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Klimawandel

In der Antarktis öffnete sich ein riesiges, 37.000 k㎡ großes Loch: Niemand weiß, warum

in Umwelt

(Truth Theory) An diesem wirklich vielversprechenden Tag (10.10.17), wurden durch den Atmosphärenphysiker Kent Moore, einem Professor des Mississauga Campus an der University of Toronto, Nachrichten rätselhafter Natur bekanntgegeben. Berichten zufolge, hat sich in der Antarktis ein Loch von der Größe des Oberen Sees – oder des ganzen US-Bundesstaats Maine – aufgetan, und die Wissenschaftler sind darüber verblüfft, warum es sich dort befindet.

Moore sagte zu Vice, dass das Loch “ziemlich bemerkenswert ist”, und dass “es aussieht, als ob man ein Loch ins Eis gestoßen hat”. Laut des Atmosphärenphysikers sind Gebiete offener Gewässer, die von Eis umgeben sind, als Polynjas bekannt. Obwohl sie in Küstenregionen der Antarktis üblich sind, ist dieses für die Wissenschaftler verwirrend, weil die Polynja „tief im Packeis“ liegt. Daher wurde es durch Vorgänge geformt, die noch nicht erforscht worden sind. „Dieses liegt Hunderte von Kilometern von der Eiskante entfernt. Wenn wir keine Satelliten hätten, wüssten wir nicht, dass es da ist“, sagte Moore. Bei seiner größten Ausdehnung umfasst das Phänomen 80.000 k㎡.

Interessanterweise wurde in den 1970ern eine andere Polynja am selben Ort beobachtet. Während dieser Zeit waren die wissenschaftlichen Instrumente nicht annähernd so fortgeschritten wie heute, daher blieb das Loch weitgehend ununtersucht. Es verschwand innerhalb von vier Wochen; dann letztes Jahr, öffnete es sich am 9. September für einige Wochen. Nun ist es wieder da.

“Dies ist nun das zweite Jahr hintereinander, an dem es sich öffnet, nachdem es 40 Jahre lang nicht dort gewesen ist“, sagte Moore, der bei der Gruppe Southern Ocean Carbon and Climate Observations and Modelling (SOCCOM) mit Sitz an der Princeton University arbeitet, um die Ursache festzustellen. „Wir versuchen immer noch herauszufinden, was da vor sich geht.“

Weil das Loch noch nicht untersucht worden ist, ist es naheliegend, es auf den Klimawandel zurückzuführen. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass der ansteigende Meeresspiegel und andere atmosphärische Phänomene zur Bildung des mysteriösen Lochs beigetragen haben. Eines ist sicher: Die Polynja wird eine Auswirkung auf die Ozeane haben. Moore sagte: „Sobald das Meereseis abschmilzt, hat man diesen riesigen Temperaturgegensatz zwischen dem Ozean und der Atmosphäre. Es kann eine Konvektion in Gang bringen.“ Er fügte hinzu: „Dichteres, kälteres Wasser sinkt zum Meeresboden, während wärmeres Wasser an die Oberfläche kommt, „was die Polynja offen halten kann, wenn es anfängt.“

Moore und seine Kollegen setzen Satellitenbilder und Meeresroboter ein, um das gewaltige Loch zu erforschen. Wahrscheinlich werden ihre Ergebnisse in der Zukunft veröffentlicht. „Im Vergleich zu vor 40 Jahren, ist der Umfang der Daten, die wir haben, erstaunlich“, sagte er.

Verweise:

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Lösung holländischer Wissenschaftler gegen steigenden Meeresspiegel ist anders als erwartet

in Umwelt

Indem ein steigender Meeresspiegel zunehmend die Küstenstädte zu überschwemmen droht, sind die Niederlande an vorderster Front der Wasserverwaltungstechnologie. Die Holländer verändern ihre Infrastruktur, um sich auf den Klimawandel einzustellen, und die Idee ist einfach: man lässt das Wasser einfach hinein. Aus ihrer Perspektive stellt die globale Erwärmung eine Gelegenheit dar, um den Staat und die Gemeinde zu stärken.

Der Meeresspiegel steigt als Ergebnis der thermischen Ausdehnung und schmelzender Gletscher an. Holländische Experten haben eine Art Bewässerungssystem entwickelt, das alseine Investition dient. Die Idee vertraut auf das Anlegen öffentlicher Vorrichtungen – Teiche, Seen, Parks, Garagen und öffentliche Plätze – die sich als voll ausgelastete Reservoire verdoppeln, um den Abfluss und Überlauf aus Meer und Flüssen aufzufangen.

Ein kürzlicher Artikel in der New York Times hebt die innovativen Perspektiven hervor, die durch das wegweisende holländische Team angeboten werden, das die Klimaveränderung in ein profitables Geschäftsmodell umgewandelt hat. “Man kann sagen, dass wir unsere Expertise vermarkten, aber tausende von Leuten sterben jedes Jahr wegen des ansteigenden Wassers und die Welt versagt kollektiv dabei, mit der Krise umzugehen, indem Geld und Menschenleben verlorengehen”, sagte Henk Orvink gegenüber der New York Times.

Bild: „Bereich Rotterdams unterhalb des Meeresspiegels“

In den Niederlanden ist der ansteigende Meeresspiegel eine sehr reale Bedrohung. Der Autor Kimmelman schreibt in seinem Artikel: “Wasser ist in den Niederlanden ein zentraler, existenzieller Faktor des Lebens, eine tägliche Frage des Überlebens und der nationalen Identität. Kein Ort in Europa ist starker bedroht als dieses wasserdurchtränkte Land am Rand des Kontinents. Ein Großteil des Landes befindet sich unterhalb des Meeresspiegels und ist allmählich am versinken.”

Die Niederlande schlagen Kapital aus ihrer positiven Haltung gegenüber der globalen Erwärmung und kreativen Strategien, um Wasser zu handhaben und das Absinken der Küste zu reduzieren. Klimaforscher und Ingenieure reisen aus der ganzen Welt an, um eine Tour durch die Hafenstadt Rotterdam zu unternehmen. Viele heuern schließlich eine Firma nach dem holländischen Modell an, um die Bauprojekte zu leiten.

“Umweltbezogene und soziale Anpassungsfähigkeit sollten Hand in Hand gehen, wie man hier von offizieller Seite glaubt, während Katastrophen Wohngegenden verbessert, Gesellschaftskapital verbreitet und Wasser gebändigt wird. Wenn die Anpassung an den Klimawandel direkt und richtig angegangen wird, sollte der Staat daraus gestärkt und bereichert hervorgehen”, sagte Orvink.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonymous-news.com/dutch-scientists-solution-rising-sea-levels-not-youd-expect/

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Bis 2025 wird Norwegen den Verkauf von Diesel und Benzin VERBIETEN

in Umwelt

Alle Autos, die nach 2025 in Norwegen verkauft werden, werden laut eines neuen Energieplans, den die vier wichtigsten politischen Parteien des Landes unterzeichnet haben, emissionsfrei sein.

