Indonesische Affen werden gezwungen, zur Unterhaltung von Touristen unheimliche Puppenköpfe zu tragen

in Tierrechte/Welt

Nachdem sie bei der Geburt von ihren Familien getrennt worden sind, werden ihnen gewaltsam die Zähne entfernt. Dann werden sie solange gequält, bis sie lernen, auf zwei Füßen zu stehen.

Kein Mensch würde freiwillig seine Rechte dafür opfern, um gequält und für den Profit in einem albernen Kostüm  herumgezeigt zu werden, also warum erwarten wir von Tieren, dass sie dazu bereit sein sollen? Das ist eine berechtigte Frage. Vielleicht würden Vorkommnisse wie die folgenden aufhören, wenn sich mehr Leute darüber Gedanken machen würden.

In Boyolali (Indonesien) zwingen die Einheimischen Affen dazu, Puppenköpfe zu tragen und um Kleingeld zu betteln. Das Ziel besteht offensichtlich darin, damit das schnelle Geld zu machen. Allerdings ist der Trend nicht nur unheimlich, sondern er ist auch absolut grausam.

Leider sind Misshandlungen in dieser Form in Südostasien ziemlich üblich. Touristen lieben es, mit Affen zu interagieren, sie zu streicheln und mit ihnen zu posieren, und was auch der Grund dafür ist, warum manche diese Nachfrage erfüllen, indem sie den Willen der Primaten brechen. Um sicherzustellen, dass sie harmlos sind, werden die Affen als Babys ihren Familien weggenommen und dann verkauft. Das passiert üblicherweise, bevor ihre Stillzeit vorbei ist.
Dann werden den Affen normalerweise ohne Betäubungsmittel ihre Zähne entfernt. Nachdem sie diese Tortur überlebt haben, werden sie angekettet und dazu gezwungen, solche Kunststücke zu lernen, wie auf Minaturfahrrädern zu fahren oder Zigaretten zu rauchen.

Leider ist das noch nicht alles. Die Affen werden auch auf verschiedene Weise gequält, um sie dazu zu zwingen, wie Menschen zu gehen. Wie IFLScience berichtet, wird eine Kette um ihren Hals gebunden und an etwas in der Nähe befestigt. Das zwingt die Tiere dazu, stundenlang auf einem Stein zu balancieren. Wenn sie damit aufhören, werden die armen Kreaturen dadurch erdrosselt.

Während dies schreckliche Realität ist, ändern sich die Dinge. Dies ist zum großen Teil den Bemühungen von Tierrechtsaktivisten und dem früheren Gouverneur von Jakarta, Joko Widodo, zu verdanken. 2014 wurde die Praxis, Tiere für den Profit auszubeuten, verboten. Obwohl dies eine gute Nachricht ist, hält sie offensichtlich bis zum heutigen Tag an.

Die größte Herausforderung besteht darin, den Trend komplett abzuschaffen. Um Einheimische und Touristen aufzuklären, bildet das in Indonesien ansässige Jakarta Animal Aid Network (JAAN) geneigte Zuhörer darüber, was den Affen zugemutet wird. Laut JAAN, haben 20 Prozent der geretteten Affen üblicherweise Tuberkulose.

Manche haben Hepatitis [Leberentzündung] oder Leptospirose [Infektionskrankheit durch Krankheitserreger der Gattung Leptospira], bei denen man davon ausgeht, dass sie sich bei Menschen damit angesteckt haben. Wenn die Affen in Kontakt mit Menschen kommen, breiten sie daraufhin die Krankheit aus. Es ist dabei nicht hilfreich, dass manche der Besitzer die Affen an Straßenkinder „vermieten“, die daraufhin um Kleingeld betteln.

Die einzige Möglichkeit, diese Praxis für immer zu beenden, ist die Organisationen zu unterstützen, die etwas bewirken, und diesen Artikel weit und breit zu teilen. Bitte hinterlassen Sie unten Ihre Kommentare und teilen Sie diese Nachricht!

Verweise:

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2 Comments

  1. Touristen……….dann sollen sie zu Hause bleiben,anstatt sowas zu unterstützen ..oder sich dazu setzen die Äffchen befreien und adoptieren ,oder der Menschenrasse das häckeln oder stricken beibringen oder Armbänder basteln…töpfern ,Blumengestecke basteln ..usw
    und sich mal bewusst machen…………………………….

    https://youtu.be/tD_LDuUkjfI

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