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Pentagon gibt endlich zu: WK III steht kurz bevor – ein kurzer und tödlicher Krieg

in Geopolitik
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In den letzten beiden Monaten haben wir die ganze Zeit über einen möglichen globalen Konflikt berichtet – über einen Dritten Weltkrieg (WK III) – der zwischen den Vereinigten Staaten und ihren Alliierten im Westen und Russland mit seinen Alliierten im Osten ausbrechen könnte.

Der Disput im Südchinesischen Meer hat den Beziehungen der Vereinigten Staaten mit der Volksrepublik China nachhaltig und schwer geschadet. Nachdem der Ständige Schiedshof in Den Haag entschieden hatte, dass Chinas Anspruch gemäß der eigens definierte Neun-Strich-Linie und seine Aktivitäten zur Landrückgewinnung im Südchinesischen Meer ungültig und unrechtmäßig sind, haben sich die Vereinigten Staaten darauf vorbereitet, in diesem Gebiet unter einem so genannten Prinzip der Schifffahrtsfreiheit (FON, Freedom of Navigation) in See zu stechen.

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Das hat die Chinesen verärgert. Im August hat der chinesische Verteidigungsminister Chang Wanquan den Bürgern seines Landes verkündet, sie sollen sich auf eine von ihm als Volkskrieg zur See bezeichnete Situation vorbereiten. Wanquan bezog sich dabei direkt auf die geplante Provokation durch die Vereinigten Staaten unter dem Deckmantel der FON. China hat seitdem gelobt, alle notwendigen Mittel zu ergreifen, um seine Souveränität über das Südchinesische Meer aufrechtzuerhalten. Dabei gab es bekannt, über das Recht zu verfügen, eine Luftverteidigungszone auf See einzurichten.

China hat seitdem auch seine Atomwaffen positioniert und getestet, sowie Militärübungen auf See zusammen mit Russland geplant. Sogar die Vereinigten Staaten haben bestätigt, dass China eine Interkontinentalrakete getestet hat, die in der Lage dazu ist, überall auf der Welt innerhalb von einer halben Stunde zuzuschlagen.

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Wenn wir uns vom Südchinesischen Meer wegbewegen, ist Syrien unser nächster Zwischenstopp. Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Bürgerkrieg in Syrien ein Stellvertreterkrieg zwischen den Vereinigten Staaten und Russland ist. Russland hat sogar auf Anfrage der syrischen Regierung hin physisch interveniert. Die Vereinigten Staaten, die keine Aufforderung zur Teilnahme erhalten haben, haben offenkundig und im Geheimen viele Rebellengruppen in dem Land ausgerüstet – und hegen offene Pläne zum Sturz der syrischen Regierung.

Da Russland der Einladung der syrischen Regierung im letzten Jahr Folge geleistet hat, hat sich der Krieg natürlich zu Gunsten der syrischen Regierung gewendet, die vor der Intervention Russlands zu verlieren drohte.

Just in diesem Moment nehmen die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland zu. Die Nerven liegen so blank wie nicht mehr seit der Ära des Kalten Kriegs. Die Vereinigten Staaten werden momentan zappeln gelassen. Viele Beamte der Obama-Administration sind aufgrund der Situation in Syrien frustriert und verwirrt.

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Die Vereinigten Staaten haben angekündigt, dass sie jeglichen Kontakt zu Russland in Syrien abgebrochen haben. Diese Ankündigung der Vereinigten Staaten erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Russland weiterhin wie schon seit dem 22. September seine militärischen Operationen in Syrien intensiviert hat. Die Intention der verstärkten Interventionen ist die Eroberung der Stadt Aleppo für die syrische Regierung. Die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung der Kämpfe in Syrien sind gescheitert.

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Während die Operation in Aleppo weitergeht, hat Russland den Vereinigten Staaten gegenüber eine deutliche Warnung ausgesprochen: Sie sollen keine weiteren Maßnahmen gegen die Truppen der syrischen Regierung ergreifen. In der Tat sind in Syrien viele russische Kampfjets stationiert, die einsatzbereit sind und jeden Kampfjet der Vereinigten Staaten abschießen würden, der den Versuch unternimmt, die Truppen der syrischen Regierung anzugreifen.

Diese Entwicklungen von Seiten Moskaus sind für die Vereinigten Staaten schwer zu verdauen. Es wird behauptet, der Staatsminister John Kerry habe Präsident Obama dazu gedrängt, er solle intervenieren und sich den Konsequenzen aus Russland stellen. Er hat sich angeblich sogar für eine nukleare Abschreckung gegen Russland ausgesprochen.

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Es scheint jedoch als hätten die Russen bereits Geheimdienstinformationen über die Geschehnisse im Weißen Haus gesammelt, noch bevor Kerry bei Obama diesen Vorschlag überhaupt anbringen konnte. Laut Zvezda, ein Fernsehsender des russischen Verteidigungsministeriums, hat das Land damit begonnen, seine Bürger auf einen möglichen ‚Atomkrieg‘ mit den Vereinigten Staaten vorzubereiten – aufgrund der zunehmenden Spannungen in Syrien. Russland ist seitdem dazu übergegangen, nuklearfähige Iskander-Raketen in seiner westlichsten Region Kaliningrad zu stationieren. Die Region grenzt an die zwei NATO-Mitgliedsstaaten Polen und Litauen.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und der derzeitigen Situation haben sich einige hochrangige Beamte vom Hauptquartier des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums endlich dazu geäußert. Diese Pentagon-Mitarbeiter haben zugegeben, dass WK III unmittelbar bevorsteht; dass er tödlich und schnell verlaufen wird. Diese Militärgeneräle haben bei einem Gremium für die Zukunft der Armee in Washington gesprochen.

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„Ein konventioneller Konflikt in der nahen Zukunft wird extrem tödlich und schnell verlaufen; und wir werden die Stoppuhr dafür nicht in der Hand halten“, sagte Generalmajor William Hix.

General Hix stellte außerdem fest, dass die Technisierung der Armeen in China und Russland zunehmend voranschreitet. Außerdem bereitet sich das Pentagon auf Gewalt in einem Ausmaß vor, der die Armee der Vereinigten Staaten seit Korea nicht mehr ausgesetzt war.

