Investigativ & Unabhängig – Mit der Kraft des Internets

Tag archive

China

10 schockierende Fotos: So zerstören eure Smartphones und Laptops den Planeten

in Umwelt von

US-Amerikaner ersetzen ihre Smartphones im Schnitt alle 22 Monate; im Jahr 2010 haben sie ungefähr 150 Millionen alte Telefone in den Müll geworfen. Als das iPhone zum ersten Mal auf dem Markt erschien, landeten 10 Millionen Geräte auf den Mülldeponien, die PCB, Eisen, Quecksilber, Nickel, Kadmium, Phthalate und Chlor enthielten. Im Jahr 2016 besaßen 2 Milliarden Menschen weltweit Smartphones. Wir überlassen es an dieser Stelle euch, die tödlichen Zahlen auszurechnen.

In Entwicklungsländern häufen Kinder elektronische Abfälle zu gigantischen Bergen an und verbrennen diese, so dass sie Kupferdrähte, Gold- und Silberfäden herausfischen können und damit ein paar Dollar verdienen, indem sie die Metalle an Händler zur Wiederverwertung verkaufen. Jungen zertrümmern Computerbatterien mit Schlägern, um an das Kadmium heranzukommen – giftige Flecken davon bedecken ihre Hände und Füße, während sie arbeiten. Sie inhalieren den Rauch, der von den verbrannten Telefongehäusen aufsteigt, während sie die verschiedenen Arten von Plastik für die Wiederverwertung identifizieren und separieren.

Die Gegenwart und die Zukunft sehen so düster aus wie die Vergangenheit. Solltet ihr euch Sorgen machen? Ja. Denn DAS ist es, was eure Smartphones und Laptops dem Planeten antun – von ihrer Herstellung über ihren Vertrieb und bis hin zu ihrer Entsorgung…

In Ghana verbrennen Arbeiter Plastik, um Drähte für USB-Ladegeräte und Smartphones zu ergattern

In der Bingham Canyon Mine in Utah in den USA – die tiefste Tagebau-Mine der Welt – suchen die Minenarbeiter laufend nach noch mehr Kupfer für Smartphone-USB-Kabel und Laptops.

Arbeiter im Kongo graben nach Gold für die Platinen in Smartphones und Laptops.

Das ist Berkeley Pit, eine Kupfermine außerhalb von Butte, Montana in den Vereinigten Staaten. Hier wurden Kupfer, Gold, Silber und andere wertvolle Metalle abgebaut. In Kombination mit den Metallen und den Chemikalien, die für den Abbau verwendet wurden, ist die Mine zu einem gigantischen und giftigen See geworden.

Diese gigantische Gold- und Kupfermine in Indonesien liefert Metalle für Telefonhersteller. Sie gehört der Newmont Mining Corp.; das ist das weltweit zweitgrößte Goldbergbauunternehmen. Das Unternehmen wird beschuldigt, gefährliche chemische Substanzen von seinen Minenarbeiten in die Buyat Bay von Indonesien eingeleitet zu haben.

Im Longjiang-Fluss in China verdünnen Feuerwehrleute Wasser, das mit Kadmium verseucht worden ist. Kadmium ist ein Mineral, das für die Herstellung von Smartphone-Batterien verwendet wird.

Der elektronische Müll wird Schätzungen zufolge bis zum Jahr 2017 auf 60 Millionen Tonnen angestiegen sein.

Bei E-Parisara – eine Firme, die Elektromüll in Dobbspet in Indien recycelt – sammeln sich die Teile von elektronischen Geräten schneller an als sie recycelt werden können. Deshalb formen sich große Haufen von schädlichem Technikmüll in der Mitte der Straße.

Dieses Mädchen in Guiyu zerlegt Laufwerke von Computern, um an die Materialien heranzukommen, die darin verarbeitet wurden.

Seit den 1980er Jahren landet elektronischer Müll von anderen Ländern am Ende in China. Die Teile werden in der Stadt Guiyu zerlegt; das ist eine Region mit 21 Dörfern, in der mehr als 5.500 von Familien geführte Geschäfte den Müll abwickeln.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:


Ihr wollt uns unterstützen? Dann klickt einfach HIER

loading...

Chinesischer Milliardär weiß, wo Amerikas Jobs gelandet sind – und zwar nicht in China

in Welt/Wirtschaft von

Davos – Jack Ma ist ein Milliardär und der Gründer von Alibaba; die chinesische Firma, die Wal-Mart als den weltweit größten Einzelhändler im Jahr 2016 abgelöst hat. In seiner Rede beim World Economic Forum (Weltwirtschaftsforum) sagte er, dass die Vereinigten Staaten niemanden außer sich selbst an der ökonomischen Misere geben können und dass ein Großteil des Problems in den verschwenderischen Ausgaben für Kriegsführung begründet liegt.

Der CNBC-Reporter Andrew Ross Sorkin hatte Ma zu seinen Gedanken in Bezug auf die amerikanische Wirtschaft gefragt und inwieweit China davon betroffen ist. Der neue amtierende Präsident Donald Trump zeigte bislang eine durchwegs anti-chinesische Haltung – der ehemalige Reality-TV-Star hat die asiatische Supermacht lange Zeit dessen beschuldigt, US-amerikanische Arbeitsplätze abzuschöpfen – und er und das Handelsteam, das er gerade aufstellt, scheinen begierig und willens, Zölle auf chinesische Waren zu erheben.

„Es ist nicht so, dass andere Länder euch Leuten die Jobs wegnehmen. Es ist eure Strategie. Verteilt das Geld und die Dinge auf eine angemessene Weise“, sagte Ma und fügte hinzu: „Ihr sollt das Geld für eure eigenen Leute ausgeben.“

Zum Thema Ausgaben für das Militär behauptete der chinesische Milliardär, dass die Vereinigten Staaten mehr als 14 Billionen US-Dollar innerhalb der letzten drei Dekaden für die Kriegsführung verschwendet haben – Geld, das wiederum in die inländische Infrastruktur und in Programme für die amerikanische Bevölkerung hätte investiert werden können.

Wie Anti-Media berichtete, hielt der chinesische Präsident Xi Jingping am Mittwoch eine historische Rede beim World Economic Forum in Davos, in der er den Globalismus anpries und Argumente dafür lieferte, dass China in der Wirtschaft die neue führende Nation der Welt sei.

Apropos Globalisierung: Ma nannte sie eine „perfekte“ Strategie und wies darauf hin, dass die US-amerikanischen Firmen substanziell von dem System profitiert haben:

„Die amerikanischen multinationalen Firmen haben Millionen und Abermillionen Dollar mit der Globalisierung gemacht. In den vergangenen 30 Jahren haben IBM, Cisco Microsoft zweistellige Millionenbeiträge gescheffelt – die Gewinne, die sie damit gemacht haben, sind höher als die der vier chinesischen Banken zusammengenommen… Aber wohin ist das Geld dann geflossen?“

Als er den chinesischen Präsidenten auf der Bühne in Davos am Mittwoch der Konferenzwoche begrüßte, erklärte der Gründer und Vorsitzende des WEF Klaus Schwab: „In einer Zeit, die von großer Unsicherheit und Unbeständigkeit gekennzeichnet ist, richtet die Welt ihren Blick auf China.“

Jack Ma von Alibaba schien dieses Gefühl in seinem Gespräch mit CNBC ebenfalls aufzugreifen – dass es China ist und das System der ökonomischen Globalisierung, die den Pfad in die Zukunft erhellen wird:

„Die Welt brauch neue Führer, aber bei der neuen Art der Führung geht es darum, zusammenzuarbeiten. Als Geschäftsmann möchte ich, dass die Welt den Wohlstand gemeinsam teilt.“

Von James Holbrooks für theantimedia.org. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:


Ihr wollt uns unterstützen? Dann klickt einfach HIER

loading...

