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Welt - page 59

Wissenschaftler gründen Nationalstaat im Weltraum – über 300.000 Leute bewerben sich um Staatsbürgerschaft

in Welt

Allem Anschein nach sind wir dabei, auf dem Planeten Erde ein Chaos von solchem Ausmaß anzurichten, dass einige Bürger nun darüber nachsinnen, woanders hin auszuweichen – und zwar in den Weltraum, in ihre eigene neue Welt. In den USA bereiten sich bereits einige private Luftfahrtunternehmen auf die mit Spannung erwartete kommerzielle Raumfahrt vor, wodurch Privatpersonen in die Lage versetzt werden sollen, zum ersten Mal in ihrem Leben den Weltraum auf eigene Faust zu bereisen. Selbstverständlich gilt das nur für dienigen, die sich das auch leisten können.

Aber bevor der Weltraumtourismus überhaupt Wirklichkeit werden kann, hat sich nun herausgestellt, dass eine Gruppe von Wissenschaftlern emsig daran arbeitet, die allererste Weltraumnation ins Leben zu rufen. Die Nation wird den Namen Asgardia tragen.

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Der Name Asgardia ist abgeleitet von einer himmlischen Stadt in der nordischen Mythologie. Laut den Gründern des ambitionierten Projekts, soll Asgardia ein neuer pazifistischer Nationalstaat im Weltraum werden. Die Gründer beschreiben Asgardia als den Prototypen einer freien und uneingeschränkten Gesellschaft, in deren Zentrum – neben der Anerkennung, dass alles menschliche Leben höchsten Wert besitzt – Wissen, Klugheit und Wissenschaft stehen sollen. Das Projekt ist deshalb auf der Suche nach gleichgesinnten Menschen, die sich zu dessen Realisierung zusammenzufinden wollen. Jeder auf der Erde lebende Mensch ist dazu berechtigt, sich dafür zu bewerben, um als Bürger Asgardias anerkannt zu werden.

Für die am Projekt arbeitenden Wissenschaftler sind die Vorbereitungen nun weit fortgeschritten, indem sie den Start des ersten Satelliten für Ende 2017 planen. Die Gründer sind davon überzeugt, dass die Vereinten Nationen eines Tages ihr Land im Weltraum anerkennen werden.

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Das Projekt wird von dem in Wien ansässigen Aerospace International Research Center geleitet, einem Privatunternehmen, das durch den berühmten russischen Wissenschaftler und Geschäftsmann Dr. Igor Ashurbeyli gegründet wurde. Asgardia wird nicht mit einem sich selbst verwaltenden Territorium verknüpft sein. Seine Bürger werden auf der Erde bleiben, aber wahrscheinlich die Möglichkeit haben, ihr neues Land zu besuchen, wenn kommerzielle Raumfahrt in näherer Zukunft durchführbar wird.

Laut Lena de Winne, Führungsmitglied des Projekts, findet vor der Erteilung einer Staatsbürgerschaft eine Aufnahmeprüfung statt. Wenn die Bewerber die Überprüfung erfolgreich abgeschlossen haben, sind sie dazu berechtigt, Dokumente der Nation zu erhalten, die sie als Bürger des Staates anerkennen. De Winne hat 15 Jahre lang für die Europäische Weltraum Organisation (ESA) gearbeitet, bevor sie sich dem Asgardia-Projekt anschloss.

„Sicherlich ist es nicht es nicht ganz einfach, das Konzept zu verstehen, dass man ein Bürger von etwas werden kann, das man [noch] nicht betreten kann. Aber ich bin eine Bürgerin der Niederlande und ich bin nun in Paris…Es ist nichts Ungewöhnliches daran, wenn man Bürger eines Landes ist, in dem man nicht lebt, und wo man nicht hinfährt“, erklärte de Winne in einem BBC-Interview bezüglich des Projekts.

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Die Gründer sagten, dass mit ihrem Projekt die Hoffnung verbinden, dass sich dadurch im Weltraum neue Möglichkeiten für Handel, Wissenschaft und Menschen aller Länder der Welt eröffnen werden. Zur Zeit finden Ausschreibungen statt, um über eine Nationalhymne und ein Flaggendesign Asgardias zu entscheiden.

Gegenwärtig wird das Projekt persönlich von Dr. Ashurbeyli finanziert, aber aufgrund der damit verbundenen hohen Kosten haben sich die Gründer darauf verständigt, eine Finanzierung des Projekts mit Hilfe von Crowdfunding anzustreben. Außerdem wurden Bewerbungsverfahren für diejenigen eröffnet, die sich dafür interessieren, eine asgardische Staatsbürgerschaft zu erhalten. Zu diesem Zeitpunkt haben sich bereits 322.401 Menschen online darum beworben, als Bürger der Weltraumnation anerkannt zu werden.

Jedoch äußern manche Experten Zweifel an der Durchführbarkeit dieses Projekts. Dies liegt daran, dass die internationale Gesetzgebung nationale Souveränitätsansprüche im Weltraum verbietet.

Der Direktor des London Institute of Space Policy and Law, Professor Sa’id Mosteshar, sagte, dass er Zweifel an einer künftigen Anerkennung Asgardias unter internationalem Recht habe.

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Er wurde mit den Worten zitiert: „Der Weltraumvertrag…besagt ganz klar, dass kein Teil des Weltraums von irgendeinem Staat angeeignet werden kann.“

Professor Mosteshar sagte auch, dass der Crowdfunding-Aspekt des Projekts nahelegt, dass die Gründer Asgardias über keinen wirklich zuverlässigen Geschäftsplan zu verfügen scheinen.

Ungeachtet aller Kritik, sind die Gründer von Asgardia dennoch entschlossen, das auf dem Papier ausgearbeitete Konzept in die Tat umzusetzen.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com


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Kalifornien: 9/11-Verschwörungs-Autor Philip Marshall, sein Hund und seine 2 Kinder tot aufgefunden

in Kriminalität/Welt

„Wir sollen also wirklich einfach so glauben, dass Philip Marshall – der so hart dafür gearbeitet hat, die Lügen hinter 9/11 aufzudecken – einfach so beschlossen hat, sich selbst, seinen Hund und seine 2 Kinder umzubringen… ohne weitere Fragen zu stellen?“

Phillip Marshall war früher ein Flugzeugpilot – und ein Autor, der unter anderem die folgenden Werke veröffentlicht hat: 2003 den Roman „Lakefront Airport“, 2008 den Titel „False Flag 911: How Bush, Cheney and the Saudis Created the Post-911 World“ (Falscher Alarm 911: Wie Bush, Cheney und die Saudis die Post-911-Welt erschaffen haben), sowie „The Big Bamboozle: 9/11 and the War on Terror (Der große Schwindel: 9/11 und der Krieg gegen den Terror) – ein Titel aus dem Jahr 2012, in dem Marshall die Theorie aufstellt, dass nicht Al-Qaida die Anschläge an 9/11 orchestriert hat, sondern vielmehr Regierungsangehörige der Vereinigten Staaten und aus Saudi-Arabien. Im Jahr 2013 ist er zusammen mit seinen zwei Kindern in ihrem Zuhause in der Gegend von Murphys in Kalifornien tot aufgefunden worden. Berichten zufolge sind alle drei an Schusswunden gestorben.

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Freunde von Marshalls Kindern – Alex, 17 und Macaila, 14 – hatten die grausige Szene entdeckt. Sie hatten das Haus der Marshalls an einem Samstag besucht, nachdem sie tagelang nichts von ihren Freunden gehört hatten.

