Investigativ & Unabhängig – Mit der Kraft des Internets

Tag archive

Türkei

Syriens Wasserversorgung von Türkei unterbrochen, nachdem John McCain mit türkischem Präsidenten zusammentraf

in Geopolitik von

Nur innerhalb weniger Tage nachdem John McCain einen “ungewöhnlichen” Abstecher nach Syrien und in die Türkei unternommen hat, hat die türkische Regierung die Wasserversorgung durch den Fluss Euphrat nach Nordsyrien unterbrochen, wodurch sie gegen internationale Konventionen über Wasserrechte verstoßen hat.

Während als Folge der kürzlichen Befreiung Aleppos und anderer Orte von Al-Qaida durch die syrische Armee ein gewisses Maß an Stabilität nach Nordsyrien zurückgekehrt ist, scheinen ausländische Mächte dazu entschlossen zu sein, die Region weiterhin um jeden Preis zu destablisieren. So unterstreicht ein neuerliches Beispiel eine aggressive ausländische Einmischung in Syrien, indem die Türkei, die seit Langem die Rolle eines Gegenspielers im beinahe sechs Jahre andauernden Konflikt in Syrien gespielt hat, nun den Fluss Euphrat daran gehindert, nach Syrien zu fließen, wodurch der Nation eine ihrer wichtigsten Wasserquellen entzogen wird.

Laut der kurdischen Nachrichtenagentur Hawar hat die Türkei um den 23. Februar die Wasserversorgung nach Syrien unterbrochen, was anschließend ein Wasserkraftwerk an der Tischrin-Talsperre zur Stillegung gezwungen hat, während auch der Wasserpegel bei seinem angeschlossenen Reservoir erheblich gesenkt wurde. Der Damm liefert sowohl Wasser als auch Energie in wichtige Teile Nordsyriens wie etwa in die Stadt Manbidsch und andere Teile des vorrangig kurdischen Distrikts Ain al-Arab.

Der Damm ist einer von mehreren wichtigen Dämmen entlang des Flusses Euphrat. Gleich flussabwärts von Tischrin liegt die Tabqa-Talsperre sowie ihr Reservoir, der Assadsee, der Aleppo mit dem größten Teil seiner Energie und seines Trinkwassers als auch des Wassers für die Bewässerung von über 640.0000 Hektar (2.500 Quadratmeilen) landwirtschaftlich genutzter Flächen versorgt. Ein Stadtbeamter in Manbidsch sagte zu Hawar, dass die Stadt den Bürgern Treibstoff für Generatoren zur Verfügung stellt, um mit dem Stromausfall zurechtzukommen, der daraus resultierte, dass der Fluss abgeschnitten wurde. Derselbe Beamte fügte hinzu, dass die Türkei “gegen die internationalen Konventionen für Wasser- und Flussenergie verstoßen hat, indem sie den Zufluss des Wassers aus dem Euphrat unterbrochen hat”.

Dies ist nicht das erste Mal, dass die Türkei den Syrern Wasser vorenthalten hat, als Mittel Durchsetzung ihrer politischen Ziele in der Region. Die Türkei hatte zuvor bereits den Fluss im Mai 2014 aufgehalten, was dazu führte, dass der Wasserpegel des Assadsees um über 20 Fuß [ca. 6 Meter] gesunken ist und einen möglichen Völkermord durch Austrocknung hervorgerufen hat. Indem der Fluss blockiert wird, bedroht die Türkei auch irakische Zivilisten. Wichtige städtische Zentren wie Mossul, deren Wasserversorgung weitgehend von Reservoirs abhängt, die vom Euphrat gespeist werden, könnten schwer beeinträchtigt werden, wenn der Fluss weiterhin blockiert wird.

Die Unterbrechung des Flusses ist zwar nicht zum ersten Mal vorgekommen, aber ihr Zeitpunkt ist auffällig. Nur wenige Tage vor der Tat von Seiten der Türkei hat US-Senator John McCain “heimlich” den Distrikt Ain al-Arab besucht, genau die Region also, die nun ohne Wasser dasteht, bevor er sich in die Türkei aufmachte, wo er mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan zusammengetroffen ist. Laut des Büros des Senators “war der Besuch von Senator McCain eine wertvolle Gelegenheit, die dynamischen Bedingungen vor Ort in Syrien und Irak einzuschätzen.” Es fügt hinzu, dass sich McCain auf die Zusammenarbeit mit der Trump-Regierung und militärischen Führern freut, “um unsere Vorgehensweise [bei der Bekämpfung des Islamischen Staates] zu optimieren”.

Während die USA die Kurden bei ihrem Kampf unterstützt haben, ihre Territorien entlang der syrisch-türkischen Grenze von terroristischen Einflüssen freizuhalten, geschah dies zum Preis hochkomplizierter diplomatischer Verwicklungen zwischen den USA und der Türkei. Zum Beispiel verlangte Erdoğan auf dramatische Weise, dass die USA zwischen der Allianz mit der Türkei oder mit den syrischen Kurden wählen müssen. Der diplomatische Stillstand hat seitdem einen neuen Höhepunkt der Spannung erreicht, indem die Türkei vor weniger als zwei Wochen damit drohte, in das kurdisch kontrollierte Manbidsch einzumarschieren. Manbidsch leidet am meisten an der türkischen Unterbrechung des Euphrat, was nahelegt, dass der Schritt mit der Absicht unternommen worden sein könnte, um die Kurden zu destabilisieren, bevor etwas noch Drastischeres passiert.

Es ist auch wichtig zu erwähnen, dass trotz Erdoğans und McCains Behauptungen, dass sie darauf erpicht seien, den Islamischen Staat und andere terroristische Splittergrupen zu “besiegen”, beide enge Verbindungen zu genau den gleichen Gruppierungen unterhalten. Dies legt selbstverständlich nahe, dass McCains Besuch als auch kürzliche Schritte durch die Türkei, versteckte Motive beinhalten, die bislang der Öffentlichkeit vorenthalten worden sind.

Zum Beispiel war McCain so entschlossen, Assad zu entmachten, dass er Beziehungen zu den “moderaten Rebellen” Syriens und deren berüchtigteren Oppositionslagern unterhielt, wie dem Islamischen Staat. Fotografische Beweise haben dies bestätigt, einschließlich eines anrüchigen Fotos, das McCain dabei zeigt, wie er mit Khalid al-Hamad posiert – einem “gemäßigten” Rebellen, der dadurch in Verruf geraten ist, als sich ein Video massenhaft im Internet verbreitete, das ihn dabei zeigt, wie er das Herz eines Soldaten der syrischen Armee isst. McCain hat auch zugegeben, dass er sich im nationalen Fernsehen mit ISIS getroffen hat, indem er sogar so weit ging, einzugestehen, dass er immer noch mit der berüchtigten Terrorgruppe in Kontakt steht.

Was Erdoğan betrifft, so wurde enthüllt, dass er eine wichtige Rolle beim Schmuggel des Öls des Islamischen Staates aus Syrien spielt, das auf dem Weltmarkt verkauft wird. Es waren diese Ölverkäufe, die den Islamischen Staat in die Lage versetzten, so groß zu werden, wie er heute ist, und zu einer der kapitalkräftigsten Terrorgruppen der Welt.

