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Krieg

US-Truppen kämpfen nun offiziell in Yemen welches von Saudi Arabia zerbombt wird – 7 Millionen Menschen Hungertod

in Geopolitik

Das Pentagon schließt nicht aus, dass in den kommenden Wochen weitere Truppen nach Jemen entsendet werden.

Obwohl laut UN 7 Millionen Menschen im Jemen unmittelbar vom Hungertod bedroht sind (wir berichteten vor 3 Tagen darüber: http://derwaechter.net/un-bericht-7-millionen-menschen-im-jemen-unmittelbar-vom-hungertod-bedroht) schickt Trump nun Soldaten in das von Saudi Arabien zerbombte arme Jemen in den Krieg.

Einen Tag, nachdem die USA Berichten zufolge in der südlichen jemenitischen Provinz Schabwa an einer Offensive gegen Al-Qaida teilgenommen haben, bestätigt das Pentagon, dass eine „kleinere Anzahl“ an US-Bodentruppen für einen dauerhaften Einsatz gegen die Streitkräfte von Al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAB) Jemen stationiert worden seien.

Bislang sind nur wenige Einzelheiten bekannt, aber die Operation soll überall in Zentral-Jemen in einer wichtigen militärischen Hochburg von Al-Qaida stattfinden. Das Pentagon sagte, dass der Hauptzweck seiner Präsenz in der „Mitteilung von Geheimdienstinformationen“ bestehe, zumindest vorläufig.

Dies liege daran, da das Pentagon nicht ausschließen könne, in den kommenden Wochen sogar noch weitere Truppen nach Jemen zu entsenden, da es zu beabsichtigen scheint, den Kampf gegen AQAP im Rahmen einer Offensive noch weiter auszudehnen, die offenbar von den Vereinigten Arabischen Emiraten koordiniert wird.

Dieser Einsatz unterscheidet sich von dem saudisch geführten Krieg in Jemen, indem dieser sich nicht auf den Kampf gegen AQAP konzentriert, aber dass in dem Land überhaupt US-Bodentruppen präsent sind, wird angesichts der humanitären Katastrophe, zu der der von den USA angeführte saudische Konflikt geführt hat, wahrscheinlich für Kontroversen sorgen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://www.anonews.co/war-on-mid/

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Braut sich im Südchinesischen Meer ein Krieg zwischen den USA und China zusammen?

in Welt

Südchinesisches Meer – Während immer mehr Öl ins Feuer einer hochexplosiven Situation in Südostasien gegossen wird, hat China laut eines Reuters-Berichts „den Bau militärischer Infrastruktur auf künstlichen Inseln im Südchinesischen Meer weitgehend fertiggestellt“ und die asiatische Supermacht „kann dort nun jederzeit Kampfflugzeuge und anderes militärisches Gerät einsetzen“.

Indem Satellitenfotos angeführt werden, die von der Asian Maritime Transparency Initiative analysiert wurden, die Teil des Center for Strategic and International Studies [CSIS/Zentrum für internationale und strategische Studien] in Washington D.C. ist, schreibt die Nachrichtenagentur, dass „auf den zu den Spratly-Inseln gehörenden Inseln Yongshu Jiao, Subi und Meiji Jiao an Marine-, Luftwaffen-, Radar- und Verteidigungseinrichtungen gearbeitet wurde“.

Der Pentagon-Sprecher, Kommandant Gary Ross, sagte indessen ganz auf Linie mit dem Narrativ der Mainstream-Medien, dass China ein Aggressor ist, dass dadurch, dass es Souveränitatsrechte für das Südchinesische Meer beansprucht, die neuen Bilder bestätigen würden, was das US-Militär bereits wisse.

„Chinas fortgesetzte Bautätigkeit im Südchinesischen Meer ist Teil des zunehmenden Beweismaterials, dass es damit fortfährt, zu unilateralen Aktionen zu greifen, welche die Spannungen in der Region erhöhen und kontraproduktiv für die friedliche Lösung der Streitigkeiten sind“, sagter er gegenüber Reuters.

China hat seinerseits zum wiederholten Male diese Auffassung heruntergespielt und an der Position festgehalten, dass es einfach eine Verteidigungsinfrastruktur innerhalb seiner eigenen Grenzen errichtet, wie jede Nation es an seiner Stelle auch tun würde.

„Was die Stationierung oder Nicht-Stationierung notwendiger Verteidungseinrichtungen für sein eigenes Territorium betrifft, so ist dies eine Angelegenheit innerhalb des Bereichs chinesischer Souveränität“, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Hua Chunying, während eines Pressegesprächs am Dienstag.

Trotz Kommentaren wie diesem – und der sehr realen Tatsache, dass China eigentlich nirgendwo einmarschiert ist – haben sich die Konzernmedien auf die Nachricht über die neuen Bilder gestürzt.

Forbes, zum Beispiel, brachte einen Artikel, der im Wesentlichen all die Gründe auflistete, warum China ein wirklich übler Akteur in der Region sei, und CNN sprach mit Analytikern, die erklärten, wie der militärische Aufbau auf den künstlichen Inseln schrittweise vor sich geht, indem China damit weitermacht, seinen autoritären Einfluss auf die Nachbarländer auszuüben.

Das ist das Narrativ. Glaubt was ihr wollt.

Aber die Realität der Situation im Südchinesischen Meer ist – ungeachtet aller geopolitischen Analysen -, dass es in diesen Gewässern verdammt viel militärisches Gerät gibt.

Wie Anti-Media berichtet hat, sind US-Truppen bereits in der Region, während sie mit dem Verbündeten Südkorea an gemeinsamen Manövern teilnehmen, die bis Ende April andauern werden. Anschließend wird Japan – ein weiterer US-Verbündeter – Anfang Mai auf einer dreimonatigen Tour mit dem schlagkräftigsten Kriegsschiff das Südchinesische Meer befahren.

Das bedeutet, dass genau in dem Moment, in dem die gemeinsamen Manöver mit Südkorea enden – bei denen zufällig Einheiten der Delta Force, Navy SEALS und Army Rangers teilnehmen – Japan ein Kriegsschiff in Gewässer entsendet, die von China beansprucht werden.

Wenn dieser zeitliche Ablauf ein wenig kurios erscheint, sollte man auch bedenken, dass die USA gerade ihr Raketenabwehrsystem Terminal High Altitude Area Defense (THAAD) in Südkorea installiert haben, wodurch weder auf China noch auf Russland allzu viel Rücksicht genommen wurde.

Indem China keine Anzeichen zu erkennen gibt, von seinem Standpunkt im Südchinesischen Meer abzurücken – weder ideologisch noch physisch – und indem die Konzernmedien willig und begierig sind, das Narrativ vom „bösen China“ voranzutreiben, aus dem das US-Militär ganz versessen darauf ist, Kapital zu schlagen, scheint es, dass der lange befürchtete Konfrontationskurs mit China tatsächlich nicht mehr allzu weit entfernt ist.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/war-u-s-china-brewing-s-china-sea/

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Auf diesem Foto eines Syrers geht es um das Leben – nicht um den Krieg

in Welt

Auf diesem Foto eines Syrers, der sich in seinem zerbombten Schlafzimmer Platten anhört, geht es um das Leben – nicht um den Krieg. 

Mohammed Mohiedin Anis – oder Abu Omar – ist 70 Jahre alt und raucht seine Pfeife, während er in seinem zerstörten Schlafzimmer sitzt und auf seinem Grammophon Musik hört; in der Nachbarschaft al-Shaar in Aleppo, die zuvor von Rebellen besetzt gewesen ist. Das Foto wurde am 9. März aufgenommen und stammt von Joseph Eid/AFP/Getty Images.

