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Geopolitik

Ungarischer Geheimdienst: “Tausende Migranten bereiten Bürgerkrieg in Deutschland vor”

in Geopolitik/Kriminalität von

 

Der ungarische Geheimdienstmitarbeiter, Laszlo Földi, warnte zur besten Sendezeit im staatlichen ungarischen Fernsehen, vor Zehntausenden Migranten, die – finanziert mit Ölgeld – einen Bürgerkrieg in Deutschland vorbereiten. Sie würden aus den sogenannten“NO-GO-Areas“ heraus losschlagen und ihr Kampfgebiet sukzessive erweitern. Gleichzeitig würden islamische Parteien gegründet werden, die dann auch politisch die Macht in Deutschland übernehmen würden.

Dazu muss man aber folgende Hintergrundinfo erwähnen: Seit 2010, also seitdem der rechtsgerichtete Viktor Orban Ministerpräsident ist, der auch zugleich Mitbegründer und Vorsitzender der Partei “Fidesz” – “Ungarischer Bürgerbund” ist hat Ungarn eine starke Rechtswende gemacht. Dementsprechend sind auch die meisten Amtsträger in der ungarischen Regierung, die Orban sorgfältig ausgesucht und unterstützt hat, eher rechts als links, welches auch den ungarischen Geheimdienstmitarbeiter Laszlo Földi miteinschliesst. Grundsätzlich erlaubt eine Demokratie sowohl rechts- als auch linksgerichtete Politik, da dies meist für eine gesunde Debatte nötig ist.

Földi ist auch dafür bekannt, dass er, nach dem Beispiel von Putin, George Soros’ Organisationen aus Ungarn verbannen wollte. George Soros ist ein Multimilliardär und bekannt für seine Initiierung, Finanzierung und Unterstützung von “anti-nationalistischen” bzw. “anti-patriotischen” Protesten und Revolutionen auf der ganzen Welt, u.a. beim arabischen Frühling inklusive Libyenprotesten gegen Gaddafi, Krim-Protesten, in Russland und Anti-Putin Kampagnen/Protesten, den  Antirassismus (Black Lives Matter) Protesten der schwarzen Bevölkerung in den USA und vielen mehr. Aus Interviews und seinen Handlungen und Zielen seiner Organisationen geht hervor, dass George Soros Ideologie und Bestreben darin besteht, die Welt um jeden Preis zu vernetzen, globalisieren und von Religion und Nationalismus bzw. Patriotismus zu befreien, koste es was es wolle. George Soros ist ein Überlebender des Holocausts.

 

Hier nun die Warnung des ungarische Geheimdienstmitarbeiter, Laszlo Földi,:

 

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Viktor_Orb%C3%A1n

http://www.breitbart.com/london/2017/01/12/hungary-set-ban-soros-linked-organisations/

http://derwaechter.net/von-george-soros-finanzierte-ngo-moveon-org-organisierte-die-anti-trump-proteste

http://derwaechter.net/george-soros-wurde-gehackt-tausende-dateien-decken-wahlmanipulation-und-mehr-auf

http://derwaechter.net/soros-hack-dokumente-ziel-der-eliten-ist-der-polizei-und-ueberwachungsstaat

http://derwaechter.net/soros-half-bei-der-finanzierung-innerstaatlicher-proteste-und-warum-wir-deshalb-sehr-besorgt-sein-sollten-teil-3-serbien-und-georgien

http://derwaechter.net/soros-half-bei-der-finanzierung-innerstaatlicher-proteste-und-warum-wir-deshalb-sehr-besorgt-sein-sollten-teil-2-ukraine-und-libyen

http://derwaechter.net/soros-half-bei-der-finanzierung-innerstaatlicher-proteste-und-warum-wir-deshalb-sehr-besorgt-sein-sollten-teil-1-ferguson-und-aegypten

http://derwaechter.net/thinktanks-denkmanipulationsfabriken-der-besonderen-art


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Der Bumerang des Westens – Wie der Westen noch mehr Terror erzeugt statt ihn zu bekämpfen

in Geopolitik von

Von JÜRGEN TODENHÖFER auf freitag.de

Terror Mit militärischen Mitteln ist der „Islamische Staat“ nicht zu besiegen. Es gibt einen Weg – aber der erfordert politischen Mut.

Die Politik des Westens hat den „Islamischen Staat“ (IS) zuletzt militärisch nicht mehr sehr ernst genommen. Schließlich hatte er im Irak wichtige Städte verloren. Die Schlacht um Mosul galt als Schlusskapitel einer doch recht flüchtigen Episode. So schnell, wie der IS am Firmament des Mittleren Ostens aufgetaucht war, schien er unterzugehen. Erneut irrte die westliche Politik. Sie hat den IS bis heute nicht verstanden. Als Staat ist der IS zwar so gut wie tot. Doch als mächtige Terror-Organisation wird er noch lange leben. Unter welchem Namen auch immer. Mit Bombenkriegen und Totalüberwachung der eigenen Bevölkerung werden wir ihn nicht besiegen.

Die IS-Terroristen, mit denen ich Ende 2014 in Rakka und Mosul zehn gespenstische Tage verbrachte, verfolgten vier Ziele:

1. Schaffung eines großen „Islamischen Staates“ – auch wenn dieser letztlich mit dem Islam so wenig zu tun hatte wie der Ku-Klux-Klan mit dem Christentum. Bewertung: Projekt weitgehend gescheitert.

2. Gründung der schlagkräftigsten Terror-Organisation der Welt – mit der Fähigkeit, weltweit jederzeit Anschläge zu verüben und als Guerilla-Armee immer wieder Städte im Mittleren Osten zu besetzen, um die jeweilige Staatsmacht zu destabilisieren. So wie mit den Terroranschlägen auf den Berliner Weihnachtsmarkt und den Istanbuler Nachtclub oder kurz zuvor mit der völlig unerwarteten Rückeroberung der Wüstenstadt Palmyra. Bewertung: Mission gelungen.

3. Provokation des Westens zum Eintritt in einen endlosen, nicht zu gewinnenden Krieg; zu einer Überreaktion, die auf Dauer die Glaubwürdigkeit der Werte des Westens gefährden würde. So wie Bin Laden den Westen in die afghanische Falle gelockt hatte, in der er noch immer steckt. Bewertung: zunehmend erfolgreich.

4. Spaltung der westlichen Gesellschaft durch islamisch getarnte Anschläge. Sie sollen Hass gegen Muslime erzeugen und einen Keil in unsere Gesellschaft treiben. Bewertung: wachsender Erfolg. Siehe das weltweite Erstarken antiislamischer Bewegungen und Parteien, die nicht erkennen, dass sie nützliche Idioten der Spaltungsstrategie des IS sind.

Der IS ist eine Ideologie. Ideologien kann man nicht erschießen. Trotzdem bekämpfen die USA und zuletzt auch Russland den IS in erster Linie mit Bomben. Obwohl sie wissen, dass diese Strategie Hauptursache des explosionsartigen Erstarkens des Terrorismus im Mittleren Osten ist. Weil in der Regel 90 Prozent der Bomben-Opfer Zivilisten sind, sind die Kriege des Westens Terrorzuchtprogramme. Zu Beginn der „Anti-Terror-Kriege“ 2001 gab es in den Höhlen des Hindukusch einige hundert international gefährliche Terroristen. Heute gibt es im Mittleren Osten mehr als 100.000.

Immer häufiger schlagen IS-Terroristen auch im Westen zu. Aber nicht weil der IS im Irak militärisch unter Druck steht, wie manche „Terrorexperten“ meinen. Sondern weil Anschläge im Westen Teil seiner Strategie sind. Der Sprecher des IS, Abu Mohammad al-Adnani, forderte schon im September 2014 alle IS-Sympathisanten im Westen auf, wenn sie schon keine Bomben oder Kugeln hätten, dann sollten sie eben die Schädel der Feinde mit einem Stein zerschmettern, sie mit dem Messer schlachten oder mit dem Auto überfahren. Der IS hat aus seiner mörderischen Strategie nie ein Geheimnis gemacht.