Neue Polizeieinheit in China soll Luftverschmutzung bekämpfen

in Gesundheit/Umwelt von

Eine neue Polizeieinheit wurde von den chinesischen Behörden installiert. Die Offiziellen hoffen, dass dies dabei helfen wird, die Krise mit dem toxischen Smog zu bekämpfen, die Beijing und die umliegenden Städte erstickt.

Eine neue Polizeieinheit ist mit der Aufgabe betraut worden, die alarmierend hohe Luftverschmutzung einzudämmen, die für Unterbrechungen und Panik in Beijing gesorgt hat. Der amtierende Bürgermeister der Stadt Cai Qi hat dies am vergangenen Wochenende angekündigt. Die Verkündung erfolgte unmittelbar nachdem die Stadt zunächst von einem toxischen Smog eingehüllt worden war, der viele Städte in Nordchina verdeckte.

Im vergangenen Monat waren Bürger, die vor dem braunen Nebel fliehen wollten, in der Stadt gefangen, nachdem Flüge aus der Region annulliert und Beschränkungen auf der Autobahn eingeführt worden waren, um die Leute am Verlassen der Stadt zu hindern. Berichten zufolge hatten rund 150.000 Menschen versucht, aus der Stadt zu fliehen. Während dieser Zeit erreichte die Masse an feinen Partikeln bzw. Feinstaub („PM 2,5“) innerhalb der Hauptstadt den Wert von 408 und war damit lebensbedrohlich für die 22 Millionen Bewohner der Stadt.

Luftverschmutzung

Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO ist die Gesundheit eines Menschen dann gefährdet, wenn mehr als 10 Mikrogramm (10 µg/m3) des PM 2,5 pro Kubikmeter Luft nachgewiesen werden können. Langfristige gesundheitliche Einschränkungen, etwa Asthma und chronische Lungenkrankheiten, können von PM 2,5-Konzentrationen verursacht werden, die diesen Grenzwert überschreiten.

Anfang des Monats wurde „Alarmstufe Rot“ in knapp 24 Städten der Region ausgerufen. Dabei handelt es sich um die höchste Stufe eines vierstufigen Warnsystems, das in Festlandchina verwendet wird. In Reaktion darauf ergriffen die chinesischen Behörden Maßnahmen, um die am Smog Schuld tragenden zur Verantwortung zu ziehen.

Mehr als 500 chinesische Firmen und rund 10.000 Autobesitzer wurden vom Ministerium für Umweltschutz für die angeblichen Verstöße bestraft, wie Xinhua berichtet. Es wird davon ausgegangen, dass die neue Umweltpolizei-Einheit die neueste Maßnahme in einem umfassenderen Plan ist, mit dem die tödliche Luftverschmutzung in der Stadt bekämpft werden soll.

Einwohner von Beijing und der umliegenden Städte machen sich immer größere Sorgen um die gesundheitlichen Auswirkungen des allgegenwärtigen Smogs. Anfang des Monats haben die Schulbehörden in Beijing zugestimmt, dass Luftreinigungssysteme in Schulen als Teil eines Pilotprogramms installiert werden sollen. Das Programm wird von der Regierung finanziert, nachdem Eltern wiederholte Male ihre Sorge hinsichtlich der Sicherheit ihrer Kinder ausgedrückt hatten.

„Wie viele von uns bin ich es gewohnt, morgens zuerst das Wetter und den Index der Luftqualität (AQI) in Beijing zu prüfen. Ich kann die Sorgen der Öffentlichkeit und die Beschwerden zur Luftverschmutzung absolut nachvollziehen“, erklärte Cai laut Xinhua den Reportern.

Obwohl die Details zum Zeitpunkt, wann genau die neue Umweltpolizei-Einheit den Dienst antreten wird, noch nicht bekannt sind, ergaben Berichte, dass die Quellen der Luftverschmutzung das Hauptziel der Einheit sein werden.

„Obwohl wir einige Fortschritte gemacht haben, ist die Luftverschmutzung im Winter immer noch schwerwiegend“, verkündete Cai. „Grillen an der frischen Luft, das Anzünden von Müll, das Verbrennen von Biomasse, Staub von den Straßen – diese Handlungen und somit die Nichteinhaltung der Regeln sind tatsächlich das Ergebnis lascher Überwachung und schwacher Strafverfolgung.“

In der Zwischenzeit fordert das chinesische Volk die Regierung weiter dazu auf, mehr zu tun, um die Hauptursachen der Luftverschmutzung zu bekämpfen. Dazu gehört der Beginn eines Übergangs hin zu saubereren Energiequellen. Momentan sind Kohlekraftwerke die Hauptquelle für Elektrizität in dem Land.

Bildquelle (Chinesin mit Maske): Nicolò Lazzati (Flickr, lizenziert unter Creative Commons Attribution 2.0 Generic) Titelbild-Quelle: FunnyOrDie YouTube-Kanal. Artikel übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:


Ihr wollt uns unterstützen? Dann klickt einfach HIER

loading...

Anonyme Facebook-Mitarbeiter enthüllen Zuckerbergs Plan zur Entwicklung eines Zensur-Tools, um wieder nach China zurückzukehren

in Onlinewelt von

China hat mittlerweile eine Bevölkerung von über 1,4 Milliarden Menschen. Aufgrund von Facebooks Bestrebungen, sein Geschäft zu erweitern, ist Zuckerberg bereit, die Grundwerte seines Unternehmens zu Geld zu machen.

Das Wort “Zensur” ist zu einem Synonym für Facebook geworden. Eine von Facebooks zentralen Erklärungen seiner Mission heißt “die Welt offener und vernetzter zu machen”.

Aber kürzliche Aktionen des Social-Media-Giganten haben unter Beweis gestellt, dass er bereit ist, bezüglich seiner Grundwerte Kompromisse einzugehen, um den Interessen der Machthaber zu nützen und daraus Kapital zu schlagen.

Im September 2011 kam heraus, dass Facebook sich bei der Zensur von Inhalten, die israelische Regierungsbeamte für ungeeignet halten, mit ihnen abgestimmt hat. Die israelische Regierung hat infolge des viralen Erfolgs der berühmten Kampagne Boycott, Divest and Sanctions (BDS) – einer globalen gewaltfreien Bewegung, die daran arbeitet, israelische Menschenrechtsverletzungen gegen Palästinenser zu enthüllen – darauf gedrängt, Facebook-Inhalte zu überwachen und zu zensieren, die sie für unangemessen hält. Dies bedeutet, dass Leute in Israel nicht länger BDS-Aktivitäten auf Facebook durchführen können.

Nachdem Donald Trump als Gewinner aus der US-Präsidentschaftswahl hervorgegangen ist, wurde Facebook von Seiten der amtierenden Obama-Regierung vorgeworfen, auf seiner Plattform die Verbreitung von sogenannten “Fake News” [Falschnachrichten] über Hillary Clinton zu erlauben. Facebook nutzte die Gelegenheit und begann mit der Zensur alternativer Nachrichtennetzwerke.

