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Paris

Gewalt und Unruhen in Paris wegen Polizeibrutalität halten an

in Welt von

Paris ist in Flammen aufgegangen, aber nicht wegen eines Terrorangriffs, sondern wegen der Attackierung und Misshandlung eines jungen schwarzen Mannes. Die Proteste halten seit fast einer Woche an, wobei sich zunehmend Gewalt ausbreitet, indem die Proteste weiterhin andauern. Bisher hat die Polizei 17 Menschen wegen des Zertrümmerns von Fensterscheiben, Verbrennen von Autos und der Störung der öffentlichen Ordnung verhaftet.

Das Opfer der Polizei wurde als ein schwarzer Mann namens Theo identifiziert. Es wurden keine zusätzlichen Informationen über seinen Nachnamen veröffentlicht, jedoch rief er über die Medien zu einem Ende der Gewalt auf. Laut Theo wurde er auf der Straße von vier Polizisten angehalten, um eine in Frankreich übliche Überprüfung der Identität durchzuführen. Sie fingen daraufhin unmittelbar damit an, ihn zu beleidigen, rassistische Bemerkungen zu machen und ihn mit Schlagstöcken zu traktieren, ohne dass sie vorher provoziert worden seien, wie Theo erklärte. Zu einem Zeitpunkt stieß einer der Beamten das Ende eines Schlagstocks in sein Rektum, wodurch ein “tiefer Riss im Analbereich” verursacht wurde. Sie schlugen ihn weiter und setzten gegen ihn Tränengas ein.

Natürlich verteidigt die Polizei ihre Handlungen und erklärte, dass der “tiefe Riss im Analbereich mit einem Unfall zusammenhänge”. Sie argumentierten, dass Theos Hose herunter gerutscht sei, was es ermöglicht haben soll, dass der Schlagstock in ihn eindringen konnte. Es scheint, dass alle Polizisten auf der ganzen Welt darin geübt sind, ihren eigenen Ärsche zu retten, selbst wenn es bedeutet, dass sie wegen ihres Fehlverhaltens unverhohlen die Öffentlichkeit belügen. Alle vier Beamte wurden wegen des Vorwurfs des Einsatzes exzessiver Gewalt verhaftet. Einem der Beamten wurde eine schwere Form der Misshandlung zur Last gelegt. Die Vorstellung, dass “es ein Unfall war” gewesen sein konnte, war für die Strafermittler zu offensichtlich falsch, um darüber hinwegsehen zu können.

Wenn dieser Fall in Amerika passiert wäre, hätten wir davon noch nicht einmal etwas gehört. Vorfälle von sexuell motivierter Polziegewalt sind zu einer alltäglichen Erscheinung in den US-Nachrichten geworden. Zu sehen, dass das französische Strafrechtssystem so schnell reagiert hat, um gegen die beteiligten Beamten zu untersuchen und Anklage zu erheben – besonders bei einem Fall, bei dem es nicht um Mord geht -, hat eine Vorbildfunktion für die USA. Die Tatsache, dass die französischen Bürger dazu bereit waren, dafür beinahe eine Woche lang auf die Straße zu gehen, um ihrem Unmut Ausdruck zu verleihen, ist ein weiteres gutes Beispiel für die USA, deren Bürgern es allem Anschein nach überhaupt nichts ausmacht, die Polizei ungeschoren mit Mord davonkommen zu lassen.

Die Demonstrationen der Bürger begannen am Freitag, dem 3. Februar. Sie hielten über das Wochenende und die Woche hindurch an, indem mehrere Tausend Protestierende ihre Unterstützung für Theo bekundeten. Die Proteste schlugen in Gewalt um, als die Polizei und Protestierende nicht nur im Stadtzentrum zusammenstießen, sondern auch überall in den Pariser Vororten. Laut der Polizei waren die gewalttätigen Ausschreitungen intensiv, aber sehr vereinzelt. Die große Mehrheit der Menschenmenge beteiligte sich in keinerlei Weise an der Gewalt gegen Menschen oder Eigentum.

Indem die Proteste nun schon sechs Tage lang anhalten, sind keine Anzeichen dafür zu erkennen, dass die Bürger Frankreichs gewillt sind, die Straßen zu räumen. Viele haben diese Demonstration mit den Pariser Unruhen von 2005 verglichen. Diese wurden damals ebenfalls durch ein Vorkommnis ausgelöst, in das die Polizei verwickelt war, als zwei Jugendliche von einem Verhör flohen und versehentlich durch einen Stromschlag getötet wurden, als sie sich in einem Kraftwerk versteckten. Diese Unruhen führten damals zum Tod dreier Menschen und zu über 3.000 Gefangennahmen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/violence-and-riots-in-paris-over-police-brutality-continue/


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Britische Sozialhilfe-Gelder haben die Angriffe auf Paris & Brüssel finanziert

in Kriminalität/Politik von

Vor dem Kingston Crown Court wurde ausgesagt, dass zwei Männer aus Birmingham Mohamed Abrini 3.000 £ (ca. 3.520 €) gegeben hatten. Das Geld soll „dem Zweck dienen, anderen dabei zu helfen, terroristische Handlungen durchzuführen.“

Die Dschihadisten, die für die Terrorangriffe in Paris und Brüssel verantwortlich waren, sollen angeblich Bargeld von der britischen Sozialhilfe erhalten haben.

