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Überwachung

Google sammelt Daten von Android-Nutzern, selbst wenn der Standortzugriff ihres Smartphones ausgeschaltet ist

in Medien/Onlinewelt
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Titelbild: “Google, sei nicht böse”

Mit mehr als 320 Millionen weltweit verschickten Android-Geräten hält Googles Android 88% der Smartphone-Marktanteile. Jedoch behauptet ein kürzlicher Quartz-Bericht, dass Google die Popularität seines Mobilfunk-Betriebssystems dazu benutzt, um die Standortdaten seiner Android-Nutzer zu sammeln, selbst wenn sie den Standortzugriff ausgeschaltet und keine SIM-Karte haben.

Seit Anfang 2017 haben Android-Smartphones die Adressen von nahegelegenen Mobilfunksendern gesammelt – selbst wenn der Standort-Service ausgeschaltet ist – und diese Daten zurück zu Google gesendet. Das Ergebnis ist, dass Google, das Alphabet-Gerät hinter Android, Zugang zu Daten über den Standort von Einzelpersonen und ihrem Bewegungsverhalten hat, die weit über das hinausgeht, was die Endkunden in Bezug auf die Privatsphäre vernünftigerweise erwarten.

Quartz bemerkte, dass Google die Dreiecksmethode verwendet, um ein Android-Gerät innerhalb des Radius einer Viertelmeile eines Mobilfunkmastes zu lokalisieren. Jedes Mal, wenn ein Android-Gerät mit Daten- oder WLAN-Verbindung in die Reichweite eines neuen Mobilfunkmastes kam, versendete es die Adressen der nahegelegenen Mobifunkmasten und schickte die Daten mithilfe des Android-Nachrichtenverwaltungssystems an Google. Obwohl die an Google gesendeten Daten verschlüsselt sind, stellte Quartz fest, dass ein Hacker die Daten mithilfe bösartiger Mittel oder Spionagesoftware an eine dritte Partei umlenken kann.

Bill Budington, ein Software-Entwickler bei der Electronic Frontier Foundation warnt:

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Es hat ziemlich besorgniserregende Auswirkungen, man kann sich jede erdenkliche Zahl an Umständen ausmalen, unter denen das extrem sensible Informationen sein könnten, um für eine Person ein Risiko darzustellen.

Google hat das Fehlverhalten zugegeben, indem sie behaupteten, sie hätten sich für diese Praxis entschieden, um ihr Firebase Cloud Messaging-System zu verbessern, das “eine zuverlässige und für die Akkulaufzeit effiziente Verbindung zwischen Ihrem Server und Geräten zur Verfügung stellt, die es Ihnen erlaubt, Botschaften und Benachrichtigungen auf Android, iOS und dem Internet ohne Aufpreis zu verschickern und zu erhalten”.

“Im Januar dieses Jahres begannen wir mit der Untersuchung, Cell-ID-Codes als ein zusätzliches Signal zu nutzen, um die Geschwindigkeit und Leistung der Nachrichtenübertragung zu verbessern”, antwortete ein Google-Sprecher in einer E-Mail an Quartz. “Jedoch integrierten wir nie eine Cell-ID in unser Network-Sync-System, daher wurden diese Daten sofort gelöscht, und wir aktualisierten sie nicht länger.”

Obwohl Google behauptet, dass sie die Standortdaten nicht benutzen, und versprechen, eine Aktualisierung der Funktion zur Sammlung von Cell-IDs herauszubringen, bemerkt Matthew Hickey, ein Sicherheitsexperte und Forscher bei Hacker House:

Es ist wirklich ein Rätsel, warum dies nicht optional ist. Es scheint ziemlich zudringlich zu sein, da Google solche Informationen sammelt, die nur für Carrier-Netzwerke relevant sind, wenn es keine SIM-Karten oder aktivierte Serviceleistungen gibt.

Verweise:

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Forscher verbinden zum ersten Mal menschliches Denkvermögen mit dem Internet

in Onlinewelt/Welt
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(Anti Media) Haben Sie je darüber nachgedacht, ob die zukünftigen Menschen Aspekte ihres Lebens auf simulierten Umgebungen im Internet ausleben werden oder sogar ihre natürliche Lebensspanne verlängern können, indem sie ihre Gedanken auf ein sicheres Cloud-Ökosystem hochladen?

Es ist eine bereits seit Jahrzehnten altbekannte Idee aus Science-Fiction-Filmen. Durch Nachrichten darüber, dass Elon Musk gerade versucht, eine “neurale Schnur” zu bauen, hielt das Konzept einer Gehirn-Computer-Schnittstelle Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch. Nun behaupten Forscher an der Wits University in Johannesburg (Südafrika), menschliche Gedanken in Echtzeit mit dem Internet verknüpft zu haben – eine biomedizinische Neuheit.

Das Projekt, das auf den Namen “Brainternet” getauft wurde, erfordert von den Forschern, EEG-Gehirnwellen-Signale zu erfassen, indem sie dafür nur ein Emotiv-EEG-Gerät und einen einfachen Raspberry Pi-Computer verwenden. Das Experiment ermöglicht es dem menschlichen Gehirn, ein Netzwerkknoten für Informationen im Internet der Dinge (IdD) zu werden.

Der Betreuer des Experiments, Adam Pantanowitz, beschrieb es auf diese Weise:

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Brainternet stößt an eine neue Grenze bei Systemen im Bereich von Gehirn-Computer-Schnittstellen vor. Es gibt einen Mangel an leicht verständlichen Daten darüber, wie ein menschliches Gehirn funktioniert und Informationen verarbeitet. Brainternet strebt danach, das Verständnis einer Person von ihrem eigenen Gehirn und dem Gehirn anderer zu vereinfachen. Es tut dies sowohl durch eine kontinuierliche Überwachung der Gehirnaktivität als auch dadurch, dass etwas Interaktivität ermöglicht wird.

Die Forscher erklären, dass das Projekt wertvolle Informationen für künftige Deep Learning-Algorithmen zur Verfügung könnte und sogar Musks Bestrebungen bei der Erschaffung echter Gehirn-Computer-Schnittstellen dienlich sein könnte. Viele Zukunftsforscher gehen davon aus, dass indem die Auswirkung und tägliche Bedeutung des Internet zunimmt, es unvermeidlich ist, dass Menschen die physikalische Welt mit virtuellen Online-Umgebungen verschmelzen werden, wodurch eine Generation erweiterter Realität, virtueller Realität und einer Synthese von beidem eingeleitet wird, die manche als vermischte Realität bezeichnen.

