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Leitende Geschäftsführerin von Facebook: Wollen Sie ISIS stoppen? Dann LIKEN Sie sie!

in Onlinewelt

Die leitende Geschäftsführerin von Facebook, Sheryl Sandberg, hat einen originellen Rat für Leute, die etwas gegen die Facebook-Seiten von ISIS unternehmen wollen. Anstatt sie zu melden – was man für die logische Vorgehensweise halten könnte, die zu ihrer Löschung führt – glaubt sie, dass die Leute davon Gebrauch machen sollten, was sie als „Like-Attacken“ bezeichnet, um den sozialen Netzwerk-Terror zu beenden.

Bei einem Gremium des Weltwirtschaftsforums in Davos behauptete sie, als Antwort auf die Frage, was Facebook unternehme, um ISIS zu bekämpfen, dass es unmöglich sei, hetzerische Posts zu verhindern, weil „sobald man einen löscht, sofort wieder ein anderer auftaucht“.

Die damalige Antwort bestand offensichtlich darin, den ISIS-Rekrutierungsseiten viel mehr kostenlose öffentliche Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, was ein neues Licht auf ihre Praktiken wirft, indem ihre zukünftigen Rekruten mit friedlichen Nachrichten bombardiert werden.

Sie erklärte daraufhin, wie Facebook-Nutzer in Deutschland eine Neonazi-Facebook-Seite „geliked“ und sie anschließend mit positiven Nachrichten überschwemmt hätten.

„Anstatt aufzuschreien und zu protestieren, bekamen sie 100.000 Likes von den Leuten, die sie eigentlich nicht mochten und die Botschaften der Toleranz auf die Seite stellten; also wenn man zu der Seite kam, veränderte es den Inhalt und das, was zuvor eine mit Hass und Intoleranz angefüllte Seite war, wurde daraufhin zu Toleranz und einer Botschaft der Hoffnung“, sagte sie.

„Das beste Gegenmittel für schlechte Rede ist gute Rede, und das beste Gegenmittel für Hass ist Toleranz.“

„Die beste Sache, um sich gegen die Rekrutierung durch ISIS auszusprechen, sind die Stimmen von Leuten, die von ISIS rekrutiert wurden, und die aus eigener Erfahrung wissen, was es wirklich bedeutet, sie entkommen und zurückgekommen sind, um die Wahrheit zu sagen.“ Sie erklärt, dass „Gegenrede“ das beste Mittel sei, um gegen Terrororganisationen vorzugehen.

Natürlich ist nicht bekannt, warum ISIS nicht einfach eine neue Facebook-Seite einrichten kann, wenn sie von „Like-Attacken“ stark in Mitleidenschaft gezogen werden – dieselbe Begründung, die offenkundig Facebook davon abhielt, zur Tat zu schreiten (räusper – siewollensichnichtwirklichdrumkümmernundwollendassduihrenJobmachst – räusper). Die Facebook-Seite einer Terrororganisation zu liken könnte auch die ungewollte Aufmerksamkeit der einen oder anderen US-Spionagebehörde erregen – das Argument „aber ich versuchte doch nur, Hoffnung und Frieden zu propagieren“ könnte vielleicht nicht ziehen, wenn einer von deinen Freunden deine Like-Benachrichtung gesehen hatte und daraufhin beschloss, ISIS zu kontaktieren, um mehr darüber zu erfahren.

Daher könnte das mehrfache Liken des Ku-Klux-Klan, von ISIS und Neonazi-Seiten den ganzen Bekanntenkreis dazu veranlassen, dass man jedesmal wenn man sie wiedersieht, komische Blicke erntet, aber wer weiß schon, was wirklich in die Facebook-Geschäftsführerin gefahren ist.

Facebook ist seit Langem dafür kritisiert worden, unfähig (oder unwillig) zu sein, die Verbreitung von ISIS-Propaganda in ihrem Netzwerk einzudämmen; einmal hatten sie sogar Anonymous daran gehindert, ISIS-Anwerber bloßzustellen – indem sie die Anonymous-Gruppe dafür gesperrt hatten, dass sie deren Job erledigt hatten. Offensichtlich wird es (laut Facebook) auch als „Hate Speech“ [Hassrede] eingestuft, wenn man ISIS hasst.

Als eine offensichtliche Reaktion auf den Vorwurf der Untätigkeit (oder der neagtiven Reaktion), haben sie 1 Million Euro zur Unterstützung von NGOs zugesichert, die gegen Hate Speech vorgehen – obwohl nicht bekannt ist, wie das ISIS davon abhalten soll, neue Rekruten zu bekommen.

Facebook und mehrere andere Technikunternehmen trafen sich vor einigen Wochen auch mit US-Regierungsvertretern, um darüber zu diksutieren, wie sie gegen Terrorganisationen vorgehen können.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/47179-2/


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Anonyme Facebook-Mitarbeiter enthüllen Zuckerbergs Plan zur Entwicklung eines Zensur-Tools, um wieder nach China zurückzukehren

in Onlinewelt

China hat mittlerweile eine Bevölkerung von über 1,4 Milliarden Menschen. Aufgrund von Facebooks Bestrebungen, sein Geschäft zu erweitern, ist Zuckerberg bereit, die Grundwerte seines Unternehmens zu Geld zu machen.

Das Wort „Zensur“ ist zu einem Synonym für Facebook geworden. Eine von Facebooks zentralen Erklärungen seiner Mission heißt „die Welt offener und vernetzter zu machen“.

Aber kürzliche Aktionen des Social-Media-Giganten haben unter Beweis gestellt, dass er bereit ist, bezüglich seiner Grundwerte Kompromisse einzugehen, um den Interessen der Machthaber zu nützen und daraus Kapital zu schlagen.

Im September 2011 kam heraus, dass Facebook sich bei der Zensur von Inhalten, die israelische Regierungsbeamte für ungeeignet halten, mit ihnen abgestimmt hat. Die israelische Regierung hat infolge des viralen Erfolgs der berühmten Kampagne Boycott, Divest and Sanctions (BDS) – einer globalen gewaltfreien Bewegung, die daran arbeitet, israelische Menschenrechtsverletzungen gegen Palästinenser zu enthüllen – darauf gedrängt, Facebook-Inhalte zu überwachen und zu zensieren, die sie für unangemessen hält. Dies bedeutet, dass Leute in Israel nicht länger BDS-Aktivitäten auf Facebook durchführen können.

Nachdem Donald Trump als Gewinner aus der US-Präsidentschaftswahl hervorgegangen ist, wurde Facebook von Seiten der amtierenden Obama-Regierung vorgeworfen, auf seiner Plattform die Verbreitung von sogenannten „Fake News“ [Falschnachrichten] über Hillary Clinton zu erlauben. Facebook nutzte die Gelegenheit und begann mit der Zensur alternativer Nachrichtennetzwerke.

Indem Facebook alternative Nachrichtenportale zensiert, haben drei seiner Mitarbeiter (sowohl aktuelle als auch ehemalige) zur Erhellung der neuen Zensurrichtline beigetragen, die bald in China eingeführt werden wird. Die anonymen Mitarbeiter gaben diese belastende Enthüllung gegenüber der New York Times zu Protokoll.

Die kommunistische Regierung Chinas schränkt die Nutzung sozialer Medien im Internet stark ein. 2009 brachen in der westlichen chinesischen Provinz Xinjiang Unruhen aus. Einige Aktivisten in der Provinz benutzten Facebook als ihre Kommunikationsplattform, um für die Abspaltung der Provinz von China zu demonstrieren. Dies veranlasste die chinesische Regierung dazu, Facebook im ganzen Land zu verbieten. Die Regierung sagte, dass die Aktivisten Facebook benutzten, um die Sicherheit des Landes zu gefährden. Seitdem wurde in China der Zugang zu Facebook eingeschränkt. Zurzeit benutzen chinesische Bürger, die auf dem Festland leben und Zugang zu Facebook bekommen wollen, eine Technologie, die als Virtual Private Network (VPN) bekannt ist.