Dieses Foto hat sich in Windeseile im Internet verbreitet: Ein Mann lauscht der Musik, die aus seinem Plattenspieler kommt. Er sitzt in den Überresten seines zerbombten Schlafzimmers in Aleppo in Syrien. Der AFP-Fotograf Joseph Eid, der diesen Moment eingefangen hat, meint zu wissen, warum es bei so vielen auf Resonanz stößt.

„Ich bin ein Kriegsfotograf und ich habe viele Grausamkeiten gesehen. Das hier ist anders.“, sagte Eid in der vergangenen Woche in seinem Büro in Beirut. Das Bild zeigt die Tragödie des Kriegs – aber es zeigt auch jemanden, der darüber hinauswächst oder darübersteht – dank der transzendierenden Macht der Musik. „Es erzählt eine Geschichte vom Leben.“

Der Portraitierte ist der 70 Jahre alte Mohammed Mohiedin Anis, der in der Stadt auch als Abu Omar bekannt ist. Er besitzt eine Sammlung von Vintage-Automobilen aus dem Amerika der 1950er Jahre, die das Herz eines jeden Auto-Liebhabers höherschlagen lässt.

Ein Chevrolet Apache-Truck Baujahr 1958 parkt inmitten von Trümmern und Schutt, die von den Kämpfen in Aleppo, Syrien zeugen. Foto von Joseph Eid/AFP/Getty Images.

Er hat den zweifarbigen Mercury Montclair Baujahr 1957, den kirschroten Hudson Commodore Baujahr 1949, den kanariengelben Chevrolet Apache-Truck Baujahr 1958 und mehr als zwei Dutzend weitere Automobile von seinem reichen Vater geerbt.

Ein Team von AFP, darunter auch Eid, sowie ein Korrespondent und ein Videofilmer, waren Anfang des Monats zurückgekehrt, um den Mann wiederzufinden. Die einst von Rebellen besetzte Stadt hatte es heftig erwischt, als die Streitkräfte der Regierung im letzten Jahr die Kontrolle wiedererlangt hatten. Die übriggebliebenen Einwohner von Aleppo, die Anis alle scheinbar kannten, führte das Team zu seinem Haus – oder was davon noch übrig war.

Als Anis ihnen die Tür öffnete, sagte Eid, dass ihn das fortgeschrittene Alter des Mannes und sein Wille ihn berührt haben.

Ein Plymouth Baujahr 1947 parkt im Garten von Mohammed Mohiedin Anis. Dort befinden sich auch andere Ersatzteile für seine Sammlung von Automobilen. Foto von Joseph Eid/AFP/Getty Images.

 

„Wir hätten nie gedacht, dass ein alter Mann wie er all das überleben würde, was geschehen ist. Vor allem in den letzten paar Wochen des Kampfes in Aleppo“, sagte Eid. Der Mann begrüßte die Reporter wie alte Freunde und nahm sie mit in seinen Garten, der vollgestopft war mit Ersatzteilen für seine geliebten Automobile.

Die Automobile, die aufgereiht an dem Hausblock stehen, sind nur noch zerstörte Überreste ihres einstigen Selbst. Die obere Etage des Hauses von Anis ist ähnlich demoliert worden; aber inmitten der Trümmer befindet sich eine weitere Verbindung zum Leben – ein handbetriebenes Grammofon, das ohne Strom betrieben werden kann.

Diese Aufnahme von oben zeigt die zerbombte Nachbarschaft in Aleppo. Der Auto-Liebhaber Mohammed Mohiedin Anis lebt dort immer noch. Foto von Joseph Eid/AFP/Getty Images.

Ein schlimm zugerichteter Buick Baujahr 1948 gehört zur Automobil-Sammlung von Mohammed Mohiedin Anis. Foto von Joseph Eid/AFP/Getty Images.

Anis mag seine Musik so, wie auch seine Autos sind: Die „Golden Oldies“ aus den 1950er Jahren. Als er gefragt wurde, ob das alte Grammofon noch funktioniert, legte er eine seiner Lieblings-Aufnahmen des syrischen Sängers Mohamed Dia al-Din auf. Aber zuerst holte er seine wieder mit Tape zusammengeklebte Pfeife hervor. „Ich kann mir meine Musik nicht anhören, ohne meine Pfeife zu rauchen“, erklärte er dem Reporterteam.

Anis schlug die Beine übereinander und versank in einem meditativen Trancezustand, berichtete Eid. „Er hat uns eine Weile lang vergessen. Als ich dessen gewahr wurde, sagte ich den anderen, sie sollten den Raum verlassen. Ich habe die Bilder vom Eingang in den Raum gemacht.“

Die arabische Musik versetzte Mohammed Mohiedin Anis in bessere Zeiten. Foto von Joseph Eid/AFP/Getty Images.

Es dauerte mehrere Minuten, bis der Mann aus seinem Traumzustand wieder erwachte.

Er war sehr darauf bedacht, dass alles wieder dorthin zurückgestellt wird, wo es zuvor war.

„ ‚Ich kann wieder bei null anfangen. Ich bin bereit, mein Haus, meine Fabrik und meine Autos wieder aufzubauen‘ “, erzählte er ihnen, wie Eid sich erinnerte. „ ‚Nichts kann mich brechen oder mich niederringen oder mich zum Aufgeben zwingen. Immer die Lebensfreude behalten, egal, was passiert.‘ “

Eid sagte, dass er das Haus mit einem Hochgefühl verlassen habe. AFP könnte den Man in einem Jahr noch einmal besuchen, um zu sehen, wie es ihm geht. „Ich werde dafür sorgen, dass er erfährt, was für ein Quell der Inspiration er für tausende Menschen gewesen ist.“

Ungeachtet all der Zerstörung um ihn herum lächelt Mohammed Mohiedin Anis, als er den Kofferraum seines Hudson Commodore Baujahr 1949 öffnet. Foto von Joseph Eid/AFP/Getty Images.

Über Anis und seine wertvollen Automobile wurde erstmals im Jahr 2016 in einem Video von Karam al-Masri für Agence France-Press (AFP) berichtet:

In der von Rebellen besetzten Stadt Aleppo hält Abu Omar an seiner Sammlung von Autos fest

Von Larisa Epatko. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

 

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Das geheime Leben des Dalai Lama

in Politik/Welt

Woran denkt ihr, wenn ihr die Worte „Dalai Lama“ hört?

a) Harmloser, freundlicher, fürsorglicher, weltgewandter, den Friedensnobelpreis gewinnender Weiser, der keiner Fliege etwas zuleide tun würde.

b) So ein alter Typ in einer orangefarbenen Robe, der wahrscheinlich zu viel Pot raucht.

c) Fleischfressender, Kindesmissbrauch befürwortender, nepotistischer CIA-Superspion, der Hunderttausende Dollar für seine Bemühungen verdient, die Macht in Tibet wiederzuerlangen und der darum gebeten hat, dass Waffen in die Region eingeflogen werden, wodurch immens viele (tibetanische) Leben beendet wurden.

Wenn ihr mit „a“ für „altruistisch“ geantwortet habt, dann seid ihr naive Idealisten, die sich nur allzu sehr wünschen, dass jemand da draußen wirklich in der Lage dazu ist, sich wahrlich für andere aufzuopfern. Wenn ihr „b“ für „Blödmann“ geantwortet habt, dann ist euch all das wahrscheinlich sowieso sch***egal. Wenn ihr mit „c“ für „Konspiration“ (conspiracy) geantwortet habt, dann seid ihr wahrscheinlich Verschwörungstheoretiker. Aber dann wäret ihr gleichzeitig auch die einzigen, die tatsächlich Recht haben.