In einen Bericht aus dem Büro des Sheriffs von Calaveras County heißt es, dass sowohl die beiden Kinder als auch der Familienhund durch jeweils einen Schuss in den Kopf aus einer Handfeuerwaffe getötet worden waren.

Marshalls entfremdete Frau und die Mutter der beiden Kinder war auf Reisen im Ausland, als sich die Schießereien ereigneten.

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Der Sicherheitsdienst-Beamte Wayne Madsen sagt, dass der investigative 9/11-Autor Phillip Marshall und seine beiden Kinder im Rahmen eines „Black Ops Hit“ („Black Operations Hit“, ein Zielschlag bei verdeckten Operationen) von der CIA getötet worden sind und weist die Suizidvermutungen zurück. Madsen sagte, Marshall habe Angst davor gehabt, dass er nach seinen Enthüllungen über 9/11 zum Schweigen gebracht werden könnte. Er wies darauf hin, dass eine Seitentür weit geöffnet war, die der investigative Autor selbst nie benutzte, als sein lebloser Körper aufgefunden wurde.

Marshall glaubte, dass der ehemalige US-amerikanische Präsident George Bush die 9/11-Angriffe durchgezogen hat, um einen Staatsstreich anzufachen. In seinem vierten Buch hätte er bahnbrechende Informationen dazu enthüllen sollen.

Press TV hat ein Interview mit Dr. Kevin Barrett durchgeführt, um die Angelegenheit weiter zu diskutieren. Barrett ist ein amerikanischer Autor und politischer Experte in Madison, Wisconsin. Neben ihm ist dort auch Lee Kaplan gesehen, ein investigativer Journalist aus Berkeley.

Seht euch das Video hier an: „Der seltsame Fall des Phillip Marshall“

Dieser Artikel wurde zuerst 2013 veröffentlicht und wird seitdem regelmäßig aktualisiert.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Cannabisöl rettet Krebspatienten, der nur noch 18 Monate zu leben hatte

in Gesundheit

Bei David Hibbitt (33) wurde im Juli 2012 Darmkrebs des Stadiums III diagnostiziert und er unterzog sich einer Chemotherapie sowie im März 2013 einer Operation am Christie Hospital in Manchester zur Entfernung des Dickdarms. Aber die schmerzvolle Behandlung konnte ihn nicht heilen. Als ihm gesagt wurde, dass der Krebs die Lymphknoten in der Leistengegend befallen habe, und dass er nur noch 18 Monate zu leben habe, versuchte es David mit Cannabisöl.

„Diesmal sagten sie zu mir, dass es nicht viel gab, das ich tun könne. Im Juli bekam ich nach vielen Nachforschungen etwas Cannabisöl. Ich bekam Chemo und ich kam an einen Punkt, an dem ich wirklich nicht viel tun konnte, ich hatte einfach keine Energie. Im August beschloss ich dann, dass ich genug davon hatte und und mit der Chemotherapie aufhören werde. Im Oktober war am Royal Stoke University Hospital eine Operation zur Entfernung der betroffenen Lymphknoten angesetzt. Aber ich beschloss, weiterhin Cannabisöl zu nehmen, anstatt eine weitere Behandlung zu bekommen, wodurch ich mich gegen weitere Chemotherapie-Sitzungen entschied“, sagte er gegenüber The Daily Mail.

Im Januar 2015 erklärten ihn die Ärzte für krebsfrei. Um ein neues Leben anzufangen, heiratete er im April seine Lebensgefährtin Heather Martin (26), mit der er seit sechs Jahren zusammen war.

David Hibbitt and bride to be Heather Martin at their home in Silverdale, Staffs. A cancer patient who was told he only had 18 months to live has been given the all clear after claiming he was cured by taking -- CANNABIS OIL. See NTI story NTICURE. David Hibbitt, 33, has spent the last two-and-a-half years battling bowel cancer after being diagnosed with the disease in July 2012. The former warehouse worker had various forms of treatment, but last year decided to stop having chemotherapy and take cannabis oil instead, in the hope it would save his life. Now the father-of-one, says he has been cancer-free since his last scan in January and is looking forward to the future.

„Freunde hatten mir von Cannabisöl erzählt und ich wollte zuerst nichts davon wissen. Ich hatte nie was mit Drogen am Hut. Aber im Februar 2014 wurde mir gesagt, dass ich nur noch 18 Monate bis fünf Jahre zu leben habe, und ich hatte das Gefühl, dass ich alles versuchen musste, was ich konnte. Ich hatte das Gefühl, dass mich die Chemotherapie umbringt und dass ich nichts zu verlieren habe. Ich konnte nicht einfach so hinnehmen, dass ich sterben sollte. Ich bezahle 50 Britische Pfund für ein Gramm davon an einen Typen, von dem ich weiß, dass er es macht. Das reicht normalerweise für einen Monat. Es macht einen ziemlich high und haut einen um, aber es ist bei Weitem nicht so schlimm wie eine Chemotherapie. Die Schmerzen schienen einfach zu verschwinden und es scheint funktioniert zu haben. Ich will einfach den Leuten klarmachen, dass es auch noch andere Möglichkeiten gibt“, fügte er hinzu.

Cancer Research UK erklärt, dass es bekannt sei, dass Patienten Cannabisextrakte benutzen, um sich selbst zu behandeln, betonte aber, dass es „keinen guten Beweis“ dafür gebe, dass sie sicher und effektiv seien. Die Wohlfahrtsorganisation unterstützt klinische Versuche zur Anwendung des Medikaments und eines synthetischen Cannabinoids bei der Behandlung von Krebs.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com


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„Pharmaindustrie schlimmer als die Mafia“

in Gesundheit/Wirtschaft

„Das System lässt zu, dass die Pharmaindustrie mehr Menschen umbringt als die Mafia.“

Eigentlich sollen Medikamente den Menschen helfen und der Gesundheit dienen. Doch die Realität sieht anders aus. Das jedenfalls meint der dänische Mediziner Peter Gøtzsche, der zunächst für Arzneimittelhersteller arbeitete und heute das Nordic Cochrane Center in Kopenhagen leitet. Seine These: Die Pharmaindustrie bringt mehr Menschen um als die Mafia. Er hält das gegenwärtige System der Arzneimittelproduktion, -vermarktung und -überwachung für gescheitert.

Gøtzsche verweist auf große Hersteller wie Pfizer, GlaxoSmithKline, Eli Lilly und Johnson & Johnson, die große Summen dafür bezahlen, Prozesse wegen Arzneimittelbetrugs zu beenden. „Immer ging es um Betrug und Irreführung, Bestechung oder Vermarktung nicht zugelassener Mittel. Diese Straftaten erfüllen die Kriterien für das organisierte Verbrechen, deshalb kann man von Mafia reden.“ Als weiteres Bespiel nennt er Roche: 2009 verkaufte das Unternehmen in den USA und europäischen Ländern für mehrere Milliarden Dollar und Euro das Grippemittel Tamiflu – veröffentlichte aber nur einen Teil der Studien zur Wirksamkeit. Erst nach großem öffentlichem Druck wurden die Daten zugänglich gemacht. Und danach „nutzt das Mittel noch weniger als befürchtet, kann aber in einigen Fällen schwere Nebenwirkungen auslösen“.

