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Aspartam – Das süße Gift

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Von Compact Online

 

Ob Boulevardzeitungen, Germany’s next Topmodel oder Bekleidungskataloge – der Schlankheitswahn hat längst Einzug in unseren Alltag gefunden. Niemand möchte auch nur ein Pfund zu viel auf den Rippen haben. Eher abgemagert statt gesund aussehende junge Frauen suchen krampfhaft nach jedem Gramm Fett, was noch immer zu viel sein könnte.

Eine zuckerarme Ernährung, so heißt es, helfe beim Abnehmen bzw. beim Halten des eigenen Wohlfühlgewichtes. So ist es nicht verwunderlich, dass sich in den letzten Jahren sogenannte „Light-Produkte“, also Produkte ohne Zucker bzw. Zuckerzusatz, immer größerer Beliebtheit erfreuen. Von Limonaden über Joghurt bis hin zu Süßigkeiten und Kaugummi – die Produktpalette der zuckerfreien Nahrungsmittel ist mithin gewaltig gewachsen. Doch da niemand wirklich auf einen süßen Geschmack verzichten möchte, muss es eine Alternative zum gewöhnlichen Zucker geben.

1965 entdeckte James M. Schlatter (ein Chemiker des pharmazeutischen Unternehmens G.D. Searle & Company) während seiner Forschungsarbeiten durch Zufall einen synthetischen Süßstoff, der heute unter dem Namen Aspartam weltweit bekannt ist. Nachdem aufgrund mehrerer Untersuchungsergebnisse bzgl. der Schädlichkeit von Aspartamdie US-amerikanische Behörde für die Zulassung von Lebensmittelzusatzstoffen (FDA) die Freigabe zunächst ablehnte, wurde diese schließlich im Jahre 1981 trotz massiver Kritik von verschiedenen Forschern dennoch erteilt. In Deutschland wurde Aspartam im Jahre 1990 freigegeben.

Da Aspartam ca. 200 mal süßer als gewöhnlicher Haushaltszucker ist, werden zum Süßen von Nahrungsmitteln nur äußerst geringe Mengen benötigt. Dies senkt die Produktionskosten und erhöht den Gewinn. In Verbindung mit der großen Nachfrage nach Light-, und Wellnessprodukten ist dies für die Produzenten eine win-win-Situation.

Doch wie unbedenklich ist Aspartam? Aspartam besteht aus den Grundsubstanzen Phenylalanin und Asparaginsäure sowie aus dem Alkohol Methanol, in welche der Stoff auch im menschlichen Körper wieder zerfällt. Zumindest für Menschen, die unter der Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (PKU) leiden, kann der Konsum von Aspartam lebensgefährlich sein. Da diese Personen Phenylalanin nicht abbauen können, reichert es sich im Gehirn an. Verkümmertes Körperwachstum und „Schwachsinn“ sind dann Folgen des Aspartam-Konsums.

Aber auch bei weitestgehend gesunden Menschen reichert sich Phenylalanin regelmäßig im Gehirn an und kann zu Kopfschmerzen oder Depressionen, bis hin zu Gedächtnisverlust, führen. Doch die Liste der Nebenwirkungen durch Aspartam-Konsum ist riesig. Betroffene leiden unter Angstzuständen, chronischer Müdigkeit, Schwindelanfällen, Impotenz, Sehschwierigkeiten oder Gewichtszunahme, um nur einige Symptome zu nennen. Insbesondere Letzteres erscheint geradezu lächerlich, wenn man bedenkt, dass viele Konsumenten bewusst zu aspartamhaltigen Produkten greifen, weil sie abnehmen wollen.

Es ist jedoch nicht nur Phenylalanin, was eine schädliche Wirkung im menschlichen Körper entfaltet. Besonders für Kinder stellt Asparaginsäure ein großes Gesundheitsrisiko dar. Durchbricht dieses die Blut-Hirn-Schranke (je kleiner die Kinder, umso weniger entwickelt), vernichtet es systematisch die Nervenzellen, was beispielsweise zu Gedächtnisverlust, Epilepsie oder Multipler Sklerose führen kann. Konsumiert eine werdende Mutter in großen Mengen Aspartam, steigt das Risiko für eine Erkrankung des ungeborenen Kindes massiv an. Hirnschäden und diverse bleibende Behinderungen sind mögliche Folgen für das Baby.

Auch Methanol entfaltet bei seinem Zerfall im menschlichen Körper seine schädliche Wirkung. Bei der Spaltung entsteht unter anderem Formaldehyd. Der Konsum von Formaldehyd kann zu Allergien, Atemwegsreizungen, Gedächtnisverlust, Schlafproblemen bis hin zur Zerstörung der Netzhaut mit der Folge der Erblindung führen. Im Jahre 2014 wurde Formaldehyd offiziell als krebserregend und erbgutverändernd eingestuft. Ein Verbot des Einsatzes in Nahrungsmitteln blieb jedoch aus.

Angesichts dieser Informationen scheint ein genauerer Blick auf die Zutatenliste der Nahrungsmittel geboten, um gezielt aspartamhaltigen Produkten aus dem Weg zu gehen. Aspartam ist auch unter den Namen „NutraSweet“, „Canderel“ oder als Zusatzstoff E 951 bekannt. Ist auf dem Etikett des Produktes „Enthält Phenylalanin“ bzw. „Enthält eine Phenylalanin-Quelle“ zu lesen, ist dies ebenfalls als Warnhinweis zu betrachten.

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Marihuana-Tampons könnten die Lösung für Regelschmerzen sein [Video]

in Gesundheit
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Mit Cannabis geflochtene Tampons könnten dabei helfen, die Regelschmerzen zu lindern, weil sie THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol) enthalten; das sind die beiden hauptsächlichen Bestandteile in Marihuana, von denen bekannt ist, dass sie Muskeln und Nerven entspannen.

Wenn ihr zu den Frauen gehört, die sich in der Embryonalstellung zusammenkrümmen, wenn der monatliche Besuch von der roten Lola ansteht, dann solltet ihr euch genauer über die “Cannabis-Scheidenzäpfchen” informieren, die ein vermeintliches Geschenk des Himmels für die Frauen sind, die an starken Regelschmerzen leiden.

Mit Cannabis geflochtene Tampons wird zugeschrieben, dass sie Krämpfe und Schmerzen reduzieren können, weil sie THC und CBD beinhalten. Das sind die beiden wichtigsten aktiven und cannabinoiden Bestandteile, die in Marihuana vorkommen. Von beiden ist bekannt, dass sie Muskeln und Nerven entspannen.

