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Russland

Deutschland droht USA Sanktionen an, wenn sie Russland mit neuen Sanktionen belegen

in Geopolitik/Wirtschaft

Die europäisch-amerikanische Allianz sieht zurzeit sehr instabil aus. Insbesondere in den USA gibt es verschiedene widerstreitende Interessen in Bezug auf die Regierung des Landes.

Vor nicht langer Zeit zog US-Präsident Trump die USA aus dem Pariser Klimaabkommen zurück, das weitgehend von europäischen Nationen vertreten wurde. Der Schritt hat sowohl in den USA als auch in Europa Kritik auf sich gezogen und in den USA gibt es einige Politiker, die sich vehement der Trump-Regierung widersetzen. Diese Leute betrachten die Regierung als unrechtmäßig.

Für viele Demokraten und manche Republikaner hat sich Russland in die Wahl des Landes eingemischt, was Trump zum Gewinn der Präsidentschaft verholfen habe. Trump hat diese Behauptung zurückgewiesen, indem er es ein totales Hirngespinst von verwirrten Demokraten nannte, die die Niederlage einfach nicht eingestehen wollen.

Am 15. Juni verabschiedete der Senat einen Gesetzentwurf, um Russland wegen seiner angeblichen Einmischung in die US-Wahl neue Sanktionen aufzuerlegen. Interessant an diesem Gesetzentwurf ist, dass er fast mit einem einstimmigen Votum beschlossen wurde, obwohl der Senat von den Republikanern kontrolliert wird. Das bedeutet, dass es auch viele Republikaner gibt, die glauben, dass sich Russland in die Wahlen eingemischt habe, um Trumps Agenda zu unterstützen.

Trump versprach während des Wahlkampfes, die Beziehungen der Vereinigten Staaten mit Russland zu verbessern. Der neue Gesetzentwurf des Senats wird, wenn er vom Weißen Haus verabschiedet wird, Trump zur Ratifizierung vorgelegt. Trump wird selbstverständlich nicht bereitwillig eine Maßnahme gutheißen, die danach strebt, die Beziehungen mit Russland zu verschlechtern.

Ebenso wie sich der neue Gesetzwurf für die Trump-Regierung zu einem Albtraum entwickelt hat, beunruhigt er auch die engsten Verbündeten Amerikas in Europa. Der Gesetzentwurf, wenn er denn zum Gesetz wird, wird große europäische Unternehmen beeinflussen, die Geschäfte mit Russland machen. Dies macht viele europäische Staaten innerhalb einer bereits instabilen globalen Wirtschaft zusätzlich nervös.

Gegenwärtig stellen Deutschland, Österreich und eine Menge anderer europäischer Unternehmen technische Unterstützung für den Bau des Nord Stream-Projektes bereit, eine Offshore-Erdgaspipeline von Vyborg in der Russischen Föderation durch die Ostsee nach Greifswald in Deutschland.

Bildtext: „Senat stimmt neuen russischen Sanktionen als Bestrafung für Manipulation der Wahl von 2016 zu“

Die europäischen Staaten, die an diesem Mega-Projekt beteiligt sind, sind besorgt, dass wenn der Gesetzentwurf des Senats vom Weißen Haus verabschiedet wird, die Sanktionen den Weg für Geldstrafen gegen ihre Unternehmen ebnen werden, die am Nord Stream-Projekt beteiligt sind.

Die Europäer haben darum den Gesetzentwurf scharf kritisiert, indem sie die USA beschuldigen, anderweitige Interessen zu verfolgen, indem sie eine Energieblockade durchsetzen, was ihnen zufolge einen Versuch darstellt, den Zulieferern von amerikanischem Erdgas auf Kosten ihrer Wirtschaft und russischer Konkurrenten zu helfen.

Die von Deutschland angeführten Länder haben gewarnt, dass die durch den US-Gesetzentwurf drohende Bestrafung europäischer Staaten, die am Nord Stream-Projekt beteiligt sind, „eine komplett neue, sehr negative Dimension in die europäisch-amerikanischen Beziehungen einführt“.

Laut Reuters unternimmt Deutschland weitreichende Maßnahmen gegen den Gesetzentwurf. Das Land hat als Vergeltung mit Sanktionen gegen die USA gedroht, wenn die neuen Sanktionen gegen Russland in einer Bestrafung deutscher Firmen resultieren.

Der Sprecher für Kanzlerin Angela Merkel, Steffen Seibert, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur, dass der Gesetzentwurf des Senats, der beabsichtige, Russland wegen seiner angeblichen Einmischung in die US-Wahl zu bestrafen, auch Strafen gegen europäische Unternehmen nach sich ziehen könne. Er sagte, dass dies nicht geschehen dürfe, da es wahrscheinlich die Beziehungen zwischen Deutschland und den USA gefährden würde.

Die deutsche Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries fügte auch hinzu: „Berlin würde über Gegenmaßnahmen nachdenken müssen. Wenn er es tut [d.h., dass Trump den Gesetzentwurf unterstützt], werden wir darüber nachdenken, was wir dagegen tun werden.“

Kommentatoren sagen, demnach zu urteilen, wie die jüngste Reaktion Deutschlands auf die USA aussieht, wird dies Europa in die Hände Russlands treiben, wenn die USA Russland neue Sanktionen auferlegen. Dies, so sagen sie, wird den Russen einen entscheidenden geopolitischen Sieg über die Vereinigten Staaten von Amerika verschaffen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonymous-news.com/germany-threatens-sanction-u-s-imposes-new-sanctions-russia/


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Teslas legendärer Turm zur drahtlosen Energieübertragung in Russland gebaut und getestet

in Welt

Teslas berühmter Wardenclyffe Tower war, in gewisser Weise, die physikalische Manifestation seiner jahrelangen Arbeit. Ein gigantischer Turm, der drahtlos Energie über große Distanzen übertragen konnte, und ursprünglich zur Übertragung von Nachrichten, Telefonie und Bildtelegrammen über den Atlantik nach England und zu Schiffen auf See gedacht war. Als Tesla beschloss, den Turm zu nachzurüsten, um Energie zu übertragen, entzog ihm der Hauptgeldgeber des Projekts, J.P. Morgan, die finanziellen Mittel dazu.

Morgan hatte ein Monopol auf Kupfer, welches er zur Stromübertragung verwendete, und er wollte nicht, dass seine Technologie überflüssig wird. Teslas Genialität zu unterdrücken, war ein ungeheuerlicher Schritt, durch den Morgan als Missetäter in die Annalen einging.

Der Wardenclyffe Tower wurde 1917 abgerissen, damit die Bruchstücke dazu benutzt werden konnten, Teslas angehäufte Schulden zu begleichen.

Machen wir nun einen Sprung ins Jahr 2015:

Ein Team von russischen Wissenschaftlern hat eine Miniaturausgabe des „Tesla-Turms“ gebaut, der in der Lage ist, drahtlos riesige Mengen an Elektrizät zu übertragen.

Die Einrichtung befindet sich ungefähr 40 Meilen [knapp 65 Kilometer] von Moskau entfernt und wird zurzeit High Voltage Marx and Tesla Generators Research Facility genannt. Wenn sie aktiviert wird, können die Generatoren für 100 Mikrosekunden den Energiebedarf des ganzen Landes decken.

