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Geopolitik

VIDEO: Afrikanische Migranten werden auf libyschen „Sklavenmärkten“ für 400 Dollar verkauft

in Geopolitik/Menschenrechte/Welt

Sklaverei hat eine lange Geschichte in Afrika. Ihr hässlicher Geist ist mit dem Sturz von Muammar Gaddafi nach Libyen zurückgekehrt, eine weitere Folge der NATO-Intervention in einer Nation, die einst den höchsten Lebensstandard auf dem afrikanischen Kontinent hatte.

„Ich bedauere das Verhalten der Araber … Sie brachten afrikanische Kinder nach Nordafrika, sie machten sie zu Sklaven, sie verkauften sie wie Tiere, und sie nahmen sie als Sklaven und handelten mit ihnen auf beschämende Weise. Ich bedauere es, und ich schäme mich dafür, wenn wir diese Praktiken wiederaufnehmen. Ich entschuldige mich dafür“  – Muammar Gaddafi beim seinerzeitigen Zweiten Afro-Arabischen Gipfeltreffen in Sirte, Libyen.

Während zahlreiche Berichte den Anstieg der Sklaverei in Libyen und die wachsende Rassentrennung zwischen Schwarzen und Arabischen Libyern bereits detailliert haben, scheint ein CNN einen Video-Beweis erlangt zu haben.

Afrikanische Migranten auf dem Weg nach Europa, die vor der Zerstörung in ihren Heimatländern fliehen, werden gefangen genommen und für nur 400 US-Dollar ro Person verkauft. Während CNNs Untersuchung dieser schrecklichen Situation an sich lobenswert ist, war es ironischerweise die eigene Berichterstattung (die ständig nach einer Rechtfertigung für eine NATO-Intervention suchte, während sie die Flammen des Bürgerkriegs aufheizte) im Vorfeld von Gaddafis Hinrichtung, die unabsichtlich genau die Bedingungen für die Sklaverei von Afrikanern im Land schuf.

Zum Beispiel sollen „afrikanische Söldner“ Berichten zufolge von Gaddafi angestellt sein, um seine Verteidigungsanlagen zu stützen, da seine lokalen Streitkräfte offenbar zur Rebellenallianz en masse übergelaufen seien – eine Tatsache, die von CNN niemals verifiziert wurde. Die Behauptung afrikanischer Söldnerschaft war ein weit verbreiteter Mythos, der unter der libyschen arabischen Bevölkerung verbreitet wurde, die Gaddafis Verlagerung vom Nahen Osten nach Afrika bereits übel nahm. Die Realität war, dass die große Mehrheit von Gaddafis Soldaten in der Gegend geboren worden war.

Libysche Rebellen benutzen diesen Mythos nur zu gern, um den Genozid und die Versklavung von schwarzen Libyern und afrikanischen Migranten zu legitimieren. Die Stadt Tawergha ist ein Beispiel dafür. Als eine der ersten Städte, die von libyschen Rebellen angegriffen wurden, war Tawergha früher von etwa 10.000 schwarzen Libyern bewohnt, die mittlerweile vollständig verschwunden sind.

Maximilian Forte, außerordentlicher Professor an der Concordia University in Montreal, Kanada,, veröffentlichte ein Buch, das detailliert die heuchlerische Rolle von Massendienorganisationen wie CNN bei der Propagierung fremdenfeindlicher Mythen spielten, die das Leben der eine Million in Libyen lebenden Schwarzen zerstören sollten.

Wenn es um Völkermord und Sklaverei geht, hätte CNN vielleicht besser vor dem Zusammenbruch von Libyen ermittelt anstatt erst danach… und dann es hätte keinen Grund gegeben, die Grausamkeiten anzuprangern, die nun in der elenden Gegenwartstattfinden.

Immerhin jedoch gilt: besser spät, als nie.

 

Verweise:

 

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Das letzte Land, das die USA von einem “bösen” Diktator “befreiten”, handelt nun offen mit Sklaven

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Heutige Sklaven-Märkte handeln mit Flüchtlingen in Libyen

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Die unvorstellbaren Grausamkeiten des Gaddafi an seinem Volk

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Die Sklaverei ist schlimmer als je zuvor – 50 Dollar „kaufen das Leben eines Kindes“

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Illuminati-Leak: Vollständige Liste der Namen von Geheimbund-Mitgliedern

in Geopolitik/Welt

Dieser Ex-Illuminati verbrachte über 47 Jahre in einer hochrangigen Position bei der Elite-Geheimgesellschaft.

Er sagt, er wolle alles über die Pläne der Gruppe offenbaren, nachdem es alles für ihn „nicht mehr zu ertragen“ gewesen sei.

Mitgliedschaft bei den Illuminaten, oder dem Komitee der 300, war seit jeher streng geheim, und obwohl es stets Vermutungen darüber gab, wer die Mitglieder sein könnten, ist dies das erste Mal, dass die vollständige Namensliste der Illuminati-Mitglieder von einem anonymen Insider öffentlich durchgesickert ist.

DIE BRITISCHE MONARCHIE UND DER AUSSCHUSS DER 300 (September 2016)

AKTUELLER MONARCH UND OBERSTER FÜHRER DER NEUEN WELTORDNUNG: Königin Elizabeth II

Abdullah II. von Jordanien

Kerry, John Forbes

Abramowitsch, Roman Arkadjewitsch

King, Mervyn

Ackermann, Josef

Kinnock, Glenys

Adeane, Edward

Kissinger, Henry

Agius, Marcus Ambrose Paul

Knight, Malcolm

Ahtisaari, Martti Oiva Kalevi

Koon, William H. II

Akerson, Daniel

Krugman, Paul

Albert II von Belgien

Kufuor, John

Alexander – Kronprinz von Jugoslawien

Lajolo, Giovanni

Alexandra (Prinzessin) – Die Ehrenwerte Lady Ogilvy

Lake, Anthony

Alphonse, Louis – Herzog von Anjou

Lambert, Richard

Amato, Giuliano

Lamy, Pascal

Anderson, Carl A.

Landau, Jean-Pierre

Andreotti, Giulio

Laurence, Timothy James Hamilton

Andrew (Prinz) – Herzog von York

Leigh-Pemberton, James

Anne – Königliche Prinzessin

Leka, Kronprinz von Albanien

Anstee, Nick

Leonard, Mark

Ash, Timothy Garton

Levene, Peter – Baron Levene von Portsoken

Astor, William Waldorf – 4. Viscount Astor

Leviev, Lev

August, Ernst – Prinz von Hannover

Levitt, Arthur

Aven, Pyotr

Levy, Michael – Baron Levy

Balkenende, Jan Peter

Liebermann, Joe

Ballmer, Steve

Livingston, Ian

Balls, Ed

Loong, Lee Hsien

Barroso, José Manuel

Lorenz (Prinz) von Belgien, Erzherzog von Österreich-Este

Beatrix (Königin)

Louis-Dreyfus, Gérard

Belka, Marek

Mabel (Prinzessin) von Oranien-Nassau

Bergsten, C. Fred

Mandelson, Peter Benjamin

Berlusconi, Silvio

Manning, Sir David Geoffrey

Bernake, Ben

Margherita – Erzherzogin von Österreich-Este

Bernhard (Prinz) von Lippe-Biesterfeld

Margrethe II von Dänemark

Bernstein, Nils

Martínez, Guillermo Ortiz

Berwick, Donald

Mashkevitch, Alexander

Bildt, Carl

Massimo, Stefano (Prinz) – Prinz von Roccasecca dei Volsci

Bischoff, Sir Winfried Franz Wilhen „Win“

McDonough, William Joseph

Blair, Tony

McLarty, Mack

Blankfein, Lloyd

Mersch, Yves

Blavatnik, Leonard

Michael (Prinz) von Kent

Bloomberg, Michael

Michael von Rumänien

Bolkestein, Frits

Miliband, David

Bolkiah, Hassanal

Miliband, Ed

Bonello, Michael C

Mittal, Lakshmi

Bonino, Emma

Moreno, Glen

Boren, David L.

Moritz – Fürst und Landgraf von Hessen-Kassel

Borwin – Herzog von Mecklenburg

Murdoch, Rupert

Bronfman, Charles Rosner

Napoléon, Charles

Bronfman, Edgar Jr.

