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Lebensmittel

Diese neue Beruhigungsmilch mit Cannabis ist vielleicht bald bei euch in der Nähe erhältlich

in Gesundheit von

Es gibt jetzt eine neue und komplett legale Möglichkeit, um sich die Vorteile des Cannabidiol (CBD) in einem erfrischenden Getränk zunutze zu machen. „Relax by Rawligion“ besteht aus 100% organischer Hanfmilch, die mit CBD-Öl angereichert ist.

Die Hersteller behaupten, dass das Getränk beruhigend bei Angststörungen wirkt, Schmerzen und Stress lindert und außerdem auch als Hilfsmittel für besseren Schlaf dient.

Zusätzlich zu CBD-Öl beinhaltet „Relax“ auch noch Hanfkörner, Cashewnüsse, Datteln, Kokosöl, Vanille und Wasser.

Das Produkt ist das Geistesprodukt von Michael Isted. Er ist ein Psychotherapeut und Entwicklungsberater für Rawligion – und entschied, dass die Welt dringend ein Getränk mit all den Vorteilen des CBD benötigt.

CBD hat keine psychoaktiven Eigenschaften, also wird es euch nicht high machen. Es wird euch jedoch mit all den guten Stoffen aus dem Korn versorgen, aus dem es gemacht wird: Hanf.

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Ihr müsst nicht high werden vom CBD-Öl, um von den Vorteilen seiner Wirkstoffe zu profitieren. CBD-Öl reagiert mit dem körpereigenen cannabinoiden System. Dieses wiederum kontrolliert die Homöostase (Selbstregulierung) des Körpers – und das hat positive Auswirkungen auf eure Stimmung, euren Schlaf, Schmerzen, Immunantworten und auf die Hormonregulierung.

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Rawligion ist ein veganes Café in London, das Bio-Lebensmittel, Getränke und Speisen anbietet.

CBD macht sich gerade einen guten Ruf – nicht nur als ein Cannabis-Extrakt, sondern auch als neue, innovative Medizin. Am 1. November ist CBD zu einem anerkannten Arzneimittel in Großbritannien erklärt worden, als eine neue gesetzliche Richtlinie verabschiedet wurde.

Funktioniert es?

Mit seinen Bestandteilen aus Vanille, Kokosöl und CBD-Öl schmeckt „Relax“ fast wie eine Mandelmilch mit einem Cannabis-Nachgeschmack. Entspannt es einen aber so sehr, wie es behauptet?

Der Gründer von Rawligion John Taba sagt, dass es genau diesen Effekt hat. Er sagt, dass sie Rückmeldungen von Kunden bekommen haben, die sich nach dem Verzehr ruhig und entspannt gefühlt haben.

Taba hat ebenfalls erklärt, wie vorsichtig man mit dem Nahrungsmittel umgehen sollte, um von all den Vorteilen des Getränks zu profitieren:

„Er ist subtil, aber bis jetzt haben alle, die das Getränk ganz bewusst zu sich genommen haben, den gewünschten Effekt verspürt. Ich meine ‚bewusst verzehren‘ jetzt nicht in einem Hipster-Sinn. Ich meine es mehr so, dass man tatsächlich darauf achten sollte, wie man sich zuvor fühlt, während des Trinkens und danach – anstatt es einfach nur als Getränk zu betrachten, das man zu einer Mahlzeit nebenbei in sich hineinschüttet!“

Hinweis: Auf der Facebook-Seite von Rawligion befindet sich ein Post, in dem erläutert wird: Da Rawligion nur organische Zutaten ohne Konservierungsstoffe verwendet, ist eine Lieferung in Gebiete außerhalb Großbritanniens derzeit leider nicht möglich bei einer Haltbarkeit von nur 2 Tagen.

Übersetzt aus dem Englischen von Organic & Healthy.


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WARNUNG: Aspartam umbenannt – wird jetzt als „natürliches“ Süßungsmittel AminoSweet vermarktet

in Gesundheit von

Aspartam ist seit Jahren einer der am meist-umstrittenen Zusatzstoffe in Lebensmitteln. Einige behaupten sogar, dass es eine der gefährlichsten Zutaten ist, die in unserer Nahrungsmittelversorgung verwendet werden.

Die offizielle Botschaft lautet, dass der Zusatzstoff sicher für den Verzehr ist. Aufsichtsbehörden stellen oft die größten Bemühungen an, die negativen Ergebnisse zu ignorieren, die sich aus bestimmten Studien ergeben haben.

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Aspartam wurde bereits mit zahlreichen gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht; von Krampfanfällen bis hin zu tödlichen kardiovaskulären Attacken bei Frauen. Neuere Studien haben die Verbindung zu Diabeteserkrankungen hergestellt und auch ein erhöhtes Risiko für Schädigungen am Herz, an den Nieren und am Gehirn.