Wegen der hohen Unterhaltskosten wird die Einrichtung nur sparsam aktiviert. Wenn das der Fall ist, entladen sich Blitze auf eine Plattform, welche die Elektrizität aussendet. Laut Rossiya-1 TV ist bei der Inbetriebnahme der Einrichtung die statische Aufladung in der „heißen Zone“ so groß, dass bei jedem, der sich dort aufhält, die Haare zu Berge stehen.

Hier ist ein Überblick über die Einrichtung, die mithilfe einer Drohne gefilmt wurde:

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von https://www.minds.com/blog/view/493892057685827584


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Russisch unterstützte syrische Truppen rücken auf US-Stützpunkt in Syrien vor

in Geopolitik

Während sich die Welt dem Glauben hingibt, dass Donald Trump den früheren FBI-Direktor James Comey gefeuert hat, weil der US-Präsident viele russische Leichen in seinem Keller vor der Öffentlichkeit zu verbergen habe, steuern die Vereinigten Staaten im gefährlichsten aller Szenarien auf eine direkte militärische Auseinandersetzung mit ihrem Widersacher des Kalten Krieges zu.

Laut Telegraph befinden sich die syrischen Regierungstruppen auf einem direkten Kollisionskurs mit westlichen Spezialkräften, nachdem sie am Wochenende auf ein US-Trainingslager im östlichen Syrien vorgerückt sind.

Regierungsnahe Truppen befinden sich nun in einem Umkreis von 15 Meilen [ca. 24 Kilometer] von al-Tanf, einem befestigten Stützpunkt amerikanischer und britischer Spezialkräfte, der dafür eingesetzt wurde, um syrische Rebellengruppen zu trainieren, die in der Nähe der irakischen Grenze ISIS kämpfen sollen.

Wie Telegraph feststellt, wird der „Angriff“ von iranischen Truppen geleitet, die syrische Truppen und libanesische Hisbollah-Kämpfer befehligen. (Demnach „greift“ Syrien offenbar sein eigenes Territorium an, wohingegen US- und britische Truppen einen legitimen Grund haben, sich dort aufzuhalten.)

Noch beklagenswerter erscheint die Tatsache, dass diese Anhänger Assads auch von russischen Luftstreitkräften unterstützt werden.

Laut der regionalen Online-Zeitung al-Masdar besteht das Ziel der syrischen Offensive in der Einnahme des Grenzübergangs bei al-Tanf, der Bagdad mit Damaskus verbindet. Angesichts US-unterstützter Truppen, die eine sichere Stellung entlang des strategisch bedeutsamen Gebiets einnehmen, hat es Damaskus zu seiner obersten Priorität gemacht, die Schnellstraße wieder zugänglich zu machen und das Gebiet wieder zurückzuerobern.

Dadurch wird Syrien nicht nur eine wichtige Verbindung zu Irak, sondern auch eine wichtige Landroute nach Iran herstellen, einem strategischen Verbündeten der syrischen Regierung.

Die Offensive geht auch Hand in Hand mit der Ankündigung der syrischen Regierung, Deir Ezzor von ISIS zurückzuerobern, wobei es sich um ein weiteres strategisch bedeutsames Gebiet handelt, weil sich dort das größte syrische Erdöllager befindet.

Laut Telegraph haben die USA erklärt, dasss sie keine weiteren Angriffe auf ihre Basis in al-Tanf tolerieren werden, aber es ist immer noch unklar, wie westliche Truppen auf die bevorstehende Bedrohung reagieren werden. Russland hat das Gebiet bereits im Juni 2016 bombardiert, jedoch lagen keine Berichte über verletzte amerikanische oder britische Soldaten vor.

Am Wochenende berichtete al-Masdar, dass 150 britische und US-amerikanische Soldaten das syrische Schlachtfeld betreten haben, indem sie diesen wichtigen Übergang passiert haben. Es ist unklar, wie weit dieses Feiglingsspiel gegen Syrien und Russland gehen wird, das die Vereinigten Staaten betreiben wollen, indem ein direktes Eingreifen dieser Truppen in das Geschehen die USA in einen direkten Konflikt mit den russischen Luftstreitkräften ziehen wird.

Angesichts dessen, dass Russland, Iran und die Verbündeten Syriens vor Ort Anfang April eine Erklärung abgegeben haben, dass jegliche weitere Angriffe auf die syrische Regierung zu gewaltsamen Gegenreaktionen führen werden, bergen diese Entwicklungen in sich Möglichkeit, dass die Situation zu einem offenen Schlagabtausch eskaliert.

Indem durch den Plan Russlands, sogenannte „Sicherheitszonen“ in ganz Syrien zu installieren, offenbar die Kämpfe zwischen der Regierung und vielen Rebellengruppen an größeren Schauplätzen Syriens wie Idlib, Homs und Aleppo nachgelassen haben, wurde für die syrischen Truppen ein Freiraum geschaffen, durch den sie ihre Vorstöße über den östlichen Teil des Landes fortsetzen können und den sich dort ansammelnden Bedrohungen zu entgegenzustellen.

Als Reaktion hierauf sind den USA fast sämtliche Handlungsoptionen ausgegangen, und so haben sie auf eine Invasion Syriens zurückgegriffen. Indem sie überhaupt nichts aus ihrer Lektion durch die illegale Invasion des Irak gelernt haben, haben die USA und ihr britisches Gegenüber wieder einmal internationale gesetzliche Standards ignoriert, um im Alleingang einen Regierungswechsel zu verfolgen, durch den der Weg für einen weltweiten Konflikt geebnet wird.

Doch Syrien ist nicht Irak. Syrische Truppen, die von Iran angeführt werden und denen mit russischer Unterstützung aus der Luft der Rücken gestärkt wird, haben offensichtlich kein Problem damit, ihr Land gegen eine US-Invasion zu verteidigen, wie anhand ihres Vorrückens in Richtung des amerikanischen Trainingslagers ersichtlich ist.

Was die Angelegenheit noch komplizierter macht, ist die Tatsache, dass es innerhalb der Türkei Forderungen nach einer vollständigen Vertreibung des US-Militärs und seiner Kriegsflugzeuge gibt, die auf der wesentlichen Incirlik Air Base stationiert sind, als Reaktion auf Donald Trumps rücksichtslose Entscheidung, die syrischen Kurden mit schwerer Bewaffnung auszustatten.

Den USA gehen nicht nur innerhalb kurzer Zeit wirkliche Optionen aus, um die syrische Regierung zu stürzen, sondern sie könnten im Zuge dessen auch strategische Verbündete verlieren. unter diesen Begleitumständen liegen die Vorteile Amerikas nicht in dem Versuch, die Regierungen Syriens und Russlands auszumanövrieren, sondern in ihren enormen militärischen Fähigkeiten. Wenn die Machthaber ihre Niederlage in Syrien nicht eingestehen können, könnten sie sich leider dazu gezwungen sehen, auf einen uneingeschränkten Krieg mit der syrischen Regierung zurückzugreifen – selbst wenn dies auch eine direkte Konfrontation mit Russland bedeutet.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/russian-backed-syrian-troops-advance-u-s-base-syria/


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Die Träne: „Ein Geschenk des russischen Volkes an die USA“ – und warum man nichts darüber erfährt

in Welt

Ich muss zugeben – ich wusste nicht einmal, dass dieses Mahnmal überhaupt existiert. Allerdings brauchte ich nur zwei Sekunden, um zu begreifen, warum – es wurde ihm überhaupt keine öffentliche Aufmerksamkeit entgegengebracht. Nun, wie kommt man darauf? Warum haben die Medien nicht ihrer Dankbarkeit Ausdruck verliehen? Können Sie mir ein anderes Land nennen, das mehr getan hat? Dies ist ein erstaunliches Mahnmal, das alles in den Schatten stellt, gleichgültig, was die wahren Terror-Schwerverbrecher an Ground Zero anzustellen versuchen. Der bloße Gedanke daran, dass Larry Silverstein und Frank Lowy irgendetwas mit dem Mahnmal für die Opfer des 11. September zu tun haben, ist regelrecht herzzerreißend!

