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Islamismus

Der zweitmächtigste Mann bei ISIS wurde getötet

in Welt

Erbil, Region Kurdistan – Wie die militärische Informationsabteilung des Irak am Samstag verkündete, wurde der zweitwichtigste Mann bei ISIS getötet.

Der stellvertretende Befehlshaber und Kriegsminister der extremistischen Gruppierung, Ayad Jumaili, bekannt als Abu Yahiya, wurde am Samstag in al-Qa’im, in der irakischen Provinz al-Anbar an der Grenze zu Syrien durch die irakischen Luftstreitkräfte getötet.

Basierend auf präzisen Informationen, die durch die Geheimdienstabteilung der Luftstreitkräfte beschafft wurden, wurden zwei ISIS-Basen in al-Qa’im lokalisiert und angegriffen, wie in der Erklärung der militärischen Informationsabteilung näher erläutert wird.

Zwei andere hochrangige Funktionäre wurden ebenfalls getötet. Ihre Namen wurden angegeben als Turki Jamal al-Delaimi, Chef der militärischen Angelegenheiten von al-Qa’im, und Salim Muthdafar al-Ajami, bekannt als Abu Khatab, von der Verwaltungsabteilung von ISIS.

Sie starben nur wenige Tage nachdem ein ISIS-Propaganda-Funktionär und vier seiner Mitarbeiter durch einen Luftangriff der Koalition getötet wurden.

Ibrahim al-Ansari und vier weitere wurden am 25. März in al-Qa’im in der irakischen Provinz al-Anbar an der Grenze zu Syrien getötet.

Ansari war verantwortlich für die Produktion und Verbreitung von Propaganda und er leitete und unterstützte internationale Terrorangriffe. „Seine Propaganda ermutigte ISIS-Anhänger dazu, Angriffe mit Messern, Fahrzeugen und durch Brandstiftung gegen Amerikaner und andere westlicher Bürger auszuführen“, sagte Oberst Joseph Scrocca, Direktor für öffentliche Angelegenheiten der Koalition, indem er während einer Pressekonferenz am Donnerstag seinen Tod bestätigte.

„Dieser Angriff wird ISIS‘ Fährigkeit behindern, Propaganda herzustellen – Propaganda, um sowohl zu Terror in der Region als auch in unserem Heimatland anzustiften, und er hat auch die Kommunikation zwischen anderen ISIS-Mitgliedern getroffen“, fügte er hinzu.

Die ISIS-Führung, die aus ihren Hochburgen ar-Raqqa und Mossul vertrieben wurde, hatte sich im Talgebiet des Flusses Euphrat zwischen Deir ez-Zor, Syrien und al-Qa’im konzentriert. „Das ist wahrscheinlich ihre größte Konzentration an Streitkräften“, bestätigte das Pressebüro der Koalition gegenüber Rudaw Mitte März.

„Wir nutzen jede Gelegenheit, die sich uns bietet, um die ISIS-Führungsriege vom Schlachtfeld zu entfernen“, sagte der Sprecher der Koalition, Oberst John Dorrian, im Februar.

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf rudaw.net (http://www.rudaw.net/english/kurdistan/010420173)

Quellen:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/erbil-kurdistan-region-second-powerful-man-isis-killed-iraqs-military-intelligence-department-announced-saturday/


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Julian Assange sagte gerade, dass Clinton und ISIS von den selben Leuten finanziert werden

in Politik

Einen Tag nachdem Julian Assange zum ersten Mal offiziell enthüllte, dass die Quelle der gehackten Podesta- und DNC-E-Mails, die sich im Besitz von WikiLeaks befinden, nicht Russland ist, beschuldigt Julian Assange Hillary Clinton im zweiten Auszug aus dem John Pilger Special, das RT am Samstag ausstrahlt, die Amerikaner über die wahre Tragweite der Unterstützung des Islamischen Staates von Seiten der Verbündeten Washingtons im Nahen Osten getäuscht zu haben.

Wie zuvor berichtet, drängte Hillary Clinton in einer am 17. August 2014 durch WikiLeaks öffentlich gemachten E-Mail John Podesta, den damaligen Berater Barack Obamas, auf Katar und Saudi-Arabien „Druck auszuüben“, „die heimlich ISIS und anderen radikalen sunnitischen Gruppierungen finanzielle und logistische Unterstützung gewähren“.

„Ich denke, dies ist die aussagekräftigste E-Mail in der ganzen Sammlung“, sagte Julian Assange – dessen Whistleblower-Seite im Laufe des vergangen Jahres drei Tranchen an Material in Zusammenhang mit Clinton veröffentlichte – im Interview mit John Pilger. „Alle seriösen Analytiker wissen, und sogar die US-Regierung hat dem zugestimmt, dass einige saudische Persönlichkeiten ISIS unterstützt und finanziert haben, aber der Trick war immer, zu sagen, dass es irgendwelche ‚Schurkenprinzen‘ seien, die mit ihrem Ölgeld tun, was immer sie wollen, und was ihre Regierung eigentlich missbillige. Aber diese E-Mail besagt, dass es die Regierungen von Saudi-Arabien und Katar sind, die ISIS finanziert haben.“

Wie von RT wiedergegeben, sprachen Assange und Pilger – die sich für ihr 25-minütiges Interview in der ecuadorianischen Botschaft in London zusammensetzten, wo der Whistleblower seit 2002 Zuflucht gefunden hat – auch über die Interessenkonflikte zwischen Clintons offiziellem Amt, der Nonprofit-Organisation ihres Mannes, und den Regierungsvertretern des Nahen Ostens, deren bekundetes Interesse am Kampf gegen den Terrorismus nicht aufrichtig gewesen sein könnte.

John Pilger: Die Saudis, die Kataris, die Marokkaner, die Bahrainis und besonders die ersten beiden, geben all dieses Geld der Clinton Foundation, während Hillary Clinton Außenministerin ist, und das Außenministerium stimmt massiven Waffenverkäufen zu, insbesondere an Saudi-Arabien.

Julian Assange: Unter Hillary Clinton – und die Clinton-E-Mails enthüllen eine aussagekräftige Diskussion darüber – wurde mit Saudi-Arabien der weltweit größte Waffen-Deal aller Zeiten von über 80 Milliarden Dollar abgeschlossen. Während ihrer Amtszeit verdoppelte sich der Dollar-Wert der gesamten US-Waffenexporte.

John Pilger: Natürlich würde dies in der Konsequenz bedeuten, dass diese berüchtige Dschihadistengruppe names ISIL oder ISIS weitgehend mit Geld von Leuten geschaffen wurde, die der Clinton Foundation Geld geben?

Julian Assange: Ja.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com


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Die Medien schweigen darüber, dass die USA und Saudi Arabien absichtlich 14 Millionen jemenitische Zivilisten verhungern lässt

in Menschenrechte

Während wiederholt Berichte in Bezug auf Saudi-Arabiens tödliche Aktionen in Jemen auftauchen, ignorieren die Medien weiterhin überwiegend die unverblümte und verheerende Aggression, die gegen die jemenitische Zivilbevölkerung von Seiten US-Verbündeter ausging. Stattdessen bauschen sie ständig die russischen Aktionen in Syrien auf.

Aber erst kürzlich, am 30. Oktober 2016, berichtete der Guardian, dass die US-amerikanisch und britisch unterstützte saudische Koalition einen Luftschlag auf einen Gefängniskomplex im westlichen Jemen ausführte, wodurch mindestens 58 Menschen getötet wurden. Die Opfer waren zumeist Gefangene, die Strafen für geringfügige Vergehen absaßen.

Gefangene mit hochentwickelten Waffen anzugreifen, ist eine der niederträchtigsten Formen von Barbarei, angesichts der Tatsache, dass Gefängnisinsassen in einer Falle festsitzen, ohne eine Möglichkeit zu entkommen.

Dieses Ereignis folgte einem kürzlichen saudischen Angriff auf eine jemenitische Beerdigung, durch den über 140 Zivilisten getötet und über 500 andere verletzt wurden, was passenderweise als „See aus Blut“ bezeichnet wurde.

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Für viele Teilnehmer der Trauerfeier im Jemen kam jede Hilfe zu spät. Über 140 Tote und über 500 Verletzte.

