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Sina

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Gaza-Girls stellen umweltfreundliche Ziegel aus Bauschutt, um beim Wiederaufbau ihrer Stadt zu helfen

in Welt

Zwei Absolventinnen der Ingenieurswissenschaften haben einen preisgünstigen Ziegel entwickelt, der aus dem Schutt der Kriegstrümmer gemacht wird. So wird es den Bürgern ermöglicht, die von der israelischen Blockade betroffen sind, dass sie ihre Häuser wiederaufbauen können.

Zwei Studentinnen mit einem Abschluss in Ingenieurswissenschaften von der Islamischen Universität Gaza haben einen umweltfreundlichen Ziegelstein entwickelt, der aus dem Schutt und den Überresten der Kriegshandlungen hergestellt werden kann. So bekommen die Anwohner die Möglichkeit, ihre Häuser und die Gemeinde wiederaufzubauen. Laut Inhabitat wurden Majd Mashharawi und Rawan Abddllaht dazu inspiriert, ein leicht zugängliches Material für den Häuserbau zu erstellen, als sie mit der harten Realität konfrontiert worden sind, was die israelische Blockade für die Anwohner bedeutet.

Berichten zufolge hat Israel eine Blockade installiert, um die Hamas zu unterdrücken – jene militante islamische Gruppe, die den Gaza-Streifen bereits seit 2007 beherrscht. Jedes Objekt, ganz gleich wie klein es auch sein mag, das in den Gaza-Streifen hineingebracht und wieder hinaustransportiert wird, muss dokumentiert werden. Der Grund dafür ist, dass die israelischen Verteidigungskräfte die Hamas zu davon abhalten können, neue Tunnel zu errichten, um diese zum Waffenschmuggel zu nutzen. Die Blockade wird höchst kontrovers diskutiert und man glaubt, dass sie negative Auswirkungen auf die Palästinenser hat. Tatsächlich haben die Vereinten Nationen erklärt, dass die Belagerung einer kollektiven Bestrafung gleichkommt, die internationale Menschenrechte verletzt.

Trotzdem bleibt sie bestehen. Das hat zur Folge, dass die Einführung von Baumaterialien oftmals zu einem erniedrigenden, teuren und zeitaufwändigen Prozess wird. Aus genau diesem Grund haben Abddllaht und Mashharawi mit vereinten Kräften zusammengearbeitet, um einen Ziegelstein herzustellen, der aus den Materialien konstruiert werden kann, die es schon in der Stadt gibt. Weil es im Gaza-Streifen drei Kriege in den letzten 10 Jahren gegeben hat, ist genau ein Gegenstand allgegenwärtig: Schutt.

Es kostete die Ingenieurinnen mehr als sechs Monate, um die richtige Formel zu entwickeln – aber letzten Endes waren sie erfolgreich. So berichtet Majd:

„Als wir zum ersten Mal die minimal vorausgesetzte Festigkeit von Standard-Bauziegeln erreicht haben, hätte ich vor lauter Glück beinahe einen Herzinfarkt bekommen. Einfach nur, weil ich wusste, dass ich meinem Traum und Ziel in diesem Leben gerade einen Schritt nähergekommen war. Nämlich eine Spur zu hinterlassen und die Welt zu einem besseren Ort zum Leben zu machen; ausgehend von der Entwicklung meines Heimatlandes Gaza.“

Es ist kaum überraschend, dass es eine hohe Nachfrage nach den preisgünstigen Ziegelsteinen gibt. Zehntausende Häuser wurden während des Konflikts bereits zerstört und hunderttausende Gebäude wurden im vergangenen Jahrzehnt mindestens leicht beschädigt. In einem Bericht der UNRWA („United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East“; Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten) heißt es, dass die Agentur nur ausreichend Mittel zum Wiederaufbau von 200 der 9.601 komplett zerstörten Gebäude erhalten hat. Jetzt da sich die Kunde der genialen Methode von den jungen Frauen zur Herstellung umweltfreundlicher Ziegel weiterverbreitet, ist die Nachfrage auf bis zu 40.000 Ziegel pro Tag angestiegen.

Die Frauen haben eine Crowdfunding-Kampagne auf die Beine gestellt, um die Produktionskapazitäten für ihre GreenCake-Ziegelsteine zu erhöhen. Weil die Ziegel aus Schutt bestehen, heißt es, dass sie nur halb so viel wie Standardziegel kosten; noch dazu sind sie leichter. In den Quellenangaben weiter unten findet ihr den Link zur Initiative – dort könnt ihr mehr darüber erfahren und sie sogar unterstützen.

Die jungen Frauen mussten viele gescheiterte Versuche auf der Suche nach der richtigen Herstellungsmethode für die Ziegel hinnehmen – aber sie haben nie aufgegeben. Dank ihrer Beharrlichkeit und ihres Erfindungsgeistes könnten die Menschen im Gaza-Streifen jetzt eine echte Chance haben, um ihre Stadt wieder aufzubauen.

Palästinensische junge Frau macht aus Asche Ziegelsteine im Gaza-Streifen.

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Gaza-Girls stellen umweltfreundliche Ziegel aus Bauschutt, um beim Wiederaufbau ihrer Stadt zu helfen. Von Amanda Froelich, übersetzt aus dem Englischen von True Activist.

