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Schwimmende Solarenergie-Farm könnte täglich 20 Tonnen Gemüse produzieren

in Welt/Wirtschaft
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Die Zukunft der Landwirtschaft ist nachhaltig und findet nicht an Land statt.

Die Zukunft der Agrikultur ist angebrochen mit der so genannten Smart Floating Farm (etwa: intelligente, schwimmende Farm), die von der Firma Forward Thinking Architecture entworfen worden ist und 8.000 Tonnen Gemüse pro Jahr produzieren könnte. Das Konzept wurde als einer der Gewinner des Sustainable Entrepreneurship Award 2016 (SEA; etwa: Preis für nachhaltiges Unternehmertum) in der Kategorie Lifestyle and Culture (Lebensweise und Kultur) ausgewählt.

Die modular aufgebauten, schwimmenden Farmen sind noch nicht Realität, aber das Konzept dahinter ist nachhaltig und dringend notwendig, da die Anzahl der Erdenbewohner rapide anstiegt und der Zugang zu natürlichen Ressourcen in gleichem Maße abnimmt.

Im Hinblick auf die Entfernung von traditioneller Landwirtschaft an Land gab es bereits mehrere Farmkonzepte; unter anderem vertikale, hydrophonische Gärten, die in städtischen Umfeldern zum Einsatz kommen, um eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten. Die Smart Floating Farm (SFF) reiht sich unter den Konzepten ein, die Farmen an Land ersetzen wollen. Ihr großer Ernteertrag könnte sie zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten im Wettbewerb darum machen, wer bestimmt, was als nächstes in der Nahrungsmittelproduktion geschehen wird.

Bildquelle: Forward Thinking Architecture

Als Inspirationsquelle dienten chinesische schwimmende Fischfarmen; und die neuen Gemüsefarmen bringen die Nahrungsmittelproduktion auf die nächste Stufe, indem sie 200×350 große Einheiten verbinden, die rechteckig sind und über Stege mit anderen Modulen verbunden werden können. Die Farmen sammeln das Sonnenlicht und das Regenwasser ein, das zur Aufzucht der Erntepflanzen verwendet wird; und sie entsalzen sogar das Meerwasser unter sich, um so unabhängig wie möglich existenzfähig zu sein.

Die Macher hinter dem Design stellten jedoch klar, die Farmen sind „nicht dafür gedacht, alle Hungersnöte und Probleme mit Hunger auf der ganzen Welt zu lösen oder bestehende traditionelle Agrikultur zu ersetzen. Der Lenker hinter dem Projekt ist offen gegenüber einer neuen Initiative, die ergänzend und kompatibel zu anderen bestehenden Produktionsmethoden sein kann, um dabei zu helfen, Probleme in verschiedenen Teilen der Welt zu reduzieren, die mit Lebensmittelrisiken zusammenhängen.“

Die Einheiten bestehen aus drei Ebenen. Die erste von ihnen besteht aus einem Dach, auf dem sich eine Photovoltaik-Anlage zur Stromerzeugung befindet, die mit Oberlichtern, Solarpaneelen, Regenwasserauffangstationen, Windturbinen und Wellenenergiekonvertierungssystemen ausgestattet ist. Die mittlere Ebene ist diejenige, auf der das Treibhaus installiert würde, das mit komplett automatisierten hydrophonischen und mikroklimatischen Kontrollfunktionen ausgestattet wäre, die zur Aufzucht von Erntepflanzen dienen. Die unterste Ebene würde Fischfarmen beherbergen, ein Schlachthaus, Wellenbarrieren und Schutzvorrichtungen, eine Entsalzungsanlage und eine Verpackungsfabrik.

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Bildquelle: Forward Thinking Architecture

Die hydrophonischen Bestandteile würden dafür sorgen, dass das Treibhaus unabhängig von Erdboden existieren kann und keine Pestizide benötigt, nicht auf Niederschlag oder fruchtbaren Boden angewiesen ist – allesamt Ausschlag gebende Gründe, warum wir uns von traditionellen Formen der Landwirtschaft abwenden sollten. Der Wechsel weg von traditioneller Landwirtschaft ist auch durch eine Reihe weiterer Faktoren herbeigeführt worden. Weniger Verfügbarkeit von freien Flächen an geeigneten Orten für die Landwirtschaft ist ein wesentlicher Grund, aber auch der Klimawandel, Dürreperioden und der Schaden an wildlebenden Tieren und natürlichen Ressourcen haben dafür gesorgt, dass diejenigen, die sich mit Innovationen beschäftigen, infrage stellen, wie die Zukunft der Landwirtschaft aussehen könnte. Der Wechsel hin zu Wasserflächen ist grandios, da es genug Raum auf den Ozeanen gibt, wo Farmen installiert werden könnten. Dadurch könnten regionaler Anbau und die Versorgung mit Nahrungsmitteln besser verfügbar sein für die Menschen, die in Küstenregionen leben oder sogar an großen Seen.

Mit diesem Design würden die Abläufe nahezu automatisch erfolgen und nur wenig menschliche Einmischung wäre nötig, um die Farmen das ganze Jahr über laufen zu lassen. Welche Arten von Erzeugnissen und Fischen in den Farmen angebaut würden, hinge davon ab, was in der jeweiligen Region benötigt würde. Die Firma hat allerdings schon einmal eine Karte für die möglichen Kombinationen von Feldfrüchten entwickelt, die sie mithilfe der Farmen erzeugen könnten.

Mögliche Gemüsesorten & Fischarten

Bildquelle: Forward Thinking Architecture

Wie steht ihr zu diesen schwimmenden Farmen? Bitte teilt, liket und kommentiert diesen Artikel!

Quelle des Titelbilds: Forward Thinking Architecture. Artikel von Brianna Acuesta für trueactivist.com. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

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Papst Franziskus: Lieber ein Atheist sein als ein scheinheiliger Katholik

in Welt
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„Da gibt es diejenigen unter uns, die sagen: ‚Ich bin so richtig katholisch, ich gehe immer zum Gottesdienst, ich gehöre dieser oder jener Assoziation an.‘ Einige dieser Menschen sollten dazu aber auch sagen: ‚Meine Lebensführung ist nicht christlich, ich zahle meinen Angestellten keinen ordentlichen Lohn, ich beute Menschen aus, ich betreibe schmutzige Geschäfte, ich wasche Geld, ich führe ein doppeltes Leben.‘“

Zitat auf dem Titelbild: „Betet für mich; und wenn einige von euch nicht beten können, weil ihr keine Gläubigen seid, dann sendet mir eure ‚Good Vibrations‘.“ – Papst Franziskus

Seit einigen Monaten [seit dem 20. Januar 2017, um ganz genau zu sein], hat Papst Franziskus seine Stimme zu dem Thema erhoben, wie wichtig es ist, den Klimawandel anzugehen. Er hat auch erklärt, dass die Wissenschaft notwendig ist, wenn wir den Planeten retten wollen; er hat für die vollumfängliche Teilnahme von eingeborenen Völkern an lokalen und nationalen Regierungen geworben; und er hat gegen den Anstieg des weißen Nationalismus gewarnt und damit vor populistischen Anführern wie einst Adolf Hitler.