Nasser, Jacques

Bruton, John

Niblett, Robin

Brzezinski, Zbigniew

Nichols, Vincent

Budenberg, Robin

Nicolás, Adolfo

Buffet, Warren

Noyer, Christian

Bush, Georg HW

Ofer, Sammy

Cameron, David William Donald

Ogilvy, David – 13. Earl of Airlie

Camilla – Herzogin von Cornwall

Ollila, Jorma Jaakko

Cardoso, Fernando Henrique

Oppenheimer, Nicky

Carington, Peter – 6. Baron Carrington

Osborne, George

Carlos – Herzog von Parma

Oudea, Frederic

Carlos, Juan – König von Spanien

Parker, Sir John

Carney, Mark J.

Patten, Chris

Carroll, Cynthia

Pébereau, Michel

Caruana, Jaime

Penny, Gareth

Castell, Sir William

Peres, Shimon

Chan, Anson

Philip (Prinz) – Herzog von Edinburgh

Chan, Margaret

Pio, Dom Duarte – Herzog von Braganza

Chan, Norman

Pölhl, Karl Otto

Charles, Prince of Wales

Powell, Colin

Chartres, Richard

Prochorow, Mikhail

Chiaie, Stefano Delle

Quaden, Guy Baron

Chipman, Dr. John

Rasmussen, Anders Fogh

Chodiew, Patoch

Ratzinger, Joseph Alois (Papst Benedikt XVI.)

Christoph, Prinz von Schleswig-Holstein

Reuben, David

Cicchitto, Fabrizzio

Reuben, Simon

Clark, Wesley Kanne Sr. (General)

Rhodes, William R. „Bill“

Clarke, Kenneth

Rice, Susan

Clegg, Nick

Richard (Prinz) – Herzog von Gloucester

Clinton, Bill

Rifkind, Sir Malcolm Leslie

Cohen, Abby Joseph

Ritblat, Sir John

Cohen, Ronald

Roach, Stephen S.

Cohn, Gary D.

Robinson, Mary

Colonna, Marcantonio (di Paliano) – Fürst und Herzog von Paliano

Rockefeller, David Jr.

Constantijn (Prinz) der Niederlande

Rockefeller, David sen.

Konstantin II von Griechenland

Rockefeller, Nicholas

Cooksey, David

Rodríguez, Javier Echevarría

Cowen, Brian

Rogoff, Kenneth Saul „Ken“

Craven, Sir John

Roth, Jean-Pierre

Crockett, Andrew

Rothschild, Jakob – 4. Baron Rothschild

Dadush, Uri

Rubenstein, David

D’Aloisio, Tony

Rubin, Robert

Darling, Alistair

Ruspoli, Francesco – 10. Prinz von Cerveteri

Davies, Sir Howard

Safra, Joseph

Davignon, Étienne

Safra, Moises

Davis, David

Sands, Peter A.

De Rothschild, Benjamin

Sarkozy, Nicolas

De Rothschild, David René James

Sassoon, Isaac SD

De Rothschild, Evelyn Robert

Sassoon, James Meyer – Baron Sassoon

De Rothschild, Leopold David

Sawers, Sir Robert John

Deiss, Joseph

Scardino, Marjorie

Deripaskas, Oleg

Schwab, Klaus

Dobson, Michael

Schwarzenberg, Karel

Draghi, Mario

Schwarzman, Stephen A.

Du Plessis, Jan

Shapiro, Sidney

Dudley, William C.

Sheinwald, Nigel

Duisenberg, Wim

Sigismund (Erzherzog) – Großherzog der Toskana

Edward (Prinz) – Herzog von Kent

Simeon von Sachsen-Coburg und Gotha

Edward (Der Prinz) – Graf von Wessex

Snowe, Olympia

Elkann, John

Sofía (Königin) von Spanien

Emanuele, Vittorio – Prinz von Neapel, Kronprinz von Italien

Soros, George

Fabrizio (Prinz) – Massimo-Brancaccio

Specter, Arlen

Feldstein, Martin Stuart „Marty“

Stern, Ernest

Festing, Matthew

Stevenson, Dennis – Baron Stevenson von Coddenham

Fillon, François

Steyer, Tom

Fischer, Heinz

Stiglitz, Joseph E.

Fischer, Joseph Martin

Strauss-Kahn, Dominique

Fischer, Stanley

Straw, Jack

FitzGerald, Niall

Sutherland, Peter

Franz, Herzog von Bayern

Tanner, Mary

Fridman, Mikhail

Tedeschi, Ettore Gotti

Friedrich, Georg – Prinz von Preußen

Thompson, Mark

Friso (Prinz) von Oranien-Nassau

Thomson, Dr. James A.

Gates, Bill

Tietmeyer, Hans

Geidt, Christopher

Trichet, Jean-Claude

Geithner, Timothy

Tucker, Paul

Gibson-Smith, Dr. Chris

Van Rompuy, Hermann

Gorbatschow, Mikhail

Vélez, Álvaro Uribe

Gore, Al

Verplaetse, Alfons Vicomte

Gotlieb, Allan

Villiger, Kaspar

Green, Stephen

Vladimirovna, Maria – Großherzogin von Russland

Greenspan, Alan

Volcker, Paul

Grosvenor, Gerald – 6. Herzog von Westminster

Von Habsburg, Otto

Gurría, José Ángel

Waddaulah, Hassanal Bolkiah Mu’izzaddin

Gustaf, Carl XVI. Von Schweden

Walker, Sir David Alan

Hague, William

Wallenberg, Jakob

Hampton, Sir Philip Roy

Walsh, John

Hans-Adam II – Fürst von Liechtenstein

Warburg, Max

Harald V von Norwegen

Weber, Axel Alfred

Harper, Stephen

Weill, Michael David

Heisbourg, François

Wellink, Nout

Henri – Großherzog von Luxemburg

Whitman, Marina von Neumann

Hildebrand, Philipp

Willem-Alexander – Prinz von Oranien

Hills, Carla Anderson

William (Prinz) von Wales

Holbrooke, Richard

Williams, Dr. Rowan

Honohan, Patrick

Williams, Shirley – Baroness Williams von Crosby

Howard, Alan

Wilson, David – Baron Wilson von Tillyorn

Ibragimov, Alijan

Wolfensohn, James David

Ingves, Stefan Nils Magnus

Wolin, Neal S.

Isaacson, Walter

Woolf, Harry – Baron Woolf

Jacobs, Kenneth M.

Woolsey, R. James jun.

Julius, DeAnne

Worcester, Sir Robert Milton

Juncker, Jean-Claude

Wu, Sarah

Kenen, Peter

Zoellick, Robert Bruce .

 

Verweise:

 

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Erdogan beruft Islamstaaten-Sondergipfel wegen Jerusalemkrise ein

in Geopolitik

Wegen der geplanten Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA will der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan einen Sondergipfel der Organisation für Islamische Kooperation (OIC) einberufen.
 
Das außerordentliche Spitzentreffen sei für Mittwoch kommender Woche in Istanbul geplant, sagte Erdogans Sprecher Ibrahim Kalin am Mittwoch in Ankara.

Ziel sei es, im Streit um die geplante Anerkennung Jerusalems durch die USA „ein gemeinsames Handeln und Koordination zwischen den islamischen Ländern zu gewährleisten“. Die Türkei hat derzeit die OIC-Präsidentschaft inne. Kalin warnte US-Präsident Donald Trump vor einem „schweren Fehler, der den ohnehin brüchigen Friedensprozess im Nahen Osten zerstören würde“. Eine solcher Schritt würde „neue Feindschaften und neue Spannungen“ in den Beziehungen zwischen der islamischen und der westlichen Welt verursachen. Erdogan hatte bereits am Dienstag einen OIC-Sondergipfel für den Fall angekündigt, dass die USA tatsächlich Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen sollten.

Der türkische Staatspräsident hatte gesagt: „Auf diesem Gipfel werden wir die gesamte islamische Welt in Bewegung setzen.“ Erdogan hatte zudem mit einem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Israel gedroht und an die Adresse des US-Präsidenten gesagt: „Herr Trump, Jerusalem ist die rote Linie der Muslime.“ (dpa)

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Russischer Kosmonaut an Bord der Internationalen Raumstation findet außerirdisches Leben – NASA schweigt

in Geopolitik/Welt

Laut der staatlichen russischen Nachrichtenagentur TASS behauptet ein russischer Kosmonaut an Bord der Internationalen Raumstation (ISS), außerirdische Bakterien entdeckt zu haben.