Unterschiedliche Maßstäbe

Die unmenschliche Brutalität der IS-Anschläge raubt uns dennoch immer wieder den Atem. Aber sind unsere Bomben menschlicher? Der Philosoph Jean-Paul Sartre hat das Phänomen der unterschiedlichen Maßstäbe, die an Krieg und Terror angelegt werden, in den 60er Jahren am Beispiel des Algerienkrieges analysiert. Resigniert stellte er fest: „Wir verstehen nicht, dass ihre Gewalt unsere eigene Gewalt ist, die wie ein Bumerang auf uns zurückschlägt.“

Die westliche Welt hat diesen Bumerang-Effekt bis heute nicht verstanden. Ich war 1960 während jenes grauenvollen Krieges in Algier und Constantine. Die Ähnlichkeit der Brutalität der Franzosen und der Brutalität der algerischen Freiheitskämpfer war mit Händen zu greifen. Und doch war ihre Gleichstellung ein gesellschaftliches Tabu. Wie heute jeder Vergleich westlicher Kriege mit dem durch sie hervorgerufenen Terrorismus.

Die westliche Welt war in der Neuzeit immer gewalttätiger als die muslimische Welt. Über 60 Mal hat der Westen in den letzten 220 Jahren ein muslimisches Land angegriffen. Seit 1980 haben allein die USA 14 muslimische Länder überfallen, besetzt oder bombardiert. Nicht ein einziges Mal griff in den letzten zwei Jahrhunderten ein muslimisches Land den Westen an.

Al-Qaida und der IS haben in den letzten 20 Jahren mit ihren Terroranschlägen im Westen rund 5.000 Menschen ermordet. Inklusive der Anschläge vom 11. September 2001. Wir haben uns zu Recht über diese Anschläge entsetzt. Weil mit jedem Leben ein menschliches Universum, eine Welt starb. Aber der Westen hat laut der Organisation „Ärzte gegen den Atomkrieg“ seit 2001 allein im Irak, in Afghanistan und in Pakistan den Tod von 1,3 Millionen Menschen auf dem Gewissen. Doch es waren eben „nur“ Iraker, Afghanen, Pakistaner.

Und so bombt der Westen weiter und immer weiter. Er bekämpft damit den Terrorismus mit seiner Hauptursache. Deutschland macht mit, unsere Aufklärungs-Tornados liefern die Ziele, die überwiegend amerikanische Bomber anschließend auslöschen. 2016 wurden von der US-geführten 60-Mächte-Koalition im Irak die sunnitischen Städte Tikrit, Ramadi, Falludscha, Schirqat, Baidschi, Kajara, al-Kaim und zunehmend auch Teile von Mosul in Ruinenlandschaften verwandelt. Mit deutscher Unterstützung. Hunderttausende Bewohner verloren ihre gesamte Habe, Zehntausende starben.

Doch was heißt das schon angesichts der prall gefüllten Auftragsbücher, die die US-Bombenkriege der amerikanischen Rüstungsindustrie bescheren? Während sich der US-Aktien-Index S&P 500 von Ende 2001 bis Ende 2016 knapp verdoppelte, versiebenfachte sich der Arca-Rüstungswerte-Index der großen US-Waffenschmieden. Krieg scheint sich richtig zu lohnen – zumindest für die Rüstungsindustrie und ihre Aktionäre.

Von den endlosen Massakern des Westens im Irak und in Syrien liest und hört man bei uns kaum etwas. Die amerikanischen Gräueltaten passen nicht zu unserem Selbstverständnis als „Verteidiger westlicher Werte“. Sogar unsere Kanzlerin schwärmte am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, von der „Befreiung“ Mosuls. Ahnungslosigkeit, Zynismus, doppelte Moral?

Es ist wahr: Bis zu 10.000 syrische Zivilisten starben seit September 2015 durch die Bomben Russlands in Ost-Aleppo und Idlib. Die Kanzlerin kritisiert den Tod dieser Zivilisten zu Recht. Ich auch. Ohne Wenn und Aber.

Aber 40.000 irakische Zivilisten – mindestens viermal so viel – starben seit August 2014 durch die Bomben der US-geführten Koalition. Davon allein 15.000 in der Region Mosul. Die deutsche Bundesregierung sitzt wie der gesamte westliche Mainstream in der ‚„Fankurve“ der USA und betreibt „Fankurven-Politik“: Danach sind amerikanische Bomben gute Bomben, russische Bomben böse Bomben. Moralische Objektivität darf man von Fans nicht erwarten.

Analytische Ehrlichkeit auch nicht? Große Teile des IS entkamen, als die USA die vom IS besetzten und terrorisierten sunnitischen Städte zerstörten. Aus Ramadi, das ich gut kenne, konnten über 80 Prozent der IS-Kämpfer entkommen. Mit Geld geht im Irak vieles. Sie kämpfen jetzt in anderen Regionen des Irak oder gingen ins Ausland. Im Irak schlossen sich ihnen zahllose junge Männer an. Aus Rache für die Zerstörung ihrer Häuser und die Tötung ihrer Angehörigen. Der amerikanische Systemkritiker Noam Chomsky nennt die USA „Weltmeister im Erzeugen von Terrorismus“.

Eine neue Strategie

Die US-Propaganda erzählt trotzdem weiter ihre Kriegs- und Erfolgsmärchen. 50.000 IS-Terroristen wollen die USA nach Angaben des Pentagons getötet haben. Getötet haben sie nach Recherchen Einheimischer weniger als 10.000. Eine intelligente Anti-Terror-Strategie würde völlig anders aussehen als das mörderische Bombardieren der letzten Jahre. Sie würde versuchen, die Konflikte mit der muslimischen Welt, anders als in der Vergangenheit, fair und gerecht zu lösen. In einer fairen Welt hätte der Terrorismus keine Chance. Der konkrete Antiterror-Kampf müsste sich auf Spezialkräfte stützen, die ihr eigenes Leben und nicht in erster Linie das der Zivilbevölkerung riskieren, auf Unterwanderung, auf nachrichtendienstliche Kooperation auch mit „verfeindeten“ Staaten wie Iran oder Syrien, auf einen Stopp der nicht endenden völkerrechtswidrigen Geld- und Waffenlieferungen an Rebellen und Terroristen – und im Irak vor allem auf die Zusammenarbeit mit der einheimischen sunnitischen Minderheit, in der die Terroristen schwimmen wie Fische im Wasser.

Die Sunniten des Irak wären bereit, das Problem des sunnitisch getarnten IS relativ schnell zu lösen. Wie schon einmal 2007. Wenn sie im Rahmen einer nationalen Aussöhnung die gleichen Rechte bekämen wie die schiitische Mehrheit. Ihre Führer haben das dem Weißen Haus detailliert schriftlich mitgeteilt. Ich war der Bote dieses Angebots. Sie haben nicht einmal einen Termin bekommen. Bombardieren ist einfacher, denken die Weltstrategen in Washington. Und züchten weiter Terrorismus.

Der Westen verpasst dadurch eine große Chance. Wenn amerikanische Überschallflugzeuge den „Islamischen Staat“ in den Untergrund bomben, schaffen sie eine neue Legende. Die Überlebenden werden sich als Helden stilisieren, die durch ein Stahlbad gegangen sind. Als neue Terror-Elite. Aber von irakischen Sunniten, von der eigenen Glaubensgemeinschaft, zum Teufel gejagte IS-Terroristen wären Verlierer, Versager. Sie würden ihre Aura verlieren. Und wären endlich wirklich geschlagen.

