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Gesundheit - page 7

Die große Kaffee-Täuschung: 13 wenig bekannte Fakten über Kaffee

in Gesundheit/Welt
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Das wird Ihnen nicht schmecken: Sie sind über die vermeintlichen gesundheitlichen Vorteile von Kaffee angelogen worden!

  1.  Koffein ist ein Alkaloid, das die Kaffee-Pflanze verwendet, um Insekten zu töten, die ihre Samen essen. Die Kaffee-Pflanze verwendet auch Koffein in den Kaffee-Hülsen, um umliegende Pflanzen zu töten, so dass die Kaffee-Pflanze selbst mehr Sonnenlicht erreicht und besser wachsen kann. Koffein ist ein Pestizid, das eine genetische Auflösung in lebenden Zellen verursacht, die mit ihm in Berührung kommen.
  2. Kernspintomografie-Aufnahmen, die jeweils vor und nach dem Konsum von 1 Tasse Kaffee gemacht wurden, zeigen eine Abnahme des Blutflusses zum Gehirn um 45%. Als die Blutflussreduktion genau gemessen wurde, war es tatsächlich gar 52% weniger Blutfluss zum Gehirn, nach nur einer kleinen Tasse Kaffee. Siehe http://abcn.ws/2ipmLj7
  3. Studien mit bildgebenden Verfahren über das Gehirn chronischer Kaffeetrinker zeigten, dass sie den gleichen Abbau ihres Gehirns zeigten wie chronische Alkoholiker, Zigarettenraucher, Parkinson-Patienten und Marihuana-Konsumenten. Siehe http://dailym.ai/1qjSqi0
  4. Kaffee kann zu gesteigerter Darmtätigkeit führen, weil dies eine Möglichkeit ist, mit welcher der Körper versucht, Gift aus dem System zu eliminieren. Der plötzliche Drang zur Darmentleerung nach dem Trinken von Kaffee ist einer der körpereigenen Abwehrmechanismen gegen Gifte.
  5. Kaffee erhöht den Energielevel über die menschliche stoffwechselbedingte Kampf- oder Flucht-Reaktion, weil der Körper Angst vor dem Koffein-basierten Gift hat. Kaffee gibt jedoch keine Energie, er entfernt sie vielmehr aus dem Körper. Die Energie, die eine Person fühlt, wenn sie Kaffee trinkt, ist letztlich der Körper, wie er in den Schnellgang geht, weil Koffein ein Gift ist und alle Gifte eine Energiefreisetzung im Körper aktivieren (Kampf oder Flucht). Kaffee entfernt Energie aus dem System, so dass die Person täglich schrittweise mehr und mehr erschöpft wird, also die Einrichtung der weltweit gefährlichsten Energie-Stimulations-Sucht … Kaffee-Abhängigkeit im Streben nach Energie für den Körper.
  6. Wenn die Kampf- oder Fluchtreaktion im Körper ausgelöst wird, werden die unteren Intelligenz-Zentren des Gehirns aktiviert, sowie hormonelle Systeme, welche Aggression, Gewalt, irrationale und unlogische Entscheidungsfindung, Eifersucht, Zorn, Wut, Angst und Paranoia steuern. Kaffee erzeugt geistiges Funktionieren im unteren Bereich mit einer Beigabe jeglicher negativen emotionalen Reaktion, die der Körper erzeugen kann.
  7. Bei den Messungen aktivierte 1 Kaffee die Kampf-und Flucht-Reaktion für 3 aufeinander folgende Wochen, obwohl kein weiteres Koffein nach dieser 1 Tasse Kaffee aufgenommen wurde. Eine Tasse Kaffee vergiftet den Körper für 3 aufeinanderfolgende Wochen, mit in diesem Zeitraum abnehmender Tendenz.
  8. Wenn Kaffee (Koffein) konsumiert wird, werden der limbische Teil des Gehirns hyperaktiviert und die höheren Lernzentren des Geistes gehemmt. Der limbische Teil des Gehirns beschäftigt sich nur mit Sex, Fortpflanzung, dem Schutz des Territoriums, der Nahrungsbeschaffung und der persönlichen Sicherheit. Der limbische Teil des Gehirns ist der primitivste und am wenigsten entwickelte Teil des Verstandes. Wenn Du eine andere Person austricksen oder beherrschen willst, ist es am besten, wenn ihr limbisches System aktiviert ist, weil es sie in einen geistigen Zustand versetzt, der dem eines Kindes entspricht.
  9. Empfängnisverhütende Medikamente hemmen das Beseitigen von aufgenommenen Koffein. Dieser Effekt wird drastisch durch Alkohol oder die Einnahme schmerzstillender Mittel erhöht, wodurch viele Fälle von Koffeinvergiftungen verursacht werden, die dann als etwas anderes diagnostiziert werden, sobald die Person das Krankenhaus erreicht hat.
  10. Es ist bewiesen, dass Kaffee u.a. Prostatavergößerung, Angstzustände, Schlaflosigkeit, Depression, Geburtsschäden, Schmerzsyndrome, unnatürliche Atemmuster, Hirnschäden, Hyperaktivität, Lernstörungen (aufgrund von Gehirnschädigung), Verhaltensstörungen, Müdigkeit, bestimmte Arten von Krebs, Morbus Crohn, Colitis, Sehnenscheidenentzündung, Geschwüre, Eisenmangel, Herzerkrankungen, Kopfschmerzen, erhöhtes Auftreten von Muskel- und Sehnenverletzungen, Gelenkschmerzen, Herzinfarkt, Schlaganfall, Mini-Schlaganfälle usw. verursacht… und das ist nur eine kurze Liste.
  11. Kaffee verursacht Fettablagerungen und Cellulitis aufgrund des Auslösens des körpereigenen Kampf- oder Fluchtsystems (wie es jedes Gift oder jede Gefahr tut). Dies ändert schließlich die körpereigene primäre Brennstoffquellenanforderung dahingehend, dass Fett verlangt wird. Wenn der Körper sich bedroht fühlt, bevorzugt er Fett als seine primäre Brennstoffquelle, gegenüber Zucker oder Protein. Die ständige Aktivierung des körpereigenen Kampf- oder Fluchtsystems (über die tägliche Einnahme von Koffeingift) trägt zu einer metabolischen Verschiebung hin zur Fettlagerung und Fettkonservierung bei, denn wieder bevorzugt der Körper Fett als Brennstoffquelle beim Kampf gegen jeden giftigen Eindringling … weil Fett 9 Kalorien pro Gramm für den Kampf enthält, im Gegensatz zu 4 Kalorien pro Gramm in Zucker und Protein. Willkommen im Land der durch Kaffee (Koffein) verursachten Zunahme von Körperfett, Gewicht und Cellulitis. Kaffee zerstört auch Muskelgewebe, da der Körper absichtlich Muskeln abbaut, wenn er vergiftet wird, um zusätzliche Fettlagerung zu erleichtern.
  12. Kaffee (Koffein) blockiert die Aufnahme vom medizinischem Eisen, wodurch die überwiegende Mehrheit der Anämiefälle heute ausgelöst wird. http://bit.ly/2qKSqwh Die gesamte Bedrohung von Koffein im Allgemeinen umfasst Koffein-Tees, Schokolade, Koffein-basierte Energy-Drinks, Koffein-basierte Fitnessgetränke und über 2.000 rezeptfreie und verschreibungspflichtige Medikamente, die ABSICHTLICH Koffein enthalten.
  13. Eine Untersuchung des Autors des umfangreichsten Buches, das jemals über Kaffee geschrieben wurde, hat fast jede wissenschaftliche Forschungsarbeit über Kaffee überprüft, und seine Schlussfolgerung ist, dass es absolut keinen wissenschaftlichen Beweis dafür gibt, dass Kaffee etwa irgendwelche gesundheitlichen Vorteile für den menschlichen Körper hätte.

Er erklärt offen, dass jede positive Förderung des Kaffeeverbrauchs eine eklatante Lüge ist, die der gesamten Gesellschaft ernsthaft schadet. Die Behauptungen über positive Effekte von Kaffee sind falsch, und alle gehen auf eine sehr mächtige, verdeckte und geheime “Kaffee-Lobby” zurück, die ihre Ursprünge sowohl im Kommerziellen als auch in den herrschenden Familien hat.

Wie viele Cafés haben in den letzten 20 Jahren in Ihrer Stadt eröffnet?

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Starbucks, Caffè Nero und Costa Coffee dabei ertappt, mit Fäkalbakterien infizierte Getränke zu verkaufen

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Die grausame Realität hinter dem teuersten Kaffee der Welt

http://derwaechter.net/die-grausame-realitat-hinter-dem-teuersten-kaffee-der-welt

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Lernen Sie das Volk der Hunza kennen – die gesündesten Menschen auf der Erde

in Gesundheit
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Die Idee vom ewigen Leben ist unsere Obsession bereits seit den ersten Tagen der Menschheit. Der älteste literarische Text, den wir bis heute kennen, das Gilgamesch-Epos, hat eine Geschichte zum Gegenstand, bei der es um die Suche nach Unsterblichkeit geht. Einige Jahrtausende sind vergangen, aber wir haben unser Ziel nicht erreicht. Gewiss, die Lebenserwartung ist heutzutage viel länger als früher. Ärzte und Ernährungswissenschaftler schlagen neue, gesündere Lebens- und Ernährungsweisen vor, um unsere Gesundheit zu verbessern. Indes leben wir in der schnellen Welt der Wirtschaft, von Chemie und genmanipuliertem Essen, weit weg von der Natur, die uns wirklich Gesundheit bietet.