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Mutter und vier Kinder bauen zusammen ein Haus nach YouTube-Anleitung

in Welt

Nachdem sie sich aus zwei Ehen mit häuslichem Missbrauch herausgekämpft hatte, beschloss diese Mutter von vier Kindern, mit deren Hilfe ein Haus von Grund auf in Eigenregie zu bauen. Da sie sich zuvor noch nie damit beschäftigt hatte, wie man so eine Aufgabe bewältigt, suchte sie Rat auf YouTube…

Bildquelle: Cara Brookins

Ob ihr es glaubt oder nicht: Auf YouTube gibt es so viel mehr als nur Katzenvideos. Genauer gesagt hat eine Mutter mit ihren vier Kindern, die allesamt häuslicher Gewalt entkommen waren und sich dazu entschlossen hatten, noch einmal ‚neu anzufangen‘, die bekannte Videoplattform dafür genutzt, um von Grund auf ein Haus damit zu bauen.

BuzzFeed berichtet, dass für die in Arkansas, USA, wohnende Cara Brookins das Maß voll war. „Genug ist genug“, war ihr Leitspruch, nachdem sie sich aus zwei Ehen freigekämpft hatte, in denen es zu häuslicher Gewalt gekommen war; und nachdem sie sich von einem Stalker mit einer geistigen Störung befreit hatte. Als sie und ihre Kinder sich dazu entschlossen hatten ein neues Kapitel in ihrem Leben aufzuschlagen, hatten sie alle einen Schub für ihr Selbstbewusstsein nötig.

„Meine Kinder und ich mussten etwas schaffen“, erklärte Cara. „Ich habe mich geschämt und ich machte mir Sorgen, dass sie kein Selbstwertgefühl und kein Selbstvertrauen hatten.“

Eine große Hürde bestand darin, dass sich die alleinerziehende Single-Mutter kein eigenes Haus leisten konnte. Aus diesem Grund hatte sie sich dafür entschieden, selbst eines zu bauen – ohne jegliche Erfahrung und ohne Vorwissen über den Prozess des Hausbaus. Während die meisten Leute davon ausgegangen wären, dass dieses Ziel unmöglich zu erreichen ist, wusste Cara, dass sich die dafür notwendigen Werkzeuge in greifbarer Nähe befanden.

Nachdem sie ein Stück Land ausgemacht hatte, auf dem sich ein Fundament für ein Haus befand (das dort zuvor errichtete Gebäude war durch einen Tornado zerstört worden), nahm Cara einen Kredit über 150.000 $ (etwa 137.500 €) auf, um die Materialien zu erwerben. Sie sah sich dann haufenweise YouTube-Video-Tutorials an und spannte ihre Kinder zur Unterstützung des Vorhabens ein. Cara erinnert sich heute an den Moment im Jahr 2007, als sie darüber nachdachte, das Stück Land zu kaufen und ein Haus zu bauen. Sie beschreibt ihn so:

„Es hat mich zum Nachdenken gebracht; ‚was wäre, wenn wir ein paar Bretter und Rigipsplatten kaufen und die zusammenstecken? Wie würde unser Traumhaus aussehen? Würden wir es bauen wollen?“

Bildquelle: Cara Brookins

Zusammen hat die Familie ein Fundament gegossen, ein Gerüst für das Haus gebaut und am Ende ein insgesamt ca. 325 Quadratmeter großes Domizil errichtet. Das Haus mit fünf Schlafzimmern hat auch eine Garage für drei Fahrzeuge, einen großen Hobbyraum, ein Baumhaus mit zwei Stockwerken, eine ansprechende Küche und eine gemütliche Leseecke samt Bibliothek. Die Familie nennt das Wohnhaus ‚Inkwell Manor‘ (‚Landgut Tintenfass‘) – und lebt dort nun schon seit acht Jahren.

Die vierfache Mutter erzählte, dass das Hausbau-Projekt ihr Leben veränderte; und auch das ihrer Kinder. Denn heute fühlen sie sich alle stark genug, um das ‚Unmögliche‘ zu schaffen. In ihren eigenen Worten sagt sie, dass ihre Kinder heute „sich an alles heranwagen. Es gibt nichts, das man ihnen vorschlägt von dem sie sagen, dass sie es nicht schaffen können. Das ist schier unglaublich.“, sagte sie.

Eine wichtige Erkenntnis aus dieser Geschichte ist: Wenn jemand sich etwas Großes vornimmt, dann kann man es mit größerer Wahrscheinlichkeit auch schaffen. Wichtig dabei ist, dass man an sich selbst glaubt und all die kostenlosen Ressourcen nutzt, die einem zur Verfügung stehen – so wie etwa YouTube.

Wenn ihr mehr über Cara Brookins und ihre Geschichte wissen wollt, dann könnt ihr auf Amazon ihr Buch mit dem englischen Titel ‚Rise‘ bestellen (Link siehe unten in den Quellen).

Das sind Cara Brookins und ihre Kinder Roman, Jada, Hope und Drew.

Bildquelle: Cara Brookins

Nachdem sie sich aus zwei Ehen mit häuslicher Gewalt freigekämpft hatte, beschloss Cara, mit ihrer Familie noch einmal ‚neu anzufangen‘.

Bildquelle: Cara Brookins

Das Problem war, dass sie nicht genug Geld besaß, um ein Haus zu kaufen.

Bildquelle: Cara Brookins

Also beschloss sie, selbst eines zu bauen – mit der Hilfe ihrer Kinder!

Bildquelle: Cara Brookins

Nachdem sie ein passendes Stück Land gefunden hatte, nahm sie einen Kredit über 150.000 $ (etwa 137.500 Euro) auf, um die Materialien zu kaufen.

Bildquelle: Cara Brookins

Cara und ihre Kinder haben sich dann Hunderte YouTube-Tutorial-Videos angeschaut.

