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Welt - page 40

Welcher schreckliche Diktator hat die meisten Menschen getötet?

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Man sagt, dass es diese Dinge braucht, um ein starker und respektierter Anführer der Massen zu werden: Mitgefühl für die Menschheit, Liebe zum eigenen Land und ein ausgeprägtes Streben nach Gerechtigkeit und Gnade. Von Zeit zu Zeit allerdings gibt es Politiker oder Generäle, die sich dafür entscheiden, ihr eigenes Ding durchzuziehen. Diese kaltblütigen Diktatoren interessieren sich nicht so sehr für den Wert eines Lebens wie sie sich dafür interessieren, ihre selbstsüchtigen Ziele der Domination, der Macht und der Unsterblichkeit zu erreichen.

Diese Infografik zeigt Diktatoren auf der ganzen Welt, die nach der Anzahl der Menschen geordnet sind, die sie auf dem Gewissen haben. Ein Bluttropfen steht hierbei für eine Million Tote.

Natürlich wird die Rangliste von Mao angeführt, gefolgt von Stalin und dann Hitler.

(Klickt auf das Bild, um es zu vergrößern)

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Dem Anschein nach haben sogar Hitler und Stalin zusammen insgesamt weniger Menschen getötet als Mao Zedong…

 

Update:

Ein Fehler hat sich in diese Infografik geschlichen. Als Land existiert die Türkei seit 1923, zuvor wurde die Region, auf die sich diese Infografik bezieht, als das Osmanische Reich bezeichnet. İsmail Enver Pasha war auch kein Diktator, sondern ein General in der osmanischen Armee und ein Anführer der Jungtürkischen Revolution im Jahr 1908. Vielen Dank an Osman an dieser Stelle!

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Und plötzlich gingen die Bildschirme aus – Putin demoralisiert US-Truppen im Schwarzen Meer

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Nachdem Russland im Schwarzen Meer einen US-Zerstörer samt Waffensystem völlig lahm gelegt hat, reichten Besatzungsmitglieder des amerikanischen Kriegsschiffs “Donald Cook” ihre Entlassungsgesuche ein.

Dummer Russe, unverwundbarer Amerikaner? Bei einem Zwischenfall im Schwarzen Meer hat eine unbewaffnetes russisches Frontbombenflugzeug Su-24, das mit dem neuesten Komplex zur funkelektronischen Niederhaltung ausgestattet ist, das modernste amerikanische Gefechtsführungssystem „Aegis“ auf dem Zerstörer „Donald Cook“ lahm gelegt.

Diese Version, die in Russlands Massenmedien sowie von Blogern intensiv erörtert wird, teilt auch Pawel Solotarjow, Stellvertreter des Direktors des Instituts für USA und Kanada der Akademie der Wissenschaften Russlands: „Am 10. April hat der Zerstörer ‚Donald Cook’, mit Marschflugkörpern ‚Tomahawk’ an Bord, das Neutralgewässer des Schwarzen Meeres erreicht. Das Ziel war die Durchführung einer Einschüchterungsaktion und die Demonstration der Stärke im Zusammenhang mit der Position Russlands in Bezug auf die Ukraine und die Krim. Das Auftauchen von amerikanischen Kriegsschiffen in diesem Gewässer widerspricht der Konvention über den Charakter und die Fristen für den Aufenthalt von Kriegsschiffen von Nichtanrainer-Ländern im Schwarzen Meer.“

Als Antwort darauf schickte Russland ein unbewaffnetes Flugzeug Su-24 zum Umfliegen des amerikanischen Zerstörers. Dieses Flugzeug sei jedoch, wie Experten meinen, mit dem neuesten russischen funkelektronischen Bekämpfungskomplex ausgestattet gewesen. Laut dieser Version hat „Aegis“ das Nahen der Maschine bereits aus der Ferne geortet, es wurde Gefechtsalarm ausgelöst. Alles sei planmäßig verlaufen, die amerikanischen Radare lasen den Kurs der Annäherung bis zum Ziel ab. Doch plötzlich erloschen alle Bildschirme. „Aegis“ funktionierte nicht mehr, die Raketen konnten keine Zielzuweisung beziehen. Die Su-24 aber überflog das Deck des Zerstörers, vollzog eine Kampfkurve und imitierte einen Raketenangriff gegen das Ziel. Im Anschluss daran wendete die Maschine und wiederholte das Manöver, und zwar zwölf Mal.

Nach allem zu urteilen, scheiterten alle Versuche, „Aegis“ wieder funktionstüchtig zu bekommen und die Zielzuweisung für die Luftabwehrmittel zu erteilen. Russlands Reaktion auf den militärischen Druck durch die USA sei vernichtend ruhig gewesen, sagt Pawel Solotarjow:

„Es handelte sich um eine recht originelle Demonstration. Ein Frontbomber ohne jegliche Bewaffnung, jedoch mit Apparaturen für die funkelektronische Niederhaltung der Funkmessmittel des Gegners an Bord, trat gegen einen Zerstörer an. Jener war mit dem modernsten Luft- und Raketenabwehrsystem ausgerüstet. Doch hat dieses mobile, in diesem Fall ein bordgestütztes System, einen wesentlichen Mangel aufzuweisen. Das sind die Möglichkeiten für die Zielbegleitung. Solche Systeme bewähren sich gut, wenn es sich um mehrere Schiffe handelt, wenn man ihr Vorgehen irgendwie koordinieren kann. In diesem Fall ist es aber nur ein einziger Zerstörer gewesen. Und allem Anschein nach hat der Algorithmus für das Funktionieren der Funkmessmittel auf dem Zerstörer im System ‚Aegis’ beim Einsatz des russischen Systems zur funkelektronischen Niederhaltung an Bord der Su-24 nicht angesprochen. Daher gab es nicht nur eine nervöse Reaktion auf die Tatsache des Umfliegens als solche, was nur während des Kalten Krieges zur allgemein üblichen Praxis gehörte. Es folgte auch eine Reaktion darauf, dass das modernste System, vor allen Dingen sein Informations-, sein Funkmessteil, nicht im gebotenen Maße funktioniert hatte. Daher war denn auch eine solche nervöse Reaktion der amerikanischen Seite zu beobachten.“

Nach diesem Zwischenfall habe die „Donald Cook“, wie ausländische Massenmedien berichten, schnellstens einen Hafen in Rumänien angelaufen. Dort hätten 27 Besatzungsmitglieder ihr Entlassungsgesuch eingereicht. Man sagt, dass alle 27 Personen geschrieben hätten, dass sie nicht die Absicht hätten, ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Das wird auch durch eine Erklärung des Pentagons indirekt bestätigt. Darin wird behauptet, dass diese Aktion die Besatzung des amerikanischen Schiffes demoralisiert hätte.
Welche eventuellen Auswirkungen hat der Zwischenfall im Schwarzen Meer, der von den USA provoziert worden war? Die Prognose von Pawel Solotarjow lautet:

„Ich glaube, dass sich die Amerikaner irgendwie Gedanken über eine Vervollkommnung des Systems ‚Aegis’ machen werden. Das wäre der rein militärische Aspekt. In politischer Hinsicht würden da wohl kaum irgendwelche Demonstrationsschritte von dieser oder der anderen Seite folgen. Das genügt. Indessen ist das für die Amerikaner ein äußerst peinliches Moment. Insgesamt verschlingt das Raketenabwehrsystem, das sie entfalten, kolossale Mittel. Jedes Mal muss man nachweisen, dass man sie aus dem Haushalt bewilligen sollte. Zugleich ist die bodengestützte Komponente der Raketenabwehr, die in Schächten untergebrachten Antiraketen, unter idealen Bedingungen erprobt worden, wobei sie eine niedrige Effektivität gezeigt hatte. Das Pentagon verheimlicht das sorgfältig. Die modernste Komponente, das schiffgestützte System ‚Aegis’, hat in diesem Fall ebenfalls seine Mängel gezeigt.“

Das System, mit dem die russische Su-24 den amerikanischen Zerstörer „Donald Cook“ in einen Schockzustand versetzt hatte, trägt die bedingte Bezeichnung „Chibiny“. Das ist der Name eines Gebirgsmassivs auf der Kola-Halbinsel hinter dem Polarkreis. Bei „Chibiny“ handelt es sich um den neuesten Komplex für funkelektronische Niederhaltung des Gegners. Mit ihm sollen alle perspektivischen russischen Flugzeuge ausgestattet werden. Unlängst hatte der Komplex die fällige Prüfung bei einer Kriegsübung auf einem Versuchsfeld in Burjatien absolviert. Nach allem zu urteilen, müssen die Tests erfolgreich gewesen sein, da nun beschlossen wurde, den Komplex unter äußerst realitätsnahen Bedingungen zu erproben.

