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Klimawandel

Verschmutzung in China: 20 schockierende Fotos

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Vom Himmel, der von schmierigen Schlieren des grauen Smogs verschleiert ist, bis hin zu der mit Müll übersäten Chinesischen Mauer, oder zu Flüssen, in denen Öl und Müll herumschwimmen: China zahlt einen hohen Preis dafür, dass es der weltweit größte Warenlieferant ist. Denn Millionen Einwohner Chinas müssen deshalb Schutz hinter chirurgischen Masken suchen, wenn sie sich im Freien aufhalten.

Laut einem Bericht, der von der Global Burden of Disease Study (etwa: die globale Last von Krankheiten) veröffentlicht wurde, war die Luftverschmutzung in China einer der relevanten Faktoren für rund 1,2 Millionen frühzeitiger Todesfälle im Jahr 2010 – fast 40% der Gesamtanzahl weltweit! Im Jahr 2013 war allein in Beijing (Peking) die Konzentration der gefährlichen Partikel mit weniger als 2,5 Mikrometern Länge – die auch als PM2.5 bekannt sind – in der Luft 22-mal so hoch wie die von der Weltgesundheitsorganisation WHO als sicher bezeichnete Menge.

China musste ‚der Verschmutzung den Krieg erklären‘, als das Niveau der Umwelttoxizität die Gefahrenschwelle überschritten hatte – die Behörden haben Notfallmaßnahmen ergriffen, um den Verkehr auszudünnen und die verschmutzenden Industriebereiche stillzulegen. Der Staatsrat hat 10 Anti-Verschmutzungs-Maßnahmen genehmigt, die darauf abzielen, die Emissionen von den Industriezweigen zu reduzieren, die zum erstaunlichen Wirtschaftswachstum des Landes beigetragen haben.

Die Emissionen pro Einheit des BIP in Schlüsselindustrien um mindestens 30% bis 2017 zu senken ist eines der Hauptziele. Ein weiteres Ziel ist die Eindämmung des Anstiegs von immer höherem Energieverbrauch. Um bei der Bewältigung der Gefahren für die Umwelt zu helfen, hat Peking auch versprochen, den Fokus mehr auf Solarenergie zu setzen.

Trotz dieser Maßnahmen schreitet die Verschmutzung in China in weiten Teilen immer noch voran. Das Ergebnis ist, dass es in China die mit schmutzigste Luft weltweit gibt, dass sich verschmutzte und deshalb unbrauchbare Wasserwege durch das Land ziehen, ebenso wie ganze Landstriche, die mit Müll verseucht sind. Diese schockierenden Fotos decken auf, wie schlimm das Problem mit der Umweltverschmutzung in China wirklich geworden ist…

1. Eine fingierte Skyline von Hongkong für die Touristen.

2. Ein Mann beobachtet einen kontaminierten Fluss im Kreis Cangnan der bezirksfreien Stadt Wenzhou in der Provinz Zhejiang.

3. DAS ist DIE Chinesische Mauer.

4. Kinder aus Dalad spielen in Sandhaufen in der Nähe der kohlebetriebenen, Elektrizität generierenden Sendemasten von Dalad.

5. Der Tian’anmen-Platz versinkt im Smog.

6. Ein Anwohner geht entlang des Ufers eines verschmutzten Flusses spazieren, der mit dort abgeladenem Müll verschmutzt ist.

7. Ein Kind trinkt Wasser in der Nähe eines Stroms in der Provinz Fuyuan.

8. Ein stark verschmutzter Fluss: der Zhugao in der Provinz Sichuan.

9. Ein verschmutzter Fluss in Wenzhou in der Provinz Zhejiang.

10. Ein Kind springt über Müll in einem Dorf in Jiaxing.

11. Plastikflaschen liegen am Ufer eines Flusses, der mit einem rötlichen Färbemittel verunreinigt ist.

12. Eine Fabrik in Yutian, 100km östlich von Peking, entlässt toxische Chemikalien in die Luft.

13. Peking ist umgeben von Smog.

14. Ein Kind schwimmt in einem verschmutzten Fluss, der mit Müll verseucht ist.

15. Noch einmal die Chinesische Mauer…

16. Abwasser wird in den Yangtze-Fluss eingeführt.

17. Eine Frau, die eine Maske trägt, läuft durch eine Straße in Harbin im nördlichen Teil Chinas. Die Straße ist in dichten Smog gehüllt.

18. Fischer waten durch das verschlammte Bett eines Kanals im Zentrum von Peking.

19. Mehr als 300 Schweine wurden aus dem Fluss Huangpu herausgefischt.

20. Ein Morgen in Peking.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:


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NASA entdeckt 70 Meilen langen und 300 Fuß breiten Riss im antarktischen Schelfeis

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Der Riss wird größer und droht einen Eisberg von der Größe [des US-Bundesstaates] Delaware hervorzubringen und ein vereistes Gebiet von der ungefähren Größe Schottlands zu destabilisieren.

