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Nordkorea

Nordkoreas Kim will nicht, dass ihr diese 20 Fotos seht

in Menschenrechte/Welt von

Der Fotograf Eric Lafforgue hat die andere Seite von Nordkorea eingefangen – das schockierende Ausmaß der Entbehrungen, welche die Einheimischen erleiden müssen – und der Fotograf hat auch einen Preis dafür gezahlt. Nordkoreas Anführer Kim Jong-Un war entschieden dagegen, dass irgendjemand diese Fotos zu Gesicht bekommt. Also hat er Eric angewiesen, die ‚anstößigen‘ Bilder zu löschen, die die Realität des Lebens in dem Land enthüllen – das brutale Leben, das zu führen die Menschen gezwungen werden, die isolierten Städte und die weit verbreitete Armut sowie Unterernährung. Als Eric sich weigerte und die Fotos veröffentlichte, die auch die menschliche Seite der Nordkoreaner zeigen, sowie das autokratische Wesen des kommunistischen Staates, wurde er mit einem lebenslangen Einreiseverbot in das Land belegt. Schaut euch hier einige der mit am meisten ‚anstößigen‘ Bilder an:

Eine Frau steht inmitten einer Menge von Soldaten. Dieses Bild hätte nie geschossen werden sollen, da die Behörden keine Fotos von der Armee erlauben.

„Die nordkoreanischen Behörden hassen es, wenn man diese Art von Foto schießt. Auch als ich ihnen erklärte, das diese Art von Armut überall auf der Welt existiert – und auch in meinem eigenen Heimatland – haben sie es mir verboten, Bilder von den Armen zu schießen.“

Wenn harte Zeiten anbrechen (wie es dort üblicherweise Normalzustand ist), sieht man Kinder, die für die kollektiven Farmgemeinschaften arbeiten.

Eine lange Zeit wurden Verbote von Verkäufen auf dem Schwarzmarkt rigoros durchgesetzt. Verkäufer auf dem Graumarkt sind weitaus üblicher. Sie verdienen ein kleines bisschen Geld damit, dass sie Zigaretten oder Süßigkeiten verkaufen.

„Es ist verboten, die Armut zu zeigen – aber das Zurschaustellen von Reichtum ist auch ein großes Tabu in Nordkorea. In einem Parkt habe ich an einem Sonntagnachmittag dieses Auto gefunden, das zu einem der Mitglieder der Elite von Pjöngjang gehört. Die Besitzer haben dort gegrillt.“

Es ist verboten, Bilder von Soldaten zu schießen, die sich gerade entspannen.

Das ist kein Zirkus – sondern das sind Arbeiter in einem Land mit niedrigen Sicherheitsstandards.

Die Paranoia ist im nordkoreanischen Denken fest verhaftet. Ich habe dieses Bild auf einem Volksfest aufgenommen, es zeigt eine erschöpfte Mutter und ein Kind, die sich auf einer Bank ausruhen. Ich wurde darum gebeten, dieses Bild zu löschen, da die Wächter sich dessen sicher waren, ich würde von diesem Bild sagen, dass darauf Obdachlose abgebildet seien.

Das ist etwas, das eigentlich nie passieren darf: Ein Besen steht am Fuß der Statue von Kim Il Sung in Mansudae in Pjöngjang.

Wenn man Familien besucht, dann lieben es die Wächter, wenn man Bilder schießt, die der Welt zeigen sollen, dass die Kids Zugriff auf Computer haben. Aber wenn sie sehen, dass es keinen Strom gibt, dann fordern sie einen dazu auf, die Bilder zu löschen.

„Im Kunstzentrum von Pjöngjang erlebten wir einen Stromausfall, ein tägliches Ereignis, das zu zeigen die Nordkoreaner hassen. Wenn es passiert, dann erzählen sie dir, es sei wegen des amerikanischen Embargos.“

Es heißt, dass die nordkoreanische Armee eine der wichtigsten Armeen der Welt sei. Aber wenn man dorthin fährt, dann sieht man oft, dass die Soldaten niedrige Arbeiten durchführen, wie etwa den Bauern helfen.

Außerhalb der städtischen Gebiete sind solche Szenen ziemlich alltäglich.

„Das U-Bahn-System von Pjöngjang ist das tiefste der Welt, da es auch als Luftschutzbunkeranlage dient. Jemand hat gesehen, wie ich dieses Bild gemacht habe und hat mir gesagt, ich soll es löschen, da es auch den Tunnel mit abbildet.“

Ein Besuch in einem Haus auf dem Land. Diese Häuser und die Familien, die darin leben, werden sorgfältig von der Regierung ausgewählt. Aber manchmal zeigen Details, wie etwa hier die Nutzung des Badezimmers als Zisterne, dass die Zeiten hart sind.

Öffentliche Verkehrsmittel, die die großen Städte mit einander verbinden, existieren praktisch nicht. Bürger benötigen die Erlaubnis, um von einem Ort zum nächsten zu reisen. Auf den Autobahnen kann man Soldaten sehen, die per Anhalter fahren.

Es ist auch verboten, die Unterernährung bildlich zu dokumentieren.

Wenn man das Delfinarium in Pjöngjang besucht, dann darf man die Tiere fotografieren – nicht aber die Soldaten, die 99 Prozent des Publikums ausmachen.

In einer christlichen Kirche ist dieser Beamte auf einer Bank eingenickt. Man darf die Beamten niemals in einem schlechten Licht zeigen.