Doch wollen die USA den Terrorismus überhaupt endgültig beseitigen? Der Terrorismus ist schließlich ein perfekter Vorwand für die Ressourcen-orientierte Interventionspolitik der USA. Und für vieles mehr. Schließlich gab es im Westen in den letzten 20 Jahren nicht nur 5.000 Terror-Opfer, sondern auch weit über 400.000 Opfer nicht terroristischer Morde und Totschlagsdelikte. Auch damit hatte man gelernt zu leben. War es nur ein Versprecher, als der damalige US-Generalstabschef Colin Powell nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion seufzte: „Mir gehen die Dämonen aus. Mir fehlen die Schurken“? Oder hatte er für einen Augenblick durchblicken lassen, wie wichtig Feindbilder für die US-Außenpolitik sind?

2007 begegnete ich in Ramadi einem jungen Kämpfer von „al-Qaida im Irak“, der Vorgänger-Organisation des IS. Der bleiche, schüchterne Student sah ganz und gar nicht wie ein Terrorist aus. Entgeistert fragte ich ihn, warum er sich ausgerechnet der barbarischsten Terror-Organisation angeschlossen hatte. Schließlich gab es im Irak damals zahlreiche andere, nicht terroristische Widerstandsbewegungen.

Stockend erzählte er, dass amerikanische Soldaten seine Mutter bei einer Hausdurchsuchung vor seinen Augen erschossen hätten. Sie habe sich vor die eindringenden Soldaten geworfen und sie angefleht, nicht auch noch das bisschen Hausrat, das sie besaßen, zu zerstören. Nach einer langen Pause fragte ich ihn, wie man trotz allem irgendwann die Gewaltspirale aus Krieg und Terrorismus beenden könne. Leise antwortete er: „Verschwindet aus unseren Ländern. Dann wird auch der Terrorismus verschwinden.“

 

Dieser Beitrag erschien in Ausgabe 01/17 von freitag.de


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Berlin-Terror: Schon wieder israelischer Geheimdienst bei Anschlag vor Ort

in Geopolitik von

Es hört sich wieder wie eine unglaubliche Verschwörung an, wie ein Thriller, doch die Fakten sprechen für sich.

Erinnert sich noch jemand an den deutschen Journalisten, der den Attentäter-LKW von Nizza rein zufällig von seinem Balkon aus filmte? Derselbe Reporter berichtete anschließend auch noch live vom Amoklauf in München. Richard Gutjahr heißt der Reporter, der in seinem Leben schon so viel Glück hatte, dass man sich fragt, wie viele Lottojackpots er schon gewonnen haben muss.

Denn immerhin gelang es ihm nicht nur, bei zwei Terroranschlägen zufällig vor Ort zu sein, was statistisch gesehen nahezu unmöglich ist. Nein, nach eigenen Angaben gelang es ihm auch einmal, nach stundenlanger Wartezeit das erste iPad der Welt zu ergattern.

Richard Gutjahr – Wie immer als Erster vor Ort

Verheiratet – und jetzt wird es interessant – ist Richard Gutjahr mit Dr. Einat Wilf. Die in Jerusalem geborene Einat Wilf bezeichnet sich selbst freimütig als Zionistin, nachzulesen u.a. auf ihrer eigenen Seite: http://www.wilf.org. Sie hat aber einen besonderen Hintergrund, den es zu beleuchten gilt. Wilf ist in geheimdienstlichen Kreisen Israels bestens vernetzt. Einat Wilf gehörte nicht nur als Abgeordnete der israelischen Knesset an, sie war im Rang eines Leutnants auch in der Unit 8200 des israelischen Militärgeheimdienstes tätig. Interessant ist, dass genau diese Information am 23. Juli 2016 um 12 Uhr, also wenige Stunden nach dem Attentat in München aus Wikipedia entfernt wurde.

Dass die Entfernung dieser Eintragung nicht erfolgte, weil sie nicht der Wahrheit entspricht, kann man leicht nachweisen, indem man verschiedene Berichte zu Einat Wilf zur Hand nimmt. So berichteten beispielsweise WIZO News oder sogar die Jerusalem Post über die beruflichen Tätigkeiten der Gutjahr-Ehefrau, um nur zwei von vielen Beispielen zu nennen.

Seit einiger Zeit wird der Verweis auf Wilfs geheimdienstliche Tätigkeit immer wieder gelöscht und dann von anderen Nutzern wieder eingetragen. Israelische Medien sind jedoch in diesem Zusammenhang ein gutes Stichwort.

Bevor die Artikel in den jüdischen Zeitungen Jerusalem Post oder WIZO News gelöscht oder “korrigiert” werden, haben wir hier schonmal die Stellen abfotografiert, die aussagen, dass Frau Wilf für die israelische Geheimeinheit 8200 gearbeitet hat und auch außenpolitische Beraterin für den damaligen Vize-Premierminister Shimon Peres war:

Es war zwar nicht die Jerusalem Post, sondern die Jüdische Allgemeine, die Ende 2016 über den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt berichtete. Dabei wurde Shlomo Shpiro, Geheimdienst- und Terrorexperte der Bar-Ilan-Universität Tel Aviv, erwähnt. Die Jüdische Allgemeine schrieb, „dass er nur wenige Minuten zuvor selbst auf dem Breitscheidplatz war. Er erzählte, dass er dort Berliner und Touristen gesehen und verschiedene Sprachen der Besucher gehört habe. Der Breitscheidplatz sei als symbol- und geschichtsträchtiger Ort mitten in Berlin möglicherweise bewusst für einen Terroranschlag ausgewählt worden, so Shpiro.“

Shlomo Shpiro sprach auch mit der BILD, die über ihn sagte, er sei wenige Minuten vor dem Attentat noch gemütlich „von Stand zu Stand geschlendert“. Shiro selbst sagte: „Es war pures Glück, dass ich nicht mehr dort war. Mir war es draußen einfach zu kalt, weshalb ich in einen Bus stieg und wegfuhr. Kurze Zeit später hörte man schon die Sirenen …“

Der Geheimdienst- und Terrorismusexperte Shlomo Shpiro steht über die Bar-Ilan-Universität in Tel Aviv in direkter Verbindung zu Einat Wilf, die dort ebenfalls als Dozentin tätig ist. Die Hochschule gilt als Kaderschmiede des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad. Nachdem also mit Richard Gutjahr in Nizza und München der Ehemann einer hochrangigen israelischen Agentin zwei Mal „zufällig“ vor Ort war, ist es nun in Berlin ein „Geheimdienst- und Terrorismusexperte“ aus Israel und gleichzeitig ein Geheimdienst-Kollege von Einat Wilf. Immer wieder laufen die Fäden beim Journalisten Richard Gutjahr, seiner Frau und den israelischen Diensten zusammen. Man kann nicht mehr von Zufall reden, wenn bei drei vermeintlich islamistischen Terroranschlägen, in drei verschiedenen europäischen Metropolen, immer israelische Terrorexperten, Agenten israelischer Geheimdienste oder israelische Verbindungsmänner wie der Journalist Richard Gutjahr live am Geschehen beteiligt sind.

Was steckt dahinter? Wir berichteten vergangene Woche ausführlich über die dubiosen Protagonisten der Israel-Connection in Deutschland und deren politische Agenda. Nicht nur die gezielte Unterwanderung von oppositionellen Bewegungen, auch Terroranschläge sind ein beliebtes Mittel von Geheimdiensten, die Stimmung in einem Land weiter anzuheizen und in eine bestimmte Richtung zu lenken. Eine geheime militärische Strategie, die sich mit Hilfe von inszenierten Terrorismus gegen die inländische Bevölkerung richtet, existiert in der Tat. Man nennt sie die »Strategie der Spannung«. Und sie wird in westlichen Demokratien nachweislich bis heute umgesetzt.