Das nun ist die Geschichte der Hunzas, die gesündesten Menschen auf der Erde!

Historie

Hunza Menschen leben im Hunza River Tal, im heutigen Pakistan, auf 2.590m Höhe, umgeben von hohen Bergen und fast völlig isoliert von der Welt. Man kennt sie auch unter dem Namen Huznakuts, ihre Sprache unterscheidet sich sehr von anderen Sprachen in der Region, und man geht davon aus, dass es eine Mischung aus alten Mazedonischen und einigen Sprachen aus dem persischen Reich ist. Lokale Legenden besagen, dass die Hunzas Nachfahren aus einer Armee von Alexander dem Großen sind. Seit Jahrhunderten lebten die Hunza-Menschen in einer unabhängigen, kleinen Monarchie, die von einem Herrscher mit dem Titel Mir regiert wurde. Erste Berichte über sie kamen nach Europa von der britischen Garnison, die Hunza Valley in den 1870er Jahren untersucht hatte. Sie wurden als langlebige Menschen mit sehr guter Gesundheit und hellerer Haut als diejenige ihrer Nachbarstämme beschrieben. Die Bevölkerung wurde auf etwa 8.000 Menschen geschätzt.

Recherchen über die Huznakuts

Das Weltinteresse an den Hunzas setzte Mitte des 20. Jahrhunderts ein. Die Wissenschaftler interessierten sich für jene geheimnisvollen Menschen und wollten ihre Geheimnisse für ihr langes und gesundes Leben herausfinden, also begannen sie, ihre Lebensweise, ihre Kultur, ihre Gewohnheiten und ihren Lebensraum zu studieren.

Hunza Valley ist nicht sehr reich an natürlichen Ressourcen, so dass Tier- und Pflanzenleben begrenzt sind, und die Menschen mussten große Anstrengungen unternehmen, um sich mit Nahrung und Feldfrüchten zu versorgen. Ihre terrassenförmig angelegten Gärten, die 50 Ebenen hoch sind, stellen eine sehr interessante Methode dar , genügend Platz auf einer engen Fläche zu entwickeln.

Hunza Menschen leiden nicht an modernen Krankheiten wie etwa Krebs, sie haben irgendwie ein natürliches Abwehrsystem gegen Herzkrankheiten, Diabetes … Sie werden bis zu 120 Jahre alt, und es ist keine Seltenheit, dass ihre Frauen im Alter von 70 oder 80 Jahren gebären. In jedem Lebensalter halten sei ihre Vitalität, Gesundheit und Kraft aufrecht. Das liest sich wie ein Märchen, ist jedoch keines, es ist das wirkliche Leben!

Das Geheimnis der Hunzas für ein langes Leben

Die Hunzas essen nur zweimal am Tag, ein reichhaltiges Frühstück früh am Morgen, und Abendessen nach dem Sonnenuntergang.
Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus rohen Früchten (Äpfeln, Brombeeren, Kirschen, Birnen, Pfirsiche und Aprikosen), Gemüse (Kartoffeln, Karotten, Rüben, Kürbis); Nüssen, wie Haselnüsse, Mandeln und ihre Ölderivate; Milch, Joghurt und Käse, und nicht zu viel Fleisch. Sie trinken auch große Mengen an reinem mineralreichem Gletscherwasser und sehr wenig von etwas anderem.
Es gibt einen einzigartigen Bestandteil in ihrer Ernährung – Aprikosensamen. Sie essen viel davon. Das Saatgut ist reich an den Vitaminen B17 und B20, und vermutlich ist ihre Zufuhr dieser Vitamine 200 mal größer als der Durchschnitt Amerikaner ist. Der Forschung zufolge sind die Aprikosen des Hunza Valley der Schlüssel dafür, dass sie nicht an Tumoren erkranken.

Sie haben auch einen Abschnitt innerhalb des Jahres, in der Regel zwei bis vier Monate lang, während dessen sie nur von Aprikosensaft leben.
Ihr Lebensstil verlangt viel Arbeit auf dem Feld, also sind sie fast den ganzen Tag über körperlich aktiv. Desweiteren machen sie viel Yoga, und einige von ihnen sind wahre Meister der Meditation.
Ihre Philosophie des Lebens ist sehr einfach. Gestern ist bereits vergangen, und morgen ist noch nicht da, und so genießen sie es, in der Gegenwart zu leben.

 

Es gibt viele Dinge, die wir von ihnen übernehmen können. Stress, ungesunde Lebensweise, körperliche Inaktivität, Fettleibigkeit sind in der heutigen Welt weit verbreitet. Es ist an der Zeit, für einen Moment innezuhalten und um uns herumzuschauen. Es gibt nichts Wichtigeres als uns selbst, und Gesundheit ist unser größter Schatz.

Wir hoffen, dass Ihnen das gefallen hat! Wenn ja, bitte teilen Sie den Artikel mit anderen, und hinterlassen Sie doch gern unten Ihren Kommentar

Übersetzt aus dem Englischen von  https://steemit.com/life/@milosm2302/meet-the-hunza-people-the-healthiest-people-on-earth

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Diese Inseln haben soeben westliches ungesundes Essen verboten, um die Gesundheit zu fördern

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90% der Krebsfälle durch Lebensstil verursacht – nicht durch Unglück oder Gene

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Studie: Fastfood tötet Bakterien, die Schutz gegen Fettleibigkeit, Herzkrankheiten und Krebs bieten

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ZDF Dokumentation zeigt zum ersten Mal Wahrheit über Krankenkassen

in Gesundheit
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Offiziell stehen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland seit 1992 in Konkurrenz zueinander. Das soll ihre Leistungen anfeuern und so den Versicherten nutzen.

Eigentlich sollen Deutschlands gesetzliche Krankenkassen für die Gesundheit der Menschen sorgen. Doch die ZDF-Dokumentation „Zoom“ zeichnet ein ganz anderes Bild. Demnach geht es den Kassen vor allem um eines: um Geld.

So zitiert die Doku etwa Wolfgang Wodarg, einst Gesundheitspolitiker und nun Gesundheitsexperte und Kritiker des Systems. 1992, zwei Jahre bevor Wodarg in den Bundestag einzog, wurde entschieden, dass Bürger ihre Krankenkasse künftig selbst auswählen konnten. Das sollte für einen Wettbewerb sorgen, der möglichst gute Leistungen hervorbringt.

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Doch Wodarg kritisiert: „Es bleiben nicht die übrig, die sich besonders gut um die Versorgung derjenigen kümmern, die die Hilfe am nötigsten haben, sondern die, die wirtschaftlich am cleversten sind.“

Der Vorwurf der Reporter: Die Krankenkassen sparten immer mehr an notwendigen Leistungen– und gäben gleichzeitig immer mehr für sekundäre Dinge aus.

Weiterlesen auf: focus.de

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20 Vorher-Nachher-Fotos, die die Auswirkungen des Aufgebens von Alkoholtrinken deutlich machen

in Gesundheit
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Diese “Vorher und Nachher”-Fotos sind der Beweis dafür, dass es in dramatischer Weise die Gesundheit und das Erscheinungsbild beeinflussen kann, wenn man mit dem Alkoholtrinken aufhört.

Alkohol zu Trinken mag zwar wie eine ganz normale oder “angesagte” Sache erscheinen, aber ihn übermäßig zu konsumieren, kann sich mit der Zeit bei der Gesundheit bemerkbar machen. Zu den Auswirkungen exzessiven Alkoholkonsums gehören ein erhöhtes Risiko für Herzprobleme und Schlaganfälle, Leberschäden und Entzündungen im Körper sowie ein erhöhtes Krebsrisiko. Zusätzlich beeinflusst Alkohol mit größerer Wahrscheinlichkeit die Einstellung und das Verhalten einer Person nachteilig im Vergleich zu Substanzen wie Koffein oder sogar Marihuana.

Während gemäßigter Alkoholkonsum sogar gesund sein kann – wie etwa ein- oder zweimal pro Woche ein Gläschen Wein zu trinken -, ist das Problem, dass zuviele Leute sich wenig bis gar nicht unter Kontrolle haben, wenn es um die Menge an alkoholischen Getränken geht, die sie zu sich nehmen. Zusätzlich kann der übermäßige Konsum von Alkohol das Erscheinungsbild einer Person negativ beeinflussen.

Werfen Sie einfach einen Blick auf die nachfolgenden Vorher-Nachher-Fotos! Es ist unglaublich, wie unterschiedlich Menschen aussehen, nachdem sie Alkohol aufgegeben und einen gesünderen Lebensstil angenommen haben. Tatsächlich sehen einige der Personen ihrem früherem Selbst überhaupt nicht mehr ähnlich! Wenn Sie oder jemand, den Sie kennen, mit Alkoholmissbrauch zu kämpfen hat, leiten Sie diesen Artikel vielleicht an ihn oder sie weiter, um sie dazu anzuregen, die Gewohnheit aufzugeben, damit sie ein glücklicheres, längeres Leben genießen können.

1) 7 Monate nüchtern

2) 1 Jahr nüchtern

3) 6 Monate nüchtern

4) 8,5 Monate nüchtern

5) 1,5 Jahre nüchtern

6) 2 Jahre nüchtern

7) 1,5 Jahre nüchtern

8) 300 Tage nüchtern

9) 1 Jahr nüchtern

10) 1 Jahr nüchtern

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11) 5 Jahre nüchtern

12) 7 Jahre nüchtern

13) 416 Tage nüchtern

14) 99 Tage nüchtern

15) 1 Jahr nüchtern

16) 1 Jahr nüchtern

17) 156 Tage nüchtern

18) 6 Monate nüchtern

19) 500 Tage nüchtern

20) 95 Tage nüchtern

Was denken Sie darüber? Bitte kommentieren Sie unten und teilen Sie diese Nachricht!