„Dieser Soldat hat auf einem Feld geschlafen. Dieses Bild hat wirklich dazu beigetragen, dass ich aus dem Land verbannt wurde.“

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:


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China stationiert 150.000 Soldaten an der nordkoreanischen Grenze: Bericht

in Welt von

China – Während die Welt abwartet, ob der Wahnsinn in Syrien sich zu einem richtigen globalen Flächenbrand ausbreitet, berichteten koreanische Medien am Montag, dass China gerade ungefähr 150.000 Soldaten an seiner Grenze zu Nordkorea stationiert hat.

Dazu die Nachrichtenagentur Chosun:

Indem die Vereinigten Staaten ihre eigenständige Handlungsweise gegenüber Nordkorea verkündeten und den nukleargetriebenen Flugzeugträger USS Carl Vinson (CVN-70) der US-Marine nach Singapur verlegten, hat die chinesische Armee ungefähr 150.000 Soldaten in zwei Gruppen stationiert, um sich auf unvorhergesene Begebenheiten vorzubereiten.

Laut Chosun, einer der größten Medienagenturen in Südkorea, sagte der Zeuge, der den Bericht einreichte, dass China von den US-Luftangriffen in Syrien geschockt sei, und dass die Truppenbewegung eine direkte Reaktion darauf darstellen könnte.

Indem sie die erhöhten Spannungen seit den letzten nordkoreanischen Raketentests unterstrich, fuhr die Zeitung damit fort, die Art des militärischen Aufgebots zu beschreiben, das an die Grenze verlegt wird:

Die zentralen Einheiten, die unmittelbar auf die drastischen Veränderungen in Nordkorea reagieren, sind die 39. Gruppe und die 40. Gruppe, von denen jede ihr Hauptquartier in Yingkou und Jinzhou in der Provinz Liaoning hat. Die 39. Gruppe ist eine schwer bewaffnete technisierte Einheit und die 40. Gruppe ist eine schnelle Eingreiftruppe.

Die Nachricht hatte eine unmittelbare Auswirkung auf den Aktienmarkt, wie von Nasdaq berichtet wurde:

Der durchschnittliche Leitindex hat gegenüber früheren Gewinnen nachgegeben, aufgrund der Nachricht, dass China 150.000 Soldaten an der Grenze zu Nordkorea stationiert hat, und dass die USA weitere Sanktionen gegen Russland in Betracht ziehen.

Wie Anti-Media berichtet hatte, werden im Südchinesischen Meer bereits die Kriegstrommeln gerührt, indem die Staaten ihre militärischen Gerätschaften in Position bringen. Während die Situation bereits beträchtlich aufgeheizt und verschärft ist – kommen zu dieser explosiven Mischung nun noch die chinesischen Truppen hinzu.

Diese Eilmeldung wird möglicherweise aktualisiert.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://theantimedia.org/china-deployed-150000-troops-nk-border/


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China drängt USA, nachzugeben und Nordkorea entgegenzukommen, da sie sonst einen Krieg riskieren

in Welt von

Die pragmatische Herangehensweise durch chinesische Regierungsbeamte ist ein Versuch, beide Seiten zu beruhigen, um zu verhindern, dass in der Region ein umfassender Krieg ausbricht.

Die Wirtschaftsmacht China hat vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen in der Region darum ersucht, dass die gemeinsamen Militärmanöver der USA und Südkoreas eingestellt werden. Jedoch haben südkoreanische Regierungsbeamte die Bitte zurückgewiesen, wie Nachrichtenagentur Yonhap berichtet.

Es wurde an der Linie festgehalten, dass die jährlichen Militärmanöver “rein defensiv” seien. Der Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsministeriums Moon Sang-gyun erklärte auch, dass die gemeinsamen militärischen “Übungen ohne Unterbrechung fortgesetzt werden”.

Die gemeinsamen militärischen Übungen begannen am 1. März und werden für zwei Monate andauern. Die Übungen werden Luft- und Seestreitkräfte, computersimulierte Übungen und die Beteiligung des Flugzeugträger USS Carl Vinson beinhalten, der Ende nächster Woche erwartet wird.

Das Raketenabwehrsystem THAAD, ein Knackpunkt des Streits mit China und Nordkorea, soll innerhalb des Monats in Betrieb genommen werden, als Reaktion auf Nordkoreas anhaltende Raketentests, bei denen in den letzten Wochen manche auf die japanische Küstenlinie gezielt wurden.

Admiral Harry Harris, das Oberhaupt des U.S. Pacific Command, bekräftigte diese Woche die Notwendigkeit des Einsatzes von THAAD in dieser Region: “Anhaltende provokative Handlungen durch Nordkorea, zu denen auch die gestrigen Starts mehrerer Raketen gehören, bestätigen nur die Besonnenheit der Entscheidung unserer Allianz vom letzten Jahr, THAAD in Südkorea einzusetzen.”

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Geng Shuang, widerspricht, indem er Chinas entschlossene Ablehnung dieses Einsatzes erklärt, und dass THAAD dessen eigene nationale Sicherheit gefährdet.

“Wir werden definitiv notwendige Maßnahmen ergreifen, um unsere eigenen Sicherheitsinteressen zu gewährleisten. Alle daraus sich ergebenden Konsequenzen werden [von Südkorea und den Vereinigten Staaten] getragen”, sagte Shuang.Die Boulevardzeitung der kommunistischen Partei Global Times, veröffentlichte laut military.com in ihrem Leitartikel Chinas Tadel von Kim Jong-uns Handlungen und THAAD.

“Indem diesmal vier Raketen auf einmal abgefeuert wurden, hat sich die militärische Konfrontation zwischen Pyöngyang, Seoul und Washington zugespitzt.” Aber die Global Times schrieb, dass die chinesische Verärgerung über “Pyöngyangs Atomprogramm” nur “der Vorwand sei, damit Seoul THAAD einsetzen könne”.

