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Bedenklich: Keine Gesundheitskontrolle beim Familiennachzug

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Asylbewerber, die sich in dementsprechenden Unterkünften aufhalten, bekommen normalerweise einen Gesundheitscheck. Da nachkommende Familien aber dezentral untergebracht werden, entfällt hier die Gesundheitskontrolle.

Im Jahr 2016 registrierte das Robert Koch Institut knapp 6000 Fälle von Tuberkulose in Deutschland. Im Jahr zuvor, in dem die Flüchtlingskrise begann, war die Zahl nur geringfügig niedriger. Damit waren die Zahlen nach einem Tiefstand im Jahr 2012 deutlich angestiegen. Das Institut bestätigte zudem einen Zusammenhang mit der aktuellen Einwanderung.

Das Institut für Medizinische Mikrobiologie der Universität Zürich identifizierte zwischen Februar und November 2016 einen multiresistenten Tuberkuloseerreger bei acht Migranten aus dem Horn von Afrika. „Der Erreger wies eine neuartige Kombination von Resistenzen gegen vier verschiedene Antibiotika auf, die noch nie beschrieben worden war“, sagt Peter Keller, Leiter Diagnostik des NZM, der den Keim identifiziert hat.

In den folgenden Monaten wurde der gefährliche Keim bei weiteren Patienten nachgewiesen, die alle aus Ländern am Horn von Afrika nach Europa migrierten. Insgesamt identifizierte das NZM den Erreger zwischen Februar und November 2016 bei acht Migranten aus Somalia, Eritrea und Djibouti.

Unter diesen Gesichtspunkten sollte man davon ausgehen, dass Deutschland längst Pflichtuntersuchungen für alle ankommenden Migranten eingeführt hat, auch für zukünftig ankommende Verwandte. Wie aus einem Bericht von „Tichys Einblick“ hervorgeht, wurden zumindest Migranten, die in einer Aufnahmeeinrichtung oder Gemeinschaftsunterkunft wohnen, bisher aufgefordert, „eine  ärztliche Untersuchung zu dulden“. Die Dunkelziffer derer, die sich aus verschiedenen Gründen einer Routineuntersuchung entzogen haben, ist allerdings kaum abzuschätzen. Ohne diese wäre es wiederum schwer zu erklären, wie es im letzten Jahr immer wieder zu Fällen einer Ansteckung mit Tuberkulose kommen konnte.

Noch dramatischer könnte es aber beim zukünftigen Familiennachzug werden. Da der Familiennachzug zum größten Teil in dezentrale Unterbringungen erfolgt, so Tichys Einblick, „greift hier das Infektionsschutzgesetz §36 Absatz 4 ebenso wenig, wie das Asylverfahrensgesetz §62.“

Oder ganz klar und konkret von A. Wallasch formuliert:

Beim gesamten Familiennachzug, beim schon gewesenen und noch kommenden, entfallen die für Asylbewerber sonst gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen auf ansteckende Krankheiten.“

Fallen die Pflichtuntersuchungen bei den nachziehenden Familienmitgliedern weg, dann sind natürlich auch alle bisherigen Untersuchungen der Asylbewerber zwecklos gewesen, zumindest dann, wenn eine flächendeckende Abwehr ansteckender Krankheiten das ursprüngliche Ziel gewesen ist.

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Das Auswärtige Amt, dass für den Familiennachzug zuständig ist, vermeldet laut Tichys:

Nach § 62 AsylG sind Ausländer, die in einer Aufnahmeeinrichtung oder Gemeinschaftsunterkunft wohnen, verpflichtet, eine ärztliche Untersuchung zu dulden. (…) Personen, die im Wege des Familiennachzugs zu anerkannten Schutzberechtigten nach Deutschland kommen, können der Regelung nur unterfallen, wenn sie in einer Aufnahmeeinrichtung oder Gemeinschaftsunterkunft wohnen.“

Die bisher theoretisch geforderten Untersuchungen bei Asylbewerbern sind demnach bisher nur lückenhaft durchgeführt worden, und wenn sie stattfanden, dann sind sie bis heute überwiegend noch nicht ausgewertet. Das geht zumindest aus weiteren Nachfragen des Magazins bei der niedersächsischen Landesaufnahmebehörde hervor.

Von dort heißt es „dass das Land zwar „zu den Hochzeiten des Flüchtlingszuzugs im Herbst und Winter 2015/2016“ dafür Sorge getragen hat, dass „die vorgesehenen Verfahrensabläufe grundsätzlich eingehalten worden sind“, aber dies konnte nicht im vollen Umfang möglich gemacht werden. Die Vielzahl der Einrichtungen und Notunterkünfte hätte das verhindert.

Konkret schreibt man Tichys:

Zu dieser Zeit standen die notwendigen Personal- bzw. technischen und medizinischen Ressourcen nicht immer hinreichend kurzfristig zur Verfügung.“

Zwar seien die Untersuchungen, die tatsächlich durchgeführt wurden, dokumentiert, aber eine Auswertung dazu sei allerdings technisch nicht möglich, heißt es von dort. Somit könne man die gewünschten Zahlen leider nicht liefern.