Laut der Überschrift der norwegischen Tageszeitung Dagens Næringsliv haben die vier wichtigsten politischen Parteien des Landes einen energiepolitischen Plan unterzeichnet, der bis zum Jahr 2025 Diesel und Benzin verbieten wird. Der Entwurf des nationalen Transportplans des Landes von 2018-2029 schreibt vor, dass alle neuen Autos, die nach 2025 verkauft werden, emissionsfrei sein müssen. Gegen Abgase schwererer Fahrzeuge wird bis 2030 streng vorgegangen.

Selbstverständlich wurde die Richtlinie nicht formell verkündet, darum könnte sie noch Veränderungen unterworfen werden. Aber Umweltschützer – einschließlich des Unternehmers Elon Musk – sind optimistisch, dass das Land, das ungefähr 150.000 Autos pro Jahr verkauft, den Plan weiterverfolgen wird.

Der Tesla-Gründer twitterte:

Tweet: „Hörte gerade, dass Norwegen 2025 neue Verkäufe von treibstoffbetriebenen Autos verbieten wird. Was für ein wahnsinng beeindruckendes Land. Leute, ihr seid großartig!!“

Norwegen ist derzeit dabei, ein ehrgeiziges Klimaziel zu verfolgen, indem die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 40% reduziert werden sollen. Das ist beträchtlich, angesichts dessen, dass das Land momentan einer der größten Ölexporteure ist. Der Kraftakt wird schwer zu stemmen sein – aber nicht unmöglich. Und das Verkaufsverbot von Diesel und Benzin innerhalb des nächsten Jahrzehnts wird dem Land zweifellos dabei helfen, sein Ziel zu erreichen.

Wie Newsy berichtet, besteht für das Land eine andere Möglichkeit, „grün zu werden“ darin, Anreize für seine Bürger zu schaffen, in umweltfreundliche Fahrzeuge zu investieren, indem ihre Verkäufe subventioniert werden und die Einwohner von hohen Kfz-Steuern befreit werden.

Berichten zufolge ist der Plan aufgegangen. Letztes Jahr belief sich der Anteil von elektrischen Fahrzeugen am Verkauf neuer Autos auf 18% – ein steiler Anstieg gegenüber früheren Jahren.

Es ist so aus, dass Norwegens Initiative die erste sein könnte, die es in weniger als einem Jahrzehnt bis zum Gesetz bringt, und für den Verkauf innerhalb des Landes nur Fahrzeuge ohne Abgase erlauben wird.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/2025-norway-will-ban-sale-diesel-gas/

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Fußballspieler gibt biochemisches Unternehmen bekannt, das eine Substanz in handelsüblicher Menge produzieren könnte, um fossile Brennstoffe zu ersetzen

in Wirtschaft

Ein Fußballspieler der englischen Premier League hat enthüllt, dass er ein biochemisches Unternehmen mitgegründet hat, das damit begonnen hat, eine Substanz namens Lävulinsäure zu produzieren – einen Stoff, der die Fähigkeit besitzt, fossile Brennstoffe zu ersetzen.

In einem exklusiven Interview mit Sun sagte Mathieu Flamini, ein Spieler von FC Arsenal, dass er seine Investion vor seiner Familie, Freunden und Mannschaftskollegen bisher geheimgehalten habe, nun aber entschieden habe, sie öffentlich zu machen, weil das Unternehmen bald damit beginnen werde, die Substanz in handelsüblicher Menge zu verkaufen.

Flamini wurde in Marseille (Frankreich) geboren. Er spielte für den Verein seiner Heimatstadt, bevor er 2004 zum Club im nördlichen London [Arsenal] wechselte. Jedoch verließ er Arsenal 2008, um sich dem italienischen Fußballgiganten AC Mailand anzuschließen, wo er fünf Jahre lang blieb, bevor nach Arsenal zurückkehrte.

In Mailand traf er Pasquale Granata, einen Diplom-Volkswirt mit einem starken Interesse an Umweltthemen. Sie freundeten sich darauhin an und beschlossen, ein unternehmerisches Vorhaben in die Tat umzusetzen, um die Abhängigkeit der Welt von fossilen Brennstoffen zu reduzieren.

Laut des 31-jährigen zentralen Mittelfeldspieler heißt ihre Firma GF biochemicals. Das „GF“ leitet sich aus den Anfangsbuchstaben von Granata und Flamini her. Das Unternehmen ist in der italienischen Stadt Caserta ansässig. Die Stadt ist ein wichtiger landwirtschaftlicher, kommerzieller und industrieller Knotenpunkt.

Das Unternehmen beschäftigt ungefähr 400 Menschen. Flamini gab zu, dass es ihnen Millionensummen, jahrelange Forschungsarbeit, Versuche und mehrere größere wissenschaftliche Durchbrüche abverlangte, bevor sie dazu in der Lage waren, die Lävulinsäure in industriellem Maßstab herstellen zu können. Es handelt sich dabei um die weltweit erste Firma, die dies tut.

„Ja, wir haben eine Menge Geld hineingesteckt. Es war ein großes Risio. Aber um erfolgreich zu sein, muss man eben Risiken eingehen. Wir beschäftigen ungefähr 80 Leute in der Fabrik und wir geben insgesamt ungefähr 400 Leuten Arbeit. Wir sind das weltweit erste und einzige Unternehmen, das Lävulinsäure in industriellem Maßstab herstellt. Wir begannen diesen Sommer mit der Produktion. Sie stammt aus Holz- oder Getreideabfällen“, sagte Flamini.

Forscher haben erklärt, dass der Markt für Lävulinsäure mehr als 30 Milliarden US-Dollar wert sei. Von Bio-Treibstoffen bis hin zu Arzneimitteln, Kosmetik, Plastik, Nahrungsmittelkonservierung und zahllosen anderen Anwendungen, könnte die Säure die beiden Herren sehr reich machen.

Jedoch sagte Flamini, dass es nicht das Geld sei, das sie dazu motiviert habe, sich an dieses ehrgeizige Projekt heranzuwagen. Ihr Hauptziel bestehe darin, einen Beitrag zur Lösung der gegenwärtigen globalen Klimakrise zu leisten.

„Am Anfang wollten wir das Unternehmen ‚Green Futures‘ [dt. etwa: Grüne Zukunft] nennen. Sieben Jahre lang habe ich mit niemandem darüber gesprochen. Als ich 2008 nach Mailand gezogen bin, habe ich Pasquale getroffen, der ein enger Freund von mir geworden ist, und wir hatten immer im Sinn, etwas zusammen zu unternehmen. Ich war immer der Natur eng verbunden und über Umweltfragen, Klimwandel und globale Erwärmung besorgt. Er war auf der selben Wellenlänge. Wir sahen uns danach um, wie wir einen Beitrag zur Lösung des Problems leisten können“, fügte er hinzu.

