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Geopolitik

Iran stoppt US-Dollar: Wirtschaft wickelt Auslandshandel nur noch in Euro ab

in Geopolitik/Wirtschaft

Von rt.com

Der Iran hat am Mittwoch erklärt, sich vom Dollar zu lösen und den Außenhandel in Euro abzuwickeln. Laut dem iranischen Revolutionsführer instrumentalisieren ausländische Akteure den US-Dollar, um die Islamische Republik zu destabilisieren.

Laut der Nachrichtenagentur Reuters begrüßte der iranische Revolutionsführer Ali Chamenei die Entscheidung, den US-Dollar zu ersetzen. Für die „jüngsten Probleme des Iran auf dem Devisenmarkt“ machte er ausländische Mächte verantwortlich, die den Iran destabilisieren wollten. Chamenei wies die nationalen Geheimdienste des Iran an, die Verschwörungen gegen die Islamische Republik zu entschärfen, zitiert das Nachrichtenportal Middle East Monitor.

Der iranische Zentralbankgouverneur Valiollah Seif informierte vergangene Woche, dass Großajatollah Ali Chamenei seinen Vorschlag gutgeheißen habe, den US-Dollar im Außenhandel durch den Euro zu ersetzen. Seinen Angaben zufolge hat der „US-Dollar heute keinen Platz in den Transaktionen des Iran“ mehr.

Der Iran hat aufgrund jahrzehntelanger Wirtschaftssanktionen seinen Handel mit den USA auf ein Minimum reduziert. Wichtigster Handelspartner des Landes sind die Vereinigten Arabischen Emirate, auf die rund 24 Prozent aller iranischen Importe und Exporte entfallen. Knapp dahinter liegt China mit 22 Prozent, gefolgt von der Türkei, Indien und der EU, die jeweils rund sechs Prozent des iranischen Handels ausmachen.

Die iranische Führung droht seit längerem damit, den US-Dollar zugunsten alternativer Währungen abzuschaffen. Nach der Ernennung Donald Trumps zum US-Präsidenten und dessen Entscheidung, den Iran auf eine Liste von hauptsächlich muslimischen Ländern zu setzen, deren Bürgern die Einreise in die USA verboten ist, wird die iranische Finanzumstellung als Teherans Antwort gewertet.

Trump drohte überdies damit, das internationale Atomabkommen, das 2015 von den Weltmächten mit Teheran unterzeichnet wurde, einseitig zu beenden. Der nächste große Test für den Nuklear-Deal ist der 12. Mai, an dem Trump das Abkommen, das er als „den schlechtesten Deal aller Zeiten“ verspottete, erneut verlängern muss.

Die Umstellung auf den Euro im Außenhandel wird von den iranischen Behörden als logischer und notwendiger Schritt angesehen. Die Androhung weiterer US-Sanktionen hat den iranischen Devisenmarkt in den letzten Monaten destabilisiert. Bankgeschäfte mit dem US-Dollar werden für den Iran schwieriger. Washingtons Sanktionen hindern US-Banken daran, Geschäfte mit Teheran zu tätigen. Auch ausländische Firmen können Sanktionen ausgesetzt werden, falls sie Geschäfte mit dem Iran über den US-Dollar tätigen, selbst wenn es sich um Geschäfte ohne US-Beteiligung handelt.

Codex Humanus

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CNN präsentiert den Beweis für Assads Chemiewaffenangriff: Der Geruch an einem Rucksack

in Geopolitik/Medien

Von gegenfrage.com – Titelbild: Der Beweis auf CNN, Bild: Screenshot

Videoaufnahmen zeigen die CNN-Reporterin Arwa Damon, die überlebende Opfer des Chemiewaffenangriffs in Douma besucht. Diese erbringt den endgültigen Beweis für die Schuld Assads am angeblichen Chemiewaffenangriff: Sie riecht an einem Rucksack.

Möglicherweise muss man sich an dieser Stelle fragen, warum die Reporterin bereit ist, lebensgefährliche Substanzen aus einer Chemiewaffe einzuatmen. Sie sagt: „Es gibt da definitiv etwas, das beißend riecht“.

CNN selbst berichtete, dass wahrscheinlich Sarin bei dem Chemiewaffenangriff eingesetzt wurde. Sarin ist geruchlos. Egal, Beweis genug für die todesmutige CNN-Reporterin.

Reaktionen der CNN-Zuschauer

„Der Geruch ist immer noch stark, vielleicht handelt es sich dabei um die Sachen, die sie nicht waschen konnten“, erklärt sie. Auf Youtube fragten einige Zuschauer, warum Damon im Video versucht, Giftgas einzuatmen.

„Nimm noch einen Zug von diesem potenziell mit Chemikalien bedeckten Rucksack“, bemerkte einer der Kommentatoren. „Einen mit Sarin-Gas kontaminierten Rucksack in die Hand zu nehmen würde dich töten“, fügte ein anderer hinzu.,

„Stellen Sie sicher, dass einige der chemisch vergifteten Klamotten aufgehoben werden, falls CNN kommt und daran riechen möchte. Wir wollen ja nicht, dass die Leute auf die Idee kommen, dass das gesamte Ereignis ein großer Schwindel ist“, scherzte ein anderer.

Am Ende des Berichts äußert Damon, dass die Luftangriffe auf Syrien nicht ausreichen und weitere Interventionen notwendig seien. Sehen Sie sich den vollständigen, grotesken Bericht von CNN hier an.

Tschüss Bargeld, hallo Überwachungsstaat!

Die „Jamaika“-Koalition klaut jetzt nicht nur Ihr Vermögen, sondern beraubt Sie auch Ihrer Freiheit, Ihrer Privatsphäre und Ihrer Souveränität! Denn die Koalition feilt schon lange am Plan der Bargeldabschaffung. Ein Plan, der eine neue Art von Währung und Überwachungsmöglichkeiten mit sich bringt …

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„Giftgas in Duma“: Vermehrt Hinweise auf Inszenierung – Westen macht gegen OPCW-Untersuchung mobil

in Geopolitik

Von rt.com

Am Dienstag sind OPCW-Vertreter in der syrischen Stadt Duma eingetroffen, um Behauptungen über einen Giftgasangriff auf den Grund zugehen. Indes mehren sich Hinweise, dass der Vorfall inszeniert wurde. Der Westen zieht daher die OPCW-Ergebnisse bereits in Zweifel.

