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USA wiederholen die gleichen Kriegsverbrechen In Syrien, welche bereits zum Hungertod von 500.000 Kindern im Irak führten

in Geopolitik/Welt

Unabhängig von der Position, die man persönlich bezüglich der Frage von Sanktionen einnehmen könnte, bleibt die Tatsache, dass sie ein Jahrzehnt ungeheuren Leidens und von weit verbreiteten Todesfällen innerhalb der irakischen Zivilbevölkerung verursacht haben, wovon viele der Opfer Kinder sind.

Während die vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen dem Irak in den 1990er Jahren auferlegten Sanktionen für einige von uns so etwas wie eine ferne Erinnerung sein mögen, ist es wichtig, an die schändlichen Folgen zu erinnern, da die Trump-Administration soeben die Sanktionierung bestimmter einzelner Personen in Syrien betreibt. Unabhängig von der Position, die man persönlich bezüglich der Frage von Sanktionen einnehmen könnte, bleibt die Tatsache, dass sie ein Jahrzehnt ungeheuren Leidens und von weit verbreiteten Todesfällen innerhalb der irakischen Zivilbevölkerung verursacht haben, wovon viele der Opfer Kinder sind.

Die Irak-Sanktionen führten zu einer schmerzlichen Zahl von Todesopfern.

Die vielfach berichteten Zahlen von infolge der Sanktionen gestorbenen Kindern gingen bis zu 576.000 hoch, wenngleich ein späterer Bericht 227.000 schätzte, und ein weiterer circa 350.000. Chuck Sudetic, ein Journalist, der einige Zeit in Basra verbrachte, um zu dokumentieren, wie die Sanktionen die Stadt beeinflusst haben, schrieb Ende 2001, dass „nach einer Schätzung von Amatzia Baram, einem Irak-Analysten an der Universität von Haifa in Israel, zwischen 1991 und 1997 eine halbe Million Iraker an Unterernährung, vermeidbaren Krankheiten, Mangel an Medizin, und anderen Faktoren starben, die den Sanktionen zuzurechnen sind; die meisten von ihnen waren ältere Menschen oder Kinder. Der Kinderfonds der Vereinten Nationen gibt die Zahl der Todesopfer im selben Zeitraum mit mehr als 1 Million von den insgesamt 23 Millionen Menschen im Irak an.“ Trotz widersprüchlicher Schätzungen, sind all diese Zahlenwerke jedenfalls atemberaubend und tragisch.

Die im UN-Sicherheitsrat eingebrachte Resolution 661 der USA war im August 1990 angenommen worden, nach der Invasion des Irak in Kuwait, um „umfassende multilaterale internationale Sanktionen gegen den Irak zu verhängen und all seine ausländischen Vermögenswerte einzufrieren. Der Irak war nicht mehr frei, irgendetwas zu importieren, was nicht ausdrücklich von den Vereinten Nationen zugelassen wurde, und Unternehmen war es verboten, mit dem Irak Geschäfte zu machen, bzw. mit nur sehr begrenzten Ausnahmen“, so David Rieff für die New York Times im Jahr 2003.

„Regierungsvermögen im Ausland waren eingefroren, und Finanztransaktionen mit dem Irak waren verboten. Die Wirtschaft des Landes brach sofort zusammen, und Saddam Hussein beschuldigte die Vereinigten Staaten. Er machte sich zum Helden innerhalb der arabischen Welt, indem er Washington zurückwies und sich weigerte, Kuwait zu verlassen, selbst als die US-geführten Streitkräfte am 17. Januar 1991 mit Luftangriffen auf den Irak begannen“, bemerkte Sudetic.

Programm „Öl für Nahrung“: Korruption, verkleidet als Wohltätigkeit

Im Jahr 1995 schlugen die Vereinten Nationen das „Öl für Nahrungsmittel“-Programm vor, das einige der Belastungen, die durch die Sanktionen verursacht wurden, zu erleichterten suchte, indem es dem Irak erlaubte, mehr Öl zu verkaufen, um humanitäre Notwendigkeiten wie Nahrung und Medizin bezahlen zu können. Während Saddam Hussein anfänglich Widerstand leistete und geltend machte, dass das Programm die Souveränität verletzte, wurde das Programm später doch initiiert, und Hussein begann, das Programm zu seinem Vorteil zu nutzen. Michael Crowley vom Online-Magazin Slate schrieb, dass Hussein das Programm in dreierlei Weise ausnutzte: erstens, indem er die Bedingungen ignorierte und illegal nach Syrien, der Türkei, sowie unter amderem auch Jordanien Öl verkaufte, und dorthin mit einem Volumen von etwa 13,6 Milliarden Dollar; zweitens, unter Verwendung von „Preissystemen, Zuschlägen und Rückbelastungen, um weitere 7 Milliarden Dollar oder mehr aus Ölkäufern und Verkäufern von humanitären Lieferungen zu holen“; und drittens durch Bestechung über „eine Liste von Leuten, denen Gutscheine gegeben wurden, um irakisches Öl unterhalb des Marktpreises zu kaufen – im Grunde genommen Multi-Millionen-Dollar Bestechungsgeschäfte.“ Das Programm wurde plötzlich beendet, und „nachfolgende Untersuchungen zeigen, dass das Programm schlecht gemanagt wurde und mit Betrug durchsetzt war“, so PBS.

„Das Scheitern des Programms lag nicht nur in der mangelhaften Bereitstellung von Nahrung, Medizin und Komfort für das irakische Volk. Das Scheitern des Programms lag vielmehr auch darin, dass es keine effiziente Kontrolle, Aufsicht und Bilanzen gab, die verhindert hätten, dass eine kleine Gruppe von Menschen und Nationen die Menschen im Irak um Milliarden – in der Tat: Milliarden – Dollar brachte „, sagte der ehemalige Senator Norm Coleman (Republikaner aus Minnesota) gegenüber PBS.

Beunruhigende neue Sanktionen In Syrien

Die Sanktionen, die dem Irak auferlegt wurden, waren unangemessen, katastrophal, und das Programm „Öl für Nahrung“ war dafür bekannt, dass es ein allgemeines Versagen mit zügeloser Korruption war, das wenig dafür geleistet hat, um das Leiden der irakischen Zivilbevölkerung zu erleichtern. Syrien ist kein Neuland was amerikanisch geführte Sanktionen anbetrifft, da die Bush- und Obama-Administrationen in der Vergangenheit bereits welche auferlegt hatten. Sind die Vereinigten Staaten indes dabei, die Geschichte zu wiederholen durch ihre neuesten Sanktionen gegenüber syrischen Wissenschaftlern?