Sein Kommentar wurde ebenfalls von Generalleutnant Joseph Anderson bestätigt und von dem Generalstabschef Mark A. Milley, der den Krieg zwischen den Nationalstaaten als nahezu garantiert beschrieb.

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Die Generäle sagten außerdem, dass abgesehen von den konventionellen Konflikten der Cyberkrieg gegen die Vereinigten Staaten ebenfalls zu einer Realität geworden sei. Er gab bekannt, dass sogar kleinere Nationen einen solchen Krieg gegen die Vereinigten Staaten anzetteln.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Erneuerbare Energien: Daten zeigen, dass China 2015 seinen Energiebedarf mit Wind- und Solarenergie gedeckt hat

in Umwelt/Wirtschaft
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In der Vergangenheit haben chinesische Experten für Energie Schätzungen erhoben, denen zufolge bis zum Jahr 2050 der Prozentsatz des Energiebedarfs in China, der von kohlebetriebenen Kraftwerken gedeckt wird, um 30 bis 50% des gesamten Energieverbrauchs gesunken sein wird. Die verbleibenden 70 bis 50% werden von einer Kombination aus Öl, natürlichem Gas und Quellen erneuerbarer Energie geliefert.

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In Punkto Solarenergie, hat China sogar die ehem. führende USA überholt.

Insbesondere hinsichtlich der Quellen für erneuerbare Energie glaubten die Experten, dass das Land deutlichen Fortschritt machen würde, um seine Abhängigkeit von kohlebetriebenen Kraftwerken drastisch zu reduzieren. Diese verschmuzen die Umwelt und wirken sich verheerend auf die Menschen aus.

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China weist die Richtung bei den Investitionen in erneuerbare Energien: Investitionen in erneuerbare Energien in den Jahren 2011 und 2012 (in Milliarden US-Dollar)

Vor dem G-20-Gipfel in China im September 2016 befürchteten westliche Beobachter, dass China seinen Teil des Pariser Klimavertrags nicht nachbessern würde: Grund zu der Annahme waren die Spannungen, die aktuell zwischen dem Land und den Vereinigten Staaten aufgrund des umkämpften Südchinesischen Meeres bestehen. Ebenso wie die Vereinigten Staaten hat China jedoch die Meinungsverschiedenheiten für den Moment begraben und den Klimavertrag nachgebessert. Beobachter begrüßten dies und werteten es als einen Schritt in die richtige Richtung.The 100 kWp stand-alone solar photovoltaic power plant at Tangtse, Durbuk block, Ladakh. Located 14,500 feet AMSL in the Himalaya, the plant supplies electricity to a clinic, a school and 347 houses in this remote location, for around five hours each day.

Noch bevor das Abkommen nachgebessert worden war, hatte China einer Analyse von Greenpeace zufolge bereits eine Windturbine pro Stunde installiert. Greenpeace ist eine international aktive Beratungsgruppe in Umweltfragen, die großes Interesse an erneuerbaren Energien hat.

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Riesige Landstriche und Meeresflächen werden in China mit Windkraftanlagen überdeckt.

 

Die Daten von Greenpeace zeigen, dass Chinas aufsehenerregende, staatlich geförderte Programme für erneuerbare Energien einen Boom erleben. Obwohl Kohle immer noch die größte Energiequelle in China ist, ergab die Analyse, dass der Anteil der aus Kohle gewonnenen Energie in dem Land zurückgeht. Die Daten zeigten auch, dass die Kohlenutzung in dem Land im dritten Jahr in Folge zurückgegangen ist; dieser Trend hält seit 2012 an.

Die letzten Meldungen von Greenpeace zu erneuerbaren Energien in China beinhalten neue Daten, die zeigen, dass im Jahr 2015 der gesamte neue Energiebedarf in China aus Wind- und Solarenergiequellen gedeckt wurde. Greenpeace gab bekannt, dass die drastische Steigerung der Stromgewinnung in China – aus diesen zwei erneuerbaren Energiequellen – die Steigerung des gesamten Strombedarfs des Landes übertraf.

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Den Daten zufolge ist der Stromverbrauch in China um 0,5% im letzten Jahr gestiegen; und zwar von 5522 Terrawattstunden (TWh) auf 5550 TWh. Wind- und Solarenergie konnten diesen gestiegenen Energiebedarf mühelos decken: insgesamt wurden damit 186,3 TWh bzw. 38,3 TWh an Elektrizität produziert. Im Jahr 2014 erzeugten Wind- und Solarenergie 153,4 bzw. 23,3 TWh Strom. Das heißt also, dass hier eine dramatische Steigerung erzielt wurde – nämlich von 21% im Jahr 2014 auf 64% im Jahr 2015.

Um die Bedeutsamkeit dieser Daten hervorzuheben, muss man sich dessen bewusst sein, dass der Anstieg der Stromerzeugung in China aus Wind- und Solarenergie im Jahr 2015 allein doppelt so hoch war wie der gesamte Energiebedarf in Irland im Jahr 2014 – wie Greenpeace berichtet. Nochmal: Greenpeace sagt, dass Chinas Windenergiequellen alleine mehr als die Hälfte des gesamten Energiebedarfs im Vereinigten Königreich des Jahres 2015 hätten abdecken können.

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Es heißt, dass dieser Ausbau der Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Energiequellen in China dadurch möglich wurde, dass das Land seine Kapazitäten zur Gewinnung von Wind- und Solarenergie im Jahr 2015 enorm erweitert hat. Insgesamt machten die Kapazitäten des Landes beinahe die Hälfte der neuen Kapazitäten weltweit aus, für Wind- und Solarenergie.

Doch trotz dieser erfreulichen Entwicklungen verfolgt China immer noch eine offensive Richtlinie zur Erhöhung der Anzahl von erneuerbaren Energiequellen im gesamten Land.

Am 24. September 2015 reiste der Premier des Landes Li Keqiang in die karibische Nation Kuba, um die Verbindungen dort zu verstärken. Premier Li Keqiangs Besuch hatte insbesondere zum Ziel, die ökonomische Kooperation in mehreren Gebieten zu verstärken; dazu zählen so verschiedene Bereiche wie Finanzen, Telekommunikation und erneuerbare Energien.