In der Nacht zum vergangen Samstag griff die Allianz aus Großbritannien, Frankreich und den USA mehrere Ziele in Syrien an. Ziel der Attacke sei es gewesen, ein angeblich existierendes Chemiewaffenprogramm auszuschalten. Laut Darstellung der beteiligten Länder sei dieses Ziel erfolgreich umgesetzt worden.

So sei eine Chemiewaffenfabrik in Damaskus zerstört worden. Tatsächlich handelte es sich bei der von der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) mehrfach kontrollierten Einrichtung laut deren Mitarbeitern um eine zivile Forschungseinrichtung. Die OPCW hatte dies erst in ihrem jüngsten Bericht vom März bestätigt.

Vorwand für den Militärschlag war ein angeblicher Chemiewaffeneinsatz vom 7. April in Duma bei Damaskus, bei dem laut islamistischen Aufständischen Dutzende Zivilisten getötet wurden. Der Westen macht die syrische Regierung von Präsident Baschar al-Assad dafür verantwortlich.

Am Tag des Angriffs waren OPCW-Ermittler in Syrien eingetroffen, um den Vorfall zu überprüfen. Planmäßig sollten sie am Mittwoch ihre Arbeit vor Ort in Duma aufnehmen. Für die zeitliche Verzögerung zwischen ihrem Eintreffen in Syrien und der Arbeitsaufnahme in Duma macht der Westen Moskau verantwortlich.

„Zum heutigen Zeitpunkt verweigern Russland und Syrien den Kontrolleuren immer noch den Zugang zum Ort des Angriffs“, heißt es in einer Erklärung des französischen Außenministeriums vom Dienstag. Demnach sei es zwingend notwendig, dass die internationalen Prüfer vor Ort forschen könnten.

An der Erklärung des Außenministeriums sind zwei Dinge bemerkenswert. Zum einen der Einlass, dass eine Überprüfung vor Ort „zwingend notwendig“ sei. Wenn dies der Haltung von Paris entspricht, warum hat Frankreich dann Syrien nach dem Motto „erst schießen, dann aufklären“ angegriffen, ohne ein Untersuchungsergebnis abzuwarten? Und warum ist eine Untersuchung überhaupt noch zwingend notwendig, wo Paris doch behauptet, über Beweise für die Verantwortung der syrischen Armee für den Giftgaseinsatz zu verfügen?

Mehr zum Thema – Theresa Mays Bauchgefühl besser als jeder Beweis

Zum anderen ist es allein dem Drängen Moskaus und der syrischen Regierung zu verdanken, dass die OPCW überhaupt Ermittler nach Syrien zur Untersuchung des Vorfalls entsandte, wie aus einer Erklärung der Organisation hervorgeht.

Russlands OPCW-Vertreter Alexander Schulgin erklärte zu dem Vorwurf, die Arbeit der Ermittler zu behindern:

Diese Behauptung, dass Russland die Ankunft der OPCW-Experten verhindere, ist eine eklatante Lüge. Wissen Sie, Russland und Syrien haben gemeinsam dem technischen Sekretär vorgeschlagen, sofort ein Expertenteam nach Ghuta zu schicken, um festzustellen, was dort passiert ist. […] Und als die Experten der OPCW ihre Vorbereitungsarbeiten in Beirut durchführten und am nächsten Tag nach Damaskus und nach Duma aufbrachen, führten unsere amerikanischen Partner, ohne mit der Wimper zu zucken, diesen Angriff durch. Stellen wir uns also die Frage, wer den internationalen Experten bei der Aufnahme ihrer Arbeit im Wege steht und wer ihnen hilft. Ich denke, die Antwort ist klar: Es sind die Amerikaner, die Briten und die Franzosen, die ihnen im Weg stehen.

Kurz nach der Russland belastenden Erklärung des französischen Außenministeriums trafen die OPCW-Ermittler am Dienstagnachmittag – und damit einen Tag früher als erwartet – in Duma ein.

Hinweise auf Inszenierung verdichten sich

Währenddessen verdichten sich die Hinweise, dass es sich bei dem mutmaßlichen Giftgaseinsatz in Duma wie von Moskau vermutet um eine Inszenierung handelt. Denn nach der Einnahme der Stadt durch die syrische Armee können sich dort nun auch westliche Reporter frei bewegen. Darunter der renommierte britische Journalist Robert Fisk, dessen Erfahrungsbericht aus Duma vom Independent veröffentlicht wurde.

Fisk sprach mit dem leitenden Arzt der örtlichen Klinik, die sich im Untergrund in einem weit verzweigten Netz von Tunneln und Räumen befindet, wo sich in den vergangenen Jahren ein Großteil des Alltags der Menschen abgespielt hat. Dr. Assim Rahaibani schilderte die Ereignisse aus der Nacht des angeblichen Chemiewaffenangriffs.

Ich war in dieser Nacht mit meiner Familie im Keller meines Hauses, 300 Meter von hier [dem Krankenhaus] entfernt, aber alle Ärzte wissen, was passiert ist. Es gab heftigen Beschuss [durch die Regierungsarmee], und Flugzeuge waren in der Nacht ständig über Duma – aber in dieser Nacht war es windig, und riesige Staubwolken [durch Explosionen] drangen in die Keller und unteren Stockwerke ein, wo die Menschen lebten. Die Menschen trafen dann hier ein und litten unter Hypoxie, Sauerstoffmangel. Dann schrie jemand an der Tür, ein ‚Weißhelm‘, ‚Gas!‘, und Panik breitete sich aus. Die Menschen begannen, sich mit Wasser abzuspritzen. Ja, das Video wurde hier gedreht, es ist echt, aber was Sie sehen, sind Menschen, die an Hypoxie leiden – nicht an einer Gasvergiftung.

Dr. Rahaibani bezog sich dabei auf von den Weißhelmen veröffentlichte Videoaufnahmen, die den Einsatz von Giftgas beweisen sollten. Westliche Regierungen verweisen immer wieder auf die von ihnen finanzierten Weißhelme als Kronzeugen in ihrer Anklage gegen Damaskus, Giftgas gegen die eigene Bevölkerung einzusetzen. So auch im Fall des mutmaßlichen Giftgasangriffs in Duma.

