Israel: „Kein Fehlverhalten“ durch Tötung eines beidseitig Amputierten in Gaza

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Als Antwort auf zunehmende Fragen über ihr hartes Durchgreifen gegen palästinensische Protestierende, eröffnete das israelische Militär eine Untersuchung über die Tötung des 29-jährigen Ibrahim Abu Thraya, einen beidseitig Amputierten, dem während der Proteste in den Kopf geschossen wurde, und schloss die Untersuchung praktisch unmittelbar danach wieder ab.

Wie nicht anders zu erwarten, segnete das israelische Militär den Vorfall ab, indem es darauf beharrte, dass es „kein Fehlverhalten“ bei der Tötung von Abu Thraya gebe, und „kein moralisches oder professionelles Versagen“ unter israelischen Soldaten, die damit konfrontiert waren, was sie als einen „extrem gewalttätigen“ Protest darstellten.

Tatsächlich beharrte das Militär darauf, dass es „unmöglich“ sei, die Todesursache von Abu Thraya zu bestimmen, obwohl die Sanitäter, die ihn behandelten, keinen Zweifel daran ließen, dass ihm mit scharfer Munition in den Kopf geschossen wurde.

Abu Thraya verlor 2008 bei einem israelischen Luftangriff im Gaza-Krieg seine beiden Beine. Er war auf Fotos zu sehen, wie er eine palästinensische Flagge hielt, bevor er getötet wurde. Israel hat darauf beharrt, dass die Menschen, die sie in Gaza erschossen haben, „Organisatoren“ oder bewaffnete Leute waren, obwohl in diesem Fall beides offenbar nicht der Fall ist.

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5 Comments

  1. Juden sind nicht Zionisten, damals lebten Muslime und Juden in Frieden miteinander, aber seitdem Gründung der sogennanten Israel zionistische Staat mithilfe von England, frankreich und USA, herrscht da nur KOs, in Judensglauben dürfen die kein eigen Staat haben, deswegen distantieren sich die Juden davon.

    • Wohl Wahr Folger,
      der Zionismus hat mit Judentum nichts zutun, das hat man ja schon seit dem 2. Wk mitbekommen.
      Da haben die Zionisten (Rothschild-Bankster) aus den USA den Adolf mit Geld unterstützt, denn ohne diesem Geld hätte auch kein 2. Wk und keine Judenverfolgung statt gefunden weil Deutschland damals Pleite war nach der Weimarer-Republik.
      Es ging und geht alles nach Plan von den satanischen Zionisten.
      Zionisten mögen keine othodoxen Juden, denn diese orthodoxen Juden wissen das sie eine Bringschuld haben, siehe der israelit.org.

  2. Da gebe ich dir völlig recht!
    Leider gibt es immer wieder und unaufhörlich angriffe und Landraub!
    Menschen aus dem Gazastreifen und WestJordanland werden vor ein Israelisches Gericht gestellt obwohl sie dort weder was verloren haben noch über die Menschen richten dürfen…aber wen juckt das schon…der Welt ist es egal.
    Eine Demonstration im Iran…da will man gleich die Menschen „RETTEN“ aber was ist Palästina schon…

    • Tja Andi, Ungerechtigkeit regiert die Welt, das geht aber schon seit Menschengedenken.
      Solange es nimmersatte und raffgierige Minusmenschen gibt, solange wird Ungerechtigkeit herrschen.

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