immer wieder über die MK Ultra Aktionen (ein früheres, geheimes CIA-Projekt zur Bewusstseinskontrolle) in Hollywood gesprochen, und „Independence Day“ Darsteller Randy Quaid erklärte in einer öffentlichen Rede über Hollywood, dass es „Starmörder in Hollywood“ gäbe.

“Hollywood behält seine Machtstrukturen. Sie halten die Kultur des Rassismus, Sexismus, der Klassenunterschiede, der Diskriminierung aufrecht und daran fest. Sie nähren diese Kultur und machen einen Haufen Geld dabei. Sie tun es auf Geheiß ihrer Hintermänner, denen alles gehört“, sagte Roseanne Barr bei einem Interview zu Hollywood und seiner „pyramidenhaften“ Hierarchie beim russischen Sender RT in dem Clip unten (bei 4:50):

Da Hollywood von großen Unternehmen wie Fidelity Instruments (für den Disney Konzern) als Anteilseigner geleitet wird, beginnt man den Einfluss über die Medien zu verstehen und wie einfach es ist, Tabuthemen wie Pädophilie zu verheimlichen. Wie Barr in ihrem Interview sagt: „Wenn Du Dich dagegen auflehnst, wirst Du sofort niedergemacht.“ Sie beschreibt all das, was Feldman, Quaid und andere zu vermitteln versuchen, wenn sie sagen, dass man sich gegen diejenigen stellt, die einen bezahlen: „Der Nagel, der heraussteht, wird niedergeschlagen.“

Tretet unserer Facebook Gruppe bei, um aktuelle und wichtige Ereignisse und Geschehnisse mitzudiskutieren
loading...

Loading...

Kinder verbringen heute durchschnittlich weniger Zeit draußen als Strafgefangene

in Gesundheit/Welt

Strafgefangene haben auf der ganzen Welt üblicherweise eines gemeinsam: Sie können sich nicht frei bewegen. Die Insassen im Hochsicherheitsgefängnis von Wabash in Indiana wurden kürzlich jedoch mit einer schockierenden Erkenntnis konfrontiert. Es gibt tatsächlich eine Gruppe, die noch weniger Zeit im Freien verbringt als sie: Kinder.

Eine weltweite Umfrage, in der Daten dazu erhoben wurden, wie viel Zeit Kinder draußen verbringen, wurde schnell zu einer fortlaufenden Kampagne mit dem Titel „Dirt is Good“ („Dreck ist toll“) weiterentwickelt. Der Grund dafür: Die Umfrage ergab, dass Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren so wenig Zeit draußen verbringen, dass es Grund zur Besorgnis gibt. Die Ergebnisse der Umfrage, die vom britischen Waschmittelhersteller Persil in Auftrag gegeben wurde und von einem unabhängigen Marktforschungsunternehmen durchgeführt wurde, zeigen, dass ⅓ der britischen Kinder 30 Minuten oder weniger jeden Tag draußen verbringen — und dass eines von fünf Kindern an einem durchschnittlichen Tag überhaupt nicht draußen spielt. Die Forscher befragten dazu 12.000 Eltern in den folgenden zehn Ländern: in den Vereinigten Staaten, in Brasilien, im Vereinten Königreich, in der Türkei, in Portugal, Südafrika, Vietnam, China, Indonesien und Indien.

Die „Dirt is Good“Initiative wurde auf der Grundlage dieser Umfrage ins Leben gerufen. Der dazugehörige Kurzfilm mit demselben Namen, in dem auch Interviews mit Gefängnisinsassen gezeigt werden, berichtet: „Im Durchschnitt verbringen Kinder heute weniger Zeit im Freien als Strafgefangene.“ Laut „Dirt is Good“ werden Häftlingen jeden Tag mindestens zwei Stunden im Freien gewährt, wohingegen den meisten Kindern eine Stunde oder weniger zur Verfügung steht.

Die befragten Strafgefangenen erzählten, wie wichtig die Zeit im Freien für sie ist.

„Ich denke, dass das wahrscheinlich der wichtigste Teil des Tages für mich ist“, sagt ein Häftling. Diese Zeit „hält meinen Geist wach, hält meinen Körper stark“, erklärt ein anderer. Ein weiterer Häftling sagt, die Zeit im Freien sei „so ziemlich das Highlight meines Tages“.