Bildtext: „Zugang verweigert“

Seit dem Verbot hat sich der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg mit hochrangigen chinesischen Regierungsbeamten getroffen, einschließlich des Präsidenten des Landes, Xi-Jinping. Er besuchte das Land auch oft, um seine obersten Internet-Manager zu treffen. Es heißt, dass Zuckerberg sogar Mandarin lernt. All diese Aktionen stellen Versuche dar, um Facebook zurück nach China zu bringen.

Die Facebook-Mitarbeiter sagten jedoch gegenüber The New York Times, dass das Bemühen des Unternehmens, in China wieder Fuß zufassen, weit über diese Aktionen hinausgehe.

Laut den Mitarbeitern hat Facebook im Geheimen eine Software entwickelt, um Posts daran zu hindern, in den News-Feeds bestimmter geographischer Regionen zu erscheinen. Die Mitarbeiter sagten, die Software sei speziell dafür entwickelt worden, dass Facebook wieder zurück nach China kommen kann.

China hat mittlerweile eine Bevölkerung von über 1,4 Milliarden Menschen. Aufgrund von Facebooks Wunsch, sein Geschäft zu erweitern, ist Zuckerberg bereit, die Grundwerte des Unternehmens zu Geld zu machen.

Es geht das Gerücht um, dass Zuckerberg während eines seiner Treffen mit chinesischen Behörden nahegelegt wurde, dass Facebook ein Tool entwickeln soll, um Nachrichten zu unterdrücken, die die chinesische Regierung für unangemessen halten könne. Offensichtlich stimmte Zuckerberg diesem Vorschlag zu, und als er nach Silicon Valley zurückkehrte, wies er seine Techniker an, die Software zu entwickeln, um die Forderungen der Chinesen zu erfüllen.

Die Mitarbeiter sagten, ihre größte Sorge bestehe darin, dass die für China entwickelte Software zu weiteren Forderungen aus anderen Ländern führen könne, um bestimmte Inhalte zu unterdrücken. Ihnen zufolge ist es auch der Grund, warum sie die Informationen an die Öffentlichkeit durchsickern ließen.

Sie sagten weiter, dass im Sommer 2016 mehrere Facebook-Mitarbeiter, die am chinesischen Unterdrückungs-Tool arbeiteten, das Unternehmen verlassen haben. Die Mitarbeiter sollen ihre Jobs gekündigt haben, weil das was sie taten, gegen die Werte des Unternehmens sowie ihre eigenen verstoßen haben.

Diejenigen, die nicht gegangen waren, befragten ihre Vorgesetzten über die Gründe des neuen Tools, um Inhalte zu unterdrücken. Viele Mitarbeiter stellten wiederholt dieselben Fragen, so dass es ein Thema bei den wöchentlichen, jeden Freitagnachmittag stattfindenden, Frage-und-Antwort-Runden wurde.

Unfähig, die Mitarbeiter von den Motiven für die Anwendung des Tools zu überzeugen, luden die leitenden Angestellten des Unternehmens Zuckerberg selbst ein, um während einer der internen Unternehmenssitzungen eine Antwort zu geben.

Während des Ereignisses sagte Zuckerberg vor der Versammlung, dass Facebooks China-Pläne aufgrund des Geschäftspotenzials im Land vielversprechend seien. Zuckerberg wurde von den Mitarbeitern mit den Worten zitiert: „Es ist besser für Facebook, eine Konversation zu ermöglichen, selbst wenn es noch nicht die ganze Konversation ist.“

Dies ist nicht das erste Mal, dass Facebook Inhalte zensieren will. Das Unternehmen hat sich dies bereits vorher in Pakistan, Israel, Russland und der Türkei zuschulden kommen lassen, indem es ganz auf Linie mit diesen Regierungen geblieben ist. Das Unternehmen sperrte laut The New York Times zwischen Juli 2015 und Dezember 2015 in mehr als 20 Ländern über 55.000 Inhalte.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/anonymous-facebook-employees-reveal-zuckerbergs-plan-to-create-censorship-tool-to-get-back-into-china/


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Präzedenzfall geschaffen – Deutschland verhängt 500.000-Euro-Geldstrafe gegen Facebook für alle „Fake News“-Posts, die nicht gelöscht werden

in Medien

Die deutsche Bundesregierung hat erklärt, dass sie – wenn Facebook sich weigert, sich rechtzeitig um „Fake News“ zu kümmern – gegen die Social-Media-Plattform eine Geldstrafe in Höhe von 500.000 Euro für jeden falschen oder Hate-Speech-Beitrag verhängen wird, der nicht innerhalb von 24 Stunden entfernt wird.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende im deutschen Bundestag, Thomas Oppermann, schlägt ein strenges Gesetz mit einer nicht minder heftigen Strafe vor, welches die beste Methode sei, um das Ausufern von „Fake News“ einzudämmen, die nun angeblich das Internet überschwemmen.

Facebook hat die Chance, das Beschwerdemanagement selbst effektiv zu regeln, nicht genutzt“, sagte Oppermann in einem Spiegel-Interview vom FreitagOppermann will deshalb nun „marktbeherrschende Plattformen wie Facebook gesetzlich verpflichten, auf deutschem Boden eine an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden erreichbare Rechtsschutzstelle einzurichten“.

Laut Deutsche Welle würde dies mutmaßlichen „Opfern“ von „Fake News“ [Falschnachrichten] oder „Hate Speech“ [Hassrede] ermöglichen, sich mit der Bitte an Facebook zu wenden, etwas dagegen zu unternehmen.

„Wenn Facebook nach entsprechender Prüfung die betroffene Meldung nicht unverzüglich binnen 24 Stunden löscht, muss Facebook mit empfindlichen Bußgeldern bis zu 500.000 Euro rechnen“, so Oppermann.

Die Ankündigung der Bundesregierung erfolgt direkt im Anschluss an eine formelle Ankündigung von Facebooks neuem Vorhaben, sich des gleichen „Fake News“-Problems anzunehmen – das Unternehmen wird eine Partnerschaft mit felsenfest linksorientierten Organisationen wie Snopes, Politifact, FactCheck.org, Associated Press und ABC News eingehen, um „umstrittene“ Themen eingehend zu untersuchen und zu kennzeichnen. Die Ankündigung stieß bei Konzernmedien auf weitgehende Zustimmung, indem sie gänzlich die realistische Chance ignorierten, dass diese Bestrebungen auf eine offenkundige Zensur aller Ideen hinausläuft, die nicht mit dem neoliberalen Establishment konform gehen.

Und dies trotz der Tatsache, dass Facebook-Chef Mark Zuckerberg kurz nach der US-Präsidentschaftswahl erklärte:

Von all den Inhalten auf Facebook sind mehr als 99 Prozent, die die Leute zu sehen bekommen, authentisch. Nur ein kleiner Teil besteht aus Fake News und Hoaxes [Falschmeldungen]. Die Falschmeldungen, die existieren, beschränken sich nicht auf eine parteiische Sichtweise, oder gar auf Politik. Insgesamt macht es dies extrem unwahrscheinlich, dass Falschmeldungen das Ergebnis dieser Wahl in der einen oder anderen Richtung beeinflusst haben.

Zuckerberg und Facebook schlugen jedoch schnell einen anderen Ton an, als klar wurde, dass das demokratische Establishment den alternativen, unabhängigen und rechtsorientierten Medienorganisationen die Schuld für seine eigenen Unzulänglichkeiten im Zusammenhang mit der Wahl Trumps zum US-Präsidenten in die Schuhe schieben wollte.

Während die „Presstituierten“ der Konzernmedien Hillary Clinton ihre Nibelungentreue schworen, berichteten alternative Medienkanäle über den Inhalt der durch WikiLeaks veröffentlichten Dokumente, die die frühere US-Außenministerin betreffen – einschließlich Absprachen mit denselben „Reportern“ bei Clintons Wahlkampf.