Während die Vorstellung von “Leben” im Internet weit hergeholt klingen mag, sind wir bereits in vielerlei Hinsicht Cyborgs, die vom Internet und von künstlicher Intelligenz abhängig sind. Unser Gehirn mit einem Online-“Schwarmdenken” zu verbinden, kann sich letztendlich als effizienteste Möglichkeit erweisen, wie Menschen sowohl Informationen erhalten als auch übermitteln können, obwohl uns Bedenken in Bezug auf Überwachung und Privatsphäre durch das gesamte Jahrhundert hindurch begleiten werden.

Verweise:

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Dieses Unternehmen behauptet, dass es erkennen kann, ob Sie ein Terrorist sind, indem es sich einfach Ihr Gesicht ansieht

in Welt
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Kann man vorhersehen, wer zum Mörder wird, indem man sich nur das Gesicht betrachtet? Wie ist es mit einem Pädophilen? Ein Software-Unternehmen sagt, dass es dazu in der Lage sei und behauptet, es könne Terroristen nur anhand ihrer Gesichtszüge identifizieren. Indem es die alte Redewendung umdreht, dass man ein Buch nicht nach seinem Umschlag beurteilen kann, beauptet die seit zwei Jahren existierende Firma, dass ihre Algorithmen künstlicher Intelligenz ein Gesicht untersuchen und erkennen können, ob es sich dabei wahrscheinlich um das eines Terroristen, Pädophilen und, warten Sie einen Moment…professionellen Pokerspielers handelt.

Die kühnen Behauptungen stammen vom israelischen Start-up-Unternehmen Faception, welches sich seiner bahnbrechenden Computervision- und Lerntechnologie rühmt, die das Bild vom Gesicht einer Person analysieren und automatisch ein Persönlichkeitsprofil entwickeln kann. Während es behauptet, dass seine Technologie Sicherheitsfirmen ermöglichen wird, Terroristen und Kriminelle zu erkennen und zu erfassen, bevor sie überhaupt die Gelegenheit dazu hatten, Schaden anzurichten, hat das Unternehmen laut Washington Post bereits einen Vertrag mit dem US-Heimatschutzministerium abgeschlossen. The Mirror berichtet, dass die Technologie von Faception 9 der 11 Dschihadisten richtig identifizierte, die am Massaker in Paris beteiligt waren, ohne vorherige Informationen über ihre Beteiligung erhalten zu haben.

Bildtext: “Terrorist: Neigt dazu, aggressiv, aktiv, Nervenkitzel suchend, grausam und psychisch unausgeglichen zu sein. Leidet üblicherweise unter Stimmungsschwankungen, einem Minderwertigkeitsgefühl und unbeständigem Selbstbewusstsein. Pädophiler: “Leidet hochgradig an Angstzuständen und Depression. Introvertiert, emotionslos, berechnend, neigt zu Pessimismus, mit geringem Selbstwertgefühl, geringe Selbsteinschätzung und Stimmungsschwankungen.”

“Wir verstehen die Menschen viel besser als andere Menschen sich gegenseitig verstehen”, sagt der Faception-Geschäftsführer. “Unsere Persönlichkeit wird von unserer DNA bestimmt und drückt sich in unserem Gesicht aus. Es ist eine Art von Signal.”

Faception benutzt 15 Klassifikatoren, die für das menschliche Auge nicht erkennbar sind, einschließlich Extrovertierter, Genie, professioneller Pokerspieler, Pädophiler und Terrorist. Die Klassifikatoren repräsentieren angeblich eine bestimmte Rolle mit einem einzigartigen Persönlichkeitstypus oder einer Ansammlung von Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen. Algorithmen bewerten daraufhin das Individuum gemäß der Übereinstimmung mit den Klassifikatoren.

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Die Behauptungen des neugegründeten Unternehmens wurden bei einem Poker-Turnier überprüft, wo die Technologie korrekt vorhersagte, dass vier Spieler aus 50 Amateuren die besten sein würden.

Abgesehen davon gab Gilboa eine besorgniserregende Lücke bei der Genauigkeit des Systems zu, indem es in nur 80% der Fälle richtig liegt. Grob übersetzt bedeutet dies, dass eine von fünf Personen fälschlicherweise als Pädophiler oder Terrorist eingestuft werden könnte.

Wie nicht anders zu erwarten, haben Experten auf ethische Fragen im Zusammenhang mit dem Einsatz der verzwickten Technologie hingewiesen. Pedros Domingos, ein Professor der Computerwissenschaften an der Universität von Washington sagte zu Washington Post, dass der Beweis der Genauigkeit bei den Beurteilungen extrem schwach sei, während ein Psychologie-Professor von der Universität Princeton, Alexander Todorov, feststellte, dass Faception “genau zu dem Zeitpunkt antritt, als wir dachten, dass die [Lehre von der] Physiognomie vor 100 Jahren geendet ist.”

Die neue Technologie stößt auf Vorbehalte, dass wenn wir uns auf sie verlassen, wir dadurch einen unsicheren Weg einschlagen, indem dubiosen Vorurteilen darüber Vorschub geleistet wird, wer ein Terrorist ist und wodurch. Wenn die unheimliche Erstellung von Persönlichkeitsprofilen jedoch präzise ist, sollte sie vielleicht zuerst in den Führungsetagen der Macht und der Filmindustrie zum Einsatz kommen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/company-claims-can-tell-youre-terrorist-simply-looking-face/

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Vergessen Sie das Range-R-Gerät – die 3D-Mikrowellenkamera sieht Sie in ihrem Zimmer

in Welt
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Forscher am MIT haben bekanntgegeben, dass sie eine leistungsstarke 3D-Mikrowellenkamera entwickelt haben, die stark genug ist, um durch Wände hindurchsehen zu können.

Bei einer Gerichtsverhandlung in Denver im US-Bundesstaat Colorado, sagte ein Polizeibeamter dem vorsitzenden Richter, dass er ein Sicherheitsgerät benutzt hatte, das Range-R genannt wird. Es wurde dazu eingesetzt, um herauszufinden, ob sich die beschuldigte Person im Haus aufhielt oder nicht. Der Polizeibeamte versuchte, jemanden festzunehmen, der angeblich nicht aus dem Hafturlaub zurückgekehrt war.

Da er nicht wusste, was das Range-R-Gerät ist, befragte der Richter den Beamten nach weiteren Einzelheiten. Der Beamte beschrieb das Range-R als ein Doppler-Radargerät, das eingesetzt wird, um menschliches Atmen und Bewegungen innerhalb eines Hauses zu registrieren. Durch den Einsatz des Range-R können Strafverfolgungsbeamte leicht bestimmen, ob ein Gebäude bewohnt ist oder nicht, ohne die Räumlichkeiten betreten zu müssen.