Die Geschichte der relativ ungiftigen Substanz geht auf das Jahr 1840 zurück, als der holländische Professor G.J. Mulder sie zum ersten Mal erwähnte. Er synthetisierte sie durch eine Erhitzung von Fruktose mit Chlorhydrat. Der frühere Begriff „Lävulose“ für Fruktose gab der Lävulinsäure ihren Namen. Obwohl der Stoff seit den 1870ern gut bekannt ist, wurde nie die Herstellung einer handelsübliche Menge erreicht.

Laut Historikern begann der erste Versuch für eine kommerzielle Produktion der Substanz in den 1940ern mithilfe eines chargenweisen Prozesses in einem Dampfkochtopf durch A.E. Statley. 1953 entwickelte das US-Unternehmen Quaker Oats ebenfalls Berichten zufolge einen kontinuierlichen Prozess für die Produktion der Substanz. Und 1956 wurde der Stoff als eine Plattformchemikalie mit hohem Potenzial bestimmt.

Der letzte Durchbruch kam 2004, als das US-Energieministerium es durch eine Untersuchung von 300 Substanzen identifizierte. Das Ministerium kündigte daraufhin an, dass sie eine der 12 potenziellen Plattformchemikalien sei, die dazu in der Lage sei, fossile Brennstoffe zu ersetzen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/player-reveals-biochemical-company-produce-substance-commercial-quantity-replace-fossil-fuels/

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Was haben Klimawandel, Kinderarbeit und die Ausrottung von Tierarten miteinander zu tun? Palmölproduktion

in Umwelt

Titelbild: Ein Arbeiter hält am 11. Dezember 2010 in Serba Jadi, Ost-Aceh, eine handvoll Palmölsamen in der Hand. Zügellose Entwaldung, die Platz schafft für die Palmölproduktion und Akazienplantagen, macht Indonesien laut manchen Schätzungen zum Land mit dem drittgrößten Treibhausgasausstoß. Laut Greenpeace werden in Indonesien – das zusammen mit Malaysia 80 Prozent des weltweiten Palmöls produziert, das unter anderem für Kosmetik, Nahrungsmittel und Treibstoff benutzt wird – jede Stunde Wälder von einer Größe beseitigt, die 300 Fußballfeldern entspricht. – (SUTANTA ADITYA/AFP/Getty Images)

Palmöl ist ein Bestandteil in tausenden von alltäglichen Produkten, die auf den Regalen von Supermärkten zu finden sind. Weltweit ist es einer der größten Verkaufsschlager. Shampoo, Kosmetik, Fastfood, Treibstoff und viele der Produkte in unserem Haushalt wurden auf irgendeine Weise verarbeitet, die mit Palmöl in Zusammenhang steht. Leider ist die Palmölproduktion allzuoft gleichbedeutend mit der Zerstörung tropischer Regenwälder und Torflandschaften, was verheerende Auswirkungen für den Wildtierbestand, die einheimische Wirtschaft und unseren Planeten hat.

Zwar ist der schlechte Ruf der Palmölindustrie durchaus bekannt, aber über Konsequenzen davon, was passiert, wenn man diese Industrie weiter gewähren lässt, kann dies möglicherweise anders aussehen. Eine Gruppe ungewöhnlicher Wissenschaftler hat sich zusammengeschlossen, um die Union of Concerned Scientists [UCS/Vereinigung besorger Wissenschaftler] zu bilden. Ihre Statistiken und Forschungen sind alarmierend. 50 Millionen metrische Tonnen an Palmöl wurden 2012 pro Jahr produziert, was eine Verdopplung seit 2000 darstellt. Es ist eine ständige Zunahme zu verzeichnen, indem mehr als ein Drittel des gesamten pflanzlichen Öls weltweit aus Palmöl gewonnen werden.

Es ist keine Überraschung, dass die Produktion von Palmöl weiter zunimmt. Es ist gesünder, arm an Transfetten und das Potenzial für Biodieseltreibstoff dehnt sich immer mehr aus. Der Anbau der Pflanze ist laut UCS sehr ertragreich, indem pro Hektar die fünf- bis achtfache Menge im Vergleich zu anderen konkurrierenden Feldfrüchten zur Ölproduktion erzielt wird. Die Arbeitskosten sind generell niedrig und es ist insgesamt ein kostengünstiges Öl. All dies sind Argumente für die Fortsetzung der Produktion.

Eine Palmölplantage. Es war einmal ein Regenwald.

Allerdings können die geringen Produktionskosten generell auf Zwangs- und Kinderarbeit zurückgeführt werden. Die hohen Erträge pro Hektar löschen schnell den Regenwald und die Ökosysteme aus, die für die einheimischen Bauern und gefährdete Tierarten wie den Sumatra-Orang-Utan, Zwergelefanten und Tiger von essenzieller Bedeutung sind. Weltweit handelt es sich um eine Gesamtmenge von 40,6 Millionen Morgen [16,4 Millionen Hektar]. Von dieser Zahl werden 85 Prozent in Indonesien und Malaysia angebaut.

Die „kohlenstoffreichen“ Regenwälder und Torfgebiete, die für die Palmölproduktion ausgelöscht werden, sind „nirgendwo sonst auf der Welt zu finden“, wie UCS erklärt. Nicht nur steht dies auf dem Spiel, sondern auch die Klimaerwärmung wird nun mit der Zerstörung und Rodung dieses Landes in Verbindung gebracht.

Was können wir tun?

Nachhaltiges Palmöl ist eine Realität, aber bislang sind die Bemühungen unzureichend, um ein Gleichgewicht herzustellen.

UCS hat Lösungen für eine Produktion ohne Umweltzerstörung angeboten, die von der Ausbildung für die Entwickler zur Erhöhung der Erträge durch den Anbau auf erodiertem Land bis hin zu Regierungsvorgaben zur Erarbeitung von Richtlinien reichen, die dringlich umgesetzt werden – und am wichtigsten: dass die Konsumenten „ihren Einfluss ausüben“.

Tabelle: „Warum wird Palmöl bei den meisten Produkten nicht als Inhaltsstoff aufgelistet? Nur wenige Hersteller – meistens in der Bio-Branche – kennzeichnen ihre Produkte so, dass sie Palmöl und Palmfett beinhalten. Die meisten Unternehmen verschleiern es, indem es es als „pflanzliche Öle und Fette“ bezeichnen. [Linke Spalte:] Englische und lateinische Namen für Palmöl. [Rechte Spalte:] Wahrscheinlich handelt es sich um Palmöl…“

Wenn wir jetzt nichts dagegen unternehmen, können wir darauf wetten, dass der Sumatra-Tiger innerhalb von drei Jahren ausgerottet sein wird, und der Orang-Utan in fünf bis zehn Jahren. Auf Borneo und Sumatra wurden bereits über 90% des Lebensraums dieser Tiere zerstört. Die Ökosysteme werden weniger Einheimische ernähren und die Zwangsarbeit wird zunehmen. Die Umweltverschmutzung wird beträchtlich zunehmen, wobei die landwirtschaftlichen Gebiete zu den weltweit am meisten verschmutzten gezählt werden.