Insbesondere im Bereich Energie – da Kuba derzeit nur 4% seiner Energie aus erneuerbaren Quellen erzeugt. Die kubanische Regierung hat sich jedoch dazu verpflichtet, diese Zahl mit der Hilfe von China bis 2030 auf 24% zu erhöhen.

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Kuba produziert jährlich etwa 60.000 Solarpaneele; es verwendet dafür Technologie und Komponenten, die dem Land von China auf Kreditbasis überlassen wurden. Leitende Mitarbeiter aus Kuba werden zur Fortbildung auch nach China gesandt; der Plan besteht darin, die Produktion nun um das Dreifache zu erhöhen. Dazu gehört auch die Installation von weiteren automatisierten Maschinen. Die Anlage mit Solarpaneelen ist Teil einer viel größeren Elektronikfabrik, die alles von LED-Lichtern bis hin zu elektrischen Herdplatten herstellt. Die gesamte Maschinerie und alle Komponenten stammen aus China.

Das zeigt, wie ernst China es mit seinem Sektor für erneuerbare Energien eigentlich meint. Die chinesische Regierung geht aufs Ganze und stellt sicher, dass das Land von den neuen Möglichkeiten profitiert, die sich aufgrund der Technologien für erneuerbare Energien ergeben.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Sie müssen weg: Präsident der Philippinen fordert, dass US-Truppen das Land verlassen

in Geopolitik
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Philippinen — Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat am vergangenen Montag einen Kommentar veröffentlicht, in dem er fordert, das alle US-amerikanischen Truppen in der Region Mindanao im Süden des Landes “weg müssen”. Ein Analyst hat daraufhin vor kurzem den Schachzug des Präsidenten als einen Hinweis darauf gedeutet, dass die philippinische Bürgerschaft ein Verlangen danach hat, sich vom Westen zu entfernen und sich in Richtung China zu bewegen.

“Ein beachtlich großer Teil der Bevölkerung der Philippinen möchte keine ausländischen Truppen auf den Philippinen sehen, dazu gehören auch die US-amerikanischen Truppen”, erklärte Dr. Joseph Chang Radio Sputnik.

Changs Theorie zufolge liegt der Grund für die Entscheidung von Präsident Duterte hinsichtlich der Entfernung der US-amerikanischen Truppen aus den Philippinen hauptsächlich darin, dass er den Status als populistischer Führer innehat. Sein Wahlvolk zu beschwichtigen wird “seine Legitimation als ein nationalistischer Präsident stärken.”

Dr. Chang wies ebenfalls auf Dutertes Wunsch hin, “die Abhängigkeit der Philippinen auf die Vereinigten Staaten im Bereich der Sicherheit zu reduzieren” und “die wirtschaftlichen Verbindungen mit Beijing zu verstärken”. Chang fügte des Weiteren hinzu, dass Duterte sogar darauf abzielen könnte, “ausländische Hilfe aus Beijing auf die Philippinen zu bringen.”

Am Montag setzte Duterte seinen verbalen Angriff gegen die Vereinigten Staaten fort – unter anderem bezeichnete er Präsident Obama kürzlich als einen “Hurensohn” (Anmerkung: An Alle die jetzt aufschreien: Ja, Duerte hat Obama wirklich beleidigt, sonst hätte er sich logischerweise danach auch nicht entschuldigt) – indem er behauptete, dass viele der Probleme, die Philippiner mit den muslimischen Aufständischen in der südlichen Region Mindanao haben, eben mit der Präsenz des US-amerikanischen Militärs dort in Zusammenhang gebracht werden können.

“Ich möchte keinen Bruch mit Amerika erzeugen, aber sie müssen gehen”; sagte der Präsident – der ursprünglich aus der Region Mindanado stammt – während einer Rede in Manila. Dort zitierte er die blutige Historie des US-amerikanischen Militärs auf den Philippinen und die Feindseligkeit, die bei vielen Bürgern deshalb immer noch vorherrscht.

Diese Gefühlslage wurde ebenfalls vom Sprecher des Präsidenten Ernesto Abella in einer Stellungnahme aufgegriffen, die von der philippinischen Nachrichtenagentur Philippines News Agency herausgegeben wurde.

USA Today zitiert diese Stellungnahme und schreibt dazu:

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“Abella wies ebenfalls auf das anhalende Ressentiment aufgrund der US-amerikanischen Militärkampagne im Jahr 1906 hin, die zur Abschlachtung von Hunderten Moslems in den südlichen Philippinen führte. Duterte hat die Vereinigten Staaten dafür kritisiert, dass es ihnen nicht gelungen ist, sich für dieses Blutbad zu entschuldigen.”

Zum Schluss sagte Abella in der Stellungnahme: “Deshalb ist unsere andauernde Verbindung in den Westen der wahre Grund für die ‘islamische’ Bedrohung in Mindanao.”

Die Philippinen waren am Ende des 19. Jahrhunderts zu einer Kolonie der Vereinigten Staaten geworden; dieser Status hielt bis in die späten 1940er Jahre an. Seit dieser Zeit sind die Vereinigten Staaten Alliierte des südostasiatischen Landes. Die Militärpräsenz in Mindanao, auf die sich Duterte bezog, wurde im Jahr 2002 beschlossen; der angebliche Grund dafür war die Bekämpfung der muslimischen Rebellentruppe Abu Sayyaf.

Der Wunsch der Philippinen, sich auf China zuzubewegen, wird in einer Zeit laut, in der die zwei Nationen versuchen, sich auf eine gemeinsame Basis in Bezug auf die Problematik der territorialen Ansprüche im südchinesischen Meer zu einigen. In einem von den Philippinen initiierten Verfahren verfügte ein Schiedsgericht in Den Haag im Juli, dass China in der Tat keinen hoheitlichen Anspruch auf den Großteil der Fläche dieser Gewässer besitzt.

In den vergangenen Wochen wurden zwar Fortschritte hin zu einer Kooperation erzielt. Jedoch scheint China mehr gewillt, mit den ASEAN-Staaten (Association of Southeast Asian Nations; Verband der südostasiatischen Staaten) zusammenzuarbeiten, zu denen auch die Philippinen gehören, wenn es um die Klärung der offenen Fragen zur geteilten Verantwortung über das südchinesische Meer geht.