Den Tod in Kauf genommen

Aus Sicht des Mediziners gibt es zahlreiche Beispiele dafür, dass Pharmaunternehmen Mittel auf den Markt brachten, die schädlich und teilweise sogar tödlich waren – wie etwa das Schmerzmittel Vioxx von Merck. Es sei ohne ausreichende klinische Dokumentation auf den Markt gekommen, obwohl bekannt gewesen sei, dass es ein Herzinfarktrisiko darstellt und zum Tod führen kann. Den Schätzungen des Wissenschaftlers zufolge kamen deshalb rund 120.000 Menschen ums Leben. Allein das Antipsychotikum Zyprexa von Eli Lilly kostete laut Gøtzsche etwa 200.000 der 20 Millionen Patienten weltweit das Leben. „Die Pharmaunternehmen sind deshalb sogar schlimmer als die Mafia. Sie bringen viel mehr Menschen um.“

Besser dran ohne Medikamente

Allerdings verdanke man Medikamenten auch eine gute Gesundheit und hohe Lebenserwartung, konstatiert die SZ. „Natürlich gibt es Mittel, die mehr Nutzen als Schaden bieten“, bestätigt Gøtzsche – speziell im Kampf gegen Infektionen, Herzkrankheiten, einige Krebsarten und Diabetes vom Typ 1. „Aber im Verhältnis zu der Menge der Mittel, die verschrieben werden, profitieren nur wenige Menschen tatsächlich davon. Weil Kranken viel zu häufig Arzneien verschrieben werden. Weil die Firmen sogar wollen, dass auch gesunde Menschen ihre Mittel nehmen.“ Er geht davon aus, dass 95 Prozent des für Arzneimittel ausgegebenen Geldes eingespart werden könnte. Menschen könnten dann vermutlich sogar ein längeres und glücklicheres Leben führen. Doch weil die Pharmaindustrie „extrem mächtig und finanziell unglaublich gut ausgestattet“ sei, bleibe die Politik untätig.

Revolution im Gesundheitswesen erforderlich

Auch die Zulassungsbehörden machen laut Gøtzsche „einen ziemlich schlechten Job“ – vor allem die FDA in den USA. „In dieser Behörde gibt es eine Menge Interessenkonflikte und Korruption.“ Im Zweifel entscheide die Behörde eher zugunsten der Pharmaindustrie als zugunsten der Patienten. Weil Studien der Pharmabranche letztlich nur für die Werbung taugten, fordert der Pharma-Kritiker, dass sie immer von unabhängigen Wissenschaftlern vorgenommen werden sollten. „Wir brauchen eine Revolution im Gesundheitswesen: Unabhängige Medikamenten-Tests, für die die Industrie weiterhin zahlen könnte“ – inklusive Veröffentlichung aller Studiendaten, auch der negativen. Außerdem sollte Werbung für Medikamente – auch innerhalb von Fachkreisen – verboten werden.

Zum vollständigen SZ-Interview gelangen Sie hier.

Quelle: https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2015/02/06/pharmaindustrie-schlimmer-als-die-mafia


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Etwas Außergewöhnliches geschieht gerade in der Welt und die meisten Menschen bemerken nichts davon

in Welt

Den meisten von uns ist noch gar nicht aufgefallen, dass gerade etwas sehr Außergewöhnliches passiert.

Vor ein paar Monaten habe ich mich von unserer genormten Gesellschaft befreit, ich habe die Ketten der Angst durchbrochen, die mich im System gefangen hielten. Seither sehe ich die Welt mit anderen Augen: Ich sehe, dass alles im Wandel ist und dass dies den meisten von uns noch nicht bewusst ist.

Warum ist die Welt im Wandel? In diesem Beitrag erläutere ich die acht Gründe, die mich zu dieser Überzeugung gebracht haben.

  1. Keiner hält das aktuelle Arbeitsmodell mehr aus
Demonstrant mit Skelett und Plakat Schuften bis zum Tod
Demonstrant mit Skelett und Plakat „Schuften bis zum Tod“

Wir geraten an unsere Grenzen. Menschen, die bei Großkonzernen arbeiten, hassen ihre Jobs. Die Sinnlosigkeit ihres Tuns klopft an ihre Tür als käme sie, wie ein Schrei der Verzweiflung, direkt aus ihrem Inneren.

Die Leute wollen ausbrechen. Sie wollen alles hinschmeißen. Schau dir doch an, wie viele Menschen den Schritt in die Selbstständigkeit wagen, wie viele Menschen Sabbaticals machen, wie viele Menschen aufgrund ihrer Arbeit an Depressionen leiden, wie viele Menschen einen Burn-out haben.

  1. Auch das Unternehmertum verändert sich
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Antriebslose Mitarbeiter

In den vergangenen Jahren explodierte die Zahl an Start-ups und Tausende Unternehmer verwandelten ihre Garagen in Büros, um dort ihre Milliarden-Dollar-Ideen in die Realität umzusetzen. Unternehmer legten alles daran, Investoren zu finden und finanziert zu werden.
Finanziert zu werden war wie den World Cup zu gewinnen, oder den Super Bowl.

Doch was passiert, wenn man finanziert wird?

„Ist es denn nicht absurd, dass wir, die 7 Milliarden Menschen, die zusammen auf diesem Planeten leben, uns immer weiter voneinander entfernen?“

Man wird wieder zum Angestellten. Möglicherweise hat man sich Leute ins Boot geholt, die den eigenen Traum nicht teilen, die die eigenen Absichten nicht unterstützen und bald geht es nur noch ums Geld. Das Unternehmen wird hauptsächlich aus finanziellen Interessen geführt.

Die Menschen leiden darunter. Es kamen bereits viele großartige Start-ups ins Schleudern, weil das profitorientierte Geschäftsmodell ein endloses ist.

Wir brauchen eine neue Art von Unternehmen. Gute Menschen arbeiten bereits daran.

  1. Wachsende Zusammenarbeit

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Vielen Menschen ist klar geworden, dass es nichts bringt, sich alleine durchzuschlagen. Viele Menschen hinterfragen die verrückte „Jeder-kämpft-für-sich-allein-Mentalität“.

Halte inne, tritt einen Schritt zurück und denke nach. Ist es denn nicht absurd dass wir, die 7 Milliarden Menschen, die zusammen auf diesem Planeten leben, uns immer weiter voneinander entfernen? Welchen Sinn macht es, sich von den Tausenden, vielleicht Millionen Menschen, die zusammen mit dir in der gleichen Stadt wohnen, abzuschotten? Dieser Gedanke macht mich jedes Mal traurig.

Zum Glück ändert sich alles. Neue Konzepte, die auf Teilen und kollaborativer Wirtschaft basieren, werden eingeführt und zeigen einen Richtungswechsel an. Es geht in die Richtung von Zusammenarbeit, Teilen, Helfen, Gemeinsamkeit.

Dies mitzuerleben ist wunderschön. Es berührt mich.

  1. Uns wird endlich die Bedeutung des Internets klar
Vielen afrikanischen Staaten hat das Internet u.a. technisches Wissen vermittelt, womit man sich selber versorgen und effektiver arbeiten und produzieren konnte.
Vielen afrikanischen Staaten hat das Internet u.a. technisches Wissen vermittelt, womit man sich selber versorgen und effektiver arbeiten und produzieren konnte.

Das Internet ist eine unglaublich wunderbare Erfindung und erst jetzt, nach so vielen Jahren, wird uns allmählich bewusst, welches Potenzial es hat. Die Welt öffnet sich durch das Internet, Grenzen fallen, wir sind nicht mehr getrennt voneinander, die Zusammengehörigkeit wächst, es wird viel mehr zusammengearbeitet und sich gegenseitig geholfen.

In einigen Ländern gab es richtige Revolutionen, die hauptsächlich durch das Internet angetrieben wurden, wie beispielsweise der Arabische Frühling. Hier in Brasilien beginnen wir gerade erst damit, dieses wunderbare Werkzeug besser zu nutzen.

