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Kinder

Westliche Sanktionen verhindern, dass krebskranke syrische Kinder behandelt werden können

in Gesundheit von

Westliche Sanktionen gegen Syrien haben das Land an einer verwundbaren Stelle getroffen – seinen Kindern. Reuters hat berichtet, dass Mediziner, die gegen pädiatrische Krebsarten kämpfen, damit zu kämpfen haben, dringend benötigte Krebsbehandlungen für syrische Kinder mit den dafür notwendigen Dingen auszustatten.

Die speziellen Medikamente wurden stark eingeschränkt, nachdem die westlichen Sanktionen auf pharmazeutische Importe in das Land abzielten. Obwohl das Abzielen auf die medizinische Versorgung “weitgehed von [diesen] Maßnahmen ausgenommen ist”, leiden die Kinder in der syrischen Gesundheitsversorgung.

Reuters berichtet, dass die medizinische Versorgung durch das einst beste Gesundheitssystem im Nahen Osten, durch den Syrien-Konflikt und den damit verbundenen Sanktionen seiner Krankenhäuser, stark eingeschränkt wurde. Die Kürzungen des Gesundheitsetats durch die Regierung – um die Gelder für den Kampf im anhaltenden und teueren Syrien-Krieg umzuleiten – haben dabei ebenfalls eine Rolle gespielt.

Aber für die Patienten, die für ihre Behandlung dringend im Ausland hergestellte Medikamente benötigen, ist die Situation grauenvoll, besonders für die Kinder.

Die Krebsstation im Kinderkrankenhaus in Damaskus ist überfüllt mit Angehörigen, die dringend benötigte Matratzen, Decken und Kleider für die Patienten dorthin bringen.

Bild: Mädchen ruhen sich aus, als sie eine Behandlung in der Krebsstation des Kinderkrankenhauses in Damaskus (Syrien) bekommen. Das Bild entstand am 20. Februar 2017. REUTERS/Omar Sanadiki

Kinder, die einst schnell und mit unerlässlichen medikamentösen Therapien behandelt wurden, sind nun zur Deckung lebensnotwendiger Dinge auf ihre Familien angewiesen.

Vor dem Krieg produzierte Syrien ungefähr 90 Prozent seiner gesamten benötigten Medizin. Jedoch war es bei Medikamenten gegen Krebs schon immer auf Importe angewiesen.

Die Vertreterin der Weltgesundheitsorganisation WHO in Syrien, Elizabeth Hoff, sagte, dass die Regierung das Gesundheitsbudget beträchtlich gekürzt habe, seit 2011 der Syrien-Konflikt begonnen habe. Aber sie bemerkte, dass auch durch andere Begleitumstände, wie den gesunkenen Wert des syrischen Pfunds um 90 Prozent, der Kauf von pharmazeutischen Importen “unerschwinglich teuer” geworden sei.

Hoff fügte auch hinzu, dass “die Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen, die Syrien auferlegt worden sind, die Beschaffung so mancher spezieller Medizin, einschließlich von Medikamenten zur Krebsbekämpfung, schwer getroffen haben”. Hoff sagte, dass internationale pharmazeutische Unternehmen wegen der westlichen Sanktionen am Handel mit der syrischen Regierung gehindert werden.

Reuters for Citizen Digital berichtet:

Washington hat den Export oder Verkauf von Waren und Dienstleistungen an Syrien aus den Vereinigten Staaten oder durch US-Bürger verboten. Die EU hat Einreiseverbote verhängt, Vermögenswerte eingefroren und ein Waffenembargo erlassen, wobei die Sanktionen auch auf finanzielle Beziehungen mit syrischen Institutionen abzielen, indem Öl und Gas von dem Land abgekauft wird oder in dessen Energiesektor investiert wird.

Die unbeabsichtigten Auswirkungen dieser Sanktionen und des scharfen Vorgehens gegen die finanziellen Transkationen Syriens mit Unternehmen, resultiert ungeachtet der Tatsache, dass die Sanktionen der USA und EU humanitäre Lieferungen vom Embargo ausgenommen haben, indirekt im Handel mit Pharmazeutika. Daher vermeiden es nun viele pharmazeutische Unternehmen, mit der syrischen Regierung zu handeln.

Laut Hoff hilft die WHO mit lebenswichtigen allgemeinen medizinischen Versorgungsgütern, aber in den USA hergestellte Produkte sind aufgrund der Sanktionen nicht verfügbar.

Tausende von Kinder, die von der WHO mit Unterstützung von Finanzmitteln aus Kuwait lebenserhaltende Medikamente erhalten haben, leiden Berichten zufolge unter Leukämie.

Abgesehen von Krebspatienten, kämpfen die syrischen Gesundheitsdienste auch darum, die Bedürfnisse der Patienten nach Insulin oder intensivmedizinischen Antibiotika zu decken. Betäubungsmittel, Impfstoffe und Blutprodukte sind ebenfalls auf einem kritisch niedrigen Stand.

“Die meisten Krebsmedikamente werden importiert. Pharmex importierte üblicherweise den Vorrat an Medikamenten, den die öffentlichen Krankenhäuser benötigen. Aber sie waren dazu nicht mehr in der Lage, zum großen Teil wegen der Wirtschaftssanktionen, glaube ich”, sagte der Leiter des Kinderkrankenhauses in Damaskus, Maher Haddad.

Das Mengenverhältnis von Ärzten zu Patienten ist mit ungefähr 1:1000 ebenfalls beträchtlich zurückgegangen. Nur 44 Prozent der syrischen Krankenhäuser sind noch in Betrieb, und über 200 Kinder besuchen Berichten zufolge täglich das Kinderkrankenhaus in Damaskus – das einzige Krankenhaus, das eine kostenlose Behandlung anbietet.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/western-sanctions-prevent-cancer-stricken-syrian-children-receiving-treatment/


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Diese Fünfjährige wurde von ihrer Mutter verlassen. Jetzt kümmert sie sich alleine um ihre Großmütter

in Welt von

Während die meisten Kinder im Alter von fünf Jahren ihre Zeit damit verbringen, mit Spielzeug und Freunden zu spielen, sind Menschen auf dieses fünfjährige Mädchen angewiesen – dass sie kocht, saubermacht und sich um ihre Großmütter kümmert.

Normal aufwachsende Kinder im Alter von fünf Jahren beschäftigen sich üblicherweise mit Spielsachen und Gleichaltrigen aus ihrem Umfeld. Selten müssen sie Aufgaben wie die Zubereitung von Mahlzeiten oder den Haushalt erledigen. Das aber ist genau das, was ein kleines Mädchen namens Anna Wang jeden Tag macht, um sicherzustellen, dass ihre Großmütter (die Älteste ist stolze 92 Jahre alt) gut versorgt sind.

Die Daily Mail meldet, dass die Fünfjährige in den Bergen von Zuyin im Südwesten Chinas mit ihren Großmüttern zusammenlebt. Jeden Tag stehen für sie Arbeiten wie das Saubermachen oder das Kochen an; außerdem hilft sie ihren älteren Verwandten beim Gang ins Bad. So sieht ihre Lebenswirklichkeit aus, denn ihr Vater wurde auf unbestimmte Zeit ins Gefängnis geschickt, als sie erst drei Monate alt war. Nicht lange danach hat ihre Mutter erneut geheiratet und das kleine Mädchen zurückgelassen.