Obwohl die Vorstellung von „Fake News“, oder dass Falschinforamtionen die Wahl zugunsten von Donald Trump beeinflussten, bei Beobachtern zunächst tatsächlich auf wenig Gegenliebe stieß, breitete sich unter Clinton-Anhängern und republikanischen Trump-Gegnern im Internet die Hysterie wie ein Lauffeuer aus, indem sich die unbeständige Situation in den USA zu einem offenen Konflikt zuzuspitzen drohte. Nun hat eine zunehmende Zahl des Wahlmännerkollegiums aus beiden Lagern erklärt, nicht abstimmen zu wollen – oder für Trump zu stimmen -, bis eine Untersuchung über eine mögliche russische Einmischung in die Wahl durchgeführt werden kann.

Nach eingehender Analyse wollen nämlich unbenannte CIA-Mitarbeiter angeblich herausgefunden haben, dass russische Hacker und pro-russische Propaganda ein gleichermaßen großes „Problem“ darstellen, von dem die USA heimgesucht wird – indem russische Akteure die Dateien der demokratischen Partei hackten und WikiLeaks Informationen bereitstellten – aber praktisch keinerlei Beweise dafür lieferten, um diese verleumderische Behauptung stützen zu können.

Der russische Präsident Waldimir Putin – der kürzlich von Präsident Obama höchstselbst für die Beteiligung an den unbewiesenen Hacks genannt wurde – hat rundherum geleugnet, dass sich Russland in die Wahl eingemischt, oder die demokratische Partei gehackt habe. Unter anderen haben sich der WikiLeaks-Gründer Julian Assange, der Richter Andrew Napolitano und der frühere britische Botschafter in Usbekistan, Craig Murray, zu Wort gemeldet und die Idee, dass russische Hacker dahinterstecken, als absurd und unbegründet verurteilt.

„Unsere Quelle ist nicht die russische Regierung“, sagte Assange in einem Interview zu Sean Hannity, in dem der WikiLeaks-Gründer die Ungereimtheiten im Zusammenhang mit der Behauptung thematisierte, dass Russland die US-Wahl beeinflusst habe.

Assange stellte heraus, dass obwohl seine Organisation es bevorzuge, keine wertenden Details über solche Einzelpersonen zu nennen, die Dokumente zur Verfügung stellen, er sich in diesem Fall dennoch dazu verpflichtet fühle, in diesem Fall für Klarheit zu sorgen, weshalb er sich aus der Reserve locken lassen muss, um zu erklären: „Nein, es ist nicht von staatlicher Seite, hört damit auf, in dieser Richtung abzulenken und achtet auf den Inhalt der Veröffentlichungen.“

„Mit anderen Worten, wenn Sie also von staatlicher Seite sprechen, meinen Sie keinen anderen Staat – wie Russland oder ein anderes Land?“, fragte Hannity nach.

„Korrekt“, antwortete Assange.

Nichtsdestotrotz zehrten andauernde Wiederholungen über ausländische Einflüsse bei Wahlen – sei es durch Hacking, Propaganda oder Fake News – genug an den Nerven der Bundesregierung, um solche rigorosen Maßnahmen gegen Facebook zu ergreifen.

Tatsächlich ist eine sich an Regierungsstandards orientierende Zensur beim Social-Media-Riesen an der Tagesordnung, und Facebook hat mit unabhängigen Medienorganisationen in Deutschland zusammengearbeitet, um seit einiger Zeit anstößige Inhalte und Hassrede zu entfernen. Doch mit dem Plan der Bundesregierung, Facebook für die Verbreitung von Fake News saftige Geldstrafen aufzubrummen, begibt sie sich auf gefährliches Terrain, da „Fake News“ allzu oft Ansichtssache sind.

Und das hat gute Gründe. Die Bundesregierung schielt bei der Suche nach Methoden zur Abwendung einer Krise bei der kommenden Bundestagswahl hinüber in die USA – indem sie das angebliche Trump-Fiasko als Hauptmotivation betrachtet, um Desinformationen vorzeitig zu bekämpfen, da sie weitgehend davon ausgeht, dass die glaubwürdige Berichterstattung durch unabhängige amerikanische Medien über Korruptionsfälle bei den Demokraten, Trump zur Präsidentschaft verholfen habe.

So berichtet Quartz: „Laut Financial Times ist der Schritt teilweise eine Reaktion auf Befürchtungen, dass Fake News-Beiträge eine Auswirkung auf die 2017 in Deutschland stattfindenden Parlamentswahlen haben könnten. Facebook hat seit der Wahl Donald Trumps am 8. November in den USA wiederholt erklärt, dass Fake News auf seiner Seite, die in den USA und Kanada ungefähr 180 Millionen Nutzer hat, nicht in der Lage gewesen seien, die Wahl beeinflussen zu können.“

Obwohl „Fake News“ allgemein als ein problematisches Thema betrachtet werden, dessen man sich annehmen muss, haben freiheitlich Eingestellte lautstark davor gewarnt, dass selbst bei einer leichten Zensur bestimmter Ideen, alle Dämme zum Schutz der Meinungsfreiheit brechen können.

Wenn man den Mächtigen auch nur einen Zentimeter entgegenkommt, beanspruchen sie gleich mehrere Kilometer – und es scheint, dass Facebook, die USA und Deutschland den ersten Abschnitt auf diesem langen, gefährlichen Weg freigemacht haben haben.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von TheFreeThoughtProject.com


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Zensur: Videos, die den wahren Charakter von Wladimir Putin zeigen, werden auf Facebook gesperrt

in Medien/Onlinewelt

Zwei von einem Nutzer auf Facebook hochgeladene Videos, wurden nach dem Upload sofort gesperrt. Ihr Verbrechen? Sie dokumentierten einen fairen und vernünftigen Wladimir Putin.

Der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, hat in den westlichen Mainstream-Medien sehr unter einer Rufmordkampagne zu leiden. Er wird als ein Diktator, Unterdrücker und sogar als eine Art „Monster“ dargestellt, das Russland auf unberechenbare Weise und mit harter Hand im Würgegriff hält.

Das Ziel der Medien besteht darin, unter der westlichen Bevölkerung Hass und Abneigung gegen Putin zu schüren. Jedoch hat diese orchestrierte Propaganda versagt. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung des Internets, sind die Leute dazu in der Lage, nach alternativen Informationen zu suchen und allemöglichen Standpunkte zu den Themen zu erfahren, um sich auf der Grundlage umfassender Informiertheit ihre eigene Meinung zu bilden.

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Am 20. April 2016 hat eine Dame names Anna Blond zwei Videos auf Facebook gepostet. Die Videos waren über Putin. Anna postete die Videos in Gruppen, denen sie auf Facebook beigetreten war. Sobald Anna diese Videos gepostet hatte, wurde sie zwei Wochen lang von Facebook blockiert. Die Videos wurden anschließend durch Facebook von den Plattformen entfernt.

Anna schrieb später auf ihrer Facebook-Seite: „Facebook hat mich gerade für zwei Wochen gesperrt: ‚Sie werden vorübergehend bis zum 7. Mai um 10:02 Uhr bei der Teilnahme und dem Verfassen von Beiträgen bei Gruppen eingeschränkt‘, und mein Video, das ich diesen Morgen gepostet habe, wurde entfernt, als es zur Gruppe hochgeladen wurde (Nicht auf meine Seite).“

Die Videos, die Anna gepostet hatte, waren in russischer Sprache, aber die Videos hatten englische Untertitel. Wir vermuten, dass Sie sich nun die Frage stellen, was der Inhalt der Videos war, die Facebook dazu veranlassten, sie für unangemessen zu halten und sie von ihrer Plattform zu entfernen.