Die Strafgefangenen wurden dann gefragt, wie sie sich fühlen würden, wenn ihre Zeit im Freien von zwei Stunden pro Tag auf eine Stunde pro Tag reduziert würde. „Ich denke, dass sich dadurch mehr Wut aufstaut, mehr — es wäre keine gute Sache“, gibt ein Häftling zu bedenken. Ein weiterer behauptet, das wäre „Folter“, während ein Wächter sagt: „Ich denke, dass die Reduzierung der Zeit im Freien für die Täter auf eine Stunde pro Tag ist… möglicherweise ein Desaster.“

Als ein Interviewer den Strafgefangenen erzählt, dass Kinder oft nur eine Stunde pro Tag draußen verbringen können, reagieren sie schockiert, manchen verschlägt es sogar die Sprache. „Das ist echt deprimierend“, kommentiert einer. „Auf einen Baum klettern, sich ein Bein brechen; das gehört einfach zum Leben dazu“, sagt ein anderer. „Wenn du die Kinder danach nicht in die Badewanne bringen musst, dann haben sie nicht wild genug gespielt“, erzählt der Wächter vor der Kamera.

„Lernen was es heißt, ein Kind zu sein“, stellt ein anderer Häftling fest.

Der Vergleich von Strafgefangenen und Kindern aus der „Dirt is Good“-Kampagne ist besonders bezeichnend. Denn Kritiker der öffentlichen Bildung haben bereits auf die „Kriminalisierung der Schulplätze“ hingewiesen und auf die Ähnlichkeit von Schulen, zumindest in den Vereinigten Staaten, mit stark regulierten Einrichtungen, die dem Strafvollzug ähneln.

Die gefängnisartige Atmosphäre ist jedoch insgesamt nicht das einzige Problem.

So fasst die Washington Post in einem Artikel zusammen, wie Kinder heute dazu gezwungen werden, im Unterricht „stillzusitzen“:

„Das Problem: Kinder sitzen heutzutage dauernd in einer aufrechten Position. Selten sehen wir, dass Kinder Hügel herunterrollen, auf Bäume klettern und sich einfach nur aus Spaß im Kreis herumdrehen. Karussells und Wippen gehören der Vergangenheit an. Die Pausenzeiten haben sich verkürzt, da das Bildungssystem immer höhere Anforderungen stellt. Kinder spielen außerdem seltener draußen, da Eltern überängstlich sind, Haftungsfragen aufkommen und auch aufgrund des engen Terminplans der heutigen modernen Gesellschaft.“

Die Post hat eine eigene Studie mit mehreren Unterrichtsklassen durchgeführt, zu denen scheinbar ‚hyperaktive‘ Kinder gehören, denen das Stillsitzen schwerfiel. Die Studie ergab nicht nur einen Mangel an Bewegung, sondern auch körperliche Auswirkungen aufgrund der fehlenden körperlichen Aktivität. Es wird gezeigt, dass „viele Kinder mit einem unterentwickelten vestibulären System (Balance und Gleichgewicht) durchs Leben gehen„, der auf eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten zurückzuführen ist. Valerie Strauss, eine Kolumnistin der Post, stellt dar: „Um ein stabiles Gleichgewichtssystem zu entwickeln, müssen Kinder ihren Körper mehrere Stunden am Stück in alle Richtungen bewegen. Genauso wie Sport müssen sie das mehr als nur einmal pro Woche machen, um daraus einen Nutzen zu ziehen.“

Was auch immer die Ursache für die reduzierte Zeit an der frischen Luft bei Kindern sein mag — ob es zum Beispiel an zu viel Unbeweglichkeit in der Schule liegt, an zu viel Zeit vor elektronischen Geräten, oder an den Ängsten der Eltern um die Sicherheit ihrer Kinder — Experten sind sich einig, dass dieses Problem umgehend adressiert werden muss. Die „Dirt is Good“-Kampagne hat eine Vielzahl von Initiativen gestartet, um das Spielen an der frischen Luft zu fördern. Dazu gehört auch ein „Empty the Classroom“-Tag (etwa: „Macht das Klassenzimmer leer“), der Ende Juni stattfinden soll, sowie Tipps für Eltern zum Gartenbau, zu Exkursionen im Freien und zu anderen Möglichkeiten, wie sie dafür sorgen können, dass ihre Kinder mehr Zeit draußen verbringen. Den Vorsitz der die „Dirt is Good“-Kampagne führen zwei renommierte Ärtze, die sich auf Kinder und körperliche Aktivitäten, sowie auf Kreativität spezialisiert haben.