Aber noch bevor der Polizeibeamte aus Denver dies enthüllte, hatte USA Today bereits vor einigen Jahren berichtet, dass Polizeikräfte das Range-R-Gerät benutzt haben.

Als weitere Untersuchungen durchgeführt wurden, kam ans Licht, dass die Möglichkeiten des Gerätes noch nicht einmal auf Sicherheitsbeamte beschränkt sind, sondern dass es vielmehr in aller Öffentlichkeit verkauft wird. Hersteller des Gerätes stellten weitere Einzelheiten zur Verfügung. Das Range-R wird gegen die Wand des Zielgebäudes gehalten. Der Anwender drückt daraufhin ein paar Knöpfe, die Radarsignale durch die Wand senden, um zu entdecken, ob sich jemand innerhalb des Gebäudes aufhält. Das Gerät deckt einen konischen Blickwinkel von 160 Grad ab und arbeitet innerhalb eines Bereichs von ungefähr 15 Metern. Das Range-R kostet ungefähr 5.500 Euro.

Verfechter der Privatsphäre äußerten ernsthafte Bedenken wegen des Gerätes. Abgesehen von Strafverfolgungsbeamten, die durch dessen Einsatz die Privatsphäre der Leute verletzen, können es manche Kriminelle dazu benutzen, um ihren Zielpersonen Schaden zuzufügen. Dies ist etwas, das uns allen Sorgen bereiten sollte. Ein Gerät, das die Anwesenheit einer Person in einem Haus entdecken kann, ohne dass der Benutzer das Gebäude betritt, und das für jeden leicht verfügbar ist, ist nichts, über das wir uns freuen sollten. Es stellt vielmehr ein ernstes Sicherheitsrisiko dar.

Trotz der Bedenken von Verfechtern der Privatsphäre, arbeiten die Erfinder in den Laboren an fortschrittlicheren Versionen ähnlicher Geräte. Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben die Erfindung einer 3D-Mikrowellenkamera bekanntgegeben, die in der Lage ist, durch die Wände zu sehen. Diese Kamera kann Sie sogar dann festhalten, wenn Sie sich in Ihrem Zimmer befinden.

Laut Experten kann die Kamera mithilfe der Bewegungszeit (time of flight) auf die gleiche Weise 3D-Bilder einfangen, wie der Sensor der neuesten Xbox Kinect funktioniert. Die TOF-Kamera gibt Mikrowellen ab und verfolgt sie sorgfältig nach, wie lange es dauert, bis die Mikrowellen an etwas abprallen und zum Sensor zurückkehren. Laut der Einzelheiten hat die Kamera eine zeitliche Auflösung von 200 Picosekunden, was es ihr ermöglicht, Distanzen mit einer Genauigkeit von 6 cm aufzulösen – genug für brauchbare 3D-Bilder.

Das nachfolgende Video demonstriert, wie die Mikrowellenkamera Bilder durch eine solide Mauer und Gegenstände anfertigt. Man sieht, dass diese neue Technologie viel weiter fortgeschritten ist als der Bewegungsmelder, das Range-R-Gerät:

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Befürworter der Technologie sagen, dass sie sich als nützlich für die Rettung von Überlebenden bei Katastrophenfällen sowie bei der Erstellung von Bildern in gefährlichen Situationen erweisen wird. Laut den Einzelheiten des entwickelten Prototyps, ist der Reflektor über einen Meter breit. Um das Bild anzufertigen, muss es entlang der gesamten Fokusebene mechanisch gescannt werden. Dieser Vorgang soll ungefähr eine Stunde dauern.

Die MIT-Forscher haben gesagt, dass sie immer noch an der Technologie arbeiten, um sie kleiner zu machen, und wahrscheinlich sehr leicht zu transportieren, oder sie sogar in Mobiltelefone zu integrieren. Die Forscher arbeiten an der Verwendung rekonfigurierbarer Fokusebene-Sensoren oder der Verkürzung der Wellenlänge bei der Übertragung von Mikrowellen (3 cm) auf Millimeterwellen (5 mm), was die Größe des Reflektors beträchtlich verringern würde.

Einige Kritiker der Technologie haben gesagt, dass sie für eine Zunahme der Spionage sorgen würde. Es ist noch nicht lange her, als US-Präsident Trump sagte, dass der frühere US-Präsident Barack Obama während des letztjährigen Präsidentschaftswahlkampfes seine Überwachung anordnete.

Die Beraterin des Präsidenten, Kellyanne Conway, sagte später, dass obwohl sie keine Beweise dafür habe, um ihre Behauptungen zu stützen, es dennoch möglich sei, dass die Geheimdienstbehörden Mikrowellenkameras benutzt haben, um Trump während des Wahlkampfs auszuspionieren.

“Was ich sagen kann, ist, dass es mittlerweile viele Möglichkeiten gibt, sich gegenseitig zu überwachen, leider einschließlich Mikrowellen, die sich in Kameras verwandeln. Daher wissen wir, dass das einfach eine Tatsache des modernen Lebens ist”, sagte Conway.

Aber die Geheimdienstbehörden bestritten, dass sie Zugang zu solch einer Technologie haben. Conway wurde von Kritikern Trumps verspottet. Sie wurde als jemand gebrandmarkt, die nicht weiß, was sie sagt, weil Mikrowellen nicht in Kameras verwandelt werden könnten.

Bildtext: “Die Mikrowelle in meinem Haus macht Bilder und schickt sie an Obama”

Aber nun wissen wir, dass eine solche Technologie existiert. Die US-Regierung scheint diese Technologie schon lange vorher eingesetzt zu haben, bevor sie von den MIT-Forschern enthüllt wurde. Unsere Welt wird sicherlicher immer komplexer. Hüten Sie sich vor weiteren Problemen, während wir die Technologien weiterverfolgen, ohne über ihre negativen Auswirkungen nachzudenken.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/forget-range-r-device-mit-researchers-invented-3-d-microwave-camera-can-see-room-video/

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Frankreich verabschiedet kontroversen Gesetzesentwurf zur Kamerapflicht in allen Schlachthäusern

in Tierrechte/Welt
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Die französische Nationalversammlung hat am Freitag letzter Woche dafür gestimmt, die Vorgänge in Schlachthäusern und das Verhalten der Arbeiter zu überwachen, um Grausamkeiten gegenüber Tieren vorzubeugen, sowie Verstößen gegen Hygiene- und Sicherheitsvorschriften.