Codex Humanus

Laut Fisk dokumentierten die Weißhelme dort einmal mehr ihre Nähe zu Dschihadisten, indem sie sich kollektiv mit ihnen in den von der Regierung im Rahmen eines Evakuierungsabkommens bereitgestellten Bussen nach Idlib abtransportieren ließen. Die Provinz wird weitgehend von al-Qaida kontrolliert.

Mehr zum Thema – Syrien: Al-Qaida-Chef lobt Weißhelme als „verborgene Soldaten der Revolution“

In der verwaisten Zentrale der Weißhelme in Duma habe er nur militärische Tarnuniformen, Betten und medizinisches Material vorgefunden, berichtet Fisk, der offenbar keine Zeugen für einen Chemiewaffeneinsatz gefunden hat.

Ebenso erging es dem Reporter Pearson Sharp von One America News Network. Auch er sprach nach eigenen Angaben mit Ärzten, Beamten und vielen Zivilisten. Mitarbeiter des Krankenhauses, die zum Zeitpunkt der angeblichen Giftgasattacke im Dienst waren, hätten ihm einen Chemiewaffeneinsatz nicht bestätigen können, so Sharp.

Zuvor schon hatten russische Vertreter dem Krankenhaus in Duma einen Besuch abgestattet. In einer Presserklärung heißt es:

Die Militärärzte des Zentrums für die Versöhnung der Konfliktparteien haben die medizinische Einrichtung der Stadt besucht. Bei den dort behandelten Patienten wurden keine Anzeichen einer chemischen Vergiftung beziehungsweise einer Einwirkung giftiger Substanzen festgestellt. Das Ganze beweist ein weiteres Mal, dass in der syrischen Stadt Duma keine Chemiewaffen eingesetzt wurden, wie die ‚Weißhelme‘ behauptet haben.

Am Freitag präsentierte das russische Verteidigungsministerium dann ein Video mit zwei Augenzeugen, deren Aussagen sich mit den Angaben des von Robert Fisk zitierten Arztes Rahaibani decken.

Tags zuvor musste US-Verteidigungsminister James Mattis vor dem US-Kongress einräumen, dass die USA über keinen „tatsächlichen Beweis“ für eine Täterschaft des syrischen Militärs verfügten.

Kriegsallianz macht bereits gegen OPCW-Untersuchungsergebnisse Stimmung

Sollten die OPCW-Ermittler die Berichte der Reporter vor Ort bestätigen, wonach es keinen Chemiewaffenangriff in Duma gegeben hat, würden nicht nur die drei Staaten brüskiert, die Syrien aufgrund eines von Islamisten fingierten Giftgaseinsatzes angegriffen haben. Auch deren Unterstützer verlören an Glaubwürdigkeit, die wie Deutschland, die NATO und die EU die völkerrechtswidrigen Militärschläge begrüßten.

Vorsorglich ziehen Vertreter der Kriegsallianz daher die Ergebnisse einer OPCW-Untersuchung bereits in Zweifel. So erklärte der OPCW-Gesandte der USA, Kenneth Ward:

Unserem Verständnis nach haben die Russen den Angriffsort besucht. Wir sind besorgt, dass sie dort mit der Absicht herumgepfuscht [„tampered“] haben, um die Bemühungen der OPCW-Mission zu vereiteln, eine effektive Untersuchung durchzuführen.

Ähnlich lautete die Stellungnahme des französischen Außenministeriums:

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Beweise und entscheidende Elemente von diesem Ort verschwinden, der übrigens vollständig von den russischen und syrischen Streitkräften kontrolliert wird.

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ZDF, n-tv, AFP: Auch im Mainstream wächst der Zweifel an Giftgaseinsatz in Duma

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ZDF, n-tv, AFP: Auch im Mainstream wächst der Zweifel an Giftgaseinsatz in Duma

in Geopolitik

Von rt.com

Wurde in Duma Giftgas eingesetzt? Und wenn ja, wer war dafür verantwortlich? Mit solchen Fragen hielt sich der Westen nicht lange auf. Er wusste sofort: Damaskus ist schuld. Doch selbst in Mainstream-Medien wachsen die Zweifel an dieser einfachen Deutung.

Nachdem sie selbst mit Augenzeugen vor Ort sprechen konnten, wachsen selbst in den Mainstream-Medien die Zweifel an der Darstellung westlicher Regierungen, laut der die syrische Armee am 7. April Giftgas in der Stadt Duma bei Damaskus eingesetzt hatte. Nach Angaben islamistischer Aufständischer wurden dabei Dutzende Zivilisten getötet.

Der mutmaßliche Chemiewaffeneinsatz diente den USA, Frankreich und Großbritannien als Begründung für Militärschläge, die sie in der Nacht zum vergangenen Samstag gegen mehrere Ziele in Syrien ausführten. Ziel der Attacke sei es gewesen, ein angeblich existierendes Chemiewaffenprogramm auszuschalten. Die EU und die NATO begrüßten den nach weit verbreiteter Auffassung völkerrechtswidrigen Angriff.

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„Keine Giftgasattacke“ – Aussagen des medizinischen Personals

Es sind vor allem die Aussagen des medizinischen Personals im örtlichen Krankenhaus von Duma, die im Widerspruch zum westlichen Narrativ stehen. Bei der Klinik handelt es sich um ein Provisorium, errichtet im Untergrund der Stadt. Sowohl Agence France-Presse (AFP), die drittgrößte Nachrichtenagentur der Welt, als auch die britische Zeitung Independent beschäftigten sich in Beiträgen mit der Frage, ob Chlorgas oder eine andere Chemikalie gegen die Einwohner Dumas in der Region Ost-Ghuta eingesetzt wurde.

In einem französischsprachigen Videobericht sprach AFP mit Marwan Jaber, einem Medizinstudenten, der die Folgen des angeblichen Angriffs in der örtlichen Klinik miterlebte.

Einige der Opfer litten an Asthma und Lungenentzündungen. Sie wurden routinemäßig behandelt und einige wurden sogar nach Hause geschickt. Sie zeigten keine Symptome eines chemischen Angriffs. Aber einige Ausländer traten ein, während wir uns mitten im Chaos befanden, und bespritzten die Leute mit Wasser, und einige von ihnen filmten es sogar“, so Jaber.