China übt zu einem Zeitpunkt politischer Unbeständigkeit weiterhin Druck auf Südkorea aus. Das südkoreanische Verfassungsgericht hat nach einer Reihe von Korruptionsskandalen geurteilt, die angeklagte Präsidentin Park Geun-hye des Amtes zu entheben. Dies vergrößert zusätzlich Südkoreas Sorgen über seine Sicherheit, einer Nation, die bereits durch tiefgreifende politische Turbulenzen gespalten ist, die durch die mittlerweile frühere Präsidentin verursacht wurden.

China warnte vor einem “Frontalzusammenstoß” zwischen der US-amerikanisch-südkoreanischen Allianz und den anhaltenden nordkoreanischen Raketentests, indem es dazu aufrief, die militärischen Übungen für eine “Atempause” aufzuschieben, und damit beide Parteien an den “Verhandlungstisch” zurückkehren.”Die beiden Seiten sind wie zwei beschleunigende Züge, die sich einander nähern, wobei keine der beiden Seiten willens ist, Platz zu machen”, sagte Außenminister Wang Yi in Peking. “Die Frage ist: Sind beide Seiten wirklich bereit für einen Frontalzusammenstoß?”, sagte Wang. “Unsere Priorität ist nun, die Ampel auf rot zu stellen und beide Züge zum Bremsen zu bringen.”Die pragmatische Herangehensweise von Seiten chinesischer Regierungsbeamter, stellt einen Versuch dar, beide Seiten zu beruhigen. “Wir müssen zweigleisig fahren, was bedeutet, dass wir nicht nur Sanktionen beschließen, sondern auch die Gespräche wieder aufnehmen”, sagte Außenminister Wang Yi.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/china-urges-us-to-back-down-and-meet-north-korea-half-way-or-risk-war/


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Nordkorea feuert Rakete ins Japanische Meer und versetzt Tokio in Alarmbereitschaft

in Welt von

Laut einer Eilmeldung hat Nordkorea eine weitere Rakete abgefeuert, wodurch es keinerlei Anzeichen zu erkennen gibt, von seinen Drohungen gegenüber den Vereinigten Staaten vom Januar abzurücken, dass es in der Lage ist, zu jeder Zeit und an jeden Ort eine Rakete abzufeuern.

Aufgrund russischer Regierungsbeamter gravierender Bedenken haben sie alle Nationen zur Zusammenarbeit aufgefordert, um eine Deeskalation der sich abzeichnenden Spannungen mit Nordkorea zu erreichen, indem sie sogar für eine mögliche russisch-amerikanische Zusammenarbeit plädieren, “ungeachtet dessen, wie utopisch dies zum jetzigen Zeitpunkt erscheinen möge”.

Obwohl der neuerliche Abschuss keine direkte Bedrohung für Nordamerika darstellt, ist die abgefeuerte Rakete – bei der er es sich nach einer Einschätzung um eine ballistische Mittelstreckenrakete handelt – dennoch besorgniserregend.

Der japanische Premierminister, Shinzo Abe, nannte die jüngste Tat Nordkoreas “absolut untragbar” und sagte, dass er fest hinter den Vereinigten Staaten und Trump stehe, nachdem beide Staatschefs infolge des Raketenstarts eine gemeinsame Erklärung abgaben.

Die Erklärung, die am Samstag um 13 Uhr auf Trumps Anwesen in Florida verlautbart wurde, verlangte von Nordkorea eine Einhaltung der Resolutionen des UN-Sicherheitsrates.

Auch Südkorea hat den Start verurteilt, indem es erklärte, dass seine nationale Sicherheit nun “ernsthaft bedroht” sei.

Die Vereinigten Staaten haben sich mit Japan, Russland und der Europäischen Union zusammengeschlossen, um Sanktionen gegen Nordkorea in die Tat umzusetzen, die sicherstellen sollen, damit Kim Jong-un verstehe, dass die Nation “niemals überlebensfähig sein” werde, wenn es sein Atom- und Waffenprogramm nicht einstelle.

Nichtsdestotrotz erklärt Südkorea nun, dass es Nordkorea für seinen letzten Start einer Rakete bestrafen werde, deren Landung nach einem Weg von 500 Kilometern in das Japanische Meer kurz vor zu japanischem Territorium gehörenden Gewässern bestätigt wurde, die auch als Ostmeer bekannt sind und sich zwischen der koreanischen Halbinsel und Japan befinden.

Laut des Strategischen Kommandos der USA wurden ursprünglich zwei Raketen entdeckt, von denen offenbar eine kurz nach dem Start explodiert ist.

Die Vereinigten Staaten halten an ihrem Entschluss fest, nicht zulassen zu wollen, dass der jüngste Raketenstart die für Ende des Monats geplanten Militärmanöver mit Südkorea ins Wanken bringt, von denen sie behaupten, dass sie defensiv und nicht provokativ seien, wie Nordkorea vermute.

Regierungsbeamte sind dabei, die [militärischen] Fähigkeiten Nordkoreas zu analysieren, indem die Veröffentlichung eines detaillierten Berichts über den Start derzeit noch aussteht.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von: http://anonhq.com/north-korea-fires-missile-into-sea-of-japan-alarms-tokyo/


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Dokumentation enthüllt, dass der frühere nordkoreanische Präsident Kim Jong-Il zu Propagandazwecken Hollywood-ähnliche Filme produzierte

in Welt von

Nordkorea und der Westen sind seit dem Ende des 2. Weltkriegs uneins. Die politischen Differenzen, seitdem der 38. Breitengrad in den sprichwörtlichen Sand gezeichnet wurde, und der Kampf um Koreas Unabhängigkeit, führten zu einem der schrecklichsten und brutalsten Bürgerkriege, die die Welt je gesehen hat. Nach dem Waffenstillstand, der im Wesentlichen den Beginn des Kalten Krieges zwischen den USA und Russland – der damaligen Union der Sowjetrepubliken – markierte, nahmen die Spannungen überall auf der Welt erneut zu.