Eine ihrer Großmütter leidet an schwerer Arthritis; und ihre Urgroßmutter ist nicht mehr weit davon entfernt, ein ganzes Jahrhundert alt zu werden, weshalb sie nicht mehr so mobil ist, wie sie es einst gewesen ist. Ein großzügiger Nachbar unterstützt Wang, der es dem kleinen Mädchen erlaubt, Gemüse von seinem Bauernhof zu ernten. Berichten zufolge lässt der Nachbar das zu, weil sie es selbst so will; außerdem wünscht sie sich nichts als „gute Gesundheit“ für ihre Familie.

Das ist nicht die Art von Leben, das eine Fünfjährige bestreiten sollte – und doch kennt Anna Wang nichts Anderes. Ein positiver Aspekt könnte sein, dass das Mädchen so viel darüber lernt, wie wichtig es ist, anderen schon früh im Leben zu helfen und sie zu respektieren. Wenn sie jedoch so sehr damit beschäftigt ist, ihren Großmüttern zu helfen, dann verpasst sie das Spielerische und die Freiheit, in der die meisten Kinder aufwachsen. Die nachfolgenden Fotos zeigen euch, wie das tagtägliche Leben des Trios aussieht.

Anna Wang ist 5 Jahre alt und kümmert sich alleine um ihre kranke Großmutter und um ihre 92 Jahre alte Urgroßmutter

Während die meisten kleinen Kinder herumtoben und sich mit Spielzeug vergnügen, kocht Anna stattdessen und macht sauber

Sie hilft den alten Damen beim Baden, die auch auf sie angewiesen sind, um auf die Toilette zu gehen

Die Familie lebt in einem bescheidenen Haus im Südwesten von China

Hang muss sie allerdings erst selbst ernten

Sie übernimmt viele verschiedene Aufgaben

… aber es ist ihr schon klar, dass ihr eine ‚normale‘ Kindheit gestohlen worden ist

Ein Foto von ihrem Vater ist das einzige Erinnerungsstück an ihre Eltern, das sie besitzt…

Was sagt ihr dazu? Bitte kommentiert den Artikel und teilt ihn in eurem Umfeld!

Von  für trueactivist.com. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:


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Britische Regierung verschleiert Kindervergewaltigungen eines ehemaligen Premierministers von GB

in Welt von

Ein Skandal folgt auf den nächsten in Westminster: Untersuchungen bringen weitere Fälle zutage, in denen zwischen den 1970er Jahren und den 1990er Jahren Kinder systematisch missbraucht worden sind. Der Täter dieses Mal ist der verstorbene britische Premierminister (PM) Sir Edward Heath.

Das britische Parlament steht wieder einmal im Blitzlichtgewitter der Pädophilie, nachdem Anschuldigungen wieder aufgetaucht sind, die den ehemaligen – und mittlerweile verstorbenen – britischen Premierminister Sir Edward Heath belasten.

Die Vertuschung inmitten einer Vertuschung der Eliten aus Großbritannien und dem systematischen Missbrauch von Kindern von den 1970er Jahren bis in die 1990er Jahre dringt nun ans Licht: Mehr als 30 der Opfer von Heath haben im Rahmen einer neuen Untersuchung ausgesagt und einige der schlimmeren Verbrechen beschrieben, die an ihnen begangen wurden.

Im Laufe der Jahre sind in Zusammenhang mit dem Pädophilen-Ring, der „von den Eliten vertuscht“ wurde, wohlbekannte Namen wie der von Jimmy Savile oder der des Bischofs im Ruhestand Peter Ball genannt worden. Vergangene Woche hat die Daily Mail über die Anschuldigungen berichtet, die jetzt mit großer Sorgfalt untersucht werden. Jimmy Saviles Neffe, Guy Marsden, hatte ausgesagt, dass einer seiner Freunde von dem ehemaligen Premierminister in den 1970er Jahren missbraucht worden war.

Der Polizeipräsident, der mit der Untersuchung der Pädophilie-Vorwürfe gegen Heath betraut wurde, sagte, dass diese „zu 120 Prozent“ echt sind. Dem Polizeichef von Wiltshire Mike Veale zufolge sind die Vorwürfe außerdem „absolut überzeugend“ und die Aussagen weisen „auffallende Ähnlichkeiten“ auf, obwohl die angeblich missbrauchten Opfer einander nicht kennen.

Bild: Der Polizeichef von Wiltshire, Mike Veale (Internetquelle: www.salisburyjournal.co.uk)

„Die Aussagen derjenigen, die sich gemeldet haben, ähneln einander deutlich. Es werden dieselben Namen genannt, die für ihn verwendet wurden, dieselben Orte und dieselbe Art von Vorfällen tauchen immer wieder auf.“

„Besonders sticht hervor, dass die Menschen, die diese Aussagen machen, keinerlei Verbindung zu einander haben; aber die Geschichten und die Details überschneiden sich.“

„Die Erzählungen beinhalten verstörendes Zeug. Die Ermittler waren schockiert von dem, was man ihnen sagte.“

Der Polizeichef Veale glaubt auch, dass die Tatvorwürfe gegen Sir Edward Heath vom Establishment vertuscht worden sind – Jahre, nachdem Berichte bei der Polizei eingegangen sind.

Es hat den Anschein, als würden die Vorgänge und Untersuchungen nun blitzschnell durchgeführt werden. Die aktuelle Operation Conifer – die Untersuchung, die sich mit Heath befasst – ist als Folge des Jimmy Savile-Falls initiiert worden.

Wie von der Daily Mail außerdem berichtet wurde, ist Polizeichef Veale letztes Jahr unter Druck gesetzt worden, damit er die Nachforschungen zu einem Pädophilen-Ring in Westminster einstellt. Darin war der verstorbene ehemalige Innenminister Lord Brittan verwickelt, sowie der ehemalige Generalstabschef Lord Bramall. Deren Behauptungen wurden als unbegründet abgewiesen.

Die Vertuschung und die mangelnde Bereitstellung von Informationen in der Vergangenheit sind ebenfalls Gegenstand der Untersuchung – obwohl ranghohe Politiker die Anschuldigungen gegenüber Heath abtun. Der ehemalige Kabinettssekretär Lord Armstrong gehört ebenfalls zu denjenigen, die Veales Nachforschungen diskreditieren. Die einzige Gegenbehauptung lautet, dass Heath niemals am Steuer eines Wagens saß und dies auch nicht hätte tun können.

Viele Fotos haben jedoch dokumentiert, dass der Premierminister Heath im Jahr 1975 sehr wohl hinter dem Steuer eines Autos saß – eines der Jahre, um die es in der aktuellen Untersuchung geht.

Das „VIP-Pädophilen-Netzwerk“, das angeblich „im Herzstück der britischen Regierung“ existiert, deutet auf jahrzehntelange und brutale Übergriffe hin und sogar auf Mord an jungen Kindern – Gräueltaten, die von den Eliten und machtvollsten Männern in Großbritannien verübt worden sein sollen.