Mit solchen mittlerweile gut dokumentierten Verbindungen scheint es unwahrscheinlich, dass McCain und Erdoğan darüber diskutierten, wie sie den Islamischen Staat besiegen können. Auf der Grundlage dieser Beweise scheint es daher viel wahrscheinlicher, dass beide es aufgrund ihres gemeinsamen Ziels in Form der Absetzung Assads darauf abgesehen haben, die Region zu destabilisieren. Indem die Türkei bereits daran arbeitet, Nordsyrien zu destabilisieren, da sie das Land von wesentlichen Ressourcen abgeschnitten hat, werden wir bald sehen, welche anderen Maßnahmen während dieses “geheimen” Treffens diskutiert worden sind.

Von Whitney Webb / Neu veröffentlicht mit Genehmigung / MintPress News / Bild: Gage Skidmore

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://theantimedia.org/john-mccain-syria-water-turkey/

 


Ihr wollt uns unterstützen? Dann klickt einfach HIER

loading...

Falls Sie es verpasst haben: Chef verkauft Firma und belohnt Angestellte mit 27 Millionen Dollar an Bonuszahlungen

in Wirtschaft von

Um den Erfolg von Yemeksepeti zu feiern, schüttete Aydin Bonuszahlungen im Gesamtwert von 27 Millionen Dollar [ca. 25,16 Millionen Euro] an 114 Angestellte aus; indem jeder ungefähr 237.000 Dollar [ca. 220.886 Euro] erhielt, bekamen die loyalen und talentierten Angestellten von Yemeksepeti ungefähr das 150-fache des Durchschnittsgehalts (zwischen 1.000 und 2.000 Dollar Pro Monat) [ca. 932 bis 1.864 Euro] bei Yemeksepeti.

Im April 2015 erhöhte Dan Price, der Chef von Gravity Payments (einer Firma zur Abwicklung von Kredikartentransaktionen), das Mindestgehalt für seinen 120-köpfigen Mitarbeiterstab auf mindestens 70.000 Dollar [65.240 Euro] pro Jahr. Der 31-jährige Price kürzte sein eigenes Gehalt um 90% – von 1,1 Millionen Dollar [ca. 1,025 Millionen Euro] auf 70.000 Dollar – um den bahnbrechenden Schritt zu finanzieren, der von Skeptikern als “selbstmörderisch” bezeichnet wurde. Jedoch verdoppelten sich der Umsatz und der Profit von Gravity innerhalb eines Zeitraums von weniger als sechs Monaten und Price wurde zum Musterbeispiel eines guten Chefs.

Nun zu Nevzat Aydin, dem Chef und Mitgründer von Yemeksepeti, der führenden Firma in der Türkei für Essensbestellungen über das Internet [mit über drei Millionen Abwicklungen pro Monat].

Im Mai 2015 verkaufte Aydin Yemeksepeti für 589 Millionen Dollar [ca. 548,95 Millionen Euro] an Delivery Hero, eine deutsche Online-Bestellplattform für Essen. Um den Erfolg von Yemeksepeti zu feiern, schüttete Aydin Bonuszahlungen im Gesamtwert von 27 Millionen Dollar [ca. 25,16 Millionen Euro] an 114 Angestellte aus; indem jeder ungefähr 237.000 Dollar [ca. 220.886 Euro] erhielt, bekamen die loyalen und talentierten Angestellten von Yemeksepeti ungefähr das 150-fache des Durchschnittsgehalts (zwischen 1.000 und 2.000 Dollar Pro Monat) [ca. 932 bis 1.864 Euro] bei Yemeksepeti. Der durchschnittliche Bonus an der Wall Street belief sich im Jahre 2014 auf 172.860 Dollar [ca. 161.107 Euro]. Aydin sagte zu CNN Money:

Yemeksepetis Erfolgsgeschichte passierte nicht über Nacht und viele Leute nahmen an dieser Reise mit ihrer harten Arbeit und ihrem Talent teil. Wieviel jeder Ansgestellte erhielt, hing von ihrer Leistung ab, wie lange sie für die Firma gearbeitet haben [nur Angestellte, die seit mindestens zwei Jahren für das Unternehmen gearbeitet hatten, hatten ein Anrecht darauf], und von ihrem zukünftigen Potenzial innerhalb des Unternehmens.

 

Tweet: “Türkische Geschäftsmänner wählten ihn als den SCHLECHTESTEN GESCHÄFTSMANN DES JAHRES aus. Nevzat Aydin, der Mann, der seinen 114 Angestellten 27 Millionen Dollar verteilte😂😂😂.

Aydin, der glaubt, dass “Erfolg viel angenehmer und ruhmreicher ist, wenn er mit dem Rest des Teams geteilt wird”, sagte zu Hurriyet Daily News, dass das Unternehmen nicht vertraglich gebunden gewesen sei, die Verkaufsanteile weiterzugeben, aber dass die Angestellten die Anerkennung und Belohnung verdienten:

Wir haben ein ‘schlechtes Beispiel’ für andere Bosse abgegeben, indem wir das Geld mit unseren Angestellten teilen. Sie werden uns dafür hassen, aber so ist es eben. Obwohl wir keine Verpflichtungen oder Versprechen eingegangen waren, verteilten wir 27 Millionen Dollar des Geldes, das wir vom Verkauf des Unternehmens erhalten hatten unter unseren 114 Angestellten von unserem eigenen Anteil und indem wir auch die Steuern bezahlen. Wir taten dies, weil wenn es einen Erfolg gibt, dann haben wir ihn alle zusammen erreicht.

Einige Angestellte weinten, manche schrien, einige schrieben Dankesbriefe. Es war emotional, weil man das Leben der Leute beeinflusst. Die Leute können sich davon Häuser oder Autos kaufen. Sie können damit sofort etwas tun, das sie andernfalls mit ihren monatlichen Gehältern zwischen 3.000-5.000 Türkischen Liren nicht tun könnten. Es war eine gute Sache; ich wünschte, wir hätten ihnen mehr geben können.

Yemeksepeti, was soviel wie “Imbisswagen” auf Türkisch bedeutet, ist nicht nur die erste und größte Online-Lieferfirma für Essen in der Türkei, sondern auch eine der erfolgreichsten Technikmarken des Landes mit Geschäftstätigkeiten in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Libanon, Oman, Katar und Jordanien. Bodo von Braunmühl, ein Delivery Hero-Sprecher, sagte, dass sie damit weitermachen werden, ihre Profite künftig mit ihren Angestellten zu teilen:

Der Erfolg von Unternehmen wie Delivery Hero und Yemeksepeti basiert auf einer erstaunlichen Unternehmenskultur, in der wunderbare Leute immer noch eins draufsetzen. Wir haben in der Vergangenheit etwas von unserem Erfolg mit diesen Leuten geteilt und werden das auch in der Zukunft tun.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/icymi-ceo-sells-firm-rewards-staff-27-million-bonuses/


Ihr wollt uns unterstützen? Dann klickt einfach HIER

loading...

