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Kapitalismus

Das erste Einkaufszentrum der Welt für reparierte und recycelte Waren eröffnet in Schweden

in Umwelt/Wirtschaft

Das weltweit erste Einkaufszentrum für recycelte und reparierte Waren verhindert, dass Gegenstände unnötigerweise auf Müllhalden abgeladen werden. Dieses Unternehmen ist gut für die Umwelt und es hat die Wirtschaft angekurbelt.

Weil die Menschen in Gesellschaften der ersten Welt darauf konditioniert worden sind zu glauben, sie würden die neueste Technologie brauchen, oder auch neue Kleidung für jede Saison und Geräte, die immer so aussehen, als kämen sie gerade frisch aus dem Katalog – deshalb werfen die Konsumenten alltäglich viele absolut einwandfreie Gegenstände weg. Manchmal werden Gegenstände wie Möbel oder Kleidung an Second-Hand-Läden verschenkt, so dass andere sie auch noch verwenden können; oft jedoch schmeißen diejenigen, die über mehr Wohlstand verfügen, als sie eigentlich realisieren, diese Gegenstände in den Müll oder bringen sie auf Mülldeponien. Das ist nicht nur äußerst verschwenderisch, sondern auch schädlich für die Umwelt und für die Wirtschaft. Denn ziemlich oft können diese Gegenstände repariert werden oder man bearbeitet sie im Sinne des ‚Upcycling‘, so dass sie idealerweise ein zweites – oder sogar ein drittes – Leben haben können.

Das ist auch das Ziel des weltweit ersten Einkaufszentrums, das recycelte oder reparierte Produkte verkauft. Die Organisation namens ReTuna Återbruksgalleria wurde nach der schwedischen Stadt benannt, in der das Haus gebaut wird: Eskilstuna in Schweden.

Wie das GoodNewsNetwork mitteilt, gibt es in der ReTuna Återbruksgalleria sowohl ein Recyclingzentrum als auch ein Einkaufszentrum. Die Kunden werden dazu ermutigt, Gegenstände zu spenden, die sie nicht länger benötigen, um dann durch das Einkaufszentrum zu bummeln, wo sie vielleicht neue Gegenstände finden, die sie wiederum brauchen können.

Die Angestellten sortieren die gespendeten Artikel und weisen sie verschiedenen Reparaturstätten zu, wo sie wiederaufbereitet werden oder wo an ihnen Upcycling durchgeführt wird. Die Waren werden dann auf 14 spezialisierte Geschäfte aufgeteilt. Dazu gehören Computer, Möbel, Audiogeräte, Kleidung, Spielzeug, Fahrräder, sowie Materialien fürs Gärtnern und für das Bauen. Jeder der Gegenstände, die man in dem Einkaufszentrum findet, ist bereits verwendet worden, aber immer noch in einem sehr guten Zustand.

Weil das Einkaufen anstrengend sein kann, gibt es in dem Einkaufszentrum auch noch ein Café und ein Restaurant. Dort hat man es sich ebenfalls auf die Karte geschrieben, dem ökologisch nachhaltigen Motto treu zu bleiben. Daher finden sich im Menü vorwiegend organische Produkte. In dem Einkaufszentrum gibt es darüber hinaus auch noch einen Raum für Konferenzen und Ausstellungen – komplett mit einer speziellen Schule, in der die Kunst des Recyclings gelehrt wird.

50 neue Reparatur- und Verkaufsjobs sind mit der Eröffnung des Einkaufszentrums geschaffen worden. Das hat wiederum die Wirtschaft angekurbelt. Wegen der Größe der Räumlichkeiten können privatwirtschaftliche Startups und ortsansässige Handwerkskünstler dort auch Fläche anmieten, was wiederum den Umsatz des Einkaufszentrums ankurbelt.

Anna Bergström ist die Managerin des Bereichs ReTuna Recycling Galleria in dem Zentrum. Sie erklärt das Konzept auf der Website von ReTuna:

„Unsere Vision ist es, dass der Kunde herkommt und zum Beispiel ein Möbelstück oder Kleidung hierlässt, für das er keine Verwendung mehr hat, oder an denen er sich sattgesehen hat. Dann kann er einen Bummel durch das Einkaufszentrum unternehmen. Vielleicht findet er dort ein neues Jackett und einen neuen Bilderrahmen, in dem das Foto des Großvaters besonders einzigartig und extraschön rüberkommt. Weil er danach ein gesundes, organisches Mittagessen in unserem Restaurant zu sich nimmt, hat er genug Kraft gesammelt, um noch eine Runde zu drehen und neue Blumen für den Garten zu ergattern und eine neue Lampe für das Wohnzimmer. Wenn er die Mall verlässt, dann soll er das Gefühl haben, dass er etwas Gutes für die Umwelt getan hat und ein tolles Einkaufserlebnis hatte.“

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Das erste Einkaufszentrum der Welt für reparierte und recycelte Waren eröffnet in Schweden. Übersetzt aus dem Englischen von TrueActivist.com. Bildquellen: ReTuna.

