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Mainstream-Medien enthüllen endlich verstörende YouTube-Inhalte ausgenutzter Kinder

in Onlinewelt/Welt

Eine in Internet-Foren als „Elsa-Gate“ bekannte Reihe düsterer Videos, die es auf Kinder abgesehen hat und sie ausnutzt, haben auf YouTube eine Blütezeit erlebt – bis jetzt.

YouTube hat endlich bekanntgegeben, dass es damit anfangen wird, gegen die zahllosen Videos vorzugehen, die millionenfach angesehen wurden und bei denen Zeichentrickfiguren und Superhelden an gewalttätigen, sexuellen oder auf eine andere Art unangemessenen Szenarien beteiligt sind, die sich an ahnungslose Kinder richten.

Wie The Free Thought Project erstmals im Juni berichtet hat, erhob der Komiker Daniel Tosh Bedenken gegenüber anstößigen Inhalten, die auf YouTube gefunden wurden. Tosh enthüllte, wie der Kanal Seven Super Girls – obwohl er auf die Ersteller von Inhalten für Teenager abgestimmt ist – wahrscheinlich auch als Augenschmaus für Pädophile dient, die sich an einem Zustrom von Videos echter Kinder in kompromittierenden Situation ergötzen wollen.

Es scheint, dass YouTube endlich die Botschaft verstanden hat und sich darauf vorbereitet, zu handeln, obwohl diese Vorgehensweise durch die Tatsache getrübt wird, dass regelmäßige YouTube-Nutzer nun Inhalte kennzeichnen müssen, die unangemessen sind, bevor sie Altersbeschränkungen unterworfen werden können.

Das Unternehmen sagt, es habe Maßnahmen ergriffen, infolge von Anschuldigungen, dass sich YouTube an „infrastruktureller Gewalt“ gegenüber Kindern beteilige, indem sie eine Plattform erschaffen und aufrecht erhalten, auf der Videos, die Kinder ansprechen (Cartoons und Superhelden), daraufhin zweckentfremdet werden können, indem mit denselben Charakteren Gewaltvideos produziert werden. Manchmal werden ganze legitime Videos – wie etwa Peppa Pig – mit neuen, anstößigen, Kommentaren unterlegt und wiederveröffentlicht. YouTube versucht nun, solche Videos in einen Bereich seiner Datenbank mit Altersbeschränkung umzuleiten.

Wie Guardian am Montag in einem Artikel feststellte, der große Verbreitung gefunden hatte, nannte der Aktivist und auf Technologie fokussierte Künstler und Schriftsteller James Bridle Einzelheiten über die riesige Industrie mit qualitativ minderwertigen, algorithmisch gelenkten YouTube-Inhalten für Kinder. „Jemand oder etwas oder eine Kombination von Leuten und Dingen benutzen YouTube, um Kinder systematisch, automatisch und in großem Maßstab zu ängstigen, zu traumatisieren und zu missbrauchen, und es zwingt mich dazu, meine eigenen Überzeugungen über das Internet in jeder Hinsicht in Frage zu stellen“, schrieb Bridle.

Obwohl es zwar positiv ist, dass YouTube Maßnahmen ergreift, um Inhalte umzusiedeln, die Kindern schaden könnten, müssen wir uns doch über die Maßnahme des Unternehmens am Kopf kratzen und weitere sich daraus ergebende Fragen stellen. Zum Beispiel, warum das Unternehmen nicht einfach die anstößigen Videos aus seinem Angebot entfernt, so wie es dies tut, wenn es bestimmte Videos, die mit Politik und Militär zu tun haben, unterschiedlich behandelt und zensiert.

Oder wie es Matt Agorist von The Free Thought Project beschrieb: Während man zwar mit Sicherheit davon ausgehen kann, dass rechtsextremistische Videos zur Zielscheibe einer Demonetarisierung werden, ist es in Wahrheit jedoch so, dass alternative Medien ebenfalls unter Beschuss gerieten. Sowohl linke als auch rechte Aktivisten mussten die Erfahrung machen, dass ihrem Kanal die Fähigkeit entzogen wurde, Geld zu verdienen. Auch Liberalisten wurden angegriffen. Dazu sagte der Herausgeber von Psychology Today zu WSWS:

„Dies ist politische Zensur der schlimmsten Sorte; es ist einfach ein Vorwand, um politische Standpunkte zu unterdrücken“, sagte Robert Epstein, ein früherer Chefredakteur von Psychology Today und bekannter Experte über Google, zu WSWS.

Militärische Inhalte und von Aktivisten produzierte Videos wurden ebenfalls entfernt. Anstatt solche Videos zuzulassen, damit sie von der ganzen Welt angesehen werden können und die Weltbevölkerung ihre eigene Dokumentation erstellen kann, hat sich herausgestellt, dass die Anti-Defamation League darüber entscheidet, welche Videos von YouTube und Google entfernt werden.

Zustimmung über ihre Entscheidung, anstößige Videos zu entfernen, erhält sie vom Generaldirektor der Anti-Defamation League, Jonathan A. Greenblatt, der sagte:

Der Kampf gegen die terroristische Verwendung von Online-Ressourcen und Cyberhate ist eine der erschreckendsten Herausforderungen der modernen Geschichte…Google war auf diesem Gebiet von Beginn an federführend. Die Realität ist, dass Extremisten und Terroristen damit fortfahren, umzuziehen und verschiedene andere Plattformen sozialer Medien für ihre Zwecke zu missbrauchen. Wir hoffen, dass solche Plattformen sich ein Beispiel an dem nehmen, was YouTube tut, um aus Eigeninitative heraus extremistische Inhalte zu identifizieren und zu entfernen.

Jedoch, wie gut YouTube und Google auch immer dabei sein mögen, anstößige Inhalte aus dem Internet zu entfernen, müssen Extremisten sich nur anderen Plattformen wie u.a. Liveleak and Livestream zuwenden, um ihre Videos zu verbreiten.

Es wird wahrscheinlich eine unmöglich zu lösende Aufgabe sein, der Fähigkeit von Terroristen, Videos hochzuladen, immer einen Schritt voraus zu sein. Die andere, vernünftigere, Option, ist zum Beispiel, sie einfach gewähren zu lassen, oder sie zu einem altersbeschränkten Bereich von YouTube zu verfrachten. Jedoch stellt sich die Frage, warum YouTube nicht einfach anstößige Videos in einen altersgemäßen Bereich verschiebt, anstatt sie zu löschen, so wie sie es mit den Inhalten für Kinder machen? Die Antwort auf diese Frage kann mit einem einfachen Wort gegeben werden: Zensur.