Während einige sich darüber aufregen könnten, dass die Kampagne von einer Firma gesponsert wird —Persil gehört zu Unilever —setzt sich das Projekt nichtsdestotrotz für positive Veränderungen zum Kindeswohl ein und bietet Anregungen, die den Eltern dabei helfen sollen, das Leben ihrer Kinder zu verbessern. Des Weiteren stellt das Projekt ein gutes Beispiel dafür dar, wie man die Macht eines Unternehmens, die oft und oftmals zurecht verunglimpft wird, für Veränderungen nutzen kann. Ungeachtet des Sponsors ist die Botschaft der Kampagne wichtig.

Wie auch ein Gefangener sagte:

„Ich wusste nicht, was Freiheit war, bis man sie mir weggenommen hat. Es ist verheerend. Wer ich im Innersten war, das wurde mir weggenommen. Du kannst der Mauer nicht entkommen. Du kannst deinen Gedanken nicht entkommen. Dann stell‘ dir vor, dass sie deine Tür aufmachen; du hast Zeit, um aus dieser Tür herauszugehen und die Sonne auf deinem Gesicht zu spüren. Das bedeutet alles für mich.“

Von Carey Wedler bei theantimedia.org. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Tretet unserer Facebook Gruppe bei, um aktuelle und wichtige Ereignisse und Geschehnisse mitzudiskutieren
loading...

Loading...

Echt erschreckend: Alantum-Metallschaum könnte die Basis für formveränderliche Maschinen liefern

in Welt

Die Zukunft ist jetzt; „verwandlungsfähige“ Roboter rücken jetzt in denk- und greifbare Nähe:

Dank einer Metallschaum-Legierung, die kalt verformbar gemacht und danach in ihrer Form verändert werden kann und dann zu einem lasttragenden Block gehärtet wird – dieses Material kann sich sogar selbst reparieren, wenn es beschädigt ist. Bedauerlicherweise ist die Technologie noch einige Jahre davon entfernt, dass wir es mit einem verflüssigten Terminator oder einem gigantischen Mecha zu tun bekommen.

Die ungewöhnlichen Eigenschaften des Materials basieren auf der Kombination eines harten, jedoch unter den richtigen Bedingungen weichen Metalls mit porösem gummiartigem Schaum.

Silikonschaum wird dabei in verflüssigtes Fieldsches Metall eingetaucht. Dabei handelt es sich um eine weiche Metalllegierung, die aus 51% Iridium, 32,5% Bismut und 16,5% Zinn besteht. Der Schmelzpunkt liegt bei nur 144 Grad Fahrenheit (also etwa 62° Celsius). Das Material wird dann in einem Vakuum platziert, wobei ihm die Luft entzogen wird, die in den Poren zurückgeblieben ist. Das Metall sickert sodann in die Poren und man lässt das gesamte Material sich dann zu einem kalten und massiven Block abkühlen.

Wenn das Material auf mehr als 62° Celsius erhitzt wird, schmilzt die Legierung und macht es so möglich, dass das gesamte Material deformiert wird. Sobald es abkühlt, wird es jedoch wieder fest. Forschern zufolge kann sich das Material sogar selbst reparieren, wenn es beschädigt wird. Das Material ist sogar biokompatibel (biologisch verträglich für Mensch und Umwelt) und enthält keinerlei toxische Substanzen.

