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Russland

Putin: „Nordkorea hat keine Atomwaffen, sondern Mineralien in Billionenhöhe“

in Geopolitik

Der Russische Präsident enthüllt die Wahrheit hinter den Spannungen um den 3. Weltkrieg mit Kim Jong-un

Präsident Wladimir Putin hat über den wirklichen Grund ausgepackt, warum die Welt am Rande eines totalen Atomkriegs steht.

Laut Putin handelt es sich bei der in den Mainstream-Medien propagierten Geschichte, dass Nordkorea Atomwaffen besitzt, um eine komplette Lügengeschichte, die dazu angelegt ist, der Öffentlichkeit einzureden, dass das abgeschiedene Land eine globale Bedrohung sei.

[Nordkorea] hat keine Atomwaffen. Das ist eine Lüge, die den Leuten durch die westlichen Konzernmedien aufgedrängt wird, sagte Putin während einer emotional aufgeladenen Frage-und-Antwort-Runde in Sotschi.

Sie wissen, dass sie die Nordkoreaner leicht provozieren können und dass sie reagieren werden, aber die Darstellung, dass sie eine Bedrohung sind, ist falsch.

Ich werde ihnen einige Fakten über Nordkorea nennen: Sie haben keine Atombomben. Sie haben keine vom Westen kontrollierten Banken. Sie sind nicht vom US-Dollar abhängig. Was sie haben, ist ein Land voller Reichtum an nicht abgebauten Mineralien.

Laut des Kreml-Sprechers Dmitri Peskow hatte Präsident Putin „eine Auszeit genommen, um [über den US-amerikanisch-nordkoreanischen Konflikt] nachzudenken“, und er glaube, dass die Situation „zu weit gegangen“ sei.

Putin sagte weiterhin, Kim Jong-un „würde nie einen echten Angriff in die Wege leiten, es wäre selbstmörderisch. Pjöngjang weiß das und Washington auch“.

Bei einer Veranstaltung am Dienstag über das Thema, dass Amerikaner zuviele Opioide benutzen, sagte Donald Trump:

Nordkorea würde besser keine weiteren Drohungen gegenüber den Vereinigten Staaten aussprechen. Diese würden mit einem so heftigem Beschuss erwidert werden, den die Welt noch nicht gesehen hat.

Präsident Trump äußerte den Kommentar als Reaktion auf einen Artikel in der Washington Post, der erklärte:

Nordkorea hat erfolgreich eine Miniaturausgabe eines nuklearen Sprengkopfes produziert, der in ihre Raketen hineinpasst, und wodurch eine entscheidende Hürde auf dem Weg überwunden wurde, eine voll entwickelte Atommacht zu werden, wie offizielle US-Geheimdienstvertreter im Rahmen eines vertraulichen Gutachtens gefolgert haben.

Die Analyse, die letzten Monat durch die Defense Intelligence Agency [US-Verteidigungsnachrichtendienst] abgeschlossen wurde, folgt einem anderen Gutachten auf dem Fuß, das die offizielle Schätzung der Gesamtzahl an Bomben innerhalb des Atomwaffenarsenals des kommunistischen Landes auf drastische Weise nach oben korrigiert. Die Vereinigten Staaten berechneten letzten Monat, dass nun bis zu 60 Nuklearwaffen durch den nordkoreanischen Führer Kim Jong-un kontrolliert werden.

Bis jetzt ist der einzige Beweis, der dafür erbracht wurde, dass Nordkorea über Massenvernichtungswaffen verfügt, das, was in den Mainstream-Medien propagiert wird.

Laut Putin handelt es sich um „die gleiche Sache, die mit Irak und Libyen passiert ist“.

Sowohl im Falle von Irak als auch Libyen, fand eine Invasion beider Länder durch den Westen statt und ihre Führer wurden ohne irgendeinen echten Beweis wegen Kriegsverbrechen hingerichtet.

Was Putin über die wahren Gründe erklärt hat, warum Nordkorea angegriffen wird, klingt ebenfalls glaubhaft.

Sein Bankensystem wird weder durch den IWF kontrolliert noch muss es sich einer von Rothschild kontrollierten Weltbank fügen und es ist auch nicht vom US-Dollar abhängig.

Es wird zudem berichtet, dass das Land über unerschlossene natürliche Ressourcen im Wert von 6-10 Billionen US-Dollar verfügt.

Laut Quartz befinden sich unterhalb der bergigsten Oberfläche des Landes riesige Reserven an Mineralien, einschließlich Gold, Magnesit, Zink, Kupfer, Kalkstein, Molybdän, Graphit und anderen – alles in allem 200 Arten von Mineralien.

Ebenfalls vorhanden sind große Mengen an seltenen Erdmetallen, die Fabriken in nahegelegenen Ländern benötigen, um Smartphones und andere hochentwickelte technische Produkte herzustellen.

Die Schätzungen über den Wert der Mineralvorkommen haben im Laufe der Jahre stark variiert, da diese durch Geheimhaltung und mangelnde Zugänglichkeit erschwert wurden.

Nordkorea selbst hat wahrscheinlich übertriebene Angaben darüber aufgestellt.

Laut einer Schätzung eines sich im Besitz des südkoreanischen Staates befindlichen Unternehmens, sind sie über 6 Billionen Dollar wert.

Bei einer anderen Schätzung eines südkoreanischen Forschungsinstituts, wird die Summe näher an 10 Billionen Dollar herangerückt.

Verweise:

 

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Russland und China erklären uneingeschränkten Krieg gegen US-Petrodollar – stellen Sie sich auf exklusiven Handel mit Gold ein

in Geopolitik/Wirtschaft

Die Bildung eines BRICS-Goldhandelsplatzes, der den US-Petrodollar bei bilateralen Handelsabschlüssen umgehen könnte, nimmt weiterhin Gestalt an, indem die größte Bank Russlands, die in staatlicher Hand befindliche Sberbank, diese Woche bekanntgab, dass ihre Schweizer Niederlassung damit begonnen habe, am Shanghai Gold Exchange mit Gold zu handeln.

Russische Regierungsvertreter haben wiederholt ihre Planungen signalisiert, Transaktionen mit China unter Verwendung von Gold durchzuführen, um dadurch die Macht des Dollars bei bilateralen Handelsabschlüssen zwischen den geopolitisch einflussreichen Nationen zu verdrängen. Bei diesem letzten Schritt handelt es sich schlichtweg um die Ausprägung eines größeren geopolitischen Spiels, das zwischen den großen Mächten im Gange ist.

Dazu erklärt ein von Reuters veröffentlichter Bericht:

Der Sberbank wurde im September letzten Jahres eine internationale Mitgliedschaft an der Schanghaier Börse gewährt und im Juli schloss sie eine Pilot-Transaktion mit 200 Kilogramm Goldbarren ab, die an lokale Finanzinstitutionen verkauft wurden, wie die Bank erklärte.

Die Sberbank plant, ihre Präsenz auf dem chinesischen Wertmetallmarkt auszudehnen und erwartet in den verbleibenden Monaten des Jahres 2017 eine Gesamtlieferung von 5-6 Tonnen Gold an China.

Die Goldbarren werden direkt an die offiziellen Importeure in China geliefert als auch über die Börse, wie die Sberbank sagte.

Russlands zweitgrößte Bank VTB ist ebenfalls Mitglied bei Shanghai Gold Exchange.

Derzeit ist unmissverständlicherweise eine revolutionäre Umgestaltung des gesamten weltweiten Geldsystems im Gange, die von einem fast perfekten Sturmangriff vorangetrieben wird. Die Auswirkungen dieser Umwandlung sind extrem tiefgreifend für die US-Politik im Nahen Osten, die für beinahe das letzte halbe Jahrhundert durch ihre strategische Beziehung mit Saudi-Arabien untermauert wurde.

