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Texas-Polizist verhaftet wegen Sex mit einem Hund und Online-Veröffentlichung

in Kriminalität/Welt von

Houston Hilfssheriff Andrew C. Sustaita wurde verhaftet, nachdem seine Chefs im Harris County Sheriffs-Büro entdeckt hatten, dass er einen ihrer COMPUTER benutzt hatte, um ein selbstgemachtes Video mit bestialischem Inhalt hochzuladen.

Während man eigentlich meinen könnte, dass die Polizei nicht noch tiefer sinken kann, belehrt dieser Polizist in Texas uns nun eines Besseren. Houston Hilfssheriff Andrew C. Sustaita wurde verhaftet, nachdem seine Chefs im Harris County Sheriffs-Büro entdeckt hatten, dass er einen ihrer COMPUTER benutzt hatte, um ein selbstgemachtes Video mit bestialischem Inhalt hochzuladen. Das Büro des Sheriff hatte versucht, es geheim zu halten, jedoch gab der Staatsanwalt Details über Sustaita’s Tat heraus.

Dabei war Sustaita kein Neuling im Dienst. Er war sechs Jahre lang für das Büro des Sheriffs tätig gewesen. Er kommt aus einer Polizisten-Familie. Sustaita war während einer Untersuchung durch das Büro des Sheriffs über das Auftauchen des Video auf Harris County Servern als Verdächtiger identifiziert worden. Sie stellten fest, dass der Ausgangspunkt ein Harris County COMPUTER war. Es ist unklar, wie viele Videos hochgeladen wurden, aber anscheinend hat Sustaita mehr als eines hergestellt.

“Die Vorwürfe betreffen die Produktion von obszönem Material über den sexuellen Kontakt mit einem Hund”, erklärte ein Sprecher des Harris County für die Berzirksstaatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung. Wie üblich, sind die Familie und Freunde auch von Sustaita am Boden zerstört. Natürlich konnte niemand, der ihn kennt, so etwas voraussehen, und die Polizei versucht, die Ursache für das Fehlverhalten auf einer soziopathischen Ebene anzusiedeln. Der Sheriff veröffentlichte zumindest eine Erklärung, die sich von Sustaita und dem Vorfall distanziert. “Der Besitz von obszönem und illegal hergestelltem Material ist noch beunruhigender, wenn sich herausstellt, dass ein Beteiligter Mitarbeiter des Sheriffs-Büros ist”, sagte der Sheriff von Harris County, Ed Gonzalez. “Alle Kräfte dieses Amtes sind der Aufgabe gewidmet, die Öffentlichkeit zu schützen und unsere Mitarbeiter für Fehlverhalten zur Verantwortung zu ziehen.”

Sustaita wurde gegen Zahlung einer Kaution von 5.000 Dollar aus dem Gefängnis entlassen. Weitere Informationen über die Einzelheiten der Tat sind bislang nicht veröffentlicht worden, jedoch hat die Bezirksstaatsanwaltschaft erklärt, dass die Untersuchung andauert und möglicherweise zusätzliche Vorwürfe auslöst. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hatte man soeben entdeckt, dass Sustaita auch im Besitz von Kinderpornografie war.

 Übersetzt aus dem Englischen von  AnonHQ.com.http://anonhq.com/texas-cop-arrested-for-having-sex-with-a-dog-on-video/ 


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Wie die Massenmedien Al Qaida zu einem Verbündeten der USA in Syrien machten

in Welt von

Gründe für Kritik an der syrischen Regierung – eine Diktatur, die dafür bekannt ist, anders Denkende einzusperren, zu foltern und spurlos verschwinden zu lassen – gibt es genügend. Und während der vergangenen fünf Jahre des syrischen Bürgerkrieges hat es gewiss eine Menge an Grausamkeiten gegeben. Jedoch hat jede Geschichte zwei Seiten, während die Berichterstattung in den US-Medien in erster Linie auf eine Seite abstellt – nämlich diejenige der Rebellen – ohne Rücksicht auf Richtigkeit oder den grundlegenden Kontext.

Als die syrische Regierung in den letzten Wochen den Osten der Stadt Aleppo von den Rebellen zurückerlangte, wurden Medien aus dem gesamten politischen Spektrum zum Sprachrohr der Rebellen und gaben Behauptungen der Rebellen weiter, ohne diese hinterfragt zu haben, und ließen entscheidende Details darüber aus, wer diese Rebellen eigentlich sind.

Fast immer wird in den US- (und britischen) Medien-Schilderungen die Tatsache übersehen, dass die Rebellen im Osten von Aleppo aus vom Westen und von Golf-Staaten unterstützten Dschihad-Gruppen zusammengewürfelt sind, dominiert von Jabhat Fateh al-Sham (früher Jabhat al-Nusra) – Al-Qaidas Ableger in Syrien, zusammen mit ihrem Verbündeten, Ahrar al-Sham (Daily Beast, 8. August 2016). Diese Gruppen sind ausdrücklich antidemokratisch und in Menschenrechtsverletzungen verwickelt, von Massenexekutionen und Enthauptungen von Kindern bis hin zur Verwendung eingeschlossener religiöser Minderheiten als menschliche Schutzschilde.

Man würde erwarten, dass die US-Medien keine politische Reaktion hervorrufen wollen und die Rebellen im Osten Aleppos beim Namen der berühmtesten militanten Gruppe der Welt nennen – Al-Qaida. Doch Presseberichte sprechen regelmäßig über die militanten Kräfte, die den Osten von Aleppo beherrschen, einfach als “Rebellen”.

“Frauen in Aleppo ziehen Freitod einer Vergewaltigung vor”, lautete eine Schlagzeile in der Daily Beast (12. Dez. 2016). Die Quelle dieser sehr schwerwiegenden Behauptung war Abdullah Othman, ein Mitglied der Jabhat Al-Shamiya, oder Levant Front, eine Organisation, die aus mehreren dschihadistischen Rebellengruppen besteht. Bisher sind keine Beweise präsentiert worden, zumindest nicht öffentlich, um Othman’s Behauptung zu untermauern. Aber das hinderte diese Geschichte nicht daran, sich über soziale Medien wie ein Lauffeuer ausbreiten und u.a. von Commentary (am 13. Dez.), Mic (16. Dez.), Elle (13. Dez.) und Foreign Policy (16. Dez.) aufgegriffen zu werden. NBC News (13. Dezember 2016) berichtete, dass “Dutzende von Zivilisten durch Regime-Kräfte lebendig verbrannt wurden.” Die Quelle für diesen Vorwurf waren nicht genauer beschriebene “Berichte arabischer Medien”. The Independent (17. Dezember 2016) sprach warned von Ermordungen “von Haus zu Haus”. Die Quelle war der britische Politiker David Miliband. Die Vereinten Nationen (13. Dezember 2016) zitierten “glaubhafte Berichte” darüber, dass 82 Zivilisten “an Ort und Stelle” von Pro-Regierungs-Kräften erschossen worden seien.

Während dies sicherlich plausibel ist, hat die UNO, die in Ost-Aleppo nicht vor Ort war, sich noch nicht weiter damit beschäftigt. US-Medien haben auch Vorwürfe von “Medienaktivisten”, wie sie sich selbst bezeichen, in Ost-Aleppo verbreitet, die davor warnen, dass das syrische Regime sie abschlachten werde. Der Sprecher des Auswärtigen Amtes der USA, John Kirby, nannte die Nachrichten “mutig” und lobte diejenigen, die auf diese Weise “als Dritter unabhängige Berichterstattung in den Medien” über den Schrecken in Aleppo lieferten.

Aber Informationen, die aus Rebellengebieten kommen, sind alles andere als unabhängig. Ganz im Gegenteil werden sie vielmehr durch die Jihadisten-Gruppen gesteuert, die diese Gebiete kontrollieren. Diese Gruppen tolerieren keinen Aktivismus. Aktivisten, ebenso wie Rechtsanwälte, Mitarbeiter von Hilfsorganisationen, Journalisten und Minderheiten, kommen rasch ins Gefängnis, werden gefoltert oder kurz und bündig hingerichtet. Dies sollte Fragen aufwerfen über jeden, der sich als Aktivist aus Rebellengebieten darstellt. Nicht so in der westlichen Presse, weshalb eine der bekanntesten Medienpersönlichkeiten aus dem von Rebellen gehaltenen Aleppo, Bilal Abdul Kareem, kritiklos durch CNN(16. Dezember 2016) aufgebaut wurde, und sogar durch die in der Regel kritische Publikation Intercept (30. Juni 2016), und das trotz seiner hyper-sektiererischen Propaganda für extremistische Gruppen (AlterNet, 29. Dezember 2016).

Während die Medien von Rebellenseite erhobenen Vorwürfen rasch Legitimität zusprachen, so ignorierten oder verharmlosten sie durch die Rebellen verübte Grausamkeiten. Als beispielsweise die Rebellen mehrere Busse verbrannt (und die Fahrer getötete hatten), die Kranke und Verletzte aus zwei belagerten schiitischen Dörfern in Idlib evakuieren sollten, erwähnte die New York Times (18. Dezember 2016) die Einzelheiten des Vorfalls lediglich weit unten im 19. Absatz eines Artikels über Evakuierungen.