Bildquelle: Cara Brookins

Sie haben gelernt, wie man ein Fundament gießt…

Bildquelle: Cara Brookins
Bildquelle: Cara Brookins

Wie man den Rahmen für ein Haus baut…

Bildquelle: Cara Brookins
Bildquelle: Cara Brookins

Und am allerwichtigsten: wie man zusammenarbeitet.

Bildquelle: Cara Brookins
Bildquelle: Cara Brookins

Es sind nun schon acht Jahre vergangen, seitdem die Familie ‚Inkwell Manor‘ (‚Landgut Tintenfass‘) erbaut hat…

Bildquelle: Cara Brookins
Bildquelle: Cara Brookins

Und die Familie könnte nicht glücklicher sein!

Bildquelle: Cara Brookins

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Mutter und vier Kinder bauen zusammen ein Haus nach YouTube-Tutorials. Von Amanda Froelich, übersetzt aus dem Englischen von True Activist. Quelle des Titelbilds: Cara Brookins.

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Nigerianer erfindet Jet-Car aus Schrott: Es fährt an Land und auf dem Wasser

in Welt

Ein Nigerianer hat entsorgten Müll dafür verwendet, um ein sonderbares Gefährt zu bauen, das sowohl an Land als auch im Wasser fährt!

Wenn ihr jemals nach Lagos in Nigeria kommt, dann haltet die Augen offen nach einem skurrilen, jet-artigen Gefährt, das sich an Land und auf dem Wasser bewegt. Kehinde Durojaiye ist der autodidaktische Erfinder, der hinter dem Projekt steht – und er ist zuversichtlich, dass das aero-amphibische Jet-Car eines Tages ein alltäglicher Anblick in dem Land sein wird.

Um das elegante Jet-Car zu konstruieren, durchsuchte Durojaiye haufenweise weggeworfenes Material; zu seinen Fundstücken zählen ein altes Keyboard, ein Bürosessel und sogar das Lenkrad eines Dreirads. Umfunktionierte Plastikteile, Holz und Styropor wurden ebenfalls für den Bau des Vehikels verwendet. Einige Male reiste Durojaiye bis zu 84 Meilen weg von Lagos, um an das Material heranzukommen.

Die einzigartige Erfindung kann Berichten zufolge Geschwindigkeiten von bis zu 75 Meilen pro Stunde (etwa 120 km/h) an Land erreichen und bis zu sechs Knoten (etwa 11,11 km/h) auf See. Durojaiye berichtete bei CNN:

„Wir wollen, dass die ganze Welt erfährt, dass es möglich ist, eine Art Maschine zu bauen, die an Land fahren kann, auf See und auch noch fliegen und vielleicht sogar unter Wasser fahren kann. Das ist mein ultimatives Ziel.“

Von Kindesbeinen an war das Erfinden bereits Durojaiyes große Leidenschaft. Er besitzt eine Werkstatt, die sich in der Nähe einer Müllhalde in der Lagune von Lagos befindet. Bis heute hat er vier Prototypen des aero-amphiben Fahrzeugs gebaut. Bei dem Fahrzeug handelt es sich jedoch nicht um sein einziges Projekt. Der in Nigeria Wohnende arbeitet auch an anderen Geräten; unter anderem an einer ferngesteuerten Drohne. Eines seiner ultimativen Ziele ist es, das Jet-Car zum Fliegen zu bringen.

Wenig überraschend ist, dass der Erfinder in Lagos bereits für ein gewisses Aufsehen gesorgt hat. Die Stadt ist voller Hyundais und Toyotas; deshalb ist es gar nicht anders möglich als dass Durojaiyes Gefährt die Aufmerksamkeit erregt. Wenn er die Straßen entlangfährt, dann sind Vorbeilaufende Erzählungen zufolge so überrascht, dass sie ihn fragen, ob sie mit ihren Smartphones Bilder von seinem Fahrzeug machen dürfen.

Nigerianer erfindet Jet-Car aus Schrott: Es fährt an Land und auf dem Wasser.  Amanda Froelich für trueactivist.com. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Dieses amerikanische Konzentrationslager ignorieren die meisten lieber

in Menschenrechte/Politik

Es gibt ein Stück vergessene und dunkle amerikanische Geschichte, das den Konzentrationslagern in Nazi-Deutschland erschreckend ähnelt. Die Rede ist von dem Ort Devil’s Punchbowl in Natchez, Mississippi. Unter anderem ist dort geschätzt eine Million Menschen zu Tode gekommen.

Dieser dunkle Abschnitt in der amerikanischen Geschichte wird oft vergessen; erinnert er doch an die Situation in den Konzentrationslagern in Nazi-Deutschland. Der Ort Devil’s Punchbowl (etwa: die Bowle des Teufels) in Natchez, Mississippi steht im Mittelpunkt umstrittener historischer Berichte des US-amerikanischen Bürgerkriegs, denen zufolge Tausende und Abertausende befreite Sklaven hinter Mauern eingesperrt und festgehalten wurden, die von verärgerten Union Army-Offizieren errichtet worden waren.

Die brutale, wenn nicht sogar höllische Landschaft war Mutter Naturs höchst eigenes Gefängnis – eine tiefe Schlucht in Form einer Schüssel, die von dicht mit Bäumen bewachsenen Klippen abgeschirmt war. Paula Westbrook, eine Expertin im Hinblick auf die Geschichte dieses Gebiets, beschrieb den Zustrom von befreiten Sklaven aus Plantagen in dieses Gebiet hinein – so dass die ortsansässige Bevölkerung über Nacht von 10.000 auf mehr als 120.000 anstieg.