DER AUFSTIEG UND FALL DES PETRODOLLAR

Der Dollar wurde 1944 im Rahmen des Bretton-Woods-Abkommens als globale Leitwährung eingeführt, das allgemein als Goldstandard bezeichnet wird. Die USA manövrierten sich selbst in diese Machtposition, indem sie die größten Goldreserven der Welt hielten. Der Dollar wurde auf 35 Dollar pro Unze festgesetzt – und als uneingeschränkt austauschbar gegen Gold.

In den 1960ern bedrohte ein durch Auslandshilfe, Militärausgaben und ausländische Investitionen verursachter Überschuss an US-Dollars dieses System, indem die USA nicht genug Gold zur Verfügung hatten, um die sich im weltweiten Umlauf befindliche Menge an Dollars zu einer Rate von 35 Dollar pro Unze zu decken; als Ergebnis davon war der Dollar überbewertet.

Amerika wandte sich 1971 zeitweise bereitwillig einem neuen Bezugssystem auf, indem der Dollar zum reinen Papiergeld wurde (d.h. abgekoppelt von irgendeiner physischen Einlagerung an Werten), bis 1973 das Petrodollar-Abkommen durch Präsident Nixon abgeschlossen wurde.

Das quid pro quo (lat. für „dies für das“) bestand darin, dass Saudi-Arabien alle Ölgeschäfte in US-Dollar auswies und im Gegenzug verpflichteten sich die USA, Saudi-Arabien militärisches Gerät zu verkaufen und die Verteidigung des Königreiches zu gewährleisten:

Springen wir zum März 2017; die russische Zentralbank eröffnete erstmals ihr erstes Auslandsbüro in Peking als anfänglichen Schritt bei der allmählichen Einführung eines goldgedeckten Handelsstandards. Dies sollte durch ein Abschließen der Ausgabe der ersten Bundesanleihen in die Tat umgesetzt werden, die in chinesischen Yuan angegebenen waren, und indem Goldimporte aus Russland zugelassen werden.

Die chinesische Regierung möchte den Yuan internationalisieren und Handelsabschlüsse in Yuan durchführen, wie sie dies bereits tut, und sie ist im Begriff, die Handelsbeziehungen mit Russland zu intensivieren. Sie haben diese Schritte bei bilateralen Handelsabschlüssen, einheimischen Handelssystemen usw. unternommen. Als sich jedoch Russland und China auf ihren 400 Milliarden Dollar umfassenden Pipeline-Deal einigten, wollte China für die Pipeline mit Yuan-Schatzanweisungen bezahlen, und tat dies auch, und wollte dann später russisches Öl in Yuan bezahlen.

Diese Umgehung der Vorherrschaft des auf dem US-Dollar basierenden Geldsystems und der beispiellose Gegenangriff darauf, nimmt viele Formen an, aber eine der bedrohlichsten ist, dass die Russen den chinesischen Yuan gegen Gold eintauschen. Die Russen bringen bereits chinesische Yuan, die aus den Verkäufen ihres Öls an China stammen, zurück zum Shanghai Gold Exchange, um dann Gold mit in Yuan angegebenen Gold-Terminkontrakten zu kaufen – was im Grunde genommen ein Tauschsystem oder einen Tauschhandel darstellt.

Die Chinesen hoffen, dass – indem sie damit anfangen, die Yuan-Terminkontrakte an Öl anzupassen, wodurch die Bezahlung von Öl in Yuan erleichtern wird, deren die Absicherung in Schanghai stattfindet – dies ihnen ermöglichen wird, dass der Yuan als Hauptwährung des Handels mit Öl wahrgenommen wird. Der weltweit größte Importeur (China) und Exporteur (Russland) unternehmen Schritte, um Bezahlungen in Gold umzuwandeln. Das ist bekannt. Also wer wäre der größte Vermögenswert, um ihn in den Handel von Öl gegen Yuan zu locken? Natürlich die Saudis.

Alles, was die Chinesen brauchen, ist, dass die Saudis China Öl im Austausch gegen Yuan verkaufen. Wenn das saudische Königshaus sich dazu entschließt, diesen Austausch zu verfolgen, werden die Petro-Monarchien vom Golf dem Beispiel folgen und dann Nigeria usw. Dies wird den Petrodollar in seinen Grundfesten erschüttern.

Laut eines Berichts durch Medien der russischen Regierung wurden bei der Förderung bilateraler Handelsabschlüsse in Yuan beträchtliche Fortschritte zwischen den beiden Nationen erzielt, wie der erste Schritt hin zu einem sogar noch ambitionierteren Plan zeigt – indem sie Gold zum Abschluss von Transaktionen benutzen:

Eine in Erwägung gezogene Maßnahme ist die beiderseitige Organisation des Handels in Gold. In den letzten Jahren waren China und Russland die aktivsten Käufer des wertvollen Metalls.

Bei einem letztjährigen Besuch in China sagte der stellvertretende Chef der russischen Zentralbank, Sergei Schwezow, dass die beiden Länder mehr Transaktionen in Gold zwischen den beiden Ländern begünstigen wollen.

Im April brachte die Sberbank ihr Interesse an der Finanzierung der Direktimporte von Gold nach Indien – ebenfalls ein BRICS-Mitglied – zum Ausdruck. Zweifeln Sie nicht daran, dass ein BRICS-Gold-Handelsplatz dazu benutzt werden könnte, um den Dollar bei bilateralen Handelsabschlüssen zu umgehen, und dadurch die hegemoniale Kontrolle zu untergraben, die sich des US-Petrodollar als globaler Leitwährung erfreut.

„2014 unterzeichneten Russland und China zwei 30 Jahre umfassende Mammutverträge über russische Gaslieferungen nach China. Die Verträge legten fest, dass der Austausch in Renminbi [Yuan] und russischen Rubeln abgewickelt wird, nicht in Dollar. Das war der Beginn eines sich beschleunigenden Prozesses der Ent-Dollarisierung, der heute im Gange ist“, wie der strategische Risikoberater F. William Engdahl erklärt.

Russland und China erschaffen nun ein neues Paradigma für die Weltwirtschaft und ebnen den Weg für eine globale Abkopplung vom Dollar.

„Eine russisch-chinesische Alternative zum Dollar in Form eines goldgestützten Rubels und goldgestützten Renminbi oder Yuan könnte einen lawinenartigen Ausstieg aus dem US-Dollar in Gang bringen, und damit einhergehend, einen schwerwiegenden Niedergang der Fähigkeit Amerikas, die Rolle des Dollar als Leitwährung für seine Kriege mit dem Geld anderer zu finanzieren“, lautet die Schlussfolgerung Engdahls.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonymous-news.com/russia-china-declare-war-us-petrodollar-prepare-exclusive-trade-gold/

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Was passiert nach dem Untergang von ISIS? Hier steht das, was Ihnen sonst nicht gesagt wird

in Geopolitik

Amerikas Feldzug, um ISIS in Irak und Syrien zu bezwingen, nähert sich langsam dem Ende. ISIS wurde aus seinen wichtigsten irakischen Hochburgen vertrieben, während manchen Schätzungen zufolge in der Stadt Mossul noch 300 Kämpfer verblieben sind. Berichten zufolge sind sie innerhalb eines 500 Quadratmeter großen Gebietes versteckt. In Syrien wird letztendlich bald dasselbe über ar-Raqqa erzählt werden, welches de facto die Hauptstadt von ISIS in Syrien ist.