Grafik: dunkelblau = Südkorea & UNO-Truppen, hellblau = verbündete Kolonien, rot = Nordkorea und Verbündete

Obwohl der Krieg in einer Pattsituation endete (die Uneinigkeit zwischen Nordkorea und den USA ist unübersehbar), befürchten einige Beobachter, dass bald ein Krieg zwischen Nord- und Südkorea ausbrechen wird, mit Beteiligung der USA, wodurch die blutige Realität des Konflikts der 1950er wiederaufleben würde.

Aber trotz der brodelnden Spannungen zwischen den USA und Nordkorea scheint es, dass die zwei Länder sich gegenseitig genau beobachtet haben, indem sie die Geheimnisse des anderen zu erforschen versuchten, um ihren jeweiligen Interessen zu dienen.

Nordkorea ist eine abgeschlossene Gesellschaft. Die kommunistische Regierung kontrolliert beinahe alle Aspekte des alltäglichen Lebens seiner Bürger. Ausländer, denen Einlass in das Land gewährt wird, unterliegen starken Einschränkungen. Diese Kluft zwischen Nordkorea und dem Rest der Welt hat dazu geführt, dass sich die Bürger einzig und allein auf das politische Establishment verlassen (müssen), um sich zu informieren.

Es hat sich nun herausgestellt, dass während der Herrschaft von Kim Jong-il ein staatlich finanziertes Filmprogramm eingeführt wurde, das den Stil der US-Filmindustrie Hollywoods mit der Absicht kopierte, Filme für die Bevölkerung des Landes zu produzieren. Kim Jong-il führte Nordkorea von 1994 bis zu seinem Tod im Jahre 2011. Nach seinem Tod folgte ihm sein Sohn Kim Jong-un als Führer des Landes nach.

In einer kurzen Dokumentation, die durch Seeker Network veröffentlicht wurde, deuten die Enthüllungen darauf hin, dass Kim Jong-il eine spezielle Liebe zu in Hollywood produzierten Filmen hatte. Es heißt, dass Kim Jong-il viele Hollywood-Filme besaß. Kim Jong-il hatte Berichten zufolge in den 1960ern Pläne, in Nordkorea Hollywood-ähnliche Filme zu produzieren.

Aus dem politischen Establishment des Landes kommend, hatte Kim Jong-il die Unterstützung seines Vaters Kim Il-sung, der der oberste Führer des Landes war. Kim Jong-il leitete die Gründung von Hollywood-ähnlichen Filmstudios in der Hauptstadt Pjöngjang, wo er persönlich an der Regieführung einiger der Filme beteiligt gewesen sein soll.

Tatsächlich war Kim Jong-il fest entschlossen, die Filmindustrie seines Landes auf der ganzen Welt populär zu machen. Er soll dabei sogar so weit gegangen sein, populäre Schauspieler und Schauspielerinnen aus dem Feind seines Landes, Südkorea, import zu haben, um sein Ziel zu erreichen. 1978 schaffte er es Berichten zufolge, die berühmteste Schauspielerin und den berühmtesten Regisseur in Südkorea zu dieser Zeit, Choi Eun-hee und Shin Sang-ok, nach Nordkorea zu bringen.

Laut Menschen, die mit Kim Jong-il vertraut waren, ging es bei seiner Liebe zu Hollywood nicht nur um Kino. Er wollte verstehen, wie die Amerikaner dazu in der Lage waren, die Kameras so zu manipulieren, dass sie ihre militärische Macht in den Filmen zeigen. Kim Jong-il verstand die Macht der Kameras. Natürlich werden diejenigen von uns, die mit Hollywood-Filmen vertraut sind, besonders den Action-Filmen, bestätigen, dass bei solchen Filmen meistens die militärische Dominanz und der Einfluss Amerikas zur Schau gestellt werden. Darum bestand sein Hauptziel darin, Propagandafilme abzuliefern, die die Macht und Überlegenheit Nordkoreas über seine Feinde zeigen, genauso wie es die Amerikaner in Hollywood getan haben und immer noch tun.

Einige Beobachter glauben, dass sich King Jong-ils Bemühungen auszahlten, mithilfe von Filmen Unterstützung für die kommunistische Regierung seines Landes zu gewinnen, indem sie dabei halfen, die Bevölkerung des Landes glauben zu machen, dass sie mächtig sind, trotz ihrer Isolation vom Westen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/documentary-reveals-late-north-koreas-leader-produced-hollywood-like-movies-propaganda-purpose/


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Panik bei USA und ihren Alliierten in Fernost durch Nordkoreas Zündung seiner größten Bombe

in Geopolitik von

Die USA und ihre Alliierten im Fernen Osten sind in höchster Alarmbereitschaft. Die Spannung entsteht, nachdem die Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea) am 9. September 2016 ihren bisher größten Atombombentest durchführte.

Die südkoreanische Regierung sagte, sie registrierte eine Erschütterung mit einer Stärke von 5,3 in der Nähe des Gebietes, wo der Norden seinen beispiellosen Atomtest ausführte. Regierungsbeamte des Südens haben eingestanden, dass ihr Land auf glühenden Kohlen sitzt, indem es fürchtet, dass Nordkorea deutliche Fortschritte bei seiner Atomtechnologie gemacht hat.

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Die südkoreanische Präsidentin, Park Geun-hye, beschrieb den Test als einen Akt der Selbstzerstörung und wahnsinnigen Rücksichtslosigkeit durch den nordkoreanischen Führer, Kim Jong-un.