Kindesmissbrauch

Als göttlicher Patron des Buddhismus ist der Dalai Lama auch ein Repräsentant der Geschehnisse in seinen Tempeln. Es wäre so, als würde der Papst euch erzählen wollen, dass pädophile Priester ein wesentlicher Bestandteil des Katholizismus wären und dass es wirklich nichts gäbe, was er dagegen sagen oder tun könnte.

Die Website Details.com schreibt Folgendes über die Erfahrungen eines Junge…

Nach einer Lehrstunde in Vancouver im vergangenen September fragte jemand aus dem Publikum Kalu nach dem sexuellen Missbrauch in den Klöstern. Er antwortete, dass er auf dieses Thema empfindlich reagieren würde, weil er selbst belästigt worden war.

Der vollständige Name des Jungen lautet Kalu Rinpoche; eine wie auch immer geartete Reinkarnation von einer schon lange toten Person (besser bekannt als: ein zufällig ausgewähltes Baby). Er hat ein Video aufgenommen, das den Titel „Geständnisse von Kalu Rinpoche“ trägt; er sagt, dass er von älteren Mönchen belästigt worden sei… „sexuell missbraucht von älteren Mönchen“ – und als er 18 Jahre alt war, bedrohte sein Tutor im Kloster ihn mit vorgehaltenem Messer. „Es geht immer um Geld, Macht, Kontrolle… Und dann wurde ich drogenabhängig wegen all dieser Missverständnisse und ich drehte durch.“

Eine Truppe von älteren Mönchen besuchte ihn jede Woche in seinem Zimmer… Das war Hardcore-Sex, so sagt er, auch mit Penetration. „Meistens kamen sie einfach alleine“, sagt er. „Sie haben immer heftiger an die Tür geklopft und ich musste aufmachen. Ich wusste, was passieren würde; und danach gewöhnt man sich immer mehr daran.“ Erst als Kalu nach seiner dreijährigen Rüstzeit in das Kloster zurückkehrte, realisierte er, wie falsch diese Praxis war. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Kreislauf wieder mit einer jüngeren Generation von Opfern von vorne angefangen, sagt er. Kalus Aussagen über sexuellen Missbrauch decken sich mit denjenigen von Lodoe Senge, ein ehemaliger Mönch und 23 Jahre alter Trülku, der heute im Stadtteil Queens in New York lebt. „Als ich das Video gesehen habe“, sagt Senge zu Kalus Bekenntnissen, „da dachte ich, ‚Scheiße, der Typ hat die Eier, darüber zu sprechen, wenn ich nicht einmal den Mut habe, es meiner Freundin zu erzählen‘.“ Senge sagt, er sei als 5 Jahre alter Junge von seinem eigenen Tutor, ein Mann Ende zwanzig, in einem Kloster in Indien missbraucht worden.

Ein weiterer interessanter Post wurde dazu von der Huffington Post verfasst. Er ist insofern besonders bemerkenswert, weil nurmehr die zwischengespeicherte (cached) Version noch verfügbar ist (siehe Quellenangaben).

In dem Post geht es um die Erfahrungen von einem jungen Mädchen, die ebenfalls von Mönchen vergewaltigt worden ist. Sogar noch überraschender war die Reaktion der Autoritäten in der tibetanischen Gemeinschaft:

So schockierend wie das angebliche Verbrechen war die Erkenntnis, dass der Mundgod-Camp-Offizier und der Siedlungs-Offizier den Vater des Kindes dazu ermutigt hatten, keine Anklage gegen die Männer zu erheben. Warum? Vor lauter Angst, den Dalai Lama und das tibetanische Volk zu beschämen.

Weitverbreiteter Kindesmissbrauch und sogar Vergewaltigung in seinen Tempeln – und trotzdem hat er zu diesem Thema recht wenig zu sagen… Also ein weiterer Fall von „Nichts Böses sehen, nichts Böses hören, nichts Böses sagen.“

Verbindungen zum US-Geheimdienst CIA, Nepotismus und Fleischfressen

Die australische Zeitschrift The Age veröffentlichte einen vielsagenden Artikel, der Details zum geheimen Leben des Dalai Lama verrät, die schon vor langer Zeit von der CIA zugegeben worden sind.

Die Regierung hat ein Exil in Indien eingerichtet und mindestens bis Ende der 1970er Jahre 1,7 Millionen US-Dollar von der CIA bekommen.

Das Geld war dafür gedacht, um Guerilla-Operationen gegen die Chinesen zu finanzieren; und das ungeachtet der öffentlichen Haltung des Dalai Lama, der Gewaltlosigkeit unterstützt. Für diese Haltung war er im Jahr 1989 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden.

Der Dalai Lama selbst stand auf der Gehaltsliste der CIA ab Ende der 1950er Jahre bis ins Jahr 1974. Berichten zufolge hat er 15.000 US-Dollar pro Monat erhalten (180.000 US-Dollar pro Jahr).

Also noch ein weiterer Friedensnobelpreisträger, der Gewalt befürwortet? Ein Präsident, der Drohneneinsätze zulässt und ein Mönch, der Waffen kauft – ganz eindeutig sucht sich das Nobelpreis-Komitee nicht nur Kandidaten danach aus, wie viel Druck die politischen Einrichtungen auf es ausüben…

Der Dalai Lama ist außerordentlich nepotistisch gewesen (d.h., er betreibt Vetternwirtschaft), indem er Mitglieder seiner Familie auf viele bedeutende Positionen verholfen hat. In den vergangenen Jahren waren drei der sechs Mitglieder des Kashag, oder Kabinett – der höchste exekutive Zweig der tibetanischen Exilregierung – nahe Verwandte des Dalai Lama. Ein älterer Bruder war als der Vorsitzende des Kashag tätig und als Sicherheitsminister. Er führte auch die von der CIA unterstützte tibetanische Gegenbewegung in den 1960er Jahren an.

Eine Schwägerin war als Vorsitzende des Planungsrates der Exilregierung tätig und ihres Gesundheitsministeriums.

Eine jüngere Schwester war als Gesundheits- und Bildungsministerin tätig und ihr Ehemann war als Vorsitzender der Abteilung für Informationen und internationale Beziehungen der Exilregierung tätig.

Ihre Tochter wurde zu einem Mitglied des tibetanischen Exilparlaments gemacht. Ein jüngerer Bruder diente als leitendes Mitglied des Privatbüros des Dalai Lama und seine Frau war als Bildungsministerin tätig.

Die zweite Frau eines Schwagers war als Repräsentantin der tibetanischen Exilregierung für Nordeuropa tätig und als Vorsitzende der internationalen Beziehungen für die Exilregierung. All diese Positionen ermöglichen der Familie des Dalai Lama den Zugriff auf Millionen von Dollar, die im Namen der Exilregierung eingesammelt werden.

Also besteht seine „Exilregierung“ quasi aus seinem inneren familiären Kreis? Das hört sich echt legitim an, verehrter Herr Dalai Lama. Aber es wird noch besser:

Entgegen der landläufigen Meinung ist er kein Vegetarier. Er isst Fleisch. Er tut es deshalb (zumindest behauptet er es), weil ein Doktor ihm dazu geraten hat, nachdem er nach einer Hepatitis-Erkrankung mit Leberkomplikationen zu kämpfen hatte. Ich habe mit mehreren Ärzten darüber gesprochen, aber keiner stimmt dem zu, dass der Konsum von Fleisch notwendig oder auch nur erstrebenswert ist, wenn man einen Leberschaden hat.