Beginnen wir mit dem ersten Video. Das erste Video wurde am 18. Januar 2012 aufgenommen. Zu der Zeit war Putin der Premierminister der Russischen Föderation, während Dmitri Medwedew Präsident war. In dem Video ist der damalige Premierminister Putin dabei zu sehen, wie er sich mit Alexei Wenediktow unterhält. Wenediktow ist sowohl Chefredakteur und Moderator des Radiosenders Echo Moscow als auch Chef des Fernsehsenders Echo TV Russia. Diese Medienkanäle verbreiten in Russland amerikanische Interessen. Trotz ihrer Differenzen gingen die beiden Männer sehr warmherzig miteinander um.

Das zweite Video wurde am 15. Oktober 2011 aufgenommen. Auch in diesem Fall war Putin russischer Premierminister. Putin hatte ein Treffen mit den drei wichtigsten Fernsehsendern Russlands in der staatlichen Residenz Nowo-Ogarjowo, direkt außerhalb von Moskau. In dem Video ist zu sehen, wie sich Putin mit Wladimir Kulistikow unterhält, dem Chef des nationalen russischen Fernsehsenders NTV. Allerdings, bevor Kulistikow zum Chef von NTV wurde, hatte er für den CIA-finanzierten Radiosender namens Radio Liberty gearbeitet, der auch als Radio Free Europe bekannt ist. Radio Free Europe wurde 1949 durch die US-Regierung gegründet.

Das Hauptziel hinter der Einrichtung von Radio Free Europe war, Propaganda-Nachrichten und Analysen nach Osteuropa auszustrahlen, und darüber hinaus. Selbst während der UdSSR-Ära waren die Medien im Namen der US-Regierung in Spionageaktivitäten in Osteuropa beteiligt. Gegenwärtig befindet sich das Hauptquartier von Radio Free Europe in Prag, Tschechische Republik. Die US-Regierung gibt mehr als 108,4 Millionen Dollar für den Betrieb des Senders aus. Er hat über 487 Mitarbeiter und wird zu Propagandazwecken nach Zentralasien und in den Nahen Osten ausgedehnt.

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Hier ist die an die Öffentlichkeit durchgedrungene Unterhaltung zwischen Putin und Kulistikow:

Wladimir Putin zu Kulistikow: „Lieber Wladimir Kulistikow, Sie sind der Chef eines großen Medienkanals – NTV, einem nationalen Fernsehsender. Aber es gab eine Zeit, wenn ich mich nicht irre, als Sie für Radio Svoboda (Radio Liberty) arbeiteten.“

Wladimir Kulistikow: „Ja, es gab eine solche Zeit.“

Wladimir Putin: „Richtig.“

Bemerkung einer dritten Person: „Es ist ein schwarzer Fleck auf seiner weißen Weste.“

Wladimir Putin: „Es ist keine Frage von schwarz oder weiß…“

Wladimir Kulistikow: „Das habe ich nicht gesagt. Jemand anders hat es getan.“

Wladimir Putin: „Jedenfalls haben Sie darum gebeten, hier zu arbeiten. Und als ich für den KGB arbeitete, betrachteten wir Radio Liberty als einen Ableger der CIA. Natürlich war es nur ein verlängerter Arm der Propaganda, aber dennoch. Ohnehin war eine solche Haltung gegenüber dem Sender nicht unbegründet. Er wurde durch die CIA finanziert, und was noch wichtiger ist, er war sogar an Spionageaktivitäten in der früheren UdSSR beteiligt. Heute hat sich die Situation geändert, aber wie man es auch dreht und wendet, Radio Liberty ist immer noch ein Medienkanal, der die Ansichten einer fremden Regierung ausdrückt. In diesem Fall ist es die US-Regierung. Also, sie pflegten hier zu arbeiten und nun sind sie der Chef eines nationalen Fernsehsenders in Russland. Wie lange arbeiten Sie dort? Ziemlich lange, nicht wahr? Ist das nicht ein Zeichen des Liberalismus?“

Nun, daraus kann man ersehen, dass Putin keine autokratische und diktatorische Persönlichkeit ist, wie es in den westlichen Medien dargestellt wird. Spionage für die USA zu betreiben, war für Kulistikow an der Tagesordnung. Er stand in Kontakt mit einer feindseligen Regierung. Und trotzdem durfte er als Chef eines nationalen Fernsehsenders in Russland arbeiten. Er wurde nicht verfolgt. Er wurde stattdessen mit offenen Armen aufgenommen und es wurde ihm gestattet, seine Rechte in Anspruch zu nehmen. Dies steht selbstverständlich im Widerspruch zu dem, was die westlichen Medien über Russland und Putin berichten.

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Die Wahrheit, die diese Videos vermitteln, war der Grund für ihre Entfernung von Facebook. Es gibt keinen Zweifel daran, dass die US-Regierung ihre Autorität über Facebook und Plattformen anderer sozialer Medien beansprucht, wodurch sie offenkundig gegen unsere fundamentalen Rechte der freien Meinungsäußerung verstößt.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

 


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Social Media-Giganten erstellen Datenbank, um ‚Terroristen-Propaganda‘ stillzulegen

in Medien/Onlinewelt

(ANTIWAR) Laut einer neuen Erklärung auf Facebook hat sich die Firma mit YouTube, Microsoft und Twitter zusammengeschlossen, um eine gemeinsame Datenbank mit „terroristischen Inhalten“ aufzubauen. Die Datenbank sollen sie alle gemeinsam nutzen können, um weitere Versuche des Postens von derartigen verbotenen Inhalten zu identifizieren.

Die Datenbank wird Hashs mit Videos und Bildern erstellen, über die bereits entschieden wurde, dass sie mit Terrorismus zu tun haben. Dann wird die Datenbank es ihnen ermöglichen, weitere Inhalte auszusortieren, die mit diesen Hashs übereinstimmen. Facebook sagt, dass es ihnen damit möglich sein wird, derartige Inhalte schneller zu entfernen.

Dieser Schachzug ist ein Versuch, auf die Forderungen der US-amerikanischen Regierung einzugehen. Diese nämlich fordert, dass „etwas getan werden muss“ gegen die terroristische Propaganda. Die Firmen wiederum hoffen augenscheinlich, dass dieses freiwillige Durchgreifen genug sein wird, um jedwede formale Bemühungen der Regierung für ihre Regulierung zu unterbinden.

Es ist noch unklar, wie groß genau der Umfang dieses Programms letzten Endes genau sein wird und wie breit die Definition von „terroristischer Propaganda“ ausgelegt sein wird. Sprecher der Firmen spielen Bedenken der Zensur herunter; sie insistieren jedoch, dass schnell gehandelt werden muss, um derartige Inhalte zu entfernen, bevor jemand sie sehen kann.

Übersetzt aus dem Englischen von The Anti-Media.

Quellen:


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Die US-Notenbank hat jetzt eine Facebook-Page… die von Trollen heimgesucht wird

in Medien/Welt

Die US-amerikanische Notenbank ist für ihre Geheimniskrämerei wohlbekannt. Sie hat jetzt eine Facebook-Page erstellt… und bereut diese Entscheidung wahrscheinlich inzwischen schon wieder.

Im Gegensatz zur Twitter-Seite, auf der die Regierungsvertreter entscheiden, auf welche Kommentare sie antworten – das heißt, dass sie auch darüber entscheiden, welche auf ihrer Seite öffentlich auftauchen – unterliegt ihre öffentliche Facebook-Page, die im August 2016 online ging, nicht solch großen Einschränkungen. Tatsächlich wurde die Page des „Board of Governors of the Federal Reserve System“ (etwa: Vorstand der US-amerikanischen Notenbanksystems) unerbittlich von Trollen heimgesucht, seit sie online gegangen ist.