Am 24. April verhängte die Trump-Regierung Sanktionen gegen 271 syrische Regierungsangestellte als Reaktion auf den jüngsten Sarin-Gasangriff, der 80 Zivilisten getötet hatte. „Die Vereinigten Staaten senden mit dieser Maßnahme eine starke Botschaft, dass wir den Gebrauch von chemischen Waffen durch keinen Beteiligten tolerieren werden, und wir beabsichtigen, das Assad Regime für sein inakzeptables Verhalten verantwortlich zu machen“, sagte Finanzminister Steven Mnuchin.“ Die New York Times bemerkte, dass die Sanktionen sich gegen „hochgebildete syrische Offizielle mit umfassendem Fachwissen in der Chemie richten, von denen man glaubt, dass sie die Möglichkeit haben könnten, ausgiebig zu reisen und möglicherweise das amerikanische Finanzsystem zu nutzen.“

Die Associated Press hält fest, dass „jegliches Eigentum oder Interesse an Eigentum der betroffenen Einzelpersonen blockiert werden muss, und US-Personen ist es in der Regel verboten, mit ihnen umzugehen.“ AP fügte hinzu: „Drei US-Beamte sagten, dass die Sanktionen Teil einer weitergehenden Bemühung sind, um die Finanzierung und andere Unterstützung für den syrischen Präsidenten Bashar Assad und seine Regierung inmitten des eskalierenden Bürgerkrieges des Landes abzuschneiden. Die USA machen Assad für den jüngsten Chemiewaffen-Angriff auf syrische Zivilisten verantwortlich und reagierten Anfang dieses Monats mit einem Raketenangriff auf einen syrischen Flugplatz.“

Frankreich hat sich den Vereinigten Staaten angeschlossen, indem es gleichfalls der syrischen Regierung die Verantwortung für den Chemiewaffe-Angriff zuschrieb, während Russland und Syrien bestritten haben, dass das Assad-Regime hinter dem Angriff gestanden habe. Der ehemalige Kongressabgeordnete Ron Paul (Republikaner aus Texas)), ein langjähriger Gegner von Sanktionen, bezweifelt weiterhin die Behauptung der Vereinigten Staaten, dass Assad sein Volk vergast habe. Mitglieder der Veteran Intelligence Professionals for Sanity, eine Gruppe von ehemaligen US-Geheimdienstlern, haben wiederholt Präsident Trump aufgefordert, alle Aspekte des Vorfalls und seine persönliche Haltung in der Frage von Vergeltung sorgfältig neu zu bewerten. Am vergangenen Samstag kritisierte die Gruppe Verteidigungsminister James Mattis für dessen Behauptung, es gebe „keinen Zweifel“, dass die syrische Regierung chemische Waffen „zurückbehält“, und sie bemerkte, dass Mattis nun ganz ähnlich wie seinerzeit Vizepräsident Dick Cheney klang, als dieser verkündete, dass es „keinen Zweifel“ daran gebe, dass Hussein Massenvernichtungswaffen besitze.

„Im Fall von Syrien bedeutet diese von Mattis bemühte ‚kein Zweifel‘-Bewertung nicht, dass ‚besonnene Menschen‘ sie teilen Angesichts der Konsequenzen, die an jedem verwendeten Wort potentiell hängen, wäre Minister Mattis gut beraten, sich nicht auf eine ‚ohne Zweifel‘-Bewertung festzulegen, bis es buchstäblich keinen Zweifel gibt“ – so die Veteranen-Geheimdienstler.

Während die jüngsten Sanktionen an syrischen Regierungsangestellten nicht annähernd so umfangreich sind wie diejenigen, welche in den 90’er Jahren gegenüber dem Irak gestellt verhängt worden waren, wird den Amerikanern derzeit die gleiche Geschichte über das Assad-Regime erzählt, wie sie damals über das Hussein-Regime bemüht worden war: dass Diktatoren in Besitz gefährlicher Waffen seien und gestoppt werden müssten. Was jedoch eigentlich gestoppt werden muss, sind übereilte militärische Vergeltungen und intensive Einmischung in auswärtige Angelegenheiten, die keine unmittelbare Bedrohung für die Vereinigten Staaten darstellen. So bedauerlich wie einige Handlungen in Übersee auch gewesen sind, zeigt die US-Regierung erneut ihr Verlangen, sich am weiteren Beühen um die Schwächung von Assad zu beteiligen – eine unheimlich vertraut vorkommende Mission, und eine, die Präsident Trump einst der Öffentlichkeit versprochen hatte, dass er sie vermeiden werde.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonhq.com/u-s-repeating-war-crime-syria-starved-500k-children-death-iraq/

 

Verwandte Artikel:

 

Einer weiteren seriösen Quelle zufolge war der Chemiewaffenangriff in Syrien inszeniert

http://derwaechter.net/einer-weiteren-seriosen-quelle-zufolge-war-der-chemiewaffenangriff-in-syrien-inszeniert

 

CIA ist wild entschlossen, Syrien wegen Öl-Interessen zu zerstören – freigegebenes Dokument verrät es

http://derwaechter.net/cia-ist-wild-entschlossen-syrien-wegen-ol-interessen-zu-zerstoren-freigegebenes-dokument-verrat-es


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900 mutmaßliche Pädophile verhaftet, nachdem ‚Darknet‘ Kinderpornografie-Hauptakteur zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt wurde

in Kriminalität/Welt

Fast 900 Mitglieder eines globalen ‚Darknet‘ Pädophilen-Netzwerks, das sich über Europa und Amerika erstreckte, wurden nach einer zweijährigen Untersuchung verhaftet, so berichteten das FBI und Europol, nachdem der Gründer der Webseite eine 30-jährige Haftstrafe erhielt.

 

Um den Umfang der Operation zu skizzieren, die immer noch aktiv ist, hat das FBI enthüllt, dass allein in den USA 350 Verhaftungen als Teil einer weitreichenden Untersuchung von ‚Playpen‘ erfolgten – eine geheime Webseite, die als der möglicherweise größte Kinderpornografie-Online-Sumpf aller Zeiten gilt.

Die Verhaftungen und andere Strafverfolgungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Untersuchung wurden laut FBI „in Ländern nah und fern“ durchgeführt, einschließlich der Türkei, Peru, Chile, Ukraine, Israel und Malaysia.

Europa verzeichnet dabei den Hauptanteil an Verhaftungen und Verurteilungen mit 368 beschuldigten Verdächtigen. Insgesamt wurden 870 Verhaftungen im Zusammenhang mit diesem Fall vorgenommen, so Europol.

Über 300 Kinder, welche sexuellen Missbrauch in den Händen von Playpen-Mitgliedern erlitten hatten, wurden identifiziert oder gerettet.

Der EU-Kommissar für die Vereinigung von Sicherheit in der Gemeinschaft, Sir Julian King, sagte „Dank der hervorragenden transnationalen Zusammenarbeit von Europol mit dem FBI und dem US-Justizministerium sowie anderen Strafverfolgungsbehörden auf der ganzen Welt, ist ein sehr bedeutungsvoller Schlag gegen eines der abscheulichsten Verbrechen, vermutlich das schlimmste überhaupt, gelungen.“

Playpen-Gründer, Steven W. Chase, 58 Jahre alt, wurde in der vergangenen Woche zu 30 Jahren hinter Gittern verurteilt. Die Webseite, die er im August 2014 eingerichtet hatte, verzeichnete rund 150.000 Nutzer weltweit, bis sie vom FBI nach einer umstrittenen verdeckten Operation aus dem Netz entfernt wurde.

Das FBI sagte, dass sie die Webseite fast sofort entdeckt hätten, nachdem sie gestartet worden war, aber es fehlte zunächst an Informationen, um den Standort oder die Identität des Betreibers der Seite herauszufinden, da sie im sogenannten Deep Web (‚Verstecktes Web‘) angesiedelt wurde, was bedeutet, dass die Webseite nur durch spezielle Software wie Tor zugänglich war.

Tor gewährt seinen Nutzern Anonymität und wird daher oft als eine bequeme Plattform für illegale Aktivitäten wie den Verkauf von Waffen, Drogen oder die Verbreitung von Pornografie beschrieben.

 

FBI hat 8.000 Computer in 120 Ländern gehackt mit einer einzigen umstrittenen gerichtlichen Erlaubnis 

 

Doch der in Florida ansässige Chase enthüllte versehentlich doch die IP-Adresse seiner Webseite und gab der Strafverfolgung damit alle notwendigen Spuren preis.

Zwei von Chase’s Helfern, Michael Fluckiger und David Browning, beide US-Staatsürger – die als Administratoren der Webseite dienten – wurden jeweils zu 20 Jahren Haft verurteilt.