Jabers Aussage stimmt mit der des leitenden Arztes der Klinik überein. Dr. Assim Rahaibani sagte gegenüber dem Journalisten Robert Fisk vom Independent, er sei zu diesem Zeitpunkt zwar nicht in der Klinik gewesen, doch „alle Ärzte“, mit denen er zusammenarbeite, wüssten, „was passiert ist“.

Augenzeugen: Atemprobleme nicht durch Giftgas verursacht

Laut Rahaibani seien Staubwolken, die durch Explosionen infolge Beschusses durch die Armee entstanden sind, in Kellerräume vorgedrungen, in die sich die Menschen zu ihrem Schutz zurückgezogen hatten. Er beschreibt die Situation folgendermaßen:

Die Menschen trafen dann hier ein und litten unter Hypoxie, Sauerstoffmangel. Dann schrie jemand an der Tür, ein ‚Weißhelm‘, ‚Gas!‘ und Panik breitete sich aus. Die Menschen begannen, sich gegenseitig mit Wasser abzuspritzen. Ja, das Video wurde hier gedreht, es ist echt, aber was Sie sehen, sind Menschen, die an Hypoxie leiden – nicht an einer Gasvergiftung.

In seinem Artikel schildert Fisk, wie die Einheimischen, mit denen er sprach, den Berichten über einen Giftgasangriff „keinen Glauben schenken“. Laut diesen seien die Geschichten über die chemischen Gräueltaten von Präsident Bashar al-Assad von bewaffneten islamistischen Gruppen verbreitet worden, die selbst tausende Menschen in Ghuta inhaftiert und versklavt hätten, bevor die Region im April von der Armee befreit wurde.

Einem Bericht des deutschen Senders n-tv zufolge ist unklar, ob der Angriff überhaupt stattgefunden hat. Denn die meisten Einheimischen hätten dem Sender vor laufender Kamera gesagt, dass sie überhaupt keine Chemikalien gerochen haben. Ein Bewohner berichtete hingegen, er erinnere sich an einen „seltsamen Geruch“ und habe dann ein Glas Wasser zu sich genommen, woraufhin es ihm wieder besser gegangen sei. Laut einem anderen Mann, der sein Gesicht nicht zeigen wollte, habe es jedoch einen „Geruch von Chlor“ gegeben.

 

Demgegenüber bekräftigte Marwan Jaber gegenüber dem Sender: „Am Samstag vor einer Woche haben wir Patienten mit Atemproblemen behandelt, aber Chlor- oder Gasvergiftungen? – Nein, das sind andere Symptome.“

Auch in einem Beitrag des ZDF-heute journal vom Mittwoch wurden Zweifel an der westlichen Darstellung laut:

In der jetzt von Assad und russischen Truppen kontrollierten Rebellenhochburg sollen russische Spezialisten ein Labor der Rebellen für chemische Waffen entdeckt haben. Diese Behälter seien mit entsprechenden Chemikalien gefüllt. Aussagen eines Arztes einer nahen Klinik legen nahe, dass dort ein Angriff mit chemischen Kampfstoffen für Kameras inszeniert beziehungsweise vorgetäuscht worden sei.

„Nichts davon ist bisher unabhängig überprüft, aber das waren die Aussagen der Gegenseite bisher ja auch nicht“, schließt Moderator Klaus Kleber den Beitrag ab.

Medizinstudenten: Wurden unwillentlich zu Komplizen einer Inszenierung

All diese Medienberichte decken sich mit den Aussagen zweier Männer, die in einem Video auftauchen, das von westlichen Regierungen und Medien als Beweis für eine Giftgasattacke herangezogen wird. Das Video wurde in jener örtlichen Klinik gedreht, in der die beiden Männer zum Zeitpunkt der angeblichen Attacke gearbeitet hatten. Es zeigt, wie sich die anwesenden Personen gegenseitig mit Wasser abspritzen. Im Gespräch mit russischen Militärvertretern sagten die beiden Männer, sie seien unwillentlich zu Komplizen einer Giftgas-Inszenierung geworden.

Wir haben gearbeitet und nicht darauf geachtet, wer uns gefilmt hat. Sie filmten uns, und dann kam ein Mann herein und fing an zu schreien, dass dies ein chemischer Angriff sei. […] Die Leute bekamen Angst und begannen, sich gegenseitig mit Wasser zu besprühen und Asthmasprays zu inhalieren. Die Ärzte sagten uns, dass es keine chemische Vergiftung gab“, so der erste Augenzeuge.

Auch der zweite Zeuge, der Medizinstudent Halil Aschsich, sprach davon, dass sich Menschen aufgrund von Atemproblemen in die Notaufnahme begeben hätten, die durch Rauch ausgelöst worden seien. Dann sei ein Fremder hereingekommen und habe von einer Giftgasattacke gesprochen.

Die Leute bekamen Angst, die Angehörigen der Verletzten begossen einander mit Wasser. Andere Menschen, die medizinisch nicht ausgebildet waren, sprühten Kindern ein Mittel gegen Asthma in den Mund. Wir sahen keinen einzigen Patienten mit Anzeichen einer chemischen Vergiftung.

Ärzte und Mediziner, die vom russischen Zentrum für die Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien befragt wurden, bestätigten, dass es während des Zeitraums des angeblichen Gasangriffs keine Berichte über Patienten mit chemischen Vergiftungen in Duma gab. Kurz vor dem Angriff auf Syrien musste US-Verteidigungsminister James Mattis vor dem US-Kongress einräumen, dass die USA über keinen „tatsächlichen Beweis“ für eine Täterschaft des syrischen Militärs verfügten.

Vergangenen Samstag trafen Experten der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) in Syrien ein. Sie sollen den mutmaßlichen Giftgaseinsatz untersuchen. Am Dienstag konnten sie erstmals Duma besuchen.

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Israel bereitet sich auf angeblichen iranische Angriff vor – Teheran warnt USA vor zweitem Vietnam

in Geopolitik

Von rt.com

Israel rüstet sich für einen Vergeltungsangriff Irans. Teheran macht Israel für iranische Tote bei Luftangriffen in Syrien verantwortlich. Die IDF ist in höchster Alarmbereitschaft. Der iranische Parlamentssprecher erinnert derweil die USA an ihre Niederlage in Vietnam.