Wollt ihr den wahren Grund erfahren, warum er Fleisch isst? Es schmeckt gut. Wen kümmert es, ob – gemäß den Lehren des Buddhismus – dieses Stück Roastbeef Teil der wiedergeborenen Reste des eigenen Großvaters war? Glaubt er eigentlich überhaupt an die Praktiken, die er unterstützt?

Die CIA war nicht nur seine Hauptgeldgeberin. Sie hatte auch die wenigen Männer ausgebildet, die gewillt waren, für ihn zu kämpfen. So heißt es in einem Newsweek-Artikel:

Hilfe war unterwegs. Im Jahr 1958 begannen mehr als 30 Tibetaner im Geheimen in Camp Hale zu trainieren, nicht weit entfernt von Leadville, Colorado in den Vereinigten Staaten. Hier wurden insgesamt rund 300 Tibetaner – die Codenamen trugen wie „Jack“, „Rocky“ und „Martin“ – in der schwarzen Kunst der verdeckten Kriegsführung ausgebildet; man brachte ihnen alles bei von Spionagefotografie und Sabotage bis hin zu Morsecodes und dem Verlegen von Mienen. „Wir hatten große Erwartungen, als wir nach Amerika gegangen sind; wir dachten, dass sie uns vielleicht sogar eine Atombombe zum Mitnehmen geben würden“, sagte einer der Auszubildenden namens Tenzin Tsultrim.

Der letzte Sargnagel ist ein Brief, der entweder von „Seiner Heiligkeit“ oder von seiner Entourage verfasst wurde, der an die CIA versandt wurde und aufgrund einer FOIA-Anfrage veröffentlicht wurde.

In dem Brief wird behauptet, dass „chinesische Kommunisten ungefähr 2.000 Artilleriegeschosse pro Tag abfeuern. Sie haben große Kanonen abgefeuert und immensen Schaden angerichtet… Bitte sendet uns Waffen per Flugzeug für 30.000 Mann.“

Der Fairness halber sei gesagt, dass der Herr Dalai Lama behauptet, von jedwedem CIA-Mumpitz bis viel später nichts gewusst zu haben. Leider sind Worte nur Schall und Rauch, aber Fakten bleiben Fakten. Schließlich ist es die einfachste Sache der Welt, ein vegetarischer Pazifist zu sein… Zumindest solange man dabei Fleisch essen und Kriege führen kann.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

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Chinesischer Milliardär weiß, wo Amerikas Jobs gelandet sind – und zwar nicht in China

in Welt/Wirtschaft

Davos – Jack Ma ist ein Milliardär und der Gründer von Alibaba; die chinesische Firma, die Wal-Mart als den weltweit größten Einzelhändler im Jahr 2016 abgelöst hat. In seiner Rede beim World Economic Forum (Weltwirtschaftsforum) sagte er, dass die Vereinigten Staaten niemanden außer sich selbst an der ökonomischen Misere geben können und dass ein Großteil des Problems in den verschwenderischen Ausgaben für Kriegsführung begründet liegt.

Der CNBC-Reporter Andrew Ross Sorkin hatte Ma zu seinen Gedanken in Bezug auf die amerikanische Wirtschaft gefragt und inwieweit China davon betroffen ist. Der neue amtierende Präsident Donald Trump zeigte bislang eine durchwegs anti-chinesische Haltung – der ehemalige Reality-TV-Star hat die asiatische Supermacht lange Zeit dessen beschuldigt, US-amerikanische Arbeitsplätze abzuschöpfen – und er und das Handelsteam, das er gerade aufstellt, scheinen begierig und willens, Zölle auf chinesische Waren zu erheben.

„Es ist nicht so, dass andere Länder euch Leuten die Jobs wegnehmen. Es ist eure Strategie. Verteilt das Geld und die Dinge auf eine angemessene Weise“, sagte Ma und fügte hinzu: „Ihr sollt das Geld für eure eigenen Leute ausgeben.“

Zum Thema Ausgaben für das Militär behauptete der chinesische Milliardär, dass die Vereinigten Staaten mehr als 14 Billionen US-Dollar innerhalb der letzten drei Dekaden für die Kriegsführung verschwendet haben – Geld, das wiederum in die inländische Infrastruktur und in Programme für die amerikanische Bevölkerung hätte investiert werden können.

Wie Anti-Media berichtete, hielt der chinesische Präsident Xi Jingping am Mittwoch eine historische Rede beim World Economic Forum in Davos, in der er den Globalismus anpries und Argumente dafür lieferte, dass China in der Wirtschaft die neue führende Nation der Welt sei.

Apropos Globalisierung: Ma nannte sie eine „perfekte“ Strategie und wies darauf hin, dass die US-amerikanischen Firmen substanziell von dem System profitiert haben:

„Die amerikanischen multinationalen Firmen haben Millionen und Abermillionen Dollar mit der Globalisierung gemacht. In den vergangenen 30 Jahren haben IBM, Cisco Microsoft zweistellige Millionenbeiträge gescheffelt – die Gewinne, die sie damit gemacht haben, sind höher als die der vier chinesischen Banken zusammengenommen… Aber wohin ist das Geld dann geflossen?“

Als er den chinesischen Präsidenten auf der Bühne in Davos am Mittwoch der Konferenzwoche begrüßte, erklärte der Gründer und Vorsitzende des WEF Klaus Schwab: „In einer Zeit, die von großer Unsicherheit und Unbeständigkeit gekennzeichnet ist, richtet die Welt ihren Blick auf China.“

Jack Ma von Alibaba schien dieses Gefühl in seinem Gespräch mit CNBC ebenfalls aufzugreifen – dass es China ist und das System der ökonomischen Globalisierung, die den Pfad in die Zukunft erhellen wird:

„Die Welt brauch neue Führer, aber bei der neuen Art der Führung geht es darum, zusammenzuarbeiten. Als Geschäftsmann möchte ich, dass die Welt den Wohlstand gemeinsam teilt.“

Von James Holbrooks für theantimedia.org. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

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Geleakte Dateien belegen, dass die USA beide Seiten des Kriegs in Jemen bewaffneten und trainierten

in Geopolitik

Direkt im Anschluss an die Veröffentlichung von mehr als 500 Dokumenten aus der US-Botschaft im jemenitischen Sanaa, erklärte WikiLeaks, warum speziell diese Enthüllung wichtig ist.

„Der Krieg in Jemen hat 3,15 Millionen intern vertriebene Personen hervorgebracht“, hieß es in einer Stellungnahme. „Obwohl die US-Regierung die meisten der Bomben zur Verfügung gestellt hat und tief in die Kriegsführung selbst verstrickt ist“, haben es westliche Nachrichtorganisationen nach Ansicht der Enthüllungsplattform versäumt, ihrer Aufgabe nachzukommen, die Öffentlichkeit umfassend über die amerikanische Beteiligung zu informieren.

Die Dokumente wurden sowohl unter Hillary Clinton als Außenministerin als auch während der ersten beiden Jahre von John Kerrys Amtszeit produziert und ausgetauscht und endeten just zu dem Zeitpunkt, als der Jemen-Krieg ausbrach.

Weil Jemen ein Gebiet des Nahen Ostens kontrolliert „durch das täglich 11 Prozent des täglichen Erdöls passieren“, berichtete WikiLeaks auf der ersten Seite der Jemen-Dateien, dass sich das Interesse Saudi-Arabiens auf das Arabische Meer konzentriere.

Indem der Iran und die USA ein Atomabkommen unterzeichnet haben – eine Entwicklung, die den Saudis nicht behagt – könnte die Rückkehr des Iran auf die globalen Ölmärkte bald Realität werden. Viele argumentieren, dass Saudi-Arabien aufgrund der engen Beziehungen des Iran zu Nachbarstaaten wie Syrien, Anlass zur Sorge über Konkurrenz durch die Präsenz des Iran hat.