Es ist zu einfach zu erraten, in wessen Richtung diese Kritik abzielt, deshalb gibt es dafür keinen Preis. Im Kreuzfeuer seiner Kritik steht nämlich Donald Trump, ein Freund und Verbündeter der Öl- und Gasindustrie, der den Klimawandel leugnet, sich mit den Wissenschaften anlegt (unter anderem mit der Umweltschutzbehörde EPA), die Existenz von eingeborenen Amerikanern selten anerkennt und auf nie zuvor dagewesene und verstörende Weise die rassistische, weiße, nationalistische Bewegung umgarnt und von ihr umworben wird.

Vor kurzem wies Papst Franziskus sogar darauf hin, es sei besser, ein Atheist zu sein, als einer der vielen scheinheiligen Katholiken. Wenn man ein Christ ist, der Menschen ausbeutet, ein Doppelleben führt oder „schmutzige“ Geschäfte betreibt, dann ist es vielleicht besser, wenn man sich selbst nicht gerade noch einen Gläubigen nennt, sagte das geistige Oberhaupt der 1,2 Milliarden Mitglieder starken römisch-katholischen Kirche in einer Predigt am 23. Februar in Rom.

„Es gibt viele Katholiken, die so sind und sie verursachen Skandale. Wie viele Male haben wir gehört – wir alle, in unserer Nachbarschaft und anderswo – dass die Menschen sagen: Es ist besser, ein Katholik und so zu sein als ein Atheist zu sein.“

„In der katholischen Kirche ist es auch ein schweres Vergehen, einen Skandal zu verursachen. Denn genau das ist es: ein Skandal. Aber was genau ist ein Skandal? Ein Skandal ist es, wenn man eine Sache sagt und eine andere Sache tut. Das ist ein Doppelleben. Beispiele für solche Sünden sind reichlich vorhanden: von der Geldwäsche bis hin zu Geschäftsinhabern, die einen Strandurlaub machen, während sie ihre Angestellten unterdrücken.“

„Da gibt es diejenigen unter uns, die sagen: ‚Ich bin so richtig katholisch, ich gehe immer zum Gottesdienst, ich gehöre dieser oder jener Assoziation an.‘ Einige dieser Menschen sollten dazu aber auch sagen: ‚Meine Lebensführung ist nicht christlich, ich zahle meinen Angestellten keinen ordentlichen Lohn, ich beute Menschen aus, ich betreibe schmutzige Geschäfte, ich wasche Geld, ich führe ein doppeltes Leben.‘“

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@BettyBowers: Von all den unbequemen Nachrichten ist *das* wohl die eine Nachricht, die konservative Christen am liebsten als „FAKE NEWS“ abstempeln würden (…)

Obwohl diese aktuelle Kritik sich gegen einige Mitglieder seiner eigenen Kirche richtet, könnte man sie auch als Angriff gegen Donald Trump verstehen, der, wie Paps Franziskus im vergangenen Jahr implizierte, kein Christ ist – seine Aussage dazu lautete: „[Derjenige], der nur daran denkt, Mauern zu errichten, wo auch immer diese sein mögen – und keine Brücken baut, der ist kein Christ.“

Es ist nicht das erste Mal, dass Papst Franziskus scheinheilige Christen ins Visier nimmt. In einer Predigt aus dem vergangenen Februar heißt es, er „dachte über Gottes Realität nach und die ‚Falschheit‘ von so vielen Christen, die den Glauben so behandeln, als sei er nur Dekor – ohne jegliche Verpflichtung – oder eine Gelegenheit zur Steigerung des eigenen Ansehens anstatt einer Gelegenheit, zu dienen; und zwar insbesondere unseren am meisten bedürftigen Nachbarn.“

@rickrow: Papst Franziskus sagt beinahe schon, dass Trump ein „schlechter“ Christ ist (…)

Es ist auch nicht das erste Mal, dass Papst Franziskus die Atheisten erwähnt. Im Jahr 2013 sagte er, dass der Himmel potenziell für alle Menschen offen ist:

„Der Herr hat uns alle erlöst, uns alle, mit dem Blut Christi: uns alle, nicht nur die Katholiken. Alle. ‚Vater, was ist mit den Atheisten?‘ Sogar die Atheisten. Alle! Wir müssen einander begegnen und Gutes tun. ‚Aber ich bin nicht gläubig, Vater, ich bin ein Atheist!‘ Aber geh und tu Gutes: Wir werden einander dort begegnen.“

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

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Vergesst die 7 Planeten der NASA: 8. Kontinent der Erde vor der Küste Australiens entdeckt

in Welt
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Ein neuer Kontinent würde vielgestaltige politischen und wirtschaftliche Folgen mit sich bringen: Eine sechsjährige Studie des GNS Science Research Institute in Neuseeland hat ergeben, dass sich fossile Brennstoffe im Wert von mehreren Milliarden Dollar in der Region befinden könnten, die der Küste vorgelagert ist.

Ein Team bestehend aus 11 Geologen aus Neuseeland und Australien hat den 8. Kontinent unseres Planeten entdeckt. 94% davon liegen unter Wasser im südwestlichen Areal des Pazifischen Ozeans. Mit seinen rund 4,9 Millionen Quadratkilometern Landmasse ist der kleinste Kontinent der Welt – der den Spitznamen Seeland (Englisch: Zealand) trägt – der jüngste und dünnste Kontinent und außerdem derjenige, dessen verhältnismäßig größter Anteil versunken ist. Seine Kruste ist zwischen 10 Kilometer und 30 Kilometer dick; auf bis zu 40 Kilometer verdickt sie sich unter Teilen der südlichen Insel von Neuseeland.

Den Forschungsergebnissen zufolge, die im Journal GSA Today der Geological Society of America (etwa: Geologische Gesellschaft von Amerika) veröffentlicht wurden, umfasst Seeland insgesamt ungefähr zwei Drittel des benachbarten Australiens. Damit ist es der siebtgrößte geologische Kontinent. Augenscheinlich war Seeland, das ungefähr dieselbe Fläche hat wie Indien, früher einmal Teil des Superkontinents Gondwana (wie auch Indien, Australien, die Antarktis, Afrika und Südamerika), der vor 100 Millionen Jahren versunken ist.

@TravelLeisure: Wissenschaftler geben bekannt, dass es einen neuen 8. Kontinent gibt – er heißt: Seeland (…)

Zuvor hatten die Forscher Seeland für eine zusammengewürfelte Collage aus Fragmenten der kontinentalen Kruste gehalten. Andere, darunter auch der National Geographic, bezeichneten Seeland als einen Mikrokontinent: eine gut definierte Landmasse, das die geologischen Kriterien aufgrund der kontinentalen Kruste erfüllt, aber geologisch gesehen vom nächstgelegenen Kontinent abgetrennt ist – in diesem Fall von Australien. Aber der führende Autor Nick Mortimer, der einem Team aus acht Geologen am GNS Science (GNS steht für Geological and Nuclear Sciences – Geowissenschaften und Nuklearwissenschaften) vorsteht, ist anderer Ansicht:

„Da es >1 Mkm2 – größer als eine Milliarde Quadratkilometer – ist und von gut definierten geologischen und geografischen Grenzen umgeben ist, ist Seeland nach unserer Definition groß genug, um als Kontinent bezeichnet zu werden. Mit seinen 4,9 Mkm2 ist Seeland in erheblichem Maße größer als alle anderen Formationen, die als Mikrokontinente und kontinentale Fragmente bezeichnet werden. Seeland ist ~12x so groß wie Mauritius und ~6x so groß wie Madagaskar. Es ist außerdem in wesentlichem Maße größer als das Gebiet der größten intraozeanischen magmatischen Großprovinz (Large Igneous Province), das Ontong Java-Plateau (1,9 Mkm2).“

Die Geologen, die daraus schlossen, dass Neuseeland und Neukaledonien nicht einfach nur Inselketten sind, sondern Teile einer 4,9 Millionen Quadratkilometer großen Region, die von Australien getrennt ist, hatten verschiedene geologische und geophysische Beweisketten untersucht, um Argumente für Seeland zu finden – dass es nämlich nicht eine Ansammlung von teilweise untergegangenen Kontinentalfragmenten ist, sondern ein kohärenter, 4,9 Mkm2 großer Kontinent – und das insgesamt über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg.