Türkische Hilfe verbessert die Lebensbedingungen in Afrika – westliche Führer besorgt über türkische Gefolgschaft

in Welt von

Afrika war lange Jahre ein Kontinent der Ausbeutung für westliche Staaten. Von der Sklaverei der Kolonialzeit an haben westliche Länder viele Afrikaner ermordet, ausgebeutet und ihnen die menschliche Würde genommen. Es wird geschätzt, dass zwischen 1525 und 1866 12,5 Millionen Afrikaner von westlichen Mächten verschleppt und zu Sklaven gemacht wurden, indem sie gezwungen wurden, in Amerika unter erbärmlichen Bedingungen zu arbeiten.

Als die Sklaverei abgeschafft wurde, hatten sich die westlichen Mächte nicht von Afrika abgewandt, sondern sie hatten vielmehr noch weitergehende Pläne. Zwischen der Zeit von 1884-85 trafen Sie sich in Deutschland, um die Aufteilung des afrikanischen Kontinents untereinander zu diskutieren. Dies wurde später als “Kongokonferenz” bekannt.

Bildtext: “Die Leute sagen, dass Sklaven aus Afrika verschleppt wurden. Das ist nicht wahr. Es wurden Leute aus Afrika verschleppt und zu Sklaven gemacht.”

Der damalige König von Belgien, Leopold II. nutzte die Gelegenheit, indem er sich ein Gebiet in Zentralafrika, das als Freistaat Kongo (die moderne Demokratische Republik Kongo) bekannt ist, als seinen Privatbesitz einverleibte.

Leopold II. entfesselte eine in der Geschichte der Menschheit bis dahin noch nie dagewesene Schreckensherrschaft. Die Gräueltaten, die Leopold II. im Freistaat begann, waren weit schlimmer als das, was Adolf Hitler den Juden im zweiten Weltkrieg antat. Er zwang die wehrlose Bevölkerung zur Zwangsarbeit. Sie produzierte Gummi und andere Marktkulturen für den König, der bequem im Brüsseler Herrschaftsbereich saß. Diejenigen, die sich weigerten, dem König zu gehorchen, wurden ermordet oder verhungern gelassen. Einigen wurden die Beine oder Hände amputiert. Letzten Endes töteten die harten Arbeitsbedingungen Leopolds II. über 10 Millionen Kongolesen. Einige dieser Geschichten wurden unterdrückt und tauchten niemals in den Geschichtsbüchern auf – und dennoch sind sie passiert und die Beweise sind immer noch vorhanden.

Als die Afrikaner ihre Unabhängigkeit erlangten, dachten viele Beobachter, dass es der Beginn einer neuen Ära sei. Aber leider irrten sie sich. Der Westen, der immer noch nicht zufrieden war, hatte einige Geschäfte zu erledigen, die noch nicht zu Ende gebracht worden waren. Er mischte sich immer noch in die politische, soziale und ökonomische Ordnung dieser neuen Staaten ein, indem viele Führer, die sich weigerten, sich dem Westen zu beugen, entweder getötet oder vertrieben wurden. Erwähnenswert unter ihnen sind Kwame Nkrumah in Ghana und Patrice Lumumba in der Demokratischen Republik Kongo. Lumumba wurde von belgischen Geheimdienstoffizieren brutal ermordet und sein Körper in hochkonzentrierter Säure aufgelöst, um sämtliche Spuren des Beweises zu verwischen.

Die Ausbeutung des Kontinents setzt sich bis in die heutige Zeit fort. Viele der Probleme, mit denen Afrika heute konfrontiert ist, haben ihre Wurzeln in der Art und Weise, wie der Westen den Kontinent zuvor behandelt hat. Die Ausbeutung hat den Kontinent tief geprägt.

Heute geben westliche Länder vor, Afrika durch Kredite und sogenannte Entwicklungshilfe zu helfen. Die Wahrheit ist jedoch, dass der Westen mehr nimmt als er gibt. Zum Beispiel nutzen westliche Staaten laut Untersuchungen, die durch ein Bündenis von Nichtregierungsorganisationen durchgeführt und von The Guardian veröffentlicht wurden, die Hilfe dazu, um die “fortgesetzte Plünderung” des Kontinents zu verschleiern. Afrika verliert pro Jahr knapp 60 Milliarden Dollar durch Steuerhinterziehung, Abschwächung des Klimawandels und die Flucht von Profiten, die durch multinationale ausländische Konzerne auf dem Kontinent erwirtschaftet werden. Der Kontinent erhält von westlichen Ländern jedes Jahr 134 Milliarden Dollar an Krediten, ausländischen Investitionen und Entwicklungshilfe, aber 192 Milliarden Dollar verlassen den Kontinent jedes Jahr. Dies führt uns vor Augen, dass die sogenannte westliche Hilfe für Afrika nichts weiter als ein großer Schwindel ist. Es ist ein vollkommener Betrug.

Aber es ist noch nicht alles verloren. Viele afrikanische Länder werden sich zunehmend der westlichen Ausplünderung und Gier bewusst. Darum haben einige afrikanische Staaten damit begonnen, ihre Außenpolitik und Gefolgschaft auf China, die Türkei und wohlhabende Nationen im Nahen Osten auszurichten.

Besonders auf die Türkei, da Recep Erdogan seit seinem Aufstieg zur Präsidentschaft im Jahre 2014 Afrika viel Entwicklungshilfe gewährt hat.

Trotz der Tatsache, dass die Türkei aufgrund des US-gestützten Bürgerkriegs in Syrien mit einer Bedrohung der inneren Sicherheit und einer Flüchtlingskrise konfrontiert ist, engagiert sich das Land immer noch für Afrika. Letztes Jahr gab die Türkei Berichten zufolge über 10 Milliarden Dollar an humanitärer Hilfe für drei Millionen Syrer aus, die das Land durchquerten.

Seit dem Jahr 2000 hat sich der Handel der Türkei mit Afrika südlich der Sahara verachtfacht, indem er einen Höchststand von 6 Milliarden Dollar erreichte. Zur gleichen Zeit hat sich die Anzahl türkischer Botschaften überall auf dem Kontinent verfünffacht, indem sie einen Rekordwert von 34 erreichte. Das Türkische Präsidium für Internationale Kooperation und Koordination ist ebenfalls überall auf dem afrikanischen Kontinent aktiv geblieben, indem es Hunderte von humanitären Projekten und Entwicklungshilfeprojekten initiierte, um bessere Gesundheitsversorgung bereitzustellen, die Landwirtschaft zu fördern, die Umwelt zu schützen und den Handel zu erleichtern. In Somalia zum Beispiel, hat die Türkei die terroristische Bedrohung im Land vermieden, indem es seine Regierungsbeamten und Nichtregierungsorganisationen in das Land entsandte. Die Türkei hat über 500 Millionen Dollar in das Land gesteckt, indem es Krankenhäuser baute, Straßen und alle Arten von Infrastrukturprojekten in Somalia ins Leben rief.

Auch vergibt die Türkei Stipendien für mehr als 4.500 afrikanische Studenten, die derzeit an einer Reihe prestigeträchtiger türkischer Universitäten studieren. Auch fliegt Turkish Airlines regelmäßig 48 Ziele in Afrika an.

Die türkische Außenpolitik orientiert sich an dem Motto “der Menschheit helfen”. Darum investiert das Land mehr Geld in Afrika als es heraus holt. Dies verändert die Lebensbedingungen vieler Afrikaner.