Nordkorea ist es von Seiten der internationalen Staatengemeinschaft untersagt, irgendwelche Atom- oder Raketentechnologie zu testen. Gegen das Land wurden von Seiten der Vereinten Nationen fünf Sanktionen verhängt, seit es erstmals 2006 einen Atombombentest durchführte, was jedoch auf das Land allem Anschein nach kaum eine abschreckende Wirkung ausgeübt hat.

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Nordkorea hat darauf beharrt, dass es die Tests nur zu Selbstverteidigungszwecken durchführt. Insbesondere in diesem Jahr hat das Land viele seiner tödlichen Waffen getestet. Vor diesem kürzlichen Atomtest Ende August bestätigten sowohl US-amerikanische als auch südkoreanische Verteidigungsbedienstete Nordkoreas erfolgreichen Abschuss einer ballistischen Rakete von einem U-Boot aus in Richtung Japan, das als Submarine Launched Ballistic Missile (SLMB) bekannt ist.

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Die vereinigten Generalstabschefs und das Verteidigungsministerium Südkoreas gaben bekannt, dass das Projektil in der Nähe der Küstenstadt Sinpoi unweit der U-Boot-Basis Nordkoreas abgefeuert wurde. Japan, ein scheinbarer Verbündeter der USA, verurteilte den Test, indem es einen offiziellen Protest gegen Nordkorea einreichte.

Die USA und Süddkorea führen zurzeit ihre jährlichen Militärmanöver auf der koreanischen Halbinsel durch. Die gemeinsame Militärübung erhielt den Codenamen Ulchi Freedom. Sie beinhaltet über 80.000 US-amerikanische und südkoreanische Soldaten, die an einer großteils computersimulierten Verteidigung Südkoreas gegenüber einer fiktiven Invasion Nordkoreas teilnehmen. Abgesehen davon sind die USA auch im Begriff, Vorbereitungen abzuschließen, um in Südkorea ein Terminal High Altitude Area Defense (THAAD)-Raketenabwehrsystem zu stationieren.

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Bildüberschrift: Korea und der 38. Breitengrad

Nordkorea hat wiederholt die Militärpräsenz auf der Halbinsel verurteilt und erklärt, dass die USA und Südkorea eine Invasion planen. Dies hat zu Nordkoreas Militärvorbereitungen für den Fall eines realen Angriffs geführt. Die geplante Stationierung von THAAD in Südkorea durch die USA, hat die Situation sogar noch weiter verschärft.

China ist der stärkste Verbündete des nordkoreanischen Regimes. Die USA hatten gehofft, China dafür gewinnen zu können, Druck auf Nordkorea auszuüben, um seine Waffentests einzustellen. Jedoch hat sich dieser amerikanische “Traum” nicht erfüllt. Unangenehme Spannungen zwischen den USA und China wegen des Südchinesischen Meeres gießen ebenfalls zusätzlich Öl ins Feuer. China hat Japan bereits ermahnt, sich niemals den USA im Rahmen der sogenannten Freedom of Navigation-Position in Bezug auf die umstrittenen Gewässer anzuschließen.

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Bei dem gerade beendeten Treffen der G20-Staaten, das in der ostchinesischen Stadt Hangzhou stattfand, wurde US-Präsident Obama durch die Chinesen ein freundlicher Empfang verwehrt. Obama musste sein Flugzeug über den Notausstieg verlassen, nachdem sich chinesische Regierungsvertreter weigerten, ihm eine Gangway zur Verfügung zu stellen.

Chinas Schritt scheint strategisch begründet zu sein. Diese Entwicklung demonstriert gegenüber den USA, dass China nicht länger gewillt ist, Nordkorea zu bändigen. Tatsächlich ist es wahrscheinlich, dass China im Stillen (d. h. hinter den Kulissen) weitere nordkoreanische Tests erwartet, um die USA und ihre Verbündeten in der Region einzuschüchtern.

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In Zusammenhang mit diesem letzten Test berichtete das nordkoreanische Staatsfernsehen, dass es sich um einen Atomsprengkopf handelte, der standardmäßig konzipiert sei, um auf eine strategische ballistische Rakete montiert zu werden. Die getestete Waffe wird auf 20 Kilotonnen oder mehr veranschlagt, was ungefähr dem Doppelten der Bombe entspricht, die 1945 von den USA auf Hiroshima abgeworfen wurde.

Park verkürzte ihren Besuch in Übersee, indem sie als Konsequenz des Tests für ein Sicherheitsbriefing nach Hause zurückkehrte. Japans Premierminister Shinzo Abe sagte, dass Nordkoreas nukleare Entwicklung zu einer Bedrohung der Sicherheit Japans werde.

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Das Weiße Haus erklärte in einer Stellungnahme, dass Obama sowohl mit Frau Park als auch Herrn Abe gesprochen habe, und gestand dabei ein, dass die Situation in der Region instabil und spannungsgeladen geworden sei.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com


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Nordkorea schießt Unterwasser-Rakete in Richtung Japan ab, Japanischer Premier verurteilt den Test

in Geopolitik von

Mitarbeiter der Verteidigungsministerien in den Vereinigten Staaten und Südkorea haben bestätigt, dass Nordkorea mit Erfolg ein ballistisches Geschoss von einem Unterseebot aus in Richtung Japan abgefeuert hat, eine so genannte U-Boot-gestützte ballistische Rakete (SLBM, Submarine-launched ballistic missile).

Laut Reuters hat Nordkorea die Rakete am Mittwoch, den 23. August 2016 circa gegen 5:30 morgens Ortszeit (20:30 GMT) abgefeuert. Die vereinten südkoreanischen Stabschefs und das Verteidigungsministerium erklärten Reuters, dass das tödliche Projektil in der Nähe der Küstenstadt Sinpo abgefeuert worden war, wo Nordkorea einen Untersee-Stützpunkt errichtet hat.