Anton Schkaplerow berichtete die Entdeckung, nachdem der während eines Weltraumspaziergangs an der Außenseite der Station Abstriche entnommen hatte, bei einer Praxis zum Sammeln von Proben, die als „Außenbordarbeit“ bekannt ist. Wenn bestätigt wird, dass die Bakterien nicht von dieser Erde stammen, wäre es eine der größten Entdeckungen in der Geschichte der Menschheit.

„Beim Entnehmen von Abstrichen sind Bakterien gefunden worden, die während des Starts des ISS-Moduls noch nicht dort gewesen sind“, berichtete Schkaplerow. „Daher sind sie von irgendwo her im Weltraum dortin geflogen und haben sich an der Außenhülle niedergelassen.“

Der Kosmonaut entnahm die Probe, indem er einen Baumwollball benutzte, als er die russischen Module der Raumstation während der Test- und Biorisiko-Projekte überwachte. Er sagt, die Bakterien seien entweder von einem unbedeutenden Abschnitt der Station oder an einer Stelle gesammelt worden, an der sich Treibstoffabsonderungen ansammeln.

„Und nun stellt sich heraus, dass diese Abstriche Bakterien enthüllen, die während des Starts des ISS-Moduls nicht vorhanden waren“, erzählte Schkaplerow gegenüber TASS. „Das bedeutet, sie sind aus dem Weltraum gekommen und haben sich an der äußeren Oberfläche niedergelassen. Sie werden bis jetzt untersucht, und es scheint, dass sie keine Gefahr darstellen.“

Die NASA hat die angebliche Entdeckung noch nicht kommentiert, aber es würde in eine allgemein akzeptierte Theorie passen, dass Weltraumstaub, der sich mit hoher Geschwindigkeit fortbewegt,  Mikroben von anderen Sonnensystemen mit sich führen kann. Manche Astrobiologen behaupten, dass alles Leben auf der Erde eigentlich anderswo in der Galaxie seinen Ursprung hat und durch einen Prozess namens Panspermie auf unseren Heimatplaneten gelangt ist.

Mittlerweile spitzt sich die Suche nach außerirdischem Leben immer mehr zu, indem Wissenschaftler Expeditionen zu Enceladus planen, einem kleinen Mond des Saturn, unter dessen Eisschicht sich ein riesiger globaler Ozean befindet. Kürzliche Entdeckungen deuten darauf hin, dass dieser Ozean hydrothermisch aufgeheizt ist und Gase beinhaltet, von denen sich Mikroben potenziell ernähren könnten, was bedeutet, dass die Bedingungen für biologisches Leben erfüllt sind.

Die auf der Internationalen Raumstation entdeckten Bakterien werden zusätzlichen Tests unterzogen. Die Wissenschaftler müssen einen terrestrischen Ursprung ausschließen. Laut des Kosmonauten, der die Entdeckung machte, hatte die Probe wahrscheinlich drei Jahre im luftleeren Weltraum zugebracht, wodurch sie drastischen Temperaturschwankungen von -150 bis +150 Grad Celsius ausgesetzt war.

Wir wissen, dass Bakterien und Lebensformen wie Bärtierchen noch unter extrem lebensfeindlichen Bedingungen überleben können. Dies bedeutet, dass die Bakterienprobe einfach eine Mikrobe aus der oberen Erdatmosphäre sein könnte.

Anfang des Jahres wurde enthüllt, dass die russische Raumfahrtbehörde Roscosmos 19 weitere Staubproben analysiert, um sie auf das Vorhandensein außerirdischer Mikroorganismen hin zu testen. In einer Zeit, in der das Gerede über „Fake News“ und Propaganda weiterhin eskaliert und die Vereinigten Staaten in einem Wettrennen bewaffneter künstlicher Intelligenzen sowohl mit Russland als auch China sind, können wir einen neuen Wettlauf ins All auf die geopolitische Landkarte hinzufügen: das Rennen um die Entdeckung außerirdischen Lebens.

Verweise:

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Ukraine: Neo-Faschismus und „Sturmtruppen“ wieder auf dem Vormarsch

in Geopolitik/Politik/Welt

Von rt.com

Das Phänomen Faschismus schien für viele Jahre der Vergangenheit anzugehören. Kapitalismus und Globalisation, die tragenden Säulen der „Freie Markt Demokratie“, haben den europäischen Faschismus und Kommunismus vermeintlich besiegt, und sie in die Geschichtsbücher verbannt.

von Zlatko Percinic

Osteuropäische Staaten die während des Kalten Krieges hinter dem Eisernen Vorhang lagen, haben den Mantel des „deutschen Wirtschaftswunders“ übergezogen und sich den selben Idealen einer Konsumgesellschaft verpflichtet, mit Polen an der Spitze dieser Entwicklung.

Eine rasante Modernisierung und Bildungsmöglichkeiten hielten Einzug in diese Länder. Mondäne Großstädte mit eindrücklichen Kulissen entstanden, internationale Unternehmen und Großkonzerne haben Standorte errichtet, eine größere und vermögendere Mittelschicht als jemals zuvor erwuchs.

Was sich auf den ersten Blick zurecht wie eine sensationelle Erfolgsgeschichte anhört, wirft aber auch enorm dunkle Schatten hinterher. Typische osteuropäische Gesellschaftsstrukturen – wie starke und enge Familienbande, Nachbarschaftshilfe, Konservatismus, Religion, kulturelle Traditionen, und ja, auch Sozialismus – mussten den neuen Heilsbringern in Form von Globalisierung und riesigen Kaufhäusern Platz machen. Die meisten Staaten verfügten zuvor über kein oder nur ein sehr rudimentäres Sicherheitsnetz für sozial benachteiligte Menschen. Dieses Bild hat sich bis heute in einigen Staaten nicht wesentlich geändert.

Die Auflösungserscheinungen einer Gesellschaftsform, die über Jahrhunderte hinweg sämtliche Krisen überstanden und für Sicherheit gesorgt hat, sorgen heute für eine steigende Zahl von Menschen, die angesichts von Arbeits- und Perspektivlosigkeit teilweise auch ihre traditionellen Stützen verloren haben. Die relativ gute Arbeitslosenstatistik der osteuropäischen Länder darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine sehr hohe Quote an Arbeitnehmern auf der Suche nach Arbeit nach Westeuropa gegangen ist, und deshalb natürlich in der nationalen Statistik fehlt.

Die auf dem Fuße folgende Enttäuschung über die Nicht-Erfüllung der Versprechungen jener Politiker, die eine rosige Zukunft bei einer Aufnahme ihrer Länder in die Europäische Union gemalt haben, und die Feststellung, dass durch die Globalisierung und „Freie Markt Demokratie” der Erfolg ungerecht verteilt wurde, sorgte für ein Klima von Frust und oft auch Wut. Strömungen, von denen man glaubte, sie ein für alle Mal besiegt zu haben, stiegen plötzlich wieder aus ihren Niederungen hervor. Nationalismus, Rassismus und Militarismus, die inhärenten Ingredienzen des Faschismus, wurden wieder massentauglich.

Doch was ist überhaupt Faschismus?

Bis heute gibt es keine anerkannte Definition dieses aus Italien stammenden Begriffes. Es gibt sehr wohl einige Gemeinsamkeiten in den verschiedenen Definitionen, genauso wie es maßgebliche Differenzen gibt. Eine Zusammenfassung der modernen Faschismusforschung von Chuck Anesi ergab folgende Definition:

Faschismus ist eine Form des politischen und sozialen Verhaltens, welches aufkommt, wenn die Mittelschicht ihre Hoffnungen durch wirtschaftliche Instabilität und politischer Polarisation und Stillstand zerstört sieht, traditionellen Ideologien den Rücken kehrt und sich mit Billigung von Polizei und Militär einer schwammig formulierten, aber emotional ansprechender Erlösungsformel von nationaler Einheit hinwendet, (sowie) sofortiger und direkter Lösungen von Problemen, und Intoleranz für Meinungsverschiedenheit.

Geschichtsrevisionismus, paramilitärische Einheiten und eine gefährliche Symbiose von Wirtschaft und Regierung, sind noch weitere Punkte die allen Formen des Faschismus gleich sind. Diese Entwicklung kann man heute insbesondere in der Ukraine, aber auch in Polen und Litauen beobachten. Und bis zu einem gewissen Grad auch in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Benito Mussolini, der italienische Duce, gilt als der ‚Vater des Faschismus‘. Seinem spanischen Kollegen Franco erklärte er im Jahr 1936:

Ein Regime, das gleichzeitig autoritär, sozial und populär ist, ist die Basis des universellen Faschismus„.