Vor dem Kingston Crown Court wurde ausgesagt, dass zwei Männer aus Birmingham Mohamed Abrini 3.000 £ (ca. 3.520 €) gegeben hatten.

Zakaria Boufassil aus Birmingham wird beschuldigt, er habe Mohamed Abrini (der so genannte „Mann mit dem Hut“) Geld gegeben, das wiederum von Anouar Haddouchis Bankkonto abgehoben worden war. Anouar Haddouchi ist ein belgischer Staatsbürger und hatte Sozialhilfe bezogen, während er in West Midlands wohnte.

Anouar Haddouchi war einige Zeit vor Juli 2015 nach Syrien gereist, um dem Islamischen Staat beizutreten. Trotzdem hatte er weiterhin Wohngeld zwischen Dezember 2014 und Juli 2015 erhalten – insgesamt belief sich die Summe auf 5.413 £ (ca. 6.353 €). Zakaria Boufassil hat Mohamed Abrini angeblich im Juli 2015 in einem Park in Birmingham getroffen, wo die Transaktion stattgefunden haben soll.

„Es besteht kein Zweifel daran, dass Geld übergeben werde, das zu dem Zweck eingesetzt werden sollte, terroristische Handlungen zu unterstützen“, sagte der Ankläger und Kronanwalt Max Hill vor Gericht aus.

„Die Absicht könnte nicht viel offensichtlicher sein. Haddouchi hatte Großbritannien verlassen, um für Daesh in Syrien zu kämpfen [Daesh ist die arabische pejorative Bezeichnung für den IS]. Abrini ist gekommen, um das Geld in Großbritannien einzusammeln.“

„Empfänger des Geldes sollte Syrien sein und insbesondere Daesh; entweder indem es an Haddouchi selbst gehen sollte oder an andere Kämpfer. Mit anderen Worten: Das Geld wurde mit der Absicht an Abrini übergeben, dass es andere dabei unterstützen sollte, terroristische Akte durchzuführen.“

„Auf seinem TSB-Bankkonto lagen zeitweise etwa 7.000 £ (ca. 8.215 €) oder noch mehr. Die Summe veränderte sich über die Zeit, weil Sozialhilfe-Zahlungen immer noch auf dem Konto eingingen, obwohl Haddouchi das Land verlassen hatte“, fügte er hinzu.

Vor Gericht wurde ausgesagt, dass Abdelhamid Abaaoud dem Mohamed Abrini aufgetragen hatte, das Geld in Empfang zu nehmen. Abaaoud ist einer der mutmaßlichen Anführer der Angriffe in Paris im November 2015, bei denen 130 Menschen getötet wurden.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:


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Polizei sagt: Raubüberfall auf Kim Kardashian in Paris war ein ‚Inside Job‘

in Welt von

Die französische Polizei betrachtet nun Kim Kardashian und Kanye West als Verdächtige in Bezug auf den Raubüberfall in Paris: Beweise traten zum Vorschein, die darauf hindeuten, dass er Juwelenraub ein so genannte ‚Inside Job‘ war – also ein fingierter Überfall, der von einem eingeweihten Innentäter durchgeführt wurde.

Die Polizei hat einige ernsthafte Fragen dazu, wie Kim Kardashian mit einer Waffe bedroht und ausgeraubt wurde, während sie alleine in ihrem Hotelzimmer mit Juwelen im Wert von mehr als 10 Millionen US-Dollar war.

Kardashian hat jedoch aus Frankreich das Weite gesucht, bevor sie die Fragen der Polizei beantworten konnte. Das wiederum führt zu der Vermutung: Sie weiß, dass sie überrumpelt worden ist.

„Die französische Polizei vermutet, dass die fünf angeblichen Räuber Kontakt zu ihren Sicherheitsmännern hatten und Hinweise zu ihrem Tagesablauf bekommen haben.“, sagt die Quelle. „Sie wussten, dass es dort keine Sicherheitsmänner gab [mit ihr in der Wohnung in dieser Nacht]. Sie brauchten nur hineinzugehen und jemanden im Hotel zu kontaktieren. Sie haben ein Problem mit der Geschichte von mehr als einem Arbeiter in dem Hotel. Sie sprechen auch mit den Bodyguards, die Anfang der Woche mit ihr gearbeitet haben.“

„Mein erster Gedanke als ich diese ‚Story‘ gelesen habe, war: Das ist ein beschissener Versicherungsbetrug. Kanye hat davon gejammert, dass er pleite ist und Millionen braucht, das war erst vor ein paar Monaten; und jetzt werden zufällig Juwelen im Wert von 11 Millionen gestohlen. Keine Zeugen? Keine Kamera im Hotel? Keine Sicherheitsbeauftragen, nur ein Concierge? Warum sollte sie Juwelen im Wert von 11 Millionen Dollar bei sich haben? Das stinkt förmlich nach einem Betrug.“

Kardashians ehemaliger Bodyguard Steve Stanulis glaubt auch, dass an der offiziell von den Medien verbreiteten Geschichte etwas „faul“ ist.

Er sagte: „Ich würde davon ausgehen, dass es entweder ein Inside Job war oder ein Werbegag. Das Hotel ist so sehr abgesichert; jemand muss ihnen einen Hinweis darauf gegeben haben, dass sie da drinnen alleine war, oder muss ihnen einen Weg nach drinnen gezeigt haben.“

img_06761Steve Stanulis mit Kardashian und West – bevor er von West dafür gefeuert wurde, dass er „zu nett“ zu Kardashian war.

