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Jemen

3. Weltkrieg? Saudi-Arabien zerstört jemenitischen Flughafen

in Welt
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Ein Luftangriff durch saudisch geführtes Militär legte gestern einen sich  in der Hand von jemenitischen Huthi-Rebellen befindlichen Flughafen vollständig lahm, indem sein Navigationsstation zerstört wurde und wodurch er außer Betrieb gesetzt wurde.

Laut Al Jazeera wurde der internationale Flughafen in der von Rebellen gehaltenen Hauptstadt Sanaa Dienstag früh durch zwei Luftschläge angegriffen, wodurch er unbrauchbar für Hilfsflüge gemacht wurde und die humanitären Bemühungen innerhalb des Landes zusätzlich verkompliziert wurden.

“Mit Diesem Angriff wird darauf abgezielt, maximalen Schaden zu verursachen und Millionen von Jemeniten davon abzuhalten, lebensrettende Nahrungsmittel und Medikamente zu erhalten”, sagte Mohammed, ein Huthi-Offizieller, der sich weigerte, Al Jazeera seinen Nachnamen zu nennen.

Stephane Dujarric von den Vereinten Nationen sagte am Dienstag, dass es seit dem 6. November keine humanitären Flüge zum Flughafen Sanaa mehr gegeben habe und keine humanitären oder gewerblichen Lieferungen zu den Häfen Hodeidah und Salif.

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“Ohne das vollständige Funktionieren des Flughafens Sanaa sowie der Seehäfen Hodeidah und Salif und die Fähigkeit, Fracht aufzunehmen, wird die fatale humanitäre Situation in Jemen weiterhin andauern”, sagte Dujarric in New York gegenüber Reportern.

“Sieben Millionen Leute stehen bereits am Rande einer Hungersnot und die Blockade wird ihre Lage nur noch zusätzlich verschärfen.”

Eine Rechtfertigung des Angriffs durch Regierungsvertreter aus Saudi-Arabien steht noch aus, was der UNO noch mehr Anlass zur Sorge bereitet.

Verweise:

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Neue Untersuchung: USA und verbündete Golfstaaten grillen Gefangene bei lebendigem Leib, um Informationen herauszubekommen

in Menschenrechte
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Negative Konsequenzen der Invasion des Irak im Jahre 2003 enthüllten, dass zu den belastendsten Folterprogrammen Waterboarding [simuliertes Ertrinken] und andere schreckliche und barbarische Methoden gehörten, die im Geheimen eingesetzt wurden, um Informationen aus den Gefangenen herauszuholen.

Man könnte annehmen, dass die USA eine wichtige Lektion aus dem schrecklichen Folterprogramm gelernt haben, angesichts des Schadens, den es dem Land zugefügt hat, das sich selbst als Anhänger von Rechtsstaatsprinzip und Menschenrechten rühmt.

Aber diese Annahme ist weit hergeholt. Die USA sind immer noch damit beschäftigt, geheime Foltertechniken gegen sogenannte mutmaßliche Terroristen einzusetzen oder anderen Nationen dabei zu helfen.

Bildtext: “Grausam, unmenschlich & entwürdigend”

Eine spezielle Untersuchung durch die Nachrichtenagentur Associated Press hat ergeben, dass die USA einigen Golfstaaten dabei helfen, unmenschliche Foltertechniken einzusetzen, um Informationen von Leuten zu beschaffen, die unter dem Verdacht gefangengehalten werden, einer terroristischen Gruppierung anzugehören.

Laut der Untersuchung nahm das US-Militär an extremer Folter und Missbrauch von Gefangenen teil, die einer Verbindung mit Al-Qaida in Jemen beschuldigt wurden. Jemen versank 2015 im Chaos, nachdem von iranischen Schiiten unterstützte Huthi-Rebellen die sunnitische Regierung von Präsident Ali Abdullah Salih stürzten. Die Rebellen kämpfen immer noch gegen Salihs Nachfolger Abdrabbuh Mansur Hadi. Sunnitische Nationen am Golf unterstützen Präsident Hadi zusammen mit den USA gegen die Rebellen.

Im Verborgenen spielen die USA eine wichtige Rolle innerhalb des Krieges. Die USA koordinieren und beaufsichtigen Terrorverdächtige, die in dem Land gefangen gehalten werden. Abgesehen von dieser Rolle, stellen die USA auch sunnitischen Staaten, die beim Kampf gegen die Rebellen beteiligt sind, unmenschliche Foltertechniken bereit.

Die Untersuchung von Associated Press entdeckte die schrecklichen Foltertechniken einschließlich “dem ‘Grill’, bei dem das Opfer wie ein Braten an einen Spieß gebunden und am Feuer im Kreis gedreht wird.”

Die Untersuchung brachte ans Licht, dass es sich bei dem Anführer unter den sunnitischen Nationen, der im Rahmen des belastenden Folterprogramms mit den USA gemeinsame Sache macht, um die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) handelt. Die UAE betreiben geheime Gefängnisse im südlichen Jemen, wo viele Terrorverdächtige derzeit festgehalten werden.

Mit der Unterstützung durch die USA betreibt die jemenitische Regierung auch geheime Gefängnisse, die sich in Häfen, einem Flughafen, privaten Villen und sogar einem Nachtclub befinden, wie die Untersuchung ergab. Das US-Militär soll über diese illegalen Haftanstalten Bescheid wissen, wo schreckliche Missbrauchsfälle begangen worden sind.

“Leitende amerikanische Verteidigungsbeamte gaben am Mittwoch zu, dass US-Streitkräfte in Verhöre von Gefangenen in Jemen involviert waren, aber jegliche Beteiligung an oder Kenntnis von Menschenrechtsverletzungen verleugneten. Verhöre von Gefangenen, die missbraucht worden sind, könnten gegen internationale Gesetze verstoßen, die eine Komplizenschaft an Folter verbieten. Associated Press dokumentierte mindestens 18 heimliche Gefängnisse im ganzen Süden Jemens, die von den Vereinigten Arabischen Emiraten oder durch jemenetische Truppen geschaffen und durch die Golfnation trainiert wurden, so Zeugenaussagen von früheren Gefangenen, Familien von Gefangenen, Bürgerrechtsanwälten und jemenitischen Militärs. Alle sind entweder versteckt oder für die jemenitische Regierung unzugänglich, die in den letzten zwei Jahren bei ihrem Bürgerkrieg mit den Rebellen Untersützung von Seiten der Emirate bekommen hat”, so die Untersuchung.