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In den Berichten hieß es, dass die Waffe ungefähr 500 Kilometer (311 Meilen) in Richtung von Japan geflogen ist. Reuters meldete, dass der Test die deutliche Verbesserung der technologischen Kompetenz Nordkoreas im Umgang mit Atomwaffen zeigt.

Der Test fällt auf einen Zeitpunkt, zu dem die Vereinigten Staaten und Südkorea mit ihren jährlichen militärischen Exerzierübungen auf der koreanischen Halbinsel beginnen. Die gemeinsamen militärischen Übungen laufen unter dem Codenamen Ulchi-Freedom. Die BBC berichtet, dass mehr als 80.000 Truppen der Vereinigten Staaten und Südkoreas an einer größtenteils computersimulierten Übung zur Verteidigung Südkoreas involviert sind, die auf einer fiktionalen Invasion Nordkoreas basiert. Abgesehen davon bereiten sich die Vereinigten Staaten auch darauf vor, ein Anti-Raketen-System in Südkorea zu erreichten; dabei handelt es sich um ein Terminal High Altitude Area Defense-System (THAAD).

Nordkorea hat das militärische Aufrüsten auf der Halbinsel mehrfach verurteilt und behauptet, die Vereinigten Staaten und Südkorea planen eine Invasion. Das führte zu militärischen Vorbereitungen in Nordkorea für den Fall eines tatsächlichen Angriffs.

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Experten sagten Reuters: Weil Nordkorea dazu in der Lage ist, eine Rakete von einem Unterseeboot aus abzufeuern, könnte es dem isolierten Land dabei helfen, dem Einsatz von THAAD in Südkorea zu entgehen. Es heißt weiterhin, dass das Land jetzt noch gefährlicher ist, seit Nordkorea das Geschoss von dem Unterseeboot aus abgefeuert hat. Experten zufolge könnte Nordkorea nun immer noch einen Angriff aus dem Wasser heraus einleiten, auch wenn seine landgestützten Waffenarsenale zerstört sind – und manchmal ist es schwer, einen solchen Angriff zu entdecken.

Das japanische Verteidigungsministerium hat die von Nordkorea getestete Waffe als KN-11 markiert und bekanntgegeben, dass die Rakete in das Japanische Meer gefallen ist. Japan hat ebenfalls bestätigt, dass die Rakete in seine Luftraumüberwachungszone (ADIZ, Air Defense Identification Zone) gefallen ist; ein Gebiet im Luftraum, innerhalb dessen ein Land Sicherheitskontrollen unter internationalem Recht durchführt.

In Reaktion auf den Raketenabschuss von Nordkorea in Richtung des japanischen Territoriums hat der japanische Premierminister Shinzo Abe bei einer Pressekonferenz bestätigt, dass das Geschoss in die ADIZ des Landes abgestürzt ist.

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Premierminister Abe sagte, dass dies ein unverzeihlicher und rücksichtsloser Akt von Nordkorea gewesen sei, der eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit seines Landes dargestellt hat. “Das stellt eine schwerwiegende Bedrohung der Sicherheit Japans dar und ist eine unverzeihliche Handlung, die den Frieden und die Stabilität vor Ort deutlich beschädigt.” Abe sagte außerdem, dass Japan einen formellen Protest gegen Nordkorea eingereicht hat und dem Land zu verstehen gegeben hat, dass es über den Abschuss der Waffe in Richtung des japanischen Territoriums verärgert ist.

Nordkorea wurde seitens der Vereinten Nationen verboten, ballistische oder Nukleartechnologie einzusetzen. In den letzen Monaten hat Nordkorea jedoch zum wiederholten Male Raketentests durchgeführt. Mitarbeiter des Geheimdienstes der Vereinigten Staaten glauben, dass Nordkorea bald den fünften Atomwaffen-Test in diesem Jahr durchführen könnte.

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Beobachter sagen, dass insbesondere bei SLBMs Bedenken bestehen – aufgrund der Mobilität der Unterseeboote und der Mühelosigkeit, mit der die Vorbereitungen zum Abschuss unentdeckt durchgeführt werden können. Man geht davon aus, dass derzeit nur sechs Länder über SLBM-Technologie verfügen, darunter die Vereinigten Staaten, Russland und China.

Joshua Pollack, ein Redakteur des Nonproliferation Review aus den Vereinigten Staaten, erklärte Reuters, dass es bei der Beherrschung der SLBM-Technologie vor allem um Prestige geht. Er sagte, dass es für jede Nation einen militärischen Durchbruch darstellt, das nach dieser Technologie strebt. “Ich denke, dass sie zuallererst als Demonstration der schieren technischen Fähigkeiten dient und, dass man damit Status und Respekt einfordert”, sagte er.

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Der Konflikt auf der koreanischen Halbinsel begann bereits im Juni 1950. Der kommunistische Block unterstützte Nordkorea, wohingegen der Westen sich auf die Seite Südkoreas stellte. Der Krieg endete im Juli 1953 mit einer militärischen Pattsituation zwischen den beiden Ländern. Seitdem ist das Verhältnis zwischen den beiden Ländern angespannt bis feindselig.