Wir nehmen nicht nur stillschweigend die Zerstörung unserer Wälder, Tiere und des Klimas hin, sondern wir unterstützen damit jedesmal Sklaven- und Kinderarbeit, wenn ein wir ein Palmölprodukt kaufen. Wir unterstützen damit, dass Kinder zu genau dieser Zerstörung beitragen, weil es alles ist, was sie zum Überleben tun können…es gibt keinen Lebensunterhalt mehr für einheimische Bauern.

Es kann nachhaltig sein, also warum kämpfen wir nicht dafür?

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/48781-2/

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Wissenschaftler verkünden ‚verrückten‘ 500-Milliarden-Dollar Plan, um die Arktis wiedereinzufrieren

in Umwelt

„Vielleicht ist es eine verrückte Idee, zu versuchen, in der Arktis mehr Eis zu erzeugen, indem wir Windmühlen und Pumpen und Schläuche verwenden. Aber wirklich verrückt wäre es, nichts zu tun, während die Arktis vor unserer Nase schmilzt.“

Im Dezember des Jahres 2016 haben Klimaforscher davor gewarnt, dass das dramatische Schmelzen des Eises in der Arktis oder der schwerwiegende „Schneemageddon“ in Zusammenhang steht mit den aufsteigenden Temperaturen am Pol, mit tödlichen Hitzewellen im Sommer und mit den reißenden Fluten, von denen hunderte Millionen Einwohner in Nordamerika, Europa und Asien betroffen waren.

Da die Temperaturen in der Nähe des Nordpols nie dagewesene 20° Celsius höher waren als die durchschnittliche Temperatur im letzten Jahr und da die Eismengen auf einem Rekordtief liegen, haben sie davor gewarnt, dass die arktische Schmelze bereits jetzt abrupte Veränderungen in der brodelnden Atmosphäre des Planeten ausgelöst hat – und die extremen Wetterkonditionen in dicht besiedelten Gebieten hat aufkochen lassen.

Wissenschaftler von der Arizona State University befürchten, dass die immer schneller voranschreitende Schmelze der Polarkappen das Risiko birgt, dass 19 Wendepunkte in der Arktis ausgelöst werden könnten, die weltweit katastrophale Auswirkungen haben könnten. Deshalb haben die Wissenschaftler einen Plan vorgestellt, wie die Arktis wieder eingefroren werden könnte – indem 10 Millionen windgetriebene Pumpen im Areal der arktischen Polarkappe installiert werden. Diese würden dann Meerwasser auf die Eisoberfläche verteilen, wo es als eine Extraschicht gefrieren könnte und so die Polarkappe verdicken könnte – zum Peis von schwindelerregenden 500 Milliarden US-Dollar (etwa 471 Milliarden Euro) pro Jahr im Verlauf von zehn Jahren.

„Da sich das Klima auf der Erde verändert hat, ist die Meereisbedeckung in der Arktis drastisch zurückgegangen. Es ist wahrscheinlich, dass die Arktis im Spätsommer bereits in den 2030er Jahren eisfrei sein wird. Es ist unwahrscheinlich, dass die CO2-Level und Durchschnittstemperaturen rechtzeitig gesenkt werden können, um diesen Verlust zu verhindern. Deshalb ist es zwingend erforderlich, das Meereseis künstlich wiederherzustellen.“

„Wir schlagen vor, dass darüber nachgedacht werden sollte, die Wintereis-Schicht zu verdicken, indem windgetriebene Pumpen verwendet werden. Unser Plan sollte als Teil einer mehrgleisigen Strategie bewertet werden, um das Meereseis wiederherzustellen und die heftigsten Reaktionen im Klimasystem aufzuhalten.“

Hier schmilzt das Eis der Arktis in der Hitze 2016

Der Physiker Steven Desch und sein Team vertreten die Ansicht, dass die windgetriebenen Pumpen eine einen Meter dicke Schicht Eis zusätzlich zur derzeitigen Eisdecke der Arktis erzeugen könnten. Aktuell ist die Eisdecke nur an vereinzelten Stellen mehr als 2-3 Meter dick und ist konstant rückläufig, während der Planet sich unter der Last des Klimawandels beugt. Desch erklärte gegenüber dem The Observer:

„Eine dickere Eisschicht ist gleichbedeutend mit einer länger bestehenden Eisdecke. Das wiederum würde bedeuten, dass die Gefahr des Verlustes der gesamten Eisschicht in der Arktis im Sommer signifikant reduziert würde. Wir würden eine gigantische Summe investieren. Das sind allerdings Ausgaben in der Größenordnung, die notwendig werden könnten, wenn wir das Unheil aufhalten wollen, dem die Arktis ausgesetzt ist. Unsere einzige Strategie momentan scheint darin zu bestehen, dass wir den Leuten sagen, sie sollen mit dem Verbrauch fossiler Brennstoffe aufhören. Das ist eine gute Idee, aber wir werden weitaus mehr als das brauchen, um das Meereseis in der Arktis vor dem Verschwinden zu bewahren.“

In dem vollständigen Bericht, der in Earth’s Future veröffentlicht wurde, sagt das Team voraus, dass eine Pumpmenge von 1,3 Metern Meereswasser auf die eisige Oberfläche im Verlauf eines arktischen Winters dazu führen wird, dass das Eis insgesamt 1 Meter dicker sein wird. In Anbetracht der Tatsache, dass die durchschnittliche jährliche Dicke der Eisdecke in der Arktis bei ungefähr 1,5 Metern liegt, würde das ihren Behauptungen zufolge eine bedeutsame Verdickung (um 70%) der Eisschicht zur Folge haben. Desch sagte diesbezüglich der The Daily Mail:

„Der Umfang des Klimawandels und der damit in Verbindung stehenden Probleme ist so umfassend, dass er uns bis hin zur Inaktivität paralysiert. Aber wir können in der Arktis echte Fortschritte erzielen, indem wir die Menschen an die Arbeit schicken und nur einen Bruchteil der industriellen Kapazitäten nutzen, die den Klimawandel überhaupt erst verursacht haben.“

„Vielleicht ist es eine verrückte Idee, mehr Eis in der Arktis erzeugen zu wollen, indem wir Windmühlen und Pumpen und Schläuche verwenden. Aber wirklich verrückt ist es, nichts zu tun, während die Arktis vor unseren Augen schmilzt. Wir hoffen, dass wir damit Diskussionen und Handlungen anregen können. Ob es uns gefällt oder nicht – wir sind jetzt für das Klima verantwortlich, also lasst uns alle unser Bestes dafür geben.“

Wie die Erde aussehen würde, wenn das ganze Eis geschmolzen wäre

Den Forschern zufolge würde das Erzeugen einer Eisschicht mit 1 Meter Dicke pro Jahr die tickende Uhr auf den heutigen Tag zurücksetzen, so dass sie nicht in Richtung des eisfreien Sommers weitertickt, der aktuell in den 2030er Jahren erwartet wird. Deshalb, so versichern sie, ist der Einsatz von Geräten auf einer Fläche von 10% der Arktis für 500 Milliarden US-Dollar pro Jahr eigentlich ökonomisch gesehen ziemlich greifbar:

„500 Milliarden pro Jahr sind nur so viel wie 0,64% des aktuellen weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) von insgesamt 78 Billionen US-Dollar (etwa 73,5 Billionen Euro), 2,7% des aktuellen BIP der USA von 18,5 Billionen US-Dollar (17,43 Billionen Euro), oder 13% des aktuellen US-amerikanischen Bundesetats von 3,8 Billionen US-Dollar (3,58 Billionen Euro). Im Vergleich dazu: die globale Autoindustrie produziert jedes Jahr 90 Millionen Fahrzeuge und die US-amerikanische Autoindustrie produziert ungefähr 10 Millionen Vehikel und macht damit über 300 Milliarden US-Dollar (282,6 Milliarden Euro) Umsatz.“

„Daher ist der Einsatz von Geräten im Bereich der gesamten Arktis ein Unterfahren, das in seiner Größe vergleichbar ist mit der US-amerikanischen Autoindustrie oder mit der Durchführung des Irakkriegs – das heißt, es ist teuer, aber ökonomisch durchaus machbar.“

Denkt ihr, dass der ‚verrückte‘ Plan die Auswirkungen des Klimawandels aufhalten kann und die Arktis retten wird? Bitte teilt uns eure Gedanken in der Kommentarsektion weiter unten mit…

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

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Schweden geht der Müll aus und importiert welchen aus anderen Ländern zur kohlenstoffneutralen Energiegewinnung

in Umwelt

Viele Länder in der Welt kämpfen darum, mit dem Müll zurecht zu kommen, den sie produzieren. Besonders in den Entwicklungsländern sind überquellende Mülledeponien häufig vorzufinden. Diese Länder sind nicht dazu in der Lage, ihren Abfall zu recyceln oder ihn für irgendeinen nützlichen Zweck zu verwenden. Der Müll lagert auf den Deponien und verschmutzt die Umwelt, wodurch er nicht nur bei der Umwelt, sondern auch bei den Menschen Schäden anrichtet.

Aber in Schweden laufen die Dinge etwas anders. Die schwedische Regierung hat nachhaltigen Ressourcen im Land die höchste Priorität eingeräumt. Zum Beispiel wird das Land allmählich zu einer treibenden Kraft bei der Erzeugung erneuerbarer Energie. 1991 wurde Schweden das erste Land der Welt, das fossile Brennstoffe mit einer hohen Steuer belegte. Heute erzeugt das Land mehr als die Hälfte seiner Elektrizität aus erneuerbaren Quellen. Abgesehen davon verfolgt Schweden einen ehrgeizigen Plan, demzufolge es bis 2040 vollständig auf erneuerbare Energie umgestellt haben wird.

Das Land demonstriert, dass es tatsächlich zu einem Synonym für Nachhaltigkeit geworden ist. Seit 2014 hat Schweden in Bezug auf seine Abfallentsorgung einen sehr radikalen Ansatz verfolgt. Das Land verwertet 99% seines Mülls wieder – indem es einen Großteil des Abfalls in Energie umwandelt. Die Energie wird in einer Feuerungsanlage bei einem als Veraschung bekannten Prozess aus brennendem Müll gewonnen. Die Veraschung ist ein Abfallentsorgungsvorgang, der die Verfeuerung von organischen Materialien beinhaltet, die in den Abfallmaterialien enthalten sind. Die Veraschung und andere Müllentsorgungsmethoden unter dem Einfluss hoher Temperaturen werden als „thermische Aufbereitung“ bezeichnet. Die Veraschung von Abfallmaterialien wandelt den Abfall in Asche, Rauchgas und Hitze um.

Das aus diesem Vorgang neu gewonnene Gas wird dann dazu genutzt, um Turbinengeneratoren anzutreiben, die Elektrizität und Wärme für die Menschen produzieren. Dies ist bekannt als das Prinzip der Ersatzbrennstoffkraftwerke (EBS). Schweden hat eine Gesamtzahl von 32 EBS-Kraftwerken, die sich überall im Land befinden.

Laut den Statistiken von Schwedens nationalem Abfallverband Avfall Sverige, versorgen die EBS-Kraftwerke rund 950.000 Haushalte mit Wärme. Die Kraftwerke beliefern auch 260.000 Haushalte im ganzen Land mit Elektrizität.

„Der einzige Brennstoff, den wir benutzen, ist Abfall. Er stellt ein Drittel der Wärme für die Haushate in dieser Region zur Verfügung“, sagte Christian Löwhagen, ein Sprecher von Renova, einem lokalen Energieversorgungsunternehmen, das sich im Besitz der Regierung befindet und eines der EBS-Kraftwerke betreibt.

Obwohl Kritiker sagen, dass das EBS-Projekt Schwedens durch die Müllverbrennung wahrscheinlich die CO2-Emissionen in der Atmosphäre erhöhen wird, sagen Experten, dass der Vorgang mehr saubere Energie erzeugt als die Verbrennung von Kohle. Es heißt, dass ungefähr zwei Drittel der CO2-Emissionen des EBS-Projekts wie Biomasse behandelt werden und als kohlenstoffneutral angesehen werden.

Dies bedeutet, dass das Projekt für das Land zu einer Erfolgsgeschichte geworden ist. Aber indem das Land einen Erfolg für sich verbuchen kann, geht ihm gleichzeitig die Ressource aus, die es zur Erzeugung der Energie benötigt. Im Unterschied zu anderen Ländern, wo Müll zu einem allgemeinen Ärgernis geworden ist, wird Abfall in Schweden einer effektiven Verwendung zugeführt.

Das Land importiert daher Müll, um sein Defizit auszugleichen. Private Unternehmen können Müll zur Energiewgewinnung importieren und verbrennen.

„Die Schweden sind angetan davon, draußen in der Natur zu sein und sie sind sich dessen bewusst, was wir in Bezug auf die Natur und Umweltfragen tun müssen. Wir arbeiten seit Langem an Kommunikationstechniken, um den Leuten bewusst zu machen, dass sie draußen nichts wegwerfen sollen und damit wir recyceln und wiederverwerten können. Das ist ein entscheidender Grund dafür, warum wir dieses Fernwärmenetzwerk haben, damit wir die Wärme aus den Müllverbrennungsanlagen nutzen können. Im südlichen Teil Europas nutzen sie Müll nicht zur Wärmegewinnung, sondern sie geht einfach durch den Schornstein verloren. Hier nutzen wir ihn als Ersatz für fossile Brennstoffe“, sagte Anna-Carin Gripwall, Direktorin für Kommunikation bei Avfall Sverige.