Der 70 Meilen [ca. 112 Kilometer] lange, 300 Fuß [ca. 90 Meter] breite und 0,3 Meilen [ca. 0,5 Kilometer] tiefe Riss im antarktischen Schelfeis, der im Rahmen von Operation IceBridge der NASA am 10. November fotografiert wurde, nimmt weiter zu. Sein Ausmaß droht nun einen Eisberg von der Größe Delawares hervorzubringen und ein vereistes Gebiet zu destabilisieren, das ungefähr die Größe Schottlands besitzt. Wenn es zur Kalbung des Eisbergs kommt, wird es die drittgrößte in der Geschichte der Aufzeichnungen sein.

Es wird erwartet, dass der Riss in Larsen C, dem viertgrößten Schelfeisgebiet der Antarktis, abbricht und einen 2.300 Quadratmeilen [ca. 3.700 km2] großen Eisberg erschafft, der den Meeresspiegel um weitere 4 Zoll [ca. 10cm] anheben wird. Laut Wissenschaftlern würde das mögliche Kalben der Eisdecke von der Größe Delawares zwischen 10% und 12% der Oberfläche des Larsen C-Gebietes entfernen; es könnte sogar zum Zerbrechen des gesamten Schelfeises führen. Die NASA erklärt dazu:

Unter Schelfeis versteht man die die schwimmenden Teile von Eisströmen und Gletschern, die das hinter ihnen liegende Festlandeis festhalten; wenn Schelfeis zusammenbricht, beschleunigt sich das Eis dahinter Richtung Meer, wo es dann den Meeresspiegel erhöht. Larsen C liegt in unmittelbarer Nachbarschaft eines kleineren Schelfeisgebietes, das 2002 zusammenbrach, nachdem sich ein ähnlicher Riss bildete wie dieser, der sich nun in Larsen C ausbreitet. Der Riss geht komplett durch das Schelfeis hindurch, aber er verläuft nicht komplett quer darüber – wenn das einmal der Fall ist, wird er einen Eisberg von ungefähr der Größe Delawares produzieren.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass vom Schelfeis große Eisberge kalben, indem die zunehmende Ablagerung von Schnee allmählich alte Gletscher zum Meer drängt. Jedoch dauert dieser Vorgang monate- oder jahrelang, indem sich im Eis langsam Risse bilden.

Jedoch sagen die Wissenschaftler, dass die kürzlichen Schelfeis-Auseinanderbrüche in der Arktis und Antarktis mit dem Klimawandel zusammenhängen, aufgrund der sich erhöhenden Luft- und Meerestemperaturen. Darüberhinaus sind die kürzlichen Auseinanderbrüche des Schelfeises innerhalb von Wochen passiert. Das Larsen B-Schelfeis begann im Jahre 2002 stark zu schmelzen. Dort brach innerhalb von nur 35 Tagen eine riesige Eisfläche mit einer Ausdehnung von 1.235 Quadratmeilen [ca. 2.000 km2] in Tausende von Eisbergen auseinander.

Joe MacGregor, ein Glaziologe und Geophysiker am Goddard Space Flight Center der NASA, kommentierte dies mit den Worten:

Es ist ein großer Riss in einem Schelfeisgebiet, dessen Zukunft uns neugierig macht. Wenn man es auf Satellitenfotos oder von einem Flugzeug aus sieht, fragt man sich unwillkürlich, was passieren wird, wenn es abbricht. Jedoch kalben große Eisberge regelmäßig vom Schelfeis, was normalerweise zum Auseinanderbrechen des Schelfeises führt. Das Größerwerden dieses Risses deutet wahrscheinlich darauf hin, dass der Teil des Schelfeises stromabwärts dieses Risses, nicht länger das Grundeis zurückhalten kann.

MacGregor erklärte auch, dass es vielleicht “einen Monat, vielleicht ein Jahr” dauern könne, bevor der Eisblock absplittert. Und wenn er abbricht, sagte er, wird er “hinaus auf’s Weddell-Meer abdriften, und dann auf den Südlichen Ozean und in der breiten Strömung im Uhrzeigersinn mitgeführt, und dann schmelzen, was angesichts seiner Größe mindestens mehrere Monate dauern wird”.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com


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Deutschland verbietet Verbrennungsmotoren bis 2030, um Klimawandel zu bekämpfen

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Der deutsche Bundesrat hat kürzlich einen Beschluss verabschiedet, um Verbrennungsmotoren bis 2030 zu verbieten.

Während die USA bei der Bekämpfung des Klimawandels einen Rückschritt gemacht haben, als sie Donald Trump zum nächsten Präsidenten des Landes gewählt haben, unternehmen viele europäische Länder massive Fortschritte bei der Umsetzung neuer Initiativen, um die globale Erwärmung einzudämmen. Zum Beispiel kündigte Frankreich an, dass das ganze Land beabsichtigt, bis 2023 vollständig auf erneuerbare Energien umzustellen. Und Schweden plant, das erste Land zu werden, das komplett auf fossile Brennstoffe verzichtet.

Nun hat Deutschland dafür plädiert, dass bis 2030 alle Verbrennungsmotoren verboten werden sollen. Reuters erklärt, dass der Bundesrat kürzlich eine Resolution verabschiedete, die zu einem Verbot dieser Motoren aufruft. Um sicherzustellen, dass dieses Ziel erreicht wird, wird die EU-Kommission in Brüssel ein Verbot erlassen, das nach Ablauf der Frist nur noch Nullemissionsfahrzeugen eine Zulassung erlauben wird. Die Endkunden werden weiterhin ihre Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren behalten können, aber nach 2030 werden keine weiteren mehr verkauft.