Markierung der räumlichen Grenzen von Seeland. Fotoquelle: geosociety.org

Der Name Seeland ist eine Erfindung des Geophysikers Bruce Luyendyk aus dem Jahr 1995. Seeland ist eine Sammelbeschreibung für Neuseeland, für den Chatham Rise, für das Campbell Plateau und für den Lord Howe Rise. Mortimer nennt Seeland eine „Realisierung“ und nicht eine „Entdeckung“. Denn Neuseeland wird bereits seit Jahren von Experten aus dem Bereich als eigener Kontinent in Betracht gezogen. In seinem Paper mit dem Titel Seeland: der versteckte Kontinent der Erde (Zealand: Earth’s Hidden Continent) schreibt Mortimer:

„Es handelt sich hierbei nicht um eine plötzliche Entdeckung, sondern um eine graduelle Realisierung; noch bis vor 10 Jahren hätten wir nicht genug Daten oder das Vertrauen in unsere Interpretation gehabt, um dieses Paper zu verfassen. Seit der Name zum ersten Mal von Luyendyk (1995) vorgeschlagen wurde, hat die Verwendung des Namens Seeland für einen Kontinent im südwestlichen Teil des Pazifischen Ozeans einen moderaten Aufschwung erfahren.“

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„Der wissenschaftliche Wert davon, dass Seeland als Kontinent klassifiziert wird, besteht in weitaus mehr als nur einem Extranamen auf der Liste. Dass ein Kontinent so untergetaucht und trotzdem zusammenhängend sein kann, macht aus ihm ein nützliches und Denkanstöße lieferndes geodynamisches Endstück bei der Erforschung der Kohäsion und Zersplitterung der kontinentalen Kruste.“

Eine vereinfachte Karte zur Darstellung der tektonischen Platten und Kontinente der Erde, darunter auch Seeland. Fotoquelle: geosociety.org.

Es gibt keine öffentliche Institution, die neue Kontinente anerkennen könnte. Die Geologen glauben jedoch, dass Seeland all die Schlüsselattribute besitzt (Erhebung, Geologie, Struktur der Kruste, sowie Grenzen und Bereich der Kruste), die dafür notwendig sind, dass es als Kontinent anerkannt werden könnte. Die vier Attribute, die es besitzt und in denen es den sieben bekannten Kontinenten (Afrika, Antarktis, Australien, Nordamerika, Südamerika, Europa und Asien) ähnelt und mit denen wir vertraut sind, lauten wie folgt:

  1. Hohe Erhebungen relativ gesehen zu den Regionen, die von der ozeanischen Kruste geplättet wurden;
  2. Breites Spektrum an kieseligen magmatischen, metamorphen und sedimentären Steinen;
  3. Dickere Kruste und geringere Struktur der seismischen Geschwindigkeit als in den ozeanischen Krustenregionen; und
  4. Gut definierte Begrenzungen um ein Gebiet herum, das groß genug ist, um als ein Kontinent zu gelten, anstatt als ein Mikrokontinent oder als ein kontinentales Fragment.

Was aber bedeutet die Entdeckung eines über lange Zeit versteckten Kontinents für die Menschen, die oben auf der Spitze von Seeland leben? Der Sydney Morning Herald stellt dazu diese Beobachtung an:

„Die politischen und wirtschaftlichen Folgen eines neuen Kontinents wären unterschiedlicher Art. Die Frage danach, wie genau definiert werden kann, was zu Neuseeland und was zu Australien gehört, sticht insbesondere hervor angesichts des Abbaus von Rohstoffen in küstennahen Bereichen (Offshore) in diesem Gebiet. Eine sechsjährige Studie des GNS Science Research Institute aus Neuseeland hat ergeben, dass fossile Brennstoffe im Wert von mehreren Milliarden Dollar in dieser Region in Küstennähe verborgen liegen könnten.“

@newscientist: Willkommen auf Seeland. Innerhalb der Umzäunung befindet sich eine altertümliche Welt, in der die zerstörten Spezies von Neuseeland wieder aufblühen können (…)

Der Ko-Autor der Studie Vaughan Stagpoole, seines Zeichens Geophysiker und Vorsitzender der Abteilung für marine Geowissenschaften am GNS Science (das Institut wird von Neuseeland finanziert), merkte an:

„Seeland einen Kontinent zu nennen ist mehr eine Formalität und größtenteils von wissenschaftlichem Interesse. Hinsichtlich der wirtschaftlichen Vorteile wie Mineralien, Öl und Gas wurde das bereits vor einer Weile festgestellt. Für den Moment ist es eine technische Angelegenheit und eine, die die Macht des Volkes betrifft. Das ist eine extreme Grenze.“

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

 

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Costa Rica verbietet als erstes lateinamerikanisches Land den Jagdsport

in Tierrechte/Welt
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Im Jahr 2012 war Costa Rica das erste lateinamerikanische Land, in dem der Jagdsport mit einer einstimmigen Entscheidung vom nationalen Kongress verboten wurde. Es war ein Schritt nach vorne auf dem Weg zum Schutz der Wildtiere – das wohl wertvollste Kapital dieses Landes.

Vor dem Verbot strömten Jäger aus aller Welt nach Costa Rica, um Pumas oder Jaguare zu jagen, oder um diese Wildtiere zu fangen und sie dann auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Die Bevölkerung des Landes startete eine Initiative zum Schutz der wild lebenden Tiere. Die Petition mit über 177.000 Unterschriften wurde dann beim Kongress eingereicht.

Die Großkatzen waren indes nicht die einzigen Opfer der unersättlichen Gier der Jäger. Fallensteller fingen Papageien und Seeschildkröten ein und schmuggelten sie nach außerhalb des Landes. Die Leute verlangten 5.000 Dollar (rund 4.750 Euro) pro Person für Jagdtouren – und die Bevölkerung hatte genug davon.

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In dem Land leben mehr als 4,5 Millionen Menschen und es heißt, dass Costa Rica eine der Nationen auf der Welt mit der größten Biodiversität ist. Auf Unterstützung im Kongress stieß auch die Entscheidung, die Zoos des Landes zu schließen und die Tiere wieder in ihre natürlichen Lebensräume zurückzuführen.

Wer gegen das neue Jagdgesetz verstößt, wird mit bis zu vier Monaten Haft bestraft und muss eine Gebühr von 3.000 Dollar (rund 2850 Euro) entrichten.