In Berichten von Foria Relief, einem der Hersteller dieser revolutionären Frauen-Produkte, heißt es, dass die Zäpfchen “[es ermöglichen, dass] das Gehirn angenehmere Signale empfängt”, weil sie ganz in der Nähe der Stelle eingeführt werden, von der die Schmerzen ausgehen.

Wenn man bedenkt, dass Marihuana eine lange und kulturübergreifende Geschichte als natürliche Hilfe zur Linderung von Symptomen hat, die mit der Menstruation assoziiert werden, dann sollte es nicht allzu überraschend sein, dass einige Firmen bereits Zäpfchen auf den Markt gebracht haben, die mit dem Kraut hergestellt werden.

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Quelle: Foria Relief

Innerhalb von 15-30 Minuten, nachdem sie einen solchen Cannabis-Tampon eingeführt haben, berichten die meisten Frauen von einem Rückgang der Schmerzen. Tatsächlich empfehlen einige Hersteller sogar, dass man die Tampons rektal einführen sollte, wenn man an Hüft- oder Rückenschmerzen leidet, um auch hier eine Linderung zu erzielen. Natürlich ist es die alleinige Entscheidung des Verbrauchers, ob er die Zäpfchen für diesen Zweck verwenden möchte.

Weil Cannabis in den USA äußerst strengen Regulierungen unterliegt, kann man unterschiedliche Varianten der mit Gras infundierten Tampons in Kalifornien oder in Colorado erhalten. Natürlich muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass die mit Cannabis geflochtenen Tampons nicht gerade billig sind. Für ein Vierer-Päckchen der Foria-Zäpfchen muss man 44 US-Dollar hinblättern – also 11 US-Dollar pro Tampon. Ist es das wert? Wir überlassen euch die Entscheidung und sind gespannt auf eure Kommentare auf diesen Artikel.

Schaut euch auch dieses Video an, das euch weitere Details zu den mit Cannabis geflochtenen Tampons erläutert:

Gibt es die mit Gras durchzogenen ‘Frauen-Zäpfchen’ wirklich?

für trueactivist.com. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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WikiLeaks: Alkoholindustrie bestach Kongress, um Cannabis zu denunzieren

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Titelbild: https://wendymccormick.com

Gerade erst durchgesickerte Informationen enthüllen, dass Bedienstete einiger der führenden Alkoholhersteller in Amerika Geld dafür ausgaben, um Mitglieder des Kongresses dazu zu bewegen, sich dem angeblichen Problem des “Fahrens unter Marihuana-Einfluss” zu widmen.

Wenn man die Auswirkungen von Marihuana und Alkohol vergleicht, ist Alkohol unangefochten. Angefangen damit, dass Alkohol für beinahe 88.000 Todesfälle in den Vereinigten Staaten pro Jahr verantwortlich ist und Marihuana für “0”.

Außerdem können Menschen an einer Überdosis Alkohol sterben, was bei Marihuana nahezu unmöglich ist. Salon teilt mit, dass während der Konsum von Alkohol das menschliche Gehirn schädigt, dies bei Marihuana nicht der Fall ist. Natürlich behaupten wir nicht, dass Rauchen letztendlich nicht auch seinen Tribut auf Kosten der Lunge fordern wird, aber man fand heraus, dass Kiffen weit weniger schädlich für die körperliche Gesundheit ist als regelmäßiger Alkoholkonsum. Außerdem ist es nicht von der Hand zu weisen, dass laut Forschungsergebnissen Alkohol die weitaus süchtigmachendere Substanz ist.

Leider werden die Durchschnittsamerikaner nicht über diese Tatsachen informiert und sie glauben immer noch, dass Marihuana eine Einstiegsdroge für letztendlich härtere Substanzen ist. Dies liegt hauptsächlich daran, dass die US-Regierung offenkundig jahrzehntelang über Cannabis – und die Spannbreite seiner Nutzungsmöglichkeiten – gelogen hat.

Die weitverbreitete medizinische Anwendung kann jahrtausendelang zurückverfolgt werden, als chinesische Ärzte das Kraut als Betäubungsmittel verwendeten, indem sie die pulverisierte Pflanze zur Anwendung vor Operationen mit Wein mischten. In Ägypten wurde die Pflanze zur Behandlung einer Reihe von Krankheiten benutzt, einschließlich Hämorrhoiden. Und in Indien schwor man allgemein auf Cannabis, um eine Vielzahl von Erkrankungen zu behandeln, einschließlich Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Störungen des Magen-Darm-Traktes und Schmerzen.

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde es in den Vereinigten Staaten immer noch als vollkommen akzeptabel betrachtet, Cannabis anzubauen und zu ernten. Allerdings nahmen die Dinge eine Wendung zum Schlechteren, als während der Weltwirtschaftskrise Befürchtungen gegenüber dem Kraut aufkamen und Marihuana in über 20 Staaten verboten wurde.

Entgegen der Tatsache, dass die Unabhängigkeitserklärung auf Hanfpapier verfasst wurde und dass die Cannabispflanze für eine Reihe von Anwendungen benutzt werden kann – die sich nicht auf die Industrie, Kleidung und Medizin beschränken – wird sie von den Mainstream-Medien zumeist immer noch gebrandmarkt.

Könnte dies möglicherweise auf die Alkoholindustrie zurückzuführen sein, indem sie Beamte besticht, um das Kraut zu diskreditieren und loszuwerden? Laut einer kürzlich auf WikiLeaks enthüllten Information ist genau das der Fall.

Kürzlich wühlte sich ein Blogger für die Internetseite der Cannabis-Industrie Marijuana.com durch Hunderte von geleakten DNC-E-Mails nach irgendwelchen Hinweisen über das verkannte Kraut. Dabei wurde er in der Huddle-Ausgabe vom 24. Mai 2016 fündig, einem täglichen Newsletter für “Capitol Hill-Insider”, der von der Politico-Internetseite produziert wird.

Laut eines Berichts beinhaltete die Ausgabe eine bezahlte Werbung von Wine & Spirits Wholesalers of America (WSWA). Hier ein Auszug daraus:

Während die WSWA bezüglich des Themas der Legalisierung einen neutralen Standpunkt einnehmen, sind sie davon überzeugt, dass die Legalisierung von Marihuana eine angemessene und effektive Regulierung zum Schutz der Öffentlichkeit vor den Gefahren sicherstellen muss, die mit dem Missbrauch und der Zweckentfremdung von Marihuana in Zusammenhang stehen…In den Jahren seit der Staat den medizinischen Gebrauch legalisiert hat, haben die Strafverfolungsbeamten in Colorado eine signifikante Zunahme von Verkehrstoten dokumentiert, bei denen die Fahrer positiv auf Marihuana gestetet wurden…

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Der Kongress sollte die Sektion 4008 der FAST-Verordnung (PL 114-94) im FY 2017-Mittelzuweisungsvorgang voll finanzieren, um die Häufigkeit von Fahren unter Marihuana-Einfluss zu dokumentieren, Beeinträchtigungsstandards zu entwerfen und Methoden zur Entdeckung von Fahrbeeinträchtigungen festzusetzen.

