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Russischer Kosmonaut an Bord der Internationalen Raumstation findet außerirdisches Leben – NASA schweigt

in Geopolitik/Welt

Laut der staatlichen russischen Nachrichtenagentur TASS behauptet ein russischer Kosmonaut an Bord der Internationalen Raumstation (ISS), außerirdische Bakterien entdeckt zu haben.

Anton Schkaplerow berichtete die Entdeckung, nachdem der während eines Weltraumspaziergangs an der Außenseite der Station Abstriche entnommen hatte, bei einer Praxis zum Sammeln von Proben, die als „Außenbordarbeit“ bekannt ist. Wenn bestätigt wird, dass die Bakterien nicht von dieser Erde stammen, wäre es eine der größten Entdeckungen in der Geschichte der Menschheit.

„Beim Entnehmen von Abstrichen sind Bakterien gefunden worden, die während des Starts des ISS-Moduls noch nicht dort gewesen sind“, berichtete Schkaplerow. „Daher sind sie von irgendwo her im Weltraum dortin geflogen und haben sich an der Außenhülle niedergelassen.“

Der Kosmonaut entnahm die Probe, indem er einen Baumwollball benutzte, als er die russischen Module der Raumstation während der Test- und Biorisiko-Projekte überwachte. Er sagt, die Bakterien seien entweder von einem unbedeutenden Abschnitt der Station oder an einer Stelle gesammelt worden, an der sich Treibstoffabsonderungen ansammeln.

„Und nun stellt sich heraus, dass diese Abstriche Bakterien enthüllen, die während des Starts des ISS-Moduls nicht vorhanden waren“, erzählte Schkaplerow gegenüber TASS. „Das bedeutet, sie sind aus dem Weltraum gekommen und haben sich an der äußeren Oberfläche niedergelassen. Sie werden bis jetzt untersucht, und es scheint, dass sie keine Gefahr darstellen.“

Die NASA hat die angebliche Entdeckung noch nicht kommentiert, aber es würde in eine allgemein akzeptierte Theorie passen, dass Weltraumstaub, der sich mit hoher Geschwindigkeit fortbewegt,  Mikroben von anderen Sonnensystemen mit sich führen kann. Manche Astrobiologen behaupten, dass alles Leben auf der Erde eigentlich anderswo in der Galaxie seinen Ursprung hat und durch einen Prozess namens Panspermie auf unseren Heimatplaneten gelangt ist.

Mittlerweile spitzt sich die Suche nach außerirdischem Leben immer mehr zu, indem Wissenschaftler Expeditionen zu Enceladus planen, einem kleinen Mond des Saturn, unter dessen Eisschicht sich ein riesiger globaler Ozean befindet. Kürzliche Entdeckungen deuten darauf hin, dass dieser Ozean hydrothermisch aufgeheizt ist und Gase beinhaltet, von denen sich Mikroben potenziell ernähren könnten, was bedeutet, dass die Bedingungen für biologisches Leben erfüllt sind.

Die auf der Internationalen Raumstation entdeckten Bakterien werden zusätzlichen Tests unterzogen. Die Wissenschaftler müssen einen terrestrischen Ursprung ausschließen. Laut des Kosmonauten, der die Entdeckung machte, hatte die Probe wahrscheinlich drei Jahre im luftleeren Weltraum zugebracht, wodurch sie drastischen Temperaturschwankungen von -150 bis +150 Grad Celsius ausgesetzt war.

Wir wissen, dass Bakterien und Lebensformen wie Bärtierchen noch unter extrem lebensfeindlichen Bedingungen überleben können. Dies bedeutet, dass die Bakterienprobe einfach eine Mikrobe aus der oberen Erdatmosphäre sein könnte.

Anfang des Jahres wurde enthüllt, dass die russische Raumfahrtbehörde Roscosmos 19 weitere Staubproben analysiert, um sie auf das Vorhandensein außerirdischer Mikroorganismen hin zu testen. In einer Zeit, in der das Gerede über „Fake News“ und Propaganda weiterhin eskaliert und die Vereinigten Staaten in einem Wettrennen bewaffneter künstlicher Intelligenzen sowohl mit Russland als auch China sind, können wir einen neuen Wettlauf ins All auf die geopolitische Landkarte hinzufügen: das Rennen um die Entdeckung außerirdischen Lebens.

Verweise:

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