Indem Facebook alternative Nachrichtenportale zensiert, haben drei seiner Mitarbeiter (sowohl aktuelle als auch ehemalige) zur Erhellung der neuen Zensurrichtline beigetragen, die bald in China eingeführt werden wird. Die anonymen Mitarbeiter gaben diese belastende Enthüllung gegenüber der New York Times zu Protokoll.

Die kommunistische Regierung Chinas schränkt die Nutzung sozialer Medien im Internet stark ein. 2009 brachen in der westlichen chinesischen Provinz Xinjiang Unruhen aus. Einige Aktivisten in der Provinz benutzten Facebook als ihre Kommunikationsplattform, um für die Abspaltung der Provinz von China zu demonstrieren. Dies veranlasste die chinesische Regierung dazu, Facebook im ganzen Land zu verbieten. Die Regierung sagte, dass die Aktivisten Facebook benutzten, um die Sicherheit des Landes zu gefährden. Seitdem wurde in China der Zugang zu Facebook eingeschränkt. Zurzeit benutzen chinesische Bürger, die auf dem Festland leben und Zugang zu Facebook bekommen wollen, eine Technologie, die als Virtual Private Network (VPN) bekannt ist.

Bildtext: “Zugang verweigert”

Seit dem Verbot hat sich der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg mit hochrangigen chinesischen Regierungsbeamten getroffen, einschließlich des Präsidenten des Landes, Xi-Jinping. Er besuchte das Land auch oft, um seine obersten Internet-Manager zu treffen. Es heißt, dass Zuckerberg sogar Mandarin lernt. All diese Aktionen stellen Versuche dar, um Facebook zurück nach China zu bringen.

Die Facebook-Mitarbeiter sagten jedoch gegenüber The New York Times, dass das Bemühen des Unternehmens, in China wieder Fuß zufassen, weit über diese Aktionen hinausgehe.

Laut den Mitarbeitern hat Facebook im Geheimen eine Software entwickelt, um Posts daran zu hindern, in den News-Feeds bestimmter geographischer Regionen zu erscheinen. Die Mitarbeiter sagten, die Software sei speziell dafür entwickelt worden, dass Facebook wieder zurück nach China kommen kann.

China hat mittlerweile eine Bevölkerung von über 1,4 Milliarden Menschen. Aufgrund von Facebooks Wunsch, sein Geschäft zu erweitern, ist Zuckerberg bereit, die Grundwerte des Unternehmens zu Geld zu machen.

Es geht das Gerücht um, dass Zuckerberg während eines seiner Treffen mit chinesischen Behörden nahegelegt wurde, dass Facebook ein Tool entwickeln soll, um Nachrichten zu unterdrücken, die die chinesische Regierung für unangemessen halten könne. Offensichtlich stimmte Zuckerberg diesem Vorschlag zu, und als er nach Silicon Valley zurückkehrte, wies er seine Techniker an, die Software zu entwickeln, um die Forderungen der Chinesen zu erfüllen.

Die Mitarbeiter sagten, ihre größte Sorge bestehe darin, dass die für China entwickelte Software zu weiteren Forderungen aus anderen Ländern führen könne, um bestimmte Inhalte zu unterdrücken. Ihnen zufolge ist es auch der Grund, warum sie die Informationen an die Öffentlichkeit durchsickern ließen.

Sie sagten weiter, dass im Sommer 2016 mehrere Facebook-Mitarbeiter, die am chinesischen Unterdrückungs-Tool arbeiteten, das Unternehmen verlassen haben. Die Mitarbeiter sollen ihre Jobs gekündigt haben, weil das was sie taten, gegen die Werte des Unternehmens sowie ihre eigenen verstoßen haben.

Diejenigen, die nicht gegangen waren, befragten ihre Vorgesetzten über die Gründe des neuen Tools, um Inhalte zu unterdrücken. Viele Mitarbeiter stellten wiederholt dieselben Fragen, so dass es ein Thema bei den wöchentlichen, jeden Freitagnachmittag stattfindenden, Frage-und-Antwort-Runden wurde.

Unfähig, die Mitarbeiter von den Motiven für die Anwendung des Tools zu überzeugen, luden die leitenden Angestellten des Unternehmens Zuckerberg selbst ein, um während einer der internen Unternehmenssitzungen eine Antwort zu geben.

Während des Ereignisses sagte Zuckerberg vor der Versammlung, dass Facebooks China-Pläne aufgrund des Geschäftspotenzials im Land vielversprechend seien. Zuckerberg wurde von den Mitarbeitern mit den Worten zitiert: “Es ist besser für Facebook, eine Konversation zu ermöglichen, selbst wenn es noch nicht die ganze Konversation ist.”

Dies ist nicht das erste Mal, dass Facebook Inhalte zensieren will. Das Unternehmen hat sich dies bereits vorher in Pakistan, Israel, Russland und der Türkei zuschulden kommen lassen, indem es ganz auf Linie mit diesen Regierungen geblieben ist. Das Unternehmen sperrte laut The New York Times zwischen Juli 2015 und Dezember 2015 in mehr als 20 Ländern über 55.000 Inhalte.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/anonymous-facebook-employees-reveal-zuckerbergs-plan-to-create-censorship-tool-to-get-back-into-china/


Ihr wollt uns unterstützen? Dann klickt einfach HIER

loading...

Verschmutzung in China: 20 schockierende Fotos

in Umwelt von

Vom Himmel, der von schmierigen Schlieren des grauen Smogs verschleiert ist, bis hin zu der mit Müll übersäten Chinesischen Mauer, oder zu Flüssen, in denen Öl und Müll herumschwimmen: China zahlt einen hohen Preis dafür, dass es der weltweit größte Warenlieferant ist. Denn Millionen Einwohner Chinas müssen deshalb Schutz hinter chirurgischen Masken suchen, wenn sie sich im Freien aufhalten.

Laut einem Bericht, der von der Global Burden of Disease Study (etwa: die globale Last von Krankheiten) veröffentlicht wurde, war die Luftverschmutzung in China einer der relevanten Faktoren für rund 1,2 Millionen frühzeitiger Todesfälle im Jahr 2010 – fast 40% der Gesamtanzahl weltweit! Im Jahr 2013 war allein in Beijing (Peking) die Konzentration der gefährlichen Partikel mit weniger als 2,5 Mikrometern Länge – die auch als PM2.5 bekannt sind – in der Luft 22-mal so hoch wie die von der Weltgesundheitsorganisation WHO als sicher bezeichnete Menge.

China musste ‚der Verschmutzung den Krieg erklären‘, als das Niveau der Umwelttoxizität die Gefahrenschwelle überschritten hatte – die Behörden haben Notfallmaßnahmen ergriffen, um den Verkehr auszudünnen und die verschmutzenden Industriebereiche stillzulegen. Der Staatsrat hat 10 Anti-Verschmutzungs-Maßnahmen genehmigt, die darauf abzielen, die Emissionen von den Industriezweigen zu reduzieren, die zum erstaunlichen Wirtschaftswachstum des Landes beigetragen haben.

Die Emissionen pro Einheit des BIP in Schlüsselindustrien um mindestens 30% bis 2017 zu senken ist eines der Hauptziele. Ein weiteres Ziel ist die Eindämmung des Anstiegs von immer höherem Energieverbrauch. Um bei der Bewältigung der Gefahren für die Umwelt zu helfen, hat Peking auch versprochen, den Fokus mehr auf Solarenergie zu setzen.

