Aspartam – Das süße Gift

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Von Compact Online

 

Ob Boulevardzeitungen, Germany’s next Topmodel oder Bekleidungskataloge – der Schlankheitswahn hat längst Einzug in unseren Alltag gefunden. Niemand möchte auch nur ein Pfund zu viel auf den Rippen haben. Eher abgemagert statt gesund aussehende junge Frauen suchen krampfhaft nach jedem Gramm Fett, was noch immer zu viel sein könnte.

Eine zuckerarme Ernährung, so heißt es, helfe beim Abnehmen bzw. beim Halten des eigenen Wohlfühlgewichtes. So ist es nicht verwunderlich, dass sich in den letzten Jahren sogenannte „Light-Produkte“, also Produkte ohne Zucker bzw. Zuckerzusatz, immer größerer Beliebtheit erfreuen. Von Limonaden über Joghurt bis hin zu Süßigkeiten und Kaugummi – die Produktpalette der zuckerfreien Nahrungsmittel ist mithin gewaltig gewachsen. Doch da niemand wirklich auf einen süßen Geschmack verzichten möchte, muss es eine Alternative zum gewöhnlichen Zucker geben.

1965 entdeckte James M. Schlatter (ein Chemiker des pharmazeutischen Unternehmens G.D. Searle & Company) während seiner Forschungsarbeiten durch Zufall einen synthetischen Süßstoff, der heute unter dem Namen Aspartam weltweit bekannt ist. Nachdem aufgrund mehrerer Untersuchungsergebnisse bzgl. der Schädlichkeit von Aspartamdie US-amerikanische Behörde für die Zulassung von Lebensmittelzusatzstoffen (FDA) die Freigabe zunächst ablehnte, wurde diese schließlich im Jahre 1981 trotz massiver Kritik von verschiedenen Forschern dennoch erteilt. In Deutschland wurde Aspartam im Jahre 1990 freigegeben.

Da Aspartam ca. 200 mal süßer als gewöhnlicher Haushaltszucker ist, werden zum Süßen von Nahrungsmitteln nur äußerst geringe Mengen benötigt. Dies senkt die Produktionskosten und erhöht den Gewinn. In Verbindung mit der großen Nachfrage nach Light-, und Wellnessprodukten ist dies für die Produzenten eine win-win-Situation.

Doch wie unbedenklich ist Aspartam? Aspartam besteht aus den Grundsubstanzen Phenylalanin und Asparaginsäure sowie aus dem Alkohol Methanol, in welche der Stoff auch im menschlichen Körper wieder zerfällt. Zumindest für Menschen, die unter der Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (PKU) leiden, kann der Konsum von Aspartam lebensgefährlich sein. Da diese Personen Phenylalanin nicht abbauen können, reichert es sich im Gehirn an. Verkümmertes Körperwachstum und „Schwachsinn“ sind dann Folgen des Aspartam-Konsums.

Aber auch bei weitestgehend gesunden Menschen reichert sich Phenylalanin regelmäßig im Gehirn an und kann zu Kopfschmerzen oder Depressionen, bis hin zu Gedächtnisverlust, führen. Doch die Liste der Nebenwirkungen durch Aspartam-Konsum ist riesig. Betroffene leiden unter Angstzuständen, chronischer Müdigkeit, Schwindelanfällen, Impotenz, Sehschwierigkeiten oder Gewichtszunahme, um nur einige Symptome zu nennen. Insbesondere Letzteres erscheint geradezu lächerlich, wenn man bedenkt, dass viele Konsumenten bewusst zu aspartamhaltigen Produkten greifen, weil sie abnehmen wollen.