Die USA und ihre so genannten Verbündeten spielen ein gefährliches Spiel der Peinigung des jemenitischen Volkes. In den Fällen, in denen hochentwickelte Bomben (einschließlich verbotener Munition aus britischer Herstellung) versagen, durch die Zivilisten direkt angegriffen werden, hat die Koalition ausgedehnte Angriffe auf die grundlegenden Bedürfnisse der jemenitischen Zivilisten gestartet, die nun zu einer weit um sich greifenden Hungersnot geführt haben.

Laut Martha Mundy, einer emeritierten Professorin der London School of Economics, hat die saudische Koalition zu Militärschlägen gegen landwirtschaftlich genutzte Flächen ausgeholt. Angesichts dessen, dass nur 2,8 Prozent des jemenitischen Landes kultiviert sind, argumentierte sie, dass „man schon genau zielen müsse, um die kleine Menge an Ackerland zu treffen“.

Weiterhin wies sie darauf hin, dass die saudische Koalition „es absichtlich auf die Lebensmittelproduktion abgesehen hatte, und dies auch weiterhin tut, und nicht einfach nur auf die Landwirtschaft auf den Feldern“. Die Koalition hat sowohl die Transportwege angegriffen, welche die Hilfsorganisationen zum Transport von Nahrungsmitteln benutzen, als auch Märkte, Geschäfte, Fabriken und Lebensmitteltransporter.

Dieser direkte Angriff auf die Infrastruktur der Zivilbevölkerung in Zusammenhang mit einer Blockade, die durch Saudi-Arabien auferlegt wurde, hat eine humanitäre Katastrophe ausgelöst. Die UNO hat gewarnt, dass mindestens 14 Millionen jemenitische Zivilisten – über die Hälfte seiner Bevölkerung – am verhungern sind.

Und was haben die USA als Reaktion darauf unternommen? Sie haben ihrerseits Jemen direkt angegriffen. Vermutlich ist Obama sehr besorgt über die Menschenrechtssituation in Syrien, und er ist zurzeit deswegen in der Lage, ungestraft die Assad-Regierung zu kritisieren, weil die Verantwortung für den Krieg in Jemen weitgehend der saudisch geführten Koalition in die Schuhe geschoben wird. Jedoch sind die USA kein passiver Spieler im jemenitischen Konflikt. Viele Jemeniten glauben, dass die USA hinter dem derzeitigen Konflikt stecken, und die amerikanische Regierung hat der saudisch geführten Koalition allemöglichen Arten von Unterstützung gewährt, um ihre Angriffe auf das Land durchzuführen. Nichts davon berücksichtigt die Tatsache, dass Obama seit Jahren Jemen mit Drohnen bombardiert, was bereits Tausende von Zivilisten das Leben gekostet hat.

Die USA sind sich durchaus darüber bewusst, dass das derzeitige Vorgehen der Saudis, sogar mit amerikanischer und britischer Unterstützung absolut unzureichend ist, um Krankenverhäuser zu verschonen. Stattdessen sind sie erfahren im Umgang damit, den massenhaften Tod von Zivilisten zu verursachen – und die westlichen Mächte unterstützen weiterhin den Großangriff. Der Mangel an Mitgefühl mit dem jemenitischen Volk wurde auf brillante Weise durch den neu ernannten britischen Außenminister Boris Johnson – Großbritanniens Version von Donald Trump – zum Ausdruck gebracht, als er bemerkte, dass jemand anders an die Saudis „mit Freuden Waffen liefert“, wenn es die Briten nicht mehr tun würden.

Weiterhin sagt einem die Tatsache, dass die US-unterstützte saudische Koalition ein Land auf der arabischen Halbinsel angreift, in dem sowohl ISIS als auch Al Qaida beheimatet sind, aber innerhalb einer 19-monatigen Periode überhaupt nicht versucht hat, diese beiden Gruppen zu treffen, alles, was man über den verlogenen Krieg gegen den Terror wissen muss.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com


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Der Beweis, dass bin Laden 2001 starb?!

in Medien

In Anbetracht von Seymour Hershs Behauptung, dass der Angriff auf Osama bin Laden von 2011 „eine große Lüge ist“, folgt hier ein Überblick der Indizien, die eine alternative Sicht der Dinge unterstützen: Bin Laden starb im Dezember 2001 in Tora Bora an einer Lungenkomplikation als Ergebnis eines Nierenleidens, das mindestens seit Mitte 2000 begann.

ALLE QUELLEN STAMMEN AUS DEN MAINSTREAM-NACHRICHTEN, VIELE DAVON WURDEN AUS DEM INTERNET ENTFERNT.

2000 bis September 2001: Berichte tauchen auf, dass bin Laden an einer Nierenkrankheit stirbt

Im März 2000 berichtet die Chicago Tribune, dass ein afghanischer Zeuge und „westliche Geheimdienstbeamte“ sagen, dass bin Laden an schwerem Nieren- und Leberversagen leide.

Link: http://articles.chicagotribune.com/…

Diese Geschichte wurde 2000 auch von CBS News aufgegriffen, die unverblümt titeln „Bin Laden liegt Berichten zufolge im Sterben“ wegen „Nierenkrankheit“.

Link: http://web.archive.org/web/20010212010328/..

Im Juli 2001 bereichtet die South Asia Analysis Group: „Bin Laden, der an Nierendefizienz leidet, hat sich zeitweise in einem Militärkrankenhaus in Peschawar einer Dialysebahndlung unterzogen, mit Wissen und Zustimmung des [pakistanischen Geheimdienstes] Inter-Services Intelligence (ISI), wenn nicht sogar [des pakistanischen Präsidenten] General Pervez Musharraf persönlich.“

Link: http://web.archive.org/web/20011007021426/…

September bis November 2001: Nicht in der Lage, eine Nierenbehandlungen zu erhalten, sitzt bin Laden in Afghanistan fest

Im September 2001 interviewt PBS’ Frontline den früheren CIA-Justitiar, wobei Berichte von 1998 erwähnt werden, dass die Drug Enforcement Adminstration (DEA) herausgefunden hat, dass sich bin Laden bei einem Arzt in Peschawar einer Nieren-Dialyse unterzieht. Sie erwähnen weiterhin, dass die DEA bin Laden durch seine Dialyse-Maschine vergiften wollte, die CIA dies aber aufgrund des Ermordungsverbots angeblich zurückgewiesen habe.

Link: http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/…

Im November 2001 berichtet The Guardian, dass französische Geheimdienstbeamte sagen, dass bin Laden im Juli 2001 für eine Nierenbehandlung nach Dubai geflogen wurde, wo er auch mehrere CIA-Agenten und den Chef des saudischen Geheimdienstes traf. Diese Geschichte wird auch von verschiedenen französischen Zeitungen aufgegriffen.

Link: http://www.theguardian.com/world/…

In seinem ersten Interview seit dem 11. September 2001 spricht bin Laden mit einer pakistanischen Zeitung und behauptet, dass seine „Nieren in Ordnung seien“ und bestreitet, im vorherigen Jahr ein Krankenhaus in Dubai besucht zu haben (man beachte, dass er demnach eines in Pakistan besucht haben könnte). Im selben Interview behauptet er auch, wobei er eindeutig die Unwahrheit gesagt hat, dass er im Besitz von „Atomwaffen“ sei.

Link: http://dawn.com/news/5647/…

Dezember 2001: Bin Laden ist tot und wurde im Dezember 2001 in Afghanistan begraben, berichtet die New York Times auf der Grundlage von „Gerüchten auf höchster Ebene, dass bin Laden tot sei“.

Link: http://www.nytimes.com/2001/…

Am selben Tag berichtet Fox News unter Bezugnahme auf eine Taliban-Quelle, dass bin Laden aufgrund einer „unbehandelten Lungenkomplikation“ im Zusammenhang mit einer Nierenkrankheit gestorben sei. Ungefähr 30 „enge Vertraute“ besuchten Berichten zufolge bin Ladens Beerdigung in der Tora Bora-Region in Afghanistan. Eine Quelle kommt zu der Schlussfolgerung, dass die US-Regierung und andere Mächte sich in einer „verrückten Such-Aktion“ befinden, aber nie imstande sein werden, den mittlerweile toten bin Laden zu lokalisieren, indem er an einem nicht markierten Ort beerdigt ist.