Jedoch bereiten die türkischen Aktivitäten in Afrika vielen westlichen Führungspersönlichkeiten Sorgen. Die Türkei verdirbt ihre Pläne. Sie verdirbt ihnen das Geschäft mit der Ausbeutung. Um die Türkei zu diskreditieren, hat der Westen daher Präsident Erdogan als einen Diktator abgestempelt. Einige westliche Anführer spielten sogar eine Rolle bei dem versuchten türkischen Staatsstreich im Juli. Jedoch ist Erdogan entschlossen, das was er und sein Land für Afrika tun, noch weiter auszubauen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com


Ihr wollt uns unterstützen? Dann klickt einfach HIER

loading...

Erdogan erklärte, er habe “bestätigte Beweise”, dass die USA ISIS unterstützen

in Geopolitik von

Ein Jahr nachdem Zero Hedge darlegte, dass die Türkei mit dem Islamischen Staat kooperiert, indem zumindest Bargeld im Austausch gegen Rohöl bereitgestellt wird, das an verschiedene türkische Stützpunkte verkauft wurde (ein Handel, dem im Anschluss daran die russische Luftwaffe ein Ende setzte), hat die Türkei den Spieß umgedreht, indem der türkische Präsident Recep Erdogan sagte, dass er Beweise dafür enthüllt habe, dass Truppen der US-geführten Koalition dabei geholfen haben, Terroristen in Syrien zu unterstützen – einschließlich ISIS.

“Sie geben Terrorgruppen einschließlich ISIS Unterstützung”, sagte Erdogan am Dienstag während einer Rede in Ankara, und fügte hinzu, dass Truppen der US-Koalition “Terrorgruppen Unterstützung gewähren, einschließlich Daesh [ISIS], YPG, PYD. Es ist sehr klar. Wir haben bestätigte Beweise mit Bildmaterial, Fotos und Videos.”

Was übrigens nicht überraschen sollte, angesichts des freigegebenen Pentagon-Berichts vom Mai 2015, der behauptete, dass ISIS als Instrument des Pentagon zum Sturz des syrischen Präsidenten Assad erschaffen wurde.

Nichtsdestotrotz kommt das Werfen von Steinen, während er selber im Glashaus sitzt, sowohl für die USA als auch die Türkei in einer heiklen Phase, in der beide einen radikalen Kurswechsel einschlagen, in einem Fall im Inneren von Obama zu Trump, während im anderen Fall die geopolitische Loyalität mit dem Ausland von den USA hin zu Russland verlagert wird, was auch das heutige Vorpreschen Erdogans erklären könnte.

Als er am Dienstag bei einer Pressekonferenz sagte, dass die USA die Türkei beschuldigt haben, ISIS zu unterstützen, beschuldigte der türkische Staatschef zugleich die US-geführte Koalition dafür, selbst die Terroristen zu unterstützen. Abgesehen von ISIS erwähnte er auch die Volksverteidigungsheinheiten in Nordsyrien (YPG) und die Partei der Demokratischen Union (PYG) als Gruppierungen, die durch die Koalition unterstützt werden.

Zuvor beschuldigte Moskau Washington am Dienstag, den Terrorismus in Syrien zu finanzieren. Indem er das durch US-Präsident Barack Obama unterzeichnete Genehmigungsgesetz zur nationalen Verteidigung (NDAA) kommentierte, wies der russische Außenminister darauf hin, dass das neue Gesetz “ganz offen die Möglichkeit festschrieb”, mehr Waffen nach Syrien zu liefern, und er fügte hinzu, dass diese Waffen “bald ihren Weg zu den Dschihadisten finden werden”, was Russland als “feindlichen Akt” betrachten würde.

Erdogans Kommentare spiegelten diejenigen des iranischen Verteidigungsministers Hossein Dehghan wieder, der gegenüber RT sagte, dass Washington nicht bereit zu sein scheint, eine ernsthafte Rolle bei der Bekämpfung des Islamischen Staates zu spielen, indem sie selbst Terroristen fördern und nun ihren Verbleib im Nahen Osten wollen.

“Die westliche Koalition ist von formeller Natur, sie haben keine ernsthafte Absicht, weder in Syrien noch in Irak zu kämpfen. Wir sehen keinerlei Bereitschaft ihrerseits, eine wirklich nützliche und bedeutsame Rolle bei der Bekämpfung des IS zu spielen, weil sie es sind, die die Terroristen groß gemacht haben und daran interessiert sind, dass sie dort verbleiben”, sagte Dehghan.

Laut des iranischen Verteidigungsminsters hat Teheran nie seine Operationen mit den Amerikanern abgestimmt und “wird nie mit ihnen zusammenarbeiten”.

Er kritisierte daraufhin scharf die Motive hinter dem “Krieg gegen ISIS”, indem er sagte, dass “die Koalitionstruppen vielleicht die Terroristen gerne geschwächt sehen würden, aber sicherlich nicht zerstört, weil diese Terroristen ihr Instrument zur Destabilisierung dieser Region und einiger Teile der Welt sind”.

Man fragt sich, wie lange es wohl dauert bis Putin die Schuld an diesem letzten politischen Skandal in die Schuhe geschoben wird, weil wenn Erdogan tatsächlich Beweise für eine US-Unterstützung des Islamischen Staates liefert, dann wird das Pentagon sehr schnell eine Hintergrundgeschichte benötigen, und wer könnte besser als Sündenbock geeignet sein als der russische Präsident?

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von TheAntiMedia.org


Ihr wollt uns unterstützen? Dann klickt einfach HIER

loading...

Die USA haben ISIS bereits fünfmal geholfen

in Geopolitik von

Erst letzte Woche bombardierten die USA – die zurzeit ohne UNO-Mandat oder Erlaubnis der syrischen Regierung Militäroperationen auf syrischem Territorium durchführen – syrische Truppen, töteten über 60 Kämpfer und verwundeten weitere 100. Dieser Angriff, dauerte nach Angaben der Assad-Regierung über eine Stunde. Er beinhaltete auch eine Reihe von Kriegsflugzeugen, die zu amerikanischen, britischen und sogar australischen Luftstreitkräften gehören.

Diese Luftangriffe trafen zusammen mit einer Offensive, die von ISIS-Milizen gestartet wurde, die daraufhin versuchten, regierungskontrollierte Einrichtungen zurückzuerobern. Nach Ansicht Russlands und Syriens ging die Luftoffensive mit der Bodenoffensive von ISIS einher, was ihre Bedenken bestätigt, dass die von den USA angeführte Koalition den ISIS-Milizen Deckung aus der Luft verschafft.

Dies sollte niemanden überraschen, der den Aufstieg von Gruppierungen wie ISIS im Nahen Osten mitverfolgt hat. Seit ISIS 2014 Al Qaida als größtes Schreckgespenst abgelöst hat, haben die USA die Gruppierung trotz des offiziell erklärten Krieges gegen die barbarische Terrororganisation auf vielerlei Weise unterstützt – sowohl heimlich als auch offenkundig.

Lassen Sie uns einige der Möglichkeiten genauer unter die Lupe nehmen, durch die die USA ISIS direkt unterstützen, während sie beanspruchen, dagegen zu kämpfen, seitdem der von Amerika erklärte Krieg 2014 begann (die USA halfen ISIS von Anfang an, aber das ist ein Thema für einen eigenständigen Artikel).