Diese Besorgnis hinsichtlich Aspartam ist nicht erst seit kurzem ein Thema. Schon damals im Jahr 1967 führte Dr. Harold Waisman – ein Biochemiker an der Universität von Wisconsin – im Auftrag von der Searle Company ein Experiment durch, in dem er die Auswirkungen von Aspartam auf Babyaffen untersuchte. Sieben Affen bekamen Milch, die mit Aspartam angereichert war. Das Ergebnis? Ein Affe starb und fünf andere erlitten große epileptische Anfälle („Grand Mal Seizures“).

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Die beliebten “zuckerfreien” Getränke und Lebensmittel, beinhalten fast immer Aspartam als Süßstoff.

Trotz der öffentlichen Kontroverse, die um Aspartam existiert – und trotz der vielen Jahre, die wir bereits um die Gefahren des Stoffes wissen – ist es schockierend, dass es immer noch in vielen der bekanntesten Lebensmittel verwendet wird, die wir heute konsumieren. „Diät“-Getränke, Kaugummi, Frühstückszerealien – sie alle beinhalten diesen künstlichen Süßstoff, der als ein Excitotoxin bezeichnet wird.

Mit Hilfe einer geschickten Marketingstrategie kann Aspartam jetzt unter dem Namen AminoSweet vermarktet werden. Dahinter steckt die Bemühung, die Verbraucher in die Irre zu führen, damit diese glauben, das von Ihnen gekaufte Produkt aspartamfrei seien. Lasst euch nicht in die Irre führen.

Aspartam wird unter Namen wie Nutrasweet oder Equal vermarktet und wird in vielen „Diät“- oder „Light“-Varianten bekannter Lebensmittel verwendet. In den 1980er Jahren setzte sich der Geschäftsführer der Searle Company, Donald Rumsfeld dafür sein, dass es als Zusatzstoff in Lebensmitteln erlaubt ist. Jetzt werden mit dem Segen der US-amerikanischen FDA (Nahrungsmittelaufsichtsbehörde) viele Millionen Menschen überlistet, so dass sie diese schädliche Chemikalie konsumieren werden in dem Glauben, dass Aspartam ein natürlicher Süßsstoff sei.

Aspartam wird in den Vereinigten Staaten unter der Verwendung von genetisch modifizierten Bakterien hergestellt. In der Europäischen Union trägt es den Codenamen E951 als Zusatzstoff.

Jedoch ist für europäische Haushalte ebenso wichtig dies zu wissen, wie für amerikanische, denn: Wie wir wissen, ist ja das CETA-Abkommen gegen Willen des eurpäischen Volkes durch d.h. dass uns in den nächsten Jahren verstärkt auch amerikanische Produkte über Canada erreichen werden.

„Wenn euch dieser Artikel gefallen hat oder ihr beim Lesen etwas Neues gelernt habt: Vergesst nicht, ihn mit anderen zu teilen, so dass sie auch die Möglichkeit haben, von dieser kostenlosen Information zu profitieren. Dieser Artikel ist Open Source und ihr könnt ihn jederzeit rebloggen oder verwenden, wenn ihr einen direkten Link zur ursprünglichen Version des Artikels setzt. Die URL lautet: http://www.organicandhealthy.org/2016/10/warning-aspartame-renamed-now-being.html

Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit dafür nehmt, eine Open Source-Initiative zu unterstützen. Wir glauben, dass alle Informationen frei zugänglich und für jeden verfügbar sein sollten. Habt einen wunderbaren Tag und wir hoffen, dass wir euch bald wiedersehen!“

Artikel von organicandhealthy.com.Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Russland verabschiedet vollständiges Verbot für Produktion und Import von GMOs

in Gesundheit/Umwelt von

Nach monatelangen hitzigen Debatten hat Russland sich dafür entschieden, den gesamten Anbau von GMO-Saatgut (genetically modified organisms; genetisch veränderte Organismen) und die GMO-Tierzucht in der Russischen Föderation zu verbieten. Am 24. Juni hat die russische Duma die dritte und finale Version eines Gesetzesentwurfes verabschiedet, der den Import und die Produktion von genetisch modifizierten Organismen verbietet.

Im Jahr 2015 hat der stellvertretende Premierminister Arkady Dvorkovich die Entscheidung verkündet, dass GMOs verboten werden sollen. Bis vor kurzem jedoch gab es in der Russischen Föderation keinerlei legale Strafen für die Produktion oder den Import von GMO-Saatgut zur Pflanzenzucht und entsprechend zur GMO-Tierzucht.

Nach dem neuen Recht hat die russische Regierung auch die Möglichkeit, jeglichen Import von GMO zu verbieten, von denen sie glaubt, dass sie einen negativen Einfluss auf die menschliche Gesundheit oder die Umwelt haben werden.

 

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Bildquelle: Flickr, Donna Cleveland

“Das Landwirtschaftsministerium spricht sich eindeutig gegen GMOs aus; die russischen Produkte werden sauber bleiben.” Das erzählte der Landwirtschaftsminister Alexander Tkachev der Presse.