Querverweise:

newzs.de/2014/04/24/ukraine-fliegende-wunderwaffe/

de.ria.ru/opinion/20140421/268324381.html


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Oberstes Gericht Italiens beschließt: Lebensmitteldiebstahl ist kein Verbrechen, wenn der Täter arm und hungrig ist

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Der Oberste Gerichtshof Italiens hat beschlossen: In diesem Land sollte es kein Verbrechen sein zu stehlen, um das existenzielle Bedürfnis nach Nahrung — eines der grundlegenden Bedürfnisse des Lebens — zu stillen.

Im Jahr 2015 verurteilte ein Gericht im Land einen armen und obdachlosen Mann zu sechs Monaten Gefängnis, weil er einfachen Käse und Würstchen im Wert von ca. 4 Euro aus einem Supermarkt in Genua stahl.

Roman Ostriakov ist anscheinend von der Ukraine nach Italien ausgewandert, aber sein Leben war alles andere als leicht. Er schläft auf der Straße und bettelt um Nahrung. Im Jahr 2011 besuchte er einen Supermarkt und kaufte Grissini. Als die Aushilfe im Supermarkt nicht hinsah, nahm Ostriakov zwei Stück Käse und ein Päckchen Würstchen und steckte die Lebensmittel in seine Tasche.

Ein anderer Kunde, der zur gleichen Zeit im Supermarkt war, sah was Ostriakov getan hatte. Als Ostriakov den Supermarkt verlassen wollte, meldete der Kunde ihn den Mitarbeitern. Nach Ostriakov wurde daraufhin gefahndet und er wurde festgenommen. Die gestohlenen Lebensmittel wurden ihm genommen.

Der Fall, der bereits im Jahr 2011 seinen Anfang nahm, fand ein Ende, als Ostriakov zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt wurde und zu einer Strafzahlung von ca. 100 Euro. Als das Urteil publik wurde, verurteilten viele diese Entscheidung. Aktivisten drängten darauf, das Urteil anzufechten, da Ostriakov aufgehalten worden war und die gestohlenen Gegenstände von Mitarbeitern des Supermarktes konfisziert worden waren.

Am 2. Mai 2016 entschied dann der Oberste Kassationshof, dass der Diebstahl einer kleinen Menge Nahrung von den Hungrigen und den Armen kein Verbrechen mehr im Land sein soll. Das Gericht beschloss danach, dass Ostriakov freigelassen werden sollte. Der Oberste Kassationshof überprüfte die Anwendung des Gesetzes auf den Fall Ostriakov, nicht die Fakten des Falls, denn darin besteht das Mandat dieses Gerichts.

Das Gericht stellte fest, dass die Sachlage eindeutig sei: Ostriakov könnte nicht leben ohne sich zu ernähren, also handelte er aufgrund von Notwendigkeit und beging damit kein Verbrechen.

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Lokale Medienvertreter zitierten das Gericht wie folgt: “Der Zustand des Angeklagten und die Umständen, unter denen die Beschlagnahme der Güter stattfand zeigen, dass er sich dieser kleinen Menge an Lebensmitteln bemächtigte, weil er ein unmittelbares und lebensnotwendiges Bedürfnis nach Nahrung empfand; deshalb handelte er aus reiner Notwendigkeit.”

Das Gericht machte damit auch deutlich klar, dass das Urteil “alle daran erinnert, dass in einem zivilisierten Land nicht einmal die schlimmsten Menschen verhungern sollten”, geschweige denn die ärmsten und oder obdachlosen.

Lokale Beobachter kritisierten das erste Urteil und sagten, dass der Richter seinen gesunden Menschenverstand hätte einsetzen sollen, um zu verhindern, dass der Fall bis vor den obersten Gerichtshof des Landes gelangt.

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In der Tageszeitung La Stampa wurde ein ausdrückliches Lob des Urteils hervorgehoben. Die Zeitung schrieb in ihrem Leitartikel, dass die Richter vor dem Obersten Gerichtshof allen klargemacht hätten, dass das Recht auf Überleben sich gegen den Besitz durchsetzt. Der Artikel lobte die Richter für diese mutige Entscheidung und drängte andere Länder dazu, ähnliche Gesetze anzuwenden, um die Armen und die Obdachlosen in der Mitte ihrer Gesellschaft zu schützen.

Die Armutsquote in Italien steigt an. Offizielle Statistiken im Land weisen darauf hin, dass jeden Tag ungefähr 615 Menschen zusätzlich unter die Armutsgrenze fallen. Beobachter sagen, dass das Land mehr dafür tun muss, um die Armut im Land zu reduzieren.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Diese 20 abschreckenden Fotos zeigen euch schonungslos die dunkle Seite unserer Gesellschaft

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Diese 20 abschreckenden Fotos zwingen euch dazu, euch mit der dunkleren Seite unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen.

Igor Morski ist ein polnischer Grafikdesigner, Illustrator und Bühnenbildausstatter. Er ist ebenfalls ein sehr bekannter Künstler, der den nicht gerade subtilen Horror der modernen Gesellschaft in seinen kontroversen Illustrationen erforscht. In der nachdenklich stimmenden, nachfolgend präsentierten Fotoserie System Failure (Systemfehler) bringt er uns zum Nachdenken: Ist die Erde ein Furcht erregender Ort, oder sind vielmehr wir zu gefährlich für den Planeten geworden? Bringt uns die Technologie näher zusammen, oder sind wir zu ‘smart’ geworden; also abhängig und deshalb einander ferner als je zuvor? Leben wir wirklich unsere Träume oder bringen wir uns selbst in dem Versuch um, die Erwartungen anderer Menschen zu erfüllen? Erliegen wir den Verlockungen äußerer Schönheit und Modeerscheinungen, anstatt auf den Ruf aus unserem Innersten zu hören und unserem Glauben zu folgen? Sind wir emotional mit einander verbunden, oder sind die heutigen Beziehungen allesamt Lügen? Sind wir noch Menschen, oder sind wir zu Dämonen geworden… ?

Bored Panda stellt fest:

“Ihre Betrachtung mag ein gewisses Unwohlsein hervorrufen, oder dieses seltsame Gefühl in der Magengrube erzeugen, aber ich würde behaupten, dass das wahrscheinlich eine gute Sache ist, dass es darauf hindeutet, dass die Bilder auf einer tieferen Ebene einen Nachhall erzeugen. Kunst soll etwas in uns berühren, uns erregen. Mit seiner kreativen Ausdrucksweise umreißt Morski Konzepte und Ideen in unserer modernen Gesellschaft, die wir vielleicht deshalb nicht durchschauen können, weil wir von ihnen so sehr ‘eingenommen’ sind, ‘in ihnen stecken’.”

Die Schönheit dieser Bilder liegt darin, dass sie für die Interpretation zugänglich sind. Ihr könnt sie so auslegen, wie ihr es wollt; und dann reflektieren sie eure Wahrheit. So würden wir diese Bilder interpretieren…

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Menschlicher Körper oder eine Müllhalde?

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Wovon du abhängig bist, das wird dich am Ende auch umbringen.

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Wenn die Gesellschaft darüber entscheidet, wer oder was du sein SOLLTEST, wenn du erwachsen wirst… und dabei deinen Körper, deinen Geist und deine Seele gefangen nimmt.

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Ein Mädchen in einer von Jungen dominierten Welt sein.

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Wir sind aus freien Stücken die Marionetten unserer eigenen Entscheidungen.

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Wir sind die Umwelt: Wir können sie entweder bewahren oder zerstören… Wir haben die Macht dazu.

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Der Beton-Dschungel, den wir unser Zuhause nennen: unattraktiv, harsch, grau und unsicher.

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Wir sind die Gefangenen unserer Gedanken.

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Wenn die Gefühle sterben und die Technologie das Steuer übernimmt.

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Wir haben viel zu viel Kontrolle über die Welt – und wir wissen nicht so ganz, was wir damit anfangen sollen.

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Es ist eine wahnsinnige, wahnsinnige, wahnsinnige Welt… und sie braucht dringend ein wenig Abkühlung.

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Wie Technologie unsere Welt durchdringt und in unser Leben eindringt…

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Eins werden mit der Natur.

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Frauen sind den Männern nicht gleich; sie sind ihnen überlegen. Aber zählt das?

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Wir bestehen aus Erde. Wenn wir sterben, dann kehren wir zur Erde zurück. Aber in der Zwischenzeit findet das Leben statt – als ein wahrlich wunderschöner Tanz.

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Die Zeit verrinnt schneller… Wir können sie nicht einholen.

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Ein unglaublich verwirrtes Gehirn… Wir arbeiten die ganze Zeit, aber es führt uns nirgendwohin.

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Sie wirft ihre Tage weg und denkt dabei, dass sie eines Tages auch ihr Gewicht wird abwerfen können… (Heute sind 80% der Frauen in den USA mit ihrem Äußeren unzufrieden).

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Wer verbrennt hier wen?

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Wenn Familien nur noch so tun als ob und daran zerbrechen… dann leiden die Kinder am meisten darunter.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Vanga starb 1996, sagte aber den ISIS, den 11. September, die Arabische Revolution, Präsident Obama… und einen „Muslimischen Krieg“ im Jahre 2016 sowie Russland als „Supermacht“ voraus

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Gehörst Du zu denen, die an die Prophezeiungen von Nostradamus glauben? Wenn ja, dann hast Du vielleicht auch von einem weiteren Namen aus dem Bulgarien des früheren 20. Jahrhundert gehört, Baba Vanga (Vangelia) Pandeva.