Die verbitterten Soldaten hatten nach wie vor Probleme damit, die Befreiung der Sklaven als Ergebnis zu akzeptieren. Sie machten sich ans Werk und schlossen die gerade freigelassenen Menschen ein – unter heimtückischen und feuchten Bedingungen; und sie weigerten sich, die Menschen wieder herauszulassen. Frauen und Kinder musste ohne Nahrung und Wasser darben, starben langsame Tode, während die Männer zu einer neuen Form der Sklavenarbeit gezwungen wurden, da sie das umliegende Dickicht freimachen mussten.

„Also haben sie sich dafür entschieden, eine Art Lager für sie in Devil’s Punchbowl zu errichten, das sie abgeschottet haben und sie haben die da nicht wieder rausgelassen“, erklärte Don Estes, der ehemalige Leiter des Stadtfriedhofs von Natchez und ein ortsansässiger Historiker in einem Bericht von News Channel 12.

Das Gebiet ist heute unzugänglich; es ist schwer, sich darin zu orientieren und außerdem hausen dort Schlagen und Krokodile. Überreste von Skeletten werden bisweilen freigelegt in dem Bereich des Gebiets, das der Fluss Mississippi nach einer Flut schwemmt. Aufgrund der unerbittlichen natürlichen Verhältnisse ist es allerdings schwer, die Überreste zu datieren, wie News Channel 12 berichtet.

Das Konzentrationslager in Punchbowl war eines von vielen, die in der Zeit nach dem US-amerikanischen Bürgerkrieg errichtet worden waren. Geläufiger war die Bezeichnung ‚Contraband Camps‘ (etwa: Schmuggelware-Camp) – weil die befreiten Sklaven erneut zu einer Ware degradiert wurden; diesmal zum Nutzen der Truppen der Union; außerdem befanden sich die Camps oft in der Nähe von Union-Camps.

Massengräber verbleiben in „The Devil’s Punchbowl“ ES KOMMT WIEDER!

Um diesen vergessenen Part der Geschichte wird immer noch heftig gestritten. Grund dafür ist das Fehlen von Aufzeichnungen aus dieser Zeit. Hungerstod und Krankheiten dezimierten diejenigen, die dort gefangen gehalten wurden; und mehr als eine Million ‚befreite‘ Sklaven starben wohl insgesamt in diesen Camps.

„Krankheiten brachen unter ihnen aus, Hauptsächlich die Pocken“, sagte Estes über die Gefangenen des Konzentrationslagers in Punchbowl. „Und Tausende und Abertausende sind gestorben. Sie haben gefleht, dass man sie rauslässt. ‚Lasst mich frei und ich gehe nach Hause auf die Plantage! Überallhin, nur nicht hier.‘ Aber sie haben sie nicht rausgelassen.“

Der Kampf gegen die Sklaven in Punchbowl endete nicht mit ihrem Tod. Man weigerte sich, den Männern die Erlaubnis zur Bestattung ihrer Toten zu geben, gab ihnen Schaufeln und sagte, sie sollen sie „da begraben, wo sie umfallen“, sagt Westbrook.

Schätzungen zufolge wurden in Natchez alleine innerhalb eines Jahres mehr als 20.000 befreite Sklaven im Konzentrationslager von Punchbowl getötet. Das ist ein sehr dunkler Moment in der amerikanischen Geschichte, den viele lieber schnell vergessen würden. Vieles wird heruntergespielt: Die Scham und die Unmenschlichkeit, aufgrund der die Sklaven unter Bedingungen sterben mussten, die ihnen ihre ‚Befreiung‘ eingebracht hatte, weil die Armeeoffiziere verärgert waren, wird oft vergessen oder bestritten. Das trägt zu einem Phänomen bei, das die Anwohner als kollektiven Gedächtnisverlust bezeichnen.

Die Einwohner von Natchez haben darüber Rechenschaft abgelegen. So steht in einer Veröffentlichung aus dem Jahr 1863: „… die starke Union-Stimmung, die vorherrscht. Mindestens die Hälfte der Einwohner hält der alten Regierung gegenüber die Treue. Die reichsten Plantagenbesitzer und die größten Sklavenhalter sind die starrköpfigsten Union-Männer. Sie haben sich der Sezession von Beginn an entgegengesetzt; und viele von ihnen, obwohl sie bis zu einer halben Million Dollar durch die Rebellen verloren haben; und wenn man den Verlust an Sklaven mit einberechnet, dann würde es diese Summe noch verdreifachen…“ Der alte Bericht bestätigt, dass zum Zeitpunkt der Veröffentlichung „sechstausend geflohene Neger im Schmuggelware-Camp in Natchez eingesammelt werden.“

Es ist unheimlich, dass die Anwohner heute über den ausladenden Hain mit wilden Pfirsichen sprechen, der jetzt in der Schlucht wächst und viele Früchte trägt. Allerdings traut sich niemand, die heruntergefallenen Früchte aufzuheben und zu essen – weil sie die dunkle Geschichte kennen, die im Boden unter der Erde in der Schlucht liegt und die Massengräber, die Dünger für die Früchte liefern.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Der aufmüpfige philippinische Präsident hat die USA dazu herausgefordert, ihn von der CIA ermorden zu lassen

in Politik/Welt

Philippinen – Im Angesicht der ohnehin schon gespannten Beziehungen mit den Vereinigten Staaten hat der umstrittene philippinische Präsident Rodrigo Duterte im Oktober letzten Jahres sogar noch die C.I.A. dazu herausgefordert, ihn aus seinem Amt zu entfernen. Er sprach diese Herausforderung zu einem Zeitpunkt in seiner Heimatstadt aus, als er gerade die ersten 100 Tage in seinem Amt regiert hatte.