Artikel von livingtheorganicdream.com. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

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Entlarvt: Baby-Straußenvögel werden für Louis Vuitton-Luxustaschen abgeschlachtet

in Tierrechte/Wirtschaft
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PETA-Ermittler sind nach Südafrika gereist, um noch nie gesehenes Material in den weltweit größten Schlachthöfen für Straußenvögel zu filmen.

Die Ermittler wurden Zeugen davon, wie Arbeiter verängstigte Straußenvögel in so genannte stun boxes (Boxen zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit vor dem Tötungsvorgang) getrieben haben. Dabei sind viele der Vögel ausgerutscht und hingefallen – und dann wurde ihnen die Kehlen aufgeschlitzt.

Als die Straußenvögel über einen zusammengebrochenen Artgenossen stolperten, witzelte ein Werksdirektor: „Ich rufe jetzt den Zuständigen von der Tierwohlfahrt an.“

Diese Schlachthäuser liefern Straußenledre an Hermès, Prada, Louis Vuitton und andere hochpreisige europäische Luxus-Modehäuser. Die Federn, die den teilweise noch bei vollem Bewusstsein lebenden Straußenvögeln aus der Haut gerupft werden, werden in Kostümen für das Moulin Rouge in Paris oder für den Karneval in Rio in Brasilien verwendet – und auch in Staubwedeln, Federboas und weiteren Accessoires.

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WARNUNG: Dieses Video enthält grafisch explizite Inhalte, die einige Zuschauer als verstörend empfinden könnten.

Straußenvögel werden für Hermès- und Prada-Taschen getötet

Text von DominicBertolami. Übersetzt aus dem Englischen von Minds.com.

Quellen:

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Britische Regierung verschleiert Kindervergewaltigungen eines ehemaligen Premierministers von GB

in Welt
Conservative MP Edward Heath. 27/08/2003: Former Tory premier Sir Edward Heath, who remained in hospital today, Wednesday August 27, 2003, following treatment for a blood clot on the lung. The 87-year-old ex-MP was taken to King Edward VII hospital, central London, yesterday after he suffered a pulmonary embolism following treatment for a minor stomach upset during a visit to Austria, his private secretary said.
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Ein Skandal folgt auf den nächsten in Westminster: Untersuchungen bringen weitere Fälle zutage, in denen zwischen den 1970er Jahren und den 1990er Jahren Kinder systematisch missbraucht worden sind. Der Täter dieses Mal ist der verstorbene britische Premierminister (PM) Sir Edward Heath.

Das britische Parlament steht wieder einmal im Blitzlichtgewitter der Pädophilie, nachdem Anschuldigungen wieder aufgetaucht sind, die den ehemaligen – und mittlerweile verstorbenen – britischen Premierminister Sir Edward Heath belasten.

Die Vertuschung inmitten einer Vertuschung der Eliten aus Großbritannien und dem systematischen Missbrauch von Kindern von den 1970er Jahren bis in die 1990er Jahre dringt nun ans Licht: Mehr als 30 der Opfer von Heath haben im Rahmen einer neuen Untersuchung ausgesagt und einige der schlimmeren Verbrechen beschrieben, die an ihnen begangen wurden.

Im Laufe der Jahre sind in Zusammenhang mit dem Pädophilen-Ring, der „von den Eliten vertuscht“ wurde, wohlbekannte Namen wie der von Jimmy Savile oder der des Bischofs im Ruhestand Peter Ball genannt worden. Vergangene Woche hat die Daily Mail über die Anschuldigungen berichtet, die jetzt mit großer Sorgfalt untersucht werden. Jimmy Saviles Neffe, Guy Marsden, hatte ausgesagt, dass einer seiner Freunde von dem ehemaligen Premierminister in den 1970er Jahren missbraucht worden war.

Der Polizeipräsident, der mit der Untersuchung der Pädophilie-Vorwürfe gegen Heath betraut wurde, sagte, dass diese „zu 120 Prozent“ echt sind. Dem Polizeichef von Wiltshire Mike Veale zufolge sind die Vorwürfe außerdem „absolut überzeugend“ und die Aussagen weisen „auffallende Ähnlichkeiten“ auf, obwohl die angeblich missbrauchten Opfer einander nicht kennen.

Bild: Der Polizeichef von Wiltshire, Mike Veale (Internetquelle: www.salisburyjournal.co.uk)

„Die Aussagen derjenigen, die sich gemeldet haben, ähneln einander deutlich. Es werden dieselben Namen genannt, die für ihn verwendet wurden, dieselben Orte und dieselbe Art von Vorfällen tauchen immer wieder auf.“

„Besonders sticht hervor, dass die Menschen, die diese Aussagen machen, keinerlei Verbindung zu einander haben; aber die Geschichten und die Details überschneiden sich.“

„Die Erzählungen beinhalten verstörendes Zeug. Die Ermittler waren schockiert von dem, was man ihnen sagte.“

Der Polizeichef Veale glaubt auch, dass die Tatvorwürfe gegen Sir Edward Heath vom Establishment vertuscht worden sind – Jahre, nachdem Berichte bei der Polizei eingegangen sind.

Es hat den Anschein, als würden die Vorgänge und Untersuchungen nun blitzschnell durchgeführt werden. Die aktuelle Operation Conifer – die Untersuchung, die sich mit Heath befasst – ist als Folge des Jimmy Savile-Falls initiiert worden.

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Wie von der Daily Mail außerdem berichtet wurde, ist Polizeichef Veale letztes Jahr unter Druck gesetzt worden, damit er die Nachforschungen zu einem Pädophilen-Ring in Westminster einstellt. Darin war der verstorbene ehemalige Innenminister Lord Brittan verwickelt, sowie der ehemalige Generalstabschef Lord Bramall. Deren Behauptungen wurden als unbegründet abgewiesen.

Die Vertuschung und die mangelnde Bereitstellung von Informationen in der Vergangenheit sind ebenfalls Gegenstand der Untersuchung – obwohl ranghohe Politiker die Anschuldigungen gegenüber Heath abtun. Der ehemalige Kabinettssekretär Lord Armstrong gehört ebenfalls zu denjenigen, die Veales Nachforschungen diskreditieren. Die einzige Gegenbehauptung lautet, dass Heath niemals am Steuer eines Wagens saß und dies auch nicht hätte tun können.

Viele Fotos haben jedoch dokumentiert, dass der Premierminister Heath im Jahr 1975 sehr wohl hinter dem Steuer eines Autos saß – eines der Jahre, um die es in der aktuellen Untersuchung geht.

Das „VIP-Pädophilen-Netzwerk“, das angeblich „im Herzstück der britischen Regierung“ existiert, deutet auf jahrzehntelange und brutale Übergriffe hin und sogar auf Mord an jungen Kindern – Gräueltaten, die von den Eliten und machtvollsten Männern in Großbritannien verübt worden sein sollen.

Don Hale, der im Jahr 1984 ein Zeitungsreporter war, hatte brisante Beweise zur Existenz des Netzwerks erhalten. Doch nur 24 Stunden nachdem er die Nachforschungen aufgenommen hatte, stattete ihm der hochrangige Labour-Parteipolitiker Sir Cyril Smith einen persönlichen Besuch ab – er bedrohte den Reporte rund verlangte, dass man ihm die Dokumente aushändige.