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonymous-news.com/20-photos-reveal-effects-giving-alcohol/

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Experte warnt, dass die Benutzung von Coca-Cola zur Bräunung die Haut anfällig für alle Arten von Krankheiten macht

in Gesundheit
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Manche Leute denken, dass ihre Hautfarbe nicht gut genug ist, daher versuchen sie sie zu verändern. Die Leute mit dunkler Haut bleichen sie, um helle Haut zu bekommen, wohingegen sich Leute mit heller Haut bräunen, um dunklere Haut zu bekommen.

Diejenigen, die sich bräunen, setzen ihre Haut meistens ultravioletter Strahlung aus Sonnenlicht oder aus künstlichen Quellen aus. Aber bevor sie dies tun, tragen manche Cremes oder andere Substanzen auf ihre Haut auf, einschließlich Coca-Cola, in der Hoffnung, dadurch die perfekte Hautfarbe zu bekommen, die sie gerne haben möchten.

Jedoch sind sie sich nicht darüber bewusst, dass die Substanzen, die zum Zweck der Bräunung auf den Körper aufgetragen werden, nachteilige Auswirkungen auf die Haut nach sich ziehen. Kürzlich hat ein Hautexperte gewarnt, dass die Verwendung von Coca-Cola zur Bräunung der Haut, diese anfällig für Krankheiten macht – einschließlich Krebs.

Im Westen wurden viele Leute zu der Annahme verleitet, dass die Verwendung von Coca-Cola auf der Haut den Bräunungsprozess beschleunigt und der Haut eine perfekte braune Farbe verleiht. Diese Täuschung bringt die Leute dazu, kurz vor dem Sonnenbad ihren ganzen Körper mit Coca-Cola einzureiben.

Es wird behauptet, dass Coca-Cola aufgrund der Beteiligung von Karamellfarbstoff ein bisschen mehr Bräune verschafft, einen vorübergehenden braunen Teint. Dies verleitet viele Leute zu dem Glauben, dass Coca-Cola tatsächlich gut für die Bräune sei, was sie dazu bewegt, es wie Bräunungsöl zu benutzen.

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Aber der britische Gesichts- und Hautpflegeexperte Andy Millward sagt, dasss Coca-Cola nicht die gewünschte Farbe verleiht, sondern vielmehr der Haut schadet. Dies verringert die Effektivität der Haut, und sobald sie anfällig wird, kann sie keine Krankenheiten mehr abwehren.

„Ich kann manchmal einfach nicht glauben, wie dumm das Internet ist. Wer, der noch ganz bei Trost ist, kann davon ausgehen, dass es eine gute Idee sei, Coca-Cola auf seine Haut aufzutragen? Ganz zu schweigen davon, dann damit in die Sonne zu gehen!“ Millward brachte auf  Metro.co.uk seine Frustration über die Praxis zum Ausdruck.

Millward fügt hinzu, dass Coca-Colas hoher Säuregehalt (es hat einen pH-Wert von 2,37) für die Haut extrem schädlich sein kann, besonders wenn sie Sonnenlicht ausgesetzt wird. Er sagt, dass Coca-Cola die natürliche Barrierefunktion der Haut zersetzt und den Bräunungsprozess beschleunigt, indem sie gegenüber allen möglichen Arten von Schäden und Verbrennungen ungeschützt ist.

Schöne Beine am Sandstrand

Ohne Schutz hinaus in die Sonne zu gehen ist gefährlich, aber etwas auf seine Haut aufzutragen, das in Wirklichkeit den Schaden noch vergrößert, ist eine wirklich furchtbare Idee. Millward hob einige der unorthodoxen Anwendungen von Coca-Cola hervor, um nachzuweisen, dass dazu auch die Gefahr gehört, die aus der Verwendung des Getränks auf der Haut resultiert:

„Manche Leute benutzen es [Coca-Cola], um Abwasserleitungen und Schmuck zu reinigen. Das demonstriert, wie ätzend es ist. Die Auswirkungen des Gebrauchs von Coca-Cola, das voller Zitronensäure ist, wäre gleichbedeutend mit dem Peeling oder Schälen der Haut durch Säure und dann damit in die Sonne zu gehen. Ich stelle mir eher vor, dass die Zunahme an Bräune eher das Ergebnis eines weniger natürlichen Schutzes und erhöhten Schädigung durch freie Radikale ist als irgendein sogenannter vom „Karamell“ stammender Effekt.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonymous-news.com/expert-warns-using-coca-cola-enhance-skin-tanning-makes-vulnerable-kinds-diseases/

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Neue Studie ergibt, dass regelmäßiger Konsum von Marihuana schlank, fit und aktiv macht

in Gesundheit
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Eine neue Studie durch eine Gruppe von Wissenschaftlern von der Oregon Health and Science University in den Vereinigten Staaten hat enthüllt, dass regelmäßige Konsumenten von Marihuana fitter und aktiver sind als diejenigen, die die Pflanze nicht konsumieren.

Marihuana hat lange Zeit unter einer Rufmordkampagne zu leiden. Die Pflanze wurde vorher sowohl als eine Einstiegsdroge als auch eine Substanz dargestellt, die Kriminalität begünstigt. Sie wurde auch mit Faulheit und Versagen in Verbindung gebracht. Konsumenten der Pflanze werden deswegen verachtet und lächerlich gemacht. Aber dank der kürzlichen Studien ändern sich die negativen Stereotypen schnell. Marihuana erfreut sich zunehmender Beliebtheit, insbesondere in den USA.

Bildtext: “Nur für Erwachsene! Die süße Pille, die das Leben bitter macht! Frauen weinen darum, Männer sterben dafür! ‚Reefer Madness‘ [Joint-Wahnsinn]”

Laut der neuesten Studie haben Leute, die mehr als fünfmal pro Monat Marihuana konsumieren, einen niedrigeren Body Mass Index (BMI) als Leute, die kein Marihuana konsumieren.

“Starke Cannabis-Konsumenten hatten einen niedrigeren BMI im Vergleich zu denen, die es nie konsumierten, bei einem durchschnittlichen BMI von 26,7 kg/m bei starken Konsumenten und 28,4 kg/m bei Nicht-Konsumenten”, schrieben die Forscher in der Studie.

Die Studie schlug auch vor, dass Leute, die regelmäßig zu Marihuana greifen, körperlich aktiver sind als Leute, die dies nur sporadisch oder überhaupt nicht tun.

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Dies ist nicht das erste Mal, dass eine wissenschaftliche Studie herausgefunden hat, das Marihuana-Kosumenten mit größerer Wahrscheinlichkeit fit und aktiv sind als Nicht-Konsumenten:

1. Eine 2016 in Journal of Mental Health Policy and Economics veröffentlichte Studie ergab, dass regelmäßige Cannabis-Konsumenten einen geringeren BMI haben als diejenigen, die die Droge nicht konsumieren.
2. Eine 2013 in American Journal of Medicine veröffentlichte Studie ergab, dass Cannabis-Konsumenten 16 Prozent niedrigere Mengen an Fastin-Insulin und eine um 17 Prozent geringere Ausprägung einer Insulinresistenz aufweisen als Nicht-Konsumenten. Die Forschung ergab beträchtliche Zusammenhänge zwischen Marihuana-Konsum und einem kleineren Bauchumfang.
3. Daten, die 2012 in British Medical Journal veröffentlicht wurden, enthüllten, dass Cannabis-Konsumenten eine geringere Häufigkeit von Diabetes Typ 2 und ein geringeres Risiko hatten, sich die Erkrankung zuzuziehen als diejenigen, die in ihrer Vergangenheit kein Cannabis konsumiert hatten.

Isabelle C. Beulaygue, eine Forscherin an der Universität von Miami, notierte: “Es gibt eine weit verbreitete Vorstellung, dass Leute, die Marihuana konsumieren, Heißhunger haben und daher eine Menge essen und zunehmen, aber wir fanden heraus, dass das nicht unbedingt der Fall ist.”

Die Forscher sind bei der Beantwortung der Frage, warum Marihuana-Konsumenten aktiver als Nicht-Konsumenten zu sein scheinen, noch nicht weit vorgedrungen, aber einige vorläufige Proben deuten darauf hin, dass regelmäßige Marihuana-Konsumenten in der Lage sein könnten, leichter Blutzucker abzubauen, was wiederum dabei helfen könnte, einer Gewichtszunahme vorzubeugen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonymous-news.com/new-study-reveals-regular-consumption-of-marijuana-keeps-you-thin-fit-and-active/

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Glyphosat und Krebs: Systematischer Regelbruch durch die Behörden

in Gesundheit/Politik
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Bei Glyphosat geht Monsanto vor

Den EU-Behörden sind die Geschäftsinteressen von Monsanto und Co. wichtiger als die Gesundheit der Menschen. Denn nur unter massiver Verletzung der eigenen Regeln und Richtlinien war es ihnen möglich, die krebsauslösende Wirkung von Glyphosat zu leugnen.

GLYPHOSAT REPORT HERUNTERLADEN

Unser Glyphosat-Report zeigt: Alle mit der Bewertung befassten Behörden, darunter das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), haben die Krebsbefunde systematisch weg interpretiert. Sieben der zwölf von den Behörden ausgewerteten Langzeitstudien belegen Krebsbefunde.