Ein terroristischer Anschlag an einem öffentlichen Ort, wie einem Bahnhof, einem Einkaufscenter oder einem Weihnachtsmarkt, ist die typische Technik, durch die die Strategie der Spannung umgesetzt wird. Nach dem Angriff – und das ist ein entscheidendes Element – beschuldigen die Geheimagenten, die das Verbrechen ausgeführt haben, einen politischen Gegner durch Beseitigen beziehungsweise Platzieren von Beweisen. Es ist zu beachten, dass die Ziele der Strategie der Spannung nicht die Toten und Verletzten der Terroranschläge sind, wie viele vielleicht annehmen mögen. Das Ziel sind die politischen Gegner, die durch den Angriff diskreditiert werden, und diejenigen, die zwar unverletzt bleiben, aber von dem Angriff erfahren, und somit Angst um ihr Leben und das ihrer Angehörigen haben. Da es das Ziel der Strategie ist, Gegner zu diskreditieren und Angst zu erzeugen, sind die tatsächlichen Ziele nicht die Menschen, die getötet wurden, unabhängig davon, ob es Dutzende oder sogar Tausende sind, sondern die Millionen Menschen, die zwar körperlich unversehrt, aber emotional erschüttert überlebt haben. Diese Strategie eignet sich hervorragend dazu, um die Bevölkerung eines Landes dazu zu bringen freiwillig mehr Sicherheits- und Überwachungmaßnahmen zu akzeptieren oder einen Konflikt zwischen verschieden ethnischen Gruppen eskalieren zu lassen. Es liegt also durchaus im Bereich des Möglichen, dass der Anschlag in Berlin vorsätzlich von einem Geheimdienst herbeigeführt wurde, um diesen im Nachgang für politische Zwecke zu instrumentalisieren.

Die Süddeutsche Zeitung hat bereits versucht, Richard Gutjahr aus den “Verschwörungstheorien” rauszuziehen. Mit schwachen Argumenten, zu lesen hier: http://www.sueddeutsche.de/digital/streit-mit-youtube-richard-gutjahr-kaempft-seit-dem-muenchner-amoklauf-gegen-verschwoerungstheorien-1.3150485

Jedoch erwähnt der investigative Journalist der Süddeutsche Tanriverdi kein einziges mal das politische Leben seiner Frau Wilf und deren Vergangenheit als Mossad Agentin. Desweiteren hat der investigative Journalist auch die Aussagenänderungen von Herrn Gutjahr bezüglich seines Aufenthaltsortes zur Tatzeit und wie er an die Information rangekommen ist übersehen oder nicht bemerkt. Genauso die Aussagenänderungen der Tochter von Herrn Gutjahr, die Herr Gutjahr beim als Informatin genannt hat, welche zufällig auch beim Münchner Anschlag vor Ort war und diesen filmte.

Hier nochmal eine Analyse der Richard Gutjahr Story:

Wir sind schon auf einen Artikel von mimikama.at gespannt, ob sie den Inhalt und die Analysen dieses Artikels verifizieren können.

 

Der Artikel wurde größtenteils von anonymousnews.ru übernommen und ergänzt.

Quellen:

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/27336

http://www.bild.de/politik/inland/terrorberlin/interview-shlomo-sphiro-49409216.bild.html

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/verkaufsstart-in-new-york-erstes-ipad-geht-nach-muenchen-1.9422

https://en.wikipedia.org/wiki/Einat_Wilf

https://de.wikipedia.org/wiki/Unit_8200

http://www.free21.org/die-strategie-der-spannung/

https://m.reddit.com/r/conspiracy/comments/4u92vi/wiki_page_of_einat_wilf_scrubbed_wife_of_richard/

http://www1.biu.ac.il/indexE.php/File/news/indexE.php?id=3&pt=20&pid=4&level=1&cPath=4&type=1&news=1587


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Die USA und der Aufstieg des IS: „Wir haben dieses Chaos selbst geschaffen“

in Geopolitik von
Der Aufstieg der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) lässt in den USA die Kritik an der interventionistischen Außenpolitik der letzten Jahre immer lauter werden. Politiker und Militärexperten sehen einen klaren Zusammenhang zwischen Staatenbildung und dem Machtvakuum, in welches Terroristen in den betroffenen Ländern vorstoßen.

In den USA melden sich immer mehr Politiker und erfahrene Persönlichkeiten aus Militärkreisen zu Wort, die ein Mitverschulden der Außenpolitik Washingtons am Aufkommen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) einräumen.

„Im Nahen Osten ersetzt oft nur eine Form der Tyrannei eine andere“, betonte Senator Rand Paul (Rep.-Kentucky) am Freitag vor dem konservativen Think-Tank CPAC. „Werden säkulare Despoten gestürzt, bricht Chaos aus und radikal-islamische Kräfte werden stärker.“

Die Wurzeln des Islamischen Staats

Die Geschichte des IS begann im Grunde bereits mit der US-Invasion zum Sturz des Regimes Saddam Husseins im März 2003. Der Krieg zerstörte nicht nur das Wenige, das nach 12 Jahren des UN-Embargos noch an Infrastruktur übrig war. An die Stelle des alten Diktators wurde eine Regierung gesetzt, die keinerlei Interesse zeigte, Minderheiten nennenswerte Mitspracherechte zu geben; man inhaftierte Tausende junger Männer, die verdächtigt wurden, zu radikalen Aufständischen zu gehören und als die US-Truppen das Land wieder verließen, war immer noch keine funktionierende Infrastruktur vorhanden, dafür aber eine große Menge an amerikanischen Waffen.

Der IS geht im Kern auf frühere Aufständische zurück, die bewaffnet gegen die US-Besatzungsmacht vorgingen. Nachdem ihr Anführer al-Zarqawi 2006 durch eine US-Drohne getötet worden war, blieb seine Al-Qaida-Zelle mangels finanzieller und personeller Ausstattung erfolglos und wanderte ins benachbarte Syrien ab. Als dort 2011 der Bürgerkrieg ausbrach, gelang es der Gruppe, an Boden zu gewinnen.

Dass die USA und andere Länder begannen, die Opposition gegen Präsident Bashar al-Assad zu bewaffnen, war für den IS, der damals als ISIS firmierte, wie der Gewinn des Lotto-Jackpots. Die so genannten „moderaten“ Rebellen verloren derweil an Boden, zahlreiche Kämpfer wechselten zu den djihadistischen Gruppen und dabei vor allem zum IS, der grenzüberschreitend agierte und sich international vor allem durch seine besonders ausgeprägte Brutalität einen Namen machte.

Die finanziellen Mittel des IS kommen – neben undurchschaubaren Kanälen, die in Richtung Saudi-Arabien und Katar weisen – nicht zuletzt aus dem Verkauf von Öl auf dem Schwarzmarkt, das aus den von der Miliz besetzten Ölfeldern gewonnen wurde. Wie Marin Katusa, Chefanalyst beim Energieinvestor Casey Research, gegenüber RT berichtete, könne davon ausgegangen werden, dass der IS täglich mehr als eine Million US-Dollar aus dem Verkauf von Öl einnimmt.

Auch wenn die Anti-IS-Koalition nun versucht, die Versorgungswege durch Bombardements von Pipelines zu unterbrechen, sei davon auszugehen, dass diese in maximal 120 Tagen wieder instand gesetzt werden können und auch ein zerstörter Hafen könne in nur sechs Monaten wieder funktionieren. Die Ölgeschäfte würden mit Geschäftsleuten in der Gegend, aber auch auf dem Wege grenzüberschreitenden Schmuggels getätigt. Es werden etwa Öltanker billig gekauft, mit Gewinn in Jordanien weiterveräußert und die Schmuggler schaffen es durch die Bestechung von Grenzposten, ihre Lieferungen ins Ausland zu bekommen.

IS gegen die irakische Armee

Die mit erheblichen US-amerikanischen Steuermitteln ausgestattete und ausgebildete irakische Armee hatte dem IS bei dessen Offensive im Juni 2014 zum Teil kampflos ganze Städte überlassen und ist nach wie vor keine nennenswerte Herausforderung für die Terrormiliz.