Während viele sich damit zufriedengeben, die Prozesse zu ignorieren, die Nutzvieh in sauber verpackte und geschlachtete Fleischprodukte transformieren, sind diejenigen selten mit ihren Erkenntnissen zufrieden, die es bislang gewagt haben, die Praktiken der industriellen Fleischverarbeitungsindustrie zu erforschen. Auf der gesamten Welt zeigt sich bei den Arbeitern nämlich häufig eine beachtliche Geringschätzung der Tiere, die „verarbeitet“ werden. Gleichzeitig verletzen sie auch oft maßgebliche Sicherheits- und Hygienegesetze. In vielen Fällen werden die Tiere unsachgemäß betäubt oder getötet. Das heißt, dass sie manchmal sogar noch am Leben sind, wenn sie in Tanks voll kochend heißer Flüssigkeit weitergereicht werden oder während an ihnen andere Schritte der Produktionskette durchgeführt werden.

Andere Tiere werden zum Opfer von Prügel oder anderem Missbrauch durch die Arbeiter im Schlachthaus, die selbst oftmals von ihren Aufsehern missbraucht werden: Man verlangt von ihnen, dass sie in einer bedenklichen Geschwindigkeit arbeiten und unter höchst stressigen Bedingungen. In anderen Fällen hat die Priorisierung der Schlachtungsgeschwindigkeit über die Sicherheit und über das Tierwohl zu zahlreichen ekligen Hygieneverstößen geführt. Dazu gehört etwa die Kontamination des Fleisches mit Fäkalien, die Aufbewahrung in mit Insekten verseuchten Räumen und die Entladung von Schlachthausabfällen – das heißt: Blut – in öffentliche Wasserwege oder in die Regenwasserkanalisation. Wenig überraschend setzen sich diese Missbrauchshandlungen immer mehr durch: Staatliche Regulierungen oder Überwachungen jedweder Art fehlen und das wirtschaftliche Fazit samt Endergebnis übertrumpft den gesunden Menschenverstand.

Trotzdem hat die aufkeimende Tierrechtsbewegung in Frankreich sich dafür entschieden, etwas dafür zu tun, dass diese schädlichen und unmenschlichen Praktiken beendet werden. Vor Kurzem erst hat die Bewegung einen historischen politischen Sieg errungen. Am Freitag letzter Woche hat die französische Nationalversammlung einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der die Installation von Kameras in Schlachthäusern im gesamten Land vorschreibt. Das Land hat darüber hinaus eine unabhängige Kommission ins Leben gerufen, die Ethikrichtlinien in Schlachthäusern überwachen soll und harte Strafen verhängt, wenn Tiere missbraucht werden. Dazu zählen etwa 6 – 12 Monate Haft und saftige Geldbußen von bis zu 20.000 Euro (21.000 Dollar). Die Maßnahme soll im Jahr 2018 umgesetzt werden und wurde in Konsequenz auf weitreichende öffentliche Proteste beschlossen: denn mehrere entsetzliche und schockierende Undercover-Berichte von örtlichen Tierrechtsaktivistengruppen waren an die französischen Medienorganisationen weitergegeben worden.

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Die französische Gesetzgebung hat die Maßnahme mit 28 zu 4 Stimmen verabschiedet, die Praktiken in Schlachthäusern und das Verhalten der Arbeiter überwachen soll, um Verstöße zu verhindern. Der Gesetzesentwurf muss es immer noch durch den Senat schaffen, wo er diskutiert wird, um im März dann darüber abzustimmen. Wenn er erfolgreich verabschiedet wird – wovon Beobachter mit großer Wahrscheinlichkeit ausgehen – werden die Kameras in einer „experimentellen Phase“ bereits im Juli des Jahres 2017 in 263 Schlachthäusern installiert werden. 85% der französischen Bürger befürworten die Videoüberwachung von Schlachthäusern, heißt es bei IFOP, dem Institut für öffentliche Meinung von der französischen Regierung.

Obwohl der Gesetzesentwurf sich überwältigender öffentlicher Unterstützung erfreut, wurde er nicht ohne Kontroversen verabschiedet. Stéphane LeFoll, der französische Landwirtschaftsminister, sprach während der Debatte in der Nationalversammlung über die Notwendigkeit, „Respekt vor den Arbeitern im Schlachthaus zu haben“. Das sagte er in Reaktion auf jüngste Vorfälle, bei denen Arbeiter in der Landwirtschaft an verschiedenen Medienstunts teilgenommen hatten; unter anderem das Abladen von Lastwagenladungen Gülle an öffentlichen Plätzen oder das Aufhängen von toten Tieren an Autobahnüberführungen – all das taten sie, um gegen die verpflichtende Einführung von Kameras per Gesetz zu protestieren. Viele Gewerkschaften der Landwirtschaft – die sich gegen die Maßnahme aussprechen – drängen auf eine Erhöhung der Subventionen durch die Regierung für die Schlachthäuser und für die nationalen Fleischproduktionsanlagen, um die „unfaire“ Konkurrenz aus anderen Ländern auszuhebeln. Viele französische Bürger unterstützen jedoch den Wegfall jedweder Art von Unterstützung für die nationale Fleischindustrie – nicht jedoch deren Erweiterung. Obwohl sich noch zeigen muss, ob die verpflichtende Verwendung von Kameras die Fleischindustrie in irgendeiner Weise negativ beeinflussen wird, ist das ein positiver und historischer Schritt für die Tierrechtsaktivisten in der Europäischen Union.

Was sagt ihr dazu? Bitte kommentiert unten auf diesen Artikel und teilt diese Nachricht!

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

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Wie ihr euch vor den neugierigen Blicken der Regierung schützen könnt

in Onlinewelt
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Ob ihr euch dessen bewusst seid oder nicht, ob ihr es glaubt oder nicht, ihr werdet ständig von Big Brother beobachtet – übermäßig aufdringlichen demokratischen Regierungen, kontrollwütigen autoritären Regimen und Geheimdiensten, die sich eher wie Regierungsspione verhalten. Also wie könnt ihr euch online davor schützen und sichergehen, dass ihr auch offline unbehelligt bleibt? Es gibt viele Möglichkeiten, euch vor dem auf der Lauer liegenden großen Bruder zu schützen, fast unsichtbar zu werden und zu vermeiden, dass ihr auf Schritt und Tritt verfolgt werdet…

  1. Irreführen, fehlinformieren, auf die falsche Spur locken

Solltet ihr die sozialen Medien komplett meiden, weil das Abgreifen von Daten auf allen größeren Social Media-Netzwerken vorkommt? Auf keinen Fall! Wenn ihr den Versuch unternehmt, euch unauffindbar zu machen, um das Risiko dafür zu senken, online überwacht werden zu können, ist das gelinde gesagt ein hoffnungsloses Unterfangen. Wenn ihr online keine Spuren mehr hinterlässt, werdet ihr auffallen wie ein bunter Hund. Obwohl es so aussehen mag, dass keine Nachrichten gleichbedeutend mit guten Nachrichten sind, wird Big Brother dafür sorgen, dass keine Nachrichten über euch im Internet, letztendlich für euch schlechte Nachrichten bedeuten. In dem Moment, in dem ihr beschließt, euch selbst eine Entziehungskur für soziale Medien zu verordnen, werdet ihr gerade dadurch die Neugier darüber auf euch lenken, wer ihr seid und was ihr in eurem alltäglichen Leben so alles anstellt. Das ist sogar noch schlimmer.