Das Internet bringt die Kontrolle der Massen zum bröckeln. Die großen Medienkonzerne, die die Nachrichten kontrollieren, indem sie nur die Botschaften übermitteln, die ihnen am besten passen und uns nur das lesen lassen, was sie uns lesen lassen wollen, sind nicht mehr nur allein im Besitz von Informationen. Man kann sich über das informieren, was einen interessiert. Man kann mit jedem in Kontakt treten, mit dem man will. Man kann alles entdecken, was man will.

Durch die Erfindung des Internets sind die Kleinen nicht mehr sprachlos. Sie haben eine Stimme. Die Anonymen finden Anerkennung. Die Welt wächst zusammen. Und vielleicht bricht dann das System zusammen.

  1. Der Rückgang von übertriebenem Konsum
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USA: Menschen, die sich gegenseitig die „Schnäppchen“ wegreissen am sog. Black Friday Tag.

Wir wurden viel zu lange dahingehend manipuliert, dass wir so viel konsumieren wie wir nur irgendwie können. Immer das neueste Produkt sofort nach der Markteinführung zu kaufen, das neueste Auto, das neueste iPhone, die Top-Marken, massenweise Kleidung, Schuhe und mehr, mehr und immer noch mehr von allem Möglichen, die wir nur irgendwie in die Finger bekommen konnten.

Viele Menschen schwimmen bereits gegen den Strom, denn ihnen ist klar geworden, dass dies nicht der richtige Weg ist. Konsumverzicht, das Leben entschleunigen, bewusstes Essen – dies sind einige Beispiele für Maßnahmen, die aktuell unternommen werden, um durch bewusst gegensätzliches Verhalten aufzuzeigen, wie absurd unsere Lebensführung mittlerweile ist.

„Durch die Erfindung des Internets sind die Kleinen nicht mehr sprachlos. Sie haben eine Stimme. Die Anonymen finden Anerkennung. Die Welt wächst zusammen.“

Weniger Menschen fahren Auto, weniger Menschen stürzen sich in Schulden und dafür tauschen mehr Menschen Kleidung untereinander, kaufen gebrauchte Sachen, teilen sich Geräte, Autos, Wohnungen und Büros.

Wir brauchen all das, von dem uns gesagt wurde, dass wir es brauchen, gar nicht. Und dieses Bewusstsein für ein verändertes Konsumverhalten kann jedes Unternehmen, das von unserem übertriebenen Konsumverhalten lebt, zu Fall bringen.

  1. Gesundes und biologisch angebautes Essen

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Wir waren so im Wahn, dass wir sogar bedenkenlos alles gegessen haben! Es musste nur gut schmecken und schon war alles in Ordnung.

Wir hatten so den Bezug dazu verloren, dass die Unternehmen unser Essen praktisch vergiften konnten, und wir wehrten uns nicht einmal dagegen!

Doch dann wachten einige Menschen auf und machten sich für gesundes und biologisch angebautes Essen stark.

Diese Bewegung wächst immer weiter.

Doch was hat das mit der Wirtschaft und der Arbeitswelt zu tun? Eigentlich alles, würde ich sagen.

Die Lebensmittelproduktion ist eine der wichtigsten Grundlagen unserer Gesellschaft. Wenn wir unsere Einstellung, unser Ess- und Konsumverhalten ändern, müssen die Unternehmen darauf reagieren und sich an den neuen Markt anpassen.

Kleinbauern spielen in der ganzen Produktionskette wieder eine wichtigere Rolle. Manche Menschen bauen mittlerweile sogar zu Hause Gemüse und Getreide an.

Und das verändert die ganze Wirtschaft.

  1. Neu erwachte Spiritualität
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Gefängnisinsassen die mit Yoga „therapiert“ werden.

Wie viele Ihrer Freunde machen Yoga? Und meditieren? Und jetzt denken Sie einmal 10 Jahre zurück, wie weit waren diese Praktiken damals in ihrem Bekanntenkreis verbreitet?

Spiritualität war viel zu lange nur etwas für Esoteriker — diese leicht verschrobenen und geheimnisvollen Menschen.

Doch zum Glück ändert sich auch dies. Wir haben die Grenzen von Vernunft und Rationalität erreicht. Uns ist klar geworden, dass wir nicht alles, was auf dieser Welt passiert, allein mit unserem Verstand erklären können. Es geht noch etwas anderes vor sich und ich bin mir sicher, dass auch Sie ein Teil davon sein wollen.

Sie wollen verstehen, wie diese Dinge funktionieren. Wie das Leben funktioniert, was nach dem Tod passiert, was es mit diesen Energien auf sich hat, über die man so viel hört, was Quantenphysik ist, wie Gedanken die Realität beeinflussen und wie wir mit ihnen unser Leben erschaffen können, was Fügung und Synchronizität bedeutet, wie Meditation funktioniert, wie man nur mit bloßen Händen heilen kann, warum alternative Therapien, die von der Schulmedizin oft nicht anerkannt werden, trotzdem manchmal funktionieren.

Unternehmen bieten ihren Angestellten Meditationskurse an. Sogar in Schulen gibt es Meditationsunterricht. Denke einmal darüber nach.

  1. Alternative Schulsysteme
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Elon Musk – Gründer von der Online Bezahlplattform Paypal, Gründer von Tesla Motors, dem weltweit führenden Elektrofahrzeugunternehmen, Gründer von SpaceX, dem Weltraumtourismus Unternehmen, glaub nicht an die herkömmliche Schule und unterrichtet seine Kinder zu hause, damit diese seiner Ansicht nach das „freie Denken“ erlernen, effektiver lernen und auch Dinge lernen, die sie im Leben und Alltag benötigen.

Wer hat unser Schulsystem entwickelt? Wer hat bestimmt, welche Fächer man hat? Wer hat die Themen ausgewählt, die wir im Geschichtsunterricht lernen? Warum durften wir nicht die Wahrheit über andere, frühere Zivilisationen erfahren?
Warum müssen Kinder sich an bestimmte Regeln halten? Warum müssen sie alles schweigend hinnehmen? Warum müssen sie eine Uniform tragen? Was ist mit den Prüfungen, bei denen man beweisen muss, dass man auch wirklich gelernt hat?

Wir haben ein Modell erschaffen, das immer weitere Anhänger des Systems großzieht. Das Menschen dazu bringt, möglichst „normal“ zu sein.

Zum Glück setzen viele Menschen sich für alternative Konzepte ein, wie beispielsweise informelles Lernen, die Mitgestaltung des Unterrichts oder Unterricht zu Hause.

Vielleicht hast du noch nie darüber nachgedacht und vielleicht erschreckt dich dieser Gedanke auch. Doch es passiert.

Die Menschen wachen allmählich auf und ihnen wird klar, in welch einer verrückten Gesellschaft wir leben.
Sieh dir all diese Veränderungen an und versuche bei der Einstellung zu bleiben, dass alles normal ist, von dem uns bisher gesagt wurde, dass es normal sei. Ich glaube nicht, dass es normal ist.

Es passiert gerade etwas sehr Außergewöhnliches.

Quelle: Gustavo Tanaka Huffington Post 


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Giftcocktail Körperpflege: Der schleichende Tod aus dem Badezimmer

in Gesundheit

Dass herkömmliche Körperpflegeprodukte Allergien auslösen können, wissen die meisten von Ihnen. Dass sie aber auch schwere Krankheiten verursachen können, ist kaum jemandem bekannt. Und wer kann sich schon vorstellen, dass die Hersteller in ihre Shampoos oder Cremes gefährliche Substanzen hineinmischen? Schließlich gibt es doch Gesetze und Grenzwerte?