Im Herbst diesen Jahres steht die Entscheidung an, ob das Ackergift Glyphosat weiterhin in der EU zugelassen wird. Im Zentrum steht dabei die Frage, ob Glyphosat krebserregend ist.

Bundesregierung muss gegen Glyphosat-Wiederzulassung stimmen

Nach EU-Recht genügen zwei voneinander unabhängige Studien mit positiven Krebsbefunden, um eine Substanz als krebserregend einzustufen. Im Fall von Glyphosat weisen mindestens sieben von zwölf Langzeitstudien positive Krebsbefunde auf.

Die beteiligten EU-Behörden haben die Beweislage gezielt geschwächt, etwa indem eine mit schweren Qualitätsmängeln behaftete Studie unangefochten blieb, um das Fehlen von Tumoreffekten zu “beweisen”, während eine andere, wichtige Studie mit fadenscheinigen Argumenten von der Bewertung ausgeschlossen wurde. Die Bewertung folgt industrie-politischen, nicht wissenschaftlichen Vorgaben.

Die Vertreter*innen der EU-Mitgliedsstaaten, die über Glyphosat beraten, dürfen dem fehlerhaften Urteil der Behörden nicht folgen. Sie müssen das in der EU geltende Vorsorgeprinzip anwenden und ein Verbot von Glyphosat durchsetzen.

Der Report wurde von der österreichischen Schwesterorganisation des BUND, Global 2000, mit der Unterstützung verschiedener anderer Organisationen, veröffentlicht.

PDF DOWNLOAD

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Wie Smartphone-Licht in der Nacht Ihr Gehirn beinflusst [Infografik]

in Gesundheit/Welt
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Obwohl es ziemlich üblich ist, noch rasch auf Textnachrichten zu antworten oder ein Video auf dem Handy zu sehen, bevor man zu Bett geht, ist diese Angewohnheit jedoch alles andere als gesund. Das liegt vor allem daran, dass das blaue Licht, das von Geräten wie Smartphones und Laptops emittiert wird, verhindert, dass das Gehirn das Hormon Melatonin freisetzt, welches von der Zirbeldrüse gebildet wird und dem Körper das Signal zum Schlafen gibt. Als Ergebnis davon mag es einem schwerfallen, zu Bett zu gehen und / oder fühlt sich am nächsten Morgen angeschlagen.

Wie die alternative Webseite Collective Evolution berichtet, sind Jugendliche von dieser Tendenz am meisten betroffen, vor dem Schlafengehen auf den Bildschirm zu starren. Das geht darauf zurück, dass der Biorhythmus des menschlichen Körpers sich während des Heranwachsens natürlich verschiebt. Wenn man das einmal verstanden hat, macht der Rat von Experten Sinn, das Telefon zwei Stunden vor dem Schlafengehen auszuschalten.

Die folgende Infografik erklärt, wie blaues Licht in der Nacht Ihr Gehirn und Ihren Körper beeinflusst:

Eine weitere Besorgnis wenn man zu häufig von technischen Geräten umgeben ist, besteht darin, dass man dann von elektromagnetischen Frequenzen bombardiert wird. In der Tat haben Studien ergeben, dass das häufige Verwenden von Mobiltelefonen und anderen Geräten, die elektromagnetische Strahlung emittieren, zum Entstehen von Krebserkrankungen beitragen kann.

Aus diesem Grunde hat sich Dr. Martin Blank von der Abteilung für Physiologie und Zelluläre Biophysik an der Colombia-Universität mit einer Gruppe von anderen Wissenschaftlern zusammengetan, um die Vereinten Nationen auffordern, über die Gefahren zu berichten, die mit elektromagnetisch-strahlenden Geräten verbunden sind.

Wenn Sie schon auf Ihr Telefon schauen müssen, bevor Sie zu Bett gehen oder einen Laptop innerhalb von 2 Stunden vor dem Schlafengehen verwenden, sollten Sie zumindest eine App namens f-lux installieren, welche die Farbe des Displays Ihres Computers an die Tageszeit anpasst (“warmes” Licht in der Nacht, und heller während des Tages). Darüber hinaus sollten Sie festhalten, wenn Sie mehr als zwei Stunden am Computer verbracht haben und Ihre Abende dann damit verbringen, etwas Produktives zu tun – weg von der Technologie, wie etwa ein Puzzle zusammenzustellen, oder einen Spaziergang mit einem geliebten Menschen zu unternehmen.

Verweise:

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Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonymous-news.com/how-smartphone-light-at-night-affects-your-brain-infographic/

 

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Das heimliche Karzinogen, dem wir alle ausgesetzt sind

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Verschwörung bestätigt: Geheime Dokumente zeigen, dass die US-Regierung das Krebsrisiko durch Mobiltelefone über Jahre hinweg vertuscht hat

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Ansteckende Krankheiten – Nur ein Mythos ?

in Gesundheit
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Artikel stammt aus FRIEDA ONLINE – vielen Dank für die freundliche Bereitstellung.

 
Wie schon in dem Beitrag „Gesundheitsrisiko Impfungen“ erwähnt, stützen sich Impfempfehlungen seit Jahrhunderten auf die Hypothesen von Edward Jenner, Louis Pasteur und Robert Koch. Diese Männer waren es nicht allein, die das Impfen auf den Weg brachten, doch ihre Namen tauchen regelmäßig auf, recherchiert man zur Historie des Impfens.

Jenner, der rund hundert Jahre vor Pasteur lebte, war von seinem Ehrgeiz getrieben, eine Lösung für die damalige Pockenepidemie in Europa zu finden. Bei seinen Impfversuchen war er nicht gerade zimperlich. Einer Magd entnahm er Sekret aus einer Pockenpustel und ritzte es in die Haut einiger Probanden. An den kontaminierten Hautstellen entstanden Eiterbläschen. Aus denen entnahm Jenner wiederum Sekret für weitere Versuche. Für seine Experimente benutzte er auch tierischen Eiter aus Kuhpockenblasen. Damit infizierte er seinen Sohn, der zu dem Zeitpunkt erst zehn Monate alt und gesund war. Die Folge: Eine Gehirnerkrankung mit bleibender schwerer geistiger Behinderung bis zu dessen Tod im Alter von 21 Jahren. Eine schwangere Frau, die Jenner ebenfalls für seine Versuchsreihe missbrauchte, bekam ein totes Kind, das bei der Geburt mit einem blasenartigen Ekzem bedeckt war. Ob die Reduzierung der Pocken schließlich auf sich sukzessive verbessernde hygienische Maßnahmen zurückzuführen war oder tatsächlich auf das sich zunehmend etablierende Impfsystem, ist auch heute noch umstritten.

Im Jahre 1993 tauchten etwa hundert private Tagebücher von Pasteur auf, die belegten, dass er sich „die Wahrheit“ viele Male passend gemacht hatte. Der Historiker Dr. Gerald L. Geison machte diese Aufzeichnungen der Öffentlichkeit zugänglich.

Die einschlägige Aufklärungsliteratur zum Thema Impfen bietet heute jede Menge Material für all jene, die der „Geschichte des Impfens“ nachgehen und einmal eine andere als die konventionelle Argumentation zu Rate ziehen wollen. Daher verzichtet FRIEDA an dieser Stelle auf weitere Details und befragt stattdessen Carsten Pötter, nicht zuletzt deshalb, weil das kürzlich veröffentlichte Interview mit ihm zum Thema „Emanzipation“ auf große positive Resonanz stieß. Also, dachte FRIEDA sich, wäre der querdenkende Apotheker aus Visbek vielleicht auch ein Kandidat für das Thema Infektionshypothese.


FRIEDA im Gespräch mit Carsten Pötter

FRIEDA: Vorweg: Warum sind Sie eigentlich Apotheker geworden?

Carsten Pötter: Das Chemiestudium dauerte mir zu lange und Arzt wollte ich nicht werden; daher beschritt ich den Mittelweg. In der gymnasialen Oberstufe belegte ich neben Geschichte den Chemie-Leistungskurs und hatte einen guten Draht zum Apotheker gegenüber meines Elternhauses, der meine Fragen beantwortete, mir Zugang zu seinem Labor gewährte und mich mit Literatur versorgte. Auf meine Anregung hin stellten wir im Leistungskurs Chemie unter anderem Acetylsalicylsäure (Aspirin) her. Ich las als Schüler populäre Bücher zum Thema Arzneimittel und war von der Vorstellung fasziniert, dass es ausreichen sollte, die molekulare Wechselbeziehung zwischen einem Rezeptor im Körper und einem Wirkstoff zu verstehen, um dann entsprechend eingreifen zu können. Ich war noch bei der Bundeswehr, als ich die Zulassung zum Studium in Marburg erhielt. Zu meiner Zeit war Marburg eine Universität mit einer Stadt drum herum. Das erste Buch, das ich mir kaufte, war „Mutschler-Arzneimittelwirkungen“, also die Pharmakologie-Bibel schlechthin, die für das 7. Semester gedacht war. Ich habe das Pferd also von hinten aufgezäumt, da ich wissen wollte, wie diese Pillen funktionieren. Bevor ich im Wintersemester zu studieren begann, hatte ich den Mutschler durchgearbeitet. Ich wollte es jetzt schon wissen und nicht noch drei Jahre warten. Nach der Approbation lernte ich den Philosophen Ulrich Jürgen Heinz kennen, der einen Apotheker suchte, um im Rahmen der Offizin-Individualrezepturen Mittel nach spagyrischen Prinzipien herzustellen. Statt zu promovieren, widmete ich mich somit den Lehren von UJ Heinz. Er lehrte mich das vernetzte Denken und ich war zehn Jahre Schüler der ClusterMedizin, die erste philosophisch getragene praktische Heilkunst, die sich mit Wandlungsprozessen beschäftigt.

