Gaddafis letzte Worte, als er um Gnade flehte: “Was habe ich euch angetan?”

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Fast sechs Jahre sind seit dem Tod von Oberst Muammar Gaddafi vergangen – ein Tod, der Libyen für immer veränderte. Einst ein stabiles Land, bekämpft es nun eine innere Krankheit, die unter den Namen Daesh/ISIL/ISIS/IS bekannt ist. Jedoch war der Mord des libyschen Führers von langer Hand geplant, einige sagen, wegen seines Vorhabens, das vorherrschende Geldsystem in Frage zu stellen. Gaddafi wollte auch Geld aus richtigem Gold einführen – wie den afrikanischen Gold-Dinar. Dieser Dinar wäre nicht einfach Papiergeld, sondern würde selbst den Wert in Form eines greifbaren und kostbaren Metalls repräsentieren, anstatt dass dieses sich nur innerhalb von Regierungstresoren befindet. Gaddafi wollte auch Öl gegen Gold eintauschen, und nicht gegen amerikanische Dollars.

Abgesehen davon, dass Libyen (unter Gaddafi) der größte Ölproduzent in der nördlichen Region Afrikas war und die Einkünfte in Gold haben wollte (was den Westen offensichtlich sehr gegen ihn aufgebracht hat) – stellen sich durch Gaddafis Tod die Dinge etwas anders dar. Wenn Sie sich an seine Ermordung erinnern, dann erinnern Sie sich vielleicht auch daran, wie er um Gnade flehte, während er mit Wunden übersät und blutüberströmt war, und wie es sich wie ein Lauffeuer im Internet verbreitete. Während diese Videos für jedermann sichtbar um die ganze Welt gingen, war dies bei einem anderen so genannten Terroristen nicht der Fall – [angeblich] aus Respekt vor dem Bestattungsbrauch der Einheimischen. Bei Osama bin Laden, der eine offene Bedrohung für die USA gewesen sein soll, und der zu der Zeit für die Anschläge des 11. September verantwortlich gemacht wurde, wurde dessen Leiche [angeblich] einfach ins Meer geworfen, jedenfalls ohne die erniedrigende Tortur und Degradierung vor der ganzen Welt.

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Laut eines durch The Guardian veröffentlichten Artikels, kam durch die Männer, die während Gaddafis Tod anwesend waren, eine vollkommen andere Geschichte auf. Mansur Dhao, einer der anwesenden Männer, der die Kontrolle über die Verteidungsmaßnahmen für Gaddafi hatte, bemerkte, dass Gaddafi nie sein Land verlassen noch weglaufen wollte, so wie es in dem unscharfen Videoausschnitt dargestellt wird. Dhao sagte, dass Oberst Gaddafi alle paar Tage den Ort wechselte, und einige Tage vor seinem Tod war Sirte (der Ort, an dem er starb) unter schwerer Belagerung. Darum war es unwahrscheinlich, dass irgendjemand in die Stadt hinein konnte.

Als in den frühen Morgenstunden die Streitkräfte der Abtrünnigen, die als Nationaler Übergangsrat bekannt sind, die Kontrolle über das übriggebliebene Territorium in Sirte übernahmen, einem Gebiet, das nicht größer als 840 Yards (768 Meter) war, waren Gaddafis Anhänger bereit, auszubrechen.

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Gleichwohl waren sie sich nicht bewusst, dass sich Gaddafi in einem dieser Autos befand, als die NATO den Convoy traf, und laut eines NATO-Funktionärs erzwangen sich diese schweren Fahrzeuge ihren Weg aus Sirte hinaus in Richtung zu den Randbezirken der Stadt. Auf diese Fahrzeuge waren schweren Waffen montiert; die Einheimischen hatten Angst und sie wurden von NATO-Flugzeugen beschossen. Der Angriff zerstörte über zwölf Autos, wodurch der Convoy in mehrere kleine Gruppen zerstreut wurde, als die Mitglieder des Nationalen Übergangsrates diesen Autos folgten.

Viele Leute, die sich in den Autos befanden, welche unter Beschuss standen, sprangen hinaus, und Gaddafi war unter ihnen. Schwer verwundet versteckte er sich und hinterließ dabei eine Blutspur, welche die Mitglieder des Nationalen Übergangsrates zu seinem Versteck führte.

Hier ist eine interessante Dokumentation, die detaillierte Einblicke in die Ereignisse gewährt, die zum Tode von Oberst Gaddafi führten:

An diesem Tag waren viele Personen anwesend, und es kursieren mehrere leicht zu findende Videos von Gaddafis Tod. Laut der Aussage einiger Kämpfer flehte Gaddafi sie an, ihn nicht zu erschießen, als sie ihn fanden. Andererseits behaupten wiederum andere, dass Gaddafis letzte Worte gewesen sein sollen: “Was habe ich euch angetan?”