Durch eine nachfolgende Operation mit dem Codenamen ‚Operation Pacifier‘ gelang es dem FBI, Hunderte von Benutzern der Webseite zu ermitteln und den FBI-Agenten sowie europäischen Behörden „mehr als 1.000 Ermittlungshinweise“ zu übergeben.

Das FBI war in die Kritik geraten wegen seiner sogenannten „gerichtlich genehmigten Netzwerk-Untersuchungsmethode“, die angewendet wurde, um Informationen über die Verdächtigen herauszufinden. Wie sich herausstellte, hat die Agentur dabei mit Gerichtsgenehmigung die Pädophilen-Webseite beschlagnahmt und für 13 Tage im Februar 2015 selbst (verdeckt) weiterbetrieben.

Diese Kontrolle über die Playpen-Webseite ermöglichte es dem FBI, über 8.000 Benutzercomputer mit Malware zu infizieren und sodann zu hacken. Bemerkenswert ist, dass die Webseite effizienter wurde und sogar steigende Benutzerzahlen verzeichnete, während das FBI für ihren Inhalt verantwortlich war.

Experten für Fragen der Internet-Privatsphäre fanden die Handhabung des Falles durch das FBI sehr fragwürdig und sehen einen Widerspruch zu geltenden Datenschutzgesetzen.

„Die gerichtliche Ermächtigung hat nicht eine einzige Person benannt, nach der zu suchen oder die zu ergreifen sei. Auch hat sie keinen bestimmten Benutzer der beobachteten Webseite identifiziert“, sagte Vertreter der Electronic Frontier Foundation und stellten die Rechtmäßigkeit der Aktionen des FBI in Frage.

Allerdings schien der Chef des European Cybercrime Centre (EC3), Steven Wilson, die umstrittene Praxis zu verteidigen und sagte in einer Erklärung: „Wenn wir mit juristischen Grundsätzen des 19. Jahrhunderts arbeiten, dann werden wir nicht in der Lage sein, das heutige Verbrechen auf höchstem Niveau effektiv anzugehen.“

„Wir müssen die Rechte der Opfer gegen das Recht auf Privatsphäre abwägen“, argumentierte Wilson und lobte ausrücklich die Zusammenarbeit zwischen den USA und der europäischen Strafverfolgung in disem Fall.

 Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  https://www.rt.com/news/387317-pedophile-ring-arrested-playpen/

 

Verwandte Artikel:

Anonymous hat soeben 1/5 der Kinder-Pornographie im Darknet aus dem Verkehr gezogen

http://derwaechter.net/anonymous-hat-soeben-15-der-kinder-pornographie-im-darknet-aus-dem-verkehr-gezogen

Leitender britischer Kinderschutz-Polizist sagt, Pädophile sollten für das Ansehen von Kinderpornografie nicht ins Gefängnis müssen

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Eine Kinderärztin beschreibt, wie Sie Ihr Kind vor sexuellem Missbrauch schützen können – Eltern aufgepasst!

http://derwaechter.net/eine-kinderarztin-beschreibt-wie-sie-ihr-kind-vor-sexuellem-missbrauch-schutzen-konnen-eltern-aufgepasst


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Deutsche staatseigene Bank überweist auf seltsame Weise über 5 Milliarden Dollar an vier Banken

in Kriminalität/Welt/Wirtschaft

Ein Land, das seinen Bankern vertraut, ist ein Land, das dem Untergang geweiht ist. Mit einem einfachen Klick können die Banker die Dinge auf den Kopf stellen. Dies ist genau der Grund für die Entscheidung Islands, die Banker unbarmherzig anzugehen, indem diese nach der Finanzkrise ins Gefängnis gebracht wurden. Die US- und die europäischen Regierungen, anstatt dem Beispiel von Island zu folgen, entschlossen sich jedoch, die Banker dafür zu belohnen, dass sie die Weltwirtschaft abstürzen ließen. Die staatseigene deutsche Entwicklungsbank, die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), hat etwas getan, das ebenfalls sehr schockierend ist.

KfW ist Deutschlands viertgrößte Bank nach Vermögenswerten. Sie hat Berichten zufolge Milliarden Euro an vier Banken in Deutschland überwiesen und nachfolgend behauptet, es habe sich um einen „Konfigurationsfehler“ gehandelt, der einem „erfahrenen Programmierer“ der Bank unterlaufen sei. Der Vorfall hat viele Beobachter schockiert.

Bloomberg berichtet, dass der Vorfall sich Ende Februar ereignet habe. Die Bank hat auf vier andere Finanzinstitute rund 5 Milliarden Euro (5,4 Milliarden Dollar) übertragen. Laut einer anonymen Person, die mit der betrügerischen Transaktion vertraut ist, ist der von der KfW übertragene Betrag insgesamt sogar höher als in den Medien enthüllt. Der Betrag könnte sich demnach auf sogar 6 Milliarden Euro belaufen.

KfW hat in einer e-Mail an Bloomberg eingeräumt, die stattliche Summe Geldes an die vier Banken übertragen zu haben. Sie behauptet, es sei irrtümlich geschehen und beschreibt es als „menschliches Versagen aufgrund eines Konfigurationsfehlers“.

„Die KfW hat den Systemfehler schon sehr früh im Prozess entdeckt, die unerwünschte Aktion korrigiert und den notwendigen Prozess zur Analyse der Ursachen eingeleitet“, heißt es in einer Erklärung der Bank gegenüber Bloomberg.

Die Bank erklärte fernerhin, dass der „Konfigurationsfehler“ einem „erfahrenen Programmierer“ unterlaufen sei, der mit der Bank-internen Zahlungssoftware gearbeitet habe. Der Fehler führte laut KfW zu einer „automatisierten Schleife“, welche letztlich vier automatisierte Zahlungen auslöste.

Der ungenannten Informationsquelle zufolge, welche die tatsächliche Überweisungssumme als „näher an 6 Milliarden Euro“ bezifferte, war es die Deutsche Bundesbank, welche den Transfer entdeckt und KfW eine Anfrage zugestellt hatte, was diese  Zahlungen bezweckten. Nachdem KfW die Anfrage erhalten hatte, forderte sie sofort die überwiesenen Beträge zurück.

Der Vorfall hat öffentlichen Verdacht ausgelöst hinsichtlich etwaiger betrügerischer Handlungen seitens KfW und der Banken, auf welche die Mittel überwiesen worden waren. Um diesem Verdacht entgegenzutreten, versicherte die Bank in einer gesonderten Erklärung, dass sie eine sogenannte interne Untersuchung eingeleitet habe, um zu enträtseln, was genau die Überweisung der Gelder verursachte.

„KfW hat sofort umfassende interne und externe Prüfungen veranlasst, um die Ursachen des Vorfalls im Detail zu klären und die entsprechenden Schlussfolgerungen zu ziehen“ sagte die Bank in einer Erklärung.

Laut Beobachtern ist dieses nicht das erste Mal, dass KfW auf merkwürdige Art und Weise Gelder an andere Institute übertragen hat. Im Jahr der gobalen Finanzkrise 2008 übertrug die Bank die satte Summe von 300 Millionen Euro an die US-amerikanische Investmentgesellschaft Lehman Brothers. Tatsächlich hatte Lehman Brothers jedoch bereits Konkurs bei den Regulierungsbehörden angemeldet, als diese zweifelhafte Zahlung vorgenommen wurde.