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Entlarvt: Baby-Straußenvögel werden für Louis Vuitton-Luxustaschen abgeschlachtet

in Tierrechte/Wirtschaft

PETA-Ermittler sind nach Südafrika gereist, um noch nie gesehenes Material in den weltweit größten Schlachthöfen für Straußenvögel zu filmen.

Die Ermittler wurden Zeugen davon, wie Arbeiter verängstigte Straußenvögel in so genannte stun boxes (Boxen zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit vor dem Tötungsvorgang) getrieben haben. Dabei sind viele der Vögel ausgerutscht und hingefallen – und dann wurde ihnen die Kehlen aufgeschlitzt.

Als die Straußenvögel über einen zusammengebrochenen Artgenossen stolperten, witzelte ein Werksdirektor: „Ich rufe jetzt den Zuständigen von der Tierwohlfahrt an.“

Diese Schlachthäuser liefern Straußenledre an Hermès, Prada, Louis Vuitton und andere hochpreisige europäische Luxus-Modehäuser. Die Federn, die den teilweise noch bei vollem Bewusstsein lebenden Straußenvögeln aus der Haut gerupft werden, werden in Kostümen für das Moulin Rouge in Paris oder für den Karneval in Rio in Brasilien verwendet – und auch in Staubwedeln, Federboas und weiteren Accessoires.

WARNUNG: Dieses Video enthält grafisch explizite Inhalte, die einige Zuschauer als verstörend empfinden könnten.

Straußenvögel werden für Hermès- und Prada-Taschen getötet

Text von DominicBertolami. Übersetzt aus dem Englischen von Minds.com.

Quellen:


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Tesla hatte letztes Quartal einen größeren Umsatz als die gesamte US-Ölindustrie

in Wirtschaft

Tesla Motors konnte in diesem Quartal zum ersten Mal ansehnliche Gewinne erwirtschaften, während die US-Ölindustrie rote Zahlen schreibt.

Tesla Motors, das amerikanische Automobil- und Energiespeicherunternehmen erzielte letztes Quartal Profite in Höhe von 22 Millionen Dollar, wodurch es im Handstreich die ganze US-Ölindustrie übertraf, die letztes Jahr aufgrund großer Instabilität bei den Ölpreisen 67 Milliarden Dollar verlor. Dies sind gute Nachrichten für Tesla, das oft durch Wall Street-Analysten als permanent unprofitabel gescholten wurde. Tesla hatte zuvor erklärt, dass das letzte Quartal seine letzte Gelegenheit sei, den Investoren unter Beweis zu stellen, dass das Unternehmen, welches alternativen Energien gegenüber positiv eingestellt ist, profitabel sein und einen positiven Cashflow vorweisen kann. Teslas kürzliches Wachstum übertraf selbst die eigenen Erwartungen des Unternehmens, indem es in der Lage war, 17 neue Filialen und Servicecenter zu eröffnen und beinahe 25.000 Fahrzeuge auszuliefern. Jedoch sind Zweifel daran aufgekommen, ob Teslas kürzlicher Erfolg nicht doch eher den massiven Subventionen zu verdanken ist, die es kürzlich von der Regierung erhielt.

Tesla Motors hat zusammen mit den drei anderen Unternehmen des Geschäftsführers Elon Musk von über 4,9 Milliarden Dollar der Regierung (d.h. der Steuerzahler) profitiert – nur eine halbe Milliarde weniger als die Summe, welche die gesamte Industrie fossiler Brennstoffe erhielt. Ein aktuelles Beispiel dafür ist, dass der US-Bundesstaat Nevada kürzlich, nach einem Jahr an spannungsgeladenen Verhandlungen, entschied, Tesla 1,3 Milliarden Dollar an Zuschüssen für den Bau einer Batteriefabrik in Nevada zu gewähren. Musk sicherte sich auch 126 Millionen an kalifornischen Hilfsgeldern für die Entwicklung seiner Energiespeichertechnologie. Obwohl es Gründe dafür gibt, sich über Teslas Initiativen im Sektor alternativer Energien zu freuen, durch die die ersten Schritte unternommen wurden, die Anlass zur Hoffnung geben, dass das Land von fossilen Brennstoffen loskommt, hat es den Anschein, dass die US-Steuerzahler bereits den „Volksaufstand“ gegen Öl und Gas finanzieren, den Musk kürzlich forderte – ob sie es nun wollen oder nicht. Jedoch bleibt es im Unterschied zu Teslas Teilhabern zweifelhaft, dass irgendwelche von Teslas neuerlangten Profiten und Aktiengewinnen den US-Steuerzahlern kurzfristig Nutzen bringen werden.