Don Hale, der im Jahr 1984 ein Zeitungsreporter war, hatte brisante Beweise zur Existenz des Netzwerks erhalten. Doch nur 24 Stunden nachdem er die Nachforschungen aufgenommen hatte, stattete ihm der hochrangige Labour-Parteipolitiker Sir Cyril Smith einen persönlichen Besuch ab – er bedrohte den Reporte rund verlangte, dass man ihm die Dokumente aushändige.

Die Dokumente blieben jedoch in Hales Besitz und weisen auf eine vollumfängliche Vertuschungsaktion hin, in die britische Politiker involviert waren und von deren Existenz die Administration unter Margaret Thatcher zu dieser Zeit Kenntnis hatte.

Der Bericht, den Hale besaß, wurde jedoch kurz danach von Anti-Terror- und Geheimdienstmitarbeitern in Beschlag genommen. Damit einher ging die Warnung an Hale, dass er niemals einen Bericht über die Erkenntnisse publizieren dürfe; denn ansonsten würde er ins Gefängnis gehen.

Die umfangreichen Missbrauchsskandale, die sich in den britischen Rängen des Parlaments ereignet haben, treten zum Vorschein. Obwohl Heath mittlerweile tot ist, stellen die Untersuchung und die Anerkennung der Missbrauchsfälle einen positiven Schritt für die Opfer da, die ihrerseits sehr wohl noch am Leben sind.

Mit jeder einzelnen Untersuchung wird allerdings immer noch mehr darüber hinaus aufgedeckt; es braucht mittlerweile schon eine Landkarte von jeder Untersuchung, um noch den Überblick zu behalten.

Das Titelbild zeigt das konservative Parlamentsmitglied (MP) Edward Heath am 27.08.2003. Der ehemalige Tory-Premierminister Sir Edward Heath war damals mit einem Blutgerinnsel in der Lunge ins King Edward VII-Krankenhaus im Zentrum von London gebracht worden und dort über Nacht geblieben. Er hatte eine Lungenembolie nach der Behandlung einer geringfügigen Magenverstimmung erlitten, die er sich während eines Besuchs in Österreich zugezogen hatte, wie sein Privatsekretär sagte. Sir Edward Heath ist am 17.07.2005 verstorben.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:


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UN-Friedenssoldaten haben afrikanische Kinder sexuell missbraucht und werden dafür NICHT angeklagt

in Kriminalität/Menschenrechte von

Französische Soldaten, die einst Teil einer internationalen Mission zur „Friedenssicherung“ in der Zentralafrikanischen Republik waren, werden sich nicht vor Gericht dafür rechtfertigen müssen, dass sie schrecklichen sexuellen Missbrauch an Kindern begangen haben.

Update: Für diejenigen unter euch die es interessiert, gibt es eine Petition auf Change.org, die darauf abzielt, dass die Straffreiheit für die französischen Soldaten beendet wird, die der sexuellen Gewalt beschuldigt werden. Klickt unten auf den Link zu Change.org, um sie zu unterzeichnen.

Anfang des Jahres 2013 brach in der Zentralafrikanischen Republik (Central African Republic, CAR) das Chaos aus, als Kämpfe zwischen den muslimischen Seleka-Rebellen und den anti-Balaka christlichen Milizen ausbrachen. Die brutalen Kämpfe vertrieben rasend schnell Tausende aus ihrer Heimat und verwandelten die Nation – eine der weltweit ärmsten überhaupt – in ein Kriegsgebiet. Die Krise veranlasste die Vereinten Nationen zu einer Reaktion, die darin bestand, dass sie Tausende von UN-„Friedenssoldaten“ in die Region entsandten, um vordergründig die traumatisierte Bevölkerung zu beschützen. Fortlaufende Anschuldigungen jedoch haben zusammen mit internen UN-Berichten gezeigt, dass diese Friedenswächter nur noch mehr zum immensen Leid der Zivilbevölkerung in der umkämpften Nation beigetragen haben.

Vorwürfe gegen die UN-Friedenssoldaten, insbesondere gegen solche, die aus Frankreich und aus der Europäischen Union eingeflogen wurden, kamen zum ersten Mal fast zum selben Zeitpunkt auf, als die Soldaten selbst dort überhaupt erst angekommen waren. Obwohl die ersten Berichte des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen zunächst Einzelfälle zu sein schienen, begannen dann Beweise dafür aufzutauchen, die darauf hindeuteten, dass viel mehr Fälle des Missbrauchs vorgefallen waren als zuerst angenommen – höchstwahrscheinlich hunderte einzelne und getrennte Vorfälle. Anfang des Jahres 2015 brach dann ein hochrangiger UN-Entwicklungshelfer sein Schweigen und berichtet von den ungezügelten Übergriffen des sexuellen Missbrauchs an Kindern durch die UN-Truppen. Ander Kompass, damals der Leiter der Feldoperationen für die Friedensmission, leakte einen internen UN-Report, der Details zu den grausamen Kindesmissbrauchsfällen von Soldaten für die französischen Behörden beschrieb. Kompass argumentierte, dass er das Dokument aufgrund des Versagens der UN geleakt hatte, die dem Missbrauch nicht Einhalt gebieten konnten. Und tatsächlich: Nachdem Kompass die Verbrechen der Friedenssoldaten offiziell angeprangert hatte, wurde er von seiner Position suspendiert. Das unterstreicht die Bemühungen der UN, diese ungeheuerlichen Verbrechen vor der Öffentlichkeit zu verbergen.

Nach der Veröffentlichung ihres internen Berichtes konnte die UN jedoch wenig tun, um den Lauf der Dinge – die Welle der Anschuldigungen – gegen ihre Truppen aufzuhalten, die in der CAR stationiert waren. NROs, CAR-Zivilbürger und andere Angestellte der UN begannen damit, grausige Zeugenaussagen über den systematischen Missbrauch an den am meisten verletzlichen Bewohnern der CAR zu veröffentlichen. Man fand heraus, dass Kinder, die erst 7 Jahre alt waren, von UN-Truppen dazu gezwungen worden waren, an grauenhaften sexuellen Akten teilzunehmen. Die UN-Truppen „bezahlten“ ihre Opfer oft mit Nahrung oder mit kleinen Geldsummen, um sie zum Schweigen zu bringen. Einer der ersten dokumentierten Berichte über den Missbrauch ist eine Aufzeichnung davon, wie zahlreiche männliche Jugendliche dazu gezwungen werden, sexuelle Handlungen an französischen Soldaten durchzuführen – im Tausch für Lebensmittel. Andere Berichte beschreiben, wie junge Mädchen von den Straßen eingesammelt wurden, um dann in Lager oder gepanzerte Vehikel gebracht und vergewaltigt zu werden. Man fand heraus, dass viele der Opfer den Soldaten vertraut hatten; das sagt ein Angestellter der NRO Yamcuir. „Ich kenne Kinder, die sich bei den französischen Truppen aufgehalten haben, weil diese mit ihnen Fußball und Volleyball gespielt haben. Dabei sind auch die meisten Vergewaltigungen passiert“, erzählte der Beamte Sputnik News.