Die Dokumente blieben jedoch in Hales Besitz und weisen auf eine vollumfängliche Vertuschungsaktion hin, in die britische Politiker involviert waren und von deren Existenz die Administration unter Margaret Thatcher zu dieser Zeit Kenntnis hatte.

Der Bericht, den Hale besaß, wurde jedoch kurz danach von Anti-Terror- und Geheimdienstmitarbeitern in Beschlag genommen. Damit einher ging die Warnung an Hale, dass er niemals einen Bericht über die Erkenntnisse publizieren dürfe; denn ansonsten würde er ins Gefängnis gehen.

Die umfangreichen Missbrauchsskandale, die sich in den britischen Rängen des Parlaments ereignet haben, treten zum Vorschein. Obwohl Heath mittlerweile tot ist, stellen die Untersuchung und die Anerkennung der Missbrauchsfälle einen positiven Schritt für die Opfer da, die ihrerseits sehr wohl noch am Leben sind.

Mit jeder einzelnen Untersuchung wird allerdings immer noch mehr darüber hinaus aufgedeckt; es braucht mittlerweile schon eine Landkarte von jeder Untersuchung, um noch den Überblick zu behalten.

Das Titelbild zeigt das konservative Parlamentsmitglied (MP) Edward Heath am 27.08.2003. Der ehemalige Tory-Premierminister Sir Edward Heath war damals mit einem Blutgerinnsel in der Lunge ins King Edward VII-Krankenhaus im Zentrum von London gebracht worden und dort über Nacht geblieben. Er hatte eine Lungenembolie nach der Behandlung einer geringfügigen Magenverstimmung erlitten, die er sich während eines Besuchs in Österreich zugezogen hatte, wie sein Privatsekretär sagte. Sir Edward Heath ist am 17.07.2005 verstorben.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

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Das geheime Leben des Dalai Lama

in Politik/Welt
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Woran denkt ihr, wenn ihr die Worte „Dalai Lama“ hört?

a) Harmloser, freundlicher, fürsorglicher, weltgewandter, den Friedensnobelpreis gewinnender Weiser, der keiner Fliege etwas zuleide tun würde.

b) So ein alter Typ in einer orangefarbenen Robe, der wahrscheinlich zu viel Pot raucht.

c) Fleischfressender, Kindesmissbrauch befürwortender, nepotistischer CIA-Superspion, der Hunderttausende Dollar für seine Bemühungen verdient, die Macht in Tibet wiederzuerlangen und der darum gebeten hat, dass Waffen in die Region eingeflogen werden, wodurch immens viele (tibetanische) Leben beendet wurden.

Wenn ihr mit „a“ für „altruistisch“ geantwortet habt, dann seid ihr naive Idealisten, die sich nur allzu sehr wünschen, dass jemand da draußen wirklich in der Lage dazu ist, sich wahrlich für andere aufzuopfern. Wenn ihr „b“ für „Blödmann“ geantwortet habt, dann ist euch all das wahrscheinlich sowieso sch***egal. Wenn ihr mit „c“ für „Konspiration“ (conspiracy) geantwortet habt, dann seid ihr wahrscheinlich Verschwörungstheoretiker. Aber dann wäret ihr gleichzeitig auch die einzigen, die tatsächlich Recht haben.

Kindesmissbrauch

Als göttlicher Patron des Buddhismus ist der Dalai Lama auch ein Repräsentant der Geschehnisse in seinen Tempeln. Es wäre so, als würde der Papst euch erzählen wollen, dass pädophile Priester ein wesentlicher Bestandteil des Katholizismus wären und dass es wirklich nichts gäbe, was er dagegen sagen oder tun könnte.

Die Website Details.com schreibt Folgendes über die Erfahrungen eines Junge…

Nach einer Lehrstunde in Vancouver im vergangenen September fragte jemand aus dem Publikum Kalu nach dem sexuellen Missbrauch in den Klöstern. Er antwortete, dass er auf dieses Thema empfindlich reagieren würde, weil er selbst belästigt worden war.

Der vollständige Name des Jungen lautet Kalu Rinpoche; eine wie auch immer geartete Reinkarnation von einer schon lange toten Person (besser bekannt als: ein zufällig ausgewähltes Baby). Er hat ein Video aufgenommen, das den Titel „Geständnisse von Kalu Rinpoche“ trägt; er sagt, dass er von älteren Mönchen belästigt worden sei… „sexuell missbraucht von älteren Mönchen“ – und als er 18 Jahre alt war, bedrohte sein Tutor im Kloster ihn mit vorgehaltenem Messer. „Es geht immer um Geld, Macht, Kontrolle… Und dann wurde ich drogenabhängig wegen all dieser Missverständnisse und ich drehte durch.“

Eine Truppe von älteren Mönchen besuchte ihn jede Woche in seinem Zimmer… Das war Hardcore-Sex, so sagt er, auch mit Penetration. „Meistens kamen sie einfach alleine“, sagt er. „Sie haben immer heftiger an die Tür geklopft und ich musste aufmachen. Ich wusste, was passieren würde; und danach gewöhnt man sich immer mehr daran.“ Erst als Kalu nach seiner dreijährigen Rüstzeit in das Kloster zurückkehrte, realisierte er, wie falsch diese Praxis war. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Kreislauf wieder mit einer jüngeren Generation von Opfern von vorne angefangen, sagt er. Kalus Aussagen über sexuellen Missbrauch decken sich mit denjenigen von Lodoe Senge, ein ehemaliger Mönch und 23 Jahre alter Trülku, der heute im Stadtteil Queens in New York lebt. „Als ich das Video gesehen habe“, sagt Senge zu Kalus Bekenntnissen, „da dachte ich, ‚Scheiße, der Typ hat die Eier, darüber zu sprechen, wenn ich nicht einmal den Mut habe, es meiner Freundin zu erzählen‘.“ Senge sagt, er sei als 5 Jahre alter Junge von seinem eigenen Tutor, ein Mann Ende zwanzig, in einem Kloster in Indien missbraucht worden.

Ein weiterer interessanter Post wurde dazu von der Huffington Post verfasst. Er ist insofern besonders bemerkenswert, weil nurmehr die zwischengespeicherte (cached) Version noch verfügbar ist (siehe Quellenangaben).

In dem Post geht es um die Erfahrungen von einem jungen Mädchen, die ebenfalls von Mönchen vergewaltigt worden ist. Sogar noch überraschender war die Reaktion der Autoritäten in der tibetanischen Gemeinschaft:

So schockierend wie das angebliche Verbrechen war die Erkenntnis, dass der Mundgod-Camp-Offizier und der Siedlungs-Offizier den Vater des Kindes dazu ermutigt hatten, keine Anklage gegen die Männer zu erheben. Warum? Vor lauter Angst, den Dalai Lama und das tibetanische Volk zu beschämen.

Weitverbreiteter Kindesmissbrauch und sogar Vergewaltigung in seinen Tempeln – und trotzdem hat er zu diesem Thema recht wenig zu sagen… Also ein weiterer Fall von „Nichts Böses sehen, nichts Böses hören, nichts Böses sagen.“

Verbindungen zum US-Geheimdienst CIA, Nepotismus und Fleischfressen

Die australische Zeitschrift The Age veröffentlichte einen vielsagenden Artikel, der Details zum geheimen Leben des Dalai Lama verrät, die schon vor langer Zeit von der CIA zugegeben worden sind.