Experten stimmen der französischen Polizei zu, dass die Hinweise auf einen inszenierten Raub hindeuten.

Der Leiter der internationale und Spezialeinsätze Richard Davis sagte: „Man muss zum Schutz das Zimmer auf der rechten und ein Zimmer auf der linken Seite mieten. Außerdem Männer in den Korridoren platzieren, die Leute aufhalten und sie nach ihren Zimmerschlüsseln fragen. Jetzt treffen sie sich in der Lobby oder im Gang und das ist ihr Treffpunkt, wo sie abgeholt und wieder abgeliefert werden und die Bodyguards gehen dann nach Hause. Wir warnen sie schon seit Jahren deswegen.“

Das übliche Prozedere im Umgang mit Berühmtheiten wurde in der Nacht missachtet, in der Kardashian ausgeraubt wurde; und deshalb glaubt die Polizei, dass alles auf einen Inside Job hindeutet.

„Ich habe in einem Hotel gearbeitet und wenn Promis oder reiche Gäste solche ‚Leihgaben‘ für einen Event getragen haben, dann waren Mitarbeiter des Juwelengeschäfts (mit eigenem Sicherheitspersonal) innerhalb von Minuten nach ihrer Ankunft wieder da, um die Juwelen einzusammeln.

Die wirklich reichen Gäste reisen normalerweise mit ihren eigenen Safes, buchen Räume mit Verbindungstüren und haben in ihren Räumen die ganze Zeit über Sicherheitspersonal. Sogar den Zimmermädchen ist es nicht erlaubt, den Raum zu betreten, ohne dass zuvor jemand unten an der Rezeption angerufen hat um zu verifizieren, dass sie echt sind. Sie werden außerdem nicht unbeaufsichtigt gelassen. Der Raum mit dem Safe wird normalerweise nicht gereinigt, bis die Gäste wieder abreisen.

Wir alle wussten, was wirklich passiert war, als Ryan Lochte vor ein paar Monaten behauptete, dass er mit einer Waffe bedroht worden war.“

Dieser Artikel erschien zuerst auf yournewswire.com. Übersetzt aus dem Englischen von anonnews.co.


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Mason Wells überlebte 3 Terror-Attacken. Jetzt spricht er mit CNN.

in Medien von

Am 22. März wurde Belgien aufgrund der Terror-Angriffe zum Zentrum der Welt. Mason Wells, 19 Jahre alt, hatte an diesem Tag extrem viel Glück. Zumindest würden einige es so sehen; andere würden ihn vielleicht eher zu den Unglücklichen zählen, da er bei den Bombenexplosionen verletzt wurde.32760BC700000578-3505243-image-m-35_1458698976598[1]

Der junge Amerikaner Wells hat jetzt seinen dritten Terror-Angriff in ebenso vielen Jahren überlebt. Diesmal kam er jedoch nicht unversehrt davon. Wells war ganz in der Nähe der ersten Explosionen am Flughafen von Brüssel letzte Woche. Dabei erlitt er Verbrennungen auf der rechten Gesichtshälfte und an der rechten Hand, während er in einer Warteschlange stand. Wells lässt das Szenario jetzt im Gespräch mit mehreren Mainstream-Medienkanälen von seinem Krankenhausbett aus Revue passieren.

 

 
Wells ist ein mormonischer Missionar. Er hielt sich aufgrund seiner zweijährigen Reise als Missionar, die ihn von seiner Familie trennte, in Belgien auf. Er sollte am Dienstag in die Vereinigten Staaten zurückkehren, als der terroristische Angriff stattfand. Mit dem Druckverband um seinen Kopf, der ihn unkenntlich macht, ist es verzeihlich, dass die Welt ihn nicht auf den ersten Blick erkannte und sich fragt: Wer ist dieser junge Mann?

Wells war nämlich auch in Paris, als die Stadt angegriffen wurde; dort befand er sich jedoch außerhalb der Gefahrenzone und war rund drei Stunden vom Ort des Geschehens entfernt. 2013 sah er zu, als seine Mutter am Marathon von Boston teilnahm – dabei hielt er sich nur einen Block von dem Ort entfernt auf, an dem die Bomben hochgingen und drei Menschen töteten, sowie mehr als zweihundert verletzten.

Wie durch ein Wunder entging Wells schwereren Verletzungen. Die Verbrennungen auf der rechten Gesichtshälfte und der rechten Hand hätten viel schlimmer sein können. Denn wie er CNN gegenüber berichtete, stand er wohl bloß rund 10-15 Meter von der Stelle entfernt, an der die erste Bombe detonierte. Er berichtet, dass die Explosion seinen Körper in die Luft gehoben hat, dass ihm das iPad aus den Händen gerissen wurde: “Feuer war vor meinem Gesicht”, sagte er wörtlich. Seine Armbanduhr und sein linker Schuh “verschwanden”. Während er vom Flughafen wegrannte verlieh ihm laut eigener Aussage sein Glaube an Gott die Stärke und die “Ruhe”, als die zweite Bombe explodierte.

Die “Zukunft bringt, was sie bringt”, sagt er. Die Mainstream-Medien haben jetzt wohl – und darüber lässt sich streiten – ihren christlichen Engel, den sie der im Angesicht dieser Barbarei der Welt präsentieren können. Seine Eltern haben gesagt: “Du kannst verbittert und wütend werden, oder du kannst dich Gott zuwenden und die Dinge einfach laufen lassen und versuchen, es ihm zu überlassen; das ist größer, als wir es sind, das ist größer als Mason… Es macht mich krank, dass so viele es nicht geschafft haben”, erklärte Masons Vater Chad Wells.