Um gegenüber Big Brother den Spieß umzudrehen, müsst ihr die nachverfolgbaren Spuren von euch zu einer Art Fehlleitung manipulieren. Behaltet euer Profil bei den sozialen Medien und verlasst die gewohnten Wege: Teilt, liket, postet Inhalte, die die neugierigen Blicke dazu verleiten, ein ungenaues psychologisches Profil über euch anzulegen; sorgt grundsätzlich dafür, dass Big Brother sich auf die linke Hand konzentriert, während ihr eure Bewegungen mit der rechten Hand ausführt. Ihr könnt auch ein Fake-Profil oder mehrere neue Profile anlegen, um sie noch mehr zu verwirren.

facebook

  1. Ändert eure Kaufgewohnheiten

Wenn Ihr online mit eurer Kreditkarte einkauft, hinterlasst ihr aufgrund der Artikel, die ihr kauft, wann ihr sie kauft und wo ihr sie kauft, bei den an euch interessierten Personenkreisen unabsichtlich ein Muster darüber, wie ihr euch verhaltet und was eurem Charakter entspricht. Fällt euch auf, wie Facebook für euch Werbeanzeigen für etwas einblendet, das ihr auf Google sucht, sogar dann, wenn ihr nicht bei Facebook eingeloggt seid?

Wenn Facebook Zugang zu eurer Suche auf Google und anderen Websites haben kann, wie stellt ihr eine Geheimhaltung sicher, während ihr online einkauft – wenn ihr wisst, dass euch auch Big Brother beobachtet? Haltet euch an Währungen wie Bitcoin oder Zahlungen per Nachnahme, um zu kaufen, was ihr braucht; kauft verschiedene Artikel, kauft von verschiedenen Internetseiten, kauft international – kurz gesagt, brecht mit eurem Muster. Ihr könnt auch solche Optionen in Betracht ziehen, wie Tauschhandel zu betreiben und gegenseitig Dienstleistungen anzubieten, anstatt bei allem auf nur eine Methode zu vertrauen.

cash

  1. Investiert in eine Smartphone-Hülle gegen Überwachung

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Wie verbergen hochrangige Regierungsbehörden ihre Aktivitäten? Indem sie ihre Gebäude mit einer Kupfer-Abschirmung umgeben. Warum Kupfer? Weil Kupfer ein hochleitendes Metall ist, das es dem Benutzer ermöglicht, der Überwachung durch die Blockierung elektromagnetischer Felder zu entkommen (elektromagnetische Felder ermöglichen es anderen, in euren Informationen zu schnüffeln und eure Aktivitäten zu beobachten). Eure Smartphones benutzen ebenfalls elektromagnetische Felder, also wenn ihr euch frei bewegen wollt, ohne euch darüber Sorgen zu machen, wer euch im Auge behält, müsst ihr euch eine Anti-Überwachungs- oder Faraday-Hülle für euer Smartphone besorgen.

Spionagesichere Smartphone-Hüllen, wie zum Beispiel Tunnel, ermöglichen es, sowohl euren Aufenthaltsort und eure Daten zu verbergen als auch euch davor zu warnen, wenn euch jemand überwacht. Der Whistleblower Edward Snowden plant, ein Gerät zu entwickeln, das einer modifizierten iPhone6-Hülle ähnelt, und das von seinen Entwicklern als eine Art “Selbstüberprüfungsgerät” bezeichnet wird, das sowohl dazu gedacht ist, die Benutzer zu benachrichtigen, wenn ihr Smartphone Daten übermittelt als auch Smartphone-Kameras daran zu hindern, ungewollte Überwachung zu ermöglichen. IBTimes schreibt:

Das Gerät beinhaltet einen kleinen eingebauten einfarbigen Bildschirm, über den der Vorgang überwacht werden kann, wenn ein iPhone Daten überträgt, die hintere Kamera bedeckt und sogar das iPhone mit zusätzlicher Batterie-Leistung aufgeladen werden kann. Wenn man das Gerät mit dem SIM-Karten-Steckplatz eines Smartphones verbindet, um über die interne Antenne Telefonie, GPS, Bluetooth und WLAN zu benutzen, kann das Gerät die Funktionen überwachen und Alarm auslösen, wenn ein Smartphone irrtümlicherweise Daten über Radiosignale überträgt, die einen Nutzer potenziell dem Risiko aussetzen, entdeckt zu werden. Sie sagen, dass sie auch das Smartphone sofort komplett ausschalten kann.

tunnel

  1. Verschlüsselung, Verschlüsselung und nochmals Verschlüsselung

Ja, Verschlüsselung. Verschlüsselung funktioniert, wie Snowden betont. “Richtig implementierte starke Crypto-Systeme sind eines der wenigen Dinge, auf die man vertrauen kann. Leider ist die Endgerätesicherheit so schrecklich schwach, dass die NSA häufig Möglichkeiten findet, sie zu umgehen.”

Wie funktioniert es? Überlegt euch Folgendes: Wenn ihr eure Kreditkarte benutzt, um online einzukaufen, verschlüsselt euer Computer diese Information, damit andere nicht eure persönlichen Daten stehlen können, während sie an eine dritte Partei übertragen werden, um eine Finanztransaktion auszuführen. Auf ähnliche Weise könnt ihr sowohl eure Identität schützen als auch eure Daten vor Leuten, die sie nicht sehen sollen. Dies wird durch Verschlüsselung eurer Festplatte und eurer sensiblen Dateien erreicht, um eure E-Mails und das Windows eures Computers zu verschlüsseln. Um den Inhalt eurer Dateien geheimzuhalten, euren Cloud-Speicher geschützt, wichtige E-Mails sicher oder euer ganzes Betriebssystem verborgen, könnt ihr alles verschlüsseln, damit niemand ohne eure Zustimmung oder euer Passwort in eure Privatsphäre eindringen kann.

encryption

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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Edward Snowden warnte soeben alle davor, Googles neue Messaging App zu benutzen

in Onlinewelt
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Wenn Sie nicht wollen, dass die Strafermittlungsbehörden in der Lage sind, Ihre gesamte Kommunikation zu druchkämmen, benutzen Sie unter keinen Umständen Googles neueste Messaging App Allo, wie soeben Edward Snowden warnte:

Was ist #Allo? Eine Google-App, die jede Nachricht speichert, die Sie je senden und die sie der Polizei auf Anfrage zur Verfügung stellt,

klärte der Whistleblower in einem Tweet auf.