Als dies bekannt wurde, verteidigte die Bank sich mit der Erklärung, dass die Zahlung erfolgte, da aufgrund eines Versagens ihrer Computer-Systeme keine Aktualisierung erfolgt sei. Man behauptete, dieser „Fehler“ habe die Transaktion automatisch ausgelöst.

Allerdings führten interne Untersuchungen nachträglich zur Beurlaubung gleich mehrerer Führungskräfte der Bank. Diese Suspendierung hat viele Fragen aufgeworfen. Wenn es ein Systemversagen war, welches die Überweisungen verursachte, warum wurden dann Menschen zur Rechenschaft gezogen? Deutschlands meistverkaufte Zeitung Bild beschrieb KfW daraufhin in einem Editorial als „Deutschlands dümmste Bank“.

Die Deutsche Bank, Deutschlands größte Bank, hat im Jahr 2015 ebenfalls bis zu 6 Milliarden Dollar an einen Hedge-Fonds-Kunden gezahlt. Die Bank sagte dann später, dass die Zahlung auf einen Irrtum bei einem „fetten“ Handel an seinem Devisenschalter zurückgehe. Gleichwohl hat das viele Leute nicht sonderlich überzeugt. Einige vermuteten, dass es vielmehr um ein umfassenderes Geldwäsche-Programm gehen könnte, an dem einflussreiche Menschen und die Bank möglicherweise beteiligt sind.

Diese heimliche Vorgehensweise von großen Banken, um den Super-Reichen und anderen Kriminellen dabei zu helfen, „Geld zu waschen“, ist nicht neu, obwohl der Geldwäscheprozess sehr komplex ist.

Die Banken unterstützen Kriminelle dabei, Gelder die diese aus der illegalen Wirtschaft erlangt haben, so zu tarnen, dass sie aussehen, als kämen sie aus einer legitimen Quelle. Wenn dieser heimliche Prozess nicht von Regulierungsbehörden (Zentralbanken) erkannt wird, werden die Mittel dann in den Wirtschaftskreislauf legalen Geldes eingebracht. Viele Verbrecher, darunter auch einige der in der Forbes-Milliardär-Liste, gepriesenen Menschen, sind an diesem schmutzigen Spiel beteiligt.

Leider schaffen sie es, nicht verhaftet zu werden, weil sie viele leitende Bankmanager gekauft und bezahlt haben, so dass sie ihre Geldwäsche-Geschäfte weiterbetrieben können, ohne von Strafverfolgungsbehörden belangt zu werden.

Wir sagen nicht, dass es hier so ist, aber wahrscheinlich ist das, was bei der KfW passiert ist, ein Paradebeispiel für den komplexen Geldwäscheprozess, wie wir ihn beschrieben haben – mit eklatanter Komplizenschaft von Führungskräften der Bank. Dies ist eine der zahlreichen Möglichkeiten, die Banker anwenden, um die legale Wirtschaft einstürzen zu lassen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  AnonHQ.com http://anonhq.com/germanys-state-owned-bank-mysteriously-transfers-5-billion-four-banks-nothing-claims-human-error/


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ERWISCHT: Top Trump-Berater verschweigt Geschäftsbeziehungen zu George Soros, Peter Thiel, Goldman Sachs, und hat 1 Milliarde Dollar Bankschuden

in Welt/Wirtschaft

Trump Senior-Berater Jared Kushner hat es versäumt, seine Geschäftsbeziehungen mit George Soros, Thiel, sowie 1 Milliarde Dollar an Bankdarlehen zu offenbaren.

Sowohl Donald Trump als auch Hillary Clinton waren die unpopulärsten Präsidentschaftskandidaten in der Geschichte der US-Politik. Was Clinton anbelangt, so nutzte sie den Einfluss ihres Mannes Bill Clinton, ein enger Freund der 1% Super-Reichen, um die Nominierung der Demokratischen Partei zu gewinnen. Die Führung der Partei begünstigte Clinton gegenüber Bernie Sanders während der parteiinternen Vorwahlen.

Wie Trump die Nominierung seiner Partei, der Grand Old Party (GOP) gewann, ist immer noch ein Rätsel. Die GOP-Führung hätte sich nie träumen lassen, dass Trump die Nominierung der Partei gewinnen könnte. Doch mit Trumps Anti-Establishment-Rhetorik während der Vorwahlen gewann er das Recht, sich für die Partei zur Wahl zu stellen.

Als Kandidat der GOP replizierte Trump dann in der Haupt-Wahlkampagne für den Weg ins Weiße Haus, was er während der Vorwahlen getan hatte. Trump stellte sich als die Person für die Menschen (99%) dar, die gegen die 1% an der Spitze rebellieren würde. Er versprach, Amerika aus den Händen von Bankern, Milliardären und anderen Geschäftsmagnaten zu nehmen und das Land den wirklichen Besitzern zurückzugeben – den Bürgern.

Die Nachricht klang gut in den Ohren vieler Amerikaner, und Millionen Wähler stimmten für Trump. Mittlerweile führt Trump ein Kabinett als „Geschäftsführer“ der USA und behauptet immer noch, er wolle „Amerika wieder groß machen“.

Doch was aus Trump’s Kabinett und denen um ihn herum im Weißen Haus herausdringt, scheint nahezulegen, dass Trump log, um die Macht zu bekommen, die er sich so sehr wünschte. Trump kann Amerika im wahrsten Sinne des Wortes überhaupt nicht von den Top 1% nehmen. In der Tat haben die Top 1% einen signifikanten Einfluss auf die Menschen, mit denen Trump sich umgibt.

Senator Bernie Sanders:  Donald Trump’s Administration – von und für die Millionäre and Milliardäre.  Das Kabinett des Volkes?

Trump selbst ist Teil der Top 1%, und sein Kabinett ist das reichste in der amerikanischen Geschichte, mit mehreren Milliardären, die jetzt einen Sitz in im haben. Diese Tatsache allein beweist schon, dass Amerika in den Händen der Top 1 Prozent bleibt – diejenigen, die Trump zu entfernen versprochen hatte.

Eine neue Untersuchung durch Das Wall Street Journal hat enthüllt, dass ein Top-Berater von Präsident Trump, Jared Kushner, seine Geschäftsverbindungen mit George Soros, Peter Thiel und Goldman Sachs nicht offengelegt hatte. Kushner hat es versäumt, die 1 Milliarde Dollar zu offenbaren, die er Banken an Darlehensrückzahlungen schuldet, bevor er sein Amt als Hauptberater des Präsidenten der Vereinigten Staaten antrat.

Abgesehen davon, dass er als Top-Berater des Präsidenten dient, ist Kushner interessanterweise auch Trumps Schwiegersohn – Ehemann von Trumps Tochter Ivanka Trump.

Gemäß den Untersuchungen des Wall Street Journal, hat Kushner es trotz der Aufgabe als Top-Beamter in der Trump-Regierung unterlassen, seine Teil-Eigentümerschaft an Cadre anzugegen, einem Immobilien-Startup, das er gegründet hatte, und das ihn mit der Goldman Sachs Gruppe und Milliardären einschließlich George Soros und Peter Thiel in Verbindung bringt.

Das Journal fand weiterhin heraus, dass Kushner auch Schulden von mehr als 1 Milliarde Dollar gegenüber 20 Kreditgebern und persönlichen Garanten nicht angegeben hat, um die Zahlung von mehr als 300 Millionen Dollar daraus zu erleichtern.

Der Zeitung zufolge, konnten sie diese belastenden Informationen über Kushner über eine anonyme Quelle erlangen, die wahrscheinlich im Weißen Haus angesiedelt ist, oder jemand in der Nähe von Kushner.