Trotz dieser Maßnahmen schreitet die Verschmutzung in China in weiten Teilen immer noch voran. Das Ergebnis ist, dass es in China die mit schmutzigste Luft weltweit gibt, dass sich verschmutzte und deshalb unbrauchbare Wasserwege durch das Land ziehen, ebenso wie ganze Landstriche, die mit Müll verseucht sind. Diese schockierenden Fotos decken auf, wie schlimm das Problem mit der Umweltverschmutzung in China wirklich geworden ist…

1. Eine fingierte Skyline von Hongkong für die Touristen.

2. Ein Mann beobachtet einen kontaminierten Fluss im Kreis Cangnan der bezirksfreien Stadt Wenzhou in der Provinz Zhejiang.

3. DAS ist DIE Chinesische Mauer.

4. Kinder aus Dalad spielen in Sandhaufen in der Nähe der kohlebetriebenen, Elektrizität generierenden Sendemasten von Dalad.

5. Der Tian’anmen-Platz versinkt im Smog.

6. Ein Anwohner geht entlang des Ufers eines verschmutzten Flusses spazieren, der mit dort abgeladenem Müll verschmutzt ist.

7. Ein Kind trinkt Wasser in der Nähe eines Stroms in der Provinz Fuyuan.

8. Ein stark verschmutzter Fluss: der Zhugao in der Provinz Sichuan.

9. Ein verschmutzter Fluss in Wenzhou in der Provinz Zhejiang.

10. Ein Kind springt über Müll in einem Dorf in Jiaxing.

11. Plastikflaschen liegen am Ufer eines Flusses, der mit einem rötlichen Färbemittel verunreinigt ist.

12. Eine Fabrik in Yutian, 100km östlich von Peking, entlässt toxische Chemikalien in die Luft.

13. Peking ist umgeben von Smog.

14. Ein Kind schwimmt in einem verschmutzten Fluss, der mit Müll verseucht ist.

15. Noch einmal die Chinesische Mauer…

16. Abwasser wird in den Yangtze-Fluss eingeführt.

17. Eine Frau, die eine Maske trägt, läuft durch eine Straße in Harbin im nördlichen Teil Chinas. Die Straße ist in dichten Smog gehüllt.

18. Fischer waten durch das verschlammte Bett eines Kanals im Zentrum von Peking.

19. Mehr als 300 Schweine wurden aus dem Fluss Huangpu herausgefischt.

20. Ein Morgen in Peking.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:


Ihr wollt uns unterstützen? Dann klickt einfach HIER

loading...

Neue Entdeckung beweist, dass Menschen seit mindestens 2.400 Jahren Cannabis benutzen

in Gesundheit von

Archäologen entdeckten kürzlich in China den Beweis dafür, dass Menschen seit über 2.400 Jahren Cannabis für medizinische Zwecke benutzt haben und bei spirituellen Ritualen einsetzten.

Laut eines Aufsatzes mit dem Titel Ancient Cannabis Burial Shroud in a Central Eurasian Cemetery, der letzten Monat in Economic Botany veröffentlicht wurde, “wurde kürzlich ein außergewöhnlicher Aufbewahrungsort mit Überbleibseln antiker, gut erhaltener Cannabis-Pflanzen in einem Grab auf dem Jiayi-Friedhof von Turpan in Nordwest-China entdeckt”.

Die Forscher unter der Leitung von Hongen Jiang, einem Archäologen an der Universität der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, entdeckten 13 vollständige, weibliche Cannabispflanzen im Grab eines 35-jährigen kaukasischen Mannes. Der Artikel erläutert, dass die Cannabis-Pflanzen “scheinbar in der Region angebaut wurden und absichtlich so angeordnet waren, dass sie als Leichentuch fungierten, das auf einer männlichen Leiche ausgebreitet wurde”. Die Forscher vermuten, dass es sich dabei um einen Schamanen gehandelt haben könnte.

cannabis-grave-2

Eine Radiokarbondatierung ergab, dass das Grab zwischen 2.400 und 2.800 Jahren alt ist.

National Geographic erläuterte die Entdeckung:

“Bei der Grabstätte handelt es um eines von 240 Gräbern, die auf dem Jiayi-Friedhof in Turpan ausgegraben wurden, und das mit der Subeixi-Kultur (die auch als Gushi-Kultur bekannt ist) in Zusammenhang steht, die vor ungefähr 2.000 bis 3.000 Jahren in der Region vorherrschte. Zu der Zeit war die Oase in der Wüste Turpans eine wichtige Station entlang der Seidenstraße.”

Jiang, der Hauptautor des Aufsatzes, erläuterte die Bedeutung ihrer Entdeckung:

“Dies ist sowohl das erste Mal, dass es Archäologen gelungen ist, komplette Cannabis-Pflanzen zu entdecken, als auch das erstmalige Vorkommen ihres Gebrauchs als ‘Leichentuch’ bei einer menschlichen Grabstätte.”

Jiang wird in National Geographic weiterhin mit den Worten zitiert:

“Diese Entdeckung trägt zu einer zunehmenden Sammlung archäologischer Beweise bei, aus denen hervorgeht, dass Cannabis-Konsum bereits vor tausenden von Jahren überall in der eurasischen Steppe ‘sehr beliebt’ war.”

Der Aufsatz stellt somit fest, dass die Forschungsergebnisse zum Beweis beitragen, dass Menschen seit langer Zeit Cannabis benutzt haben:

“Diese einzigartige Entdeckung liefert neue Erkenntnisse über den rituellen Gebrauch von Cannabis im prähistorischen Zentralasien. Weiterhin offenbaren die fragmentierten Cannabis-Fruchtstände, die in anderen Gräbern des Jiayi-Friedhofs in Turpan entdeckt wurden, zusammen mit ähnlichen Cannabis-Überresten aus gleichaltrigen Gräbern, die in der Region des Altai-Gebirges zum Vorschein kamen, dass Cannabis im ersten Jahrtausend vor Christus durch die einheimische zentralasiatische Bevölkerung für rituelle und/oder medizinische Zwecke benutzt wurde.” [Hervorhebung hinzugefügt]

2008 entdeckten die Forscher in der Nähe der Region Turpan ein 2.700 Jahre altes Grab, das mit “einem großen Vorrat an Cannabis” ausgestattet war. Sie gingen davon aus, dass das Grab zu einem kaukasischen Schamanen gehörte, und vermuteten, dass das Gushi-Volk, das die Region zu dieser Zeit besiedelte, “Cannabis zu pharmazeutischen oder divinatorischen Zwecken” benutzte.

Letztes Jahr fanden Archäologen bei einer Ausgrabung im Kaukasus des südlichen Russlands goldene Wasserpfeifen, die Spuren von Cannabis und Heroin enthielten. Ihre Funde deuteten darauf hin, dass der umherziehende Nomadenstamm der Skythen dort “drogenberauschte” Rituale abgehalten hat.

Obwohl Cannabis aufgrund seiner Hanffasern verwendet werden kann, die bei der Herstellung von Kleidern, Möbeln und Gebäuden benutzt werden, kamen die Forscher in der Wüste von Turpan zu einem ähnlichen Ergebnis, dass dies nicht der Zweck des Cannabis war, das in dem Grab entdeckt wurde. Sie stellten fest, dass sie in Turpan keinerlei Hanftextilien fanden, und dass die entdeckten Samen in der Grabstätte nicht groß genug waren, um als Nahrungsquelle zu dienen.