Bildtext: “Jemen: Wer kontrolliert was – Anhänger von Präsident Hadi (rot), von Huthis kontrolliert oder beeinflusst (grün), von Al-Qaida kontrolliert oder beeinflusst (schwarz), umkämpfte Städte (dreifarbig), dünn besiedelte Gebiete (grau)”

Die ungenannten US-Verteidigungsbeamten sagten den Ermittlern, dass amerikanische Streitkräfte nicht an den Verhören von Gefangenen in Jemen teilnehmen würden. Sie stellen auch Fragen zur Verfügung, die andere stellen sollen und erhalten Abschriften von Verhören durch emiratische Verbündete.

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Die Untersuchung warf noch mehr Licht auf das Folterprogramm: “Frühere Gefängnisinsassen beschrieben, dass sie wochenlang in einem wichtigen Gefängniskomplex am Flughafen Riyan in der südlichen Stadt Mukalla in Schiffscontainer gestopft wurden, mit Fäkalien verschmutzt waren und die Augen verbunden hatten. Sie sagten, dass sie geschlagen, an den ‘Grill’ gebunden und sexuell angegriffen wurden. Laut des Angehörigen der Hadramaut-Elite – jemenitischen Sicherheitskräften, die von den UAE aufgestellt wurden – waren amerikanische Truppen manchmal nur ein paar Meter entfernt. Er bat darum, anonym zu bleiben, weil er nicht dazu befugt war, über die Angelegenheit zu sprechen.”

“‘Wir konnten die Schreie hören’, sagte ein früherer Gefangener, der sechs Monate lang am Flughafen Riyan gefangen gehalten wurde. ‘Der ganze Ort ist angsterfüllt. Fast jeder ist krank, der Rest ist beinahe tot. Jeder, der sich beklagt, landet direkt in der Folterkammer.’ Er wurde mit Kabeln ausgepeitscht, was Teil der häufigen Prügel war, die die Wächter den Gefangenen zufügten. Er sagte auch, er sei innerhalb eines Schiffscontainers aus Metall gewesen, als die Wachen darunter ein Feuer machten, um ihn voller Rauch zu machen.”

Laut Human Rights Watch sind in Jemen seit dem Beginn des Krieges über 2.000 Menschen  verschwunden. Die Rechtsgruppe sagt, dass viele Familien den Verdacht haben, dass ihre Angehörigen in diesen illegalen Haftanstalten festgehalten werden, denen die USA im ganzen Land zum Aufblühen verhelfen.

Inzwischen hat das US-Verteidigungsministerium seine Kenntnis vom Programm sowie seine Teilnahme daran bestritten. Die oberste Wortführerin des Verteidigungsministeriums, Dana White, sagte, dass sich das Militär immer an die höchsten Standards persönlichen und professionellen Benehmens halte.

Natürlich sollten wir von offiziellen Vertretern des Verteidgungsministeriums nicht erwarten, eine Komplizenschaft bei diesem belastenden Programm zuzugeben. Die Taktik der Leugnung durch die USA trotz einer überwältigenden Beweiselage ist schließlich nichts Neues.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von: http://anonymous-news.com/new-investigation-reveals-u-s-gulf-allies-roasting-detainees-alive-extract-information/

 

//anonymous-news.com/new-investigation-reveals-u-s-gulf-allies-roasting-detainees-alive-extract-information/

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Die USA flogen letzten Monat in Jemen mehr Luftangriffe als im ganzen Jahr 2016

in Welt
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Die USA haben nie wirklich damit aufgehört, Luftangriffe in Jemen durchzuführen, aber während der Anfangsphase der saudischen Invasion reduzierten sie sicherlich die Zahl der direkten US-Luftangriffe. Sie scheinen sie nun deutlich zu intensivieren, indem das Pentagon sagt, dass alleine im März mehr als 70 Luftangriffe durchgeführt wurden.

Das Pentagon beschrieb dies als beinahe das Doppelte der Anzahl an US-Luftangriffen in Jemen im ganzen vorigen Jahr, indem es erklärt, dass es “damit fortfahren werde, Al-Qaida in Jemen anzugreifen”, während es behauptet, dass die Gruppierung eine “wesentliche Bedrohung für die Vereinigten Staaten” darstelle und unschädlich gemacht werden müsse.

Einzelheiten darüber, was die USA bei den meisten dieser Angriffe tatsächlich getroffen hatten, waren jedoch unklar, wobei eine handvoll einzelner Angriffe Berichten zufolge Zielen in den Bergen galten. Es wurde berichtet, dass bei einem der Angriffe zwei Kinder getötet wurden und dass bei anderen Angriffen mehrere Zivilisten getötet wurden.

Eine Reihe von Personen des Pentagon haben in den vergangenen paar Wochen auf eine weitere Eskalation der US-Beteiligung am saudischen Krieg in Jemen gedrängt, indem sie argumentieren, es sei ein “entscheidendes” Interesse der USA, den Saudis die Zerschlagung der schiitischen Huthi-Bewegung zu gewährleisten. Da das Weiße Haus dieser Tage den meisten Eskalationen zuzustimmen scheint, könnten die Luftangriffe des vergangenen Monats ein Anzeichen dafür sein, was noch bevorsteht.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/u-s-launched-airstrikes-yemen-last-month-2016/

 

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Die Medien schweigen, während Saudi-Arabien dabei ist, Jemen durch eine Hungersnot zugrunde zu richten

in Menschenrechte
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Saudi-Arabien, ein Königreich, das seit 1933 mit den Vereinigten Staaten verbündet ist, ist direkt daran beteiligt, Jemen mit einer der schrecklichsten Hungersnöte des Landes zu überziehen. Aber das ist Ihnen vielleicht noch nicht bekannt, wenn Sie die Situation nur durch die Berichterstattung der Mainstream-Medien mitverfolgt haben – und es wurde sowieso überhaupt nicht viel darüber berichtet.