Ukraine kultiviert Faschismus nach dem Zweiten Weltkrieg weiter mit Unterstützung der USA

In keinem anderen Land in Europa wurde der Faschismus nach dem Zweiten Weltkrieg so kultiviert und insbesondere von den USA unterstützt, wie in der Ukraine. Obwohl die Kampfhandlungen in Europa 1945 eingestellt wurden, führten die Vereinigten Staaten von Amerika weiterhin einen Krieg gegen die Sowjetunion, für welchen sie natürlich eine Armee brauchten. In der Planung des US-Generalstabs von 1948 wurden Fragen diskutiert, in welchen Ländern Osteuropas es wohl die „exzellentesten Aussichten“ geben würde, um Untergrundgruppierungen nach dem Vorbild von GLADIO aufzubauen. Polen, Litauen und die Ukraine rangierten diesbezüglich an vorderster Stelle. Dazu hieß es:

„Eine psychologische Offensive zur Unterminierung der Roten Armee wird als Hauptziel betrachtet. Diese Art von Offensive, wie sie die deutsche Armee im Zweiten Weltkrieg organisiert hatte, war als „Wlassow-Armee“ bekannt. Sie resultierte in einer Widerstandsbewegung von ungefähr einer Million Menschen. […] Aussichten in Ungarn und Rumänien sind wenig verheißungsvoll, doch mit Deutschlands Hilfe und Führung könnten begrenzte Potenziale für Untergrundoperationen erwartet werden.“

Deutschland, in Form der Vorgängerorganisation des heutigen Bundesnachrichtendienstes (BND), die so genannte Gehlen-Org, sollte also den Amerikanern helfen, ehemalige Faschisten und Nazi-Kollaborateure aus der Ukraine, Polen, Litauen, Ukraine und Ungarn für die Stay-Behind-Armeen in diesen Ländern auszubilden. Und deren führende Köpfe im Rahmen der Operation Bloodstone in die USA, Kanada und Großbritannien zu schleusen.

Zu diesen führenden Köpfen gehörte unter anderem der heute in der Ukraine als Nationalheld verehrte Stepan Bandera. In einem CIA-Dokument (Originalquelle ist vermutlich der britische Geheimdienst) wird bestätigt, dass im Jahr 1948 die Entscheidung fiel, die „stärkste der verschiedenen ukrainischen nationalistischen Gruppierungen“, die OUN (Organisation of the Ukrainian Nationalists), „operationell zu nutzen“. Aus diesem Grund setzte man sich mit deren Anführer im deutschen Exil in München zusammen. Die bayrische Landeshauptstadt, damals innerhalb der US-Besatzungszone, galt für Bandera und seine Mitstreiter als idealer Rückzugsort, wo sie „semi-offiziell“ in Sicherheit vor sowjetischen Agenten lebten. In München wurde 1945 auch die Ukrainische Freie Universität (UFU) gegründet, welche über zwanzig Jahre lang von Faschisten der OUN geleitet wurde.

Stepan Bandera, ein „Banditentyp mit brennendem Patriotismus“

Wie in jeder Organisation, die über eine Exilführung verfügt, entbrannte bald ein Machtkampf zwischen dem in der Ukraine ansässigen Ukrainischen Obersten Befreiungsrat (UHVR) und dem Anführer Stepan Bandera. In einem weiteren CIA-Bericht aus dem Jahr 1954 wird ersichtlich, dass jene OUN/UPA-Kämpfer (UPA = Ukrainian Patriotic Army), die in der Zentral- und Ostukraine gekämpft haben, das Führerprinzip der OUN aufgelöst haben wollten. Diese Forderung setzten sie während dem UHVR-Kongress von 1943 durch, jedoch ohne Zustimmung der Exilführung. Diese erklärte nach dem Krieg die Abschaffung des Führerprinzips für ungültig und forderte unbedingten Gehorsam der OUN-Mitglieder in der Ukraine gegenüber Stepan Bandera.

Obwohl es sich um eine nationalistisch-faschistische Organisation handelte, die in den 1920er Jahren von Galiziern gegründet wurde und sich hauptsächlich aus ihnen rekrutierte, fand der Kampf gegen Bolschewismus, Nazismus, Polen- und Judentum auch Anhänger aus anderen Gebieten der heutigen Ukraine. Doch die Trennlinien zwischen West- und Ostukraine wurden bereits in diesem frühen Stadium gezogen.

Mit wem es die Amerikaner und Briten bei Bandera zu tun hatten, war ihnen von Anfang an klar und man machte sich keinerlei Illusionen darüber:

Wir müssen ihn so akzeptieren, wie er ist; ein professioneller Untergrundarbeiter mit einem terroristischen Hintergrund und gnadenloser Ansicht über die Spielregeln, (die er) durch harte Erfahrung erworben hat…. (…) Ein Banditentyp, wenn Sie möchten, mit brennendem Patriotismus, der einen ethischen Hintergrund und Rechtfertigung für sein Banditentum bietet.

In einem weiteren Dokument heißt es dazu:

Bandera und seine Gruppe sind natürlich von tiefgreifendem Hass gegen alle Feinde einer ukrainischen Unabhängigkeit animiert, Polen, Russen, Deutsche. Deshalb ist er vielleicht ein ‚Terrorist‘, aber es scheint auch offenkundig zu sein, sollte er erfolgreich sein, selbst moderate und konservative Ukrainer zu einem Erfolg applaudieren und diesen akzeptieren würden. Die von Bandera unterstützte Gruppe wird von solchen ukrainischen Politikern wie dem sehr einflussreichen Mudryi und Shulgin als die Avantgarde ihrer Nation betrachtet.“

Im Oktober 1959 starb Stepan Bandera in München. Während seine Verehrer und die offizielle Legende es als einen sowjetischen Mord betrachten, gibt es auch solche Stimmen, die über einen Selbstmordsprechen. Auf jeden Fall liegt der Mann, der für den Mord an Polens Innenminister Pieracki 1934 verantwortlich ist, auf dem Münchner Waldfriedhof begraben. Sein Grab erfreut sich seit seiner Ernennung im Jahr 2010 zum „Nationalhelden“ der Ukraine jährlich immer größerer Bekanntheit und wird von ukrainischen Nazis des Asow-Regiments und dem ukrainischen Botschafter Andrij Melnyk besucht.

 

„Zu Beginn meines Besuchs in München traf ich die Ukrainische Gemeinschaft und legte Blumen nieder am Grab unseres Helden Stepan Bandera.“

Obschon verschiedene rechtsradikale, nationalistische und neonazistische Gruppierungen stets im Untergrund operieren mussten, waren sie nie wirklich weit von der Oberfläche entfernt. Erst die sogenannte „Maidanrevolution“ und der darauffolgende Putsch gegen Präsident Viktor Janukowitsch im Februar 2014, ließen diese Elemente unbehelligt an die Öffentlichkeit kommen. Die meisten von ihnen taten dies mit Duldung der Regierung und sogar Unterstützung durch den ukrainischen Geheimdienst SBU, wie jetzt ein Mitglied der Neonazigruppe C14 (oder „Sich“) bekannt gab.

Der größte Nutznießer innerhalb der faschistischen Szene in der Ukraine ist eindeutig Andrij Bilezkyj, obwohl er selbst die „Revolution“ nur durch Gitterstäbe hindurch verfolgen konnte. Er saß nämlich wegen seiner Tätigkeit für die neonazistischen Patrioten der Ukraine (PU) seit 2011 hinter Schloss und Riegel. Das hinderte ihn aber nicht daran, nur kurz nach seiner Freilassung im Rahmen eines allgemeinen Amnestieurteils nach dem Putsch, dort weiterzumachen wo er 2011 aufgehört hatte. Allerdings tat er das unter einem neuen Namen: Asow. Dass der harte Kern der Patrioten der Ukraine nun unter der Flagge von Asow firmierte, interessierte in Kiew niemanden.

Den Namen „Asow“ entnahm die ehemalige PU vom neuen Standort in Ursuf in der Nähe von Mariupol, der wichtigsten Hafenstadt am Asowschen Meer mit knapp einer halben Million Einwohner. Dort haben sich Andrij Bilezkyj und sein Gefolge in einer Villa des gestürzten Präsidenten Janukowitsch eingenistet und ihr Hauptquartier aufgeschlagen, obwohl sie eigentlich aus der zweitgrößten Stadt und dem bedeutendsten Wissenschafts- und Bildungszentrum der Ukraine, Charkow, stammen. Da in Charkow die russischsprachige Bevölkerung die absolute Mehrheit bildet, war es für Bilezkyj vermutlich nicht sicher genug, ein paramilitärisches Bataillon aufzubauen, auch wenn in der Stadt durchaus ein Pool von Rekruten aus der Ultraszene des örtlichen Fußballvereins Metalist 1925 vorhanden ist.