Ungefähr 50 Millionen Leute besuchen jedes Jahr New York und mehr als acht Millionen leben dort, aber niemand scheint von der Träne gehört zu haben…trotz der Tatsache, dass es ein 30 Meter hohes, 175 Tonnen schweres Mahnmal für diejenigen ist, die am schwärzesten Tag der Stadt ihr Leben verloren.

Das größte Täuschungsmanöver, zu dem ein Feind fähig ist, besteht darin, jeden glauben zu machen, dass alle anderen seine Feinde seien!

Die zionistisch kontrollierten US-Medien breiten über das großartige Mahnmal, das von Putin eingeweiht wurde, vollständig den Mantel des Schweigens aus. Das Monument ist kaum bekannt, selbst bei den Anwohnern in Bayonne [New Jersey]!

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/tear-drop-gift-people-russia-usa-werent-told/


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Der aufmüpfige philippinische Präsident hat die USA dazu herausgefordert, ihn von der CIA ermorden zu lassen

in Politik/Welt

Philippinen – Im Angesicht der ohnehin schon gespannten Beziehungen mit den Vereinigten Staaten hat der umstrittene philippinische Präsident Rodrigo Duterte im Oktober letzten Jahres sogar noch die C.I.A. dazu herausgefordert, ihn aus seinem Amt zu entfernen. Er sprach diese Herausforderung zu einem Zeitpunkt in seiner Heimatstadt aus, als er gerade die ersten 100 Tage in seinem Amt regiert hatte.

„Ihr wollt mich loswerden?“, fragte Duterte in der südlichen Stadt Davao, wie Channel News Asia berichtete. „Ihr wollt die CIA dafür benutzen? Macht nur.“

Der gewaltsame Feldzug gegen Drogenmissbrauch hatte zu erheblichen Ausbrüchen von Gewalt geführt. Als eine Folge der drastischen Maßnahmen sind bislang mehr als 1.500 Tote verzeichnet, die bei Polizeieinsätzen ums Leben gekommen sind, sowie knapp 2.000 Todesfälle unter ungeklärten Umständen.

Aber die Herausforderung galt nicht allein für die Vereinigten Staaten. Laut Channel NewsAsia, richtete sich Duterte damit auch an diejenigen in seinem eigenen Land, die mit dem Gedanken spielen, sich gegen seine Autorität aufzulehnen. „Tut euch keinen Zwang an. Mir ist das scheißegal“, behauptete er.

„Ich soll vertrieben werden? Gut. Es gehört zu meinem Schicksal (wenn das passiert). Das Schicksal umfasst so viele Dinge. Wenn ich sterbe, dann ist das Teil meines Schicksals. Präsidenten werden ermordet.“

Ganz deutlich wurde jedoch, dass die Kritiker aus dem Westen das erste Ziel der Attacke des Präsidenten waren. Belege dafür wurden in seinen Anmerkungen deutlich, in denen er Bezug auf die Intelligenz seiner Gegner nahm – oder vielmehr das Fehlen ebendieser. Er beschrieb, wie er darauf vorbereitet sein würde mit Gegenfragen zu kontern, sollt er jemals von westlichen Behörden verhört werden. In seiner üblichen aufwiegelnden Art sagte Duterte:

„Wenn sie nicht antworten können – Hurensohn, geh nach Hause, du Tier. Ich zertrete dich. Leg dich nicht mit mir an. Es kann nicht sein, dass sie intelligenter sind als ich, das könnt ihr mir glauben.“

Was die USA angeht: Es könnte letzten Endes nur eine marginale Rolle spielen, wie das Land die Praktiken des neuen philippinischen Präsidenten beurteilt; insbesondere, wenn man bedenkt, dass Duterte kurz zuvor den Wunsch signalisiert hatte, sich von der westlichen Abhängigkeit zu entfernen und die Beziehungen zu China weiter auszubauen.

An dem dieser Rede vorangegangenen Donnerstag hatte Reuters zudem von „der machtvollsten Zurschaustellung von Zustimmung mit Präsident Rodrigo Dutertes anti-amerikanischer Haltung durch einen Top-Regierungsbeamten“ berichtet. Dabei hatte der philippinische Sekretär für Auswärtige Angelegenheiten in einem Facebook-Post geschrieben, Duterte werde „alles daran setzen“ die Auslandspolitik seines Landes „neu zu ordnen“ und aus den „Fesseln der Abhängigkeit“ von den Vereinigten Staaten zu befreien.

„Es ist zwingend notwendig geworden, dass wir die Philippinen aus den Fesseln der Abhängigkeit befreien, um sowohl die inneren als auch die auswärtigen Bedrohungen der Sicherheit nachhaltig zu bekämpfen und die untergeordnete Stellung unserer Nation im Verhältnis zu den Interessen der Vereinigten Staaten zu beenden“, hatte der Sekretär für Auswärtige Angelegenheiten Perfecto Yasay geschrieben.

Mitte September hatte der Underground Reporter Kommentare von Präsident Duterte analysiert, in denen dieser behauptet hatte, dass obwohl er „kein Zerwürfnis mit Amerika“ wolle, dennoch alle US-amerikanischen Streitkräfte in der südlichen Region der Philippinen „weg müssen“.

In Reaktion auf diese Kommentare hatte der Analyst Dr. Joseph Chang spekuliert, dass Duterte nicht nur die philippinische Abhängigkeit von US-amerikanischer Hilfe reduzieren wolle. Vielmehr ging er davon aus, dass Duterte auch darauf abzielen könnte, „die Handelsverbindungen mit Beijing zu verbessern“ und sogar „ausländische Hilfe aus Beijing für die Philippinen anziehen“ könnte.

Seit diesem Zeitpunkt wird immer deutlicher, was genau Duterte sich vorstellt. Der Präsident möchte jetzt nicht nur Allianzen mit Russland und China eingehen. Er hat sogar vor, sein Land komplett von der militärischen Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten loszulösen.

„Ich weise die Vereinigten Staaten darauf hin, dass dies die letzte Militärübung sein wird“, sagte der Präsident. „Die letzte gemeinsame der Philippinen und der Vereinigten Staaten.“

Der aufmüpfige philippinische Präsident hat die USA dazu herausgefordert, ihn von der CIA ermorden zu lassen. Von James Holbrooks für theantimedia.org. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:


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Was die Medien Ihnen nicht über den Angriff mit chemischen Waffen in Syrien berichten

in Geopolitik

Am Dienstag hat sich in Syrien ein weiterer Angriff mit chemischen Waffen ereignet. Dieser spezielle Angriff fand in der Provinz Idlib statt, und Berichten zufolge sind als Ergebnis davon Dutzende gestorben.

Für Syrien sind Angriffe mit chemischen Waffen nichts Neues. Bereits 2013 gab es zwei besonders verheerende Angriffe, mit denen die Obama-Regierung einen direkten Angriff gegen die Assad-Regierung zu rechtfertigen versuchte.

