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USA unterzeichnen Waffengeschäft mit Katar im Wert von mehr als 10 Milliarden Euro, nur wenige Tage nachdem sie sagten, es fördere Terrorismus

in Geopolitik/Wirtschaft

US-Verteidigungsminister James Mattis und sein katarischer Amtskollege, Verteidigungsminister Khalid al-Attiyah, haben heute in Washington ein Waffengeschäft über 12 Milliarden Dollar [rund 10,7 Milliarden Euro] unterzeichnet, ein Schritt, der besonders aufgrund der fortgesetzten Blockade im Fokus der Öffentlichkeit steht, die Katar und seinen arabischen Nachbarn am Golf auferlegt wurde.

Die Übereinkunft gilt für die Anschaffung einer Reihe von F-15-Kampfflugzeugen, ein Verkauf, der nach Aussage des Pentagons sicherstellen wird, dass Katar über „hochmoderne“ Verteidigungsmöglichkeiten verfügen werde. Katar ist gemessen am Pro-Kopf-BIP die reichste Nation auf dem Planeten, aber eine sehr kleine Nation, um über 10 Milliarden Euro für Kriegsflugzeuge auszugeben.

In den letzten paar Jahrzehnten haben ölreiche arabische Golfstaaten einige ihrer enormen Einnahmen aus dem Ölgeschäft dafür benutzt, um US-Kriegsflugzeuge als eine Art Prestigeobjekte zu kaufen und sie während Paraden und dergleichen zur Schau zu stellen. Diese Spannungen zwischen Katar und den anderen Nationen nehmen zu, die ihre eigenen großen Geschwader an US-Kriegsflugzeugen besitzen, aber dieser Kauf geschieht in einem völlig anderen Kontext.

Das Pentagon hat während der ganzen Auseinandersetzung in der Region enge Verbindungen mit Katar unterhalten, eingedenk der Tatsache, dass Katar die größte US-Basis in der Region beheimatet. Zusätzlich zum Waffengeschäft hat die US-Marine heute zwei Schiffe in katarische Gewässer entsandt, um sie der Flotte der Nation für militärische Übungen anzuschließen.

All dies passiert nur einen Tag nachdem der Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate vorschlug, dass die USA ihre Basis aus Katar abziehen sollten, um sie „unter Druck zu setzen“. Das wird, allem Anschein nach, vom Pentagon jedoch nicht ernsthaft in Erwägung gezogen.

Tweet: „Während meiner kürzlichen Reise in den Nahen Osten erklärte ich, dass es nicht länger eine Unterstützung einer radikalen Ideologie geben dürfe. Politische Führer zeigten auf Katar: seht!“

Anmerkung der Redaktion: Das katarische Waffengeschäft passiert auch nur wenige Tage nachdem Trump bei einer Pressekonferenz erklärte, dass Katar historisch gesehen ein „Unterstützer des Terrorismus“ sei und dass die Finanzierung seiner „radikalen Ideologien“ sofort aufhören müsse.

Sehen Sie unten Trumps komplette Bemerkungen über Katar:

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonymous-news.com/us-signs-12-billion-arms-deal-with-qatar-days-after-saying-it-funds-terrorism/

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