Trotz der überwältigenden Beweise gegen die französischen Soldaten und trotz der „Null-Toleranz“-Richtlinie der französischen Regierung bei solchen Verbrechen, ist noch kein einziger Soldat dafür rechtlich belangt worden. Im Jahr 2015 wurden fünf befragt und gerügt, aber keine signifikante Form der Bestrafung wurde durchgeführt. Eine jahrelange Untersuchung der UN, um den Anschuldigungen auf den Grund zu gehen, ist in ähnlicher Weise daran gescheitert, zu aussagekräftigen Ergebnissen zu führen – abgesehen von der Entlassung einer Handvoll Angestellter. Bekannte Bewegungen, etwa Petitionen, die fordern, dass alle französischen Truppen aus der CAR entfernt werden, haben sich letztendlich auch als nicht erfolgreich erwiesen.

Leider haben sich sämtliche Hoffnungen, dass diesen jungen, ungehörten Opfern Gerechtigkeit widerfährt, indem ihre Folterer rechtlich belangt werden, erst vor einigen Tagen komplett zerstört. Denn am 4. Januar entschied ein Gremium französischer Richter, dass keine Anklage gegen eine Gruppe von sechs französischen Soldaten erhoben werden würde, die dessen beschuldigt worden waren, Minderjährige in der CAR zwischen Dezember 2013 und Juni 2014 sexuell missbraucht zu haben. Laut Quellen aus dem französischen Justizsystem entschied der das Gremium anführende Richter, dass es „nicht ausreichend viele Beweise“ gäbe, um eine Strafverfolgung zu rechtfertigen. Obwohl die Ankläger drei Monate Zeit haben, um mehr Beweise hervorzubringen, die eine neue Untersuchung rechtfertigen würden: Wenn die Beweise von den CAR-Zivilbürgern, den NROs und der UN selbst allesamt als nicht ausreichend bezeichnet wurden, so scheint es, dass jetzt nur wenig dafür getan werden kann, dass sich das Blatt doch noch wendet. Wenn überhaupt, dann wird diese aktuelle Ablehnung der Gerechtigkeit für die Opfer von sexueller Gewalt die UN-Operationen in der afrikanischen Nation nur noch weiter diskreditieren und wahrscheinlich Ärger schüren, der sich gegen die fortdauernde Präsenz der UN richtet, da die UN-Truppen als eine Besatzungsmacht angesehen werden. Erst vor ein paar Monaten, im Oktober des Jahres 2016, wurden vier Zivilbürger von UN-Friedenssoldaten getötet, als in der Nation Proteste gegen die Anwesenheit der UN ausbrachen und schnell in Gewalt umschlugen. Da weder die UN noch die schuldigen Soldaten wahrscheinlich dafür zur Verantwortung gezogen werden, scheint es, dass die bereits verzweifelte Situation in der CAR sich weiter zum Schlechten entwickeln wird – größtenteils aufgrund eben genau der Kräfte, die jene verletzliche Zivilbürger ausbeuten, die sie eigentlich beschützen sollten.

Was haltet ihr davon? Bitte kommentiert den Artikel und teilt diese Nachricht!

Von Whitney Webb für trueactivist.com. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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10-jähriges Schulmädchen wehrt sich gegen Gruppenvergewaltigung, wird angezündet und in einen trockenen Brunnen geworfen

in Kriminalität/Menschenrechte von

Das arme Kind erlitt Verbrennungen von 60% ihres Körpers und kämpft in einem städtischen Krankenhaus um ihr Leben. Die Männer, die versucht haben es zu vergewaltigen, sind immer noch auf der Flucht…

Es ist ein wirklich grauenhafter Vorfall: Zwei Männer im ostindischen Distrikt Seraikela-Kharsawan haben einem 10 Jahre altes Schulmädchen gewaltsam die Kleider vom Leib gerissen, es mit Kerosin überschüttet, es angezündet und es in einen ausgetrockneten Brunnen geworfen – weil es sich gegen eine Massenvergewaltigung gewehrt hat und die Flucht zu ergreifen versucht hat. Das arme Kind erlitt Verbrennungen an 60% ihres Körpers und kämpft im Tata Main Hospital-Krankenhaus in Jamshedpur um ihr Leben.

Laut der Zeitung The Hindustan Times, hatte die Schülerin der vierten Klasse draußen vor ihrem Zuhause im Ort Kandra im Distrikt Seraikela-Kharsawan gespielt, als zwei Männer versucht hatten, es mit Süßigkeiten anzulocken. Als das Mädchen ablehnte, entführten sie es und brachten es zu einem nahegelegenen Steinbruch, wo sie versuchten es zu vergewaltigen.

Als das Mädchen sich wehrte und zu fliehen versuchte, fingen die zwei Männer es wieder ein, übergossen es mit Kerosin und steckten es in Brand, um es anschließend in einen verlassenen und ausgetrockneten Brunnen zu werfen – ein Versuch, das Mädchen umzubringen. Danach verließen sie rasch den Ort des Geschehens. Erst als ein Passant das Mädchen rufen hörte, konnte sie von den Dorfbewohnern herausgezogen werden und mit schweren Verbrennungen in ein Pflegeheim gebracht werden.

Die örtliche Polizei von Jharkhand hat den Tatbestand der versuchten Vergewaltigung und des versuchten Mordes aufgenommen und erlebt Anklage gegen die zwei nicht identifizierten Männer, die immer noch gefunden werden müssen. Obwohl die Polizei berichtet, sie habe einen Kanister, Streichhölzer und verbrannte Kleider am Ort des Verbrechens gefunden, die dem Mädchen gehören, haben die Beamten Schwierigkeiten Zeugen zu finden, obwohl der Übergriff am frühen Morgen stattgefunden hat.

Sumeet Kumar ist Polizeioffizier der Unterabteilung im Distrikt Seraikela-Kharsawan. Er erklärte gegenüber dem The Indian Express:

„Das Opfer hat eine Aussage bei der Polizei gemacht. Wir haben einen Fall aufgenommen. Das Mädchen hat ausgesagt, es könne die Männer identifizieren, aber es kenne ihre Namen nicht. Wir haben sieben Verdächtige festgenommen. Vorläufige Untersuchungen haben ergeben, dass das Paar Eheprobleme hatte. Die Frau hatte auch zwei andere Kinder, die bei den Eltern lebten. Aber sie werden vermisst.“

„Genauere Untersuchungen werden benötigt, um die Behauptungen verifizieren zu können. Der Ablauf der Ereignisse muss noch rekonstruiert werden. Niemand scheint den Vorfall bemerkt zu haben, obwohl es am helllichten Tag geschah und obwohl der Ort nicht abgelegen ist. Der Ehemann und seine Ehefrau hatten zuvor heftig gestritten, was zu einer Beschwerde bei der Polizeistation geführt hatte. Wir gehen der Sache auf den Grund.“

Der Zuständige Arvind Kumar Singh von der Polizeistation in Kandra sagte jedoch: Nachdem die Familie des Mädchens erst vor zwei Jahren von Westbengalen nach Kandra umgezogen war, geht die Polizei auch der Möglichkeit nach, ob eine Bekanntschaft in den brutalen Angriff verwickelt sein könnte.