Obwohl manche Leute diese Entwicklungen mit Begeisterung aufnehmen, wird wenig beachtet, was auf die Niederlage von ISIS in Irak und Syrien folgt. Tatsächlich hat die Washington Post gerade die Frage gestellt: „ISIS wird Mossul und ar-Raqqa verlieren. Was passiert dann?“ – was nach einem Schritt in die richtige Richtung aussieht.

Bevor wir uns jedoch überhaupt über dieses Thema Gedanken machen können, lohnt es sich einmal, die Auswirkungen dieses von Amerika angeführten Feldzuges in Irak und Syrien auf genau die Leute zu analysieren, die das amerikanische Militär vermutlich befreien wird. In ar-Raqqa, einem Ort, den die Vereinigten Staaten zunächst einmal überhaupt nicht zu bombardieren berechtigt sind, werden zahllose Zivilisten in Stücke gerissen und in den Straßen verrotten gelassen.

Ein Syrer namens Abu Ahmad (jawohl, sie haben Namen), sagte gegenüber Reuters, dass er am Morgen nach einer Nacht schwerer Luftangriffe mehrere seiner Nachbarn tot auf der Straße liegen sah:

„Ich ging am nächsten morgen raus, nur um es mir anzusehen“, sagte er. „Ich schwöre bei Gott, dass Katzen die Leichen gefressen hatten.“

Es ist wichtig, die Realität des Konflikts auf dem Boden festzuhalten, weil dieser verheerende Horror unweigerlich das maßgeblich prägen wird, was danach kommt. Man löscht Terrorismus nicht aus, indem man tausende von Zivilisten ermordet; tatsächlich verschlimmert man ihn dadurch umso mehr. Man verewigt ihn dadurch. Man liefert Terrorismus eine Daseinsberechtigung und zahllose grimmig dreinblickende frische Rekruten.

Wir wollen nicht vergessen, dass ISIS weitgehend deswegen existiert, weil die USA einmarschiert sind und Saddam Hussein gestürzt haben, einen Mann, der sich dieser Art von islamistischen Bewegungen entgegenstellte. Das Machtvakuum, das nach seiner Entfernung entstand, ebnete den Weg dafür, dass Al-Qaida in dem Land Fuß fassen konnte, was wiederum Al-Qaida in Irak (AQI) den Weg ebnete, welche sich in ISIS verwandelte. Ein weiterer entscheidender Fehler war die rücksichtslose Entscheidung Amerikas, ungefähr 400.000 Soldaten zu feuern, und zwar nur deswegen, weil sie Saddam Husseins Baath-Partei angehörten. Diese Soldaten hatten keine Jobs mehr, und viele von ihnen gingen dazu über, leitende Positionen innerhalb den Reihen von ISIS zu besetzen.

„Wie ein leitender US-Regierungsbeamter zur damaligen Zeit sagte, war es der Tag, an dem wir im Irak eine Viertelmillion Feinde erschufen“, sagte der investigative Journalist Jeremy Scahill gegenüber Democracy Now!, als ISIS 2014 zum ersten Mal Schlagzeilen machte.

AQI und ISIS wurden als direkte Reaktion auf die US-Besetzung des Irak formiert. Also was ist diesmal die Reaktion der Koalition, um mit ISIS umzugehen?

Noch mehr Besetzung. Zum Beispiel hat selbst Kanada angekündigt, mindestens bis März 2019 im Irak zu bleiben. Generalleutnant Stephen Townsend hat ebenfalls dazu aufgerufen, dass US-Truppen lange Zeit weiterbleiben sollen, nachdem ISIS geschlagen wurde, ohne einen genauen Stichtag zu nennen.

Es wurde bereits berichtet, dass obwohl Gebiete des Irak von US-unterstützten Truppen befreit wurden, immer noch ISIS-Zellen existieren und in der Lage sind, Angriffe zu starten. Es spielt keine Rolle, wie lange die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten Irak besetzt halten – so lange sie zu tausenden Zivilisten unter die Erde bringen und fragwürdige Milizen auf dem Boden unterstützen, werden sich diese Art von Widerstandsbewegungen weiter ausdehnen. Ohne dass amerikanisch unterstützte Truppen ein spezifisches Territorium angreifen, werden sie nun noch schwerer zu besiegen sein.

Dadurch wird ein endloser Krieg perfekt. Leider ist ISIS noch unsere geringste Sorge, indem sich ein regionales Pulverfass zu entzünden droht. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat offen erklärt, dass die Türkei dazu bereit sei, in Nordsyrien einzumarschieren, um die kurdischen Kämpfer anzugreifen, die zurzeit durch die USA unterstützt werden.

Bei dieser bevorstehenden Schlacht stehen sich ein NATO-Verbündeter und das größte NATO-Mitglied gegenüber. Die Türkei hat sich bei den letzten regionalen Streitigkeiten zwischen den Golfstaaten offenbar auch auf die Seite von Katar geschlagen, was diese beiden widerspenstigen Staaten direkt in die offenen Arme des Iran treibt.

Iran ist ebenfalls stark in Irak und Syrien verwickelt und ist drauf und dran, als einer der größten Sieger aus diesen beiden aufs Engste miteinander verknüpften Schlachtfeldern hervorzugehen. Jedoch kann die US-Regierung dies nicht zulassen, da Iran ihr größter Widersacher in der Region ist.

Obwohl die Medien versucht haben, diese bevorstehende Schlacht als ein zufälliges Missgeschick darzustellen – eines, durch das die USA in einen größeren regionalen Krieg mit Syrien stolpern, an dem es sich nicht beteiligen wollte – ist es die Realität, dass diese Entwicklungen seit langer Zeit geplant wurden und dass diese Pläne bis zum heutigen Tag formuliert werden.

Als er vor der Washingtoner Denkfabrik Center for a New American Security sprach, bestätigte Donald Trumps nationaler Sicherheitsberater General H.R. McMaster diese Tatsache:

„Iran schürt diesen Teufelskreis eines sektiererischen Konflikts, um die arabische Welt dauerhaft zu schwächen“, sagte McMaster einem Bericht der Los Angeles Times zufolge. McMaster deutete an, dass sich die US-Politik in Bezug auf Syrien und Irak nach der Niederlage von ISIS darauf konzentrieren werde, Teheran zu isolieren und die Ausdehnung seines Einflusses zu verhindern.

McMaster ist der Kriegstreiber, der Anfang des Jahres Michael Flynn ersetzte und Steven Bannon vom National Security Council ausbootete, bevor er Donald Trump Vorschläge für Angriffe auf das syrische Militär im April dieses Jahres unterbreitete. Eine dieser Angriffsoptionen beinhaltete laut einer Untersuchung des mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Journalisten Seymour Hersh einen uneingeschränkten Angriff auf die Paläste des syrischen Präsidenten, bis er getötet worden wäre.

Weiterhin wird, wie Anti-Media zuvor berichtete, das letzte Gefecht von ISIS in Syrien in einer ölreichen Region Syriens stattfinden und dazu führen, dass Russland, Iran und Syrien auf das US-Militär und die kurdischen Kämpfer auf dem Boden stoßen, indem beide Parteien um die Kontrolle des Gebietes kämpfen. Wenn man die türkische Drohung einer Intervention, Israels ununterbrochene Luftangriffe, die regimetreuen Truppen und die Infrastruktur unter Beschuss nehmen, sowie die Feindseligkeit Saudi-Arabiens gegenüber Iran und die gegenwärtige Katar-Krise berücksichtigt, braucht man kein Genie zu sein, um zu erkennen, dass dieser Konflikt das Potenzial dazu hat, komplett außer Kontrolle zu geraten.

