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Putin wirft westlichen Regierungen Imperialismus, Pädophilie und „Glauben an Satan“ vor

in Welt

In einer selten zu sehenden Ansprache erklärt Putin, dass im Westen eine moralische Krise um sich greift, die von den Regierungen absichtlich hervorgerufen wird.

Kurz gesagt sind die moralischen Grundwerte darüber verkümmert, was als objektiv richtig oder falsch gilt, und die oft mit dem Christentum assoziiert werden.

An ihrer Stelle haben die imperialen Oligarchen laut Putin ein System etabliert, welches das Gute auf den Kopf stellt und es durch eine Propaganda ersetzt, die zu einem kulturellem Verfall und einer Auslöschung der eigenen Identität führt.

Er unterstellt auch, dass der traditionelle Glaube an Gott durch Satanismus ersetzt wurde. Es klingt vielleicht ziemlich verrückt, aber dennoch scheint es unter bestimmten, mit der Politik verbundenen, Personen mindestens zu einem gewissen Grad eine Neigung zu okkulten religiösen Praktiken zu geben. Ob es „Satanismus“ oder etwas vollkommen anderes ist, ist eine Frage, deren Beantwortung wir Anderen überlassen werden.

Er sagt, dass Parteien, die „das Propagieren von Pädophilie fördern“, aufgrund der Auswüchse politischer Korrektheit ernsthaft als legitim erachtet worden sind.

Die Rede ist vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Ermittlungen gegen US-Politiker, die in Sexhandel und Pädophilieringe verstrickt sind (was von vielen Amerikanern „Pedogate“ genannt wird), auf ein neu erwachtes Interesse gestoßen.

Und Putin redet nicht nur, sondern er handelt auch.

Es ist noch nicht lange her, dass er ein Verbot einführte, das die Vermittlung russischer Kinder an US-amerikanische Pflegeeltern untersagt.

Das Verbot scheint zwar extrem zu sein, aber man muss zugeben, dass es den Tatsachen entspricht, dass in der amerikanischen Pflegeunterbringungsindustrie Menschenhandel und Kinderprostitution gang und gäbe sind, während „Adoption“ in vielen Fällen nur als Vorwand dient.

Putin fügt anschließend hinzu, dass während diese moralische Krise auf einer nationalen Ebene passiert, es auch internationale Versuche gibt, souveräne Nationen abzuschaffen und sie durch ein System globalisierter Hegemonie zu ersetzen.

Wir wissen, dass wir auf die Konzernmedien hören und glauben sollen, dass Putin grundsätzlich böse sein soll. Und wie viele einflussreiche Führer, ist Putin nicht frei von Verfehlungen.

Aber zumindest in diesem Punkt hat Putin vollkommen recht. Es gibt tatsächlich eine internationale westliche Machtstruktur, die es darauf abgesehen hat, eine globale Souveränität oder eine unipolare geopolitische Ordnung zu erschaffen. Rockefellers kürzlicher Tod erinnert uns daran, dass er zugegeben hatte, Teil dieser Struktur zu sein.

Vielleicht ist dies der Grund, warum die Chance einer nationalen Autonomie, ob in Afrika, Lateinamerika oder im Nahen Osten, den globalen Transnationalisten immer schon ein Dorn im Auge war.

Nationen, die nicht mit der Verlagerung hin zu einer globalen hegemonialen Ordnung kooperieren, werden dämonisiert und ihre Staatschefs als Buhmänner gebrandmarkt. Ein kurzer Moment der Erinnerung an die Geschichte liefert hierfür zahlreiche Beispiele.

Eine permanente, nicht gewählte Form der Regierung, oder dessen, was als Staat im Staate bekannt ist, erschafft üblicherweise einen Vorwand für eine gewaltsame Eroberung solcher Nationen, wodurch ihre Chance einer Selbstbestimmung beseitigt wird.

Angesichts von Putins Standpunkt, ist es naheliegend zu fragen, ob er für den Staat im State und seine NATO-Verbündeten der neueste Buhmann ist.

Wie der politische Philosoph Noam Chomsky in der Vergangenheit aufgezeigt hat, hat der Staat im Staate viele Möglichkeiten, diejenigen unschädlich zu machen, die sich seinem Streben nach einer globalisierten ökonomischen Ordnung widersetzen.

Er kann CIA-Agenten in die widerspenstige Nation entsenden, die sich etwa als „Journalisten“ oder „Musiker“ ausgeben. Diese Agenten beginnen mit der Verbreitung von Propaganda, um eine gewaltsame Farbrevolution anzustiften und eine USA-freundliche Marionette zu installieren.

Als widerspenstige Nation hat man ein ziemlich eingeschränktes Spektrum an Optionen. Wenn man die Agenten ungestört Propaganda verbreiten lässt, riskiert man einen gewaltsamen Umsturz oder allmählichen Niedergang des Staates. Wenn man solche Agenten inhaftiert oder ermordet, wird der Staat im Staate seine Medienzentren im Westen dafür einsetzen, einen als blutrünstigen Diktator darzustellen, der Journalisten und Musiker umbringt.

Eine andere Technik, derer sich der Staate im Staate bedient, könnte auch darin bestehen, sich seiner eigenen politischen Institutionen und Infrastruktur zu bedienen und einem die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben. Dies kann nicht nur auf physischem Wege erreicht werden, sondern auch auf digitalem, indem Hilfsmittel eingesetzt werden, die einen „Fingerabdruck“ hinterlassen können, der fälschlicherweise darauf hindeutet, dass man selbst der Angreifer war. Dann wird behauptet, dass man die Demokratie bedroht und deswegen beseitigt werden muss.

In jedem Fall wird der Staat im Staate die Situation ausnutzen, um dadurch zu versuchen, einen militärischen Konflikt auszulösen und das widerspenstige Land zu beherrschen.

Sehen Sie sich das Video an lassen Sie uns wissen, was Sie darüber denken.

Hier ist ein Teil der vollständigen Mitschrift:

Eine weitere Herausforderung für die Identität Russlands ist verbunden mit Ereignissen, die in der Welt stattfinden. Hier gibt es sowohl außenpolitische als auch moralische Aspekte. Wir können sehen, wie viele der euro-atlantischen Länder tatsächlich ihre Wurzeln verleugnen, einschließlich christlicher Werte, die die Grundlage westlicher Zivilisation darstellen. Sie lehnen moralische Prinzipien und alle traditionellen Idenitäten ab: nationale, kulturelle, religiöse und sogar sexuelle. Sie führen Richtlinien ein, die große Familien mit gleichgeschlechtlichen Partnerschaften gleichstellen und den Glauben an Gott mit dem Glauben an Satan.

Die Auswüchse politischer Korrektheit haben den Punkt erreicht, an dem die Leute ernsthaft darüber reden, politische Parteien zuzulassen, deren Ziel es ist, Pädophilie zu fördern. Die Leute in vielen europäischen Ländern schämen oder ängstigen sich, über ihre religiöse Zugehörigkeit zu sprechen. Feiertage werden abgeschafft oder sogar umbenannt; ihr eigentliches Wesen wird versteckt, genau wie ihr moralisches Fundament. Und bestimmte Leute versuchen auf aggressive Weise, dieses Modell in die ganze Welt zu exportieren. Ich bin davon überzeugt, dass dies ein direkter Weg zu Degeneration und Primitivismus ist, der in einer tiefgreifenden demographischen und moralischen Krise resultiert.

Was noch, außer dem Verlust der Fähigkeit, sich selbst zu reproduzieren, könnte als größtes Zeugnis der moralischen Krise dienen, mit der die menschliche Gesellschaft konfrontiert ist? Heutzutage ist fast keines der Industrieländer mehr dazu in der Lage, sich selbst zu reproduzieren, ja noch nicht einmal mit Hilfe der Migration. Ohne in die Werte des Christentums oder anderer Weltreligionen eingebettet zu sein, ohne die moralischen Maßstäbe, die sich über Jahrtausende herausgebildet haben, werden die Menschen unweigerlich ihre menschliche Würde verlieren. Wir betrachten es als natürlich und richtig, diese Werte zu verteidigen. Man muss das Recht jeder Minderheit respektieren, anders zu sein, aber die Rechte der Mehrheit dürfen nicht in Frage gestellt werden.

Gleichzeitig beobachten wir Versuche, irgendwie ein standardisiertes Modell einer unipoliaren Welt  wiederzubeleben und die Grenzen zwischen Institutionen internationaler Gesetze und nationaler Souveränität zu verwischen. Solch eine unipolare, standardisierte Welt erfordert keine souveränen Staaten; sie erfordert Vasallen. In einem historischen Sinn läuft dies auf eine Ablehnung der eigenen Identität hinaus, der gottgegebenen Vielfalt der Welt.

Russland stimmt mit denjenigen überein, die glauben, dass Entscheidungen von zentraler Bedeutung auf einer gemeinsamen Basis getroffen werden sollen, anstatt nach Gutdünken von und im Interesse bestimmter Länder oder Gruppen von Ländern. Russland glaubt, dass internationale Gesetze, und nicht die Rechte der Starken, angewendet werden müssen. Und wir glauben, dass jedes Land, jede Nation, nicht außergewöhnlich ist, sondern einzigartig, original und von gleichen Rechten profitieren soll, einschließlich des Rechts, unabhängig über die Richtung zu entscheiden, wohin es sich entwickeln will.

Dies ist unsere konzeptionelle Anschauung und sie resultiert aus unserer eigenen historischen Bestimmung und Russlands Rolle auf dem Gebiet globaler Politik. Unsere gegenwärtige Position hat tiefe historische Wurzeln. Russland selbst hat sich auf der Grundlage von Vielfalt, Harmonie und Gleichgewicht entwickelt und bringt solch ein Gleichgewicht auf der internationale Bühne ein.