Teslas Erfolg des letztes Quartals steht in krassem Gegensatz zur Situation der US-Industrie im Bereich fossiler Brennstoffe. Die Ölpreise sind dank geopolitischer Turbulenzen im Nahen Osten und hinsichtlich von Produktionseinschnitten erfolgloser OPEC-Deals zurückgegangen. Durch die starken Rückgänge bei den Ölpreisen letztes Jahr, die an ihrem Tiefpunkt nur noch weniger als 40 Dollar pro Barrel erreichten, kamen viele Öl- und Gasfirmen an ihre Grenzen, wodurch kleineren Firmen Insolvenz anmelden mussten und größere Unternehmen davor warnten, dass die Ölverräte innerhalb eines Jahres aufgebraucht sein werden. Viele Unternehmen im Bereich fossiler Brennstoffe waren in einer riskanten Lage, nachdem sie in kostspielige letzte Versuche wie Fracking und Offshore-Bohrungen investierten, die größere Verbindlichkeiten bei sinkenden Ölpreisen darstellten. Sogar die 5,5 Milliarden Dollar an Subventionen, die Energieunternehmen von der US-Bundesregierung erhielten, konnten sie nicht mehr retten.

Tatsache ist, dass „Peak Oil“ – d.h. die Idee, dass das Öl eines Tages sein Maximum erreichen, und im Anschluss daran versiegen wird – bereits passiert ist. Eigentlich passierte es bereits vor fünf Jahren, nämlich im Jahre 2011. Der Grund dafür, dass Fracking und Offshore-Bohrungen zunehmen, ist nicht etwa, dass es profitabel ist, sondern vielmehr, dass es die einzig noch verbleibende Möglichkeit ist. Unternehmen im Bereich fossiler Brennstoffe liegen im Sterben, und anstatt den zwar schmerzvollen aber notwendigen Schritt hin zu erneuerbaren Energien zu machen, klammern sie sich an ihre eigene Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, so wie die ganze Welt, bis nichts mehr übrig ist. Obwohl Teslas Bestrebungen beweisen, dass erneuerbare Energien profitabel sein können, könnte es sich aufgrund der Abhängigkeit des Unternehmens von föderalen Subventionen aber auch als problematischer erweisen. Die wirkliche Lösung für dieses Problem wäre, wenn die Bundesregierung damit aufhören würde, die Freie-Energie-Maschine von Nikola Tesla zu vertuschen – die größte Erfindung des Mannes, dessen Name für Tesla Motors Pate gestanden hat. Tesla und andere Unternehmen würden sie jedoch nicht anrühren, weil mit freier Energie keine Profite erwirtschaftet werden können. Dies verdeutlicht einfach, dass die Schlacht um das Ende der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ein wesentlicher Bestandteil des Kampfes um die Überwindung der Abhängigkeit der Menschheit von Profiten ist.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com


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Geld regiert nicht länger die Welt: Die Abschaffung des Bargelds hat begonnen

in Wirtschaft

Während das harte Bargeld auf der ganzen Welt immer weniger zum Einsatz kommt, scheint die Ära des „Geld regiert die Welt“ langsam ein Ende zu finden. Länder wie Indien und Südkorea haben beschlossen, den Zugang zu Bargeld gesetzlich einzuschränken; und andere fangen damit an, digitale Blockchains für ihre Zentralbanken zu testen.

Der Krieg um das Geld wird nicht über Nacht ausgefochten werden. Es wird weiterhin in jedem Land Konfrontationen geben, in dem sich Bürger alternativen Währungen zuwenden – etwa wertvollen Metallen oder Kryptowährungen. Obwohl sich dieser Übergang wie eine natürliche Entwicklung im digitalen Zeitalter anfühlen mag, ist die tatsächliche Motivation dafür, warum das Bargeld abgeschafft werden soll, ausgesprochen unheilvoll.

Die noch nie zuvor dagewesene Kollision zwischen Regierungen und Zentralbanken, die im Jahr 2008 stattgefunden hat, führte zu Notverkäufen, Null-Prozent-Zinsraten und zu quantitativen Lockerungen in einem Umfang, der in der Geschichte seinesgleichen sucht. Diese Entscheidungen, die unter Zwang und bei Meetings hinter verschlossenen Türen getroffen wurden, haben die Grundlage für den unvermeidbaren Untergang des Papiergelds geschaffen.

Die Stabilität von nationalen Währungen zu opfern wurde als eine Möglichkeit genutzt, um die scheiternden privaten Institutionen auf der ganzen Welt zu stützen. Indem das Problem ein weiteres Mal ausgesessen wurde, haben Bürokraten und Banker das Schicksal des finanziellen Systems wie wir es kennen besiegelt.

Ein Krieg der Währungen wurde erklärt. Dabei wird sichergestellt, dass der US-amerikanische Dollar, der Euro, der Yen und viele andere staatliche Währungen in einem Selbstmordvertrag verbunden sind und gemeinsam untergehen. Die Gelddruckerei und die endlos ausufernden Schulden sind Richtlinien, die den zugrundeliegenden Wert jedes einzelnen Dollars in den Portemonnaies der Menschen zerfressen werden – und ebenso den ihrer digitalen Geldmittel auf ihren Bankkonten. Dieser neue Krieg wird im Schatten der Ignoranz der Öffentlichkeit ausgetragen; er unterminiert schleichend die soziale und die wirtschaftliche Stabilität durch Inflation und andere Konsequenzen der sozialen Kontrolle. Während die US-amerikanische Notenbank den Rest der Zentralbanken auf der Welt ins Chaos führt, wird der Strudel, den sie dabei erzeugt, Einfluss auf uns alle in der globalisierten Wirtschaft haben.