Die Hauptursachen für das fast vollständige Zerfallen der Streitkräfte liegen zum einen darin, dass nach der Invasion 2003 alle Generäle und erfahrenen Militärs, die drei Golfkriege ausgefochten hatten, aus der Armee entfernt wurden und es keine funktionierende Hierarchie gab, als die US-Truppen das Land verließen. Darüber hinaus hatte Premierminister Nouri al-Maliki die Sunniten im Land dermaßen dem Staat entfremdet, dass die Kampfmoral völlig am Ende war, als es darum ging, den Staat gegen die vorrückenden Djihadisten zu verteidigen.

Auch existiert innerhalb der irakischen Armee ein Korruptionssystem, das unter anderem 50.000 bezahlte, aber nicht aktive „Geistersoldaten“ geschaffen hat. Kommandanten geben demnach an, alle fünf Leibwächter, die ihnen zustehen, in Anspruch zu nehmen, schicken aber drei von ihnen mit lediglich einem Teil des Gehalts nach Hause und stecken den Rest in die eigene Tasche. Auf dem Brigadelevel funktioniert das gleiche Spiel mit einer sogar noch höheren Anzahl an Soldaten.  Auch werden getötete oder desertierte Soldaten oft nicht gemeldet, aber ihr Sold weiterkassiert.

Was die USA nun tun sollten

Jason Stapleton, ein Veteran der US-Marines, der im Bereich der Special Operations tätig war, erklärte im Gespräch mit RT, dass der IS zwar gestoppt und dass ihm entgegengetreten werden müsse, er aber keine Bedrohung für die USA darstellte.

„Wir haben dieses Chaos selbst geschaffen“, äußerte Stapleton. „Aber das Problem ist: Wenn man die US-Politik betrachtet und was bislang in Richtung Nation Building geschehen ist, erst Saddam zu stürzen, dann Mubarak, später Libyen und Syrien, hat in jedem einzelnen Fall ein massives Machtvakuum geschaffen, und – wie Sie selbst in ihrer Reportage bislang korrekt berichtet haben – was man tatsächlich damit kreiert hat, ist die Notwendigkeit US-amerikanischer Militärpräsenz, um Stabilität zu sichern, da es dort kein solides, stabiles Fundament gibt.“

Sobald die USA ihre Truppen aus diesen Ländern abziehen, würden umgehend die Extremisten zurückkehren und nach der Macht streben. Und dies, so Stapleton, sei der Grund, warum die „Falken“ in den USA nach einer stetigen Kriegsführung rufen müssen, um sich nicht eingestehen zu müssen, dass es nirgendwo gelungen wäre, eine funktionierende Regierung zu schaffen.

„Das Problem ist, dass sie ihren Job schlecht machen“, so Stapleton. „War schon der Irak keine ausreichende Lektion für uns, hätte es Ägypten sein müssen, und wenn nicht Ägypten, dann hätte es Libyen sein sollen, und wenn nicht Libyen, dann Syrien.“

Die USA, so Stapleton, sollten den Ländern das Lösen ihrer Probleme selbst überlassen, statt ständig zu debattieren, welche militärischen Mittel als nächstes angewendet werden müssten, um den jüngsten Feind im jeweiligen Staat zu bekämpfen. Alles andere würde den Teufelskreis aus Intervention, Nation Building, Rückzug und Machtvakuum über Generationen ausdehnen.


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Neue Militärdoktrin: Merkels Regierung sieht Russland ab sofort als militärischen Gegner

in Geopolitik von

Von Marco Maier von contra-magazin.com

Im Auftrag der Bundesregierung erstellt Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen eine neue Militärdoktrin. Diese sogenannte „Sicherheitsstrategie“ soll demnach das Verhältnis zu Russland, welches bislang noch als „herausgehobener Partner“ galt, grundlegend neu definieren. Laut von der Leyen würde Russlands Vorgehen in der Ukraine die Sicherheitsarchitektur in Europa grundlegend verändern. Dies teilte sie heute im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur Erstellung eines neuen Weißbuchs der Bundesregierung zur Sicherheitspolitik mit.

Demnach müsse die Bundesrepublik eine angemessene Antwort auf die Politik von Russlands Präsident Wladimir Putin finden und dürfe sich keinen Illusionen hingeben. „Die neue Politik des Kreml hat schon lange vor der Ukraine-Krise begonnen und wird uns noch sehr, sehr lange beschäftigen“, so von der Leyen auf der Veranstaltung. Man wolle sich im Rahmen des Weißbuchs unter anderem mit einer angemessenen Reaktion auf den Versuch Russlands befassen, „geostrategische Machtpolitik und militärische Gewalt als Form der Interessensdurchsetzung zu etablieren, wir müssen fast sagen zu re-etablieren“, so die Ministerin weiter. Dabei gehe es darum, wie der Westen dem russischen Vorstoß begegne, „international vereinbarte Regeln“ und „verbrieftes Recht“ durch Dominanz und Einflusszonen zu ersetzen.

Für die Bundesregierung ist die Reintegration der Krim in den russischen Staatsverband trotz der dort abgehaltenen Volksabstimmung eine „Annexion“. Entsprechend den US-amerikanischen Vorgaben, wonach eine solche „Annexion“ zur Legitimation militärischer Maßnahmen führt, soll nun Russland als feindliche Nation aufgebaut werden. Dass der Beitritt der autonomen Region Krim zu Russland auf demokratischer Basis stattfand, während die USA und deren NATO-Verbündeten seit Ende des Zweiten Weltkriegs ständig Gebiete okkupieren, ist dabei offensichtlich irrelevant.

Damit ergibt sich für die NATO – und somit für die dort vollintegrierte Bundeswehr – eine klare militärische Linie: die Absicherung und Verteidigung des NATO-Territoriums. Anstatt über Auslandseinsätze zu debattieren wird Deutschland seine Soldaten wieder einmal als Kanonenfutter an die Ostfront schicken. Und das 70 Jahre nach der Kapitulation der Wehrmacht.


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Erdogan erklärte, er habe “bestätigte Beweise”, dass die USA ISIS unterstützen

in Geopolitik von

Ein Jahr nachdem Zero Hedge darlegte, dass die Türkei mit dem Islamischen Staat kooperiert, indem zumindest Bargeld im Austausch gegen Rohöl bereitgestellt wird, das an verschiedene türkische Stützpunkte verkauft wurde (ein Handel, dem im Anschluss daran die russische Luftwaffe ein Ende setzte), hat die Türkei den Spieß umgedreht, indem der türkische Präsident Recep Erdogan sagte, dass er Beweise dafür enthüllt habe, dass Truppen der US-geführten Koalition dabei geholfen haben, Terroristen in Syrien zu unterstützen – einschließlich ISIS.

“Sie geben Terrorgruppen einschließlich ISIS Unterstützung”, sagte Erdogan am Dienstag während einer Rede in Ankara, und fügte hinzu, dass Truppen der US-Koalition “Terrorgruppen Unterstützung gewähren, einschließlich Daesh [ISIS], YPG, PYD. Es ist sehr klar. Wir haben bestätigte Beweise mit Bildmaterial, Fotos und Videos.”

Was übrigens nicht überraschen sollte, angesichts des freigegebenen Pentagon-Berichts vom Mai 2015, der behauptete, dass ISIS als Instrument des Pentagon zum Sturz des syrischen Präsidenten Assad erschaffen wurde.

Nichtsdestotrotz kommt das Werfen von Steinen, während er selber im Glashaus sitzt, sowohl für die USA als auch die Türkei in einer heiklen Phase, in der beide einen radikalen Kurswechsel einschlagen, in einem Fall im Inneren von Obama zu Trump, während im anderen Fall die geopolitische Loyalität mit dem Ausland von den USA hin zu Russland verlagert wird, was auch das heutige Vorpreschen Erdogans erklären könnte.