„Ihr wollt mich loswerden?“, fragte Duterte in der südlichen Stadt Davao, wie Channel News Asia berichtete. „Ihr wollt die CIA dafür benutzen? Macht nur.“

Der gewaltsame Feldzug gegen Drogenmissbrauch hatte zu erheblichen Ausbrüchen von Gewalt geführt. Als eine Folge der drastischen Maßnahmen sind bislang mehr als 1.500 Tote verzeichnet, die bei Polizeieinsätzen ums Leben gekommen sind, sowie knapp 2.000 Todesfälle unter ungeklärten Umständen.

Aber die Herausforderung galt nicht allein für die Vereinigten Staaten. Laut Channel NewsAsia, richtete sich Duterte damit auch an diejenigen in seinem eigenen Land, die mit dem Gedanken spielen, sich gegen seine Autorität aufzulehnen. „Tut euch keinen Zwang an. Mir ist das scheißegal“, behauptete er.

„Ich soll vertrieben werden? Gut. Es gehört zu meinem Schicksal (wenn das passiert). Das Schicksal umfasst so viele Dinge. Wenn ich sterbe, dann ist das Teil meines Schicksals. Präsidenten werden ermordet.“

Ganz deutlich wurde jedoch, dass die Kritiker aus dem Westen das erste Ziel der Attacke des Präsidenten waren. Belege dafür wurden in seinen Anmerkungen deutlich, in denen er Bezug auf die Intelligenz seiner Gegner nahm – oder vielmehr das Fehlen ebendieser. Er beschrieb, wie er darauf vorbereitet sein würde mit Gegenfragen zu kontern, sollt er jemals von westlichen Behörden verhört werden. In seiner üblichen aufwiegelnden Art sagte Duterte:

„Wenn sie nicht antworten können – Hurensohn, geh nach Hause, du Tier. Ich zertrete dich. Leg dich nicht mit mir an. Es kann nicht sein, dass sie intelligenter sind als ich, das könnt ihr mir glauben.“

Was die USA angeht: Es könnte letzten Endes nur eine marginale Rolle spielen, wie das Land die Praktiken des neuen philippinischen Präsidenten beurteilt; insbesondere, wenn man bedenkt, dass Duterte kurz zuvor den Wunsch signalisiert hatte, sich von der westlichen Abhängigkeit zu entfernen und die Beziehungen zu China weiter auszubauen.

An dem dieser Rede vorangegangenen Donnerstag hatte Reuters zudem von „der machtvollsten Zurschaustellung von Zustimmung mit Präsident Rodrigo Dutertes anti-amerikanischer Haltung durch einen Top-Regierungsbeamten“ berichtet. Dabei hatte der philippinische Sekretär für Auswärtige Angelegenheiten in einem Facebook-Post geschrieben, Duterte werde „alles daran setzen“ die Auslandspolitik seines Landes „neu zu ordnen“ und aus den „Fesseln der Abhängigkeit“ von den Vereinigten Staaten zu befreien.

„Es ist zwingend notwendig geworden, dass wir die Philippinen aus den Fesseln der Abhängigkeit befreien, um sowohl die inneren als auch die auswärtigen Bedrohungen der Sicherheit nachhaltig zu bekämpfen und die untergeordnete Stellung unserer Nation im Verhältnis zu den Interessen der Vereinigten Staaten zu beenden“, hatte der Sekretär für Auswärtige Angelegenheiten Perfecto Yasay geschrieben.

Mitte September hatte der Underground Reporter Kommentare von Präsident Duterte analysiert, in denen dieser behauptet hatte, dass obwohl er „kein Zerwürfnis mit Amerika“ wolle, dennoch alle US-amerikanischen Streitkräfte in der südlichen Region der Philippinen „weg müssen“.

In Reaktion auf diese Kommentare hatte der Analyst Dr. Joseph Chang spekuliert, dass Duterte nicht nur die philippinische Abhängigkeit von US-amerikanischer Hilfe reduzieren wolle. Vielmehr ging er davon aus, dass Duterte auch darauf abzielen könnte, „die Handelsverbindungen mit Beijing zu verbessern“ und sogar „ausländische Hilfe aus Beijing für die Philippinen anziehen“ könnte.

Seit diesem Zeitpunkt wird immer deutlicher, was genau Duterte sich vorstellt. Der Präsident möchte jetzt nicht nur Allianzen mit Russland und China eingehen. Er hat sogar vor, sein Land komplett von der militärischen Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten loszulösen.

„Ich weise die Vereinigten Staaten darauf hin, dass dies die letzte Militärübung sein wird“, sagte der Präsident. „Die letzte gemeinsame der Philippinen und der Vereinigten Staaten.“

Der aufmüpfige philippinische Präsident hat die USA dazu herausgefordert, ihn von der CIA ermorden zu lassen. Von James Holbrooks für theantimedia.org. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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In Südafrika ist es jetzt legal, Marihuana privat anzubauen und zu rauchen

in Menschenrechte/Welt/Wirtschaft

Der Oberste Gerichtshof von Südafrikas Westkap hat erklärt, dass es gegen das Gesetz verstößt, Erwachsenen die Nutzung von dagga (Gras) in ihren privaten Wohnräumen zu verbieten.

Vor kurzem ist in Südafrika eine wegweisende Entscheidung verabschiedet worden: Das Oberste Gericht am Westkap hat entschieden, dass es gegen die Konstitution verstößt, Gras (dagga) weiterhin als illegale Substanz zu führen. Die Entscheidung bedeutet eine wesentliche Änderung für die südafrikanische Nation, da Cannabis damit im Grunde genommen für die private Nutzung legalisiert worden ist.