Die Regierung hat ein Exil in Indien eingerichtet und mindestens bis Ende der 1970er Jahre 1,7 Millionen US-Dollar von der CIA bekommen.

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Das Geld war dafür gedacht, um Guerilla-Operationen gegen die Chinesen zu finanzieren; und das ungeachtet der öffentlichen Haltung des Dalai Lama, der Gewaltlosigkeit unterstützt. Für diese Haltung war er im Jahr 1989 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden.

Der Dalai Lama selbst stand auf der Gehaltsliste der CIA ab Ende der 1950er Jahre bis ins Jahr 1974. Berichten zufolge hat er 15.000 US-Dollar pro Monat erhalten (180.000 US-Dollar pro Jahr).

Also noch ein weiterer Friedensnobelpreisträger, der Gewalt befürwortet? Ein Präsident, der Drohneneinsätze zulässt und ein Mönch, der Waffen kauft – ganz eindeutig sucht sich das Nobelpreis-Komitee nicht nur Kandidaten danach aus, wie viel Druck die politischen Einrichtungen auf es ausüben…

Der Dalai Lama ist außerordentlich nepotistisch gewesen (d.h., er betreibt Vetternwirtschaft), indem er Mitglieder seiner Familie auf viele bedeutende Positionen verholfen hat. In den vergangenen Jahren waren drei der sechs Mitglieder des Kashag, oder Kabinett – der höchste exekutive Zweig der tibetanischen Exilregierung – nahe Verwandte des Dalai Lama. Ein älterer Bruder war als der Vorsitzende des Kashag tätig und als Sicherheitsminister. Er führte auch die von der CIA unterstützte tibetanische Gegenbewegung in den 1960er Jahren an.

Eine Schwägerin war als Vorsitzende des Planungsrates der Exilregierung tätig und ihres Gesundheitsministeriums.

Eine jüngere Schwester war als Gesundheits- und Bildungsministerin tätig und ihr Ehemann war als Vorsitzender der Abteilung für Informationen und internationale Beziehungen der Exilregierung tätig.

Ihre Tochter wurde zu einem Mitglied des tibetanischen Exilparlaments gemacht. Ein jüngerer Bruder diente als leitendes Mitglied des Privatbüros des Dalai Lama und seine Frau war als Bildungsministerin tätig.

Die zweite Frau eines Schwagers war als Repräsentantin der tibetanischen Exilregierung für Nordeuropa tätig und als Vorsitzende der internationalen Beziehungen für die Exilregierung. All diese Positionen ermöglichen der Familie des Dalai Lama den Zugriff auf Millionen von Dollar, die im Namen der Exilregierung eingesammelt werden.

Also besteht seine „Exilregierung“ quasi aus seinem inneren familiären Kreis? Das hört sich echt legitim an, verehrter Herr Dalai Lama. Aber es wird noch besser:

Entgegen der landläufigen Meinung ist er kein Vegetarier. Er isst Fleisch. Er tut es deshalb (zumindest behauptet er es), weil ein Doktor ihm dazu geraten hat, nachdem er nach einer Hepatitis-Erkrankung mit Leberkomplikationen zu kämpfen hatte. Ich habe mit mehreren Ärzten darüber gesprochen, aber keiner stimmt dem zu, dass der Konsum von Fleisch notwendig oder auch nur erstrebenswert ist, wenn man einen Leberschaden hat.

Wollt ihr den wahren Grund erfahren, warum er Fleisch isst? Es schmeckt gut. Wen kümmert es, ob – gemäß den Lehren des Buddhismus – dieses Stück Roastbeef Teil der wiedergeborenen Reste des eigenen Großvaters war? Glaubt er eigentlich überhaupt an die Praktiken, die er unterstützt?

Die CIA war nicht nur seine Hauptgeldgeberin. Sie hatte auch die wenigen Männer ausgebildet, die gewillt waren, für ihn zu kämpfen. So heißt es in einem Newsweek-Artikel:

Hilfe war unterwegs. Im Jahr 1958 begannen mehr als 30 Tibetaner im Geheimen in Camp Hale zu trainieren, nicht weit entfernt von Leadville, Colorado in den Vereinigten Staaten. Hier wurden insgesamt rund 300 Tibetaner – die Codenamen trugen wie „Jack“, „Rocky“ und „Martin“ – in der schwarzen Kunst der verdeckten Kriegsführung ausgebildet; man brachte ihnen alles bei von Spionagefotografie und Sabotage bis hin zu Morsecodes und dem Verlegen von Mienen. „Wir hatten große Erwartungen, als wir nach Amerika gegangen sind; wir dachten, dass sie uns vielleicht sogar eine Atombombe zum Mitnehmen geben würden“, sagte einer der Auszubildenden namens Tenzin Tsultrim.

Der letzte Sargnagel ist ein Brief, der entweder von „Seiner Heiligkeit“ oder von seiner Entourage verfasst wurde, der an die CIA versandt wurde und aufgrund einer FOIA-Anfrage veröffentlicht wurde.

In dem Brief wird behauptet, dass „chinesische Kommunisten ungefähr 2.000 Artilleriegeschosse pro Tag abfeuern. Sie haben große Kanonen abgefeuert und immensen Schaden angerichtet… Bitte sendet uns Waffen per Flugzeug für 30.000 Mann.“

Der Fairness halber sei gesagt, dass der Herr Dalai Lama behauptet, von jedwedem CIA-Mumpitz bis viel später nichts gewusst zu haben. Leider sind Worte nur Schall und Rauch, aber Fakten bleiben Fakten. Schließlich ist es die einfachste Sache der Welt, ein vegetarischer Pazifist zu sein… Zumindest solange man dabei Fleisch essen und Kriege führen kann.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

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Diese 25 originellen Illustrationen enthüllen die Makel unserer Gesellschaft

in Politik/Wirtschaft
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Konsum, Steuern, Fettleibigkeit, digitale Sucht, Sklaverei, Einsamkeit, Habgier, Terrorismus, Altersarmut, die Entwertung der Arbeit und der Arbeiter, religiöse Intoleranz: Das sind nur ein paar der Strömungen, die der Künstler John Holcroft aus Sheffield so brillant in seinen Bildern eingefangen hat. Schaut euch diese satirische Attacke auf die brennenden sozialen Probleme unserer Zeit und auf das moderne Verhalten genau an…

Wir werden alle magisch angezogen von den großen Firmen, die uns Wohlstand und ein gutes Leben versprechen… und uns dabei unserer Individualität berauben.

Soziale Medien sind die Sargnägel der Kultur.

Was die moderne Frau alles können, sein und leisten soll.

Statt Zigaretten könnte man auch gleich direkt Geld verbrennen.

Wenn nichts mehr zählt außer dem Smartphone.

Alles, was den modernen Menschen zu dem macht, was er heute ist.

Alles, was in England zählt: Fein säuberlich angerichtet liegen die Statussymbole der Briten auf dem Kaffeetisch.

Die Wälder werden weltweit abgeholzt, um immer noch mehr Geld zu scheffeln. Aber die Erde wird sich rächen.

Ist es nicht großartig, wie der Alkoholnebel den Blick in den Spiegel zur Selbstlüge werden lässt?