Unterschiedlichen Quellen zufolge hat Vanga viele Prophezeiungen mit einer Genauigkeit von 63 bis 85 % gemacht. Je nachdem, was Du liest oder hörst, wurden viele Prophezeiungen überhaupt nicht gemacht, da Vanga eher zögerlich über zukünftige Ereignisse sprach, die die Menschheit stark beeinflussen würden. Ihre Angst war, so sagt ihre Familie, dass diese, die sowieso schon chaotische Welt in noch größeren Aufruhr versetzen würde.

Einige Prophezeiungen, die Vanga noch vor ihrem Tode im Jahre 1996 gemacht hatte, sind jedoch zu interessant (oder besorgniserregend), als das man sie ignorieren könnte.

Vangas Geschichte

Als junges Mädchen erblindete Vanga nach einem traumatischen Unfall. Bei dem Unfall wurde die damals 12 jährige in einem Feld mit Dreck und Sand in ihren Augen gefunden. Aufgrund größter Schmerzen konnte sie die Augen nicht öffnen. Ihre verarmte Familie konnte sich zwar eine Behandlung der Kopfverletzungen leisten, aber Vanga erblindete schließlich. Der Zwischenfall jedoch kann nicht durch Wetterberichte belegt werden. Es wird davon ausgegangen, dass ein äußerst seltener Tornado (wohl eher ein starker Sturm und ein verloren gegangenes Kind) das Mädchen in die Luft wirbelte und es in ein nahegelegenes Feld stieß.

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1911 geboren und 1996 an Brustkrebs verstorben, wurde Vanga nicht nur für Besuche bei mächtigen Politikern bezahlt, sie litt auch unter ihren Vorhersagen. Ähnlich wie Nostradamus seinerzeit kann ein Seher für sein Umfeld sowohl Bedrohung als auch Trost bedeuten. Nachdem sie 1952 Stalins Tod voraussagte, wurde sie verhaftet und für kurze Zeit ins Gefängnis geschickt. Stalin starb später im Jahr 1953 an einem Aneurysma (Schlaganfall).

Vanga wurde von hohen Beamten beschützt und war einmal in einer “Position, die es nicht gab” als “Staatsbeamtin” eingestellt, was aber den bulgarischen Geheimdienst nicht davon abhielt, sie für eine westliche Agentin zu halten.

Vanga sagte den Beginn des Zweiten Weltkriegs und den Tod König Boris‘ III. voraus, der sie persönlich besuchte. Er starb am 28. August, wie sie es vorhersagte. Sie warnte ihn vor der roten Flagge, die von seinem Palast wehen würde, was sich als die rote Flagge über Sofia herausstellte, als Bulgarien 1944 ein sozialistischer Staat wurde.

Aktuelle Prophezeiungen, die vor 1996 gemacht wurden

1996 sagte Vanga auch den Einsturz der Zwillingstürme am 11. September voraus. Berichten zufolge hätte sie gesagt:

“Horror, Horror! Die amerikanischen Brüder werden nach einem Angriff durch die Stahlvögel fallen. Die Wölfe werden im Busch heulen, und das Blut Unschuldiger wird fließen.”

Angeblich prophezeite sie den Tsunami 2004, den Aufstieg des ISIS und den Arabischen Frühling im Jahr 2010.

Aber was diese Prophetin noch erstaunlicher macht, ist die angebliche Prophezeiung einer Invasion islamischer Extremisten 2016, wobei sie erzählte, dass es in Syrien und danach in Europa passieren würde. Verschiedenen Berichten zufolge sprach Vanga mehre Male von einem „großen muslimischen Krieg“.

In diesem Zusammenhang sagte sie voraus, dass der 44. US-Präsident ein Afro-Amerikaner sein würde; fügte aber hinzu, dass dies der letzte US Präsident sei, den die Welt sehen würde.

Im Jahre 1979 prophezeite Vanga auch, dass ein mächtiges Russland unter einem Mann namens Vladimir auferstehen und zur Supermacht werde.

“Alles wird schmelzen wie das Eis, nur einer nicht – Vladimirs Ruhm, der Ruhm Russlands. Zu viel wurde dafür geopfert. Niemand kann Russland stoppen. Es wird alles, was im Wege steht, wegfegen und wird nicht nur bleiben, sondern auch der Herrscher der Welt werden.“ (*Fußnote: AnonHQ Media Faction hat den Originaltext mit russischen Quellen abgeglichen – Macht damit, was Ihr wollt.)

Andere Prophezeiungen

Wie bei Nostradamus hat das “Zukunft Vorhersagen” etwas zweifelhaftes an sich. Die verblüffende Art jedoch, wie diese Frau Ereignisse, die nach ihrem Tod stattfanden, vorhersagen konnte, muss beachtet werden – wenigstens für einen Moment. Man bedenke aber, dass ihre Familie erklärte, dass sie niemals Andeutungen über einen Dritten Weltkrieg gemacht hatte.

Wenn Vangas Prophezeiungen wahr sein sollten, so ist das Jahr 2016 ein Schlüsseljahr für die Menschheit und zukünftige Ereignisse, die sie vorhersagte:

2016: Muslime fallen in Europa ein.

2018: Raumfahrten zur Venus werden unternommen, um andere Energiequellen zu erschließen.

2023: Die Umlaufbahn der Erde wird sich drastisch ändern.

2025: Die europäische Bevölkerung wird nahezu null sein nach den Kriegen.

2033: Das Schmelzen der Polkappen wird den Meeresspiegel ansteigen lassen.

2043: Europa wird unter islamischer Führung ein Kalifat sein.

2066: In einem Versuch benutzt Amerika eine neue Waffe, mit der man das Klima verändern kann, um Rom, die designierte neue Hauptstadt des Kalifats, wieder einzunehmen.

2076: Kommunismus wird über die Welt fegen.

Aber es gibt Hoffnung: Vanga hat auch vorausgesagt, dass zwar im Jahr 3797 die Erde untergehen, aber  die Menschheit soweit fortgeschritten sein wird, um ein neues Zuhause zu finden.

 

Quellen: News.com, History Today, MBC Times, Daily Star, Pravda Report.


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Wenn die Reichen [DU] nur 25 % weniger Nahrungsmittel wegwerfen, könnten die Armen essen

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Hast Du gewusst, dass jedes Jahr 1,3 Mrd. Tonnen Nahrungsmittel, ca. ein Drittel aller produzierten Lebensmittel, weggeworfen werden, davon ca. 45 % des gesamten Obst- und Gemüseanbaus, 35 % der Meerestiere, 30 % des Getreides, 20 % der Milchprodukte, 20 % der Fleischproduktion, obwohl 795 Millionen Menschen auf dieser Erde permanent an Hungersnot und Mangelernährung leiden?

Hast Du gewusst, dass dies bedeutet, dass riesige Mengen an Ressourcen, die für die Lebensmittelproduktion verbraucht werden, verschwendet werden, und dass der Ausstoß von Treibhausgas, den die Lebensmittelindustrie dabei verursacht, auch für umsonst ist?

Hast Du gewusst, dass 30 % der weltweiten Anbaugebiete für Nahrungsmittel genutzt werden, die weggeworfen werden?

Hast Du gewusst, dass in reichen Ländern Verbraucher und Händler zwischen 30 und 40 % aller gekauften Lebensmittel wegwerfen, wohingegen in ärmeren Ländern nur 5 bis 16 % weggeworfen werden?

Hast Du gewusst, dass der pro Kopf-Verbrauch von Nahrungsmitteln in Europa und Nordamerika bei 95 bis 115 kg/Jahr liegt, während diese Zahl in Schwarzafrika und Süd- bzw. Südostasien gerade Mal 6 bis 11 kg/Jahr beträgt?

Hast Du gewusst, dass, wenn die Menge an weggeworfenen Nahrungsmitteln weltweit um nur 25 % verringert werden würde, es genügend Essen für alle unterernährten Menschen gäbe?

“In den Entwicklungsländern gibt es quasi keine Nahrungsmittelverschwendung. Nahrungsmittel werden in Ländern verschwendet, wo die Leute es sich leisten können, Essen wegzuwerfen. Eine Statistik belegt, dass die Menge an weggeworfenen Lebensmitteln durch Verbraucher in Industrieländern [222 Millionen Tonnen pro Jahr] fast der Menge der gesamten Nettoproduktion von Nahrungsmitteln in Schwarzafrika [230 Millionen Tonnen pro Jahr] entspricht. Andererseits verlieren Entwicklungsländer immens Nahrungsmittel aufgrund schlechter Bedingungen vor Ort, angefangen vom Produktionsmanagement bis hin zu Transport und Verteilung“, wie Robert van Otterdijk, Koordinator des Programms zur Rettung von Nahrungsmitteln der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UNO (FAO), der britischen Zeitung The Guardian mitteilte.