Bis zum 31. März 2017 war es illegal, das Kraut anzubauen, zu besitzen oder zu verwenden; festgelegt war dies in dem sogenannten „Gesetz zur strafrechtlichen Prohibition von dagga“. Das Gericht stellte fest, dass das Verbot unfair sei, zudem unzeitgemäß und diskriminierend. Es wies außerdem darauf hin, dass von dem Gesetz unverhältnismäßig viele Farbige betroffen seien.

Infolge des Beschlusses ist es nun erlaubt, dass Menschen Cannabis besitzen und in ihren Wohnräumen verwenden; außerdem dürfen sie ihre eigenen Pflanzen anbauen. Den Gesetzgebern bleiben nun noch 24 Monate, um das Drogenhandelsgesetz und das Medizinkontrollgesetz abzuändern, um der Entscheidung aus dem aktuellen Gerichtsbeschluss gerecht zu werden. Cannabis-Aktivisten auf der ganzen Welt feiern dieses Urteil.

News24 berichtet, dass die erfolgreiche Durchsetzung der Entkriminalisierung von Marihuana hauptsächlich vom Vorsitzenden der Dagga-Partei Jeremy Acton vorangetrieben worden war, sowie vom Rastafari Garreth Prince. Beide hatten am 13. und am 14. Dezember 2016 zugunsten einer Entkriminalisierung des Krauts vorgesprochen.

Nach der Verkündung kommentierte Prince:

„Das bedeutet nun, dass die Südafrikaner Cannabis in den eigenen vier Wänden nutzen können. Zumindest kann sich die Polizei jetzt mit voller Aufmerksamkeit den ernsten und schweren Verbrechen widmen und  damit aufhören, wertvolle Ressourcen, Zeit und Bemühungen dafür einzusetzen, Menschen aufgrund von Cannabis-Besitz zu verfolgen.“

Bildquelle: Grocott’s Mail

Berichten zufolge kann eine Einzelperson immer noch für den Konsum (das Rauchen) von Gras festgenommen werden. Allerdings ist es nun möglich, jeglicher Anklage zu entgehen, indem die Beschuldigten von ihrem Recht auf Schutz der Privatsphäre Gebrauch machen. Zusammengefasst bedeutet das, dass das Kraut noch nicht zu 100% für legal erklärt wurde und dass dies auch nicht der Fall sein wird, bis das Parlament die entsprechende Gesetzgebung final verabschiedet. Doch all jene, die in Südafrika kiffen, müssen nicht länger befürchten, dass sie dafür verhaftet oder strafrechtlich verfolgt werden, dass sie Gras in der privaten Sphäre ihrer eigenen vier Wände verwenden.

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In Südafrika ist es jetzt legal, Marihuana privat anzubauen und zu rauchen. Von Amanda Froelich, übersetzt aus dem Englischen von trueactivist.com.

Quelle des Titelbilds: BTL.

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Die Verschmutzung der Meere verursacht tödliche Tumore bei gefährdeten Meeresschildkröten

in Tierrechte/Welt

Die gerade neu entdeckte Krankheit, die Tumore erzeugt, ist die Todesursache Nummer eins bei Suppenschildkröten.

Forscher haben vor kurzer Zeit herausgefunden, dass die Verschmutzung im Umkreis der Inseln von Hawaii tödliche Tumore bei Exemplaren der ohnehin vom Aussterben bedrohten Meeresschildkröten verursacht. In dem Bericht dazu, der in dem peer-reviewed Open-Access-Magazin PeerJ veröffentlicht worden ist, erläuterten die Wissenschaftler, dass diese aufgrund der hohen Konzentration von Stickstoff im Abflusswasser aus der Stadt und aus ländlichen Gegenden verursacht würden. Denn dieser Schadstoff würde die Algen vergiften, die eine der Hauptnahrungsquellen für die Meeresschildkröten sind. Das ist der Grund dafür, warum sich bei den Meeresschildkröten diese tödlichen Tumore auf ihren Flossen, den Augen und an inneren Organen bilden.

Fibropapillomatosis lautet der Name einer Tumore erzeugenden Krankheit, die der Forschung zufolge die nach bekannten Informationen hauptsächliche Todesursache von Suppenschildkröten darstellt. Das berichtete Kyle Van Houtan, der Forschungsmitarbeiter und Außerordentliche Professor an der Nicholas School of the Environment (etwa: Umweltdepartment) der Duke University. Die gemeinsame Forschung der Wissenschaftler-Teams von der Duke University, von der University of Hawaii und von der National Oceanic and Atomspheric Administration (NOAA, die amerikanische Wetter- und Ozeanografiebehörde) hat ergeben, dass die Tumore in Gebieten mit einer höheren Stickstoffkonzentration im Abwasser häufiger auftreten. Diese Annahme wurde noch weiter von der Theorie gestützt, dass Algen, die eine hohe Stickstoff-Konzentration aufweisen, die Krankheit erzeugen.

Bildquelle: Chris Stankis

Das Team untersuchte, wie die Algen den überschüssigen Stickstoff in ihren Zellen ablagern. Dies geschieht mittels einer Aminosäure namens Arginin. Diese Beobachtung führte sie zu der Schlussfolgerung, dass die ungewöhnlich hohe Konzentration des Arginin sowohl in stark verseuchten Algen als auch in den Tumoren der erkrankten Schildkröten auftritt. Im Vergleich enthielten sowohl das weniger verschmutzte Wasser, das getestet wurde, als auch das tumorfreie Gewebe beide geringere Mengen an Arginin. Ein Beispiel dafür ist die dort nicht ursprünglich vorkommende Rotalgen-Art Hypnea musciformis, die eine besonders hohe Konzentration an Arginin im Vergleich zu den anderen getesteten Spezies aufwies. Bei der Hypnea handelt es sich um eine Spezies, die in stickstoffreichen Gewässern besonders gut gedeiht, wobei die Konzentration durch Nährstoffbelastung erzeugt wird.