Dass Mason mehrere Male nur so knapp den Angriffen entkommen ist, hat nichts an seinem Vorhaben geändert, dem US-Militär beizutreten, sobald seine Missionarsarbeit abgeschlossen ist und er wieder gesund ist.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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[Video] Die Terroristen von Paris waren vor ihrem Angriff mit Drogen vollgepumpt

in Politik von

Wenn ihr noch einen weiteren Beweis dafür gesucht habt, dass ISIS aus Einzelpersonen besteht, die keine wahren Moslems sind – oder die irgendeiner anderen Religion hörig sind abgesehen von ihrer eigenen selbstzentrierten Gier nach Macht – dann seht euch die Videoaufnahmen aus dem Hotelzimmer an, das von der belgischen Terrorzelle einen Tag vor ihren Angriffen bewohnt wurde. Der Film zeigt, dass der Raum mit Injektionsspritzen und Nadeln übersät war.

ISIS ist wahrhaftig eine Gang von Irren, die mit Drogen vollgepumpt sind.
 

Exclusivité Le Point.fr – Attentats de Paris… by LePoint

DNA-Bweismaterial wurde verwendet um zu belegen, dass sie dieses Hotelzimmer bewohnt hatten.

Überlebende des Angriffs auf den Konzertsaal des Bataclan hatten zuvor ausgesagt, dass die Bewaffneten sich “wie Zombies” verhielten. Sie glaubten, dass die Angreifer voll auf Drogen waren.

Die Henkersmahlzeit der dem Tode geweihten Terroristen? Pizza- und Schokoladenkuchen-Verpackungen wurden im Hotelzimmer gefunden. Ich glaube, dass sogar Gefangene im Todestrakt an ihrem letzten Tag besseres Essen bekommen als das.

“Wenn [das Hotel] ihnen gestattet hat, die Räume 311 und 312 des Hotels in Alfortville zu bewohnen”, erklärte eine Quelle aus dem nahen Umfeld der polizeilichen Ermittlungen. “Das Hotel verfügt nicht über Kameras zur Videoüberwachung. Die Kriminalpolizei hat DNA-Spuren gefunden und den Computer an der Rezeption beschlagnahmt.” Natürlich gäbe es dann keine Videoaufnahmen…

Ibrahim Abdeslam (ein Selbstmordattentäter, der sich außerhalb des Café Comptoir Voltaire in die Luft sprengte) wurde von der Frau identifiziert, die das Hotel betreibt – denn er hatte ihr seinen Ausweis gezeigt, als er eincheckte.

“Sie waren sehr freundlich. Nichts an ihrem Benehmen war seltsam oder auffällig. Sie waren nett, verhielten sich angemessen und waren gut gekleidet.”

“Sie trugen keine Bärte und hatten normale Kleidung an”, erklärte sie dem Sender Europe 1.

Bevor er ein Terrorist wurde, betrieb Ibrahim einen Drug Den (etwa: Drogen-Treffpunkt); daran hatte sich anscheinend nicht viel geändert. Laut der Aussage eines anonymen Nachbarn betrieb er früher ein Café. “Ibrahim war der Besitzer, aber das Café hat jetzt dichtgemacht. Ich ging dort normalerweise jeden Tag nach der Arbeit hin, auf meinem Weg nach Hause. Wir gingen dorthin, um Haschisch zu rauchen, Alkohol zu trinken, alles kein Problem.”

“Ibrahim ging oft auf Partys, dort trank er Alkohol und rauchte. Aber er hat letztes Jahr mit dem Alkoholkonsum aufgehört”, fügte er hinzu.

Es scheint, als sei es eine Methode von ISIS, ihre Rekruten dauerhaft high sein zu lassen. Dadurch sind sie kaum zum rationalen Denken fähig und extrem anfällig für Suggestion. So könnte ISIS die Narren davon überzeugen, ihr scheußliches Werk zu vollbringen.

Ich vermute, dass ich ISIS überschätze… Aber man fragt sich doch, wie viel der Anstieg der Produktion von Opiaten aus Mohn in Afghanistan — einst von den Taliban verboten, aber momentan von den Vereinigten Staaten beschützt, die gleichzeitig “aus Versehen” ISIS finanzieren — damit zu tun hat…

Quellen: Breitbart, RT. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Die “Wahrheit” hinter den Terrorattacken von Paris und ISIS

in Politik von

Auf dem Youtube Kanal Storm Clouds Gathering wurden die wohl fesselndsten Argumente zusammengetragen, die auf den wahren Grund hinter den Terrorattacken von Paris hindeuten – sehenswert.

Im Video wird die Beobachtung gemacht, dass Bevölkerungen meist emotional reagieren, wenn sie denken, von einer externen Kraft angegriffen zu werden; Nationalismus und Patriotismus haben Zulauf und die Regierung wird zur einzig glaubwürdigen Quelle von Propaganda. Pazifisten und Whistleblower werden ignoriert, dämonisiert und als unpatriotisch beschimpft… sie werden sogar für die “Schwäche” des Landes vor dem Angriff des Gegners verantwortlich gemacht.

Wir waren schon einmal an diesem Punkt – die Geschehnisse des 11. Septembers 2001 erlaubten Bush die sinnlose Invasion des Iraks… und das Töten von hunderttausenden wegen ein paar fantasierten Atombomben.