Oder wie die Schlussfolgerung von Agorist lautet:

Wenn es je an der Zeit war, dass die Leute ihre politischen, religiösen, rassischen, sexuellen oder anderen Differenzen überwinden – dann jetzt. Obwohl wir über verschiedene Themen unterschiedlicher Meinung sein können, ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir alle zum Schweigen gebracht werden, wenn es zugelassen wird, dass irgendeine Gruppe zum Schweigen gebracht wird.

Verweise:

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Von Google geförderte fliegende Autos werden bis Ende 2017 erhältlich sein

in Wirtschaft

Wollten Sie jemals auf einer Drohne fliegen? Nun, wenn Sie das Geld dafür haben, könnten Sie Ende des Jahres dazu Gelegenheit haben.

Silicon Valley – Wollten Sie jemals auf einer Drohne mitfliegen? Nun, wenn Sie das Geld dafür haben, könnten Sie Ende des Jahres dazu Gelegenheit haben.

ABC News berichtete am Montag, dass ein von Google unterstütztes Start-up-Unternehmen in Silicon Valley gerade Tests mit einem „Octocopter“ abgeschlossen hat, der vollelektrisch ist, auf dem eine Person sitzen kann, und der bis zu 15 Fuß [ca. 4,5 Meter] hoch in der Luft fliegen kann.

Das Unternehmen Kitty Hawk sagt, dass alle notwendigen rechtlichen Schritte unternommen worden seien, und dass der Kitty Hawk Flyer – der nur für den Einsatz über Wasser konstruiert ist – nahezu bereit für die Serienproduktion ist. Das Unternehmen sagt, dass es noch dieses Jahr damit beginnen wird, das Fluggerät zu verkaufen.

Man braucht keinen Pilotenschein und man lernt das Fliegen innerhalb von Minuten, sagte das Unternehmen in einer Erklärung, während es hinzufügte, dass die Maschine sicher, getestet und gesetzlich zugelassen sei, um in überfüllten Gebieten in den Vereinigten Staaten in Betrieb genommen zu werden.

Auf seiner Internetseite erklärt Kitty Hawk, dass sich das Leben der Menschen grundlegend ändern wird, wenn die Leute die Möglichkeit haben, frei nach eigenem Willen zu fliegen:

Wir glauben, dass wenn jedem die Möglichkeit geboten wird, persönlich fliegen zu können, sich dadurch eine neue unbeschränkte Welt der Möglichkeiten eröffnen wird.

Letztes Jahr beschrieb Peter Diamandis, Gründungsmitglied des Direktoriums von Hyperloop One – einem Unternehmen, das den Weg in die Zukunft auf dem Gebiet des Massentransports anführt – für Business Insider, wie eine Welt mit Millionen von fliegenden Autos und selbstfahrenden Taxis aussehen könnte:

Stellen Sie sich vor, dass es ein Dutzend Häfen oder Gebäude gibt, sagte er. Man fliegt von New Jersey auf ein Hausdach in der 5th Avenue und dort wird es ein autonomes Auto geben, das darauf wartet, sie an ihren letztendlichen Bestimmungsort zu bringen. Daraus ergeben sich für die Menschen neue Streckenführungen.

Kitty Hawk ist mit seinen Bestrebungen nicht allein. Ein weiteres Unternehmen namens Zee.Aero – ebenfalls von Google unterstützt – arbeitet an einem elektrischen Flugzeug, das vertikal abheben und landen kann. Ein weiteres in Dubai namens Ehang, hofft bis Sommer über eine einsatzbereite Drohne zu verfügen, die Passagiere befördern kann.

Obwohl das Fluggerät nicht gerade ein fliegender DeLorean ist, scheint für die Menschen eine neue Zukunft des Reisens bevorzustehen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://www.trueactivist.com/google-backed-flying-cars-will-be-for-sale-by-end-of-2017/

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„Dritter Weltkrieg“ ist meistgesuchter Begriff bei Google in über einem Jahrzehnt

in Onlinewelt

Google-Suchen nach „Dritter Weltkrieg“ nehmen laut der Lombardi Publishing Corp. weiter zu. Im Vergleich zu 2004 hat sich der weltweite Trend zur Suche nach dem Kriegsbegriff fast vervierfacht.

Es geht um die große Frage: Kann es zu einem Dritten Weltkrieg kommen? Die weltweite Instabilität hat ihren [bisherigen] Höhepunkt erreicht, die USA handeln auf eigene Faust und stellen ihre militärischen Fähigkeiten zur Schau. Aber die anderen Länder tun es auch. Was passiert, wenn Nordkorea ebenfalls seine Drohungen wahrmacht?

Grafik: „Google-Suchen nach „Dritter Weltkrieg“ auf der Grundlage weltweiter Trenddaten“

Wir befinden uns in einer misslichen Lage. Es gibt tatsächlich einen Kalten Krieg, der uns auf Schritt und Tritt verfolgt. Er klopft regelrecht an unsere Haustür. Es läuft uns genauso kalt den Rücken herunter wie unseren Eltern und Großeltern. Der kritische Moment könnte Tage oder Stunden entfernt sein, oder vielleicht nie eintreten – es ist wie eine Kubakrise unserer Tage, aber es steht viel mehr auf dem Spiel.

Kim Jong-un spuckt große Töne. Russland warnt, dass die USA keine weitere rote Linie überschreiten dürfen, da es sonst militärische Konsequenzen geben werde. Die USA setzen ihr Säbelrasseln fort und China wird mittendrin auf frischer Tat ertappt.

Es gibt keinen Zweifel, dass Nordkorea seine eigene Region destabilisiert. Das ist keine Aktion unter falscher Flagge. Leider kommt es auch einer Destabilisierung der Welt gleich – eine Bedrohung mit Atomwaffen tendiert dazu, diesen Effekt auf die Weltenlenker zu haben, und zwar zurecht. Und dann gibt es den Streit im Südchinesischen Meer. Sogar Napoleon Bonaparte sagte, dass man diesen schlafenden Drachen in Ruhe lassen soll.