1. Mosul und Baiji

Im Juni 2014 überquerte ISIS die syrische Grenze in den Irak und nahm dabei mühelos die strategisch bedeutsamen, ölreichen Städte Mosul und Baiji ein, und schaffte es fast bis nach Bagdad. Inmitten des erschreckenden Siegeszuges der Terrorgruppe, lud sie im Internet Bilder und Videos von Schießereien aus fahrenden Autos sowie Massentodesmärschen und -gräbern (infolge der Massenexekutionen irakischer Soldaten) hoch.

ISIS-Milizen beanspruchten riesige Mengen an amerikanischer Militärausrüstung, einschließlich ganzer LKW-Ladungen an Humvees [Geländewagen der US-Armee], Hubschraubern, Panzern und Artillerie für sich. Dies war weder Washington noch dem Rest der Welt verborgen geblieben, indem sich die Kämpfer selbst fotografierten und aufnahmen und öffentlich ihre Aktivitäten auf sozialen Medien zur Schau stellten.

Wie haben die USA darauf reagiert? Überhaupt nicht. Trotz all der amerikanischen Militärbasen in Irak und der Fähigkeit der Regierung, alle Arten von unerlaubten Aktivitäten durchzuführen – einschließlich der Ermordung Muammar Gaddafis in Libyen durch eine Drohne, die von Sizilien aus durch einen Piloten geflogen wurde, der das Fluggerät von einem Marinestützpunkt in Nevada aus steuerte, konnten die USA nichts dagegen tun, um ISIS am schnellen Vorrücken zu hindern. Gab es vielleicht ein Problem, das das US-Militär davon abhielt, Luftschläge durchzuführen? Ganz klar nein, denn die USA hatten um dieselbe Zeit Drohnenangriffe in Pakistan gestartet, als ISIS vorrückte.

2. ISIS-Ölgewinne

Bei der Dokumentation über die Ausdehnung von ISIS, berichteten die Medien zuvor, dass sich ISIS an einem lukrativen Ölgeschäft erfreuen kann, durch das er mindestens 50 Millionen US-Dollar monatlich verdient. Wer genau kaufte dieses Öl? Die Mainstream-Medien weigerten sich, dies offen zu untersuchen, und die US-Air Force unternahm nichts, um die Haupteinnahmequelle von ISIS zu beseitigen.

Andererseits begannen russische Luftstreitkräfte im November 2015 damit, Ölkonvois in Richtung des türkischen Territoriums ins Visier zu nehmen. Bei einer damit in keinerlei Zusammenhang stehenden Angelegenheit, schoss die Türkei einen russischen Bomber ab, von dem sie behauptete, den türkischen Luftraum (für 17 Sekunden) verletzt zu haben. Die russisch-türkischen Beziehungen verschlechterten sich daraufhin unverzüglich, und Russland antwortete darauf seinerseits mit Sanktionen. Sie führten auch Beweismittel mit Hilfe von Satelliten an, von denen sie behaupteten, dass sie die Türkei als Hauptimporteur von ISIS-Öl aufdecken.

Die US-Regierung zweifelte den Beweis an, stellte jedoch ihrerseits keine Beweise zur Verfügung, und wurde durch die Teilnahme an einem russischen Angriff auf Tankwagen von ISIS zur versuchten Vortäuschung gezwungen, die gleiche Strategie [wie Russland] zu verfolgen. Dieses ganze Debakel warf die Frage auf, warum um alles in der Welt ausgerechnet ein Land mit einem so zweifelhaftem und brutalen Ruf wie Russland einen Job übernimmt, dessen Erledigung die USA für sich beanspruchten.

Die USA kamen daraufhin in Erklärungsnot, warum sie nicht die Haupteinnahmequelle von ISIS angriffen. Laut des früheren CIA-Direktors Michael Morell waren Umweltschäden und die Notwendigkeit, die irakische und syrische Infrastruktur zu schützen, die ausschlaggebenden Gründe dafür, warum die USA diese Tankfahrzeug nicht angriffen:

Wir waren nicht hinter den Ölquellen her, weil wir nicht wollten, dass das Treffen der von ISIS kontrollierten Ölquellen Umweltschäden anrichtet, und wir wollten diese Infrastruktur nicht zerstören.

Das macht Sinn. Das US-Militär kann auf eine lange Geschichte des Umweltschutzes und der Verschonung öffentlicher Infrastruktur zurückblicken (das kann es nicht).

3. Palmyra

Im Mai 2015 überrannte ISIS die antike syrische Stadt Palmyra, worüber CNN behauptete, dass es sich um eine “schnelle, zerstörerische Übernahme einer weiteren Stadt, beim brutalen Streben, sein Kalifat im Nahen Osten auszudehnen” gehandelt habe. Das Einnehmen Palmyras stellte ein Risiko für den Fortbestand der UNESCO-Welterbestätte dar, von der gesagt wurde, “an der Schnittstelle verschiedener Zivilisationen gestanden” zu haben.

Ein weiters Mal während dieser brutalen Übernahme einer historischen Stadt, in der zehntausende Zivilisten wohnen, waren amerikanische Luftstreitkräfte nirgends zu sehen. Ende letzten Jahres hatten die USA ungefähr über 5 Milliarden Dollar ausgegeben, um speziell ISIS zu bekämpfen, haben aber aus unerfindlichen Gründen keine Initiative ergriffen, die am weitesten entwickelte Luftwaffe der Welt einzusetzen, um ihre Offensiven einzudämmen.

4. Abwürfe aus der Luft

Im Oktober 2014 berichtete die Washington Post, dass die US-Luftstreitkräfte “unabsichtlich” Waffen an ISIS geliefert hatten, die für kurdische Milizen in der syrischen Grenzstadt Kobane bestimmt gewesen seien. Die Kurden bekämpften den Islamischen Staat. Obwohl das Abwerfen von Waffen in einem Kriegsgebiet nach einer idiotensicheren Strategie aussieht, stellte es sich in diesem Fall als ein Rückschlag heraus, und die Waffen, zu denen auch Kisten mit Handgranaten gehörten, fielen in die Hände der Terrorgruppe.

Weiterhin finden irakische und syrische Truppen nach Siegen gegen die Terrorgruppe wiederholt ISIS-Kämpfer mit israelischer Ausrüstung.

Zufall?

5. Ramadi

Direkt bevor letztes Jahr die Palmyra-Offensive gestartet wurde, nahm ISIS auch die strategisch wichtige Stadt Ramadi ein. Die Einheimischen fragten sich erneut, warum die US-Truppen während der gesamten Operation nur dasaßen und Däumchen drehten. Die offizielle Erklärung, die für das Nichteingreifen angeboten wurde, war, dass sich die USA mehr über den Schutz des Lebens von Zivilisten sorgten – wenn man dem Glauben schenkt.

Ehrenhafte Erwähnungen

Die verschiedenen Arten, auf die die USA und ihre Verbündeten offenkundig ihre Unterstützung gewährten, sind endlos. Die obige Liste vermittelt nur ein kleines Bild der Möglichkeiten, auf die insbesondere das US-Militär den Islamischen Staat unmittelbar unterstützt hat, während sie gleichzeitig beanspruchen, ihn zu bekämpfen. Dies ist etwas, das man sich vor dem Hintergrund der jüngsten Attacke auf syrische Truppen vergegenwärtigen sollte, der einer ISIS-Offensive ebenfalls Rückendeckung aus der Luft verschaffte.