Abschließend bestätigt die Landesaufnahmebehörde gegenüber dem Magazin, dass der Nachzug von Angehörigen weder nach den Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes noch vom Asylrecht beurteilt wird.

(mcd)

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Dänische Forscher: Schmerzmittel für Männer besonders gefährlich

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Von rt.com

Dänische Forscher an der Universität Kopenhagen haben festgestellt, dass das Schmerzmittel Ibuprofen die Unfruchtbarkeit bei Männern fördert. Für ihre Studie haben sie 31 männliche Testpersonen im Alter von 18 bis 35 Jahren untersucht. Einer Hälfte der Männer wurden innerhalb von sechs Wochen zwei mal täglich 600 mg Ibuprofen, was so viel ist wie drei Tabletten, verabreicht. Die zweite Hälfte nahm Placebo-Tabletten.
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Bei der ersten Gruppe kam es innerhalb von zwei Wochen zu einer Produktionserhöhung des luteinisierenden Hormons. Dieses wird im Gehirn von der Hypophyse erzeugt und reguliert die Funktion der Fortpflanzungsorgane. Ist davon im Körper zu viel vorhanden, sinkt die Produktion von Testosteron, was unter bestimmten Umständen zu männlicher Unfruchtbarkeit führen kann. Andere Nebenwirkungen eines Testosteronmangels sind fehlende Libido, eine Reduktion der Muskelmasse, chronische Übermüdung und Depressionen. Die Forscher unterstreichen, dass eine kurze Einnahmedauer von Ibuprofen nur zu schwach ausgeprägten Nebenwirkungen führe. Sollte man allerdings wie Profisportler das Schmerzmittel eine längere Zeit einnehmen, kann sich die Tätigkeit der Fortpflanzungsorgane deutlich verschlechtern.

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8 Gründe, warum Sie sofort damit aufhören sollten, Rapsöl zu verwenden

in Gesundheit/Welt
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Eine neue von der Lewis Katz School of Medicine an der Temple University (LKSOM) in Philadelphia durchgeführte Studie deutet darauf hin, dass das fettarme “gesunde” Rapsöl Gedächtnisverlust und Lernfähigkeit bei Alzheimer-Patienten verschlechtert, zu vermehrter Bildung von Ablagerungen im Gehirn führt, Gewichtszunahme verursacht und generell schädlich für die Gesundheit des Gehirns ist.

Dr. Domenico Praticò, Direktor des Alzheimer-Zentrums bei LKSOM, warnte, dass es ein großer Fehler sei, das populäre Rapsöl als ein gesundes Öl zu betrachten oder es auf die gleiche Stufe zu stellen wie Öle, deren positive Auswirkungen auf die Gesundheit erwiesen sind:

“Rapsöl ist ansprechend, weil es billiger ist als andere Pflanzenöle, und es wird als gesund beworben. Sehr wenige Studien haben diese Qualifizierung jedoch untersucht, insbesondere im Hinblick auf das Gehirn.”

“Obwohl Rapsöl ein Pflanzenöl ist, müssen wir vorsichtig sein, bevor wir sagen, dass es gesund sei. Basierend auf den Beweisen aus dieser Studie, sollte Rapsöl mitnichten als Öl mit nachgewiesenem Nutzen für die Gesundheit angesehen werden.”

In der Studie verwendeten die Forscher ein Tiermodell, das Alzheimer beim Menschen nachahmt, während es von den asymptomatischen Frühstadien bis hin zur ausgewachsenen Krankheit fortschreitet. Mäuse wurden dafür in zwei Gruppen eingeteilt, als sie sechs Monate alt waren. Die erste Gruppe wurde normal ernährt, während die zweite Gruppe zusätzlich zwei Esslöffel Rapsöl pro Tag erhielt.

Ein Jahr später, als die Tiere untersucht wurden, stellte sich heraus, dass diejenigen, welche die mit Rapsöl angereicherte Nahrung zu sich genommen hatten, eine signifikante Gewichtzunahme aufwiesen. Als ihre Gehirne untersucht wurden, zeigte sich, dass sie auch Gedächtnisstörungen hatten.

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Die Forscher untersuchten dann ihr Hirngewebe. Die Mäuse, die Rapsöl aßen, hatten weit geringere Mengen eines Peptids, das die Neuronen vor einer als Amyloid beta 1-40 bekannten Schädigung schützt, hatten höhere Mengen an Amyloid-Ablagerungen in ihren Gehirnen und zeigten eine signifikante Verringerung der Anzahl der Kontakte zwischen ihren Neuronen, was ein Zeichen für umfangreiche Schädigungen ist.