Die UNO untersuchte 2013 gründlich den ersten Angriff. Carla del Ponte von der Untersuchungskommission der UNO sagte schließlich, dass die Indizien darauf hindeuten, dass der Angriff von den syrischen Rebellen ausgeführt wurde – nicht von der syrischen Regierung. Trotzdem nahm die Unterstützung für die syrischen Rebellen von Seiten der USA und ihrer Verbündeten noch mehr zu, was ernsthafte Fragen über Obamas Aufrichtigkeit aufwirft, wenn er chemische Angriffe verurteilt.

Der Gewinner des Pulitzer-Preises, Seymour Hersh, fand heraus, dass der zweite große Angriff in ähnlicher Weise begangen wurde. Hersh kam zu dem Ergebnis, dass die USA ziemlich offensichtlich versuchten, die Beweismittel in einen anderen Kontext zu stellen, um einen Angriff gegen Assad zu rechtfertigen, ohne überhaupt die Al-Nusra-Front in Betracht zu ziehen, eine Terrorgruppe mit Zugang zu Nervenkampfstoffen, die als einer der Hauptverdächtigen hätte gelten sollen.

2016 kam die UNO zu der Schlussfolgerung, dass die syrische Regierung während des jahrelang andauernden Konflikts tatsächlich chemische Waffen einsetzte, aber dass ISIS dies ebenfalls getan hatte. Und dies angesichts der Tatsache, dass die UNO 2013 auch verkündete, dass das Regime überhaupt keine chemischen Waffen mehr besitze.

Diese Tatsachen werden jedoch bei sämtlichen „seriösen“ Kommentaren über den kürzlichen Angriff in Syrien weitgehend ausgeblendet. Obwohl diese Berichte zugänglich und verfügbar sind, hat die Welt sich stattdessen dazu entschlossen, sie in eklatanter Weise zu ignorieren und einmal mehr überstürzt Assad die Schuld in die Schuhe zu schieben. Es ist auch erwähnenswert, dass eine der Quellen, die Syrien und/oder Russland die Schuld an diesem Angriff gibt, die sogenannte Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) ist, eine Organisation, die von einem einzigen Anti-Assad-Dissidenten in Coventry, England, betrieben wird. Dass diese Behauptungen durch den Syrischen Zivilschutz gestützt werden, trägt jedoch nicht zu ihrer Glaubwürdigkeit bei, angesichts der Tatsache, dass seine Führung laut Alternet-Berichten durch eine „pro-interventionistische Agenda angetrieben wird, die durch westliche Regierungen und Gruppen für Öffentlichkeitsarbeit konzipiert wurde, um ihnen den Rücken zu stärken“.

Und so verdammen die Medien und Politiker die Assad-Regierung auf’s Schärfste, ohne irgendeine der Geheimdienstinformationen direkt zu bestätigen. Beim Stand der Veröffentlichung dieses Artikels, brachte der Guardian drei Top-Schlagzeilen: eine berichtete über den Angriff und die nächsten beiden verurteilten direkt Assad (siehe hier und hier).

Sogar eine neuseeländische Zeitung, der New Zealand Herald, brachte einen ambitionierten Artikel mit dem Titel Donald Trump is the only leader who can stop Syrian atrocities [Donald Trump ist der einzige Staatschef, der die syrischen Gräueltaten beenden kann]. Nein – es ist nicht [die Satirezeitschrift] The Onion.

In dem Artikel ignoriert die Autorin alle vorher erwähnten Berichte in Bezug auf die Angriffe von 2013, indem sie behauptet, dass in diesem Jahr „das syrische Regime Sarin benutzte“. Sie behauptet auch, dass als Reaktion darauf „Obama nichts getan hat“.

Die Behauptung, dass Obama „nichts getan hat“, ergibt aber gar keinen Sinn. Alleine 2016 warf Obama über 26.000 Bomben ab – von denen fast die Hälfte in Syrien gelandet ist. Diese Bomben regneten in unmittelbarer Verletzung internationaler Gesetze auch auf syrische Truppen herunter. Als Präsident beaufsichtigte Obama auch die Ausgaben der CIA für die Ausbildung syrischer Rebellen in Höhe von ungefähr einer Milliarde US-Dollar pro Jahr.

Indem Befürchtungen, dass „Fake News“ unsere demokratischen Institutionen bedrohen, sowohl von Seiten der Mainstream-Medien als auch des Präsidenten aufrechterhalten werden, stellt sich die Frage, wie sonst wir diese einseitigen Berichte über Syrien nennen können, wenn nicht als „Fake News“? Nachrichten sollten auf Beweisen basiert sein, und sich nicht an einer außenpolitischen Agenda oder einem Regimewechsel orientieren.

Vielleicht setzte die syrische Regierung chemische Waffen ein, womit sie angesichts dessen, dass unmittelbar darauf eine internationale Ächtung und Rufe nach Kriegseinsätzen auf dem Fuße folgen, eine Dummheit begangen hätte, da die USA nur wenige Tage zuvor offen erklärten, dass sie in Erwägung ziehen, Assad künftig in Ruhe zu lassen. Aber was wäre, wenn die syrische Regierung nicht verantwortlich wäre, und der Angriff, wieder einmal, von den syrischen Rebellen begangen worden ist? Wird sich die Welt geschlossen hinter die Aufrufe der Kongressabgeordneten Tulsi Gabbard stellen, mit der Bewaffnung terroristischer Gruppierungen in Syrien aufzuhören?

Oder ist es so, dass wir uns nur an Angriffen mit chemischen Waffen stören, wenn es Anzeichen dafür gibt, dass die syrische Regierung dahintersteckt?

Man sollte im Hinterkopf behalten, dass wenn die Rebellen den Angriff verübt haben, die USA eigentlich etwas dagegen tun könnten, angesichts dessen, dass Amerika und seine Verbündeten sie aktiv unterstützen. Gruppierungen die Unterstützung zu entziehen, die auf diese Taktiken zurückgreifen, würde die Sicherheit Syriens erhöhen. Daran besteht jedoch kein Interesse, weil es den Anschein hat, dass die Medien bei dieser Geschichte ihre Aufmerksamkeit nur darauf richten, Unterstützung für eine Fortsetzung des Krieges und Blutvergießens im Nahen Osten zu gewinnen – und sonst gar nichts.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/media-isnt-telling-yesterdays-chemical-attack-syria/


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Putin bringt größten Kritiker hinter Gitter, während Proteste gegen Korruption Russland erschüttern

in Welt

Bei der größten Demonstration des Ungehorsams seit den Antiregierungsprotesten von 2011-2012, gingen in Moskau und in über 100 russischen Städten Zehntausende Protestierende gegen Korruption auf die Straße, wobei sie den Rücktritt von Putins Stellvertreter verlangten.

Bei dem Ereignis, das als größte Demonstration des Ungehorsams seit den Protesten von 2011-2012 bezeichnet wurde, gingen Zehntausende Protestierende gegen Korruption in Moskau und über 100 russischen Städten auf die Straße, wobei sie den Rücktritt des russischen Premierministers Dmitri Medwedew forderten. Medwedew wird vorgeworfen, ein „Korruptionsimperium“ aus Luxusgütern, Yachten und Weinbergen zu unterhalten.

Der russische Oppositionelle und führende Aktivist gegen Korruption, Alexei Nawalny – der größte Kritiker von Präsident Wladimir Putin -, wurde verhaftet, 15 Tage lang eingesperrt und mit einer Geldstrafe von 20.000 Rubeln belegt, indem ihm vorgeworfen wird, die größten Proteste gegen die Regierung innerhalb von fünf Jahren angestiftet zu haben. Andere Vorwürfe beinhalteten die Missachtung von Anweisungen eines Polizeibeamten und Widerstand gegen die Festnahme während des „nicht genehmigten“ und „illegalen“ Massenprotests.