Ich will Sie daran erinnern, dass der Wiener Kongress von 1815 und die Übereinkünfte von Jalta im Jahre 1945, die unter der sehr aktiven Beteiligung Russlands zustandegekommen sind, einen lange anhaltenden Frieden gesichert haben. Russlands Stärke, die Stärke einer siegreichen Nation bei diesen kritischen Weichenstellungen, manifestierte sich als Großzügigkeit und Gerechtigkeit. Und lassen Sie uns [an den Vertrag von] Versailles erinnern, der ohne Beteiligung Russlands geschlossen wurde. Viele Experten, und ich stimme mit ihnen darin absolut überein, glauben, dass Versailles dem Zweiten Weltkrieg den Boden bereitete, weil der Versailler Vertrag gegenüber dem deutschen Volk ungerecht war: Er erlegte ihm Einschränkungen auf, mit denen es nicht zurechtkommen konnte, sodass der Verlauf des nächsten Jahrhunderts bereits abzusehen war.

Es gibt einen weiteren fundamentalen Aspekt, auf den ich Ihre Aufmerksamkeit lenken möchte. In Europa und einigen anderen Ländern ist der sogenannte Multikulturalismus in vielerlei Hinsicht ein transplantiertes, künstliches Modell, das nun aus verständlichen Gründen hinterfragt wird. Dies liegt daran, weil es darauf aufgebaut ist, für die koloniale Vergangenheit zu bezahlen. Es ist kein unglücklicher Zufall, dass heute europäische Politiker und öffentliche Personen zunehmend über die Fehler des Multikulturalismus sprechen, und dass sie nicht in der Lage sind, fremde Sprachen oder fremde kulturelle Elemente in ihre Gesellschaften zu integrieren.

Im Laufe der vergangenen Jahrhunderte sind in Russland, das manche als „Gefängnis der Nationen“ abzustempeln versucht haben, noch nicht einmal die kleinsten ethnischen Gruppen verschwunden. Und sie haben nicht nur ihre interne Autonomie und kulturelle Identität bewahrt, sondern auch ihr historisches Siedlungsgebiet. Wissen Sie, ich fand es interessant zu erfahren (ich habe das nicht einmal gewusst), dass zu Sowjet-Zeiten [die Behörden] sehr genau darauf achteten, dass praktisch jede kleine ethnische Gruppe ihre eigene Print-Veröffentlichung hatte, Unterstützung für ihre Sprache und für ihre nationale Literatur. Wir sollten vieles von dem zurückbringen und mit ins Boot holen, was in dieser Hinsicht bereits getan wurde.

Abgesehen davon, haben die verschiedenen Kulturen in Russland die einzigartige Erfahrung gegenseitiger Beeinflussung, gegenseitiger Bereicherung und gegenseitigen Respekts. Dieser Multikulturalismus und dieses multiethnische Leben lebt in unserem historischen Bewusstsein weiter, in unserem Geist und wie wir historisch gewachsen sind. Unser Staat wurde im Laufe eines Jahrtausends auf diesem organischen Modell aufgebaut.

Russland, wie es der Philosoph Konstantin Leontjew anschaulich formuliert hat, hat sich immer in „blühender Komplexität“ als eine staatliche Zivilisation gebildet, verstärkt durch das russische Volk, die russische Sprache, russische Kultur, russisch-orthodoxe Kirche und die anderen religiösen Traditionen des Landes. Es ist genau dieses staatlich-zivilisatorische Modell, das unsere Staatspolitik geformt hat. Es hat immer danach gestrebt, flexibel die ethnischen und religiösen Besonderheiten der einzelnen Territorien aufzunehmen, indem Vielfalt in Einheit sichergestellt wird.

Christentum, Islam, Buddhismus, Judentum und andere Religionen sind ein integraler Bestandteil der Identität Russlands, seines historischen Erbes und der heutigen Lebensweise seiner Bürger. Die hauptsächliche Aufgabe des Staates, so wie sie in der Verfassung verankert ist, ist es, allen Angehörigen traditioneller Religionen sowie Atheisten gleiche Rechte sowie all seinen Bürgern das Recht auf Gewissensfreiheit zu gewährleisten.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://livingresistance.com/2017/03/25/putin-slams-governments-imperialism-pedophilia-satanism/


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Donald Trump bezeichnet CNN als „Fake News“

in Medien/Politik

CNN betreibt Schadensbegrenzung, nachdem der gewählte Präsident Donald Trump den Medienkonzern-Giganten als eine Organisation für ‚Fake News‘ bezeichnet hat.

Donald Trump hat CNN als Produzent von ‚Fake News‘ eingestuft, nachdem der Sender einen unbegründeten und nicht verifizierten Bericht veröffentlicht hat, in dem ein Dossier ausführlich beschrieben wird, das der russische Geheimdienst über den gewählten Präsidenten zusammengestellt hat.

Bei der Pressekonferenz in den Trump Towers wurde auch BuzzNews denunziert. Trump nannte den Medienkanal einen „versagenden Haufen Müll“. Diese Reaktion erfolgte, nachdem BuzzNews eine Kopie des gesamten Dossiers veröffentlicht hatte.

Obwohl Trump in der Pressekonferenz in New York zugegeben hat, dass Russland etwas mit den DNC-Leaks während des Wahlkampfs zu tun gehabt haben könnte, streitet er immer noch ab, dass diese Vorgänge ihm dabei helfen sollten, zum Präsidenten gewählt zu werden. Er behauptete außerdem: Wenn Russland wirklich so schädigende Informationen über ihn besäße, wie das veröffentlichte BuzzFeed-Nachrichtendossier andeutet, dann hätte Russland wahrscheinlich bereits damit gearbeitet. Zur selben Zeit hat der Kreml seinerseits abgestritten, dass derartige Geheiminformationen überhaupt vorliegen.

„Es ist eine Schande, dass solche Informationen an die Öffentlichkeit gelangen können“, sagte Trump. „Ich habe die Informationen gesehen; ich habe die Informationen abseits des Treffens gelesen. Es handelt sich dabei durchgängig um Fake News – erfundene Sachen. Das ist nie passiert.“

Trump hat sich nicht zurückgehalten, als der CNN-Reporter Jim Acosta versuchte, eine Frage zu stellen. „Ihr produziert Fake News“, sagte Trump und lehnte die Anfrage ab.

Offizielle Stellen des Geheimdienstes müssen die Anschuldigungen noch untermauern, die in dem Dossier vorgebracht werden. Berichten zufolge wurden diese Daten trotzdem bereits in einen „Bericht der höchsten Geheimhaltungsstufe“ einbezogen.

Des Weiteren haben die Berater von Präsident Vladimir Putin das Dossier nach seiner Veröffentlichung als „absolute Fantasie“ bezeichnet.

Präsident Barack Obama hat sich in einem Interview mit NBC News geweigert, einen Kommentar zu der Angelegenheit abzugeben. Er sagte jedoch: „Wenn sie [die Nachrichten] einen schlechten Job machen, dann würde ich sagen: ‚Ihr seid gefeuert‘.“

CNN war eine der treibenden Kräfte, die den Begriff ‚Fake News‘ geprägt haben. In den vergangenen Wochen stand CNN im Zentrum scharfer Kritik für die Verbreitung von irreführender Nachrichten über die Wahlen in Ghana, Afrika; und weil dort eine Hetzkampagne gegen Julian Assange versucht wurde, indem ein Interview ausgestrahlt wurde, das Assange fälschlicherweise beschuldigt, pädophil zu sein. CNN wurde jüngst auch dabei ertappt einen Screenshot aus dem Computerspiel Fallout 4 zu verwenden, bei dem sie behaupteten, er illustriere den russischen Hackerangriff.

Ende Dezember 2016 beschuldigte CNN den alternativen Medienkanal AWDNews und andere Organisationen, sie hätten reale Ereignisse mit ihren Fake News beeinflusst.

Fox News eilte CNN zu Hilfe und der Nachrichtensprecher Shepard Smith von Fox News behauptete: „Weder sie noch jeder andere Journalist sollte der Herabwürdigung und der Delegitimierung durch den gewählten Präsidenten der Vereinigten Staaten ausgesetzt sein.“

Während CNN die Anschuldigungen von Trump nachdrücklich bestreitet, wurde eine Stellungnahme veröffentlicht, in der es heißt: „Wir sind voll und ganz überzeugt von unserer Berichterstattung… Sie repräsentiert das Herzstück dessen, was die erste Gesetzesänderung („First Amendment“) beschützt und die Menschen über die inneren Vorgänge ihrer Regierung informiert. In diesem Fall geht es um Material für Briefings, die für Präsident Obama und den gewählten Präsidenten Trump letzte Woche vorbereitet wurden. Wir haben klargestellt, dass wir keine der Details des 35-seitigen Dokuments veröffentlichen werden, weil wir die Vorwürfe des Berichts nicht erhärtet haben.“

CNN ist zum wichtigsten Anwärter im Kampf gegen die ‚Fake News‘ geworden. Das geht so weit, dass sie sogar eine Facebook-Seite eingerichtet haben, in der steht, wie man im eigenen Newsfeed „Fake News überlistet“.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:


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Zensur: Videos, die den wahren Charakter von Wladimir Putin zeigen, werden auf Facebook gesperrt

in Medien/Onlinewelt

Zwei von einem Nutzer auf Facebook hochgeladene Videos, wurden nach dem Upload sofort gesperrt. Ihr Verbrechen? Sie dokumentierten einen fairen und vernünftigen Wladimir Putin.

Der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, hat in den westlichen Mainstream-Medien sehr unter einer Rufmordkampagne zu leiden. Er wird als ein Diktator, Unterdrücker und sogar als eine Art „Monster“ dargestellt, das Russland auf unberechenbare Weise und mit harter Hand im Würgegriff hält.

Das Ziel der Medien besteht darin, unter der westlichen Bevölkerung Hass und Abneigung gegen Putin zu schüren. Jedoch hat diese orchestrierte Propaganda versagt. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung des Internets, sind die Leute dazu in der Lage, nach alternativen Informationen zu suchen und allemöglichen Standpunkte zu den Themen zu erfahren, um sich auf der Grundlage umfassender Informiertheit ihre eigene Meinung zu bilden.

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Am 20. April 2016 hat eine Dame names Anna Blond zwei Videos auf Facebook gepostet. Die Videos waren über Putin. Anna postete die Videos in Gruppen, denen sie auf Facebook beigetreten war. Sobald Anna diese Videos gepostet hatte, wurde sie zwei Wochen lang von Facebook blockiert. Die Videos wurden anschließend durch Facebook von den Plattformen entfernt.