China hat ebenfalls darauf hingewiesen, dass die Einwirkung von äußeren Faktoren – so etwa auch die Beteiligung des US-amerikanischen Militärs an dem Disput – der Lösung einer eigentlich komplett regionalen Problematik nun im Wege steht.

In einem Artikel, der von der staatlich betriebenen Global Times veröffentlicht wurde, erschien ein Zitat des chinesischen Außenministers, in dem er sagte, das sowohl die ASEAN-Staaten als auch China “sich dessen bewusst sind, dass sie den Schlüssel in Händen halten zur Lösung der Problematik im südchinesischen Meer, wenn man bedenkt, dass die Situation immer komplizierter wird und das insbesondere mit der Einmischung von außenstehenden Akteuren.”

Übersetzt aus dem Englischen von Underground Reporter.

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Kampflinie gezogen: China zwingt Obama, Air Force One über Notausstieg zu verlassen – gereizte Stimmung beim G20-Gipfel

in Geopolitik
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Im Monat August behandelten wir ausgiebig Entwicklungen im Fernen Osten, besonders in Südostasien, wo das Südchinesische Meer einen diplomatischen Streit auslöste.

Wir sagten vorher, dass der momentane politische Wettstreit zwischen den USA und China über das Südchinesische Meer eine bis dahin nie gekannte unschöne Entwicklung erreicht haben wird, was als Vorstadium des Dritten Weltkrieges angesehen werden kann. Negative Auswirkungen des Treffens der G20-Staaten in der ostchinesischen Stadt Hangzhou haben gezeigt, dass die Welt auf einer tickenden Zeitbombe sitzt. Der G20-Gipfel ist ein internationales Forum für die Regierungen und Zentralbankpräsidenten von 20 großen Wirtschaftssystemen. Er wurde 1999 mit dem Ziel der Besprechung und Förderung hochrangiger Diskussionen über politische Angelegenheiten gegründet, um Fortschritte bei der internationalen Finanzstabilität zu ermöglichen.

A man rides an electronic bike past a billboard for the upcoming G20 summit in Hangzhou, Zhejiang province, China, July 29, 2016. Picture taken July 29, 2016. REUTERS/Aly Song

Präsident Barack Obama kam am Samstag, dem 3. September 2016, in seinem Präsidentenflugzeug, der Air Force One, in Hangzhou an. Bei der Ankunft wartete er geduldig darauf, dass wie gewohnt die Gangway mit dem feierlichen roten Teppich mit dem Flugzeug verbunden wird, damit er von Bord gehen konnte. Jedoch, Obama wartete und wartete, aber die Gangway kam einfach nicht. Letztendlich entschied sein Sicherheitsteam, dass er die Fluchttür benutzen sollte, um das Flugzeug zu verlassen, und da er keine andere Wahl hatte, kam Obama schließlich über den Notausstieg heraus. Es heißt, dass diese Tür normalerweise nur für Hochsicherheitsreisen an Orte wie Afghanistan und Irak reserviert ist.

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Der Guardian berichtet, dass als Obama am roten Teppich auf der Rollbahn ankam, sein Sicherheitsteam, zusammen mit den ihn begleitenden Journalisten, einen erhitzten Austausch mit ihren chinesischen Gegenübern hatte. Die Szene war so unschön und chaotisch, dass ein auf Video aufgenommener chinesischer Beamter schrie: “Dies ist unser Land! Dies ist unser Flughafen!”

Laut Medienberichten, hatten chinesische Beamte zuvor den roten Teppich für andere Staatschefs ausgerollt, einschließlich des indischen Premierministers Narendra Modi, des russischen Präsidenten Wladimir Putin, der südkoreanischen Präsidentin Park Geun-hye, Brasiliens Präsident Michel Temer und der britischen Premierministerin Theresa May. US-Präsident Obama war der einzige, dem der rote Teppich versagt blieb.

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Die Medien in den USA haben seit dem Vorfall China vorgeworfen, ihren Präsidenten absichtlich brüskiert zu haben.

Die New York Times berichtete, wie “der Empfang, der Präsident Obama und seinem Stab zuteil wurde, als sie hier am Samstag Nachmittag ankamen, selbst gemessen an chinesischen Standards, zermürbend gewesen sei.”

Präsident Obama wurde von Journalisten dazu angehalten, den Vorfall zu kommentieren, als er in China war. Bei einer Pressekonferenz versuchte Obama die offensichtliche Spannung herunterzuspielen: “Wir haben eine Menge Flugzeuge, eine Menge Hubschrauber, eine Menge Autos und eine Menge Leute. Wenn man ein Gastgeberland ist, hat man manchmal das Gefühl, dass alles ein bisschen zuviel wird.”

Aber die nationale US-Sicherheitsberaterin, Susan Rice, gestand ein, dass sie von der Behandlung Obamas durch die Chinesen überrascht war. Sie sagte zu Reportern: “Sie taten unerwartete Dinge.” Es wird gesagt, dass Rice extrem verärgert über die Behandlung Obamas war und sogar die Chinesen auf dem Rollfeld zur Rede gestellt hatte.

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Laut offiziellen Stellungnahmen, die sowohl von chinesischen als auch amerikanischen Regierungsvertretern herausgegeben wurden, hielten die beiden Länder am Rande des Gipfels bilaterale Gespräche ab.

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Laut einer Erklärung des Weißen Hauses, sagte Obama zu Präsident Xi Jinping, dass Amerika damit fortfahren wird, die Menschenrechte im Nahen Osten zu stärken, einschließlich China.

Die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, dass Xi gegenüber Obama antwortete, dass China es entschieden ablehne, dass sich irgendein Land – einschließlich der Vereinigten Staaten – im Namen der Menschenrechte in die inneren Angelegenheiten einmische.

CNN sagte, dass Obama China vor seinen Aktivitäten im Südchinesischen Meer gewarnt habe, aber Xi entgegnete sofort, dass sein Land alles tun werde, was in seiner Macht stehe, um seine Hoheitsgewässer zu schützen, einschließlich des Südchinesischen Meeres.