JUGENDSTRAFRECHT IN INDIEN VERSCHÄRFT

Es wird davon ausgegangen, dass in Indien die größte Anzahl sexuell missbrauchter Kinder weltweit lebt. Das Land verzeichnete einen Anstieg der Kindesvergewaltigungen um 151% zwischen 2009 (5.484) und 2014 (13.766). Die Daten des nationalen Büros zur Erfassung der Kriminalfälle (National Crime Record Bureau) zeigen, dass statistisch gesehen alle 30 Minuten eine minderjährige Person in Indien missbraucht wird.

Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Laut einer Studie zum Kindesmissbrauch vom Ministerium für Frauen und Kindesentwicklung, melden die meisten Kinder die Vorfälle nicht, weil damit ein ihnen lebenslang anhaftendes Stigma verbunden ist.

In Reaktion auf die Gruppenvergewaltigung von zwei minderjährigen Kindern in Indiens Hauptstadt Neu Delhi im Oktober 2015 empfahl der oberste Gerichtshof von Madras die Kastration als eine Form der Bestrafung für all jene, die Kinder vergewaltigen – mit dem Ziel, dass potenzielle Täter von solchen sexuellen Übergriffen auf Minderjährige abgeschreckt werden sollten.

Richter N Kirubakaran hatte festgestellt, dass mehrere Länder – darunter die Vereinigten Staaten, Polen, Russland und Südkorea – Kastration als eine Möglichkeit eingeführt hatten, um mit Sexualstraftätern umzugehen, die sich an Kindern vergehen. Der Richter schlug eine Verfügung vor, die in Verbindung mit dem Fall eines britischen Nationalbürgers erlassen wurde, der beschuldigt wurde, einen indischen Jungen im Teenageralter im Jahr 2011 sexuell missbraucht zu haben:

„Die traditionellen Gesetze sind nicht strikt genug, um den gewünschten positiven Effekt zu erzielen. Obwohl die Vorstellung der Kastration barbarisch klingen mag, sollten barbarische Verbrechen dennoch definitiv barbarische Maßnahmen zur Bestrafung mit sich bringen – allein der Gedanke an die Bestrafung sollte potenzielle Täter davon abschrecken, die Straftat zu begehen. Dieses Gericht ist sich sicher, dass die zusätzliche Bestrafung von Kindervergewaltigern mit einer Kastration magische Ergebnisse erzielen würde bei der Vorbeugung und bei der Eindämmung von Kindesmissbrauch.“

„Wenn das Gesetz ineffektiv ist und nicht in der Lage ist, die Bedrohung anzugehen, kann dieses Gericht die Hände nicht gefaltet im Schoß liegen lassen und ein stiller Beobachter bleiben, unbewegt und ohne Notiz von den aktuellen Geschehnissen zu nehmen: furchtbare, markerschütternde Gruppenvergewaltigungen von Kindern in verschiedenen Teilen Indiens. Es wäre nicht nur eine Ungerechtigkeit gegenüber den kindlichen Opfern des Missbrauchs, sondern es würde auch einer Verletzung des Eides gleichkommen, der von diesem Gericht abgelegt wurde.“

Kann Kastrierung die sozialen Grundlagen für Kindesvergewaltigung behandeln? Bitte teilt eure Gedanken zu diesem Thema mit uns unten in der Kommentarsektion…

Vergewaltigung & Strafe: Sollten Vergewaltiger kastriert werden?

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:


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Jemen im Chaos: Pro Woche sterben 1.000 Kinder, während die Welt den US-unterstützten Krieg ignoriert

in Menschenrechte von

Jemen steht am Rande des Zusammenbruchs, indem Armut und Krankheit, die sich durch den Krieg und den Mangel an benötigten Gütern verschlimmern, das Land heimsuchen.

Save the Children warnte am Dienstag, dass Zehntausende von Kindern zu sterben drohen, indem das Gesundheitsversorgungssystem als Folge knapper Ressourcen und durch flüchtendes medizinisches Personal zusammenbricht.

Mindestens 1.219 Kinder sind bisher als direktes Ergebnis der Kämpfe zwischen einer saudisch geführten Koalition und Huthi-Rebellen gestorben, aber der Mangel an medizinischem Nachschub und Personal verursachte zusätzliche 10.000 vermeidbare Todesfälle pro Jahr.

“Sogar schon vor dem Krieg starben Zehntausende jemenitischer Kinder an vermeidbaren Ursachen”, sagte Edward Santiago, der Landeschef von Save the Children in Jemen. “Aber die Situation ist nun noch viel schlimmer und geschätzte 1.000 Kinder sterben jede Woche an vermeidbaren Todesursachen wie Durchfall, Unterernährung und Atemwegsinfektionen.”

“Indem Eltern aufgrund des Kriegschaos Ihre Jobs und den Lebensunterhalt verlieren, sagten uns viele, dass sie ihre Besitztümer wie Schmuck, Fahrzeuge, Benzinkanister und Land verkaufen müssen, um sich die Fahrt ins Krankenhaus leisten zu können, während andere Kredite aufgenommen haben. Sobald sie dort angelangt sind, können sie sich oft nicht die Kosten für die Medikamente leisten, die ihre Kinder dringend benötigen, während andere Eltern dort herausfinden, dass die Einrichtung nicht über die lebensrettenden Medikamente verfügt.”

86 Prozent der Menschen in Jemen benötigen vermutlich humanitäre Hilfe, ein Zustand, den ein neuer Bericht des European Council on Foreign Relations (ECFR) als “an der Grenze zur Hungersnot” beschrieb.

Der Bericht besagte, dass die Kinder Jemens aufgrund von Krankheit, Armut und Mangel an Bildung eine potenziell “verlorene Generation” seien und einen vitalen Nährboden für militante Gruppierungen wie Al-Qaida und den Islamischen Staat (IS) darstellen, die beide in Jemen Fuß gefasst haben.

19 Millionen Leute leben ohne sauberes Trinkwasser und 14,1 Millionen ohne gesicherte Nahrungsmittelversorgung. 56 Millionen Dollar, die durch die EU zugesichert wurden, verkleinern kaum die Lücke von 1,63 Milliarden Dollar, die überbrückt werden muss, um die benötigte Hilfe für Jemen bereitzustellen.

“Jemen hat einen Bruchteil der internationalen Aufmerksamkeit erfahren, mit der Syrien bedacht wurde”, sagte der Autor des Berichts, Adam Baron. “Aber in vielerlei Hinsicht ist das, was nun passiert, schlimmer als in Syrien, in Bezug auf die humanitäre Situation und das Machtvakuum an staatlicher Kontrolle, das extremistischen Gruppierungen den Boden bereitet.”

“Das Land erreicht schnell einen Punkt totaler Anarchie und staatlichen Versagens, der es Europa unmöglich machen wird, ihn länger zu ignorieren, nicht zuletzt wegen der möglichen Welle jemenitischer Flüchtlinge, die an den europäischen Küsten Schutz suchen könnten.”

Jemens seit 20 Monaten anhaltender Konflikt hat laut den Vereinten Nationen mehr als 7.000 Menschen direkt getötet und fast 37.000 verwundet.