Anna schrieb später auf ihrer Facebook-Seite: „Facebook hat mich gerade für zwei Wochen gesperrt: ‚Sie werden vorübergehend bis zum 7. Mai um 10:02 Uhr bei der Teilnahme und dem Verfassen von Beiträgen bei Gruppen eingeschränkt‘, und mein Video, das ich diesen Morgen gepostet habe, wurde entfernt, als es zur Gruppe hochgeladen wurde (Nicht auf meine Seite).“

Die Videos, die Anna gepostet hatte, waren in russischer Sprache, aber die Videos hatten englische Untertitel. Wir vermuten, dass Sie sich nun die Frage stellen, was der Inhalt der Videos war, die Facebook dazu veranlassten, sie für unangemessen zu halten und sie von ihrer Plattform zu entfernen.

Beginnen wir mit dem ersten Video. Das erste Video wurde am 18. Januar 2012 aufgenommen. Zu der Zeit war Putin der Premierminister der Russischen Föderation, während Dmitri Medwedew Präsident war. In dem Video ist der damalige Premierminister Putin dabei zu sehen, wie er sich mit Alexei Wenediktow unterhält. Wenediktow ist sowohl Chefredakteur und Moderator des Radiosenders Echo Moscow als auch Chef des Fernsehsenders Echo TV Russia. Diese Medienkanäle verbreiten in Russland amerikanische Interessen. Trotz ihrer Differenzen gingen die beiden Männer sehr warmherzig miteinander um.

Das zweite Video wurde am 15. Oktober 2011 aufgenommen. Auch in diesem Fall war Putin russischer Premierminister. Putin hatte ein Treffen mit den drei wichtigsten Fernsehsendern Russlands in der staatlichen Residenz Nowo-Ogarjowo, direkt außerhalb von Moskau. In dem Video ist zu sehen, wie sich Putin mit Wladimir Kulistikow unterhält, dem Chef des nationalen russischen Fernsehsenders NTV. Allerdings, bevor Kulistikow zum Chef von NTV wurde, hatte er für den CIA-finanzierten Radiosender namens Radio Liberty gearbeitet, der auch als Radio Free Europe bekannt ist. Radio Free Europe wurde 1949 durch die US-Regierung gegründet.

Das Hauptziel hinter der Einrichtung von Radio Free Europe war, Propaganda-Nachrichten und Analysen nach Osteuropa auszustrahlen, und darüber hinaus. Selbst während der UdSSR-Ära waren die Medien im Namen der US-Regierung in Spionageaktivitäten in Osteuropa beteiligt. Gegenwärtig befindet sich das Hauptquartier von Radio Free Europe in Prag, Tschechische Republik. Die US-Regierung gibt mehr als 108,4 Millionen Dollar für den Betrieb des Senders aus. Er hat über 487 Mitarbeiter und wird zu Propagandazwecken nach Zentralasien und in den Nahen Osten ausgedehnt.

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Hier ist die an die Öffentlichkeit durchgedrungene Unterhaltung zwischen Putin und Kulistikow:

Wladimir Putin zu Kulistikow: „Lieber Wladimir Kulistikow, Sie sind der Chef eines großen Medienkanals – NTV, einem nationalen Fernsehsender. Aber es gab eine Zeit, wenn ich mich nicht irre, als Sie für Radio Svoboda (Radio Liberty) arbeiteten.“

Wladimir Kulistikow: „Ja, es gab eine solche Zeit.“

Wladimir Putin: „Richtig.“

Bemerkung einer dritten Person: „Es ist ein schwarzer Fleck auf seiner weißen Weste.“

Wladimir Putin: „Es ist keine Frage von schwarz oder weiß…“

Wladimir Kulistikow: „Das habe ich nicht gesagt. Jemand anders hat es getan.“

Wladimir Putin: „Jedenfalls haben Sie darum gebeten, hier zu arbeiten. Und als ich für den KGB arbeitete, betrachteten wir Radio Liberty als einen Ableger der CIA. Natürlich war es nur ein verlängerter Arm der Propaganda, aber dennoch. Ohnehin war eine solche Haltung gegenüber dem Sender nicht unbegründet. Er wurde durch die CIA finanziert, und was noch wichtiger ist, er war sogar an Spionageaktivitäten in der früheren UdSSR beteiligt. Heute hat sich die Situation geändert, aber wie man es auch dreht und wendet, Radio Liberty ist immer noch ein Medienkanal, der die Ansichten einer fremden Regierung ausdrückt. In diesem Fall ist es die US-Regierung. Also, sie pflegten hier zu arbeiten und nun sind sie der Chef eines nationalen Fernsehsenders in Russland. Wie lange arbeiten Sie dort? Ziemlich lange, nicht wahr? Ist das nicht ein Zeichen des Liberalismus?“

Nun, daraus kann man ersehen, dass Putin keine autokratische und diktatorische Persönlichkeit ist, wie es in den westlichen Medien dargestellt wird. Spionage für die USA zu betreiben, war für Kulistikow an der Tagesordnung. Er stand in Kontakt mit einer feindseligen Regierung. Und trotzdem durfte er als Chef eines nationalen Fernsehsenders in Russland arbeiten. Er wurde nicht verfolgt. Er wurde stattdessen mit offenen Armen aufgenommen und es wurde ihm gestattet, seine Rechte in Anspruch zu nehmen. Dies steht selbstverständlich im Widerspruch zu dem, was die westlichen Medien über Russland und Putin berichten.

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Die Wahrheit, die diese Videos vermitteln, war der Grund für ihre Entfernung von Facebook. Es gibt keinen Zweifel daran, dass die US-Regierung ihre Autorität über Facebook und Plattformen anderer sozialer Medien beansprucht, wodurch sie offenkundig gegen unsere fundamentalen Rechte der freien Meinungsäußerung verstößt.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

 


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Trump verspricht, Edward Snowden nach Hause zu holen und sich bei ihm zu entschuldigen

in Politik

Der Druck auf Donald Trump, den designierten Präsidenten der Vereinigten Staaten, beginnt schon jetzt zu steigen – lange bevor er den Eid der Präsidentschaft abgelegt hat, um der nächste Präsident des Landes zu werden.

Edward Snowden ist ein amerikanischer Computerexperte, der in der Vergangenheit als Auftragnehmer für die National Security Agency (NSA) und davor sogar für die Central Intelligence Agency (CIA) gearbeitet hat. Snowden schaffte es im Jahr 2013 in die Schlagzeilen auf der ganzen Welt, nachdem er streng geheime Informationen von der NSA kopiert und geleakt hat, die der Regierung der Vereinigten Staaten gehören. Seine Enthüllungen zeigten, wie die amerikanische Regierung heimlich ihre Bürger ausgespäht hat – und den Rest der Welt – und zwar im Namen der so genannten nationalen Sicherheit.

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Diese belastenden Enthüllungen haben die amerikanische Regierung bloßgestellt, sogar vor ihren Verbündeten. Das Justizministerium hat daraufhin später Anklage gegen Snowden erhoben. Damit war er dazu gezwungen, Asyl in Russland zu suchen. Derzeit lebt Snowden an einem unbekannten Ort in Russland und hat bislang drei Jahre im Exil verbracht.

Demonstrators hold signs supporting Edward Snowden in New York's Union Square Park, Monday, June 10, 2013. Snowden, who says he worked as a contractor at the National Security Agency and the CIA, gave classified documents to reporters, making public two sweeping U.S. surveillance programs and touching off a national debate on privacy versus security. (AP Photo/Richard Drew)

Seit den Enthüllungen fordern westliche Datenschutz-Aktivisten schärfere Anti-Spionage-Gesetze. In den Vereinigten Staaten hat der US-Kongress zum Beispiel verordnet, dass die NSA die massenhafte Sammlung von Metadaten von Telefonen einstellt, die von einem bestimmten Absatz – Sektion 2015 – des Patriot Act autorisiert wird. Gemäß den neuen Richtlinien des Kongresses darf die NSA nicht länger Daten über die inländischen Telefonverbindungen der US-amerikanischen Bürger direkt sammeln oder aufbewahren.

Im Jahr 2013, als Snowden diese Enthüllungen an die Öffentlichkeit weitergab, teilten sowohl die amerikanische Öffentlichkeit als auch Menschen von anderswo aus anderen Ländern ihre Meinung zu dieser Angelegenheit mit. Wenngleich einige Menschen, insbesondere jene im Stab der Obama-Regierung, glaubten, dass Snowden bestraft werden sollte, betrachteten Datenschutzaktivisten Snowden als einen Helden.

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Zu diesem Zeitpunkt bereitete sich Trump natürlich schon darauf vor, als Kandidat für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten anzutreten. Er teilte ebenfalls seine Meinung zu den Enthüllungen mit, die Snowden an die Öffentlichkeit getragen hatte und die das Land bis ins Innerste erschüttert hatten. Der Milliardär hatte damals gesagt, er werde Snowden zurück in die Vereinigten Staaten bringen und sich bei ihm entschuldigen, wenn er nur der Präsident des Landes werden würde. Hier seht ihr den Tweet zu dieser Angelegenheit von Trump, den er am 18. Juni 2013 abgesetzt hatte:

@realDonaldTrump: Ich kann nur sagen: Wenn ich Präsident wäre, dann wäre Snowden längst in die USA zurückgeholt worden (mit dem schnellsten Jet) und mit einer Entschuldigung!

Als Trump diesen Tweet veröffentlichte, machten sich viele über ihn lustig und sagten, dass er niemals der Präsident der Vereinigten Staaten werden würde. Da er jetzt allerdings gerade tatsächlich zum Präsident gewählt worden ist, nehmen ihn einige Leute beim Wort und verlangen, dass er Snowden sofort zurückbringt, wie er es einst versprochen hatte.

In einem anderen Tweet, den er am 19. April 2016 abgesetzt hat, sagte Trump, dass Snowden nichts außer der Todesstrafe dafür verdienen würde, dass er den Ruf des Landes mit seinen Enthüllungen beschädigt hat. Snowden hatte darauf ebenfalls geantwortet und gesagt, dass er den Tod nicht fürchtet – und dass er nichts Falsches getan hat, sondern lediglich den Menschen auf der ganzen Welt geholfen hat.