Dr. Guy Crosby, außerordentlicher Professor an der Harvard School of Public Health, geht auf der Website der Universität auf Bedenken bezüglich Rapsöl ein:

“Ebenso wie Olivenöl, ist es reich an einfach ungesättigtem Fett (63 Prozent). Rapsöl weist zudem eine nennenswerte Menge an mehrfach ungesättigtem Omega-3-Fett auf (9-11 Prozent). Außerdem enthält Rapsöl erhebliche Mengen an Phytosterinen, welche die Aufnahme von Cholesterin in den Körper reduzieren.

Die meisten Rapsölprodukte werden durch chemische Extraktion mit einem Lösungsmittel namens Hexan hergestellt, oft unter Anwendung von Hitze, was die Stabilität der Ölmoleküle beeinflusst, sie ranzig macht, die Omega-3-Fettsäuren darin zerstört und sogar Transfette bilden kann. “

Verweise:

 

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WTF: Schweiz erhöht den Grenzwert für Glyphosat um das 3600-fache!!!

in Gesundheit
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Die schweizer Regierung hat angekündigt, dass sie den Grenzwert für Glyphosat um das 3600-fache anheben wird, von 0,1 Mikrogramm pro Liter auf 360 Mikrogramm pro Liter. Der Aufschrei der Leitmedien hält sich in Grenzen.

(Hier kannst du die Volksinitiative für sauberes Trinkwasser unterschreiben.)

Nachdem die deutsche Regierung vor wenigen Tagen mit der Verlängerung der Glyphosat-Zulassung einen faktischen VERRAT an das Volk beging, setzt Bundesrätin Leuthard einen obendrauf. Hallo??? Geht’s noch?!

Ich frage mich, ob unsere Volksverräter so strohdumm sind, dass sie sich von der irreführenden Bezeichnung “Pflanzenschutzmittel” verleiten liessen. Viel wahrscheinlicher ist aber, dass die Lobbyarbeit (Bestechung) der Agrochemie dafür verantwortlich ist. Was man für Geld nicht alles tut? Um die Volksverräter etwas in Schutz zu nehmen, möchte ich darauf hinweisen, dass die Wirtschaftselite nachweislich eine mafiöse sprich eine kriminelle Organisation ist, die ihre Ziele nicht selten mit Erpressung und Gewalt erzwingt. Das wird oft unterschätzt. Deswegen sind auch pädophile Politiker so beliebt; wegen der Erpressbarkeit.
In einem etwas älteren Artikel “MK-Ultra Sklaven in der Schweizer Regierung” stellte sich heraus, dass Leuthard möglicherweise eine “Manchurian Kandidatin” ist und entsprechend von einem Handler kontrolliert wird. Das könnte ihre menschen- und tiereverachtende Entscheidung auch erklären.

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Wo Gen-Soya verfüttert wird, gibt es missgebildete Ferkel.

Wo Glyphosat mit Flugzeugen gesprüht wird, gibt es missgebildete Kinder.

Dabei wäre es so einfach eine pestizidfreie Landwirtschaft zu haben. Eine Agroscope-Studiebestätigte, dass Blühstreifen nicht nur den Schädlingsbefall bis zu 60% reduzieren, sondern auch noch die Biodiversität fördern.

 Weiterlesen auf https://www.legitim.ch
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Forscher der Southern Illinois University dabei ertappt, wie er Menschen in US-Hotels mit Herpesviren infizierte

in Gesundheit/Kriminalität
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Laut einer neuen Untersuchung durch Kaiser Health News, hat der außerordentliche Professor an der Southern Illinois University (SIU), William Halford, illegale Versuche durchgeführt, um einen Herpesimpfstoff zu entwickeln, während derer er Menschen in Hotelzimmern und einem Haus auf der Insel St. Kitts Herpesviren injizierte.

Halford, der im Juni an Krebs starb, verabreichte seine experimentellen Spritzen mindestens acht Herpespatienten bei vier verschiedenen Gelegenheiten im Sommer und Herbst 2013. Er führte aus einem Haus auf St. Kitts 2016 einen klinischen Versuch durch, um den experimentellen Impfstoff zu testen.

Die SIU behauptete, dass sie bei dem Versuch auf St. Kitts keine Rolle spielte, keine Verantwortung dafür übernommen oder Kenntnis davon hatte, weil Halford ihn durch Rational Vaccines unternommen habe, ein Unternehmen, das er 2015 mitgründete, um den Herpesimpfstoff zu vermarkten und zu erforschen.

Jedoch teilte sich die Universität ein Patent für die Herpesinjektion mit Rational Vaccines, und unterstützte Halfords Forschung auf ihrer Internetseite. Darüber hinaus lobte die SIU Halford und Rational Vaccines in der Öffentlichkeit, als der Paypal-Gründer Peter Thiel Millionen von Dollars in die Forschung investierte.

Anstatt seine Versuche im Labor einer Universität durchzuführen, wählte Halford zwei Hotels aus – das Holiday Inn Express und das Crowne Plaza Hotel, die sich 15 Minuten entfernt von der Hochschule befinden.