Wie die kleinen Ferkel an den Zitzen der großen Geldsau: Die Geldgier lässt sie nicht los.

Arbeiter zu Ihren Diensten: Einfach einstellen, ausnutzen und ausbrennen lassen.

Outsourcing ist das Schlagwort der Wirtschaft: Büroarbeiter einfach billig von anderswo mieten und jederzeit auswechseln, anstatt sich um die eigenen Angestellten zu kümmern.

Was ist schlimmer: das ungesunde Sitzen oder das tranceartige Fernsehen? Wer Wurzeln schlägt und sich einlullen lässt, der kann nicht mehr aufbegehren.

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Das Spielzeug des 21. Jahrhunderts. Damit Baby gleich von Beginn an weiß, wie es der Welt zu begegnen hat.

Wehe dem, der individuell sein möchte. Auch über ihn schwappt die Welle des bürokratischen Systems hinweg.

Der Baukasten für eine glückliche Ehe: Gesundheit, Arbeit, Liebe, Freizeit und Geld. Klischees, Stereotype und Schubladendenken gibt’s gratis dazu.

Füttert euer Ego mit Facebook-Likes. Ganz ohne Nähr- und Nutzwerte.

Geld macht reich und satt, aber die unstillbare Gier nach noch mehr bläst uns auf.

Für eine ordentliche Diagnose bitte Geld einwerfen. Der Kapitalismus zerstört das Gesundheitssystem.

Wir hängen am Twitter-Tropf: Soziale Medien sind wie Elektrolyte, die uns aufputschen.

Rückzug ist eine Droge: So viele kapseln sich immer mehr von der Welt ab, weil die Welt sie nicht haben will.

In unserem Schulsystem läuft etwas gewaltig falsch – und das eigenständige Denkvermögen läuft davon.

SCREW YOU – GEH ZUM TEUFEL. Die Energiepreise steigen auch für die Alten, die ohnehin von der Gesellschaft vergessen werden.

VACANT – LEER. Es ist so viel einfacher, wenn man gar nicht mehr selbst denkt, richtig?

Links: So funktioniert Hierarchie – wer weiter oben ist, unterdrückt seine Untergebenen. Rechts: Jeder Arbeiter ist ersetzbar. Einfach ausschneiden und einen neuen einfügen.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

 

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Nie dagewesener Fall: Mann wird in 346 Fällen des Kindesmissbrauchs angeklagt

in Kriminalität/Menschenrechte
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Ein Mann aus Dänemark wurde angeklagt, weil er den sexuellen Missbrauch und die Vergewaltigung von hunderten philippinischer Kinder bestellt und gegen Bezahlung durchgeführt hat.

Im Verlauf der letzten Monate sind zahlreiche Erwachsene ihrer gerechten Straft dafür zugeführt worden, dass sie ungezügelt Kinder sexuell missbraucht haben. Dies ist gelungen, weil mehrere bedeutende Pädophilen-Ringe zerstört und aufgedeckt worden sind. Während die meisten Täter mit zahlreichen Fällen der Kindesvergewaltigung und des Kindesmissbrauchs überführt worden sind, hat ein dänischer Mann sie alle übertroffen: Er wurde am vergangenen Mittwoch dessen angeklagt, dass er in 346 Fällen sexuelle Übergriffe oder Vergewaltigungen an Minderjährigen angeordnet und daran teilgenommen hat. Der 70-Jährige, dessen Name von den Behörden unter Verschluss gehalten wird, hatte „auf Abruf“ („On-Demand“) Kindesvergewaltigungen und sexuellen Missbrauch per Livestream bestellt, die er dann auf seinem Computer abgespeichert hat. Die Opfer, manche sogar erst drei Jahre alt, stammten größtenteils von den Philippinen. Der Mann hat für jeden Akt ungefähr 40 US-Dollar (etwa 37,68 Euro) oder weniger gezahlt, der dann per Livestream auf seinen Computer übertragen wurde.

Die Anklageschrift gegen den namenlosen Mann umfasst 119 Seiten. Darin wird die verstörende und verdorbene Art der Akte beschrieben, in die er den Beschuldigungen zufolge involviert war. In einem Fall wurde ein vier Jahre altes Mädchen von ihrer eigenen Mutter auf Wunsch des dänischen Mannes hin sexuell missbraucht. In einem anderen Beispiel wurde ein drei Jahre altes Mädchen dazu gezwungen, Oralsex an einem fünf Jahre alten Mädchen durchzuführen.

Der Online-Täter wurde bereits im Februar letzten Jahres in Brøndby verhaftet, ein Vorort von Kopenhagen. Die Verhaftung erfolgte, nachdem die Kopenhagener Vestegn-Polizei einen Hinweis von ausländischen Strafverfolgungsbehörden erhalten hatte. Aufgrund des gewaltigen Umfangs des Beweismaterials arbeiteten die Strafverfolger und auch die Polizei jedoch mehr als ein Jahr daran, all die Informationen durchzugehen und um offizielle Anklage erheben zu können – sie nennen es einen „Fall von historischem Ausmaß“. Flemming Kjærside vom Cyber Crime-Zentrum der dänischen Nationalpolizei kommentierte den gigantischen und nie dagewesenen Umfang des Falles. Er sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Ritzau: „Soweit ich weiß, hatten wir weltweit noch keinen einzigen Fall, in dem ein einzelner Mensch so vieler Übergriffe angeklagt wird.“

Obwohl der Fall tatsächlich aufgrund der schieren Anzahl der Vorwürfe historisch ist, die gegen den beschuldigten Sexualstraftäter erhoben werden, ist es nicht das erste Mal, dass Pädophile in Dänemark dabei ertappt werden, wie sie online sexuellen Missbrauch und damit in Verbindung stehende Verbrechen online bestellen. In einem Fall wurde 2014 ein Mann aus Nordjütland zu dreieinhalb Jahren Haft im Gefängnis verurteilt, weil er die Vergewaltigung von mehreren philippinischen Kindern angeordnet hatte. Ein Jahr später wurden dann zehn Menschen festgenommen, die in Verbindung mit einem ähnlichen Fall standen. Allerdings wurden neun von ihnen aus Mangel an Beweisen dann wieder entlassen. Es ist bei der Untersuchung solcher Verbrechen oft schwer, an Beweise heranzukommen, da viele Täter die Aufnahmen der Livestreams nicht auf ihren Computern abspeichern. Dieser aktuelle Fall soll am 28. Februar in der Stadt Glostrup vor Gericht gehen; ein Urteil wird im Juni erwartet.

Bildquelle des Titelbilds: Reuters. Übersetzt aus dem Englischen von trueactivist.com.

Quellen:

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Wissenschaftler verkünden ‚verrückten‘ 500-Milliarden-Dollar Plan, um die Arktis wiedereinzufrieren

in Umwelt

„Vielleicht ist es eine verrückte Idee, zu versuchen, in der Arktis mehr Eis zu erzeugen, indem wir Windmühlen und Pumpen und Schläuche verwenden. Aber wirklich verrückt wäre es, nichts zu tun, während die Arktis vor unserer Nase schmilzt.“

Im Dezember des Jahres 2016 haben Klimaforscher davor gewarnt, dass das dramatische Schmelzen des Eises in der Arktis oder der schwerwiegende „Schneemageddon“ in Zusammenhang steht mit den aufsteigenden Temperaturen am Pol, mit tödlichen Hitzewellen im Sommer und mit den reißenden Fluten, von denen hunderte Millionen Einwohner in Nordamerika, Europa und Asien betroffen waren.