Scuffles and arrests at the Navalny protest in Moscow #Russia #cnn

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Video: „Handgemenge und Festnahmen beim Nawalny-Protest in Moskau“

Die Protestierenden gegen Korruption, von denen viele erst um die 20 sind, wurden wütend, nachdem eine von Nawalnys Antikorruptionstiftung durchgeführte Untersuchung enthüllte, dass „Medwedew im ganzen Land Immobilien besitzt, gigantische Mengen an Ländereien in den nobelsten Bezirken kontrolliert, sich an Yachten und Apartments in Herrenhäusern aus der Zeit vor der Revolution erfreut und Profit aus den Landwirtschaftsunternehmen und Weinbergen erzielt, die sich sowohl in Russland als auch im Ausland befinden.“

Der frühere Präsident, amtierende Premierminister und Russlands zweiter Mann im Staat, hat ein Korruptionsnetzwerk aus Wohltätigkeitsorganisationen aufgebaut, die er dazu benutzt, um Bestechungsgelder von Oligarchen zu bekommen und sich im ganzen Land wie besessen Paläste und Datschen zu bauen.

Die Leute, die in Russland an die Macht kommen, sind schon seit Langem keine einfachen Schmiergeldnehmer mehr. Die korrupten Regierungsbeamten versuchen normalerweise ihre Aktivitäten zu verheimlichen, aber diese Leute handeln fast in aller Öffentlichkeit. Hunderte von Leuten werden engagiert, um Medwedew und seinen Besitztümern zu dienen. Und sie alle sehen, wissen und verstehen, wer diese Datschen besitzt, die unter dem Schutz spezieller Dienste des Staates stehen.

Das Video zu der Untersuchung, das am 2. März auf YouTube gepostet wurde und bisher mehr als 14 Millionen Mal angesehen wurde, soll den landesweiten Protest am 26. März ausgelöst haben. Laut NPR wurden mindestens 500 Protestierende in Moskau selbst verhaftet, obwohl Menschenrechtsgruppen sagen, dass die Zahl höher sei:

Es gab Berichte, dass im sibirischen Nowosibirsk 2.000 Leute auf die Straße gegangen sind, während es in St. Petersburg 10.000 waren und die Schätzungen hier in Moskau bei ungefähr 20.000 liegen. Die Bereitschaftspolizei verhaftete den Oppositionsführer, sobald er in der Moskauer Innenstadt angekommen war; während Nawalny-Unterstützer kurz versuchten, den Polizeiwagen aufzubrechen, in dem er auf dem symbolträchtigen Puschkin-Platz der Hauptstadt festgehalten wurde.

Durch die drakonischen Gesetze, die im Zuge der Antiregierungsproteste des Jahres 2011 verabschiedet wurden, wird von den Russen verlangt, zuerst die Genehmigung der Regierung einzuholen, bevor sie auf die Straße gehen, um zu protestieren; wenn sie es wagen, das Gesetz des Landes zu missachten und ihre Stimme zu erheben, riskieren sie eine Verhaftung und eine Geldstrafe.

2011 hatte Putin die damalige US-Außenministerin Hillary Clinton beschuldigt, die Proteste angestachelt zu haben, die damals den Kreml verunsicherten und zu strengen neuen Gesetzen führten, welche darauf abzielten, Uneinigkeit zu unterdrücken. Aber es war Nawalny, der die Russen dazu aufrief, auf die Straße zu gehen und gegen Wahlbetrug bei den Parlamentswahlen zu protestieren, was mit einem Sieg Putins und seiner dritten Amtszeit endete.

Obwohl ein russisches Gericht Nawalny kürzlich in einem auf das Jahr 2013 zurückgehenden Fall der Veruntreuung für schuldig befand, behauptet er, dass dies politisch motiviert sei, um ihn zu disqualifizieren, da Nawalny angekündigt hatte, im März 2018 als Präsident zu kandidieren, um „Korruption zu bekämpfen, den Reichtum umzuverteilen, mehr in Bildung und Gesundheit zu investieren, die russische Politik zu dezentralisieren, die Justiz des Landes zu reformieren und sich aus der Beteiligung ausländischer Kriege zurückzuziehen.“ Nawalny, der ein scharfer Kritiker Putins ist, sagte am Montag vor Gericht:

Selbst die leiseste Hoffnung auf eine faire Justiz existiert hier nicht. Die gestrigen Ereignisse haben gezeigt, dass eine ziemlich große Zahl an Wählern in Russland das Programm eines Kandidaten unterstützt, der für den Kampf gegen Korruption steht. Diese Leute verlangen eine politische Repräsentation – und ich strebe danach, ihr politischer Repräsentant zu sein.

Die Proteste vom Sonntag fanden in Gebieten statt, die vorrangig für Putin stimmen – von der westlichen Stadt Chita in Sibirien, bis hin zur südlichen Hauptstadt Dagestans, Machatschkala. Dies widerspricht Behauptungen des Kreml-Sprechers Dmitri Peskow, dass den jungen „minderjährigen Jugendlichen eine finanzielle Entschädigung versprochen worden sei, wenn sie von den Strafermittlungsbehörden verhaftet werden.“

Nachdem die russischen Medien eine Nachrichtensperre verhängten und die Proteste vom Sonntag ignorierten, stritt Peskow Einschränkungen der Pressefreiheit ab: „Wir sind nicht für die redaktionellen Richtlinien der Fernsehsender verantwortlich. Die Fernsehsender zeigen das, was sie für wichtig halten. Es gibt so viele Möglichkeiten, an Informationen heranzukommen, daher ist es nicht richtig zu sagen, dass die Informationsfreiheit in irgendeiner Form eingeschränkt wird.“

Zu seiner Verteidigung sagte die Sprecherin Medwedews, Natalja Timakowa, gegenüber RIA Nowosti: „Es ist sinnlos, die propagandistischen Ausbrüche eines verurteilten Oppositionellen zu kommentieren, der bereits angekündigt hat, eine Art Wahlkampagne und Kampf gegen die Obrigkeit zu führen.“

Infolge der Kritik über das Schweigen der Trump-Regierung über das harte Durchgreifen vom Sonntag, verurteilte das Weiße Haus die Verhaftungen, indem sie die Maßnahme „einen Angriff auf ureigenste demokratische Werte“ nannte und die russische Regierung ermahnte, indem es hinzufügte, dass Washington „beunruhigt“ darüber sein, von der Verhaftung des russischen Oppositionellen Alexei Nawalny zu erfahren.

In Bildern: Proteste gegen Korruption in ganz Russland

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/putin-sends-biggest-critic-behind-bars-as-anti-corruption-protests-rock-russia/


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Tausende bei russischen Protesten gegen Regierungskorruption verhaftet

in Welt

Korruption auf höchster Ebene hat Massenproteste in ganz Russland ausgelöst. Über 80.000 gingen auf die Straße, um gegen Regierungskorruption zu demonstrieren, was zu über 1.000 Verhaftungen führte.

Proteste gegen Korruption haben sich diesen Sonntag trotz Prostgesetzen gegen abweichende Meinungen über ganz Russland ausgebreitet, wo die Leute auf der Straße den Rücktritt von Premierminister Dmitri Medwedew forderten. Mehrere Dutzend Protestierende wurden in Gewahrsam genommen, wobei alleine in Moskau ungefähr 1.000 verhaftet wurden, als eine große Polizeipräsenz über die Menschenmassen hereinbrach.