Nun, die gibt es, allerdings längst nicht für alle Substanzen, und man muss sich auch fragen, wer diese Gesetze und Grenzwerte festlegt und auf welcher Basis.

Fakt ist, dass herkömmliche Körperpflegeprodukte extrem gefährlich sind. Und zwar weniger wegen ihrer akuten Giftigkeit, sondern wegen ihrer Langzeitgefahren und des äußerst riskanten „Cocktails“, dem wir uns täglich aussetzen: Die Grenzwerte bedenklicher Substanzen sind sehr schnell überschritten, wenn Sie täglich mehrere Produkte verwenden; viele Substanzen reichern sich darüber hinaus im Körper an; und schließlich können Substanzen auf der Haut und im Körper chemisch miteinander reagieren – was dabei herauskommt und welche Auswirkungen dies auf Ihren Körper hat, ist überhaupt nicht erforscht.

Warum sagt uns das niemand?

„Milde Shampoos enthalten eben milde Substanzen“

Können Sie sich vorstellen, dass Inhaltsstoffe, die zum Beispiel als Konservierungsmittel deklariert sind, auch eine lokal betäubende Wirkung haben? Solche Substanzen mischen die Hersteller gerne „milden“ Babyshampoos bei, damit Ihr Kind nicht weint, wenn Sie ihm die Haare waschen. Tatsächlich jedoch passiert etwas ganz anderes: Das Auge wird kurzfristig betäubt, und Ihr Kind nimmt das Brennen im Auge nicht mehr wahr. Das Resultat: Weil das Auge durch den fehlenden Schmerz – eine notwendige Warnung – keine Tränenflüssigkeit abgibt, gelangen giftige Substanzen leichter ins Auge und damit natürlich auch in den Körper.

Auch Lotionen, die „hautberuhigend“ wirken, enthalten oft ein Lokalanästhetikum, das die Haut einfach für einen gewissen Zeitraum betäubt. In meinem Buch „Giftcocktail Körperpflege“ decke ich 17 solcher Substanzen auf. Doch ich vermute, dass die tat-sächliche Anzahl von Stoffen, die eine lokal betäubende Wirkung haben, in Wahrheit noch viel größer ist.

„Aber ich habe keine Beschwerden und vertrage meine Produkte!“

Dass Sie Ihre Produkte „vertragen“, heißt nicht, dass Sie dagegen immun sind. Es bedeutet lediglich, dass Sie noch nicht daran gedacht haben, dass gewisse körperliche Beschwerden – beispielsweise Konzentrationsschwierigkeiten, dauerhafte Müdigkeit oder andere sogenannte unspezifische Beschwerden – mit diesen Produkten in Verbindung stehen können, das ist alles.

„Aber die Dosis macht doch das Gift!“

Das ist völlig korrekt. Jetzt geht es nur noch darum, herauszufinden, welche Dosis Sie bisher abbekommen haben. Das wissen Sie nicht? Nun, ich weiß es auch nicht, und genau das ist das Problem. Wir haben die Dosierung überhaupt nicht im Griff …

Kind will Zähne nicht putzen

Nehmen wir das Beispiel Fluorid. Fluorid wird immer noch als Allheilmittel gegen Karies und als unverzichtbarer Bestandteil von Zahncremes deklariert (diese Behauptung steht allerdings auf sehr schwachen Beinen). Doch wir nehmen Fluoride nicht nur mit der Zahncreme auf: Viele Speisesalze enthalten inzwischen Fluorid, Kindern verabreicht man Fluoridtabletten, der Zahnarzt führt Behandlungen mit Fluorid durch, Mineralwasser und Leitungswasser sowie zahlreiche Tees und Lebensmittel enthalten (natürliches) Fluorid – das bedeutet, Sie bekommen vermutlich eine erkleckliche Dosis Fluorid verabreicht.

Mehr, als Ihrem Körper lieb ist, denn Fluorid ist weder ein essentieller Nährstoff noch ein essentielles Spurenelement, und der Körper kann nur einen Teil des Fluorids wieder ausscheiden. Der Rest reichert sich im Körper an. Und irgendwann, wenn das sprich-wörtliche Fass übergelaufen ist, reagiert Ihr Körper. Zum Beispiel mit einer reduzierten Gehirnleistung, mit vorzeitigen Alterungserscheinungen, mit Schilddrüsenerkrankungen, Nieren- und Leberschäden, mit Fortpflanzungsstörungen, Knochenerkrankungen und sogar mit Krebs. Das Problem: Schulmediziner sind nicht darauf geschult, eine Fluorid-belastung als Grund für diese Krankheiten in Betracht zu ziehen.

Schulmediziner sind überhaupt nicht darauf geschult, Inhaltsstoffe von Körper-pflegemitteln als Grund für bestimmte Krankheiten in Betracht zu ziehen!

In zahlreichen westlichen Ländern gibt es eine wahre Epidemie von Arthritis, Osteoporose, Hüftbrüchen und chronischer Müdigkeit. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass das Fluorid, das viele von uns täglich in verschiedenen Formen aufnehmen, dafür mitverantwortlich ist. Die Ärzte wissen viel zu wenig über Skelettfluorose, und die frühen arthritischen Symptome sind leicht mit anderen Knochen- und Gelenker-krankungen zu verwechseln. Wie viele Patienten werden mit „Sehnenscheiden-entzündung“, „Repetitive Stress Syndrome“ oder „Arthritis unbekannten Ursprungs“ fehldiagnostiziert?

Der Pharmakologe und Toxikologe Prof. Steynaus sagt, dass Fluoride die stärksten bekannten Breitspektrum-Enzyme sind. Sie hemmen unter anderem auch das Enzym Lipase, das für die Fettverdauung unverzichtbar ist, und zwar bereits ab einer Konzentration von 1:15 Millionen. Und weil durch das Fluorid tausende von Stoffwechsel-vorgängen im Organismus nicht mehr ordnungsgemäß ablaufen, kann es zu Symptomen kommen, die dann mit Zivilisationskrankheiten verwechselt werden. In Wirklichkeit findet jedoch eine schleichende Vergiftung statt.

Schädliche Sonnencreme

„Sonnenschutzmittel schützen vor Hautkrebs“

UVA-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein als UVB-Strahlen und können dadurch mehr Zellen schädigen. UVB-Strahlen verbleiben dagegen an der Hautoberfläche und können deshalb zu Sonnenbrand führen. Sie fördern jedoch auch die Aktivierung von Vitamin D, das für unsere Gesundheit überaus wichtig ist und Krebs vorbeugen kann. Es gibt Forscher, die behaupten, dass auf jeden, der an sonnenbedingtem Hautkrebs gestorben ist, 30 Menschen kommen, die durch Vitamin D vor dem Krebstod bewahrt werden!

Damit wir Vitamin D über Sonnenlicht möglichst gefahrlos aufnehmen können, empfehlen Dermatologen einen möglichst hohen Lichtschutzfaktor (LSF). Doch jetzt nimmt der Irrsinn seinen Lauf, denn: Sonnencremes mit LSF blockieren nämlich vor allem die nützlichen und nur latent schädlichen UVB-Strahlen, aber nur zu einem geringen Teil die viel schädlicheren UVA-Strahlen!