Berichte, dass die Rebellen auf Zivilisten schossen, die versuchten, in durch die Regierung kontrollierte Gebiete zu fliehen, und dass sie Zivilisten Lebensmittel und humanitäre Hilfe vorenthielten, schafften es kaum bis in die westlichen Medienberichte.

Während beide Seiten sich gegenseitig der Ausführung von Massakern in Aleppo beschuldigt haben, erhielten nur die Anschuldigungen seitens der Rebellen ausführliche Berichterstattung in den Medien der USA. Jedoch deuten die einzigen bislang vorliegenden Nachweise daraufhin, dass die Rebellen die eigentlichen Täter sind. Vor ihrer Evakuierung aus dem Osten von Aleppo haben Rebellengruppen Berichten von Regierungsseite zufolge schätzungsweise 100 gefangene syrische Soldaten exekutiert. Die Leichen wurden in einer örtlichen Schule gefunden. Trotz Fotos, bestätigendem Video-Material und der Tatsache, dass Rebellen in der Vergangenheit Massenhinrichtungen an syrischen Soldaten ausgeführt haben, die in Aleppo in ihre Gefangenschaft geraten waren, ignorierten die US-Medien es überwiegend. Eine der Gruppen, die man beschuldigt, hinter den Morden zu stehen, ist Nouriddeen Al-Zinki, die im Besitz von US-Waffen sind. (Einige Monate zuvor zeichneten Al-Zinki Kämpfer ein Video auf, in welchem sie ein Kind enthaupten. Die grausige Tat löste bei den westlichen Unterstützern der Gruppe lediglich ein Schulterzucken aus.) Desweiteren berichtete Russland, dass man bei der Räumung von Aleppo Massengräbe gefolterter Zivilisten und Sprengfallen gefunden habe, fand damit indes keinerlei oder nur geringe Beachtung.

Wenn nichts davon wahr wäre, ließe sich die Abscheu, die viele Syrier in Regierungsbereichen für die Rebellen und die sie verherrlichenden westlichen Medien zum Ausdruck bringen, schwerlich erklären. Im November besuchte ich durch die Regierung kontrollierte Gebiete Syriens, wo die überwiegende Mehrheit (schätzungsweise 75 Prozent) der Syrer leben, und ich habe eine Seite des Konflikts erlebt, die US-Medien fast gänzlich übersehen. Es ist so, als ob die Ansichten und das Wohlbefinden von rund 17 Millionen Syrern keine Rolle spielen, nur weil sie auf der Regierungsseite leben.

Diese Regel scheint quer durch das Medienspektrum hinweg Anwendung zu finden. Ein Redakteur bei einem großen progressiven Magazin lehnte Berichterstattung vor Ort aus von der Regierung kontrollierten Bereichen ab und sagte zu mir, es sein ein aussichtsloses journalistisches Unterfangen, weil die syrische Regierung alles beobachtee, und die Menschen in Syrien aus Furcht vor der Geheimpolizei zu verängstigt seien, um zu sagen, was sie wirklich denken.

Zwar trifft es zu, dass die Möglichkeiten der Syrer zur Kritik an ihrer Regierung begrenzt sind, doch rechtfertigt das nicht, sie zu ignorieren. Und die Situation vor Ort ist differenzierter als lediglich “schwarz und weiß”. Hinter verschlossenen Türen und in privaten Gesprächen zeigten sich viele Syrer als scharfe Kritiker des Assad-Regimes.

Doch sie unterstützen nach wie vor die Regierung, weitgehend aus noch stärkerem Widerstand gegen den religiösen Fundamentalismus und die Brutalität der bewaffneten Gruppen, die sie als vom Ausland unterstützte religiöse Fanatiker ansehen, die in ihr Land eingedrungen sind und sie und ihre Familien terrororsieren.

Die Eindrücke verfolgen mich immer noch, die ich von meinen Beobachtungen im Al-Razi Krankenhaus im damals von der Regierung gehaltenen Westen von Aleppo mitgenommen habe. Ich beobachtete, wie ein Krankenwagen nach dem anderen Zivilisten einlieferte, die von durch Rebellen rund um die Uhr auf Wohngebiete abgefeuerten Granaten verwundet worden waren. Medizinisches Personal machte sich flugs andie Arbeit, um einem Mann zu helfen, dessen Brust von einem Stück verbogenen Metalls durchbohrt war. Eine verzweifelte Frau war in der Nähe und rief: “Er ist der einzige Sohn, den ich noch habe!” Der Mann wurde kurz darauf für tot erklärt, und die Frau brach unter ihrem Leid zusammen.

Unten in einem überfüllten Saal, stand der 10-jährige Fateh auf blutverschmiertem Boden weinend neben einer Trage mit seinem 15-jährigen Bruder, Mohammad. Blut war durch den Verband an seinem Bein gesickert, aber das medizinische Personal war zu sehr mit lebensbedrohlichen Verletzungen anderer beschäftigt, als dass es sich darum hätte kümmern können. Die Jungen hatten Glück, dass sie am Leben waren. Sie hatten mit ihren jüngeren Cousins an diesem Tag Möbel aus dem Haus geschafft, als sie von Granaten der Rebellen getroffen wurden. Ihre 6-jährige Cousine kam auf die Intensivstation. Ihr 4-jähriger Cousin war getötet worden.

Auf der anderen Straßenseite warteten trauernde Familien außerhalb der Leichenhalle, um ihre kürzlich verstorbenen Angehörigen zu identifizieren. Eine Gruppe von schluchzenden Kindern erklärte mir, wie sie an diesem Morgen vom Balkon ihrer Wohnung beobachtet hatten, wie ihr Vater starb. Eine Granate der Rebellen hatte ihn getroffen, als er sein Auto parkte. In der Zwischenzeit erzählte mir ein traumatisierter Vater, wie sein 10-jähriger Sohn von einem Scharfschützen getötet wurde, während er Wasser vom Dach holen wollte.

Eine schmerzerfüllte Frau, die den Verlust ihres Mannes betrauerte, verfluchte die Regierung dafür, die Rebellen – oder in ihren Worten “Terroristen” – nicht hart genug zu bekämpfen. Ihre Familienmitglieder stimmten ihr zu und klagten darüber, dass die syrische Regierung zu zaghaft mit den bewaffneten Gruppen umgehe, die sie für die Zerstörung ihrer Stadt verantwortlich machen.

Unter all dem Schmerz und der Forderung nach Rache war auch Erschöpfung zu spüren. Nach fünf Kriegsjahren waren diese Leute erschöpft. Ich habe nicht einen einzigen Syrer in den von mir besuchten von der Regierung gehaltenen Gebieten getroffen, der nicht seit Kriegbeginn Freunde bzw. jemanden aus der Familie verloren hätte. Aber ihr Leiden ist, mit ein paar kleinen Ausnahmen, aus den westlichen Medien weitgehend verschwunden, wahrscheinlich, weil die dafür Hauptverantwortlichen vom Westen unterstützt werden.

Selbst diejenigen, welche die Beteiligung Rußlands in ihrem Land ablehnten, erklärten, dass sie in erster Linie die USA und ihre regionalen Verbündeten – Saudi-Arabien, Katar und die Türkei – für den Zerfall ihres Landes verantwortlich halten.

Diese Gefühle widersprechen völlig einer der tückischsten Lügen der US-Medien – nämlich, dass Untätigkeit der USA die ungestrafte Fortsetzung des Blutvergießensin Syrien ermöglicht habe. “Viele Tausende von Menschen sind in Aleppo getötet worden … aber Washington zuckt mit den Schultern”, beklagte sich die New York Times (14. Dezember 2016). “Die Untätigkeit der Vereinigten Staaten in Syrien hat unser Land zu einem bloßen Zuschauer bei der größte Gräueltat unserer Zeit gemacht”, beschwerte sich Leon Wiesel in der Washington Post (15. Dezember 2016).

Jedoch hat Washington eingegriffen (FAIR.org. 1. Oktober 2015) – und dadurch das Blutvergießen verlängert sowie Al-Qaida gestärkt.

Trotz aller Warnungen vor der extremistischen und heftig sektiererischen Ideologie, welche die syrische Opposition bereits im November 2011 dominierte, gab die Obama-Regierung, laut Washington Post (12. Juni 2015), die ungeheure Sume von jährlich 1 Milliarde Dollar dafür aus, Extremisten mit Verbindungen zu Al-Qaida zu trainieren und mit Waffen auszustatten, um die syrische Regierung zu schwächen.

In schriftlichen Zeugnis vor dem Senatsausschuss für auswärige Angelegenheiten warnte Brett McGurk, der US-Sonder-Präsidialgesandte für die Globale Koalition zur Bekämpfung von Al-Qaida, im Juni 2016: “Nusra ist jetzt der größte formale Partner von Al-Qaida.” Nach Erkenntnissen der US-Geheimdienste, beginnt die Al-Nusra Front damit, Angriffe gegen die USA auszuhecken.

Mit anderen Worten, die US-Regierung hat ihren Krieg gegen die syrische Regierung zu Al-Qaida ausgelagert, während die Amerikaner nichts wirklich darüber wissen, weil die Massenmedien weiterhin Lügen über Obama’s sogenannte Untätigkeit verbreiten.