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Außerdem holte Halford weder die Zustimmung der Teilnehmer ein, was per US-Gesetzgebung erforderlich ist, wenn ein lebender Virus an Menschen getestet wird, noch informierte er die Behörden über den Versuch.

Währenddessen bat Halford die Teilnehmer, Fotos von Hautausschlägen, Bläschen und anderen Reaktionen zu schicken, die sie als Ergebnis der Injektionen bekommen haben könnten.

Halford, der ein Mikrobiologe war, wusste offenbar, dass sein Versuch einen Verstoß gegen US-Gesetze darstellte, indem er bemerkte, es wäre “Selbstmord”, wenn es bekannt werden würde, wie er seine Forschungen durchführte.

In einer E-Mail vom 2. Oktober 2013 sagte Halford einem Teilnehmer, dass seine Hypothese über das Ergebnis seiner Injektion “nichts weiter als eine Vermutung” sei. Er fügte hinzu: “Probieren geht über Studieren…lassen Sie uns sehen, ob Ihre Probleme mit den Ausbrüchen wiederkommen oder nicht.”

Als ein texanischer Mann behauptete, er habe die Injektionen erhalten und befürchte, dass der Impfstoff bei ihm Genitalherpes (HSV-2) verursacht habe, während er vorher nur HSV-1 hatte, antwortete Halford, indem er sagte: “Ich hätte nicht gedacht, dass der HSV-2-Impfstoffstamm zur Reaktivierung fähig ist, aber vielleicht muss ich das in Erwägung ziehen.”

Verweise:

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Studie bestätigt: Alkohol ist im Straßenverkehr zehnmal tödlicher als Cannabis

in Gesundheit/Welt
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Eine Prüfung von über 3.600 Fällen kommt zu dem Schluss, dass Alkohol zehnmal tödlicher auf der Straße ist als Cannabis – eine Tatsache, die gerade erst durch die Legalisierung bestätigt wird. Gegner der Legalisierung haben lange argumentiert, dass legales Cannabis eine erhebliche Gefahr auf den Straßen darstellen würde, aber wie sich einmal mehr bestätigen lässt, ist es in der Tat viel “sicherer” als Alkohol, eine Droge, die allein auf Amerikas Straßen Hunderttausende von Menschen getötet hat.

Die Studie wurde in Frankreich durchgeführt und konzentrierte sich auf Daten aus allen tödlichen Unfällen in Frankreich im Jahr 2011.

Sie bewertet das erhöhte Risiko, unter dem Einfluss verschiedener Substanzen zu fahren, und stellte fest, dass “Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol 17,8-mal häufiger verantwortlich für einen tödlichen Unfall sind”, im Vergleich zu völlig nüchternen Fahrern. Fahrer, die unter dem Einfluss von Cannabis stehen, sind dagegen 1,65-mal häufiger für einen tödlichen Unfall verantwortlich.

Die Ergebnisse dieser Studie sind sehr relevant für die Debatte über die Legalisierung von Cannabis und bestätigen weiterhin die Argumente, die von Befürwortern der Legalisierung angebracht werden.

“Diese Ergebnisse stimmen mit den neuesten Studien zu Alkohol und Cannabis und dem Risiko für das Autofahren überein. Anfang dieses Jahres untersuchte David Bienenstock die Schätzungen über Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss und stellte fest, dass THC-positive Fahrer ein um 5% höheres Unfallrisiko haben als Fahrer ohne Drogen oder Alkohol im Körper. Diese Zahl stammt aus der bisher größten nationalen Fall-Kontroll-Studie in den USA, die von der dortigen Bundesbehörde für Verkehrssicherheit veröffentlicht wurde. Die gleiche Studie ergab, dass Fahrer mit einem Blutalkoholspiegel von 0,8 Promille, die gesetzliche Grenze in den meisten US-Staaten, um 293% wahrscheinlicher in einen Unfall verwickelt waren. Fahrer, die mit SMS-Textnachrichten beschäftigt waren, trugen eine um 310% höhere Unfallwahrscheinlichkeit.”

Im Jahr 2015, zeigte eine damals erste Studie ihrer Art, dass Cannabis geringe bis gar keine signifikanten Auswirkungen auf das Fahren hatte, und schloss die folgenden vier wichtigen Erkenntnisse ein:

Fahrer unter dem Einfluss von nur Cannabis zeigten im Vergleich zu Fahrern, die unter dem Einfluss von Alkohol oder beiden Substanzen standen, eine geringe Einschränkung ihrer Fahrtüchtigkeit.

Fahrer mit Blutkonzentrationen von 13,1 μg/l THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol, das den Wirkstoff in Cannabis darstellt) zeigten eine ähnliche Beeinträchtigung wie Fahrer mit einer 0,8 Promill-Atemalkoholkonzentration, die gesetzliche Grenze in den meisten Staaten. Die derzeitige gesetzliche Grenze für THC liegt in den USA beispielsweise in Washington und Colorado bei 5 μg/L.