Der russische Oppositionsführer, Alexei Nawalny, hat gesagt, dass am Sonntag in über 80 Städten in ganz Russland Proteste abgehalten wurden. Obwohl der Kreml seinen Standpunkt klarmachte, dass es illegal sei, im Zentrum Moskaus Proteste abzuhalten, gingen 25.000 Demonstranten auf die Straße. In St. Petersburg protestierten weitere 20.000. IBT berichtete, dass landesweit über 80.000 Protestierende demonstrierten.

Die Gesetze und der Kreml beugten sich denjenigen nicht, die gegen Premierminister Medwedew demonstrierten, der beschuldigt wird, durch ein „undurchsichtiges Netzwerk von Non-Profit-Organisationen“ ein „globales Besitzimperium“ angesammelt zu haben, wie Press TV berichtete. Nawalny veröffentlichte am 2. März einen Bericht mit näheren Einzelheiten über Medwedews fragwürdige Geschäftsbeziehungen, der auf YouTube über 14 Millionen Mal angesehen wurde:

Zu Medwedews Besitztümern gehören laut des Berichts „riesige Ländereien in den gefragtesten Regionen, Yachten, Apartments in alten Herrenhäusern, landwirtschaftliche Komplexe und Weingüter in Russland und im Ausland“, die mithilfe von „Bestechungsgeldern von Oligarchen und Krediten der Staatsbank“ erworben wurden.

Es wurde in dem Bericht auch auf Korruption auf höchster Ebene eingegangen; jedoch ist dies nicht das erste Mal, dass Nawalny über Regierungskorruption ausgepackt hat. In früheren Berichten, die vor dem viralen YouTube-Video veröffentlicht wurden, beschuldigte Nawalny leitende Regierungsbeamte, Reichtümer ungeklärter Herkunft angehäuft zu haben. Gegen Manager staatlicher Unternehmen wurden ähnliche Vorwürfe erhoben.

Nawalny, der während der Proteste ebenfalls verhaftet wurde, plant bei den nächsten, für 2018 angesetzten, Präsidentschaftswahlen zu kandidieren. Es fanden auch Polizeirazzien gegen Nawalnys Antikorruptionsstiftung Anti-Corruption Foundation statt, wo Computer beschlagnahmt und alle 17 zu der Zeit anwesenden Angestellten verhaftet wurden.

„Heute diskutieren (und verurteilen) wir Korruption, nicht die Verhaftungen. Nun, ich wurde verhaftet. Na und? Es ist OK. Es gibt Dinge im Leben, die es wert sind, dafür verhaftet zu werden“, twitterte Nawalny.

In Wladiwistok wurden bei einer nicht genehmigten Kundgebung über 30 Protestierende verhaftet, nachdem Banner mit der Aufschrift „Korruption raubt unsere Zukunft“ und „Der Premierminister sollte Rede und Antwort stehen“ zur Schau getragen wurden. In der Ural-Region versammelten sich ebenfalls mehrere Hundert.

Archivbild: Der russische Antikorruptionsaktivist und Oppositionelle Alexei Nawalny besucht eine Anhörung beim Gericht des Bezirks Lublinsky in Moskau, Russland, 1. August 2016. Reuters/Maxim Schemetow/Archivbild – RTX304AF Reuters

Zwischen 500 und 700 weitere versammelten sich auf dem Platz der Arbeit und bis zu 1.500 gingen in Sibirien bei Protesten in Krasnojarsk und Omsk auf die Straße.

Die Proteste treten zu einer Zeit auf, in der die Sicherheit derjenigen bedroht ist, die Putin kritisieren. Erst letzte Woche wurde Denis Woronenkow, ein russischer Abgeordneter, vor seinem Hotel in Kiew am hellichten Tage erschossen. Andere offene Kritiker, die unter verdächtigen Umständen starben, waren Boris Nemzow im Jahre 2015 – dem viermal in den Rücken geschossen wurde – und Boris Beresowski – der 2013 mit einer Schlinge um den Hals aufgefunden wurde, nachdem er gelobt hatte, Präsident Putin zu stürzen.

Im Februar wurde Nawalny bei einem Wiederaufnahmeverfahren der Veruntreuung für schuldig befunden. Der Fall ging auf das Jahr 2013 zurück, jedoch beteuert Nawalny seine Unschuld und legte gegen das Urteil Berufung ein. Wenn er bei der Berufung erneut für schuldig befunden wird, wird er von sämtlichen anstehenden Wahlen ausgeschlossen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/thousands-arrested-in-russian-protests-against-government-corruption/


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Putin wirft westlichen Regierungen Imperialismus, Pädophilie und „Glauben an Satan“ vor

in Welt

In einer selten zu sehenden Ansprache erklärt Putin, dass im Westen eine moralische Krise um sich greift, die von den Regierungen absichtlich hervorgerufen wird.

Kurz gesagt sind die moralischen Grundwerte darüber verkümmert, was als objektiv richtig oder falsch gilt, und die oft mit dem Christentum assoziiert werden.

An ihrer Stelle haben die imperialen Oligarchen laut Putin ein System etabliert, welches das Gute auf den Kopf stellt und es durch eine Propaganda ersetzt, die zu einem kulturellem Verfall und einer Auslöschung der eigenen Identität führt.

Er unterstellt auch, dass der traditionelle Glaube an Gott durch Satanismus ersetzt wurde. Es klingt vielleicht ziemlich verrückt, aber dennoch scheint es unter bestimmten, mit der Politik verbundenen, Personen mindestens zu einem gewissen Grad eine Neigung zu okkulten religiösen Praktiken zu geben. Ob es „Satanismus“ oder etwas vollkommen anderes ist, ist eine Frage, deren Beantwortung wir Anderen überlassen werden.

Er sagt, dass Parteien, die „das Propagieren von Pädophilie fördern“, aufgrund der Auswüchse politischer Korrektheit ernsthaft als legitim erachtet worden sind.

Die Rede ist vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Ermittlungen gegen US-Politiker, die in Sexhandel und Pädophilieringe verstrickt sind (was von vielen Amerikanern „Pedogate“ genannt wird), auf ein neu erwachtes Interesse gestoßen.

Und Putin redet nicht nur, sondern er handelt auch.

Es ist noch nicht lange her, dass er ein Verbot einführte, das die Vermittlung russischer Kinder an US-amerikanische Pflegeeltern untersagt.

Das Verbot scheint zwar extrem zu sein, aber man muss zugeben, dass es den Tatsachen entspricht, dass in der amerikanischen Pflegeunterbringungsindustrie Menschenhandel und Kinderprostitution gang und gäbe sind, während „Adoption“ in vielen Fällen nur als Vorwand dient.

Putin fügt anschließend hinzu, dass während diese moralische Krise auf einer nationalen Ebene passiert, es auch internationale Versuche gibt, souveräne Nationen abzuschaffen und sie durch ein System globalisierter Hegemonie zu ersetzen.

Wir wissen, dass wir auf die Konzernmedien hören und glauben sollen, dass Putin grundsätzlich böse sein soll. Und wie viele einflussreiche Führer, ist Putin nicht frei von Verfehlungen.