Die US-amerikanische Notenbank ist ursprünglich größtenteils von Bankern eingerichtet worden. Dazu gehörten JPMorgan Chase & Co.. Sie ist niemals einer eingehenden vollständigen Prüfung unterzogen worden, seit der „Federal Reserve Act“ (etwa: Bundesgesetz der Zentralbank) im Jahr 1913 verabschiedet worden ist. Bis heute profitiert sie von ihrer Allgegenwertigkeit in den Vereinigten Staaten. Auf der Facebook-Page der „Fed“ heißt es: „Im Laufe der Jahre hat sich ihre Rolle im Bereich der Finanzdienstleistungen und in der Wirtschaft erweitert.“

Die Menschen protestieren schon seit ihrer Entstehung gegen diese Bankinstitution. Ungeachtet jeglichen Widerstands bleibt sie bis heute eine der am besten beschützten und am wenigsten transparenten Institutionen des Landes.

Eine vom Kongress angeordnete Prüfung vom „Government Accountability Office“ (der überparteiliche Rechnungshof und ein Untersuchungsorgan) aus dem Jahr 2011 ergab, dass die Fed 16 Billionen US-Dollar an große Banken weltweit verliehen hatte. Senator Bernie Sanders vermerkte dazu zu diesem Zeitpunkt: „Das ist ein eindeutiger Fall von Sozialismus für die Reichen und Ruppigen; und ihr-seid-auf-euch-alleine-gestellt-Individualismus für alle anderen.“

Sanders Pressemitteilung wies auf einen spezifischeren Interessenkonflikt hin:

„Zum Beispiel hat der CEO von JPMorgan Chase zum selben Zeitpunkt eine Position im New Yorker Fed-Aufsichtsrat innegehabt, als seine Bank mehr als 390 Milliarden US-Dollar an finanzieller Beihilfe von der Fed erhalten hat. Außerdem war JPMorgan Chase eine der Abwicklungsbanken für die Notfall-Leihprogramme der Fed.“

Im Jahr 2012 hat die Federal Reserve 80 Milliarden Gewinn gemacht. Die Schere zwischen Arm und Reich in Amerika hatte sich in den vorangegangenen Jahren bereits erheblich weiter aufgetan. Mindestens ein Vertreter der Filiale der Bank in St. Louis gab zu, dass die charakteristische Richtlinie zur quantitativen Lockerung von der Fed versagt hatte und nicht dabei helfen konnte, dass sich die Wirtschaft erholt.

Gesetzmacher wie das ehemalige Kongressmitglied Ron Paul haben lange dafür gekämpft, dass die Fed transparenter und zur Verantwortung gezogen wird. Paul hat stets ihre grundsätzliche Autorität infrage gestellt. Dabei hat er die eher extreme Position eingenommen, dass wir die Fed auflösen sollten, anstatt sie zu überprüfen. Andere haben kurz vor der Schließung der Bank Halt gemacht, setzen sich aber trotzdem für mehr Offenheit und Wachsamkeit gegenüber der privaten Institution ein.

Wenn die Kommentare auf der neuen Facebook-Seite der Fed auch nur ansatzweise einen Indikator darstellen, dann hegen viele Menschen ähnliche Gefühle.

Als Antwort auf die Aussage der Fed, dass sie dabei hilft „Entscheidungen zu treffen, die unterstützend auf die Gesundheit der US-amerikanischen Wirtschaft und der Stabilität des US-amerikanischen Finanzsystems einwirken“, hat ein Kommentierender sarkastisch gefragt:

Tom Bradley: Warum ist der Wert des Dollar seit 1913 gesunken?

Kommentare auf andere Beiträge strotzen nur so vor Kritik an der Fed. Ein Kommentar stellte die allgemein bekannte Idee infrage, dass die Bank eine Zweigstelle der Regierung sei (sie ist es nicht, obwohl sie von der Regierung gegründet wurde und obwohl diese ihr die Autorität verlieh).

Arthur Helton: HABT IHR DAS GEWUSST: Wenn ihr bei einer Federal Reserve Bank protestiert und ihren Grund und Boden betretet, dann weisen sie die Polizei an, dass sie dich für unerlaubtes Betreten festnehmen? Beweis, dass sie Privatgelände besitzen.

Andere Kommentare richten sich gegen die allgemeinen Richtlinien der Fed:

Phil Kruk: Herzlichen Glückwunsch, ihr Schafsköpfe. Ihr habt die größte Vermögenspreisblase in der Geschichte erschaffen, aufgeblasen und aufrechterhalten. Betet weiter für diese immer weiter unerreichbare Erholung der Wirtschaft, während ihr das Unvermeidliche mit eurem Fed-Sprech herauszögert. Gut gemacht. Klopft euch mal gegenseitig auf die Schultern.

EndTheFed.org: Wusstet ihr, dass die Federal Reserve ein gewaltiger und fortlaufender Betrug ist, der von der „Regierung“ beschützt und durchgesetzt wird? Wusstet ihr, dass diese Banker fälschen, Zinssätze manipulieren…

Erik Senko: Ist dies der richtige Ort, um der Fed für unbezahlbare Immobilienpreise, verdeckte Inflation und die Bestrafung der Sparenden zu danken? Macht weiter mit der guten Arbeit, Leute, ihr habt riesengroße Schritte in Richtung Zerstörung der Mittelklasse getätigt!

Temsha Sanaie: Das Ziel der Federal Reserve ist es, ihre Freunde reich zu machen auf Kosten der allgemeinen arbeitenden Bevölkerung, indem sie langsam und stetig Inflation vorantreibt unter dem Deckmantel der Bereitstellung von Stabilität und einer geringen Arbeitslosenquote. Auf Facebook wollen sie aber mit dir befreundet sein.

Viele haben Janet Yellen kritisiert, die derzeitige Vorsitzende der Federal Reserve. Sie hat sich vehement gegen eine volle Überprüfung der Bank eingesetzt:

Shane Sasway: Frau Yellen ist eine unfähige Witzfigur.

Liberty Hour: WEIß JANET DAS: Es ist nicht ihre Aufgabe, den Aktienmarkt mit niedrigen Zinsraten zu stützen, bis Hillary gewählt wird?

Wieder andere halten es einfach und kommen direkt auf den Punkt:

Matt Ryan: Inflation & Besteuerung sind Diebstahl.

Chris Cimo: Hört auf damit, das wenige Vermögen zu stehlen, das ich besitze.

Und natürlich haben einige die Entscheidung der Fed kritisiert, Facebook beizutreten:

Suzy Sturm: Ihr habt jetzt eine Facebook-Page aufgesetzt, wenn die meisten Leute glauben, dass ihr der Grund für das ökonomische (und andere) Leid auf der Welt seid und es auch wart, seitdem ihr eingeführt worden seid? Na das braucht schon eine Menge Chuzpe.

Arthur Helton: Ich bin mit der Absicht zu stören auf diese Seite gekommen… Aber ich sehe, das muss ich gar nicht mehr tun LOL. Das Spiel ist vorbei, ihr Fed-Banker, jeder hier kann sehen, was diese private Bank wirklich ist.

Bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels auf AnonHQ.com (20. August 2016) hat die Federal Reserve noch auf keinen der Kommentare geantwortet. Angesichts ihrer Reputation für Geheimniskrämerei bekommt sie allerdings einen kleinen Bonuspunkt dafür, dass sie die Kommentare nicht gelöscht hat.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:


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Facebook sperrt Accounts palästinensischer Journalisten und Nachrichtenagenturen

in Medien/Welt

Nach der offiziellen Ankündigung der gemeinsamen Bemühungen von Israel und Facebook zur Zensur von Inhalten aus sozialen Medien, die gegenüber Israelis „zu Gewalt anstiften“, wurden nun die Accounts von mehreren palästinensischen Journalisten und Nachrichtenagenturen blockiert.