Fahrer, die Alkohol und Cannabis zusammen konsumieren, haben ein höheres virtuelles Risio als diejenigen, die beide Substanzen unabhängig voneinander verwenden, obwohl der Konsum beider Substanzen die Beeinträchtigung nicht verdoppelt.

Die Mundspeichelanalyse eines Fahrers kann den kürzlichen Konsum von Cannabis erkennen, obwohl es nicht als ein zuverlässiges Maß für eine tatsäschliche Beeinträchtigung angesehen werden sollte.

Alkohol ist jedoch weithin dafür bekannt, dass er auf der Straße sehr gefährlich ist:

“Alkohol ist die am häufigsten vorkommende Droge bei Straßenkontrollen durch die Polizei; Cannabis ist die zweithäufigste, und Cannabis wird häufig mit Alkohol unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte gepaart.

Wir wissen, dass Alkohol gewiss ein Problem ist, aber ist Cannabis ein Problem oder ist Cannabis ein Problem, wenn es mit Alkohol kombiniert wird? Wir haben versucht, es herauszufinden.” ~ Tim Brown, wissenschaftlicher Mitarbeiter der US-Bundesbehörde für Verkehrssicherheit NADS und Co-Autor der Studie.

Abschließende Gedanken

Obwohl diese Beweise nicht als ein Zeichen dafür angesehen werden sollten, dass mit Cannabis in Verbindung stehende Todesfälle durch Automobile unbedeutend sind, stärkt diese Forschung dennoch das Argument, dass Cannabis auf vielfache Weise viel “sicherer” ist als Alkohol. Dies unterstützt die Sichtweise, dass die Legalisierung weitaus positivere Auswirkungen auf die Gesellschaft hätte, als weiterhin die oft erschreckende Kriminalisierung dieser natürlichen Pflanze fortzuführen und die Justiz- und Gefängnissysteme zu überlasten.

Verweise:

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Die “Einstiegsdroge” ist Alkohol – nicht Marihuana

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Darum ist die gefährlichste Droge der Welt nicht verboten

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WikiLeaks: Alkoholindustrie bestach Kongress, um Cannabis zu denunzieren

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Harvard-Studie: Das Rauchen von Cannabis verbessert die Gehirnfunktion

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“Amerikas Opioid-Epidemie” – Virales Video zeigt Kassierinnen völlig high beim Dienst

in Gesundheit/Welt
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Von rt.com

In den USA tauchte ein Video auf YouTube auf, das innerhalb weniger Tage eineinhalb Millionen Mal geklickt wurde. Es zeigt zwei Kassierinnen, die anscheinend infolge des Konsums von Opioiden völlig benebelt und lethargisch sind. Dennoch versuchen sie irgendwie ihre Arbeit durchzuführen. Währenddessen steigt die Zahl der Toten durch die stark abhängig machenden Substanzen rapide und stetig.

Das Video zeigt zwei Kassierinnen in den USA, die offensichtlich Drogen genommen haben. Die Betroffenen befinden sich in einem völlig benommenen Zustand. Zu Beginn des Videos scheinen die beiden Frauen zu schlafen. Die eine hat ihren Kopf in den Nacken gelegt, ihren Mund weit geöffnet, die Augen geschlossen. Die andere döst mit hängendem Kopf. Als eine Kundin auf sich aufmerksam macht, erwacht vorerst nur eine, etwas später die andere, aber sie scheint immer wieder wegzutreten. Beide haben größte Schwierigkeiten beim Einscannen und Verpacken der Gegenstände und erledigen dies sehr lethargisch.

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In den Vereinigten Staaten steigt die Anzahl der Todesfälle durch Opioid-Überdosierungen fortlaufend. Das Video ist in Sonoma County in Kalifornien entstanden. Es wurde auf YouTube unter dem Titel “Amerikas Opioid-Epidemie” veröffentlicht und wird viral geklickt. Die zwei Frauen stehen offenbar unter dem Einfluss von stark abhängig machenden Opioidanalgetika.

In den USA hat der Opiatkonsum in den letzten Jahren stetig zugenommen. Jedes Jahr sterben Tausende von Menschen. Nach Angaben des US-amerikanischen National Institute on Drug Abuse sterben täglich mehr als 90 Amerikaner an einer Überdosis dieser Substanzen.
“Der Missbrauch und die Abhängigkeit von Opioiden – einschließlich verschreibungspflichtiger Schmerzmittel, Heroin und synthetischer Opiate wie Fentalinen – ist eine ernste nationale Krise, die die öffentliche Gesundheit, die soziale Lage und das wirtschaftliche Wohlbefinden beeinträchtigt”, berichtet die Regierungsbehörde.