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Bildtext: Buchtitel von Robert D. Kaplan (auf Deutsch etwa: “Asiens Brutstätte – Das Südchinesische Meer und das Ende eines krisenfesten Pazifik”)

Die Washington Post gab zu, dass es um das Verhältnis zwischen China und den USA nicht zum besten bestellt sei und dass sich Frustration breitmache, was zu einer gefährlichen Situation für beide Länder führe.

Indem er die chinesische Weigerung, Obama den roten Teppich auszurollen kommentierte, sagte der frühere mexikanische Botschafter in China, Jorge Guajardo, in einem Interview gegenüber dem Guardian, dass er davon überzeugt sein, dass Obamas Behandlung Teil eines kalkulierten Affronts war:

“Diese Dinge passieren nicht zufällig. Nicht bei den Chinesen. Ich hatte sechs Jahre lang mit den Chinesen zu tun. Ich habe solche Besuche absolviert. Ich brachte Xi Jinping nach Mexiko. Ich empfing zwei mexikanische Präsidenten in China. Ich weiß genau, wie diese Dinge durchgeführt werden. Man kümmert sich um alles bis ins letzte Detail. Es ist kein Versehen. Das ist es nicht. Es ist eine Brüskierung. Es ist eine Art zu sagen: ‘Sie müssen wissen, dass Sie für uns nicht so besonders sind.’ Es ist Teil der neuen chinesischen Arroganz. Es ist Teil davon, chinesischen Nationalismus heraufzubeschwören. Es ist Teil davon zu sagen: ‘China bietet der Supermacht Paroli.’ Es ist Teil davon, zu sagen: ‘Und übrigens, Sie sind nur irgendjemand anders für uns.’ Es kommt beim dortigen Publikum sehr gut an”, sagte er.

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Am 12. Juli 2016 entschied der Ständige Schiedshof in Den Haag, dass Chinas Anspruch von neun gestrichelten Linien im Südchinesischen Meer und seine Aktivitäten, um Territorialansprüche auf kleine Inseln zu erheben, ungültig und ungesetzlich seien. Die Philippinen brachten China wegen des Territorialstreits vor den Ständigen Schiedshof. Aber trotz der Entscheidung zugunsten der Philippinen, hat China gelobt, alles in seiner Macht stehende dafür zu tun, um seine Souveränität über das Gebiet zu schützen, indem es unumwunden erklärte, das Recht dazu zu haben, über dem Meer eine Flugüberwachungszone einzurichten.

Der chinesische Verteidigungsminister, Chang Wanquan, forderte kürzlich die Bürger seines Landes dazu auf, sich darauf vorzubereiten, was er als Seekrieg des Volkes umschrieb. Seitdem hat China seine Atomwaffen getestet und in Position gebracht.

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Andererseits verfolgen die USA Interessen im Südchinesischen Meer. Sie planen sogar ihre Alliierten in der Region dafür einzusetzen – einschließlich Japan, Südkorea und den Philippinen – um unter einem sogenannten “Freedom of Navigation”-Prinzip in den umstrittenen Gewässern zu segeln. Dies hat bei den Chinesen für Verärgerung gesorgt und weitere Spannungen erzeugt.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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Syrien wird zum Pulverfass des Weltkriegs: China tritt der russischen Allianz mit Assad bei

in Geopolitik
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Syrien — Laut Berichten des staatlich betriebenen chinesischen Nachrichtenkanals Xinhua, in denen Bemerkungen von hochrangigen Militärbeamten während einer seltenen Reise nach Damaskus zitiert werden, strebt das chinesische Militär danach, engere Verbindung mit dem vom Krieg zerrissenen Syrien aufzubauen. China bietet humanitäre Hilfe an und will sogar das syrische Militärpersonal ausbilden.

Am vergangenen Dienstag ist Guan Youfei, der Direktor des Büros für militärische Kooperation von Chinas zentraler Militärkommission, nach Syrien geflogen, um dort mit dem syrischen Verteidigungsminister Fahad Jassim al-Freij zu diskutieren, heißt es bei Xinhua. Direktor Guan wies in seinem Gespräch mit Xinhua auf die historische Verbindung zwischen den beiden Ländern hin und betonte die positive Rolle, die China für die Bestrebungen nach einer Beendigung der Kämpfe in Syrien gespielt hat.

Reuters weist darauf hin, dass Xinhua mit anderen Worten die Aussage von Guan wie folgt wiedergibt: “Das Militär von China und von Syrien pflegt traditionell eine freundliche Beziehung und Chinas Militär ist gewillt, den Austausch und die Kooperation zu stärken.”

China hängt vom Nahen Osten für Ölimporte ab, hat aber in der Vergangenheit dazu tendiert, die Diplomatie den Mitgliedsstaaten des Weltsicherheitsrats zu überlassen — vornehmlich den USA, Großbritannien, Frankreich und Russland. In letzter Zeit hat China sich jedoch selbst verstärkt eingebracht.

So schreibt etwa Reuters:

“Aber China hat in letzter Zeit versucht, sich mehr daran zu beteiligen. Unter anderem haben sie Abgesandte entsendet, die dabei helfen sollen, eine Beendigung der gewaltsamen Auseinandersetzungen dort auf diplomatischem Weg zu erzielen, indem sowohl die syrische Regierung als auch Vertreter der Opposition an einen Tisch gebracht werden.”

Diese Nachrichten treffen nun ein, da die Mächte der syrischen Regierung mit Unterstützung von russischen Luftstreitkräften die Belagerung von Aleppo organisiert haben; die Stadt stellt die letzte Hochburg der Feinde dar. Syrische und russische Kräfte haben humanitäre Korridore eingerichtet, über die Zivilbürger und sogar Rebellen entkommen können – und sie halten täglich einen Waffenstillstand ein, damit den Fliehenden die Flucht gelingen kann. In Anbetracht dieser Entwicklungen scheint es, dass das letzte Gefecht mit den Rebellen unmittelbar bevorsteht.