Die Feierlichkeiten zum israelischen Tag der Unabhängigkeit finden in diesem Jahr in einer höchst angespannten Atmosphäre statt. Die syrisch-israelische Grenze könnte bald zum Schauplatz von Zusammenstößen mit syrischen oder (pro)iranischen Einheiten werden. Die israelische Luftwaffe, die für den 19. April bereits auf dem Himmel über Tel Aviv-Jaffa übte, schreckte Anwohner auf. Sicherheitsbehörden veröffentlichten daraufhin eine Stellungnahme, um den Menschen die Sorge zu nehmen, es könnte sich dabei um den Kriegsbeginn gegen den Iran oder gegen die Hisbollah handeln.

New York Times: Hoher IDF-Repräsentant hat Angriff bei Homs bestätigt

Unter den vier getöteten Iranern, die bei dem jüngsten Luftschlag in der Nacht zum Montag nahe der Luftwaffenbasis T-4 im syrischen Homs ihr Leben ließen, war auch ein Oberst. Die Basis gilt als Schlüsselstellung der iranischen Revolutionsgarden. Mehrere Akteure vor Ort haben Israel der Urheberschaft des Angriffs beschuldigt, weder die IDF noch das Verteidigungsministerium in Jerusalem wollten diese Angaben bis dato jedoch bestätigen. Auf den seit 1967 großteils von Israel kontrollierten Golanhöhen hält sich die IDF unterdessen für mögliche Vergeltungsmaßnahmen der Iraner bereit. Diese könnten in Form von Raketen erfolgen, die im dortigen Niemandsland einschlagen, oder eines Schlages, der den Unabhängigkeitstag „Jom haAtzma’ut“ am 19. April stört.

Die New York Times zitierteinen hochrangigen IDF-Vertreter, der ausgesagt habe, dass Israel in der Tat für den Angriff auf die T-4 verantwortlich sei. Zuvor hatte Israel noch abgestritten, den Angriff ausgeführt zu haben. Der stellvertretende Chef der Hisbollah erwartet nun Vergeltungsmaßnahmen, die von den Iranern selbst ausgehen und nicht von der Hisbollah.

Codex Humanus

US-Präsident Donald Trump wurden Berichten zufolge im Vorfeld des militärischen Angriffs am Samstagmorgen auf Syrien verschiedene Optionen eines Militärschlags vorgelegt. Die extremste Variante beinhaltete auch den Angriff auf iranisches und russisches Militär. Sein Verteidigungsminister James Mattis riet ihm davon jedoch ab.

Am Samstagmorgen griffen die USA gemeinsam mit den Franzosen und Briten Ziele unweit der Hauptstadt Damaskus an, die vermeintliche Kapazitäten der Regierung Baschar al-Assads schwächen sollten, Chemiewaffen zu entwickeln. Theresa May erklärte, dass die Raketen eine nationale Angelegenheit gewesen seien, als Antwort auf den angeblichen Chemieangriff in Duma. Der Militärschlag fand statt, bevor OPCW-Experten in Syrien auf Einladung Assads nach Beweisen zu der angeblichen Attacke suchen konnten. Danach erklärte Trump die Mission seiner Streitkräfte für erfüllt.

Sorge vor Angriffen auf israelische Diplomaten 

Am Dienstag hielt der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu anlässlich einer Gedenkveranstaltung für getötete Mitarbeiter des Außenministerium eine Rede und widmete sich der Bedrohung Israels durch den Iran:

Die Kräfte der Dunkelheit und des Terrors denken, dass sie durch den Schlag gegen unsere Vertreter unser internationales Ansehen schädigen könnten. Aber das genaue Gegenteil ist eingetreten.

Der Terror des Iran habe mit der Einnahme der US-amerikanischen Botschaft 1979 begonnen und halte bis heute an. Die Iraner hielten sich dabei nicht an internationale Abmachungen, beispielsweise über die Immunität von Diplomaten. Die „Aggression der Terroristen“ werde man mit „Kraft und Nachdruck“ begegnen.

Erinnerungen an Vietnam 

Der iranische Parlamentssprecher Ali Laridschani weckte unterdessen bei einem Treffen mit dem vietnamesischen Außenminister Nguyen Puh Trong Erinnerungen an den Vietnam-Krieg:

Die Amerikaner haben aus der Vietnam-Kapagne gegen das Land nichts gelernt und machen mit ihren Handlungen genauso weiter. Heute haben wir andere Umstände in der Welt und keiner akzeptiert, schikaniert zu werden.

Die Bombardierungen Syriens hätten lediglich zum Ziel, den Terroristen die Möglichkeit zu geben, sich neu zu organisieren. Die Probleme Syriens, so Laridschani, lassen sich nicht durch Bombardierungen lösen: „Syrien will eine politische Lösung.“ Phu Trong sprach sich im Namen seines Landes gegen jede Form von Gewalt aus, welche die „Stille in egal welcher Region stört“.

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Trumps Stellungnahme zum Militärschlag gegen Syrien – Komplette deutsche Übersetzung

in Geopolitik

Von epochtimes.de

Freitag Abend hat Präsident Trump eine Stellungnahme zum Angriff auf Syrien abgegeben. Hintergrund ist der Einsatz von Giftgas in Syrien eine Woche zuvor. Hier lesen Sie das ganze Statement Trumps.

Präsident Donald Trump hat am Freitag Abend bekanntgegeben, dass die USA einen Angriff gegen das Assad Regime in Syrien ausgeführt haben. Dies geschah als Antwort auf den Einsatz von chemischen Waffen vonseiten der syrischen Regierung eine Woche zuvor, bei dem viele Einwohner in einer Stadt nahe Damaskus ihr Leben lassen mussten. Im Folgenden finden Sie den vollständigen Text der Ansprache von Präsident Trump:

„Meine amerikanischen Mitbürger, vor kurzem habe ich den US-Streitkräften befohlen, Präzisionsschläge auf Ziele durchzuführen, die mit den chemischen Waffen des syrischen Diktators Bashar al-Assad in Verbindung stehen. Eine gemeinsame Operation mit den Streitkräften Frankreichs und des Vereinigten Königreichs ist im Gange. Wir danken beiden.

Heute Abend möchte ich mit Ihnen darüber sprechen, warum wir diese Maßnahme ergriffen haben.

Vor einem Jahr startete Assad einen grausamen Angriff mit chemischen Waffen gegen sein eigenes unschuldiges Volk. Die Vereinigten Staaten reagierten mit 58 Raketenangriffen, die 20 Prozent der syrischen Luftwaffe zerstörten.