Mit Nazisymbolen wie die Wolfsangel und der Schwarzen Sonne und einem regelrechten Führerkult rund um die Person Andrij Bilezkyj folgt Asow den Spuren von OUN und Stepan Bandera. Bei Anlässen wie in Bela Cerkva (Weiße Kirche), wo die Hauptstraße der Ortschaft in Stepan-Bandera-Straße umbenannt und mit einem UPA-Veteran des Zweiten Weltkrieges „gewürdigt“ wurde, sind stets Asow-Vertreter anwesend. Kinder ab neun Jahren werden in Sommerlagern mit dem Namen „Asowez“ aufgenommen, wo sie mit Sport, patriotischem Gesang und der Heranführung an die Waffe indoktriniert werden. Bei pro-ukrainischischen Webseiten wird diese Indoktrination von kleinen Kindern so formuliert:

„Asow Sommercamp. Die Kinder haben sehr viel Spaß während sie spielen. Und sie sitzen nicht vor dem Fernseher oder einer Playstation …“

Wer auch immer diese Apologeten des Asow-Regiments sind. Sie spielen bewusst oder unbewusst der Propagandaabteilung in die Hände. Denn sie selbst benutzen dieselben Slogans, um Eltern eine vermeintliche Alternative für die Gestaltung der Freizeit und Ferien ihrer Kinder zu bieten. Dass aus ihren Kindern aber die nächste Generation von Faschisten, getreu der nationalsozialistischen Doktrin von „Blut und Boden“ entsteht, scheint die Eltern ganz offensichtlich nicht im Geringsten zu beunruhigen. Gerade in der West-Ukraine, insbesondere in Galizien, haben Nazi-Symbole seit Ausbruch des Krieges Hochkonjunktur und erfreuen sich großer Beliebtheit. Der Vizegouverneur von Lemberg, Wladimir Kharchuk hält Nazisymbole für ungefährlich, „solange sie (die Menschen die sie benutzen/Anm.) für die Freiheit der Ukraine kämpfen.“

Das Asow-Regiment, welches unter anderem auch von der amerikanischen 173. Luftlandebrigade (offiziell bestritten) und sogar von Offizieren der israelischen Armee ausgebildet wurde, gehörte zur größten paramilitärischen Einheit mit schwerem Kriegsgerät, bevor es in die Nationalgarde unter der Kontrolle des Innenministeriums integriert wurde.Es ist aber weit mehr als nur eine Kampftruppe. Unter dem Asow-Banner versammelt sich ein Sammelsurium von Neonazis und Faschisten aus verschiedenen Ländern, die über die obskure Misanthropic Divisionrekrutiert werden, einer eigenen Division des Asow-Regiments, welche über Landesorganisationen in ganz Europa und sogar Südamerika verfügt. Das Motto lautet: Töten für Wotan. So soll laut Asows Selbstauskunft jeweils vor einem Einsatz auch ein Gebet in Richtung Perun erfolgen, der obersten Gottheit der slawischen Mythologie.

Wie krank dieses Weltbild ist, zeigt beispielsweise die deutsche Landesorganisation, die sich eindeutigem Nazi-Gedankengut hingibt.

Während Spiegel Online eine wichtige Reportage über die Rekrutierung von deutschen Neonazis und Faschisten für das Asow-Regiment gebracht hat – wichtig deshalb, weil Spiegel Online als Teil des Mainstreams gilt -, geht diese Reportage nicht weit genug. Es wird nicht nur auf deutschen einschlägigen Konzerten für Kämpfer geworben, sondern über Partnerorganisationen wie Der III. WegReconquista und Misanthropic Division aktiv an der Basis gearbeitet. Das Zehn-Punkte-Programm des Dritten Weges gibt Auskunft darüber, was die Ziele in Deutschland sind. Reconquista, welche die Wiedereroberung der „Weißen Rasse“ im Verbund mit einer geopolitischen Vereinigung im Sinne des Intermarium führt, verfügt in der ukrainischen Hauptstadt Kiew über einen eigenen Klub. Zusammen organisieren sie auch das größte Neonazi-Spektakel in Europa, das „Asgardsrei„, welches ebenfalls in Kiew stattfindet.

Unterstützung erhielt Asow auch von ausländischen Söldnern mit rassistischem und nationalsozialistischem Hintergrund. Bekannteste Beispiele sind der amerikanische Blackwater-Söldner Stan Patton, der schwedische Scharfschütze Michael Skilt und der Franzose Gaston Besson, einem Fremdenlegionär und Spezialisten der Guerillakriegsführung. Besson war von der ersten Minute an in der Geschichte des Asow-Regiments dabei, begleitete die Geburtswehen bereits bei der Maidan-Revolution, als in Deutschland niemand etwas von Nazis auf dem Maidan hören wollte. Er ist das militärische Gehirn hinter Bilezkyjs „historischer Mission“ der ukrainischen Nation, die weißen Rassen in einen „Kreuzzug für das eigene Überleben“ zu führen. Einen Kreuzzug „gegen die von Semiten geführten Untermenschen.“

Besson, der mit seiner kroatischen Frau und drei Kindern in der wunderschönen Stadt Pula an der kroatischen Adria lebt, schloss sich bereits 1991 dem kroatischen Gegenstück von Asow an: HOS. Als paramilitärische Brigade der rechtsradikalen Partei HSP (Hrvatska Stranka Prava oder Kroatische Rechte Partei), kämpfte HOS oft als letzte Verteidigungslinie gegen eine überlegene jugoslawische Armee und serbische Tschetniks. Gaston Besson wurde damals in Kroatien bekannt, als er kurz vor dem Einmarsch der Tschetniks in das Dorf Cerić ein verletztes sechsjähriges Mädchen aus den Trümmern ihres Hauses befreite und in das sechs Kilometer entfernte Nuštar trug. Dieses Mädchen, Ivana, sollte er 16 Jahre später wieder treffen und sich in sie verlieben.

Aus Kroatien koordinierte er den weiteren Aufbau und die Rekrutierung von kroatischen Freiwilligen für das Asow- Regiment, die sich in der „kroatischen Legion“ sammeln und zumeist aus Anhängern der faschistischen HSP bestehen. Nach Angaben eines kroatischen Anwärters, der es sich dann aber doch anders überlegt hat, bekommen die Kämpfer der „kroatischen Legion“ bei Asow umgerechnet rund 150 Euro pro Monat. Das war wohl der Hauptgrund weshalb er sich dagegen entschieden hat, weil er nicht wegen dieser Summe als „Kanonenfutter“ enden wollte.

Dass Andrij Bilezkyj keine kleinen Brötchen backt, zeigte er mit der Gründung der Partei „Nationaler Körper“ im Oktober 2015. Während sich die Plattform der Partei betont nationalistisch gibt, versteht Bilezkyj sich und die Partei entsprechend seinem Manifest der „historischen Mission“ als „Erbauer einer neuen Welt“. In dieser Welt soll die Ukraine eine führende Nation werden, ausgestattet mit Nuklearwaffen, „wirklich hohen Löhnen“, der „interessantesten Kultur“ und einem eigenen Raumfahrprogramm. Der „Nationale Körper“ will für die Ukraine den richtigen Weg gehen.

Die Ukraine soll von innen heraus wachsen. Die Oligarchie soll zerstört, der Staatsapparat schlanker, das Militär stärker, die Gesellschaft traditioneller und die Geburtenrate erhöht werden. Sozialleistungen für junge Familien sollen erhöht und für jene, die einen „resistenten antisozialen Lifestyle“ verfolgen, gänzlich gestrichen werden. Gemeint sind damit chronisch alkoholabhängige Menschen, Drogenabhängige und Drogendealer, „professionelle“ Bettler sowie Personen ohne festen Wohnsitz. Religionsfreiheit soll gewährleistet bleiben, allerdings ohne die russisch-orthodoxe Kirche sowie „zerstörerische Sekten und Kulte“. Großer Wert wird auf die Gesundung des Volkes gelegt, mit einem Ausbau von Sportinfrastruktur und staatlichem Anreiz zu sportlichen Betätigungen, sowie dem Verbot von Alkoholverkauf zwischen 23 und 7 Uhr und einem allgemeinen Werbeverbot für Alkohol und Tabakwaren.