Der Informant sagte dem Medienunternehmen anscheinend, dass Kushner der Bank of America, der Blackstone Group, Citigroup, UBS, der Deutschen Bank und RBS Geld schulde. In Kushners Erklärung über seine Geschäfte bevor er den Job im Weißen Haus erhielt, versäumte es, seine Beziehungen zu diesen Banken offenzulegen.

Als Reaktion auf diese Enthüllungen des Wall Street Journal sagte Jamie Gorelick, ein Anwalt für Kushner, dass Cadre Teil von BFPS Ventures LLC war, einer Firma, die Kushner besitzt und in den Regierungs-Vodrucken zur Offenlegung seiner finanziellen Verhältnisse angegeben habe. Gorelick hat es gleichwohl nicht geschafft, zu erklären, warum sein Klient es versäumt hat, die beachtlichen Kredite bei den Banken zu offenbaren.

Aber Ethik-Experten sagten gegenüber dem Journal, dass es notwendig sei, dass Kushner seine finanziellen Beziehungen mit den Banken offenlegt, so dass, wenn ein Fall entstünde, an dem Interessen seiner Kreditgeber beteiligt seien, er sich von solchen Ereignissen zurückhalten könnte. Trevor Potter, ein ehemaliger Vorsitzender der Federal Election Commission erklärte gegenüber der Zeitung in einem Interview: „Alles, was Potenzial für einen Interessenkonflikt darstellt, sollte offen gelegt werden, damit die Öffentlichkeit und die Presse dies überwachen können.“ Potter fügte hinzu, dass Investitionen in Startups wie Cadre definitiv offen gelegt werden sollten.

Der Hauptberater des Präsidenten verbarg also seine Geschäftsinteressen vor der Öffentlichkeit. Trump selbst hat es auch. trotz öffentlichen Drucks, versäumt, seine Steuererklärungen offenzulegen. Derzeit können wir nur abwarten und sehen, was sich später im Laufe der Zeit aus dem Weißen Haus heraus entwickeln wird. Währenddessen behauptet Trump gleichwohl weiterhin, er werde Amerika „wieder groß machen“.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  AnonHQ.com  http://anonhq.com/trump-top-advisor-hides-business-ties-george-soros-peter-thiel-goldman-sachs-owes-banks-1-billion-loans/

 

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Italienische Stadt verhaftet und belangt Menschen, die Flüchtlingen helfen und mit Nahrung versorgen

in Menschenrechte/Welt

Die Wahrheit ist, dass Europa verzweifelten Menschen, die vor Krieg, Hunger und Menschenrechtsverletzungen auf der Flucht sínd, den Rücken zukehrt. Der Krieg in Syrien, im Jemen, sowie der Aufstand von ISIS im Irak haben viele Menschen in diesen Gebieten zu Flüchtlingen gemacht.

Abgesehen von der Krise im Mittleren Osten drängt auch hohe Arbeitslosigkeit in Afrika die Menschen dazu, in Europa ein besseres Leben zu suchen, was eine Welle von Befürchtungen über den Kontinent bringt.

Einige populistische Politiker benutzen diese „Gelegenheit“ für Ihren persönlichen Aufstieg. Marine Le Pen, Bewerberin im abschließenden Wahlgang für das Amt des französische Staatspräsidenten, hat die Angst verbreitet, dass Flüchtlinge die Arbeitsplätze von Europäern wegnehmen und ihre Lebensweise verderben werden. Besonders für Flüchtlinge aus dem Mittleren Osten haben diese opportunistischen Politiker den Menschen quasi durch „Gehirnwäsche“ systematisch eingeredet, dass Flüchtlinge, die in Europa bleiben, mehr Terrorangriffe und Zersetzung ihres konventionellen Lebens bedeuteten.

Auch in Gebieten, in denen Flüchtlinge willkommen zu sein scheinen, gibt es noch viele grundlegende Probleme, denen diese unglücklichseligen Menschen gegenüberstehen. Die örtlichen Behörden in diesen Gebieten haben strenge Regeln zum Nachteil der Menschen, die Schutz suchen, eingeführt. Menschenrechtsaktivisten und Hilfskräfte haben sich seit einiger Zeit über diese unmenschlichen Regelungen beschwert.

Drei Mitarbeiter von Hilfsorganisationen, die freiwillig in Europa gestrandeten verzweifelten Flüchtlinge helfen, wurden in der norditalienischen Stadt Ventimiglia, 7 km von der französischen Grenze, verhaftet.

Die strafbare Handlung der Entwicklungshelfer besteht darin, dass sie in der Stadt gestrandeten Flüchtlingen zu Essen gaben. Die Stadt ist ein Transitpunkt für Flüchtlinge aus Afrika und dem Mittleren Osten, die nach Nordeuropa reisen wollen. Im Hinblick darauf haben die italienischen Behörden in der Stadt strengere Grenzregeln verhängt.

Die Internationale Organisation für Migration schätzt, dass fast 180.000 Flüchtlinge das Mittelmeer von Nordafrika nach Italien im Jahr 2016 überquerten. Viele Flüchtlinge passieren durch Ventimiglia auf ihrem Weg in andere Teile Europas.

Die Freiwilligen, zwei Briten und ein französischer Staatsbürger, wurden verhaftet und verurteilt, weil sie die Anordnungen der Stadt verletzen, die Menschen daran hindern, Nahrung an Flüchtlinge zu spenden. Die Verhaftung geschah Berichten zufolge am 20. März.

Die Nachricht von der Verhaftung wurde nach der Freilassung der freiwilligen Helfer veröffentlicht. Die Freiwilligen arbeiten für die französische Hilfsorganisation Roya-Citoyenne.

Nach Angaben der Freiwilligen waren sie in die Stadt gekommen, um Nahrung für die Flüchtlinge zu verteilen. Über 160 Nahrungsmittelbeutel, mit unter anderem Äpfeln und Dosen mit Thunfisch, wurden unter den hungrigen Flüchtlingen verteilt. Sie versorgten sie auch mit warmer Kleidung.

Nachdem sie diese gemeinnützige Tat geleistet hatten, stürmten Polizisten während der Nacht die Lager, in denen die Flüchtlinge untergebracht waren. Die Polizei verhaftete die Freiwilligen, nachdem sie den Grund für ihre Anwesenheit und ihre Aktivitäten in den Lagern herausgefunden hatte.

„Wir waren etwa 10 Leute, aber sie nahmen die beiden Fahrer der Fahrzeuge mit dem Essen und Simon, einen Briten, der seinen Pass vergessen hatte“, berichtete einer der Freiwilligen, der 64-jährige Gerard Bonnet gegenüber AFP.

Ein anderer Freiwilliger namens Gibi beschrieb die Verhaftung im Detail. Er erklärte, dass sie zum Zeitpunkt der Verhaftung noch immer dabei waren, Nahrung an die Flüchtlinge zu verteilen. Nach seinen Aussagen brach die Polizei die Nahrungsausgabe abrupt ab und nahm sie [die Freiwilligen] mit zur Polizeistation.

CREDIT „AFP PHOTO / GUARDIA COSTIERA“

„Die Verteilung wurde von drei Fahrzeugen aus durchgeführt. Wir trafen früh ein, begannen die Verteilung leise, die Migranten begannen von allen Seiten her, zu uns zu kommen, wir reichten Tee herum. Dann plötzlich erschien die Polizei, unterbrach die Verteilung und begann mit der Überprüfung von Personenidentitäten. Nach seinem Satz ‚Ich verstehe Dich, wenn ich nicht die Uniform anhätte, könnte ich genauso gut an Deiner Seite sein‘, nahm ein Polizeibeamter zwei Fahrer mit, und wir fanden uns auf einer Polizeistation wieder, zusammen mit einem dritten Freiwilligen, der seinen Pass vergessen hatte. Wir waren alle verhaftet, und man hat Fotos von uns aufgenommen und uns gebeten, einen Bericht zu unterschreiben, den ich mich zu unterzeichnen weigerte, weil ich Italienisch nicht verstehe. […] Ein paar Stunden später wurden wir freigelassen und kehrten zurück nachhause in das Roya-Tal, wo wir endlich wieder unter Kontrolle der französischen Polizei waren,“ erzählte Gibi.