 

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Universität in Michigan bietet als erste Diplom in Marihuana an

in Gesundheit
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Würden Sie sich gerne einem vierjährigen Studium über Marihuana widmen? Nun, Sie haben genau dazu jetzt die Gelegenheit. Die Northern Michigan University ist vermutlich die erste Universität in den Vereinigten Staaten, die ein Marihuana-Studium mit Bachelor-Abschluss anbietet. Als Student kann man Kurse über Finanzwirtschaft, Wissenschaft und Vermarktung belegen. Kiffer brauchen sich aber nicht zu bewerben!

Das Programm heißt Medical Plant Chemistry [Heilpflanzenchemie] und ist dem höheren Lernen verpflichtet. Obwohl es mehrere zugelassene Hochschulen und Universitäten gibt, die sowohl Kurse mit als auch ohne Leistungspunkte in Marihuana anbieten, ist die Northern Michigan University die erste, die einen Diplomabschluss darin anbietet. Ihr Programm ist einmalig und beinhaltet Chemie, Biologie, Botanik, Gartenbauwirtschaft und noch mehr.

Studenten, die sich für dieses Programm immatrikulieren, werden lernen, wie man Stoffe in den Pflanzen bestimmt und extrahiert, die für medizinische Zwecke eingesetzt werden können. Sie werden dann dazu in der Lage sein, das Wissen über das Kultivieren anderer medizinischer Pflanzen auf Marihuana zu übertragen.

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“Das historische Stigma, das mit Cannabis assoziiert wird, verschwindet schnell”, erklärt die Internetseite der Bildungseinrichtung, “und obwohl es einen sprunghaften Anstieg an Unternehmen im Zusammenhang mit der Marihuana-Wirtschaft gibt, gibt es eine große Lücke bei verfügbaren Bildungsmöglichkeiten, um Leute auf dieses Geschäftsfeld vorzubereiten.”

Letztes Jahr besuchte der Chemie-Dozent Brandon Canfield ein jährlich stattfindendes Treffen der American Chemical Society, und dies brachte ihn auf eine Idee: “Ich hörte mir alles über den Bedarf an analytischen Chemikern (in der Cannabis-Industrie) und allemöglichen interessanten Unterhaltungen an. Das war die Initialzündung”, sagte er.

“Wir hatten eine überwältigende Reaktion von Anbaubetrieben, Apotheken und anderen Geschäftsbereichen, die unsere Studenten als Praktikanten übernehmen wollen”, sagte Canfield, während er hinzufügte, “dass sich ein stereotyper Kiffer gar nicht erst zu bewerben braucht”. Er sagte weiterhin, dass “das Programm offensichtlich neu und andersartig ist und ein bestimmtes Publikum anspricht. Aber damit die Studenten Erfolg haben, müssen sie sehr engagiert und motiviert sein. Das ist kein leichtes Programm. Es ist ein wirklich intensives Biologie- und Chemie-Programm.”

Verweise:

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Der wahre Grund, warum Pharma-Großunternehmen die Patente für Cannabis besitzen wollen

in Gesundheit/Welt/Wirtschaft
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Das Rennen ist eröffnet um den Besitz von Cannabis, und Firmen wie Bayer, Monsanto und Scotts Miracle-Gro arbeiten fieberhaft an der Patentierung dieser Naturheilpflanze. Wenn sie Erfolg haben, wird sich die Landschaft des legalen Krauts für immer zugunsten von Unternehmensmonopolen und Qualitätskontrollimperien verändern, was die Vielfalt in dieser florierenden Geldpflanze zerstören wird.

Was die Rasen-, Garten- und Agrochemieunternehmen anbelangt, so ist es keine Überraschung, dass sie am wachsenden Cannabismarkt teilhaben wollen, denn es ist der am schnellsten wachsende Trend, den die Branche je gesehen hat, wie der Vorsitzende von Scotts feststellte.

Jim Hagedorn, Chef von Scotts Miracle-Gro, hat sogar gesagt, dass er plane, etwa eine halbe Milliarde in die Übernahme des Marihuanageschäfts zu investieren. Es ist das Größte, was ich je im Bereich Rasen und Garten gesehen habe.”

Er hat auch in Unternehmen wie Leaf investiert, die Cannabis in einem elektronisch geregelten Terrarium anbauen, das über Smartphone zugänglich ist.

Die Cannabisindustrie ist für die Regierung in Staaten wie Colorado bereits enorm profitabel, wo die Verkäufe im Jahr 2017 bereits im Oktober über eine Milliarde Dollar erreicht haben und während der Feiertage drastisch steigen dürften. Und das ist nur einer der 50 potenziellen US-Märkte.

Wir wissen, dass da große, große Summen im Spiel sind, die sicherlich solche großen unternehmerischen Interessen an Cannabis ausmachen, aber es gibt noch einen weiteren Grund dafür, dass Pharmaunternehmen sich drängeln, um ihre Finger an diesen Honigtopf zu bekommen.