Dazu erklärt der Grünen-Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer gegenüber dem Spiegel:

Wenn wir das Pariser Klimaabkommen ernst nehmen, dürfen nach 2030 keine Verbrennungsmotoren mehr auf die Straße zugelassen werden.

Der Beschluss strebt eine Senkung der Steuervergünstigungen an, von denen derzeit die Hersteller von Dieselfahrzeugen profitieren. Zusätzlich fordert der Bundesrat dazu auf, die gegenwärtigen Praktiken bezüglich Steuern und Abgaben hinsichtlich einer Stimulation emissionsfreier Mobilität zu überprüfen.

Reuters zufolge wird das Verbot wahrscheinlich Tausende Jobs in der deutschen Automobilbranche gefährden. Dies liegt daran, weil die Montage für den Antrieb eines Elektroautos im Vergleich zu einem Verbrennungsmotor nur ein Zehntel der Belegschaft erfordert. Ungeachtet dessen ist die Umstellung notwendig, indem die Auswirkungen des Klimawandels bereits feststellbar sind. Wenn die Bevölkerung nicht als Ganzes danach strebt, ihren CO2-Fußabdruck zu minimieren, werden Naturkatastrophen wie Erdbeben, Tsunamis, ansteigende Meeresspiegel und Nahrungsknappheit überhand nehmen, wie die [US-Raumfahrtbehörde] NASA berichtet.

Aus diesem Grund könnte man zu der Schlussfolgerung gelangen, dass es sich bei dem fortschrittlichen Beschluss, der vom deutschen Bundesrat verabschiedet wurde, um eine gute Nachricht handelt. Was denkt ihr darüber? Bitte hinterlasst unten eure Kommentare und teilt diese Nachricht!

Verweise:

http://www.reuters.com/article/us-autos-emissions-germany-idUSKCN1280G7

http://climate.nasa.gov/evidence/

Übersetzt aus dem Englischen von TrueActivist.com


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Wenn der Arktis-Schnee pink wird, solltet ihr euch Sorgen machen

in Umwelt von

Wenn sich der arktische Schnee pink färbt, dann hat das einen Grund – und der hat eure Aufmerksamkeit verdient.

Wissenschaftler sind besorgt darüber, dass die Gletscher schneller schmelzen, weil sich der arktische Schnee in einer noch nie dagewesenen Geschwindigkeit pink färbt und damit eine größere Rolle für den Klimawandel spielt.

@UNEP: Pinkfarbener Schnee ist schön, aber nur ein weiteres Anzeichen für den #Klimawandel und eine schmelzende Arktis: (…)

Eine Analyse von 40 Proben mit rotem Schnee, die von 16 Gletschern und Feldern mit dauerhafter Schneedecke entnommen wurden, wies auf Besorgnis erregende Zustände hin. Die Felder befinden sich in vier weit voneinander entfernt liegenden arktischen Gebieten – Grönland, Norwegen, Schweden und Island – und wurden mit Hilfe der Proben an der University of Leeds untersucht. Die Forschung ergab, dass obwohl der pinkfarbene Schnee eine natürliche Erscheinung ist und von im Schnee lebenden Algen verursacht wird, der Schnee die Arktis nun schneller als erwartet überzieht und damit auf das rasante Tempo der globalen Erwärmung hindeutet.

“Gletscher sind eine wichtige Komponente im klimatischen und hydrologischen System der Erde. Die Arktis ist unverhältnismäßig stark von der globalen Erwärmung betroffen, was wiederum große Auswirkungen auf das Klimasystem hat. Einer der Schlüsselparameter für den Anstieg der Gletscherschmelze ist die Veränderung des Albedo.”

Obwohl die Wissenschaftler bereits herausgefunden hatten, warum der Schnee pink ist, zeigt sich die Tragweite dessen erst jetzt: Die Algen, die sich pink färben, wenn sie ultraviolette Strahlung während der Frühjahrs- und Sommerblüte aufsaugen, sorgen dafür, dass der pinkfarbene arktische Schnee schneller schmilzt als sein weißes Gegenstück. Wie kann das sein?

Die Wissenschaftler von der University of Leeds haben herausgefunden, dass diese pinkfarbenen Algenblüten die Schnee- und Eis-Albedo verändern – also das Rückstrahlvermögen von Schnee und Eis, wie sie Hitze reflektieren – und zwar um 13% im Verlauf einer Schneeschmelze-Saison. Wenn die Albedo verringert wird, dann wird das Sonnenlicht nicht mehr reflektiert, sondern absorbiert; Gletscher, Schnee und Eis schmelzen dann schneller und werden zu Wasser; woraufhin mehr Algen blühen und der Planet sich aufheizt.

Im Prinzip ist es ein Teufelskreis: Je mehr Gletscher und Schnee schmelzen, desto mehr Algen bilden sich. Je mehr Algen sich bilden, desto mehr Sonnenlicht absorbieren sie. Je mehr Sonnenlicht absorbiert wird, desto mehr Schnee schmilzt. Je mehr Schnee schmilzt, desto mehr Algen wachsen.