Ein seltsam unbeschädigter syrischer Pass wurde nahe einem der Selbstmordattentäter von Paris gefunden. Deutschlands Innenminister gab zu Bedenken, dass dieser dort vielleicht platziert worden sein könnte.

Wenn dem so ist – wer könnte ihn dort platziert haben?

Die irakische Regierung hatte bereits am Tag zuvor vor einem möglichen Anschlag gewarnt – die türkische zweifach. Am Tag der Terrorattacken hielten französische Einheiten sogar Schießübungen ab – Stunden zuvor.

Wird etwa von uns erwartet, dass wir glauben, dass irakische und türkische Geheimdienste von den Anschlägen bescheid wussten, und die NSA und französische Dienste hingegen auf dem falschen Fuß erwischt wurde – selbst NACHDEM sie von zwei glaubwürdigen Quellen gewarnt wurden? Obwohl die NSA und die französischen Geheimdienste fortwährend den Apparat der Massenüberwachung aufgebaut haben?

In der Unruhe der Anschläge rief Francois Hollande den Notstand aus. Er veranlasste Straßensperren, Grenzkontrollen, eine Einschränkung der Versammlungsfreiheit und sogar eine Ausgangssperre.

In der Tat kann der Notzustand einem Präsidenten umfassende, beinahe diktatorische Macht verleihen.

Das reichte allerdings nicht aus. Hollande gab bekannt, dass die Notstandsperiode um drei Monate verlängert werden würde… oder sogar auf unbestimmte Zeit. Selbst die französische Konstitution könnte verändert werden.

Während des Notstandes darf die Polizei jede beliebige Person ohne Prozess oder Ermächtigung in Gewahrsam nehmen. Jede Website darf blockiert werden.

Diese Macht wurde bereits zum Guten verwendet, allerdings nicht gegen Terroristen – sie wurde gegen Umweltaktivisten gewendet, von denen während der Klimakonferenz in Paris 24 unter Hausarrest gestellt wurden.

Das Video erklärt anschließend, wie die Regierungen westlicher Nationen und ihre Verbündeten bereits mehrmals bei der Unterstützung von ISIS ertappt wurden, und wie “moderate” Rebellen, wie die der FSA (die direkt von den USA mit Waffen versorgt werden, darunter auch TOW-Raketen) Verbindungen zu Extremisten unterhalten.

Der UN Minister für Migration sagte einmal, dass die EU die “nationale Homogeneität untergraben” solle.

Die armen Syrer, die durch den IS vertrieben wurden, und in großem Maßstab nach Europa migrieren, könnten dafür genutzt werden. Ihre Notlage würde laut dem Video dafür sorgen, dass die gegenwärtigen nationelen Grenzen niedergerungen werden könnten – um zu ermöglichen, dass alle europäischen Nationen in einer EU-Regierung integriert würden.

Hollande führte bereits früher eine Eurozonen Regierung an.

Die Flüchtlingskrise bestärkt auch die politische rechte, die nicht mit der Linken harmonieren wird. Der Bereich zwischen den beiden Fraktionen würde die Regierung bekräftigen, da sie der “neutrale” Mittelsmann wäre, der  mal die Rechte beschwichtigt, mal die Linke besänftigt.

Erschaffe das Problem, stifte zu einer Reaktion an, präsentiere eine Lösung.

Fakt ist, dass wir bereits anhand 9/11 sahen, dass die meisten Menschen einfach der Rhetorik der Regierung folgen – und zu spät bemerken, dass sie dazu getrieben wurden, Unschuldige zu töten. Dies wird wieder passieren – es  sei denn Menschen mit Courage sprechen sich aus und informieren ihre vor Wut entbrannten Freunde und Verwandten.

Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun! – Edmund Burke


Verfasst von CoNN @ anonhq.com

Ins Deutsche übersetzt von Murphy

Feature Image (C) Time


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Neue Erkenntnisse zum Waffenhändler aus Magstadt: Keine Verbindung zu Paris

in Kriminalität/Onlinewelt von

Ende November machte die Schlagzeile die Runde, dass womöglich ein Waffenhändler aus Magstadt im Kreis Böblingen Gewehre an die Attentäter vom 13.11. geliefert habe. Der 24-Jährige hatte legale Schreckschusswaffen zu scharfen Waffen umgebaut und anschließend über das “Darknet” verkauft. Kurz vor den Anschlägen verkaufte der Waffenhändler vier umgebaute Gewehre des Typs AK-47 an einen Interessenten in Paris. Der verdächtige Mann wurde inhaftiert und sitzt zur Zeit in Stuttgart-Stammheim.

Wir haben derzeit keinen validen Anhaltspunkt, dass die Waffen für die Attentate von Paris in Deutschland verkauft wurden. Wir haben die entsprechenden Akten geprüft und sehen nach dieser Prüfung keinen Zusammenhang zu den Attentaten von Paris und keinen Anlass, diese Ermittlungen zu dem möglichen Waffenverkauf zu übernehmen. – so der Generalbundesanwalt

Neue Ermittlungsergebnisse können diesen anfänglichen Verdacht nun allerdings ausschließen, das die Waffen erst am 16. November, also drei Tage NACH den Anschlägen, versandt wurden – außerdem wurden sie nicht nach Paris verschickt.