Nach jahrelangen Bombardements durch Saudi-Arabien, mit Unterstützung von anderen Golfstaaten und den USA, sind beinahe eine halbe Million jemenitischer Kinder nur Monate von einer Hungerkatastrophe entfernt. Die Situation wird durch die Tatsache verschlimmert, dass über 50 Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze lebt.

Die amerikanisch-saudische Allianz, die die Region in beinahe unvorstellbarer Weise verwüstet hat, wurde teilweise durch die Entschlossenheit der USA verstärkt, die politische Vorherrschaft über die Golfstaaten zu erhalten – oder genauer gesagt: ihre militärische Stärke. Laut des Bureau of Near Eastern Affairs des US-Außenministeriums ist “Saudi-Arabien ein starker Partner bei Bemühungen bezüglich der Sicherheit der Region und der Bekämpfung des Terrorismus, indem es militärische, diplomatische und finanzielle Kooperation bereitstellt. Es arbeitet eng mit dem US-Gesetzesvollzug zusammen, um die Sicherheitsinteressen beider Staaten zu gewährleisten”.

Die USA haben Saudi-Arabien ökonomische und militärische Unterstützung zur Verfügung gestellt, seitdem 1940 in vollem Umfang diplomatische Beziehungen eingeführt wurden. Im Februar 1943 gewährte US-Präsident Franklin D. Roosevelt Saudi-Arabien einen Anspruch auf Unterstützung nach dem Verleih- und Pachtgesetz, indem er das Königreich als “unentbehrlich” bezeichnete. Das Verleih- und Pachtgesetz zwischen den USA und Saudi-Arabien bedeutete, dass es Franklin D. Roosevelt erlaubt war, “Waffen oder andere Verteidigungsmaterialien zu überführen”, für die der Kongress Gelder an “die Regierung irgendeines Landes” bewilligte, “das der Präsident für die Verteidigung der Vereinigten Staaten als unentbehrlich erachtet”. Zwei Jahre später besuchte Roosevelt Ibn Saud, den ersten Monarchen und Gründer von Saudi-Arabien, und bekräftigte öffentlich das Bekenntnis zu diesem Land und seiner Monarchie. Der Grund für diese enorme Solidaritätsbekundung? Öl.

Laut des Entwurfs eines Memorandums, das 1945 veröffentlicht wurde, stellen die Ölreserven in Saudi-Arabien “eine gewaltige Quelle an strategischer Macht dar, und [sind] eine der größten materiellen Prämien in der Geschichte der Welt…” Das Memo besagt weiterhin, dass diese “zweifellos den Vereinigten Staaten verloren gehen würden, wenn diese Regierung nicht dazu in der Lage ist, auf eine praktische Weise ihre Anerkennung dieses Zugeständnisses als von nationalem Interesse zu demonstrieren, indem solange den angemessenen Anliegen König Ibn Sauds zeitweilig Unterstützung bei seinen ökonomischen und finanziellen Schwierigkeiten gewährt wird, bis die Ausschöpfung des Zugeständnisses auf einer zweckmäßigen kommerziellen Grundlage Saudi-Arabien wesentliche Einkünfte einbringt.”

Eine Präsenz des US-Militärs im Golf wurde auf der Grundlage solcher Einkünfte fest etabliert, und während US-Regierungen gekommen und gegangen sind, sind die Beziehungen mit Saudi-Arabien jedoch nie ins Wanken geraten.

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Das saudische Königreich mit seiner auf Öl basierenden Geldquelle, ist seitdem einer der einflussreichsten Golfstaaten in Washington geworden, und die USA sind bei ihrer Selbstverpflichtung gegenüber dem Königreich ebenso beständig geblieben. Selbst als saudische Bomben auf Krankenhäuser, Schulen und dicht besiedelte zivile Gebiete in Jemen gefallen sind, haben sich die USA nicht dazu hinreißen lassen, Saudi-Arabien zu rügen. Nachdem die Obama-Regierung öffentlich die militärische Bombardierung Jemens genehmigt hat, indem sie sie als eine “militärische Aktion zur Verteidigung der saudi-arabischen Grenze und zum Schutz der legitimen Regierung Jemens verteidigt hat…”, gewährte seine Regierung Saudi-Arabien Artillerie und ging sogar so weit, saudische Düsenflugzeuge wiederaufzutanken, die an den tobringenden Bombardierungseinsätzen teilgenommen hatten.

Während spezifische Daten bezüglich des Wiederauftankens fremder Flugzeuge durch die US-Luftstreitkräfte nicht veröffentlicht wurden, berichtete die Sprecherin des US-Zentralkommandos der Luftstreitkräfte, Capt. Kathleen Atanasoff, im Februar, dass US-Tanker an über 7.000 Wiederauftank-“Vorkommnissen” beteiligt waren, bei denen “ungefähr 54 Millionen Pfund [ca. 25.000 Tonnen] Treibstoff zur Unterstützung saudischer Operationen in Jemen entladen wurden.”

Saudi-Arabien hat sich jedoch nicht allein mit militärischen Einsätzen beschäftigt. Der Staat hat sich auch der Verbreitung brutaler sektiererischer Mythologie verschrieben, der Hinrichtung von Männern und Frauen wegen “Hexerei” und “Zauberei”, durch die Einführung einer zutiefst restriktiven patriarchialischen Politik und die Entsendung von Söldnern, um den Aufstand in Bahrain niederzuschlagen. Gleichzeitig hat Saudi-Arabien einen “Mädchenrat” eingeführt, dem überhaupt keine Frauen angehören, und das Land genießt weiterhin das Privileg einer führenden Rolle durch die Mitgliedschaft beim UN-Menschenrechtsrat.

All das hinderte die Obama-Regierung nicht daran, mit dem Königreich Waffengeschäfte in Rekordumfang einzufädeln, während wenig bis nichts über die unverblümten Menschenrechtsverletzungen des Landes gesagt wurde. Nun wurden Waffengeschäfte, die von Obama wegen Bedenken über Menschenrechtsverletzungen auf Eis gelegt wurden, von Donald Trump wieder aufgewärmt, indem er die US-Beteiligung in Jemen weiter intensiviert.

Jemen leidet weiterhin unter den Beziehungen der USA mit Saudi-Arabien, und indem Verhungern, Wasserknappheit und ein Mangel an medizinischem Nachschub immer mehr Leben fordert, sind die ölgetränkten Ambitionen Saudi-Arabiens vollkommen unwidersprochen durch eine weitere US-Regierung, die es gänzlich darauf anlegt, die Region mit Hilfe der Monarchen vom Golf weiter im Würgegriff zu halten.