Aber zumindest in diesem Punkt hat Putin vollkommen recht. Es gibt tatsächlich eine internationale westliche Machtstruktur, die es darauf abgesehen hat, eine globale Souveränität oder eine unipolare geopolitische Ordnung zu erschaffen. Rockefellers kürzlicher Tod erinnert uns daran, dass er zugegeben hatte, Teil dieser Struktur zu sein.

Vielleicht ist dies der Grund, warum die Chance einer nationalen Autonomie, ob in Afrika, Lateinamerika oder im Nahen Osten, den globalen Transnationalisten immer schon ein Dorn im Auge war.

Nationen, die nicht mit der Verlagerung hin zu einer globalen hegemonialen Ordnung kooperieren, werden dämonisiert und ihre Staatschefs als Buhmänner gebrandmarkt. Ein kurzer Moment der Erinnerung an die Geschichte liefert hierfür zahlreiche Beispiele.

Eine permanente, nicht gewählte Form der Regierung, oder dessen, was als Staat im Staate bekannt ist, erschafft üblicherweise einen Vorwand für eine gewaltsame Eroberung solcher Nationen, wodurch ihre Chance einer Selbstbestimmung beseitigt wird.

Angesichts von Putins Standpunkt, ist es naheliegend zu fragen, ob er für den Staat im State und seine NATO-Verbündeten der neueste Buhmann ist.

Wie der politische Philosoph Noam Chomsky in der Vergangenheit aufgezeigt hat, hat der Staat im Staate viele Möglichkeiten, diejenigen unschädlich zu machen, die sich seinem Streben nach einer globalisierten ökonomischen Ordnung widersetzen.

Er kann CIA-Agenten in die widerspenstige Nation entsenden, die sich etwa als „Journalisten“ oder „Musiker“ ausgeben. Diese Agenten beginnen mit der Verbreitung von Propaganda, um eine gewaltsame Farbrevolution anzustiften und eine USA-freundliche Marionette zu installieren.

Als widerspenstige Nation hat man ein ziemlich eingeschränktes Spektrum an Optionen. Wenn man die Agenten ungestört Propaganda verbreiten lässt, riskiert man einen gewaltsamen Umsturz oder allmählichen Niedergang des Staates. Wenn man solche Agenten inhaftiert oder ermordet, wird der Staat im Staate seine Medienzentren im Westen dafür einsetzen, einen als blutrünstigen Diktator darzustellen, der Journalisten und Musiker umbringt.

Eine andere Technik, derer sich der Staate im Staate bedient, könnte auch darin bestehen, sich seiner eigenen politischen Institutionen und Infrastruktur zu bedienen und einem die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben. Dies kann nicht nur auf physischem Wege erreicht werden, sondern auch auf digitalem, indem Hilfsmittel eingesetzt werden, die einen „Fingerabdruck“ hinterlassen können, der fälschlicherweise darauf hindeutet, dass man selbst der Angreifer war. Dann wird behauptet, dass man die Demokratie bedroht und deswegen beseitigt werden muss.

In jedem Fall wird der Staat im Staate die Situation ausnutzen, um dadurch zu versuchen, einen militärischen Konflikt auszulösen und das widerspenstige Land zu beherrschen.

Sehen Sie sich das Video an lassen Sie uns wissen, was Sie darüber denken.

Hier ist ein Teil der vollständigen Mitschrift:

Eine weitere Herausforderung für die Identität Russlands ist verbunden mit Ereignissen, die in der Welt stattfinden. Hier gibt es sowohl außenpolitische als auch moralische Aspekte. Wir können sehen, wie viele der euro-atlantischen Länder tatsächlich ihre Wurzeln verleugnen, einschließlich christlicher Werte, die die Grundlage westlicher Zivilisation darstellen. Sie lehnen moralische Prinzipien und alle traditionellen Idenitäten ab: nationale, kulturelle, religiöse und sogar sexuelle. Sie führen Richtlinien ein, die große Familien mit gleichgeschlechtlichen Partnerschaften gleichstellen und den Glauben an Gott mit dem Glauben an Satan.

Die Auswüchse politischer Korrektheit haben den Punkt erreicht, an dem die Leute ernsthaft darüber reden, politische Parteien zuzulassen, deren Ziel es ist, Pädophilie zu fördern. Die Leute in vielen europäischen Ländern schämen oder ängstigen sich, über ihre religiöse Zugehörigkeit zu sprechen. Feiertage werden abgeschafft oder sogar umbenannt; ihr eigentliches Wesen wird versteckt, genau wie ihr moralisches Fundament. Und bestimmte Leute versuchen auf aggressive Weise, dieses Modell in die ganze Welt zu exportieren. Ich bin davon überzeugt, dass dies ein direkter Weg zu Degeneration und Primitivismus ist, der in einer tiefgreifenden demographischen und moralischen Krise resultiert.

Was noch, außer dem Verlust der Fähigkeit, sich selbst zu reproduzieren, könnte als größtes Zeugnis der moralischen Krise dienen, mit der die menschliche Gesellschaft konfrontiert ist? Heutzutage ist fast keines der Industrieländer mehr dazu in der Lage, sich selbst zu reproduzieren, ja noch nicht einmal mit Hilfe der Migration. Ohne in die Werte des Christentums oder anderer Weltreligionen eingebettet zu sein, ohne die moralischen Maßstäbe, die sich über Jahrtausende herausgebildet haben, werden die Menschen unweigerlich ihre menschliche Würde verlieren. Wir betrachten es als natürlich und richtig, diese Werte zu verteidigen. Man muss das Recht jeder Minderheit respektieren, anders zu sein, aber die Rechte der Mehrheit dürfen nicht in Frage gestellt werden.

Gleichzeitig beobachten wir Versuche, irgendwie ein standardisiertes Modell einer unipoliaren Welt  wiederzubeleben und die Grenzen zwischen Institutionen internationaler Gesetze und nationaler Souveränität zu verwischen. Solch eine unipolare, standardisierte Welt erfordert keine souveränen Staaten; sie erfordert Vasallen. In einem historischen Sinn läuft dies auf eine Ablehnung der eigenen Identität hinaus, der gottgegebenen Vielfalt der Welt.

Russland stimmt mit denjenigen überein, die glauben, dass Entscheidungen von zentraler Bedeutung auf einer gemeinsamen Basis getroffen werden sollen, anstatt nach Gutdünken von und im Interesse bestimmter Länder oder Gruppen von Ländern. Russland glaubt, dass internationale Gesetze, und nicht die Rechte der Starken, angewendet werden müssen. Und wir glauben, dass jedes Land, jede Nation, nicht außergewöhnlich ist, sondern einzigartig, original und von gleichen Rechten profitieren soll, einschließlich des Rechts, unabhängig über die Richtung zu entscheiden, wohin es sich entwickeln will.

Dies ist unsere konzeptionelle Anschauung und sie resultiert aus unserer eigenen historischen Bestimmung und Russlands Rolle auf dem Gebiet globaler Politik. Unsere gegenwärtige Position hat tiefe historische Wurzeln. Russland selbst hat sich auf der Grundlage von Vielfalt, Harmonie und Gleichgewicht entwickelt und bringt solch ein Gleichgewicht auf der internationale Bühne ein.

