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Türkische Hilfe verbessert die Lebensbedingungen in Afrika – westliche Führer besorgt über türkische Gefolgschaft

in Welt

Afrika war lange Jahre ein Kontinent der Ausbeutung für westliche Staaten. Von der Sklaverei der Kolonialzeit an haben westliche Länder viele Afrikaner ermordet, ausgebeutet und ihnen die menschliche Würde genommen. Es wird geschätzt, dass zwischen 1525 und 1866 12,5 Millionen Afrikaner von westlichen Mächten verschleppt und zu Sklaven gemacht wurden, indem sie gezwungen wurden, in Amerika unter erbärmlichen Bedingungen zu arbeiten.

Als die Sklaverei abgeschafft wurde, hatten sich die westlichen Mächte nicht von Afrika abgewandt, sondern sie hatten vielmehr noch weitergehende Pläne. Zwischen der Zeit von 1884-85 trafen Sie sich in Deutschland, um die Aufteilung des afrikanischen Kontinents untereinander zu diskutieren. Dies wurde später als „Kongokonferenz“ bekannt.

Bildtext: „Die Leute sagen, dass Sklaven aus Afrika verschleppt wurden. Das ist nicht wahr. Es wurden Leute aus Afrika verschleppt und zu Sklaven gemacht.“

Der damalige König von Belgien, Leopold II. nutzte die Gelegenheit, indem er sich ein Gebiet in Zentralafrika, das als Freistaat Kongo (die moderne Demokratische Republik Kongo) bekannt ist, als seinen Privatbesitz einverleibte.

Leopold II. entfesselte eine in der Geschichte der Menschheit bis dahin noch nie dagewesene Schreckensherrschaft. Die Gräueltaten, die Leopold II. im Freistaat begann, waren weit schlimmer als das, was Adolf Hitler den Juden im zweiten Weltkrieg antat. Er zwang die wehrlose Bevölkerung zur Zwangsarbeit. Sie produzierte Gummi und andere Marktkulturen für den König, der bequem im Brüsseler Herrschaftsbereich saß. Diejenigen, die sich weigerten, dem König zu gehorchen, wurden ermordet oder verhungern gelassen. Einigen wurden die Beine oder Hände amputiert. Letzten Endes töteten die harten Arbeitsbedingungen Leopolds II. über 10 Millionen Kongolesen. Einige dieser Geschichten wurden unterdrückt und tauchten niemals in den Geschichtsbüchern auf – und dennoch sind sie passiert und die Beweise sind immer noch vorhanden.

Als die Afrikaner ihre Unabhängigkeit erlangten, dachten viele Beobachter, dass es der Beginn einer neuen Ära sei. Aber leider irrten sie sich. Der Westen, der immer noch nicht zufrieden war, hatte einige Geschäfte zu erledigen, die noch nicht zu Ende gebracht worden waren. Er mischte sich immer noch in die politische, soziale und ökonomische Ordnung dieser neuen Staaten ein, indem viele Führer, die sich weigerten, sich dem Westen zu beugen, entweder getötet oder vertrieben wurden. Erwähnenswert unter ihnen sind Kwame Nkrumah in Ghana und Patrice Lumumba in der Demokratischen Republik Kongo. Lumumba wurde von belgischen Geheimdienstoffizieren brutal ermordet und sein Körper in hochkonzentrierter Säure aufgelöst, um sämtliche Spuren des Beweises zu verwischen.

Die Ausbeutung des Kontinents setzt sich bis in die heutige Zeit fort. Viele der Probleme, mit denen Afrika heute konfrontiert ist, haben ihre Wurzeln in der Art und Weise, wie der Westen den Kontinent zuvor behandelt hat. Die Ausbeutung hat den Kontinent tief geprägt.

Heute geben westliche Länder vor, Afrika durch Kredite und sogenannte Entwicklungshilfe zu helfen. Die Wahrheit ist jedoch, dass der Westen mehr nimmt als er gibt. Zum Beispiel nutzen westliche Staaten laut Untersuchungen, die durch ein Bündenis von Nichtregierungsorganisationen durchgeführt und von The Guardian veröffentlicht wurden, die Hilfe dazu, um die „fortgesetzte Plünderung“ des Kontinents zu verschleiern. Afrika verliert pro Jahr knapp 60 Milliarden Dollar durch Steuerhinterziehung, Abschwächung des Klimawandels und die Flucht von Profiten, die durch multinationale ausländische Konzerne auf dem Kontinent erwirtschaftet werden. Der Kontinent erhält von westlichen Ländern jedes Jahr 134 Milliarden Dollar an Krediten, ausländischen Investitionen und Entwicklungshilfe, aber 192 Milliarden Dollar verlassen den Kontinent jedes Jahr. Dies führt uns vor Augen, dass die sogenannte westliche Hilfe für Afrika nichts weiter als ein großer Schwindel ist. Es ist ein vollkommener Betrug.

Aber es ist noch nicht alles verloren. Viele afrikanische Länder werden sich zunehmend der westlichen Ausplünderung und Gier bewusst. Darum haben einige afrikanische Staaten damit begonnen, ihre Außenpolitik und Gefolgschaft auf China, die Türkei und wohlhabende Nationen im Nahen Osten auszurichten.

Besonders auf die Türkei, da Recep Erdogan seit seinem Aufstieg zur Präsidentschaft im Jahre 2014 Afrika viel Entwicklungshilfe gewährt hat.

Trotz der Tatsache, dass die Türkei aufgrund des US-gestützten Bürgerkriegs in Syrien mit einer Bedrohung der inneren Sicherheit und einer Flüchtlingskrise konfrontiert ist, engagiert sich das Land immer noch für Afrika. Letztes Jahr gab die Türkei Berichten zufolge über 10 Milliarden Dollar an humanitärer Hilfe für drei Millionen Syrer aus, die das Land durchquerten.