Die schlimmsten Nahrungsmittelverschwender sind die USA, Kanada, Australien und Neuseeland, wo die Verbraucher 39 % aller gekauften Lebensmittel wegwerfen; gefolgt von Europa, wo ca. 31 % weggeworfen werden. In Großbritannien gehen 15 Millionen Tonnen an Essen verloren oder werden weggeworfen. Britische Verbraucher werfen jedes Jahr 4,2 Millionen Tonnen Nahrungsmittel weg. Das bedeutet, dass 11,7 % aller gekauften Nahrungsmittel vermeidbarerweise verschwendet werden. Kosten pro Familie: ca. 700 Pfund pro Jahr.

Frankreich hat Maßnahmen ergriffen und allen Supermärkten das absichtliche Wegwerfen von Lebensmitteln untersagt. In der baskischen Stadt Galdakao in Spanien haben sich Anwohner um einen öffentlichen „Gemeinschaftskühlschrank“ versammelt, der Anfang des Jahres aufgestellt wurde, um die Essensverschwendung zu verringern.

Vom Stand aus dem Jahr 2005 ausgehend, müsste sich bis zum Jahre 2050 die Nahrungsmittelproduktion um 60 % erhöhen, um die wachsende Bevölkerung zu ernähren. Brauchst Du mehr „Hast Du gewusst, dass?“ Tatsachen, um zu handeln, bevor es zu spät ist? Oder würdest Du persönlich Maßnahmen ergreifen, weniger Lebensmittel wegzuwerfen, wie beispielsweise Essensreste spenden und/oder Leftover Swap (deutsch: Reste tauschen) nutzen, eine App, mit der andere Deine Mahlzeiten aufessen können, die Du nicht geschafft hast?

Diese Reste gehören nicht in den Müll, sondern sollten mit anderen geteilt werden…


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Universität von Alaska startet Untersuchung der “kontrollierten Sprengung” am 11. September

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Titelbild: “Hoppla! Ihr habt die Bombe nur eine Spur zu früh gezündet.”

Die Universität von Alaska finanziert gerade eine komplette Untersuchung zu den Behauptungen, nach denen das Gebäude Nummer 7 des World Trade Center (englisch kurz: WTC7) durch eine kontrollierte Sprengung während der Angriffe am 11. September einstürzte.

Dr. J. Leroy Husley, Chef der Abteilung für Bauwesen und Umwelttechnik der Universität von Alaska Fairbanks, arbeitet mit der gemeinnützigen Organisation „Architects & Engineers for 9/11 Truth“ (deutsch: Architekten und Ingenieure für die Wahrheitsbewegung zum 11. September) zusammen, um die Gründe für dessen Einsturz herauszufinden.

Activistpost.com berichtet:

Obwohl immer noch Fragen darüber offen bleiben, wie die beiden Flugzeuge, die die Zwillingstürme gerammt hatten, den kompletten Einsturz der hohen Gebäude verursachen konnten, konzentrieren sich viele Ermittler um den 11. September auf den mysteriösen Einsturz von Gebäude Nummer 7. Einige Familien der Opfer geben Hinweise darauf, dass der Einsturz von WTC7 einen möglichen Riss in der offiziellen Geschichte darstellt, der eine neue landesweite Debatte über die Ereignisse dieses Tages entfachen könnte. WTC7 wurde damals nicht von einem Flugzeug getroffen. Dennoch stürzte es um 17.20 Uhr nach Angaben des amerikanischen Standardisierungsinstituts NIST ein. Offizielle Einsturzursache waren Brände in den Büros. Eine wachsende Zahl von Familienmitgliedern, Aktivisten, Architekten und Ingenieuren stellt die offizielle Theorie über den Einsturz in Frage und fordert nun eine neue Untersuchung des WTC7.

Dr. Husley und das WTC7 Untersuchungsprojektteam hoffen Antworten auf einige der offenen Fragen zu finden. Das Projekt umfasst eine zweijährige Studie, die von Architekten und Ingenieuren der 9/11 Truth Bewegung gemeinsam finanziert wird. Dr. Husley bat Baustatiker, Bautechniker, Maschinenbauer, Architekten, Bauplaner, Bauarbeiter, Physiker, Mathematiker, Wissenschaftler und normale Bürger, dabei mitzumachen.

“Im kommenden Jahr werde ich mit einem Team von Doktoranden das World Trade Center Gebäude Nummer 7 mit denselben Plänen, die als Vorlage für den Originalbau dienten, nachbauen. Wir werden es digital rekonstruieren”, so Dr. J. Leroy Hulsey. „Das NIST sagt, das Gebäude stürzte aufgrund der Brände in den Büros ein. Wir werden diese Möglichkeit als Einsturzursache überprüfen.“

Die Forscher versprechen “eine total offene und transparente Untersuchung der Ursache für den Einsturz des World Trade Center Gebäudes Nummer 7” und werden jeden Schritt ihrer wissenschaftlichen Arbeit auf WTC7Evaluation.org dokumentieren. Das WTC7 Untersuchungsprojekt wird auch von einem Komitee technischer Experten geprüft, die die Untersuchung von Dr. Husley und seinen Studenten genau unter die Lupe nehmen werden. Der Professor und sein Team bitten die Öffentlichkeit um finanzielle Unterstützung von jetzt an bis zur Beendigung der Studie im April 2017.

Ted Walter, Direktor für Strategie und Entwicklung bei Architects & Engineers for 9/11 Truth (kurz: A&E), arbeitet mit dem Professor zusammen und sammelt Geld, um die WTC7 Untersuchung zu finanzieren. Walter erzählte der Activist Post, dass das Projekt im Mai 2015 begann und im April kommenden Jahres beendet werden solle.

“Sie entwickeln verschiedene Szenarien, wie heiß die Feuer in verschiedenen Teilen des Gebäudes gewesen sein könnten, und werden in den nächsten sechs Monaten Tests durchführen und die Szenarios ausprobieren“, erzählte Walter der Activist Post. „In den letzten Monaten des Projekts Anfang nächsten Jahres wird es darum gehen, die Ergebnisse in einem Abschlussbericht zusammenzuschreiben.“

Walter sagte, Ziel sei es, dass der Bericht in von Experten gelesenen Ingenieurszeitungen veröffentlicht werden wird. „Wir hoffen, große Beachtung in der Ingenieursgemeinschaft zu bekommen, indem wir maßgebliche Gegenargumente zum Bericht des NIST geben und indem wir beweisen, dass es nicht möglich ist, dass die Feuer das Gebäude Nummer 7 zum Einsturz brachten.“ Walter erwähnte auch die Möglichkeit, den Bericht jedem Kongressmitglied auszuhändigen.

Da sich die Angriffe des 11. September bald zum 15. Male jähren werden, war es nie so wichtig wie heute, die offizielle Regierungsgeschichte zu hinterfragen. Es kostet Anstrengungen wie von Dr. Husley und den Architekten, Ingenieuren, Feuerwehrmännern, Piloten, Regierungsbeamten und normalen Bürgern unternommen, um die Lügen zu entlarven und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Ohne koordinierte Bemühungen und den Kampf um die Wahrheit wird die amerikanische Öffentlichkeit wohl nie genau erfahren werden, was sich an jenem tragischen Tag abspielte.

Quelle: yournewswire


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NASA beobachtet zum ersten Mal, wie etwas aus einem Schwarzen Loch HERAUSKOMMT

in Welt von

Zwei Teleskope haben etwas Erstaunliches beobachtet, als die Korona eines supermassiven Schwarzen Lochs aus seinem Zentrum heraus ‘startete’ und dabei den Ausstoß eines Strahls aus dem Röntgenenergie-Bereich auslöste.

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So gut wie jeder weiß, dass Schwarze Löcher Sachen einsaugen und sie nicht ausspucken. Aber zum wirklich allerersten Mal fing die namhafte Raumfahrt-Organisation NASA Aufnahmen davon ein, wie ein supermassives Schwarzes Loch etwas in den Weltraum hinaus entlässt.Viral Thread zufolge beobachteten zwei Weltraumteleskope der NASA, darunter das orbitale Röntgen-Teleskop “Nuclear Spectroscopic Telescope Array (NuSTAR)”, wie die Korona von Markarian 335 von dessen Zentrum weg ‘startet’. Danach wurde ein massiver Strahl im Röntgenenergie-Bereich ausgespuckt.

Seit dieser erstaunlichen Beobachtung haben Wissenschaftler versucht herauszufinden, was genau dort eigentlich passiert ist. Dan Wilkins von der Saint Mary’s University äußert sich dazu wie folgt:

“Zum ersten Mal konnten wir den Hochstart einer Korona mit einem Flackern in Verbindung bringen. Das wird uns dabei helfen zu verstehen, wie supermassive Schwarze Löcher einige der hellsten Objekte im Universum mit Energie versorgen.”