„Manchmal möchte man, dass ein Roboter oder irgendeine andere Maschine einfach hart ist“, sagt Rob Shepherd, Professor der Ingenieurswissenschaften an der Cornell University und Leiter des Forschungsteams. „Aber wenn man sie starr macht, können sie ihre Form nicht sehr gut verändern. Und einem weichen Roboter beide Fähigkeiten zu verleihen, also seine Struktur zu verändern aber gleichzeitig starr zu sein, um schwere Lasten tragen zu können; genau das ist es, was das Material auszeichnet.“

„Es ist ein bisschen so wie wir – wir haben ein Skelett und weiche Muskeln und eine Haut“, sagte er. „Darum geht es bei dieser Idee, dass man ein Skelett hat, wenn man es braucht; Dass man es wegschmelzen kann, wenn man es nicht braucht und es dann neu formen kann.“

Die Fähigkeit, zwischen zwei Formen zu wechseln oder in die gewünschte Form gegossen zu werden, könnte es solchen veränderbaren Maschinen ermöglichen, bessere Leistungen unter geänderten Bedingungen zu erbringen, oder sogar komplett andere Aufgaben durchzuführen. Ein Beispiel dafür wäre ein Flugzeug, das seinen Flügel inmitten eines Fluges verändern kann, um sich an unterschiedliche Flugbedingungen anzupassen, oder unter Wasser zu tauchen und sich in ein U-Boot zu verwandeln.

„Wenn man einen Flügel hat, der wirklich breit ist, dann kann man es nicht machen, weil der Flügel abbrechen wird, wenn er auf das Wasser trifft“, sagte Shepard. „Also muss man ihn einfahren und in Pfeilform bringen, so ähnlich wie das auch ein Papageientaucher macht, um dann unter Wasser gehen zu können. Und wenn man diese neue Form verwendet, könnte es ein Schiff mit Propellerantrieb sein.“

Quellen (englisch): Cornell, Discovery News, Tech Radar, Journal of Advanced Materials, Daily Mail. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Tretet unserer Facebook Gruppe bei, um aktuelle und wichtige Ereignisse und Geschehnisse mitzudiskutieren
loading...

Loading...

Anonymous veröffentlicht NASA-Dokumente, die etwas Unglaubliches beweisen…

in Welt

Eine zu Anonymous gehörige Hackergruppe haben Informationen geleakt und behaupten, dass sie von NASA-Servern stammen. Die Dokumente sollen zeigen, dass ein umfangreiches Wetter-Manipulationsprogramm mit Drohnen existiert, das die Existenz von so genannten Chemtrails (Chemikalienstreifen oder Giftwolken) beweisen soll.

Anonsec haben ein Dokument veröffentlicht, in dem sei detailliert über ihren Hack berichten und die NASA-Daten analysieren, die sie dabei abgegriffen haben.

Die Daten beinhalten Informationen über die Verbindung der NASA zur Erforschung von Wetter-Manipulation anhand des Protokolls von einem DC-8-Jetliner. Das Flugzeug war nach Maßgaben ihres Projektes namens “Alternative-Fuel Effects on Contrails and Cruise EmiSSions” unterwegs (etwa: Effekte von alternativen Kraftstoffen auf die Emission von Kondensstreifen und während der Reiseflugphase).

Trunews.com berichtet:

Anonsec Admin Dêfãult Vírüsa leakte die Informationen letzte Woche und gab sie an Mikael Thalen von I-n-f-o-w-a-r-s weiter, bevor sie am Sonntag der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.

Ebenfalls wurde am Sonntag ein 276 Gigabyte (GB) großes Datenpaket veröffentlicht, das 631 Flugzeug- und Radar-Videos, sowie 2.143 Flugprotokolle und die persönlichen Daten von 2.414 NASA-Mitarbeitern umfasste.

NASA-chemtrails-hack[1]

In ihrem Zine behaupten Anonsec, dass sie entdeckt wurden und den Zugriff auf die NASA-Server verloren hätten, nachdem sie die Flugroute einer Drohne, die 222,7 Millionen US-Dollar wert ist, über den Pazifik geändert hatten. Die Gruppe wollte die Global Hawk-Drohne entführen und in den Ozean abstürzen lassen.

NASA-Mitarbeiter haben den Informations-Leak bislang weder kommentiert noch bestätigt, dass er stattgefunden hat, aber die veröffentlichten Informationen über NASA-Mitarbeiter wurden als echt verifiziert. Außerdem wurde ein Drohnen-Flugprotokoll entdeckt, das mit Anonsecs Bericht übereinstimmt.

NASA gehackt: geleakte Dokumente enthüllen eine Chemtrail-Operation

UPDATE: 1

In einem offiziellen Statement, das vom Pressesprecher der Hauptzentrale Allard Beutel veröffentlicht wurde, bestreitet die NASA die Behauptungen, die von der Hacker-Gruppe Anonsec aufgestellt wurden.