Angesichts der Erfahrungen, die ich in der Apotheke mit der klassischen Pharmazie machte, drängte sich bei mir die Erkenntnis durch, dass die Universitäts-Medizin im Bereich der chronischen Erkrankungen keine sinnvollen Angebote liefert. In der Akut- und Notfallmedizin kann das Schulwissen zwar aus dem Vollen schöpfen, aber der Rest dient nur der Verwaltung von Störungen, da letztlich keine Idee von Heilung existiert. Was Heilung ist, wird in seiner Wesenheit weder erfasst noch verstanden. Sinnigerweise ist Heilung im Rahmen der kurativen Medizin auch nicht erlaubt. Wer als Therapeut ein Heilungsversprechen abgibt, macht sich strafbar. Das Sozialgesetzbuch spricht auch nicht von Heilung, sondern ausschließlich von der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit. Ein Krankenkassen-Mann hat mir einmal auf die Frage geantwortet, was der Sinn der Krankenkasse sei. „Sicherlich nicht, die Menschen wieder gesund zu machen, sondern ein System zu unterhalten und aufrechtzuhalten.“ Ganz nebenbei sind die Juristen die Einzigen, die von Heilung sprechen, wenn sie zum Ausdruck bringen, dass ein Umstand oder Sachstand verbessert werden könne. Das ist mehr als des Merkens würdig.

FRIEDA: Ich gehe davon aus, dass die Infektionshypothese auch im Pharmaziestudium gelehrt wird? Auf welche historischen und wissenschaftlichen Daten stützt man sich dabei an den Universitäten?

Carsten Pötter: Die Studenten lasen im 5. Semester den Brandis-Otte und wurden so mit den Grundlagen der medizinischen Mikrobiologie vertraut gemacht. Darin wurde die klassische Erregertheorie vorgestellt, die wir auch nicht in Frage stellten. Das Konzept Infektion durch Erreger war ja auch schlüssig. Wir durften Keimkulturen in Petrischalen ansetzen, deren Nährmedium wir selbst aus Agar-Agar herstellten und wurden mit der Vorstellung geimpft, dass Keime gefährliche Wesen seien, die es zu bekämpfen gelte. Erst später beschäftigte mich die Frage, wo sich Mikroorganismen aufhalten, wenn sie nicht gerade einen Körper okkupieren und ihr Unwesen treiben. Fliegen sie umher, leben sie auf Bäumen oder in der Erde? Es gab immer nur den Hinweis auf Überträger durch Mensch oder Tier, aber über die Ausgangsbasis haben wir nie etwas erfahren.

FRIEDA: Ihr Studium liegt nun schon über drei Jahrzehnte zurück und womöglich hat sich seitdem auch in Teilen etwas an den Studieninhalten verändert. Im Großen und Ganzen dürften die Lehrinhalte aber sicher damals wie heute ähnlich sein. Welche Rolle spielten traditionelle Heilmittel im Studium?

Carsten Pötter: So gut wie keine. Im Fach Pharmazeutische Biologie haben wir zwar viel über Botanik gelernt, aber nichts über Wirkmechanismen von Pflanzen als Ganzheit. Das Augenmerk lag stets auf dem isolierten Wirkstoff. Das, worin er eingebettet ist, kam nicht zur Sprache. Homöopathie, Spagyrik oder gar Alchemie wurden nur als Name erwähnt. Das galt als veraltet und unwissenschaftlich.

FRIEDA: Sie forschen inzwischen schon lange in Bereichen, die jenseits des etablierten Pharmazie- bzw. Medizinwissens angesiedelt sind. Welche Fragen stellten Sie sich ursprünglich, die schließlich zu der Kehrwende führten?

Carsten Pötter: Die wichtigste Frage war: Was motiviert die Zelle, sich zu teilen? Warum macht die das? Wir haben gelernt, wie die Mitose im Detail abläuft, aber nicht warum. Wer sich mit Lebensprozessen beschäftigt, wird zwangsläufig mit zwei Phänomenen konfrontiert. Er erkennt bei genauer Betrachtung, dass die Gesetze der Thermodynamik völlig untauglich sind, um Leben zu verstehen oder nachzuvollziehen. Dennoch beruhen die Sichtweisen der Naturwissenschaften nach wie vor auf dem Weltbild von Isaak Newton, der in der Welt eine gigantische Mechanik am Werk glaubte, die wie ein Uhrwerk funktioniert. Dieses mechanistische Denken dominiert die Wissenschaft bis in die Gegenwart. Ich möchte an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, dass der Vater der modernen Naturwissenschaften sich nicht nur mit Mathematik, Physik und Philosophie beschäftigte, sondern neben den bekannten Dokumenten auch eine sehr umfangreiche Sammlung an sehr persönlichen Dingen hinterlassen hat, aus denen hervorgeht, dass er sich sehr intensiv mit der Alchemie auseinandersetzte. Das heißt, dass nicht nur Pasteur und Koch zweigleisig operierten.

FRIEDA: Zwischenfrage: Was ist Thermodynamik?

Carsten Pötter: Bei der Thermodynamik geht es um Ausgleichsprozesse innerhalb von energetischen Systemen, insbesondere beim 2. Hauptsatz, der Prozesse zwischen Ordnung und Chaos beschreibt. Die Physiker nennen das Entropie. Reaktionen laufen immer dann freiwillig ab, wenn der Energiegehalt der Endprodukte geringer ist als die Summe der Ausgangsstoffe. Beispiel: Nehmen sie ein offenes Gefäß, in dem rauchende Salzsäure enthalten ist und stellen ein offenes Gefäß mit Ammoniak in seine Nähe. Dann vermischen sich die beiden Rauchphasen und es entsteht ein weißes Salz: Ammoniumchlorid. Dieses Salz wird sich freiwillig nicht mehr in seine Ausgangsstoffe zurückbilden, da dessen Energiegehalt höher ist als der des Produktes.

FRIEDA: Wie geht es nun von der Thermodynamik weiter zum Leben?

Carsten Pötter: Die Thermodynamik ist ein Modell für geschlossene Systeme. Hier gelten die Prinzipien des Massenwirkungsgesetzes. Das Massenwirkungsgesetz ist für die Chemie das, was in der Astronomie die Gravitationsgesetze sind. Ganz nebenbei sind die Auswirkungen der Schwerkraft zwar beschreibar, aber nicht erklärbar. Was es mit der Gravitation auf sich hat, weiß kein Mensch. Biologische Systeme sind grundsätzlich durchlässig. Sie sind zwar umhüllt von einer Membran oder einer Haut, die aber nicht wirklich dicht ist, sondern semipermeabel, also teildurchlässig. Sie dient der Abgrenzung und dennoch stehen diese Organismen mit anderen Organismen in Verbindung und tauschen sich aus. Dieser Austausch ist lebenswichtig, da die Organismen allein nur bedingt lebensfähig sind und der Hilfe und der Unterstützung immer dann bedürfen, wenn ihre eigenen Fähigkeiten nicht ausreichen, um voranzukommen.

Biochemische Prozesse, insbesondere die, die in der Zelle ablaufen, werden mechanisch erklärt, obwohl das Modell dazu untauglich ist. Sie können nicht annähernd beschreiben, wie ca. 100.000 Stoffwechselprozesse, die in jeder Zelle gleichzeitig ablaufen, koordiniert werden. Betrachten wir dazu exemplarisch die Glykolyse, also den simplen Abbau von Zucker zu Brenztraubensäure bzw. seines Salzes Pyruvat. Dazu sind zehn Enzyme notwendig, an denen die jeweiligen Zwischenprodukte andocken müssen, um verändert und wieder freigesetzt zu werden. Woher wissen die Substrate, welches Enzym gerade darauf wartet, und wie gelangen diese dorthin? Das Schlüssel-Schloss-Modell ist dazu nicht geeignet. Sollte ein Biochemiker dieses Interview lesen, möge er einmal folgenden Versuch durchführen: Die besagten zehn Enzyme zusammen mit einem Gramm Zucker in Wasser lösen und bei 37 Grad mittels Rührer in Bewegung halten. Wieviel Pyruvat kann am Ende des Prozesses nachgewiesen werden? Das ist nur ein einziger Umsetzungsprozess von 100.000.

Dieses Beispiel möge illustrieren, dass biochemische Abläufe nicht mit mechanischen Modellen erklärt werden können, denn die Frage, wer diese steuert, ist nicht einmal ansatzweise erklärt. Es deutet also darauf hin, dass biochemische Prozesse durch andere Prinzipien gesteuert und kontrolliert werden, und das sind höchstwahrscheinlich elektromagnetische, die über eine Matrix verbunden sind. Ich möchte das Interview nicht überfrachten und empfehle daher die Ausführungen, die ich zum Thema Schöpfung an anderer Stelle vorgetragen habe. Dort wird das In-die-Welt-treten aus sich SELBST heraus und seine Steuerung in einem Modell beschrieben.

FRIEDA: So langsam wird deutlich, dass diese Dinge alle irgendwie zusammenhängen. Was lässt sich vor diesem Hintergrund nun zur Infektionshypothese sagen? Was haben Sie zu diesem Thema herausgefunden?