Peter Schiff ist der Präsident von Euro-Pacific Capital. Er hat mehrere Bücher zur Lage des Finanzsystems verfasst. Sein Fokus liegt auf den Langzeitfolgen von der jahrelangen Manipulation der Papiergelder durch die Regierung und die Zentralbanken:

„Im Verlauf der Geschichte hat kein Wirtschaftssystem irgendeines Landes jemals versagt, weil seine Währung zu stark war… Die Ansicht, dass eine schwache Währung wünschenswert ist, ist so absurd, dass sie nur mit dem Zweck konstruiert worden sein kann, die politische Agenda derjenigen zu bedienen, die den Abstieg in die Wege leiten. Und obwohl ich nicht die politischen Entscheidungsträger selbst dessen beschuldige, dass sie Märchen zu ihren eigenen Gunsten erzählen (denn das liegt in ihrer Natur), sehe ich, dass große Schuld bei diesen hypnotisierten Medienmachern und den Finanzinstituten liegt, die ihren Verstand an den Nagel gehängt haben. Ein Währungskrieg ist insofern anders als jede andere Art von konventionellem Krieg, als dass sein Ziel der eigene Tod ist. Die Nation, welcher es gelingt, ihren eigenen Bürgern den meisten Schaden zuzufügen, gewinnt den Krieg.“ [Fettung hinzugefügt]

Wenn ihr einen Blick auf das Ende dieser Geschichte werfen wollt, dann müsst ihr nur in Richtung Venezuela blicken. Dort hat die Regierung den Wert des Bolivar zerstört (und US-amerikanische Interventionen haben das Problem noch verstärkt). Das Land leidet unter Verzweiflung, die sogar so weit geht, dass Frauen ihre eigenen Haare verkaufen, um nur über die Runden zu kommen. Während die Kriminalitäts- und Mordraten höher sind denn je zuvor, ist die größte Gefahr für die Venezolaner die weitreichende Planung der Regierung. Das Geld, für das sie arbeiten und das sie sparen, ist jetzt so wertlos, dass es gewogen anstatt gezählt wird. Die Bündel mit den Banknoten müssen in Rucksäcken durch die Gegend getragen werden – und die Szenerie erinnert einen an die Hyperinflation, welche die Weimarer Republik in Deutschland in den 1920er Jahren erlebt hat. Wenige westliche Staaten haben jemals zuvor eine Währungskrise mitgemacht; das heißt, dass viele blind gegenüber den unausweichlichen Konsequenzen sind, die von dem nicht enden wollenden Stimulus herrühren den wir seit 2008 erleben.

Um diese Art des Chaos davon abzuhalten, sich weiter wie ein Virus im Rest der Welt zu verbreiten, sind die Vertreter willens, alles Notwendige zu tun. Aber das hat einen Preis. Anstatt sich darum Sorgen machen zu müssen, dass man mit einem Schubkarren voller Geld durch die Gegend zieht, rührt die Angst in einer bargeldlosen Gesellschaft wahrscheinlich vielmehr vom beschränkten Zugriff der Bankkunden auf ihre Geldmittel her. Wenn es für die Verbraucher keinen physischen Weg gibt, ihren Reichtum zu besitzen, dann entscheiden die Bankzinsen darüber, wie viel zur Verfügung steht.

Das große Vertrauen, das viele Menschen immer noch in das aktuelle System haben, ist erstaunlich. Auch nach Jahrzehnten der Inkompetenz, Manipulation und Unverantwortlichkeit klammert sich die Öffentlichkeit immer noch an die Regierung und an die etablierte Ordnung wie ein Kind, das gerade erst das Schwimmen lernt. Die Verantwortlichkeit, die mit der Unabhängigkeit Hand in Hand geht, hat die gesamte Bevölkerung dahingehend eingeschüchtert, dass sie die Entscheidungen den so genannten ‚Experten‘ überlässt. Es ist nur rein zufällig so, dass diese so vertrauten Gesetzmacher eine Agenda haben, die euch und zukünftige Generationen jeglichen Reichtums beraubt.

Einige der wenigen Hoffnungsträger in diesem Krieg gegen die Zentralisierung sind Peer-to-Peer-Technologien wie Bitcoin und Ethereum. Diese innovativen Plattformen haben das Potenzial, Märkte zu eröffnen, welche die staatlich kontrollierten Schneeballsysteme umgehen. Die Entwicklung von Krypto-Vermögenswerten für die Zukunft hat massives Potenzial – aber kooptiert zu sein ist eine echte Gefahr.