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Vor den Wahlen war Trump von den Demokraten – und sogar von einigen Republikanern – dessen beschuldigt worden, dass er angeblich Verbindungen zur russischen Regierung hatte. Hillary Clinton unterstellte, dass der von Vladimir Putin angeführte Kremlin versuchen würde, die Wahl zugunsten von Trump zu beeinflussen. Besorgnis erregt dies aus dem folgenden Grund: Wenn es wahr ist und Trump also wirklich Verbindungen zu den Russen hat, dann könnte er möglicherweise über die Rückführung von Snowden verhandeln. Natürlich kann Trump die Hinrichtung von Snowden nicht anordnen, aber er kann ihn natürlich ins Gefängnis stecken.

Snowden selbst scheint Trump seiner Konkurrentin Clinton während der Wahl vorgezogen zu haben. Vor der Wahl setzte er einen Tweet ab, dass man die Wahl zwischen Trump und Goldman Sachs habe – und mit Goldman Sachs meinte er Clinton.

@Snowden: 2016: eine Wahl zwischen Donald Trump und Goldman Sachs.

Für Aktivisten könnte Trump das Ruder herumreißen, indem er Snowden begnadigt. Abgesehen von Snowden gibt es auch die Aufforderung an Trump, er möge eingreifen und Chelsea Manning sowie Julian Assange befreien. WikiLeaks hatte gesagt, dass es für Obama einen entscheidenden politischen Moment gebe, Manning und Snowden zu begnadigen – und wenn er es nicht täte, dann würde er Trump die Präsidentschaft mit der Freiheit geben, den Preis einzuheimsen.

Wikileaks: Präsident Obama hat einen politischen Moment, um Manning & Snowden zu begnadigen. Wenn nicht, dann übergibt er Trump eine Präsidentschaft mit der Freiheit, den Preis einzuheimsen.

Assange und seine Organisation WikiLeaks sind von der demokratischen Partei heftig deshalb kritisiert worden, dass sie Trump dabei geholfen haben die Wahl zu gewinnen. WikiLeaks hat viele gehackte E-Mails der Partei veröffentlicht und dabei Korruption sowie Amtsmissbrauch zugunsten dessen aufgedeckt, dass Clinton von der Partei nominiert wird. Das hat die Einheit der Partei aus dem Gleichgewicht gebracht und viele haben dadurch zur Entscheidung der Wähler zwischen den beiden Kandidaten für das Amt des Präsidenten beigetragen.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Amerikanische Fernsehmoderatoren sprachlos: Trump erklärt Syrien-Konflikt und Zusammenarbeit mit Russland

in Medien

Donald Trump glaubt, dass Politiker sich eher einen Tag frei nehmen sollten, als einen Krieg anzufangen.

Wenn ihr euch an die Texas-Vorwahlen erinnert, dann erinnert ihr euch sicher auch daran, dass Donald Trump die Welt schockierte, als er sagte, dass er hinter Libyen stehe, und seine Meinung, dass es besser gewesen wäre, wenn man Gaddafi und Saddam Hussein nicht getötet hätte. Er fuhr fort, indem er sagte, dass wenn beide von ihnen heute noch am Leben wären, die USA nicht in dieses Chaos hineingezogen worden wären, da beide Führer Terroristen zur Strecke bringen würden. Weiterhin sagte er, dass er sie zwar niemals bei dem unterstützt habe, was sie getan haben, aber er stellte in Frage, dass es richtig war, dass sich die USA in ein solches Chaos haben hineinziehen lassen. Laut Donald Trump ist es besser, wenn die Politiker einen Tag frei nehmen, anstatt in einen Krieg zu ziehen.

Freilich unterscheiden sich seine Ansichten über den Syrien-Konflikt davon nicht. Als er nach seiner Meinung über Präsident Assad und die US-Unterstützung gefragt wurde, erklärte Trump einfach, dass Assad zwar kein guter Kerl sei, aber dass wenn wir [d.h. die USA] den Mann dort ersetzen würden, niemand wissen könne, ob der nächste Präsident nicht noch schlimmer wäre. Er kommentierte weiterhin, dass es ungeheuerlich sei, wieviel Geld dafür ausgegeben werde, um die Leute dort zu unterstützen, damit der Krieg fortgesetzt werden kann. Donald Trump wurde zu CBS für ein Interview eingeladen, um seine Ansichten über den Syrien-Konflikt und die russische Beteiligung zu äußern. Schaut unten rein, was er darüber zu sagen hat. Die deutsche Übersetzung befindet sich unterhalb des Videos:

TV-Moderatorin:

„Wir haben Verteidigungsminister US-Ash Carter in Brüssel, der die Vertreter der Länder, inklusive der arabischen Staaten, dazu auffordern soll mehr zu tun. Er sagt, wir brauchen mehr US-amerikanische Führung, mehr US-Truppen vor Ort in Syrien. Sollten wir mehr US-Truppen in Syrien stationieren?“

Trump:

„Syrien ist ne ganz andere Sache, Ich finde der IS ist sehr wichtig, und ich liebe die Tatsache, dass Russland den IS bekämpft. Und wenn Sie mich fragen, ich bin dafür, dass Russland auch weiterhin den IS bekämpft.“

TV-Moderatorin unterbricht Trump:

„Aber Sie wissen, was Russland in Syrien macht: Russland greift die (Rebellen-)Gruppen an, die wir (USA) unterstützen.“

Trump:

„Ja sicher, wieso unterstützen wir diese (Rebellen-)Gruppen? Ich weiß noch nicht einmal, wer diese Leute sind. Ich spreche mit US-Generälen und die sagen mir immer wieder: ‚Wir geben Milliarden US-Dollar an Ausrüstung und finanzieller Hilfe an Leute, die wir nicht kennen. Diese Gruppen sind wahrscheinlich schlimmer als Assad.‘ Assad ist kein Baby, ist kein Unschuldiger, ist kein guter Mann, aber wer sind eigentlich diese Leute und Gruppen, die wir unterstützen? Und noch einmal: Lybien…“

TV-Moderator unterbricht Trump:

„Das ist Präsident Obamas Argument.“

Trump:

„Ja, ich weiß, aber wieso macht er das? Wieso gibt er denen soviel Ausrüstung und Waffen? Wir (USA) unterstützen Leute, die Assad stürzen wollen. Russland und Iran, die beide zusammen eine Supermacht sind – wir haben sie zur Supermacht gemacht – sie unterstützen Assad. Wir müssen den IS loswerden, wir müssen die Leute loswerden, die den Menschen die Köpfe abschneiden.“

TV-Moderatorin:

„Sie sagen, dass sie eine gute Beziehung zu Putin haben bzw. ein gutes Verhältnis zu Putin haben werden?“

Trump:

„Ich würde wahrscheinlich ein gutes Verhältnis zu Putin haben, aber wer weiß das schon.“

TV-Moderatorin unterbricht Trump:

„Könnten Sie also Putin dazu überreden, dass er Assad zum Rücktritt überredet?“

Trump:

„Die haben schon versucht, genau das zu erreichen. Aber könnte ICH das schaffen? Ehrlich gesagt, glaub ich nicht, dass das auch so wichtig ist. Ich frage Sie: Wenn man Assad zum Rücktritt bringt oder stürzt, wer soll dann die Kontrolle über die syrische Regierung übernehmen? Etwa die Leute (Rebellengruppen), die wir unterstützen? Und dann werden wir das gleiche Szenario wie in Libyen erleben. Nehmt doch Gaddafi als Beispiel, wir (USA) haben doch immer gesagt: ‚Wir müssen Gaddafi loswerden‘, guckt mal was jetzt in Libyen los ist, und guckt mal was (im Irak) passiert ist, nachdem wir Saddam losgeworden sind.“

TV-Moderator unterbricht Trump:

„Sie meinen also, Gaddafi loszuwerden war ein Fehler?“

Trump:

„Ja, für mich war es ein totaler Fehler, Benghazi usw., guckt mal was da abgeht, es herrscht Chaos, keiner weiß mehr über Nichts bescheid“. Und wenn wir uns mal Saddam angucken: Wir sind ihn losgeworden und danach hat der Irak sich in eine Brutstätte für Terrorismus verwandelt.“

TV-Moderator unterbricht Trump:

„Sie sagen also, das Loswerden von Gaddafi und Saddam, das war ein Fehler?“

Trump:

„Schauen Sie mal, wenn wir (USA) nichts gemacht hätten, wenn unsere Politiker nichts gemacht hätten und sich einfach einen Tag frei genommen, zum  Strand gegangen und die Sonne genossen hätten, dann wären wir in einer viel besseren Situation als jetzt. Saddam Hussein, kein guter Mann, aber er hat Terroristen getötet, und jetzt ist der Irak die Brustätte der Terroristen geworden. Wenn Sie ein Terrorist werden wollen, gehen Sie in den Irak, die werden Ihnen da beibringen, wie man ein Terrorist wird. Ok? Saddam Hussein war ein schlimmer Typ, aber wissen Sie, was er noch gemacht hat, er hat den Iran blockiert, und wenn du einmal diesen Bereich angestossen hast, und ich habe schon damals in 2003/2004 gesagt, ich war gegen den Krieg, der Mittlere Osten wird ins Chaos stürzen. Sie (Mittlerer Osten) hatten schon seit je her immer gegeneinander gekämpft. Sie konnten sich nicht viel bewegen, 10 Meter nach hier, 10 Meter nach da, aber jetzt hast du eine totale Destabilisation in Mittleren Osten, weil wir eine der Blockaden zerstört haben.“

TV Moderator:

„Was ist der Unterschied zwischen Ihrem Konzept und das von Bernie Sanders? (Kurze Info zu Sanders. Er hatte sich auch zur Präsidentschaftskandidatur 2016 in den USA aufgestellt, und hatte eine riesige Wählergemeinde, wurde aber durch Hillary Clinton durch Druck und Betrug zurückgedrängt) Denn ihr benutzt (für das Volk) leicht empfängliche Argumente, die gegen das Establishment sind (mit ‚Establishment‘ ist das ‚System‘ gemeint, also die Massenmedien, die aktuellen Politiker, das aktuelle Finanzsystem etc.) “

Trump:

„ Nun ja, ich bin etwas gegen das Establishment, und ich denke er ist es genauso, aber ich sagen Ihnen, was wir gemeinsam haben: Handel. Der einzige Unterschied ist, dass er nichts dagegen machen machen kann, ich aber schon. Er weiß, dass China uns (finanziell) ausnimmt, und er gibt es zu. Und er weiß, dass Japan und Vietnam, das ist übrigens der Neue Stern am Finanz-Himmel, sie nehmen uns auch (finanziell) auseinander, und Mexiko nimmt uns auch auseinander. Und ich weiß das alles auch, der Unterschied ist aber: Ich kann was dagegen unternehmen. Ich werde diese Handelsverträge wieder auf Vordermann bringen (zum Vorteil der USA aushandeln).