Nach den Untersuchungen stellte das Forschungsteam fest, dass sich in den Körpern der Schildkröten eine etwa 14-mal so hohe Menge Arginin befand – im Vergleich zu Schildkröten, die eingeborene Algenarten in weniger verschmutztem Wasser verzehrten. Zusätzlich dazu wird in Berichten behauptet, man hätte herausgefunden, dass die Schildkröten doppelt so viele der eingedrungenen Algensorten verzehrt hatten, um dieselbe Menge an Kalorien aufnehmen zu können, die sie erhalten würden, wenn sie die einheimischen Algen verzehrt hätten. In der Studie ist dazu vermerkt:

„Die Energiedichte und die Arginin-Konzentration (in den Algen) könnte daher als eine Art Killerkombination für das vermehrte Auftreten der Krankheit sorgen. Und es betrifft nicht nur die Suppenschildkröte, sondern auch Fische und Korallen, die in diesen Gebieten unter ähnlichen Krankheiten leiden.“

Die Verschmutzung der Meere verursacht tödliche Tumore bei gefährdeten Meeresschildkröten. Von Jessica Murray, übersetzt aus dem Englischen von trueactivist.com.

Quellen:


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Dieser Mann posiert stolz mit dem Bären, den er im Winterschlaf erlegt hat

in Tierrechte/Welt

Der US-amerikanische Senat hat mit 52 zu 47 Stimmen beschlossen, dass ein Gesetz zurückgenommen wird, welches die Jagd auf wilde Tiere verbietet, die sich im Winterschlaf befinden.

Die Regulierungen, die vom Fish and Wildlife Service (FWS; etwa US-amerikanisches Amt für Fische und Wildtiere) durchgesetzt worden waren, wurden ursprünglich eingeführt, um unverhältnismäßiges Jagen zu verhindern, um die Tiere während der Phase des Winterschlafs zu beschützen und um dem Erlegen von Muttertieren und ihren Jungtieren Einhalt zu gebieten.

Soon we start a new year for bear cubs. Even though we may not be aware, somewhere in a secluded den under the snow a…

Posted by Bear With Us Sanctuary and Rehabilitation Centre for Bears on Montag, 2. Januar 2017

Das neue Gesetz erlaubt es Jägern, unfaire Maßnahmen anzuwenden. Dazu zählt beispielsweise, dass hungrige Bären mit Nahrung geködert werden, um sie dann aus der Nähe zu erschießen. Darunter fällt ebenfalls das Betreten von Höhlen, in denen Wölfe oder Bären leben, um ganze Familien auszurotten.

Auch das Verbot der Jagd aus der Luft (d.h., dass Tiere aus einem Flugzeug oder Hubschrauber heraus erschossen werden) fällt damit weg.

All diese Jagdmethoden sind zuvor verboten gewesen.

Sow (female bear) and cubs back in the den after being tagged.For more info read our post on bear tagging from Spring 2016: https://www.facebook.com/NYSDEC/posts/10154161780805956?match=YmVhcixjdWI%3D

Posted by NYS Department of Environmental Conservation on Freitag, 8. April 2016

„Was der Senat an diesem Tag getan hat, sollte alle Tierfreunde in Amerika aufrütteln und erzürnen“, stellte Wayne Pacelle fest, der Präsident der Humane Society of the United States (HSUS; Humane Gesellschaft der Vereinigten Staaten).

Die Schutzmaßnahmen waren während der Legislaturperiode der vorherigen Regierung umgesetzt worden.

Gray wolf pups emerging from their den. Photo: Hilary Cooley, U.S Fish and Wildlife

Posted by SOS Wolves on Montag, 26. Oktober 2015

Die aktuelle US-amerikanische Regierung hat dafür gesorgt, dass die ohnehin verwundbarsten Lebewesen des Landes nun fast komplett schutzlos sind.

Dieser Mann posiert stolz mit dem Bären, den er im Winterschlaf erlegt hat. Von Hefty.co, übersetzt aus dem Englischen von The Earth Child.

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Dieser Autist wurde als ‚dumm‘ bezeichnet, also studierte er Jura, verklagte das Fitnessstudio und GEWANN

in Menschenrechte/Welt

Es gibt keine Entschuldigung für Diskriminierung jedweder Art – egal ob offenkundig oder unterschwellig.

Eines Tages bat der 30 Jahre alte Ketan Aggarwal einen Instruktor einer Spinning-Unterrichtsstunde im örtlichen Virgin Active-Fitnessstudio, dieser möge die Musik ändern. Nachdem der Angestellte des Fitnessstudios ihn dafür mehrfach ausgelacht und als ‚dumm‘ bezeichnet hatte, entschied sich der Londoner dafür, eine offizielle Beschwerde einzureichen. Leider wurde Aggarwal ignoriert. Aufgrund des Vorfalls im Mai 2015 war Aggarwal so verärgert, dass er sich dazu entschloss, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Zwei Jahre lang studierte der Mann sämtliche Jurabücher, die ihn für den Moment vorbereiteten, in dem er Anzeige erstatten würde. Vor kurzem sprach er bei Gericht vor und ging siegreich aus der Verhandlung hervor. Aggarval erhielt nicht nur 1.390 £ (etwa 1.650 EUR), sondern auch eine schriftliche Entschuldigung von Virgin Active. Zudem wurde der Instruktor von seiner Position entfernt, wie der The Telegraph berichtet. Aggarwal kommentierte diese Belastung in einem öffentlichen Statement:

„Wenn jemand einen anderen mit einer geistigen Besonderheit diskriminiert, dann denkt der Beleidigende nicht daran, dass der Beleidigte sich mit dem Recht auseinandersetzt,  Anklage erhebt und dann erfolgreich vor einem Gericht seinen Fall darstellt. Es fühlte sich großartig an, zu gewinnen.

