Weltgesundheitsorganisation räumt ein, dass medizinisches Marihuana KEINE öffentlichen Gesundheitsrisiken birgt

in Welt

In einem bahnbrechenden Bericht hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärt, dass Cannabidiol (CBD) – die Entspannungsmittel-Eigenschaft von Cannabis in medizinischem Marihuana – vorteilhaft sei bei Krebs, Epilepsie, Alzheimer, Parkinson und vielen anderen Krankheiten, und nicht als Droge eingestuft werden sollte.

Nach dem US-Bundesgesetz wird Marihuana neben Heroin, LSD, Ecstasy, Methaqualon und Peyote als „Schedule-I“-Droge ohne „derzeit akzeptierte medizinische Verwendung und hohem Missbrauchspotential“ qualifiziert.

Der Sachverständigenausschuss für Drogenabhängigkeit der WHO sammelte jedoch wissenschaftliche Beweise für die therapeutische Verwendung und die Nebenwirkungen von Cannabis und Cannabis-Komponenten und bestätigte:

„Jüngste Beweise aus Tier- und Humanstudien zeigen, dass seine Verwendung einen therapeutischen Wert für Anfälle von Epilepsie und ähnlichen Zuständen haben könnte. Aktuelle Beweise zeigen auch, dass  ein Missbrauch von Cannabidiol oder eine Abhängigkeit wie bei anderen Cannabinoiden (wie etwa Tetra Hydro Cannabinol) nicht wahrscheinlich ist.

Der Expertenausschuss kam daher zu dem Schluss, dass die derzeitigen Informationen die Klassifizierung von Cannabidiol nicht rechtfertigen, und verschob eine umfassendere Überprüfung der Cannabidiol-Präparate auf Mai 2018, wenn der Ausschuss eine umfassende Überprüfung von Cannabis und Cannabis-verwandten Substanzen vornehmen wird.“

WHO-Experten empfahlen außerdem, Fentanyl, ein starkes synthetisches Opioid-Analgetikum, das dem Morphin ähnlich ist, aber 50 bis 100 Mal stärker ist und tausende von Leben in der US-Drogensucht-Epidemie gekostet hat, stärker einzuschränken.

Raul Elizalde, der mexikanische Vater, der dafür verantwortlich ist, die mexikanische Regierung dazu zu bringen, medizinisches Marihuana zu legalisieren, sagte gegenüber The Daily Mail:

„Ich bin begeistert, dass diese internationalen Gesundheitsführer übereinstimmend der Meinung sind, dass CBD eine Substanz ist, die nicht indexiert werden sollte und therapeutischen Wert für eine Vielzahl von Krankheiten hat. Wir freuen uns darauf, unser Gespräch über die vielerlei Vorteile im Jahr 2018 fortzusetzen.“

Der Bericht folgt auf die weit verbreitete Freigabe von Cannabis in Nordamerika und Europa. In den USA erlauben insgesamt 29 Staaten, der District of Columbia, Guam und Puerto Rico jetzt umfassende öffentliche medizinische Marihuana- und Cannabis-Programme. In Europa haben Griechenland, die Tschechische Republik, Finnland, die Niederlande, Portugal und Spanien Marihuana legalisiert.

Mehr als 100 Kreuzgutachten-Studien sind zu dem Schluss gekommen, dass Cannabis Krebs heilt. Forscher an der Universität von Florida meinen, dass die sogenannte „Einstiegsdroge“ Alkohol ist, und nicht Marihuana. In der Tat hat das US National Cancer Institute im Jahr 2015 eingeräumt, dass Marihuana Krebszellen auf natürliche Weise abtötet.

Der jüngste WHO-Bericht ergänzt nun die bereits vorhandenen überwältigenden Beweise für die Wirksamkeit der Pflanze. Hoffentlich werden die USA die Seite umblättern und in naher Zukunft aufhören, Marihuana als Droge zu klassifizieren.

 

Verweise:

 

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4 Comments

  1. So weit mir bekannt ist, gibt es jede Menge an unterschiedlichen Krebsarten.
    Man könnte also höchstens schreiben, daß es möglich ist, daß die Einnahme von therapeutischem Mariuhanna einen heilenden Einfluß auf eine Krebserkrankung haben kann. Dann müsste man dazu schreiben, für welche Arten von Krebs es schon Erfolge gab. Außerdem müssten die Krankenakten für wissenschaftliche und therapeutische Arbeit komplett veröffentlicht werden, damit wir daraus lernen können, wie dieser Pflanzenstoff möglichst wirksam und unschädlich eingesetzt werden kann.

    Einfach nur zu schreiben: Mariuhanna heilt Krebs, das ist für den Therapeuten und für den Patienten relativ nutzlos und kann sogar gefährlich sein.

    Was ist überhaupt medizinisches Mariuhanna? Ich weiß: Google hilft.

  2. @Crempel Sepp:
    zu deinem Hinweis mit der krebsheilenden Wirkung von Cannabis kann ich dir die Info noch mit geben das es nicht nur darum geht welche Art von Krebs damit heilbar ist sondern noch viel Präziser, welche Sorte Cannabis für welche Sorte Krebs optimal zur Bekämpfung ist.
    Ich habe mal einen Bericht gesehen wo es um Darmkrebs ging, da wurden (ich muss grade leider raten daher bitte als Beispiel ansehen aber die Dimensionen passen) 10 Sorten Cannabis auf die eine Sorte Darmkrebs angewand und siehe da, zwischen 100% zerstörung der Krebszellen bis zu 0% war alles dabei. Als dann die Sorte, welche 100% Wirkung zeigte auf eine andere Art von Darmkrebs getestet wurde lag der Wert nicht bei 100%.
    Das was unendlich Schade bzw auch traurig ist, das Thema Cannabis wurde durch die Prohibition komplett vernachlässigt im medizinischen Sinne, wie weit könnten wir dort sein wenn wir allein die letzten 50 Jahre aktiv daran geforscht hätten welche Sorte welchen Krebs am besten bekämpft…… vermutlich nicht dort wo die Pharmakonzerne ihre Gewinnerwartungen sahen 😉

    LG

  3. Die Dosierung macht das Gift.
    Es macht eine Unterschied ob man eine Substanz kontrolliert einsetzt oder sich die Birne wegkifft.

    Was Krebs angeht, so gibt es zwei Dinge über die man mal intensiv recherchieren sollte
    Das Eine sind die wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse osteuropäischer Ärzte über die Zusammenhänge mit Krebs und Pharmaindustrie
    und das Zweite sind Spontanheilungen, über die nie gesprochen wird. Die sich bei entsprechender Recherche aber nachweisen und untersuchen lassen.

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