„Die Kontrolle über unser Global Hawk-Fluggerät war nicht beeinträchtigt“, sagte Beutel und fügte hinzu, dass laut der Weltraumagentur „kein Beweis vorlag, der auf einen angeblichen Hack der Daten hindeutete.“

Beutel kam auch zu der Schlussfolgerung, dass die geleakten Informationen bereits öffentlich waren; er sagte: „Wir als NASA streben an, dass unsere wissenschaftlichen Daten öffentlich verfügbar sind. Dazu gehören auch große Datensätze. So sind die besagten Informationen anscheinend abgerufen worden.“

Er schloss die Erklärung mit dem Versuch ab, die Nerven zu beruhigen, indem er das Fazit wiederholte: „Die NASA nimmt Cybersicherheit sehr ernst und wird weiterhin all diese Behauptungen gründlich untersuchen.“

Via yournewswire. Quelle: http://pastebin.com/pm1WLXQj. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Tretet unserer Facebook Gruppe bei, um aktuelle und wichtige Ereignisse und Geschehnisse mitzudiskutieren
loading...

Loading...

Die 10 intelligentesten heute lebenden Menschen

in Welt

Nennt sie Geeks, Nerds oder Intelligenzbestien – diese 10 klugen Genies besitzen den schärfsten Verstand auf der ganzen Welt…

1. TERENCE TAO

Mit einem herausragenden IQ von 230 brachte Terence Tao, heute 39, Fünfjährigen bei, wie man buchstabiert und Zahlen addiert – als er selbst erst zwei Jahre alt war. Mit nur zehn Jahren begann er, an der Internationalen Mathematik-Olympiade teilzunehmen und gewann Bronze im Jahr 1986, Silber im Jahr 1987 und Gold im Jahr 1988. Damit war er der jüngste Goldmedaillen-Gewinner überhaupt bei der mathematischen Olympiade. Im Alter von 16 Jahren hatte er bereits einen Bachelor und einen Master – seinen Doktor (Ph. D.) machte er im Alter von 20.

Terence Tao - UCLA Math Department - 090629 for University Communications

2. CHRISTOPHER HIRATA

Dieser amerikanische Kosmologe und Astrophysiker ist erst 33 Jahre alt und hat einen bestätigten IQ von 225! Im Alter von 13 Jahren erlangte er die Goldmedaille bei der Internationalen Physikolympiade, mit 14 nahm er das Studium an der Caltech University auf, mit 16 arbeitete er zusammen mit der NASA daran, die Möglichkeit der Kolonialisierung des Planeten Mars zu erforschen; und mit 22 machte er seinen Doktor (Ph. D.) in Princeton.

02

3. KIM UNG-YONG

Kim Ung-Yong, 53, hat mehr intellektuelles Potenzial als Hawking und Einstein – er hat sich dank seines IQ von 210 einen Eintrag im Guinness-Buch der Weltrekorde gesichert! Kim begann zu sprechen, als er gerade vier Monate jung war, mit zwei Jahren lernte er Japanisch, Koreanisch, Deutsch und Englisch. Mit drei Jahren belegte er Kurse als Gaststudent der Physik an der Hanyang Universität; und mit acht Jahren wurde er von der NASA eingeladen, in den Vereinigten Staaten zu studieren.

03

4. CHRISTOPHER LANGAN

Der 65 Jahre alte amerikanische Autodidakt, der als der klügste Mann Amerikas bekannt ist, hat einen IQ-Wert, der erwiesenermaßen zwischen 195 und 210 liegt. Langan erlangte die volle Punktzahl in einem SAT-Test, obwohl er während der Prüfung geschlafen hat. Dieses Genie hat eine Theorie des Verhältnisses zwischen dem Geist und der Realität entwickelt, die er das “Cognitive-Theoretic Model of the Universe” (CTMU, etwa: kognitiv-theoretisches Modell des Universums) nennt.

04

5. RICK ROSNER

Der amerikanische TV-Redakteur Rick Rosner, 54, ist auf Platz fünf der Liste der weltweit intelligentesten Menschen. Er war schon ein Stripper, ein Rollschuh laufender Kellner, Türsteher und Nacktmodell. Er nimmt 50 Tabletten, unter anderem Omega 3-Fischöl-Kapseln, eine Baby-Aspirin, Metformin, Metoprolol, Glisodin und Avodart, um seinen IQ von 192 aufrechtzuerhalten und schlauer zu bleiben!

