Dieselverbote sind nur der Beginn einer riesigen Enteignungswelle

in Politik/Wirtschaft
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Für Münchner, die im Besitz eines Dieselfahrzeuges sind, wird es ernst. „So sehr ich mich freuen würde, wenn es ohne solche Verbote ginge, so wenig sehe ich, wie wir künftig weiter ohne Sperrung auskommen werden“, kündigte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) in der SZ seinen Willen nach einem Dieselfahrverbot an. Zuvor waren neue Abgasmeßwerte von Stickstoffdioxid in der bayerischen Landeshauptstadt bekannt geworden.

Der von der EU festgelegte Mittelwert des Gases werde demnach regelmäßig überschritten. Reiter zufolge wären von einem Verbot bis zu 170.000 von 295.000 Dieselfahrzeugen betroffen, Autos mit Euro-6-Norm, Taxis und Busse ausgenommen. Sollte es dazu kommen, wären Zehntausende Fahrzeughalter auf einem Verordnungsschlag enteignet.

Nichts anderes bedeutet es, wenn kaum zwei Jahre alte Euro-5-Autos plötzlich deutlich an Wert verlieren, weil sie nicht mehr überall gefahren werden dürfen. Anfang des Jahres einigte sich bereits die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg darauf, ab 2018 bei Feinstaubalarm belastete Straßen für Dieselfahrzeuge zu sperren, die nicht die Abgasnorm Euro 6 erfüllen. Das ergibt wenig Sinn. Denn laut Bundesumweltamt überschreiten auch moderne Diesel die Grenzwerte.

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7 Comments

  1. taxis die nach nicht mal 3 Jahren über 200tkm fahren, dürfen weiter fahren!!
    das Volk muss es immer treffen oder besser gesagt der normale Arbeiter…
    und man fragt sich warum dieses Kluft zwischen Reichen und Armen immer größer wird…

  2. na ja, es gab doch mal eine schadstoffklassifizierung, in der der Leopardpanzer zu den schadstoffärmsten fahrzeugen gehörte. wer sollte sich da über den schwachsinn aller orten noch wundern.

  3. der anteil schadstoffe für “autos jeder art” macht gerade einmal 0,0004% der weltluftbelastung aus. die grössten dreckschleudern sind u.a.seeschiffe (zigtausend),lkw`s, zigtausende flugzeuge u.s.w. hier sollte die politik mal ansetzen!

  4. Vielleicht sollte man lieber die Massen Tierproduktion stark verringern, denn die erzeugt wesentlich mehr Umweltschäden, als alle Diesel und Flugzeuge zusammen. Erst wird der Diesel, wegen des niedrigen Verbrauchs hoch gelobt und dann, wenn sich viele Bürgere den selbigen zugelegt haben, werden sie über den Tisch gezogen. Aber wieder ein Beispiel mehr., welches unser kaputtes Land in den Vordergrund rückt.

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