Nur wenige Wochen nach der offiziellen Ankündigung der Kollaboration mit Israel wurde Facebook dabei ertappt, dass es die Accounts von palästinensischen Journalisten gesperrt hat. Redakteure von zwei palästinensischen Nachrichtenmedien, die im Westjordanland angesiedelt sind, haben berichtet, dass ihre Facebook-Accounts gesperrt wurden. Zunächst wurde kein Grund für die abrupte Sperrung angegeben. Das lässt darauf schließen, dass ihre Accounts aufgrund der gemeinsamen Bemühungen von Facebook und Israel gesperrt wurden, die Inhalte in sozialen Medien eindämmen wollen, die angeblich gegen Israelis „zu Gewalt anstiften“.

Letzte Woche gelang es vier Nachrichtenredakteuren von der Shehab News Agency und drei Führungskräften vom Quds News Network ebenfalls nicht, auf ihre persönlichen Accounts zuzugreifen. Beide Agenturen, die von tagesaktuellen Nachrichten über die besetzten palästinensischen Gebiete berichten, haben Millionen von „Gefällt mir“-Angaben (Likes) auf Facebook – nämlich 6,3 Millionen und 5,1 Millionen. Als Facebook zu einem Kommentar gedrängt wurde, warum die Accounts blockiert worden waren, gab der Social-Media-Gigant zur Antwort, dass die Accounts „versehentlich“ gesperrt worden waren. In einer Erklärung gaben sie bekannt: „Unser Team verarbeitet jede Woche Millionen von Meldungen und manchmal unterläuft uns ein Fehler.“ Alle bis auf einer der gesperrten Accounts wurden ein paar Tage später wiederhergestellt, aber die neuesten Sperrungen sind immer noch wirksam.

Bislang hat das israelische Militär (Israel Defense Forces, IDF) dieses Jahr mehr als 145 Palästinenser wegen „Anstiftung“ über soziale Medien angeklagt. Bei dieser Vorgehensweise, über die auf der Website The Intercept im Juni öffentlich berichtet wurde, überprüfen israelische Beauftragte aktiv die Inhalte von palästinensischen Facebook-Posts. Danach leiten sie die Anträge zur Zensur an Facebook weiter, denen dort in 95% der Fälle stattgegeben wird. Daraufhin folgen oft Festnahmen derjenigen, die „zur Gewalt anstiften“. Obwohl dies immer häufiger geschieht, gibt es derzeit in Israel keinen rechtlichen Präzedenzfall dafür, dass jemand aufgrund von Online-Inhalten angeklagt wird.

Israel beschäftigt sich mit der Anstachelung in sozialen Medien seit sich in dem Land im vergangenen Jahr zunehmend Gewaltausbrüche ereignet haben. Laut der Nachrichtenagentur AFP sind 230 Palästinenser und 34 Israelis seit vergangenem Oktober getötet worden. Facebook hat sich seinerseits Israel angebiedert, nachdem 20.000 Israelis im letzten Jahr Facebook wegen der „Missachtung“ von palästinensischen „Aufrufen zur Gewalt“ angeklagt hatten. Im vergangenen Sommer hat nun eine israelische Anwaltschaft mit Verbindung zum Mossad Facebook auf eine Milliarde US-Dollar verklagt, weil es den US-amerikanischen Anti-Terrorismus-Akt verletzt hat, indem es Palästinensern dabei geholfen hat, „Terroristen zu rekrutieren, zu radikalisieren und zu unterweisen.

Aufgrund des Drucks lenkte Facebook im Juni dieses Jahres ein und stellte Jordana Cutler ein, die lange Zeit Beraterin von Netanyahu und ehemalige Stabschefin in der US-israelischen Botschaft gewesen war. Sie bekleidet nun die Position als Abteilungsleiterin für Richtlinien und Kommunikation von Facebook Israel. Da die Zusammenarbeit zwischen Facebook und Israel in den kommenden Monaten wahrscheinlich eher noch intensiver wird, ist zu erwarten, dass in naher Zukunft weitere „Störungen“ auftreten, die zur Folge haben, dass die palästinensischen Aktivisten und ihre Verbündeten in den sozialen Medien weiter zensiert werden.

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Bildquelle des Titelbilds: middleeastmonitor.com. Übersetzt aus dem Englischen von TrueActivist.com.

 

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Kontrolle in sozialen Medien: Facebook feuert das ganze News-Team wegen angeblicher Voreingenommenheit

in Medien/Onlinewelt

So sieht Kontrolle in sozialen Medien aus: Der gewinnorientierte Social Media-Gigang Facebook mit Hauptsitz in den Vereinigten Staaten hat das ganze Topaktuell-Team (Englisch: Trending) gefeuert, weil die Mitarbeiter konservativen Medienkanälen gegenüber voreingenommen waren.

Konservative Medienkanäle setzen sich für persönliche Verantwortlichkeit ein, für eine Einschränkung der Regierungsmacht, freie Märkte, individuelle Freiheit, traditionelle amerikanische Werte und eine starke nationale Verteidigung. Sie glauben auch daran, dass die Rolle einer Regierung diejenige sein sollte, Menschen die Freiheiten einzuräumen, die sie brauchen, um ihre eigenen Ziele zu verfolgen. In den Vereinigten Staaten zählen unter anderem die folgenden Medienkanäle zu den konservativen Anbietern: Chicago Tribune, The New York Post, The Las Vegas Review-Journal, The Dallas Morning News, und das The Wall Street Journal.

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Gizmodo war im Mai 2016 die erste Seite, die dem Topaktuell-Team Vorwürfe machte, voreingenommen zu sein. Die Funktion für topaktuelle Nachrichten (Trending News) auf Facebook soll den Nutzern die aktuell beliebtesten Nachrichtenthemen zeigen, über die auf der Plattform in diesem Moment diskutiert wird. Aber Gizmodo erhob den Vorwurf, dass das Team für topaktuelle Nachrichten eher wie eine traditionelle journalistische Nachrichtenredaktion arbeitete – mit einem Team aus „Kuratoren“, die Geschichten auswählten, die ihnen zufolge einen Nachrichtenwert hatten. Gizmodo sagte weiterhin, dass anonyme ehemalige Redakteure für topaktuelle Themen (Trending Topics) darüber berichtet hatten, dass das Topaktuell-Team mit Absicht Nachrichten benachteiligte, die in eine konservative Richtung gingen und somit verhinderten, dass diese in der List erschienen.

Als diese Vorwürfe erhoben worden waren, nahm sich der konservative Online-Medienkanal Breitbart der Sache an und stellte weitergehende Untersuchungen an.

Breitbart fand heraus, dass das Topaktuell-Team künstlich Storys hinzufügte, die nicht topaktuell waren und sie so in das Newsfeed für topaktuelle Nachrichten einschoben. Das Team hat ebenfalls routinemäßig Themen unterdrück, die für Konservative interessant waren. Im Juli des Jahres 2016 berichtete Breitbart ausführlich darüber mit einer Artikelserie, in der es die liberalen Ansichten von einigen der führenden Teammitglieder bei Facebook aufdeckte. Diese kritische Reportage von Breitbart führte Berichten zufolge dazu, dass der republikanische Senator John Thune, der den Vorsitz über das Handelskomitee des Senats führt, einen Brief an Mark Zuckerberg, den CEO von Facebook, schickte und darin Antworten verlangte.

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Gerüchten zufolge hatte Senator Thune auch darauf gedrängt, dass der Kongress etwas gegen Facebook unternehmen sollte, doch Zuckerberg bearbeitete ihn und versicherte ihm, dass eine interne Untersuchung eingeleitet werden würde, um die Stichhaltigkeit dieser Vorwürfe zu überprüfen.

Nach der internen Untersuchung hat Facebook Quartz zufolge sein gesamtes Team entlassen, das für topaktuelle Nachrichten zuständig war. Facebook hat selbst am 26. August 2016 eine Erklärung dazu abgegeben und die Änderungen am Topaktuell-Team angekündigt. Darin gab er bekannt, dass die Plattform sich nun hin zu einem eher auf Algorithmen fokussierten Prozess bewegen würde.