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Zusätzlich dazu, dass diese spezielle Information auf der Internetseite von WikiLeaks erschienen ist, ist sie auch auf InboxCart zu finden, einer Internetseite zur Archivierung von Newslettern. Jedoch scheint es, dass die Werbung und Nennung des Sponsors nur in der Version erschienen ist, die direkt zum Posteingang von Kongressmitgliedern und “Beltway-Insidern” geschickt wurde, weil das WSWA-Statement nicht im Text dieser Ausgabe des Huddle-Archivs auf Politico zu finden ist.

Laut HighTimes wird die Regierung eine jahrelange Untersuchung durchführen und dann Empfehlungen aussprechen, einschließlich eines “Beeinträchtigungsstandards” für Fahren unter Marihuana-Einfluss, so wie dies vom Fixing America’s Surface Transportation (FAST) Act verlangt wurde, den Obama letzten Dezember unterschrieb.

In einer Presseerklärung äußerten sich die WSWA folgendermaßen über die Gesetzgebung:

Es gibt gegenwärtig keinen wissenschaftlichen Konsens hinsichtlich der Menge, ab der der Marihuana-Konsum einen Fahrer beeinträchtigt sowie keine effektive Möglichkeit, diese Beeinträchtigung in der Praxis zu messen. Dies ist problematisch für die Strafverfolgung, die im Gegensatz dazu, schnell und effektiv eine wissenschaftliche und durch das Gesetz unterstützte Bemessung der Beeinträchtigung durch Alkohol festsetzen kann.

Viele glauben, dass die Alkoholindustrie sich darüber bewusst ist, dass indem Marihuana zunehmend in der Freizeit genutzt und weniger tabusiert wird, sich wahrscheinlich immer mehr Leute für das Kraut entscheiden, als ihre Gesundheit und geistige Zurechnungsfähigkeit dem Konsum von Spirituosen zu opfern, was auch zu geringeren Profiten für die Bier-, Wein- und Schnapshersteller sowie -verkäufer führen wird.

Daraus resultiert, dass die Industrie alles in ihrer Macht stehende unternimmt, um die Legalisierung von Cannabis zu verhindern, so dass der Kommunikationsdirektor für das Marijuana Policy Project, Morgan Fox, zur Vorsicht mahnt, indem er sagt:

Niemand sollte unter Marihuana-Einfluss fahren und wir sollten sicherlich mehr Forschung über alle Aspekte der Substanz betreiben, einschließlich seiner Auswirkungen auf das Fahren. Jedoch ist es für die Alkoholindustrie schwierig, einen legitimen Grund dafür zu haben, das Thema aufzugreifen, angesichts dessen, dass Fahren unter Marihuana-Einfluss bereits illegal ist und die bestehenden Forschungsergebnisse zeigen, dass die Auswirkungen von Marihuana auf das Fahrverhalten deutlich geringer sind als bei Alkohol. Sie würden gut daran tun, stattdessen Forschungen darüber zu finanzieren, wie das Fahren bei Trunkenheit verringert werden kann.

Ohne Frage ist die Sicherheit auf den Straßen und Autobahnen in den USA ein kritisches Problem, aber das Thema “Fahren unter Marihuana-Einfluss” wird weitgehend falsch interpretiert. Zum Beispiel hat Colorado eine Zunahme bei den Unfalltoten beobachtet, seit das Kraut 2012 legalisiert wurde, aber die Zunahme bei den Todesfällen stimmt mit dem nationalen Trend überein und hängt höchstwahrscheinlich mit dem niedrigen Ölpreis (und dem Migrantenzustrom in den Staat) zusammen.

Außerdem versäumten es die WSWA zu erwähnen, dass 2011 eine Studie zu dem Ergebnis kam, dass in Staaten, die medizinisches Marihuana legalisiert hatten, ein Rückgang der Verkehrstoten zu verzeichnen war.

Übersetzt aus dem Englischen von TrueActivist.com

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Warnung! Die bislang umfangreichste Studie bestätigt: Antidepressiva erhöhen das Selbstmord-Risiko

in Gesundheit
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Wichtiger Hinweis: Die bisher umfassendste Studie bestätigt, dass Medikamente gegen Depressionen (Antidepressiva) das Selbstmord-Risiko erhöhen.

Eine neue Studie von Forschern aus Dänemark und dem Vereinten Königreich, in der sie antidepressive Medikamente und ihre Auswirkungen untersucht haben, ergab jetzt, dass diese Medikamente tatsächlich die Menschen dazu bringen, Selbstmord zu begehen – und insbesondere Kinder.

Es heißt von dieser Studie, sie sei die größte jemals zum Thema Antidepressiva durchgeführte Untersuchung. Das British Medical Journal hat die Ergebnisse aus der Studie in einem Leitartikel gewürdigt.

In der Vergangenheit haben Betroffene behauptet, dass die Behandlung mit Antidepressiva ihre Lieben dazu gebracht hat, Selbstmord zu begehen. Pharmaunternehmen und Ärzte haben diese Behauptungen jedoch stets zurückgewiesen. Sie behaupten, dass es keine Verbindung zwischen einem Selbstmord und der Verwendung von Antidepressiva gibt.

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Diese Behauptungen und Gegenbehauptungen haben einige Forscher dazu veranlasst, das Phänomen genauer zu untersuchen. Dabei wollten sie herausfinden, ob die Medikamente tatsächlich dazu führen können, dass die Leute Selbstmord begehen.

Forscher vom Nordic Cochrane Centre und vom University College London analysierten dafür 70 klinische Studien, die zu den am weitesten verbreiteten Antidepressiva durchgeführt wurden. Sie untersuchten die folgenden Präparate: Duloxetin, Fluoxetin (auch besser bekannt als Prozac), Paroxetin, Sertralin und Venlafaxin. Diese Präparate werden zwei Klassen zugeordnet: Zum einen handelt es sich dabei um Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs; selective serotonin reuptake inhibitors) und zum anderen um Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRIs; serotonin-norepinephrine reuptake inhibitors).