Link: http://www.foxnews.com/story/2001/…

Ende Dezember 2001 bis März 2002: Bin Ladens „Todesvideo“ wird Ende Dezember 2001 veröffentlicht, nach Berichten über bin Ladens Beerdigung erscheint ein neues Video eines ausgemergelten, kränklichen Osama bin Laden. Der London Telegraph berichtet wörtlich: „Die Aufnahme wurde gestern von der Bush-Regierung als üble Propaganda abgetan, möglicherweise dazu angefertigt, um die Tatsache zu verschleiern, dass der Al-Qaida-Führer bereits tot war“. Eine weitere Schlussfolgerung kommt zu dem Ergebnis, dass das Video für den Fall erstellt wurde, dass bin Laden tot sei, da er bis Dezember 2001 so stark umzingelt war, dass er nicht in der Lage gewesen wäre, zu entkommen, um eine Nieren-Dialyse zu erhalten.

Link: http://www.telegraph.co.uk/news/…

Zu dieser Zeit bringt CBS ebenfalls eine Geschichte, dass bin Laden in der Woche vor dem 11. September eine Nierenbehnadlung in Pakistan bekommt. Link: Osama bin Laden 2002 beinahe tot (von Dan Rather – CBS); die Lüge der US-Regierung über bin Laden von 2002. The Guardian berichtet, dass der pakistanische Präsident über Videos und Fotos eines ausgemergelt aussehenden bin Laden spekuliert, dass er nun wegen einer unbehandelten Nierenkrankheit tot sei.

Link: http://www.theguardian.com/world/2002/jan/19/…

Im Januar 2002 sagt Dr. Sanjay Gupta von CNN auf der Grundlage einer Analyse von Video- und Fotomaterial bin Ladens vom Dezember 2001, dass bin Laden unter einem Nierenversagen zu leiden scheint. Er bemerkt, dass eine Nieren-Dialyse teuer ist und er vermutet, dass bin Laden dabei Hilfe brauchen würde, um eine medizinische Behandlung zu bekommen.

Link: http://edition.cnn.com/2002/HEALTH/…

Im März 2002 berichtet die BBC in einem Interview mit bin Ladens Frau, die von bin Laden in der Vergangenheitsform spricht und macht ein Bemerkung über sein Nierenversagen und die häufige Einnahme von Pillen und anderen Medikamenten. Sie sagt, dass sie ihren Mann seit September 2001 nicht gesehen habe, sie aber weiterhin die Hoffnung habe, dass er immer noch am Leben sei: „Ich fühle tief in mir, dass er immer noch lebt.“ Sie bemerkt auch, dass bin Ladens Wunsch gewesen sei, in Afghanistan und nirgendwo sonst zu sterben: „Er sprach nie mit mir über seine Absicht, Afghanistan zu verlassen und wünschte sich immer, dort zu sterben. Er sagte mir einmal, dass wenn er jemals Afghanistan verlasse, dann nur, um seinem Schöpfer gegenüberzutreten.“ Sie sagte auch, dass bin Laden „immer unter Nieren- und Magenschmerzen gelitten“ habe und dass er „mir einmal sagte, dass er nach Pakistan gehe, um sich behandeln zu lassen“.

Link: http://news.bbc.co.uk/2/hi/world/monitoring/…

Im März und April 2002 spielen US-Regierungsbeamte die Behandlung bin Ladens herunter, indem Rumsfeld sogar sagt, die Bedrohung durch bin Laden sei „neutralisiert“ worden. Sogar Bush rief 2002 dazu auf, kaum bin Laden zu erwähnen, und gab zu: „Wir haben von ihm [bin Laden] seit Langem nichts mehr gehört…Ich weiß nicht wo er ist. Ich widme ihm nicht sonderlich viel Zeit, um Ihnen gegenüber ehrlich zu sein.“ Link: Bush: Wirklich nicht besorgt über bin Laden (kurze Version) vom Mai 2002. ABC News sagen ebenfalls, dass sie „von Geheimdienstberichten erfahren haben, die darauf hindeuten, dass bin Laden in Pakistan eine Nierentransplantation erhalten habe“, aber nicht wissen, wann.

Link: http://abcnews.go.com/International/…

Juli 2002: Der FBI-Chef sagt, dass bin Laden höchst wahrscheinlich tot sei; Nichts von bin Laden seit Dezember 2001. Im Juli 2002 enthüllt BBC eine Sensation: der Anti-Terrorismus-Chef des FBI, Dale Watson, sagt, bin Laden sei „wahrscheinlich tot“. Praktischerweise behaupten bin Ladens Anhänger, dass bin Laden keine weiteren Stellungnahmen per Video abgeben werde, bis seine Gruppierung einen weiteren Angriff gegen die USA starte.“

Link: http://news.bbc.co.uk/2/hi/…

Im Juli 2002 berichtet CNN, dass bin Ladens enge Leibwächter im Februar 2002 gefangen genommen wurden, aber nicht bin Laden. Der Artikel zitiert auch Äußerungen einiger hochrangiger Beamter: „Manche hochrangigen US-Beamte sind bereits von solchen Beweisen überzeugt, dass bin Laden, von dem man seit Monaten nichts gesehen oder gehört hat, tot ist.“

Link: http://web.archive.org/web/20021204040117/…

Im Juli 2002 berichtet das Time Magazine, dass „Geheimdienstbeamte nicht sicher seien, ob Osama bin Laden tot oder lebendig sei“, aber dass „sie ein Dokument gefunden haben, das nahelegt, dass er zumindest noch bis in die letzten Dezembertage [von 2001] gelebt habe.“

Link: http://content.time.com/time/magazine/…

Im Juli 2002 bringt die New York Times einen weiteren Artikel darüber, dass Osama bin Laden wahrscheinlich tot sei. Der Autor bemerkt, wie ungewöhnlich es für bin Laden wäre, der für sein konstantes Verlangen nach Medienaufmerksamkeit bekannt sei, wenn er für über ein halbes Jahr nichts von sich hören lassen würde.

Link: http://www.nytimes.com/…

Oktober 2002: Geheimdienstbeamte bestätigen, dass bin Laden tot ist; bin Ladens Testament wird veröffentlicht. Ebenfalls im Oktober 2002 berichtet der in Washington DC basierte World Tribune unter Bezugnahme auf israelische Geheimdienstquellen, dass die USA und Israel zu der Schlussfolgerung gelangt seie, dass bin Laden im Dezember 2001 in Afghanistan gestorben sei. Sie bemerken, dass die zusätzlichen bin Laden-Botschaften „wahrscheinlich Fälschungen“ seien, und dass bin Ladens Erbe dafür ausgesucht worden sei.

Link: http://web.archive.org/web/20021205223313/…

Der Präsident Afghanistans schlussfolgert auch, dass bin Laden wahrscheinlich tot ist: „Je weniger wir von ihm hören und je mehr Zeit vergeht, um so größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er entweder tot, oder irgendwo ernsthaft verletzt ist.“

Link: http://edition.cnn.com/2002/WORLD/…

Im Oktober 2002 berichtet CNN, dass US-Geheimdienstbeamte Osama bin Ladens Testament erhalten haben, das auf den 14. Dezember 2001 datiert ist (ungefähr dasselbe Datum, an dem laut Berichten von Fox News und anderen Nachrichtenquellen bin Ladens Beerdigung in Tora Bora stattgefunden haben soll). CNN berichtet auch, dass es seit Dezember 2001 kein Lebenszeichen von Osama bin Laden mehr gegeben hat.

Link: http://edition.cnn.com/2002/WORLD/…

Von 2002 an: Bemühungen, bin Laden aufzuspüren, werden abgeschlossen; bin Laden = „Elvis“. 2004 zitiert die LA Times Donald Rumsfeld (der Saddam Hussein mit bin Laden verwechselt), indem er zugibt: „Wir haben ihn [bin Laden] seit 2001 in keinem Video mehr gesehen“.

Link: http://newsmine.org/content.php?ol=9-11/binladen/…

2006 berichtet die New York Times, dass die CIA offiziell die Einheit geschlossen hat, die sich im Jahr davor auf die Gefangennahme bin Ladens konzentriert hat.