Der Fall einer Gruppierung, die so eine Brutalität an den Tag legt wie ISIS, wäre unter normalen Umständen ein Grund zum Feiern, wenn es nicht um den Fahrplan ginge, dem wir gerade jetzt folgen. Es ist ganz klar, dass die USA und ihre Verbündeten keine Ideologie besiegen können, indem sie dieselbe Taktik anwenden, welche sie hervorgebracht hat. Weiterhin hat ein neuer Bericht ergeben, dass Saudi-Arabien eine „klare Verbindung“ zum Extremismus innerhalb des Vereinigten Königreichs unterhält, jedoch ist Saudi-Arabien weiterhin einer der wichtigsten Partner der US-geführten Koalition.

ISIS ist in Jemen, Libye, den Philippinen, Indonesien und Afghanistan präsent – um nur einige Länder zu benennen. Die Gruppierung ist dazu in der Lage, Angriffe in ganz Europa und sogar in der Islamischen Republik Iran anzustiften, einer mehrheitlich schiitischen Nation (ISIS stammt aus der sunnitischen Sektion des Islam). Ihr Kalifat in Irak und Syrien mag zwar in sich zusammenfallen, aber wir könnten miterleben, wie der Grundstein zu einem globalen Phänomen gelegt wird.

Diesbezüglich planen Elemente innerhalb der Trump-Regierung noch mehr Konfrontationen, um dem Iran und dessen Ambitionen in der Region entgegenzuwirken, was mit größter Wahrscheinlichkeit auch zu einer direkten kriegerischen Auseinandersetzung mit Russland führen wird.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonymous-news.com/whats-going-happen-fall-isis-arent-told/

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Deutschland droht USA Sanktionen an, wenn sie Russland mit neuen Sanktionen belegen

in Geopolitik/Wirtschaft

Die europäisch-amerikanische Allianz sieht zurzeit sehr instabil aus. Insbesondere in den USA gibt es verschiedene widerstreitende Interessen in Bezug auf die Regierung des Landes.

Vor nicht langer Zeit zog US-Präsident Trump die USA aus dem Pariser Klimaabkommen zurück, das weitgehend von europäischen Nationen vertreten wurde. Der Schritt hat sowohl in den USA als auch in Europa Kritik auf sich gezogen und in den USA gibt es einige Politiker, die sich vehement der Trump-Regierung widersetzen. Diese Leute betrachten die Regierung als unrechtmäßig.

Für viele Demokraten und manche Republikaner hat sich Russland in die Wahl des Landes eingemischt, was Trump zum Gewinn der Präsidentschaft verholfen habe. Trump hat diese Behauptung zurückgewiesen, indem er es ein totales Hirngespinst von verwirrten Demokraten nannte, die die Niederlage einfach nicht eingestehen wollen.

Am 15. Juni verabschiedete der Senat einen Gesetzentwurf, um Russland wegen seiner angeblichen Einmischung in die US-Wahl neue Sanktionen aufzuerlegen. Interessant an diesem Gesetzentwurf ist, dass er fast mit einem einstimmigen Votum beschlossen wurde, obwohl der Senat von den Republikanern kontrolliert wird. Das bedeutet, dass es auch viele Republikaner gibt, die glauben, dass sich Russland in die Wahlen eingemischt habe, um Trumps Agenda zu unterstützen.

Trump versprach während des Wahlkampfes, die Beziehungen der Vereinigten Staaten mit Russland zu verbessern. Der neue Gesetzentwurf des Senats wird, wenn er vom Weißen Haus verabschiedet wird, Trump zur Ratifizierung vorgelegt. Trump wird selbstverständlich nicht bereitwillig eine Maßnahme gutheißen, die danach strebt, die Beziehungen mit Russland zu verschlechtern.

Ebenso wie sich der neue Gesetzwurf für die Trump-Regierung zu einem Albtraum entwickelt hat, beunruhigt er auch die engsten Verbündeten Amerikas in Europa. Der Gesetzentwurf, wenn er denn zum Gesetz wird, wird große europäische Unternehmen beeinflussen, die Geschäfte mit Russland machen. Dies macht viele europäische Staaten innerhalb einer bereits instabilen globalen Wirtschaft zusätzlich nervös.

Gegenwärtig stellen Deutschland, Österreich und eine Menge anderer europäischer Unternehmen technische Unterstützung für den Bau des Nord Stream-Projektes bereit, eine Offshore-Erdgaspipeline von Vyborg in der Russischen Föderation durch die Ostsee nach Greifswald in Deutschland.

Bildtext: „Senat stimmt neuen russischen Sanktionen als Bestrafung für Manipulation der Wahl von 2016 zu“

Die europäischen Staaten, die an diesem Mega-Projekt beteiligt sind, sind besorgt, dass wenn der Gesetzentwurf des Senats vom Weißen Haus verabschiedet wird, die Sanktionen den Weg für Geldstrafen gegen ihre Unternehmen ebnen werden, die am Nord Stream-Projekt beteiligt sind.

Die Europäer haben darum den Gesetzentwurf scharf kritisiert, indem sie die USA beschuldigen, anderweitige Interessen zu verfolgen, indem sie eine Energieblockade durchsetzen, was ihnen zufolge einen Versuch darstellt, den Zulieferern von amerikanischem Erdgas auf Kosten ihrer Wirtschaft und russischer Konkurrenten zu helfen.

Die von Deutschland angeführten Länder haben gewarnt, dass die durch den US-Gesetzentwurf drohende Bestrafung europäischer Staaten, die am Nord Stream-Projekt beteiligt sind, „eine komplett neue, sehr negative Dimension in die europäisch-amerikanischen Beziehungen einführt“.

Laut Reuters unternimmt Deutschland weitreichende Maßnahmen gegen den Gesetzentwurf. Das Land hat als Vergeltung mit Sanktionen gegen die USA gedroht, wenn die neuen Sanktionen gegen Russland in einer Bestrafung deutscher Firmen resultieren.

Der Sprecher für Kanzlerin Angela Merkel, Steffen Seibert, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur, dass der Gesetzentwurf des Senats, der beabsichtige, Russland wegen seiner angeblichen Einmischung in die US-Wahl zu bestrafen, auch Strafen gegen europäische Unternehmen nach sich ziehen könne. Er sagte, dass dies nicht geschehen dürfe, da es wahrscheinlich die Beziehungen zwischen Deutschland und den USA gefährden würde.

Die deutsche Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries fügte auch hinzu: „Berlin würde über Gegenmaßnahmen nachdenken müssen. Wenn er es tut [d.h., dass Trump den Gesetzentwurf unterstützt], werden wir darüber nachdenken, was wir dagegen tun werden.“

Kommentatoren sagen, demnach zu urteilen, wie die jüngste Reaktion Deutschlands auf die USA aussieht, wird dies Europa in die Hände Russlands treiben, wenn die USA Russland neue Sanktionen auferlegen. Dies, so sagen sie, wird den Russen einen entscheidenden geopolitischen Sieg über die Vereinigten Staaten von Amerika verschaffen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonymous-news.com/germany-threatens-sanction-u-s-imposes-new-sanctions-russia/

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Teslas legendärer Turm zur drahtlosen Energieübertragung in Russland gebaut und getestet

in Welt

Teslas berühmter Wardenclyffe Tower war, in gewisser Weise, die physikalische Manifestation seiner jahrelangen Arbeit. Ein gigantischer Turm, der drahtlos Energie über große Distanzen übertragen konnte, und ursprünglich zur Übertragung von Nachrichten, Telefonie und Bildtelegrammen über den Atlantik nach England und zu Schiffen auf See gedacht war. Als Tesla beschloss, den Turm zu nachzurüsten, um Energie zu übertragen, entzog ihm der Hauptgeldgeber des Projekts, J.P. Morgan, die finanziellen Mittel dazu.