In der Erklärung schrieb Facebook: „Unser Ziel ist es, Topaktuell für so viele Menschen wie möglich bereitzustellen. Das wäre schwer, wenn wir uns nur darauf verlassen würden, Themen von Hand zusammenzufassen. Ein mehr von Algorithmen angetriebener Prozess erlaubt es uns, Trending so zu skalieren, dass wir mehr unterschiedliche Themen abdecken können und es mit der Zeit mehr Menschen weltweit zur Verfügung stellen können.  Wir haben schon immer gehofft, dass wir das machen können, aber wir setzen diese Änderungen jetzt früher um – aufgrund der Rückmeldungen, die wir aus der Facebook-Community Anfang des Jahres bekommen haben.“

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Quartz zitiert Facebook mit den Worten, dass die Beschreibungen der topaktuellen Nachrichtenthemen, also der hauptsächliche Grund für die Anstellung von Redakteuren zum Kuratieren von Nachrichten, jetzt entfernt werden.

Jedoch trotz der Änderungen, die von Facebook angekündigt wurden, schreibt Breitbart, dass man Facebook nicht mehr vertrauen kann, da die Firma nun eine politische Position eingenommen hat – und Hillary Clinton in den anstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA unterstützt. Breitbart sagte, dass „Facebooks Änderung natürlich nicht garantiert, dass das System künftig nicht mehr politisch voreingenommen ist.“

Facebook fügte die Funktion Topaktuell im Jahr 2014 auf der Plattform hinzu. Topaktuell war dafür geschaffen worden, um den Nutzern dabei zu helfen, interessante und relevante Konversationen zu finden, die auf Facebook geführt werden – zum Beispiel zu Eilmeldungen für Nachrichten und zu Events aus der ganzen Welt.

In letzter Zeit ist Facebook unter genauer Beobachtung gewesen, weil es versucht hatte, einige Nachrichtenquellen zu zensieren, die auf der Plattform geteilt worden waren – wohingegen andere sich wachsender Beliebtheit erfreuten. Diese Zensur richtet sich insbesondere gegen alternative Medienkanäle im Vergleich zu den Mainstream-Medien.

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So lautet die offizielle Übersetzung im Facebook-Hilfebereich

Unter „Topaktuell“ siehst du eine Liste mit Themen und Hashtags, die vor Kurzem auf Facebook zu den beliebtesten gehörten. Diese Liste wird auf Basis verschiedener Faktoren personalisiert, darunter Seiten, die du mit „Gefällt mir“ markiert hast, dein Standort und beliebte Themen auf Facebook. Erfahre mehr darüber, wie du die Funktion „Topaktuell“ verwendest und wie wir festlegen, welche Trends gezeigt werden.

So lautet die Übersetzung des oben auf dem Bild gezeigten englischen Textes (US-amerikanisch):

Topaktuell zeigt dir die beliebten Themen und Hashtags, über die gerade auf Facebook gesprochen wird. Du wirst Geschcihten von Menschen und Seiten sehen, die diese mit dir geteilt haben oder die diese öffentlich geteilt haben. Klicke rechts auf deiner Home-Seite auf ein Thema, das topaktuell ist, um zu erfahren, was die Menschen dazu sagen.

Im Juli 2016 entschuldigte sich Facebook bei der Whistleblower-Website WikiLeaks, nachdem es die Links zu den Dateien aus den Leaks rund um das Democratic National Committee (DNC) blockiert hatte. Aus den Leaks wurde ersichtlich, dass hochrangige Angehörige der Demokratischen Partei darauf hingearbeitet hatten, dass Clintons Nominierung als Kandidatin der Partei gesichert ist.

Neben vielen anderen Kanälen sind auch das Free Thought Project und Anonymous Headquarters bereits Opfer der heftigen Zensur von Facebook geworden.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Facebook und Israel kündigen offiziell Zusammenarbeit zur Zensur von Inhalten sozialer Medien an

in Medien/Onlinewelt

In Folge einer Kontroverse über Facebooks Zensur einer weltberühmten Fotografie des Vietnamkriegs, hat Facebook zugestimmt, mit der israelischen Regierung „zusammenzuarbeiten“, um Inhalte zu zensieren, die israelische Regierungsmitarbeiter für unangemessen halten. Facebook hat offiziell die „kooperative“ Vereinbarung angekündigt, nachdem am 11. September ein Treffen zwischen Ministern der israelischen Regierung und hochrangigen Facebook-Mitarbeitern stattgefunden hat. Der wildentschlossene Vorstoß der israelischen Regierung, Facebook-Inhalte zu überwachen und zu zensieren, die sie für unangemessen hält, folgt dem viralen Hit von BDS, oder Boycott, Divest, Sanctions (dt. Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen), einer globalen, gewaltfreien Bewegung, die daran arbeitet, israelische Menschenrechtsverletzungen zu enthüllen.

Der Erfolg von BDS hat einen Nerv Israels getroffen, indem seine Regierung dadurch veranlasst wurde, ein Gesetz zu verabschieden, das ihr erlaubt, ausländische Aktivisten auszuspionieren und abzuschieben, die innerhalb Israels und Palästinas tätig sind. Israel bedrohte auch das Leben von BDS-Unterstützern und hat für gesetzliche Maßnahmen gegen BDS auf der ganzen Welt Lobbyarbeit betrieben. Sie versuchen nun, jegliche weiteren BDS-Erfolge einzudämmen, indem sie direkt den Inhalt von Facebook-Nutzern kontrollieren.

Jedoch ist Facebooks formales Zugeständnis seiner Beziehung zur israelischen Regierung nur der letzte Schritt einer Übereinkunft, die seit Monaten vorbereitet wurde. Im Juni dieses Jahres heuerte Facebooks israelisches Büro Jordana Cutler als Leiterin für Richtlinien und Kommunikation an. Cutler ist eine langjährige Beraterin für Netanyahu und war, vor ihrer kürzlichen Anstellung bei Facebook, Stabschefin der israelischen Botschaft in Washington DC. Es ist möglich, dass Facebook durch Gilad Erdan – den israelischen Minister für öffentliche Sicherheit, strategische Angelegenheiten und Information – eingeschüchtert wurde, der damit drohte, in Israel und im Ausland eine Gesetzgebung zu erlassen, die Facebook für Angriffe verantwortlich machen würde, die durch seine sozialen Medieninhalte „angestiftet“ wurden. Erdan hat zuvor bereits gesagt, dass Facebook „eine Verantwortung dafür hat, seine Plattform zu überwachen und Inhalte zu entfernen“.

Wie The Intercept im Juni berichtete, überwacht Israel zusätzlich aktiv den Inhalt palästinensicher Facebook-Posts und hat sogar einige Palästinenser wegen Posts auf der Social Media-Seite verhaftet. Sie leiten dann die Zensuraufforderungen an Facebook weiter, das die Aufforderungen in 95% aller Fälle akzeptiert.

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Ein israelischer Soldat, der sich „Rache“ quer über seine Brust geschrieben hat, nutzte Facebook, um zur Vergeltung an den Palästinensern aufzurufen, nachdem drei israelische Jugendliche getötet wurden. Sein Post wurde nicht durch Facebook zensiert und von der Times of Israel gelobt.

Trotz der Tatsache, dass Facebook-Posts, die zu Gewalt gegen Palästinenser aufrufen, eine offensichtliche und beunruhigende Ungleichheit darstellen, kommen sie überraschend häufig vor und diese Posts werden selten von Facebook zensiert. Laut des mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Journalisten Glenn Greenwald, unterstreicht diese Ungleichheit „die ernsten Gefahren, wenn unsere öffentlichen Diskurse von einer winzigen Anzahl an unverantwortlichen Technikgiganten übernommen, reguliert und kontrolliert werden“.