Link: http://www.nytimes.com/2006/07/04/washington/…

2006 sagen US-amerikanische und pakistanische Beamte, dass sie seit Jahren keinerlei Informationen über bin Laden erhalten hätten: „keine Tips von Informanten, keine Schnipsel von elektronischen Schnittpunkten, keine Punkte auf irgendwelchen Satellitenbildern“. Der Artikel wärmt das Bin Laden-Video von Dezember 2001 als letzten Beweis für bin Ladens Existenz wieder auf (im Unterschied zu einem anderen aus zweiter Hand von 2003, für das dieser Anspruch erhoben wurde). Einige Kommandos geben nun Osama bin Laden den Codenamen „Elvis“.

Link: http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/…

Die verfügbaren Berichte stützen in überwältigender Weise die Ansicht, dass bin Laden im Dezember 2001 an Nierenversagen gestorben ist. Wir haben Berichte von Mainstream-Nachrichten aus einer Vielzahl von Quellen und seitdem überhaupt keine glaubwürdigen Beweise, wie auch Beamte auf höchster Ebene zugegeben haben. Selbst wenn man die offizielle Geschichte glaubt, legen die Beweise sehr stark nahe, dass irgendeine Entität (entweder die CIA, die saudische Königsfamilie, die pakistanische Regierung, oder all die oben genannten), bin Laden dabei geholfen haben, lange genug durch medizinische Behandlungen zu überleben, um zu einem späteren Zeitpunkt getötet zu werden. Es könnte sich hierbei sehr gut um die „eine große Lüge“ handeln, von der Seymour Hersh kürzlich in The Guardian gesprochen hatte.

WEITERE QUELLEN:

http://www.paulcraigroberts.org/…

http://mprofaca.cro.net/news0000.html

http://the.feds.arewatching.us/deadbinladen.htm

http://www.globalresearch.ca/…

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com


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Die USA haben ISIS bereits fünfmal geholfen

in Geopolitik

Erst letzte Woche bombardierten die USA – die zurzeit ohne UNO-Mandat oder Erlaubnis der syrischen Regierung Militäroperationen auf syrischem Territorium durchführen – syrische Truppen, töteten über 60 Kämpfer und verwundeten weitere 100. Dieser Angriff, dauerte nach Angaben der Assad-Regierung über eine Stunde. Er beinhaltete auch eine Reihe von Kriegsflugzeugen, die zu amerikanischen, britischen und sogar australischen Luftstreitkräften gehören.

Diese Luftangriffe trafen zusammen mit einer Offensive, die von ISIS-Milizen gestartet wurde, die daraufhin versuchten, regierungskontrollierte Einrichtungen zurückzuerobern. Nach Ansicht Russlands und Syriens ging die Luftoffensive mit der Bodenoffensive von ISIS einher, was ihre Bedenken bestätigt, dass die von den USA angeführte Koalition den ISIS-Milizen Deckung aus der Luft verschafft.

Dies sollte niemanden überraschen, der den Aufstieg von Gruppierungen wie ISIS im Nahen Osten mitverfolgt hat. Seit ISIS 2014 Al Qaida als größtes Schreckgespenst abgelöst hat, haben die USA die Gruppierung trotz des offiziell erklärten Krieges gegen die barbarische Terrororganisation auf vielerlei Weise unterstützt – sowohl heimlich als auch offenkundig.

Lassen Sie uns einige der Möglichkeiten genauer unter die Lupe nehmen, durch die die USA ISIS direkt unterstützen, während sie beanspruchen, dagegen zu kämpfen, seitdem der von Amerika erklärte Krieg 2014 begann (die USA halfen ISIS von Anfang an, aber das ist ein Thema für einen eigenständigen Artikel).

1. Mosul und Baiji

Im Juni 2014 überquerte ISIS die syrische Grenze in den Irak und nahm dabei mühelos die strategisch bedeutsamen, ölreichen Städte Mosul und Baiji ein, und schaffte es fast bis nach Bagdad. Inmitten des erschreckenden Siegeszuges der Terrorgruppe, lud sie im Internet Bilder und Videos von Schießereien aus fahrenden Autos sowie Massentodesmärschen und -gräbern (infolge der Massenexekutionen irakischer Soldaten) hoch.

ISIS-Milizen beanspruchten riesige Mengen an amerikanischer Militärausrüstung, einschließlich ganzer LKW-Ladungen an Humvees [Geländewagen der US-Armee], Hubschraubern, Panzern und Artillerie für sich. Dies war weder Washington noch dem Rest der Welt verborgen geblieben, indem sich die Kämpfer selbst fotografierten und aufnahmen und öffentlich ihre Aktivitäten auf sozialen Medien zur Schau stellten.

Wie haben die USA darauf reagiert? Überhaupt nicht. Trotz all der amerikanischen Militärbasen in Irak und der Fähigkeit der Regierung, alle Arten von unerlaubten Aktivitäten durchzuführen – einschließlich der Ermordung Muammar Gaddafis in Libyen durch eine Drohne, die von Sizilien aus durch einen Piloten geflogen wurde, der das Fluggerät von einem Marinestützpunkt in Nevada aus steuerte, konnten die USA nichts dagegen tun, um ISIS am schnellen Vorrücken zu hindern. Gab es vielleicht ein Problem, das das US-Militär davon abhielt, Luftschläge durchzuführen? Ganz klar nein, denn die USA hatten um dieselbe Zeit Drohnenangriffe in Pakistan gestartet, als ISIS vorrückte.

2. ISIS-Ölgewinne

Bei der Dokumentation über die Ausdehnung von ISIS, berichteten die Medien zuvor, dass sich ISIS an einem lukrativen Ölgeschäft erfreuen kann, durch das er mindestens 50 Millionen US-Dollar monatlich verdient. Wer genau kaufte dieses Öl? Die Mainstream-Medien weigerten sich, dies offen zu untersuchen, und die US-Air Force unternahm nichts, um die Haupteinnahmequelle von ISIS zu beseitigen.

Andererseits begannen russische Luftstreitkräfte im November 2015 damit, Ölkonvois in Richtung des türkischen Territoriums ins Visier zu nehmen. Bei einer damit in keinerlei Zusammenhang stehenden Angelegenheit, schoss die Türkei einen russischen Bomber ab, von dem sie behauptete, den türkischen Luftraum (für 17 Sekunden) verletzt zu haben. Die russisch-türkischen Beziehungen verschlechterten sich daraufhin unverzüglich, und Russland antwortete darauf seinerseits mit Sanktionen. Sie führten auch Beweismittel mit Hilfe von Satelliten an, von denen sie behaupteten, dass sie die Türkei als Hauptimporteur von ISIS-Öl aufdecken.

Die US-Regierung zweifelte den Beweis an, stellte jedoch ihrerseits keine Beweise zur Verfügung, und wurde durch die Teilnahme an einem russischen Angriff auf Tankwagen von ISIS zur versuchten Vortäuschung gezwungen, die gleiche Strategie [wie Russland] zu verfolgen. Dieses ganze Debakel warf die Frage auf, warum um alles in der Welt ausgerechnet ein Land mit einem so zweifelhaftem und brutalen Ruf wie Russland einen Job übernimmt, dessen Erledigung die USA für sich beanspruchten.

Die USA kamen daraufhin in Erklärungsnot, warum sie nicht die Haupteinnahmequelle von ISIS angriffen. Laut des früheren CIA-Direktors Michael Morell waren Umweltschäden und die Notwendigkeit, die irakische und syrische Infrastruktur zu schützen, die ausschlaggebenden Gründe dafür, warum die USA diese Tankfahrzeug nicht angriffen:

Wir waren nicht hinter den Ölquellen her, weil wir nicht wollten, dass das Treffen der von ISIS kontrollierten Ölquellen Umweltschäden anrichtet, und wir wollten diese Infrastruktur nicht zerstören.

Das macht Sinn. Das US-Militär kann auf eine lange Geschichte des Umweltschutzes und der Verschonung öffentlicher Infrastruktur zurückblicken (das kann es nicht).