Seit dem Jahr 2000 hat sich der Handel der Türkei mit Afrika südlich der Sahara verachtfacht, indem er einen Höchststand von 6 Milliarden Dollar erreichte. Zur gleichen Zeit hat sich die Anzahl türkischer Botschaften überall auf dem Kontinent verfünffacht, indem sie einen Rekordwert von 34 erreichte. Das Türkische Präsidium für Internationale Kooperation und Koordination ist ebenfalls überall auf dem afrikanischen Kontinent aktiv geblieben, indem es Hunderte von humanitären Projekten und Entwicklungshilfeprojekten initiierte, um bessere Gesundheitsversorgung bereitzustellen, die Landwirtschaft zu fördern, die Umwelt zu schützen und den Handel zu erleichtern. In Somalia zum Beispiel, hat die Türkei die terroristische Bedrohung im Land vermieden, indem es seine Regierungsbeamten und Nichtregierungsorganisationen in das Land entsandte. Die Türkei hat über 500 Millionen Dollar in das Land gesteckt, indem es Krankenhäuser baute, Straßen und alle Arten von Infrastrukturprojekten in Somalia ins Leben rief.

Auch vergibt die Türkei Stipendien für mehr als 4.500 afrikanische Studenten, die derzeit an einer Reihe prestigeträchtiger türkischer Universitäten studieren. Auch fliegt Turkish Airlines regelmäßig 48 Ziele in Afrika an.

Die türkische Außenpolitik orientiert sich an dem Motto „der Menschheit helfen“. Darum investiert das Land mehr Geld in Afrika als es heraus holt. Dies verändert die Lebensbedingungen vieler Afrikaner.

Jedoch bereiten die türkischen Aktivitäten in Afrika vielen westlichen Führungspersönlichkeiten Sorgen. Die Türkei verdirbt ihre Pläne. Sie verdirbt ihnen das Geschäft mit der Ausbeutung. Um die Türkei zu diskreditieren, hat der Westen daher Präsident Erdogan als einen Diktator abgestempelt. Einige westliche Anführer spielten sogar eine Rolle bei dem versuchten türkischen Staatsstreich im Juli. Jedoch ist Erdogan entschlossen, das was er und sein Land für Afrika tun, noch weiter auszubauen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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2 Comments

  1. „Westliche Staaten“ ist so nicht richtig !
    Nennen wir doch die Kinder beim Namen : Grossbritannien und Frankreich !
    Deutschland ist da irgendwie auch drin,aber keineswegs so brachial wie die
    beiden Großmächte England und Frankreich.

    Wenn wir uns nämlich mal anschauen,wer die meisten Bodenschätze bekam,
    dann sind wir ganz klar bei den Mächten England und Frankreich.
    Wobei aber selbst in diesen großen Kolonialmächte die Unterschicht
    ebenso nichts davon abbekam.
    d.h. die Einnahmen aus den Kolonien bekamen immer nur diejenigen,die
    sowieso schon reich genug waren !

    Hätte das Deutsche Reich 1887 nicht selber den einen oder anderen Bereich
    in Afrika besetzt,dann hätte England sich alles allein eingekrallt !

    Und dann kommt ja noch hinzu, dass diese von England und Frankreich
    besetzten Gebiete in Afrika für die gesamte Versklavung ausgenutzt wurde !

    d.h. während die Deutschen in den Kolonien Renten,Druckereien und Büchereien
    einrichteten,(die ja bei den Engländern verboten waren) und die Deutschen
    keine Afrikaner versklavten, nutzten die Engländer und Franzosen rücksichtslos
    den ganzen Kontinent aus.
    An den Massenversklavungen kranken England,Frankreich und vor allem
    die USA heute noch.

    so,ist das…

    Man darf anhand dieser Erkenntnisse nicht das englische,französische und
    Deutsche Volk in einer „Gesamtanklage“ zusammenfassen, sondern es
    gibt hier ganz klare ethische Unterschiede,die ja letztendlich sich auch
    in zwei Weltkriegen furchtbar entladen haben !

    Auch die Lügen,dass Deutschland schuld sei am Ausbruch des 1.Weltkrieges
    wird bis heute offiziell behauptet.

    Guten Rutsch,
    vafti

  2. Das ist ja wohl die Höhe. Nein, Deutschland könne nicht gänzlich zu den westlichen Staaten gezählt sondern nur zum Teil. Auch war Deutschland weniger brachial gegenüber den Einheimischen als andere Staaten. Somit könne die Ausbeutung Afrikas nicht durch die Deutschen sondern durch England und Frankreich verursacht worden.

    Was ist das mal wieder für eine ekelhafte und verlogene Version eines Deutschen, die Schuld mal wieder anderen Staaten zuzuschieben.
    Wer bitte hat für den ersten Völkermord im 20. Jahrhundert gesorgt? Nicht die Engländer und auch nicht die Franzosen. Auch nicht die Türken, wie Ihr ehemaliger Präsident „Gauck“ und andere während einer Rede verlautbaren ließ. Was für ein Armutszeugnis! Diese zweifelhafte Ehre gebürt mal wieder den Deutschen. Haben Sie es vergessen, was die Deutschen in Südwestafrika in den Jahren 1904 – 1908 mit den Völkern der „Herero und den „Nama“ angestellt haben. Verdrängen ist wohl auch eine Eigenschaft der Deutschen.
    Da kann man ja den lieben Gott nur danken, dass Deutschland sich nicht ganz Afrika einverleibt hat. Ich bin mir sicher, dass die Afrikaner heute eine weiße Haut hätten.

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