Die Forscher beschrieben, dass mehr als 18.000 Menschen an den klinischen Studien für diese Präparate teilgenommen hatten. Die Forscher stellten fest, dass diese Medikamente das Selbstmordrisiko verdoppelten und aggressives Verhalten bei den unter 18-jährigen Probanden förderten. Obwohl ein ähnlicher Zusammenhang bei Erwachsenen nicht beobachtet werden konnte, sagten die Autoren, dass die falsche Aufzeichnung von Versuchsdaten zu einer ‘schwerwiegenden Unterbewertung der Schäden’ geführt haben könnte.

Die Studie tastete sich deshalb an die Pharmaunternehmen heran, weil sie es versäumt hatten, die Nebenwirkungen und sogar Todesfälle zu melden, die mit den Medikamenten in Verbindung standen. Nachdem sie die Informationen aus den klinischen Studien mit echten Patientenberichten verglichen hatten, fanden die Forscher heraus, dass die Pharmaunternehmen eindeutig regelmäßig die Todesfälle und Selbstmorde bei Behandlungen mit Antidepressiva falsch klassifiziert hatten, um ihre Produkte in ein positives Licht zu rücken.

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Beobachter, die sich mit den Ergebnissen der Studie beschäftigten, bezeichnen es als äußerst besorgniserregend und sogar als verstörend, dass die Pharmaunternehmen absichtlich Falschinformationen zu den klinischen Studien verbreitet hatten.

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Der Telegraph berichtet, dass die Studie im Vereinigten Königreich die fünf am häufigsten verschriebenen Präparate gegen Depressionen untersuchte, darunter auch Prozac. In der Studie wurden die veröffentlichten zusammenfassenden Berichte analysiert, welche die Pharmaunternehmen den zuständigen Behörden für die Zulassung von Arzneimitteln zur Verfügung gestellt hatten. Diese wurden mit den Rohdaten aus den klinischen Studien verglichen.

Ein namentlich nicht genanntes Pharmaunternehmen hatte vier Todesfälle nicht gemeldet, die sich Behauptungen zufolge erst nach dem Ende der klinischen Studien ereignet hatten. Ein Patient hatte sich selbst überraschend erdrosselt, nachdem er Venlafaxin genommen hatte. Weil er aber noch fünf Tage lang am Leben blieb, wurde er in den Ergebnissen nicht berücksichtigt. Es hieß, dass er kein Versuchsteilnehmer mehr war, während er im Krankenhaus an den Verletzungen verstarb, die er sich selbst zugefügt hatte.

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Mehr als die Hälfte der Selbstmordversuche und der Selbstmordgedanken wurden fälschlicherweise als Zeichen für emotionale Instabilität oder als Zeichen für die Verschlimmerung der Depression verzeichnet. In Zusammenfassungen von klinischen Studien des Arzneimittelgiganten Eli Lilly fehlten Selbstmordversuche in 90% der Fälle, wie die Studie herausfand.

Professor Peter Gøtzsche, der federführende Autor der Studie vom Nordic Cochrane Centre, sagte: “Antidepressiva funktionieren bei Kindern nicht, das wird ziemlich deutlich, denn in den randomisierten klinischen Studien sagen die Kinder, dass sie bei ihnen nicht funktionieren, aber sie erhöhen ihr Suizidrisiko.”

Dr. Joanna Moncrieff vom University College London bestätigt, dass “Menschen im Vereinigten Königreich mehr als viermal so viele Antidepressiva konsumieren wie noch vor zwanzig Jahren. Trotzdem können wir die Auswirkungen dieser Medikamente immer noch nicht vollständig nachvollziehen.”

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Kinder und Jugendliche zuerst mit Sport und Psychotherapie behandelt werden sollten, bevor man ihnen diese Medikamente verabreicht.

Ein Mann aus dem Vereinten Königreich, dessen Sohn nach der Einnahme von Citalopram Selbstmord begangen hatte, hat die Selbstmordfälle in Zusammenhang mit der Behandlung mit Antidepressiva in den vergangenen drei Jahren beobachtet. Er hat dafür anonym eine Website samt Kampagne namens AntiDepAware aufgesetzt.

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Er machte sich für die  Studie stark und zeigte, dass allein in diesem Monat mindestens 35 gerichtliche Untersuchungen zu Todesfällen stattfanden, die in Verbindung zu Antidepressiva stehen. Letztes Jahr verzeichnete er mehr als 450 Todesfälle, die mit Antidepressiva in Zusammenhang stehen.

Die Statistiken zeigen, dass das Vereinigte Königreich die siebthöchste Verschreibungsrate für Antidepressiva in der westlichen Welt aufweist. Ungefähr vier Millionen britische Bürger nehmen die Medikamente jedes Jahr zu sich. Die Pharmaunternehmen machen damit jährlich mehr als 200 Millionen £ Umsatz.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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37 Millionen Bienen sterben, als in der Nähe GVO-Felder bepflanzt werden

in Gesundheit/Umwelt
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37 Millionen Bienen wurden tot aufgefunden, nachdem in der Nähe Felder mit GVOs (gentechnisch veränderten Organismen) bepflanzt worden waren.

Ungefähr 37 Millionen Bienen auf einer Farm in Kanada sind verendet, nachdem GVO-Getreide in einem nahegelegenen Gebiet angepflanzt worden ist. Das behauptet ein ortsansässiger Imker.

Dave Schuit ist ein Imker, der in Elmwood, Kanada, Honig produziert. Er behauptet, dass seine Farm ungefähr 37 Millionen Bienen (das entspricht etwa 600 Bienenstöcken) verloren hat, seitdem GVO-Getreide in der näheren Umgebung angepflanzt wurde. Berichten zufolge glauben Schuit und andere Imker vor Ort, dass Neonicotinoide, oder “Neonics”, für das vermehrte Sterben der Bienen verantwortlich sind.

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Bildquelle: Flickr, Mark Skipper

“Als sie damit anfingen, das Getreide anzupflanzen, sind unsere Bienen scharenweise gestorben”, sagte Schuit.

In Europa ist die Verwendung der Neonicotinoid-Pestizide auf dem Markt nicht mehr üblich, weil diese Pollen und Nektar verunreinigen. Das führt letztendlich dazu, dass Bestäuber und andere Insekten Schaden nehmen oder sogar getötet werden. Trotz dieser offensichtlichen Gefahren, die mit der Verwendung dieser Chemikalie einhergehen können, wird die Chemikalie in den Vereinigten Staaten in weiten Teilen des Landes noch verwendet.