Indem es über die zweitgrößten Ölreserven der Welt verfügt, bleibt das saudische Königreich weltweit ein wichtiger Öllieferant. Nichtsdestotrotz befindet sich sein Einfluss auf die globalen Ölmarkte im Niedergang, indem Länder wie Russland verstärkt mitmischen.

Als Iran auf den Plan trat, diente die Präsenz jemenitischer Huthi-Rebellen – einer schiitisch geführten, angeblich durch Iran unterstützten Miliz – als Rechtfertigung der saudischen Beteiligung. Indem sich die Gelegenheit zur Sicherstellung bietet, dass eine saudisch unterstützte Regierung über Jemen herrscht und der schiitische Einfluss aus der Region verdrängt wird, könnten die Saudis einen größeren Zugang zum Arabischen Meer bekommen, wo „weitere 20% des weltweiten Erdöls die Straße von Hormus passieren“. Andernfalls, fuhr WikiLeaks fort, könnte Iran letzten Endes „[Saudi-Arabiens] andere Öl-Lieferungspassage entlang des Roten Meeres“ behindern.

Während die Partnerschaft zwischen Saudi-Arabien und den USA in Jemen gut dokumentiert ist, wird ein direktes US-Engagement in Jemen oft vernachlässigt.

In einem der von WikiLeaks geleakten Dokumente sagte US-Oberst Randolph Rosin zu Generalmajor Ahmed Ali al-Ashwal – dem Generalstabschef der bewaffneten jemenitischen Truppen von April 2006 bis Dezember 2014 -, dass er „sich auf starke und fruchtbare Beziehungen zum gegenseitigen Nutzen freue“. Der Brief wurde im Februar 2014 geschrieben. Aber bereits lange davor, im Jahre 2010, gaben ebenfalls von WikiLeaks veröffentlichte Diplomaten-Depeschen zu erkennen, dass der Präsident Jemens zwischen 1990 und 2012, Ali Abdulla Saleh, „im Geheimen US-Truppen uneingeschränkten Zugang zu seinem Territorium [anbot], um unilaterale Angriffe gegen terroristische Ziele“ im Zusammenhang mit Al-Qaida auszuführen, was die enge Beziehung zwischen Saleh und der US-Regierung unterstreicht.

Später wurde Saleh auch beschuldigt, für die Bewaffnung von Huthi-Rebellen mitverantwortlich zu sein.

Außerdem zeigt ein Dokument des US-Zentralkommandos (USCENTCOM) vom November 2012, dass die Vorgehensweise der Behörde in Bezug auf die jemenitischen Waffen und den Trainingsplan – ein Abschnitt, der in ein Emergency Food Aid and Assess Security Assistance-Programm integriert ist – bei der Freigabe von Waffen zu einem frühen Zeitpunkt oder nach dem geplanten Datum, Pro und Contra abwägte, und dabei oft Bedenken zum Ausdruck brachte, die mit Maßnahmen in Zusammenhang stehen, die weitere Kontakte mit dem Kongress erfordern würden. Das in diesem Dokument aufgelistete militärische Material beinhaltet unter anderem Geländewagen, Maschinengewehre, Handfeuerwaffen, Granaten und Munition.

Während das Dokument zwar erst nach Salehs Rücktritt erschien, waren loyale Stammesangehörige Salehs und Regierungstruppen jedoch bereits zu der Zeit bekannt dafür, Teil des Huthi-Aufstands zu sein.

Die Enthüllungen bieten auch einen Einblick in die Verluste an militärischem Material, das Jemen von den USA zur Verfügung gestellt wurde, wozu Berichte von gestohlenen oder verlorenen Gütern gehören, einschließlich GPS-Positionsanzeigern, Batterien und ähnlichen Ausrüstungsgegenständen. Ein Bericht der zum US-Verteidigungsministerium gehörendenen Defense Security Cooperation Agency (DSCA) von Juli 2013, skizziert die US-Beteiligung, indem eine Liste von Trainings- und Bewaffnungsaktionen aufgelistet wird, die 2008 begannen und bis 2013 weitergingen – zwei Jahre, bevor in Jemen der Bürgerkrieg ausbrach.

Weiterhin erklärte Middle East Eye in einem Artikel von 2015, dass die Huthis nicht durch Iran bewaffnet worden sind. Stattdessen erwarb die Rebellengruppe „eine riesige Ansammlung von Waffen vom jemenitischen Schwarzmarkt“.

Neben den 40 bis 60 Millionen Waffen, die sich laut Schätzungen eines Berichts von UNO-Experten in Jemen im Umlauf befinden, erhielten die Huthis „zwischen 2004 und 2010 auch direkt von Befehlshabern des jemenitischen Militärs kontinuierlich Nachschub an modernen Waffen „.

Während derselben Periode, ergänzte Porter, „konnten die Huthis glücklicherweise einen weiteren Zustrom an Waffen organisieren, der im Laufe der vorangegangenen acht Jahre von den USA zur Verfügung gestellt wurde“, ein Programm, das später von Joseph Trevithick durch eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz enthüllt wurde.

Wie Porter hinzu fügte, hatte laut den Pentagon-Dokumenten, die Trevithick erhielt, „das Verteidigungsministerium von 2006 an ungefähr 500 Millionen Dollar an militärischer Ausrüstung an das jemenitische Militär geliefert“, einschließlich „in Russland hergestellten Hubschraubern, mehr als 100 Geländewagen mit den neuesten Panzerungen, Hunderten von Kleinlastern, raketengetriebenen Granaten, hochentwickelten Radios, Nachtsichtgeräten und Millionen Schuss Munition“.

In anderen Worten, ob sich die Regierung Barack Obamas dessen bewusst ist oder nicht, die gleiche Bewaffnung und das gleiche Training, das der jemenitischen Regierung im Laufe der Jahre zur Verfügung gestellt wurde, scheint in die Hände von Milizen gefallen zu sein, deren größter Feind ein enger US-Verbündeter ist: Saudi-Arabien.

Wenn die durch WikiLeaks veröffentlichten Jemen-Dateien irgendetwas beweisen, dann wieder einmal, dass die amerikanischen Interventionen im Nahen Osten bestenfalls im Namen ihrer „Verbündeten“ ausgeführt wurden. Schlimmstenfalls wurden sie von korrupten Regierungsbeamten mit Verbindungen zum saudischen Königshaus ausgeführt.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von TheAntiMedia.org

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EU arbeitet an der Verbannung von Kriegmineralien aus Wertschöpfungsketten

in Menschenrechte/Welt/Wirtschaft

Die EU hat ein Gesetz verabschiedet, das es den in der EU ansässigen Firmen erschwert, Kriegsmineralien zu kaufen. Dadurch wird der Handel von Mineralien für Waffen eingedämmt.

Wenn ihr noch nie etwas von Kriegsmineralien oder Konfliktressourcen gehört habt, dann lasst uns euch kurz erklären, worum es dabei geht.

Zu diesen Konfliktressourcen gehören Rohstoffe wie etwa Bauholz, Öl, Diamanten, Gold, Kobalt und so weiter, die durch Ausbeutung und Terror während oder nach einem Konflikt abgebaut werden. Tatsächlich sind diese Ressourcen die hauptsächlichen Antriebskräfte für einen solchen Konflikt. Denn sie können bewaffnete Milizen direkt finanzieren oder unterstützen, die im Konkurrenzkampf um die Macht stehen oder für gewaltsame Herrschaft.