Dazu hat auch der Underground Reporter zuvor Folgendes geschrieben:

“Alle Beweise deuten auf die Tatsache hin, dass die syrische Regierung den Versuch unternimmt, den Rebellen innerhalb von Aleppo die Chance auf Kapitulation zu ermöglichen, ohne dass weiteres Blut vergossen werden muss. Die Rebellen sind jedoch anscheinend standhaft. Vor kurzem wurde berichtet, dass 7.000 Kämpfer sich aus dem Südwesten auf dem Weg in Richtung Aleppo befinden.”

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Interessanterweise — und natürlich auch beunruhigenderweise — weist Xinhua darauf hin, dass der Direktor Guan sich während seines Aufenthalts in Damaskus am vergangenen Dienstag mit einem russischen General getroffen hat; allerdings stellte die Agentur keinen weiteren Kommentar zu dieser Tatsache zur Verfügung.

Im April hatte China einen speziellen Gesandten nach Syrien geschickt, um auf eine friedliche Lösung des Konflikts hinzuarbeiten. Der Mann, der zur Teilnahme an den Gesprächen geschickt wurde, hatte zuvor “Russlands militärische Rolle in diesem Krieg angepriesen und gesagt, dass die internationale Gemeinschaft härter daran arbeiten sollte, den Terrorismus in der Region zu bekämpfen”, so heißt es bei Reuters.

Die Aussicht der chinesischen Beteiligung in Syrien könnte sich für genau diese “internationale Gemeinschaft” als problematisch erweisen. Während China bislang keinen Wunsch daran geäußert hat, sich direkt an den Kämpfen zu beteiligen, werden sich durch seine Anwesenheit mit großer Wahrscheinlichkeit die Spannungen zwischen dem Land selbst und den Vereinigten Staaten weiter zuspitzen.

Erinnert euch daran, dass die USA und China am Rande eines totalen Seekriegs in der südchinesischen See stehen, bei dem keine Seite auch nur einen Zentimeter nachgeben will. Ruft euch auch ins Gedächtnis, was die von den USA angeführte NATO in Osteuropa entlang der Grenze zu Russland macht: Manche würden es Provokation nennen; den Versuch, eine Reaktion vom russischen Militär zu erzeugen.

Jetzt mit der Präsenz von China in Syrien — und das sogar auf der Seite der russischen und syrischen Kräfte — hat sich die letzte verbleibende globale Großmacht in den derzeit am meisten brenzligen und umstrittenen militärischen Konflikt auf dem Planeten eingemischt.

Zero Hedge fasst es an dieser Stelle sehr treffend zusammen:

“Das heißt, dass jetzt in diesem Moment jede große Supermacht auf der Welt offiziell in den syrischen Krieg involviert sind. Dieser Konflikt ist zu vielen Gelegenheiten sehr treffend ein Pulverfass dafür genannt worden, was der nächste grobale Militärkonflikt sein kann — immerhin sind alle dafür benötigten Teilnehmer jetzt offiziell darin involviert.”

Von James Holbrooks für undergroundreporter.org. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

 

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China entnimmt tausenden politischen Gefangenen Organe, während sie noch leben

in Menschenrechte
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Öffentliche Empörung hagelt auf die chinesische Regierung nieder, da neue Vorwürfe laut werden, dass die Behörden routinemäßig die Organe von politischen Gefangenen illegal und gewaltsam entfernen ließen.

Laut einem Bericht von Newsweek sind sich renommierte Ermittler aus der ganzen Welt einig: tausenden Menschen wurden Organe ohne Betäubungsmittel unter Anwendung von Gewalt entfernt, während sie in chinesischen Gefängnissen festgehalten wurden. Viele der Opfer gehörten zu einer unterdrückten religiösen Gruppe namens Falun Gong; dabei handelt es sich um eine verbotene, aber friedliche chinesische Religion, wo es hauptsächlich um meditativ-sportliche Bewegungen geht, die wie eine Mischung aus Kung-Fu und Yoga aussehen. Falun Gong wurde im Jahr 1992 gegründet. Die Mitglieder werden nach wie vor im Land diskriminiert. Hintergrund dazu ist, dass die Falung Gong- Anhängerschaft und Bewegung zu groß wurde und die etablierten politischen Parteien sich durch diese neue und vor allem sehr friedliche Bewegung politisch bedroht fühlten, und ihren Machteinfluss in Gefahr sahen.

Eine Falung Gong Übung
Eine Falung Gong Übung

Religiöse Verfolgung stellt für viele Menschen in China eine ernsthafte Bedrohung dar – und das trotz der Tatsache, dass die kommunistische Regierung keine offizielle Staatsreligion unterstützt.

Im Laufe der Jahre hat genau diese Regierung Mitglieder unterschiedlicher regimekritischer oder anders denkender Gruppen eingesperrt. Dazu gehören auch Tibetaner und Christen. Eingesperrte Mitglieder dieser Gruppen haben schwere Missbrauchsvorwürfe erhoben, darunter auch die illegale Entnahme von Organen (“Organernte”). Die protokollierten Misshandlungen und unter Zwang durchgeführten Prozeduren reichen zurück bis in die 1990er Jahre. Unter anderem geht es um die Entnahme der Leber, der Kornea und der Nieren.

Die Forscherin Katrina Bramstedt sagte gegenüber der Newsweek dazu:

“Es ist bekannt, dass chinesische Chirurgen die Behandlung zur Entfernung [an politischen Gefangenen] durchführen und manchmal war der ‘Spender’ während dieser Prozedur noch am Leben – die Entnahme der Organe ist es dann, die sie tatsächlich umbringt.”

Die chinesische Regierung streitet diese Vorwürfe ab. Die Regierungsvertreter bestehen auf ihrer Aussage, dass sie niemals Organe von Gefangenen gegen deren Willen entnommen haben – und dass all die “Spenden” auf freiwilliger Basis erfolgt sind.

In einer vor kurzem ausgestrahlten Dokumentation von SBS Dateline über diese Praktik sagte ein Medizinstudent, dass er sich daran erinnerte, wie Blut aus einem lebendigen Patienten floss, als sie seinen Körper aufschnitten. Er sagte, dass er die Leber und die zwei Nieren des Gefangenen entnommen hatte. Er fügte hinzu, dass die Operationen an Insassen ungewöhnlich schnell und schlampig durchgeführt worden seien.