Verweise:

Übersetzung aus dem Englischen von http://anonhq.com/media-silent-saudi-arabia-devastates-yemen-famine/

 

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In Jemen versammeln sich Hunderttausende, um gegen den durch Saudi-Arabien geförderten Terror zu protestieren

in Welt
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In der Hauptstadt Jemens gingen Hunderttausende auf die Straße, um gegen den anhaltenden militärischen Konflikt und die Bombardierung von Zivilisten zu protestieren.

Von Claire Bernish / The Free Thought Project

Sanaa, Jemen – Hunderttausende gingen in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa auf die Straße, um am zweiten Jahrestag der Invasion sowohl gegen Saudi-Arabien als auch gegen die anhaltende militärische Offensive durch die US-unterstützte saudisch-geführte Koalition aus neun Nationen zu protestieren, die versucht, den Aufstand der schiitischen Huthi-Rebellen niederzuschlagen.

“Ich nahm an den Protesten gegen die Aggression (durch die saudisch-geführte Koalition) teil; vielleicht wird unsere Stimme in der Welt gehört, damit der Krieg beendet wird”, wurde der Protestierende Ahmed Mohsen von Associated Press zitiert, der zusammen mit anderen Kriegsmüden im Gedränge daran teilnahm, um zu versuchen, die Aufmerksamkeit auf den anderen großen Konflikt der USA zu lenken.

“Zwei Jahre der mutwilligen Gewalt und des Blutvergießens, Tausende Tote und Millionen von Leuten, die verzweifelt ihre Grundrechte auf Nahrung, Wasser, Gesundheit und Sicherheit in Anspruch nehmen wollen,” schimpfte der UNO-Kommissar für Menschenrechte, Seid al-Hussein, “genug ist genug”.

Obwohl die offiziellen Teilnehmerzahlen noch nicht bestätigt worden sind, verstopften riesige Menschenmengen die Straßen der Hauptstadt, indem unterstützerische und direkte Aktionen durch das US-Militär unter der sich bildenden Trump-Regierung in den letzten Wochen beträchtlich erhöhten.

“Die Opferzahlen haben seit dem Beginn des Konflikts 10.200 überstiegen, wobei Berichten zufolge  40.000 Verletzte und mehr als drei Millionen Vertriebene hinzukommen”, wie das zugegebenermaßen staatlich geleitete RT berichtet: “Allein im letzten Monat wurden 106 Zivilisten bei Luftangriffen unter saudischer Führung getötet, erklärte die UNO in einer Presseveröffentlichung.”

Laut Associated Press riefen “die von schiitischen Huthi-Rebellen organisierten Proteste zur Unterstützung des früheren Präsidenten Ali Abdullah Saleh und Huthi-Anführers Abdul-Malek al-Houthi zu einem Ende des Konflikts auf, der mehr als 10.000 Zivilisten getötet, über drei Millionen vertrieben und das verarmte Land an den Rand einer Hungerkatastrophe gebracht hat.”

Durch die saudische Invasion lastet ein Gesamtszenario aus sich verschlechternden Begleitumständen und heiklen politischen Handlungsweisen auf der geostrategisch äußerst wertvollen Nation, die an der Mündung zu der am meisten befahrenen kommerziellen Seeroute gelegen ist.

Tatsächlich hat die US-unterstützte Koalition für eine Blockade der Lieferungen gesorgt, um den verbleibenden Widerstand der international anerkannten Regierung von Abed Rabbo Mansour Hadi zu unterdrücken, was zu unerträglichen Konsequenzen geführt hat, die als Kriegsverbrechen eingestuft werden sollten.

Verhungern lassen.

Trotz einer fehlenden offiziellen Kriegserklärung und anhaltender Schlagzeilen aus dem gleichzeitig stattfindenden Syrien-Konflikt, hat sich die Situation zu einer schrecklichen humanitären Krise ausgeweitet.

“Überall wo man hingeht, sieht man die Leute in immer größerer Zahl in den Straßen betteln, man sieht, wie Leute den Müll durchwühlen, um zu überleben”, wird die humanitäre Koordinatorin der UNO für Jemen, Jamie McGoldrick, mit mahnenden Worten von der BBC zitiert.

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Man hört katastrophale Geschichten darüber, dass Kinder sterben, weil sie keine medizinische Versorgung bekommen. Die Leute sterben an Mangelernährung, die Leute sterben an vermeidbaren Krankheiten. Es wird schlimmer, weil das Problem ist, dass sich die Wirtschaft in einer wirklich schlechten Verfassung befindet und der Bankensektor nicht funktioniert.

Erst letzten Monat berichtete das Welternährungsprogramm der UNO über das Ausmaß eines Problems, an dem sich die USA auf unentschuldbare Weise zum Komplizen gemacht haben, wie abc.net.au berichtet:

Jemen ist das am schlimmsten betroffene Land, indem es nach Beschreibungen der UNO “am Rande einer Hungersnot steht”. Mehr als 7,3 Millionen Leute brauchen dringend Nahrungsmittelhilfe und mehr als 460.000 Kinder leiden unter schwerer akuter Mangelernährung.

Wie Alex Emmons von The Intercept erklärt, “warnte die UNO letzte Woche, dass die Mehrheit der jemenitischen Bevölkerung leidet und am Rande einer Hungerkatastrophe steht. Der Unterstaatssekretär der UNO für humanitäre Angelegenheiten, Stephen O’Brien, kritisierte beide Seiten des Konflikts für die Einschränkung der Hilfslieferungen, sagte jedoch, dass die von den Saudis auferlegte Seeblockade teilweise verheerend für das Wüstenland sei, da es größtenteils auf den Import von Lebensmitteln angewiesen ist.

Die saudisch geführte Koalition hat auf unnachgiebige Weise Fischer angegriffen, die eine weitere Hauptnahrungsquelle in Jemen bereitstellen.