Carsten Pötter: Die Haupterkenntnis lautet, dass es keinen Sinn macht, Mikro- und Makroorganismen getrennt voneinander zu betrachten und umgekehrt, da beide Erscheinungsformen einander bedingen und voneinander abhängen. Ein komplexer Organismus, wie der eines Menschen, ist formal gesehen nichts anderes als ein Konglomerat von koordinierten Einzellern, die sich in dieser Form organisiert haben. Einzeller und Mehrzeller drücken letzten Endes immer dasselbe aus. Wer vernetzt denken kann, erkennt die gegenseitige Repräsentanz ihrer Ausdrucksform. Die interessante Frage lautet, was drückt sich über wen aus und was bedeutet das schließlich? Mit der Infektion als Primärereignis geht eine Entzündung einher und dieser Begriff lässt darauf schließen, dass da etwas brennt oder der Prozess des Brennens initialisiert wird. Die Infektion ist also ein Zustand, der etwas über das infizierte Lebewesen verrät, nämlich ein Konflikt, der in ihm wirksam ist, und der Ort der Infektion gibt Aufschluss über den Inhalt des Konfliktes. Wer das Wesen von Infektionen verstehen will, muss sich mit dem Nährboden auseinandersetzen, auf dem dieser Prozess abläuft. Dieser Nährboden besteht aus geschichteten Erinnerungen und Ereignissen, die der Klärung bedürfen, weil sie unerledigt sind. Es reicht dann ein einziger zündender Funke, um diesen Humus zu entflammen und er brennt solange, bis sein Wesen erkannt wird. Wird nur das Feuer gelöscht, der Humus aber weder erkannt noch verändert, flammt derselbe Prozess zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf. Das Problem besteht nun darin, dass die Aufmerksamkeit auf das Feuer und nicht auf den Humus gerichtet wird, der die Flammen füttert. Hier wirkt das schon oft erwähnte Trennungs- und Spaltungsbewusstsein, denen die meisten Menschen unterworfen sind. Dieses verhindert das Erkennen von Zusammenhängen.

Das Bild des Verbrennens liefert darüber hinaus noch einen weiteren interessanten Aspekt der Entzündung. Am Ende des Brandes verbleibt die Asche, die selbst nicht brennbar ist. Und was ist Asche? Die besteht aus Mineralien. Das sind Salze, die die Essenz des Humus auf der kristallinen Ebene repräsentieren, und bei der Betrachtung der Kristalle unter dem Mikroskop wird ihr Wesenszweck erkennbar: Es sind geometrische Grundformen, in der Regel platonische Körper, die wiederum Vektoren, also als Richtungsgeber von Prozessen verstanden werden können. Darauf beruht die Wirkung der Schüsslersalze, indem sie gespeicherte Inhalte als Impuls anbieten.

FRIEDA: Es ist schon erstaunlich, wie anschaulich unsere Sprache ist. Können Sie uns in diesem Zusammenhang noch etwas Interessantes mitteilen?

Carsten Pötter: Sprachbetrachtungen sind, historisch gesehen, seminarfüllend, weil sie Fährten in Gebiete legen, die ihrerseits das Verständnis für andere grundlegende Prinzipien wecken. Im Kern geht es darum, dass alle Sprachen letztlich Bildsprachen sind. Sprache übersetzt eidale Informationen, also Bildinhalte, Vorstellungen und Assoziationen in Worte, in denen die Bedeutung sichtbar wird. In der Bibel steht, dass am Anfang das Wort stehe. Diese Behauptung gehört nach meinem Kenntnisstand zu den zentralen Täuschungen und Irreführungen überhaupt, weil über diese Aussage das Fundament für die rationale Dominanz des Denkens gegenüber der Intuition und dem Gefühl gelegt wurde. Vor dem Wort (Logos) steht nämlich das Bild (Eidos) und das damit verbundene Staunen über das Bild, was zunächst zur Vokalbildung führte und dann schließlich im Wort mündet. Die Selbstlaute A, O, U usw., sind ja unmittelbare Ausdrucksformen des emotionellen Erstaunens, die übrigens Platon als die Urmutter aller Philosophie betrachte. Wer den Prozess von Eindruck und Ausdruck am Grunde verstehen will, kommt an der deutschen Sprache nicht vorbei, denn unsere Sprache ist die einzige Präzisionssprache auf diesem Planeten. Sie steht aus den geschilderten Gründen jenen Interessen im Wege, die eine neue Ordnung zu errichten gedenken, in der alles gleichgemacht wird. Deshalb wird die deutsche Sprache allmählich entkernt. Der zurückbleibende Sprachtorso wird dann mit anderen Inhalten, insbesondere falschen Bildern, gefüllt. So lässt sich über Sprachkontrolle letzten Endes Gedankenkontrolle über die Deutungshoheit organisieren.

FRIEDA: Vielen Dank für diesen kleinen Exkurs. Um den Faden der Mikroben wieder aufzunehmen – möchten Sie diese Geschichte nun weiter ausführen?

Carsten Pötter: Über den Einzeller wird also deutlich, was dem Mehrzeller fehlt bzw., was in ihm vorgeht. Der Einzeller ist quasi der Botschafter einer bestimmten Nachricht, die dem Betreffenden etwas über seine eigene Lebenssituation erzählt. Es ist daher naheliegend, das der Botschafter aus demselben System stammt wie der Träger des Systems. Dann sind Infektionserreger nicht die Ursache, sondern das Ergebnis eines Mitteilungsprozesses und das würde bedeuten, dass dem kein Eindringen von außen vorausgeht, sondern dass der Körper diese Einzeller selbst produziert, um die Prozesse anzuschieben, die dem Träger etwas deutlich machen sollen. Wenn ein solcher Mensch seine „Botschafter“ zum Beispiel über „Tröpfchenstreuung“ absondert, werden nur die Menschen davon „infiziert“, die sich in einer ähnlichen Lebenssituation befinden und mit der Botschaft in Resonanz gehen.

Wer sich vor diesem Hintergrund einmal mit Pandemien oder Epidemien beschäftigt, wird feststellen, dass sich die Betroffenen in derselben Konfliktsituation befinden. Wenn wir uns mit der Erregertheorie auseinandersetzen, fällt eine Besonderheit ins Auge, nämlich die oftmals begrenzte Topographie der Infektion. Warum wirkt der Keim nicht generalisiert? Obwohl er aufgrund seiner Abmessungen ungehindert in jeden Körperteil eindringen kann, bevorzugt er seltsamer Weise in einem Menschen häufig eine bestimmte Region. Warum beschränkt er sich auf ein begrenztes Areal? Warum drückt sich der Tuberkulose-Erreger überwiegend in den Atmungsorganen aus? Warum wirken Pneumokokken in der Lunge oder im Gehirn, aber nicht im Nagelbett vom „Großen Onkel“ des linken Fußes? Diese Ungereimtheit wird dann geklärt, wenn die Organanalogien Anwendung finden und das betreffende Areal mit seinem spezifischen Wesensinhalt verknüpft wird. Wenn sich eine Infektion über die Bronchien ausdrückt, wird ein Konflikt bezüglich des nicht vorhandenen oder begrenzten Lebensraums sichtbar. Manifestiert sich eine Entzündung an den Mandeln, geht es darum, dass sich der Betreffende nicht mehr richtig zur Wehr setzen kann und gezwungen wird, klaglos zu schlucken, was ihm vorgesetzt wird. Über diese Analog-Brücken lassen sich ursächliche Konfliktthemen erkennen.

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FRIEDA: Ihre Ausführungen decken sich mit der Beobachtung, dass selbst während der Pockenepidemie nicht alle Menschen infiziert wurden. Wäre es da nicht interessanter gewesen herauszufinden, wieso manche Menschen erkrankten und manche nicht, statt Experimente mit Impfstoffen zu machen?

Carsten Pötter: Interessant für wen? Edward Jenner war ein großer Naturbeobachter und wirkte in einer Zeit, in der die Humoralpathologie seinen Zenit längst überschritten hatte. Die therapeutischen Ansätze der „Säftelehre“ beschränkten sich weitestgehend auf Ernährungskonzepte, um dem jeweiligen körperlichen und Gemütsausdruck entgegenzuwirken. Ende des 18. Jahrhunderts verlangten medizinische Probleme pragmatische Lösungen. Neue Wege zu beschreiten war nur wenigen Menschen vorbehalten. Nicht zufällig arbeiteten Jenner und Hahnemann an unterschiedlichen Konzepten, die auf Beobachtungen beruhten, die vorher niemand machte. Beide wussten aber nichts von Keimen und Erregern, die dann hundert Jahre später den Anfang der Zellularpathologie markierten.

FRIEDA: Jenner und später Pasteur sowie Koch wurden bereits zu Lebzeiten von einigen anderen Wissenschaftlern kritisiert. Die Kontroverse „pro und contra Impfungen“ hat demnach Tradition. Scheinbar gibt es keine „moderate Mitte“ in der Diskussion, sondern es scheint so (gewesen) zu sein, dass jede Seite an den eigenen Argumenten festhält und die Fronten sich verhärten. Warum ist es – auch heute noch – Ihrer Ansicht nach so schwer, in dieser Angelegenheit eine neutrale und sachliche Diskussion, auch beispielsweise öffentlich in den etablierten Medien, führen zu können?