Die Huthis überrannten im September 2014 die Hauptstadt Sanaa und andere Teile des verarmten Landes, was ein US-gestütztes arabisches Militärbündnis unter der Führung Saudi-Arabiens dazu veranlasste, sechs Monate später zur Unterstützung des Präsidenten zu intervenieren.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von TheAntiMedia.org


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Äußerst besorgniserregend: Darum sollten Sie niemandem erlauben, Ihr Kind auf die Lippen zu küssen

in Gesundheit von

Herpes-Infektionen werden in erster Linie durch Kontakt mit infiziertem Speichel übertragen, in den meisten Fällen, wenn ein Erwachsener aus Zuneigung ein Kind küsst.

Küssen Sie oder Ihre Freunde oder Verwandte Ihr Kind auf die Lippen? Wenn ja, müssen Sie sofort damit aufhören. Nicht deswegen, weil einige den natürlichen Ausdruck der Zuwendung als eine unangebrachte Verfehlung oder sexuell unangemessen betrachten, sondern weil diese Art des vollkommen akzeptablen Ausdrucks der Intimität zwischen einem Erwachsenen und einem Kind für letzteres lebensbedrohlich sein kann.

Der zehnjährigen Briony Klingberg wurde dies in ihrem Zuhause in den Adelaide Hills zum Verhängnis. Ihre Mutter, Bridget Klingberg, brachte sie letzten Januar zu ihrem Hausarzt, Dr. Christopher Heinrich, nachdem sie sich Sorgen zu machen begann. Briony musste sich übergeben, hatte Probleme mit dem Schlucken und Fieber, das fast eine Woche lang andauerte. Dr. Heinrich verschrieb am 13. Januar ein Antibiotikum, da sie Geschwüre in ihrem Mund hatte, vergrößerte Drüsen und eine Rachenentzündung. Bluttests schienen aufgrund einer abnormalen Leberfunktion zu bestätigen, dass sie Pfeiffersches Drüsenfieber hatte.

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Abgesehen von Dr. Heinrich, war Briony über einen Zeitraum von fünf Tagen bei bei fünf Ärzten, einschließlich des Hausarztes Dr. Christopher Say, der am 15. Januar Geschwüre auf ihren Mandeln entdeckte, aber zu keiner Zeit den Verdacht hatte, dass sie an einem Herpes-simplex-Virus litt. Als sich allerdings ihr Zustand verschlechterte, wurde Briony ins Frauen- und Kinderkrankenhaus in Adelaide gebracht. Leider war es zu spät für das Kind; es erlitt auf dem Parkplatz einen Anfall, kam auf die kinderärztliche Intensivstation, wo es jedoch in den frühen Morgenstunden des 18. Januar starb, nachdem seine lebenserhaltenden Maßnahmen abgestellt wurden. Seine Krankheit blieb undiagnostiziert, bis eine Autopsie ergab, dass die Todesursache ein Multiorganversagen aufgrund einer Herpes-simplex-Infektion war.

Obwohl das Mädchen nach Ansicht einer Assistenzärtin, Dr. Alice Rogers, die Briony am Frauen- und Kinderkrankenhaus untersuchte, eine Kehlkopfentzündung hatte, dehydriert war, ungewöhnliche Geschwüre in ihrem Hals hatte und vom Chefarzt Davinder Gill untersucht werden sollte, hielt dieser das Kind für gesund genug, um nach Hause zu gehen. Eine tief traurige Bridget mit gebrochenem Herzen sagte zu ABC News:

Wir gingen nie mit einer Diagnose nach Hause, es war alles nur eine Vermutung. Jeder schickte uns nach Hause, und so dachten wir, dass sie nicht so krank sein könne. Ich hatte das Gefühl, sie nicht zurück [ins Krankenhaus] bringen zu können, außer wenn es ihr schlechter gehe; für uns sah es nicht unbedingt so aus, dass es schlimmer wurde, aber es ging ihr auch nicht besser. Wir konnten die Schmerzen nicht lindern, wir konnten das Fieber nicht beenden. Aber ich wollte nicht mit den gleichen Anzeichen zurückgehen, wegen denen sie uns nach Hause geschickt hatten. Ich hatte das Gefühl, dass ich wirklich nicht zurückgehen konnte, weil sie sagten, dass ich sie erst zurückbringen soll, wenn es ihr schlechter geht.

brionyBildtext: “Du kannst mir einen Kuss geben, aber nicht auf die Lippen! Beschützen Sie ihre Kinder vor Herpes. Lassen Sie Freunde oder Verwandte nicht die Lippen Ihres Babys küssen.”

Wie ist Briony mit dem Herpes-simplex-Virus angesteckt worden?

Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO, handelt es sich beim Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) um eine hoch ansteckende Infektion. Eine orale Herpes-Infektion verläuft meistens ohne Symptome und die Mehrheit der Leute mit einer HSV-1-Infektion sind sich nicht darüber bewusst, dass sie überhaupt infiziert sind. Experten warnen, dass die meisten HSV-1-Infektionen während der Kindheit auftreten und in erster Linie durch Kontakt mit infiziertem Speichel übertragen werden, in den meisten Fällen, wenn ein Erwachsener aus Zuneigung ein Kind küsst.

Es ist gut möglich, dass Briony ebenfalls die tödliche Infektion von einer Person aus ihrem Bekanntenkreis erhielt, und da die Herpes-Symptome (einschließlich schmerzvoller Blasen oder Geschwüre an der infizierten Stelle) unerkannt geblieben sind, konnten weder ihre Familie noch die Ärzte rechtzeitig die richtige Diagnose stellen, um ihr Leben zu retten.

Verweise:

http://www.abc.net.au/news/2016-06-06/briony-caitlin-klinberg-misdiagnosed-with-glandular-fever/7482474

http://www.news.com.au/national/south-australia/health-on-kensington-gp-dr-christopher-heinrich-tells-inquest-herpes-simplex-virus-was-not-a-diagnosis-one-would-consider-in-briony-klingbergs-case/news-story/ba6c85d93f04ca7ed453907d8eaf70e7

http://www.abc.net.au/news/2016-06-01/doctors-sent-briony-caitlin-klingberg-home-twice-before-she-died/7467158

http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs400/en/

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com


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Entlarvt: Erzdiözese Baltimore veröffentlicht die Namen von 71 Pfarrern, die Kinder sexuell missbrauchen

in Welt von

Im Juli 2014 offenbarte Papst Franziskus, das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche, dass ungefähr einer von fünfzig Pfarrern der Kirche pädophil ist.

Papst Franziskus beschrieb diese Situation als eine ‚Lepra-Seuche‘, welche die Kirche auf der ganzen Welt infiziert hat. Der Papst enthüllte außerdem, das sogar Bischöfe und Kardinäle unter den 2% Pädophilen zu finden sind, die Kinder in der Kirche sexuell missbrauchen.

s-4-2-e14750543244031So viel haben die Anschuldigungen des sexuellen Missbrauchs die US-amerikanische katholische Kirche gekostet

Sexueller Missbrauch von Kindern durch katholische Pfarrer ist leider nichts Neues in den Vereinigten Staaten. Die Website BishopAccountability.org ist ein Online-Archiv, das von katholischen Gemeindemitgliedern erstellt wurde. Dort ist nachzulesen, dass mehr als 3.000 Zivilklagen gegen die katholische Kirche erhoben wurden, bei denen es um Kindesmissbrauch durch katholische Pfarrer in den Vereinigten Staaten ging. Tatsächlich liefen einige dieser Fälle auf Einigungen mit Abfindungen in Millionenhöhe hinaus, bei denen mehrere Kläger die Stimme gegen die Kirche erhoben.