Die Situation hat sich verschlimmert, indem sich die saudisch unterstützten Kräfte darauf vorbereiten, die westliche Hafenstadt Hodeida zurückzuerobern, die einst die Zwischenstation von 70 Prozent der Nahrungsmittel und Hilfsimporte Jemens war. Zu Beginn des Krieges bombardierte Saudi-Arabien die Kräne, welche die Hafenarbeiter dazu benutzen, um die Schiffe zu entladen – wodurch das Arbeitstempo zu einem Schneckentempo verlangsamt wurde. Seitdem haben es die Luftangriffe durch die Koalition praktisch unmöglich gemacht, dass Hilfslieferungen den Hafen erreichen.

Für die USA dient Jemen als treibende Kraft hinter der Eskalation des Stellvertreterkrieges mit dem Iran, indem die Huthi-Rebellen – über die seit Langem Gerüchte kursieren, heimliche aber umfassende Unterstützung aus Teheran zu bekommen – offizielle Unterstützung in Form von Waffen, Finanzen und Logistik erhalten, um die saudische Koalition zu bekämpfen.

Reuters berichtet, dass ein ungenannter und unverifizierter leitender iranischer Regierungsbeamter behauptete, dass Generalmajor Qassem Soleimani von der al-Quds-Einheit angeblich letzten Monat eine Versammlung abhielt, durch die er nach Möglichkeiten suchte, um den Huthi-Aufstand zu unterstützen.

“Bei diesem Treffen kamen sie darin überein, den Umfang der Hilfe zu erhöhen, durch Training, Waffen und finanzielle Unterstützung”, sagte der anonyme Regierungsbeamte.

In Yemen findet der echte Stellvertreterkrieg statt und die Schlacht in Jemen zu gewinnen, wird dabei helfen, das Machtgleichgewicht im Nahen Osten zu definieren.

Indem für die Konfliktparteien soviel auf dem Spiel steht, hat es den Anschein, dass Jemen für die USA zum nächsten albtraumhaften Sumpf werden könnte, genau wie Afghanistan und Irak – gleichgültig, wie viele Hunderttausende, wenn nicht gar Millionen, ihre Betroffenheit wegen des Krieges zum Ausdruck bringen, indem sie sich in ihrem Heimatland auf der Straße versammeln.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://www.trueactivist.com/hundreds-of-thousands-gather-in-yemen-to-protest-sponsored-saudi-terrorism/

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Jemen im Chaos: Pro Woche sterben 1.000 Kinder, während die Welt den US-unterstützten Krieg ignoriert

in Menschenrechte
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Jemen steht am Rande des Zusammenbruchs, indem Armut und Krankheit, die sich durch den Krieg und den Mangel an benötigten Gütern verschlimmern, das Land heimsuchen.

Save the Children warnte am Dienstag, dass Zehntausende von Kindern zu sterben drohen, indem das Gesundheitsversorgungssystem als Folge knapper Ressourcen und durch flüchtendes medizinisches Personal zusammenbricht.

Mindestens 1.219 Kinder sind bisher als direktes Ergebnis der Kämpfe zwischen einer saudisch geführten Koalition und Huthi-Rebellen gestorben, aber der Mangel an medizinischem Nachschub und Personal verursachte zusätzliche 10.000 vermeidbare Todesfälle pro Jahr.

“Sogar schon vor dem Krieg starben Zehntausende jemenitischer Kinder an vermeidbaren Ursachen”, sagte Edward Santiago, der Landeschef von Save the Children in Jemen. “Aber die Situation ist nun noch viel schlimmer und geschätzte 1.000 Kinder sterben jede Woche an vermeidbaren Todesursachen wie Durchfall, Unterernährung und Atemwegsinfektionen.”

“Indem Eltern aufgrund des Kriegschaos Ihre Jobs und den Lebensunterhalt verlieren, sagten uns viele, dass sie ihre Besitztümer wie Schmuck, Fahrzeuge, Benzinkanister und Land verkaufen müssen, um sich die Fahrt ins Krankenhaus leisten zu können, während andere Kredite aufgenommen haben. Sobald sie dort angelangt sind, können sie sich oft nicht die Kosten für die Medikamente leisten, die ihre Kinder dringend benötigen, während andere Eltern dort herausfinden, dass die Einrichtung nicht über die lebensrettenden Medikamente verfügt.”

86 Prozent der Menschen in Jemen benötigen vermutlich humanitäre Hilfe, ein Zustand, den ein neuer Bericht des European Council on Foreign Relations (ECFR) als “an der Grenze zur Hungersnot” beschrieb.

Der Bericht besagte, dass die Kinder Jemens aufgrund von Krankheit, Armut und Mangel an Bildung eine potenziell “verlorene Generation” seien und einen vitalen Nährboden für militante Gruppierungen wie Al-Qaida und den Islamischen Staat (IS) darstellen, die beide in Jemen Fuß gefasst haben.

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19 Millionen Leute leben ohne sauberes Trinkwasser und 14,1 Millionen ohne gesicherte Nahrungsmittelversorgung. 56 Millionen Dollar, die durch die EU zugesichert wurden, verkleinern kaum die Lücke von 1,63 Milliarden Dollar, die überbrückt werden muss, um die benötigte Hilfe für Jemen bereitzustellen.

“Jemen hat einen Bruchteil der internationalen Aufmerksamkeit erfahren, mit der Syrien bedacht wurde”, sagte der Autor des Berichts, Adam Baron. “Aber in vielerlei Hinsicht ist das, was nun passiert, schlimmer als in Syrien, in Bezug auf die humanitäre Situation und das Machtvakuum an staatlicher Kontrolle, das extremistischen Gruppierungen den Boden bereitet.”

“Das Land erreicht schnell einen Punkt totaler Anarchie und staatlichen Versagens, der es Europa unmöglich machen wird, ihn länger zu ignorieren, nicht zuletzt wegen der möglichen Welle jemenitischer Flüchtlinge, die an den europäischen Küsten Schutz suchen könnten.”

Jemens seit 20 Monaten anhaltender Konflikt hat laut den Vereinten Nationen mehr als 7.000 Menschen direkt getötet und fast 37.000 verwundet.