Inzwischen ist mehr als fraglich, ob diese Lichtschutzfilter tatsächlich vor schwarzem Hautkrebs schützen. Es scheint zwar keinen Zweifel daran zu geben, dass Sonnenschutz-mittel vor Sonnenbrand, solaren Keratosen (Verhornungsstörungen der Haut) und weißem Hautkrebs schützen können, doch die bisher einzige randomisierte Studie zu malignen Melanomen ergab keine schlüssigen Ergebnisse.

Ganz im Gegenteil: Obwohl Sonnenschutzprodukte mit UV-Filtern immer häufiger verwendet werden, gibt es nicht weniger, sondern immer mehr maligne Melanome. Ver-schiedene Studien zeigen zudem, dass Menschen, die Sonnenschutzprodukte benutzen und deshalb mehr Zeit in der Sonne verbringen, ein höheres Risiko haben, an schwarzem Hautkrebs zu erkranken.

An diesen Beispielen können Sie sehen, wie komplex die Thematik „Körperpflegeprodukte“ ist.

Lug und Trug, wo man hinsieht

Dass ein „wirksames“ Deo lediglich die Poren in den Achseln verstopft (meist mit giftigen Aluminium-Verbindungen), statt die Entstehung von Schweiß zu verhindern, wussten Sie vermutlich nicht. Durch diese Pfropfen in den Schweißdrüsen wird dann die natürliche Entgiftung der Haut verhindert. Und es gibt immer mehr wissenschaftliche Anzeichen dafür, dass das Aluminium in direkter Verbindung mit der Entstehung von Brustkrebs steht.

Oder wussten Sie zum Beispiel, dass Anti-Schuppen-Produkte nur die Symptome bekämpfen, nicht aber die Ursache? Das bedeutet, sobald Sie das Produkt absetzen, kommen die Schuppen wieder. Deshalb heißt es in der Werbung auch so schön „bei regelmäßiger Anwendung“. Dazu kommt, dass die meisten Anti-Schuppen-Wirkstoffe gefährliche Resistenzen erzeugen, das ungeborene Leben schädigen sowie negative Auswirkungen auf Leber und Immunsystem haben können und häufig auch hormonähnliche Wirkungen aufweisen.

Falls Sie sich schon einmal gefragt haben, wie es die Hersteller schaffen, diese fein duftenden Produkte so wahnsinnig günstig anzubieten – das liegt schlicht und ergreifend daran, dass meist nur die qualitativ minderwertigsten Zutaten verwendet werden. In vielen Fällen sind es auch einfach nur Abfallprodukte. Die meisten davon mit echten Gesundheitsgefahren.

Übrigens: Die deutsche Zahnärzteschaft macht bereits seit 1953 mit der Zuckerindustrie und fluorverarbeitenden Industrie gemeinsame Sache. 1967 kommt es zu einer weiteren Vereinbarung: Der Bundesverband Deutscher Zahnärzte schließt mit der Wirtschaft-lichen Vereinigung Zucker ein Abkommen auf gegenseitige Unterstützung, bekannt als „Süßes Gespräch“.

Das glauben Sie nicht? Das “süße Gespräch” findet man in Nr. 20/1967 der “Zahnärztlichen Mitteilungen” auf Seite 974.
Es wird auch hier erwähnt: http://de.wikipedia.org/wiki/Fluoridierung#cite_note-82

Bei diesen Kooperationen geht es keineswegs darum, Ihre Gesundheit zu schützen, sondern darum, den Zuckerkonsum hoch zu halten und mit giftigem Fluorid Geld zu machen.

So geht man mit Ihrer Gesundheit um …

Ein riskanter Cocktail

Es gibt im Grunde kein herkömmliches Produkt, das keine gefährlichen Substanzen enthält – Duschgel, Shampoo, Spülung, Lotion, Creme, Sonnenschutz, Deo, Parfum, Haarspray, Rasierschaum, Lippenpflege usw. – alle enthalten zahlreiche synthetische Stoffe, gegen die sich der Körper früher oder später wehrt.

Die meisten Hersteller werden Ihnen sagen, dass Sie sich wegen der Inhaltsstoffe keine Sorgen machen müssen. Sie werden zugeben, dass in ihren Produkten zwar viele Chemikalien enthalten sind, dass die Konzentrationen aber sehr gering und damit harmlos sind. Auf den ersten Blick klingt dieses Argument nachvollziehbar. Tatsächlich ist es jedoch eine süß umhüllte Lüge, denn Wissenschaftler haben – wie ich in meinem Buch zeige – bewiesen, dass Menschen, deren Haut immer wieder mit kleinen Mengen gefährlicher Substanzen in Berührung kommt, durchaus großen Schaden davon tragen können!

Die Hautbarriere ist keine undurchlässige Barriere. Das wissen wir spätestens, seit Nikotin- und Hormonpflaster auf den Markt kamen. Diese kleinen Pflaster können die darin enthaltenen Wirkstoffe sehr effektiv in den Blutkreislauf einschleusen und damit die Chemie im Körper völlig verändern. Dieser Vorgang ist bei Körperpflege- und Kosmetikprodukten ganz ähnlich.

Was tun?

Lassen Sie sich nicht länger hinters Licht führen und informieren Sie sich.

Schlagen Sie nach, welche Substanzen Ihre Körperpflegeprodukte enthalten. In meinem Buch „Giftcocktail Körperpflege“ führe ich rund 500 der am häufigsten verwendeten gefährlichen Stoffe auf und erläutere, was sie anrichten können.

Ziehen Sie die notwendigen Konsequenzen: Informieren Sie sich über mögliche Aus-leitungen. Wechseln Sie zu unbedenklichen, gesunden Naturkosmetika. Leider ist auch hier nicht alles Gold, was glänzt. Die Begriffe „Naturkosmetik“ oder „Bio“ sind nicht geschützt. Die Hersteller haben also freie Hand, um ihre Produkte mit gesundheits-gefährdenden, billigen Inhaltsstoffen zu versehen. Und genau das tun sie auch. Ein Naturkosmetik- oder Ökosiegel kann hilfreich sein, muss es aber nicht. Ein Beispiel: Manchmal werden Stoffe erlaubt, die zwar auf natürlichen Rohstoffen basieren und biologisch abbaubar sein müssen, aber an ihrer hautreizenden oder allergenen Wirkung ändert das natürlich nichts.

Gerade die Älteren unter uns sollten einmal darüber nachdenken, denn sie haben diese gefährlichen Substanzen über Jahrzehnte hinweg verwendet. Das bedeutet, in ihrem Körper hat sich vermutlich bereits eine sehr große Menge an Giftstoffen angesammelt. Es ist also durchaus möglich, dass nur noch eine winzige Menge dieser giftigen Chemikalien fehlt, bis Ihr Körper mit einer schweren Krankheit rebelliert. Bitte gehen Sie dieses Risiko nicht ein.