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Eine der gehandelten Waffen – eine AK-47 aus chinesischer Produktion

Der 24-Jährige bleibt weiterhin in Haft, da das Umbauen von Schreckschusswaffen zu scharfen Waffen eine illegale Handlung darstellt. In der Wohnung des Mannes wurden unter anderem 16 Schusswaffen sichergestellt. Er war neben ein paar weiteren Personen, die Waffen, Waffenteile und Munition über das Internet handeln, bereits seit Monaten im Visier der Polizei gewesen.


Feature Image (C) Aufschrei-Waffenhandel.de


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Die Attentäter von Paris waren EU-Bürger, keine Flüchtlinge!

in Welt von

Bei allen bisher identifizierten Attentätern, die in den von ISIS koordinierten Anschlägen in Paris am 13. November 2015 involviert waren, handelt es sich um Europäer, die nach Syrien gereist waren.

Federica Mogherini, italienische Politikerin der Demokratischen Partei, ehemalige italienische Außenministerin und seit dem 01. November 2014 Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, sprach nach dem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel am 16.11.2015 davon, dass die EU es im Hinblick auf die jüngsten Terroranschläge in Paris mit einer „internen Bedrohung“ zu tun habe:

„Lassen Sie es mich unterstreichen – die Profile der bisher identifizierten Terroristen sagen uns, dass dies eine interne Bedrohung ist. Es sind bisher alles EU-Bürger. Dies kann sich mit der Zeit ändern, aber bis jetzt ist es ziemlich deutlich, dass es sich um eine Angelegenheit der internen, einheimischen Sicherheit handelt“, sagte Mogherini.

Wer waren die Attentäter?

Die französischen Behörden, die die tödlichen Anschläge von Paris untersuchen, haben bisher die Namen von sechs Personen bekanntgegeben, von denen sie glauben, dass diese die Anschläge ausgeführt haben.

Abdelhamid Abaaoud, 27 Jahre alt: Ein belgischer Staatsbürger, von dem angenommen wird, dass er die Anschläge federführend geplant hat. Abaaoud kämpfte für den Islamischen Staat in Syrien. Nach ihm wurde in Belgien wegen eines im Januar geplanten Terroranschlags gefahndet, der jedoch vereitelt werden konnte.

Ibrahim Abdeslam, 31 Jahre alt: Ein französischer Staatsbürger, der in Belgien lebte und sich am Tag der Anschläge am Boulevard Voltaire vor dem Comptoir Voltaire Café in die Luft sprengte.

Salah Abdeslam, 26 Jahre alt: Er war der jüngere Bruder von Ibrahim Abdeslam und wie dieser ebenfalls französischer Staatsbürger. Wie auch sein Bruder lebte Salah in Belgien. Er mietete in Belgien mutmaßlich einen VW-Polo, der später in der Nähe der Bataclan-Konzertsaales gefunden wurde, in dem 89 Menschen getötet wurden.

Omar Ismael Mostefai, 29 Jahre alt: Ein französischer Staatsbürger algerischer Herkunft, der einer der drei Bataclan-Konzersaal-Attentäter war, die vor Ort starben. Er wurde anhand eines Fingers identifiziert, der bei der Explosion abgetrennt wurde, als Mostefai im Konzertsaal seinen Sprengstoffgürtel zündete.

Samy Aminour, 28 Jahre alt: Ein französischer Staatsbürger aus dem Pariser Vorort Drancy, der als eines der drei Mitglieder identifiziert wurde, die hinter dem Bataclan-Anschlag steckten. Er war ein Sympathisant von ISIS und reiste in den Nahen Osten, um mit der Terrororganisation zu trainieren.

Bilal Hafdi, 20 Jahre alt: Ein französischer Staatsbürger, der in Belgien lebte und einer der drei Attentäter war. Er war der mutmaßliche Attentäter, der abends um 21:53 Uhr in der Rue de la Cokerie vor einem McDonalds-Restaurant, ca. 300 Meter entfernt vom Stadium, seinen Sprengsatz zündete.

 

Die Nationalität des unidentifizierten Attentäters, der einen gefälschten syrischen Pass besaß, ist noch immer unbekannt. Es werden weiterhin noch viele weitere Verdächtige überprüft. Die Entdeckung des syrischen Passes führte zu einer angstvollen Gegenreaktion sowohl in Europa als auch in Amerika, die mehrere Behörden und viele andere dazu veranlasste, darauf zu beharren, syrische Flüchtlinge zurückzuweisen und ihnen die Einreise zu verwehren.

Es besteht völlige Einigkeit darüber, dass einige der Terroristen Zeit im Nahen Osten verbracht haben und dann nach Europa zurückgekehrt sind. Dennoch: Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass ein Großteil der Verdächtigen Europäer waren. Das bedeutet, dass die Angriffe selbst dann hätten stattfinden können, wenn Europa seine Grenzen vollkommen geschlossen und keinerlei Flüchtlinge mehr aufgenommen hätte. Ebenso hätte die Wiedereinreise der Terroristen nach Europa verhindert werden können, wenn es strengere Grenzkontrollen gegeben hätte – zumal viele der Attentäter ja auch auf Beobachtungslisten für Terroristen standen.

Wäre die Schließung der Grenzen – die zu unzähligen Problemen für Millionen unschuldiger Flüchtlinge führen könnte, die mit Terrorismus nichts zu tun haben – wirklich eine Lösung? Oder wäre sie nicht vielmehr ein feiger und erbärmlicher Versuch, die eigene Verantwortung abzuschieben?