Während Asow selbst, beziehungsweise die Partei „Nationaler Körper“, national noch schwach und Umfragen zufolge lediglich auf 0,3 Prozent der Stimmen käme, sieht es bei einer Koalition der größten ultranationalistischen Parteien anders aus. Zusammen mit der bereits etablierten Partei Svoboda und dem faschistischen Rechten Sektor kämen die drei Parteien aktuell auf 5,3 Prozent, was einem Einzug in das ukrainische Parlament gleichkäme.

Angesichts dieser gefährlichen Entwicklung in der Ukraine, die in der Tat eine Vorreiterrolle des Faschismus in Osteuropa eingenommen hat, darf die Entwicklung in Polen nicht überraschen. 60.000 Polen marschierten zum Unabhängigkeitstag durch Warschau und skandierten „Juden raus“, „Sieg Heil“ oder „Weißes Europa“. Innenminister Mariusz Błaszczak nannte es gar einen „wunderschönen Anblick“. Vergangenes Wochenende fand in Warschau eine Veranstaltung unter dem Motto „Europa der Zukunft“ statt, die zweite Veranstaltung dieser Art. Organisiert durch die neue Gruppierung „Szturmowcy“ (Sturmtruppen), diskutierten nationalistische Delegierte aus verschiedenen Ländern – einschließlich der USA – mit 150 anwesenden Gästen über die Zukunft Osteuropas. Steigender Antisemitismus der mit einer Islamophobie einhergeht, ist das Resultat einer verfehlten Flüchtlingspolitik Europas, aber auch von nationalen Parteien, die die Ängste der Menschen für ihre eigenen machtpolitischen Ziele ausnutzen.

Patrik Hermansson, ein schwedischer Student, verbrachte zwölf Monate als V-Mann für eine britische Organisation bei verschiedenen nationalistischen Gruppierungen in Europa. Seine Erkenntnisse aus diesen zwölf Monaten sind alarmierend:

Viele Menschen unterschätzen wie ernst das alles ist. Sie denken, dass Nationalsozialismus ein Relikt der 1930er Jahre ist. Ich kann ihnen sagen, dass es das definitiv nicht ist. (….) Diese Leute sehen sich bestätigt. Sie sehen das als Kulturkrieg an, und sie glauben, dass sie gewinnen werden.“

Dass dann auch noch die Ukraine und die USA die einzigen Länder waren, die einer Resolution der Vereinten Nationen zur Verurteilung von Nazi-Glorifizierung nicht zugestimmt haben, sollte bei allen Regierungen die Alarmglocken klingeln lassen, die diesen Vormarsch des Faschismus insbesondere in der Ukraine zugelassen haben.

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Premier Netanjahu bestätigt: Israel unterhält „verdeckte“ Beziehungen zu arabischen Staaten

in Geopolitik

Von rt.com
 
Der israelische Premierminister Netanjahu hat bestätigt, dass Israel heimlich mit einigen arabischen Nationen gegen den Iran kooperiert. Die offizielle Bestätigung von zwischenstaatlichen Beziehungen kommt nur wenige Tage, nachdem der israelische Generalstabschef bekannt gab, dass Israel bereit ist, mit Saudi-Arabien Geheimdienstinformationen über den Iran zu teilen.

„Die gewinnbringende Zusammenarbeit mit arabischen Ländern ist normalerweise verdeckt“, sagte Netanjahu bei einer Gedenkveranstaltung über Israels ersten Premierminister David Ben-Gurion am Donnerstag. Diese Beziehungen werden „unter dem Deckmantel der Geheimhaltung fortgeführt“, betonte er.

„Ich glaube, dass sich die Beziehungen mit arabischen Staaten weiter entwickeln werden, und ich glaube, dass sie Früchte für die Ausweitung des Friedens tragen werden“, zitiert das Nachrichtenportal Ynet den Premierminister. „Die Bewohner der Nachbarländer werden mit uns zusammenarbeiten, weil sie sonst mit ausländischen Sklavenhändlern zusammenarbeiten müssen.“

Israel verfolgt mit dem Machtantritt des saudischen Königs Salman in Saudi-Arabien 2015 und der Machtkonsolidierung von Kronprinz Muhammed bin Salman, der Irans Revolutionsführer Ali Chamanei am Donnerstag erst den „neuen Hitler des Nahen Ostens“ nannte, eine Annäherungspolitik mit zahlreichen autokratischen arabischen Golfmonarchien. Diese wird auch von der Trump-Administration in Washington unterstützt. Dabei geht es der neuen israelisch-arabischen Allianz um eine gemeinsame Kooperationsbasis gegen den Iran. Tel Aviv und Riad betrachten beide die Islamische Republik als regionalen Erzfeind, die im Zuge des Syrien-Konflikts deutlich an regionalem Einfluss hinzugewonnen hat.

Offizielle diplomatische Beziehungen zu arabischen Staaten unterhält Israel nur mit Ägypten und Jordanien. Alle anderen arabischen Regierungen lehnen diplomatische Beziehungen mit Israel ab. Die Regierung hält an der Forderung fest, dass die israelische Armee zunächst auf die Grenzen von vor dem Sechs-Tage-Krieg 1967 abziehen soll, bevor eine Normalisierung der Beziehungen eingeleitet wird.

Vergangene Woche deutete Israels Energieminister Yuval Steinitz an, dass es in dieser Frage Bewegung bei den arabischen Staaten gibt. Dem israelische Armee-Radio sagte er:

Wir haben Beziehungen, die in der Tat teilweise mit vielen muslimischen und arabischen Ländern verdeckt sind, und wir sind die Partei, die sich nicht schämt.“

„Es ist die andere Seite, die daran interessiert ist, die Füße still zu halten. Bei uns gibt es in der Regel kein Problem, aber wir respektieren den Wunsch der anderen Seite, wenn sich Bindungen entwickeln, sei es mit Saudi-Arabien oder mit anderen arabischen Ländern oder anderen muslimischen Ländern, und es gibt noch viel mehr, aber wir halten es geheim“, sagte Steinitz.

Anfang November machte der israelische Generalstabschef, Generalleutnant Gadi Eizenkot, gegenüber der saudi-arabischen Zeitung Alaf klar, dass sein Land bereit ist, „Geheimdienstinformationen“ mit Riad im Rahmen der Konfrontation von Teheran zu teilen.

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Türkei könnte US-Radarstation abschalten und Israel iranischen Raketen aussetzen

in Geopolitik

Von rt.com – Bild: Reuters

Ein Leitartikler der regierungsnahen Yeni Safak drohte, Ankara könne den US-Verbündeten Israel durch das Abschalten des in der Türkei stationierten US-Radars AN/TPY-2 der Gefahr iranischer Raketenangriffe aussetzen. Hintergrund: der Streit um F-35-Kampfjets.

Der Beitrag der Zeitung Yeni Safak erschien am Sonntag. Chefredakteur des Blattes ist Ibrahim Karagül, ein Vertrauter des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Die Veröffentlichung des Kommentars ist offenbar eine Antwort auf jüngste Aussagen einer Beamtin der US-Luftwaffe. Heidi Grant, die stellvertretende Unterstaatssekretärin der US-Luftwaffe, behauptete zuvor, die geplante Stationierung des russischen Langstrecken-Flugabwehrraketensystems S-400 durch die Türkei könnte Verwundbarkeiten der US-amerikanischen F-35-Kampfflugzeuge offenlegen. Ankara plant, über 100 der fortgeschrittenen Kampfflugzeuge vom US-Hersteller Lockheed Martin zu kaufen.

Die Zeitung nahm auf Aussagen Bezug, wonach Washington in Reaktion auf den Russland-Deal als Mittel der „Erpressung“ den Verkauf von F-35 Kampfflugzeuge stoppen könnte. Tatsächlich hatten vereinzelte US-Beamte angedeutet, dass Washington die Türkei bezüglich des Rüstungsdeals mit Moskau mittels einer Streichung des weiteren Verkaufs von F-35-Kampfflugzeugen sanktionieren könnte. Die Türkei sollte die US-Drohungen wiederum mit der Schließung der US-Radarstation in Kürecik vergelten, fordert das Blatt.