Daher, so National Geographic, “vermuten die Forscher, dass dieses Marihuana wegen seines psychoaktiven Harzes angebaut und geerntet wurde, was als eine Art Weihrauch inhaliert oder in Form von Tränken für rituelle oder medizinische Zwecke konsumiert worden sein könnte”.

Obwohl die Regierungen weiterhin Cannabis dämonisieren und alles daran setzen, es zu verbieten (sowie andere Drogen), beweisen die in Economic Botany veröffentlichten Ergebnisse – wie bereits viele vor ihnen -, dass die Menschen bereits eine lange Zeit auf Erfahrungen mit der Pflanze zurückblicken können, bevor die Obrigkeit ein Verbot beschlossen hatte.

Und genauso wie sie es schon vor 2.500 Jahren taten, nutzen die Menschen weiterhin Cannabis, um ihre Spiritualität zu erweitern und sich selbst medizinisch zu behandeln.

Übersetzt aus dem Englischen von TheAntiMedia.org


Ihr wollt uns unterstützen? Dann klickt einfach HIER

loading...

Pentagon gibt endlich zu: WK III steht kurz bevor – ein kurzer und tödlicher Krieg

in Geopolitik von

In den letzten beiden Monaten haben wir die ganze Zeit über einen möglichen globalen Konflikt berichtet – über einen Dritten Weltkrieg (WK III) – der zwischen den Vereinigten Staaten und ihren Alliierten im Westen und Russland mit seinen Alliierten im Osten ausbrechen könnte.

Der Disput im Südchinesischen Meer hat den Beziehungen der Vereinigten Staaten mit der Volksrepublik China nachhaltig und schwer geschadet. Nachdem der Ständige Schiedshof in Den Haag entschieden hatte, dass Chinas Anspruch gemäß der eigens definierte Neun-Strich-Linie und seine Aktivitäten zur Landrückgewinnung im Südchinesischen Meer ungültig und unrechtmäßig sind, haben sich die Vereinigten Staaten darauf vorbereitet, in diesem Gebiet unter einem so genannten Prinzip der Schifffahrtsfreiheit (FON, Freedom of Navigation) in See zu stechen.

s-2-131

Das hat die Chinesen verärgert. Im August hat der chinesische Verteidigungsminister Chang Wanquan den Bürgern seines Landes verkündet, sie sollen sich auf eine von ihm als Volkskrieg zur See bezeichnete Situation vorbereiten. Wanquan bezog sich dabei direkt auf die geplante Provokation durch die Vereinigten Staaten unter dem Deckmantel der FON. China hat seitdem gelobt, alle notwendigen Mittel zu ergreifen, um seine Souveränität über das Südchinesische Meer aufrechtzuerhalten. Dabei gab es bekannt, über das Recht zu verfügen, eine Luftverteidigungszone auf See einzurichten.

China hat seitdem auch seine Atomwaffen positioniert und getestet, sowie Militärübungen auf See zusammen mit Russland geplant. Sogar die Vereinigten Staaten haben bestätigt, dass China eine Interkontinentalrakete getestet hat, die in der Lage dazu ist, überall auf der Welt innerhalb von einer halben Stunde zuzuschlagen.

s-3-131

Wenn wir uns vom Südchinesischen Meer wegbewegen, ist Syrien unser nächster Zwischenstopp. Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Bürgerkrieg in Syrien ein Stellvertreterkrieg zwischen den Vereinigten Staaten und Russland ist. Russland hat sogar auf Anfrage der syrischen Regierung hin physisch interveniert. Die Vereinigten Staaten, die keine Aufforderung zur Teilnahme erhalten haben, haben offenkundig und im Geheimen viele Rebellengruppen in dem Land ausgerüstet – und hegen offene Pläne zum Sturz der syrischen Regierung.

Da Russland der Einladung der syrischen Regierung im letzten Jahr Folge geleistet hat, hat sich der Krieg natürlich zu Gunsten der syrischen Regierung gewendet, die vor der Intervention Russlands zu verlieren drohte.

Just in diesem Moment nehmen die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland zu. Die Nerven liegen so blank wie nicht mehr seit der Ära des Kalten Kriegs. Die Vereinigten Staaten werden momentan zappeln gelassen. Viele Beamte der Obama-Administration sind aufgrund der Situation in Syrien frustriert und verwirrt.

s-5-51

Die Vereinigten Staaten haben angekündigt, dass sie jeglichen Kontakt zu Russland in Syrien abgebrochen haben. Diese Ankündigung der Vereinigten Staaten erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Russland weiterhin wie schon seit dem 22. September seine militärischen Operationen in Syrien intensiviert hat. Die Intention der verstärkten Interventionen ist die Eroberung der Stadt Aleppo für die syrische Regierung. Die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung der Kämpfe in Syrien sind gescheitert.

Während die Operation in Aleppo weitergeht, hat Russland den Vereinigten Staaten gegenüber eine deutliche Warnung ausgesprochen: Sie sollen keine weiteren Maßnahmen gegen die Truppen der syrischen Regierung ergreifen. In der Tat sind in Syrien viele russische Kampfjets stationiert, die einsatzbereit sind und jeden Kampfjet der Vereinigten Staaten abschießen würden, der den Versuch unternimmt, die Truppen der syrischen Regierung anzugreifen.

Diese Entwicklungen von Seiten Moskaus sind für die Vereinigten Staaten schwer zu verdauen. Es wird behauptet, der Staatsminister John Kerry habe Präsident Obama dazu gedrängt, er solle intervenieren und sich den Konsequenzen aus Russland stellen. Er hat sich angeblich sogar für eine nukleare Abschreckung gegen Russland ausgesprochen.

s-1-8-e14756028985981

Es scheint jedoch als hätten die Russen bereits Geheimdienstinformationen über die Geschehnisse im Weißen Haus gesammelt, noch bevor Kerry bei Obama diesen Vorschlag überhaupt anbringen konnte. Laut Zvezda, ein Fernsehsender des russischen Verteidigungsministeriums, hat das Land damit begonnen, seine Bürger auf einen möglichen ‚Atomkrieg‘ mit den Vereinigten Staaten vorzubereiten – aufgrund der zunehmenden Spannungen in Syrien. Russland ist seitdem dazu übergegangen, nuklearfähige Iskander-Raketen in seiner westlichsten Region Kaliningrad zu stationieren. Die Region grenzt an die zwei NATO-Mitgliedsstaaten Polen und Litauen.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und der derzeitigen Situation haben sich einige hochrangige Beamte vom Hauptquartier des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums endlich dazu geäußert. Diese Pentagon-Mitarbeiter haben zugegeben, dass WK III unmittelbar bevorsteht; dass er tödlich und schnell verlaufen wird. Diese Militärgeneräle haben bei einem Gremium für die Zukunft der Armee in Washington gesprochen.

s-1-17-e14759956835511

„Ein konventioneller Konflikt in der nahen Zukunft wird extrem tödlich und schnell verlaufen; und wir werden die Stoppuhr dafür nicht in der Hand halten“, sagte Generalmajor William Hix.

General Hix stellte außerdem fest, dass die Technisierung der Armeen in China und Russland zunehmend voranschreitet. Außerdem bereitet sich das Pentagon auf Gewalt in einem Ausmaß vor, der die Armee der Vereinigten Staaten seit Korea nicht mehr ausgesetzt war.