 

Quellen:

http://anonhq.com/paris-attackers-not-refugees/

http://www.neopresse.com/europa/isis-terror-wir-sind-nicht-die-ursache-sondern-die-regierungspolitik/


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Das Dilemma des Westens. Was nach den Anschlägen von Paris nun zu tun (oder auch nicht zu tun) ist.

in Politik von

Die Anschläge in Paris vom 13. November 2015 – eine Reaktion von ISIS auf das militärische Engagement Frankreichs in Syrien – haben Europa bis ins Mark erschüttert und uns wieder einmal vor Augen geführt, mit welch bestialischer Brutalität ISIS im Kampf gegen unsere westlichen Werte vorgeht. 129 Tote aus 15 verschiedenen Nationen (darunter mindestens zwei Deutsche) und 352 Verletzte sind zu beklagen, Frankreich ist tief erschüttert und auch in Deutschland steigt die Angst in der Bevölkerung, dass es auch hier irgendwann zu einem „Tag X“ kommen wird, an dem fanatische Terroristen ihr unheilvolles Werk verrichten werden. Die Frage ist nun: Wie sollen wir mit der Situation umgehen? Weitermachen wie bisher und so tun, als sei nichts gewesen? Oder ISIS radikal den Krieg erklären und alles tun, was in unserer Macht steht, um unsere Freiheit zu verteidigen?

 

Szenario 1: Wir leben wie gewohnt in den Tag hinein und tun so, als wäre nichts geschehen.

Mal ehrlich: Glaubt jemand ernsthaft, Szenario 1 wäre auch nur eine halbwegs akzeptable Option? Gewiss nicht. Die Marschroute von ISIS dürfte mittlerweile selbst dem unpolitischsten Bürger klar sein: Die radikalen Dschihadisten werden nicht eher ruhen, bis die ganze Welt ein Kalifat ist, also ein islamischer Gottesstaat nach den Regeln der Schariah. All unsere freiheitlichen Werte – Demokratie, Toleranz, Respekt, Mitgefühl und Rechtsstaatlichkeit – stehen diesmal auf dem Spiel. Die Anhänger von ISIS haben in der Vergangenheit mehr als nur einmal deutlich gemacht, dass sie von diesen Werten nichts halten. Sie verachtet sie und wollen sie von dem Erdboden tilgen. Und nach den Angriffen auf Paris muss jedem klar sein, dass es kein Zurück geben wird und auch nicht geben darf: Wenn wir nachgeben und uns der Schreckensherrschaft dieser Organisation beugen, wird dies das Ende unseres Kontinents bedeuten. Europa wird dann irgendwann nur noch Geschichte sein.

 

Szenario 2: Wir wehren uns.

Europa muss ein starkes Signal an alle gewaltbereiten Islamisten dieser Welt senden: Wir lassen uns unsere Freiheit und unseren Lebensstil nicht von euch nehmen! Die Folge wird die Fortsetzung des globalen „Kriegs gegen den Terror“ sein, der nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 begann und nun in eine neue, heiße Phase eintreten wird. Sollte sich Deutschland dafür entscheiden, Frankreich im Kampf gegen ISIS bedingungslos beizustehen, könnte es sehr gut sein, dass deutsche Soldaten wohl erstmals nach dem Kosovokrieg in den Jahren 1998/1999 wieder an militärischen Kampfhandlungen teilnehmen, statt im betreffenden Krisengebiet nur humanitäre Hilfe zu leisten. Doch auch dieses zweite Szenario zeigt auf seiner Medaille eine schmutzige Kehrseite: Ein Militäreinsatz Frankreichs oder Deutschlands würde zur Aushebelung des Datenschutzes und millionenfacher Geheimdienstüberwachung der Bevölkerung führen. Und nicht nur das: Jeder Krieg fordert auch unschuldige Menschenleben vor allem das von Zivilisten. Aktuelle Statistiken belegen, dass die Anzahl der Zivilopfer in den letzten Jahren auf über 90% gestiegen sind. Bomben unterscheiden nunmal nicht zwischen Terroristen und Zivilbevölkerung, genauso wenig unbemannte Drohnen. Und nicht zuletzt würde ein zukünftiger Krieg nicht zur Deeskalation der Lage beitragen. Radikale Dschihadisten würden in ihren Gedanken und Handlungen nur noch extremistischer. Der Krieg gegen den Terror erzeugt nur noch mehr von diesem. Und selbst wenn dieser also wirklich nur gut gemeint sein und mit den besten Absichten erfolgen sollte, so werden doch nur wieder die Ärmsten der Armen die Opfer einer Militäraktion sein.

 

Fazit: Der Westen befindet sich also in einem riesigen Dilemma: Leben wir weiter, als sei nichts geschehen, lassen wir uns von den Dschihadisten besiegen. Treten wir in einen Krieg ein, gehen wir in die Provokationsfalle von ISIS und werden – ob wir es wollen oder nicht – auch zwangsläufig und unweigerlich das unschuldige Blut der Zivilbevölkerung an unseren Händen kleben haben. Eine mögliche Handlungsalternative im Kampf gegen die Terroristen wäre, ISIS die Finanzquellen abzuschneiden, so wie Russland es derzeit demonstriert. Die Haupteinnahmequelle von Quelle ist das Erdöl, das an Staaten wie die Türkei, Saudi-Arabien und an Europa verkauft wird, wodurch die Gotteskrieger einen Umsatz von täglich 2.000.000 US-Dollar machen. Putin hat entsprechend reagiert und die Bombardierung der 500 Lkws, die für den Öltransport vorgesehen waren, befohlen.