Neuer Bericht von @foe_us: @EPA gibt den Interessen von @Bayer @Monsanto @SyngentaUS mehr Gewichtung als der Rettung von Bienen #keephivesalives (“erhaltet die Bienenstöcke am Leben”)

Imidacloprid und Clothianidin sind zwei der am meisten von Bayer CropScience verwendeten Pestizide. Beide beinhalten auch Neonics und wurden bereits mit vielen großen Fällen von ‘Bienensterben’ sowohl in Europa als auch in den USA in Verbindung gebracht. Trotz der Gefahren, die mit der Verwendung dieser Chemikalie in Verbindung gebracht werden, werden die Pestizide trotzdem noch regelmäßig verwendet und auf dem Markt verkauft.

Trotz ihrer geringen Größe ist der Einfluss, den die Bienen auf unsere Umwelt haben, fast unvergleichlich. Tatsächlich sind Bienen für die Bestäubung von ungefähr einem Sechstel der blühenden Pflanzen weltweit verantwortlich, sowie für die Bestäubung von ungefähren 400 unterschiedlichen landwirtschaftlich genutzten Pflanzen.

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Bildquelle: Flickr, Rob Gallop

Im Jahr 2010 haben Bienen dazu beigetragen, dass landwirtschafltiche Ernteerzeugnisse im Wert von mehr als 19 Milliarden US-$ allein in den USA erwirtschaftet werden konnten – das entspricht ungefähr einem Drittel der Nahrung, die wir zu uns nehmen. Daher ist es nicht schwer zu erkennen, dass Bienen für die Aufrechterhaltung unseres modernen Nahrungsmittelsystems benötigt werden.

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Trotz ihrer offensichtlichen Bedeutung für unser Ökosystem hat sich der Bienenbestand im Laufe der vergangenen Jahrzehnte rasant dezimiert. Genau gesagt sind 44 Prozent der Honigbienen-Kolonien in der Vereinigten Staaten im letzten Jahr ausgestorben; das berichtete das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium letzten Monat.

Das Verschwinden der Bienen – der offizielle Trailer:

Bereits in der Vergangenheit haben Wissenschaftler versucht herauszufinden, warum die Bienenpopulationen so rapide abnehmen. Während es sich bislang nicht beweisen ließ, dass Pestizide die Bienen direkt töten, die mit ihnen Kontakt haben, glauben viele Wissenschaftler, dass es eine starke Verbindung zwischen der Verwendung von Pestiziden und einem Phänomen gibt, das sie als “Colony Collapse Disorder” (CCD; Völkerkollaps) bezeichnen.

“Wir glauben, dass einige unterschwellige Wechselwirkungen zwischen Nahrung, Pestizid-Belastung und anderen Stressoren zusammentreffen und die Kolonien ausmerzen”, sagte Jeffery Pettis vom Bienen-Forschungslabor des Agricultural Research Service (ARS; etwa: Landwirtschafts-Forschungseinrichtung).

Während über die Ursache eines CCD immer noch umfassend diskutiert wird, glauben einige, dass “die neonicotinoiden Pestizide die Getreidesamen bedecken und dass mit der Verwendung neuer Einzelkornsämaschinen Pestizid-Staub in die Luft aufgewirbelt wird, wenn die Samen eingepflanzt werden.

Einer neuen Studie jedoch zufolge, die in der renommierten wissenschaftlichen Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht wurde, töten neonicotinoide Pestizide Honigbienen, indem sie ihr Immunsystem beschädigen und die Bienen somit nicht mehr in der Lage dazu sind, Krankheiten und Bakterien abzuwehren.

Obwohl wir nicht in der Lage dazu sind zu bestimmen, was genau letztendlich den endgültigen Niedergang der Bienenstöcke auf der ganzen Welt verursacht, können wir dennoch all die wissenschaftlichen Beweise heranziehen, die uns derzeit vorliegen. Daraus wird klar, dass Pestizide einen deutlich negativen Effekt auf Bienenstämme haben.

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Tatsächlich scheinen mittlerweile immer mehr Länder diese Auffassung nach und nach zu teilen. Kanada hat mittlerweile die Verwendung von Imadacloprid auf Feldern mit Sonnenblumen und Getreide verboten; Frankreich hat Bayers Antrag auf die Verwendung von Clothianidin abgelehnt; Italien hat mittlerweile bestimmte Neonicotinoide verboten; und die Europäische Union hat verschiedene Pestizide ebenfalls verboten.

Gerade jetzt überprüfen europäische Wissenschaftler das EU-weite Verbot von drei neonicotinoiden Pestiziden. Bis Ende Januar 2017 werden die EU-Forscher ihre Risikobewertung abschließen und über den Status der Chemikalie entscheiden.

Obwohl sich die Vereinigten Staaten dieser Entscheidung noch nicht angeschlossen haben, erwägen mehrere Staaten – darunter Kalifornien, Alaska, New York und Massachusetts – den Erlass von Gesetzen, die Neonicotinoide verbieten würden. Tatsächlich ist Maryland seit letztem Monat der erste Staat, der einen Beschluss zur Einschränkung von Neonics verabschiedet hat. Das Bestäuber-Schutz-Gesetz (Pollinator Protection Act) verbietet jetzt die Nutzung von Neonicotinoiden durch Endverbraucher im Staat.

Die MD-Gesetzgebung war die erste im Land, die einen Gesetzesentwurf zur Beschränkung der Verwendung von Neonics verabschiedet hat; der Entwurf wird jetzt offiziell zum Gesetz!

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Durchbruch: Wissenschaftler entwickeln billigen Universal-Impfstoff, um Krebs zu heilen

in Gesundheit/Welt
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Eine bahnbrechende Studie, die im wissenschaftlichen Journal Nature veröffentlicht wurde, berichtet davon, dass es Wissenschaftlern zum ersten Mal gelungen ist, einen Universal-Impfstoff gegen Krebs zu entwickeln, um die Krankheit zu heilen.

Krebs ist eine der tödlichsten Krankheiten, mit denen die Menschheit heute konfrontiert ist. Die Internationale Vereinigung gegen Krebs (UICC) schätzt, dass der Krankheit dieses Jahr auf der ganzen Welt mehr als acht Millionen Menschen erliegen werden. Das entspricht in etwa der Gesamtbevölkerung von New York. Die Hälfte dieser Menschen wird sich in der Hochzeit ihres erwerbsfähigen Alters befinden (30-69 Jahre alt).

Weiteren Schätzungen zufolge betragen die Kosten, die Krebs und die anderen nichtübertragbaren Krankheiten (inklusive Beeinträchtigungen der geistigen Gesundheit) für die Weltwirtschaft verursachen, bis zu 47 Billionen US-Dollar betragen können. Diese Zahlen haben dem Wettlauf auf der Suche nach einer Heilungsmethode gegen die tödliche Krankheit noch zusätzliche Dringlichkeit verliehen. Die Forscher waren in ihren Laboren ziemlich beschäftigt.