Aber wenn nur schon Trump aus der Reihe tanzt, werden die Konsequenzen verheerend sein. Japan und Südkorea werden wahrscheinlich unter jedem Fehler zu leiden haben, den die USA machen, bevor die USA jemals die nukleare Bedrohung zu spüren bekommen.

Dazu Business Insider:

Nordkorea wird mit Artillerie eröffnen und Raketen von Stellungen an den Nordhängen der Berge abfeuern, direkt gegenüber der Grenze.

Der Norden hat die weltgrößte Artillerie-Streitkraft, in deren Arsenal sich 10.000 Stück befinden. Der größte Teil dieser Kräfte befindet sich an der Grenze, ein großer Teil der restlichen davon um Pjöngjang und bei Nampo, dem Ort wo sich sein Staudammkraftwerk befindet.

Es ist wahrscheinlich, dass die nur 35 Meilen von der Grenze entfernte südkoreanische Hauptstadt Seoul das erste Angriffsziel wäre und bei den Eröffnungssalven verwüstet werden würde.

Es stellt sich die Frage, ob Nordkorea nach den konventionellen Kämpfen seine Atomwaffen einsetzen wird. Es wird geschätzt, dass es über bis zu acht Waffen und ballistische Raketentechnologie verfügt, die imstande ist, die US-amerikanischen und südkoreanischen Streitkräfte auf der koreanischen Halbinsel, Japan und Guam zu erreichen.

Das Googeln nach „Dritter Weltkrieg“ verdeutlicht die weltweite Besorgnis. Die Frage zu stellen, ob diese Probleme zum Auslöser für den Dritten Weltkrieg werden können, ist legitim. Wenn es bei einem davon der Fall ist, wird es eine lange Zeit brauchen, bis die Welt sich wieder davon erholt – länger als irgendein Krieg, der sich in der Vergangenheit abgespielt hat. Aber was zwangsläufig auffällt, ist die Rhetorik, die um die ganze Welt die Runde macht, wie Lombardi aufzeigt. Alleine schon dadurch wird Ungewissheit hervorgerufen.

Kein vernünftiger Mensch will Krieg. Er zerstört Wohlstand, er zerstört Familien, er zerstört Vertrauen. China ist widerwillig, sich an irgendetwas außer Gesprächen und Verhandlungen zu beteiligen, weil es sich vollständig der ökonomischen Implikationen militärischer Handlungen bewusst ist. Es wird dadurch nicht geschwächt. Jeder, der von der chinesischen Wirtschaft abhängig ist, so wie Australien, ist sich voll und ganz des drohenden Rückgangs der Konjunktur bewusst, den ein Krieg nach sich ziehen würde.

Der Begriff wird gegoogelt, weil die Welt es nicht will. Bedauerlicherweise steht dadurch das Schicksal der Welt auf dem Spiel und hängt am seidenen Faden, weil eine handvoll Weltenlenker ihre Chancen abwägen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/google-search-world-war-3-highest-decade/

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Googles künstliche Intelligenz lernt hochaggressives Verhalten und Konzept des Betrugs

in Welt

Stephen Hawking warnte uns vor den Fortschritten bei künstlicher Intelligenz, indem Sie nicht nur Gutes für die Menschheit bereithält, sondern auch Schlechtes. Nun scheint es, dass Google die Grenzen künstlicher Intelligenz (KI) übertreten hat.

Es wurde eine ebenso verstörende wie unumstößliche Entdeckung gemacht; Stephen Hawking warnte uns vor den Fortschritten bei künstlicher Intelligenz, indem Sie nicht nur Gutes für die Menschheit bereithält, sondern auch Schlechtes. Nun scheint es, dass Google die Grenzen künstlicher Intelligenz übertreten hat.

Der Technikgigant hat DeepMind erworben, ein Unternehmen, das mit Hilfe von „Spieltheorieprinzipen“ untersucht, wie künstliche Intelligenz innerhalb eines sozialen Umfeldes interagiert. Das Maschinenlernsystem hat sich nun selbst beigebracht, mit Zorn zu reagieren.

Die Maschine von DeepMind war die einzige, die den unangefochteten Titel einnahm, menschliche Go-Spieler zu besiegen. Kürzlich haben Wissenschaftler beschlossen, sie für die Spieltheorie zu benutzen und zu erforschen – ein Teilgebiet der Psychologie, bei dem Experten das Verhalten von Menschen in kooperativen und kompetitiven Umgebungen studieren. Die Experten entdeckten, dass wenn die KI-Maschine bei einem Spiel verlor, sie auf eine Vorgehensweise umschaltete, bei der sie das Spiel auf eine sehr wettbewerbsorientierte Weise spielte, um entweder zu gewinnnen, oder ihrem Gegener möglichst viel zu schaden.

Bildquelle: „Google Image“ – „DeepMind“-Gründer Demis Hassabis darüber, wie künstliche Intelligenz die Zukunft gestalten wird.

Um sie weiter zu untersuchen, erfanden die Wissenschaftler ein einfaches Spiel, bei dem Äpfel gesammelt werden müssen. Die Regeln waren einfach: Die Maschine, die die meisten Äpfel sammelte, gewinnt. Darüber hinaus waren die Experten nach ein paar Runden erstaunt zu entdecken, dass solange beide KI-Maschinen genug Äpfel hatten, die Dinge in Ordnung waren. Sobald jedoch nur noch wenige übrig waren, versuchte die KI-Maschinen zu gewinnen, indem sie alle Äpfel stahlen.

Die Maschinen wurden erst aggressiv, wenn Google leistungsfähigere Systeme einsetzte – je größer die Zahl der Computer, die die Algorithmen der KI-Maschinen erarbeiten, desto aggressiver wurde die Logik, um das Spiel zu gewinnen.

Laut Joel Leibo, einem der an dem Projekt beteiligten Wissenschaftler, „demonstriert diese Version der künstlichen Intelligenz dass sich einige wenige Elemente menschenähnlichen Verhaltens als Ziel des Umfeldes und des Verstehens herausstellen. Beim Lernen treten in ziemlich vielen Fällen weniger feindliche Strategien treten auf, wenn eine geringere Wahrscheinlichkeit einer unverschämten Handlungsweise vorherrscht. Die triebhafte Gier demonstriert den Drang, einen Konkurrenten aus dem Rennen zu werfen und selbst all die Äpfel einzusammeln.“

Als die Experten jedoch ein anderes Spiel einführten, zeigte die künstliche Intelligenz von DeepMind eine sozialere Reaktion auf seine Gegenüber, indem sie eine KI-Maschine zu erkennen gaben, die nicht nur feindselig ist, sondern eine, die sich ihrer Umgebung anpassen und die beste Strategie anwenden kann, um ihr Überleben sicherzustellen.