@Clo_ilnsulation: Der Schnee in den hochalpin-küstennahen Gebieten kann pink erscheinen aufgrund der roten Pigmente der Frischwasseralgen, die den Schnee einfärben

Auch wenn die pinkfarbenen Schneealgen heute einen geringen Einfluss auf die Eisdecke in der Arktis haben (und wir alle wissen, dass die CO² Kohlenstoff-/Karbon-Gasemissionen zur Erderwärmung beitragen): Die Arktis könnte sogar noch mehr in Gefahr sein, als wir bislang dachten. Die Algen werden dabei wahrscheinlich eine immer größere Rolle spielen, während die Emissionen der Menschen den Planeten weiter aufheizen. Steffi Lutz, die federführende Autorin der Studie, erklärte Gizmodo:

“Die Algen brauchen flüssiges Wasser, um blühen zu können. Deshalb kontrolliert das Abschmelzen von Schnee und Eis an der Oberfläche die Ausbreitung der Algen. Je mehr schmilzt, desto mehr Algen gibt es. Wenn die Temperatur global weiter ansteigt, dann wird das Phänomen dieser Algen sich wahrscheinlich auch zunehmend verbreiten und zu einem noch größeren Bio-Albedo-Effekt führen. Auf der Basis von persönlichen Beobachtungen wäre eine konservative Schätzung, dass am Ende einer Schneeschmelze-Saison 50% der Schneeoberfläche eines Gletschers geschmolzen sind. Aber die Zahl könnte am Ende sogar noch höher sein.”

<iframe width=’480′ height=’290′ scrolling=’no’ src=’https://www.washingtonpost.com/video/c/embed/0784bb04-a22c-11e4-91fc-7dff95a14458′ frameborder=’0′ webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe> (Es haut mir das Video leider immer wieder aus dem Beitrag raus)

Die beispiellose Schmelze in der Arktis ist KEIN Naturphänomen – sondern sie IST eine Folge der menschenverschuldeten globalen Erwärmung. Die Forscher schlussfolgern, dass sie ein Beispiel dafür ist, wie von Menschen verursachter Klimawandel in einer positiven Rückkopplungsschleife in Verbindung mit andere Naturerscheinungen funktioniert.

“Wie wir aus unseren Daten folgen, ist die Schmelze einer der hauptsächlichen Antreiber für das Wachstum der Schneealgen. Extreme Schneeschmelze-Ereignisse wie jenes im Jahr 2012, als 97% der gesamten Eisdecke Grönlands von Schmelze an der Oberfläche betroffen waren, werden wahrscheinlich in naher Zukunft mit einer höheren Frequenz auftreten; das ist eine Konsequenz der globalen Erderwärmung. Außerdem ist es wahrscheinlich, dass solche extremen Schneeschmelze-Ereignisse die Wirkung von Schneealgen auf die Oberflächen-Albedo noch weiter intensivieren – und damit wiederum die Schmelzrate erhöhen.”

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Thailand forstet auf, indem Millionen Bäume aus Flugzeugen abgeworfen werden

in Umwelt von

Aufgrund der Entwaldung sind heute nur noch 6,2 Millionen Quadratkilometer der ursprünglichen 16 Millionen Quadratkilometer von Wäldern übrig, die einst die Erde bedeckt haben. Abgesehen davon, dass der Kahlschlag die Existenz der Menschheit negativ beeinflusst, bedroht die ungezügelte Entwaldung weltweit eine Vielzahl von Baumarten. Dazu gehören die Paranuss und die Pflanzen, die Kakao produzieren, sowie die Açaí-Palme. Zusätzlich ist dadurch der Lebensraum vieler Tierarten bedroht, etwa jener der vom Aussterben bedrohten Affen in den abgelegenen Wäldern des zentralen vietnamesischen Hochlands. Die Entwaldung trägt außerdem zum Klimawandel bei, anstatt ihn abzuschwächen (15% aller Treibhausgasemissionen werden dadurch produziert).

Auf der einen Seite zerstören also die industrielle Landwirtschaft, die Viehzucht, illegale Abholzung und Projekte für die Infrastruktur unverfroren die Walddecke der Erde. Auf der anderen Seite hat Thailand jedoch einen einzigartigen Weg gefunden, wie es sein abgeholztes Land wieder reparieren kann. Dort wird eine Anbaumethode angewandt, die als Samenbombardement (seed bombing) oder Wiederaufforstung aus der Luft (aerial reforestation) bekannt ist. Dabei werden Bäume und andere Nutzpflanzen angebaut, indem sie aus einem Flugzeug oder einer fliegenden Drohne heraus abgeworfen oder fallen gelassen werden.

@ChrisPinckley: Bäume mit Samenbomben in Thailand anzupflanzen ist aktuell eines der besten Beispiele für ‘bewusstes Unternehmertum’ oder ‘ideelles Unternehmertum’ da draußen.