Ehrenhafte Erwähnungen, die es nicht auf diese Liste geschafft haben, schließen Amerikas Unterstützung für den durch Saudi-Arabien geführten Krieg gegen Yemen ein, in dessen Verlauf nie ein einziger ISIS-Kämpfer angegriffen wurde, und der kürzlich erneuerte US-Luftkrieg in Libyen, wodurch die Stadt Sirte angegriffen wurde. Sirte hat beinahe all seine ISIS-Anteile eliminiert. Es wurde stattdessen spekuliert, dass Amerikas Motive in Libyen nur einen Vorwand dafür liefern, jede Chance auf eine von Gaddafi beeinflusste politische Bewegung zu unterbinden – und dass der Feldzug letztendlich dazu angelegt ist, jede Chance auf eine Lösung der Libyen-Krise hinauszuzögern. So bemerkte die Stop The War Coalition:

Weitere westliche Bombardements werden die Spaltung vertiefen und die Gewalt intensivieren. Sie werden unausweichlich die Verbitterung gegenüber dem Westen erhöhen und nichts dazu beitragen, den IS zu besiegen. Stop The War fordert weiterhin die westlichen Mächte dazu auf, die schmerzlichen Lektionen aus den letzten 15 Jahren zu lernen und ihr krampfhaftes Festhalten an militärischen Lösungen aufzugeben.

Erwähnungen vor 2014 schlossen die Tatsache mit ein, dass ISIS fast zur Gänze ein Produkt der amerikanischen Außenpolitik ist, wie durch einen freigegebenen DOI-Bericht bestätigt wird.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com


Ihr wollt uns unterstützen? Dann klickt einfach HIER

loading...

Türkei enthüllt, dass die Gülen-Bewegung – wie die Mormonen und Scientology – durch die CIA gegründet wurde

in Politik von

Ein türkischer Staatsanwalt, der die finanziellen Verbindungen mit dem in den USA lebenden Kleriker Fethullah Gülen untersucht, hat gesagt, dass die Gülen-Bewegung in der Türkei, wie die Mormonen und Scientology, von amerikanischen Geheimdiensten gegründet wurde. Einige Tage zuvor hatte auch des sechsfache US-Präsidentschaftsberater, Geopolitik-Stratege und CIA-Kontaktmann Brzezinski die CIA verurteilt, beim Putsch gegen die Türkei mitgeholfen zu haben, zu lesen hier: http://derwaechter.net/tuerkei-putsch

Am 15. Juli 2016 versuchte eine Gruppe von Soldaten des türkischen Militärs die Regierung zu stürzen. Der Putsch scheiterte. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan beschuldigte später Gülen, hinter der versuchten Machtübernahme des Landes zu stehen.

s-4-4

Nach dem Putsch verlangten Erdogan und seine Regierung von den Vereinigten Staaten, Gülen auszuliefern, um ihn in der Türkei vor Gericht zu stellen. Die USA erwiderten andererseits, dass die Türkei handfeste Beweise für Gülens Beteiligung am Putsch vorlegen müsse, bevor die Auslieferung in die Wege geleitet werden könne.

Als mehr Details über den fehlgeschlagenen Putsch Anfang August 2016 aufgetaucht waren, behauptete die Türkei, dass zwei US-Regierungsbehörden, die Central Intelligene Agency (CIA) und das Federal Bureau of Investigation (FBI), die Soldaten und all jene, die am Putsch teilgenommen hatten, zuvor trainierten. Der Staatsanwalt sagte aus, dass CIA und FBI seit einiger Zeit Gülen heimlich dabei halfen, die derzeitige türkische Regierung zu entmachten.

s-2-4

Weitere Enthüllungen offenbarten, dass der US-General a.D., John F. Campbell, der als NATO-Befehlshaber in Afghanistan diente, beim Putsch eine maßgebliche Rolle spielte. General Campbell überwies Berichten zufolge mehr als 2 Milliarden Dollar über Nigeria an die Türkei, um sie innerhalb des pro-putschistischen Militärs zu verteilen. Er soll die Soldaten auch im Geheimen trainiert haben, insbesondere diejenigen, die angewiesen wurden, das Militärhauptquartier des Landes anzugreifen.

Diese Enthüllung heizte die antiamerikanische Gesinnung in der türkischen Republik an. Vor dem Putsch benutzten die USA die Türkei als Basis für ihren Kampf gegen den Islamischen Staat (ISIS). Die NATO hat ebenfalls einen Stützpunkt in der Türkei, und man glaubt, dass die Organisation dort Atomwaffen stationiert hat.

s-5

Jedoch sieht diese strategische Allianz zwischen den USA, der NATO und der Türkei nun sehr instabil aus. Die freundschaftlichen Beziehungen verschlechtern sich. Die Türkei pflegt nun wieder ihre Beziehungen zu Russland, einem geopolitischen Rivalen von USA und NATO.

Die letzte Behauptung des Staatsanwalts Zafer Dur, der in der ägäischen Provinz İzmir lebt, bestand darin, dass die Gülen-Bewegung dieselbe Struktur aufweise wie das Mormonentum und Scientology in den Vereinigten Staaten.

In der von Dur verfassten Anklage wird erklärt, dass solch eine Ähnlichkeit ein Anzeichen dafür sein könnte, dass sie eigentlich von der CIA ins Leben gerufen wurde, weil die Behörde diese Sekten als Nicht-Regierungsorganisationen tarnte und etablierte, um die Entwicklung der Gesellschaft zu beeinflussen.

s-7-e1472914020533

Bildtext: Mormonentum und Scientology: Die Reptilien-Verbindung

Gülen soll abgesehen von seiner Rolle als religiöser Kleriker des Islam, nur über eine eingeschränkte säkuläre Bildung verfügen. Allerdings war seine Bewegung vor dem Putsch in der Türkei unter anderem sehr einflussreich auf den Gebieten der Erziehung, Gesundheit, Politik, Verteidigung und Justiz.

Staatsanwalt Dur sagte, ohne externe Hilfe von Seiten der amerikanischen Regierung, wäre Gülen nicht in der Lage gewesen, eine so große Organisation zu erschaffen, die verschiedene Institutionen des Landes infiltrierte.

Die türkische Daily Hurriyet zitierte Dur mit den Worten: Ohne internationale Unterstützung hätte Gülen keine Schulen in 160 Ländern eröffnen können.

A military aims his weapon on top of a tank during an attempted coup in Ankara, Turkey July 16, 2016. REUTERS/Stringer ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. EDITORIAL USE ONLY. NO RESALES. NO ARCHIVES. TURKEY OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN TURKEY. TPX IMAGES OF THE DAY

Dur behauptete auch, dass die Mitglieder der Gülen-Bewegung direkt mit ausländischen Geheimdiensten zusammenarbeiteten, besonders für westliche Regierungen.