Schweden importiert Müll aus vielen Länder der Europäischen Union (EU). Diese Länder liefern kostenlos Müll nach Schweden. Es gibt in EU-Ländern ein Verbot für Mülldeponien, und daher schicken die Länder lieber ihren Müll nach Schweden als eine Art Dienstleistung, anstatt dafür eine Geldstrafe zu bezahlen. Jedoch lernen einige EU-Länder von Schweden. Manche haben damit begonnen, Verbrennungsanlagen zu bauen, um ebenfalls ihren Müll zur Energieerzeugung zu verwenden. Dies bedeutet, dass in Schweden in naher Zukunft der Müll knapp werden wird.

Aber das Land bereitet sich darauf vor, wenn es mit der Situation konfrontiert wird, dass es nicht länger Müll aus dem Ausland bekommt. The Independent berichtet, dass schwedische Kommunen individuell in futuristische Müllsammlungstechniken wie automatisierte Vakuumsysteme in Wohnblocks investieren, die dafür sorgen sollen, die Notwendigkeit des Transports zu beseitigen, sowie unterirdische Containersysteme, die Platz auf den Straßen freigeben und jede Art von Gerüchen vermeiden. Dies würde eine effektive Müllsammlung ermöglichen, wodurch der gesamte Müll für das Land von Bedeutung wäre.

Schweden hat unter Beweis gestellt, dass es die Fähigkeiten besitzt, die Umwelt in einem gutem Zustand zu erhalten. Wahrscheinlich ist es an der Zeit, dass andere Länder damit beginnen, von Schweden zu lernen. Das Land hat ein immenses Potenzial der Nachhaltigkeit und andere Länder könnten sich dies leicht zunutze machen. Länder, die Probleme damit haben, verantwortungsvoll mit ihrem Mül umzugehen, könnten Schweden deswegen kontaktieren, wie man ihn in eine nützliche Ressource verwandelt.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/sweden-runs-garbage-imports-countries-carbon-neutral-energy/

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China: Der erste vertikale Wald Asiens soll täglich 60 kg Sauerstoff produzieren

in Umwelt

Die Nanjing Green Towers werden 600 hohe Bäume, 500 mittelgroßen Bäume (was eine Gesamtzahl von 1.100 Bäumen von 23 lokalen Arten ergibt) und 2.500 herabhängende Pflanzen und Sträucher beinhalten, die dabei helfen werden, die Biodiversität zu regenerieren, jährlich 25 Tonnen Kohlendioxid zu absorbieren und täglich 60 kg Sauerstoff zu produzieren.

Die Luftverschmutzung in China hat gefährliche Ausmaße angenommen. Wissenschaftliche Studien schreiben der Luftverschmutzung in China jährlich 1,4 Millionen Todesfälle zu – oder fast 4.000 pro Tag. Greenpeace schätzt, dass 2016 ungefähr 460 Millionen Einwohner in China von gefährlicher Luftverschmutzung betroffen waren.

Trotz der Erklärung eines „Krieges gegen Verschmutzung“ im Jahre 2014, gab Peking im Dezember 2015 erstmals Warnstufe Rot heraus, nachdem sich über dem nördlichen China eine Wolke verschmutzter Luft festsetzte, die größer als Spanien war. Im Dezember 2016 gab China zum zweiten Mal die höchste Warnstufe heraus, nachdem das nordöstliche China (das industrielle Kernland des Landes) in eine dicke Decke aus stickigem, giftigem Smog gehüllt wurde.

Die Einwohner Pekings befanden sich 2017 im Inneren einer Wolke aus giftigem Smog, dessen Konzentration an kleineren Partikeln – die eingeatmet werden können und als PM 2,5 bekannt sind – in der chinesischen Hauptstadt höher als 500 Mikrogramm pro Kubikmeter war – 50 Mal mehr als nach den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation.

Selbst indem die Luftverschmutzung in alarmierendem Maße ansteigt, Schäden bei der menschlichen Gesundheit verursacht und einer Reihe von Unternehmen dazu verhilft, am beinahe absurden Geschäft mit dem Verkauf von Flaschen mit frischer Luft zu verdienen, investiert China mehr Geld als irgendeine andere Nation in Windparks, Solaranlagen und andere Projekte erneuerbarer Energien, um die das Land lähmende Smog-Krise einzudämmen.

Eines dieser Projekte, das darauf abzielt, die alarmierende Rate an Kohlendioxidausstoß anzugehen, wird Nanjing Green Towers genannt. China, das zu den am meisten verschmutzten Ländern der Welt gehört, ist im Prinzip dabei, den ersten vertikalen Wald Asiens anzulegen, um seinen Bürgern dabei zu helfen, ihnen einen Hauch frischer Luft zu verschaffen, ohne dafür bezahlen zu müssen.

Vom italienischen Architekten Stefano Boeri entworfen – der in Mailand bereits zwei vertikale Wälder konstruiert hat, die als Bosco Verticale bekannt sind -, werden die Nanjing Green Towers 600 hohe Bäume, 500 mittelgroße Bäume (was eine Gesamtzahl von 1.100 Bäumen von 23 lokalen Arten ergibt) und 2.500 herabhängende Pflanzen und Sträucher beinhalten, die eine Fläche von 6.000 Quadratmeter bedecken werden.

Boeri sagt, dass die Bäume und herabhängenden Pflanzen dabei helfen werden, die Biodiversität zu regenerieren, jährlich 25 Tonnen Kohlendioxid zu absorbieren und täglich 60 kg Sauerstoff zu produzieren. Indem die Einweihung in Nanjing für 2018 geplant ist, wird erwartet, dass die Qualität des Sauerstoffs, die der vertikale Wald produziert, 3.000 Mal reiner ist als bei der Stadtluft.

Ein vertikaler Wald ist ein Modell für ein nachhaltiges Wohngebäude, ein Projekt für die Aufforstung in Metropolen, die zur Regeneration der Umwelt und städtischen Biodiversität beiträgt, ohne die Ausdehnung der Stadt auf dem Territorium zu beeinträchtigen. Es ist ein Modell einer senkrechten Verdichtung innerhalb der Stadt, die in Relation zu Richtlinien der Wiederaufforstung und Naturalisierung ausgedehnter Grenzen von Städten und Metropolen operiert. Das vegetale System des vertikalen Waldes trägt zur Schaffung eines Mikroklimas bei, produziert Feuchtigkeit, absorbiert CO2 und Staubpartikel und produziert Sauerstoff.

Die beiden Türme, die von der sich in staatlichen Besitz befindlichen Yang Zi National Investment Group gefördert werden, werden 656 und 354 Fuß [ca. 200 und 107 Meter] hoch sein. Der höhere der beiden Türme wird Büros, ein Museum, einen Terrassentreffpunkt, eine grüne Architekturschule und einen privaten Treffpunkt auf dem Hausdach beherbergen.

Der kleinere Turm wird über ein Hyatt-Hotel mit einem Schwimmbecken auf dem Dach sowie 247 Räume verschiedener Größe verfügen. Beide Türme werden auf einem 66 Fuß [ca. 20 Meter] hohen Podest ruhen, das einen Lebensmittelmarkt, Restaurants, ein Einkaufszentrum und einen Konferenzsaal beherbergen wird.