Morgan hatte ein Monopol auf Kupfer, welches er zur Stromübertragung verwendete, und er wollte nicht, dass seine Technologie überflüssig wird. Teslas Genialität zu unterdrücken, war ein ungeheuerlicher Schritt, durch den Morgan als Missetäter in die Annalen einging.

Der Wardenclyffe Tower wurde 1917 abgerissen, damit die Bruchstücke dazu benutzt werden konnten, Teslas angehäufte Schulden zu begleichen.

Machen wir nun einen Sprung ins Jahr 2015:

Ein Team von russischen Wissenschaftlern hat eine Miniaturausgabe des „Tesla-Turms“ gebaut, der in der Lage ist, drahtlos riesige Mengen an Elektrizät zu übertragen.

Die Einrichtung befindet sich ungefähr 40 Meilen [knapp 65 Kilometer] von Moskau entfernt und wird zurzeit High Voltage Marx and Tesla Generators Research Facility genannt. Wenn sie aktiviert wird, können die Generatoren für 100 Mikrosekunden den Energiebedarf des ganzen Landes decken.

Wegen der hohen Unterhaltskosten wird die Einrichtung nur sparsam aktiviert. Wenn das der Fall ist, entladen sich Blitze auf eine Plattform, welche die Elektrizität aussendet. Laut Rossiya-1 TV ist bei der Inbetriebnahme der Einrichtung die statische Aufladung in der „heißen Zone“ so groß, dass bei jedem, der sich dort aufhält, die Haare zu Berge stehen.

Hier ist ein Überblick über die Einrichtung, die mithilfe einer Drohne gefilmt wurde:

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von https://www.minds.com/blog/view/493892057685827584

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Russisch unterstützte syrische Truppen rücken auf US-Stützpunkt in Syrien vor

in Geopolitik

Während sich die Welt dem Glauben hingibt, dass Donald Trump den früheren FBI-Direktor James Comey gefeuert hat, weil der US-Präsident viele russische Leichen in seinem Keller vor der Öffentlichkeit zu verbergen habe, steuern die Vereinigten Staaten im gefährlichsten aller Szenarien auf eine direkte militärische Auseinandersetzung mit ihrem Widersacher des Kalten Krieges zu.

Laut Telegraph befinden sich die syrischen Regierungstruppen auf einem direkten Kollisionskurs mit westlichen Spezialkräften, nachdem sie am Wochenende auf ein US-Trainingslager im östlichen Syrien vorgerückt sind.

Regierungsnahe Truppen befinden sich nun in einem Umkreis von 15 Meilen [ca. 24 Kilometer] von al-Tanf, einem befestigten Stützpunkt amerikanischer und britischer Spezialkräfte, der dafür eingesetzt wurde, um syrische Rebellengruppen zu trainieren, die in der Nähe der irakischen Grenze ISIS kämpfen sollen.

Wie Telegraph feststellt, wird der „Angriff“ von iranischen Truppen geleitet, die syrische Truppen und libanesische Hisbollah-Kämpfer befehligen. (Demnach „greift“ Syrien offenbar sein eigenes Territorium an, wohingegen US- und britische Truppen einen legitimen Grund haben, sich dort aufzuhalten.)

Noch beklagenswerter erscheint die Tatsache, dass diese Anhänger Assads auch von russischen Luftstreitkräften unterstützt werden.

Laut der regionalen Online-Zeitung al-Masdar besteht das Ziel der syrischen Offensive in der Einnahme des Grenzübergangs bei al-Tanf, der Bagdad mit Damaskus verbindet. Angesichts US-unterstützter Truppen, die eine sichere Stellung entlang des strategisch bedeutsamen Gebiets einnehmen, hat es Damaskus zu seiner obersten Priorität gemacht, die Schnellstraße wieder zugänglich zu machen und das Gebiet wieder zurückzuerobern.

Dadurch wird Syrien nicht nur eine wichtige Verbindung zu Irak, sondern auch eine wichtige Landroute nach Iran herstellen, einem strategischen Verbündeten der syrischen Regierung.

Die Offensive geht auch Hand in Hand mit der Ankündigung der syrischen Regierung, Deir Ezzor von ISIS zurückzuerobern, wobei es sich um ein weiteres strategisch bedeutsames Gebiet handelt, weil sich dort das größte syrische Erdöllager befindet.

Laut Telegraph haben die USA erklärt, dasss sie keine weiteren Angriffe auf ihre Basis in al-Tanf tolerieren werden, aber es ist immer noch unklar, wie westliche Truppen auf die bevorstehende Bedrohung reagieren werden. Russland hat das Gebiet bereits im Juni 2016 bombardiert, jedoch lagen keine Berichte über verletzte amerikanische oder britische Soldaten vor.

Am Wochenende berichtete al-Masdar, dass 150 britische und US-amerikanische Soldaten das syrische Schlachtfeld betreten haben, indem sie diesen wichtigen Übergang passiert haben. Es ist unklar, wie weit dieses Feiglingsspiel gegen Syrien und Russland gehen wird, das die Vereinigten Staaten betreiben wollen, indem ein direktes Eingreifen dieser Truppen in das Geschehen die USA in einen direkten Konflikt mit den russischen Luftstreitkräften ziehen wird.

Angesichts dessen, dass Russland, Iran und die Verbündeten Syriens vor Ort Anfang April eine Erklärung abgegeben haben, dass jegliche weitere Angriffe auf die syrische Regierung zu gewaltsamen Gegenreaktionen führen werden, bergen diese Entwicklungen in sich Möglichkeit, dass die Situation zu einem offenen Schlagabtausch eskaliert.

Indem durch den Plan Russlands, sogenannte „Sicherheitszonen“ in ganz Syrien zu installieren, offenbar die Kämpfe zwischen der Regierung und vielen Rebellengruppen an größeren Schauplätzen Syriens wie Idlib, Homs und Aleppo nachgelassen haben, wurde für die syrischen Truppen ein Freiraum geschaffen, durch den sie ihre Vorstöße über den östlichen Teil des Landes fortsetzen können und den sich dort ansammelnden Bedrohungen zu entgegenzustellen.

Als Reaktion hierauf sind den USA fast sämtliche Handlungsoptionen ausgegangen, und so haben sie auf eine Invasion Syriens zurückgegriffen. Indem sie überhaupt nichts aus ihrer Lektion durch die illegale Invasion des Irak gelernt haben, haben die USA und ihr britisches Gegenüber wieder einmal internationale gesetzliche Standards ignoriert, um im Alleingang einen Regierungswechsel zu verfolgen, durch den der Weg für einen weltweiten Konflikt geebnet wird.

Doch Syrien ist nicht Irak. Syrische Truppen, die von Iran angeführt werden und denen mit russischer Unterstützung aus der Luft der Rücken gestärkt wird, haben offensichtlich kein Problem damit, ihr Land gegen eine US-Invasion zu verteidigen, wie anhand ihres Vorrückens in Richtung des amerikanischen Trainingslagers ersichtlich ist.

Was die Angelegenheit noch komplizierter macht, ist die Tatsache, dass es innerhalb der Türkei Forderungen nach einer vollständigen Vertreibung des US-Militärs und seiner Kriegsflugzeuge gibt, die auf der wesentlichen Incirlik Air Base stationiert sind, als Reaktion auf Donald Trumps rücksichtslose Entscheidung, die syrischen Kurden mit schwerer Bewaffnung auszustatten.