Ein Beispiel: Die so genannten islamischen Staaten im Irak und in Syrien (ISIS) können ihre Position im Irak und in Syrien teilweise deshalb aufrechterhalten, weil sie Gelder aus dem Verkauf von „Konfliktöl“ beziehen. Die Terroristen stehlen Öl von den Kampfplätzen und verkaufen es auf dem Schwarzmarkt.

Firmen, die elektronische Geräte herstellen; aufgelistet nach ihren Bemühungen, Kriegsmineralien im Herstellungsprozess und in der Wertschöpfungskette zu vermeiden:

s-4-e14800069243031(Die heller eingefärbten Balkenbereiche in der Anzeige stellen die Werte aus dem Jahr 2010 dar, insofern sie vorliegen.)

Lange Zeit haben führende Menschenrechtsorganisationen wie Global Witness und Amnesty International westliche Firmen beschuldigt, die mit Mineralien Handel treiben, dass sie ihre Geschäfte in Konfliktgebieten wie Afrika abwickeln und dass dadurch die Rebellen in diesen Gebieten Finanzmittel erhalten, mit denen sie Waffen kaufen können, um weiterhin Terror auf die unschuldige Bevölkerung auszuüben.

Es heißt sogar, dass einige dieser Firmen direkt Tauschgeschäfte mit den Rebellen betreiben, indem Waffen gegen Mineralien getauscht werden. In Afrika stehen zum Beispiel die so genannten „Blutdiamanten“ synonym für das Vorgehen unter anderem in Ländern wie Sierra Leone, Liberia, Äthiopien und die Demokratische Republik Kongo. In der Demokratischen Republik Kongo kontrollieren Rebellen immer noch Teile der abgelegenen Bereiche des Landes, in denen viele Diamanten und andere Mineralien vorkommen. Sie zwingen die Zivilbürger – und auch die Kinder – dazu, ihr Leben zu riskieren, um die Diamanten abzubauen, so dass diese gegen Geld verkauft werden können. Mit dem Geld kaufen sie weitere Waffen und befeuern damit wiederum den Konflikt.

Anteil der Nachfrage nach Kriegsmineralien in der Industrie für elektronische Güter

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Menschenrechtsaktivisten glauben: Wenn die westlichen Firmen, die diese Ressourcen kaufen, dieses Vorgehen einstellen könnten, dann könnte der Geldhahn, der die bewaffneten Konflikte in solchen Gebieten unterstützt, zugedreht werden. Den Rebellengruppen würden dann die Kapazitäten fehlen, um ihren Aufstand fortzuführen.

In den Vereinigten Staaten gelang es Menschenrechtsaktivisten beispielsweise, dass Kriegsmineralien aus der Demokratischen Republik Kongo untersucht wurden. Das geschah im Zuge der berühmten Dodd-Frank Wall Street Reform und im Rahmen des Consumer Protection Act (Gesetzt zum Verbraucherschutz), das im Jahr 2010 vom Kongress verabschiedet wurde. Obwohl Kritiker gesagt haben, dass es dem Gesetz nicht gelungen ist, das Problem nachhaltig anzugehen, hat es zumindest ein wenig Licht auf die Situation geworfen und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erregt.

Die Europäische Union (EU) ergreift nun auch Maßnahmen, um Firmen innerhalb ihres juristischen Geltungsbereichs davon abzuhalten, Handel mit Mineralien zu treiben, die aus Konfliktzonen stammen. Die EU hat ein Gesetz verabschiedet, das es Firmen erschwert, Kriegsmineralien zu erwerben. Obwohl die Menschenrechtsaktivisten sagen, dass es in dem Gesetz Schlupflöcher gibt, hat das Gesetz dennoch dazu beigetragen, dass mehr auf Integrität im globalen Mineralienhandel geachtet wird.

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Das Gesetz verbietet es Firmen in der EU ausdrücklich, Mineralien direkt von Händlern zu kaufen, die mit Kriegsmineralien handeln. Die Schwäche des Gesetzes besteht jedoch darin, dass es nicht auf Firmen anwendbar ist, die fertige Produkte kaufen, in denen Kriegsmineralien verarbeitet wurden bzw. in deren Herstellung Kriegsmineralien involviert sind. Kritiker sagen, dass dieser Umstand es Firmen ermöglichen würde, die Spuren von Kriegsmineralien in einer komplexen Versorgungskette zu verwischen.

Michael Gibb von Global Witness begrüßte das neue Gesetz. Gleichzeitig drängte er die Gesetzmacher sicherzustellen, dass es auch angewandt wird, damit es seinen Zweck erfüllen kann.

„Diese Regulierung stellt einen willkommenen Schritt nach vorne dar. Aber während die EU ein starkes Signal an eine kleine Gruppe von Firmen gesendet hat, glaubt sie gleichzeitig daran, dass viele andere sich weiterhin selbst regulieren werden. Es ist jetzt an diesen Firmen zu zeigen, dass dieses Vertrauen gerechtfertigt und wohl verdient ist; und wir erwarten, dass unsere Gesetzmacher jetzt handeln, wenn dem nicht so sein sollte“, sagte Gibb in einer Pressemitteilung.

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Global Witness sagte, dass das Gesetz trotz seiner offensichtlichen Mängel trotzdem einen Sieg für die Verfechter des fairen Handels von Mineralien darstellt. Tatsächlich ist das Gesetz das erste globale seiner Art, das den direkten Kauf von Kriegsmineralien verbietet.

Am weltweiten Handel mit Mineralien sind riesengroße transnationale Korporationen beteiligt, die ausgeklügelte Versorgungsketten konstruieren. Das lässt ihnen genug Raum, um jedwede Verbindung zu Mineralien abzustreiten, die aus Konfliktregionen stammen.

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Viele der Kriegsmineralien werden auf dem Schwarzmarkt verkauft. Ein weitaus größerer Anteil landet letzten Endes in den Produkten, die wir tagtäglich verwenden. Wenn ihr ein Smartphone von Samsung oder Apple besitzt, dann ist darin mit großer Wahrscheinlichkeit Kobalt verarbeitet, das in Konfliktzonen in der Demokratischen Republik Kongo abgebaut wurde.

Die Demokratische Republik Kongo stellt die größte Quelle für Kriegsmineralien dar. Fast alle Kriegsmineralien kommen aus diesem Land und aus den angrenzenden Ländern.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

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Pentagon gibt endlich zu: WK III steht kurz bevor – ein kurzer und tödlicher Krieg

in Geopolitik

In den letzten beiden Monaten haben wir die ganze Zeit über einen möglichen globalen Konflikt berichtet – über einen Dritten Weltkrieg (WK III) – der zwischen den Vereinigten Staaten und ihren Alliierten im Westen und Russland mit seinen Alliierten im Osten ausbrechen könnte.

Der Disput im Südchinesischen Meer hat den Beziehungen der Vereinigten Staaten mit der Volksrepublik China nachhaltig und schwer geschadet. Nachdem der Ständige Schiedshof in Den Haag entschieden hatte, dass Chinas Anspruch gemäß der eigens definierte Neun-Strich-Linie und seine Aktivitäten zur Landrückgewinnung im Südchinesischen Meer ungültig und unrechtmäßig sind, haben sich die Vereinigten Staaten darauf vorbereitet, in diesem Gebiet unter einem so genannten Prinzip der Schifffahrtsfreiheit (FON, Freedom of Navigation) in See zu stechen.