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Die Forscher haben angekündigt, dass die Entwicklung dieses neuen Impfstoffs ermöglicht wurde, nachdem sie herausgefunden hatten, wie sie die menschlichen Immunzellen sich neu verdrahten können, dass sie jedwede Art von Krankheit bekämpfen. Der Prozess schließt die Injektion kleiner Partikel von genetischem Code in den Körper ein, die dann zu den Immunzellen wandern und ihnen beibringen, wie sie bestimmte Krebsarten erkennen können.

In der Vergangenheit haben Wissenschaftler bewiesen, dass es möglich ist, Immunzellen außerhalb des Körpers so zu konstruieren, dass sie Krebs entdecken können. Die aktuelle Studie ist allerdings deshalb bahnbrechend, weil diese Konstruktion der Immunzellen zum ersten Mal innerhalb der Zellen geschehen ist – und nicht außerhalb des Körpers.

Die Autoren der Studie sagten, dass diese Technik universal anwendbar sein könnte, da der genetische Code für jede Art von Krebs programmiert werden könnte. Die Ärzte würden dafür das genetische Profil eines Tumors benötigen, um einen maßgeschneiderten Impfstoff anfertigen zu können. Dies würde einerseits die Krankheit bekämpfen und andererseits verhindern, dass sie jemals zurückkehrt.

Im Rahmen des Prozesses, den die Forscher durchführten, um zu diesem Ergebnis zu kommen, konzentrierte sich das Forschungsteam auf eine Klasse von Immunzellen, die als dendritische Zellen bekannt sind. Sie sind die ganze Zeit über auf der Suche nach fremden Eindringlingen im Körper. Sobald eine dendritische Zelle eine verdächtige Zelle, etwa eine Krebszelle entdeckt, erfasst sie einige Moleküle von der Oberfläche und zeigt sie den T-Killer-Zellen. Dadurch werden diese dazu aufgefordert, die Krankheit zu bekämpfen.

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Den Experten zufolge sehen Krebszellen den normalen Zellen sehr ähnlich, weshalb das Immunsystem sie oftmals meidet. Den Forschern hat dies bislang Kopfschmerzen bereitet.

Bei dieser neuen Technologie jedoch wird unter anderem ein kleines Schnipsel des genetischen Codes in einem Nanopartikel platziert. Danach wird dieses geringfügig negativ aufgeladen, so dass es von den dendritischen Immunzellen in der Milz, in den Lymphknoten und im Knochenmark angezogen wird. Sobald es dort ist, löst es die Herstellung eines Krebsmoleküls aus, das als Antigen (Antikörperbildner) bekannt ist. Dieses wird dann wiederum als ein biologisches Profilbild verwendet, so dass die Immunzellen wissen, wonach sie Ausschau halten müssen. Die Autoren haben bewiesen, dass es eine starke T-Zellen-Reaktion auslöst und damit beginnt, Tumore zu bekämpfen.

Der Impfstoff ist bislang in Mäusen getestet worden und bei drei Hautkrebspatienten. In den Mäusen rief der Impfstoff eine starke Immunabwehr hervor. Auf der Haut der drei Hautkrebspatienten jedoch zeigte sich, dass die Behandlung vom menschlichen Körper vertragen wurde.

Prof. Ugur Sahin, der führende Autor der Studie, sagte, dass die Studie Grund zur Hoffnung gibt. Er fügte hinzu, dass die Produktion des Impfstoffes sehr schnell und billig sei. Das folgende Zitat wird ihm zugeschrieben: “Die Impfstoffe können schnell und günstig produziert werden und nahezu jedes Tumor-Antigen kann von der RNS kodiert werden. Der hier vorgestellte Ansatz kann als universal anwendbare und neuartige Impfstoffklasse für die Krebs-Immuntherapie betrachtet werden.” Prof. Sahin ist der Leiter der Translationalen Onkologie an der Universitätsklinik in der Stadt Mainz.

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Dr. Aine McCarthy, die Senior-Fachinformationsbeauftragte der Krebsforschung im Vereinten Königreich lobte die Ergebnisse der Studie. Sie drängte darauf, dass mehr klinische Studien durchgeführt werden sollten. Dr. McCarthy erklärte dem Telegraph gegenüber in einem Interview: “Indem wir Laboruntersuchungen mit Ergebnissen aus einer klinischen Studie im Frühstadium kombinieren, zeigt diese Forschung, dass ein neuartiger Impfstoff verwendet werden könnte, um die Patienten mit Melanomen zu behandeln, indem wir die Leistungsfähigkeit ihres Immunsystems steigern. Weil der Impfstoff bislang nur in drei Patienten getestet wurde, werden größer angelegte klinische Studien benötigt, um zu bestätigen, dass der Impfstoff funktioniert und sicher ist. Weitere Forschungsansätze werden dann ergeben, ob der Impfstoff zur Behandlung anderer Krebsarten verwendet werden könnte.”

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Legale Korruption: Wie sich Ärzte vor den Karren der Pharmaindustrie spannen lassen

in Gesundheit
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Hinter dem Namen „Anwendungsbeobachtungen“ (AWB) würde man zunächst einen Teil einer wissenschaftlichen Arbeit vermuten, jedoch genau das Gegenteil ist der Fall. AWB dienen in erster Linie dem Arzt, der durch sie ein lukratives Zusatzeinkommen erhält und dem Auftraggeber, der sich sicher sein kann, dass seine Präparate verschrieben werden und nicht die der Mitbewerber.

Diese Studien sind seit Jahren gängige Praxis, besonders beliebt sind dabei AWB mit Krebspatienten, wo die Pharmaindustrie mit einer einzelnen Infusion eines Chemotherapeutikums schon mal eintausend Euro verdient. In der gleichen Höhe bewegen sich die Honorare für den teilnehmenden Arzt, pro Patient selbstverständlich. Die 100 Millionen Euro, die jährlich an Ärzte in Deutschland gezahlt werden, sind im Vergleich zu den Umsätzen ein unbedeutender Posten auf der Gesamtrechnung. Das durchschnittliche Honorar der Ärzte beträgt pro AWB 19.000,- Euro. Eine Summe, die nicht wirklich im Verhältnis zum Aufwand steht.

Das Argument der Pharmaunternehmen, die Wirksamkeit und Nebenwirkungen der Präparate auch nach der Markteinführung überwachen zu wollen, wirkt nach außen hin beruhigend, denn es suggeriert ein Sicherheitsgefühlgegenüber der Qualität des Medikaments. Was jedoch nicht erwähnt wird ist, dass diese Beobachtungen vollkommen obsolet sind, denn bevor ein Medikament zugelassen wird, muss es eine strenge Prozedur durchlaufen, in der die Wirksamkeit und Nebenwirkungen bis ins kleinste Detail untersucht werden. Darüber hinaus sind Ärzte gesetzlich verpflichtet, jede Nebenwirkung oder Auffälligkeit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn zu melden.