Viele Konsumenten der US-Medien werden möglicherweise schockiert sein, wenn sie erfahren, dass der syrische Aufstand in Aleppo nie besonders populär war. Die Rebellen waren mit Hilfe ihrer amerikanischen Gönner im Jahr 2012 in die östlichen Viertel von Aleppo eingedrungen und besetzten sie. Manchmal belagerten sie die von der Regierung kontrollierten Gebieten Aleppos und schnitten dadurch den Zugang zu Trinkwasser, Strom und Lebensmitteln ab. Amerikanische Politiker bejubelten die territorialen Gewinne. Die damalige Außenministerin Hillary Clinton äußerte die Hoffnung, dass die Rebellen die den Osten von Aleppo einnahmen “eine Basis für weitere Aktionen der Opposition verschaffen könnten”.

Mit seinen Bodentruppen bereits durch Kämpfe gegen einen Aufstand im ganzen Land überfordert, hat die syrische Regierung, wie so oft, mit massivem und verheerendem Luftwaffeneinsatz reagiert, den die westlichen Führer regelmäßig angeprangerten. Das kriminelle Verhalten der Rebellen hat hingegen keine ähnliche Empörung hervorgerufen.

Viele, deren Viertel von Rebellen besetzt waren, sind schon früh in von der Regierung gehaltene Gebiete oder Nachbarländer geflohen. Ihre Häuser wurden in ihrer Abwesenheit geplündert und zu Einsatzstützpunkten umfunktioniert. Diejenigen, die blieben, wurden strenger Interpretation des islamischen Rechts ausgesetzt, was den brutalen Praktiken von ISIS ähnelte.

Die Massenmedien berichteten zunächst regelmäßig über diese Realitäten, damals, als westliche Journalisten sich noch in Rebellengebiete wagten.

“Wir warteten und warteten darauf, dass Aleppo sich erheben würde, aber das geschah nicht. Wir konnten uns nicht darauf verlassen, dass andere es von sich aus tun, und so mussten wir die Revolution zu ihnen bringen”, sagte ein Rebellen-Kommandeur im Juni 2012 gegenüber Reuters. Der Artikel fuhr fort mit der Feststellung, dass die Kämpfer “in einer Schule untergekommen waren, die sie von den Rebellen als vorübergehende Basis übernommen hatten” in einem Gebiet, dass “vollständig von den Bewohnern verlassen zu sein schien. Kämpfer benutzten Häusern als Basis, um darin zu schlafen.”

“Rund 70 Prozent der Stadt Aleppo hält zum Regime. Es war schon immer so. Die Landbevölkerung hält zu uns, die in der Stadt zu ihnen,” gestand ein anderer Rebellen-Kommandeur dem Guardian im August 2012.

“In Aleppo, hörte ich, wie Salafi-Jihadisten über das Erschlagen der Minderheit der Alawiten sprachen und sowohl nach unmittelbarer Unterstützung von Amerika als auch nach dessen baldigem Niedergang riefen”, berichtet die New York Times im Oktober 2012.

Tatsächlich wurden Schulen, medizinische Einrichtungen und Wohnhäuser in Militärbasen und Scharia-Gerichte verwandelt. Das Kinderkrankenhaus in Aleppo wurde ein berüchtigtes Gefängnis und zur Foltereinrichtung, wo mehrere westliche Geiseln gefangen gehalten wurden, einschließlich des Journalisten James Foley, der später vom Islamischen Staat enthauptet wurde.

Gegen Ende des Jahres 2013 waren Rebellen-Entführungen von Journalisten so weit verbreitet, dass die großen westlichen Medien gemeinsam die syrische Opposition drängten, den Entführungen ein Ende zu setzen.

Zur gleichen Zeit schütteten die westlichen Regierungen Millionen Dollar in Rebellen-Propaganda, die von authentisch wirkenden Rebellen-Medien kam, und Nichtregierungsorganisationen, wie etwa der UN, um die bewaffneten Gruppen zu lobpreisen und für stärkere militärische Intervention des Westens gegen den syrischenPräsidenten Bashar al-Assad zu werben.

Aus Angst, entführt zu werden oder noch Schlimmeres zu erfahren, begannen Journalisten, nicht mehr in die Rebellen-Gebiete zu reisen und wurden abgezogen, um stattdessen über den Krieg aus Beirut und aus Istanbul zu berichten. Dadurch enstand völlige Abhängigkeit von durch den Westen finanzierter Propaganda, um das Informationsvakuum zu füllen.

Die westlichen Massenmedien reihten sich hinter den geopolitischen Interessen ihrer Regierungen ein mit der Beschönigung und Romantisierung von Dschihad-Gruppen als von den unter ihnen lebenden Syrern verehrte Befreier und Bechützer, selbst dann noch als sogar ihre eigenen Reporter entführt, losgekauft und gar von durch den Westen unterstützten Rebellen erschossen wurden.

Nehmen Sie zum Beispiel Liz Sly von der Washington Post. In einem eigenen Bericht direkt aus dem Osten Aleppos (19. März 2013) schildert Sly in Details die Brutalität des syrischen Partners von Al-Qaida, der das Gebiet übernommen und die Augenklinik in sein Hauptquartiere umgewandelt hatte. Doch als die Regierung den Osten von Aleppo zurückeroberte, ließen Sly und ihre Kollegen jegliche Erwähnung von Al-Qaida aus, während sie die Forderungen der Rebellen-Aktivisten förderten, die unter ihrer Kontrolle operieren.

Wenn eine von den USA unterstützte Regierung wie diejenige im Irak eine Stadt zurückerobert, feiert NBC (17. Juni 2016) den Sieg über “ISIS Terror”, wohingegen wenn ein feindlicher Staat, in diesem Falle Syrien, eine Stadt einnimmt, wird die militante Gruppe, die sie besiegt hat – Al-Qaida – von NBC (14. Dezember 2016) nicht einmal erwähnt.

Die erkennungsmäßige Dissonanz ist wirklich erstaunlich angesichts der kriecherischen Berichterstattung in den US-Medien über ähnliche Militäroffensiven in von ISIS kontrollierten Städten in Syrien und dem Irak, wo die US-unterstützten Kräfte weitgehend die gleiche Taktik eingesetzt haben, die man, andererseits, in Aleppo verurteilt hat. In der syrischen Stadt Manjib, nicht weit von Aleppo, verhängten US-unterstützte Bodentruppen eine lähmende Belagerung, die Zehntausende von Zivilisten hungern ließ, während US-Luftangriffe auf die Stadt einhämmerten und bei einer einzigen Attacke 125 Zivilisten töteten. Im Irak setzten die USA ebenfalls Luftangriffe ein, um ISIS aus Ramadi und Falludscha zu vertreiben. Das Ergebnis waren in Trümmern liegende Viertel, die den Ruinen von Ost-Aleppo ähneln. In Falludscha sind, wie verlautet, 140 Personen verhungert und aufgrund fehlender Medizin während der Belagerung gestorben.

Nachdem ISIS aus Falludscha vertrieben worden war, titelte NBC News (17. Juni 2016) die Schlagzeile: “Irakische Kräft dringen in das Zentrum von Falludscha ein und befreien Schlüsselbereiche von ISIS.” Im krassen Gegensatz dazu erklärte NBC (14. Dezember 2016) während der Entfernung von Al-Qaida aus dem Osten Aleppo’s: “Aleppo fällt. Was bedeutet das für Assad, ISIS und Russland?”.

Nach dem 11. September 2001 haben die US-Massenmedien Al-Qaida als monströse Organisation geschildert, deren Existenz einen globalen Krieg ohne Ende rechtfertige. Wer hätte vorausgesagt, dass im Jahr 2016 die gleichen Medien zu Al-Qaidas eifrigsten Anfeuerern werden würden?

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://theantimedia.org/mainstream-media-al-qaeda-ally-syria/


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US-Grenzschutz fragt jetzt muslimische Amerikaner aus

in Menschenrechte/Politik/Welt von

Die Praxis des Grenzschutzes, Passwörter zu fordern, den Zugang zu Sozialen-Medien-Konten und Telefonen nicht nur ausländischer Reisender, sondern auch amerikanischer Muslime, weitet sich zu umfassenden Vernehmungen aus.

Im vergangenen Dezember berichtete Politico, dass die US-Regierung still und heimlich damit begonnen habe, bestimmte ausländische Besucher nach deren Soziale-Medien-Konten, einschließlich Facebook, Google und Twitter zu fragen. Nun berichtet die Online-Publikation The Intercept, dass diese Aktion sich zu umfassenden Vernehmungen ausgeweitet hat, nicht nur ausländischer Reisender, sondern auch amerikanischer Muslime, und oftmals mit dem Einsatz von Gewalt

Beschwerden seitens des Rats für Amerikanisch-Islamische Beziehungen (CAIR) berichten über Fälle von Grenzschutz-Beamten, die nicht nur Informationen aus Sozialen Medien fordern, sondern auch Passwörter für Mobiltelefone, um diese zu öffnen. Ein 23-jähriger US-Bürger, Akram Shibly, gibt an, er sei von einem Zoll- und Grenzschutzbeamten gewürgt worden, als er sich weigerte, sein Handy zu übergeben. Er überquerte die Grenze von Kanada aus zurück in die Vereinigten Staaten (lesen Sie Intercept’s vollständigen Bericht über Shibly’s Geschichte im obigen Link).