Da die Temperaturen in der Nähe des Nordpols nie dagewesene 20° Celsius höher waren als die durchschnittliche Temperatur im letzten Jahr und da die Eismengen auf einem Rekordtief liegen, haben sie davor gewarnt, dass die arktische Schmelze bereits jetzt abrupte Veränderungen in der brodelnden Atmosphäre des Planeten ausgelöst hat – und die extremen Wetterkonditionen in dicht besiedelten Gebieten hat aufkochen lassen.

Wissenschaftler von der Arizona State University befürchten, dass die immer schneller voranschreitende Schmelze der Polarkappen das Risiko birgt, dass 19 Wendepunkte in der Arktis ausgelöst werden könnten, die weltweit katastrophale Auswirkungen haben könnten. Deshalb haben die Wissenschaftler einen Plan vorgestellt, wie die Arktis wieder eingefroren werden könnte – indem 10 Millionen windgetriebene Pumpen im Areal der arktischen Polarkappe installiert werden. Diese würden dann Meerwasser auf die Eisoberfläche verteilen, wo es als eine Extraschicht gefrieren könnte und so die Polarkappe verdicken könnte – zum Peis von schwindelerregenden 500 Milliarden US-Dollar (etwa 471 Milliarden Euro) pro Jahr im Verlauf von zehn Jahren.

„Da sich das Klima auf der Erde verändert hat, ist die Meereisbedeckung in der Arktis drastisch zurückgegangen. Es ist wahrscheinlich, dass die Arktis im Spätsommer bereits in den 2030er Jahren eisfrei sein wird. Es ist unwahrscheinlich, dass die CO2-Level und Durchschnittstemperaturen rechtzeitig gesenkt werden können, um diesen Verlust zu verhindern. Deshalb ist es zwingend erforderlich, das Meereseis künstlich wiederherzustellen.“

„Wir schlagen vor, dass darüber nachgedacht werden sollte, die Wintereis-Schicht zu verdicken, indem windgetriebene Pumpen verwendet werden. Unser Plan sollte als Teil einer mehrgleisigen Strategie bewertet werden, um das Meereseis wiederherzustellen und die heftigsten Reaktionen im Klimasystem aufzuhalten.“

Hier schmilzt das Eis der Arktis in der Hitze 2016

Der Physiker Steven Desch und sein Team vertreten die Ansicht, dass die windgetriebenen Pumpen eine einen Meter dicke Schicht Eis zusätzlich zur derzeitigen Eisdecke der Arktis erzeugen könnten. Aktuell ist die Eisdecke nur an vereinzelten Stellen mehr als 2-3 Meter dick und ist konstant rückläufig, während der Planet sich unter der Last des Klimawandels beugt. Desch erklärte gegenüber dem The Observer:

„Eine dickere Eisschicht ist gleichbedeutend mit einer länger bestehenden Eisdecke. Das wiederum würde bedeuten, dass die Gefahr des Verlustes der gesamten Eisschicht in der Arktis im Sommer signifikant reduziert würde. Wir würden eine gigantische Summe investieren. Das sind allerdings Ausgaben in der Größenordnung, die notwendig werden könnten, wenn wir das Unheil aufhalten wollen, dem die Arktis ausgesetzt ist. Unsere einzige Strategie momentan scheint darin zu bestehen, dass wir den Leuten sagen, sie sollen mit dem Verbrauch fossiler Brennstoffe aufhören. Das ist eine gute Idee, aber wir werden weitaus mehr als das brauchen, um das Meereseis in der Arktis vor dem Verschwinden zu bewahren.“

In dem vollständigen Bericht, der in Earth’s Future veröffentlicht wurde, sagt das Team voraus, dass eine Pumpmenge von 1,3 Metern Meereswasser auf die eisige Oberfläche im Verlauf eines arktischen Winters dazu führen wird, dass das Eis insgesamt 1 Meter dicker sein wird. In Anbetracht der Tatsache, dass die durchschnittliche jährliche Dicke der Eisdecke in der Arktis bei ungefähr 1,5 Metern liegt, würde das ihren Behauptungen zufolge eine bedeutsame Verdickung (um 70%) der Eisschicht zur Folge haben. Desch sagte diesbezüglich der The Daily Mail:

„Der Umfang des Klimawandels und der damit in Verbindung stehenden Probleme ist so umfassend, dass er uns bis hin zur Inaktivität paralysiert. Aber wir können in der Arktis echte Fortschritte erzielen, indem wir die Menschen an die Arbeit schicken und nur einen Bruchteil der industriellen Kapazitäten nutzen, die den Klimawandel überhaupt erst verursacht haben.“

„Vielleicht ist es eine verrückte Idee, mehr Eis in der Arktis erzeugen zu wollen, indem wir Windmühlen und Pumpen und Schläuche verwenden. Aber wirklich verrückt ist es, nichts zu tun, während die Arktis vor unseren Augen schmilzt. Wir hoffen, dass wir damit Diskussionen und Handlungen anregen können. Ob es uns gefällt oder nicht – wir sind jetzt für das Klima verantwortlich, also lasst uns alle unser Bestes dafür geben.“

Wie die Erde aussehen würde, wenn das ganze Eis geschmolzen wäre

Den Forschern zufolge würde das Erzeugen einer Eisschicht mit 1 Meter Dicke pro Jahr die tickende Uhr auf den heutigen Tag zurücksetzen, so dass sie nicht in Richtung des eisfreien Sommers weitertickt, der aktuell in den 2030er Jahren erwartet wird. Deshalb, so versichern sie, ist der Einsatz von Geräten auf einer Fläche von 10% der Arktis für 500 Milliarden US-Dollar pro Jahr eigentlich ökonomisch gesehen ziemlich greifbar:

„500 Milliarden pro Jahr sind nur so viel wie 0,64% des aktuellen weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) von insgesamt 78 Billionen US-Dollar (etwa 73,5 Billionen Euro), 2,7% des aktuellen BIP der USA von 18,5 Billionen US-Dollar (17,43 Billionen Euro), oder 13% des aktuellen US-amerikanischen Bundesetats von 3,8 Billionen US-Dollar (3,58 Billionen Euro). Im Vergleich dazu: die globale Autoindustrie produziert jedes Jahr 90 Millionen Fahrzeuge und die US-amerikanische Autoindustrie produziert ungefähr 10 Millionen Vehikel und macht damit über 300 Milliarden US-Dollar (282,6 Milliarden Euro) Umsatz.“

„Daher ist der Einsatz von Geräten im Bereich der gesamten Arktis ein Unterfahren, das in seiner Größe vergleichbar ist mit der US-amerikanischen Autoindustrie oder mit der Durchführung des Irakkriegs – das heißt, es ist teuer, aber ökonomisch durchaus machbar.“

Denkt ihr, dass der ‚verrückte‘ Plan die Auswirkungen des Klimawandels aufhalten kann und die Arktis retten wird? Bitte teilt uns eure Gedanken in der Kommentarsektion weiter unten mit…

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

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