3. Palmyra

Im Mai 2015 überrannte ISIS die antike syrische Stadt Palmyra, worüber CNN behauptete, dass es sich um eine „schnelle, zerstörerische Übernahme einer weiteren Stadt, beim brutalen Streben, sein Kalifat im Nahen Osten auszudehnen“ gehandelt habe. Das Einnehmen Palmyras stellte ein Risiko für den Fortbestand der UNESCO-Welterbestätte dar, von der gesagt wurde, „an der Schnittstelle verschiedener Zivilisationen gestanden“ zu haben.

Ein weiters Mal während dieser brutalen Übernahme einer historischen Stadt, in der zehntausende Zivilisten wohnen, waren amerikanische Luftstreitkräfte nirgends zu sehen. Ende letzten Jahres hatten die USA ungefähr über 5 Milliarden Dollar ausgegeben, um speziell ISIS zu bekämpfen, haben aber aus unerfindlichen Gründen keine Initiative ergriffen, die am weitesten entwickelte Luftwaffe der Welt einzusetzen, um ihre Offensiven einzudämmen.

4. Abwürfe aus der Luft

Im Oktober 2014 berichtete die Washington Post, dass die US-Luftstreitkräfte „unabsichtlich“ Waffen an ISIS geliefert hatten, die für kurdische Milizen in der syrischen Grenzstadt Kobane bestimmt gewesen seien. Die Kurden bekämpften den Islamischen Staat. Obwohl das Abwerfen von Waffen in einem Kriegsgebiet nach einer idiotensicheren Strategie aussieht, stellte es sich in diesem Fall als ein Rückschlag heraus, und die Waffen, zu denen auch Kisten mit Handgranaten gehörten, fielen in die Hände der Terrorgruppe.

Weiterhin finden irakische und syrische Truppen nach Siegen gegen die Terrorgruppe wiederholt ISIS-Kämpfer mit israelischer Ausrüstung.

Zufall?

5. Ramadi

Direkt bevor letztes Jahr die Palmyra-Offensive gestartet wurde, nahm ISIS auch die strategisch wichtige Stadt Ramadi ein. Die Einheimischen fragten sich erneut, warum die US-Truppen während der gesamten Operation nur dasaßen und Däumchen drehten. Die offizielle Erklärung, die für das Nichteingreifen angeboten wurde, war, dass sich die USA mehr über den Schutz des Lebens von Zivilisten sorgten – wenn man dem Glauben schenkt.

Ehrenhafte Erwähnungen

Die verschiedenen Arten, auf die die USA und ihre Verbündeten offenkundig ihre Unterstützung gewährten, sind endlos. Die obige Liste vermittelt nur ein kleines Bild der Möglichkeiten, auf die insbesondere das US-Militär den Islamischen Staat unmittelbar unterstützt hat, während sie gleichzeitig beanspruchen, ihn zu bekämpfen. Dies ist etwas, das man sich vor dem Hintergrund der jüngsten Attacke auf syrische Truppen vergegenwärtigen sollte, der einer ISIS-Offensive ebenfalls Rückendeckung aus der Luft verschaffte.

Ehrenhafte Erwähnungen, die es nicht auf diese Liste geschafft haben, schließen Amerikas Unterstützung für den durch Saudi-Arabien geführten Krieg gegen Yemen ein, in dessen Verlauf nie ein einziger ISIS-Kämpfer angegriffen wurde, und der kürzlich erneuerte US-Luftkrieg in Libyen, wodurch die Stadt Sirte angegriffen wurde. Sirte hat beinahe all seine ISIS-Anteile eliminiert. Es wurde stattdessen spekuliert, dass Amerikas Motive in Libyen nur einen Vorwand dafür liefern, jede Chance auf eine von Gaddafi beeinflusste politische Bewegung zu unterbinden – und dass der Feldzug letztendlich dazu angelegt ist, jede Chance auf eine Lösung der Libyen-Krise hinauszuzögern. So bemerkte die Stop The War Coalition:

Weitere westliche Bombardements werden die Spaltung vertiefen und die Gewalt intensivieren. Sie werden unausweichlich die Verbitterung gegenüber dem Westen erhöhen und nichts dazu beitragen, den IS zu besiegen. Stop The War fordert weiterhin die westlichen Mächte dazu auf, die schmerzlichen Lektionen aus den letzten 15 Jahren zu lernen und ihr krampfhaftes Festhalten an militärischen Lösungen aufzugeben.

Erwähnungen vor 2014 schlossen die Tatsache mit ein, dass ISIS fast zur Gänze ein Produkt der amerikanischen Außenpolitik ist, wie durch einen freigegebenen DOI-Bericht bestätigt wird.

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Britische PR-Firma erhielt 540 Millionen Dollar, um gefälschte Terror-Propaganda zu verbreiten

in Geopolitik/Medien

Die kontroverse britische PR-Firma Bell Pottinger erfüllte einen lukrativen Vertrag des Pentagons (US-Verteidigungsministerium), indem sie gefälschte Videos über Al Qaida fabrizierte, von denen einige bei Durchsuchungsaktionen des US-Militärs in unschuldige irakische Haushalte eingeschleust wurden.

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Laut des Bureau of Investigative Journalism (BIT) erhielt eine Public Relations-Firma mit Sitz in Großbritannien vom Pentagon eine Bezahlung in Höhe von einer halben Milliarde Dollar, um gefälschte Terrorvideos im Irak anzufertigen. Die PR-Firma Bell Pottinger ist, was Kontroversen angeht, kein unbeschriebenes Blatt, indem sie auch eine Vielzahl fragwürdiger Klienten vertritt, zu denen auch die saudische Regierung und die „wohltätige“ Stiftung des chilenischen Diktators Augusto Pinochet gehören. Bell Pottinger übernahm das Projekt kurz nach der US-Invasion des Irak und wurde urspünglich dafür bezahlt, Videos zu produzieren, die für „demokratische Wahlen“ warben, wobei dies später zu lukrativeren Videos führte, die mit Operationen psychologischer und informativer Natur in Zusammenhang stehen.

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Ein früherer Angestellter der Firma, Martin Wells, erzählte BIT, dass er nach Bagdad geschickt wurde, kurz nachdem er von Bell Pottinger als Videoeditor eingestellt wurde. Er begann daraufhin zusammen mit anderen Bell Pottinger-Mitarbeitern im zum US-Militär gehörenden Camp Victory Inhalte für geheime „psychologische Operationen“ zu editieren, während sie in Hochsicherheitsbereichen arbeiten, wo sie direkt der CIA, dem National Security Council und dem Pentagon unterstellt waren. Das Weiße Haus unter Führung Bushs als auch General David Petraeus genehmigten die produzierten Inhalte. Die PR-Firma arbeitete sowohl unter der Information Operations Task Force (IOTF) als auch der Joint Psychological Operations Task Force (JPOTF), was vom Pentagon bestätigt wurde – obwohl es ablehnte, die Arbeit der Firma für die JPOTF zu kommentieren.

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Die meisten der Videos richteten sich an irakische Zivilisten. Die Filme wurden so editiert, dass sie aussahen, als ob sie direkt aus arabischen Nachrichtenquellen stammen, während es sich bei anderen Videos um Imagefilme handelte, die Al Qaida in ein negatives Licht rückten. Viele Videos wurden fälschlicherweise anderen Gruppierungen oder Individuen zugeschrieben, oder verschleierten ihren anglo-amerikanischen Ursprung. Zum Beispiel wurde ein Bombenangriff mit niedriger Videoqualität gefilmt, was daraufhin so editiert wurde, dass es wie Filmmaterial aus den Nachrichten aussah. Dieses wurde daraufhin lokalen Fernsehsendern übergeben und als unvoreingenommene Nachricht präsentiert. Viele dieser Videos gelangten anschließend in die US-amerikanischen und britischen Nachrichten, was als „Beweis“ für die Existenz Al Qaidas in Irak diente, welche nur durch ausländisches Militär beseitigt werden könne.