Das wirft die Frage nach dem Nutzen von AWB auf, die unter anderem der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und den Krankenversicherungen gemeldet werden muss. Eine Anfrage bei der Techniker Krankenkasse in Hamburg endet mit einem Verweis auf eine Studie der WINEG (Wissenschaftliches Institut der TK für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesen) aus dem Jahre 2007. Schlussfolgerung dieser Studie ist, dass das Design der AWB nicht darauf ausgelegt ist, ein verwertbares Ergebnis zu Tage zu fördern. „Oftmals eignen sich AWB nicht zur Generierung wissenschaftlich valider Aussagen und damit auch nicht zur Unterstützung von Finanzierungsentscheidungen auf Grundlage des Preises bzw. Kosten-Nutzen-Verhältnisses.“

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Der Nutzen erschließt sich einem nach genauerem Hinsehen: um vernünftige Aussagen über ein bestimmtes Medikament treffen zu können, müssen entsprechend viele Ärzte und Patienten an einer AWB teilnehmen. Das bedeutet, dass das betreffende Medikament häufiger verschrieben wird, für die Dauer der Beobachtung sowieso, im Idealfall auch darüber hinaus. Da wundert es nicht, dass sich unter den umstrittenen Studien viele Medikamente befinden, deren Patentschutz abgelaufen ist oder so genannte Analogpräparate, die durch kleine Veränderungen an der Molekülstruktur zu Präparaten werden, die zwar die gleiche Wirkung besitzen, jedoch nicht die gleiche chemische Formel, so dass die patentiert werden können.

Einer Untersuchung des Ärzteblatts aus dem Jahre 2010 zufolge beteiligen sich etwa 50% der niedergelassenen Fachärzte an AWB. Was den meisten aber nicht bewusst sein dürfte ist, dass aus der Kooperation ganz schnell Korruption werden kann. Seit Jahren fordert Trancparency International Deutschland eine Änderung des Arzneimittelgesetzes, der gesetzlichen Grundlage für AWB. Bezogen auf das Honorar und den Nutzen dieser Studien kommt Transparency International Deutschland zu dem Schluss, dass AWB als ein Instrument von unzulässiger Einflussnahme auf Ärzte und Korruption im Gesundheitswesen angesehen werden können.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/dc/Money_and_pills_in_three_colors.jpg

Foto: Ragesoss

http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

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US-Giftmischer Monsanto: Produkte, die auf dieser Liste stehen, solltest du auf keinen Fall kaufen!

in Gesundheit
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Produkte, die auf der hier veröffentlichten Liste stehen, sollten nicht gekauft werden, da euch diese krank machen könnten. Monsanto: Der US-Konzern, der die Welt vergiftet! Kein zweites amerikanisches Unternehmen ist dermaßen verhasst und vereint weltweit so viele Gegner. Es gibt gute Gründe, warum der Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln, Saatgut und Chemieprodukten die Gemüter so sehr erregt: In der Vergangenheit wurde mehrfach bewiesen, dass die Produkte von Monsanto nicht nur giftig sind, sondern irreparable Schäden hinterlassen oder gar Krankheiten wie Krebs verursachen. Zudem betreibt Monsanto eine Lobbyarbeit, die ihresgleichen sucht. Sie soll die Politik gefügig machen – und das klappt richtig gut. Übrigens auch in Deutschland, wo man sich vordergründig gegen Gentechnik wehrt.

Monsanto, dass unter anderem Agent Orange zum Entlauben der Wälder im Vietnam Krieg entwickelte, ist eine Gefahr für alle Menschen. Es läuft immer nach dem gleichen Schema. Es wird ein Saatgut entwickelt (genetisch verändert). Es muss jedes Jahr aufs Neue zu völlig überteuerten Preisen gekauft werden. Tausende Farmer in den USA sind dadurch zu Grunde gegangen. Was Monsanto verschweigt ist, dass es jetzt schon Mutationen gibt, die sie selber nicht mehr in den Griff bekommen.
Baumwollfarmer aus Indien können davon ein Lied singen.

Zusätzlich hat Monsanto ehemalige Manager in wichtigen politischen Positionen. Erst vor kurzem wurde ein Gesetz in den USA erlassen, was Bundesstaaten daran hindert, Monsanto Saatgut zu verbieten. Monsanto ist eine der größten Bedrohungen für die Menschheit. Wer die Lebensmittel kontrolliert, kontrolliert alles. Daher muss der Konzern um jeden Preis zerschlagen, bekämpft und behindert werden, wo es nur geht.

Es gibt auch eine App , die heißt buycott. Damit kann man Produkte scannen und leichter raus finden welche Produkte nicht von Nestlé und Co sind.

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Hier nochmal die Liste als Bild zum abspeichern oder drucken:
CdQ4tV5WIAANEuF
Weitere wertvolle Informationen zu Monsanto liefern die folgenden Videos:

Monsanto, mit Gift und Genen
» http://youtu.be/7gyThpKbQII

Aspartam, das Gift aus dem Supermarkt
»http://youtu.be/7sZ3GBNgNIA

200.000 Selbstmorde in Indien durch Monsanto
» http://youtu.be/LhRM-Ll5KAY

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Forscher haben hunderte giftiger Chemikalien in industriell verpackten Nahrungsmitteln gefunden

in Gesundheit
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Forscher haben hunderte giftiger Chemikalien in industriell verpackten Nahrungsmittel gefunden: Diese werden über das Essen in den Körper aufgenommen. Einige der Stoffe stehen im Verdacht ADHS, Autismus und Krebs auszulösen. Zu diesem Schluss[1] kommt eine Studie der Schweizer Umweltforscherin Jane #Muncke, die im „Journal of Epidemiology and Community Health“ veröffentlicht wurde. Die Wissenschaftler untersuchten, wie Giftstoffe aus Verpackungsmaterial in die Nahrungskette gelangen. Sie machten dabei 400 verschiedene Substanzen aus, die potenziell Gefahren für den Organismus bergen. Plastik-Getränkeflaschen und Plastik-Geschirr würden beispielsweise giftige Formaldehyde enthalten. In Plastik-Verpackungen sei vor allem das Lösungsmittel Triklorsan und Weichmacher wie Phtalate gesundheitlich sehr bedenklich.