Cai Long, der Präsident der Yang Zi Group, sagte, dass die Gestaltung der Türme so angelegt ist, dass sie den Balkonen ermöglicht, das Gewicht der Bäume zu stützen, die bis zu neun Meter hoch wachsen können, und dass jeder auf den Balkonen gepflanzte Baum in einem Windtunnel getestet wird, um zu beweisen, dass er bei Stürmen aufrecht stehen kann:

Der vertikale Wald hat viele Vorteile, einschließlich der Regulierung eines Mikroklimas in der Umgebung, der Lärmisolation und Reduzierung von Hitzeströmungen zwischen den Gebäuden und der Umgebung außerhalb davon. Der vertikale Wald ist eine Methode, um mit der massiven Umweltkrise zurechtzukommen. Statt horizontaler Ausdehnung ermöglicht er den Städten durch viele Bäume und andere Arten von Pflanzen vertikal zu wachsen und sowohl die Verschmutzung als auch den Energieverbrauch zu reduzieren.

Tweet: „In China sind Gebäude mit ‚vertikalen Wäldern‘ am Aufkommen, die die Verschmutzung bekämpfen können.“

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/china-asias-first-vertical-forest-set-to-produce-60-kg-of-oxygen-every-single-day/

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Forscher entdecken Seegras mit Speck-Geschmack – und es ist doppelt so gesund wie Grünkohl

in Gesundheit/Umwelt

An der Oregon State University haben Forscher ein Seegras mit einem speckähnlichen Geschmack entdeckt, das doppelt so gesund ist wie Kale (Grünkohl). Das essbare Seegras schmeckt so ziemlich wie Bacon, nachdem man es frittiert hat. Es schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch noch extrem gesund.

Das globale Klima ist nach wie vor unbeständig. Das hat die Wettermuster auf der gesamten Welt beeinflusst; und das heißt, dass Bauern, die auf Regen zum Bewässern ihrer Feldfrüchte angewiesen sind, ein großes Problem haben. Auch jene, die sich auf ein Bewässerungssystem verlassen, sind davon betroffen – denn der Welt geht das Frischwasser aus.

Wasser wird deshalb zu einer knappen und teuren Ware. Terrestrisch angebaute Feldfrüchte scheinen immer weniger dazu geeignet, unsere Bedürfnisse zu befriedigen. Klimaforscher haben vorhergesagt, dass es mit einer Wahrscheinlichkeit von 80% in den nächsten 30 Jahren zu einer Jahrtausenddürre kommen wird.

Angesichts dieses Damoklesschwertes, das unheilvoll über unseren Köpfen baumelt, müssen wir schnell eine Alternative finden, wie wir unsere Lebensmittelversorgung sicherstellen können, bevor es zu spät ist. Im Jahr 2015 haben Forscher bei Green Wave – eine Organisation, die Ackerbau im Ozean vorantreibt – angekündigt, dass es mehr als 10.000 essbare Pflanzenspezies gibt, die besser bekannt sind als Meeresgemüse (Ocean Greens) oder als Seegras, das tief unten in den Ozeanen auf der ganzen Welt gedeiht.

Es heißt, dass diese Pflanzen nicht nur positive Effekte für die Umwelt und auf das Ökosystem haben. Sondern dass sie auch über das Potenzial verfügen, eine große Prozentzahl der Bedürfnisse unserer Population zu befriedigen; dazu gehören auch neue Arbeitsplätze überall da auf der Welt, wo diese Pflanzen kultiviert werden.

Ocean Greens sind sogar dazu in der Lage, in Milieus mit einem hohen Stickstoffgehalt zu florieren – Bedingungen, die anderen Spezies Schaden zufügen. Sie gehören zu den nachhaltigsten Nahrungsmitteln auf dem Planeten und zu den wenigen essbaren Feldfrüchten, die den Zustand und die Biodiversität ihres Ökosystems verbessern.

Forscher von der Oregon State University aus den Vereinigten Staaten haben auch ihre Begeisterung über das Potenzial von Seegras kundgetan. Der Independent berichtet, dass die Forscher einen neuen Stamm Seegras patentiert haben, der wie Bacon schmeckt, wenn er gekocht wird. Es heißt, dass diese Art Seegras eine Unterart der roten Meeresalgen ist und einem durchsichtigen roten Salatkopf ähnelt. Die Forscher sagten, dass die Pflanze zweimal so hohen Nährwert wie Kale hat – Kale ist ein Kohlgemüse – und sehr schnell wächst.

Chris Langdon ist der führende Forscher dieser Entdeckung und sagte, dass sein Team damit begonnen hat, diesen neuen Seegrasstamm zu kultivieren, als sie auf der Suche nach einer guten Nahrungsquelle für essbare Meeresschnecken waren, die ein sehr bekanntes Nahrungsmittel in vielen Teilen von Asien darstellt. Der Stamm ist eine neue Algenart, der normalerweise entlang der pazifischen und atlantischen Küsten wächst.

 

Laut Langdon stieß sein Kollege Chuck Toombs zufällig darauf, was das Team gerade anbaute. Toombs berichtete Langdon sofort davon, dass der Stamm ein großes Potenzial als Nahrungsmittel hatte.

Langdon gab Toombs das grüne Licht dafür, um das Seegras weiter zu erforschen. Toombs begann dann, mit dem Innovationszentrum für Nahrungsmittel (Food Innovation Center) an der Oregon State University zu arbeiten. Es gelang ihnen, eine Reihe an Nahrungsmitteln zu kreieren, bei denen das Seegras die Hauptzutat war.

„Dieses Zeug ist ziemlich genial. Wenn man es frittiert, was ich gemacht habe, dann schmeckt es wie Bacon, nicht wie Seegras. Und er Bacon-Geschmack ist ziemlich stark“, lautet ein Zitat von Langdon dazu. Langdon sagte auch, dass keine Firma die Rotalgen in handelsüblichen Mengen in den Vereinigten Staaten züchtet, damit die Leute sie essen können – und das, obwohl das Produkt jahrhundertelang von Menschen in Nordeuropa konsumiert worden war.

Nichtsdestotrotz werden einige Rotalgen in den Vereinigten Staaten in kleinen Geschäften verkauft, aber dabei handelt es sich um einen anderen Stamm als um den, der an der Oregon State University geerntet wird.

Derzeit bauen die Forscher ungefähr 20 bis 30 Pfund des neu entdeckten Seegrases pro Woche an und planen, die Produktion zu erhöhen und ihre Entdeckung zu vermarkten. Das Team glaubt daran, dass die Märkte für vegane und vegetarische Ernährung großes Interesse an dem neuen Nahrungsmittel haben könnten. Die MBA-Studenten von Toombs arbeiten laut Aussage an einem Marketingplan für eine neue Linie der Spezialnahrung.

Experten zufolge hat Seegras beeindruckende Nährwerte. Einige davon sollen mehr Kalzium haben als Milch, wohingegen andere einen höheren Eisengehalt haben als rotes Fleisch; und manche sollen sogar mehr Protein enthalten als Sojabohnen.