Die größte Bedrohung der individuellen Freiheit besteht in finanzieller Abhängigkeit. Solange also euer Reichtum unter der Kontrolle von anderen ist, kann er niemals komplett gesichert sein. Bedauerlicherweise werden private Blockchains immer beliebter – und erzeugen trojanische Pferde für all jene, die sich gerade zum ersten Mal mit der Technologie auseinandersetzen (im Gegensatz dazu ist das Transaktionslog von Bitcoins öffentlich einsehbar). Ohne den dezentralen Aspekt eines finanziellen Netzwerkes ist die Technologie also auch nur eine weitere gigantische Tracking-Datenbank, die wie jede andere leicht kompromittiert werden kann.

Das World Economic Forum hat einen Bericht zur zukünftigen finanziellen Infrastruktur veröffentlicht. Giancarlo Bruno, der Leiter der Finanzdienstleistungsindustrien des WEF, erklärte:

„Anstatt im Randbereich der Finanzindustrie zu bleiben, wird Blockchain zu ihrem Herzstück avancieren. Es wird dabei helfen, innovative Lösungen für die gesamte Industrie aufzubauen. Somit wird es immer weiter in die Struktur der Finanzdienstleistungen integriert werden – so wie Mainframe-Computer, Nachrichtendienste und elektronische Trade-Abwicklung davor.“

Die Liste der Länder, welche die Möglichkeiten zur Integration der Blockchain-Technologie in ihre zentralen Bankensysteme erforschen, ist lang. Nennenswert sind unter anderem: Singapur, die Ukraine, Frankreich, Finnland. Viele weitere sind gerade dabei, Forschung zu betreiben und verschiedene Optionen auszuprobieren.

Für all jene, die den physisch greifbareren Reichtum schätzen, ist die Diversifizierung des Anlagenportfolios in Richtung Gold und Silber ein guter erster Schritt. Es geht dabei nicht darum, ein Millionär zu werden oder schnell reich zu werden. Stattdessen geht es darum, wertvolle Metalle als Verkehrsmittel für langfristige Investitionen zu nutzen. Ungeachtet der Geschehnisse, die sich in den nächsten Jahrzehnten ereignen werden, ist Reichtum, der in seiner physischen Form konserviert wird, weitaus sicherer als jede andere Anlageform. Vor vierzig Jahren war es noch möglich, Geld bei der Bank zu deponieren und im Laufe der Zeit Zinsen anzuhäufen. Diese Möglichkeit existiert jedoch nicht länger. All jene, denen es nicht gelingt, sich an diese neue finanzielle Grauzone anzupassen, werden wahrscheinlich über Jahre hinweg als die Sklaven ihrer eigenen Schulden leben.

Kontrolle und Vertrauen sind zwei der wichtigsten Aspekte des Systems, in dem wir leben. Wenn diese digitalen Spinnennetze einmal an der richtigen Stelle gewoben sind, wird die Fähigkeit des Einzelnen, seine Privatsphäre oder Anonymität zu wahren, nahezu verschwinden. Nur wenn wir die subversiven Handlungen verstehen, die hier durchgeführt werden, können wir uns selbst davor schützen, dass wir unsere Zukunft in fremde Hände legen müssen. Das Bargeld, das kostenlose Transaktionen ohne Steuerlast oder staatliche Überprüfung ermöglicht, wird nicht mehr lange existieren. Es wird viele Rationalisierungsprozesse für eine bargeldlose Gesellschaft in den kommenden Jahren geben. Aber wenn nicht zuerst dieses kaputte finanzielle System repariert wird, dann wird dadurch nur gewährleistet, dass die staatliche Willkür einen immer noch festeren Stand gewinnt.

Von Shaun Bradley für theantimedia.org. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:


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Zehn Konzerne, die alles kontrollieren, was Sie im Lebensmittelgeschäft kaufen

in Wirtschaft

Oxfam hat eine Infografik veröffentlicht, die zehn Konzerne aufweist, die die Mehrheit der Nahrungsmittel und Getränke kontrollieren, die wir konsumieren, und worunter sich einige Enthüllungen befinden, die Sie schockieren könnten.

Die Nahrungsmittel, die wir essen und das Wasser, das wir trinken, sind kein Grundrecht. Sie werden von nur einigen wenigen Konzernen kommerziell ausgeschlachtet, die sie uns zu einem Preis verkaufen, der ihnen genehm ist – und nicht uns.

Leider werden fast alle unsere Grundnahrungsmittel- und Getränkekäufe, besonders im Westen, von einer handvoll von Konzernen kontrolliert. Oxfam hat eine verblüffende Infografik erstellt, die zeigt, wie Konzerne unsere Nahrungsmittel kontrollieren. Oxfam ist ein internationales Bündnis gemeinnütziger Organisationen, die sich auf die Linderung der weltweiten Armut konzentrieren.

Laut Oxfam gibt es nur zehn Konzerne, die den Großteil der Nahrungsmittel und Getränke kontrollieren, die wir kaufen. Zu diesen Konzernen gehören Nestlé, PepsiCo, Coca-Cola, Unilever, Danone, General Mills, Kellogg’s, Mars, Associated British Foods und Mondelez.