Am vergangenen Samstag setzte das Assad-Regime erneut chemische Waffen ein, um unschuldige Zivilisten abzuschlachten – diesmal in der Stadt Douma, nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus. Dieses Massaker war eine erhebliche Eskalation in einem Schema des Einsatzes chemischer Waffen durch dieses sehr schreckliche Regime.

Das Böse und der verabscheuungswürdige Angriff hinterließen Mütter und Väter, Säuglinge und Kinder, die sich vor Schmerz winden und nach Luft ringen. Das sind nicht die Taten eines Mannes, sondern Verbrechen eines Monsters.

Nach den Schrecken des Ersten Weltkriegs vor einem Jahrhundert schlossen sich zivilisierte Nationen zusammen, um chemische Kriegsführung zu verbieten. Chemische Waffen sind einzigartig gefährlich, nicht nur, weil sie grausames Leid verursachen, sondern auch, weil schon kleine Mengen weit reichende Verheerung entfesseln können.

Ziel unserer Aktionen heute Abend ist es, eine starke Abschreckung gegen die Herstellung, Verbreitung und den Einsatz chemischer Waffen zu schaffen. Diese Abschreckung ist ein wesentliches nationales Sicherheitsinteresse der Vereinigten Staaten.

Die kombinierte amerikanische, britische und französische Antwort auf diese Gräueltaten wird alle Mittel unserer nationalen Macht umfassen – militärische, wirtschaftliche und diplomatische. Wir sind bereit, diese Reaktion aufrechtzuerhalten, bis das syrische Regime die Verwendung verbotener chemischer Stoffe einstellt.

Ich habe heute Abend auch eine Botschaft an die beiden Regierungen, die für die Unterstützung, Ausrüstung und Finanzierung des kriminellen Assad-Regimes verantwortlich sind:

In den Iran und nach Russland frage ich: Welche Art von Nation will mit dem Massenmord an unschuldigen Männern, Frauen und Kindern in Verbindung gebracht werden?

Die Nationen der Welt können von ihren Freunden beurteilt werden. Keine Nation kann auf Dauer erfolgreich sein, wenn sie Schurkenstaaten, brutale Tyrannen und mörderische Diktatoren fördert.

Im Jahr 2013 versprachen Präsident Putin und seine Regierung der Welt, dass sie die Beseitigung der chemischen Waffen Syriens garantieren würden. Der jüngste Angriff von Assad – und die heutige Reaktion – sind die direkte Folge der Nichteinhaltung dieses Versprechens durch Russland.

Russland muss entscheiden, ob es diesen dunklen Weg weitergeht oder ob es sich mit zivilisierten Nationen als eine Kraft für Stabilität und Frieden zusammenschließt. Hoffentlich verstehen wir uns eines Tages mit Russland und vielleicht sogar mit dem Iran – aber vielleicht auch nicht.

Ich sage: Die Vereinigten Staaten haben viel zu bieten, mit der größten und mächtigsten Wirtschaft in der Geschichte der Welt.

In Syrien tun die Vereinigten Staaten – wobei nur eine kleine Truppe eingesetzt wird, um die Überreste von ISIS zu beseitigen – das Notwendige, um das amerikanische Volk zu schützen. Im letzten Jahr wurden fast 100 Prozent des Territoriums, das einst vom sogenannten IS-Kalifat in Syrien und im Irak kontrolliert wurde, befreit und beseitigt.

Die Vereinigten Staaten haben auch unsere Freundschaften im Nahen Osten wieder aufgebaut. Wir haben unsere Partner aufgefordert, mehr Verantwortung für die Sicherung ihrer Heimatregion zu übernehmen, einschließlich der Bereitstellung großer Geldbeträge für die Ressourcen, die Ausrüstung und alle Anti-IS-Bemühungen. Ein verstärktes Engagement unserer Freunde, darunter Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Ägypten und andere, kann sicherstellen, dass der Iran nicht von der Ausrottung des IS profitiert.

Amerika strebt unter keinen Umständen eine unbestimmte Präsenz in Syrien an. Während andere Nationen ihre Beiträge erhöhen, freuen wir uns auf den Tag, an dem wir unsere Krieger nach Hause bringen können. Und große Krieger sind sie.

Wenn wir uns in unserer sehr unruhigen Welt umsehen, haben die Amerikaner keine Illusionen. Wir können nicht die Welt vom Bösen säubern oder überall dort handeln, wo es Tyrannei gibt.

Keine Menge amerikanischen Blutes oder Schatzes kann dauerhaften Frieden und Sicherheit im Nahen Osten schaffen. Es ist ein unruhiger Ort. Wir werden versuchen, es besser zu machen, aber es ist ein unruhiger Ort.

Die Vereinigten Staaten werden ein Partner und ein Freund sein, aber das Schicksal der Region liegt in den Händen ihres eigenen Volkes.

Im letzten Jahrhundert haben wir direkt in die dunkelsten Stellen der menschlichen Seele geschaut. Wir sahen die Qualen, die entfesselt werden können und das Böse, das sich durchsetzen kann. Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs wurden mehr als eine Million Menschen durch chemische Waffen getötet oder verletzt. Wir wollen nicht, dass dieses schreckliche Gespenst zurückkehrt.

So haben heute die Nationen Großbritanniens, Frankreichs und der Vereinigten Staaten von Amerika ihre gerechte Macht gegen Barbarei und Brutalität eingesetzt.

Codex Humanus

Heute Abend bitte ich alle Amerikaner, ein Gebet für unsere edlen Krieger und unsere Verbündeten zu sprechen, während sie ihre Missionen erfüllen.

Wir beten, dass Gott den Leidenden in Syrien Trost spendet. Wir beten, dass Gott die ganze Region in eine Zukunft der Würde und des Friedens führt.

Und wir beten, dass Gott weiterhin über die Vereinigten Staaten von Amerika wacht und sie segnet.

Danke, und gute Nacht. Ich danke Ihnen.“

Hier das offizielle Video zu Trumps Statement:

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US-Raketenangriff als Ablenkungsmanöver: Ein Blick auf die Geschichte zeigt Parallelen auf

in Geopolitik

Von rt.com

US-Präsident Trump feierte den Raketenangriff in Syrien als „perfekt ausgeführt“, aber man könnte auch argumentieren, dass er stattdessen perfekt getimed war – und es hat schon einmal für ihn funktioniert. Immer wenn Trump Syrien bombt, klatscht das Establishment.