Die Huthis überrannten im September 2014 die Hauptstadt Sanaa und andere Teile des verarmten Landes, was ein US-gestütztes arabisches Militärbündnis unter der Führung Saudi-Arabiens dazu veranlasste, sechs Monate später zur Unterstützung des Präsidenten zu intervenieren.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von TheAntiMedia.org

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Geleakte Dateien belegen, dass die USA beide Seiten des Kriegs in Jemen bewaffneten und trainierten

in Geopolitik
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Direkt im Anschluss an die Veröffentlichung von mehr als 500 Dokumenten aus der US-Botschaft im jemenitischen Sanaa, erklärte WikiLeaks, warum speziell diese Enthüllung wichtig ist.

“Der Krieg in Jemen hat 3,15 Millionen intern vertriebene Personen hervorgebracht”, hieß es in einer Stellungnahme. “Obwohl die US-Regierung die meisten der Bomben zur Verfügung gestellt hat und tief in die Kriegsführung selbst verstrickt ist”, haben es westliche Nachrichtorganisationen nach Ansicht der Enthüllungsplattform versäumt, ihrer Aufgabe nachzukommen, die Öffentlichkeit umfassend über die amerikanische Beteiligung zu informieren.

Die Dokumente wurden sowohl unter Hillary Clinton als Außenministerin als auch während der ersten beiden Jahre von John Kerrys Amtszeit produziert und ausgetauscht und endeten just zu dem Zeitpunkt, als der Jemen-Krieg ausbrach.

Weil Jemen ein Gebiet des Nahen Ostens kontrolliert “durch das täglich 11 Prozent des täglichen Erdöls passieren”, berichtete WikiLeaks auf der ersten Seite der Jemen-Dateien, dass sich das Interesse Saudi-Arabiens auf das Arabische Meer konzentriere.

Indem der Iran und die USA ein Atomabkommen unterzeichnet haben – eine Entwicklung, die den Saudis nicht behagt – könnte die Rückkehr des Iran auf die globalen Ölmärkte bald Realität werden. Viele argumentieren, dass Saudi-Arabien aufgrund der engen Beziehungen des Iran zu Nachbarstaaten wie Syrien, Anlass zur Sorge über Konkurrenz durch die Präsenz des Iran hat.

Indem es über die zweitgrößten Ölreserven der Welt verfügt, bleibt das saudische Königreich weltweit ein wichtiger Öllieferant. Nichtsdestotrotz befindet sich sein Einfluss auf die globalen Ölmarkte im Niedergang, indem Länder wie Russland verstärkt mitmischen.

Als Iran auf den Plan trat, diente die Präsenz jemenitischer Huthi-Rebellen – einer schiitisch geführten, angeblich durch Iran unterstützten Miliz – als Rechtfertigung der saudischen Beteiligung. Indem sich die Gelegenheit zur Sicherstellung bietet, dass eine saudisch unterstützte Regierung über Jemen herrscht und der schiitische Einfluss aus der Region verdrängt wird, könnten die Saudis einen größeren Zugang zum Arabischen Meer bekommen, wo “weitere 20% des weltweiten Erdöls die Straße von Hormus passieren”. Andernfalls, fuhr WikiLeaks fort, könnte Iran letzten Endes “[Saudi-Arabiens] andere Öl-Lieferungspassage entlang des Roten Meeres” behindern.

Während die Partnerschaft zwischen Saudi-Arabien und den USA in Jemen gut dokumentiert ist, wird ein direktes US-Engagement in Jemen oft vernachlässigt.

In einem der von WikiLeaks geleakten Dokumente sagte US-Oberst Randolph Rosin zu Generalmajor Ahmed Ali al-Ashwal – dem Generalstabschef der bewaffneten jemenitischen Truppen von April 2006 bis Dezember 2014 -, dass er “sich auf starke und fruchtbare Beziehungen zum gegenseitigen Nutzen freue”. Der Brief wurde im Februar 2014 geschrieben. Aber bereits lange davor, im Jahre 2010, gaben ebenfalls von WikiLeaks veröffentlichte Diplomaten-Depeschen zu erkennen, dass der Präsident Jemens zwischen 1990 und 2012, Ali Abdulla Saleh, “im Geheimen US-Truppen uneingeschränkten Zugang zu seinem Territorium [anbot], um unilaterale Angriffe gegen terroristische Ziele” im Zusammenhang mit Al-Qaida auszuführen, was die enge Beziehung zwischen Saleh und der US-Regierung unterstreicht.

Später wurde Saleh auch beschuldigt, für die Bewaffnung von Huthi-Rebellen mitverantwortlich zu sein.

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Außerdem zeigt ein Dokument des US-Zentralkommandos (USCENTCOM) vom November 2012, dass die Vorgehensweise der Behörde in Bezug auf die jemenitischen Waffen und den Trainingsplan – ein Abschnitt, der in ein Emergency Food Aid and Assess Security Assistance-Programm integriert ist – bei der Freigabe von Waffen zu einem frühen Zeitpunkt oder nach dem geplanten Datum, Pro und Contra abwägte, und dabei oft Bedenken zum Ausdruck brachte, die mit Maßnahmen in Zusammenhang stehen, die weitere Kontakte mit dem Kongress erfordern würden. Das in diesem Dokument aufgelistete militärische Material beinhaltet unter anderem Geländewagen, Maschinengewehre, Handfeuerwaffen, Granaten und Munition.

Während das Dokument zwar erst nach Salehs Rücktritt erschien, waren loyale Stammesangehörige Salehs und Regierungstruppen jedoch bereits zu der Zeit bekannt dafür, Teil des Huthi-Aufstands zu sein.

Die Enthüllungen bieten auch einen Einblick in die Verluste an militärischem Material, das Jemen von den USA zur Verfügung gestellt wurde, wozu Berichte von gestohlenen oder verlorenen Gütern gehören, einschließlich GPS-Positionsanzeigern, Batterien und ähnlichen Ausrüstungsgegenständen. Ein Bericht der zum US-Verteidigungsministerium gehörendenen Defense Security Cooperation Agency (DSCA) von Juli 2013, skizziert die US-Beteiligung, indem eine Liste von Trainings- und Bewaffnungsaktionen aufgelistet wird, die 2008 begannen und bis 2013 weitergingen – zwei Jahre, bevor in Jemen der Bürgerkrieg ausbrach.

Weiterhin erklärte Middle East Eye in einem Artikel von 2015, dass die Huthis nicht durch Iran bewaffnet worden sind. Stattdessen erwarb die Rebellengruppe “eine riesige Ansammlung von Waffen vom jemenitischen Schwarzmarkt”.