 

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com


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Die aktuelle Cover-Story vom TIME Magazine ist randvoll mit Propaganda

in Medien/Politik

Die Muttergesellschaft des Time-Magazins ist einer der größten Spendengeber für die Präsidentschaftskampagne von Hillary Clinton – dieser Faktor mag mit erklären, warum das Printmagazin eine richtiggehende Obsession dafür entwickelt hat, den russischen Präsidenten Vladimir Putin der „Wahlmanipulation“ im US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf zu bezichtigen.

Allein dieses Jahr hat die Time Inc. – die Organisation, die hinter dem Time-Magazin steht, das wiederum eines der wöchentlich erscheinenden amerikanischen Nachrichtenmagazine mit dem höchsten Grad an Prestige in der gesamten Pressegeschichte ist – der Kampagne von Hillary Clinton beinahe 15.000 US-Dollar (etwa 13.670 Euro) spendiert. Eine zweite Organisation, die ebenfalls ein großer Fan von Clinton ist: Time Warner, die bis zum Jahr 2014 tief verbunden mit Time war. Allein im Jahr 2016 gab die Firma für ihren Wahlkampf Zuwendungen in Einzelbeträgen im Gesamtwert von 327.308 US-Dollar (298.328 Euro).

Doch die vielleicht aussagekräftigste Zurschaustellung der politischen Präferenz dieser Organisation ist die Position von Nancy Gibbs als Redaktionsleiterin des Time-Magazins. Im Alter von 53 Jahren hat sie das gläserne Dach durchbrochen, indem sie den Job für Richard Stengel übernahm, der im Jahr 2013 „[zurücktrat] von seinen Aufgaben bei dem Magazin, um für die Obama-Regierung im Außenministerium zu arbeiten“, berichtete das Magazin Politico.

Gibbs ist eine fachkundige Redakteurin, in deren beeindruckenden Lebenslauf unter anderem nachzulesen ist, dass sie seit 28 Jahren für Time schreibt. Damit ist sie „eine der am häufigsten veröffentlichten Autorinnen in der Geschichte des Magazins. Sie war eine Essayistin und führende Autorin bei quasi allen wichtigen Nachrichtenereignissen während der letzten zwei Jahrzehnte“, heißt es auf der Website Magazine.org.

Aber die Lobpreisungen von Time für Clinton seitdem Gibbs zur Redaktionsleiterin befördert wurde, ist ebenfalls ein Teil ihres Vermächtnisses – ganz ähnlich wie auch ihr ehemaliger Kollege Stengel sich für Präsident Obama engagiert hat in seiner Position als Unterstaatssekretär für öffentliche Diplomatie und öffentliche Angelegenheiten. Gibbs selbst hat Clinton in ihren Artikeln hochgelobt. Bei einer Gelegenheit nahm sie auch an einem jährlichen Treffen der Clinton-Stiftung teil.

Wenn man das im Hinterkopf hat, ist es offensichtlich, dass die Redakteure unter ihren Fittichen sehr wahrscheinlich dahingehend gesteuert werden, dass sie Stücke schreiben, die ihre Chefin für angemessen hält; dass dabei Fakten ignoriert werden und dass trotz mangelnder Beweise vom Hörensagen wie von Wahrheiten berichtet wird.

Die jüngsten Bemühungen des Magazins, Clinton und die DNC-Führungsspitze (das DNC ist das Democratic National Committee, die nationale Organisation der Demokratischen Partei der Vereinigten Staaten) als Opfer der voreingenommenen Medienberichterstattung zu positionieren, manifestiert sich in Form von einer Titelgeschichte mit Titelbild, deren Überschrift lautet: „Wie Russland die US-amerikanischen Wahlen unterminieren will.

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Russland will den Glauben an die US-Wahlen untergraben. Fallen Sie nicht darauf herein.

Inmitten der Berichte über Wahlbetrug, die von der Demokratischen Partei verübt werden, von denen hauptsächlich Clinton profitiert, wird in der Story angedeutet, dass die Obama-Regierung zusammen mit dem US-amerikanischen Geheimdienst und Strafverfolgungsbehörden „Kenntnis genommen von einer steigenden Anzahl Beweise dafür, dass Russland mit einer Mission zur Einflussnahme aktiv die Präsidentschaftswahl anvisiert.“ Der Artikel räumt mit keinem Wort ein, dass die DNC sich selbst einmischt und manipuliert.

Obwohl er einräumt, dass „die Russen“ große Probleme damit haben würden „die tatsächlichen Stimmzahlen [ins Wanken zu bringen], weil die Infrastruktur unserer Wahlen dezentralisiert ist und auf Wahlmaschinen nicht über das Internet zugegriffen werden kann“, argumentiert Massimo Calabresi von der Time dennoch, dass sie immer noch „Störungen und Instabilität bis zum und am Wahltag verursachen können.“

Der gesamte Bericht basiert auf Stellungnahmen, die der Time von „einem Dutzend hochrangiger US-amerikanischer Beamten“ vorliegen, deren Namen ungenannt blieben. Das Stück verweilt zum Großteil in metaphysischem „Hokuspokus“ und behauptet, dass die gefährlichen Russen „das Vertrauen in das Ergebnis [der Wahlen] und in die Demokratie an sich [unterminieren] könnten.“ [Betonung hinzugefügt]

Calabresi fügt weiterhin hinzu, dass die US-amerikanischen Beamten über keinerlei Beweise zur Stützung ihrer Unterstellungen hinsichtlich der Rolle Russlands bei einer „Wahlmanipulation“. Stattdessen deutet der Artikel an: „Während US-Beamte ‚sehr davon überzeugt sind‘, dass Russland hinter dem steckt, was sie als eine erhebliche Einflussnahme-Operation bezeichnen, räumen hochrangige US-Beamte gegenüber Time ein, dass ihre Beweise vor Gericht nicht standhalten würden.“ Er fügte hinzu, dass die zwei wichtigsten Hackergruppen, denen Verbindungen zum russischen Geheimdienst nachgesagt werden, beweisen, dass Russland an Wahlmanipulation beteiligt ist.

Trotz der Wunschvorstellungen von Time sind die einzigen drei Merkmale, die laut den Beamten auf eine Verbindung zwischen den Hackern und Russland hindeuten:

„[T]eure digitale Werkzeuge, die auf staatliche Förderung hindeuten; ein Interesse an der Nachverfolgung heikler, bloßstellender oder strategisch signifikanter Informationen anstelle von Daten mit einem finanziellen Vorteil; und eine Wahl der Ziele, die mit den politischen Zielen Russlands übereinstimmt.“

Calabresi fügt dann noch hinzu: „Die US-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden drängeln, um das Ausmaß der russischen Operationen aufzudecken, sie zu kontern und die Infrastruktur des Landes für die Wahlen stärker abzusichern.“ All das geschieht, während „ein finsteres Netzwerk aus russischen Hackern und ihren Partnern“ daran arbeitet, „die Veröffentlichung von Leaks von gestohlenen Dokumenten [zu beschleunigen], die dazu dienen, die öffentliche Meinung zu beeinflussen und den Eindruck zu vermitteln, dass die Wahl angreifbar ist; und damit auch E-Mails von den Computern des Democratic National Committee (DNC).“ Hier zieht er äußerst effektiv, wenngleich subtil, eine Verbindung zwischen Julian Assange – der australische Computerprogrammierer, Herausgeber, Journalist und Chefredaktion der Organisation WikiLeaks, die er gegründet hat – und „den Russen“.

In einem Interview, das er im August gegeben hat, präsentiert Assange eine überzeugende Erklärung dafür, warum Teile der US-amerikanischen Mainstream-Medien, die oftmals Unterstützer der nominierten Präsidentschaftskandidaten der demokratischen Partei sind, ihn wiederholt dessen angeklagt haben, ein Spitzel des russischen Geheimdienstes zu sein.

„Jeder akzeptiert, dass diese E-Mails, die wir veröffentlicht haben – die 20.000 geleakten DNC-E-Mails – richtig sind. Niemand sagt, dass er etwas von dem nicht gesagt hat, was in diesen E-Mails auftaucht.“ Das erzählte er RT.com. Im Laufe der vergangenen zehn Jahre, fügte Assange hinzu, „hat WikiLeaks eine makellose (…) Bilanz [gehabt], dass wir nie falsch lagen – das ist eine beeindruckende Bilanz und das ist der Grund, warum es eine Weile dauert, bevor wir Informationen veröffentlichen – weil wir diesen Rekord nicht unterbrechen wollen.“

Er fügte ebenfalls hinzu:

„Da die echte Quelle bekannt ist – in diesem Fall handelt es sich um das DNC, handelt es sich um Debbie Wasserman Schultz, handelt es sich um den Kommunikationsdirektor Luis Miranda – wir wissen, dass das ihre E-Mails sind, also ist es ziemlich schwierig für das Wahlkampfteam von Clinton, zu versuchen WikiLeaks auszumanövrieren. Die Inhalte an sich sind unbestritten, also muss man stattdessen einen anderen Akteur mit ins Spiel bringen, also mussten sie den russischen Geheimdienst ins Spiel bringen.“

Unglücklicher ist daran für Time und die Redaktionsleiterin, dass diese E-Mails, die vom DNC und ihren hochrangigen Vertretern stammen, zeigen, wie das DNC die Vorwahl der Demokraten zu Gunsten von Hillary Clinton verfälscht und manipuliert hat und das ist ein Problem für den Wahlkampf Clintons und das dahinterstehende Narrativ.