Vor einem Jahr haben die Medien Trump als „Russlands Marionette“ gebrandmarkt. Das Abschütteln eines Rufes erfordert drastische Maßnahmen, und 59 Tomahawk-Cruise-Missiles, die auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt abgefeuert wurden, haben genau das bewirkt. Doch das war nicht das einzige Mal in der Geschichte der USA.

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Türkisch-russische Beziehungen „sind zu stark“ – Frankreich kann daran nichts ändern

in Geopolitik

Von rt.com
 
Frankreich, die USA und Großbritannien hätten es nicht geschafft, mit der jüngsten Attacke auf Syrien einen Keil zwischen die Türkei und Russland zu treiben, sagten hochrangige türkische Beamte und widersprachen dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

Macron verteidigte am Sonntag seine Entscheidung, gemeinsam mit den USA und Großbritannien militärische Gewalt gegen Syrien einzusetzen. Der Vorwand für den Angriff am Freitagabend war die Behauptung, dass Damaskus eine Woche zuvor chemische Waffen gegen Zivilisten in Duma, einem Vorort von Damaskus, eingesetzt habe.

Neben Aussagen über den Verbleib von US-Soldaten in Syrien behauptete der französische Präsident unter anderem, die Operation hätte die Türkei und Russland auseinandergetrieben, die in Syrien und in anderen strategischen Fragen inzwischen eng miteinander zusammenarbeiten.

„Mit diesen Luftangriffen haben wir die Russen und die Türken voneinander getrennt. Die Türken verurteilten die chemischen Waffen“, führte Macron als Beweis für angebliche Spannungen im Gespräch mit dem Fernsehsender BFM an.

Das französische Staatsoberhaupt berücksichtigte nicht, dass die Türkei, Russland und der Iran an vorderster Front eines Prozesses zur Beendigung des siebenjährigen Krieges in Syrien stehen, der die Einrichtung von mehreren Waffenstillstandszonen beinhaltet. Diese Schritte haben die Verhandlungen zwischen verschiedenen syrischen Kriegsfraktionen gefördert und tragen zu einer umfassenderen Lösung des Konflikts unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen in Genf bei.

Macrons einseitige Behauptung wurde am Montag von hohen Beamten in der Türkei kritisiert, die sich nicht von der französischen Haltung vereinnahmen lassen wollen. Der stellvertretende Premierminister Bekir Bozdağ betonte, dass sich sein Land bei der jüngsten Eskalation in Syrien nicht auf eine Seite ziehen lasse.

Codex Humanus

„Die Syrien-Politik der Türkei besteht nicht darin, sich auf die Seite eines Landes oder gegen ein Land zu stellen. Es gibt keine Änderung der Politik der Türkei“, sagte Bozdağ während seines Arbeitsbesuchs in Katar.

Ähnliche Bemerkungen kamen von Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu, der sagte, die Beziehungen der Türkei zu Russland seien „zu stark“, als dass Macron das konstruktive Verhältnis zwischen Ankara und Moskau auseinanderbrechen könnte.

„Der französische Präsident sagte, dass die Türkei und Russland wegen der Luftangriffe voneinander getrennt worden seien. Das ist nicht wahr. Wir haben Meinungsverschiedenheiten, aber unsere Beziehungen zu Russland sind zu stark, als dass der französische Präsident uns voneinander trennen könnte“, versicherte er.

Der türkische Außenminister, der den NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Ankara willkommen hieß, sagte weiter, dass Ankara gute Beziehungen zu Moskau nicht als nachteilig für gute Beziehungen zur NATO, Paris oder Washington ansehe. „Ich würde vorschlagen, dass Macron in solchen Fragen ernster wird“, fügte Çavuşoğlu kritisch hinzu.

Auch die russische Regierung dementierte, dass sich die russisch-türkischen Beziehungen über Syrien am Scheideweg befänden.

„Die Unterschiede, die Moskau und Ankara in einigen Fragen haben, sind nicht geheim. Aber wir fahren fort, unsere Unterschiede zu diskutieren, und sie beeinflussen in keiner Weise unsere umfassende Zusammenarbeit und gemeinsamen Projekte in der Wirtschaft und anderen Bereichen“, erklärte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Montag.

Die Luftangriffe auf Ziele in Syrien, von denen die USA und ihre Verbündeten behaupteten, sie seien für die Herstellung und den Einsatz chemischer Waffen verwendet worden, wurden ohne ein UN-Mandat durchgeführt und waren damit völkerrechtswidrig. Russland und China, beide Mitglieder des UN-Sicherheitsrates, verurteilten die Operation.

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Sogar die AfD kritisiert die EU-Propaganda mit dem Steuergeld der Bürger

in Geopolitik/Politik

Von epochtimes.de
 
Die EU dürfe ab sofort – so haben es die Vertreter der Kartellparteien nach der Ungarn-Wahl im Eilverfahren beschlossen – sogenannte „zivilgesellschaftliche Organisationen“ unter dem Etikett der „politischen Bildung“ direkt finanziell unterstützen, kritisiert AfD-Politiker Jörg Meuthen.

„Die EU versucht nun mit allen – auch finanziellen – Mitteln, Stimmung für sich zu machen“, berichtet AfD-Parlamentsabgeordneter Jörg Meuthen aus Brüssel.

Sie dürfe nämlich ab sofort – so haben es die Vertreter der Kartellparteien nach der Ungarn-Wahl im Eilverfahren beschlossen – sogenannte „zivilgesellschaftliche Organisationen“ unter dem Etikett der „politischen Bildung“ direkt finanziell unterstützen, so der Politiker.

Im Klartext heiße das, so Meuthen weiter, dass mit dem Steuergeld des Bürgers all jene großzügig unterstützt würden, die der EU genehm erschienen – um denjenigen zu schaden, die der EU kritisch auf die Finger schauten.

Codex Humanus

Sehen Sie in seiner heutigen Videobotschaft, was er zu dieser absurden Form von zu erwartender EU-Propaganda zu sagen hat:

EU-Propaganda mit dem Steuergeld der Bürger!