Gibi sagte, alle drei seien mehrere Stunden nach dem Vorfall wieder freigelassen worden. Er fügte hinzu, dass er in der Stadt bereits zuvor verhaftet worden sei, da er Flüchtlingen geholfen habe.

Als die Stadt gebeten wurde, den Vorfall zu kommentieren, sagten die Beamten, dass die Freiwilligen gegen Artikel 650 der Strafprozessordnung der Stadt verstoßen haben. Die Regelung sieht eine Strafe von bis zu drei Monaten Gefängnis sowie eine Geldstrafe von bis zu €206  für denjenigen vor, der Nahrung an Migranten in der Stadt gibt ohne dafür die ausdrückliche Befugnis seitens der Behörden zu haben

Die Polizei enthüllte, dass das Gesetz vom Bürgermeister der Stadt stamme. Der Bürgermeister der Stadt soll das Gesetz im Sommer 2015 verabschiedet haben, welches die Menschen von der Verpflegung von Flüchtlingen abhält, da die Verteilung von Nahrungsmitteln an Flüchtlinge Chaos und Staus in der Stadt verursachen würde.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Menschen versuchen, Flüchtlingen zu helfen, und sich dann wie in Ventimiglia in den Händen der Polizeiwiederfinden. Anfang Januar kam ein französischer Landwirt namens Cedric Herrou vor Gericht, da er Flüchtlingen geholfen hatte, sich in Frankreich niederzulassen.

Die Polizei beschuldigte ihn, mehr als 200 Flüchtlinge aus Ventimiglia nach Frankreich gebracht zu haben, wo er sie in seinem kleinen Garten aufgenommen habe und ihnen angeblich gestattete, in Zelten oder Wohnwagen zu leben. Aber Monsieur Herrou blieb trotzig, selbst als er sich mit Strafanzeigen konfrontiert sah. Er gelobte, weiterhin Flüchtlingen zu helfen, da er das als seine staatsbürgerliche Pflicht ansehe.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  AnonHQ.com  http://anonhq.com/italian-city-arresting-prosecuting-people-helping-refugees-arrests-3-volunteers-giving-food/


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Puerto Rico ist das erste US-Territorium, welches sich für bankrott erklärt

in Welt

Zum ersten Mal in der amerikanischen Geschichte meldet ein Gebiet, das die Vereinigten Staaten für sich beanspruchen, quasi „Konkurs“ an.

In der vorigen Woche berichtete die New York Times, dass Puerto Rico, welches sich die USA nach dem spanisch-amerikanischen Krieg angeeignet hatten, in einer Eingabe beim Bundesgericht in New York soeben erklärt hat, die Insel sei aufgrund ihrer gewaltigen Schulden „nicht in der Lage, seinen Bürgern effektive Dienstleistungen zu bieten.“

Das schöne Puerto Rico

In einem kurzen Absatz hat die Times die Ernsthaftigkeit der Situation im Zusammenhang dargestellt:

„Die Aktion bringt Puerto Rico, dessen etwa 123 Milliarden US Dollar an Schulden und Pensionsverpflichtungen weit über den von Detroit im Jahr 2013 eingereichten Konkurs von 18 Milliarden Dollar hinausgehen, auf unsicheres Terrain.“

Puerto Rico befindet sich seit 2006 in einer Rezession und war gezwungen, sich Jahr für Jahr mehr Geld für laufende Kosten zu leihen. Die Bemühungen der Insel, von seinen Gläubigern eine „Verschnaufpause“ zu bekomen, scheiterten, und so wurde die stetig wachsende Schuldenlast rasch zur Besorgnis für alle an dem Spiel beteiligten Parteien.

In der Tat ist die finanzielle Gesundheit von Puerto Rico von so großer Bedeutung für die Vereinigten Staaten, dass im vergangenen Sommer, die Obama-Administration – unter gleichzeitiger Warnung vor einer möglichen „humanitären Krise“ auf der Insel, wenn man eine Verschlechterung der Situation zulasse – Promesa erließ, ein neues Bundesgesetz, das insolventen Territorien erlaubt, Konkurs im Stile von Kapitel 9 des US-Insolvenzgesetzes herbeizuführen, was letztlich auf eine finanzielle Reorganisation der Gemeinden abzielt.

Puerto Ricos Eingabe bei Gericht ist das erste Mal, dass das Promesa-Gesetz in Anspruch genommen wird.

Wenn das Gerichtsverfahren gut läuft und Puerto Rico erlaubt wird, gewisse Verluste an Gläubiger abzuschreiben, könnte es der Neustart werden, den die Insel benötigt. Allerdings denken viele, dass ein Rettungspaket von den USA die Bevölkerung Puerto Ricos nur noch weiter unterjochen wird, wie die Times am vergangenen Mittwoch erläuterte:

„Auf der Insel wird Washington nicht als Helfer angesehen, sondern als ein unsympathischer Kolonialoberherr. Der Schritt in Richtung eines Konkurs-ähnlichen Verfahrens, unter einem US-Bundesrichter, verstärkte die Vorwürfe, dass Puerto Rico jegliche Kontrolle über seine eigene Zukunft verloren habe.“

Der Artikel weist auch auf den Präzedenzcharakter hin, den das Gerichtsverfahren vorgeben wird. Wenn es den Weg von Puerto Ricos Antrag geht, könnten finanziell angeschlagene US-Staaten und Städte wie Illinois und Philadelphia darin ein Modell zum Folgen sehen. Regierungsangestellte sollten die Angelegenheit jedenfalls weiter beobachten, da der Fall möglicherweise zeigt, wie schnell sich scheinbar gesicherte Renten tatsächlich ändern können.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonhq.com/puerto-rico-becomes-first-u-s-territory-declare-bankruptcy/

 


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Studie zeigt, dass Frauen, die Marihuana rauchen, einen höheren Intelligenzquotienten haben

in Gesundheit/Welt

Eine von ScienceDaily durchgeführte Studie scheint zu zeigen, was manche seit Jahren glauben, dass Marihuana nämlich das Kraut der Weisheit ist.

ScienceDaily berichtet, dass Forscher etwa 8.000 Frauen im Alter von 5 bis 30 Jahren nachgingen.

Sie testeten ihren IQ zweimal während der Kindheit – und im Alter 16 und 30 befragten sie sie, ob sie im letzten Jahr Marihuana benutzt hätten. Frauen, die hohe IQ’s im Alter von 5 Jahren hatten, wiesen eine um 50% höhere Wahrscheinlichkeit auf als andere Frauen, im Alter von 30 Jahren Marihuana zu benutzen.

Die Autoren der Studie waren sich nicht sicher, weshalb Frauen mit hohen IQ’s eher „high“ werden. Sie zitierten frühere Untersuchungen, die zeigten, dass intelligente Menschen „offen für Erfahrungen sind und sich für Neues und Anregung begeistern“.

Sie stellten auch fest, dass Kinder mit hohen IQs sich eher in der Schule langweilen oder gemobbt werden, „was beides die Anfälligkeit für die Verwendung von Drogen als eine Verdrängungsstrategie erhöhen könnte.“

Wir sollten bedenken, dass der Intelligenzquotient als Maßstab der Intelligenz nicht unumstritten ist, ebenso wie die Idee, dass man Intelligenz überhaupt messen kann.