Investigastive Journalisten haben berichtet, dass [die Gülenisten] als Auftragnehmer für ausländische Geheimdienste wie die CIA, MI6 und BND arbeiteten, und die Geheimdienste anderer Länder infiltrierten, indem sie im Namen der Dienste agierten, für die sie tätig waren, sagte Dur in der Anklage mit Verweis auf den amerikanischen, britischen und deutschen Geheimdienst.

s-6-e1472914036756

RT English berichtet, dass Gülen ein populärer Prediger und früherer Imam war, bevor er seine eigene Bewegung ins Leben rief. Er war ein starker Unterstützer Erdogans, als er [Erdogan] an die Macht kam. Aber aus irgendeinem Grund hatten sich die beiden zerstritten und sind seitdem erbitterte Gegner. Gülen hat vehement Anschuldigungen bestritten, der Drahtzieher hinter dem Putsch zu sein. Er hat unterstellt, dass Erdogan den Putsch selbst inszeniert habe, damit er einen Vorwand gegen ihn in der Hand habe, um ihn vor Gericht stellen zu können.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

 

Verwandte Artikel:


Ihr wollt uns unterstützen? Dann klickt einfach HIER

loading...

Drei US-Verbündete, die nun in Nordsyrien gegeneinander kämpfen

in Geopolitik von

Indem der eigene Krieg der USA in Syrien sowohl hinsichtlich des Umfangs als auch der Endphase vage ist, waren sie darum bemüht, Alliierte um sich zu scharen, die auf die eine oder andere Weise potenziell irgendwie nützlich zu sein scheinen. Dadurch, dass sie dies taten, haben sie einen zusammengewürfelten Haufen “US-unterstützter” Gruppen aufgelesen, die äußerst verschiedene Ziele verfolgen.

Das ist ein wiederkehrendes Problem, aber es hat sich in der vergangenen Woche dramatisch verschärft, als die US-unterstützte Türkei in Nordsyrien eindrang und einen US-unterstützten Rebellenblock mit sich brachte, der Teile der Freien Syrischen Armee (FSA) und der islamistischen Ahrar al-Scham (Islamische Bewegung der freien Männer der Levante) einschloss. Innerhalb von 24 Stunden kam es schnell zu einem Kampf mit den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG), die ebenfalls von den USA unterstützt werden, wodurch drei US-Verbündete in direkten Konflikt miteinander gerieten.

nicolas-cage-in-una-scena-del-film-lord-of-war-20018_folomojo-696x428Wissen Sie, wer die Erde übernehmen wird? Waffenhändler. Weil alle zu beschäftigt damit sind, sich gegenseitig umzubringen. Das ist das Geheimnis, zu überleben. Ziehe nie in den Krieg, vor allem nicht gegen dich selbst.

US-Regierungsvertreter waren schnell bei der Hand, die Angelegenheit zu beklagen, indem sie argumentieren, dass Kämpfen “inakzeptabel” ist und, dass das Schlachtfeld in diesem Gebiet im Norden Syriens neben dem Fluss Euphrat “zuviel bevölkert wird”, aber solche Interessengruppen waren sich von Anfang an einander uneins, weshalb die Konflikte nur eine Frage der Zeit waren.

Tatsächlich haben sie die kurdischen YPG während des gesamten US-Krieges in Syrien unterstützt, trotz ausdrücklicher Warnungen der Türkei, dass es genau dazu führen würde, was es schließlich auch tat, nämlich einer türkischen Intervention, um die Kurden davon abzuhalten, sich weiter nach Westen auszudehnen. Die Türkei äußerte sich in aller Offenheit darüber, dass der Fluss Euphrat eine “rote Linie” sei, und begann ihre Invasion fast unmittelbar nachdem die Kurden ihre erste Stadt auf der anderen Seite des Flusses eingenommen hatten.

Die Aufforderung der USA, sich allein auf ISIS zu konzentrieren, klingt absolut bedeutungslos, weil während sich all diese Interessengruppen in die Quere kommen, indem sie (großteils mit Hilfe der USA) ISIS-Territorium einnehmen, die verlockendsten Zankäpfel in dem Gebiet nicht länger in der Hand von ISIS befinden, und der Kampf gegen ISIS die ganze Zeit darauf hinaus lief, von diesem neuen Konflikt abgelöst zu werden.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com


Ihr wollt uns unterstützen? Dann klickt einfach HIER

loading...

Berichten zufolge transportieren die USA Atomwaffen von der Türkei nach Rumänien. Aber warum?

in Geopolitik von

(ANTIWAR) Nach wochenlangen Spekulationen über die Sicherheit der taktischen Atomwaffen der USA innerhalb des Luftwaffenstützpunktes der Militärbasis Incirlik in der Türkei tauchen jetzt Berichte auf, dass die USA gerade dabei sind, die Waffen nach Deveslu in Rumänien zu transportieren.

Das rumänische Außenministerium hat “vehement dementiert“, dass dies der Fall ist, während die US-amerikanische Luftwaffe sich weigert, genauere Kommentare zu der Sache abzugeben. Dort heißt es, dass es sich dabei um reine “Spekulationen” handelt. Die Berichte tauchten bei Euractiv auf; dort heißt es nur, dass es sich um “mehr als 20” Waffen handelt. Vorherige Berichte sind davon ausgegangen, dass die USA nicht weniger als 50 Waffen dort stationiert haben.

Ein Bericht von Anfang der Woche warnte davor, dass die Waffen Gefahr laufen, beschlagnahmt zu werden, solange sie noch in der Türkei und nur 70 Meilen (ca. 113 Kilometer) von der syrischen Grenze entfernt. Mehrere ehemalige Beamte haben darauf hingewiesen, dass die Waffen keinen praktischen Nutzen haben und derzeit einfach nur eine Bürde sind.

Die Umlegung der Waffen nach Rumänien hat angeblich “Russland verärgert”; und zwar insofern, als dadurch diese Waffen näher an die russische Grenze befördert werden. Es wird jedoch nicht davon ausgegangen, dass das auf eine Veränderung der Machtverhältnisse in der Region hinausläuft, da die Waffen nahezu unbrauchbar sind, da bei ihrem Gebrauch das Risiko der Eskalation zu einem totalen Atomkrieg besteht.

Verwandte Artikel:

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


Ihr wollt uns unterstützen? Dann klickt einfach HIER

loading...

Die öffentlichen Reaktionen auf die Terror-Bombenanschläge offenbaren die weltweite Doppelmoral

in Politik von

(ANTIMEDIA) Vereinigtes Königreich — Die Zahl der Todesopfer nach dem zweiten Selbstmordattentat in der Türkei binnen eines Monats steigt weiter an. Bei der Attacke im Stadtteil Kızılayı in Ankara am vergangenen Sonntagabend sind bislang mindestens 37 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 125 liegen noch im Krankenhaus — darunter einige Schwerverletzte — das ist die Bilanz der Explosion eines mit einem Sprengsatz präparierten Autos. Weniger als einen Monat zuvor waren ebenfalls Dutzende Soldaten und Zivilpersonen in der türkischen Hauptstadt getötet worden.

Die türkischen Sicherheitsbehörden behaupten inzwischen, dass es sich bei den Attentätern um einen Mann und eine Frau handelt, die der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK, kurdisch: Partiya Karkerên Kurdistanê) angehören, die seit Jahrzehnten für die Autonomie kurdisch besiedelter Gebiete in der Region kämpft. Obwohl es bislang kein Bekennerschreiben gibt, werden die beiden für die Attacke verantwortlich gemacht. Kritiker haben diese verfrühte Schuldzuschreibung bereits verurteilt, da die Türkei derzeit mit vielen Sicherheitsrisiken konfrontiert ist, unter anderem auch durch IS-Militanten.