Als er am Dienstag bei einer Pressekonferenz sagte, dass die USA die Türkei beschuldigt haben, ISIS zu unterstützen, beschuldigte der türkische Staatschef zugleich die US-geführte Koalition dafür, selbst die Terroristen zu unterstützen. Abgesehen von ISIS erwähnte er auch die Volksverteidigungsheinheiten in Nordsyrien (YPG) und die Partei der Demokratischen Union (PYG) als Gruppierungen, die durch die Koalition unterstützt werden.

Zuvor beschuldigte Moskau Washington am Dienstag, den Terrorismus in Syrien zu finanzieren. Indem er das durch US-Präsident Barack Obama unterzeichnete Genehmigungsgesetz zur nationalen Verteidigung (NDAA) kommentierte, wies der russische Außenminister darauf hin, dass das neue Gesetz “ganz offen die Möglichkeit festschrieb”, mehr Waffen nach Syrien zu liefern, und er fügte hinzu, dass diese Waffen “bald ihren Weg zu den Dschihadisten finden werden”, was Russland als “feindlichen Akt” betrachten würde.

Erdogans Kommentare spiegelten diejenigen des iranischen Verteidigungsministers Hossein Dehghan wieder, der gegenüber RT sagte, dass Washington nicht bereit zu sein scheint, eine ernsthafte Rolle bei der Bekämpfung des Islamischen Staates zu spielen, indem sie selbst Terroristen fördern und nun ihren Verbleib im Nahen Osten wollen.

“Die westliche Koalition ist von formeller Natur, sie haben keine ernsthafte Absicht, weder in Syrien noch in Irak zu kämpfen. Wir sehen keinerlei Bereitschaft ihrerseits, eine wirklich nützliche und bedeutsame Rolle bei der Bekämpfung des IS zu spielen, weil sie es sind, die die Terroristen groß gemacht haben und daran interessiert sind, dass sie dort verbleiben”, sagte Dehghan.

Laut des iranischen Verteidigungsminsters hat Teheran nie seine Operationen mit den Amerikanern abgestimmt und “wird nie mit ihnen zusammenarbeiten”.

Er kritisierte daraufhin scharf die Motive hinter dem “Krieg gegen ISIS”, indem er sagte, dass “die Koalitionstruppen vielleicht die Terroristen gerne geschwächt sehen würden, aber sicherlich nicht zerstört, weil diese Terroristen ihr Instrument zur Destabilisierung dieser Region und einiger Teile der Welt sind”.

Man fragt sich, wie lange es wohl dauert bis Putin die Schuld an diesem letzten politischen Skandal in die Schuhe geschoben wird, weil wenn Erdogan tatsächlich Beweise für eine US-Unterstützung des Islamischen Staates liefert, dann wird das Pentagon sehr schnell eine Hintergrundgeschichte benötigen, und wer könnte besser als Sündenbock geeignet sein als der russische Präsident?

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von TheAntiMedia.org


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China fordert USA heraus: Peking entsendet Flugzeugträger in Pazifischen Ozean

in Geopolitik von

Von rt.com

 

Chinas Flugzeugträger Liaoning steht davor, seine ersten Militärmanöver auf hoher See im West-Pazifik durchzuführen. Das berichten lokale Medien unter Berufung auf das Militär. Liaoning wird in die chinesische Marine eingegliedert und könnte die militärische Vormachtstellung der USA in der Region herausfordern.

 
„Der Flugzeugträger wird militärische Übungen im West-Pazifik durchführen“, teilte der Marine-Pressesprecher der Volkbefreieungsarmee, Liang Yang, am Samstag mit. Zum ersten Mal nimmt das Schiff an Kriegsspielen auf offener See teil.

Am Samstag führte der Flugzeugträger noch Kriegsübungen im Gelben Meer durch. Er wird von einer Formation Zerstörern und Fregatten begleitet. Kampfflugzeuge vom Typ J-15 starten vom Flugzeugträger. Die Shenyang J-15 Fēishā ist ein trägergestütztes Mehrzweckkampfflugzeug.

Am Freitag kündigte Chinas Verteidigungsministerium an, dass der bisher einzige chinesische Flugzeugträger an Übungen und Tests in verschiedenen Meeren partizipieren wird. Laut einem Bericht des Nachrichtenportals Global Times schließen sich den Militärübungen im West-Pazfik weitere in unmittelbarer Peripherie Chinas an. Darunter fallen Bohai Meer, das Gelbe Meer, das Ostchinesische und Südchinesische Meer.

Der Flugzeugträger gehört zur Admiral Kusnezow-Klasse und wurde unter dem Namen Warjag für die Sowjetische Marine gebaut, blieb aber unvollendet und wurde von der Ukraine 1998 an China verkauft. Dort wurde er trotz gegenteiliger Darstellung der chinesischen Regierung rundum erneuert, ausgerüstet und lief am 10. August 2011 zu einer ersten Probefahrt aus dem Hafen von Dalian aus. Am 25. September 2012 wurde er der Marine offiziell übergeben, geht aus öffentlich zugänglichen Quellen hervor.

Der potenzielle Einsatz des Flugzeugträgers im West-Pazifik erfolgt unter dem Eindruck steigender politischer Spannungen zwischen den USA und China. Zuletzt gratulierte der Präsident Taiwans Tsai Ing-wen, den Peking nicht als legitim ansieht, dem gewählten republikanischen US-Präsidenten Donald Trump zur Präsidentschaft. China empörte sich über diese Initiative. Während die taiwanesische Regierung als enger Alliierter der USA gilt, betrachtet Peking die Insel als Staatsterritorium, das der Volksrepublik China gehört.

Der gewählte US-Präsident Trump kündigte bereits eine Konfrontationspolitik mit China an. So hinterfragte er die jahrzehntelange „Ein-China-Politik“ Washingtons. „Ich weiß nicht, warum wir an einer ‚Ein-China-Politik‘ gebunden sein müssen. Es sei denn, wir machen ein Abkommen mit China, der mit anderen Dingen wie dem Handel verbunden ist“, sagte Trump. In Reaktion darauf warnte Chinas Botschafter in den USA, dass es Peking nicht dulden wird, wenn die USA dessen „politische Grundlagen“ hinterfragt.

Die Ein-China-Politik bezeichnet heute meist die von der Volksrepublik China verstandene politische Prämisse, dass es nur ein „China“ gibt, das neben dem von der Volksrepublik kontrollierten Festlandchina mit Macau und Hongkong auch das von der Republik China kontrollierte Taiwan umfasst. Alle Staaten, die diplomatische Beziehungen zur Volksrepublik China aufnehmen wollen, müssen diese Prämisse anerkennen.

Das Gebiet im Südchinesischen Meer, in dem der chinesische Flugzeugträger ebenso operieren wird, ist ein weiterer Grund für Konflikte Pekings mit den USA. China ist davon überzeugt, dass das Südchinesische Meer und die Spratly-Inseln, die es militärisch befestigt hat, natürliches chinesisches Einflussgebiet ist. Die USA bestreiten das, was dazu führt, dass beide Staten in der Region die Säbel rasseln. Laut dem „Freedom of Navigation Act“ beansprucht das US-Militär das Recht, in der Region militärische Patrouillen durchzuführen.


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USA verlegen 900 Waggons mit Kriegstechnik und 2000 Panzer vor Russlands Grenzen

in Geopolitik von

Von service-rh.de

 

Unbeachtet von der deutschen Öffentlichkeit zieht die USA weiter ungestört eine gigantische Streitmacht an den russischen Grenzen zusammen. Wir berichteten erst vor zwei Tagen über die Verlegung des deutschen Panzergrenadierbataillon 122 aus dem bayrischen Oberviechtach nach Litauen. Am Donnerstag wurde bekannt, dass auf deutschem Boden gerade die größte US-Truppenverlegungsoperation seit 1990 im Gange ist. Bis Weihnachten 2016 sollen 2.000 schwere US-Kampfpanzer sowie Kommandofahrzeuge und über 4.000 Soldaten nach Bremerhaven verschifft werden. Ergänzt wird dieser neuerliche Akt der Aggression gegenüber Russland zudem mit der Verlegung einer kompletten Kampfbrigade der US-Luftwaffe.