Bildquelle: „Google Image“ – Ein Bildschirmfoto von „DeepMinds“ Künstliche-Intelligenz-Maschine gegen Lee Sedol.

Auf vielfältige Weise reflektiert dies die reale Welt. Laut den Experten sind Schimpansen und Bonobos die beiden Spezies, die mit uns menschenähnliche Charakterzüge teilen. Jedoch sind Bonobos gelassen und lösen viele ihrer Angelegenheiten, indem sie miteinander Geschlechtsverkehr haben. Hingegen sind die Schimpansen andererseits aggressivere und rücksichtslosere Kreaturen, die bekannt dafür sind, sich gegenseitig zu töten und Kannibalismus zu praktizieren, und viele der Top-Anthropologen stimmen darin überein, dass sich beide Spezies an ihre Umgebung angepasst haben. Diese Vorgehensweise ist auffallend ähnlich mit der künstlichen Intelligenz von DeepMind, indem sie bei verschiedenen Spielen verschiedene Vorgehensweisen wählten, um zu überleben.

Weiterhin erklärt Google, die wichtigste Lehre, die bei der Forschung gewonnen wurde, sei, dass künstliche Intelligenz ihre Strategie aus der Umgebung ableitet. Dies deutet darauf hin, dass wenn künstliche Intelligenz angemessen angeleitet wird, wir in der Lage wären, ihre Entscheidungsprozesse zu kontrollieren, und sie somit in die Lage zu versetzen, mit uns friedlich zu koexistieren. Wenn sie jedoch einem komplett verschiedenen Umfeld ausgesetzt wird – so wie etwa dem Kapitalismus – in welchem sie zu böswilligen und ausbeuterischen Taktiken motiviert wird, wird eine feindlichere Vorgehensweise eingesetzt.

Letzten Endes liegt es gänzlich an uns, ob wir uns dazu entscheiden, uns selbst zum Besseren zu verändern oder weiterhin die künstliche Intelligenz in rigorose, kriegsähnliche Bedingungen hineintreiben, wodurch sie lernt, uns zu manipulieren und zu vernichten.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/googles-artificial-intelligence-learns-highly-aggressive-behaviour-and-concept-of-betrayal/

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Solarenergie-Straßen sollen 2017 auf vier Kontinenten verlegt werden

in Umwelt/Welt

Die Solarstraßen wurden so designt, dass sie sowohl den Elementen als auch dem Gewicht eines 18-Räder-LKWs standhalten können.

Im Laufe dieses Jahres könnten texturierte Straßen in einer Stadt in eurer Nähe verlegt werden. Diese Straßen können die Sonnenenergie in Energieversorgungsnetze einspeisen. Bloomberg berichtet, dass die COLAS SA, eine Tochtergesellschaft der französischen Bouygues Group, Solarpaneele entwickelt hat, die in Straßenoberflächen eingelassen werden können. Sie sind nicht nur in gewisser Hinsicht ästhetisch ansprechend, sondern können auch das Gewicht eines 18-Räder-LKWs aushalten. Derzeit werden die robusten Solarpaneele auf einigen Straßenoberflächen in Frankreich eingebaut. Innerhalb des Jahres 2017 wollen die Ingenieure Testläufe mit der Technologie auf insgesamt vier Kontinenten starten.

Fünf Jahre haben die Erforschung und die Labortests insgesamt gedauert, um die texturierten Solarstraßen zu entwickeln. Trotzdem sind noch weitere Planungsdurchgänge und Tests nötig. Im Jahr 2017 will die Firma die Tests fortführen, indem sie 100 Testgeländestellen im Freien auf der Welt verteilt errichtet.

Philippe Harelle, der Cheftechnologe (CTO) der Wattway-Einheit von COLAS SA sagte:

„Wir wollten der Straße ein zweites Leben schenken. Solarenergiefarmen nutzen Land, das ansonsten für die Landwirtschaft genutzt werden könnte, wohingegen die Straßen frei sind.“

© Joachim Bertrand / COLAS

Wie Google vor nicht allzu langer Zeit bestätigte, werden die erneuerbaren Energien laufend erschwinglicher. Aus diesem Grunde investieren sowohl Privatpersonen als auch Firmen in Solar- und Windtechnologie. Tesla Motors Inc. enthüllte beispielsweise im Jahr 2016 die Erfindung von Dachschindeln, die gleichzeitig als Solarpaneele dienen können.

Wie aber halten die robusten Paneele das Gewicht von schweren Kraftfahrzeugen aus? Berichten zufolge sind mehrere Arten von Plastik schichtweise in die Paneele eingearbeitet, um ein durchsichtiges und widerstandsfähiges Gehäuse zu bilden. Darunter befindet sich ein ganz normales Modell, ähnlich der Solarpaneele auf Hausdächern. Die elektrischen Leitungen sind geschützt, weil sie in die Straße eingearbeitet sind. Zuletzt wird die Innovation mit einer Schicht aus zersplittertem Glas überdeckt, um eine rutschsichere Oberfläche zu erzeugen.

Auf einem Gelände von 2.800 Quadratmetern geht man davon aus, dass eine Palette aus Solarpaneelen ungefähr 280 Kilowatt Energie bei bestmöglicher Auslastung generieren kann. Wattaway sagt, dass das genug Energie ist, um die Beleuchtung in der Öffentlichkeit in einer Stadt mit bis zu 5.000 Einwohnern ein ganzes Jahr lang in Gang zu halten.

2017 werden die texturierten Solarstraßen wahrscheinlich in Calgary in Kanada, in Georgia in den USA, in mehreren Regionen der Europäischen Union, in Afrika und in Asien getestet werden. Wenn alles gut läuft, wird das Produkt schon 2018 für die kommerzielle Nutzung bereit sein.

COLAS – Wattway – route solaire @ Magny-Les-Hameaux (78) – © Joachim Bertrand / COLAS

Es gibt einige Bedenken, dass die Paneele einem Schneepflug nicht werden standhalten können. Allerdings werden erst die Tests dies ein für alle Mal im Jahr 2017 be- oder widerlegen können. Was sagt ihr dazu? Bitte kommentiert und teilt diesen Artikel!