Anstatt diese Angelegenheiten zu diskutieren – die alle an das große Hauptthema der Wahl namens „Wahlmanipulation“ angeknüpft wären, entscheidet sich Calabresi von der Time stattdessen dafür, den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump für die Kommentare zu verreißen, die dieser von sich gegeben hatte, nachdem der DNC-Leak öffentlich gemacht worden war.

Nachdem er an einem geheimen Briefing des Geheimdienstes zur russischen „Bedrohung“ teilgenommen hatte, räumt Calabresi ein, dass Trump sagte: „Niemand weiß mit absoluter Sicherheit, dass [die Hacker hinter dem DNC-Leak] tatsächlich [aus] Russland [waren]. Das könnte sein, aber sie könnten auch aus China kommen, aus einem anderen Land oder es könnte sich um einen Einzeltäter handeln.“

Calabresi von der Time ignoriert die Tatsache, dass der Präsidentschaftskandidat an einem geheimen Briefing zu diesem Thema teilgenommen hat und verurteilt den Kandidaten trotzdem noch dafür, dass er sich dafür entschieden hat, Russland nicht ohne Beweise die Schuld zuzuschieben – wiederum ignoriert er dabei Tatsachen und verwendet stattdessen nur spekulative Argumente zur Verteidigung seiner Geschichte.

Präsident Obama hatte einmal im Jahr 2012 den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Matt Romney dafür aufgezogen, dass er gesagt hatte, Russland sei die größte geopolitische Bedrohung für Amerika. Zu diesem Zeitpunkt schlug Obama den Kandidaten, indem er sagte:

„Die 1980er haben gerade angerufen und wollen ihre Außenpolitik zurück, weil der Kalte Krieg seit über 20 Jahren vorbei ist.“

Nun, Präsident Obama, was ist jetzt damit? Ronald Reagan hat angerufen und gebeten, dass die Mauer abgerissen wird und damit auch das Grinsen aus Ihrem Gesicht. Sie sind jetzt ein Anstifter des Kalten Kriegs und ihre Sprachrohre können es kaum erwarten, dass Clinton gewinnt. Schließlich hat sie in ihrem Wahlkampf bereits versprochen, mit aller Macht gegen Syrien vorzugehen. Damit veranlasst sie den Beginn einer Konfliktperiode, welche dafür sorgen könnte, dass die Vereinigten Staaten und Russland wieder auf Kriegsfuß sein werden.

Wenn nicht belastbare Beweise auftauchen, die diese Hacks mit dem russischen Geheimdienst in Verbindung bringen, dann ist es schwer zu glauben, dass Russland hinter all dem steckt – das twitterte der ehemalige Auftragnehmer der National Security Agency (NSA) und Informant Edward Snowden einmal. Wenn der Kreml hinter all dem stecken würde, dann würde es die NSA schließlich wissen. Und wenn die NSA es weiß, warum zeigt sie uns dann nicht die Beweise dafür?

Von Alice Salles. Übersetzt aus dem Englischen von The Anti-Media.org.


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USA besorgt über Neuauflage des KGB durch Präsident Putin vor nächsten Wahlen in Russland

in Politik

Komitet Gosudarstvennoy Bezopasnosti (KGB) bedeutet ins Deutsche übersetzt Komitee für Staatssicherheit und es handelte sich dabei um die wichtigste Sicherheitsbehörde der Sowjetunion, die von 1954 bis zu ihrer Auflösung im Jahre 1991 bestand.

Für viele westliche Beobachter ist der KGB gleichbedeutend mit Spionage. Allerdings ging in den Augen der damaligen Sowjet-Funktionäre die Tätigkeit des KGB weit über das Ausspionieren von interner Opposition und ausländischen Regierungen hinaus. Der KGB war verantwortlich für den Schutz der Interessen der Sowjetunion und ihrer Bürger, wobei die Hauptaufgabe im Schutz des Regimes bestand. Seine Aktivitäten schlossen das Aufspüren von Spionen und Dissidenten und die Beaufsichtigung der Medien, des Sports und sogar der Kirche, mit ein. Er operierte sowohl innerhalb als auch außerhalb des Landes, aber in beiden Bereichen bestand die wichtigste Aufgabe immer im Schutz der Interessen der Machthaber des Kremls, des offiziellen Regierungssitzes.

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Als sich die Sowjetunion auflöste, zerbrach auch der KGB. Er wurde in verschiedene kleinere Behörden aufgeteilt, wobei einige Funktionen doppelt wahrgenommen wurden. Seit Langem drängen Anhänger des derzeitigen russischen Staates darauf, diese kleineren Staatssicherheitsbehörden wieder miteinander zu verschmelzen, um die Vernünftigkeit ihrer Operationen sicherzustellen.

Laut Russlands beliebtester Tageszeitung Kommersant, plant Präsident Wladimir Putin eine Generalüberholung der Sicherheitsdienste des Landes. Das Blatt behauptet, dass Präsident Putin eine Verschmelzung des Dienstes der Außenaufklärung (SVR) mit dem Föderalen Dienst für Sicherheit der Russischen Föderation (FSB) plant. In den Berichte wird vermutet, dass dieser neue, riesengroße Geheimdienst einen neuen Namen bekommen wird: Ministerium der Staatssicherheit (Ministerstvo gosudarstvennoy bezopasnosti – MGB).

Laut Foreign Policy wird der MGB mit Befugnissen und Aufgaben ausgestattet, die denjenigen des mittlerweile erloschenen KBG gleichen. Der MGB würde sowohl in- als auch ausländische Geheimdienstoperationen zusammenfassen sowie seinen Offizieren die Autorität verleihen, Strafermittlungen durchzuführen. Präsident Putin soll diese Veränderung vor den Präsidentschaftswahlen 2018 planen.

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Putin diente während des Kalten Krieges 15 Jahre lang in Ostdeutschland selbst als KGB-Offizier. Daher verfügt er über beträchtliche Kenntnisse von Staatssicherheitsoperationen, wodurch er im Widerspruch zu vielen westlichen Staatschefs steht, vor allem der USA.

In der Vergangenheit haben westliche Regierungen versucht, die Medien dafür zu intrumentalisieren, um Putin zu dämonisieren. Bei den kürzlichen Parlamentswahlen in Russland, bei denen Einiges Russland die überwältigende Mehrheit in der Duma gewonnen hat, wurden westliche Medien zu Berichten gezwungen, dass es eine Wahlfälschung gegeben habe. Einiges Russland ist die politische Partei, der Putin angehört. Bei dem letzten verkündeten Wahlergebnis der Parlamentswahlen übernahm Einiges Russland 343 der 450 Duma-Sitze, was 76,22% der Sitze entspricht und wodurch die Partei über eine große verfassungsmäßige Mehrheit innerhalb des Hauses verfügt.

Mark Galeotti, ein Forschungsbeauftragter am Institute of International Relations in Prag, sagte in einem Interview mit Radio Free Europe, dass Putin seine Sicherheitsdienste (sowohl Geheimdienste als auch bewaffnete Dienste) vor dem Hintergrund der momentanen geopolitischen Auseinandersetzung vorbereitet, die sich von Tag zu Tag rapide zuspitzt.

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„Im Wesentlichen geht es darum, die Truppe wieder zusammenzubringen. Die Grundidee ist, dass ein Sicherheitsdienst des Präsidenten außen vor bleibt. Aber im Grunde genommen würde dieses Ministerium den KGB in jeder Hinsicht wieder einsetzen“, sagte er.

Indem Moskau diese umfassende Neustrukturierung seiner Sicherheitsdienste plant, sind Washingtons Politiker und Militärgeneräle beunruhigt. Präsident Barack Obama steht Berichten zufolge unter Druck, nach heimlichen Methoden Ausschau zu halten, um Putins Bestrebungen einen Strich durch die Rechnung zu machen, aber angesichtes dessen, dass Obama nur wenige Monate im Amt bleiben, ist es unwahrscheinlich, dass dies noch unter der Obama-Regierung passiert.

Seit der Ukraine-Krise und Russlands nachfolgender „Annexion“ der Halbinsel Krim, ist es mit den Beziehungen zwischen den USA und Russland nicht zum Besten bestellt.

Auch der Bürgerkrieg in Syrien hat die Möglichkeit für mögliche diplomatische Annäherungen beider Länder weiter verringert – die USA unterstützen den Regimewechsel in Syrien, während Russland das Regime unterstützt. Der Krieg hat sich daher zu einem Stellvertreterkrieg der beiden Länder entwickelt.

Russia's President Vladimir Putin, centre, and China's President Xi Jinping left, walk to open joint naval exercises in Shanghai, China, Tuesday, May 20, 2014. (AP Photo/RIA Novosti, Alexei Druzhinin, Presidential Press Service)

China, das nun aufgrund des Streits im Südchinesischen Meer zu einem Widersacher der USA geworden ist, verstärkt seine Verbindungen mit Russland. Diese Entwicklungen haben uns zumindest eine Vorstellung von der Machtverteilung gegeben, falls es zu einem Ausbruch eines Krieges kommt.

Die USA sind daher angesichts einer Verstärkung der Sicherheitsmaßnahmen Russlands und Chinas in höchster Alarmbereitschaft. Und selbstverständlich hat diese geplante Umstrukturierung der Sicherheitsdienste, aus dem ein neuer KGB hervorgehen wird, der US-Regierung einige schlaflose Nächte bereitet.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com


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Putin warnte vor sechs Wochen: US-Aktionen führen in eine „unumkehrbare Richtung“, aber die Mainstream-News schweigen

in Geopolitik/Medien

Die Vereinigten Staaten fallen rasant schnell im internationalen Kontext in Ungnade. Vergangene Woche wurde die Welt Zeugin einer Kriegserklärung von Nordkorea gegen den Westen, während sich der koreanische Krieg aufheizt und zum ersten Mal seit dem Waffenstillstand der 1950er Jahre einen Siedepunkt erreicht. Dies ereignete sich nach der dringenden Warnung von Vladimir Putin im Juni, – die er gegenüber internationalen Journalisten aussprach – dass die Welt sich aufgrund der Aktionen Amerikas auf dem Weg in einen Krieg befindet.War-USA-400x293

„Nur euch erzählen [sie] diese Märchen und ihr kauft sie ihnen ab und verbreitet sie an die Bürger eurer Länder weiter. Eure Leute haben gar kein Gespür für die drohende Gefahr, das macht mir Sorgen. Wie könnt ihr nicht verstehen, dass die Welt in eine unumkehrbare Richtung gedrängt wird? Das ist das Problem. Aber sie tun so, als würde gar nichts passieren… Ah, ich weiß nicht einmal mehr, wie ich zu euch Leuten vordringen kann.“

Das sagte Putin beim St Petersburg International Economic Forum 2016.