Trotzdem scheint ein gutes Abschneiden bei einem IQ-Test damit zu tun zu haben, dass der Betreffende im späteren Leben mit höherer Wahrscheinlichkeit rauchen wird.

Das Kind hinten im Klassenzimmer würde wahrscheinlich sagen, dass der Grund dafür ist, dass intelligente Menschen das „Elend“ erkennen, welches dem menschlichen Leben innewohnt und sich solchermaßen „gezwungen“ sehen, etwas zu tun, um ihm zu entkommen. Sein glücklicherer Freund in dem schrecklichen T-Shirt würde vielleicht sagen, sie wollten einfach nur ihren Geist erweitern, Kumpel.

Aber du solltest das Mädchen mit dem lila Haar und den grell-lackierten Fingernägeln fragen, das manchmal mit ihnen hinter dem Musiksaal raucht, warum Mädchen mit hohem IQ besonders anfällig für Marihuana sind.

Intelligente Kinder neigen häufiger dazu, „Gras“ zu rauchen (Video)

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonhq.com/study-shows-females-smoke-marijuana-higher-iqs-dont/

 

 

Verwandter Artikel:

Sir Patrick Stewart verrät, dass er täglich Marihuana konsumiert, um Arthritis-Schmerzen zu reduzieren

http://derwaechter.net/sir-patrick-stewart-verrat-dass-er-taglich-marihuana-konsumiert-um-arthritis-schmerzen-zu-reduzieren

 

 


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Diese Inseln haben soeben westliches ungesundes Essen verboten, um die Gesundheit zu fördern

in Gesundheit/Welt

In lokalen Touristen-Hotspots auf einigen Südpazifik-Inseln werden Pizza, Hot Dogs, Hamburger und zuckerhaltige Süßigkeiten in Plastikfolie – typisch westliches Junk-Food – nicht mehr länger serviert, um gesündere Essgewohnheiten bei den Einheimischen zu fördern. Die Regierung hofft, dass das Verbot von Junk-Food Menschen auch dazu bewegen wird, die lokale Landwirtschaft zu unterstützen und damit aufzuhören, die Kassen amerikanischer Junk-Food-Unternehmen zu füllen.

Torba in Vanuata (verteilt über 13 Inseln) hat eine Bevölkerung von etwa 10.000 Menschen, von denen viele Bauern sind, aber Touristenorte haben bislang Einheimischen und Reisegästen in der Gegend Fertigprodukte angeboten, anstelle von örtlich angebautem Obst und Gemüse. Die Fettleibigkeits-Raten waren auf den pazifischen Inseln extrem stark angestiegen und verursachten eine zusätzliche finanzielle Belastung.

Um diesen Effekt zu bekämpfen, werden jetzt sowohl in Touristenbungalows als auch in der Stadt frische Limetten und Kokosnüsse, Meeresfrüchte und andere lokale gesunde Köstlichkeiten serviert.

„Wir wollen jegliches Junk-Food aus unserer Provinz verbannen“, sagte Luke Dini, ein Stadtrat.

Die Provinz bekommt nur etwa 1.000 Touristen pro Jahr, meistens Europäer, aber deren aktuellen Nahrungsvorlieben ruinieren die Gesundheit vor Ort. Vanuata ist nur ein Bereich im Pazifik, der betroffen ist. Es gibt etwa 10 Millionen Menschen im ganzen Pazifik, und die Erkrankungsraten von Diabetes und Fettleibigkeit werden allmählich absurd hoch. Die Regionen kann sich einfach keine Dialysemaschinen und andere Behandlungen für die wachsende Epidemie leisten.

„Stellen Sie sich zum Vergleich nur einmal vor, wenn 75 Millionen Amerikaner Diabetes hätten – das ist im Verhältnis das Ausmaß der Epidemie, über die wir in Vanuatu sprechen“, kommentierte Roger Magnusson, ein Professor für Gesundheitsrecht und Governance an der Sydney Law School in Australien.

Experten weisen darauf hin, dass die steigenden Fettleibigkeits-Level auf den pazifischen Inseln in erster Linie auf eine Verschiebung weg von der Kultur der landestypischen Ernährung von Wurzelgemüsen zurückzuführen sind, und stattdessen hin zu zuckerhaltigen kalorienreichen Lebensmitteln. Dies ist noch in fast jeder Kultur passiert, die sich in Richtung der amerikanischen Essgewohnheiten verschiebt. Selbst an Orten, an denen die Menschen oft über 100 Jahre leben, sterben Menschen der jüngeren Generationen – die sich eher wie Amerikaner ernähren –  jünger und werden früher krank.

Es ist den amerikanischen Ureinwohnern passiert, Stämmen in Mittel- und Südamerika, und fast überall auf der Welt, wo die Menschen damit anfingen, „unglückliche Mahlzeiten“ anstatt ihre heimische Küche zu sich zu nehmen.

Die Menschen der Pazifikregion essen traditionell insbesondere:

  • Wurzelgemüse und Knollen, wie z.B. Taro (auch bekannt als Cocoyam) und Süßkartoffeln – alle unglaublich gesund und voller Faserstoffe, Vitamine und Mineralien
  • Kokosnüsse – ein unglaubliches, supergesundes Essen
  • Zitrusfrüchte – eine gute Quelle an Vitamin C und anderen Vitaminen
  • Meeresfrüchte – eine Quelle von Omega 3s und anderen Nährstoffen
  • Algen – ein weiteres super Lebensmittel, das dafür bekannt ist, Krebs zu verhindern und die Schilddrüsenfunktion zu regulieren
  • eine Reihe von grünen Blättern – wichtig wegen der vielen Phytonährstoffe, die sie enthalten, sowie Fasern, die ein gutes Sättigungsgefühl verleihen.

Lassen Sie uns hoffen, dass das neue Junk-Food-Verbot den Menschen helfen wird, zu einer nicht-westlichen Ernährungsweise zurückzukehren und ihre Gesundheit wiederzuerlangen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonhq.com/islands-just-banned-western-junk-food-promote-health/


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Edward Snowden entwickelt Handy-Tasche, welche den Benutzer alarmiert, wenn seine Datensicherheit gefährdet ist

in Onlinewelt/Welt

Machen Sie sich auch Sorgen über Ihre Handy-Privatsphäre? Edward Snowden hat die Lösung für Sie.

Der ehemalige Auftragnehmer der Nationalen Sicherheitsbehörde der Vereinigten Staaten und Hinweisgeber Edward Snowden hat ein Handy-Gehäuse entworfen, das seinem Besitzer anzeigen kann, ob sein Telefonsoeben gehackt wird oder nicht.

Das Gehäuse wurde entwickelt, um Aktivisten, Journalisten, Informanten und Menschen mit ähnlichen Aktivitäten zu schützen. Das einzigartige Gehäuse überwacht Chips im Smartphone des Benutzers und warnt den Benutzer, wenn das Telefon Daten ohne seine Zustimmung sendet.

Bildquelle: Snowdens Blog – Bild vom FE1, FE2 Datenübertragungssonden-Experiment. Testpunkte auf der Rückseite der Platine sind zwecks einfacher Untersuchung mit der Oberseite verdrahtet.

Bislang sind solche Gehäuse nur für eine begrenzte Anzahl von Handysmodellen entworfen worden, jedoch könnten in der Zukunft viele weitere folgen.