Carsten Pötter: Weil es im Grunde genommen um Glaubenskonzepte geht, die nicht bewiesen werden müssen, sondern den Charakter der Offenkundigkeit besitzen. Dass Impfungen hinsichtlich Immunität wirklich nützlich sind, ist bis heute nicht belegt, weil in diesem Bereich noch nie randomisierte Doppelblindstudien durchgeführt wurden. Diese verbieten sich nach Angaben der Verantwortlichen aus ethischen Gründen. Als Robert Koch am 23.03.1883 den „Tuberkulose-Erreger“ vorstellte, wurde eine Wendung in der Medizingeschichte eingeleitet. Sein berühmter Vortrag vor der Berliner Physiologischen Gesellschaft half den Verfechtern der Zellularpathologie einen entscheidenden Etappensieg davonzutragen. Seit diesem Datum sind die Menschen nicht mehr für ihre eigene Gesunderhaltung verantwortlich, sondern können diese an äußere Umstände abwälzen. Als Koch diese Wende einleitete, distanzierte sich Pasteur bereits wieder von seiner Theorie. Auf seinem Sterbebett gab er seinen Vertrauten zu verstehen: „Der Keim ist nichts, das Milieu ist alles.“ Wenn wir konstatieren, dass eben dieses Milieu die Brutstätte für den Keim ist, entsteht ein widerspruchsfreies Modell.

FRIEDA: Prof. Dr. Pierre Jacques Antoine Béchamp war zu Zeiten von Pasteur und Koch schon ein Wissenschaftler, der die Situation des Körpermilieus entscheidend für dessen „Infektionsbereitschaft“ verantwortlich machte. Auch Prof. Enderlein, ein weiterer Zeitgenosse von Louis Pasteur und Robert Koch, entwickelte eine völlig andere als die Infektionshypothese, nämlich die Pleomorphismushypothese. In dem Artikel* in diesem Magazin wurde bereits kurz auf den Pleomorphismus eingegangen. Welche Theorie bzw. Hypothese vertreten Sie in dieser Hinsicht?

Carsten Pötter: Das Monomorphismus-Konzept ist aus den bisherigen Darlegungen nicht schlüssig. Wenn Keime aus dem Wirt stammen, macht es durchaus Sinn, dass diese je nach Inhalt in einer speziellen Form auftreten, die ihrem Auftrag Rechnung trägt. Auch hier hilft die Analogie, um den Inhalt zu verstehen. Viren sind vom Aufbau die einfachsten Vertreter. Sie bestehen aus einer in einer Hülle verpackten DNA oder RNA. Reduzieren wir die Chromosomen auf ihr Wesen, finden wir im Kern ein Programm. Bei viralen Prozessen geht es also um Programmierung des Wirtes auf eine bestimmte Art und Weise. Das kann entweder ein Lernprogramm oder ein Manipulationsprogramm sein, je nachdem, wer das Virus kontrolliert.

Das Hauptmerkmal von Bakterien ist die Kommunikation. Innerhalb von Bakterienverbänden ist der Austausch untereinander lebenswichtig. Eine „Bakterieninfektion“ deutet beim Infizierten darauf hin, dass sein Austausch mit seiner sozialen Umwelt nicht intakt ist. Dann findet die Kommunikation intern statt und wird durch Bakterien dargestellt.

Myceten, also Pilze, tauchen immer dort auf, wo etwas stirbt. Da es in der Natur keinen Abfall gibt, werden alle Dinge wiederverwertet. Der Zerfall bildet einen Prozess ab, bei denen biologische Systeme in seine Bausteine abgebaut werden, die wiederum die Grundlage für etwas Neues darstellen. Im Herbst fallen im Wald die Blätter von den Bäumen und Pilze sprießen aus dem Boden. Wer Vollkornbrot in Plastik kauft und den Einkauf vergisst, wird nach Wochen beim Wiederauffinden der Packung feststellen, dass sich ein weißer Rasen aus Schimmelpilz in der ungeöffneten Packung ausbreitet. Der Zerfallsprozess ist im Korn bereits angelegt und wandelt Zellen in Pilze um, die den Abbau organisieren.

Bleiben zum Schluss die Parasiten. Wo fühlen sich Würmer wohl? In einem Umfeld, das parasitäre Eigenschaften in sich zum Ausdruck bringt. Entweder wird der Betroffene ausgenutzt oder er nutzt andere aus. Hier kommt Opportunismus zum Tragen.

Unbestritten ist die Existenz von Mikroorgansimen im Darm. Der Mensch beherbergt nominell mehr Bakterien, als er Zellen besitzt. Sie sind unsere lebenswichtigen „Untermieter“, die uns im Grunde am Leben erhalten, da sie unsere Nahrung verdauen, Enzyme produzieren, Vitamine herstellen und vieles andere mehr. Die Einteilung der Mikroorganismen in Kategorien wie wichtig und unbedeutend, dominierend und unterlegen, schädlich und, findet sich in der Natur nicht wieder; sie ist das Ergebnis menschlichen Denkens. Mikroben gehören zu den ältesten Lebensformen auf der Erde, aus denen sich letztlich alle höher entwickelten Lebewesen entwickelt haben.

FRIEDA: Wie ist es eigentlich aus Sicht der Epigenetik bzw. mit Blick auf das Zellbewusstsein zu sehen, wenn dem Körper artfremdes Eiweiß in Form von Impfseren zugeführt wird?

Carsten Pötter: Wenn wir davon ausgehen, dass Bewusstsein und Energie gleichbedeutend sind, lässt sich daraus folgern, dass diese weder hergestellt bzw. zerstört, sondern nur von einer Erscheinungsform in eine andere umgewandelt werden kann. Das Zellbewusstsein all dessen, was einem Lebewesen zugeführt wird, bleibt so, wie es ist, wenn es nicht transformiert wird. Wenn ein Mensch Fleisch oder Fisch zu sich nimmt, wird sein Körper zwar mit artfremdem Eiweiß konfrontiert, doch wird dieses über den Verdauungstrakt so aufgeschlossen, dass es resorbiert und genutzt werden kann. Im Unterschied dazu werden bei der intramuskulären Applikation mittels Injektion diese Verwandlungsprozesse umgangen. Wer seine Nahrung nicht bewusst zu sich nimmt, wird das Zellbewusstsein auch nicht transformieren. Im Laufe der Zeit werden Parallelen zwischen dem Konsumenten und der Quelle deutlich, aus der die Nahrungsmittel hergestellt werden. Wir sollten unser Augenmerk nicht nur auf das Fremdeiweiß im Impfstoff lenken, sondern auf die vielen Zusatzstoffe, die dem Impfstoff beigefügt werden. Zu nennen sind die quecksilberhaltigen Zusatzstoffe, wie das Thiomersal, das für sich genommen bereits hochtoxisch ist. Dieser Themenbereich ist von Hans Tolzin in seinen Büchern und Periodika anschaulich und allgemeinverständlich aufgearbeitet worden. Es sei mir gestattet, auf diesen fleißigen Geist zu verweisen und zu, sich mit seinen Thesen zu beschäftigen. Der aufmerksame Beobachter wird feststellen, dass sich seine Beschreibungen nahtlos an die hier vorgetragenen Modelle anfügen lassen.

Ich möchte zum Schluss auf einen Umstand aufmerksam machen, über den Impfbefürworter nachdenken sollten: Wer in den Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts geboren wurde und Kinderkrankheiten im Bett erlebte, die durch die zuverlässige Anwesenheit von der Mutter oder Großmutter begleitet wurden, wird feststellen, dass er sich als Kind immer nur mit einem Thema (immunologisch) auseinandersetzen musste. Die Kinderkrankheiten wurden darüber hinaus in einem Zeitraum absolviert, die das Kind selten überforderten. Im Unterschied dazu werden heute immunologisch inkompetente Säuglinge mit einem Cocktail konfrontiert, in dem bis zu sechs Themen gleichzeitig abgearbeitet werden müssen. Zu diesem therapeutischen Ansatz gibt es in der Natur keine Entsprechung. Wie kann und soll ein Säugling mit dieser Konfrontation umgehen?

FRIEDA: Wie jüngste Studien* ergaben, wurden in Impfstoffen wiederum Metalle, darunter in einem großen Umfang Aluminium, nachgewiesen, sowie sogar – von den Herstellern nicht deklarierte (!) – Nano-Partikel. Elektromagnetische Vorgänge spielen im Stoffwechsel eine entscheidende Rolle. Bei Aluminium ist der Zusammenhang mit neurodegenerativen Erkrankungen bekannt. Worin sehen Sie die Gefahr von Metallen und besonders von Nano-Partikeln für den Organismus?

Carsten Pötter: Wenn wir unterstellen, das Impfungen nichts mit Schutz zu tun haben, sondern mit Programmierung, machen Implementierungen mit Kleinstkörpern Sinn, die eine externe Kontrolle erlauben. Dazu gehören Nanopartikel.

FRIEDA: Welche Rückschlüsse lassen sich auf die Methoden und Sichtweisen der Biologie ziehen?