Laut Wells hatten die Videos sehr spezielle Anweisungen, einschließlich des Stils, der Länge, Dateiformats und Art der Archivaufnahmen. Die Videos wurden daraufhin nur durch Real Player lesbar gemacht, damit sie nicht ohne aktive Internet-Verbindung aufrufbar waren. Die CDs, auf denen sich die Videos befanden, beinhalteten auch einen Google Analytics-Code, der es dem Militär ermöglichte, IP-Adressen jedes Computers nachzuverfolgen, der die Videos abspielte. Die meisten der Videos wurden im Iran, in Syrien und den USA aufgeschnappt. Wells sagte: „Wenn eines 48 Stunden oder eine Woche später in einem anderen Teil der Welt auftauchte, war es von größerem Interesse. Und das ist es, was sie dazu bringt, nach mehr Ausschau zu halten, weil sie das auf eine Spur bringt.“ Auf diese Weise wurden die Videos „geheimdienstlich wertvoll“.

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Tim Bell und James Henderson von der PR-Firma „Bell Pottinger“ – Quelle: „The Guardian“

Allerdings hatten einige der Filme letzten Endes sogar einen noch schlimmeren Zweck. Bell Pottinger wurde auch dafür bezahlt, gefälschte Al Qaida-Propagandavideos zu machen, die daraufhin durch das US-Militär in Wohnungen unschuldiger Familien eingeschleust wurden, wenn ihr Haus durchsucht wurde. Das Vorhandensein der Videos an Ort und Stelle wurde dann als Rechtfertigung für die Durchsuchungen ausgegeben und wahrscheinlich auch für Verletzungen oder Todesfälle bei Zivilisten, die daraus resultierten. Ungeachtet dessen sagte Bell Pottingers Vorsitzender zur Zeit des Vertragsverhältnisses, Tim Bell, dass er „stolz“ auf die Arbeit der Firma sei, die sie im Irak erledigt habe, indem er sagte: „Wir taten eine Menge dafür, um die Situation zu entschärfen“. Bell Pottinger war allerdings nicht alleine daran beteiligt, die massive Propagandamaschinerie des US-Militärs im Irak zu erschaffen und am Laufen zu halten. Die amerikanische PR-Firma Lincoln Group wurde dabei ertappt, Artikel in irakischen Zeitungen zu platzieren, die heimlich vom US-Militär verfasst wurden. Zusätzlich beauftragte das Pentagon auch die Rendon Group, eine weitere kontroverse PR-Firma, welche die Reportagen von Journalisten überwachte, die im Irak in das US-Militär eingebettet waren, um sicherzustellen, dass ihre Berichte der militärischen Mission „positiv“ waren. Nun, da Propanda auf legale Weise als Instrument gegen die US-Bevölkerung eingesetzt werden kann, kommt man nicht umhin, sich zu fragen, wie viele PR-Firmen inzwischen an inländischen und globalen Konflikten beteiligt sind.

Übersetzt aus dem Englischen von TrueActivist.com


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Al Qaida-Anführer in Syrien gibt in Interview US-Unterstützung zu

in Geopolitik

Seitdem 2011 der Syrien-Konflikt ausbrach, ist die Unterstützung Washingtons für undurchsichtige militante Gruppen innerhalb des Landes unbestreitbar. 2012 berichtete die New York Times, dass die meisten US-amerikanischen Waffen, die Oppositionsgruppen in Syrien zur Verfügung gestellt wurden, in die Hände von Dschihadisten gelangten, einschließlich syrischer Al Qaida-Verbündeter.

Jedoch ist die sogenannte Al-Nusra-Front, Syriens offizieller Al Qaida-Ableger, seit einiger Zeit ein Problem für die PR-Kampagne Washingtons, angesichts der Tatsache, dass die US-Regierung und eine Reihe weiterer Länder die Gruppierung offiziell zur Terrororganisation erklärt haben. Dennoch bildet die Al-Nusra-Front einen maßgeblichen Teil der syrischen Opposition. Wenn Sie die Zeit haben, führen Sie eine Google-Suche über irgendeine der sogenannten „moderaten“ Rebellengruppen durch, welche die USA unterstützen. Achten Sie dabei darauf, ob sie mit der Al-Nusra-Front verbündet sind oder nicht.

Selbst die Freie Syrische Armee, eine Gruppierung, die nun von Extremisten dominiert wird, hat ebenfalls regelmäßig gemeinsam mit der Al-Nusra-Front durchgeführte Operationen zugegeben. Indem die NATO-Länder die Freie Syrische Armee massiv unterstützt haben, bedeutet dies, dass die Al-Nusra-Front (im Wesentlichen Al Qaida in Syrien) direkt durch den Westen unterstützt wurde?

Laut eines Interviews mit der Zeitung Kölner Stadt-Anzeiger (die komplette Übersetzung ins Englische finden Sie hier), behauptete der Kommandant der Al-Nusra-Front, Abu Al Ezz, dass die westliche Unterstützung für seine Terrororganisation sogar über eine indirekte Konsequenz des Versuchs hinausgeht, Streitkräfte der moderaten Opposition zu unterstützen.

„Ja, die USA unterstützen die Opposition [in Syrien], aber nicht direkt. Sie unterstützen die Länder, die uns unterstützen. Aber wir sind mit dieser Unterstützung nicht zufrieden.“

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Bildtext: „Ich habe mich nicht der Navy angeschlossen, um in einem syrischen Bürgerkrieg für Al Qaida zu kämpfen!“

Trotz der Tatsache, dass diese Unterstützung syrischer Oppositionsgruppen seit Jahren im Gange ist und Millionen US-Dollar gekostet hat, würde Al Ezz gerne noch mehr hochrangige Unterstützung aus Washington sehen.

„Der Kampf ist schwierig. Das [Assad-]Regime ist stark und wird von Russland unterstützt“, erklärte er.

Bisher, sagt er, sei die Al-Nusra-Front bei Kämpfen „dank der TOW [Panzerabwehr-]Raketen“ siegreich gewesen: „Aufgrund dieser Raketen erreichten wir ein Gleichgewicht mit dem Regime. Unsere Panzer kamen über die Türkei aus Libyen, zusammen mit den [BM-21-]Geschosswerfern“.

Um Missverständnissen vorzubeugen, diese Waffen wurden von der Terrorgruppe weder gestohlen noch unbefugt angeeignet. „Nein, die Raketen wurden uns direkt übergeben“, bestätigte Al Ezz.

Die Behauptung, dass sich israelische Mossad-Agenten und eine Reihe anderer westlicher Agenten auf syrischem Boden befinden, denen kürzlich ein russischer Luftangriff galt, erhält dadurch weiteren Auftrieb, indem Al Ezz behauptete, dass als die Al-Nusra-Front vorher angegriffen wurde, „[sie]  Offiziere aus der Türkei, Katar, Saudi-Arabien, Israel und Amerika hier hatten…Experten auf dem Gebiet des Einsatzes von Satelliten, Raketen, Aufklärungs- und Wärmekameras“.

„Die Amerikaner waren auf unserer Seite“, fügte er hinzu.

Weiterhin unterstützen laut des Kämpfers eine Reihe von US-Alliierten ebenfalls direkt den Al Qaida-Verbündeten.

„Israel gibt uns nun Unterstützung, weil Israel mit Syrien und mit der Hisbollah im Krieg ist“, sagte Al Ezz.

Selbst wenn die USA und ihre Verbündeten nicht direkt die Al-Nusra-Front unterstützen, gibt es eine Reihe von Problemen mit den Gruppierungen, die Washington tatsächlich unterstützt. Trotz der Tatsache, dass ein Sieg über die Al-Nusra-Front nicht zur höchsten Priorität des US-Establishments zu gehören scheint (angesichts dessen, wann man zum letzten Mal die Schlagzeile „US-Koalition holt zum Schlag gegen Al Qaida in Syrien aus“ gesehen hat), bleibt die Tatsache bestehen, dass die Gruppierungen, die bei Friedensverhandlungen die syrische Opposition repräsentieren, eng mit der Terrororganisation verknüpft sind.

Dies wurde von den Dschihadisten selbst bestätigt.