Hier erläutert der The Guardian, wie eine Samenbombe genau funktioniert:

Die Baumzapfen sind so ausgerichtet und designt worden, dass sie sich selbst in derselben Tiefe im Boden eingraben als wären sie von Hand eingepflanzt worden. Sie beinhalten ein Düngemittel und ein Material, das die umliegende Feuchtigkeit aufsaugt. Damit werden die Wurzeln des Baumes bewässert. Die Container sind aus Metall, zersetzen sich aber sofort, so dass der Baum seine Wurzeln in den Boden stecken kann.

Im Juli 2013 startete Thailand ein fünf Jahre dauerndes Pilotprojekt, in dem es die Methode zur Wiederaufforstung aus der Luft anwandte, um die Regeneration der Wälder zu unterstützen. Samen von einheimischen Pflanzen wie Phayung (Dalbergia cochinchinensis), Maka Mong und Kabok wurden abgeworfen. Ziel war die Erneuerung eines Naturschutzgebiets in der Provinz Phitsanulok, das bis 2017 wieder in einen gesunden, grünen Wald verwandelt werden soll.

Die Idee mit den Samenbomben keimte zunächst in Japan auf. Dort existiert eine althergebrachte Technik namens “tsuchi dango” oder “Erdknödel”. Im 20. Jahrhundert verhalf Masanobu Fukuoka, ein Vertreter der so genannten “Nichtstuerlandwirtschaft” der Idee zu Bekanntheit. Die ersten bekannten Aufzeichnungen zu Samenbomben stammen aus dem Jahr 1930. Damals wurden Flugzeuge dafür verwendet, um bestimmte Gebiete in den Bergen von Honolulu wiederaufzuforsten.

Aber die Idee, die Samenbomben im industriellen Maßstab zu übernehmen, um so weiträumige Gebiete mit Bäumen wiederzubeleben, erhielt erst im Jahr 1999 die benötigte Aufmerksamkeit, als der US-amerikanische Produzent Lockheed Martin Aerospace plante, 900.000 junge Bäume an einem Tag zu pflanzen. Ihr Plan, ein riesiges Transportflugzeug vom Typ C-130 zu verwenden, das normalerweise vom Militär dafür verwendet wird, Teppiche aus Landminen in Kampfzonen anzulegen, wurde für Schottland in Erwägung gezogen – und die Kosten waren nur halb so hoch wie die manueller Methoden.

Flugzeuge werden üblicherweise verwendet, um Flächenbrände zu bekämpfen, Hilfsgüter in Katastrophenzeiten und -gebieten abzuwerfen und um Menschen zu bombardieren. Aber die Idee, sie zur Instandsetzung dessen einzusetzen, was wir einst zerstört haben – auch wenn die Erfolgsquote bei 70% liegt – ist unsere beste Waffe gegen die Abholzung. Was denkt ihr? Bitte teilt eure Gedanken mit uns in der Kommentarsektion weiter unten.

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Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Schon wieder?! Fischer ziehen Haie für Fotos aus dem Ozean

in Tierrechte/Umwelt von

So weit ist es schon gekommen mit der Besessenheit von Selfies…

Es scheint, als würden wir um jeden Preis in den sozialen Medien den Schein wahren wollen, dass unser Leben perfekt ist. Deshalb unternehmen einige Menschen ungeheuerliche Anstrengungen, um Fotos mit exotischen Landtieren und Meeresbewohnern aufzunehmen. Zuerst wurden wir darauf aufmerksam, als Touristen in Argentinien einen Baby-Delfin herumreichten, so dass sie Selfies mit ihm machen konnten – und ihn dabei erfolgreich umbrachten. Dann zogen zwei Idioten einen Hai aus dem Ozean, um für Bilder mit ihm zu posieren.

Kurze Zeit später sorgte eine aggressive Frau für Schlagzeilen, als sie einen Schwan nur für ein Foto beim Flügel packte und ihn hinter sich her zog.

Menschen, ihr könnt eure narzisstischen Neigungen nicht länger verstecken.

Nun sind Informationen darüber aufgetaucht, dass zwei Fischer namens Josh Butterwort und John Bonnitcha nicht einen, nicht zwei – sondern zehn Haie während ihres Angelausflugs gefangengenommen haben.

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Bildquelle: Josh Butterworth

Während eines viertätigen Angelausflugs vor der Küste von Westaustralien, so berichtet One Green Planet, fingen die beiden Männer die Haie als eine Art Sport ein.

Butterworth sagt:

“Wir gehen oft Sportfischen und wenn nicht gerade Saison für Speerfische ist, dann versuchen wir einfach etwas zu finden, das ebenso kräftig wie sie ziehen kann.”

Natürlich mussten sie die Haie an Land ziehen und Selfies mit ihrem Fang machen – so ähnlich wie Trophäenjäger in Afrika – weil die Menschen scheinbar nie genug von Ego-Boosts bekommen können.

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Bildquelle: Josh Butterworth

“Wenn man sie im Wasser hat, hält man sie als wären sie große Hündchen. Sobald man die Hände von ihnen wegnimmt, flüchten sie – das sind ziemlich faule Viecher.” 

Berichten zufolge ist es wahrscheinlicher, dass die Haie deshalb ein lethargisches Verhalten an den Tag legten, weil sie während des Kampfes verletzt oder paralysiert wurden.