Derzeit stehen hunderte Kampfpanzer vom Typ M1 Abrams der 3. Kampfpanzerbrigade sowie M2 Bradley IFV-Schützenpanzer der 4. Infanteriedivision (Kampfname „Eiserne Brigade“) aus Fort Caston in Colorado im Hafen von Beaumont in Texas und warten auf ihre Verschiffung nach Bremerhaven.

Ihre Ankunft ist für Mitte Januar 2017 geplant. Danach soll die Brigade neben Standorten in Deutschland auch noch auf sechs weitere osteuropäische Länder verteilt werden.

Laut Aussagen der US-Army Europe sollen die zusätzlichen 4.000 Soldaten und 2.000 Panzer ein „Zeichen der Abschreckung und der Verteidigungsfähigkeit“ setzen. Die Eiserne Brigade bezeichnet sich selbst als die „beste gepanzerte Brigade der Welt, ausgebildet und bereit für jeden Kampf“.

Zudem dient die Operation dem Nachweis, dass „die nötige Kampfkraft zur rechten Zeit an den rechten Ort in Europa gebracht“ werden kann, so Oberst Tedd Bertulis, Vize-Logistik-Chef des US-Kommandos in Europa, EuCom, das seinen Sitz in Stuttgart hat.

Für den Transport aller 2.000 Panzer und Kommandofahrzeuge ist nach ihrer Ankunft in Bremerhaven nach Schätzung von Bertulis der Einsatz von zirka 40 Güterzügen notwendig. Derzeit werden noch die Kapazitäten der dafür in Frage kommenden Reedereien und Bahnbetreiber geprüft. Laut Informationen der Kieler Nachrichten hat die Reederei Stena Line bereits die Verstärkung der Linie von Travemünde nach Liepaya in Lettland durch zusätzliche Fähren angekündigt. Auch die Reederei DFDS ist bereit, ihre Fährflotte für die Verbindung Kiel-Klaipeda aufzustocken. Als ergänzende Luftunterstützung zu den Panzerbrigaden wird zudem die komplette 10. Luftkampfbrigade aus Fort Drum im Bundestaat New York ins mittelfränkische Illesheim verlegt. Von dort aus soll die Brigade nach Aussagen der US-Army Europe in Osteuropa eingesetzt werden, um die Fähigkeit der Allianz zu stärken, „Aggressionen zurückzuweisen“. Dabei wird insbesondere auf Lettland und Polen verwiesen. Das Leitmotto der Brigade lautet: Fliege zum Ruhm – Gestählt in der Schlacht, immer bereit.

Anscheinend soll Russland nun darauf reagiert haben. Angeblich hat die russische Armee seit Donnerstag begonnen zusätzliche geheime Raketensilos mit modernsten silogestützten Interkontinentalraketen RS-24 “Jars-M” mit Nuklear-Mehrfachsprengköpfen auszustatten, deren primäres Ziel laut Militärexperten die neuen US- und NATO-Kriegsstützpunkte im Baltikum und Polen nahe der russischen Grenze sind. Siehe Video unten:

Kurze Info: Eine RS-24 “Jars-M” ist moderner und effektiver als die berühmten atomaren Raketen “Topol” und “Topol-M”. Die “Jars” hat eine Reichweite von mindestens 12.000 Kilometern und eine Treffergenauigkeit von unter 200 Metern, was bei 4-8 separaten nuklearen Sprenköpfen und 300 kt atomarer Sprengkraft generell nicht mehr ins Gewicht fällt. Die US-Atombombenschläge auf Hiroshima hatten 13 kt TNT-Sprengkraft und auf Nagasaki in etwa 21 kt.

 

Hier nun ein paar Fotos von der 10. US-Luftwaffenbrigade, die nach Deutschland verlegt wird:

10th Combat Aviation Brigade

10th Combat Aviation Brigade

 

Laut Darlegung des US-Kommandos in Europa ist der rotierende Einsatz der Brigaden auf neun Monate begrenzt. Mit diesem Rotationssystem versucht die NATO, die Bestimmungen des Zwei-plus-Vier-Vertrages auszuhebeln, der eine permanente Stationierung von NATO-Streitkräften auf dem Gebiet Osteuropas ausschließt. Spätestens zu Weihnachten 2017 sollen „Our Boys“ wieder zurück in den USA sein. Allerdings wird dabei immer nur auf das Militärpersonal an sich verwiesen. Die 2.000 Panzer und gepanzerten Fahrzeuge dürften Europa wohl erhalten bleiben, man weiß ja nie, wann der Russe zuschlägt…

Im Rahmen derselben NATO-Operation wird auch die Bundeswehr im Februar nächsten Jahres 500 Soldaten, 20 Schützenpanzer vom Typ Marder und sechs Kampfpanzer Leopard 2 sowie 170 weitere Militärfahrzeugen in Litauen stationieren.

Quellen:

https://www.welt.de/politik/ausland/article160297468/USA-beschleunigen-Truppenstationierung-an-Russlands-Grenzen.html

http://www.lr-online.de/nachrichten/Tagesthemen-900-Eisenbahnwaggons-mit-US-Panzern-rollen-nach-Polen;art307853,5742636

https://deutsch.rt.com/international/44309-gegen-russland-usa-verlegen-panzer-deutschland/


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Kongressabgeordnete sagt, die USA bewaffnen ISIS, und bringt Gesetzentwurf ein, um es zu stoppen

in Geopolitik von

Die demokratische Kongressabgeordnete Tulsi Gabbard ist aus dem Narrativ der Konzernmedien ausgebrochen, indem sie die USA beschuldigt, die Terrorgruppen Al-Qaida und ISIS zu finanzieren und zu bewaffnen.

“Wenn Sie oder ich Al-Qaida oder ISIS Geld, Waffen oder Unterstützung gewähren würden, würden wir ins Gefängis kommen. Warum kommt unsere Regierung damit ungeschoren davon?”, twitterte Gabbard am Samstag.


Am wichtigsten jedoch ist ihre Einbringung des Stop Arming Terrorists Act, den sie letzten Donnerstag vorstellte. In ihrer Präsentation des Gesetzesvorschlags zitierte Gabbard prominente Publikationen wie New York Times und Wall Street Journal, um zu zeigen, dass die Rebellen, welche die USA in Syrien unterstützen, mit der Al-Nusra-Front verbündet sind (die im Wesentlichen Al-Qaida in Syrien ist).

Sie befürwortet den Gesetzentwurf zusammen mit dem Republikaner Thomas Massie, der sagt, dass er “der US-Regierung verbieten würde, Terrorgruppen wie Al-Qaida und ISIS mit den Dollars amerikanischer Steuerzahler Finanzierung, Waffen, Training und geheimdienstliche Unterstützung zur Verfügung zu stellen, oder Ländern, die denselben Gruppierungen direkt oder indirekt Unterstützung anbieten.”

Diese Bedenken beruhen nicht auf Vermutungen – sie lassen sich durch niemand Geringeren verifizieren als den mutmaßlichen Kriegsverbrecher Tony Blair. Eine durch den früheren britischen Premierminister gegründete Denkfabrik veröffentlichte 2015 einen Bericht, der zu der Schlussfolgerung gelangte, dass es letztendlich sinnlos sei, eine Unterscheidung zwischen den verschiedenen Rebellengruppen treffen zu wollen, mit der Begründung, dass die Mehrheit dieser Gruppierungen das gleiche Weltbild miteinander teilen (und die Scharia einführen würden, wenn sie an die Macht kämen).