„Es gibt Söldner in Syrien, Alloush [ein Anführer von Dschaisch al-Islam] kämpft mit der Al-Nusra-Front…Die Gruppierung, die in der Türkei beheimatet ist, und die zur Freien Syrischen Armee umgewandelt wurde, war üblicherweise ein Teil der Al-Nusra-Front.“

Wenn jemand bezweifelt, dass die Al-Nusra-Front eine Streitkraft ist, die infolge des Sturzes des Assad-Regimes in Syrien ihr Unwesen treiben wird, werfen Sie einfach einen Blick auf die Ziele, die Al Ezz laut des Reporters des Kölner Stadt-Anzeigers genannt hat:

„Unser Ziel ist, das Regime zu stürzen und einen islamischen Staat in Übereinstimmung mit der islamischen Scharia zu errichten“, sagte er.

„Eigentlich gehörten wir zusammen mit dem Islamischen Staat [IS, früher ISIS/ISIL) zur selben Organisation. Aber der Islamische Staat wurde in Übereinstimmung mit den Interessen und politischen Zwecken großer Mächte wie Amerika benutzt, und die Gruppierung hat sich von unseren Prinzipien entfernt. Die meisten der IS-Anführer arbeiten mit den Geheimdiensten zusammen, und das ist uns nun klar. Wir, die Al-Nusra-Front, gehen unseren eigenen Weg.“

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com


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Russland tötet 30 US-amerikanische, israelische und britische Offiziere, die ISIS unterstützt haben sollen

in Geopolitik

Die ausländischen Offiziere waren in einen Bereich Aleppos eingebunden, der sich in der Hand von Milizen befindet, und sie könnten der wahre Grund für das bevorstehende Ende der Kooperation zwischen den USA und Russland sein.

Als Teil einer anhaltenden Offensive gegen Sektoren Aleppos, die von Milizen kontrolliert werden, trafen russische Kriegsschiffe eine Kommandozentrale für Militäroperationen in der Nähe der Stadt, wodurch 30 israelische, US-amerikanische und britische Offiziere getötet wurden, die angeblich ISIS-Milizen in Syrien Unterstützung und Geheimdienstinformationen gewährten. Der Angriff ereignete sich infolge eines Waffenstillstandes in dem unkämpften Land, der schließlich scheiterte, nachdem er mehrmals durch US-gestützte militante Gruppen, die USA sowie Israel gebrochen wurde. Die russische Nachrichtenagentur Sputnik meldete den Vorfall unter Berufung auf eine sich auf dem Schlachtfeld befindliche Quelle und anderer Berichte, die den Angriff bestätigten. Laut der Quellen feuerten russische Kriegsschiffe drei Raketen auf die Operationszentrale in der Region Dar Ezza im westlichen Aleppo, wo sich die Offiziere versammelt hatten. Die Nachrichtenagentur Fars berichtete, dass die syrische Armee dank russischer Unterstützung große Fortschritte im Kampf gegen ISIS und die Milizen erzielt habe, um die Oberhand über Aleppo zu gewinnen.

Haben die ausländischen Offiziere womöglich ISIS geholfen? Es wurde durch verschiedene Berichte – einschließlich der Milizen selbst – bestätigt, dass ausländische Regierungen radikale „Oppositionsgruppen“ in Syrien trainieren, beliefern und organisieren, mit dem letztendlichen Ziel, die Assad-Regierung zu stürzen. In einem kürzlichen Interview mit einem bekannten deutschen Journalisten [Jürgen Todenhöfer], bekräftigte ein Anführer der Al-Nusra-Front diese Behauptungen. Er sagte aus, dass die Al-Nusra-Front, eine „Rebellengruppe“ sei, die sowohl Verbindungen zu Al Qaida als auch ISIS unterhalte, direkt durch die USA unterstützt worden sei, und dass sie über Libyen und die Türkei Panzer und andere schwere Waffen von den Amerikanern und Saudis erhalten hätten. Er sagte außerdem, dass die ISIS-Anführer durch westliche Geheimdienste angeführt werden. Der Anführer bemerkte weiterhin, dass sich ausländische Offiziere und Experten aus den USA, Israel und der Türkei in Aleppo aufhielten, wo sie militanten Gruppen, einschließlich ISIS, Unterstützung und Geheimdienstinformationen gewährten. Wurden dieselben „Experten“ zur Zielscheibe des russischen Angriffs? Angesichts dessen, dass US-Amerikaner ihr Leben durch russisches Militär verloren, ist es sehr vielsagend, dass es die westlichen Medien bisher vermieden haben, über diesen Fall zu berichten. Obwohl die Konzernmedien mit Vorliebe bei jeder sich bietenden Gelegenheit Russland belasten, legt ihr Versäumnis, über den Tod von Offizieren des US-Militärs durch russische Raketenangriffe zu berichten, stark den Verdacht nahe, dass die USA und andere ausländische Offiziere, die in Aleppo getötet wurden, etwas taten, das die US-Regierung nicht an die Öffentlichkeit durchsickern lassen will.

Bei dem russischen Luftangriff könnte es sich auch um eine verdeckte Reaktion auf einen US-geführten Luftschlag des Militärbündnisses handeln, der vor weniger als zwei Wochen „aus Versehen“ 62 syrische Soldaten tötete und über 100 weitere verletzte. ISIS erwiderte innerhalb von sieben Minuten nach dem Angriff das Feuer, was impliziert, dass die Terrorgruppe bereits vorher vom geplanten Luftschlag Kenntnis bekommen hatte. Dieser „Unfall“ ließ letztendlich Behauptungen einer geheimen US-Unterstützung für ISIS durch den kommandierenden General Syriens wiederaufleben, indem er von einem „schlüssigen Beweis“ für ein falsches Spiel von Seiten der USA sprach. Die Spannungen eskalierten weiter infolge der Bombardierung eines UNO-Hilskonvois auf Territorium in Aleppo, das von Rebellen kontrolliert wird, und das die USA kurzerhand Russland in die Schuhe schoben – trotz zunehmender Gewissheit, dass das Bombardement das Zerstörungswerk einer amerikanischen Hellfire-Rakete war. Nun liegen bezüglich Syrien bei den diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Russland die Nerven blank und es wird von den USA erwartet, diese in den kommenden Tagen endgültig abzubrechen. War dieser kürzliche Angriff Russlands der eigentliche Grund für das Ende diplomatischer Zusammenarbeit?

Übersetzt aus dem Englischen von TrueActivist.com

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Gaddafi warnte 2011 die Welt vor ISIS-Invasion Europas

in Geopolitik

2011 warnten Gaddafi, sein Sohn und sein Cousin die Welt vor den Problemen, die Europa in den kommenden Jahren bevorstehen würden – aber niemand wollte davon etwas hören.

Gaddafi warnte die Welt vor der Migrantenkrise und vor dem Problem des Terrorismus, welches ISIS dem Westen bereiten würde.

Nachfolgend eine Auswahl von Zitaten Gaddafis und seiner Familie, die aus verschiedenen Mainstream-Nachrichten-Quellen stammen:

GADDAFI SELBST:

Sie [die Dschihadisten] wollen den Mittelmeerraum kontrollieren und sie werden Europa angreifen.

Der Mittelmeerraum wird im Chaos versinken.

Ich bin über die Haltung meiner europäischen Freunde schockiert. Sie haben eine Reihe von großartigen Sicherheitsabkommen gefährdet und beschädigt, die in ihrem eigenen Interesse sind.

GADDAFIS COUSIN (AHMED GADDAFI AL DAM):

Es gibt viele Terroristen unter ihnen [den Flüchtlingen], zwischen 10 und 50 von 1.000.

Sie breiten sich überall in Europa aus. Innerhalb von ein oder zwei Jahren werdet Ihr einen weiteren 11. September haben.

Der Westen wird nun ernten, was er gesät hat, „unfähig sich selbst vor tausenden unbewaffneter Leute zu verteidigen“, und er wird ein Wiederaufflammen eines nationalistischen Kampfgeistes erfahren.

In europäischen Ländern wird der Geist des Extremismus gestärkt, einhergehend mit der neuerlichen Etablierung faschistischer Parteien.

GADDAFIS SOHN (SAIF):

Gebt ihnen nur ein paar Monate oder maximal ein Jahr, und Ihr werdet die Realität herausfinden, aber bitte verleugnet nicht, dass an diesem Tag Saif al Islam gefangen genommen wurde und Euch vor all dem gewarnt hat.