Liebe Leser, die EU versucht nun mit allen – auch finanziellen – Mitteln, Stimmung für sich zu machen.Sie darf ab sofort nämlich – so haben es die Vertreter der Kartellparteien nach der Ungarn-Wahl im Eilverfahren beschlossen – sogenannte "zivilgesellschaftliche Organisationen" unter dem Etikett der "politischen Bildung" direkt finanziell unterstützen.Im Klartext heißt das: Mit IHREM Steuergeld, liebe Leser, sollen all jene großzügig unterstützt werden, die der EU genehm erscheinen – um denjenigen zu schaden, die der EU kritisch auf die Finger schauen.Sehen Sie in meiner heutigen Videobotschaft, was ich zu dieser absurden Form von zu erwartender EU-Propaganda zu sagen habe.Zeit, die EU in ihre Schranken zu verweisen. Zeit für die #AfD.

Gepostet von Prof. Dr. Jörg Meuthen am Freitag, 13. April 2018

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Kroatien: Faschisten huldigen öffentlich NS-Marionettenstaat – Zagreb und Brüssel schauen weg

in Geopolitik

Von rt.com – Titelbild: Kundgebung von Nationalisten in Split anlässlich des Gründungstages des „Unabhängigen Staates Kroatien“

Zum Jahrestag der Gründung des NS-Marionettenstaates marschierten in kroatischen Städten Rechtsextremisten auf. Die Verherrlichung der Ustascha zieht in der Gesellschaft immer breitere Kreise – ohne auf den Widerstand Zagrebs oder Brüssels zu stoßen.

von Marinko Učur

Am 10. April 1941 wurde Adolf Hitlers kroatischer Marionettenstaat, der Unabhängige Staat Kroatien (NDH) gegründet, der sich über den Großteil des heutigen kroatischen Territoriums sowie über Bosnien und Herzegowina und über andere Regionen des ehemaligen Jugoslawiens erstreckte. Er existierte genauso lange wie Hitlers Projekt der Unterwerfung Europas andauerte.

Ein Vermächtnis dieses Phantomstaates ist das Konzentrationslager Jasenovac, eine der größten Mordstätten des Zweiten Weltkriegs, in der 700.000 Serben, Juden und Roma bestialisch hingerichtet wurden.

Die Wiederkehr des faschistischen Erbes in Form der Wiederbelebung der Erinnerung an diese dunkle Seite der kroatischen Geschichte gewinnt jedes Jahr an diesem Datum eine neue Dimension. Dem jüngsten Mitgliedsstaat der EU und der NATO gelingt es nicht, sich von Gruppierungen zu distanzieren, die stolz auf ihr faschistisches Erbe sind und der Ustascha-Bewegung und ihrem einstigen Anführer, dem Kriegsverbrecher Ante Pavelić, öffentlich huldigen.

So geschehen in der Hauptstadt Zagreb und der Touristenmetropole Split, der zweitgrößten Stadt des Landes. Dort wurde der NDH-Gründungstag in aller Offenheit gefeiert und mit dem Ustascha-Gruß „Für die Heimat – Bereit!“ begangen, dem Pendant zum deutschen „Sieg Heil!“.

„Za dom spremni“ – „Für die Heimat – Bereit!“, heißt es auf der Fahne mit dem Symbol der paramilitärischen HOS-Miliz.

Die Gegner dieser Art öffentlicher Auftritte wirken schwach und nicht gerade überzeugend, und in der Regel haben sie nicht die Kraft, die nazistischen Demonstrationen der Neo-Ustascha zu verhindern. Brüssel reagiert auf diese nationalistischen Provokationen mit Milde oder überhaupt nicht.

Codex Humanus

Keine Vergangenheitsbewältigung in Kroatien

Auch die kroatischen Behörden bezeugen durch ihre milde Reaktion auf die nationalistischen Ausbrüche entweder ihre Hilflosigkeit oder mangelnde Bereitschaft, sich der Vergangenheit zu stellen. Wie könnte man das wilde Verhalten der Neo-Ustascha-Anhänger in Zagreb und Split anders erklären?

In den gleichen schwarzen Uniformen, in denen die Anhänger des Verbrechers Pavelić Völkermord und Massentötungen an der serbischen Bevölkerung in der damaligen NDH verübten, jubelten sie nun an der Adriaküste mit dem Ustascha-Gruß und zeigten damit deutlich, wessen geistige Erben sie sind.

Was der ehemalige deutsche Bundeskanzler Willy Brandt mit seinem Kniefall von Warschau erfolgreich geschafft hat, mag die Regierung in Zagreb, die den offenen Flirt mit den Überresten des Faschismus in diesem EU-Mitgliedstaat gewähren lässt, kaum zu erreichen. Kein Vertreter Kroatiens hat jemals in Empfindung von Reue niedergekniet und sich für die hunderttausenden Opfer entschuldigt, die im Lager Jasenovac bei der ethnischen Säuberung durch den sogenannten „Unabhängigen Staat Kroatien“, dem Marionettenregime des Dritten Reiches, hingerichtet wurden.

Die Nicht-Reaktion aus Brüssel verleiht denen, die die Verbrechen und Verbrecher des Zweiten Weltkriegs feiern, offensichtlich neuen Auftrieb. So werden in Kroatien nicht selten Straßennamen nach Kriegsverbrechern benannt, die Blut an ihren Händen haben. Und neue „patriotische“ Sänger, die wie Mark Perković von der Rockband Thompson die Ustascha verherrlichen, sind in der Regel beliebte Persönlichkeiten. Aufgrund ihrer Ustascha-Ikonographie und ihres Musikrepertoires ist es Thompson seit kurzem verboten, in einigen Ländern aufzutreten, darunter die Schweiz und Deutschland.

Wie es angesichts dieser Stimmungslage den wenigen Serben ergeht, die in Kroatien geblieben sind, nachdem sie als konstituierendes Volk aus der Verfassung ausgeschlossen wurden und der Großteil von ihnen im Rahmen „ethnischer Säuberungen“ aus dem Land getrieben wurden, bleibt noch zu spekulieren. Es ist kein Geheimnis, dass eine große Anzahl von Nichtkroaten aus Angst vor ihrer eigenen Sicherheit zum katholischen Glauben übertritt, um zu versuchen, ihr Eigentum zu behalten und um so etwas wie einen Bürgerstatus zu erlangen.

Und all dies geschieht in einem Land, das vor knapp fünf Jahren das 28. und bislang letzte Mitglied der EU wurde und angeblich alle Standards einer modernen demokratischen Gesellschaft erfüllt.

RT Deutsch bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

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