Und das ist Ketan Aggarwal, der 30 Jahre alte Autist, der von einem Fitnesstrainer als ‚dumm‘ bezeichnet wurde:

Bildquelle: Ketan Aggarwal

Eine offizielle Beschwerde des Londoners bei dem Fitnessstudio wurde ignoriert. Also hat er die Sache in die eigene Hand genommen.

Bildquelle: Ketan Aggarwal

Aggarwal hat zwei Jahre lang Jura studiert und dann Anklage erhoben.

Als er sich und seinen Fall selbst vor Gericht repräsentierte, konnte er beweisen, dass er diskriminiert worden war – und gewann!

Virgin Active musste ihm insgesamt 1.390 £ (etwa 1.650 EUR) als Entschädigung zahlen…

… und der aggressive Angestellte des Fitnessstudios wurde gefeuert.

Zum Schluss erhielt Aggarwal noch die schriftliche Entschuldigung, die er verlangt hatte.

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Dieser Autist wurde als ‚dumm‘ bezeichnet, also studierte er Jura, verklagte das Gym und SIEGTE. Von Amanda Froelich für trueactivist.com. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

EILMELDUNG: Taiwan verbietet Abschlachten von Katzen und Hunden für die Ernährung von Menschen

in Tierrechte/Welt

Taiwans Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, welches den Verkauf, den Erwerb, den Verzehr und/oder den Besitz von Hunde- oder Katzenfleisch verbietet. Wer dagegen verstößt, muss mit bis zu zwei Jahren Gefängnis rechnen.

Anfang April hat der taiwanesische Legislativ-Yuan einem richtungsweisenden Zusatz zum Tierschutzgesetzt des Landes zugestimmt. Darin werden sowohl Kauf als auch Verkauf, Verzehr und/oder Besitz von Hunde- oder Katzenfleisch verboten. Wer dagegen verstößt, muss mit Strafzahlungen zwischen 50.000 NT$ (ca. 1.500 EUR) und 250.000 NT$ (ca. 7.600 EUR) rechnen – und es ist sogar möglich, dass Strafen von bis zu zwei Jahren im Gefängnis verhängt werden. Ebenfalls besteht das Risiko, dass Fotos der Täter veröffentlicht werden, wie der Shanghaiist berichtet. Das Gesetz verbietet es Bürgern außerdem, ein Auto oder Motorrad zu verwenden, um die Haustiere in voller Fahrt neben dem Gefährt herlaufen zu lassen.

Die Gesetzesänderung wurde von Wang Yu-min, dem Gesetzgeber der Kuomintang-Partei unterstützt. Sie ist die erste ihrer Art in ganz Asien. Im Jahr 2001 hatte Taiwan bereits Gesetze verabschiedet, die den Verkauf von Fleisch und Fell bzw. Pelz von Tieren wie etwa Katzen und Hunden verbietet. Die Vorschriften wurden vermutlich aufgrund von „wirtschaftlichen Gründen“ umgesetzt.

Bevor die neuere Änderung nun in Kraft treten kann, muss sie noch in einem Gesetz verankert werden; dies obliegt dem Kabinett und dem Präsidentenamt. Der BBC zufolge könnte dies bereits Ende April geschehen.

Die Haltung gegenüber Tieren, insbesondere gegenüber Katzen und Hunden, unterliegt in Asien einem rapiden Wandel. Zunehmend betrachten die Bürger die Tiere als Gefährten in ihrem Haushalt – und weniger als Nahrungsmittel. Eine Person, die diesen Wandel wahrscheinlich maßgeblich bewirkt hat, ist die taiwanesische Präsidentin Tsai Ing-wen, die letztes Jahr drei Blindenhunde im Ruhestand adoptiert hat, damit sie ihren Lebensabend mit ihr und ihren zwei Katzen Cookie und A-Tsai verbringen können. Frau Tsai ist die erste weibliche Vorsitzende des Landes; deshalb hat sie mit ihrer unkonventionellen „Ersten Familie“ viel Aufmerksamkeit erregt.

Berichten zufolge wurden Rufe nach den Gesetzesänderungen laut, nachdem mehrere Vorkommnisse der Grausamkeit gegenüber Tieren in Taiwan viel Aufmerksamkeit erregt hatten. Letztes Jahr ging beispielsweise ein Video viral, in dem eine Gruppe taiwanesischer Marinesoldaten einen Hund verprügelt hatte, um ihn dann aufzuhängen und den leblosen Tierkörper in den Ozean zu werfen.

So schrecklich dieser Vorfall auch war – er erzeugte längst keine Kontroverse in dem Ausmaß wie das jährliche Hundefleisch-Festival in Yulin, das einmal pro Jahr in China gefeiert wird. Ungefähr 10.000 Hunde werden in Yulin dabei abgeschlachtet; der Ort liegt in der Provinz Guizhou. Auch dieses Jahr soll das Fest wieder stattfinden. Weiterführende Links dazu findet ihr in den Quellen.

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EILMELDUNG: Taiwan verbietet Abschlachten von Katzen und Hunden für die Ernährung von Menschen. Übersetzt aus dem Englischen von TrueActivist.com.

Bildquelle des Titelbilds: New York Daily News.

Quellen:

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