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com. Titelbild-Quelle: COLAS

Quellen:

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Edward Snowden warnte soeben alle davor, Googles neue Messaging App zu benutzen

in Onlinewelt

Wenn Sie nicht wollen, dass die Strafermittlungsbehörden in der Lage sind, Ihre gesamte Kommunikation zu druchkämmen, benutzen Sie unter keinen Umständen Googles neueste Messaging App Allo, wie soeben Edward Snowden warnte:

Was ist #Allo? Eine Google-App, die jede Nachricht speichert, die Sie je senden und die sie der Polizei auf Anfrage zur Verfügung stellt,

klärte der Whistleblower in einem Tweet auf.

Google hatte zuvor behauptet, dass eine durchgängige Verschlüsselung integriert wäre, indem „Nachrichten vorübergehend und in nicht-identifizierbarer Form gespeichert werden“, ähnlich wie bei seinem voraussichtlich in Zukunft größten Konkurrenten WhatsApp. Jedoch kündigte das Unternehmen am Mittwoch drastische Anti-Piraterie-Veränderungen an – genau am gleichen Tag, an dem es die App einführte.

Wenn die User daran denken, eine Unterhaltung im „anonymen Modus“ zu beginnen, wie es bei den Google-Suchen getan werden kann, werden ihre Unterhaltungen nicht unbeschränkt gespeichert, indem immer noch eine durchgängige Verschlüsselung bereitgestellt wird. Aber Konversationen, die nicht ausdrücklich auf diese Weise begonnen werden, werden für immer gespeichert, wodurch sie für sämtliche Strafermittlungsbehörden verfügbar sind, die um die Informationen ersuchen.

Wie Snowdon betont, sollte jeder umdenken, der glaubt, dass es für die Polizei, den Bundesnachrichtendienst oder die NSA schwierig sei, auf diese Komunikationen zuzugreifen:

Was man von #Allo halten soll? Letztes Jahr hat unser geheimer Gerichtshof entschieden, 100% der Anfragen zur Überwachung zuzustimmen. Dazu gehörte auch Allo.

Wie Guardian diesen April berichtete, lehnte der U.S. Foreign Intelligence Surveillance Court (FISC) (US-Außenspionagedienst) – der geheime Gerichtshof, der vordergründig die Inlandsspionage kontrolliert, und der über die Rechtmäßigkeit von Anfragen des FBI und anderer Behörden entscheidet, um Zugang zu den Daten der Leute zu bekommen – 2015 nicht ein einziges von beinahe 1.500 Ersuchen ab.

„Der Gerichtshof erhielt laut eines Vermerks des Justizministeriums letztes Jahr 1.457 Anfragen wegen der NSA und des FBI, um die Berechtigung zum Abfangen von Kommunikationen zu erhalten, einschließlich E-Mails und Telefonanrufen […] Der Gerichtshof lehnte keinen der Anträge zur Gänze oder auch nur in Teilen ab, besagte der Eintrag“, so Guardian.

Zu Allo gehört, dass die Benutzer eine zusätzliche Hilfestellung von Big Brother erhalten – wozu Features wie „Smart Reply“und „Google Assistant“ gehören. Während Letzteres „Fragen beantwortet und Ihnen bei der Suche nach bestimmten Dingen hilft, die direkt in Ihrem Chat vorkommen“, so ein RT-Bericht, setzt Ersteres künstliche Intelligenz dafür ein, um Antworten vorherzusagen, wodurch die Reaktion derart vereinfacht wird, dass sie wie auf Knopfdruck erfolgen kann.

Jedoch liegen hierin teilweise die Bedenken über die Privatsphäre begründet – dass Bequemlichkeit eben auch ihren Preis hat.

„Wie ist Allo in der Lage, jedes beliebige Wort und jedes witzige Emoji vorauszusagen? ‚Je mehr Sie es nutzen, umso mehr wird es sich im Laufe der Zeit verbessern‘, was im Grunde bedeutet, dass sie möglichst viele Ihrer Daten sammeln und speichern und dann künstliche Intelligenz dafür benutzen, um ihre Antworten zu erraten“, schreibt Zero Hedge.

Wie The Verge letzte Woche berichtete, entschied sich Google dafür, (unsere ohnehin schon zunehmend schwindende) Privatsphäre zugunsten eines verbesserten Smart Reply-Features zu übergehen, da künstliche Intelligenz besser funktioniert, wenn ihr mehr Daten zur Verfügung stehen.

Und das ist natürlich der entscheidende Punkt bei den Bedenken Snowdens und anderer Befürworter der Privatsphäre. Je mehr Daten Google sammelt, desto mehr stehen der zunehmend unkontrollierten und paranoiden Regierung zur Verfügung, die Sie andererseits glauben machen will,  dass Sie nichts zu befürchten haben, wenn Sie sich nichts zu Schulden kommen lassen.

Nur weil Sie nicht in kriminelle Aktivitäten verwickelt sind oder keinen Terroranschlag planen, heißt das noch lange nicht, dass die Regierung nicht gerne alles über Sie wissen würde. Als nur eines von vielen Beispielen sei darauf hingewiesen, dass Umweltschutzaktivisten auf den bekanntermaßen umfassenden Beobachtungslisten des Staates so gefährlich wie Radikale eingestuft werden, die für den Islamischen Staat kämpfen.

Selbst diejenigen, die sich nicht als politisch oder anderweitig engagiert einschätzen, könnten sich dafür interessieren, wer in ihrem Leben herumschnüffelt. Man darf bezweifeln, dass irgendjemand einen Google-Technikfreak oder Polizisten dazu einladen würde, sich neben einen hinzusetzen und alles mitanzuschauen, was man tut – aber wenn man vorhat, Allo zu benutzen, ist es im Prinzip genau das, was man im Begriff ist zu tun.

Übersetzt aus dem Englischen von UndergroundReporter.org

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Wie Sie Google daran hindern, heimlich alles aufzunehmen, was Sie sagen

in Onlinewelt

In der Vergangenheit haben wir viele Artikel veröffentlicht, die beweisen, dass der Internet-Suchmaschinen-Gigant Google im Geheimen die Leute ausspioniert, die seine Dienstleistungen nutzen.