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Jeder dieser Konzerne macht jedes Jahr Umsätze in Milliardenhöhe, und sie sind in vielen Ländern auf der ganzen Welt vertreten. Trotz der Tatsache, dass diese Konzerne mit ihren Profiten ein Vermögen erwirtschaften, horten sie ihr Geld, während viele Menschen unter erbärmlicher Armut leiden. Oxfam erklärte, dass die Initiative nötig gewesen sei, um den Leuten aufzuzeigen, wer die Nahrungsmittel- und Getränkemarken kontrolliert, die sie kaufen, um dadurch Druck auf die Konzerne auszuüben, damit sich die Dinge in den Ländern zum Positiven verändern, in denen sie tätig sind.

Nachfolgend ist eine kurze Übersicht über die zehn Konzerne, denen die Nahrungsmittel- und Getränkemarken gehören, die wir täglich benutzen:

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Kellogg’s: Kellogg’s ist ein multinationaler amerikanischer Nahrungsmittelhersteller mit Sitz in Battle Creek, Michigan.  Der Konzern ist im Besitz von Froot Loops und Frosties. Außerdem gehören ihm auch Marken ohne Zerealien, einschließlich Eggo, Pringles und Cheez-It. 2015 lag der Umsatz des Konzerns bei 13,5 Milliarden Dollar [ca.12,2 Milliarden Euro].

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Associated British Foods: Associated British Foods ist ein multinationaler britischer Lebensmittelverabeitungs- und Einzelhandelskonzern mit Sitz in London. Dieser Konzern besitzt sowohl Marken wie Dorset Cereals und Twinings Tea als auch die Einzelhandelskette Primark. 2015 wurde geschätzt, dass der Konzern Umsätze in Höhe von 16,6 Milliarden Dollar [ca. 15 Milliarden Euro] erwirtschaftete.

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General Mills: General Mills Incorporated ist ein multinationaler amerikanischer Hersteller und Vermarkter von Nahrungsmittelmarken, die über Einzelhändler verkauft werden. Er ist in Golden Valley, Minnesota, angesiedelt, einem Vorort von Minneapolis. General Mills ist am bekanntesten für Zerealien wie Cheerios und Chex. Zusätzlich besitzt er auch Marken wie Yoplait, Hamburger Helper, Häagen-Dazs und Betty Crooker. Zum Ende des Jahres 2015 erzielte General Mills Gewinne in Höhe von 17,6 Milliarden Dollar [ca. 15,9 Milliarden Euro].

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Danone: Danone ist ein multinationaler Konzern für Nahrungsmittelprodukte aus Frankreich, der in Paris ansässig ist. Er hat vier Geschäftsbereiche: frische Milchprodukte, Wasser sowie Nahrungsmittel für Kleinkinder und für den medizinischen Bereich. Danone ist in vielen westlichen Ländern am bekanntesten für Joghurts wie Activa, Yocrunch und Oikos. Der Konzern verkauft auch medizinische Ernährung und in Flaschen abgefülltes Wasser. Schätzungen zufolge erzielte Danone 2015 Umsätze in Höhe von 24,9 Milliarden Dollar [ca. 22,5 Milliarden Euro].

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Mondelez: Mondelez ist ein multinationaler Konzern aus Amerika, der Konfekt, Nahrungsmittel und Getränke herstellt und in East Hanover, New Jersey, ansässig ist. Zu den Marken des Konzerns gehören Oreo, Trident-Kaugummi und Sour Patch Kids. Ende 2015 hatte Mondelez einen geschätzten Umsatz in Höhe von 29,6 Milliarden Dollar (ca. 27,27 Milliarden Euro].

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Mars: Mars ist ein multinationaler Hersteller von Konfekt, Tiernahrung und anderen Nahrungsmittelprodukten aus den USA. Der Konzern ist am bekanntesten für seine Schokoladenmarken wie M&M. Außerdem gehören ihm Uncle Ben’s-Reis, Starburst und Orbit-Kaugummi. 2015 bezifferte sich der Gesamtwert seiner Verkäufe auf 33 Milliarden Dollar [ca. 31 Milliarden Euro]. Laut Forbes ist Mars der sechstgrößte US-Konzern in privater Hand.

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Coca-Cola: Das Hauptquartier des Coca-Cola-Konzerns befindet sich in Atlanta, im US-Bundesstaat Georgia. Selbstverständlich ist es ein multinationaler Limonaden-Konzern sowie ein Hersteller, Einzelhändler und Vermarkter von nichtalkoholischen Getränkekonzentraten und Sirups. Neuerdings betätigt sich Coca-Cola auch jenseits von Limonaden. Er besitzt nun Getränkemarken einschließlich Dasani, Fuze und Honest Tea. 2015 lag der Umsatz von Coca-Cola bei 44,3 Milliarden Dollar [ca. 41,3 Milliarden Euro].