Es ist jedoch nicht nur Phenylalanin, was eine schädliche Wirkung im menschlichen Körper entfaltet. Besonders für Kinder stellt Asparaginsäure ein großes Gesundheitsrisiko dar. Durchbricht dieses die Blut-Hirn-Schranke (je kleiner die Kinder, umso weniger entwickelt), vernichtet es systematisch die Nervenzellen, was beispielsweise zu Gedächtnisverlust, Epilepsie oder Multipler Sklerose führen kann. Konsumiert eine werdende Mutter in großen Mengen Aspartam, steigt das Risiko für eine Erkrankung des ungeborenen Kindes massiv an. Hirnschäden und diverse bleibende Behinderungen sind mögliche Folgen für das Baby.

Auch Methanol entfaltet bei seinem Zerfall im menschlichen Körper seine schädliche Wirkung. Bei der Spaltung entsteht unter anderem Formaldehyd. Der Konsum von Formaldehyd kann zu Allergien, Atemwegsreizungen, Gedächtnisverlust, Schlafproblemen bis hin zur Zerstörung der Netzhaut mit der Folge der Erblindung führen. Im Jahre 2014 wurde Formaldehyd offiziell als krebserregend und erbgutverändernd eingestuft. Ein Verbot des Einsatzes in Nahrungsmitteln blieb jedoch aus.

Angesichts dieser Informationen scheint ein genauerer Blick auf die Zutatenliste der Nahrungsmittel geboten, um gezielt aspartamhaltigen Produkten aus dem Weg zu gehen. Aspartam ist auch unter den Namen „NutraSweet“, „Canderel“ oder als Zusatzstoff E 951 bekannt. Ist auf dem Etikett des Produktes „Enthält Phenylalanin“ bzw. „Enthält eine Phenylalanin-Quelle“ zu lesen, ist dies ebenfalls als Warnhinweis zu betrachten.

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3 Comments

  1. Großer Haufen Bullsh** was hier steht.

    Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit schreibt, Aspartam ist sicher: http://www.efsa.europa.eu/de/press/news/131210.htm

    Stiftung Warentest sagt dasselbe: http://www.test.de/Suessstoff-Aspartam-in-ueblichen-Mengen-unbedenklich-4643254-0/

    Bundesinstitut für Risikobewertung kann Zusammenhänge zwischen Aspartam und den angegebenen Nebenwirkungen (Migräne, Allergien u.a.) nicht bestätigen : http://www.bfr.bund.de/cm/343/bewertung_von_suessstoffen.pdf

    Und hier noch eine jüngere wissenschaftliche Publikation von M.Sc. S.D. Müller, in der er schreibt (Zitat):

    “Durch immer wieder in den Medien auftauchende Negativschlagzeilen, haben viele Menschen beim Gebrauch von Süßstoffen (vor allem den künstlichen Süßstoffen) ein ungutes Gefühl (2). Es finden sich häufig Horrormeldungen über Süßstoffe die Beispielsweise gerne über das Internet verbreitet werden. Ein Beispiel dazu: Aspartam sei ein starkes Nervengift, Aspartam verursacht Krebs, löst das Gehirn auf ­ und das ist nur ein sehr kleiner Auszug von unqualifizierten Meldungen, die den Konsumenten verunsichern.”

    und

    “Noch immer gibt es gefälschte Listen mit unseriösen Warnungen von angeblich bedenklichen Lebensmittelzusatzstoffen, die immer wieder in Kindergärten, Schulen, Arztpraxen oder im Internet verbreitet werden. Darin werden mit E-Nummern versehene Stoffe Kategorien wie ,,nicht zweifelsfrei unschädlich”, oder ,,krebserregend” zugeordnet. In einigen Listen werden auch konkrete Produkte mit angeblich gefährlichen Zusatzstoffen genannt. Als Urheber werden Forschungsinstitute, Krankenhäuser oder Ministerien angegeben, die sich bei entsprechender Anfrage bisher stets nachdrücklich von diesen Listen distanziert haben (79). Gerade das angeblich öffentliche renommierte Institutionen die Urheber sein sollen, bestärkt den Konsumenten das zu glauben was auf diesen Listen steht, obwohl es teilweise kompletter Unsinn ist.”