Google hatte zuvor behauptet, dass eine durchgängige Verschlüsselung integriert wäre, indem “Nachrichten vorübergehend und in nicht-identifizierbarer Form gespeichert werden”, ähnlich wie bei seinem voraussichtlich in Zukunft größten Konkurrenten WhatsApp. Jedoch kündigte das Unternehmen am Mittwoch drastische Anti-Piraterie-Veränderungen an – genau am gleichen Tag, an dem es die App einführte.

Wenn die User daran denken, eine Unterhaltung im “anonymen Modus” zu beginnen, wie es bei den Google-Suchen getan werden kann, werden ihre Unterhaltungen nicht unbeschränkt gespeichert, indem immer noch eine durchgängige Verschlüsselung bereitgestellt wird. Aber Konversationen, die nicht ausdrücklich auf diese Weise begonnen werden, werden für immer gespeichert, wodurch sie für sämtliche Strafermittlungsbehörden verfügbar sind, die um die Informationen ersuchen.

Wie Snowdon betont, sollte jeder umdenken, der glaubt, dass es für die Polizei, den Bundesnachrichtendienst oder die NSA schwierig sei, auf diese Komunikationen zuzugreifen:

Was man von #Allo halten soll? Letztes Jahr hat unser geheimer Gerichtshof entschieden, 100% der Anfragen zur Überwachung zuzustimmen. Dazu gehörte auch Allo.

Wie Guardian diesen April berichtete, lehnte der U.S. Foreign Intelligence Surveillance Court (FISC) (US-Außenspionagedienst) – der geheime Gerichtshof, der vordergründig die Inlandsspionage kontrolliert, und der über die Rechtmäßigkeit von Anfragen des FBI und anderer Behörden entscheidet, um Zugang zu den Daten der Leute zu bekommen – 2015 nicht ein einziges von beinahe 1.500 Ersuchen ab.

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“Der Gerichtshof erhielt laut eines Vermerks des Justizministeriums letztes Jahr 1.457 Anfragen wegen der NSA und des FBI, um die Berechtigung zum Abfangen von Kommunikationen zu erhalten, einschließlich E-Mails und Telefonanrufen […] Der Gerichtshof lehnte keinen der Anträge zur Gänze oder auch nur in Teilen ab, besagte der Eintrag”, so Guardian.

Zu Allo gehört, dass die Benutzer eine zusätzliche Hilfestellung von Big Brother erhalten – wozu Features wie “Smart Reply”und “Google Assistant” gehören. Während Letzteres “Fragen beantwortet und Ihnen bei der Suche nach bestimmten Dingen hilft, die direkt in Ihrem Chat vorkommen”, so ein RT-Bericht, setzt Ersteres künstliche Intelligenz dafür ein, um Antworten vorherzusagen, wodurch die Reaktion derart vereinfacht wird, dass sie wie auf Knopfdruck erfolgen kann.

Jedoch liegen hierin teilweise die Bedenken über die Privatsphäre begründet – dass Bequemlichkeit eben auch ihren Preis hat.

“Wie ist Allo in der Lage, jedes beliebige Wort und jedes witzige Emoji vorauszusagen? ‘Je mehr Sie es nutzen, umso mehr wird es sich im Laufe der Zeit verbessern’, was im Grunde bedeutet, dass sie möglichst viele Ihrer Daten sammeln und speichern und dann künstliche Intelligenz dafür benutzen, um ihre Antworten zu erraten”, schreibt Zero Hedge.

Wie The Verge letzte Woche berichtete, entschied sich Google dafür, (unsere ohnehin schon zunehmend schwindende) Privatsphäre zugunsten eines verbesserten Smart Reply-Features zu übergehen, da künstliche Intelligenz besser funktioniert, wenn ihr mehr Daten zur Verfügung stehen.

Und das ist natürlich der entscheidende Punkt bei den Bedenken Snowdens und anderer Befürworter der Privatsphäre. Je mehr Daten Google sammelt, desto mehr stehen der zunehmend unkontrollierten und paranoiden Regierung zur Verfügung, die Sie andererseits glauben machen will,  dass Sie nichts zu befürchten haben, wenn Sie sich nichts zu Schulden kommen lassen.

Nur weil Sie nicht in kriminelle Aktivitäten verwickelt sind oder keinen Terroranschlag planen, heißt das noch lange nicht, dass die Regierung nicht gerne alles über Sie wissen würde. Als nur eines von vielen Beispielen sei darauf hingewiesen, dass Umweltschutzaktivisten auf den bekanntermaßen umfassenden Beobachtungslisten des Staates so gefährlich wie Radikale eingestuft werden, die für den Islamischen Staat kämpfen.

Selbst diejenigen, die sich nicht als politisch oder anderweitig engagiert einschätzen, könnten sich dafür interessieren, wer in ihrem Leben herumschnüffelt. Man darf bezweifeln, dass irgendjemand einen Google-Technikfreak oder Polizisten dazu einladen würde, sich neben einen hinzusetzen und alles mitanzuschauen, was man tut – aber wenn man vorhat, Allo zu benutzen, ist es im Prinzip genau das, was man im Begriff ist zu tun.

Übersetzt aus dem Englischen von UndergroundReporter.org

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Wie Sie Google daran hindern, heimlich alles aufzunehmen, was Sie sagen

in Onlinewelt
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In der Vergangenheit haben wir viele Artikel veröffentlicht, die beweisen, dass der Internet-Suchmaschinen-Gigant Google im Geheimen die Leute ausspioniert, die seine Dienstleistungen nutzen.

Insbesondere 2015 enthüllten wir, wie Google Smartphone-Nutzer auf Schritt und Tritt verfolgt, und den Aufenthaltsort des Nutzers mit roten Punkten auf einer Karte markiert hat, wodurch er viel eindeutiger identifiziert werden kann. Dies machte die Nutzer sehr angreifbar durch Cyber-Kriminelle und Regierungsbehörden.