Carsten Pötter: Wer sich mit Biologie beschäftigt, kommt an Philosophie nicht vorbei, weil der klassisch deterministische Ansatz auf einem stark verengten Blickwinkel beruht und daher keine Antworten liefert. Er wirft nur weitere Fragen auf. Heidegger hat das in seiner Ontologie einmal auf die Frage zugespitzt, warum ist das Sein und nicht das Nichtsein? Welt im Allgemeinen ist nur nachvollziehbar, wenn das Schöpfungsprinzip verstanden ist, denn nur so lassen sich die Lebensausdrücke begreifen. Die Biologie im Allgemeinen und die Mikrobiologie im Besonderen beschränken sich allerdings auf die Analyse der Lebens- und Stoffwechselprozesse. Vielen Menschen ist nicht klar, was durch das Leben zum Ausdruck kommt, weil seit Jahrhunderten ein wirksamer Spaltungsprozess wirkt, der formal in der Renaissance seinen Anfang nahm. Vor dem großen Schisma (Trennung/Spaltung) wurde an den Universitäten ein zusammengehöriges Weltbild vermittelt. Jeder Student musste sich zunächst mit Philosophie auseinandersetzen, bevor er sich seiner eigentlichen Profession widmen konnte. Nach dem Schisma wurden die Lehrinhalte in Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften getrennt.

Die Auswirkungen dieser Trennung sind bis in die Gegenwart spürbar. Das Credo der aktuell herrschenden Naturwissenschaften lautet, dass nur das real sei, was gemessen, gewogen und gezählt werden könne. Die Methoden werden immer ausgefeilter. Je mehr vermeintliches Verständnis für die Details entdeckt wird, desto weniger werden Zusammenhänge erkannt und verstanden. Ihr wesentlicher Teil innerhalb des analytischen Denkens wird von dem Modell getragen, dass komplexe Prozesse oder Erscheinungen in kleinere Untereinheiten aufgespalten werden müssen, um sie untersuchen zu können. Das ist soweit sinnvoll. Was am Ende allerdings fehlt, ist die Synthese der Einzelergebnisse und Aspekte. Selbst wenn die isolierten Ergebnisse für sich genommen schlüssig sein sollten, sagt das noch nichts darüber aus, was das im Kontext bedeutet, weil die Summe mehr ist, als die einfache Addition der Einzelwerte. Bis heute fehlt ein Bewusstsein für kohärente Systeme.

Wer Zusammenhänge erkennen will, muss in der Lage sein, vernetzt zu denken. Dazu ist ein horizontales und vertikales Abbildungsvermögen erforderlich, denn nur so können die Prinzipien erkannt und verstanden werden, auf denen die Dinge beruhen. Das ist mit einem in Kategorien getrennten Bewusstsein nicht möglich. Aus diesem Grund funktionieren auch die meisten interdisziplinären Ansätze nicht, weil damit die Frage der Deutungshoheit aufgeworfen wird. Es führt nicht viel weiter, wenn Internisten mit Gynäkologen interdisziplinär arbeiten. Sinnvoll wäre, wenn Ärzte und Biologen mit Philosophen und Theologen in einen dauerhaften Dialog treten würden. Weiterentwicklung setzt eine Erweiterung des Blickwinkels voraus.

FRIEDA: Möchten Sie nach diesen aufschlussreichen Ausführungen noch ein Schlusswort anfügen?

Carsten Pötter: Ich will es versuchen. Wer sich mit dem Thema Impfen und Infektionskrankheiten tiefer auseinandersetzen möchte, braucht gründliche historische Kenntnisse, um die Motive zu verstehen, bei denen es vor allem um Deutungshoheit geht, denn nur so lassen sich Machtansprüche wirksam begründbar durchsetzen. Wenn eine Säule instabil wird, bedeutet das den Zusammenbruch des gesamten Gebäudes. Wenn dieses Gedankengebäude zusammenfällt, wird es dazu führen, dass das universitär geprägte Konzept seines Fundaments beraubt wird. Das kann aus verständlichen Gründen nicht zugelassen werden. Die derzeitige Situation ist mit der des 16. Jahrhunderts vergleichbar, in dessen Mitte Nikolaus Kopernikus seine Hauptschrift „De revolutionibus orbium coelestium“ (Über die Umschwünge der himmlischen Kreise) publizierte und damit die Axt an das geozentrische Weltbild von Claudius Ptolemäus legte, das fast 2000 Jahre Bestand hatte. Vor hundert Jahren hatte Herr Einstein eine neue Theorie postuliert, die unser Weltbild bis heute maßgeblich prägt. Herrn Einstein haben wir zu danken, dass er die Wissenschaft vom Geist (Äther) befreit hat. Im Zeitalter der geistlosen Wissenschaften ist erneut ein Mensch vom Format von Kopernikus nötig, der das Bewusstsein wieder integriert und damit das Schisma von Philosophie und Naturwissenschaft zu beenden hilft. Auf dieser Grundlage ist dem Menschen vermittelbar, dass er kein wirbelloser Konsument, sondern ein geistig, spirituelles Lebewesen ist, durch das göttliches Bewusstsein individuell zum Ausdruck kommt.

FRIEDA: Vielen Dank erneut für das Gespräch und die interessanten Informationen!

*Diese Studien sind in dem Beitrag „Risiko Impfungen“ zu finden und stehen zum Herunterladen bereit. Stand 20.02.17

Ganz neu ist der Film: „The Greater Good – Zum Wohle aller

Filme auf youtube für ergänzende Informationen:

Impfzwang – Anfang vom Ende der Menschenrechte

Wir impfen nicht – Mythos und Wirklichkeit der Impfkampagnen

Weitere Filme dazu sind zudem auf dem Videoportal von „Welt im Wandel“ zu finden

Hier noch eine Arbeit mit dem Titel „Korrupte Medizin und kollaborierende Behörden!“ als pdf

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Glyphosat: EU-Kommission will umstrittenen Unkrautvernichter für weitere zehn Jahre zulassen

in Gesundheit/Politik/Umwelt
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Von rt.com

Gegen Jahresende läuft die EU-Genehmigung für den breit genutzten Unkrautvernichter Glyphosat aus. Bald müssen die EU-Staaten eine Entscheidung treffen, ob das umstrittene Herbizid weiter eingesetzt werden darf. Die EU-Kommission hat ihr Urteil dazu bereits gefällt.
 
Der umstrittene Unkrautvernichter Glyphosat soll nach dem Willen der EU-Kommission für weitere zehn Jahre in Europa zugelassen werden. Das geht aus dem Vorschlag der Brüsseler Behörde hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Behörde hatte den Schritt bereits im Mai angekündigt, allerdings jetzt erst einen detaillierten schriftlichen Vorschlag ausgearbeitet. Die Entscheidung darüber sollen Vertreter der EU-Staaten treffen, bevor zum Jahresende die aktuelle Zulassung ausläuft.
„Zehn weitere Jahre Glyphosat sind zehn Jahre zu viel“, sagte er Grünen-Bundestagsabgeordnete Harald Ebner. „Völlig unverständlich ist, warum die EU-Kommission nicht einmal die Privatanwendung des Ackergifts verbieten will. Auch die Nutzung von Glyphosat-Alternativen, wo immer das möglich ist, soll nicht Vorschrift werden.“ Er forderte Umweltministerin Barbara Hendricks auf, innerhalb der Bundesregierung für ein Nein zu werben.Das Bundesumweltministerium sagte zum Vorschlag der EU-Kommission lediglich, dieser enthalte nicht die notwendigen Auflagen zum Schutz der Artenvielfalt. Die Mitglieder des Bundeskabinetts wollen sich in den kommenden Tagen für einen ersten Meinungsaustausch zum Brüsseler Vorschlag zusammenfinden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich zuletzt klar für das umstrittene Herbizid ausgesprochen. Die Unionsparteien setzten sich dafür ein, dass die Bauern „da, wo das notwendig ist, diesen Stoff auch weiter anwenden können“, hatte Merkel Ende Juni beim Bauerntag gesagt. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hatte die EU-Kommission zur Verlängerung der Genehmigung gedrängt.

Wahrscheinlich krebserregend – Viele Bundesbürger bereits belastet

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatten Glyphosat im März 2015 als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Laut einer Studie der Heinrich-Böll-Stiftung aus dem vergangenen Jahr sind bereits Dreiviertel der Bundesbürger deutlich mit dem Unkrautvernichter belastet.

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Bei 75 Prozent der untersuchten Menschen liege demnach die Belastung um ein Fünffaches höher, als es der Grenzwert für Trinkwasser zulässt. Ein Drittel der Bevölkerung habe demnach sogar eine zehn- bis zu 42-fache Menge der für Trinkwasser zulässigen Grenzwerte im Urin.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sieht trotzdem keine Gefahr für die Gesundheit der Bürger. Auch deshalb, weil die Europäische Chemikalienagentur ECHA im März dieses Jahres zu dem Schluss kam, dass verfügbare wissenschaftliche Erkenntnisse nicht die Kriterien erfüllten, um Glyphosat als krebserregend zu bewerten. Allerdings hatte der Glyphosat-Hersteller Monsanto Einfluss auf das Gutachten genommen.

Die EU-Kommission legt den nationalen Regierungen in ihrem Vorschlag nun nahe, die Glyphosat-Nutzung an Orten mit viel Publikumsverkehr zu minimieren. Dabei geht es etwa um öffentliche Parks, Sportplätze, Schulgelände, Kinderspielplätze oder die Außenanlagen von Krankenhäusern. Das Verbot bestimmter Beistoffe, die als Risiko für Menschen gelten (POE-Tallowamine), soll aufrechterhalten werden.

Um Glyphosat auf europäischen Äckern hatte es im vergangenen Jahr eine monatelange Hängepartie gegeben, weil die nötige Mehrheit für oder gegen die weitere Nutzung im Kreis der EU-Staaten nicht zustande kam. Vor rund einem Jahr genehmigte die EU-Kommission das Unkrautvernichtungsmittel für eine Übergangsfrist von 18 weiteren Monaten.

(rt deutsch/dpa)

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