Fiona Harrison ist NuSTARs Hauptuntersuchungsleiterin. Sie merkte an, dass der Ursprung der energetischen Quelle “mysteriös” ist. Jedoch sollte, wie sie ebenfalls hinzufügte, die Möglichkeit den Vorgang tatsächlich aufzunehmen einige Hinweise zur Größe und Struktur des Schwarzen Loches liefern, sowie einige neue Erkenntnisse darüber, wie Schwarze Löcher funktionieren.

Es sollte noch genügen Zeit bleiben, um dieses supermassive Schwarze Loch zu erforschen – ohne befürchten zu müssen, dass wir von jedweder Form der Strahlung betroffen sein könnten, denn es ist immer noch 324 Millionen Lichtjahre von uns entfernt.

Was haltet ihr davon? Bitte kommentiert unten und teilt diese Nachricht!

Artikel von . Übersetzt aus dem Englischen von TrueActivist.com.


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USA: Pentagon entwickelt »Ebola-Impfstoff« gemeinsam mit Monsanto!

in Gesundheit von

Mehr als nur ein bisschen verdächtig: Pentagon entwickelt »Ebola-Impfstoff« gemeinsam mit Monsanto! Die Panik über Ebola – bewusst angefacht von der kriminell unverantwortlichen Dr. Margaret Chan, der seit der »Schweinegrippe« berüchtigten Direktorin der Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf, und durch kriminell unverantwortliche Vertreter der staatlichen Centers for Disease Control (CDC, US-Gesundheits- und Seuchenschutzbehörde) – wird täglich absurder und schädlicher.

Von F. William Engdahl

Nicht nur listet die WHO als »Ebola-Symptome« die Symptome einer normalen Grippe oder sogar einer schweren Erkältung. Und nicht nur wird der einzige anerkannte »zuverlässige Labortest« für Ebola, der Kary-Mullis-PCR-Test, von seinem Erfinder (für einen völlig anderen Zweck), dem Nobelpreisträger Dr. Kary Mullis, als wertlos erklärt, um Ebola-Viren im Körper aufzuspüren. In einem Interview erklärte Mullis: »Quantitative PCR ist ein Widerspruch in sich.« PCR diene zum qualitativen Nachweis von Substanzen, sei aber seiner Natur nach ungeeignet, Zahlen zu schätzen. Der Test könne genetische Sequenzen von Viren entdecken, nicht aber die Viren selbst[1].

Jetzt entdecken wir, dass ein neues Unternehmen gegründet wurde, eine echte »Public-Private-Partnership« von der Art, die Margaret Thatcher erfreut hätte. Der weltgrößte Inhaber von Patenten für GVO-Saatgut, oder Saatgut überhaut, die Monsanto Corporation aus St. Louis im US-Bundesstaat Missouri, ist ein Joint Venture eingegangen mit … dem Pentagon. Am 4. August brachte der amerikanische Fernsehsender Fox News die beunruhigende Meldung[2]:

»Das experimentelle Medikament, das zur Behandlung zweier amerikanischer Helfer eingesetzt wurde, die sich mit dem Ebola-Virus infiziert hatten, wurde vorher nie an Menschen getestet; erstmals erwähnt wurde es Anfang dieses Jahres als Teil eines von der US-Regierung und dem Militär unterstützten laufenden Forschungsprojekts … Das Verteidigungsministerium ist schon seit geraumer Zeit an der Erforschung von Infektionskrankheiten, darunter auch Ebola, beteiligt.«

US-Verteidigungsministerium, Monsanto und Tekmira[3]:

Weitere sorgfältige Untersuchungen haben das folgende, faszinierende und höchst suspekte Faktum über das laufende Ebola-Forschungsprogramm des US-Verteidigungsministeriums ans Licht gebracht.

Offenbar hat sich das Ministerium mit Monsanto und anderen zusammengetan, um in eine Herstellerfirma eines Ebola-Impfstoffs zu investieren. Das Unternehmen trägt den Namen Tekmira Pharmaceuticals Corporation, seine Aktien sind im NASDAQ unter TKMR gelistet. Tekmira bezeichnet sich selbst als führenden Entwickler von RNA-Interferenz- oder RNAi-Therapeutika.

Seit der Angstmache vor Ebola sind die Aktien in die Höhe geschossen, ähnlich wie seinerzeit Donald Rumsfelds Anteile an der Firma Gilead Sciences, Erfinderin von Tamiflu, in die Höhe schossen, nachdem Verteidigungsminister Rumsfeld bei der Panikmache vor der Vogelgrippe für eine Milliarde Dollar das vollkommen nutzlose Medikament Tamiflu für seine Soldaten bestellte.

Auf der eigenen Firmen-Website betont Tekmira:

»TKM-Ebola, ein RNAi-Therapeutikum gegen das Ebola-Virus, wird im Rahmen eines 140-Millionen-Dollar-Vertrags mit der Abteilung Gemeinsames Produktmanagement Medical Coutermeasure Systems BioDefense Therapeutics (MCS-BDTX) des US-Verteidigungsministeriums entwickelt.« Schon 2010, so heißt es weiter, »unterzeichnete Tekmira mit dem Verteidigungsministerium einen 140-Millionen-Dollar-Vertrag über die Entwicklung eines RNAi-Therapeutikums zur Behandlung der Ebolavirus-Infektion, bei dem unsere LNP-Technologie genutzt wurde. 2013 wurde die Zusammenarbeit ausgeweitet auf signifikante Fortschritte in der LNP-Rezeptur-Technologie, darunter eine neue, wirksame LNP-Rezeptur, die Fähigkeit, LNP-Rezepturen zu lyophilisieren (gefriertrocknen) und eine LNP-Rezeptur, die intravenös verabreicht werden kann«

Auf derselben Website heißt es weiter:

»2014 unterzeichnete Tekmira mit Monsanto eine Optionsvereinbarung, wonach Monsanto eine Lizenz für die Nutzung des firmeneigenen Abgabesystems erhielt …«
Jetzt werde Tekmira autorisiert (von wem?), ihr TKM-Ebola an menschlichen Versuchspersonen zu testen. Wo? Tekmira sagt uns:

»Tekmira ist einem von der WHO geführten internationalen Konsortium beigetreten, um ein RNAi-basiertes Studien-Therapeutikum für beschleunigte klinische Studien in Westafrika bereitzustellen. Zu dem Konsortium zählen Vertreter des International Severe Acute Respiratory and Emerging Infection Consortium (ISARIC) an der britischen Universität Oxford, der US Centers for Disease Control, Médecins Sans Frontières – Ärzte ohne Grenzen (MSF), der Fondation Mérieux und weiterer Institutionen und Organisationen.«

Wer würde angesichts der bereits herrschenden induzierten Ebola-Hysterie schon ein paar hundert Westafrikaner vermissen, die an Komplikationen gestorben sind – nicht von Ebola, sondern von den Menschenversuchen des Pentagon mit TKM-Ebola.

Alle Schlüsselfiguren bei diesem Verbrechen sind in dem Konsortium vertreten, das die Menschenversuche mit Tekmira in Afrika betreibt – WHO, CDC und die anderen.

Wurde Ebola und die ganze Angstmache der WHO und CDC vor Ebola von den letztendlichen Sponsoren entworfen, um die Welt so in Panik zu versetzen, dass sich die Menschen ungetestete oder nicht ausreichend getestete »anti-Ebola«-Medikamente oder Injektionen wie TKM-Ebola verabreichen lassen, die dazu angelegt sind, einen signifikanten Teil der Bevölkerung Westafrikas – und nicht nur dort – zu eliminieren?

Ebola und Eugenik?

Interessant festzuhalten ist die Tatsache, dass der Chef der amerikanischen Doctors Without Borders (Ärzte ohne Grenzen) bis zu seinem Tod bei einem seltsamen Flugzeugabsturz im Jahr 2010 niemand anders war als Richard Rockefeller, der Sohn von David Rockefeller. Und bis vor wenigen Monaten saß ein weiterer, inzwischen verstorbener Rockefeller im Vorstand von Monsanto.

Die Familie Rockefeller gehört seit über hundert Jahren, seit der Gründung ihrer Rockefeller-Stiftung [Rockefeller Foundation], zu den generösesten Förderern der Eugenik, eingeschlossen die Eugenik-Forschung der Nazis am Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin und München Ende der 1930er-Jahre.

Es gibt einige sehr reiche und sehr mächtige Familien, die sich selbst für Götter über uns Sterbliche halten. Tatsächlich ist die Familie der Rockefellers in diesem Licht aufschlussreich. In ihrem 1993 erschienenen Buch The Molecular Vision of Life behauptet Dr. Lily E. Kay – die als eine der «herausragenden Biologie-Historiker/innen ihrer Generation« gilt –, die »neue Biologie« sei weitgehend von der Rockefeller Foundation und dem von ihr unterstützten Programm am California Institute of Technology (Caltech) ausgegangen, und zwar durch einen Konsens zwischen einer wissenschaftlichen Elite und einer Unternehmenselite, deren Ziele sich auf Eugenik und die Notwendigkeit der Schaffung eines Mechanismus der sozialen Kontrolle und des »Human Engineering« richteten.