“Die CIA hat auch über Saudi-Arabien, die Türkei, Katar und andere, die Gruppen wie ISIS und Al-Qaida direkte und indirekte Unterstützung gewähren, Waffen und Geld geschleust”, erklärte Gabbard letzte Woche im Plenarsaal des hohen Hauses.

Sie ging weiter ins Detail:

Die CIA hat seit Langem eine Gruppe namens Fursan al Haqq unterstützt, indem sie ihr Besoldung, Waffen und Unterstützung gewährten, einschließlich Boden-Luft-Raketen. Diese Gruppe kooperiert mit und kämpft an der Seite einer mit Al-Qaida verbündeten Gruppe, die die syrische Regierung zu stürzen versucht. Die Levante-Front ist eine weitere sogenannte gemäßigte Dachorganisation syrischer Oppositionskämpfer. Im Laufe des letzten Jahres haben die USA mit der Türkei zusammengearbeitet, um dieser Gruppierung geheimdienstliche Unterstützung und andere Formen militärischer Hilfestellung zu gewähren. Diese Gruppe hat sich mit Al-Qaidas Ableger in Syrien verbündet.

Dieser Irrsin muss beendet werden. Wir müssen damit aufhören, Terroristen zu bewaffnen. Die Regierung muss diese Heuchelei beenden und sich an dieselben Gesetze halten, die für ihre Bürger gelten.

Hillary Clinton und die Obama-Regierung sind sich sehr wohl der Unterstützung bewusst, die die Golfstaaten ISIS zur Verfügung gestellt haben.

Der Gesetzentwurf würde jeglichen Bundesbehörden untersagen, eine Terrorgruppe zu unterstützen oder Hilfsleistungen durch andere Länder zu schleusen, die direkt oder indirekt Terrorgruppen unterstützen. Er wird auch von den Abgeordneten Peter Welch, Barbara Lee und der Trump-Mitstreiterin Dana Rohrabacher befürwortet.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von TheAntiMedia.org


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WikiLeaks verknüpft US-Regierung mit Erschaffung von ISIS

in Geopolitik von

Neue WikiLeaks-E-Mails enthüllen, dass Saudi-Arabien und die Finanzierung durch die USA, Mudschahedin-Kämpfern dabei geholfen haben, die radikale islamistische Organisation aufzubauen.

Diese Woche veröffentlichte WikiLeaks über 500.000 diplomatische Depeschen, zusätzlich zu den Carter-Depeschen, die bereits 2014 veröffentlicht wurden. In diesen neuen Depeschen, so WikiLeaks-Gründer Julian Assange, gebe es definitive Beweise dafür, dass die CIA “maßgeblich für die Entstehung von ISIS” verantwortlich sei.

Assange sagt, die neuen Depeschen enthüllen, dass die Ereignisse von 1979 eine Reihe von weiteren Ereignissen nach sich zogen, die letztendlich für die Entstehung von ISIS verantwortlich sind.

Wenn irgendein Jahr das “Jahr Null” unserer modernen Zeit genannt werden kann, dann ist es 1979″, sagte Assange in einer Presseeklärung vom Montag.

Im Wesentlichen steckten die CIA und die saudische Regierung Milliarden von Dollars in die Erschaffung der Milizengruppe der Mudschahedin, die in Afghanistan als Fortsetzung der Stellvertreterkriege anstelle der USA gegen die Sowjetunion kämpften. Diese Gruppe wurde schließlich unter dem Namen ISIS bekannt.

Im Nahen Osten führten die iranische Revolution, der saudisch-islamische Aufstand und das ägyptisch-israelische Camp-David-Abkommen nicht nur zur gegenwärtigen regionalen Machtdynamik, sondern sie trugen entschieden zur Änderung des Verhältnisses zwischen Öl, militantem Islam und der Welt bei.

Der Aufstand in Mekka verschob dauerhaft Saudi-Arabien in Richtung Wahabismus, was zur transnationalen Ausbreitung des islamischen Fundamentalismus und der amerikanisch-saudischen Destablisierung Afghanistans führte, sagte Assange.

Die Invasion Afghanistans durch die UdSSR führte dazu, dass Saudi-Arabien und die CIA im Rahmen von Operation Cyclone Milliarden von Dollars für die Mudschahedin-Kämpfer ausgaben, wodurch der Aufstieg Al-Qaidas ausgelöst wurde, und damit letztendlich der Zusammenbruch der Sowjetunion.

Die Welle der Islamisierung von 1979 dehnte sich nach Pakistan aus, wo die US-Botschaft bis auf die Grundmauern niedergebrannt und der pakistanische Premierminister Zulfikar Ali Bhutto hingerichtet wurde. Das iranische Geiseldrama besiegelte schließlich Jimmy Carters Schicksal als Präsident, was zur Wahl von Ronald Reagan führte.

Der Aufstieg von Al-Qaida brachte in den USA schließlich die Anschläge des 11. September hervor, wodurch die US-Invasionen Afghanistans und des Irak ermöglicht wurden, und was nach über einem Jahrzehnt des Krieges letztendlich ISIS die ideologische, finanzielle und geografische Basis bereitete, sagte Assange.

DIE SAUDISCHE FINANZIERUNG DES CLINTON-WAHLKAMPFS

In einem Interview mit Dartmouth Files und RT erwähnte Assange auch Hillary Clintons Beteiligung. Assange erklärt, dass während Zahlungen aus Saudi-Arabien und Katar “allerorten Beachtung gefunden haben, einschließlich allzu vieler Medieninstitutionen” und dass “sogar die US-Regierung davon gesprochen hat oder zustimmte, dass einige saudische Persönlichkeiten ISIS unterstützt haben”, er davon ausgehe, dass es sich dabei um einen Winkelzug handele, um vom wahren Ausmaß und den dahinter steckenden Absichten abzulenken, weswegen die saudische Regierung ISIS unterstützt. Er ist der Ansicht, diese Depeschen zeigen, dass dieselben Regierungen, die Hillary Clintons Wahlkampf finanzierten, gleichzeitig auch ISIS und anderen radikalen Gruppen in der Region auf die Beine halfen.

Wie man jedoch anhand der geleakten E-Mails zwischen Hillary Clinton und ihrem Wahlkampfleiter John Podesta erkennen kann, besteht Clintons Militärstrategie darin, ISIS durch die Einbeziehung lokaler Verbündeter zu besiegen. Laut der E-Mails bestätigt Podesta, dass Saudi-Arabien und Katar “ISIS heimlich finanzielle und logistische Unterstützung gewähren”.

In einem Neun-Punkte-Plan für Hillary Clinton bemerkt Podesta:

[I]m Irak ist es wichtig, dass wir ISIS angreifen, indem wird die Ressourcen der Peschmerga-Kämpfer der kurdischen Regionalregierung (KRG) nutzen, sowie das, was an zuverlässigen Einheiten in der irakischen Armee – wenn überhaupt – existiert. Die Peschmerga-Kommandeure sind aggressive, hart kämpfende Soldaten, die über seit Langem bestehende Verbindungen mit CIA-Offizieren und Führern von Spezialkräften verfügen. Jedoch werden sie auf anhaltendes Engagement von US-Personal angewiesen sein, das mit ihnen als Berater und strategische Planer zusammenarbeitet, da die neue Generation von Peschmerga-Kommandeuren weitgehend unerfahren im traditionellen Kampf ist. Abgesehen davon, können die kurdischen Truppen ISIS mit dieser US-Hilfe eine wirkliche Niederlage bereiten.

Podesta bemerkt auch, dass ISIS zurückgedrängt werden muss, indem es zu einer “beherrschbaren Niederwerfung” kommt, damit lokale Kämpfer in der Region nicht glauben, dass es sich bei der Niederwerfung um das Verdienst der Amerikaner handele. Weder John Podesta noch Hillary Clinton haben jedoch die Echtheit der geleakten E-Mails bestätigt.

Was denkt ihr darüber? Bitte hinterlasst unten eure Kommentare und teilt diese Nachricht!

Verweis:

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com


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