Anfang 2002 erregte das Thema des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen durch katholische Pfarrer viel Aufmerksamkeit in der nationalen Öffentlichkeit in den Vereinigten Staaten: Grund dafür waren Hintergrundrecherchen des Boston Globe zu einer Reihe von strafrechtlichen Verfahren gegen fünf römisch-katholische Pfarrer. Die Medienberichterstattung über diese Fälle ermutigte andere Oper dazu, ihre Anschuldigungen des Missbrauchs ebenfalls an die Öffentlichkeit zu bringen – das führte zu weiteren Gerichtsverfahren und Strafprozessen.

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Als die schreckliche Wahrheit hinter vielen der Anschuldigungen zutage gefördert wurde, trat ein Netz von Fällen des sexuellen Missbrauchs und der Vertuschung in einer Vielzahl Diözesen in den gesamten Vereinigten Staaten zutage. Ursprünglich hatte es so ausgesehen, als handelte es sich um isolierte Einzelfälle des sexuellen Missbrauchs, doch nun wurde aus den Einzelfällen ein landesweiter Skandal. Dieser Skandal kumulierte in einer Krise für die katholische Kirche. Denn plötzlich fühlten sich auch Opfer in anderen Ländern dazu ermutigt, ihre Missbrauchsvorwürfe öffentlich bekannt zu machen; und das hatte wiederum eine globale Krise für die Kirche zur Folge.

s-2-e14750543559441Anschuldigungen des sexuellen Missbrauchs in der US-amerikanischen katholischen Kirche. Gesamtzahl für: Diözesen, Eparchien und religiöse Institute – bewiesen oder für wahr befunden / nicht bewiesen oder für unwahr befunden

In Maryland trugen viele Opfer ihre Fälle an die Erzdiözese von Baltimore heran nachdem der Boston Globe darauf aufmerksam gemacht hatte. Im Jahr 2015 wurden die Auswirkungen der Untersuchungen des Boston Globe in dem Oscar-prämierten Film „Spotlight“ nacherzählt.

@Lauren__Dailey: Habe endlich den Film #Spotlight gesehen – eine fesselnde Erinnerung daran, warum es immer noch essenziell ist, Zeit in langfristigen #Journalismus zu investieren & es wert ist #Medien

Vor kurzem hat die Erzdiözese von Baltimore auf ihrer Website eine Liste mit den Namen aller Pfarrer veröffentlicht, die des sexuellen Missbrauchs an Kindern beschuldigt worden sind. Die Liste umfasst die Namen von 71 Angehörigen des Klerus, die man des sexuellen Missbrauchs beschuldigt hat und bei denen die Kirche die Anklagen für „glaubwürdig“ befand.

Opfer des Missbrauchs haben die Kirche dazu gedrängt, die Namen der Pfarrer öffentlich bekanntzugeben, um es anderen mit einem ähnlichen Leidensweg zu ermöglichen, ihre Stimme zu erheben und über ihr Leid in den Fällen des Missbrauchs zu sprechen.

Deshalb hat Erzbischof William Lori der Erzdiözese von Baltimore im Januar 2016 grünes Licht dafür gegeben, dass die Namen veröffentlicht werden. Als die Kirche jedoch die Namen veröffentlichte, gab sie nie eine Erklärung heraus, um die Bevölkerung darauf aufmerksam zu machen. Erst die Zeitung Baltimore Sun gab die Neuigkeit bekannt, nachdem man dort die veröffentlichte Liste der Namen entdeckt hatte.

s-5-321Die Hierarchie der römisch-katholischen Kirche: A. Papst (Bischof von Rom), B. Kardinäle (193 weltweit), C. Erzbischöfe (betreuen mehrere Diözesen), D. Bischöfe (halten den Vorsitz über eine Diözese und viele Gemeinden inne), E. Pfarrer (leisten Dienst in einer Gemeinde), F. Diakone (helfen dem Pfarrer bei der Messe), G. Laienstand, Katholiken (die Gemeindemitglieder).

Als die Kirche aus dem Grund kontaktiert wurde, dass sie die Namen veröffentlicht hatte ohne eine offizielle Erklärung herauszugeben, um die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen, sagte der Sprecher Sean Caine, dass die Opfer eine permanent sichtbare Liste gefordert hatten anstatt einer einzigen Pressemitteilung, die veröffentlicht wird, wenn ein Pfarrer des Missbrauchs beschuldigt wird.

Laut einer Analyse, die von Bishop Accountability.org zu den veröffentlichten Namen durchgeführt wurde, hatten die beschuldigten Pfarrer für mindestens 94 Gemeinden in Baltimore gearbeitet, wobei einer auf der Liste sogar sieben davon betreute. Die Untersuchung brachte weiterhin zutage, dass ungefähr 30 von 170 Diözesen in den Vereinigten Staaten solche Listen veröffentlicht haben, aber in manchen Fällen nur aufgrund der Tatsache, dass sie diese im Rahmen einer gerichtlichen Einigung veröffentlichten mussten. Im Schlussteil der Analyse von Bishop Accountability.org weisen die Autoren auf Diskrepanzen zwischen der Gesamtzahl der angeklagten Mitglieder des Klerus hin und der Anzahl jener, die öffentlich bekannt gemacht wurden. Die Aufstellung ergab, dass insgesamt ungefähr 44% der beschuldigten Pfarrer der Öffentlichkeit namentlich noch nicht bekannt sind.

@SNAPNetwork: Vatikan–SNAP lässt “noch ein paar ablenkende päpstliche Worte zum Missbrauch” los (…)

@LeftSPhilly: @SNAPNetwork: Der Papst ist ein Bullshit-Wortakrobat, der die die Worte seines PR-ZAREN Greg Burke nachplappert. Sie reden alle nur & tun nichts dagegen!

Das Survivors Network of those Abused by Priests (SNAP; etwa: Netzwerk der überlebenden Opfer des Missbrauchs durch Pfarrer) hat eine Erklärung herausgegeben, in der es heißt: Das Netzwerk ist froh, dass die Namen von übergriffigen Priestern öffentlich bekannt gegeben wurden, bedauert es jedoch, dass es so lange gedauert hat, um genau dies zu tun. SNAP sagte ebenfalls, dass es vermutet, die Kirche habe nicht die vollständige Namensliste veröffentlicht und drängt darauf, dass die Geistlichen dies sofort nachholen sollen.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Richter schickt weißen Studenten nicht ins Gefängnis: Er missbrauchte ein zweijähriges Mädchen und stellte es online

in Kriminalität/Menschenrechte von

Er filmte den Übergriff  und stellte es ins Netz, als er gerade einmal 16 Jahre alt war: Ein Richter verurteilte diesen weißen Studenten nicht zu einer Haftstrafe, obwohl er ein zwei Jahre altes Mädchen missbraucht hat und das auch noch per livestream im Internet verbreitet hat.