Den Begriff »Molekularbiologie« prägte 1938 Warren Weaver, der Direktor der naturwissenschaftlichen Abteilung der Rockefeller-Stiftung. Die knappen Forschungsgelder für die Entwicklung der reduktionistischen Disziplin der Molekularbiologie kamen von den finanziell gut ausgestatteten Rockefellers. Viele der beteiligten Wissenschaftlicher waren keine Unterstützer der Eugenik, sondern einfach nur Wissenschaftler, die Forschungsgelder brauchten. Kay betont, dass viele von ihnen, selbst in den Reihen der Elite, daran interessiert waren, »reine Wissenschaft« zu betreiben, obwohl ihnen die Ziele der Rockefeller-Stiftung durchaus bewusst waren. Kay schreibt:

»Das Endergebnis war, dass die ›neue Biologie‹ keine ergebnisoffene Untersuchung des ›Rätsels des Lebens‹ war, sondern vielmehr eine gezielte Untersuchung zur Beantwortung spezifischer Fragen auf eine Weise, die den Zielen der Eugenik und sozialen Kontrolle unterworfen waren.«

Alle verfügbaren Beweise deuten darauf hin, dass die laufende Ebola-Hysterie von WHO und CDC Teil von genau solch einem Eugenik-Plan ist, der die Rockefeller-Foundation bewog, Monsantos GVO-Sorten zu schaffen, um die Nahrungskette von Mensch und Tier zu kontaminieren.

Als wäre die Verbindung Tekmira-Pentagon über Ebola noch nicht beunruhigend genug, sei noch betont, dass die US-Gesundheitsbehörde CDC 2010 ein Patent für einen besonderen Ebola-Stamm erhielt, der als »EboBun« bekannt ist. Die Nummer des Patents ist CA2741523A1[4]. Die Behörde darf dafür sogar Lizenzgebühren erheben. Uggg.

Warum lässt die wichtigste Gesundheitsbehörde der USA überhaupt Stämme von Ebola-Viren patentieren? Ein Virus patentieren? Wie ist so eine Ungeheuerlichkeit möglich? Der kanadische Patentanwalt David Schwartz:

»Man kann eine Krankheit als solche, wie beispielsweise Krebs oder Influenza, nicht patentieren. Aber wenn Sie über eine Lebensform wie ein Bakterium oder ein Virus, das vom Menschen verändert wurde, reden, dann ist die Antwort, ja.«

Willkommen bei WHO und CDC und dem US-Verteidigungsministerium und dem, was sich immer deutlicher als ihre »Twilight Zone« erweist – um die von Rod Sterling geschaffene brillante Science-Fiction-Fernsehserie der 1960er-Jahre zu zitieren.

Über den Autor:

Frederick William Engdahl wurde am 9. August 1944 in Minneapolis geboren und ist deutsch-amerikanischer Publizist, Wirtschaftsjournalist und Dozent. Er studierte Ingenieurwissenschaft und Jura an der Princeton University bis 1966 (BA) sowie von 1969 bis 1970 als Aufbaustudiengang Wirtschaftswissenschaften an der Universität Stockholm mit dem Schwerpunkt „internationale Wirtschaftsbeziehungen“. Er wurde als Wirtschaftsjournalist tätig mit dem Schwerpunkt auf Öl-, Energie- und Wirtschaftspolitik. Seine Beiträge erscheinen in einer Reihe von Tageszeitungen und Wirtschaftspublikationen wie in Asia Times,FinancialSense.com, Asia Inc., GlobalResearch (Michel Chossudovsky), 321Gold.com, Nihon Keizai Shimbun und Foresight Magazine. Er lebt seit mehr als 20 Jahren in Deutschland und arbeitet als freier Publizist. Engdahl war 2007/08 als Dozent für Wirtschaftsenglisch an der Fachhochschule Wiesbaden beschäftigt.

Querverweise:

[1] Questioning the HIV-AIDS hypothesis: 30 years of dissent
http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fpubh…

[2] Monsanto Invests In Ebola Virus With D.O.D.
http://covvha.net/monsanto-invests-in-ebola-virus-wit..

[3] About Investigational TKM-Ebola Therapeutic
http://www.tekmira.com/pipeline/tkm-ebola.php

[4] Monsanto Invests In Ebola Virus With D.O.D.
http://covvha.net/monsanto-invests-in-ebola-virus-wit..


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Die Krise des Journalismus. 10 Thesen für einen Neubeginn

in Medien/Onlinewelt/Politik/Welt von

Wer dieser Tage mit offenen Augen durch die Welt geht, der wird nicht umhin können, festzustellen, in welch tiefer Krise sich der hiesige Journalismus gegenwärtig befindet. Vor den Vorwürfen, die gegen Redakteure gerichtet sind, gibt es kein Entkommen: „Lügenpresse!“-Rufe hier, „Ihr-steckt-doch-eh-alle-mit-den-Mächtigen-unter-einer-Decke!“-Geraune dort und Beschimpfungen wie „Drecksblatt“ oder „Schmierfink“ allerorten. Die Ansicht, die deutsche Presse sei heuchlerisch, würde lügen, wo sie nur könne und lasse sich viel zu leicht von den Politikern für ihre Interessen einspannen, hört man allerdings nicht mehr nur bei den Demonstranten von Pegida oder den Wählern der AfD. Der Vertrauensverlust in die bundesrepublikanischen Medien sitzt viel tiefer und darf mittlerweile als ein allgemeines Stimmungsbild in der Bevölkerung gelten. Die Situation lässt sich auch nicht beschönigen oder schmeichlerisch umschreiben, denn schon seit einigen Jahren ist sicher: Journalisten, soviel steht fest, haben in Deutschland ein noch schlechteres Image als Drogendealer.

Nun könnte man angesichts der Glaubwürdigkeits- und Vertrauenskrise der Zeitungen hierzulande eigentlich vermuten, dass es für viele Schreiberlinge in den Redaktionsstuben angesichts des massiven Gegenwindes, den sie mittlerweile zu spüren bekommen, auch einmal an der Zeit wäre, legitime Selbstkritik zu äußern. Nur so könnte das Vertrauen in den Journalismus schließlich zurückkehren, nur so könnte es wieder zu einem konstruktiven Schreiber-Leser-Dialog kommen. Das Gegenteil ist allerdings der Fall: Statt begangene Fehler einzuräumen, die mangelnde Distanz zur herrschenden Klasse zu hinterfragen oder auch einmal die oftmals in den Leitartikeln daherkommende großkotzige Arroganz des Autors –  die zum Teil noch  penetranter ins Auge sticht als eine Casino-Leuchtreklame in Las Vegas – zu problematisieren, suchen die Vertreter der, wie sie sich selbst gerne nennen, „schreibenden Zunft“ nicht etwa die Fehler bei sich, sondern viel lieber bei ihren Lesern oder bei großen Teilen der Bevölkerung an sich. Um sich selbst eine weiße Weste verschaffen und von eigenen Entgleisungen abzulenken, wird daher das eigene Klientel wahlweise als „Wahnwichtel“, „Verschwörungstheoretiker“ oder auch als „rechts“ diffamiert. Solche verbalen Ergüsse, die sich meist auf einem mitmenschlichen Niveau abspielen, das jeden Anstand vermissen lässt, hört man gerade in der momentanen Asylkrise zuhauf. Da werden Menschen, die angesichts von Merkels Integrationspolitik berechtigte Kritik vorbringen und ihre Bedenken sachlich und in demokratisch legitimer Weise äußern als „besorgte Bürger“ stigmatisiert, friedliche Demonstranten werden zum „Pack“ und gemäßigte Mahner und Warner wahlweise zu „Rechten“, „Trollen“ oder „Nazis“. Das Resultat einer solchen Schreibweise ist nicht schwer vorauszusagen: Wer sein Publikum so dermaßen beschimpft und meint, jeder, der nicht die eigene utopische Sicht der Welt teilt, sei per se und immer schon ein rückwärtsgewandter völkisch-dunkelbrauner Hohlkopf, der betreibt letztlich etwas, was der Spiegel-Autor Jan Fleischhauer in seiner Kolumne „Der schwarze Kanal“ so pointiert als „Nanny-Journalismus“ genannt hat: Die eigene milieugeprägte Sichtweise auf die Welt wird zum allein gültigen Maßstab erhoben, an dem sich gefälligst die eigene Leserschaft und alle Teile des Volkes messen zu lassen haben. Abweichler werden rigoros zur Räson gerufen und auf Norm gebracht, wenn sie die – aus Sicht der Zeitungsleute freilich – hehre Weltsicht der Feuilletonisten nicht teilen.