    Wenn alle öffentlichen Stellen schreiben, dass Aspartam sicher ist, darunder das BfR, die EFSA und die Stiftung Warentest, sowie alle ernstzunehmenden wissenschaftlichen Studien (von denen ich mehr als nur eine gelesen habe), kann ich Berichte im Fernsehen ohne Quellenangabe oder nur mit Verweis auf über 50 Jahre alte Studien nicht ernst nehmen. Alle Artikel und Berichte, die ich über Süßstoffe gelesen habe und “belegen”, dass es gesundheitsschädlich ist, referenzieren keinerlei Wissenschaftliche Quellen. Man sollte auch betrachten, dass Schmierblätter und Fernsehsender davon leben, Skandalmeldungen zu bringen.

    Hier noch ein paar wissenschaftliche Publikationen, die meine These unterstützen (das sind alle die ich gelesen habe, und ich habe spezifisch nach einem zusammenhang zwischen Aspartam und Krebs bzw. anderen Krankheiten gesucht und nicht nach dem gegenteiligen Beweis: http://scholar.google.com/scholar?hl=en&q=aspartam+cancer ):

    · Lim, Unhee, et al. “Consumption of aspartame-containing beverages and incidence of hematopoietic and brain malignancies.” Cancer Epidemiology Biomarkers & Prevention 15.9 (2006): 1654-1659.

    · Schwartz, George R. “Aspartame and breast and other cancers.” Western Journal of Medicine 171, no. 5-6 (1999): 300.

    · Gallus, S., L. Scotti, E. Negri, R. Talamini, S. Franceschi, M. Montella, A. Giacosa, L. Dal Maso, and C. La Vecchia. “Artificial sweeteners and cancer risk in a network of case–control studies.” Annals of oncology 18, no. 1 (2007): 40-44.

    · Kushi, Lawrence H., Tim Byers, Colleen Doyle, Elisa V. Bandera, Marji McCullough, Ted Gansler, Kimberly S. Andrews, and Michael J. Thun. “American Cancer Society Guidelines on Nutrition and Physical Activity for cancer prevention: reducing the risk of cancer with healthy food choices and physical activity.” CA: a cancer journal for clinicians 56, no. 5 (2006): 254-281.

    · Butchko HH, Stargel WW, Comer CP, et al. Aspartame: review of safety. Regul Toxicol Pharmacol 2002; 35:S1–S93.

    · Weihrauch MR, Diehl V. Artificial sweeteners—do they bear a carcinogenic risk? Ann Oncol 2004; 15:1460–1465.

    Natürlich kann man, wie bei jedem Thema sagen “aber zu viel davon ist schädlich”. Das gilt auch für Wasser, Sonnenstrahlen, Bewegung, Medikamente und alle existenten Lebensmittel, sogar Vitamine. Einen Zusammenhang zwischen Krebs (oder anderen Krankheiten) ist bei normalem Konsum (und sogar darüber hinaus) absolut unbedenklich, was man von vielen anderen Lebensmitteln (ob natürlichen oder synthetischen Ursprungs) nicht sagen kann, z.B. Muskat, Energy-Drinks oder Vitamin B-12.

  2. Dann möchte ich nur mal so in den Raum werfen, wenn es laut öffentlichen Ämtern (was einen schon zum Stirnrunzeln bringen sollte) diese Aussage – dass dies schädlich ist- Dann Frage ich einfach, warum gibt es dann gehäuft überhaupt diese Nachforschung und Beweise, dass dies doch schädlich ist? Wenn es nicht schädlich ist, dann muss es doch einstimmig sein. Oder liege ich da etwa falsch?

  3. Someone trink es einfach weiter dann siehst ja wo es hinführt wie man aus reinem Verstand nur Chemie verteidigen kann und es für nicht gesundheitsschädlich halten kann ist mir menschlich ein Rätsel

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