Die Dokumentation enthüllte, wie Patienten heimlich in Verbrennungsanlagen in den Heizungskellern der Krankenhäuser gesteckt werden, während sie noch am Leben sind – und nachdem die Organe aus ihren Körpern entfernt wurden.

Unter dem Titel Human Harvest: China’s Organ Trafficking (etwa: Menschenernte: Chinas Organhandel) stellt sich in dem Exposé heraus, dass die chinesische Regierung während des acht Jahre umfassenden Untersuchungszeitraums 11.000 Organe von politischen Gefangenen ohne Betäubung pro Jahr entnommen hatte.

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Einer der im Film interviewten Chirurgen sagte, dass er die Korneas von 2.000 Menschen entfernt hatte, während diese noch am Leben waren.

In einer im Jahr 2008 veröffentlichten Untersuchung der Vereinten Nationen heißt es:

“Berichten zufolge haben Angestellte in mehreren Transplantations-Zentren [in China] angedeutet, dass sie Organe von lebenden Falun Gong-Anhängern als Transplantate verwendet haben.”

China gehört zu den Nationen, die weltweit am meisten Organe entnehmen, aber es gibt dort erwiesenermaßen kein Organspende-Programm. Das heißt, dass es keine offiziellen Aufzeichnungen davon gibt, wo diese Organe herkommen.

Im nachfolgend verlinkten Video deuten die Forscher an, dass es einen massiven finanziellen Anreiz für die chinesische Regierung darstellt, dass sie ihre Gefangenen exekutieren, so dass ihre Organe als teure Transplantate weiterverwendet werden können.

Wie Newsweek feststellt, lag der Verkaufspreis für Organe im Jahr 2006 in astronomischer Höhe: Eine Leber konnte 98.000 bis 130.000 US-Dollar einbringen und der Preis einer Lunge belief sich auf 150.000 bis 170.000 US-Dollar.

Sie wurden für ihre Organe getötet: Chinas geheimes staatliches Transplantations-Geschäft

(Für dieses Video sind deutsche Untertitel verfügbar)

Von John Vibes für theantimedia.org. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Diese acht Hauptstädte werden schneller unter Wassermangel leiden, als ihr euch vorstellen könnt [Bilder]

in Umwelt
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Im März 2015 berichtete AnonHQ (hier unsere deutsche Übersetzung), dass laut aktuellen Vorhersagen mehr als 2,9 Milliarden Menschen in den nächsten 10 Jahren ohne Wasser sein werden. Diese Prognose ging aus dem letzten Bericht der Vereinten Nationen zum Wasser hervor, in dem festgestellt wurde, dass Menschen in ungefähr 48 Ländern weltweit mit akuter Wasserknappheit konfrontiert werden.

Aber laut Marc Herman, Autor von “Searching for El Dorado” (Auf der Suche nach El Dorado; bislang nicht auf Deutsch erschienen) und “Ein libyscher Sommer: Sechs Wochen unter Rebellen” wird die Wassersituation acht Städte härter treffen als die anderen. Herman hat den World Water Development Report (etwa: Bericht zur Entwicklung des Wassers weltweit – nur auf Englisch verfügbar) der Vereinten Nationen genau untersucht; er erläutert, wie den acht größten Städten der Welt das Wasser ausgeht und wie sie versuchen, es zu konservieren. Auf Platz eins seiner Liste landete die japanische Hauptstadt Tokio:

Tokio, Japan

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Laut Herman profitiert Tokio von einer durchschnittlichen Niederschlagsrate ähnlich der in Seattle oder London. Aber der gesamte Regen fällt in nur vier Monaten des Jahres und deshalb ist es eine große Herausforderung, so viel Wasser in einer so kurzen Zeit aufzufangen und zu speichern, noch dazu in einer so dicht besiedelten Stadt. Er sagte, dass 70 Prozent des 16.000 Meilen (etwa 25.749,5 Kilometer) langen Wasserleitungssystems von oberirdischen Gewässern abhängen (Flüsse, Seen und weit entfernte Schneedecken), die restlichen 30 Prozent stammen von unterirdischen Bewässerungssystemen und Brunnen. Abgesehen davon gibt es nicht genügen alternative Quellen für Wasser im Falle neuer zyklischer Dürreperioden. Herman sagt jedoch, dass die japanische Regierung sich bislang als vorausdenkend erwiesen hat, indem sie eines der weltweit offensivsten Programme zum Einfangen von Regenwasser. In Sumida, einem Distrikt von Tokio, der oftmals mit Wasserknappheit konfrontiert ist, wurde das 90.000 Quadratfuß (etwa 8361,27 Quadratmeter) messende Dach der Ryogoku Kokugikan-Arena so gestaltet, dass es die Niederschlagsmenge in einen Tank weiterleitet, von dem aus es in das Stadium eingespeist wird. Es wird dort für alles außer als Trinkwasser genutzt.

Miami, Florida (USA)

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Die nächste Stadt auf Hermans Radar ist Miami, Florida in den Vereinigten Staaten. Im Bericht der US Geological Survey (USGS – US-Behörde u.a. für die amtliche Kartografie) steht, dass das wichtige Biscayne-Bewässerungssystem, welches das Gebiet des Miami – Dade County mit Wasser versorgt, dem Eindringen von Salzwasser aus dem Atlantischen Ozean zum Opfer fällt. Trotz heftiger Regenfälle, die das Bewässerungssystem das ganze Jahr über wieder auffüllen, wird das gesamte Wasser unbenutzbar werden, wenn zu viel Salzwasser eindringt. Der Bericht besagt, dass das Problem bereits im frühen 20. Jahrhundert auftrat, nachdem die Sumpfgebiete um die Stadt herum ausgetrocknet worden waren. Osmose bewirkte im Wesentlichen einen gigantischen Saugeffekt, der den Atlantik in das Erdreich der Küstenregion zog. Das Meerwasser umgeht nun die eigens installierten Kontrollstrukturen und entweicht in das Bewässerungssystem. Die USGS hat Fortschritte bei der Kartierung der Verläufe des eindringenden Meerwassers gemacht, aber eine Verbesserung ist scheinbar noch lange nicht in Sicht. “Mit dem fortdauernden Anstieg des Meeresspiegels und dem steigenden Bedarf an Frischwasser könnten die Maßnahmen, die zur Verhinderung des Eindringens vonnöten sind, aufwändiger [zu implementieren] sind”, zitiert Herman die USGS.