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Unilever: Unilever ist ein multinationaler britisch-niederländischer Konzern für Verbrauchsgüter, dessen Zentralen sich sowohl im holländischen Rotterdam als auch im britischen London befinden. Zu seinen Produkten gehören Nahrungsmittel, Getränke, Reinigungsmittel und Körperpflegeprodukte. Zu Unilevers Liste unterschiedlicher Marken gehören Axe-Deodorant, Magnum-Eiscreme und Hellmann’s-Mayonnaise. Der Jahresumsatz des Konzerns lag 2015 bei 59,1 Milliarden Dollar [55,4 Milliarden Euro].

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PepsiCo: PepsiCo Incorporated ist ein amerikanischer Konzern mit Sitz in Purchase, New York, der Nahrungsmittel, Snacks und Soda-Getränke herstellt. PepsiCo gehören auch Marken wie Quaker Oatmeal, Cheetos und Tropicana. Das Interessensgebiet des Konzerns liegt bei der Herstellung, Vermarktung und dem Vertrieb von Nahrungsmittelsnacks auf der Basis von Getreide sowie anderen Produkten. Es wird geschätzt, dass PepsiCo 2015 Gewinne in Höhe von 63 Milliarden Dollar [ca. 59 Milliarden Euro] erwirtschaftete.

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Nestlé: Nestlé ist ein transnationaler schweizer Nahrungsmittel- und Getränkekonzern mit Sitz in Vevey, Vaud, Schweiz. Zu den Marken, von denen man nicht unbedingt weiß, dass sie im Besitz von Nestlé sind, gehören Gerber-Babynahrung, Perrier, DiGiorno und Hot Pockets. Ihm gehören auch Süßigkeitenmarken einschließlich Butterfinger und KitKat. Er machte 2015 einen enormen Umsatz von 87 Milliarden Dollar [ca. 81 Milliarden Euro]. Gemessen am Umsatz, ist Nestlé somit der größte Nahrungsmittelkonzern der Welt. 2014 rangierte der Konzern auf Platz 72 von Fortune Global 500 [einer jährlich erscheinenden Liste mit den 500 umsatzstärksten Unternehmen der Welt].

Wir erklären hiermit, dass ein Teil dieses Artikels aus Independent entnommen wurde.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com


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Die zehn größten Konzerne sind reicher als die meisten Staaten zusammen

in Wirtschaft

Laut den neuen Zahlen, die im September 2016 von Global Justice Now in Großbritannien veröffentlicht wurden, sind viele Konzerne reicher als ganze Länder und Staaten.

Die Interessenvertretung für ökonomische und soziale Gerechtigkeit fand heraus (Tabelle), dass die zehn größten Konzerne reicher sind als die meisten anderen Länder der Welt zusammen.

„Heute gehören zu den 100 reichsten Wirtschaftseinheiten der Welt mittlerweile 69 Konzerne und nur 31 Staaten“, schrieb die für Kampagnen und Politik zuständige leitende Angestellte von Global Justice Now, Aisha Dodwell. „Dies ist ein Anstieg innerhalb eines Jahres von 63 bzw. 37. Bei diesem Tempo werden wir innerhalb einer Generation in einer Welt leben, die gänzlich von gigantischen Konzernen dominiert wird.“

Tatsächlich streichen multinationale Giganten wie Shell, Apple und Walmart jeweils höhere Gewinne ein als die 180 „ärmsten“ Länder – eine Liste, die Irland, Griechenland, Israel, Südafrika, Vietnam und Kolumbien enthält – wohlgemerkt zusammengenommen.

Und die zehn größten Konzerne haben einen kolossalen Gesamtwert von 2,9 Billionen Dollar, was mehr ist als Chinas Volkswirtschaft.

Walmart, das größte Unternehmen der Welt, wird auf über 482 Milliarden Dollar geschätzt, was es reicher macht als jeweils Spanien, Australien oder die Niederlande.

„Der enorme Reichtum und Einfluss von Konzernen ist eines der zentralen Probleme der Welt – wie Ungleichheit und Klimawandel“, sagte Nick Dearden, Direktor von Global Justice Now. „Der heutige Drang nach kurzfristigen Profiten scheint grundlegende Menschenrechte von Millionen von Leuten auf dem Planeten zu überwiegen. Diese Zahlen zeigen, dass sich das Problem verschlimmert.“

„Indem multinationale Konzerne zunehmend Bereiche dominieren, die traditionell die vorrangige Domäne des Staates sind, sollten wir besorgt sein“, fuhr Dodwell fort:

Während sie alles von der Bildung und Gesundheit bis zu Grenzkontrollen und Gefängnissen privatisieren, bunkern sie ihre Profite auf geheimen Auslandskonten. Und während sie uneingeschränkten Zugang zu Entscheidungsträgern haben, vermeiden sie demokratische Prozesse, indem sie Geheimgerichte einsetzen, die ihnen ermöglichen, alle Justizsysteme zu umgehen, die auf das Volk anwendbar sind. Mittlerweile verursacht ihr Daseinszweck in Form unaufhörlichen Wachstums in einer begrenzten Welt Umweltzerstörung und starken Klimawandel. Von sklavenähnlichen Arbeitsbedingungen bei Sports Direct bis zu Ölkatastrophen durch BP, die die Heimat von Menschen verwüsten, tauchen Geschichten von Konzernen, die gegen Gesetze verstoßen, nur allzu oft in unseren Tageszeitungen auf.