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Das hat die Chinesen verärgert. Im August hat der chinesische Verteidigungsminister Chang Wanquan den Bürgern seines Landes verkündet, sie sollen sich auf eine von ihm als Volkskrieg zur See bezeichnete Situation vorbereiten. Wanquan bezog sich dabei direkt auf die geplante Provokation durch die Vereinigten Staaten unter dem Deckmantel der FON. China hat seitdem gelobt, alle notwendigen Mittel zu ergreifen, um seine Souveränität über das Südchinesische Meer aufrechtzuerhalten. Dabei gab es bekannt, über das Recht zu verfügen, eine Luftverteidigungszone auf See einzurichten.

China hat seitdem auch seine Atomwaffen positioniert und getestet, sowie Militärübungen auf See zusammen mit Russland geplant. Sogar die Vereinigten Staaten haben bestätigt, dass China eine Interkontinentalrakete getestet hat, die in der Lage dazu ist, überall auf der Welt innerhalb von einer halben Stunde zuzuschlagen.

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Wenn wir uns vom Südchinesischen Meer wegbewegen, ist Syrien unser nächster Zwischenstopp. Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Bürgerkrieg in Syrien ein Stellvertreterkrieg zwischen den Vereinigten Staaten und Russland ist. Russland hat sogar auf Anfrage der syrischen Regierung hin physisch interveniert. Die Vereinigten Staaten, die keine Aufforderung zur Teilnahme erhalten haben, haben offenkundig und im Geheimen viele Rebellengruppen in dem Land ausgerüstet – und hegen offene Pläne zum Sturz der syrischen Regierung.

Da Russland der Einladung der syrischen Regierung im letzten Jahr Folge geleistet hat, hat sich der Krieg natürlich zu Gunsten der syrischen Regierung gewendet, die vor der Intervention Russlands zu verlieren drohte.

Just in diesem Moment nehmen die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland zu. Die Nerven liegen so blank wie nicht mehr seit der Ära des Kalten Kriegs. Die Vereinigten Staaten werden momentan zappeln gelassen. Viele Beamte der Obama-Administration sind aufgrund der Situation in Syrien frustriert und verwirrt.

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Die Vereinigten Staaten haben angekündigt, dass sie jeglichen Kontakt zu Russland in Syrien abgebrochen haben. Diese Ankündigung der Vereinigten Staaten erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Russland weiterhin wie schon seit dem 22. September seine militärischen Operationen in Syrien intensiviert hat. Die Intention der verstärkten Interventionen ist die Eroberung der Stadt Aleppo für die syrische Regierung. Die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung der Kämpfe in Syrien sind gescheitert.

Während die Operation in Aleppo weitergeht, hat Russland den Vereinigten Staaten gegenüber eine deutliche Warnung ausgesprochen: Sie sollen keine weiteren Maßnahmen gegen die Truppen der syrischen Regierung ergreifen. In der Tat sind in Syrien viele russische Kampfjets stationiert, die einsatzbereit sind und jeden Kampfjet der Vereinigten Staaten abschießen würden, der den Versuch unternimmt, die Truppen der syrischen Regierung anzugreifen.

Diese Entwicklungen von Seiten Moskaus sind für die Vereinigten Staaten schwer zu verdauen. Es wird behauptet, der Staatsminister John Kerry habe Präsident Obama dazu gedrängt, er solle intervenieren und sich den Konsequenzen aus Russland stellen. Er hat sich angeblich sogar für eine nukleare Abschreckung gegen Russland ausgesprochen.

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Es scheint jedoch als hätten die Russen bereits Geheimdienstinformationen über die Geschehnisse im Weißen Haus gesammelt, noch bevor Kerry bei Obama diesen Vorschlag überhaupt anbringen konnte. Laut Zvezda, ein Fernsehsender des russischen Verteidigungsministeriums, hat das Land damit begonnen, seine Bürger auf einen möglichen ‚Atomkrieg‘ mit den Vereinigten Staaten vorzubereiten – aufgrund der zunehmenden Spannungen in Syrien. Russland ist seitdem dazu übergegangen, nuklearfähige Iskander-Raketen in seiner westlichsten Region Kaliningrad zu stationieren. Die Region grenzt an die zwei NATO-Mitgliedsstaaten Polen und Litauen.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und der derzeitigen Situation haben sich einige hochrangige Beamte vom Hauptquartier des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums endlich dazu geäußert. Diese Pentagon-Mitarbeiter haben zugegeben, dass WK III unmittelbar bevorsteht; dass er tödlich und schnell verlaufen wird. Diese Militärgeneräle haben bei einem Gremium für die Zukunft der Armee in Washington gesprochen.

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„Ein konventioneller Konflikt in der nahen Zukunft wird extrem tödlich und schnell verlaufen; und wir werden die Stoppuhr dafür nicht in der Hand halten“, sagte Generalmajor William Hix.

General Hix stellte außerdem fest, dass die Technisierung der Armeen in China und Russland zunehmend voranschreitet. Außerdem bereitet sich das Pentagon auf Gewalt in einem Ausmaß vor, der die Armee der Vereinigten Staaten seit Korea nicht mehr ausgesetzt war.

Sein Kommentar wurde ebenfalls von Generalleutnant Joseph Anderson bestätigt und von dem Generalstabschef Mark A. Milley, der den Krieg zwischen den Nationalstaaten als nahezu garantiert beschrieb.

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Die Generäle sagten außerdem, dass abgesehen von den konventionellen Konflikten der Cyberkrieg gegen die Vereinigten Staaten ebenfalls zu einer Realität geworden sei. Er gab bekannt, dass sogar kleinere Nationen einen solchen Krieg gegen die Vereinigten Staaten anzetteln.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Die USA haben letzten Monat 2 Dummy-Atombomben in Nevada hochgehen lassen

in Geopolitik

Mit Größenwahnsinnigen kann man nicht verhandeln. In diese Richtung bewegen sich die Vereinigten Staaten und beharren auf ihrem Standpunkt im Sand mitten im Nirgendwo in Nevada, während sie zwei Dummy-Atombomben in der Wüste testen.

Berichten zufolge wurden die beiden Atombomben „Anfang des Monats“ von genau den U.S. B-2-Bombern abgeworfen, die in Richtung Südchinesisches Meer abgeflogen sind. Wenn das kein Wink mit dem Zaunpfahl ist – was ist es dann sonst?

Die Nationale Verwaltung für nukleare Sicherheit der Vereinigten Staaten (NNSA, National Nuclear Security Administration) hat am 6. Oktober diese jämmerliche Entschuldigung für die Übung in der Wüste von Nevada veröffentlicht:

„Das hauptsächliche Ziel der Flugtests ist die Gewinnung von Daten zur Verlässlichkeit, Genauigkeit und Leistung unter operational repräsentativen Bedingungen. Solche Tests sind Teil des Qualifizierungsprozesses der aktuellen Programme für Veränderungen und für die Erhöhung der Nutzungsdauer von Waffensystemen. Forscher und Ingenieure am NNSA verwenden Daten aus diesen Tests in Computersimulationen, die von Sandia National Laboratories entwickelt wurden, um die Verlässlichkeit der Waffensysteme zu evaluieren und um zu verifizieren, dass sie wie geplant funktionieren.“

Sie haben in ihrer Pressemitteilung weiterhin dargestellt, inwiefern die Demonstration zur B61-Atombombe ein „kritisches Element der US-amerikanischen nuklearen Triade und der erweiterten Abschreckungskampagne“. So lautet die Erklärung des Brigadegenerals Michael Lutton. Allerdings hat er nicht erklärt, wer genau damit abgeschreckt werden soll.

So viel zum Thema Abrüstungsprogramme und dass die Vereinigten Staaten Geld für die zugesagten Zwecke verwenden wollen… Können sie sich wirklich jetzt noch als Friedenswächter bezeichnen?