Den USA gehen nicht nur innerhalb kurzer Zeit wirkliche Optionen aus, um die syrische Regierung zu stürzen, sondern sie könnten im Zuge dessen auch strategische Verbündete verlieren. unter diesen Begleitumständen liegen die Vorteile Amerikas nicht in dem Versuch, die Regierungen Syriens und Russlands auszumanövrieren, sondern in ihren enormen militärischen Fähigkeiten. Wenn die Machthaber ihre Niederlage in Syrien nicht eingestehen können, könnten sie sich leider dazu gezwungen sehen, auf einen uneingeschränkten Krieg mit der syrischen Regierung zurückzugreifen – selbst wenn dies auch eine direkte Konfrontation mit Russland bedeutet.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/russian-backed-syrian-troops-advance-u-s-base-syria/

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Die Träne: „Ein Geschenk des russischen Volkes an die USA“ – und warum man nichts darüber erfährt

in Welt

Ich muss zugeben – ich wusste nicht einmal, dass dieses Mahnmal überhaupt existiert. Allerdings brauchte ich nur zwei Sekunden, um zu begreifen, warum – es wurde ihm überhaupt keine öffentliche Aufmerksamkeit entgegengebracht. Nun, wie kommt man darauf? Warum haben die Medien nicht ihrer Dankbarkeit Ausdruck verliehen? Können Sie mir ein anderes Land nennen, das mehr getan hat? Dies ist ein erstaunliches Mahnmal, das alles in den Schatten stellt, gleichgültig, was die wahren Terror-Schwerverbrecher an Ground Zero anzustellen versuchen. Der bloße Gedanke daran, dass Larry Silverstein und Frank Lowy irgendetwas mit dem Mahnmal für die Opfer des 11. September zu tun haben, ist regelrecht herzzerreißend!

Ungefähr 50 Millionen Leute besuchen jedes Jahr New York und mehr als acht Millionen leben dort, aber niemand scheint von der Träne gehört zu haben…trotz der Tatsache, dass es ein 30 Meter hohes, 175 Tonnen schweres Mahnmal für diejenigen ist, die am schwärzesten Tag der Stadt ihr Leben verloren.

Das größte Täuschungsmanöver, zu dem ein Feind fähig ist, besteht darin, jeden glauben zu machen, dass alle anderen seine Feinde seien!

Die zionistisch kontrollierten US-Medien breiten über das großartige Mahnmal, das von Putin eingeweiht wurde, vollständig den Mantel des Schweigens aus. Das Monument ist kaum bekannt, selbst bei den Anwohnern in Bayonne [New Jersey]!

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/tear-drop-gift-people-russia-usa-werent-told/

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Der aufmüpfige philippinische Präsident hat die USA dazu herausgefordert, ihn von der CIA ermorden zu lassen

in Politik/Welt

Philippinen – Im Angesicht der ohnehin schon gespannten Beziehungen mit den Vereinigten Staaten hat der umstrittene philippinische Präsident Rodrigo Duterte im Oktober letzten Jahres sogar noch die C.I.A. dazu herausgefordert, ihn aus seinem Amt zu entfernen. Er sprach diese Herausforderung zu einem Zeitpunkt in seiner Heimatstadt aus, als er gerade die ersten 100 Tage in seinem Amt regiert hatte.

„Ihr wollt mich loswerden?“, fragte Duterte in der südlichen Stadt Davao, wie Channel News Asia berichtete. „Ihr wollt die CIA dafür benutzen? Macht nur.“

Der gewaltsame Feldzug gegen Drogenmissbrauch hatte zu erheblichen Ausbrüchen von Gewalt geführt. Als eine Folge der drastischen Maßnahmen sind bislang mehr als 1.500 Tote verzeichnet, die bei Polizeieinsätzen ums Leben gekommen sind, sowie knapp 2.000 Todesfälle unter ungeklärten Umständen.

Aber die Herausforderung galt nicht allein für die Vereinigten Staaten. Laut Channel NewsAsia, richtete sich Duterte damit auch an diejenigen in seinem eigenen Land, die mit dem Gedanken spielen, sich gegen seine Autorität aufzulehnen. „Tut euch keinen Zwang an. Mir ist das scheißegal“, behauptete er.

„Ich soll vertrieben werden? Gut. Es gehört zu meinem Schicksal (wenn das passiert). Das Schicksal umfasst so viele Dinge. Wenn ich sterbe, dann ist das Teil meines Schicksals. Präsidenten werden ermordet.“

Ganz deutlich wurde jedoch, dass die Kritiker aus dem Westen das erste Ziel der Attacke des Präsidenten waren. Belege dafür wurden in seinen Anmerkungen deutlich, in denen er Bezug auf die Intelligenz seiner Gegner nahm – oder vielmehr das Fehlen ebendieser. Er beschrieb, wie er darauf vorbereitet sein würde mit Gegenfragen zu kontern, sollt er jemals von westlichen Behörden verhört werden. In seiner üblichen aufwiegelnden Art sagte Duterte:

„Wenn sie nicht antworten können – Hurensohn, geh nach Hause, du Tier. Ich zertrete dich. Leg dich nicht mit mir an. Es kann nicht sein, dass sie intelligenter sind als ich, das könnt ihr mir glauben.“

Was die USA angeht: Es könnte letzten Endes nur eine marginale Rolle spielen, wie das Land die Praktiken des neuen philippinischen Präsidenten beurteilt; insbesondere, wenn man bedenkt, dass Duterte kurz zuvor den Wunsch signalisiert hatte, sich von der westlichen Abhängigkeit zu entfernen und die Beziehungen zu China weiter auszubauen.

An dem dieser Rede vorangegangenen Donnerstag hatte Reuters zudem von „der machtvollsten Zurschaustellung von Zustimmung mit Präsident Rodrigo Dutertes anti-amerikanischer Haltung durch einen Top-Regierungsbeamten“ berichtet. Dabei hatte der philippinische Sekretär für Auswärtige Angelegenheiten in einem Facebook-Post geschrieben, Duterte werde „alles daran setzen“ die Auslandspolitik seines Landes „neu zu ordnen“ und aus den „Fesseln der Abhängigkeit“ von den Vereinigten Staaten zu befreien.

„Es ist zwingend notwendig geworden, dass wir die Philippinen aus den Fesseln der Abhängigkeit befreien, um sowohl die inneren als auch die auswärtigen Bedrohungen der Sicherheit nachhaltig zu bekämpfen und die untergeordnete Stellung unserer Nation im Verhältnis zu den Interessen der Vereinigten Staaten zu beenden“, hatte der Sekretär für Auswärtige Angelegenheiten Perfecto Yasay geschrieben.

Mitte September hatte der Underground Reporter Kommentare von Präsident Duterte analysiert, in denen dieser behauptet hatte, dass obwohl er „kein Zerwürfnis mit Amerika“ wolle, dennoch alle US-amerikanischen Streitkräfte in der südlichen Region der Philippinen „weg müssen“.

In Reaktion auf diese Kommentare hatte der Analyst Dr. Joseph Chang spekuliert, dass Duterte nicht nur die philippinische Abhängigkeit von US-amerikanischer Hilfe reduzieren wolle. Vielmehr ging er davon aus, dass Duterte auch darauf abzielen könnte, „die Handelsverbindungen mit Beijing zu verbessern“ und sogar „ausländische Hilfe aus Beijing für die Philippinen anziehen“ könnte.

Seit diesem Zeitpunkt wird immer deutlicher, was genau Duterte sich vorstellt. Der Präsident möchte jetzt nicht nur Allianzen mit Russland und China eingehen. Er hat sogar vor, sein Land komplett von der militärischen Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten loszulösen.