Global Justice Now bemerkte, dass sie „die Zahlen veröffentlichten, um den Druck auf die britische Regierung im Vorfeld einer UNO-Arbeitsgemeinschaft unter Führung von Ecuador zu erhöhen, die eingerichtet wurde, um einen bindenden Vertrag zu entwerfen, der sicherstellen soll, dass transnationale Konzerne fest zu ihrer Verantwortung einer ganzen Palette von Menschenrechten stehen müssen. Aktivisten verlangen, dass der Vertrag auf einer nationalen und globalen Ebene gesetzlich einklagbar ist.“

„Großbritannien unterstützt den Prozess nicht, und hat in der Vergangenheit wiederholt gegen solche Vorschläge Einspruch erhoben und sich dagegen aufgelehnt“, fügte die Gruppe hinzu.

„Die britische Regierung hat den Aufstieg der Macht der Konzerne erleichtert“, sagte Dearden, „durch Steuerstrukturen, Handelsabkommen und sogar Hilfsprogramme, die großen Konzerne entlasten. Ihre rückhaltlose Unterstützung für das US-EU-Handelsabkommen TTIP ist nur das jüngste Beispiel dafür, wie die Regierung großen Konzernen hilft. Schändlicherweise widersetzt sie sich auch routinemäßig dem Ruf der Entwicklungsländer, die Konzerne für ihre Beeinflussung der Menschenrechte vor der UNO zur Verantwortung zu ziehen.“

Neben den letzten Zahlen, die das Ausmaß demonstrieren, in dem Konzerne die Welt beherrrschen, veröffentlichte Global Justice Now eine Petition, die die britische Regierung dazu aufruft, einen bindenden UNO-Vertrag zu unterstützen, der Konzerne dazu zwingen würde, Menschenrechte auf der ganzen Welt zu respektieren.

Der Vertrag wird am 12. Oktober in Genf hochrangigen Vetretern Großbritanniens und der Europäischen Union vorgelegt, sagt die Gruppe.

„Selbstverständlich hat der Kampf gegen die Macht der Konzerne viele Fronten und der UNO-Vertrag ist nur ein Teil davon“, stellte Dodwell fest. „Gleichzeitig, müssen wir damit fortfahren, alternative Möglichkeiten zu entwickeln, um die Waren und Dienstleistungen zu produzieren und zu vertreiben, die wir brauchen. Wir müssen von der Idee wegkommen, dass nur riesige Unternehmen dafür sorgen können, dass die Wirtschaft und die Gesellschaft ‚funktionieren'“.

„Die Alternative ist, dass wir uns weiterhin in eine dystopische Version unangefochtener Konzernmacht verrennen“, schrieb Dodwell. „Wir können nicht zulassen, dass das passiert. Wir müssen uns wehren.“

Übersetzt aus dem Englischen von TheAntiMedia.org


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Helft Kindersklaven, indem ihr diese Nestlé-Marken boykottiert

in Menschenrechte

Der aktuellen Kontroverse um Beschäftigungsverhältnisse in Sklavenarbeit bei Nestlé ging laut der Zeitung The Guardian eine mehrere Jahre dauernde Untersuchung voran. Nestlés Lieferkette (Supply Chain) in Thailand, die für das Katzenfutter der Marke Fancy Feast verantwortlich ist, wurde nachgesagt, in Sklaverei verwickelt zu sein, nachdem eine entsprechende Ermittlung durchgeführt worden war. Dies ist jedoch nicht das erste Mal, dass die Firma entlarvt wurde. Außerdem neigt die Firma dazu, einmal gemachte Versprechen nicht einzuhalten.

Obwohl Nestlé die Details der Nutzung von Sklavenarbeit eigenständig veröffentlichte, sind Beweise im so genannten Cocoa protocol (auch: Harkin-Engel Protocol) Beweise für die mangelhafte Beharrlichkeit des Unternehmens erkennbar. Nestlé hatte versprochen, Kinder-Sklavenarbeit in der eigenen Wertschöpfungskette selbst zu regulieren und zu beenden, das Abkommen wurde bereist 2001 unterzeichnet.

Das eher „leere“ Versprechen zu diesem Zeitpunkt folgt auf neuere Behauptungen der Firma, dass sie sich im Umgang mit den Kinder-Sklavenarbeitern nicht unmoralisch verhalten hätte. Nachdem weltweit über 2.000 unterschiedliche Marken existieren, wäre es ein Leichtes, durch Verzicht auf Nestlé-Produkte ein Zeichen zu setzen und diese Botschaft an das gigantische Unternehmen zu übermitteln: Ethisch korrektes Verhalten ist ein wesentlicher Bestandteil der Geschäftsführung im 21. Jahrhundert.

Einige der betroffenen Produkte findet ihr in der nachfolgenden Grafik.

 

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Übersetzt aus dem Englischen von Anonhq.com.


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