Außergewöhnlich an diesem Nahrungsmittel ist zudem, dass sein Anbau sehr kostengünstig ist – insbesondere in der heutigen Ära, da der konventionelle Weg zum Anbau von Feldfrüchten aufgrund des aggressiven Klimawandels unberechenbar geworden ist. Vorhersagen behaupten, dass dieses Seegras in den nächsten Jahren das erschwinglichste Nahrungsmittel auf dem Planeten werden wird.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

 

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Bestätigt: Es gibt mehr als 10.000 essbare Pflanzenarten im Ozean; massiver Anbau soll in Kürze beginnen

in Umwelt/Welt

Während der globale Klimawandel dazu führt, dass Wasser zu einer immer selteneren und teureren Ressource wird, scheinen die terrestrischen Feldfrüchte immer weniger dafür geeignet, unsere Bedürfnisse zu befriedigen. Da Klimaforscher vorhersagen, dass es in den nächsten 30 Jahren mit einer Wahrscheinlichkeit von 80% eine Jahrtausenddürre geben wird, werden Rohstoffe immer wichtiger, die nicht mit Süßwasser versorgt werden können. Dazu gehören etwa Meerespflanzen – sie können entscheidend dazu beitragen, dass die Anforderungen einer immer noch wachsenden Bevölkerung erfüllt werden.

Forscher bei Green Wave – das ist eine Organisation für Agrarwirtschaft in den Ozeanen, haben gesagt, dass es mehr als 10.000 essbare Pflanzenspezies gibt, die als Meeresgemüse (Ocean Greens) bekannt sind oder auch Meeresalgen, die in den Tiefen der Ozeane auf der ganzen Welt verborgen sind. Und diese Pflanzen können dazu dienen, die Nahrungsmittelproduktion weltweit nachhaltig anzukurbeln – wenn die Gesetzgeber dieser sich bietenden Gelegenheit nur ihre Aufmerksamkeit schenken.

Es heißt, dass diese Pflanzen nicht nur positive Effekte für die Umwelt und auf das Ökosystem haben. Sondern dass sie auch über das Potenzial verfügen, eine große Prozentzahl der Bedürfnisse unserer Population zu befriedigen; dazu gehören auch neue Arbeitsplätze überall da auf der Welt, wo diese Pflanzen kultiviert werden.

Ocean Greens sind sogar dazu in der Lage, in Milieus mit einem hohen Stickstoffgehalt zu florieren – Bedingungen, die anderen Spezies Schaden zufügen. Sie gehören zu den nachhaltigsten Nahrungsmitteln auf dem Planeten und zu den wenigen essbaren Feldfrüchten, die den Zustand und die Biodiversität ihres Ökosystems verbessern.

„Meeresgemüse wartet allerdings nicht erst auf einen vom Klima veränderten Planeten. Unsere Modelle zur Kultivierung dieser Spezies helfen aktiv dabei, Umweltprobleme zu lindern und zu beheben. Seegras- und Meeresfrüchte-Farmen wie die unsere können als Kohlendioxidsenke dienen; wie ein schnell wachsender, aquatischer Regenwald, der Karbon aus der Atmosphäre absorbiert und die Ansäuerung reduziert. Meeresgemüse ist nicht allein daran beteiligt; es bildet vielmehr das Rückgrat für ein Agrikulturmodell mit mehreren Spezies, in dem Meeresfrüchte, Seegurken und andere restaurative Spezies zusammenarbeiten können, um die Umwelt zu sanieren. Die Meeresfrüchte, die wir gemeinsam mit dem Seegras kultivieren, absorbieren Stickstoff, der normalerweise ein Schadstoff in aquatischen Ökosystemen ist; und sie helfen dabei, ein gesundes Ökosystem aufrechtzuerhalten. Dabei machen sie oft den Schaden rückgängig, der von stickstoffhaltigem Abfluss aus terrestrischer Agrikultur verursacht wird“, sagte Green Wave.

Experten zufolge weisen Ocean Greens ein beeindruckendes Nährwertprofil auf. Es heißt, dass einige von ihnen mehr Kalzium enthalten als Milch. Andere haben mehr Eisen als rotes Fleisch und manche haben sogar mehr Protein als Sojabohnen.

Es heißt außerdem, dass der Anbau von Ocean Greens sehr kosteneffizient ist. Das gilt insbesondere in der heutigen Ära, da der konventionelle Weg zum Anbau von Feldfrüchten aufgrund des aggressiven Klimawandels unberechenbar geworden ist. Deshalb wird vorhergesagt, dass dieses Meeresgemüse in den kommenden Jahren schon zum erschwinglichsten Nahrungsmittel auf dem Planeten werden wird.

Aber um den Übergang zu einer großangelegten Agrikultur für Ocean Greens zu ermöglichen, geht man davon aus, dass auf der Welt einige tiefgreifende und nachhaltige Entwicklungen der Infrastruktur vonnöten sind. Und Green Wave nimmt dabei aktuell eine Vorreiterrolle ein. In Fair Haven in Connecticut (USA) hat die Organisation mit der Entwicklung der Weiterverarbeitungs-, Kühl-, und Transporteinrichtungen begonnen. Das ermöglicht es kleinmaßstäbigen Produzenten, mehr aus der Wertschöpfungskette für sich zu erwirtschaften; und gleichzeitig bietet es ihnen die Möglichkeit, direkt an örtliche Händler und Kunden weiterzuverkaufen.

In den vergangenen beiden Jahren hat die Firma außerdem mit dem Yale Sustainable Food Program (etwa: Yale-Programm für nachhaltige Ernährung) zusammengearbeitet, um ein auf Seegras basierendes Düngemittel zu testen. Sie haben kürzlich auch damit begonnen, Seegras als ein mögliches Futtermittel für Vieh zu erforschen.

„Unser aktueller Fokus liegt auf der Entwicklung der Marktseite dieser blaugrünen Industrie. Über den Zugriff auf die Infrastruktur haben wir es uns zum Ziel gesetzt, die Bauern dabei zu unterstützen, neue Produkte auf Basis von Meeresgemüse zu entwickeln; und die Vorteile dieser Innovation direkt zu ernten. Spezialisierte Produkte wie eingelegte Kelp-Stängel, Kelp-Nudeln und Seesalze können diesen Farmen dabei helfen, auf neue Märkte zuzugreifen, während sie immer noch auf altbewährte Verkaufsschlager wie Austern und Muscheln zurückgreifen können“, sagte die Firma.

Green Wave hat bestätigt, dass das Weiße Haus positiv auf ihre Initiative reagiert hat. Die Firma sagte: „Im vergangenen Jahr haben wir das erste inländisch produzierte Seegras geliefert, das jemals bei einem Staatsdinner im Weißen Haus serviert wurde.“

Wir hoffen, dass ihre Initiative die volle Unterstützung erfährt – nicht nur die des Weißen Hauses, sondern auch die von verschiedenen Regierungen weltweit, so dass der Hunger auf der Welt besiegt werden kann.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

 

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