„Ich weise die Vereinigten Staaten darauf hin, dass dies die letzte Militärübung sein wird“, sagte der Präsident. „Die letzte gemeinsame der Philippinen und der Vereinigten Staaten.“

Der aufmüpfige philippinische Präsident hat die USA dazu herausgefordert, ihn von der CIA ermorden zu lassen. Von James Holbrooks für theantimedia.org. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

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Was die Medien Ihnen nicht über den Angriff mit chemischen Waffen in Syrien berichten

in Geopolitik

Am Dienstag hat sich in Syrien ein weiterer Angriff mit chemischen Waffen ereignet. Dieser spezielle Angriff fand in der Provinz Idlib statt, und Berichten zufolge sind als Ergebnis davon Dutzende gestorben.

Für Syrien sind Angriffe mit chemischen Waffen nichts Neues. Bereits 2013 gab es zwei besonders verheerende Angriffe, mit denen die Obama-Regierung einen direkten Angriff gegen die Assad-Regierung zu rechtfertigen versuchte.

Die UNO untersuchte 2013 gründlich den ersten Angriff. Carla del Ponte von der Untersuchungskommission der UNO sagte schließlich, dass die Indizien darauf hindeuten, dass der Angriff von den syrischen Rebellen ausgeführt wurde – nicht von der syrischen Regierung. Trotzdem nahm die Unterstützung für die syrischen Rebellen von Seiten der USA und ihrer Verbündeten noch mehr zu, was ernsthafte Fragen über Obamas Aufrichtigkeit aufwirft, wenn er chemische Angriffe verurteilt.

Der Gewinner des Pulitzer-Preises, Seymour Hersh, fand heraus, dass der zweite große Angriff in ähnlicher Weise begangen wurde. Hersh kam zu dem Ergebnis, dass die USA ziemlich offensichtlich versuchten, die Beweismittel in einen anderen Kontext zu stellen, um einen Angriff gegen Assad zu rechtfertigen, ohne überhaupt die Al-Nusra-Front in Betracht zu ziehen, eine Terrorgruppe mit Zugang zu Nervenkampfstoffen, die als einer der Hauptverdächtigen hätte gelten sollen.

2016 kam die UNO zu der Schlussfolgerung, dass die syrische Regierung während des jahrelang andauernden Konflikts tatsächlich chemische Waffen einsetzte, aber dass ISIS dies ebenfalls getan hatte. Und dies angesichts der Tatsache, dass die UNO 2013 auch verkündete, dass das Regime überhaupt keine chemischen Waffen mehr besitze.

Diese Tatsachen werden jedoch bei sämtlichen „seriösen“ Kommentaren über den kürzlichen Angriff in Syrien weitgehend ausgeblendet. Obwohl diese Berichte zugänglich und verfügbar sind, hat die Welt sich stattdessen dazu entschlossen, sie in eklatanter Weise zu ignorieren und einmal mehr überstürzt Assad die Schuld in die Schuhe zu schieben. Es ist auch erwähnenswert, dass eine der Quellen, die Syrien und/oder Russland die Schuld an diesem Angriff gibt, die sogenannte Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) ist, eine Organisation, die von einem einzigen Anti-Assad-Dissidenten in Coventry, England, betrieben wird. Dass diese Behauptungen durch den Syrischen Zivilschutz gestützt werden, trägt jedoch nicht zu ihrer Glaubwürdigkeit bei, angesichts der Tatsache, dass seine Führung laut Alternet-Berichten durch eine „pro-interventionistische Agenda angetrieben wird, die durch westliche Regierungen und Gruppen für Öffentlichkeitsarbeit konzipiert wurde, um ihnen den Rücken zu stärken“.

Und so verdammen die Medien und Politiker die Assad-Regierung auf’s Schärfste, ohne irgendeine der Geheimdienstinformationen direkt zu bestätigen. Beim Stand der Veröffentlichung dieses Artikels, brachte der Guardian drei Top-Schlagzeilen: eine berichtete über den Angriff und die nächsten beiden verurteilten direkt Assad (siehe hier und hier).

Sogar eine neuseeländische Zeitung, der New Zealand Herald, brachte einen ambitionierten Artikel mit dem Titel Donald Trump is the only leader who can stop Syrian atrocities [Donald Trump ist der einzige Staatschef, der die syrischen Gräueltaten beenden kann]. Nein – es ist nicht [die Satirezeitschrift] The Onion.

In dem Artikel ignoriert die Autorin alle vorher erwähnten Berichte in Bezug auf die Angriffe von 2013, indem sie behauptet, dass in diesem Jahr „das syrische Regime Sarin benutzte“. Sie behauptet auch, dass als Reaktion darauf „Obama nichts getan hat“.

Die Behauptung, dass Obama „nichts getan hat“, ergibt aber gar keinen Sinn. Alleine 2016 warf Obama über 26.000 Bomben ab – von denen fast die Hälfte in Syrien gelandet ist. Diese Bomben regneten in unmittelbarer Verletzung internationaler Gesetze auch auf syrische Truppen herunter. Als Präsident beaufsichtigte Obama auch die Ausgaben der CIA für die Ausbildung syrischer Rebellen in Höhe von ungefähr einer Milliarde US-Dollar pro Jahr.

Indem Befürchtungen, dass „Fake News“ unsere demokratischen Institutionen bedrohen, sowohl von Seiten der Mainstream-Medien als auch des Präsidenten aufrechterhalten werden, stellt sich die Frage, wie sonst wir diese einseitigen Berichte über Syrien nennen können, wenn nicht als „Fake News“? Nachrichten sollten auf Beweisen basiert sein, und sich nicht an einer außenpolitischen Agenda oder einem Regimewechsel orientieren.

Vielleicht setzte die syrische Regierung chemische Waffen ein, womit sie angesichts dessen, dass unmittelbar darauf eine internationale Ächtung und Rufe nach Kriegseinsätzen auf dem Fuße folgen, eine Dummheit begangen hätte, da die USA nur wenige Tage zuvor offen erklärten, dass sie in Erwägung ziehen, Assad künftig in Ruhe zu lassen. Aber was wäre, wenn die syrische Regierung nicht verantwortlich wäre, und der Angriff, wieder einmal, von den syrischen Rebellen begangen worden ist? Wird sich die Welt geschlossen hinter die Aufrufe der Kongressabgeordneten Tulsi Gabbard stellen, mit der Bewaffnung terroristischer Gruppierungen in Syrien aufzuhören?

Oder ist es so, dass wir uns nur an Angriffen mit chemischen Waffen stören, wenn es Anzeichen dafür gibt, dass die syrische Regierung dahintersteckt?

Man sollte im Hinterkopf behalten, dass wenn die Rebellen den Angriff verübt haben, die USA eigentlich etwas dagegen tun könnten, angesichts dessen, dass Amerika und seine Verbündeten sie aktiv unterstützen. Gruppierungen die Unterstützung zu entziehen, die auf diese Taktiken zurückgreifen, würde die Sicherheit Syriens erhöhen. Daran besteht jedoch kein Interesse, weil es den Anschein hat, dass die Medien bei dieser Geschichte ihre Aufmerksamkeit nur darauf richten, Unterstützung für eine Fortsetzung des Krieges und Blutvergießens im Nahen Osten zu gewinnen – und sonst gar nichts.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/media-isnt-telling-yesterdays-chemical-attack-syria/

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Putin bringt größten Kritiker hinter Gitter, während Proteste gegen Korruption Russland erschüttern

in Welt

Bei der größten Demonstration des Ungehorsams seit den Antiregierungsprotesten von 2011-2012, gingen in Moskau und in über 100 russischen Städten Zehntausende Protestierende gegen Korruption auf die Straße, wobei sie den Rücktritt von Putins Stellvertreter verlangten.