Libyen könnte das Somalia Nordafrikas, des Mittelmeerraums werden. Ihr werdet die Piraten in Sizilien, Kreta und Lampedusa sehen. Ihr werdet Millionen illegaler Migranten sehen. Der Terror wird nebenan wohnen.

Der Westen beseitigt aktiv weltliche Führer, die alle Religionen, Frauenrechte und Freiheit akzeptieren, anstatt die echten Diktatoren zu beseitigen, die Terrorismus in Saudi-Arabien, der Türkei und Katar unterstützen.

Sie machen heute genau das Gleiche in Syrien.

Quellen:

http://www.unhcr.org/…

Godlikeproductions.com

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

 

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Freigegebene FBI-Dokumente bestätigen: Amerikaner – KEINE Ausländer – organisierten Terrorismus nach 9/11

in Geopolitik/Kriminalität

Titelbild: „ISIS: Hergestellt in den USA – Ist der Aufstieg des radikalen Islam ein „Versagen“ der US-Politik oder genau das, was die versteckte Hand der US-Politik will?“

Im Rahmen einer nicht sonderlich schockierenden Enthüllung, die weitgehend von den Mainstream-Medien ignoriert wird, haben neu freigegebene Dokumente des Federal Bureau of Investigation (FBI) bestätigt, dass „eine ausgedehnte US-Militärpräsenz im Ausland und Kontakte mit islamistischen Ideologen“ hinter einer 11%igen Zunahme bei der Anstiftung von Terroranschlägen gegen die USA seit 2006 stecken – und dass jene Terroranschläge durch Amerikaner organisiert wurden, und nicht etwa durch ausländische Staatsbürger.

Laut eines Geheimdienstgutachtens von 57 terroristischen Anschlägen gegen die USA und US-Interessen zwischen 2001 und 2010 – die 2011 von der Los Angeles Division des FBI und dem Joint Regional Intelligence Center (JRIC) erstellt wurde„wurden vor 2006 52% aller Terroranschläge von ausländischen Staatsbürgern verübt“, aber soziologisch und religiös verschiedene amerikanische Staatsbürger [d. h. einheimische Terroristen ohne identifizerbare religiöse Zugehörigkeit] zettelten ab 2007 70% der Terroranschläge in ihrem eigenen Land an.

Der Bericht erklärt:

Basierend auf verfügbaren und verlässlichen Quellen der öffentlich zugänglichen Berichterstattung, stellen FBI und JRIC mit großer Zuversicht fest, dass der Aufwärtstrend bei der Beteiligung von US-Personen, die in dem Datensatz genannt werden, auf Selbstselektion zurückzuführen ist, manchmal passiv beeinflusst durch Internet-Provokateure, aber nicht von Angesicht zu Angesicht aufgrund eines formellen Rekrutierungsplans durch gewaltbereite ausländische Extremisten. Zwar schließen FBI und JRIC nicht aus, dass eine größer angelegte Rekrutierungsstrategie existiert, um US-Bürger zu radikalisieren, jedoch war dies auf der Grundlage des gegenwärtigen Datensatzes beim insgesamten Anstieg der Angriffe durch US-Amerikaner gegen die Vereinigten Staaten und US-Interessen kein bestimmender Faktor.

US-Außenpolitik schürt Terrorismus…

Wie The Free Thought Project aufzeigt, entflammten sowohl der anrüchige Krieg gegen den Terror und eine exzessiv aggressive Außenpolitik als auch der invasive Überwachungsstaat infolge des 11. September 2001 genug Feindseligkeiten, um amerikanische Staatsbürger zu radikalisieren und den Nährboden für einheimischen Terrorismus zu bilden. Der FBI-Bericht begründet dies wie folgt:

Zwei zentrale Themen stachelten die Akteure an: Eine anti-amerikanische Gesinnung basiert auf der Wahrnehmung, dass sich die Vereinigten Staaten im Krieg gegen den Islam befinden, und der Glaube, dass der gewalttätige heilige Krieg die gerechte und erforderliche Antwort darauf sei. 32% derjenigen, die ihre Taten rechtfertigen, beschrieben es als ihre religiöse Pflicht, den Islam gegen die wahrgenommenen Bedrohungen „zu verteidigen“. Dieser Motivation wurde mit großer Beständigkeit Ausdruck verliehen, gleichgültig ob es sich bei den Extremisten um Amerikaner oder ausländische Staatsbürger handelte. Ungeachtet der übereinstimmenden Motivation, waren US-Amerikaner nach 2006 für die Zunahme anti-amerikanischer Aktivitäten ausschlaggebend.

Bei Fällen zwischen 2001 und 2010 wurden US-Militär-Aktionen in Afghanistan und Irak in ungefähr 25% der Fälle beim Entscheidungsprozess handlungsorientierter Extremisten  berücksichtigt. Abgesehen von Afghanistan und Irak, gaben handlungsorientierte Extremisten eine Vielzahl angeblicher Provokationen an, einschließlich des Zusammenstoßes zwischen Hisbollah und den Israelis und der Veröffentlichung von Karikaturen des Propheten Mohammed durch eine dänische Tageszeitung. Zwei Zielpersonen, Ronald Allen Grecula (US-Amerikaner) und Michael Curtis Reynolds (US-Amerikaner), die beide 2006 angeklagt wurden, willigten aufgrund persönlicher Probleme ein, mit islamistischen Extremisten zusammenzuarbeiten, und nicht etwa aufgrund religiöser oder politischer Überzeugung.

Dies ist nicht das erste Mal, dass die amerikanische Außenpolitik und ihre ausländischen Militäraktionen dafür verantwortlich gemacht werden, weltweiten und einheimischen Terrorismus zu schüren.

Bereits 2004 gab ein Bericht des Federal Advisory Committee zu, dass:

Direkte amerikanische Interventionen in der muslimischen Welt paradoxerweise das Format und die Unterstützung radikaler Islamisten erhöht haben…Wenn die öffentliche amerikanische Diplomatie davon spricht, islamischen Gesellschaften Demokratie zu bringen, wird dies als nichts weiter angesehen als eigennützige Heuchelei. In den Augen der Muslime hat die amerikanische Besatzung Afghanistans und des Irak dort nicht zu Demokratie geführt, sondern nur zu mehr Chaos und Leiden.

Die US-Aktionen erscheinen im Gegensatz dazu durch anderweitige Beweggründe motiviert zu sein, und absichtlich dazu angelegt, um am meisten den nationalen amerikanischen Interessen auf Kosten wirklicher muslimischer Selbstbestimmung zu dienen. Aus diesem Grund hat das dramatische Narrativ seit 9/11 im Wesentlichen die ganze Aufstellung von Einzelheiten des radikalen Islamismus bekräftigt.

2006 ergab die erste formelle Beurteilung des globalen Terrorismus durch US-Geheimdienste (seitdem der Irakkrieg begann), dass die amerikanische Invasion und Besetzung des Irak dabei half, eine neue Generation des islamischen Radikalismus hervorzubringen, und dass der Irakkrieg das Terrorismusproblem insgesamt verschlimmert hat.

…Aber interessiert das überhaupt jemanden?

Die FBI-Enthüllung konterkariert die ganze Prämisse der Terrorbekämpfungsprogramme der Regierung Barack Obamas, die darauf abzielen, die terroristischen Bedrohung in den USA zu reduzieren. Die Tatsache, dass der FBI/JRIC-Bericht vor fünf Jahren veröffentlicht wurde, aber die US-Regierung dennoch nichts unternahm, um ihren verachtenswerten Krieg gegen den Terror zu beenden, ihre Außenpolitik neu auszurichten, oder ihr Spionageprogramm im Inland zu revidieren, ist der Beweis dafür, dass die USA ihre eigene Verantwortung für die weltweite Förderung des Terrorismus ignoriert. Wie The Free Thought Project bemerkt:

Angesichts dessen, dass die US-Außenpolitik allgemein Interessen von Konzernen und Machtpolitik in Bezug auf natürliche Ressourcen, wie unter anderem Öl und bekanntermaßen auch Opium, schützt, besteht der Nutzen in der Verschleierung dieser Tatsache, während dadurch eine falsche Notwendigkeit für einen anhaltenden und nie enden wollenden Krieg propagiert wird.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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