Indem Facebook wohl als die dominanteste Macht des Journalismus fungiert, ist seine Kontrolle über den Informationsfluss von großer Bedeutung. Die Tatsache, dass ein privates Unternehmen mit solch einem enormen Einfluss eine Partnerschaft mit einer Regierung eingegangen ist, um ihre Gegner zu zensieren, ist ein unleugbarer Schritt in Richtung Social Media-Faschismus. Obwohl soziale Medien einst als revolutionäre Möglichkeit angepriesen wurden, um es normalen Leuten zu ermöglichen, weltweit Informationen zu verbreiten und sich als Graswurzelbewegung politisch zu organisieren, droht die Erlaubnis, dass Regierungen ihre Opposition kontrollieren, dafür zu sorgen, dass sie sich zu etwas vollkommen anderem umwandeln.

Übersetzt aus dem Englischen von TrueActivist.com


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Norwegen kritisiert Facebook scharf wegen Zensur von weltbekanntem Kriegsfoto eines terrorisierten nackten Mädchens

in Medien

Das Versagen, zwischen Kinderpornografie und berühmten Kriegsfotos zu unterscheiden, hat Facebook dazu gezwungen, seine Vorgehensweise zu verbessern.

Im August löschte Facebook die mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Fotografie des Associated Press-Fotografen Nick Ut von der Facebook-Seite des norwegischen Autors Tom Egeland. Egeland hat das ikonische Foto des Vietnamkrieges eines weinenden neunjährigen nackten Mädchens, das 1972 vor einem Napalmangriff wegläuft, als eines von „sieben Fotos eingefügt, das die Geschichte der Kriegsführung veränderte“. Unter Facebook-Protokollen, verletzte es Facebooks Richtlinie der Darstellung von Nacktheit, wie Facebook-Vertreter erklärten. Egeland wurde anschließend von Facebook gesperrt.

Als die größte norwegische Zeitung Aftenposten über Egelands Geschichte berichtete und das selbe Foto benutzte und auf seiner Facebook-Seite teilte, erhielt sie eine Nachricht von Facebook, die dazu aufforderte das Foto „entweder zu entfernen, oder zu verpixeln“, weil die Standards der Facebook-Gemeinde die Entfernung „sämtlicher Fotos von Menschen“ anordnen, „auf denen zur Gänze entblößte Genitalien oder Gesäße oder barbusige Frauen zu sehen sind“. Bevor Aftenposten darauf reagieren konnte, löschte Facebook sowohl den Beitrag als auch das Foto von Aftenpostens Facebook-Seite.

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Espen Egil Hansen, der Chefredakteuer und Geschäftsführer von Aftenposten veröffentlichte daraufhin auf der Titelseite einen offenen Brief an Facebook-Chef Mark Zuckerberg, in dem er „den einflussreichsten Herausgeber der Welt“ beschuldigte, gedankenlos seine Macht zu missbrauchen, indem er schrieb:

Ich schreibe Ihnen diesen Brief, um Sie darüber zu informieren, dass ich nicht Ihrer Aufforderung entspreche, eine dokumentarische Fotografie des Vietnamkriegs von Nick Ut zu entfernen. Nicht heute und nicht in der Zukunft.

Ich bin verärgert — eigentlich sogar besorgt — darüber, was Sie im Begriff sind, mit einer tragenden Säule unserer demokratischen Gesellschaft zu machen. Das Napalm-Mädchen ist bei Weitem das berühmteste Foto des Vietnamkrieges. Die Medien spielten eine entscheidende Rolle dabei, anders geartete Geschichten über den Krieg zu berichten, als die Männer in verantwortlichen Personen ihnen zugestehen wollten. Sie brachten einen Meinungsumschwung zustande, der eine entscheidende Rolle dabei spielte, den Krieg zu beenden. Sie trugen zu einer offeneren, kritischen Debatte bei. So muss Demokratie funktionieren.

Ich habe Ihnen diesen Brief geschrieben, weil ich darüber besorgt bin, dass das weltweit wichtigste Medium die Freiheit einschränkt — anstatt zu versuchen, sie auszudehnen —, und dass dies gelegentlich auf eine autoritäre Art und Weise passiert.

Tweet: „Sie dürfen es nicht Maschinen überlassen, über Ihre Moral zu entscheiden, oder Ihre Geschichte zu verfälschen“, sagt die norwegische Ministerpräsidentin.

Jedoch entzündete sich der Streit über Facebooks Versuch, die Weltgeschichte zu zensieren, nachdem Mark Zuckerbergs Unternehmen damit begann, das „Napalm-Mädchen“-Foto auch von Facebook-Profilen anderer Nutzer zu löschen. Es folgte eine Auseinandersetzung über Zensur, nachdem Größen aus dem Bereich sozialer Medien das Foto von der persönlichen Internetseite der norwegischen Ministerpräsidentin Erna Solberg löschten. Zusammen mit einer Reihe berühmter historischer Fotos – die mit schwarzen Balken versehen waren, um ihre jeweiligen Blickpunkte zensierten – schrieb eine erzürnte Solberg:

Was Facebook tut, indem sie Bilder dieser Art entfernen – so gut die dahinter stehende Absicht auch sein mag –, ist die Revision unserer gemeinsamen Geschichte. Ich möchte, dass meine Kinder und andere Kinder in einer Gesellschaft aufwachsen, wo die Geschichte so gelehrt wird, wie sie war. Wo sie aus historischen Ereignissen und Fehlern lernen können. Heute sind Bilder ein so wichtiges Element dabei, einen Eindruck zu hinterlassen, dass wenn man Ereignisse oder Menschen der Vergangenheit redigiert, auch die Geschichte und Realität verändert wird.

Nachdem die Zensur eine heftige Diskussion über Redefreiheit und Privatsphäre im Internet auslöste, sagte Facebook, dass das Foto wiederhergestellt, die Angelegenheit mit den Publizisten diskutiert als auch das Überprüfungsverfahren angepasst wird.

Nachdem wir von unserer Community davon erfahren hatten, schauten wir noch einmal nach, wie die Standards unserer Community in diesem Fall angewendet wurden. Ein Bild eines nackten Kindes würde normalerweise gegen unsere Community-Standards verstoßen, und in einigen Ländern sogar als Kinderpornografie eingestuft werden. In diesem Fall erkennen wir die Geschichte und globale Bedeutung dieses Bildes bei der Dokumentation eines besonderen Momentes in der Geschichte an.

Wegen seines Status als ein weltbekanntes Bild von historischer Bedeutung, überwiegt die Erlaubnis zur Weiterverbreitung den Wert, die Community durch die Entfernung zu schützen, und so haben wir entschieden, das Bild dort wiedereinzusetzen, wo es unseres Wissens nach entfernt worden ist.

Tweet: Sie ist nicht das „Napalm-Mädchen“. Sie ist eine Person; ihr Name ist: Phan Thi Kim Phúc. Bitte verwenden sie ihn.

Die Geschichte hinter dem „Napalm-Mädchen“-Foto

Am 8. Juni 1972, als die südvietnamesischen Luftstreitkräfte [auf Veranlassung eines US-amerikanischen Militärberaters, Anm. d. Übers.] eine Ladung Napalm auf Trang Bang abwarfen, sah Ut eine Gruppe von Kindern und Soldaten zusammen mit einem schreienden nackten Mädchen — der neunjährigen Phan Thi Kim Phúc — das die Straße entlanglief und durch Napalm schwer verwundet war. Ut brachte sie in eine amerikanische Einrichtung, wodurch ihr Leben gerettet wurde, indem sie dort wegen Verbrennungen dritten Grades behandelt wurde, die 30% ihres Körpers bedecken. Das Foto wurde zum Inbegriff der Grausamkeiten des Vietnamkrieges, schreibt TIME, zusammen mit den Bildern Brennender Mönch von Malcolm Browne und Saigon-Hinrichtung von Eddie Adams, die den brutalen Konflikt versinnbildlichen.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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