Kurzfristig seien die geringen Dosen für Menschen unbedenklich, langfristige Schäden seien jedoch nicht auszuschließen. Es gäbe bisher keinerlei Studien zu Langzeit-Wirkungen, geschweige denn zu einem lebenslangen Konsum von industriell abgepackten Nahrungsmitteln, warnen die Forscher.

„Solche Bevölkerungsstudien wären jedoch nötig, um potenzielle Zusammenhänge zwischen den Schadstoffen in Nahrungsmittel-Verpackungen und Krebs, #ettleibigkeit, Diabetes, neurologischen Erkrankungen und Entzündungsreaktionen wissenschaftlich nachzuweisen“, sagt Muncke.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnte bereits vor dem Plastikverbundstoff #Bisphenol A (BPA), der in einigen Nahrungsmittelverpackungen vorhanden ist. Bei Untersuchungen wurden Spuren des hochgiftigen Stoffs im menschlichen #Blut nachgewiesen. BPA steht im Verdacht den menschlichen Hormonhaushalt zu stören und Krebs zu verursachen.

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Britische Wissenschaftler wiesen kürzlich im Fachmagazin „The Lancet“ daraufhin, dass Ungeborene schon im Mutterleib von Umweltgiften beeinflusst werden. Demnach können Spuren von #Quecksilber, #Blei, #Arsen, polychlorierte #Biphenyle und #Lösungsmittel über den #Blutkreislauf der Mutter auch das #Baby schädigen. Die Wissenschaftler stellen einen Zusammenhang zwischen diesen #Umweltgiften und geistigen Defiziten wie #Autismus und #ADHS her. „Wir wissen allerdings viel zu wenig über die Auswirkungen von Chemikalien, sowohl in der kritischen Phase in der Entwicklung im #Mutterleib als auch auf Erwachsene“, so die Umweltforscherin Muncke.

 

Quellverweise:

[1] Studie der Schweizer Umweltforscherin Jane
http://jech.bmj.com/content/early/2014/01/28/jech-201..

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Erneuter Lebensmittelskandal in Europa

in Gesundheit/Kriminalität
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Man mag sich vielleicht noch an den Lebensmittelskandal 2013 erinnern, nachdem Pferdefleisch in Lasagne entdeckt wurde. Gegen diese Liste wirkt das allerdings eher harmlos:

Illegal importiertes Affenfleisch, mehrere Tausend Liter gepanschter Alkohol, chemisch gefärbte Oliven, mit Dünger gestreckter Zucker. Dies ist nur eine Auswahl an mutwillig gefälschten Lebensmitteln, von denen mehr als 10.000 Tonnen im Rahmen der “Operation Opson V” durch Interpol und Europol zwischen November 2015 und Februar 2016 sichergestellt werden konnten. Laut eines Sprechers von Europol würden die betroffenen Lebensmittel “hohe Gesundheitsrisiken für die ahnungslosen Verbraucher” bergen. Die gefälschten Waren werden durch kriminelle Banden, teilweise sogar unter dem Label teurer Marken, mit hohem Profit verkauft. “Operation Opson V” waren bereits vier weitere vorausgegangen, allerdings wurde bisher noch keine so große Menge sichergestellt.

Affenfleisch - Credit: Focus.de
Affenfleisch – Credit: Focus.de

Um hier nur einiges zu nennen: In Italien wurden 85 Tonnen Oliven mit einer Kupfer-Sulfat-Lösung gefärbt, um sie optisch ansprechender zu machen; allerdings wurden sie dadurch für den Verbraucher gesundheitsschädigend. Am Brüsseler Flughafen Zaventem wurde Affenfleisch gefunden, über dessen Verwendungszweck allerdings nichts näheres in Erfahrung gebracht werden konnte. Im Sudan wurden ca. 9 Tonnen Zucker sichergestellt, der mit Dünger gestreckt worden war. Prekär ist dabei, dass auch Deutschlands Zuckerimporte teilweise aus dem Sudan kommen – durch eine EU-Verordnung müssen Bäckereien, die Süßwarenindustrie und Getränkehersteller 15% ihres Zuckerbedarfs aus Schwellenländern, darunter auch dem Sudan, beziehen.

Griechischer Wein: In Griechenland wurden 5.700 Flaschen gepanschten Alkohols beschlagnahmt. In Großbritannien wurden sogar 10.000 Liter gepanschter Wein, Whisk(e)y und Vodka gefunden – mitsamt Flaschen und gefälschter Etiketten von Markenprodukten. Last but not least wurden im ostafrikanischen Burundi 36.000 Liter gepanschter Alkohol sichergestellt, deren Flaschen ebenfalls mit Markenlabels versehen worden waren.

Wie genau wirkt sich das nun auf uns aus?

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Da Deutschland ja unter anderem Zucker aus dem Sudan importiert, mag sich die Frage stellen, ob tatsächlich auch Lebensmittel auf dem deutschen Markt betroffen sind. In einem Interview mit der Huffington Post sagte Isabella Mühleisen, Sprecherin der Verbraucherzentrale NRW, dass derzeit nicht nachvollzogen werden könne, welche Produkte in Deutschland betroffen seien.

Es lässt sich im Moment nicht nachvollziehen, welche Ketten und Marken Lebensmittel aus der von Interpol und Europol veröffentlichten Liste bezogen haben.

Daher sei es aus ihrer Sicht wichtig, dass die Hersteller die Ware ihrer Zulieferer genau überprüfen. Die Organisation “foodwatch” übt hier klare Kritik an der Politik. Die Politik beschränke sich auf Polizeiarbeit, Sammlung und Austausch von Informationen. Nicht nur hilfreich sondern notwendig seien deshalb aus ihrer Sicht gesetzliche Kontrollpflichten für Handelskonzerne und Hersteller – vor denen aber aus Angst vor der Lebensmittellobby zurückgeschreckt werde.

Christian Schmidt (CSU), Bundesernährnungsminister, sieht aber gerade im Fund der Lebensmittel den Beweis, dass das System der Lebensmittelüberwachung funktioniere. Vor dem europäischen Agrarrat schlug er nun allerdings vor, Referenzzentren für die Echtheit von Lebensmitteln zu gründen. Im Gegensatz zur Sprecherin der Verbraucherzentrale beschwichtigte der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) – Verband der deutschen Lebensmittelwirtschaft. So gebe es keine Hinweise auf Fälle auf dem deutschen Markt. Man dürfe das bestehende Kontrollsystem nicht infrage stellen; es liege im Interesse der Lebensmittelbranche, die Qualität und Sicherheit ihrer Rohstoffe sicherzustellen. […]


Feature Image (C) Fotolia / pixelrobot

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