Die zahlreich herauskommenden medizinischen und wissenschaftliche Studien zeigen, dass medizinisches Marihuana drastisch das Szenario der Abhängigkeit von pharmazeutischen Pillen und Produkten verändert. Nicht nur, dass eine Menge Geld mit legalem Cannabis zu verdienen ist, sondern es gehen auch große Mengen an Geld und Marktanteilen verloren in medizinischem Cannabis, und diese Tatsache lässt die Pharmariesen sich rangeln, um diese Macht zurückzuerlangen.

Zum Beispiel fand eine groß angelegte Studie vor kurzem heraus, dass über die Hälfte aller Menschen, die Cannabidiol (CBD)-Medikamente probieren, damit aufhören, traditionelle Arzneimittel wie rezeptpflichtige Schmerzmittel, rezeptfreie Schmerzmittel und Einschlafhilfen einzunehmen.

“Die häufigsten Gründe, warum Menschen CBD nehmen, waren Schlaflosigkeit, Depressionen, Angstzustände und Gelenkschmerzen”, so Dr. Perry Solomon, der Leitende Mediziner von HelloMD. “Zweiundvierzig Prozent der CBD-Anwender gaben an, dass sie traditionelle Medikamente wie Tylenol Schmerzmittel oder verschreibungspflichtige Medikamente wie Vicodin nicht mehr nehmen und stattdessen auf Cannabis umgestellt hätten. Achtzig Prozent sagten, dass sie die Produkte für ‘sehr oder extrem wirksam’ hielten. Nur 3 % oder weniger befanden das Produkt entweder als wirkungslos oder nur geringfügig wirksam.”

Ein weiterer Bericht, der Anfang des Jahres veröffentlicht wurde, bezifferte die potenziellen Verluste für die pharmazeutische Industrie, falls sie nicht in der Lage sein sollte, einen beträchtlichen Teil des Marktanteils von medizinischem Cannabis zu kapitalisieren und zu beschlagnahmen.

“Es scheint, der pharmazeutische Handel hat mehr als genug Gründe, die Legalisierung von Marihuana zu fürchten, da eine Analyse von New Frontier Data prognostiziert, dass die legale Verwendung von Cannabisprodukten gegen Beschwerden wie etwa chronischen Schmerzen bis hin zu Anfällen für die Vermarkter der modernen Medizin bedeuten könnte, dass ihnen um die 4 Milliarden Dollar pro Jahr entgehen.”

Patente für Cannabis- und Cannabisprodukte werden zunehmend beim US-Patentamt angemeldet, sowohl von großen als auch kleineren Unternehmen. In einem kürzlich erschienenen Artikel zu diesem Thema beantwortete das Forbes Magazin die Frage, ob Cannabis patentiert werden kann oder nicht:

“Ja, dies ist zur Zeit ein nur kleines Tätigkeitsfeld, kann aber auch eine Chance darstellen. Pflanzen können auf zwei Arten patentiert werden, über “Gebrauchsmuster” (wie 95% aller Patente) oder über eine separate “Pflanzenpatent”-Kategorie. Gebrauchsmuster sind viel stärker; Pflanzenpatente konzentrieren sich hingegen eng auf eine einzige “Eltern”-Pflanze und ihre direkten Nachkommen. Nach meiner Zählung gibt es derzeit nur 5 US-Pflanzenpatent-Fälle (4 Patentanmeldungen, 1 erteiltes Patent) und 11 Pflanzengebrauchsmuster-Patentfälle (8 Patentanmeldungen, 3 erteilte Patente). Zwei Unternehmen sind derzeit die Hauptakteure bei Pflanzen: Das auf Pflanzen konzentrierte Biotechnology Institute (Los Angeles,Kalifornien) hat 3 erteilte Patente sowie 2 schwebende Anmeldungen, und GW Pharmaceuticals (Großbritannien) hat zwei pflanzenorientierte Anmeldungen. GW zeichnet sich dadurch aus, dass es das größte Portfolio (über 80 US-Fälle) sämtlicher Unternehmen auf diesem Gebiet hat und sich insbesondere auf die Behandlungsmethoden von Krankheiten konzentriert.”

Abschließende Gedanken

Pharmazeutische Drogen töten jedes Jahr mehr Menschen als illegale Drogen. Die großen Konzerne wissen das und versuchen, die Haftung für die von ihnen verursachten Schäden zu vermeiden, selbst angesichts einer so überwältigenden Krise wie der Opioidepidemie.

Wichtig ist hier vor allem, dass dies weit über den bloß wirtschaftlichen Rahmen hinausgeht. Es ist eine Frage der persönlichen Freiheit und ein sehr wirksames Mittel, die medizinisch-pharmazeutischen Unternehmenskartelle zu umgehen, welche die Welt in Abhängigkeit von gefährlichen chemischen Drogen halten.

Wenn ein Mensch wie Tommy Chong seinen eigenen Krebs heilen kann, indem er Pflanzen auf seinem Dach züchtet und dann einen Freund hat, der diese Pflanzen zu verbrauchbaren, natürlichen Ölen verarbeitet, um sein Leben zu retten, haben wir einen Weg gefunden, die Dominanz der Pharma-Großindustrie zu überwinden.