Sein Kommentar wurde ebenfalls von Generalleutnant Joseph Anderson bestätigt und von dem Generalstabschef Mark A. Milley, der den Krieg zwischen den Nationalstaaten als nahezu garantiert beschrieb.

s-5-111

Die Generäle sagten außerdem, dass abgesehen von den konventionellen Konflikten der Cyberkrieg gegen die Vereinigten Staaten ebenfalls zu einer Realität geworden sei. Er gab bekannt, dass sogar kleinere Nationen einen solchen Krieg gegen die Vereinigten Staaten anzetteln.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


Ihr wollt uns unterstützen? Dann klickt einfach HIER

loading...

Erneuerbare Energien: Daten zeigen, dass China 2015 seinen Energiebedarf mit Wind- und Solarenergie gedeckt hat

in Umwelt/Wirtschaft von

In der Vergangenheit haben chinesische Experten für Energie Schätzungen erhoben, denen zufolge bis zum Jahr 2050 der Prozentsatz des Energiebedarfs in China, der von kohlebetriebenen Kraftwerken gedeckt wird, um 30 bis 50% des gesamten Energieverbrauchs gesunken sein wird. Die verbleibenden 70 bis 50% werden von einer Kombination aus Öl, natürlichem Gas und Quellen erneuerbarer Energie geliefert.

china-solar-1
In Punkto Solarenergie, hat China sogar die ehem. führende USA überholt.

Insbesondere hinsichtlich der Quellen für erneuerbare Energie glaubten die Experten, dass das Land deutlichen Fortschritt machen würde, um seine Abhängigkeit von kohlebetriebenen Kraftwerken drastisch zu reduzieren. Diese verschmuzen die Umwelt und wirken sich verheerend auf die Menschen aus.

s-5-26-e14747392066141

China weist die Richtung bei den Investitionen in erneuerbare Energien: Investitionen in erneuerbare Energien in den Jahren 2011 und 2012 (in Milliarden US-Dollar)

Vor dem G-20-Gipfel in China im September 2016 befürchteten westliche Beobachter, dass China seinen Teil des Pariser Klimavertrags nicht nachbessern würde: Grund zu der Annahme waren die Spannungen, die aktuell zwischen dem Land und den Vereinigten Staaten aufgrund des umkämpften Südchinesischen Meeres bestehen. Ebenso wie die Vereinigten Staaten hat China jedoch die Meinungsverschiedenheiten für den Moment begraben und den Klimavertrag nachgebessert. Beobachter begrüßten dies und werteten es als einen Schritt in die richtige Richtung.The 100 kWp stand-alone solar photovoltaic power plant at Tangtse, Durbuk block, Ladakh. Located 14,500 feet AMSL in the Himalaya, the plant supplies electricity to a clinic, a school and 347 houses in this remote location, for around five hours each day.

Noch bevor das Abkommen nachgebessert worden war, hatte China einer Analyse von Greenpeace zufolge bereits eine Windturbine pro Stunde installiert. Greenpeace ist eine international aktive Beratungsgruppe in Umweltfragen, die großes Interesse an erneuerbaren Energien hat.

9035873
Riesige Landstriche und Meeresflächen werden in China mit Windkraftanlagen überdeckt.

 

Die Daten von Greenpeace zeigen, dass Chinas aufsehenerregende, staatlich geförderte Programme für erneuerbare Energien einen Boom erleben. Obwohl Kohle immer noch die größte Energiequelle in China ist, ergab die Analyse, dass der Anteil der aus Kohle gewonnenen Energie in dem Land zurückgeht. Die Daten zeigten auch, dass die Kohlenutzung in dem Land im dritten Jahr in Folge zurückgegangen ist; dieser Trend hält seit 2012 an.

Die letzten Meldungen von Greenpeace zu erneuerbaren Energien in China beinhalten neue Daten, die zeigen, dass im Jahr 2015 der gesamte neue Energiebedarf in China aus Wind- und Solarenergiequellen gedeckt wurde. Greenpeace gab bekannt, dass die drastische Steigerung der Stromgewinnung in China – aus diesen zwei erneuerbaren Energiequellen – die Steigerung des gesamten Strombedarfs des Landes übertraf.

s-3-e14747392345001

Den Daten zufolge ist der Stromverbrauch in China um 0,5% im letzten Jahr gestiegen; und zwar von 5522 Terrawattstunden (TWh) auf 5550 TWh. Wind- und Solarenergie konnten diesen gestiegenen Energiebedarf mühelos decken: insgesamt wurden damit 186,3 TWh bzw. 38,3 TWh an Elektrizität produziert. Im Jahr 2014 erzeugten Wind- und Solarenergie 153,4 bzw. 23,3 TWh Strom. Das heißt also, dass hier eine dramatische Steigerung erzielt wurde – nämlich von 21% im Jahr 2014 auf 64% im Jahr 2015.

Um die Bedeutsamkeit dieser Daten hervorzuheben, muss man sich dessen bewusst sein, dass der Anstieg der Stromerzeugung in China aus Wind- und Solarenergie im Jahr 2015 allein doppelt so hoch war wie der gesamte Energiebedarf in Irland im Jahr 2014 – wie Greenpeace berichtet. Nochmal: Greenpeace sagt, dass Chinas Windenergiequellen alleine mehr als die Hälfte des gesamten Energiebedarfs im Vereinigten Königreich des Jahres 2015 hätten abdecken können.

s-4-e14747392207151

Es heißt, dass dieser Ausbau der Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Energiequellen in China dadurch möglich wurde, dass das Land seine Kapazitäten zur Gewinnung von Wind- und Solarenergie im Jahr 2015 enorm erweitert hat. Insgesamt machten die Kapazitäten des Landes beinahe die Hälfte der neuen Kapazitäten weltweit aus, für Wind- und Solarenergie.

Doch trotz dieser erfreulichen Entwicklungen verfolgt China immer noch eine offensive Richtlinie zur Erhöhung der Anzahl von erneuerbaren Energiequellen im gesamten Land.

Am 24. September 2015 reiste der Premier des Landes Li Keqiang in die karibische Nation Kuba, um die Verbindungen dort zu verstärken. Premier Li Keqiangs Besuch hatte insbesondere zum Ziel, die ökonomische Kooperation in mehreren Gebieten zu verstärken; dazu zählen so verschiedene Bereiche wie Finanzen, Telekommunikation und erneuerbare Energien.

Insbesondere im Bereich Energie – da Kuba derzeit nur 4% seiner Energie aus erneuerbaren Quellen erzeugt. Die kubanische Regierung hat sich jedoch dazu verpflichtet, diese Zahl mit der Hilfe von China bis 2030 auf 24% zu erhöhen.

s-1-38-e14747392724871

Kuba produziert jährlich etwa 60.000 Solarpaneele; es verwendet dafür Technologie und Komponenten, die dem Land von China auf Kreditbasis überlassen wurden. Leitende Mitarbeiter aus Kuba werden zur Fortbildung auch nach China gesandt; der Plan besteht darin, die Produktion nun um das Dreifache zu erhöhen. Dazu gehört auch die Installation von weiteren automatisierten Maschinen. Die Anlage mit Solarpaneelen ist Teil einer viel größeren Elektronikfabrik, die alles von LED-Lichtern bis hin zu elektrischen Herdplatten herstellt. Die gesamte Maschinerie und alle Komponenten stammen aus China.