Obwohl Hollywood Haie als gefährliche und wilde Kreaturen darstellt, sieht die Realität so aus, dass sie wirklich nicht in Ruhe gelassen werden. Jedes Jahr töten Menschen 100 Millionen Haie. Dabei werden viele für ihre Flossen gefangen und abgeschlachtet, während andere getötet werden, weil sei als Beifang in den Netzen landen. Das ist der reinste Hohn, weil Haie eine wichtige Rolle darin spielen, die Balance des Ökosystems aufrechtzuerhalten – und damit bekämpfen sie im Endeffekt den Klimawandel. Diese Studie erklärt all das im Detail.

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Bildquelle: Josh Butterworth

Die Angler haben die Fotos vielleicht wieder losgelassen, nachdem sie die Fotos gemacht haben. Das ist aber keine Entschuldigung dafür, dass die Kreaturen vermutlich traumatisiert und verletzt wurden, als die Menschen ihren ‘Sport’ betrieben haben. Ist dieses Verhalten wirklich entschuldbar? Was gibt den Menschen das Recht dazu, andere Kreaturen für ihr Vergnügen auszunutzen?

Diese und weitere Fragen werden von Tierrechtsaktivisten gestellt, die der Überlegenheitskomplex der Menschen zur Weißglut treibt. Was denkt ihr? Bitte kommentiert diesen Beitrag und teilt die Neuigkeiten!

 trueactivist.com. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Schottland Fracking gerade womöglich für immer verboten

in Welt von

Das schottische Parlament hat am Mittwoch darüber abgestimmt, das Fracking im ganzen Land zu verbieten. Damit wird das Moratorium, mit der diese kontroverse Technik belegt war, zum Dauerzustand erklärt.

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Bildquelle: EcoWatch

Claire Bernish / The Anti-Media

Schottland — Auf einen Schlag hat Schottland das Fracking permanent verboten: Die Abstimmung im Parlament ergab eine knappe Mehrheit dafür, dass das zeitweilige Moratorium, der die kontroverse Praktik unterlag, nun in Stein gemeißelt ist.

Die ursprüngliche Absicht Schottlands war es, eine vollständige Beurteilung der gesundheitlichen und umweltbezogenen Auswirkungen vorzunehmen, bevor sämtliche unkonventionellen Förderungsmöglichkeiten für Öl und Gas weitergeführt würden; darunter fällt auch das Fracking. Deshalb hatte Schottland all diesen Praktiken im Januar 2015 zeitweise Einhalt geboten.

Mitglieder der regierenden Schottischen Nationalpartei (Scottish National Party, SNP) waren der Abstimmung ferngeblieben, die mit 32 zu 29 Stimmen erfolgreich war, obwohl Paul Wheelhouse, der Energieminister der SNP, behauptet, dass auch die Regierung dem Fracking gegenüber weiterhin “zutiefst skeptisch” gegenübersteht und, dass es niemandem erlaubt sein würde, damit weiterzumachen, wenn nicht deutliche Beweise dafür erbracht würden, dass die Praktik “keinen Schaden verursacht”, wie der Guardian berichtete.

Claudia Beamish, die Sprecherin der Schottischen Arbeitspartei (Scottish Labor Party, SLP) für Umweltfragen, sagte nach der Abstimmung: “Die SNP-Regierung muss jetzt klarstellen, ob sie den Willen des Parlaments respektiert oder nicht und ein komplettes Verbot für Fracking aussprechen. Es wäre ein Skandal, wenn diese wichtige Abstimmung ignoriert würde.”

Während es potenziell zu einer ernsthaften Zweiteilung führen könnte, wenn der Wille der Gesetzgeber ignoriert würde – der Guardian merkt hierzu an, dass das auch eine “bedeutende Niederlage” für das Parlament darstellen würde – ist die SNP dennoch nicht explizit dazu verpflichtet, der unverbindlichen Abstimmung Folge zu leisten.

“An der Sachlage der Wissenschaft besteht kein Zweifel”, fuhr Beamish fort. “Um unsere Klimawandel-Ziele zu erreichen und unsere Umwelt zu schützen, müssen wir kohlenstoffarme Energiequellen finden und uns nicht auf einen weiteren fossilen Brennstoff stürzen. Die Position der SLP ist klar: kein wenn und kein aber – kein Fracking.”

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Bildquelle: euractiv.com

Mitglieder der Opposition aus der Schottischen Konservativen Partei (Scottish Conservative Party) äußerten ihre Frustration aufgrund der Fracking-Niederlage aus, da die unkonventionelle Fördermethode den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft des Landes befeuern könnte.

In scharfem Kontrast zur Abstimmung in Schottland hat der Kreistag der Grafschaft von North Yorkshire im Vereinigten Königreich kürzlich die Einwilligung dafür gegeben, die Bohrproben für Schiefergas wiederaufzunehmen – nachdem fünf Jahre lang kein Fracking durchgeführt wurde – obwohl es deutliche Proteste dagegen gab.

Ein Planungsbeauftragter des Kreistags behauptete, dass 36 Briefe verfasst worden waren, die den Neustart des Frankings unterstützten – wohingegen 4.375 sich dagegen ausgesprochen hatten.