„Aufgrund der geostrategischen Machtbalance, die vorher existiert hatte, wurden schwerwiegende globale Konflikte in den letzten paar Dekaden vermieden. Die zwei Super-Atommächte [USA und Sowjet Union] hatten sich im Wesentlichen darauf geeinigt, die Produktion sowohl von offensiven als auch von defensiven Waffen einzustellen. Das funktioniert ganz einfach – wenn eine Seite in ihrem militärischen Potenzial die dominante Position einnimmt, dann ist es auch wahrscheinlicher, dass sie zuerst in der Lage dazu sein will, diese Mächte zu nutzen.

Das ist die grundlegende Stütze für internationale Sicherheit. Das Raketenabwehrsystem [wie es zuvor durch internationales Recht verboten wurde] und all die Rahmenvereinbarungen, die es einst gegeben hat… Als die Vereinigten Staaten unilateral vom ABM-Raketenabwehrvertrag 1972 zurückgetreten sind, haben sie dem gesamten System der internationalen Sicherheit einen kolossalen Schlag versetzt.

Das war der erste Schlag, wenn es darum geht, die strategische Balance der Macht weltweit zu ermitteln.“

– Vladimir Putin, 2016

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Putin warnt ausgiebig davor, dass wir uns in Richtung eines Krieges bewegen, trotzdem wird davon in den Mainstream-Nachrichten nichts berichtet. Russland warnt den Westen: Hört mit den offensiven Angriffen auf, hört auf damit, Rumänien und Polen aufzuheizen… Wir haben keine Wahl, wir müssen unser Volk beschützen.

Putins Erklärung zufolge haben sich im Jahr 2002 die USA und Russland darauf geeinigt, zu tun, was sie tun mussten, um mit offensiver Strategie und reaktionären Maßnahmen zu überleben. Sie versicherten einander, dass die Handlungen nicht gegen den jeweils anderen gerichtet waren.

Er versichert den Journalisten, dass obwohl die USA „davon ausgingen, dass was von der Sowjetunion übrig war, schlussendlich verfallen würde“, dies nicht länger der Fall ist und für Russlands Überleben keine Rolle spielt.

Mit einem gewissen Zögern erwähne ich Alex Jones und seine Analyse der Warnung, in der er geradeheraus die Notwendigkeit für so viele Militärbasen außerhalb der USA infrage stellt. Er sagt: „Russland hat drei Militärbasen [außerhalb seines Staatsgebiets] Die Vereinigten Staaten haben Hunderte davon.“ Aber es stellt sich die Frage – die wirklich interessante Frage – warum? Hat das für die Welt wirklich einen Vorteil oder ist das einfach nur eine Form der Angriffshandlung? Die Russen, die Koreaner mit dem Einsatz des THAAD-Systems und (geben wir es zu) die Chinesen sind ein bisschen angefressen, dass die Vereinigten Staaten andauernd in einem Ozean wüten, in dem Australien und die Philippinen lange vor Amerika in einen Krieg involviert sein würden. Sie haben die USA ausdrücklich darum gebeten, dass diese „die Bemühungen von China und den ASEAN unterstützen, um den Frieden und die Stabilität vor Ort aufrechtzuerhalten.“

„Egal, was wir zu unseren amerikanischen Partnern gesagt haben [um die Produktion von Waffen einzudämmen]: Sie haben sich geweigert, mit uns zu kooperieren, sie haben unsere Angebote abgelehnt und ziehen weiterhin ihr eigenes Ding durch.“

– Vladimir Putin, 2016

Putins Warnung: die komplette Rede

Während die Medien damit beschäftigt sind, Russland für die DNC-Hacks zu verurteilen (die ohne jegliche Beweise weit von einer Bestätigung entfernt sind), die Clinton die Wahl kosten könnten, führen sie die Masse hin zu einer anderen „russischen Angriffshandlung“ hin und weichen den eigentlichen Problemen damit aus.

NATO-Verbündete bauen derzeit ihre Präsenz im Baltikum auf. Unter anderem in Rumänien, Polen und Estland haben die US-Truppen Waffen zur Raketenabwehr „nur für den Fall, dass…“ positioniert. In der Zwischenzeit arbeitet Russland mit Syrien zusammen, um drei sichere Passagen für all jene zu öffnen, die aus dem vom Krieg zerrütteten Aleppo fliehen wollen.

„Ob ihr mir glaubt oder nicht, wir haben echte Lösungen angeboten, um das [Wettrüsten] aufzuhalten. Sie haben alles abgelehnt, was wir zu bieten hatten.

Hier sind wir also heute – und sie haben ihr Raketenabwehrsystem in Rumänien stationiert. Sie sagen immer, ‚wir müssen uns selbst vor der atomaren Bedrohung aus dem Iran beschützen!‘ Was für eine Bedrohung? Es gibt keine atomare Bedrohung aus dem Iran.

Aber Raketenabwehrsysteme werden weiterhin positioniert… [ein] System und jetzt werden sie mit Raketen geladen… die eine Reichweite von bis zu 500km haben… [neue Technologien werden entwickelt] bis 1000km…

Sie rechtfertigen dies als ein System der ‚Verteidigung‘, nicht als eine Waffe, die für einen Angriff genutzt wird. Systeme, die ‚kriegerischen Akten vorbeugen‘ Das ist nicht wahr.

Ein Raketenabwehrsystem ist ein Element des gesamten Systems des offensiven militärischen Potenzials. Es fungiert als ein Teil des Ganzen, wozu auch Raketenwerfer für den offensiven Gebrauch zählen.

Ein Komplex blockiert, der andere startet eine höchst präzise Waffe, der dritte blockiert einen möglichen Atomschlag und der vierte schießt eine eigene atomare Waffe als Antwort darauf ab.

Das alles würde sehr schnell passieren und nicht einmal die rumänische Regierung selbst weiß, was da vor sich geht.

Denkt ihr, die lassen die Rumänen auch nur ansatzweise sagen, wo es lang geht?“

– Vladimir Putin, 2016

Putin argumentiert, dass es die USA waren, die den Vormarsch des IS erleichterten. Ob ja oder nein, auf die Pausenhof-Taktik kommt es nicht an. Tatsache ist jedoch, dass die Welt momentan erschreckend instabil ist. Für all jene, die sich in der Geschichte nicht auskennen: Russland hat in der Vergangenheit keinen Krieg angezettelt. Russlands Stalin hat dabei geholfen, die Grenzen gegen Nazi-Deutschland zu verteidigen und Russland nahm durch die Unterstützung mit seinen Bodentruppen eine tragende Rolle, bei der Kapitulation von Japan im Zweiten Weltkrieg ein. Als Napoleon Bonaparte – in der Rolle des Angreifers – sich im 18. Jahrhundert dazu entschloss, gegen Russland in den Krieg zu ziehen, ist er kläglich daran gescheitert. Ja, der Kalte Krieg hat stattgefunden, aber dazu haben immer schon zwei gehört.

Es irritiert, dass Russland als diese gewalttätige, autoritäre Diktatur beschrieben wird, die jede Chance der Machtergreifung wahrnimmt, wenn es in der Realität keine geschichtlichen Aufzeichnungen darüber gibt, dass Russland in weit entfernt liegende Länder einmarschiert ist oder dort Krieg angezettelt hat. Im Vergleich mit den Vereinigten Staaten ist die Erfolgsbilanz von Russland nicht toll, aber im aktuellen politischen Klima schneidet Russland viel besser ab. Als Westbürger finde ich es sehr schwer, anders zu argumentieren.

Es ist wirklich an der Zeit, dass der Westen in den Spiegel blickt: Lasst uns nicht Obamas Behauptung aus dem Jahr 2014 hinnehmen, dass es auf der Welt ‚weniger Gewalt‘ als je zuvor gibt. Wird Obama das heute in zehn Jahren behaupten, wenn die Inhalte von 2014 jetzt nicht mehr verfügbar sind? Späte Einsicht ist eine wunderbare Sache… Das heißt, ohne die Atomwaffen… Nicht wahr?

Putin äußert verzweifelte Warnung vor dem 3. WK

Online-Quellen: Al-Jazeera, Reuters, CNN, Hot Air, YouTube – Alex Jones, You Tube – Putin, 2016 St Petersburg Economic Forum, RT, ABC.

Historische Quellen (echte Bücher), die für die Hintergrund-Recherche verwendet wurden und die ihr zur Prüfung hinzuziehen könnt (die meisten davon können online bestellt werden):

  1. Ham, Paul. ‘Why’ in Hiroshima Nagasaki, Sydney, HarperCollins, pp. 459-487.
  2. Reynolds, David. ‘One World Divisible: A Global History since 1945,’ London, Penguin Books, 2000.
  3. Compton, Karl, T. ‘If the Atomic Bomb had Not Been Used,’ Atlantic Monthly, December 1946
  4. Bullock, Alan. ‘Hitler and Stalin: Parallel Lives,’ London, Fontana Press, 1993.B
  5. Howarth, Tony, ‘Stalin and the Modernisation of Russia’ in Twentieth Century History: The World Since 1900, Josh Brooman (2. Auflage), Longman Group, 1991, S. 128-136.
  6. Harrison, Mark. ‘Stalinist Industrialisation and the Test of War,’ History Workshop, Ausgabe 29, (Apr 1990), S. 65-84. 20 S.
  7. Kondrashin, Viktor. ‘Hunger in 1932-1933 – A tragedy of the peoples of the USSR,’ Holodomor Studies, Vol. 1 Ausgabe 2, (2009), S. 16-21
  8. Payne, Matthew J. ‘Stalin’s railroad: Turksib and the building of Socialism,’ Pittsburgh, University of Pittsburgh Press, 2001. 1 Online-Ressource (x, 384 S., [5] S. Bildtafeln).
  9. Pavlova, I.V.; Brandenberger, David; Braithwaite, Kim. ‘Contemporary Western Historians on Stalin’s Russia in the 1930s,’ Social Science Review, Vol. 42 Ausgabe 6, (2001).