Wesentlicher Teil des umstrittenen Raketenschilds der NATO

Das leistungsstarke X-Band-Frühwarnradar AN/TPY-2, das die USA 2012 in der östlichen türkischen Provinz Malatya eingerichtet hatten, ist Teil des NATO-Luftraumüberwachungssystems in der Region. Laut öffentlich zugänglichen Informationen ist es ein wesentliches Element des THAAD-Raketenschilds. Das Radar ist primär für die Erfassung ballistischer Ziele konzipiert worden, kann aber auch andere fliegende Objekte wie Flugzeuge oder Marschflugkörper erfassen und verfolgen.

Falls die Türkei beschließt, die Radarstation Kürecik zu schließen als Reaktion auf die anhaltenden Versuche der USA, die F-35-Jets zur Erpressung der Türkei einzusetzen, wird Israel sein Frühwarnsystem im Falle eines Raketenstarts aus dem östlichen oder nördlichen Iran verlieren“, warnt die Zeitung.

Die Unterbringung von NATO-Radaranlagen in der Türkei ist auch im Land umstritten. Im Jahr 2014 musste sich die regierende AK-Partei des damaligen Premierministers Recep Tayyip Erdogan gegen oppositionelle Anschuldigungen verteidigen, dass die Radarstation in Kürecik nur der israelischen Sicherheit diene und die Türkei nicht sicherer mache. Die Anschuldigungen waren Teil eines hitzigen Wahlkampfes.

Die Verlegung des NATO-Radars hatte auch Russland kritisiert, da dieses signifikant zur Leistungsfähigkeit des Raketenabwehrsystems des westlichen Militärbündnisses in Osteuropa beitrage. Moskau betrachtet dieses als Bedrohung für seine nationale Sicherheit.

Erdogan-Berater stellt NATO-Mitgliedschaft in Frage

Im gleichen Maße kritisiert heute die NATO Ankaras Entscheidung, das hochmoderne russische S-400-System zu erwerben. Die NATO betonte, dass das Flugabwehrsystem aus Russland nicht mit der Ausrüstung des Bündnisses vereinbar sei.

Die Türkei verteidigt sich mit der Argumentation, sie habe sich für das russische System entschieden, weil dieses notwendig sei, um die nationale Sicherheit zu gewährleisten. Diese werde von NATO-Mitgliedern untergraben. Der westliche Bündnisblock weigert sich laut Ankara, Schlüsselprodukte im Verteidigungsbereich mit der Türkei zu teilen.

Vor allem in Fragen des Syrien-Konflikts herrschen zwischen der Türkei und den USA enorme Spannungen. Vor wenigen Tagen behauptete der türkische Präsident, dass die USA „eine Menge Dollar“ an den Islamischen Staat gezahlt hätten.

Am Montag stellte Erdogans Chefberater Yalcin Topcu zudem offen die NATO-Mitgliedschaft seines Landes in Frage und behauptete, der Umgang des Blocks mit Ankara sei „brutal und unehrenhaft“.

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Brisanter BBC-Bericht bestätigt, dass die USA einen geheimen Deal mit ISIS vereinbarten

in Geopolitik

Während nach weit verbreiteter Auffassung der kurzlebige Islamische Staat nicht mehr existiert, und während ISIS im Begriff ist, von der syrischen Armee in seiner letzten städtischen Bastion Abu Kamal City im Osten Syriens geschlagen zu werden, signalisieren die USA eine zeitlich unbegrenzte militärische Präsenz in Syrien.

Am Montag voriger Woche sagte US-Verteidigungsminister Jim Mattis gegenüber Reportern im Pentagon, dass die USA sich auf ein langfristiges militärisches Engagement in Syrien vorbereiteten, um ISIS zu bekämpfen, „solange sie kämpfen wollen“.

Mattis wies darauf hin, dass selbst wenn ISIS sein gesamtes Territorium verlieren würde, es immer noch ein gefährliches Aufbegehren geben würde, das sich in „ISIS 2.0“ verwandeln könnte, was die USA nach seinen Worten zu verhindern suchten.

„Der Feind hat noch nicht erklärt, dass er auf dem Gebiet am Ende ist, also werden wir weiter kämpfen, solange sie kämpfen wollen“, sagte Mattis. „Wir werden nicht einfach weggehen, bevor der Genfer Prozess in Gang gekommen ist.“

Mattis bezog sich auf die ins Stocken geratenen Friedensgespräche in Genf, die einige Analysten als vollkommen gescheitert bezeichnen (zumal der Genfer Prozess unrealistischerweise den Abgang von Syriens Präsident Assads vorsieht), da die Zukunft Syriens in letzter Zeit zunehmend militärisch auf dem Schlachtfeld entschieden wurde und die syrische Regierung jetzt die meisten bevölkerungsreichsten Zentren des Landes kontrolliert.

Ironischerweise, gerade als ein gewisses Maß an Stabilität und Normalität in viele Teile des Landes zurückgekehrt ist, die jetzt unter Regierungskontrolle stehen, koppelte Mattis die Idee einer permanenten US-Militärpräsenz mit dem Ziel, Syrern die Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen. Er sagte: „Du verbreitest sie immer weiter. Versuche, einen Bereich zu demilitarisieren, dann einen weiteren, und mache einfach so weiter. Versuche, das zu tun, was es den Menschen erlaubt, in ihre Häuser zurückzukehren.“

In der Zwischenzeit bekräftigte die Türkei erneut, dass die USA 13 Stützpunkte in Syrien haben, obwohl die von den USA unterstützte syrische YPG zuvor von sieben US-Militärstützpunkte in Nordsyrien sprach. Das Pentagon mag jedoch keine Basisstandorte oder -zahlen bestätigen – obwohl vor nur anderthalb Jahren der amerikanischen Öffentlichkeit versichert wurde, dass es keine Bodentruppen geben werde – weil die Mission in Syrien gescheitert ist.

Während des letzten Jahres der Obama-Regierung wurde der Sprecher des Außenministeriums, John Kirby, mehrfach von Reportern wegen offensichtlicher und krasser Lügen über Bodentruppen in Syrien konfrontiert.

Erinnern Sie sich daran? „Wir werden uns nicht in eine großangelegte Kampfmission vor Ort in Syrien verwickeln lassen Das hat der Präsident [Obama] schon seit langem gesagt.“

Letzten Sommer, zum Ärgernis der US-Regierung, ließen türkische staatliche Medien die Lage von nicht weniger als zehn kleinen US-Militärstützpunkten allein in Nordsyrien durchsickern (und auch Enthüllungen über US-Stützpunkte in Südsyrien tauchten auf).

Wie eine weitere Pentagon-Pressekonferenz kürzlich bestätigte, benötigen diese Stützpunkte, obwohl sie wahrscheinlich Spezialeinheiten sind, ein weites Netzwerk von US-Personal, das in verschiedenen logistischen Rollen innerhalb Syriens operiert und wahrscheinlich jetzt Tausende von vor Ort stationierten US-Soldaten umfasst – im Widerspruch zu der offiziellen (und sehr zweifelhaften) Zahlenangabe des Pentagon von „etwa 500 Soldaten in Syrien“.

Was den Zeitpunkt von Mattis‘ Erklärung eines offenen militärischen Engagements zur angeblichen Bekämpfung von ISIS anbetrifft, so bestätigte die BBC am selben Tag, dass die USA und ihre kurdischen SDF (Syrian Democratic Forces)-Erfüllungsgehilfen einen Deal mit ISIS ausgemacht hätten, der die Evakuierung von möglicherweise tausenden ISIS-Mitgliedern und ihren Familien aus Raqqa erlaubte.

Der BBC-Bericht besagt demgemäß:

Die BBC hat Details eines Geheimabkommens aufgedeckt, das Hunderte von Kämpfern des Islamischen Staates und ihre Familien vor Raqqa entkommen ließ, unter den Augen der von den USA und Großbritannien angeführten Koalition und kurdisch geführter Kräfte, die die Stadt kontrollieren. Zu einem Konvoi gehörten einige der berüchtigtsten Mitglieder des IS und – trotz gegenteiliger Versicherungen – auch Dutzende von ausländischen Kämpfern. Einige von ihnen haben sich in ganz Syrien verteilt, sogar bis in die Türkei hinein.