Die Organisationen Friends of the Earth (etwa: Freunde der Erde) und Frack Free Ryedale (etwa: Ryedale ohne Fracking) haben eine gemeinsame “Erklärung des Volkes” herausgegeben, in der sie die Entscheidung verurteilen. In Auszügen heißt es darin:

“Wir als das vereinigte Volk von Yorkshire und ganz Britannien erklären, dass wir uns weiterhin gegen das Fracking in Yorkshire, in Britannien und auf der ganzen Welt aussprechen. Wir wissen, dass Fracking den lokal ansässigen Menschen ernsthaften Schaden zufügt, unserer Gesundheit, unserem Wasser, unserer Tierwelt; und dass es zum Klimawandel beiträgt.”

“Wir sind extrem enttäuscht, dass der Kreistag der Grafschaft von North Yorkshire den überwältigenden Wünschen der örtlich gewählten Repräsentanten von Ryedale und der lokal ansässigen Menschen kein Gehör geschenkt hat und den Antrag von Third Energy genehmigt hat, unser Land zu fracken.”

“Diese Entscheidung erfolgt nicht in unserem Namen.”

Nach der Abstimmung in Schottland führte Andy Wightman, ein schottische Parlamentsmitglied aus Lothian und Landreform-Sprecher der Schottischen Grünen Partei (Scottish Greens), erfolgreich einen Zusatz ein, der eine “radikale und andauernde Reform zur Demokratisierung des Landes” fordert.

Nach der Abstimmung sagte er: “Mit der nennenswerten Ausnahme der Tories (die Schottische Konservative Partei) besteht in dieser parlamentarischen Runde eindeutig ein großes Interesse an einer radikalen Landreform. Die heutige Abstimmung setzt die Regierung unter Druck, dieser Erwartung nun gerecht zu werden”, berichtete der Guardian.

“Aktivisten innerhalb der SNP, die für mutigere Aktionen zur Landreform agitieren, sollten die Entscheidung ihrer Partei in der Kammer heute hinterfragen.”

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Brasilien ruft Notsituation aus: Über 3000 Babys wurden mit kleinen, deformierten Köpfen geboren

in Gesundheit/Umwelt von

Ein plötzlicher Anstieg der Neugeborenen, die mit Mikrozephalie zur Welt kommen, besser gesagt mit unterentwickelten Gehirnen und Schädeln, hat Brasilien dazu gezwungen, hoffnungsvolle Müttern zu raten, geplante Schwangerschaften zu verschieben, um den Geburtsfehler zu umgehen. Die Gesundheitsbehörden untersuchen mehr als 3.000 Verdachtsfälle für Mikrozephalie und 38 Todesfälle bei Neugeborenen, die sich 2015 ereignet haben. 2014 gab es in dem Land nur 147 Fälle von Mikrozephalie.

Im November rief Brasilien einen landesweiten Krisenfall des öffentlichen Gesundheitswesens aus und nannte das “eine nie dagewesene Situation, nie dagewesen in der wissenschaftlichen Forschung weltweit” und stellte Ressourcen zur Verfügung, um die Gründe für diesen Anstieg zu untersuchen. Claudio Maierovitch, der Direktor der Abteilung zur Überwachung von Infektionskrankheiten, sagte:

“Es ist entscheidend, dass die Vorfälle in jedem Fall gemeldet werden, so dass sie überwacht werden können. Für schwangere Frauen ist es wichtig, dass sie die pränatalen Routinen befolgen und keine Medikamente ohne die Anweisung dazu einnehmen. Ebenfalls ist es wichtig, Kontakt mit Moskitos zu vermeiden, welche die Krankheit übertragen, insbesondere Aedes aegytpi. Schwangere Frauen mit Krankheitssymptomen sollten die Ratschläge der Ärzte befolgen.”

@BostonChildrens: “Drastischer Anstieg der Mikrozephalie (Babys werden mit zu kleinen Köpfen geboren) in Brasilien hängt wahrscheinlich mit dem #Zika Virus zusammen.”

Die Ärzte in Brasilien untersuchen den Zusammenhang zwischen dem Zika-Virus, ein von Moskitos übertragenes Virus, das die Größe der Gehirne und Schädel von Neugeborenen einschränkt, von dem sie glauben, es könne die Ursache dafür sein, dass Tausende Neugeborene mit einem unheilbaren und seltenen Defekt geboren werden. Im Mai 2015 meldete Brasilien den ersten Fall von Zika und bis Dezember 2015 hatte sich das Virus in mehreren Ländern in Zentral- und Südamerika ausgebreitet.

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Rio de Janeiro, Gastgeber der Olympischen Spiele 2016, gehört zu den Gebieten in Brasilien, in denen das Zika-Virus gefunden wurde. Der Washington Post zufolge entsendet das Gesundheitsministerium Wagenladungen mit Larvizid dorthin – genug, um damit 3.560 olympische Schwimmbecken zu füllen – in die Länder im Nord- und Südosten, die am meisten davon betroffen sind.