Das Problem ist also erkannt, doch noch lange nicht gebannt. Auswege aus der Krise werden überall gesucht, doch nur selten gefunden. Eines dürfte klar sein: Einfach Lösungen und Patentrezepte wird es nicht geben, denn die Lage ist zu verzwickt, als dass simple Antworten ausreichen würden. Am Sonntag, den 28. Februar hat Giovanni di Lorenzo, der Chefredakteur der Zeit, auf Einladung des Schauspielhauses Dresden in Kooperation mit der Sächsischen Zeitung in Dresden die „Dresdener Rede“ gehalten, die das Magazin auch abdruckte. In seinem Vortrag mit dem Titel „Alles Lüge? Warum Deutschlands Medien so stark – und manchmal doch so angreifbar sind“ kam er auf die gegenwärtige Lage des Journalismus und das Verhältnis von Journalisten zu ihren Lesern zu sprechen. Seine erklärte Absicht, gegenüber dem eigenen Berufsstand Selbstkritik anzubringen, war sicherlich lobenswert – doch es bleibt ein äußerst schaler Beigeschmack, denn di Lorenzo setzte zu Anfang die allseits beliebte „Schuld-sind-immer-die-anderen,-wir-nie!“-Maschine in Gang, als er – in Deutschland ein mittlerweile weit verbreiteter Hochleistungssport – gewohnt auf „Verschwörungstheoretiker“ eindrosch, die sich ihre eigene Wahrheit in sozialen Netzwerken wie Facebook selbst zusammenbasteln würden (später änderte sich der Tenor seiner Rede glücklicherweise deutlich). „Unter Meinungsfreiheit verstehen sie in Wirklichkeit die uneingeschränkte Lizenz, andere Menschen zu beleidigen, zu diffamieren, an den Pranger zu stellen“, sagte der Journalist. Kritiker und Skeptiker pauschal als hirnverbrannte Konspirologen beschimpfen und Zweifler zu pathologischen Irren zu stempeln – damit, Herr di Lorenzo, haben sie es sich nicht nur zu einfach gemacht, nein, damit, Herr Chefredakteur der Zeit, haben sie auch ihren ganz eigenen, exzellenten Beitrag zur Zerstörung der demokratischen Diskussionskultur geleistet!

Fernab von di Lorenzos Schwingen der allseits beliebten Verschwörungstheoretikerkeule muss man ihm allerdings dennoch zugute halten, dass er im Verlaufe seiner Rede doch noch einigermaßen die Kurve bekommen hat und in wohltuend scharfer Weise mit dem teils aufgeblasenen Ego und der mangelnden Kritikfähigkeit von so manchem artikelschreibenden Zeitgenossen abgerechnet hat. Diese harschen Worte waren schon lange bitter nötig und der Verfasser dieses Kommentars hat sie seit den 90er-Jahren, als er noch ganz jung war, sehnlichst herbeigewünscht. Dafür gebührt di Lorenzo unzweifelhaft großes Lob!

Doch können die Worte des Zeit-Chefs ausreichen? Nein, ganz und gar nicht. Sie können, so meine Ansicht, lediglich als erstes Fundament fungieren, auf dem zweifellos weitere Kritikbausteine getürmt werden müssen. Daher soll es in diesem Kommentar nun darum gehen, zehn Thesen aufzustellen, die sich als Plädoyer für einen neuen, innovativen und vor allem: authentischen und wahrheitsliebenden Journalismus verstehen. Wir von Der Wächter schätzen den Dialog mit unseren Lesern, zensieren in den allerseltensten Fällen Kommentare auf unserer Seite und bemühen uns stets darum, Artikel zu verfassen, die für unser Publikum einen Gewinn darstellen. Dabei mag es sein, dass wir manchem auch vor den Kopf stoßen – das kommt leider vor. Dennoch haben wir an uns selbst den Anspruch, anders zu sein als die etablierten Medien – besser, emotionaler, interessanter, engagierter, wahrhafter, enthusiastischer, euphorischer, faktentreuer, brisanter und – ja, natürlich – alles in allem journalistischer, aber immer auch idealistischer.

Die folgenden Thesen stellen ein Plädoyer für einen modernen, reformierten, der Gegenwart zugewandten Journalismus dar. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind subjektiv eingefärbt, geben also ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. In Zeiten wie dieser sind sie allerdings, so glaubt der Autor dieses Kommentars, wichtiger denn je.

 

Erste These: Wir Journalisten müssen aufhören zu pathologisieren

 

Pathologisierung ist  – leider – eine der beliebtesten rhetorischen Taktiken unserer Zeit. Alles Fremde, alles Exotische, alles für unsere Ohren erst einmal neu Klingende pathologisieren wir, grenzen wir aus und machen wir lächerlich. Seien es nun Angehörige von Subkulturen – Gothics werden ein Lied davon singen können, wie oft ihnen schon von Journalisten unterstellt wurde, um Mitternacht auf Friedhöfen satanische Rituale zu zelebrieren und Katzen zu schlachten – oder der politische Gegner, mit dessen Meinung man sich nicht angemessen auseinandersetzen möchte und der darum lieber mit Beleidigungen geschmäht wird, die immer schnell zur Hand sind („Modernisierungsverweigerer“, „rechts“, „Nazi“): Pathologisierungen finden sich landauf, landab und zeugen immer davon, dass man nicht fähig oder willens ist, sich mit den Motiven des anderen zu beschäftigen oder sich in dessen Gefühlswelt hineinzuversetzen. Wir Journalisten müssen mehr Empathie lernen und versuchen, die Welt auch einmal aus den Augen derjenigen zu sehen, mit denen wir sprechen. Das soll nicht heißen, dass wir ihre Sicht der Dinge übernehmen und uns zu Eigen machen müssten. Es bedeutet aber, Mitgefühl zu zeigen und mit unserem Gegenüber auf Augenhöhe zu kommunizieren. Nur so kann echter Dialog gelingen.

 

Zweite These: Wir Journalisten müssen aufhören, Kampfbegriffe zu verwenden

 

Wörter können kränken, Wörter können Missachtung und Geringschätzung ausdrücken, Wörter können den Nährboden für Gewalt bereiten und hetzen. Begriffe wie „Spinner“, „Wahnwichtel“, „Verschwörungstheoretiker“, „Troll“ sind daher verbale Kanonen, die wir aus unserer Diskurssphäre ausschließen müssen. Wir sollten einen Konsens darüber erzielen, auf diese Worte freiwillig zu verzichten. Sie leisten keinen Beitrag zu einem konstruktiven Dialog und machen jeden zivilisierten Austausch unmöglich. Auf Dauer schädigen sie unsere demokratische Diskussionskultur und vergiften das gesellschaftliche Klima. Sorgen wir also dafür, dass diese Begriffe irgendwann der Vergangenheit angehören. Werfen wir sie auf die Müllhalde der Wortgeschichte.

 

Dritte These: Wir Journalisten müssen aufhören, Nichtigkeiten zu Nachrichten aufzublähen

 

Erinnert sich noch jemand an Knut, den 2011 verstorbenen Eisbären aus dem Zoologischen Garten in Berlin? Um das Jahr 2007 entzündete sich ein gewaltiges Medienecho um den Zoobewohner. Kaum eine Zeitung, die nicht voll von Nachrichten über den gerade für Kinder attraktiven Knuddelbären und Polarbewohner war. Besonders negativ ist mir noch die Nachrichtensendung RTL Aktuell mit ihrem Chefredakteur Peter Klöppel in Erinnerung, wie er sich in endlosen Berichterstattungsorgien über den pelzigen Bären erging und auf penetranteste Art das Fernsehpublikum mit Knut-Geschichten malträtierte. Knut hier, Knut da – es gab praktisch kein Entrinnen.

Das Beispiel Knut macht deutlich, dass es ernsthaftem Journalismus nicht darum gehen kann, triviale Nicht-Nachrichten zu Sensationen aufzublähen. Was ein Berliner Eisbär für Essgewohnheiten hat, wann er eine Zahnbehandlung bekommt oder wann er anfängt, seine sexuellen Triebe auszuleben, ist für die Bevölkerung hierzulande und für die Menschheit an sich absolut irrelevant. Wer sich für solche Lebensbanalitäten tatsächlich interessieren sollte, der kann die Boulevard-Zeitungen der Regenbogenpresse abonnieren. In seriöse Tageszeitungen haben solche Unwichtigkeiten allerdings partout nichts zu suchen.

 

Vierte These:  Wir Journalisten müssen lernen, auch andere Meinungen zuzulassen und zu tolerieren

 

Die Welt ist bunt. Wer nur die eigene Sichtweise gelten lässt, wird zu einem ignoranten Betonkopf, der das Leben ausschließlich schwarz-weiß wahrnimmt und dabei die zahllosen Schattierungen und Nuancen missachtet, die die Welt da draußen zu bieten hat. Die eigene Meinung darf kein starres und unhinterfragbares Dogma sein, sondern die Bekanntschaft mit anderen Denkweisen, Weltbildern, Lebenseinstellungen und Daseinsentwürfen kann eine unglaubliche Bereicherung darstellen. Eine Bereicherung, die wir Journalisten wertschätzen und nicht bereits im Voraus schon verteufeln sollten. Wer lernt, die Feinschattierungen der Gesellschaft zur Kenntnis zu nehmen, der erweitert damit auch seinen eigenen Horizont. Profitieren tun wir letztlich alle davon. Und nicht zu vergessen ist eine Welt, die gelernt hat, stumpfes Schwarz-Weiß-Denken kritisch zu hinterfragen, die eigenen Vorurteile abzubauen und verkrustete Denkweisen hinter sich lässt auch immer eine Welt, in der es weniger Ideologien und Dogmen gibt. Gerade wir Journalisten mit der uns teilweise eigenen Arroganz und Überheblichkeit und der Neigung, auf andere Menschen herabzublicken, sollten uns diesen Ratschlag zu Herzen nehmen und Selbstkritik gegenüber offener sein.