 

Die Zukunft wird zeigen, wofür sich Frankreich – und nicht zuletzt natürlich auch unsere Bundesregierung – entscheiden wird.


Quellen:

http://anonhq.com/putin-pounds-jrucks-in-syria/

http://www.dailymail.co.uk/news/article-3324789/Russia-hits-ISIS-hurts-Raids-target-oil-trucks-Syria.html


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Terroranschläge in Paris – Obama: “Attack on all of humanity”

in Kriminalität/Welt von

UPDATE: Einer der Terroristen ist gebürtiger Franzose und hatte schon 8 Strafverfahren hinter sich ohne große Konsequenzen, bis er radikalisiert wurde (laut RT.com und französischen Quellen).

Völlig unerwartet begannen um etwa 21:15 (CET) in Paris die Anschläge. Aus dem Fußballstadion, in dem gerade das Freundschaftsspiel Frankreich-Deutschland abgehalten wurde, waren mindestens zwei deutliche Explosionen zu hören.

Die Situation vier Stunden später: Der Notstand ist ausgerufen worden. Die Grenzen wurden geschlossen. Mit etwa 150 getöteten Personen (Stand 02:00 UTC) soll der Terroranschlag das blutigste Ereignis in Frankreich seit Ende des zweiten Weltkrieges sein. Der Notstand wurde zum letzten Mal 2005 als Reaktion auf die “French Riots” ausgerufen, ein nationaler das letzte Mal während des Algerienkriegs. Die Grenzen wurden seit Ende des zweiten Weltkrieges nicht mehr geschlossen, ebenso gab es seitdem keine Ausgehsperre mehr für die Einwohner Paris´.

Insgesamt wird der Umfang der Anschläge auf sieben verschiedene Angriffe beziffert – mindestens drei Sprengstoffattentate und sechs Schusswechsel. Um 1:30 UTC wurde bekannt gegeben, dass die Terroranschläge an sich zu Ende seien und die Situation unter Kontrolle. Es gibt noch keine bestätigte Gruppe, die für den Anschlag verantwortlich gemacht wird. Allerdings wurde bereits mehrmals vermutet, dass der Anschlag durch ISIS organisiert und in Zusammenhang mit Syrien stünde.


Die Anschläge fanden an sieben Orten statt:

  • Petit Cambodge und Le Carillon Stadtbezirk “10. Arrondissement”:
    – im Restaurant “Petit Cambodge” sollen 4 Menschen erschossen worden sein
    – vor der Bar “Le Carillon” wurden weitere Menschen erschossen
    – lt. Polizeiaussagen wurden 11 Menschen getötet
  • Bataclan Theater Geiselnahme
    – im Theater fand ein Konzert statt
    – 2 oder 3 bewaffnete Männer sollen das Gebäude gestürmt haben
    – 35 Menschen wurden erschossen
    – etwa 100 Leute befanden sich in Geiselhaft
    – nach Sturm durch die Polizei wurde bekanntgegeben, dass 120 Menschen getötet wurden
  • Stade de France
    – mind. 10 Menschen wurden außerhalb des Stadions durch Explosionen verwundet oder getötet
    – vermutetes Selbstmordattentat
  • Forum de Halles Einkaufsmeile
    – Schießerei und Bombenexplosionen im Shopping Center

Die Geiselnahme in der Bataclan Konzerthalle soll durch die Antiterroreinheit RAID der französischen Bundespolizei beendet worden sein. Videomaterial von Journalisten vor Ort dokumentierte deutlich seh- und hörbar den Gebrauch von Blendgranaten und automatischen Schusswaffen.

 


Frankreichs Präsident Hollande rief den nationalen Notstand aus, ließ drei französische Notfallpläne (plan multi-attentats, plan blanc, plan rouge) inkraft treten und kommandierte das französische Militär nach Paris, um wieder für Ordnung und Sicherheit zu sorgen. Außerdem gab er bekannt, dass er nicht am G-20 Gipfel in der Türkei teilnehmen würde, sondern sich durch zwei Minister vertreten lassen würde.

US-Präsident Barack Obama bezog bereits vor 00:00 UTC Stellung zu den Anschlägen:

Wir wurden Zeuge eines abscheulichen Versuchs, unschuldige Bürger zu terrorisieren. Dies ist ein Angriff, nicht nur auf Paris, nicht nur auf die Bevölkerung Frankreichs, sondern ein Angriff auf die gesamte Menschheit, die gemeinsamen Werte, die wir teilen. Wir sind vorbereitet, alles Nötige, was die französische Regierung und Bevölkerung für eine Reaktion brauchen, bereitzustellen. […] Diejenigen, die denken, sie könnten die Bevölkerung Frankreichs, oder die Werte, die sie repräsentieren, angreifen, irren sich. […] Wir werden alles notwendige unternehmen, mit der französischen Bevölkerung und Ländern dieser Erde zusammenarbeiten, um diese Terroristen ihrer gerechten Strafe zuzuführen und jedem Netzwerk nachgehen, das meint, unsere Bevölkerung angreifen zu müssen.

Neben Obama bekundeten viele weitere Staatschefs, darunter auch David Cameron und Angela Merkel, ihre Bestürzung und Anteilnahme.


Feature Image (C) The Daily Mail

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