Dr. Kleber Luz, ein Facharzt für Infektologie an der Staatlichen Universität von Rio Grande do Norte, sagte, dass ungefähr 80% der Mütter, deren Babys in Rio Grande do Norte unter Mikrozephalie litten, im ersten Trimester der Schwangerschaft auch Symptome aufwiesen, die mit Zika zusammenpassen.

Angela Rocha, die pädiatrische Fachärztin für Infektologie am Oswaldo Cruz-Krankenhaus in Brasiliens am schlimmsten betroffenem Land, erklärte der CNN gegenüber:

“Es ist eine sehr persönliche Entscheidung, aber in diesen unsicheren Zeiten raten wir Familien, wenn möglich ihre Familienplanung zu verschieben, das ist unsere Empfehlung… Diese Neugeborenen werden ihr ganzes Leben lang  besondere Aufmerksamkeit benötigen. Das bedeutet emotionalen Stress, den man sich einfach nicht vorstellen kann. Hier in Pernambuco sprechen wir von einer ganzen Generation Babys, die davon betroffen sein wird.”

@sciam: “Was hinter dem alarmierenden Anstieg von Neugeborenen mit kleinen Köpfen steckt”

Es wird angenommen, dass das Virus von dem Aedes-aegypti-Moskito übertragen wird. Dieses Insekt kann auch Gelbfieber, Denguefieber und Chikungunya übertragen. Es wird davon ausgegangen, dass sich die Deformierung während der Schwangerschaft ereignet, nachdem die Mutter sich mit dem Zika-Virus über einen Moskitobiss angesteckt hat.

Zika hat seinen Namen von einem Wald in Uganda erhalten, in dem Forscher das Virus in den 1940er Jahren entdeckten. Oft bleibt es bei den infizierten Personen unbemerkt und wurde als nicht besonders lebensgefährlich betrachtet, bevor es sich nach Brasilien ausbreitete. Das Land bietet den idealen Nährboden für die rasche Verbreitung von Zika. Vor dem Ausbruch von Zika rang Brasilien bereits mit einer weitaus tödlicheren Denguefieber-Epidemie – in dem Land wurden bis zu 1,6 Millionen Fälle von Dengue im Jahr 2015 gemeldet.

(function(d, s, id) { var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0]; if (d.getElementById(id)) return; js = d.createElement(s); js.id = id; js.src = “//connect.facebook.net/en_US/sdk.js#xfbml=1&version=v2.3”; fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs);}(document, ‘script’, ‘facebook-jssdk’));

A Shocking Number Of Babies Are Being Born With Deformed Heads…A mysterious virus is causing babies to be born with small, deformed heads

Posted by NowThis on Monday, January 4, 2016

Übersetzung des Videos:

“Tausende Babys kommen in Brasilien mit Mikrozephalie zur Welt. Und die Ärtze gehen davon aus, dass ein neues Virus dafür verantwortlich ist. Mikrozephalie ist eine Krankheit, bei der Babys mit kleinen, deformierten Köpfen geboren werden. 2014 wurden 147 Babys in Brasilien mit dieser Krankheit geboren. 2015 stieg diese Zahl auf über 2.400 an. Es ist so schlimm geworden, dass die Regierungsbeamten den Frauen raten, nicht schwanger zu werden. Sie glauben, dass das Zika-Virus die Ursache dafür ist, das von Moskitos übertragen wird. Das warme Klima in Brasilien ist ideal für Moskitos. Wissenschaftler befürchten, dass der Klimawandel für die Ausbreitung des Virus verantwortlich sein könnte.”

Es gibt keine Impfung gegen oder eine spezielle Behandlung für Zika. Die Symptome sind normalerweise unter anderem schwaches Fieber bis unter 38,5 Grad, leichter Hautausschlag und Kopfschmerzen. Mikrozephalie wird diagnostiziert, wenn der Kopf eines Neugeborenen weniger als 33 Zentimeter Umfang hat, verglichen mit den normalen 33-38 Zentimetern.

Das warme Klima in Brasilien ist der ideale Nährboden für Moskitos und Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Klimawandel für die Ausbreitung des Virus mit verantwortlich sein kann. Wenn sich die Temperaturen in manchen Gebieten erhöhen, behaupten sie, dann können sich die Moskitos schneller vermehren und somit möglicherweise auch ihre kollektive Fähigkeit, Krankheiten zu übertragen. Zusätzlich entstehen durch die erhöhte Niederschlagsrate in manchen Gebieten Milieus, in denen die Moskitos brüten können. Auch Dürreperioden, von denen kürzlich einige Teile Brasiliens betroffen waren, können die Menschen dazu veranlassen, Wasser in Containern zu sammeln und somit zusätzlichen Lebensraum für Moskitos schaffen.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO und die pan-amerikanische Gesundheitsorganisation PAHO gaben eine weltweite epidemiologische Warnung zum Zika-Virus heraus, das ebenfalls in Chile, Kolumbien, El Salvador, Guatemala, Mexiko, Paraguay, Suriname und Venezuela nachgewiesen wurde. Die zwei Gesundheitsorganisationen forderten verbesserte pränatale Versorgung für schwangere Frauen und Neugeborene in den betroffenen Gebieten. Ebenso verlangten sie nach weiteren Anstrengungen zur Begrenzung der Ausbreitung von Aeges aegypti.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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