Das zeigt, wie ernst China es mit seinem Sektor für erneuerbare Energien eigentlich meint. Die chinesische Regierung geht aufs Ganze und stellt sicher, dass das Land von den neuen Möglichkeiten profitiert, die sich aufgrund der Technologien für erneuerbare Energien ergeben.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


Ihr wollt uns unterstützen? Dann klickt einfach HIER

loading...

Sie müssen weg: Präsident der Philippinen fordert, dass US-Truppen das Land verlassen

in Geopolitik von

Philippinen — Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat am vergangenen Montag einen Kommentar veröffentlicht, in dem er fordert, das alle US-amerikanischen Truppen in der Region Mindanao im Süden des Landes “weg müssen”. Ein Analyst hat daraufhin vor kurzem den Schachzug des Präsidenten als einen Hinweis darauf gedeutet, dass die philippinische Bürgerschaft ein Verlangen danach hat, sich vom Westen zu entfernen und sich in Richtung China zu bewegen.

“Ein beachtlich großer Teil der Bevölkerung der Philippinen möchte keine ausländischen Truppen auf den Philippinen sehen, dazu gehören auch die US-amerikanischen Truppen”, erklärte Dr. Joseph Chang Radio Sputnik.

Changs Theorie zufolge liegt der Grund für die Entscheidung von Präsident Duterte hinsichtlich der Entfernung der US-amerikanischen Truppen aus den Philippinen hauptsächlich darin, dass er den Status als populistischer Führer innehat. Sein Wahlvolk zu beschwichtigen wird “seine Legitimation als ein nationalistischer Präsident stärken.”

Dr. Chang wies ebenfalls auf Dutertes Wunsch hin, “die Abhängigkeit der Philippinen auf die Vereinigten Staaten im Bereich der Sicherheit zu reduzieren” und “die wirtschaftlichen Verbindungen mit Beijing zu verstärken”. Chang fügte des Weiteren hinzu, dass Duterte sogar darauf abzielen könnte, “ausländische Hilfe aus Beijing auf die Philippinen zu bringen.”

Am Montag setzte Duterte seinen verbalen Angriff gegen die Vereinigten Staaten fort – unter anderem bezeichnete er Präsident Obama kürzlich als einen “Hurensohn” (Anmerkung: An Alle die jetzt aufschreien: Ja, Duerte hat Obama wirklich beleidigt, sonst hätte er sich logischerweise danach auch nicht entschuldigt) – indem er behauptete, dass viele der Probleme, die Philippiner mit den muslimischen Aufständischen in der südlichen Region Mindanao haben, eben mit der Präsenz des US-amerikanischen Militärs dort in Zusammenhang gebracht werden können.

“Ich möchte keinen Bruch mit Amerika erzeugen, aber sie müssen gehen”; sagte der Präsident – der ursprünglich aus der Region Mindanado stammt – während einer Rede in Manila. Dort zitierte er die blutige Historie des US-amerikanischen Militärs auf den Philippinen und die Feindseligkeit, die bei vielen Bürgern deshalb immer noch vorherrscht.

Diese Gefühlslage wurde ebenfalls vom Sprecher des Präsidenten Ernesto Abella in einer Stellungnahme aufgegriffen, die von der philippinischen Nachrichtenagentur Philippines News Agency herausgegeben wurde.

USA Today zitiert diese Stellungnahme und schreibt dazu:

“Abella wies ebenfalls auf das anhalende Ressentiment aufgrund der US-amerikanischen Militärkampagne im Jahr 1906 hin, die zur Abschlachtung von Hunderten Moslems in den südlichen Philippinen führte. Duterte hat die Vereinigten Staaten dafür kritisiert, dass es ihnen nicht gelungen ist, sich für dieses Blutbad zu entschuldigen.”

Zum Schluss sagte Abella in der Stellungnahme: “Deshalb ist unsere andauernde Verbindung in den Westen der wahre Grund für die ‘islamische’ Bedrohung in Mindanao.”

Die Philippinen waren am Ende des 19. Jahrhunderts zu einer Kolonie der Vereinigten Staaten geworden; dieser Status hielt bis in die späten 1940er Jahre an. Seit dieser Zeit sind die Vereinigten Staaten Alliierte des südostasiatischen Landes. Die Militärpräsenz in Mindanao, auf die sich Duterte bezog, wurde im Jahr 2002 beschlossen; der angebliche Grund dafür war die Bekämpfung der muslimischen Rebellentruppe Abu Sayyaf.

Der Wunsch der Philippinen, sich auf China zuzubewegen, wird in einer Zeit laut, in der die zwei Nationen versuchen, sich auf eine gemeinsame Basis in Bezug auf die Problematik der territorialen Ansprüche im südchinesischen Meer zu einigen. In einem von den Philippinen initiierten Verfahren verfügte ein Schiedsgericht in Den Haag im Juli, dass China in der Tat keinen hoheitlichen Anspruch auf den Großteil der Fläche dieser Gewässer besitzt.

In den vergangenen Wochen wurden zwar Fortschritte hin zu einer Kooperation erzielt. Jedoch scheint China mehr gewillt, mit den ASEAN-Staaten (Association of Southeast Asian Nations; Verband der südostasiatischen Staaten) zusammenzuarbeiten, zu denen auch die Philippinen gehören, wenn es um die Klärung der offenen Fragen zur geteilten Verantwortung über das südchinesische Meer geht.

China hat ebenfalls darauf hingewiesen, dass die Einwirkung von äußeren Faktoren – so etwa auch die Beteiligung des US-amerikanischen Militärs an dem Disput – der Lösung einer eigentlich komplett regionalen Problematik nun im Wege steht.

In einem Artikel, der von der staatlich betriebenen Global Times veröffentlicht wurde, erschien ein Zitat des chinesischen Außenministers, in dem er sagte, das sowohl die ASEAN-Staaten als auch China “sich dessen bewusst sind, dass sie den Schlüssel in Händen halten zur Lösung der Problematik im südchinesischen Meer, wenn man bedenkt, dass die Situation immer komplizierter wird und das insbesondere mit der Einmischung von außenstehenden Akteuren.”

Übersetzt aus dem Englischen von Underground Reporter.

Kampflinie gezogen: China zwingt Obama, Air Force One über Notausstieg zu verlassen – gereizte Stimmung beim G20-Gipfel

in Geopolitik von

Im Monat August behandelten wir ausgiebig Entwicklungen im Fernen Osten, besonders in Südostasien, wo das Südchinesische Meer einen diplomatischen Streit auslöste.

Wir sagten vorher, dass der momentane politische Wettstreit zwischen den USA und China über das Südchinesische Meer eine bis dahin nie gekannte unschöne Entwicklung erreicht haben wird, was als Vorstadium des Dritten Weltkrieges angesehen werden kann. Negative Auswirkungen des Treffens der G20-Staaten in der ostchinesischen Stadt Hangzhou haben gezeigt, dass die Welt auf einer tickenden Zeitbombe sitzt. Der G20-Gipfel ist ein internationales Forum für die Regierungen und Zentralbankpräsidenten von 20 großen Wirtschaftssystemen. Er wurde 1999 mit dem Ziel der Besprechung und Förderung hochrangiger Diskussionen über politische Angelegenheiten gegründet, um Fortschritte bei der internationalen Finanzstabilität zu ermöglichen.