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Das Problem mit den Panama Papers, welches die Medien ignorieren

in Medien

Die Panama Papers, Leaks von Dokumenten aus der panamaischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca, sind der größte Leak in der Geschichte des Journalismus. Doch nicht nur das: Der Leak wurde auch vorab ein Jahr lang im Geheimen in einem bestimmten journalistischen Kreis von Zeitungen analysiert. Die Datenbank der Dokumente kann nicht von jedem durchsucht werden, obwohl sie bereits so lange geheim gehalten worden war. Wir befassen uns mit einigen der Unregelmäßigkeiten, die im Rahmen dieses außergewöhnlichen Leaks aufgetreten sind.

Die Mainstream-Medien

Die Mainstream-Medien haben diesen Leak schnell zugunsten ihrer eigenen Agenda ausgenutzt, indem sie sich buchstäblich zuallererst und in erster Linie auf Putin stürzten, bevor sie sich mit jeder anderen gelisteten Person befassten, die in dem Bericht des International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ; etwa: Internationales Konsortium der investigativen Journalisten) auftauchen. Der erste Artikel des Guardian zu dieser Angelegenheit war eine Geschichte über Putin. Der einzige andere beteiligte Akteur, der fast genauso viel Kritik einstecken musste, war der isländische Premierminister, der „das Amt des Premierministers für unbestimmte Zeit abgibt“.

(Interessanterweise ist mindestens einer der Gründe dafür sein persönliches Interesse an isländischen Banken, das wiederum seine Entscheidung beeinflusst haben könnte, die Verluste der kollabierenden Banken auf ausländische Investoren zu übertragen, anstatt isländische Bürger vertraglich zu verpflichten. Während er persönlich von dieser Entscheidung profitiert haben könnte, hat sich auch Island als Gesamtes im Vergleich mit den anderen europäischen Ländern am besten erholt.)

Putin war seinerseits nicht direkt verwickelt – ebenso wie David Cameron nicht direkt beteiligt war, über dessen Vater man jedoch herausfand, dass er eine Mantelgesellschaft mit Sitz auf den Britischen Jungferninseln gegründet hatte. Die Mainstream-Medien haben jedoch schnell mit dem Finger auf ihn gezeigt… Oftmals waren sie bei Cameron nachsichtig oder vergaßen sogar, ihn überhaupt zu nennen. Auch weitere Akteure waren direkt in die Geschäfte verwickelt, unter anderem der pro-Westukraine-Schokoladenbaron Petro Poroshenko.

Das soll nicht heißen, dass Putin unbedingt vom Verdacht des korrupten Verhaltens freigesprochen werden kann, aber es liegt im Interesse des westlichen Politik-Establishments, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf jemanden zu lenken, der ihnen ohnehin schon ein Dorn im Auge war.

Das ICIJ

In dem Bericht sind bemerkenswert wenige amerikanische Namen vertreten, insbesondere wenige wohlbekannte amerikanische Namen – und das, obwohl die Firma insgesamt 441 US-Kunden hat; somit sind die Vereinigten Staaten eines der Länder mit den MEISTEN Kunden, die Dienste von Mossack Fonseca in Anspruch nehmen – im Vergleich mit den eher kümmerlichen 74 russischen Kunden. Den Berichten zufolge werden die Vereinigten Staaten nur von Hongkong übertroffen: mit sage und schreibe 2192 Kunden. Der Herausgeber der Süddeutschen Zeitung, die Zeitung, der die Leaks zugespielt wurden, gab auf den Mangel an US-Namen zur Antwort: „Wartet ab. Schaut einfach nur, was noch kommt…“

Der ehemalige britische Botschafter für Usbekistan Craig Murray ist kein Unbekannter, wenn es um Kontroversen geht. Im Juli 2004 erzählte er dem Guardian, dass „es keinen Sinn macht, ein Cocktailparty-Verhältnis mit einem faschistischen Regime einzugehen„; und im Oktober 2004 wurde er von seinem Posten entlassen. Im Dezember 2005 kritisierte der Mann den britischen Premierminister dafür, dass er in aller Öffentlichkeit behauptet hatte, das Vereinte Königreich dulde keine Folter. Im Geheimen jedoch ließ das Vereinte Königreich zu, dass eben dies in Usbekistan aber geschah; ein Land, das damals als „wichtiger“ Verbündeter im endlosen „Kampf gegen den Terror“ betrachtet wurde.

Er schreibt:

***

„Die Süddeutsche Zeitung, welcher der Leak zugespielt wurde, gibt eine detaillierte Erklärung zur Methodologie ab, nach der die Geschäftsmedien vorgingen, um die Dateien zu durchsuchen. Die hauptsächliche Suche, die sie durchgeführt haben, war die nach Namen, die mit Verstößen gegen UN-Sanktions-Regimes assoziiert werden. Der Guardian berichtet ebenfalls davon und stellt eine hilfreiche Liste zur Verfügung mit Ländern wie Simbabwe, Nordkorea, Russland und Syrien. Diese Filterung der Informationen von Mossack Fonseca durch die Geschäftsmedien folgt einer unmittelbar westlich geprägten Regierungs-Agenda. An keiner Stelle wird darüber gesprochen, dass Mossack Fonseca von mächtigen westlichen Unternehmen oder westlichen Milliardären genutzt wurde die aber zu den Hauptkunden der Kanzlei zählen. Und der Guardian versichert rasch, dass ‚viele der geleakten Informationen unter Verschluss bleiben werden‘.

Das interessante: Der Leak wird von einer Organisation gesteuert, die den prächtigen aber lachhaften Namen „International Consortium of Investigative Journalists“ trägt. Es wird zur Gänze vom US-amerikanischen „Center for Public Integrity“ (etwa: Zentrum für Integrität im öffentlichen Leben) finanziert und organisiert. Zu den Geldgebern gehören:

Ford Foundation (FordStiftung)
Carnegie Endowment (Carnegie-Stiftung)
Rockefeller Family Fund (Rockefeller Familien-Fonds)
W K Kellogg Foundation (W K Kellogg-Stiftung)
Open Society Foundation (Soros) (Open Society-Stiftung von Soros)

und noch viele weitere. Erwartet keine ernsthaften Enthüllungen, die dem westlichen Kapitalismus schaden könnten. Die schmutzigen Geheimnisse der westlichen Unternehmen werden auch weiterhin unveröffentlicht bleiben.

Ihr könnt Angriffe auf Russland, den Iran und Syrien erwarten, sowie auf ein paar winzige „ausgleichende“ westliche Staaten wie Island. Ein oder zwei Kunden im Ruhestand aus dem Vereinten Königreich werden geopfert werden solche, die ohnehin schon an Demenz leiden.

Die Geschäftsmedien der Guardian und der BBC im Vereinten Königreich haben exklusiven Zugriff auf eine Datenbank, die du und ich nicht einsehen können. Sie schützen sich selbst davor, die vertraulichen Informationen über die westlichen Unternehmen überhaupt erst sehen zu müssen, indem sie sich nur die Dokumente ansehen, die als Ergebnisse bei bestimmten Suchanfragen auftauchen, so wie die UN-Sanktions-Listen. Vergesst niemals, dass der Guardian alle Kopien der Snowden-Akten auf Befehl vom MI6 hin vernichtet hat.“

***

Wenn es einfach zu gut klingt, um wahr zu sein…

Quellen: Craig Murray, The NYT, Scoop, The Guardian, Bustle, Forbes, New Yorker, Zerohedge. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Bericht ergibt: Putin wurde Monate vor Litvinenkos Tod der Pädophilie beschuldigt

in Politik

Alexander Litvinenkos Tod könnte mit Anschuldigungen aus der Zeit von vier Monaten vor seiner Vergiftung in Verbindung stehen. Putin wird darin der Pädophilie beschuldigt. Die Untersuchung, die etwas Licht ins Dunkel um den Tod des ehemaligen russischen Spions gebracht hat, wurde von Sir Robert Owen durchgeführt.

Vier Monate vor Litvinenkos Vergiftung hatte der Agent der FSB (Föderale Sicherheitsbehörde Russlands) Anschuldigungen gegen Putin als Person öffentlich gemacht, die zuletzt in einem Artikel ihren Höhepunkt fanden, der auf der Website Chechenpress im Jahr 2006 veröffentlicht wurde. Der Artikel wurde schlussendlich als Beweisstück in der Untersuchung veröffentlicht, in der ein Treffen zwischen Putin und einem Jungen „im Alter von vier oder fünf Jahren“ in der Nähe des Kremlin nacherzählt wurde.

„Putin kniete sich hin, lupfte das T-Shirt des Jungen und küsste seinen Bauch“, schrieb Litvinenko. „Niemand kann verstehen, warum der russische Präsident etwas so Seltsames tat – einen ihm unbekannten kleinen Jungen auf den Bauch zu küssen.“

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Litvinenko behauptete auch, dass Putin zu dieser Zeit „Videotapes im internen FSB-Sicherheits-Direktorat entdeckt hatte, die ihn beim Sex mit ein paar minderjährigen Jungen zeigten“, die er dann an sich nahm und versteckte.

Sir Robert hat angedeutet, es sei sehr wahrscheinlich möglich, dass diese Anschuldigungen gegen Putin Grund genug dafür gewesen sein könnten, den Mord an Litvinenko durchzuführen. Er sagte, es habe „mehrere Gründe“ dafür gegeben, warum der russische Staat das Eintreten von Litvinenkos Tod herbeigesehnt habe.

In einem 300 Seiten umfassenden Bericht kam man zu dem Schluss, dass Andrei Lugovoi und Dimitri Kovtun für die Vergiftung mit dem radioaktiven Polonium 210 verantwortlich waren, die zu Litvinenkos Tod führte. Das russische Außenministerium hat die Erkenntnisse und den Bericht als „politisch motiviert“ abgetan und warnte Großbritannien davor, dass dadurch das Verhältnis der beiden Länder getrübt werden könnte.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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