Die Autorin: Marion Schimmelpfennig

– Journalistin, Marketingexpertin
– Entwickelte eine schwere Allergie gegen einen Inhaltsstoff eines herkömmlichen Deos
– Beschäftigte sich daraufhin mit der Gefährlichkeit von Inhaltsstoffen in Körperpflegemitteln
– Recherchierte ein Jahr lang weltweit – in wissenschaftlichen Artikeln, wissenschaftlichen Studien und sprach mit den führenden Wissenschaftlern auf den jeweiligen Gebieten
– Autorin des Aufklärungsbuches „Giftcocktail Körperpflege“
– Hält Vorträge zu diesem Thema
– Betreiberin der Facebook-Seite www.facebook.com/giftcocktailkoerperpflege
– Arbeitet an weiterem Aufklärungsbuch – „Die Mineralwasser- und Getränke-Mafia“

Ihr Buch: Giftcocktail Körperpflege: Der schleichende Tod aus dem Badezimmer (Gebundene Ausgabe)

Quelle: symptome.ch vom 31.03.2014


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Ein Israeli erfindet ein 9€ Fahrrad aus Pappe, welches auch im Regen hält

in Welt

Von Natália Kassner auf social-startups.de

 

Ein Fahrrad, das komplett aus Pappe besteht, hat jetzt ein israelische Erfinder entwickelt. Izhar Gafni dachte sich, es kann nicht sein, dass auf der ganzen Welt nur Fahrräder unterwegs sind, die aus Metallen hergestellt sind. Also schloss sich der 50jährige in seiner Garage ein und entwickelte seine Idee weiter. Er musste das Fahrrad wasserfest und stabil bekommen. Das war wohl mit das größte Rätsel, welches es zu lösen galt.

Israeli inventor Izhar Gafni demonstrates how he makes his cardboard bicycle in his workshop in Moshav Ahituv, central Israel September 24, 2012. The bicycle, made almost entirely of cardboard, has the potential to change transportation habits from the world's most congested cities to the poorest reaches of Africa, Gafni, an expert in designing automated mass-production lines and an amateur cycling enthusiast, says. Picture taken September 24, 2012. To match ISRAEL-CARDBOARDBIKE/ REUTERS/Baz Ratner (ISRAEL - Tags: ENVIRONMENT SPORT CYCLING SOCIETY)
Schnitzstunde im Schuppen: „Es ist wie beim japanischen Origami“, sagt Gafni. „Du faltest den Karton einmal, doch das Ergebnis ist nicht doppelt, sondern gleich dreimal so stark.“

Der aktuelle Prototyp besteht zwar noch in Teilen aus Metall, doch das nur aus Sicherheitsgründen. Er lässt sich seine Idee gerade patentieren und möchte nicht, dass diese Ihm vorher geklaut wird. Erst einmal in der Produktionsphase angekommen, wird das Rad keine Metallteile mehr besitzen. Dann wird alles, aber auch wirklich jedes kleine Teil aus Pappe bestehen.

Israeli inventor Izhar Gafni rides his cardboard bicycle in Moshav Ahituv, central Israel September 24, 2012. The bicycle, made almost entirely of cardboard, has the potential to change transportation habits from the world's most congested cities to the poorest reaches of Africa, Gafni, an expert in designing automated mass-production lines and an amateur cycling enthusiast, says. Picture taken September 24, 2012. To match ISRAEL-CARDBOARDBIKE/ REUTERS/Baz Ratner (ISRAEL - Tags: ENVIRONMENT SPORT CYCLING SOCIETY TPX IMAGES OF THE DAY)
Test bestanden: „Die Lebensdauer hängt natürlich davon ab, wie stark es beansprucht wird – wie bei jedem anderen Produkt auch“, sagt der Erfinder. Mindestens zwei Jahre soll ein Papprad laut Gafni halten.

Das Ganze funktioniert mit einem Lack aus rein biologischen Materialen, dessen Rezept Gafni nicht verrät. Durch diesen Lack löste er das Feuchtigkeitsproblem und auch Feuer kann nun besser standgehalten werden. Auch einen Menschen trägt das Fahrrad nun, ohne sich zu verbiegen. Weltweit löst diese grüne Idee Bewunderung aus. Ein Geschäftsmann aus New York dazu:“ Was für eine schöne, grüne Innovation.“

Gafni selbst wünscht sich, dass die Fahrräder in kleinen Betrieben weltweit und nachhaltig produziert werden. Er wünscht sich auch, dass seine Fahrräder von Menschen mit körperlichen Einschränkungen zusammengebaut werden, damit auch diese eine Chance im beruflichen Leben bekommen können. Auch die Materialkosten sind nicht zu hoch, um eine solche Produktion zu ermöglichen. Diese belaufen sich lediglich auf ca. neun Euro.

So könnte der Drahtesel bereits für 20 Euro verkauft werden und auch Menschen in ärmeren Ländern könnten sich ein solches Fahrrad leisten. Gafni will in wenigen Monaten mit der Massenproduktion beginnen und hofft, das Rad überall dort zu sehen, wo er hinreist. Er hofft sein Papp-Rad in Europa, Israel und den USA verkaufen zu können.

Gefunden bei: spiegel.de


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19 Provinzen in der Türkei dürfen Hanf anbauen

in Umwelt/Welt

Schritt durch das Agrarministerium bestätigt.

 

Um der illegalen Produktion von Cannabis in der Türkei einen Riegel vorzuschieben, ist eine überraschend abgekündigte Veränderung rechtskräftig geworden. 19 Provinzen in der Türkei dürfen Hanf anbauen. Der Schritt wurde durch das türkische Ministerium für Nahrungsmittel, Agrarkultur und Viehzucht bekannt gegeben und sieht die Herstellung von Cannabis zu medizinischen und wissenschaftlichen Zwecken im eigenen Land vor.

Interessierte Landwirte müssten sich um eine Erlaubnis bewerben und erhielten bei Zulassung eine dreijährige Lizenz, die Pflanzen zu kultivieren. Eine beglaubigte Erklärung, die jeglichen Zusammenhang mit Betäubungsmitteldelikten ausschließe, benötigten die angehenden Marihuanabauern dafür jedoch. Einen Monat vor den angesetzten Ernten kämen offizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Nahrungsmittel, Agrarkultur und Viehzucht dann mindestens einmal zu den jeweiligen Produzenten, um alle Vorgänge auf Richtigkeit zu überprüfen. Alle übrig bleibenden Pflanzenreste müssten nach einer Ernte komplett vernichtet werden, wozu die Hersteller explizit verpflichtet wären. So wolle man verhindern, dass keine Abfälle auf dem Schwarzmarkt landen. Aus diesem Grund könnten die zukünftigen Produzenten der türkischen Cannabismedizin möglicherweise auch hin und wieder einmal überwacht werden, damit derartige unerwünschte Verbindungen auffielen und keine Chancen auf Bestehen bekämen. In Amasya, Antalya, Bartın, Burdur, Çorum, İzmir, Karabük, Kastamonu, Kayseri, Kütahya, Malatya, Ordu, Rize, Samsun, Sinop, Tokat, Uşak, Yozgat und Zonguldak werden die ersten Anträge zum legalen Cannabisanbau in der Türkei erwartet – nur in ganz speziellen wissenschaftlich relevanten Fällen könnte per Ausnahmegenehmigung auch in anderen Teilen des Landes Hanf straffrei angebaut werden.

Wer dagegen aus Genussgründen kifft, Gras anbaut oder verkauft, darf weiterhin mit einer zweijährigen Haftstrafe rechnen.

Hintergrund und kurze Geschichte zum Cannabisverbot in der Welt und in der Türkei:

Bis zu Beginn des 20 Jahrhunderts galt Cannabis zu Recht als völlig unproblematisch. Kein Wunder, es gab keine Todesopfer, keine ansteigende Kriminalität unter den Rauchern und auch sonst sah man im Cannabis keinerlei Gefahren. Bis Dato wurde Cannabis sogar als Heilmittel anerkannt und geschätzt. Sogar Georg Washington hatte aufgrund seiner bekannten Zahnprobleme regelmäßig Cannabis konsumiert. Hanf war gesellschaftlich akzeptiert. Festzustellen ist, dass es innerhalb der Politik offensichtliche Widersprüche, Irrationalitäten und eine deutliche Ineffizienz zu verzeichnen gibt. Und gegen die lässt sich offenbar nur sehr schwer vorgehen – die Gesetzgeber haben in Sachen Manipulation und Irreführung ganze Arbeit geleistet! Wie kommen wir auf diesen Gedanken?