Sie sagten zu uns, wenn Sie nichts zu verbergen haben, geben Sie uns Ihre Telefone und geben Sie uns Ihre Passwörter“, – Akram Shibly

Laut The Intercept geht es bei den bisherigen Beschwerden um 9 Fälle von neun verschiedenen Menschen, die an verschiedenen US-Grenzübergängen gestoppt wurden, acht von Ihnen waren Amerikaner, der neunte Kanadier. Die Bürgerrechtsvereinigung ACLU stellt fest: “US-Bürgern kann die Einreise in die Vereinigten Staaten nicht verweigert werden, weil sie ihre Passwörter nicht nennen oder ihre Geräte nicht entsperren.”

The Intercept fährt fort:

Die Vorwürfe kommen ans Licht als Folge des Berichts von The Intercept, wonach Zoll- und Grenzschutzbeamte mit dem FBI zusammenarbeiten, um einreisende Muslime unter Druck zu setzen, Informanten für die USA zu werden. An Berichte über ethnisch orientierte Profilerstellung an der Grenze hat man sich in den letzten Jahren gewöhnt. Im Jahr 2015 berichtete The Intercept auch über Teile eines Fragebogens, den der Einwanderungs- und Zollermittlungsdienst (ICE) verwendet, und der eindringliche Fragen über religiöse Praktiken und Überzeugungen enthält.

Die Richtlinien des Heimatschutz-Ministeriums besagen, dass die Zoll- und Grenzschutzbehörden die Befugnis haben, elektronische Geräte zu beschlagnahmen , sowie Geräteinhalte für nachfolgende Untersuchung zu kopieren. Infolgedessen hat das Thema nennenswerte Bedeutung bei der Diskussion über bürgerliche Freiheiten gewonnen. Die ACLU hatte im Jahr 2010 Klage gegen solche Praktiken an der Grenze erhoben, welche leider jedoch im Jahr 2013 abgewiesen wurde, und die Situation hat sich offenbar verschlechtert. Unabhängig davon, wie bereits erwähnt, können US-Bürger nicht an der Einreise in die Vereinigten Staaten gehindert werden, sollten sie sich weigern, ihre Geräte zu übergeben.

Akram Shibly gab folgende Erklärung ab:

Sie nutzen die Unkenntnis der Menschen über ihre Rechte an der Grenze zu ihrem Vorteil und verwenden sie, um sich in unser persönliches Leben einzumischen. Nun gibt es zudem eine reale Gefahr für uns, weil Beamte nicht nur unsere persönlichen Daten fordern, sondern auch noch gewalttätig werden, wenn wir sie ihnen nicht geben.”

Übersetzt aus dem Englischen von   AnonHQ.com. http://anonhq.com/border-patrol-now-interrogating-muslim-americans/


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Cheney, Rothschild und Murdoch, der Besitzer von Fox News, werden nach Öl bohren in Syrien, unter Verletzung Internationalen Rechts

in Welt/Wirtschaft von

Während Syrien durch die Kriegsführung von US-Imperialisten und islamischen Fundamentalisten auseinandergerissen wird – und die Kinder im Land dem Hungertod überlassen sind – plant soeben ein anderes Land, durch das Entwenden von Ressourcen aus Syrien’s südlicher Region Nutzen aus dem Chaos zu ziehen.
Während Syrien durch die Kriegsführung von US-Imperialisten und islamischen Fundamentalisten auseinandergerissen wird -und die Kinder im Land dem Hungertod überlassen sind – plant soeben ein anderes Land, durch das Entwenden von Ressourcen aus Syrien’s südlicher Region Nutzen aus dem Chaos zu ziehen. Der Diebstahl wird von den berüchtigtsten Förderern militärischer Hegemonie ausgeführt werden, und es kümmert sie mitnichten, dass dabei gegen das Völkerrecht verstoßen wird.

Genie Energy ist ein amerikanisches Öl-und Gasunternehmen, dessen Haupt-Investoren und Berater einer Who is Who Liste der Kriegsgewinnler entnommen sein könnten – Dick Cheney, Rupert Murdoch, Lord Jacob Rothschild, und James Woolsey. Präsident der israelischen Tochtergesellschaft ist Efraim “Effi” Eitan, ein israelischer Militärkommandeur, der einst dazu aufgerufen hatte, das “Krebsgeschwür”, welches die Araber darstellten, aus Israel zu verbannen.

Gemeinsam werden diese Kriegshetzer und selbsternannten etnischen Säuberer bald Bohrungen in einem riesigen Öl- und Gasreservoir auf seit 1967 von Israel besetztem syrischen Territorium durchführen, bekannt als die Golan-Höhen. Das wäre ein klarer Verstoß gegen das Völkerrecht, insbesondere den Anhang der Vierten Genfer Konvention.

Die Israelischen Behörden gewährten Genie Energy’s Tochterunternehmen, Afek Oil and Gas, exklusive Erdölexplorationsrechte in einem etwa 397 Quadratkilometer großen Gebiet auf den Golan-Höhen. Im Jahr 2015 wurde, bei überirdischen geophysikalischen Tests Öl und Erdgasreservoirs entdeckt, die Israel energieautark machen könnten. Afek hat bereits drei Erkundungsbohrungen vorgenommen.

Israel hat von seiner illegalen Besetzung der syrischen Golan-Höhen über Jahrzehnte hinweg profitiert, unter anderem, indem es ein Drittel seiner gesamten Wasserversorgung aus der Region bezieht und mit dem Mount Hermon Ski-Resort ein Reiseziel für Touristen und Ski-Sportler anzubieten hat. Trotz anhaltenden internationalen Drucks, auch seitens der USA, hält die Besatzung an und wird mit der Gewinnung von fossilen Brennstoffen gar eine neue Dimension erreichen.

Rupert Murdoch tat seine Beteiligung an Genie Energie mit dem anpreisenden Hinweis kund, welchen Wohlstand und welche zusätzliche Freiheit es für die Welt bedeute.

“Das Erfassen und Publizieren von Nachrichten ist meine Lebensaufgabe”, sagte Herr Murdoch. “Wenn Genie’s Bemühungen, die Förderung von Schieferöl zu entwickeln, erfolgreich sind, wie ich glaube, werden die Nachrichten in den kommenden Jahrzehnten eine Welt mit mehr Wohlstand, mehr Demokratie und mehr Sicherheit beschreiben.”

Natürlich werden die vom Krieg geplagten, hungernden, verzweifelten Menschen in Syrien nicht jemals auch nur eine Spur von Wohlstand und Sicherheit zu sehen bekommen. Murdoch’s Fox “Nachrichten”-Kanal hat wesentlich daran gewirkt, den syrischen Krieg im Nahen Osten voranzutreiben und die Rolle der USA im Syrienkrieg zu verschleieren, und bald werden er und seine Kumpane die Gewinne ernten.

Während sie an ihren Plänen feilen, Energieressourcen aus dem illegal besetzten Syrien zu stehlen, setzt Genie Energy einige Werbegags ein, um der Kritik zuvorzukommen, die zweifellos folgen wird. Letztes Weihnachten verschenkten sie Mäntel und Spielzeug an bedürftige Familien in Newark, New Jersey.

Bohrungen auf den Golan-Höhen sind auch bedenklich hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung. Da die Reservoirs als Schieferöl eingeschlossen sind, wird zum Aufbrechen des Gesteins wahrscheinlich Fracking-Technologie eingesetzt werden, um die fossilen Brennstoffe zu gewinnen. Das Schieferöl ist in unmittelbarer Nähe eines großen Grundwasserspeichers, der Trinkwasser für die Region liefert. Die Fracking-Chemikalien und auf dem Boden verschüttetes verdorbenes Wasser könnten diese Wasserversorgung verunreinigen. Zwar wurde im Jahr 2014 eine einstweilige Verfügung vom israelischen Obersten Gericht ausgestellt, hielt indes nicht lange, weil sich am Ende die Interessen der Wohlhabenden durchgesetzt haben.

Das Momentum für die illegalen Ölbohrungen auf syrischem Territorium durch Murdoch, Cheney und die Bande wird durch die Unterstellung gefördert, dass die Golan-Höhen bereits Teil von Israel seien. Afek Oil and Gas spricht von seinem hinzugewonnenen Feld einfach als “Nord-Israel.” Ein prominenter israelischer Politiker, Naftali Bennett, forderte im Jahr 2015, dass die Welt die Golan-Höhen als israelisches Gebiet anerkennen sollte, während er den Ausbau der jüdischen Siedlungen in der Region fordern.

“Ich will die ganze Welt herausfordern”, sagte Bennett auf der 15. jährlichen Herzliya-Konferenz des Instituts für Politik und Strategie. “Ich will der internationalen Gemeinschaft die Möglichkeit geben, ihre Ethik zu demonstrieren. Erkennen Sie die israelische Souveränität über die Golan-Höhen an!”