05

6. GARRY KASPAROV

Das russische Schach-Genie war mit 22 der jüngste jemals unangefochtene Schachtweltmeister; Garry Kasparov ist heute 51 und hat einen IQ von 190. Kasparov, der die Rekorde für die meisten aufeinanderfolgenden Siege in Profi-Turnieren (15) und für die meisten Schach-Oscars (11) hält, baute die Vereinte Bürgerfront auf, die der Politik des russischen Präsidenten Vladimir Putin widerspricht.

06

7. SIR ANDREW WILES

Der preisgekrönte englische Mathematiker knackte das 358 Jahre alte letzte Theorem von Fermat, das vom Guinness Buch der Weltrekorde im Jahr 1995 als eines der „schwierigsten mathematischen Probleme der Welt“ aufgeführt wurde. Für seinen Beitrag zur Mathematik wurde Wiles, heute 61, zum Ritter (Sir) geschlagen. Er erhielt 15 Auszeichnungen, darunter eine Silberplakette der Internationalen Mathematischen Union, den Shaw Prize (Wirtschaftspreis aus Hongkong) und eine Auszeichnung der US-amerikanischen National Academy of Sciences (etwa: Nationale Akademie der Wissenschaften). Sein IQ-Wert beträgt 170.

„Mathematiker sind nicht zufrieden, weil sie wissen, dass es keine Lösungen bis zu vier Millionen oder vier Milliarden gibt, sie wollen wirklich wissen, dass es keine Lösungen bis zur Unendlichkeit gibt.“ -Andrew Wiles

07

8. JUDIT POLGAR

Die 38 Jahre alte ungarische Schachweltmeisterin Judit Polgar schrieb im Jahr 1991 Geschichte. Damals war sie erst 15 Jahre alt und besiegte Bobby Fischer (dessen IQ-Wert bei 180 lag) und wurde so zur jüngsten Großmeisterin. Im Jahr 2002 schrieb sie erneut Geschichte, als sie die Nummer 1 der Weltrangliste schlug, nämlich Garry Kasparov (dessen IQ-Wert bei 190 lag). Sie ist die einzige Frau in der Top-100-Liste der FIDE (Fédération Internationale des Échecs, Internationaler Schachverband). Judit hat auch einen IQ von 170.

08

9. PAUL ALLEN

Microsofts Mitgründer Paul Allen ist 62 und sein IQ-Wert liegt bei 170. Laut Forbes ist Allen 17,5 Milliarden Dollar wert; damit ist er auf Platz 51 der Liste der reichsten Menschen auf dem Planeten. Ihm gehören die Seahawks der NFL und die Portland Trail Blazers der NBA. Außerdem hat er bislang mehr als 1,8 Milliarden Dollar für die Weiterentwicklung der Wissenschaften, Technologie, Bildung, für den Artenschutz und für gemeinnützige Arbeit gespendet.

„Man sieht sich die Dinge an, die man in seinem Leben genießt. Aber viel wichtiger ist, was man tun kann, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.“ -Paul Allen

09

10. STEPHEN HAWKING

Der theoretische Physiker, Kosmologe und Autor Stephen Hawking ist 73 und sein IQ-Wert liegt bei unglaublichen 160 Punkten. Damit liegt er gleichauf mit Albert Einstein. Obwohl er an einer seltenen Form der amytrophen Lateralsklerose (ALS) leider, die ihn allmählich paralysiert hat, mit der er allerdings schon seit mehr Jahren lebt als zu erwarten war, hat sich der Astrophysiker mit seinen Theorien zu Schwarzen Löchern einen Namen gemacht.

„Genial: Wir sind nur eine weiterentwickelte Affenart auf einem kleinen Planeten, der um einen sehr durchschnittlichen Stern kreist. Aber wir können das Universum verstehen. Das macht uns zu etwas ganz Besonderem.“ -Stephen Hawking

10

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Tretet unserer Facebook Gruppe bei, um aktuelle und wichtige Ereignisse und Geschehnisse mitzudiskutieren
loading...

Loading...
1 108 109 110 111 112 118
Gehe zu Top