Laut einem Co-Post in einem Blog sagte Edward Snowden, dass Handys, Tablet-PC’s und alles, was mit dem Internet verbunden ist, gegen den Benutzer verwendet werden könnten. Snowden erklärt, dass tragbare Technologien eingesetzt werden können, um den Benutzer zu verfolgen.

Bildquelle: Snowden’s Blog – das GPS Synchronisierungs-Experiment mit der Rückseite des UART. Ein paar Drähte führen heraus, um WLAN_PERST und leistungsbezogene Signale zur Überwachung herauszulösen.

Snowden schrieb weiter, dass viele private Organisationen und Regierungsorganisationen wie etwa in den USA der Geheimdienst CIA und die Nationale Sicherheitsbehörde – und sogar die vergleichsweise niederrangigen Strafverfolgungsbehörden wie die Polizei – diese Geräte erfassen und den Nutzer jederzeit aufspüren können.

Darüber hinaus unterstreicht der Blog, dass selbst ein normaler Mensch, der keinerlei Verbindung zu solchen Aktivitäten hat, zur Zielscheibe werden kann. Er erklärte, dass Hacker Benutzer leicht attackieren und ihre Smartphones für bösartige Aktivitäten nutzen können.

Bildquelle: Snowden’s Blog – Position der Apple Pay Antennenverbindung, in violetter Farbe hervorgehoben.

Um diese Aktivitäten zu bekämpfen, hat Snowden zusammen mit dem Co-Autor des Blogs, Andrew Huang, zudem eine einzigartige Hardware installiert, die in der Lage ist, die Funkkomponenten des Telefons wie den Wi-Fi-Receiver, Bluetooth und NFC (kabellose Nahbereichskommunikation) zu überwachen.

In Ihrem Blog heißt es: „Diese Arbeit zielt darauf ab, Journalisten die Möglichkeit zu geben, festzustellen, wenn ihre Smartphones ihren Standort verfolgen oder bekannt geben, wenn ihre Geräte im Flugzeugmodus sein sollen. Einem gehackten Telefon dabei zu vertrauen, in den Flugzeugmodus zu gehen, ist etwa so, wie wenn man es einer betrunkenen Person überließe, zu beurteilen, ob sie nüchtern genug ist, selbst Auto zu fahren. “

Das gegen Hacken geshützte Gehäuse wird ein kleines System mit einem Display enthalten, welches den Benutzer über die Funksignale des Telefons, GPS, Bluetooth und den NFC-Status informiert.

Informationen zu diesen Komponenten werden von dem Computer im Gehäuse gelesen. Er kann die Informationen lesen, indem ein Stecker verwendet wird, der in den SIM-Karten-Leseschlitz des Telefons gesteckt wird, während die SIM-Karte selbst in das Gehäue eingesetzt wird.

Darüber hinaus erklärten sie beide, dass die Ausstattung des Telefons mit einem dieser Gehäuse eine professionelle Hilfe erfordern wird, indes haben die Ingenieure, die an der Entwicklung des Gehäusess arbeiten, bereits erklärt, dass sie eine einfachere Lösung finden werden, die von jedermann angebracht werden kann.

Quelle: The Free Thought Project, Bekämpfung von rechtmäßigen Missbrauch der digitalen Überwachung

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  AnonHQ.com http://anonhq.com/edward-snowden-creates-an-anti-snooping-phone-case/


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Al-Qaida-Führer räumte soeben Verbindung zu den USA ein

in Geopolitik/Welt

Der Führer von al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) im Jemen, Qasim al-Rimi, hat zugegeben, dass seine Kämpfer neben jemenitischen Regierungskräften gekämpft haben, die derzeit von den USA und der Saudi-geführten Koalition unterstützt werden.

Wie von der Washington Post berichtet, betrachtet die amerikanische Regierung AQAP als den tödlichsten Ableger von al-Qaida. Al-Rimi ist häufig das Ziel von US-Luftangriffen, und eine enorme Summe ist für seine Gefangennahme ausgesetzt.

Wir kämpfen mit allen Muslimen im Jemen zusammen, mit verschiedenen islamischen Gruppen„, sagte er am vorigen Sonntag gegenüber AQAPs Medienoperation, al-Malahem, von einem nicht bekannten Ort im Jemen aus. Al-Rimi fügte desweiteren hinzu, dass seine Anhänger sich mit einer Reihe von Fraktionen zusammengetan hätten – einschließlich der ultrakonservativen Salafis, „der Muslimbruderschaft und auch unseren Brüdern unter den Söhnen der (sunnitischen) Stämme“ – gegen Jemens schiitische Rebellen, die als Houthis bekannt sind.

Aus der Washington Post:

„Al-Rimi hat nicht näher ausgeführt, was genau ’neben kämpfen‘ bedeutet, jedoch hat al-Qaida sich zu einem de-facto-Verbündeten der Regierung von Präsident Abed Rabbo Mansour Hadi und seinen Unterstützern Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten entwickelt, in einem zermürbenden Bürgerkrieg gegen die Houthis, der Verwüstung angerichtet und weit verbreitet Hunger verursacht hat, wobei seit Ende 2014 bereits mehr als 10.000 Menschen getötet worden sind.“

Eingeständnisse wie dieses lassen ernsthafte Zweifel an der Aufrichtigkeit des von Washington deklarierten Krieges gegen den Terror aufkommen, der anfangs erklärtermaßen auf al-Qaida abzielte, diejenige Terror-Gruppe, welche für die Anschläge des 11. September 2001 auf amerikanischem Boden verantwortlich war.

Doch für diejenigen, die in den vergangenen Jahren den Konflikt im Jemen verfolgt haben, kann das kaum überraschen. Die Saudi-geführte Koalition hat dem Jemen umfassendes Leid gebracht – und dabei eine umfangreiche Liste von Kriegsverbrechen begangen – mit dem Ziel, al-Qaida’s ausdrücklichen Erzfeind zu besiegen. Saudi-Arabien hat der Tatsache wenig Bedeutung beigemessen, dass AQAP und ISIS direkt an seiner Grenze sitzen.

Auch wenn Washington AQAP als den tödlichsten Ableger von al-Qaida ansieht, haben Washingtons Luftangriffe weit mehr Zivilisten als AQAP getötet. (Washington selbst ist tödlicher als der mörderischste Ableger von al-Qaida).

Dieses Verhaltensmuster, an der Seite von al-Qaida zu kämpfen, wenn es Amerikas verdrehten außenpolitischen Interessen passt, hat eine Reihe von Konflikten in die gesamte Region getragen. In Libyen wussten die USA im Jahre 2011 sehr wohl, dass sie im Begriff waren, für mit al-Qaida verbündete Rebellen Deckung aus der Luft zu verschaffen. Hillary Clinton’s durchgesickerte E-Mails sind ein Beweis für diese Tatsache. In Syrien ist al-Qaida (egal, wie oft sie umbenannt wird) eine der prominentesten Rebellengruppen im Land und erhält alle Arten von Unterstützung seitens der USA und ihrer Verbündeten, um die syrische Regierung zu stürzen.

Für einige wird die Nachricht, dass ein al-Qaida-Führer öffentlich erklärt, er habe an der Seite der USA gekämpft, indes ein unglaublicher Schock sein.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://www.trueactivist.com/al-qaeda-leader-just-admitted-to-being-aligned-with-the-u-s/

 

Verwandter Artikel:

Jemen: Warnungen vor Hungerkatastrophe „biblischen Ausmaßes“ durch Saudi-geführten Angriffskrieg

http://derwaechter.net/jemen-warnungen-vor-hungerkatastrophe-biblischen-ausmases-durch-saudi-gefuhrten-angriffskrieg

 


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