Dick Cheney, Rupert Murdoch, Jacob Rothschild, und ihre Schergen haben eine lange Tradition der Förderung von Krieg im Nahen Osten und der Nutzung seiner Ölressourcen. Für die hinter Genie Energy stehende Clique, unter Führung des kompromisslosen Araber-Hassers Effie Eitam, scheint der Weg für ihre nächste Eroberung von Syriens Golan-Höhen frei zu sein.

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Von: Justin Gardner / The Free Thought Project


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CNN mit gefälschten Nachrichten über Ghana ertappt – umgehende Entrüstung von Bürgern führt zu beschämender Entschuldigung

in Politik/Welt von

In dem Bericht behauptet CNN, dass Ghanaer wegen Nahrungsmittelknappheit im Land verhungerten und logen auch über die Ergebnisse der Wahlen.

Donald Trump besiegte Hillary Clinton in den US-Präsidentschaftswahlen. In ihrem Schock über die Niederlage machten die Demokratische Partei und ihre Medien-Kabalen im Westen über Soziale-Medien-Plattformen die Verbreitung sogenannter gefälschter Nachrichten über Clinton in alternativen Medien für die Niederlage ihres Kandidaten verantwortlich.

Als diese unbegründete Behauptung gemacht wurde, diskutierten die großen westlichen Medien, einschließlich des AmericanCABLE News Network (CNN) ausführlich darüber. Viele dieser Medienunternehmen riefen in Sozialen Medien sogar dazu auf, alternative Sender stillzulegen.

Allerdings ist nach Meinung kritischer Beobachter die “Zentrale” für gefälschte Nachrichten unter den Massenmedien-Unternehmen zu finden, und nicht in den alternativen Medien. Das ist absolut zutreffend. Tatsächlich braucht man kein abgeschlossenes Studium in Journalismus, um zu wissen, dass die Massenmedien voll von Lügen und falscher Darstellung von Tatsachen sind.

Wir haben hier ein klares Beispiel für Sie. CNN wurde mit einer unwahren Geschichte über Ghana, ein Land in Westafrika, erwischt.

Am 7. Dezember 2016 fanden in Ghana Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. Die Präsidentschaftswahl wurde von der Oppositionspartei unter Führung von Nana Akufo Addo gewonnen. Die amtierende Regierungspartei, geführt von John Mahama, akzeptierte das Ergebnis und gratulierte dem designierten Präsidenten Akufo Addo.

Einige westliche Medien mit eigenen Korrespondenten in Ghana berichteten über das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen. CNN, ohne einen Korrespondenten in Ghana, entschied sich dafür, bequem in ihrer Nachrichtenredaktion zu sitzen und von dort aus einen Bericht über die Wahl abzugeben.

In dem Bericht behauptet CNN, dass Ghanaer wegen eines Mangels an Nahrung im Land zu Tode hungerten. Weiter heißt es in dem Bericht, dass Bürger des Landes in langen Warteschlangen anstehen, um Basisprodukte zu erhalten. Der Bericht verfälschte außerdem Daten, zu denen der Oppositionsführer bei vergangenen Präsidentschaftswahlen kandidierte. Dem Bericht zufolge soll Akufo Addo bei Präsidentschaftswahlen in den Jahren 1998, 2008 und 2012 Kandidat gewesen sein und alle verloren haben. Aber das ist vollkommen falsch. Tatsächlich kandidierte Akufo Addo für das Amt in den Jahren 2008, 2012 und 2016, und hat soeben gewonnen. Vor allem war noch nicht einmal das Wort “Ghanaer” korrekt geschrieben.

Während CNN diese Lügen verbreitete, vergaßen sie offensichtlich, dass die Entwicklung des Internets und der Technologie die Welt in ein globales Dorf verwandelt haben. Menschen auf der ganzen Welt haben über das Internet Zugriff auf Informationen in Echtzeit. Unmittelbar nachdem die Geschichte auf der CNN Webseite erschienen war, äußerten viele Ghanaer auf Twitter ihre Unzufriedenheit über die verfälschte Darstellung ihres Landes durch CNN .

Mit dem Hashtag #GetitrightCNN, wetterten viele Ghanaer und andere afrikanische Staatsangehörige gegen CNN wegen der gefälschten Nachrichten, welche die tatsächlichen Bedingungen in Ghana inkorrekt darstellten. Die sachlichen Fehler in dem Bericht wurden dabei zum größten Problem für CNN.

Ein Twitter-Nutzer schrieb: “Ich wusste nicht, dass Ghanaer ‘in langen Schlangen stehen, um Produkte zu erhalten” oder ‘sich abquälen, um Nahrung zu beschaffen’. Und ich lebe dort. “

Dieser Nutzer wies auch darauf hin, dass CNN “Ghanaer” falsch geschrieben hatte und sagte: “Zumindest die Rechtschreibprüfung auf dem PC sollte denjenigen, der dies schrieb, darauf hingewiesen haben.

Ein anderer Benutzer korrigierte CNN hinsichtlich der Daten und erklärte dem Sender, dass es entgegen der Behauptung in dem Bericht in 1998 keine Wahlen in Ghana gab.

Andere Twitter-Nutzer sagten, sie seien nicht überrascht über den Bericht von CNN. Er zeige, dass es die ständige Ansicht von CNN und anderen westlichen Massenmedien über Afrika gewesen ist. Sie sehen alle Nationen in Afrika gleich an – alle arm, von Krankheiten befallen, korrupt und notleidend

Diese Aufregung auf Twitter zwang CNN, sich bei Ghana zu entschuldigen. Die Lügen in dem Bericht wurden später korrigiert. Der Editor machte eine Anmerkung am Ende des Berichts: “Eine frühere Version dieses Artikels hat den Zustand des Einzelhandels in Ghana unzutreffend beschrieben. Geschäfte sind in der Regel gut bestückt, und Nahrungsmittelknappheit ist äußerst selten. Die frühere Version sagte auch fälschlicherweise, dass Nana Akufo-Addo im Jahre 1998 für das Präsidentenamt kandidiert habe. In Ghana gab es keine Präsidentschaftswahlen im Jahr 1998. “

Was CNN da über Ghana veröffentlichte, ist natürlich nicht überraschend. Seit Jahren ist dies die typische Schilderung westlicher Medien über Afrika. Viele Nachrichten über Afrika wurden von den Medien inkorrekt dargestellt oder gefälscht.

Im Januar 2016 veröffentlichten wir einen Artikel mit dem Titel ‘Es ist mitnichten alles hoffnungslos in Afrika, es ist lediglich eine Verfälschung von Fakten durch die Medien‘. In dem Artikel haben wir versucht, so gut wie möglich einige der falschen Wahrnehmungen zu korrigieren, welche die Medien über Afrika für ihr Publikum im Westen geschaffen haben.

Afrika ist nicht so schlecht dran wie die westlichen Medien es darstellen. Im Laufe der Jahre haben die Medien sorgfältig schlechte Geschichten über Afrika ausgewählt, um es auf ihrer Nachrichtenagenda bedeutsam zu machen. Seien Sie bitte daher sehr skeptisch hinsichtlich dessen was Sie in den Massenmedien lesen, hören oder SEHEN. Sie sind die eigentliche “Zentrale”, wo gefälschte Nachrichten entstehen.

Übersetzt aus dem Englischen von  AnonHQ.com    http://anonhq.com/cnn-caught-faking-news-ghana-citizens-express-outrage-leading-shameful-apology/

 


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ISIS setzt 1 Million Dollar Belohnung aus für den Tod einer Politik-Studentin und Menschenrechtskämpferin

in Menschenrechte/Welt von

“Ich würde mein Leben geben für Europa, für Demokratie, für die Freiheit und für die Rechte der Frauen .” – Joanna Palani

ISIS Soziale-Medien-Kanäle bieten eine Belohnung in Höhe von 1 Million Dollar an für den Tod von Joanna Palani, eine Kurden-Dänin, die derzeit in Kopenhagen für den Vertoß gegen ein Reiseverbot vor Gericht steht.

Palani reiste aus Dänemark zuerst im Jahr 2014 aus, nachdem sie die Universität verlassen hatte, und reiste nach Syrien, um für die People’s Protection Unit (YPG) zu kämpfen, den bewaffneten Arm der syrisch-kurdischen Partei der Demokratischen Union (PYD), welches von der Türkei des Terrorismus verurteilt wird und durch die Türkei militärisch auch in Syrien bekämpft wird. Danach trat sie den Peshmerga-Truppen im Irak bei, der vom Westen unterstützten Armee der kurdischen Regionalregierung, da sie sich inspiriert fühlte “für die Rechte der Frauen zu kämpfen, für die Demokratie – für die europäischen Werte, die ich als Dänin gelernt habe.”

Als Folge davon wurde Palani mit einem einjährigen Reiseverbot belegt, und ihr Pass wurde durch die Polizei und den dänischen Geheimdienst PET konfisziert. Palani ist die erste Person, der für das Kämpfen im Ausland nach den neuen Passgesetzen eine Haftsrafe droht. Wenn sie tatsächlich der Übertretung des Verbots für schuldig befunden wird, könnte sie bis zu sechs Monate im Gefängnis landen.

