Die schreckliche Tatsache, welche die Alkoholindustrie Ihnen vorenthalten will

in Gesundheit

Die Alkoholindustrie will nicht, dass Sie verstehen, dass der Alkoholkonsum, auch in moderaten Mengen, stark mit der Entwicklung einer Reihe von Krebsarten in Zusammenhang steht. Ähnlich wie der Widerstand der Tabakindustrie, versuchen die Alkohol-Lobby und mächtige Industrie-Handelsgruppen, der Öffentlichkeit einzureden, dass die Risiken unbedeutend sind, obwohl weiterhin mehr und mehr Beweise aufkommen.

In einer neueren Studie eines internationalen Expertenteams unter britischer Führung wurde die Alkoholindustrie auf ihre Bemühungen hin untersucht, die Verbindung zwischen Alkoholkonsum und Krebs, insbesondere Brustkrebs, zu verschleiern und herunterzuspielen.

„Getränke-Industrie-Organisationen stellen die Beziehung zwischen Alkohol und Krebs oft als hochkomplex dar, wobei sie nahelegen, dass es keine eindeutigen Beweise für einen konsistenten Zusammenhang gebe“, heißt es in der Studie von Wissenschaftlern an der London School of Hygiene & Tropical Medicine (LSHTM) und dem schwedischen Karolinska Institut.

„Andere Strategien beinhalten, jeglichen Zusammenhang in Abrede zu stellen, oder unzutreffenderweise zu sagen dass von moderatem Trinken kein Risiko ausgehe“, stellte die Studie fest. „Die Industrie versucht auch, eine breite Palette von anderen realen und potenziellen Krebs-Risikofaktoren zu erwähnen, in dem Bemühen, Alkohol als nur einen von vielen darstellen“, fügte die Studie hinzu.

Natürlich ist diese Art von Branchenverhalten typisch, wenn so viel Geld und politischer Einfluss im Spiel ist, aber genau wie Enthüllungen über die Rolle des Tabaks bei Krebs, verdient die Öffentlichkeit es, soviel und so schnell wie möglich zu erfahren, und diese Studie hebt die häufige Sorglosigkeit der Industrie gegenüber der menschlichen Gesundheit hervor.

Im Guardian heißt es dazu: „Während es mehr als 200 Arten von Krebs gibt, wird Alkohol von den wichtigsten medizinischen Behörden als eine Ursache von zwei der häufigsten Krebsarten erkannt: Brust-und Darmkrebs, die zusammen zu jährlich fast 100.000 neuen Diagnosen in Großbritannien allein führen.“

Während Krebs wohl am furchterregendsten ist, sind andere negative Auswirkungen des Alkoholkonsums statistisch eigentlich noch gefährlicher.

„Die Auswirkungen von Komatrinken findet sich in über 20% der US-Bevölkerung“, so ein jüngst veröffentlichter Bericht des US-Gesundheitsministers. Der Untersuchungsbericht 2015 über Drogenkonsum und Gesundheit schätzt diese Zahl mit 27% sogar noch höher. Alkoholmissbrauch in den USA führt zu über 88.000 Todesfällen jedes Jahr. Weltweit stieg die Zahl von dem Alkoholkonsum zugeschriebenen Todesfällen im Jahr 2012 auf 3,3 Millionen Menschen.

Die Statistiken sind noch erstaunlicher, wenn man die Schätzung des Untersuchungsberichts betrachtet, wonach 86% der Personen, die in den USA leben, Alkohol konsumieren.

Die Schlussfolgerung der Alkoholindustrie-Studie ist unten zitiert. Es ist bemerkenswert, wie Alkohol-Lobbies vernetzt sind und bedeutenden politischen Einfluss in vielen Nationen auf der ganzen Welt ausüben.

„Unsere Analyse zeigt, dass, im Gegenteil, die globale Alkoholindustrie derzeit aktiv die Verbreitung Fehlinformationen über Alkohol und Krebs-Risiken verbreitet, vor allem Brustkrebs. Die Alkoholindustrie hat, im Gegensatz zur Tabakindustrie,  in vielen Ländern immer noch einen signifikanten Zugang zu  den staatlichen Gesundheitsbehörden. Sie ist auch im internationalen Politikbereich tätig, z. B. mit ihrem Partner-Status bei der Weltgesundheitsorganisation und relevanten Treffen der Vereinten Nationen, während die Tabakindustrie ausgeschlossen ist. Diese Studie zeigt, dass die Alkoholindustrie ähnliche Taktiken wie die Tabakindustrie anwendet, mit den gleichen Zielen: um ihre Profite zu schützen, auf Kosten der öffentlichen Gesundheit. Der Umfang und die Art dieser Aktivitäten erfordert eine dringende Untersuchung.“

Verweise:

 

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3 Comments

  1. So lange solche Krebskatalysatoren wie Glyphosat immer noch in der EU erlaubt sind, brauchen wir uns nicht über Alkohol aufregen. Ich selber kann entscheiden ob ich Alkohol trinke oder nicht. Das kann ich bei Glyphosat nicht mehr, es ist inzwischen überall drin, sogar schon in der Muttermilch. Frau Merkel will es noch weiterhin einsetzen und mit ihr 87 % aller Deutschen.

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