Ich will Sie daran erinnern, dass der Wiener Kongress von 1815 und die Übereinkünfte von Jalta im Jahre 1945, die unter der sehr aktiven Beteiligung Russlands zustandegekommen sind, einen lange anhaltenden Frieden gesichert haben. Russlands Stärke, die Stärke einer siegreichen Nation bei diesen kritischen Weichenstellungen, manifestierte sich als Großzügigkeit und Gerechtigkeit. Und lassen Sie uns [an den Vertrag von] Versailles erinnern, der ohne Beteiligung Russlands geschlossen wurde. Viele Experten, und ich stimme mit ihnen darin absolut überein, glauben, dass Versailles dem Zweiten Weltkrieg den Boden bereitete, weil der Versailler Vertrag gegenüber dem deutschen Volk ungerecht war: Er erlegte ihm Einschränkungen auf, mit denen es nicht zurechtkommen konnte, sodass der Verlauf des nächsten Jahrhunderts bereits abzusehen war.

Es gibt einen weiteren fundamentalen Aspekt, auf den ich Ihre Aufmerksamkeit lenken möchte. In Europa und einigen anderen Ländern ist der sogenannte Multikulturalismus in vielerlei Hinsicht ein transplantiertes, künstliches Modell, das nun aus verständlichen Gründen hinterfragt wird. Dies liegt daran, weil es darauf aufgebaut ist, für die koloniale Vergangenheit zu bezahlen. Es ist kein unglücklicher Zufall, dass heute europäische Politiker und öffentliche Personen zunehmend über die Fehler des Multikulturalismus sprechen, und dass sie nicht in der Lage sind, fremde Sprachen oder fremde kulturelle Elemente in ihre Gesellschaften zu integrieren.

Im Laufe der vergangenen Jahrhunderte sind in Russland, das manche als „Gefängnis der Nationen“ abzustempeln versucht haben, noch nicht einmal die kleinsten ethnischen Gruppen verschwunden. Und sie haben nicht nur ihre interne Autonomie und kulturelle Identität bewahrt, sondern auch ihr historisches Siedlungsgebiet. Wissen Sie, ich fand es interessant zu erfahren (ich habe das nicht einmal gewusst), dass zu Sowjet-Zeiten [die Behörden] sehr genau darauf achteten, dass praktisch jede kleine ethnische Gruppe ihre eigene Print-Veröffentlichung hatte, Unterstützung für ihre Sprache und für ihre nationale Literatur. Wir sollten vieles von dem zurückbringen und mit ins Boot holen, was in dieser Hinsicht bereits getan wurde.

Abgesehen davon, haben die verschiedenen Kulturen in Russland die einzigartige Erfahrung gegenseitiger Beeinflussung, gegenseitiger Bereicherung und gegenseitigen Respekts. Dieser Multikulturalismus und dieses multiethnische Leben lebt in unserem historischen Bewusstsein weiter, in unserem Geist und wie wir historisch gewachsen sind. Unser Staat wurde im Laufe eines Jahrtausends auf diesem organischen Modell aufgebaut.

Russland, wie es der Philosoph Konstantin Leontjew anschaulich formuliert hat, hat sich immer in „blühender Komplexität“ als eine staatliche Zivilisation gebildet, verstärkt durch das russische Volk, die russische Sprache, russische Kultur, russisch-orthodoxe Kirche und die anderen religiösen Traditionen des Landes. Es ist genau dieses staatlich-zivilisatorische Modell, das unsere Staatspolitik geformt hat. Es hat immer danach gestrebt, flexibel die ethnischen und religiösen Besonderheiten der einzelnen Territorien aufzunehmen, indem Vielfalt in Einheit sichergestellt wird.

Christentum, Islam, Buddhismus, Judentum und andere Religionen sind ein integraler Bestandteil der Identität Russlands, seines historischen Erbes und der heutigen Lebensweise seiner Bürger. Die hauptsächliche Aufgabe des Staates, so wie sie in der Verfassung verankert ist, ist es, allen Angehörigen traditioneller Religionen sowie Atheisten gleiche Rechte sowie all seinen Bürgern das Recht auf Gewissensfreiheit zu gewährleisten.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://livingresistance.com/2017/03/25/putin-slams-governments-imperialism-pedophilia-satanism/

Ehemaliger russischer Abgeordneter und Zeuge in Betrugsprozess am hellichten Tage erschossen

in Kriminalität

Der frühere russische Abgeordnete Denis Woronenkow wurde am Donnerstag am hellichten Tage vor einem Hotel in Kiew erschossen, wobei der ukrainische Präsident in diesem Zusammenhang von einem von Russland begangenen „Akt von Staatsterrorismus“ gesprochen hat. Woronenkow war ein wichtiger Zeuge in einem Betrugsfall gegen den früheren ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch.

Laut Angaben der Polizei starb der Attentäter im Krankenhaus, kurz nachdem ihm von einem von Woronenkows Leibwächtern in Kopf und Brust geschossen wurde. Die Identität des Mörders wurde noch nicht bekannt gegeben, aber der ukrainische Präsident sagte, die Erschießung „lasse deutlich die Handschrift russischer Spezialdienste erkennen, die in der Vergangenheit wiederholt in verschiedenen europäischen Hauptstädten festgestellt werden konnte.“

Denis Woronenkow war mit seiner Frau in die Ukraine geflohen, wobei er aufgrund seiner Verfolgung durch russische Sicherheitsdienste seine russische Staatsbürgerschaft abgelegt hatte. Indem ihm die ukrainische Staatsbürgerschaft gewährt wurde, willigte er ein, den Behörden dabei zu helfen, einen Prozess gegen Janukowytsch wegen Betruges vorzubereiten, der 2014 inmitten massiver Bürgerunruhen des Amtes enthoben wurde. Dazu erklärt der (amtierende) ukrainische Präsident Petro Poroschenko:

Woronenkow war einer der Hauptzeugen russischer Aggressionen gegen die Ukraine und insbesondere der Rolle von Janukowytsch hinsichtlich der Entsendung russischer Truppen in die Ukraine.

Woronenkow war auch sehr mitteilsam über seine Rolle bei der russischen Annexion der Krim im Jahre 2014, trotz der Tatsache, dass er zur der damaligen Zeit für die Entscheidung gestimmt hatte. Er war gerade dabei, das einzige Mitglied der Duma zu treffen, das gegen die Annexion der Krim gestimmt hatte, als er erschossen wurde. Ilja Ponomarjow, ebenfalls ein früherer russischer Parlamentarier, schrieb auf Facebook Folgendes über Woronenkow:

Es gibt eine ofensichtliche Theorie – ich sagte, dass Woronenkow kein Bösewicht war, aber für russische Regierungsbeamte war er ein überaus gefährlicher Ermittler.

In einer Erklärung, die an russische Nachrichtenagenturen übertragen wurde, nannte der Sprecher von Präsident Putin, Dmitri Peskow, die Anschuldigung „absurd“, und die Leiterin der Abteilung für Information und Presse des russischen Außenministeriums, Marija Sacharowa, erklärte, dass das Kiewer „Killer-Regime sein Möglichstes tun werde, um sicherzustellen, dass niemand jemals erfahren werde, was wirklich passiert ist“. Sacharowa zeigte sich auch schockiert darüber, dass der ukrainische Präsident die Anschuldigungen erhebt, bevor die Polizei überhaupt ihre Untersuchung des Tatortes beendet hat.

Der Generalstaatsanwalt der Ukraine, Jurij Luzenko, nannte die Erschießung einen „zynischen Mord“, indem er weiterhin sagte:

Er hatte Ermittlern des Büros des Militärstaatsanwalts äußerst wichtige Zeugenaussagen für den Prozess zur Verfügung gestellt. Dies war eine typische demonstrative Hinrichtung eines Zeugen durch den Kreml.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://theantimedia.org/former-russian-lawmaker-killed-treason/

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