London, England

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Hermans Meinung nach ist London mit einer schnell wachsenden Bevölkerung konfrontiert, die jeden letzten Tropfen aus den jahrhundertealten Rohren wringt. Er sagte, dass die Wasserverwaltung der Stadt festgestellt hatte, sie könne den Bedarf der Stadt das nächste Jahrzehnt lang decken, dass aber bis 2025 neue Quellen gefunden werden müssen. Nach den Erhebungen der Vereinten Nationen untersuchte man das Recycling des Wassers aus der Themse, Londons Wasserader. Wasser-Recycling erweist sich jedoch als problematisch und nicht nur aufgrund des ‘Ekel-Faktors’, den das Trinken von aufbereitetem Abwasser erzeugt. Herman sagte: “Der Ekel-Faktor könnte ein Hindernis dafür sein, dass diese Lösung des Wasserproblems sich in London und anderswo ausbreitet.”

Kairo, Ägypten

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Die ägyptische Hauptstadt Kairo hängt stark vom Wasser des Nils ab. Laut Herman befindet sich Kairo flussabwärts unterhalb von mindestens 50 dürftig geregelten Fabriken, Landwirtschaftsabfällen und städtischen Abwassersystemen, die in den Nil entwässern. Er sagte, dass eine Studie von UNICEF und der Weltgesundheitsorganisation WHO, die Anfang des Jahres veröffentlicht wurde, ergab, dass die ländlichen Gebiete südlich der Stadt, in denen mehr als die Hälfte der Ägypter leben, nicht nur für Bewässerung und Trinkwasser vom Nil abhängig sind, sondern auch zur Müllbeseitigung. Die enorme Größe des Flusses reichte bislang dafür aus, um die Abfalldichte bis auf ein ungefährliches Maß zu verdünnen. Doch nun steigt die Müllbelastung an, da mittlerweile 20 Millionen Menschen ihren Müll in den Nil entsorgen. Somit wird diese Art der Müllentsorgung nicht länger möglich sein. Die Afrikanische Entwicklungsbank finanzierte jüngst Pläne zum Chloren des Abfallwassers, bevor es in den Fluss gepumpt wird.

São Paolo, Brasilien

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In der brasilianischen Stadt São Paolo gilt das Cantareira-Reservoir als eines der wichtigsten Wasserreservoirs für die Stadt. Der Wasserpegel von Cantareira ist jedoch kürzlich auf sechs Prozent des gesamten Fassungsvermögens abgesunken. Herman schrieb dazu: “Nachdem die schlimmste Dürre des Jahrhunderts nun bereits das zweite Jahr andauert, sind die Reservoirs von São Paolo nur bei knapp einem Viertel ihres Fassungsvermögens. Vor einem Jahr betrug die Füllmenge noch 40 Prozent. Die Reservoirs außerhalb der Stadt sind oft verschmutzt und sogar bei optimaler Füllmenge zu klein, um die Metropolenregion mit ihren 20 Millionen Menschen zu versorgen. Der Asphalt, der die Böden der Stadt bedeckt und die schlechte Wasserableitung führen zu starker Überflutung der städtischen Straßen, selbst wenn der gemessene Niederschlagswert weniger als einen Zentimeter beträgt.”

Beijing, China 

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Man geht davon aus, dass das zweitgrößte Reservoir in der chinesischen Hauptstadt Beijing 1997 aufgrund von der Verschmutzung durch die umliegenden Fabriken und die Landwirtschaft geschlossen wurde. Seitdem ist es nicht wieder geöffnet worden. In China leben rund 21 Prozent der Weltbevölkerung, doch das Land verfügt nur über rund 6 Prozent des Süßwassers. Die Wasserreserven des Miyun-Reservoirs, das Beijing derzeit versorgt, wurden um beinahe zwei Drittel reduziert, da die Nachfrage der Landwirte nach Bewässerung gestiegen ist. Das Reservoir ist ebenfalls verschmutzt aufgrund von in den Wasserlauf eingespeisten Agrarabfällen.

Bangalore, Indien

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Man geht davon aus, dass in Bangalore (Indien) der Wohnbau immer schneller voranschreitet. Das heißt, dass auch immer mehr Wasser benötigt werden wird, aber das Wassersystem zerfällt. Berichten zufolge verliert der Süden der Stadt mehr als die Hälfte des Trinkwassers aufgrund der antiquierten Wasserleitungen. Ebenso wird berichtet, dass die Pläne zur Reparatur des bestehenden Systems und zur Rückgewinnung der fehlenden Hälfte des Süßwassers der Stadt noch nicht umgesetzt wurden. Einer Studie der weltweit agierenden Beratungsfirma McKinsey zufolge wird die Stadtbevölkerung in Indien bis zum Jahr 2030 von 340 Millionen auf 590 Millionen ansteigen. Um den Bedarf an sauberem Wasser all dieser neuen Stadtbewohner zu decken, wird die Regierung rund 196 Milliarden Dollar aufwenden müssen.

Mexiko Stadt, Mexiko

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Die Behörden in Mexiko Stadt haben ausgesagt, dass die Stadt bis zu 260 US-Gallonen (etwa 984 Liter) Wasser pro Sekunde aufgrund von undichten Rohren verliert. Mexiko Stadt liegt auf einer Höhe von mehr als 2130 Metern über dem Meeresspiegel und bezieht all sein Trinkwasser, indem es mühsam bergauf gepumpt wird – aus Grundwasserspeichern, die bis zu 150 Meilen (etwa 241 Kilometer) weit entfernt liegen. Die technische Herausforderung, so viel Wasser aufwärts zu pumpen, kommt erschwerend zu der Tatsache hinzu, dass mehr als 20 Millionen Einwohner mit Hilfe eines veralteten Systems versorgt werden müssen. Herman zitierte die Wasser-Kommission Mexikos, die sagt, dass zwischen 30 und 40 Prozent des Trinkwassers der Stadt aufgrund von Leckagen und Überläufen verloren gehen.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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