„Wir haben rund 4.000 Menschen mitgenommen, darunter auch Frauen und Kinder – unsere Fahrzeuge und ihre Fahrzeuge zusammen. Als wir in Raqqa eintrafen, dachten wir, es gäbe 200 Leute einzusammeln. Allein in meinem Fahrzeug habe ich 112 Leute mitgenommen.“

Ein anderer Fahrer sagt, der Konvoi sei 6 bis 7 Kilometer lang gewesen. Er umfasste fast 50 Lastwagen, 13 Busse und mehr als 100 eigene Fahrzeuge der IS-Gruppe. IS-Kämpfer, ihre Gesichter bedeckt, saßen trotzig oben auf einigen der Fahrzeuge.  

Obwohl es immer gut ist, wenn die Mainstream-Medien nachträglich Geschichten bestätigen, die eigentlich schon vor Monaten bekannt geworden waren, so war die BBC bei dieser Story indes besonders spät dran. Dass ISIS-Terroristen freien Durchgang seitens der Koalitionstruppen zum Verlassen von Raqqa gegeben wurde, war eine Geschichte, über die im Juni letzten Jahres verschiedentlich berichtet wurde, und war in den Moon of Alabama und Al-Masdar News einen ganzen Monat vor dem BBC-Bericht bereits detailliert offengelegt worden.

Und erstaunlicherweise waren selbst ausländische Kämpfer, die lange zuvor bereits geschworen hatten, Anschläge in Europa und anderswo durchzuführen, Teil des Deals, der unter der Schirmherrschaft der US-Koalition in Syrien vermittelt wurde. Laut dem BBC-Bericht:

Enttäuscht und des ständigen Kampfes und der Angst um sein Leben überdrüssig, beschloss Abu Basir, zur Sicherheit von Idlib wegzugehen. Er wohnt nun in der Stadt. Er war Teil einer fast ausschließlich französischen Gruppe innerhalb von IS, und bevor er ging, bekamen einige seiner Kämpfer eine neue Mission.

„Es gibt einige französische Brüder aus unserer Gruppe, die Richtung Frankreich aufgebrochen sind, um Anschläge an einem ‚Tag der Abrechnung‘ auszuführen.“

Vieles ist unter den Trümmern von Raqqa verborgen, und die Lügen um diesen Deal hätten sehr leicht auch dort begraben geblieben sein können. Die Zahl der Abwanderer war viel höher als die örtlichen Stammesältesten einräumten. Die Koalition weigerte sich zunächst, das Ausmaß der Vereinbarung zuzugeben.

So scheint es, dass die USA ISIS-Terroristen erlaubten, Bereiche unter Koalitionskontrolle ungehindert zu verlassen, zumindest niemand geringerem als der BBC zufolge, während sie gleichzeitig versuchen, gegenüber der Öffentlichkeit zu argumentieren, dass eine permanente Präsenz des Pentagon für den Fall nötig sei, dass ISIS zurückkehrt.

Aber es ist mittlerweile ein vertrautes Muster: die Erfüllungsgehilfen von gestern werden zu den heutigen Terroristen, die anschließend wieder zu Erfüllungsgehilfen werden, und das alles als Teil der Rechtfertigung einer permanenten US-Militärpräsenz auf dem Hoheitsgebiet einer anderen Nation.

Amerikas syrisches Abenteuer ging von öffentlichen Erklärungen wie „wir halten uns raus“, und „nur logistische Hilfe für Rebellen“, über „okay, nur einige leichte Waffen, um den bösen Diktator zu bekämpfen“, hin zu „gut, ein paar Panzerabwehrraketen können nicht schaden“ und „wir müssen die neue super-böse Terrorgruppe bombardieren, die aufgetaucht ist!“ sowie „ah, aber keine Bodentruppen!“ zu „kinetische Angriffe als Abschreckung“ und „aber Spezialeinheiten sind nicht wirklich Bodentruppen an sich, oder?“ bis hin zu Mattis-Erklärung eines unbefristeten Einsatzes.

Und so geht es weiter und weiter…

 

Verweise:

 

Verwandte Artikel:

 

USA töten Hunderte von Zivilisten in der Stadt Raqqa in Syrien

http://derwaechter.net/usa-toeten-hunderte-von-zivilisten-in-der-stadt-raqqa-in-syrien

 

Was passiert nach dem Untergang von ISIS? Hier steht das, was Ihnen sonst nicht gesagt wird

http://derwaechter.net/was-passiert-nach-dem-untergang-von-isis-hier-steht-das-was-ihnen-sonst-nicht-gesagt-wird

 

Journalistin verhört und gefeuert, weil sie enthüllte, dass CIA und NATO Terroristen in Syrien bewaffnen

http://derwaechter.net/journalistin-verhoert-und-gefeuert-weil-sie-enthuellte-dass-cia-und-nato-terroristen-in-syrien-bewaffnen

 

Unbedingt ansehen: Putin verpfeift die wahren Verantwortlichen für die Entstehung und das Wachstum von ISIS

http://derwaechter.net/unbedingt-ansehen-putin-verpfeift-die-wahren-verantwortlichen-fuer-die-entstehung-und-das-wachstum-von-isis

 

 

 

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Afghanistan: USA bombardieren Opiumfabriken im Süden des Landes

in Geopolitik

Von shortnews.de

In Afghanistan herrscht seit 16 Jahren Krieg und die Taliban ist immer noch nicht besiegt: Die finanziellen Mittel erhalten die radikalislamischen Terroristen durch den Opiumanbau. 

Nun hat die USA diese Drogenlabore im Süden des Landes erstmals bombardiert, dabei kommen womöglich auch Zivilisten ums Leben.

Ein Sprecher der Taliban, Kari Jusuf Ahmadi, ließ mitteilen, dass es in der Gegend keine Opiumfabriken gäbe, die USA wolle nur ihre tödlichen Angriffe auf Zivilisten verschleiern.

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NATO-Generalsekretär Stoltenberg entschuldigt sich bei der Türkei für Norwegen-Skandal

in Geopolitik/Politik/Welt

Präsident Erdogan hat alle türkischen Soldaten von einem Nato-Manöver in Norwegen abberufen. Staatsgründer Atatürk und er seien dort als „Feinde“ dargestellt worden. Bündnis-Chef Stoltenberg entschuldigte sich.

(DailySabah) Die türkische Regierung hat nach einem Eklat um Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk und Präsident Recep Tayyip Erdogan ihre Soldaten aus einem Nato-Manöver in Norwegen abgezogen. Atatürk und er seien auf einer Übersicht bei dem Manöver als „Feinde“ und als „Ziele“ aufgeführt worden, sagte Erdogan vor Provinzvorsitzenden seiner AKP in Ankara.

Der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg entschuldigte sich bei der Türkei für den Skandal im Rahmen einer Militärübung in Norwegen, bei dem der Name des Präsidenten Erdoğan und die Statue des Republikgründers Mustafa Kemal Atatürk als Zielscheiben benutzt worden waren.Stoltenberg teilte in einer Erklärung am Freitagmittag mit, bei dem Verantwortlichen habe es sich um einen von Norwegen eingestellten zivilen Vertragsarbeiter gehandelt, nicht um einen NATO-Mitarbeiter. Die Person sei nach dem Vorfall sofort von der Übung „Trident Javelin“ in Stavanger ausgeschlossen worden. Über disziplinarische Maßnahmen müssten die norwegischen Behörden entscheiden. Der Vorfall spiegle nicht die Sicht der NATO wider.

„Ich entschuldige mich für den Vorfall. (…) Die Türkei ist ein geschätzter Nato-Verbündeter, der wichtige Beiträge zur Bündnissicherheit leistet.“

Am Freitag hatte Präsident Erdoğan bekannt gegeben, dass die Türkei ihre 40 Soldaten aus einer geplanten NATO-Übung zurückgezogen habe.

Nach Erdoğans Aussagen erklärte die NATO, dass es zwei getrennte Vorfälle in Bezug auf Erdoğan und Atatürk gegeben habe.

Zunächst habe ein Ingenieur in einer Simulation eine Statue von Atatürk verwendet und diese auf die Liste der „feindlichen Anführer“ aufgenommen. Nachdem türkische Offiziere den Vorfall bestätigt hatten, war der Techniker vom Dienst entlassen worden.

Ein weiterer Vorfall betraf einen norwegischen Offizier türkischer Herkunft, der ein Fake-Erdoğan-Profil im internen Social-Media-Netzwerk der NATO erstellt und anschließend Anti-Nato-Kommentare im Namen des Präsidenten veröffentlicht haben soll. Auch dieser für den Vorfall zuständige Offizier sei umgehend entlassen worden.

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