Insbesondere 2015 enthüllten wir, wie Google Smartphone-Nutzer auf Schritt und Tritt verfolgt, und den Aufenthaltsort des Nutzers mit roten Punkten auf einer Karte markiert hat, wodurch er viel eindeutiger identifiziert werden kann. Dies machte die Nutzer sehr angreifbar durch Cyber-Kriminelle und Regierungsbehörden.

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Bei den letzten Spionageaktivitäten von Google, ist das Unternehmen noch einen Schritt weiter gegangen, indem es die Stimme seiner Nutzer aufgezeichnet hat. Im verlinkten Artikel ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man die heimlich aufgenommenen Stimmen hören und löschen kann, wodurch die Funktion dauerhaft ausgeschaltet wird.

Ansichten einiger betroffener Nachrichtenportale

Laut des Free Thought Project wurde die Aufnahmefunktion, die heimlich ohne die Einwilligung einer Person Stimmen aufnimmt, in Googles Suchfunktion als eine Möglichkeit eingebaut, um genaue Suchergebnisse zu liefern. Allerdings ist die schiere Genauigkeit und Menge der Google-Daten, die nun gespeichert werden, ziemlich erschreckend. Statistiken zeigen, dass Google mittlerweile im Durchschnitt weltweit über 40.000 Suchanfragen pro Sekunde verarbeitet, was 3,5 Milliarden Suchen pro Tag und 1,2 Billionen pro Jahr gleichkommt.

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Die Daten aus diesen Suchen werden dann zu jeder Person gespeichert, die diese Suchen durchgeführt hat. Indem die Daten genutzt werden – oder die Ergebnisse in eine bestimmte Richtung gelenkt werden – hat der Internet-Gigant effektiv die Fähigkeit, die ganze Welt zu beeinflussen. Abgesehen davon, Einfluss auszuüben, kann Google anhand der illegal gespeicherten Aufnahmen Trends erkennen und auf dieser Basis Vorhersagen für die Zukunft treffen.

Reporter vermuten, dass Android-Nutzer durch Google angreifbarer gegenüber illegal abgehörten Aufnahmen sind. Allerdings, selbst wenn sie kein Android-Gerät haben, aber dennoch Google-Suchen auf „iGeräten“ durchführen, kann Sie Google immer noch abhören und aufnehmen.

The Independent weist darauf hin: „Die Aufnahmen können als eine Art Tagebuch fungieren, indem sie Sie an die verschiedenen Orte und Situationen erinnern, an denen Sie und Ihr Smartphone war. Aber es kann sie auch einfach daran erinnern, wieviele Informationen über Sie gesammelt wurden, und wie intim diese Informationen sein können. Sie werden mehr sehen, wenn Sie ein Android-Smartphone haben, das jederzeit dadurch aktiviert werden kann, dass man einfach sagt: „OK, Google.“ Aber Sie können vielleicht auch Aufnahmen darauf haben, auf welchen Geräten auch immer, die Sie benutzen, um mit Google zu interagieren.“

Als dies enthüllt wurde, verteidigte Google sich, indem sie sagten, dass die Information, die sie sich illegal angeeignet haben, niemals persönlich gegen irgendeinen Nutzer verwendet werden, sondern dass dies einzig und allein zu dem Zweck getan wird, um die Erfahrungen der Nutzer im Internet zu erhellen. Aber die wichtigen Fragen sind: Können Sie Google trauen? Können Sie sich vorstellen, was passiert, wenn die Informationen gegen Sie verwendet werden?

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Bildüberschrift: „Google hat stillschweigend Ihre Stimme aufgenommen; hier steht, wie man das Archiv hören – und löschen – kann“

Technikexperten sagen, dass viel von dieser Suchhistorie an Ortungsdaten gebunden ist, die von dem Gerät erfasst werden, welches dazu verwendet wird, die Suchanfrage durchzuführen. Dies bedeutet, dass die Suchmaschine nicht nur Informationen darüber besitzt, was Ihre Interessen sind, sondern auch, worauf Ihre speziellen Interessen basieren, indem sie weiß, an welchem Ort Sie sich zu einem bestimmten Zeitpunkt befunden haben.

Um diese Google-Falle zu vermeiden, folgen Sie den nachfolgenden Schritten, die von Experten zur Verfügung gestellt werden; stellen Sie sicher, dass Sie vor Googles diabolischem Plan geschützt sind. Liefern Sie Google nicht Ihre Daten aus. Man kann Google nicht vertrauen.

Wie finden und löschen Sie Ihre Google-Aufnahmen?

Loggen Sie sich in history.google.com ein

Klicken Sie auf das „Hamburger-Icon“ auf der Seite oben links

Gehen Sie auf “Voice & Audio Activity”

Scrollen Sie durch Ihre Liste, um all das zu sehen, was Google von Ihnen aufgenommen hat

Klicken Sie auf die Kästchen, um eine Aufnahme zum Löschen auszuwählen

Beenden Sie die Verwendung der Stimmfunktion, wenn Sie in Zukunft nicht wieder eine Aufnahme von sich selbst hören wollen.

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Nun, da Sie wissen, dass Google seine Nutzer aufnimmt, leiten Sie diesen Artikel an Ihre Familienmitglieder, Freunde und an andere weiter, um die Botschaft zu verbreiten. Indem Sie dies tun, werden auch sie sich darüber bewusst, was passiert und sich daher schützen.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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Findet heraus, was wo am häufigsten gegoogelt wird

in Onlinewelt/Welt

Google hat die Welt, wie wir sie kennen, verändert. ‚Vor Google‘ (VG – analog zu Vor Christus) ging man in eine Bibliothek und musste gewaltige Informationsmengen durchforsten, bevor man das fand, wonach man gesucht hatte. Um Adressen und Telefonnummern zu finden, wälzte man häufig ein großes Buch mit gelben Seiten. In der heutigen Welt kann man jedoch schnell und einfach Google.com aufrufen, um alles und jeden zu finden – egal, was man braucht. Man muss nur Google in die Browserzeile eingeben und schon gelangt man zum weltweit am meisten genutzten und besuchten Verzeichnis (diese Aussage basiert auf Informationen von Alexa).

Mit dieser Information im Hinterkopf sei nun erstens darauf verwiesen, dass Google Domains für viele Nationen weltweit angelegt hat. Zum Beispiel gilt www.google.co.uk für das Vereinigte Königreich; www.google.de ist für Deutschland gedacht, www.google.co.jp für unsere japanischen Freunde… Diese länderbasierten Domains existieren deshalb, weil sie schnelle Ergebnisse aufgrund von lokal installierten oder verbundenen Servern liefern können.