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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3 Comments

  1. …Gaddafi was one of the best politicians / ruler in the word ( free school education and medical treatment for everyone ), a very great man with a vision for his people, he always did the best for his country – Lybia was the most wealthy country in Africa. He was only trying to sell oil not in the junk currency called US-Dollar and he was just trying to give the people a real curreny and not a faked one, as well as he was trying to give all people pure and clean water for free ( it is a crime by companies to steal commodities / resurces; which belongs to all the people, and to reseel it to those. This was murder by terroristic machinations ( especially by the French government and by the USA / CIA – personal opinion and right of free speech by the author, as well as can be seen by enough proof / evidence in the internet by leaked documents )…

    …Gaddafi war einer der besten Politiker / Herrscher der Welt ( freie Schulbildung und medizinische Behandlung für jeden ), ein großartiger Mann mit einer Vision für sein Volk, er versuchte stets das Beste für sein Land zu tun – Lybien war das wohlhabendste Land in Afrika. Er versuchte lediglich Öl nicht länger in der Schrottwährung US-Dollar genannt zu verkaufen und er versuchte den Menschen eine echte Währung anstelle einer gefakten zu geben, so wie er versuchte allen Leuten reines und sauberes Wasser gratis zu geben ( es ist ein Verbrechen von Konzernen Rohstoffe / Resourcen zu stehlen; welche allen Leuten gehören, und diese an diese zurück zu verkaufen. Das war Mord durch terroristische Machenschaften ( insbesondere durch die französische Regierung und durch die USA / CIA – persönliche Meinung und Recht auf frei Meinungsäußerung des Verfassers, sowie ersichtlich durch genügend Beweise im Internet durch geleakte Dokumente )…

  2. So wie alle die ihr volk bevorzugen und sich der jud.zinswährung entziehen wollten.
    Erreicht ihn das Schicksal der demut.
    Hitlerhusseinmilisovicassadputin!

  3. “…Libyen. Einst wohl das fortschrittlichste Land auf dem afrikanischen Kontinent. Mit einem zugegebenermaßen diktatorisch anmutenden Präsidenten. Heute ein Failed State. Aufmarschgebiet von Terroristen und Fluchtstartpunkt für Tausende, um das Mittelmeer zu überqueren.

    […]
    Mit der von Frankreich eingebrachten UN-Resolution 1973, die eine Flugverbotszone über Libyen schaffen sollte, um angeblich die libysche Zivilbevölkerung vor dem „Schlächter Muammar al-Gaddafi“ zu schützen, begann die bewusst gesteuerte Zerstörung dieses Landes.

    Am Neujahrstag veröffentlichte das US-Außenministerium 3.000 „neue“ Emails der damaligen Außenministerin Hillary Clinton aus denen nun ersichtlich wird, dass der Westen die NATO und damit die Resolution 1973 dazu nutzte, um Gaddafi zu stürzen. Laut einer dieser jetzt veröffentlichten Emails ging es darum den Versuch Gaddafis zu vereiteln, eine goldgedeckte Währung zu schaffen, die dann in direkter Konkurrenz zum westlichen Fiat Money-/Zentralbank-Monopol gestanden wäre.

    Die Emails zeigen zudem, dass die von Frankreich angeführte „militärische Initiative“ auch von dem Wunsch angetrieben wurde, größeren Zugriff auf die libysche Erdölproduktion zu erlangen und Gaddafis Streben nach mehr Einfluss im frankophonen Teil Afrikas zu unterbinden.

    Eine dieser Emails wurde im April 2011 an die damalige Außenministerin Clinton von einem „nicht-offiziellen“ Berater, aber einem seit vielen Jahr engen Vertrauten von Clinton, namens Sidney Blumenthal verfasst. Betreffzeile der Email: France’s client and Qaddafi’s gold (Frankreichs Klient und Gaddafis Gold). Im Foreign Policy Journal lesen wir dazu:

    The email identifies French President Nicholas Sarkozy as leading the attack on Libya with five specific purposes in mind: to obtain Libyan oil, ensure French influence in the region, increase Sarkozy’s reputation domestically, assert French military power, and to prevent Gaddafi’s influence in what is considered „Francophone Africa.“
    Most astounding is the lengthy section delineating the huge threat that Gaddafi’s gold and silver reserves, estimated at „143 tons of gold, and a similar amount in silver,“ posed to the French franc (CFA) circulating as a prime African currency.
    (Die Email identifiziert den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy als führend beim Angriff auf Libyen mit Blick auf fünf spezielle Absichten: den Zugriff auf libysches Öl zu erhalten, den französischen Einfluss in der Region sicherzustellen, Sarkozys Ruf im Inland zu erhöhen, die französische militärische Macht zu behaupten, und um Gaddafis Einfluss auf das was als „frankophones Afrika“ bezeichnet wird zu verhindern.
    Am erstaunlichsten ist der lange Abschnitt, der die große Bedrohung beschreibt, den die Gold- und Silberreserven Gaddafis, geschätzt auf „143 Tonnen Gold und eine ähnliche Menge an Silber“, gegenüber dem französischen Franc (CFA) darstellen, der als Hauptwährung in Afrika zirkuliert.)

    Die Email macht deutlich, dass die Geheimdienstquellen aufzeigen, dass die treibende Kraft hinter dem französischen Angriff auf Libyen ein bewusster Schachzug Paris‘ war, um die eigene Macht in Afrika zu festigen und die NATO als Werkzeug für die eigenen imperialistischen Bestrebungen einzusetzen – und nicht, wie man der Öffentlichkeit fälschlicherweise weismachte, humanitäre Hilfe.” […]

    http://www.konjunktion.info/2016/01/libyen-freigegebene-emails-zeigen-dass-gaddafi-wegen-des-plans-einer-goldgedeckten-waehrung-getoetet-wurde/

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