Es ist ein weiterer Moment, in dem das Privileg weiß zu sein die Sicherheit potenzieller Opfer weiter gefährdet. Denn ein weißer Mann wurde kürzlich zu einer äußerst milden Strafe für ein äußerst schweres Verbrechen verurteilt.

Kraigen Grooms ist heute 19 Jahre alt. Im April des Jahres 2013 wurde er eines Sexualstrafdelikts zweiten Grades – sexueller Nötigung (second degree sexual assault) – für schuldig befunden. Zu diesem Zeitpunkt war er gerade einmal 16 Jahre alt; er hatte ein 2 Jahre altes Mädchen missbraucht und die ganze Tat online gestreamt; mindestens eine weitere Person hat dabei zugesehen. Die anklagende Staatsanwaltschaft setzte fest, dass die Tat vorsätzlich und geplant war und behauptete, dass der Schuldige vor seiner Festnahme für diese Gräueltat bereits einen ähnlichen Übergriff auf einen 3 Jahre alten Jungen geplant hatte.

Als Grooms erstmalig verurteilt wurde, lautete die Strafe 25 Jahre Haft im Gefängnis. Im Juli dieses Jahres jedoch bekannte er sich „einem weniger erdrückenden Vorwurf der Teilnahme an einem wollüstigen Akt mit einem Kind“ schuldig. Aufgrund dieser milderen Anklage verurteilte ein Richter ihn daraufhin zu fünf Jahren Entlassung unter Aufsicht mit der Aussicht auf eine zehnjährige Bewährungsstrafe, wenn er gegen die Auflagen seiner Freilassung verstößt.

Während der Staatsanwalt Gary Oldenburger aussagte, dass der Angeklagte wahrscheinlich von Leuten online dazu getrieben wurde, die sexuellen Straftaten zu begehen, enthüllte eine forensische Analyse der Computer, die für die Übertragung der Videoaufnahmen verwendet wurden, dass Grooms den Vorfall „wahnsinnig scharf“ fand und einen zweiten Übergriff plante. Fotos eines nicht identifizierten männlichen Kindes wurden zusammen mit Ausstattung zum Online-Streaming und zur Aufnahme des Übergriffs vorgefunden.

Die Familie des damals zweijährigen Opfers hatte ausgesagt, sie wolle nicht, dass Grooms zu einer erheblichen Haftstrafe verurteilt werden sollte. Oldenburger sagte, dass diese Aussage die hauptsächliche Begründung dafür war, ihn zu einer milden Strafe ohne Zeit im Gefängnis zu verurteilen. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass die Sicherheit potenzieller zukünftiger Opfer mit in Betracht gezogen werden sollte, bevor man Grooms einfach auf Bewährung freilässt.

Seit seiner ersten Verhaftung hat sich der Verurteilte mehrerer Evaluationsverfahren zur Bestimmung seiner psychischen Gesundheit unterzogen. Wenn aber die Behandlung nicht anschlägt, dann ist es wahrscheinlich, dass ein weiteres Kleinkind – vielleicht sogar mehrere – die Opfer seiner schrecklichen sexuellen Übergriffe werden könnten. Wenn er einmal dazu überredet wurde, ein Kleinkind zu belästigen, dann könnte er vielleicht nochmals dazu gebracht werden oder sogar aus eigenem Antrieb so handeln.

Bildquelle: USA Today

Diese milde Strafe, die zugunsten eines weißen Angeklagten verhängt wurde, ist nur eine weitere aus einer langen Reihe aktueller Fälle, in denen milde Strafen verhängt wurden. Der berüchtigte Brock Turner wurde vor kurzem aus dem Gefängnis entlassen, nachdem er nur drei Monate dort abgesessen hatte, weil er eine ohnmächtige Frau digital in der Nähe einer Müllhalde penetriert hatte. Letzten Monat wurde Austin Wilkerson nur zu einer Bewährungsstrafe und einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt, nachdem er einen sexuellen Übergriff auf ein betrunkenes weibliches Opfer verübt hatte, das sich in seiner Obhut befand. Obwohl das Opfer den Richter darum bat, „so viel Mitleid mit dem Vergewaltiger zu haben, wie er mit mir in dieser Nacht hatte“, schickte dieser Wilkerson nicht ins Gefängnis. Im Vergleich dazu erhalten schwarze Angreifer durchwegs Haftstrafen mit 5-15 Jahren im Gefängnis.

Der Richter Randy Degeest aus Iowa wird online heftig kritisiert und es sind sogar Online-Petitionen im Netz zirkuliert, um ihn des Amtes zu entheben.

Was haltet ihr von Grooms Freilassung? Bitte teilt diesen Artikel, kommentiert darauf und macht euer Umfeld auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam.

Bildquelle Titelbild: Ottumwa, IA. Übersetzt aus dem Englischen von Trueactivist.com.


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Batman besucht ein Flüchtlingscamp: Dieses Video soll auf Hilfe für Kinder aufmerksam machen

in Menschenrechte von

Batman besucht ein Flüchtlingscamp: Dieses Video soll auf Hilfe für Kinder aufmerksam machen: Die niederländische Organisation “War Child Holland” (“Kriegskind”) hat ein Video veröffentlicht, in dem zu sehen ist, wie der Dark Knight ein Flüchtlingscamp besucht und dort mit einem kleinen Jungen spielt. Das Video wurde produziert, um unsere Aufmerksamkeit zu erregen und um Gelder zu sammeln – für Kinder, deren Leben durch Krieg zerstört wird. Seit seiner Veröffentlichung hat es sich online rasend viral verbreitet.

Es gibt momentan weltweit mehr als 4,8 Millionen syrische Flüchtlinge; und 2,4 Millionen davon sind laut den Vereinten Nationen Kinder. Insgesamt wachsen jedoch bis zu 250 Millionen Kinder in Konfliktzonen auf, in denen sie oft in bitterer Armut leben.

Die Stimmen der Kinder im Krieg

War Child ist eine Nichtregierungsorganisation. Sie arbeitet dafür, jene Kinder zu beschützen, sie auszubilden und für ihre Rechte einzustehen, deren Leben von einem Krieg überschattet wird. Das Video, in dem Batman mit einem jungen Flüchtling spielt, ist der erste von drei Filmen, die für die Organisation produziert werden. Es handelt sich dabei um den Versucht, unser Bewusstsein dafür zu schärfen und die Öffentlichkeit an das schreckliche Kriegsgeschehen zu erinnern, dem Millionen von Kindern gewzungenermaßen ausgesetzt sind.

“Das Ziel des War Child-Films ist es im Grunde genommen, auf die Situation aufmerksam zu machen, in der sich Kinder befinden, die von einem Krieg betroffen sind”, sagte der Sprecher Peter Schouten. “Die Welt kann den Kindern alles wegnehmen. Etwa ihre Spielsachen, ihre Schule, ihre Familie. Aber die Welt kann ihnen niemals ihre Fantasie und Vorstellungskraft wegnehmen.”

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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