Neben den 40 bis 60 Millionen Waffen, die sich laut Schätzungen eines Berichts von UNO-Experten in Jemen im Umlauf befinden, erhielten die Huthis “zwischen 2004 und 2010 auch direkt von Befehlshabern des jemenitischen Militärs kontinuierlich Nachschub an modernen Waffen “.

Während derselben Periode, ergänzte Porter, “konnten die Huthis glücklicherweise einen weiteren Zustrom an Waffen organisieren, der im Laufe der vorangegangenen acht Jahre von den USA zur Verfügung gestellt wurde”, ein Programm, das später von Joseph Trevithick durch eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz enthüllt wurde.

Wie Porter hinzu fügte, hatte laut den Pentagon-Dokumenten, die Trevithick erhielt, “das Verteidigungsministerium von 2006 an ungefähr 500 Millionen Dollar an militärischer Ausrüstung an das jemenitische Militär geliefert”, einschließlich “in Russland hergestellten Hubschraubern, mehr als 100 Geländewagen mit den neuesten Panzerungen, Hunderten von Kleinlastern, raketengetriebenen Granaten, hochentwickelten Radios, Nachtsichtgeräten und Millionen Schuss Munition”.

In anderen Worten, ob sich die Regierung Barack Obamas dessen bewusst ist oder nicht, die gleiche Bewaffnung und das gleiche Training, das der jemenitischen Regierung im Laufe der Jahre zur Verfügung gestellt wurde, scheint in die Hände von Milizen gefallen zu sein, deren größter Feind ein enger US-Verbündeter ist: Saudi-Arabien.

Wenn die durch WikiLeaks veröffentlichten Jemen-Dateien irgendetwas beweisen, dann wieder einmal, dass die amerikanischen Interventionen im Nahen Osten bestenfalls im Namen ihrer “Verbündeten” ausgeführt wurden. Schlimmstenfalls wurden sie von korrupten Regierungsbeamten mit Verbindungen zum saudischen Königshaus ausgeführt.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von TheAntiMedia.org

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WikiLeaks veröffentlicht 500 Dokumente, die “Bewaffnung und Finanzierung” jemenitischer Truppen durch USA nachweisen

in Geopolitik
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Am Freitag ließ Julian Assanges Enthüllungsplattform WikiLeaks mehr als 500 Dokumente von der US-Botschaft in Sanaa (Jemen) an die Öffentlichkeit durchsickern.

Die Dokumente erstrecken sich über einen Zeitraum von 2009 bis zu den Ursprüngen des jemenitischen Bürgerkriegs im Jahre 2015, indem sie Hillary Clintons Jahre als Außenministerin sowie einen Teil von John Kerrys Amtszeit umfassen.

cygueuexgaa6mxfVon WikiLeaks:

25. November 2016

Heute, am Freitag, dem 25. November, veröffentlicht WikiLeaks die Jemen-Dateien…

Die Jemen-Dateien sind eine Sammlung von mehr als 500 Dokumenten, die von der Botschaft der Vereinigten Staaten in Sanaa, Jemen, stammen. Die Sammlung umfasst mehr als 200 E-Mails und 300 PDFs und beschreibt ausführlich offizielle Dokumente und Korrespondenzen, die das Amt für militärische Kooperation (OMC) betreffen, welches sich in der US-Botschaft befindet. Die Sammlung erstreckt sich über die Periode von 2009 bis kurz bevor im März 2015 in Jemen der Krieg ausbrach. Diese Zeitspanne deckt sowohl Hillary Clintons Amtszeit als Außenministerim (2009-2013) ab, als auch die ersten beiden Jahre der Amtszeit von Minister John Kerry.

Julian Assange sagte: “Der Krieg in Jemen hat dazu geführt, dass innerhlab des Landes 3,15 Millionen Personen vertrieben wurden. Obwohl die Regierung der Vereinigten Staaten die meisten der Bomben zur Verfügung gestellt hat und tief in die eigentliche Kriegsführung verwickelt ist, sind englischsprachige Berichte über den Krieg auffällig selten.”

Jemen ist von erheblichem strategischem Interesse, indem Jemen einen schmalen Engpass zum Roten Meer sowie zum Suez-Kanal kontrolliert, den täglich 11% des weltweiten Erdöls passieren. Zusätzlich grenzt Jemen (nach Norden) an Saudi-Arabien und (nach Osten) an Oman, und es hat Zugang zum Arabischen Meer, durch das weitere 20% des weltweiten Erdöls von der Straße von Hormus passieren (einschließlich des Öls von Saudi-Arabien und Iran). Saudi-Arabien versucht einen Hafen in Jemen zu kontrollieren, um die mögliche Beschränkung seiner Öl-Verschiffungen durch den Iran entlang der Straße von Hormus zu vermeiden, oder durch Länder, die seine anderen Öl-Verschiffungen entlang des Roten Meeres kontrollieren.

Die Jemen-Dateien bieten eine dokumentarische Beweisführung, dass die USA jemenitische Truppen in den Jahren bewaffneten, ausbildeten und finanzierten, die dem Krieg vorausgingen. Die Dokumente enthüllen unter anderem die Beschaffung von vielen verschiedenen Waffentypen wie Flugzeugen, Schiffen, Fahrzeugen sowie Vorschläge für Sicherheitskontrollen der Seegrenzen und die Beschaffung von amerikanischen Biometrie-Systemen durch Jemen.

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Eine US-Präsenz verblieb bis Februar 2015 in dem Land, als die USA ihre Botschaft aufgrund der anhaltenden Unruhen zwischen verschiedenen Parteien des Landes schlossen. Der Krieg brach nur einen Monat später aus.

Mit anderen Worten: Clinton und Kerry verfolgten in Jemen eigennützige Interessen. Wenn sie Republikaner wären, würden die liberalen Medien selbstverständlich diese “Krieg-für-Öl”-Geschichte ausschlachten.

Darauf könnt ihr wetten.

Zweistellige Milliardenbeträge an Dollars wurden dafür ausgegeben, um jemenitischen Truppen “500-1000 Flyer Advanced Light Strike Vehicles”-Fahrzeuge bereitzustellen, die allein bereits 30 Milliarden Dollar kosteten.