Obwohl man darüber streiten kann, dass Russland sich in den letzten beiden Wochen keinen Deut besser verhalten hat, erinnere ich mich nicht daran, dass die Rede davon war, dass sie Dummy-Nuklearwaffen in Sibirien testen. Die Vereinigten Staaten sind einen Schritt weitergegangen – sie haben als Erste gehandelt.

Ich könnte mich täuschen, aber wenn Russland das getan hätte, dann würde die NATO nicht bloß die Grenzen des weitläufigen Landes verstärken – außer, wenn sich die Tests ein Zeichen in Richtung von Kims Nordkorea gewesen wären… aber das ist sehr unwahrscheinlich.

Während die NATO also die Ostflanke von Polen – und andere Staaten – mit weiteren Truppen und westlichen Zielen unterstützt, hat Russland seine eigenen Kräfte in einem Außenposten in Kaliningrad stationiert. Der Angriffsradius beträgt 500-700 Kilometer, damit bleiben Tür und Tor für einen Angriff auf Berlin weit offen. Aber an dieser Stelle ist es wichtig, zwei Dinge anzumerken:

Russland hat genau dasselbe im Jahr 2015 schon einmal getan – aber zur Fortbildung seiner Streitkräfte. Daraufhin ist nichts vorgefallen, außer… nun, militärisches Training auf Russlands eigenem Boden. Als ich mich das letzte Mal dazu schlau gemacht habe, war das noch kein Verbrechen.

Es ist an dieser Stelle ebenfalls wichtig anzumerken, dass diese russische Truppenbewegung am 9. Oktober durchgeführt wurde – drei Tage NACHDEM die Vereinigten Staaten die Tests in der Wüste von Nevada durchgeführt haben. Könnte es also sein, dass Russland den US-Angriffen zuvorkommen will und nicht andersherum? Könnte da tatsächlich ein Körnchen Wahrheit in der Paranoia schlummern? Oder ist es nur Paranoia?

Was ich damit sagen will, ist Folgendes… Dass es unerlässlich und überaus wichtig ist, die Fakten gegeneinander aufzuwiegen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Die Ankündigung von letzter Woche von den Vereinigten Staaten, dass ein WK III „unausweichlich“ sein könnte – die erfolgte, kurz nachdem sie ihre Atomtests wiederaufgenommen hatten – sollten wir in den nächsten Monaten stets im Gedächtnis behalten. Die Veröffentlichung dieses PR-Albtraums ähnelt einer Pandora, die sich weigert, in ihre Büchse zurückzukehren. War das Absicht? Natürlich war es das und die Unternehmensmedien haben sich daran festgesaugt wie ein Baby an einem Schnuller. Die Frage lautet: Warum?

Es ist an dieser Stelle ebenfalls sehr wichtig, auf die Kommentare von Frankreichs Präsident Hollande über Russland neulich hinzuweisen. Darin sagt er, dass Russland keine Bedrohung ist, sondern – wie der Guardian berichtete – von den Franzosen als Partner gesehen werden.

Russland „war immer offen für den Dialog [mit der NATO]“, sagt Putins Sprecher Dimitry Peskov. „Russland ist nicht auf der Suche [nach einem Feind], aber es nimmt wahr, wie genau das passiert“, fügte Peskov hinzu. „Wenn die NATO-Soldaten entlang unserer Grenze marschieren und NATO-Jets vorbeifliegen, dann sind nicht wir diejenigen, die näher an die NATO-Grenze heranrücken.“

Ein berechtigtes Argument, Peskov. Ein berechtigtes Argument.

Der Kalte Krieg ist unglücklicherweise aufgetaut. Er hat unglücklicherweise jetzt auch China erfasst. Es ist bekannt, dass China und Russland Verbündete sind. Ökonomisch gesehen kann der Westen China nicht übertreffen. Die Militärmacht wird ebenfalls versagen. Das ist kein Krieg, den die Vereinigten Staaten gewinnen können.

Napoleon Bonaparte, dem es nicht gelungen war, eine erfolgreiche Invasion Russlands anzuleiten, sagte einmal – vielleicht als er in Richtung China geblickt hat: „Lasst China schlafen, denn wenn der Drache erwacht, dann wird die Welt aus den Fugen geraten.“

Ich frage mich, was er wohl denken würde, wenn er wüsste, dass diese beiden gewaltigen Nationen sich jetzt verbündet haben?

Es ist an der Zeit, dass alle Nationen eine Lehre aus der Geschichte ziehen und verstehen, dass es in einer Krise wie dieser einfach keinen Gewinner geben kann.

 

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Syrien behauptet: Audioaufzeichnungen belegen, dass die USA militärisch mit ISIS zusammenarbeiten

in Geopolitik

Es ist ein wahrlich schwerwiegender Vorwurf; einer, der dramatische geopolitische Folgen mit sich ziehen würde, wenn er sich als wahr erweist: Der Sprecher des Volksrats in Syrien hat am Montag verkündet, dass der syrische Geheimdienst im Besitz einer Audioaufzeichnung ist, deren Inhalt eine Aufnahme einer Konversation zwischen Terroristen des Islamischen Staates (ISIS) und dem US-amerikanischen Militär sein soll. Das Gespräch soll am 17. September aufgezeichnet worden sein – kurz vor den Luftangriffen der von Washington angeführten Koalition auf die Regierungstruppen in der Nähe von Deir ez-Zor. Bei dem Angriff kamen mehr als 60 syrische Soldaten ums Leben.

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Wie bereits am vergangenen Wochenende berichtet wurde, trafen die Kriegsflugzeuge der Koalition die syrischen Regierungstruppen in der Nähe der östlichen Stadt Deir ez-Zor am 17. September. Dabei kamen 62 Militärangehörige ums Leben und hundert wurden verletzt. Das Pentagon erklärte zunächst, dass der Luftangriff ein Fehler gewesen sei und ISIS-Militanten zum Ziel haben sollte. Großbritannien, Australien und Dänemark bestätigten, dass ihre Luftwaffe an den tödlichen Luftangriffen beteiligt war.

„Die syrische Armee hat eine Konversation zwischen den Amerikanern und Daesh abgehört, die vor dem Luftangriff auf Deir ez-Zor stattfand“, sagte Hadiya Khalaf Abbas, zitiert von dem Rundfunksender Al Mayadeen.

Hadiya Khalaf Abbas ist die Vorsitzende des syrischen Parlaments. Sie fügte während ihres Besuchs im Iran hinzu, das US-amerikanische Militär habe nach den Luftangriffen der Koalition auf die Regierungstruppen die Angriffe der Terroristen auf die syrische Armee gelenkt.

Dem Angriff auf Regierungspositionen folgte ein Angriff auf einen Konvoi der Vereinten Nationen für humanitäre Hilfe. Die Vereinigten Staaten hatten Russland beschuldigt, diesen organisiert zu haben. Russland wiederum wies die Schuld von den Vereinigten Staaten unterstützen Rebellen zu; das Resultat war ein Zusammenbruch des am 9. September vereinbarten Waffenstillstands in Syrien. Der russische Außenminister Sergei Lavrov sagte am vergangenen Freitag, dass es notwendig sei, die Daesh-Terroristen von den „moderaten“ Oppositionskräften zu trennen, um die Waffenruhe zu retten.

Der Politiker wird von Sputnik mit den Worten zitiert, dass die Details später publik gemacht würden. Wenn die Existenz der Aufzeichnung tatsächlich bestätigt wird, dann würde sie den jahrelangen Spekulationen ein Ende bereiten, denen zufolge das US-amerikanische Militär sich direkt mit dem Islamischen Staat abgestimmt hat.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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