Zweitens können einmütige Informationen genutzt werden, wenn bessere Suchergebnisse geliefert werden. Zusätzlich dazu können diese Ergebnisse dann dafür verwendet werden, um passendere Informationen zu liefern, die auf Basis dessen bestimmt werden, was die Bewohner des jeweiligen Landes suchen. Wenn zum Beispiel viele Menschen in den Vereinigten Staaten nach Fast Food suchen, dann kann Google diese Informationen nutzen und diese Daten Firmen zur Verfügung stellen, die an diese Informationen gelangen wollen, um ihr Angebot an Nahrungsmitteln für den amerikanischen Markt zu verbessern.

Eine Firma namens Fixr, die solche Daten verwendet, um ihre Reichweite auf dem globalen Markt zu verbessern, hat jedoch zu diesem Zweck für jede Nation eine direkte Suchanfrage ermittelt, nämlich: Wie viel kostet * ? Sie haben dann Googles Auto-Ausfüllen-Funktion verwendet, um die Wörter zu finden, nach denen im jeweiligen Land am häufigsten gesucht wurde. Obwohl dieser Test wohl kaum wissenschaftliche Anerkennung ernten wird, ist es doch faszinierend zu sehen, was jede einzelne Nation wertschätzt.

Hier sind ein paar verblüffende Resultate:

Menschen in den Nordländern & den europäischen Nationen sind sehr am Preis von Alkohol, Lifestyle-Produkte und Bildung interessiert. In den weitläufigen Ländern des afrikanischen Kontinents suchten die Männer und Frauen am häufigsten nach wesentlichen Lebensgrundlagen – etwa Rinder, Nahrungsmittel oder Energie. Die Menschen in Brasilien möchten Männer und Frauen anstellen, die in einem der ältesten bekannten Gewerbe überhaupt tätig sind – Prostitution. Während sich die Russen dafür interessieren, was es kostet, einen MiG-Kampfbomber zu fliegen, wollen die Kuweiter wissen, wie viel sie für einen Lamborghini blechen müssen – das wiederum ist wenig überraschend. Die nachfolgende Liste liefert noch ein paar interessante Erkenntnisse:

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Der amerikanische Kontinent:

Das Land, das von Christopher Kolumbus ‚entdeckt‘ wurde ist der ideale Ort zum Feiern. Es mag euch jedoch überraschen, dass der am meisten gesuchte Begriff in den Vereinigten Staaten ‚Patente‘ ist. Unsere nördlichen Freunde aus Kanada suchen am häufigsten nach den Kosten für einen ‚Pass‘. Im Vergleich dazu scheint der südliche Teil des Landes eher an Partys interessiert zu sein. ‚Bier‘ war das meistgesuchte Wort in Argentinien (allerdings ist nicht bekannt, ob es daran liegt, dass dort viele Deutsche leben – ein weiterer Grund für die Verschwörungstheoretiker, um verrückt zu werden). Wie bereits eingangs erwähnt, ist ‚Prostitution‘ der am meisten gesuchte Begriff in der Föderativen Republik Brasilien. In Panama hingegen suchte man am häufigsten nach den Kosten für ‚Hüte‘.

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Bildquelle: Fixr – Eine Karte des südamerikanischen Kontinents, welche die Ergebnisse der am häufigsten gesuchten Begriffe („Wie viel kostet *“) in den jeweiligen Ländern zeigt.

The nordischen und europäischen Staaten

Die Norweger und Schweden wollen ‚Bildung‘, die Briten wollen ein ‚besseres Leben‘; die Deutschen und die Italiener hingegen bekunden Interesse an den Kosten für ‚Autos‘. In der Ukraine suchten die Menschen nach ‚Prostitution‘; in Finnland suchten sie nach ‚Pints‘ (ein Pint ist ein halber Liter) und in der malerischen Schweiz suchten die Menschen am häufigsten nach ‚Rolex‘. Das sind einige der faszinierenden Suchanfragen in Europa.

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Bildquelle: Fixr – Eine Karte des europäischen Kontinents, welche die Ergebnisse der am häufigsten gesuchten Begriffe („Wie viel kostet *“) in den jeweiligen Ländern zeigt.

Das große Asien

Libanesen und Israelis suchten nach ‚PlayStation 3‘ und nach ‚Hochzeiten‘; in China ist hingegen der meistgesuchte Begriff ‚Elektronik‘. ‚Kühe‘ waren in Indien äußerst gefragt, da sie für die Inder heilig sind. ‚Hochzeiten‘ in Pakistan. In Iran sucht man am häufigsten nach dem Begriff ‚Niere‘ – und ich frage mich immer noch, warum das so ist. Und in Korea interessiert man sich vor allem für ‚Nasenkorrekturen‘.

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Bildquelle: Fixr – Eine Karte des asiatischen Kontinents, welche die Ergebnisse der am häufigsten gesuchten Begriffe („Wie viel kostet *“) in den jeweiligen Ländern zeigt.

Das wunderschöne Afrika

Fangen wir mit Marokko an. Dort geht es vor allem um ‚Wohnen, Reisen und Elektronik‘, wohingegen man in Ghana am liebsten nach den Kosten für ‚Laptops‘ sucht. In Südafrika ist das am meisten gesuchte Wort ‚Kühe‘. ‚Diamanten‘ werden in Sierra Leone am häufigsten gesucht. Fixr fand heraus, dass die Menschen in Mauretanien am häufigsten nach ‚Sklaven‘ suchen – ich dachte, wir leben im 21. Jahrhundert. Insgesamt sucht man in jedem Land auf dem afrikanischen Kontinent am häufigsten nach den Kosten der wesentlichen Lebensgrundlagen, außer eben in Mauretanien und in Sierra Leone.

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Bildquelle: Fixr – Eine Karte des afrikanischen Kontinents, welche die Ergebnisse der am häufigsten gesuchten Begriffe („Wie viel kostet *“) in den jeweiligen Ländern zeigt.