Bei dem Ereignis, das als größte Demonstration des Ungehorsams seit den Protesten von 2011-2012 bezeichnet wurde, gingen Zehntausende Protestierende gegen Korruption in Moskau und über 100 russischen Städten auf die Straße, wobei sie den Rücktritt des russischen Premierministers Dmitri Medwedew forderten. Medwedew wird vorgeworfen, ein „Korruptionsimperium“ aus Luxusgütern, Yachten und Weinbergen zu unterhalten.

Der russische Oppositionelle und führende Aktivist gegen Korruption, Alexei Nawalny – der größte Kritiker von Präsident Wladimir Putin -, wurde verhaftet, 15 Tage lang eingesperrt und mit einer Geldstrafe von 20.000 Rubeln belegt, indem ihm vorgeworfen wird, die größten Proteste gegen die Regierung innerhalb von fünf Jahren angestiftet zu haben. Andere Vorwürfe beinhalteten die Missachtung von Anweisungen eines Polizeibeamten und Widerstand gegen die Festnahme während des „nicht genehmigten“ und „illegalen“ Massenprotests.

Scuffles and arrests at the Navalny protest in Moscow #Russia #cnn

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Video: „Handgemenge und Festnahmen beim Nawalny-Protest in Moskau“

Die Protestierenden gegen Korruption, von denen viele erst um die 20 sind, wurden wütend, nachdem eine von Nawalnys Antikorruptionstiftung durchgeführte Untersuchung enthüllte, dass „Medwedew im ganzen Land Immobilien besitzt, gigantische Mengen an Ländereien in den nobelsten Bezirken kontrolliert, sich an Yachten und Apartments in Herrenhäusern aus der Zeit vor der Revolution erfreut und Profit aus den Landwirtschaftsunternehmen und Weinbergen erzielt, die sich sowohl in Russland als auch im Ausland befinden.“

Der frühere Präsident, amtierende Premierminister und Russlands zweiter Mann im Staat, hat ein Korruptionsnetzwerk aus Wohltätigkeitsorganisationen aufgebaut, die er dazu benutzt, um Bestechungsgelder von Oligarchen zu bekommen und sich im ganzen Land wie besessen Paläste und Datschen zu bauen.

Die Leute, die in Russland an die Macht kommen, sind schon seit Langem keine einfachen Schmiergeldnehmer mehr. Die korrupten Regierungsbeamten versuchen normalerweise ihre Aktivitäten zu verheimlichen, aber diese Leute handeln fast in aller Öffentlichkeit. Hunderte von Leuten werden engagiert, um Medwedew und seinen Besitztümern zu dienen. Und sie alle sehen, wissen und verstehen, wer diese Datschen besitzt, die unter dem Schutz spezieller Dienste des Staates stehen.

Das Video zu der Untersuchung, das am 2. März auf YouTube gepostet wurde und bisher mehr als 14 Millionen Mal angesehen wurde, soll den landesweiten Protest am 26. März ausgelöst haben. Laut NPR wurden mindestens 500 Protestierende in Moskau selbst verhaftet, obwohl Menschenrechtsgruppen sagen, dass die Zahl höher sei:

Es gab Berichte, dass im sibirischen Nowosibirsk 2.000 Leute auf die Straße gegangen sind, während es in St. Petersburg 10.000 waren und die Schätzungen hier in Moskau bei ungefähr 20.000 liegen. Die Bereitschaftspolizei verhaftete den Oppositionsführer, sobald er in der Moskauer Innenstadt angekommen war; während Nawalny-Unterstützer kurz versuchten, den Polizeiwagen aufzubrechen, in dem er auf dem symbolträchtigen Puschkin-Platz der Hauptstadt festgehalten wurde.

Durch die drakonischen Gesetze, die im Zuge der Antiregierungsproteste des Jahres 2011 verabschiedet wurden, wird von den Russen verlangt, zuerst die Genehmigung der Regierung einzuholen, bevor sie auf die Straße gehen, um zu protestieren; wenn sie es wagen, das Gesetz des Landes zu missachten und ihre Stimme zu erheben, riskieren sie eine Verhaftung und eine Geldstrafe.

2011 hatte Putin die damalige US-Außenministerin Hillary Clinton beschuldigt, die Proteste angestachelt zu haben, die damals den Kreml verunsicherten und zu strengen neuen Gesetzen führten, welche darauf abzielten, Uneinigkeit zu unterdrücken. Aber es war Nawalny, der die Russen dazu aufrief, auf die Straße zu gehen und gegen Wahlbetrug bei den Parlamentswahlen zu protestieren, was mit einem Sieg Putins und seiner dritten Amtszeit endete.

Obwohl ein russisches Gericht Nawalny kürzlich in einem auf das Jahr 2013 zurückgehenden Fall der Veruntreuung für schuldig befand, behauptet er, dass dies politisch motiviert sei, um ihn zu disqualifizieren, da Nawalny angekündigt hatte, im März 2018 als Präsident zu kandidieren, um „Korruption zu bekämpfen, den Reichtum umzuverteilen, mehr in Bildung und Gesundheit zu investieren, die russische Politik zu dezentralisieren, die Justiz des Landes zu reformieren und sich aus der Beteiligung ausländischer Kriege zurückzuziehen.“ Nawalny, der ein scharfer Kritiker Putins ist, sagte am Montag vor Gericht:

Selbst die leiseste Hoffnung auf eine faire Justiz existiert hier nicht. Die gestrigen Ereignisse haben gezeigt, dass eine ziemlich große Zahl an Wählern in Russland das Programm eines Kandidaten unterstützt, der für den Kampf gegen Korruption steht. Diese Leute verlangen eine politische Repräsentation – und ich strebe danach, ihr politischer Repräsentant zu sein.

Die Proteste vom Sonntag fanden in Gebieten statt, die vorrangig für Putin stimmen – von der westlichen Stadt Chita in Sibirien, bis hin zur südlichen Hauptstadt Dagestans, Machatschkala. Dies widerspricht Behauptungen des Kreml-Sprechers Dmitri Peskow, dass den jungen „minderjährigen Jugendlichen eine finanzielle Entschädigung versprochen worden sei, wenn sie von den Strafermittlungsbehörden verhaftet werden.“

Nachdem die russischen Medien eine Nachrichtensperre verhängten und die Proteste vom Sonntag ignorierten, stritt Peskow Einschränkungen der Pressefreiheit ab: „Wir sind nicht für die redaktionellen Richtlinien der Fernsehsender verantwortlich. Die Fernsehsender zeigen das, was sie für wichtig halten. Es gibt so viele Möglichkeiten, an Informationen heranzukommen, daher ist es nicht richtig zu sagen, dass die Informationsfreiheit in irgendeiner Form eingeschränkt wird.“

Zu seiner Verteidigung sagte die Sprecherin Medwedews, Natalja Timakowa, gegenüber RIA Nowosti: „Es ist sinnlos, die propagandistischen Ausbrüche eines verurteilten Oppositionellen zu kommentieren, der bereits angekündigt hat, eine Art Wahlkampagne und Kampf gegen die Obrigkeit zu führen.“

Infolge der Kritik über das Schweigen der Trump-Regierung über das harte Durchgreifen vom Sonntag, verurteilte das Weiße Haus die Verhaftungen, indem sie die Maßnahme „einen Angriff auf ureigenste demokratische Werte“ nannte und die russische Regierung ermahnte, indem es hinzufügte, dass Washington „beunruhigt“ darüber sein, von der Verhaftung des russischen Oppositionellen Alexei Nawalny zu erfahren.

In Bildern: Proteste gegen Korruption in ganz Russland

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/putin-sends-biggest-critic-behind-bars-as-anti-corruption-protests-rock-russia/

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