Wie kann ich etwa eine Bedrohung für Dänemark und andere Ländern darstellen, indem ich Soldat in einer offiziellen Armee bin, die Dänemark trainiert und im Kampf gegen ISIS direkt unterstützt?” Sie hat auf Facebook gepostet, kurz nachdem man ihren Pass beschlagnahmt hatte.

Das neue Passgesetz ist eine von vielen Maßnahmen, die das Land ergriffen hat, um die Zahl der Bürger zu reduzieren, die reisen, um den Kampf gegen ISIS zu unterstützen.

In einem Interview mit Lara Whyte für Broadly  im vergangenen Jahr brachte Palani einige erschreckende Geschichten über den Krieg in Syrien zutage und sprach über den Grund, warum sie beschlossen hatte, ihr Studium zu beenden und gegen ISIS-Aktivisten und Assad’s Truppen zu kämpfen.

Ich nahm es zunächst nicht richtig ernst nachdem ich angekommen war. Aber nach dem ersten Angriff änderte sich das. Ich nahm es in der Tat sehr ernst,” sagte Palani. “Ich würde mein Leben geben für Europa, für Demokratie, für die Freiheit und für die Rechte der Frauen.

Während ihrer ersten Nacht an der Front, wurde ihr Kamerad von einem Scharfschützen getötet, nachdem dieser den Rauch aus seiner Zigarette aufsteigen sehen hatte. Doch trotz der täglichen Gefahren, denen sie ausgesetzt war, hat sie ihre Entscheidung nicht bereut, Dänemark zu verlassen.

Während ihrer Zeit in Syrien fanden Palani und ihr Bataillon nachdem sie ein Dorf in der Nähe von Mosul von ISIS befreit hatten, eine Reihe junger Mädchen in einem besonderen Haus vor, in dem man sie gefangen hielt. Die Mädchen waren von den ISIS-Kämpfern sexuell missbraucht worden.

Alle Mädchen waren unter 16 Jahren – einige waren wirklich noch sehr jung. Ich traf dieses Mädchen im Krankenhaus, zu welchem wir sie wir hingebracht hatten“, erklärte Palani erklärte in einem Interview für Broadly.

Sie war ein syrischer Christ und sie starb, während sie meine Hand hielt, weil sie erst 11 Jahre alt und mit Zwillingen schwanger war. Ihr kleines Gesicht war so geschwollen. Es war einfach nicht gerecht. Ich erinnere mich daran, wie der Arzt weinte und mich und meinen Offizier anschrie.

Die Ironie des Gerichtsverfahrens gegen Palani ist nicht unbemerkt geblieben. Erbil Kaya, Palani’s Anwalt bemerkte dazu;Es ist eine Schande. Wir sind das erste Land in der Welt, in dem eine Person bestraft werden soll, die auf der gleichen Seite kämpft wie die internationale Koalition. Es ist heuchlerisch, sie zu bestrafen. Warum bestrafen wir nicht die Leute, die für ISIS kämpfen, anstatt Menschen, die auf der gleichen Seite kämpfen wie Dänemark? … Ich glaube nicht, dass es Sinn macht.

Bild: Flickr, 1st Brigade Combat Team, 1st Cav Div (CC BY-ND 2.0)

 

Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonhq.com/isis-offers-1m-reward-for-death-of-politics-student-and-human-rights-fighter/


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Genozid gegen Muslime geht weiter in Myanmar, Friedensnobelpreisträger schweigt [Video]

in Menschenrechte/Politik/Welt von

Mehrere Menschenrechtsgruppen haben zahlreiche Fälle von Misshandlungen und Rechtsverletzungen seitens des Militärs gegen die Rohingya dokumentiert. Dazu gehören unter anderem Massentötungen, Vergewaltigungen, Folter und Festsetzung.

Im Juli 2016 berichteten wir über erneuten Gewaltausbruch gegen die muslimische Bevölkerungsminderheit des ehemaligen Unruhestifer-Landes in Südostasien, Myanmar, auch bekannt als Burma.

Myanmar ist seit Erlangung seiner Unabhängigkeit von der britischen Herrschaft in einen der weltweit längsten Bürgerkriege verwickelt. Während dieser Zeit berichteten die Vereinten Nationen und mehrere andere Menschenrechtsorganisationen über fortgesetzte und systematische Menschenrechtsverletzungen in dem Land.

Im Staat Rakhine ist die ethnische Minderheit der Rohingya seit Jahren der Unterwerfung ausgesetzt.  In der Tat ist die Unterwerfung der Rohingya-Muslime staatlich gebilligt.

Myanmar ist ein überwiegend buddhistisches Land. Die Rohingya werden von den buddhistischen Hardlinern im Land als staatenlos betrachtet. Viele Menschen betrachten sie als von den Briten während der Kolonialzeit vom benachbarten Bangladesh ins Land gebrachte illegale Einwanderer. Das ist wahr. Die Briten “IMPORTIERTEN” die Rohingya aus dem heutigen Bangladesh, um als Landarbeiter für die Produktion von Rohstoffen zu dienen und so ihre heimischen Industrien in Großbritannien zu bedienen. Als die Briten Myanmar verließen, vergaßen sie indes die Rohingya. Das ist die Grundlage für diese derzeitige Situation in Myanmar.   Können Sie erkennen, was der von Gier und Egoismus getriebene Kolonialismus verursacht hat?

Die Rohingya-Flüchtlinge sind daher weitgehend in armselige Flüchtlingslager verbannt worden und unterliegen starken Beschränkungen ihrer Bewegungsfreiheit und des Zugangs selbst zu grundlegenden Dienstleistungen.

Rohingya Muslims cry as Border Guard Bangladesh (BGB) catch them in a check post in Cox’s Bazar, Bangladesh, November 21, 2016. REUTERS/Mohammad Ponir Hossain

Im Jahr 2012 brach religiös motivierte Gewalt in Rakhine aus. Die Rohingya wurden hart getroffen. Viele mussten fliehen, um ihr Leben zu retten. Schätzungen zufolge waren aufgrund der Gewalt mehr als 100.000 Rohingya-Muslime gezwungen, ihre Häuser zu verlassen.

Seit diesen Gewaltausbrüchen gibt es bis heute keinerelei Anzeichen für eine friedliche Lösung. In der Tat hat sich die Situation immer weiter verschlechtert. Die Regierung des Landes, die von der durch Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi gegründeten Nationalen Liga für Demokratie geführt wird, hat darauf mit dem Einsatz des Militärs zur Wiederherstellung der Ruhe in von Gewalt gegen die Rohingya betroffenen Gebieten reagiert.

Aber weil die meisten dieser Soldaten Buddhisten sind und die Rohingya-Muslime hassen, haben sie anstatt der Durchsetzung von Gesetz und Ordnung zu dienen, ihre Waffen gegen die schutzlosen Flüchtlinge gewandt, die sie eigentlich vor Gewalt bewahren sollten.

Mehrere Menschenrechtsgruppen haben zahlreiche Fälle von Misshandlungen und Rechtsverletzungen seitens des Militärs gegen die Rohingya dokumentiert. Dazu gehören unter anderem Massentötungen, Vergewaltigungen, Folter und Festsetzung.

Die in den Vereinigten Staaten ansässige Aktivistengruppe Human RightsWATCH hat offen die Aktionen von Myanmars Militär gegen die Rohingya-Muslime als klaren Fall von “ethnischen Säuberungen” bezeichnet.

Nach Ansicht von Professor William Schabas, einem Völkermord-Experten, bedeutet die Tatsache, dass Myanmar die nationale Identität der Rohingya leugnet, dass das Land nicht will. dass sie leben. “Der Versuch, die Identität der Menschen zu leugnen, in der Hoffnung, dass sie irgendwann verschwunden sein werden, ihre Geschichte zu leugnen, ihnen das Recht abzusprechen, zu leben, wo sie sind – das alles sind Anzeichen dafür, dass es nicht unseriös ist, wenn man den Begriff “Völkermord” heranzieht, sagte Schabas.

Seit Oktober 2016 hat sich die Situation in Myanmar für die Rohingya immer weiter verschlechtert. Am 9. Oktober griff eine Gruppe von militanten Islamisten drei Grenzposten an der Grenze zwischen Myanmar und Bangladesch an, wobei neun Polizisten getötet wurden. Myanmars Militär behauptete, der Angriff sei von der Organisation zur Solidarität mit den Rohingya durchgeführt worden. Das Militär rief dann eine Operation ins Leben, deren Aufgabe als Terrorismusbekämpfung beschrieben wurde.

Jedoch hat diese sogenannte Terrorismusbekämpfungsoperation für die Rohingya zu einer humanitären Katastrophe geführt. India Express berichtet, dass während der vom Militär durchgeführten Aktion zur Bekämpfung des Terrorismus mehr als 100 Rohingya getötet, mehrere andere festgenommen und etwa 1200 von Rohingya bewohnte Gebäude abgebrannt wurden.