A man rides an electronic bike past a billboard for the upcoming G20 summit in Hangzhou, Zhejiang province, China, July 29, 2016. Picture taken July 29, 2016. REUTERS/Aly Song

Präsident Barack Obama kam am Samstag, dem 3. September 2016, in seinem Präsidentenflugzeug, der Air Force One, in Hangzhou an. Bei der Ankunft wartete er geduldig darauf, dass wie gewohnt die Gangway mit dem feierlichen roten Teppich mit dem Flugzeug verbunden wird, damit er von Bord gehen konnte. Jedoch, Obama wartete und wartete, aber die Gangway kam einfach nicht. Letztendlich entschied sein Sicherheitsteam, dass er die Fluchttür benutzen sollte, um das Flugzeug zu verlassen, und da er keine andere Wahl hatte, kam Obama schließlich über den Notausstieg heraus. Es heißt, dass diese Tür normalerweise nur für Hochsicherheitsreisen an Orte wie Afghanistan und Irak reserviert ist.

s-6-2-e1473114060948

Der Guardian berichtet, dass als Obama am roten Teppich auf der Rollbahn ankam, sein Sicherheitsteam, zusammen mit den ihn begleitenden Journalisten, einen erhitzten Austausch mit ihren chinesischen Gegenübern hatte. Die Szene war so unschön und chaotisch, dass ein auf Video aufgenommener chinesischer Beamter schrie: “Dies ist unser Land! Dies ist unser Flughafen!”

Laut Medienberichten, hatten chinesische Beamte zuvor den roten Teppich für andere Staatschefs ausgerollt, einschließlich des indischen Premierministers Narendra Modi, des russischen Präsidenten Wladimir Putin, der südkoreanischen Präsidentin Park Geun-hye, Brasiliens Präsident Michel Temer und der britischen Premierministerin Theresa May. US-Präsident Obama war der einzige, dem der rote Teppich versagt blieb.

s-1-9-e1473114099219

Die Medien in den USA haben seit dem Vorfall China vorgeworfen, ihren Präsidenten absichtlich brüskiert zu haben.

Die New York Times berichtete, wie “der Empfang, der Präsident Obama und seinem Stab zuteil wurde, als sie hier am Samstag Nachmittag ankamen, selbst gemessen an chinesischen Standards, zermürbend gewesen sei.”

Präsident Obama wurde von Journalisten dazu angehalten, den Vorfall zu kommentieren, als er in China war. Bei einer Pressekonferenz versuchte Obama die offensichtliche Spannung herunterzuspielen: “Wir haben eine Menge Flugzeuge, eine Menge Hubschrauber, eine Menge Autos und eine Menge Leute. Wenn man ein Gastgeberland ist, hat man manchmal das Gefühl, dass alles ein bisschen zuviel wird.”

Aber die nationale US-Sicherheitsberaterin, Susan Rice, gestand ein, dass sie von der Behandlung Obamas durch die Chinesen überrascht war. Sie sagte zu Reportern: “Sie taten unerwartete Dinge.” Es wird gesagt, dass Rice extrem verärgert über die Behandlung Obamas war und sogar die Chinesen auf dem Rollfeld zur Rede gestellt hatte.

s-7-1-e1473114046908

Laut offiziellen Stellungnahmen, die sowohl von chinesischen als auch amerikanischen Regierungsvertretern herausgegeben wurden, hielten die beiden Länder am Rande des Gipfels bilaterale Gespräche ab.

Laut einer Erklärung des Weißen Hauses, sagte Obama zu Präsident Xi Jinping, dass Amerika damit fortfahren wird, die Menschenrechte im Nahen Osten zu stärken, einschließlich China.

Die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, dass Xi gegenüber Obama antwortete, dass China es entschieden ablehne, dass sich irgendein Land – einschließlich der Vereinigten Staaten – im Namen der Menschenrechte in die inneren Angelegenheiten einmische.

CNN sagte, dass Obama China vor seinen Aktivitäten im Südchinesischen Meer gewarnt habe, aber Xi entgegnete sofort, dass sein Land alles tun werde, was in seiner Macht stehe, um seine Hoheitsgewässer zu schützen, einschließlich des Südchinesischen Meeres.

s-2-8

Bildtext: Buchtitel von Robert D. Kaplan (auf Deutsch etwa: “Asiens Brutstätte – Das Südchinesische Meer und das Ende eines krisenfesten Pazifik”)

Die Washington Post gab zu, dass es um das Verhältnis zwischen China und den USA nicht zum besten bestellt sei und dass sich Frustration breitmache, was zu einer gefährlichen Situation für beide Länder führe.

Indem er die chinesische Weigerung, Obama den roten Teppich auszurollen kommentierte, sagte der frühere mexikanische Botschafter in China, Jorge Guajardo, in einem Interview gegenüber dem Guardian, dass er davon überzeugt sein, dass Obamas Behandlung Teil eines kalkulierten Affronts war:

“Diese Dinge passieren nicht zufällig. Nicht bei den Chinesen. Ich hatte sechs Jahre lang mit den Chinesen zu tun. Ich habe solche Besuche absolviert. Ich brachte Xi Jinping nach Mexiko. Ich empfing zwei mexikanische Präsidenten in China. Ich weiß genau, wie diese Dinge durchgeführt werden. Man kümmert sich um alles bis ins letzte Detail. Es ist kein Versehen. Das ist es nicht. Es ist eine Brüskierung. Es ist eine Art zu sagen: ‘Sie müssen wissen, dass Sie für uns nicht so besonders sind.’ Es ist Teil der neuen chinesischen Arroganz. Es ist Teil davon, chinesischen Nationalismus heraufzubeschwören. Es ist Teil davon zu sagen: ‘China bietet der Supermacht Paroli.’ Es ist Teil davon, zu sagen: ‘Und übrigens, Sie sind nur irgendjemand anders für uns.’ Es kommt beim dortigen Publikum sehr gut an”, sagte er.

s-3-8

Am 12. Juli 2016 entschied der Ständige Schiedshof in Den Haag, dass Chinas Anspruch von neun gestrichelten Linien im Südchinesischen Meer und seine Aktivitäten, um Territorialansprüche auf kleine Inseln zu erheben, ungültig und ungesetzlich seien. Die Philippinen brachten China wegen des Territorialstreits vor den Ständigen Schiedshof. Aber trotz der Entscheidung zugunsten der Philippinen, hat China gelobt, alles in seiner Macht stehende dafür zu tun, um seine Souveränität über das Gebiet zu schützen, indem es unumwunden erklärte, das Recht dazu zu haben, über dem Meer eine Flugüberwachungszone einzurichten.

Der chinesische Verteidigungsminister, Chang Wanquan, forderte kürzlich die Bürger seines Landes dazu auf, sich darauf vorzubereiten, was er als Seekrieg des Volkes umschrieb. Seitdem hat China seine Atomwaffen getestet und in Position gebracht.

s-4-8

Andererseits verfolgen die USA Interessen im Südchinesischen Meer. Sie planen sogar ihre Alliierten in der Region dafür einzusetzen – einschließlich Japan, Südkorea und den Philippinen – um unter einem sogenannten “Freedom of Navigation”-Prinzip in den umstrittenen Gewässern zu segeln. Dies hat bei den Chinesen für Verärgerung gesorgt und weitere Spannungen erzeugt.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

Gehe zu Top