Unmittelbar nach der Attacke tauchten Berichte auf, die offenbarten, dass ein türkisches Gericht befohlen hatte, Social Media-Konten zu blockieren, um die Menschen davon abzuhalten, Fotos vom Schauplatz des Angriffs zu teilen.

Weltweit haben die Menschen auf das mittlerweile dritte Bombenattentat in der Hauptstadt seit Oktober 2015 reagiert: Sie aktualisierten ihre Facebook-Profile und überlagerten ihre Profilbilder mit der türkischen Flagge. Die Hashtags #PrayForAnkara und #JeSuisAnkara aus Solidarität mit den Opfern verbreiteten sich in Windeseile in den Social Media-Kanälen.

Um ehrlich zu sein: Das stimmt nicht. Ich habe das erfunden. Fakt ist jedoch, dass die Welt nach dem verheerenden Angriff so stumm war, dass ein einfaches Facebook Status-Update, in dem zum Mitgefühl mit den Opfern aufgerufen wurde, mehr als 100.000mal geteilt wurde — vermutlich von all jenen, die von der offensichtlichen Doppelmoral enttäuscht waren, die oftmals in den Reaktionen auf tragische Vorkommnisse weltweit mitschwingt. Dieser Post von James Taylor, der in Ankara lebt, fordert die Leser dazu auf, sich vorzustellen, dass der Angriff dort geschehen wäre, wo sie leben.

“Könnt ihr euch vorstellen, wie es ist, dort zu sein? Könnt ihr euch vorstellen, dass die Orte, an denen ihr jeden Tag vorbeigeht, die Bushaltestellen, an denen ihr wartet, die Straßen, die ihr überquert allesamt ausgelöscht werden?”, fragte er.

“Im Gegensatz zu den Vorstellungen vieler Menschen liegt die Türkei nicht im Mittleren Osten. Ankara ist kein Kriegsgebiet, es ist eine normale, moderne, lebhafte Stadt, genau wie jede andere europäische Hauptstadt. Und Kızılayı ist das Herz, das Zentrum dieser Stadt”, fügte er hinzu.

Außerdem sagt er:

“Es ist sehr einfach, sich die Terrorangriffe anzusehen, die in London, in New York City oder in Paris geschehen und Schmerz und Trauer um diese Opfer zu fühlen, also warum ist das nicht genauso mit Ankara? Ist es deshalb, weil ihr nicht erkennt, dass Ankara sich von all diesen anderen Städten nicht unterscheidet? Ist es deshalb, weil ihr denkt, dass die Türkei ein vorwiegend muslimisches Land ist, so wie Syrien, so wie der Irak, so wie andere Länder, die sich in einem bürgerkriegsähnlichen Zustand befinden — also muss es hier genauso sein und weil ihr euch nicht um die anderen sorgt, warum solltet ihr euch dann um die Türkei sorgen? Wenn ihr glaubt, dass euch diese Angriffe auf Ankara nicht betreffen, oder wenn ihr nicht denselben Schmerz fühlen könnt, den ihr nach den Angriffen auf Paris oder London gefühlt habt, dann solltet ihr vielleicht innehalten, um darüber nachzudenken warum — warum es so ist, dass ihr so empfindet.”

Abschließend sagt Tylor: “Ihr wart Charlie, ihr wart Paris. Werdet ihr Ankara sein?”

Andere haben ihr Entsetzen über die weltweite Doppelmoral auf Twitter ausgedrückt:

#JeSuisAnkara Nein, ich glaube nicht.

Kein #JeSuisAnkara? Nun, das ist schockierend #Ankara #NotReally

Kein #JeSuisAnkara? Liegt es etwa daran, dass es dort keine Baguettes gibt? #Ankara

Vergesst nicht die Tragödien, die sich in anderen Teilen der Welt ereignen #IstandwithAnkara #IstandwiththeIvoryCoast #JeSuisIvoirien #JesuisAnkara

Kein #JeSuisAnkara weil sie Moslems sind .. #Hepocrisy

#JeSuisAnkara ? -Oder zählen die türkischen Menschen nicht so viel wie die Franzosen?

Übersetzt aus dem Englischen von theAntiMedia.org. Beitrag von Michaela Whitton. Bild von Bjørn Christian Tørrissen.


Ihr wollt uns unterstützen? Dann klickt einfach HIER

loading...

Diese türkische Stadt ist für den Friedensnobelpreis nominiert, weil sie ihre Tore für syrische Flüchtlinge geöffnet hat

in Menschenrechte von

Nur ein paar Meilen von der syrischen Grenze entfernt befindet sich die Stadt Kilis, die Hauptstadt der gleichnamigen türkischen Provinz. Kilis ist eine kleine Stadt, aber belebt und dort herrscht stets reges Treiben. Aufgrund der Nähe zur syrischen Grenze sind viele Flüchtlinge vor dem Grauen in Syrien in die Türkei entkommen, so dass sie wenigstens vor den Qualen verschont sind, unter denen sie in ihrer Heimat gelitten haben.

Wenn man sich in die Innenhöfe der Restaurants und Cafés innerhalb der Stadt begibt, begegnet man vielen Flüchtlingen und Einheimischen, die eine gemeinsame Menge bilden, diskutieren und sich frohgemut unterhalten, ohne dass sie sich Sorgen darum machen müssen, dass Bomben auf sie herunterhageln. Sie setzen sich mit ihren Verwandten zuhause in Verbindung und mit anderen, die bereits in andere Teile der Welt geflohen sind und wollen mehr über den nächsten Aktionsplan erfahren.

42-1

Zollkontrolle an der Grenze zu Öncüpınar in der Provinz Kilis, Türkei

Obwohl viele der Flüchtlinge nicht hierher gekommen sind, um zu bleiben, sondern die Stadt vielmehr als einen Boxenstopp auf dem Weg zu ihrem nächsten Ziel in Europa oder in einem anderen Teil der Türkei zu nutzen, sind einige des Wegrennens überdrüssig und sind hier am Ziel ihrer Reise angelangt. Mehr als 100.000 dieser Flüchtlinge sind glücklich dort zu sein und neu anzufangen, oder zu bleiben, bis sie den Krieg in Sicherheit ausgesessen haben.

43-1

In Kilis gibt es mehr Syrer als türkische Bewohner. Mehr als 120.000 Syrer haben sich bislang in der Stadt und den angrenzenden Gebieten niedergelassen. Ungefähr 35.000 leben derzeit in Camps, in denen es Container-Unterkünfte gibt, sowie Einrichtungen zur medizinischen Versorgung und eine Schule für die Kinder, so dass es ihnen nicht an Möglichkeiten zu lernen mangelt.

44-1

Obwohl die Anzahl der Flüchtlinge, die in das Land und insbesondere in diese Stadt kommen ein Problem sein könnte, sind die Anwohner durchwegs solidarisch und helfen den Flüchtlingen. Ihre Großzügigkeit ist so bemerkenswert, dass die Stadt Kilis deshalb sogar für den Friedensnobelpreis nominiert wurde.

(Via) Übersetzt aus dem Englischen von Amazyble.com. Titelbild: “Flüchtlinge sind Menschen”

Gehe zu Top