Schaut euch hier noch weitere Beschaffungen für jemenitische Truppen an, wo die Enthüllungen sogar noch schlimmer werden.

Via thefederalistpaper.com

Verweise:

https://wikileaks.org/yemen-files/?saudi

https://wikileaks.org/saudi-cables/buying-silence

http://www.middleeasteye.net/essays/saudi-war-yemen-oil-pipeline-empowering-al-qaeda-1386143996

https://wikileaks.org/yemen-files/document/2014-OMC/OMC-123-14_Response_to_Biometrics_LOR_%28MoD%29/OMC-123-14_Response_to_Biometrics_LOR_%28MoD%29.pdf

https://wikileaks.org/yemen-files/document/2014-OMC/OMC-037-14_Response_to_Procurement_Dept_Letters_%28MoD%29/

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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Die Medien schweigen darüber, dass die USA und Saudi Arabien absichtlich 14 Millionen jemenitische Zivilisten verhungern lässt

in Menschenrechte
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Während wiederholt Berichte in Bezug auf Saudi-Arabiens tödliche Aktionen in Jemen auftauchen, ignorieren die Medien weiterhin überwiegend die unverblümte und verheerende Aggression, die gegen die jemenitische Zivilbevölkerung von Seiten US-Verbündeter ausging. Stattdessen bauschen sie ständig die russischen Aktionen in Syrien auf.

Aber erst kürzlich, am 30. Oktober 2016, berichtete der Guardian, dass die US-amerikanisch und britisch unterstützte saudische Koalition einen Luftschlag auf einen Gefängniskomplex im westlichen Jemen ausführte, wodurch mindestens 58 Menschen getötet wurden. Die Opfer waren zumeist Gefangene, die Strafen für geringfügige Vergehen absaßen.

Gefangene mit hochentwickelten Waffen anzugreifen, ist eine der niederträchtigsten Formen von Barbarei, angesichts der Tatsache, dass Gefängnisinsassen in einer Falle festsitzen, ohne eine Möglichkeit zu entkommen.

Dieses Ereignis folgte einem kürzlichen saudischen Angriff auf eine jemenitische Beerdigung, durch den über 140 Zivilisten getötet und über 500 andere verletzt wurden, was passenderweise als “See aus Blut” bezeichnet wurde.

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Für viele Teilnehmer der Trauerfeier im Jemen kam jede Hilfe zu spät. Über 140 Tote und über 500 Verletzte.

Die USA und ihre so genannten Verbündeten spielen ein gefährliches Spiel der Peinigung des jemenitischen Volkes. In den Fällen, in denen hochentwickelte Bomben (einschließlich verbotener Munition aus britischer Herstellung) versagen, durch die Zivilisten direkt angegriffen werden, hat die Koalition ausgedehnte Angriffe auf die grundlegenden Bedürfnisse der jemenitischen Zivilisten gestartet, die nun zu einer weit um sich greifenden Hungersnot geführt haben.

Laut Martha Mundy, einer emeritierten Professorin der London School of Economics, hat die saudische Koalition zu Militärschlägen gegen landwirtschaftlich genutzte Flächen ausgeholt. Angesichts dessen, dass nur 2,8 Prozent des jemenitischen Landes kultiviert sind, argumentierte sie, dass “man schon genau zielen müsse, um die kleine Menge an Ackerland zu treffen”.

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Weiterhin wies sie darauf hin, dass die saudische Koalition “es absichtlich auf die Lebensmittelproduktion abgesehen hatte, und dies auch weiterhin tut, und nicht einfach nur auf die Landwirtschaft auf den Feldern”. Die Koalition hat sowohl die Transportwege angegriffen, welche die Hilfsorganisationen zum Transport von Nahrungsmitteln benutzen, als auch Märkte, Geschäfte, Fabriken und Lebensmitteltransporter.

Dieser direkte Angriff auf die Infrastruktur der Zivilbevölkerung in Zusammenhang mit einer Blockade, die durch Saudi-Arabien auferlegt wurde, hat eine humanitäre Katastrophe ausgelöst. Die UNO hat gewarnt, dass mindestens 14 Millionen jemenitische Zivilisten – über die Hälfte seiner Bevölkerung – am verhungern sind.

Und was haben die USA als Reaktion darauf unternommen? Sie haben ihrerseits Jemen direkt angegriffen. Vermutlich ist Obama sehr besorgt über die Menschenrechtssituation in Syrien, und er ist zurzeit deswegen in der Lage, ungestraft die Assad-Regierung zu kritisieren, weil die Verantwortung für den Krieg in Jemen weitgehend der saudisch geführten Koalition in die Schuhe geschoben wird. Jedoch sind die USA kein passiver Spieler im jemenitischen Konflikt. Viele Jemeniten glauben, dass die USA hinter dem derzeitigen Konflikt stecken, und die amerikanische Regierung hat der saudisch geführten Koalition allemöglichen Arten von Unterstützung gewährt, um ihre Angriffe auf das Land durchzuführen. Nichts davon berücksichtigt die Tatsache, dass Obama seit Jahren Jemen mit Drohnen bombardiert, was bereits Tausende von Zivilisten das Leben gekostet hat.

Die USA sind sich durchaus darüber bewusst, dass das derzeitige Vorgehen der Saudis, sogar mit amerikanischer und britischer Unterstützung absolut unzureichend ist, um Krankenverhäuser zu verschonen. Stattdessen sind sie erfahren im Umgang damit, den massenhaften Tod von Zivilisten zu verursachen – und die westlichen Mächte unterstützen weiterhin den Großangriff. Der Mangel an Mitgefühl mit dem jemenitischen Volk wurde auf brillante Weise durch den neu ernannten britischen Außenminister Boris Johnson – Großbritanniens Version von Donald Trump – zum Ausdruck gebracht, als er bemerkte, dass jemand anders an die Saudis “mit Freuden Waffen liefert”, wenn es die Briten nicht mehr tun würden.

Weiterhin sagt einem die Tatsache, dass die US-unterstützte saudische Koalition ein Land auf der arabischen Halbinsel angreift, in dem sowohl ISIS als auch Al Qaida beheimatet sind, aber innerhalb einer 19-monatigen Periode überhaupt nicht versucht hat, diese beiden Gruppen zu treffen, alles, was man über den verlogenen Krieg gegen den Terror wissen muss.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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