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Bei den letzten Spionageaktivitäten von Google, ist das Unternehmen noch einen Schritt weiter gegangen, indem es die Stimme seiner Nutzer aufgezeichnet hat. Im verlinkten Artikel ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man die heimlich aufgenommenen Stimmen hören und löschen kann, wodurch die Funktion dauerhaft ausgeschaltet wird.

Ansichten einiger betroffener Nachrichtenportale

Laut des Free Thought Project wurde die Aufnahmefunktion, die heimlich ohne die Einwilligung einer Person Stimmen aufnimmt, in Googles Suchfunktion als eine Möglichkeit eingebaut, um genaue Suchergebnisse zu liefern. Allerdings ist die schiere Genauigkeit und Menge der Google-Daten, die nun gespeichert werden, ziemlich erschreckend. Statistiken zeigen, dass Google mittlerweile im Durchschnitt weltweit über 40.000 Suchanfragen pro Sekunde verarbeitet, was 3,5 Milliarden Suchen pro Tag und 1,2 Billionen pro Jahr gleichkommt.

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Die Daten aus diesen Suchen werden dann zu jeder Person gespeichert, die diese Suchen durchgeführt hat. Indem die Daten genutzt werden – oder die Ergebnisse in eine bestimmte Richtung gelenkt werden – hat der Internet-Gigant effektiv die Fähigkeit, die ganze Welt zu beeinflussen. Abgesehen davon, Einfluss auszuüben, kann Google anhand der illegal gespeicherten Aufnahmen Trends erkennen und auf dieser Basis Vorhersagen für die Zukunft treffen.

Reporter vermuten, dass Android-Nutzer durch Google angreifbarer gegenüber illegal abgehörten Aufnahmen sind. Allerdings, selbst wenn sie kein Android-Gerät haben, aber dennoch Google-Suchen auf “iGeräten” durchführen, kann Sie Google immer noch abhören und aufnehmen.

The Independent weist darauf hin: “Die Aufnahmen können als eine Art Tagebuch fungieren, indem sie Sie an die verschiedenen Orte und Situationen erinnern, an denen Sie und Ihr Smartphone war. Aber es kann sie auch einfach daran erinnern, wieviele Informationen über Sie gesammelt wurden, und wie intim diese Informationen sein können. Sie werden mehr sehen, wenn Sie ein Android-Smartphone haben, das jederzeit dadurch aktiviert werden kann, dass man einfach sagt: “OK, Google.” Aber Sie können vielleicht auch Aufnahmen darauf haben, auf welchen Geräten auch immer, die Sie benutzen, um mit Google zu interagieren.”

Als dies enthüllt wurde, verteidigte Google sich, indem sie sagten, dass die Information, die sie sich illegal angeeignet haben, niemals persönlich gegen irgendeinen Nutzer verwendet werden, sondern dass dies einzig und allein zu dem Zweck getan wird, um die Erfahrungen der Nutzer im Internet zu erhellen. Aber die wichtigen Fragen sind: Können Sie Google trauen? Können Sie sich vorstellen, was passiert, wenn die Informationen gegen Sie verwendet werden?

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Bildüberschrift: “Google hat stillschweigend Ihre Stimme aufgenommen; hier steht, wie man das Archiv hören – und löschen – kann”

Technikexperten sagen, dass viel von dieser Suchhistorie an Ortungsdaten gebunden ist, die von dem Gerät erfasst werden, welches dazu verwendet wird, die Suchanfrage durchzuführen. Dies bedeutet, dass die Suchmaschine nicht nur Informationen darüber besitzt, was Ihre Interessen sind, sondern auch, worauf Ihre speziellen Interessen basieren, indem sie weiß, an welchem Ort Sie sich zu einem bestimmten Zeitpunkt befunden haben.

Um diese Google-Falle zu vermeiden, folgen Sie den nachfolgenden Schritten, die von Experten zur Verfügung gestellt werden; stellen Sie sicher, dass Sie vor Googles diabolischem Plan geschützt sind. Liefern Sie Google nicht Ihre Daten aus. Man kann Google nicht vertrauen.

Wie finden und löschen Sie Ihre Google-Aufnahmen?

Loggen Sie sich in history.google.com ein

Klicken Sie auf das “Hamburger-Icon” auf der Seite oben links

Gehen Sie auf “Voice & Audio Activity”

Scrollen Sie durch Ihre Liste, um all das zu sehen, was Google von Ihnen aufgenommen hat

Klicken Sie auf die Kästchen, um eine Aufnahme zum Löschen auszuwählen

Beenden Sie die Verwendung der Stimmfunktion, wenn Sie in Zukunft nicht wieder eine Aufnahme von sich selbst hören wollen.

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Nun, da Sie wissen, dass Google seine Nutzer aufnimmt, leiten Sie diesen Artikel an Ihre Familienmitglieder, Freunde und an andere weiter, um die Botschaft zu verbreiten. Indem Sie dies tun, werden auch sie sich darüber bewusst, was passiert und sich daher schützen.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

Tretet unserer Facebook Gruppe bei, um aktuelle und wichtige Ereignisse und Geschehnisse mitzudiskutieren

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Eilmeldung: Sie haben gewonnen. Massenüberwachung ist da und wird bleiben (Julian Assange)

in Medien/Menschenrechte/Onlinewelt
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Wir haben den Kampf um den Datenschutz verloren. Wir müssen nun lernen mit den Konsequenzen zu leben, jetzt da die Regierungen weltweit die Überwachungsmaßnahmen hochfahren. So lautete die Nachricht, die Julian Assange, der Gründer von WikiLeaks, übermittelte, als er bei einer Podiumsdiskussion sprach (die Teil einer Konferenz anlässlich des 10. Geburtstags von RT war).

Seit drei Jahre sitzt Assange in der ekuadorianischen Botschaft in London in der Falle und er wurde via Liveübertragung hinzugeschaltet.

Das Thema der Podiumsdiskussion war eindeutig: Sicherheit oder Überwachung: Können das Recht auf Datenschutz und effektive Anti-Terror-Sicherheit im digitalen Zeitalter koexistieren?

Assanges Laune war alles andere als gut.

“Wenn ich über diese Problematik nachdenke, dann möchte ich eine Perspektive einnehmen, die sich vielleicht von der unterscheidet, die Sie von mir erwartet hätten… Ich denke, wir sollten verstehen, dass das Spiel um den Datenschutz vorbei ist. Es ist vorbei. Die Massenüberwachung ist da und sie wird bleiben, sagte er.

Und nicht nur große westliche Länder sind davon betroffen; er glaubt, dass kleine und mittelgroße Länder ebenfalls mit der Überwachung ihrer Bürger beginnen.