Verweise:

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Endlich geben die großen Pharmakonzerne zu, dass Cannabis Krebszellen abtötet

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Bayer/Monsanto kassiert ab: Patienten klagen über Preisexplosion von medizinischem Cannabis an Apotheken

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„Pharmaindustrie schlimmer als die Mafia“

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Mehr als 100 von Experten begutachtete Studien kommen zu dem Ergebnis: Cannabis heilt Krebs

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Cannabisöl heilt 80-jährigen Zahnarzt von Lungenkrebs im vierten Stadium, der Metastasen gebildet hatte

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Nachdem es seinen Augapfel tätowieren ließ, leidet dieses Model unter Schmerzen und teilweiser Erblindung

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Versuchen Sie dies bitte nicht zu Hause – und nicht einmal durch einen Profi.

Da die Lieblingsfarbe des kanadischen Models Catt Gallinger Lila ist, entschied sie sich, das Weiß ihrer Augen mit einem violetten “Tattoo” zu modifizieren. Die Prozedur wird Sklerafärbung genannt und beinhaltet das Einspritzen von Tinte in den weißen Teil des Auges. Während das Verfahren bei einigen funktioniert hat, ging es für Gallinger entsetzlich schief.

Noch am Tag der Prozedur begann lila Tinte aus ihrem Azge zu sickern. Sie rann ihre Wange herunter und  signalisierte, dass etwas nicht stimmte. Am nächsten Tag war das Auge geschwollen und entzündete sich schmerzhaft. Drei Wochen vergingen, bevor Gallinger schlechte Nachrichten von ihrem Arzt erhielt: Sie war in Gefahr, auf dem betroffenenAuge dauerhaft blind zu werden.

Seit dem 20. September 2017 veröffentlicht Gallinger Warnungen über das Verfahren auf Facebook. Ihre Beiträge sind besonders für diejenigen gedacht, die ihren Körper verändern wollen – speziell mit Sklerafärbung.

In einem ihrer Posts schrieb sie, sie habe das Krankenhaus mehrmals besucht und eine Reihe von Antibiotika und steroidalen Augentropfen verschrieben bekommen, um Entzündungen zu reduzieren. Ihre Sicht auf dem betroffenn Auge ist unscharf geworden, zeigt indes keine Anzeichen einer Besserung.

“Es gibt mehrere Menschen, die bestätigen können, dass meine Nachsorge gut war, und alles andere, was ich sage”, schrieb Gallinger. “Ich teile dies NICHT mit Ihnen, um Ärger zu verursachen, sondern um Sie zu ermahnen, sich vorher zu erkundigen, von wem Sie Ihre Eingriffe erhalten, und wie die Prozedur richtig ausgeführt werden sollte.”

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In einem späteren Video korrigierte Gallinger einen Kommentator und sagte, dass die Prozedur von “jemandem ausgeführt wurde, der mir sagte, dass er erfahren darin sei”. Sie sagte: “Es ist meine Schuld, dass ich ihm geglaubt habe. Es ist meine Schuld, dass ich nachgab, als sie mich wiederholt aufforderten, mein Auge machen zu lassen”. In einem Interview mit dem TIME Magazine bestätigte Gallinger später, dass der “Profi” ihr damaliger Freund war, der als Körpermodifikationskünstler arbeitete.

Berichten zufolge hat ihr Ex-Freund “viele Fehler gemacht”. Zum Beispiel mischte er die Tinte nicht mit Kochsalzlösung, er verwendete eine große Nadel anstelle einer kleinen, und er “ging zu tief ins Auge”. Er hat auch eine große Injektion während einer 10-minütigen Sitzung gemacht, und nicht mehrere kleine Dosierungen. All dies war wahrscheinlich für die Schwellung, Schmerzen und Infektionen verantwortlich, die sich daraus ergaben.

Auf keinen Fall ist dies die erste Körpermodifikation, die Gallinger erhalten hat. Das Modell hat ungefähr 25 Tattoos an ihrem Körper und hat sich auch einem riskanten Verfahren unterzogen, um ihre Zunge zu spalten. Sie fühlte sich, als wäre das Skleratattoo der nächste Schritt. Es war jedoch der falsche.

Der Trend zu Sklera-Tattoos nimmt weiterhin zu, und das ist riskant. Gallinger ist nicht nur der lebende Beweis dafür, dass diese Körpermodifikation sehr schief gehen kann, sondern die amerikanische Augenärztliche Vereinigung rät auch dringend von einer Augen-Tätowierung ab.

Das Verfahren beinhaltet Risiken einer Erblindung – oder noch schlimmer. “Jede Art von Nadel auf das Auge zu setzen ist sehr gefährlich”, sagte Philip Rizzuto, ein Sprecher der Vereinigung. “Wir machen das die ganze Zeit, aber wir sind auch über viele Jahre darin trainiert, wie man das Auge behandelt.”

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