Die Insel – der Kontinent Australien

IVF ist der am häufigsten gesuchte Begriff in Australien. Zur Aufklärung für all jene, die nicht wissen, was IVF heißt: Die Abkürzung steht für In Vitro Fertilization, also künstliche Befruchtung. Dabei handelt es sich um eine komplexe Abfolge verschiedener Behandlungsmaßnahmen, um Unfruchtbarkeit zu behandeln oder Erbkrankheiten zu verhindern. Im Laufe der Prozedur werden einer Frau Eizellen aus den Eierstöcken entnommen, um sie im Labor zu befruchten. Dann wäre da noch die ‚Vasektomie‘ – die permanente Sterilisation der männlichen Organe und eines der am häufigsten gesuchten Worte in Neuseeland.

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Bildquelle: Fixr – Eine Karte des australischen Kontinents, welche die Ergebnisse der am häufigsten gesuchten Begriffe („Wie viel kostet *“) in den jeweiligen Ländern zeigt.

Die Antarktis – das Winter-Wunderland

Obwohl es keine spezifische Google-Domain für die Antarktis gibt – denn wenn man www.google.com.aq eingibt (.aq ist der internationale Ländercode für die Antarktis), dann wird man zur regulären Google-Seite weitergeleitet – konnte Fixr dennoch auf Basis der Ergebnisse der benutzerdefinierten Suchanfragen, die innerhalb oder außerhalb der Antarktis mit Bezug zur Antarktis durchgeführt wurden, Folgendes herausfinden: Am häufigsten sucht man nach den Kosten für ‚Land‘ in der Antarktis. Leider steht das Land derzeit nicht zum Verkauf.

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Bildquelle: Fixr – Eine Karte des antarktischen Kontinents, welche die Ergebnisse der am häufigsten gesuchten Begriffe („Wie viel kostet *“) in den jeweiligen Ländern zeigt.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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Israelischer Minister trifft sich mit Google und YouTube, um palästinensische Videos zu zensieren

in Medien/Onlinewelt

Berichten des Middle East Monitor zufolge traf sich Tzipi Hotovely — Israels Vize-Außenminister — mit Repräsentanten von Google und YouTube, um Möglichkeiten zu ergründen, wie Videos zensiert werden könnten, die aus den palästinensischen Gebieten stammen.

Das Treffen zwischen Hotovely und den Vertreten von Google und YouTube wurde zum Anlass genommen, um darüber zu diskutieren, wie „aufrührerisches Material“ in der Suchmaschine und auf der bekannten Video-Hosting-Plattform zensiert werden kann. Dies ist, wie Hotovely es nennt, Bestandteil weit größerer Bemühungen im Kampf gegen „[die Anstiftung] zu Gewalt und Terrorismus.“ 

In der Tat war dies nicht da erste Mal, dass israelische Minister von Google die Zensur von für sie ungünstigem Material fordern. Eine schnelle Suche in Googles Transparency Report hat mindestens drei andere Anfragen zur Zensur unterschiedlicher, von israelischen Beamten als „verleumderisch“ bezeichneter Inhalten ergeben. t3bfeb4_geek-shirts-3dsupply-zensur

Erste Anfrage — Zeitraum der Anfrage: Juli bis Dezember 2014

Anfrage: Wir haben eine Anfrage von einem Mitarbeiter des Justizministeriums erhalten. Ein WordPress-Blogpost mit angeblich diffamierenden Inhalten sollte aus den Suchergebnissen entfernt werden. Der Post kritisiert die Arbeit des Regierungsbeamten in Bezug auf das israelische Familienrecht bei den Vereinten Nationen und in anderen internationalen juristischen Foren unter Verwendung von diffamierender Sprache.

Ergebnis: Wir haben das Suchergebnis von der Domain google.co.il entfernt.

Zweite Anfrage — Zeitraum der Anfrage: Juli bis Dezember 2012

Anfrage: Wir haben eine Anfrage von einem Mitglied der Justizverwaltung erhalten. Suchergebnisse sollen entfernt werden, die angeblich Sektion 255 des israelischen Strafrechts verletzt. Dabei geht es um die Missachtung des Gerichts, indem auf Inhalte verwiesen wird, die israelische Richter kritisieren, sowie auf Inhalte, die angeblich Sektion 70(f) des Justizgerichtes verletzen und Sektion 24(a)1 des Gesetzes zum Schutz und zur Behandlung Minderjähriger, indem auf Inhalte verwiesen wird, die angeblich satzungsgemäße Maulkorberlasse verletzen.

Ergebnis: Wir haben zusätzliche Informationen angefragt, aber keine Antwort erhalten.

Dritte Anfrage — Zeitraum der Anfrage: Juli bis Dezember 2012

Anfrage: Wir haben eine Anfrage des gesetzlichen Repräsentanten eines Mitglieds der Exekutive erhalten. Zwei YouTube-Videos sollen wegen angeblicher Verleumdung gelöscht werden.

Ergebnis: Wir haben diese Videos nicht entfernt.

Festzuhalten ist allerdings, dass die Anfragen aus verschiedenen Ländern in Googles Transparency Report nur bis zum Jahr 2009 zurückdatieren. Das lässt uns vermuten, dass vielleicht viele weitere Anfragen gestellt wurden, aber die oben aufgeführten Einträge waren die einzigen sichtbaren Anfragen der israelischen Regierung. Und zweitens ist festzuhalten, dass viele Länder ähnliche Anfragen bei Google eingereicht haben, wie man dem Bericht entnehmen kann, also kann man nicht davon ausgehen, dass nur Israel solche Anfragen gestellt hat.

Die oben aufgeführten Anfragen haben jedoch relativ geringe Auswirkungen, wenn man sie mit dem möglichen Ergebnis des Treffens zwischen dem israelischen Außenminister und den beiden Web-Giganten in Relation setzt.

Während die israelische Zensur nichts Neues zu sein scheint, könnte dies ein weiterer aggressiver Schritt in den Bestrebungen sein, die palästinensischen Stimmen zu unterdrücken.

Mit den Worten von Mark Wilson von betanews.com: „Das ist ein Schritt, der Journalisten, Gegner der Zensur und Verteidiger der Pressefreiheit gleichermaßen betrifft.“ Wilson erläutert weiter: „Momentan muss sich jeder Journalist oder Reporter, der in der Gegend arbeitet, beim israelischen Militär registrieren und alle Geschichten müssen die israelische Militärzensur durchlaufen. Aber YouTube und ähnliche Angebote haben zu einer Zunahme des Bürgerjournalismus geführt; und genau dagegen möchte die israelische Regierung jetzt hart durchgreifen.“

Von Sydney Barakat via theantimedia.org. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

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