Kürzlich haben sich die beiden Länder in ihren Bemühungen auf geheime militärische Aufrüstung und Übungen fokussiert; daraus schließen nun viele, dass sich die beiden Länder auf zukünftige Auseinandersetzungen vorbereiten.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Putin warnte vor sechs Wochen: US-Aktionen führen in eine “unumkehrbare Richtung”, aber die Mainstream-News schweigen

in Geopolitik/Medien von

Die Vereinigten Staaten fallen rasant schnell im internationalen Kontext in Ungnade. Vergangene Woche wurde die Welt Zeugin einer Kriegserklärung von Nordkorea gegen den Westen, während sich der koreanische Krieg aufheizt und zum ersten Mal seit dem Waffenstillstand der 1950er Jahre einen Siedepunkt erreicht. Dies ereignete sich nach der dringenden Warnung von Vladimir Putin im Juni, – die er gegenüber internationalen Journalisten aussprach – dass die Welt sich aufgrund der Aktionen Amerikas auf dem Weg in einen Krieg befindet.War-USA-400x293

“Nur euch erzählen [sie] diese Märchen und ihr kauft sie ihnen ab und verbreitet sie an die Bürger eurer Länder weiter. Eure Leute haben gar kein Gespür für die drohende Gefahr, das macht mir Sorgen. Wie könnt ihr nicht verstehen, dass die Welt in eine unumkehrbare Richtung gedrängt wird? Das ist das Problem. Aber sie tun so, als würde gar nichts passieren… Ah, ich weiß nicht einmal mehr, wie ich zu euch Leuten vordringen kann.”

Das sagte Putin beim St Petersburg International Economic Forum 2016.

“Aufgrund der geostrategischen Machtbalance, die vorher existiert hatte, wurden schwerwiegende globale Konflikte in den letzten paar Dekaden vermieden. Die zwei Super-Atommächte [USA und Sowjet Union] hatten sich im Wesentlichen darauf geeinigt, die Produktion sowohl von offensiven als auch von defensiven Waffen einzustellen. Das funktioniert ganz einfach – wenn eine Seite in ihrem militärischen Potenzial die dominante Position einnimmt, dann ist es auch wahrscheinlicher, dass sie zuerst in der Lage dazu sein will, diese Mächte zu nutzen.

Das ist die grundlegende Stütze für internationale Sicherheit. Das Raketenabwehrsystem [wie es zuvor durch internationales Recht verboten wurde] und all die Rahmenvereinbarungen, die es einst gegeben hat… Als die Vereinigten Staaten unilateral vom ABM-Raketenabwehrvertrag 1972 zurückgetreten sind, haben sie dem gesamten System der internationalen Sicherheit einen kolossalen Schlag versetzt.

Das war der erste Schlag, wenn es darum geht, die strategische Balance der Macht weltweit zu ermitteln.”

– Vladimir Putin, 2016

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Putin warnt ausgiebig davor, dass wir uns in Richtung eines Krieges bewegen, trotzdem wird davon in den Mainstream-Nachrichten nichts berichtet. Russland warnt den Westen: Hört mit den offensiven Angriffen auf, hört auf damit, Rumänien und Polen aufzuheizen… Wir haben keine Wahl, wir müssen unser Volk beschützen.

Putins Erklärung zufolge haben sich im Jahr 2002 die USA und Russland darauf geeinigt, zu tun, was sie tun mussten, um mit offensiver Strategie und reaktionären Maßnahmen zu überleben. Sie versicherten einander, dass die Handlungen nicht gegen den jeweils anderen gerichtet waren.

Er versichert den Journalisten, dass obwohl die USA “davon ausgingen, dass was von der Sowjetunion übrig war, schlussendlich verfallen würde”, dies nicht länger der Fall ist und für Russlands Überleben keine Rolle spielt.

Mit einem gewissen Zögern erwähne ich Alex Jones und seine Analyse der Warnung, in der er geradeheraus die Notwendigkeit für so viele Militärbasen außerhalb der USA infrage stellt. Er sagt: “Russland hat drei Militärbasen [außerhalb seines Staatsgebiets] Die Vereinigten Staaten haben Hunderte davon.” Aber es stellt sich die Frage – die wirklich interessante Frage – warum? Hat das für die Welt wirklich einen Vorteil oder ist das einfach nur eine Form der Angriffshandlung? Die Russen, die Koreaner mit dem Einsatz des THAAD-Systems und (geben wir es zu) die Chinesen sind ein bisschen angefressen, dass die Vereinigten Staaten andauernd in einem Ozean wüten, in dem Australien und die Philippinen lange vor Amerika in einen Krieg involviert sein würden. Sie haben die USA ausdrücklich darum gebeten, dass diese “die Bemühungen von China und den ASEAN unterstützen, um den Frieden und die Stabilität vor Ort aufrechtzuerhalten.”

“Egal, was wir zu unseren amerikanischen Partnern gesagt haben [um die Produktion von Waffen einzudämmen]: Sie haben sich geweigert, mit uns zu kooperieren, sie haben unsere Angebote abgelehnt und ziehen weiterhin ihr eigenes Ding durch.”

– Vladimir Putin, 2016

Putins Warnung: die komplette Rede

Während die Medien damit beschäftigt sind, Russland für die DNC-Hacks zu verurteilen (die ohne jegliche Beweise weit von einer Bestätigung entfernt sind), die Clinton die Wahl kosten könnten, führen sie die Masse hin zu einer anderen “russischen Angriffshandlung” hin und weichen den eigentlichen Problemen damit aus.

NATO-Verbündete bauen derzeit ihre Präsenz im Baltikum auf. Unter anderem in Rumänien, Polen und Estland haben die US-Truppen Waffen zur Raketenabwehr “nur für den Fall, dass…” positioniert. In der Zwischenzeit arbeitet Russland mit Syrien zusammen, um drei sichere Passagen für all jene zu öffnen, die aus dem vom Krieg zerrütteten Aleppo fliehen wollen.