“Das ‘Five Eyes’-Nachrichtendienst-Arrangement [bestehend aus Australien, Kanada, Neuseeland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten]… ist so schwer zu erfassen hinsichtlich der Massenüberwachung inländischer und internationaler Telekommunikation, dass es zwar einigen Experten für eine begrenzte Anzahl an Operationen möglich ist, Datenschutz zu gewährleisten… aber das gilt nicht für den Rest der Bürger.”

Zu den wenigen Experten mit dem notwendigen Know-How dafür, wie man den Überwachungsmaßnahmen der Regierung entkommt, gehören auch die internationalen Terroristen – genau die Organisationen, für deren Ergreifen die Regierungen ostentativ die flächendeckende Überwachung einführten.

Datenschutz “wird nicht mehr zurückkommen, mangels eines sehr regressiven ökonomischen Kollapses, der die technologischen Mittel der Zivilisation einschränken würde”, sagte Assange.

Warum? Assange stellt fest, dass die Kosten der Überwachung sinken. Er könnte entdeckt haben, warum George Orwell 30 Jahre zu früh dran war; es war damals einfach zu teuer, diese Big-Brother-Überwachungsgeräte einzuführen. Das ist jetzt allerdings nicht mehr der Fall:

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“Der Grund, warum er nicht mehr zurückkehren wird, ist dass die Kosten zur Beteiligung an Massenüberwachung alle 18 Monate um ungefähr 50 Prozent sinken, weil die zugrundegelegten Kosten von den Preisen der Telekommunikation, der Mobilität von Abhör-/Überwachungsmaßnahmen, der Computerisierung und des Speichers abhängen – all diese Preise sinken weitaus schneller mit einer geometrischen Rate als die menschliche Bevölkerung ansteigt“, erklärte er.

Da wir uns nicht gegen die Schnüffelei wehren können, merkt er an, dass wir die nachfolgenden Konsequenzen für die Gesellschaft verstehen und vorhersagen müssen.

In unserem Umfeld gibt es dafür bereits Beispiele:

“Wenn man sich das gesellschaftliche Verhalten in sehr konformistischen, kleinen, isolierten Gesellschaften mit reduzierten sozialen Räumen ansieht – so wie Schweden, Südkorea, Okinawa in Japan und Nordkorea – dann werden Sie feststellen, dass sich die Gesellschaft anpasst. Jeder ist äußerst zurückhaltend, man beginnt mit der Verwendung von Codewörtern; verwendet viel Subtext, um kontroverse Ansichten vorzubringen, sagte er.

Im Grunde genommen sagt er, dass Selbstzensur in unserer gemeinsamen Zukunft vorherrschen wird und dass alle gezwungen sein werden, sich den gesellschaftlichen “Normen” anzupassen, die von Autoritätsfiguren oktroyiert werden, im Normalfall von der Regierung.

Die moderne Welt entwickelt sich aktuell “in die Richtung von so einer Gesellschaft.”

Datenschutz ist einer der Werte, “die einfach nicht mehr erhalten werden können… Angesichts der Realität des technologischen Wandels; die Realität des Tiefen Staates mit einem militärisch-industriellen Komplex und der Realität des islamischen Terrorismus, der diesen Sektor durch sein Verhalten legitimiert“, erklärte er.

Es ist nicht bekannt, wie sein verlängerter Aufenthalt in der Botschaft seine Ansichten beeinflusst haben könnte; er ermutigte die Allgemeinheit auch dazu, den Kampf für den Datenschutz einzustellen und “auf die andere Seite der Debatte zu gelangen – nämlich wo die Reise hingeht.”

Die Debatte war Teil einer größeren RT-Konferenz mit dem Titel ‘Informationen, Botschaften, Politik: Die sich verändernden Mächte der heutigen Welt.’

Könnte Assange Recht haben?

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com. Quelle: RT

UN stellt Plan vor, das Internet zu zensieren, um “Die Menschheit wachzurütteln”

in Medien/Onlinewelt

Ein neuer von der Presseagentur der Vereinten Nationen veröffentlichter Bericht erklärt, dass das Internet dazu benutzt wird, um “Frauen und Mädchen zu schaden” – und rief zu einer globalen Aktion auf, die sie “cyber VAWG” nennt, weil trotz der wachsenden Anzahl Frauen, die online Opfer von Gewalt wurden, nur 26% der Behörden in den aufgeführten Ländern angemessen handeln.

“Virtuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen: Ein weltweiter Weckruf” betitelt, ruft der Bericht Regierungen und die Industrie dazu  , effizienter an einem besseren Schutz für die wachsende Anzahl bedrohter und belästigter Frauen zu arbeiten.

vawg-950x577Während die UN also meint, wir müssten “aufwachen” und Cybergewalt bekämpfen, verlangt sie von den Unternehmen, enger mit den Behörden zusammenzuarbeiten – dazu würden Takedown Prozeduren gehören, deren Ergebnis Transparenzberichte wären, und die Berechtigung, Benutzerprofile von Schändern zu löschen.

Laut der Washington Post verfolgt die UN das Vorhaben, dass Betreiber sozialer Netzwerke jedes Profil und jeden Post überwachen und dass die Regierungsbehörden nur denjenigen eine “Lizenz” überlassen, die sich damit einverstanden erklären. Dem Bericht zufolge wird wiederholt dazu geraten, dass soziale Netzwerke eine stringentere Anti-Belästigungspolitik verfolgen und Regierungen sie dabei aktiv unterstützen sollen.

Ausschnitte des Berichts:

“Der Respekt und die Sicherheit von Frauen und Mädchen sollte zu jedem Zeitpunkt im Vordergrund stehen – nicht nur für diejenigen, die Inhalte er- und bereitstellen, sondern für jeden der auf irgendeine Weise am technischen Rückgrat oder der Umgebung unserer digitalen Gesellschaft beteiligt ist…

Eine strikte Aufsicht und Durchsetzung von Regeln, um die digitale Belästigung von Frauen auszuschließen ist ein essentieller Grundstein auf dem Weg das Internet zu einem sicheren, respektvollen und befähigenden Ort für Frauen und Mädchen zu machen und, als Erweiterung, auch für Männer und Jungen…

Politische und regierungsangehörige Persönlichkeiten ihre Privilegien dazu nutzen, Menschen- und Frauenrechte besser zu schützen, indem sie nur Unternehmen der Telekommunikationsbranche und Suchmaschinen die Lizenz überlassen, die ihre Inhalte und deren Verbreitung überwachen.”

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Verfasst von Vandita @ anonhq.com

Ins Deutsche übersetzt von Murphy

Feature Image (C) AnonHQ

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