Wie in dem neuen Gesetz beschlossen wurde, stärkt die Gesetzgebung “Maßnahmen, die darauf abzielen, sämtliche Arten der Aktivitäten zu überwachen, die mit GMOs in Verbindung stehen. Es beugt der Freisetzung von GMOs in die Umwelt vor und verbessert die Konsequenzen, falls eine solche Freisetzung durchgeführt wird.”

Befürwortern des Verbots zufolge wird das neue Gesetz Russland dabei unterstützen, die saubersten landwirtschaftlichen Produkte weltweit zu erzeugen. Gleichzeitig glauben Gegner des Verbots, dass das Verbot der derzeitigen russische Landwirtschafts-Lobby zugutekommt. Es ist bekannt, dass diese die Konkurrenz auf den Weltmärkten fürchtet und selbst nicht in die Entwicklung neuer Technologien involviert sein möchte.

Die Entscheidung ist trotz des steigenden Drucks durch das westliche GMO-Kartell auf individuelle Mitglieder der Duma und auf die russischen Wissenschaftler gefällt worden.

Wenig überraschend startete die Pro-GMO-Lobby einen Versuch, die Verabschiedung des Verbots zu verhinden, nachdem der erste Entwurf des GMO-Gesetzes diskutiert und für mögliche Revisionen verschickt worden war. Nach der Veröffentlichung eines neuen Berichtes, der von sich selbst behauptet, ein vollständiger Prüfungsbericht vergangener Studien zu den gesundheitlichen Auswirkungen und der Lebensmittelsicherheit von GMOs zu sein, verbreitete sich die Geschichte im ganzen Land.

Nach einer genaueren Betrachtung des besagten Artikels wurde jedoch enthüllt, dass die Wissenschaftler, die an dieser Studie beteiligt waren, keine geringeren waren als Alexander Y. Panchin vom Institut für Informations-Transmissions-Probleme (IITP, Institute for Information Transmission Problems) der Russischen Akademie der Wissenschaften (RAS, Russian Academy of Science) und Alexander Tuzhikov, ein wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bascom-Palmer-Augeninstitut (Bascom Palmer Eye Institute) von der University of Miami, der sich auf Informatik und Bioinformatik spezialisiert hat.

Zusätzlich zu den mangelnd qualifizierten Wissenschaftlern, unter deren Anleitung die Studie durchgeführt worden war, wurde ebenfalls aufgedeckt, dass der Bericht lediglich sieben veröffentlichte wissenschaftliche Artikel untersuchte – viele davon waren von Monsanto oder anderen GMO-Firmen beeinflusst worden.

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Bildquelle: Flickr, erdquadrat

“Wir haben eine statistische Neuanalyse durchgeführt und die experimentellen Daten einer Prüfung unterzogen, die in einigen dieser Studien vorgelegt werden. Wir haben herausgefunden, dass die Daten ziemlich oft im Widerspruch zu den Schlussfolgerungen der Autoren tatsächlich schwache Beweise für Schaden liefern, der nicht vom Zufall differenziert werden kann”, schrieben Panchin und Tuzhikov in ihrem Abstract.

Nach der Veröffentlichung des Berichts traf sich Vladimir Fortov, der Präsident der Russischen Akademie der Wissenschaften, mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin. Das Treffen stellte einen Versuch dar, Putin von all den Vorzügen der GMOs zu überzeugen. Wie die Sachlage schon andeutet, ging das Treffen für den Forscher alles andere als erfolgreich aus.

In Reaktion auf die Behauptungen, die im Bericht von Panchin und Tuzhikov erhoben wurden, haben Forscher von der Nationalen Assoziation für genetische Sicherheit (OAGB, All-National Association for Genetic Safety), die aus einer Gruppe führender Forschender im Bereich der GMO besteht, hervorgehoben, dass die Methodologie, die für den Bericht angewandt wurde, fehlerbehaftet war.

“Die statistische Analyse wurde unter Verwendung der Bonferroni-Methode durchgeführt, die (…) die Abwesenheit eines Effekts anzeigen kann, der in Wirklichkeit vorhanden ist (…) Diese Methode ermöglicht es nicht, die toxischen Effekte der Objekte zu identifizieren, sondern diese Methode verbirgt stattdessen sogar die toxischen Effekte.”

In den vergangenen Jahren ist die Zahl der wissenschaftlichen Beweise stetig angestiegen, welche die Theorie unterstützen, dass GMOs weder sicher für den menschlichen Verzehr sind noch für die Umwelt und für die einheimischen Tiere (insbesondere nicht für die bestäubenden Insekten). Letztes Jahr entschied sich mehr als die Hälfte der 28 Länder in der Europäischen Union (EU) dafür, den Anbau von GMO-Feldfrüchten zu verbieten.

Bild: Flickr, U.S. Department of Agriculture. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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