“Ob ihr mir glaubt oder nicht, wir haben echte Lösungen angeboten, um das [Wettrüsten] aufzuhalten. Sie haben alles abgelehnt, was wir zu bieten hatten.

Hier sind wir also heute – und sie haben ihr Raketenabwehrsystem in Rumänien stationiert. Sie sagen immer, ‘wir müssen uns selbst vor der atomaren Bedrohung aus dem Iran beschützen!’ Was für eine Bedrohung? Es gibt keine atomare Bedrohung aus dem Iran.

Aber Raketenabwehrsysteme werden weiterhin positioniert… [ein] System und jetzt werden sie mit Raketen geladen… die eine Reichweite von bis zu 500km haben… [neue Technologien werden entwickelt] bis 1000km…

Sie rechtfertigen dies als ein System der ‘Verteidigung’, nicht als eine Waffe, die für einen Angriff genutzt wird. Systeme, die ‘kriegerischen Akten vorbeugen’ Das ist nicht wahr.

Ein Raketenabwehrsystem ist ein Element des gesamten Systems des offensiven militärischen Potenzials. Es fungiert als ein Teil des Ganzen, wozu auch Raketenwerfer für den offensiven Gebrauch zählen.

Ein Komplex blockiert, der andere startet eine höchst präzise Waffe, der dritte blockiert einen möglichen Atomschlag und der vierte schießt eine eigene atomare Waffe als Antwort darauf ab.

Das alles würde sehr schnell passieren und nicht einmal die rumänische Regierung selbst weiß, was da vor sich geht.

Denkt ihr, die lassen die Rumänen auch nur ansatzweise sagen, wo es lang geht?”

– Vladimir Putin, 2016

Putin argumentiert, dass es die USA waren, die den Vormarsch des IS erleichterten. Ob ja oder nein, auf die Pausenhof-Taktik kommt es nicht an. Tatsache ist jedoch, dass die Welt momentan erschreckend instabil ist. Für all jene, die sich in der Geschichte nicht auskennen: Russland hat in der Vergangenheit keinen Krieg angezettelt. Russlands Stalin hat dabei geholfen, die Grenzen gegen Nazi-Deutschland zu verteidigen und Russland nahm durch die Unterstützung mit seinen Bodentruppen eine tragende Rolle, bei der Kapitulation von Japan im Zweiten Weltkrieg ein. Als Napoleon Bonaparte – in der Rolle des Angreifers – sich im 18. Jahrhundert dazu entschloss, gegen Russland in den Krieg zu ziehen, ist er kläglich daran gescheitert. Ja, der Kalte Krieg hat stattgefunden, aber dazu haben immer schon zwei gehört.

Es irritiert, dass Russland als diese gewalttätige, autoritäre Diktatur beschrieben wird, die jede Chance der Machtergreifung wahrnimmt, wenn es in der Realität keine geschichtlichen Aufzeichnungen darüber gibt, dass Russland in weit entfernt liegende Länder einmarschiert ist oder dort Krieg angezettelt hat. Im Vergleich mit den Vereinigten Staaten ist die Erfolgsbilanz von Russland nicht toll, aber im aktuellen politischen Klima schneidet Russland viel besser ab. Als Westbürger finde ich es sehr schwer, anders zu argumentieren.

Es ist wirklich an der Zeit, dass der Westen in den Spiegel blickt: Lasst uns nicht Obamas Behauptung aus dem Jahr 2014 hinnehmen, dass es auf der Welt ‘weniger Gewalt’ als je zuvor gibt. Wird Obama das heute in zehn Jahren behaupten, wenn die Inhalte von 2014 jetzt nicht mehr verfügbar sind? Späte Einsicht ist eine wunderbare Sache… Das heißt, ohne die Atomwaffen… Nicht wahr?

Putin äußert verzweifelte Warnung vor dem 3. WK

Online-Quellen: Al-Jazeera, Reuters, CNN, Hot Air, YouTube – Alex Jones, You Tube – Putin, 2016 St Petersburg Economic Forum, RT, ABC.

Historische Quellen (echte Bücher), die für die Hintergrund-Recherche verwendet wurden und die ihr zur Prüfung hinzuziehen könnt (die meisten davon können online bestellt werden):

  1. Ham, Paul. ‘Why’ in Hiroshima Nagasaki, Sydney, HarperCollins, pp. 459-487.
  2. Reynolds, David. ‘One World Divisible: A Global History since 1945,’ London, Penguin Books, 2000.
  3. Compton, Karl, T. ‘If the Atomic Bomb had Not Been Used,’ Atlantic Monthly, December 1946
  4. Bullock, Alan. ‘Hitler and Stalin: Parallel Lives,’ London, Fontana Press, 1993.B
  5. Howarth, Tony, ‘Stalin and the Modernisation of Russia’ in Twentieth Century History: The World Since 1900, Josh Brooman (2. Auflage), Longman Group, 1991, S. 128-136.
  6. Harrison, Mark. ‘Stalinist Industrialisation and the Test of War,’ History Workshop, Ausgabe 29, (Apr 1990), S. 65-84. 20 S.
  7. Kondrashin, Viktor. ‘Hunger in 1932-1933 – A tragedy of the peoples of the USSR,’ Holodomor Studies, Vol. 1 Ausgabe 2, (2009), S. 16-21
  8. Payne, Matthew J. ‘Stalin’s railroad: Turksib and the building of Socialism,’ Pittsburgh, University of Pittsburgh Press, 2001. 1 Online-Ressource (x, 384 S., [5] S. Bildtafeln).
  9. Pavlova, I.V.; Brandenberger, David; Braithwaite, Kim. ‘Contemporary Western Historians on Stalin’s Russia in the 1930s,’ Social Science Review, Vol. 42 Ausgabe 6, (2001).

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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