Darüber hinaus gab es zahlreiche Berichte, die nahelegen, dass viele schutzlose Rohingya Frauen mit vorgehaltener Waffe von Armeeoffizieren vergewaltigt und missbraucht wurden. Während der Operation blockierte das Militär jede Form von humanitärer Hilfe für die betreffenden Gebiete. Dadurch waren mehr als 30.000 Rohingya zu einer gefährlichen Flucht in benachbarte Gebiete gezwungen, um sich in Sicherheit zu bringen. Die meisten der Verfolgten sind Reisbauern und Kleinhändler, die bereits vor Beginn der militärischen Operation nur in entsetzlichen Bedingungen gelebt haben.

Aufgrund der beunruhigenden Berichte aus Myanmar erklärte das Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen, dass die Verfolgung der Rohingya-Muslime durch das Militär “Verbrechen gegen die Menschlichkeit gleichkomme”. Im November 2016 schickten die Vereinten Nationen ihren ehemaligen Chef Kofi Annan nach Myanmar, um eine dauerhafte Lösung für das Rohingya-Problem zu finden. Bei seinem Eintreffen traten Annan jedoch buddhistische Demonstranten gegenüber, die geltend machten, dass sie gegen eine ausländische Intervention seien.

Während die Vereinten Nationen und andere Menschenrechtsgruppen nach einer dauerhaften Lösung für die Krise streben, schweigt Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi weiterhin. Derzeit bekleidet San Suu Kyi das Amt des Staatsrats von Myanmar. Das ist eine der einflussreichten Positionen im Lande.

Das Schweigen der Nobelpreisträgerin von 1991 hat internationale Kritik auf sich gezogen. Sogar 23 Nobelpreisträger haben einen offenen Brief an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gesandt, in dem sie Vorwürfe über Suu Kyi ausprechen, da diese nichts dafür tue, den Rohingya dabei zu helfen, dem durch das Militär gegen sie entfesselten Terror zu entkommen.

Desweiteren haben andere Menschenrechtsgruppen gemeinsam eine Petition auf Change.org gestartet, um Unterschriften dafür zu sammeln, dass der Suu Kyi seinerzeit verliehene Nobelpreis wegen ihrer Untätigkeit in der Rohingya-Krise aberkannt wird. Bislang haben mehr als 200.000 Menschen die Petition unterzeichnet. Sie können hier klicken, um Ihre Unterschrift ebenfalls der Petition hinzuzufügen. Die Rohingyas brauchen unsere Hilfe. Wie die Videos zeigen, sind die Rohingya die derzeit in der Welt am meisten verfolgten Menschen.

Übersetzt aus dem Englischen von  AnonHQ.com   http://anonhq.com/genocide-against-muslims-unfolding-in-myanmar-nobel-peace-prize-winner-silent-video/


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Netanjahu will Begnadigung für Soldat der Israelischen Armee, der wehrlosen Palästinenser per Kopfschuss tötete

in Welt von

Der israelischen Soldat Elor Azaria wurde des Totschlags für schuldig befunden, nachdem er einen verwundeten, wehrlosen Mann aus kürzester Entfernung per Kopfschuss getötet hatte. Der Vorfall, der auf Film festgehalten wurde, hat einen internationalen Aufschrei ausgelöst, aber Israels Premierminister Benjamin Netanyahu hat sich an die Seite der rechtsnationalen Fraktionen gestellt, die Azaria als Helden feiern und seine sofortige Begnadigung fordern. (Foto: Pool / Reuters)

von Andrea Germanos bei commondreams

“Immer wieder haben wir Fälle erlebt, in denen die israelischen Streitkräfte scheinbar ungesetzliche Tötungen ausgeführt und dabei erschreckende Missachtung menschlichen Lebens gezeigt haben”, sagt ein Menschenrechtsaktivist.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu forderte sogleich die Begnadigung eines Soldaten der Israel Armee, der des Totschlags für schuldig befunden wurde, da er im vergangenen Jahr einen verwundeten Palästinenser in der besetzten Westbank-Stadt Hebron erschossen hatte.

“Sergeant Elor Azaria, 20 Jahre alt, versetzte dem 21-jährigen Abdul Fatah al-Sharif einen Schuss in den Kopf, während dieser unbeweglich auf der Straße lag”, wie BBC News schreibt. Al-Sharif war zuvor angeblich an einem Messerangriff gegen einen anderen israelischen Soldaten beteiligt, und man hatte ihn angeschossen, aber er blieb zunächst noch am Leben.

Das Video mit dem tödlichen Schuss durch Azaria, von einem Experten der Vereinten Nationen als “Hinrichtung und außerhalb des Gesetzes” verurteilt, wurde von der israelischen Menschenrechtsgruppe B’Tselem online gestellt. In dem Video ist al-Sharif, wie Common Dreams seinerzeit berichtetezu sehen, wie er verwundet und bewusstlos in der Mitte einer Straße in der Stadt Hebron liegt. Während al-Sharif fast bewegungslos – indes eindeutig noch am Leben – daliegt, machen zahlreiche Soldaten, Polizisten und medizinisches Personal keinerlei Anstalten, Hilfe zu leisten, und ignorieren weitgehend, dass er überhaupt da ist. Nach etwa zwei Minuten sieht man einen Soldaten, wie er nach vorne tritt, seine Waffe auf al-Sharif richtet und ihn aus nächster Nähe tödlich in den Kopf trifft. “Obwohl dies für die anderen Soldaten und Offiziere deutlich sichtbar passiert,” wie B’Tselem festhielt, “scheinen sie keine Notiz davon zu nehmen.”

Die Staatsanwaltschaft hatte argumentiert, dass al-Sharif “weder für den Angeklagten noch die anderen Anwesenden eine unmittelbare Bedrohung dargestellt habe.”

Die Richterin Maya Heller sagte, sie und die beiden anderen Richter der Kammer hätten “keinerlei Spielraum, Azaria’s Argumente zu akzeptieren,” und fügte hinzu: “Sein Motiv für den Schuss war, dass er wohl meinte, der Terrorist verdiene den Tod.”

“Das Urteil ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung und bietet einen Hoffnungsschimmer, dass Soldaten, die ungesetzliche Tötungen begehen, möglicherweise nicht mehr ungestraft bleiben,” sagte Philip Luther, Direktor für Forschung und Unterstützung für den Nahen Osten und Nordafrika bei Amnesty International.

Für al-Sharif’s Vater, Yousri al-Sharif, ist “die Verurteilung des Soldaten eine anerkennenswerte Leistung des Gerichts.”

Netanjahu hingegen erklärte, dass die Verurteilung “für uns alle einen schwierigen und schmerzhaften Tag” kennzeichne. Er fügte hinzu: “Die Soldaten der Armee sind unsere Söhne und Töchter, und sie müssen unangreifbar bleiben.”

Das Strafmaß für Azaria soll am 15. Januar entschieden werden. Er könnte bis zu 20 Jahren bekommen.

Israel’ s Präsident Reuven Rivlin könnte auf Antrag eine Begnadigung prüfen, wie Associated Press bemerkt, aber selbst wenn Azaria seine Strafe absitzen muss, meint Luther von Amnesty: “Leider ist dieser Fall nur die Spitze des Eisbergs.”

“Immer wieder haben wir Fälle erlebt, in denen die israelischen Streitkräfte scheinbar ungesetzliche Tötungen ausgeführt und dabei erschreckende Missachtung menschlichen Lebens gezeigt haben. Das fortgesetzte Versagen der Behörden, Täter von eklatanten Rechtsverletzungen zur Rechenschaft zu ziehen,  hat eine Kultur gefördert, in welcher ungesetzliche Tötungen akzeptabel geworden sind”, fügte er hinzu.

Übersetzt aus dem Englischen von  AnonHQ.com   http://anonhq.com/netanyahu-wants-pardon-idf-soldier-shot-defenseless-wounded-palestinian-head/


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SCHOCKIEREND: 12-jähriges Mädchen zeichnet seinen Freitod durch Erhängen auf

in Welt von

Das Video zeigte das Mädchen anscheinend dabei, eine Kamera einzurichten, dann eine Schlinge zu machen und sie an einen Baum zu binden, bevor es sich mit Tränen in den Augen bei einer Reihe von Menschen entschuldigte und über das Gefühl sprach, sich unvollkommen und nicht in der Lage zu fühlen, mit Depressionen fertig zu werden.

 

Katelyn Nichole Davis, eine 12-jährige Schülerin der Cedartown Middle School in Polk County, Georgia, zeichnete ihren Freitod live auf, bei dem sie sich am 30. Dezember 2016 von einem Baum aus erhängte. Berichten lokaler Medien zufolge, fanden Sanitäter Katelyn’s Körper außerhalb ihres Zuhauses mit selbst-zugefügten Wunden kurz nach 18.00 Uhr, aber sie wurde in der Notaufnahme des Polk Medical Center für tot erklärt, nachdem Versuche zur Wiederbelebung gescheitert waren. Offenbar verwendete Katelyn die Live.me App, eine Soziale-Medien-Plattform für die Ausstrahlung und das Anschauen von Live-Aufzeichnungs-Videos, um ihren Selbstmord zu übertragen.