 

Fünfte These: Wir Journalisten müssen uns veralteter Ausdrucksweisen entledigen und innovativem Wortreichtum mit Offenheit
begegnen

 

Die Journalisten Sebastian Pertsch und Udo Stiehl gründeten im Jahre 2014 ein Webprojekt namens Floskelwolke, mit dem sie den häufigen Gebrauch ranziger Floskeln, abgestandener Phrasen und überstrapazierter Formulierungen in den Medien anprangern wollten. Das Projekt der beiden Autoren wirkt auf der einen Seite belustigend, auf der anderen Seite macht es aber auch in erschreckender Weise deutlich, auf was für stumpfe und dümmliche Formulierungen die Zeitungen hierzulande tagtäglich zurückgreifen. Da wimmelt es nur so vom allseits beliebten „aller Zeiten“, da begegnen wir dem „auf offener Straße“ und der ewige „Quantensprung“ und „am helllichten Tag“ sind auch nicht fern. Verbalen Mist wie diesen will nun wirklich kein Leser mehr sehen. Was also hindert uns daran, auch einmal kreativ mit Wörtern zu jonglieren und die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten der deutschen Sprache besser zu nutzen? Das Deutsche ist nun wirklich keine Sprache, der es an Nuancierung, Enthusiasmus, Artikulationsmöglichkeit und Ideenreichtum mangeln würde. Im Gegenteil: So manch ein Leser lässt sich vielleicht zurückgewinnen, wenn man ihn mit ungewohnter, aber schöpferischer Rhetorik überrascht. Wir dürfen nie vergessen, dass das Haupttalent eines Journalisten sein Gefühl für die Sprache ist. Die Sprache ist eine Heimat, dort kennt er sich aus. So mancher hat aber leider vergessen, dass es seine Aufgabe ist, diese Heimat in und auswendig wie seine Westentasche zu kennen. Nutzen wir die Angebote, die uns der deutsche Zungenschlag bietet und überraschen wir unsere Leserschaft mit verbaler Glanzleistung und rednerischem Geschick. Wir sind es unseren Lesern schuldig.

 

Sechste These: Wir Journalisten müssen den Journalismus demokratischer machen

 

Die sechste These dürfte wohl diejenige sein, die von allen Thesen am provokantesten heraussticht. Dem Verfasser dieses Artikels ist bewusst, dass sie nicht bei jedem auf Gegenliebe stoßen wird. Doch diese These soll auch gar nicht Everybody’s Darling sein. Nein, ganz und gar nicht, sie ist absichtlich provokant und soll bei dem einen oder anderen einen flauen Magen hinterlassen. Sie fordert nichts weniger als eine weitgehende Demokratisierung des Pressewesens. Damit verbunden ist die Forderung, Zeitungs- und Magazinredaktionen in Deutschland so umzugestalten, dass sie keine festen Autoren mehr haben, sondern ihre Mitarbeiter von den Lesern für einen Zeitraum von vier Jahren gewählt werden.

Wir Wähler wissen, dass wir in der Politik mitbestimmen und mit unserer Stimme bei Kommunal-, Landtags- oder Bundestagswahlen entscheiden können, wer uns regieren soll. Was für die Politik gilt, das muss aber auch für den Journalismus gelten. Denn warum sollten die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes nur Parteien, nicht aber die Zusammensetzung von Redaktionen mitbestimmen dürfen?

 

Siebte These: Wir Journalisten müssen unsere Leser an unseren Presseerzeugnissen beteiligen                 

 

Eng angelehnt an die sechste These ist auch die siebte. Sie führt die Vorstellung von einem demokratischen Journalismus fort und setzt noch eins drauf: Zeitungs- und Magazinredaktionen in Deutschland sollten sich dazu verpflichten, einen festen prozentualen Anteil der Schrift von der Leserschaft gestalten zu lassen. Nur so kann die journalistische Vielstimmigkeit garantiert, nur so kann sichergestellt werden, dass die Bevölkerung nicht außen vor bleibt und auch der Leser gehört wird. Zu denken wäre hier etwa an ein Viertel oder auch ein Drittel des Gesamtumfangs, an dem die lesende Käuferschaft aktiv beteiligt werden sollte. Die Wochenzeitung Die Zeit geht da mit gutem Beispiel voran, indem sie etwa Studentinnen und Studenten die Möglichkeit einräumt, Leserartikel zu universitären Themen einzureichen, die dann auch abgedruckt werden. Doch die Möglichkeit ist eng begrenzt. Das alles reicht noch nicht. Die Option, Leserartikel zu verfassen, die dann auch wirklich abgedruckt werden, sollte in Deutschland gang und gäbe sein.

 

Achte These: Wir Journalisten müssen uns stets der Wahrheit verpflichten

 

Objektivität ist das Gebot der Stunde. Die Liebe zur Wahrheit muss über allem stehen. Dabei ist es immer wichtig, Distanz zu den Mächtigen zu halten. Ein berühmter und viel zitierter Ausspruch des Journalisten Hanns Joachim Friedrich lautet: „Ein guter Journalist macht sich mit keiner Sache gemein, auch nicht mit einer guten“. Genau diesem Diktum gilt es, sich zu verpflichten und die eigene Berichterstattung immer wieder darauf hin zu überprüfen, ob sie im Einklang mit diesem Credo steht. Dies muss uns als ewige, heilige Aufgabe gelten.

 

Neunte These: Wir Journalisten müssen dahin gehen, wo’s wehtut

 

Knallhart recherchieren, dahin gehen, wo’s brennt, sich nicht beirren lassen und vor allem nicht mit fadenscheinigen Ausreden abspeisen lassen: Journalisten müssen einiges in Kauf nehmen, um an die Fakten ranzukommen, die sie benötigen. Dass das mitunter kein Zuckerschlecken ist, dürfte wohl klar sein. Dennoch: Unsere Leser erwarten guten Journalismus von uns. Wir wollen ihnen genau diesen liefern. Es ist unser Job, dabei unbequeme Fragen zu stellen und dem ein oder anderen hohen Tier – egal ob Unternehmer, Politiker oder Intellektueller – auch einmal so richtig auf die Nerven zu gehen. Damit macht man sich zwar nicht unbedingt viele Freunde, aber das ist es allemal wert!

 

Zehnte These: Wir Journalisten müssen uns nicht immer selbst so ernst nehmen und auch mal über uns lachen

 

„Lachen ist die beste Medizin“ – und ein guter Schuss gesunder Selbstironie hat noch niemandem geschadet. Wir Journalisten sollten deshalb die Welt nicht immer so ernst sehen, sondern dürften uns auch gerne mal gehörig selbst auf die Schippe nehmen. Wer sich selbst offener und mit einem Schmunzeln begegnet, erträgt viele Ungerechtigkeiten in der Welt und wirkt gelöster, entspannter und allgemein auch gelassener. Das wird früher oder später natürlich auch unseren Mitmenschen und auch ganz besonders unseren Lesern positiv auffallen. Die letzteren werden dieses neu gewonnene Relaxtsein sicherlich zu schätzen wissen und entsprechend auch honorieren.

 

Fazit: Diese zehn Thesen konnten natürlich nur ein erster Baustein hin zu einem reformierten, positiv gewendeten Journalismus sein. Nötig sind sie allemal. Ich bin mir ganz sicher: Wenn wir alle mit anpacken, können wir den Journalismus in eine neue Ära befördern und ihm somit dazu verhelfen, sich zu etwas Besserem, Größerem, Enthusiastischerem zu entwickeln. Ein reformierter Journalismus ist jedenfalls nicht einfach nur ein Luxus, nein, er ist vielmehr ein Gebot der Stunde, dem es auf die Tagesordnung zu hieven gilt. Das sind wir uns, aber noch viel mehr unseren Lesern schuldig.

 

 

Quellen

[1]

Fleischhauer, Jan: Erziehungs-Journalismus. Spiegel Online vom 05.01.2016. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-und-medien-erziehungs-rundfunk-kolumne-a-1070501.html

 

[2]

di Lorenzo, Giovanni: Alles Lüge? Warum Deutschlands Medien so stark – und manchmal doch so angreifbar sind. Dresdner Rede vom 28. Februar 2016 im
Staatsspielhaus Dresden. Hier zum Anhören:
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/spielplan/und_ausserdem_15_16/dresdner_reden_2016/dresdner_reden_2016_zum_download_und_audio/

 

[3]

https://floskelwolke.de/


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