In einem Nachruf für das junge Mädchen heißt es, dass es von seinen Eltern, seiner Schwester und seinem Bruder überlebt wird. Auch wenn das Ergebnis der im Kriminallabor des Georgia Bureau of Investigation durchgeführten Autopsie noch nicht bekannt ist, und die den Freitod umgebenden Umstände sowie die Gründe dafür unklar sind, ist ein beunruhigendes Video von Katelyn im Internet aufgetaucht .

 

Da das 42-Minuten-Video ebenso surreal wie tragisch ist, wurde es von den meisten Video-Sharing-Seiten gelöscht. Obwohl einige Versionen auf YouTube noch verfügbar sind, für diejenigen, die es nicht sehen mögen, hat The Dreamin Demon einen Einblick parat:

“In der ersten Hälfte des Videos ist Katelyn dabei, die Kamera zu positionieren, das Seil abzumessen, das sie an einem Baum befestigt, und Anpassungen vorzunehmen. Während dieses Abschnitts scheint die Sonne, und die Geräusche der Nachbarschaft, wie etwa vorbeifahrende Autos, Vögel und bellende Hunde sind im Hintergrund zu hören.

“Sie klettert dann auf einem Eimer und befestigt die Schlinge um ihren Hals. Um 21:24 Uhr, nachdem sie einige tiefe Atemzüge nahm und weinte, sagte Katelyn ein gequältes “Goodbye”, bevor Sie von dem Eimer wegschritt. Jetzt während sie an ihrem Hals hängt, beginnen Katelyn’s Arme und Beine für eine kurze Zeit zu zucken und zu treten.

“Für die restlichen 20 Minuten des Videos, wankt Katelyn’s Körper am Ende des Seils, während die Sonne untergeht, während Hunde im Hintergrund bellen. Nach 10 Minuten oder so, können Sie hören, wie Katelyn’s Familie nach ihr ruft und sie beinahe findet. Das Video endet mit dem Untergehen der Sonne, und Katelyn’s Handy klingelt immer wieder.”

Katelyn schrieb während der letzten Wochen ihres Lebens an einem Online-Tagebuch mit dem Titel “Tagebuch einer zerbrochenen Puppe“. Während das ursprüngliche Tagebuch aus dem Internet entfernt worden ist, geben Bildschirmfotos ihrer Einträge einige grundlegende Informationen über das junge Mädchen, das bereits unter Medikamenten wegen Depressionen stand, zuvor schon einen Selbstmordversuch verübt hatte, und von ihrem Stiefvater geschlagen wurde, den sie auch beschuldigte, dass er sie zu vergewaltigen versucht habe.

Ein Instagram-Konto von Katelyn enthielt auch Einträge über Herzschmerz und eine fünf Tage vor ihrem Tod geschriebene Notiz, die lautet: “Reblog in Erinnerung an diejenigen, die Selbstmord begangen haben.”

Im April 2016 stellte eine Bundesdatenanalyse fest, dass die Suizid-Zahlen in den Vereinigten Staaten auf den höchsten Stand seit fast 30 Jahren angestiegen sind. Laut dem Nationalen Zentrum für Gesundheitsstatistik stieg die altersangepasste Selbstmordrate von 1999 bis 2014 um 24%, nämlich von 10,5 auf 13 pro 100.000 Menschen, wobei die Steigerungsgeschwindigkeit seit 2006 zunahm.

Die Selbstmordrate stieg von 1999 bis 2014 sowohl bei Männern als auch Frauen und für alle Altersgruppen von 10 bis 74; die prozentuale Zunahme bei den Frauen war am größten für die Altersgruppe von 10 bis 14, und für Männer bei denjenigen zwischen 45 und 64 Jahren. Insgesamt starben in den Vereinigten Staaten 42.773 Menschen durch Selbstmord im Jahr 2014, im Vergleich zu 29.199 im Jahr 1999.

Die New York Times hält fest:

“Die zur Verfügung gestellte Datenanalyse liefert neue Hinweise für Leiden unter weißen Amerikanern. Die neuere Forschung hat die Notlage der weniger gebildeten Weißen hervorgehoben, mit Anstieg von Todesfällen durch Medikamenten-Überdosierungen, Suizide, Lebererkrankungen und Alkoholvergiftung, vor allem bei Menschen mit High-School-Ausbildung oder darunter liegendem Bildungsniveau.

“Der neue Bericht spezifiert die Suizidraten nicht nach Bildungsstand, indes sagten Forscher nach Prüfung der Analyse, die soziologischen Gegebenheiten im Hinblick auf Alter und Rasse stünden mit dieser jüngsten Forschung in Einklang und zeichneten ein Bild der Verzweiflung für viele in der amerikanischen Gesellschaft.”

Zwar ist es leider zu spät ist, Katelyn zu helfen, doch könnte ihre Geschichte verwendet werden, um das Bewusstsein der Menschen für die Warnzeichen zu schärfen, damit sie eingreifen zu können und solche Tragödien in Zukunft zu verhindern.

Menschen oder ihre Liebsten, die mit Selbstmordgedanken zu kämpfen haben, können in den Vereinigten Staaten Kontakt mit der National Suicide Prevention Lifeline aunehmen. Die Organisation leistet 24/7 kostenlos und vertraulich Unterstützung für Menschen in Not, und sprechen mit jemandem entweder online oder per Telefon. Informationen über Hilfe bei Selbstmordgefährdung außerhalb der Vereinigten Staaten kann unter Suicide.org gefunden werden, einer Gemeinnützigen Organisation.

Übersetzt aus dem Englischen von  AnonHQ.com   http://anonhq.com/shocking-12-year-old-girl-live-streams-suicide-hanging/

 

 


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Gefälschte Nachrichten enthüllt: CNN beim Versuch aufgeflogen, mit dem Bildschirmfoto eines Videospiels “Hacking durch Russland” zu verbildlichen

in Medien von

Weder der US Präsident noch die US-Geheimdienste haben irgendwelche Nachweise für einen Eingriff oder Vorsatz erbracht, oder welche Beweise sie dafür hatten, die Online-Attacken auf den Nationalen Ausschuss der Demokratischen Partein (DNC) mit Russland oder WikiLeaks in Verbindung zu bringen, oder für deren Auswirkungen auf die Ergebnisse der US-Präsidentschaftswahlen.

Um seine eigene interne Korruption zu verharmlosen, behauptete die Demokratische Partei in den Vereinigten Staaten, Russland habe die US-Präsidentschaftswahlen 2016 durch Veröffentlichung gehackter E-Mails von Servern des DNC manipuliert. Um Vorwürfe in Fakten zu verwandeln, zogen das FBI und die CIA den Schluss, dass Russland Donald Trump dabei geholfen habe, das Weiße Haus gewinnen, indem sie sich in die US-Wahl einmischten.

Obwohl WikiLeaks-Gründer Julian Assange und sein enger Vertrauter Craig Murray verneinten, dass Russland etwas mit den DNC-Lecks zu tun habe, wies Präsident Barack Obama 35 russische Diplomaten aus, die er der Tätigkeit für den russischen Geheimdienst verdächtigt. Bei der Festsetzung zusätzlicher Sanktionen gegen Russlands zwei führende Nachrichtendienste kündigte er auch die Schließung von zwei russischen Standorten in New York und Maryland an.

Weder der US Präsident noch die US-Geheimdienste haben irgendwelche Nachweise für einen Eingriff oder Vorsatz erbracht, oder welche Beweise sie dafür hatten, die Online-Attacken auf den Nationalen Ausschuss der Demokratischen Partein (DNC) mit Russland oder WikiLeaks in Verbindung zu bringen, oder für deren Auswirkungen auf die Ergebnisse der US-Präsidentschaftswahlen.

Indessen hat CNN vor kurzem gezeigt, wie Hacking aussieht und wie die Russen es anstellen – mit einem Bild aus Fallout 4, einem beliebten Videospiel mit seinen Retro-Terminals und Matrix-ähnlichen grünen Code-Reihen auf dunklem Hintergrund, davor ein Banner mit der Aufschrift “Obama ordnet Bestrafung ohnegleichen für Hacking durch Russland an” – und das sowohl in den CNN-Fernsehnachrichten, als auch in einem Online-Artikel. BGR berichtet:

“In Fallout 4 – und ebenso in Fallout 3 und Fallout: New Vegas – kann der Spieler Computer hacken, um Informationen zu gewinnen oder Türen und Safes zu entsperren. Es funktioniert wie ein Wort-Puzzle, bei dem der Spieler ein bestimmtes Wort in einem großen Durcheinander von Buchstaben und zufälligen Zeichen finden muss. Es ist einfach und macht Spaß, jedoch hat es absolut gar nichts gemeinsam mit eigentlichem Hacking. Wohl deshalb ist es ideal für das Publikum der Massenmedien-Nachrichten.”

Obwohl CNN hoffte, dass keiner der Zuschauer es erkennen werde, fiel Reddit-Nutzern das Bildschirmfoto innerhalb kürzester Zeit auf. CNN zog sich damit nicht nur den Spott von Reddit-Nutzern zu , sondern auch von so ziemlich allen anderen im Internet:

 

 

 

Übersetzt aus dem Englischen von   AnonHQ.com   http://anonhq.com/fake-news-exposed-cnn-caught-using-fallout-4-screenshot-to-illustrate-russian-hacking/


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