Es sei angemerkt, dass sowohl die Türkei, als auch Ägypten zu damaliger Zeit diverse Anträge für ein Cannabis-Verbot einreichten. Allerdings wären diese nicht wirklich zum Tragen gekommen, hätte sich 1925 nicht die USA enorm beteiligt. Diese spielten eine wichtige und fast überragende Rolle bei der Durchsetzung des Cannabis-Verbots. Doch welche Gründe könnten den USA (FBNDD) vorliegen, die eine Einstufung als gefährliche Droge rechtfertigen würde? Eigentlich keine, wären da nicht die wirtschaftlichen Interessen und der Cannabis als extrem starker Konkurrent für verschiedene Industrien. Den USA ging es also nicht um den Konsum einer Droge oder um die Droge selbst, sondern vermehrt um wirtschaftliche Interessen. Cannabis wurde zu damaliger Zeit natürlich nicht nur geraucht, sondern war der aufstrebenden Kunstfaserindustrie der größte Konkurrent. Wir halten also fest, dass handfeste, wirtschaftliche Interessen der Hauptgrund für das Cannabis-Verbot war.

 

Was sind eigentlich die Vorteile von Hanf?

• 1.000qm Hanffläche kann soviel Sauerstoff erzeugen wie 25.000qm Waldfläche

• Aus 1000qm Hanffläche kann man soviel Papier erzeugen wie aus 1000qm Holzfläche.

• Ein Baum braucht ca. 20-50 Jahre um voll auszuwachsen, die Hanfpflanze nur 4 Monate.

• Hanf kann 8 mal zum Papier recyclet werden, herkömmliches Holz nur 3 mal.

• Wächst überall auf der Welt.

• Brauchst sehr wenig Wasser.

• Ist sehr robust, benötigt keine Pestizide und auch keine Düngemittel.

• Aus Hanf kann auch sehr günstiger Biodiesel hergestellt werden.

 

Die Hauptsektoren, in denen Hanf benutzt werden kann:

• Pharmazie (Medikamente)

• Herstellung von Papier

• Herstellung von Biogas

• Textilproduktion

• Automobilsektor

 

• Kosmetik- und Seifenherstellung

• Cannabis wird auch in der AIDS und Krebs Behandlung verwendet, zudem auch in der Schmerzlinderung.

• Cannabis wird auch zur Behandlung von Arthritis, Herzkrankheiten, Asthma, Magenbeschwerden, Schlafbeschwerden u.ä. verwendet. Glokom, artrit, romatizma, kalp, sara, astım, mide, uykusuzluk, omurga rahatsızlıkları gibi en az 250 hastalığın tedavisinde kullanılıyor.

• Sümpfe können mit der Hilfe von Hanf sehr effektiv getrocknet werden.

• Hanf kann zur Verringerung von Strahlung verwendet werden.

 

Verwandte Artikel:


Quellen:

http://hanfjournal.de/2016/10/16/19-provinzen-in-der-tuerkei-duerfen-hanf-anbauen/

http://www.hanf-magazin.com/politik/international/die-wahren-hintergruende-fuer-cannabis-verbote/

http://www.cumhuriyet.com.tr/haber/turkiye/615341/Turkiye_de_19_ilde_kenevir_yasallasti.html#

 

 

 


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Neue Entdeckung beweist, dass Menschen seit mindestens 2.400 Jahren Cannabis benutzen

in Gesundheit

Archäologen entdeckten kürzlich in China den Beweis dafür, dass Menschen seit über 2.400 Jahren Cannabis für medizinische Zwecke benutzt haben und bei spirituellen Ritualen einsetzten.

Laut eines Aufsatzes mit dem Titel Ancient Cannabis Burial Shroud in a Central Eurasian Cemetery, der letzten Monat in Economic Botany veröffentlicht wurde, „wurde kürzlich ein außergewöhnlicher Aufbewahrungsort mit Überbleibseln antiker, gut erhaltener Cannabis-Pflanzen in einem Grab auf dem Jiayi-Friedhof von Turpan in Nordwest-China entdeckt“.

Die Forscher unter der Leitung von Hongen Jiang, einem Archäologen an der Universität der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, entdeckten 13 vollständige, weibliche Cannabispflanzen im Grab eines 35-jährigen kaukasischen Mannes. Der Artikel erläutert, dass die Cannabis-Pflanzen „scheinbar in der Region angebaut wurden und absichtlich so angeordnet waren, dass sie als Leichentuch fungierten, das auf einer männlichen Leiche ausgebreitet wurde“. Die Forscher vermuten, dass es sich dabei um einen Schamanen gehandelt haben könnte.

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Eine Radiokarbondatierung ergab, dass das Grab zwischen 2.400 und 2.800 Jahren alt ist.

National Geographic erläuterte die Entdeckung:

„Bei der Grabstätte handelt es um eines von 240 Gräbern, die auf dem Jiayi-Friedhof in Turpan ausgegraben wurden, und das mit der Subeixi-Kultur (die auch als Gushi-Kultur bekannt ist) in Zusammenhang steht, die vor ungefähr 2.000 bis 3.000 Jahren in der Region vorherrschte. Zu der Zeit war die Oase in der Wüste Turpans eine wichtige Station entlang der Seidenstraße.“

Jiang, der Hauptautor des Aufsatzes, erläuterte die Bedeutung ihrer Entdeckung:

„Dies ist sowohl das erste Mal, dass es Archäologen gelungen ist, komplette Cannabis-Pflanzen zu entdecken, als auch das erstmalige Vorkommen ihres Gebrauchs als ‚Leichentuch‘ bei einer menschlichen Grabstätte.“

Jiang wird in National Geographic weiterhin mit den Worten zitiert:

„Diese Entdeckung trägt zu einer zunehmenden Sammlung archäologischer Beweise bei, aus denen hervorgeht, dass Cannabis-Konsum bereits vor tausenden von Jahren überall in der eurasischen Steppe ’sehr beliebt‘ war.“

Der Aufsatz stellt somit fest, dass die Forschungsergebnisse zum Beweis beitragen, dass Menschen seit langer Zeit Cannabis benutzt haben:

„Diese einzigartige Entdeckung liefert neue Erkenntnisse über den rituellen Gebrauch von Cannabis im prähistorischen Zentralasien. Weiterhin offenbaren die fragmentierten Cannabis-Fruchtstände, die in anderen Gräbern des Jiayi-Friedhofs in Turpan entdeckt wurden, zusammen mit ähnlichen Cannabis-Überresten aus gleichaltrigen Gräbern, die in der Region des Altai-Gebirges zum Vorschein kamen, dass Cannabis im ersten Jahrtausend vor Christus durch die einheimische zentralasiatische Bevölkerung für rituelle und/oder medizinische Zwecke benutzt wurde.“ [Hervorhebung hinzugefügt]

2008 entdeckten die Forscher in der Nähe der Region Turpan ein 2.700 Jahre altes Grab, das mit „einem großen Vorrat an Cannabis“ ausgestattet war. Sie gingen davon aus, dass das Grab zu einem kaukasischen Schamanen gehörte, und vermuteten, dass das Gushi-Volk, das die Region zu dieser Zeit besiedelte, „Cannabis zu pharmazeutischen oder divinatorischen Zwecken“ benutzte.

Letztes Jahr fanden Archäologen bei einer Ausgrabung im Kaukasus des südlichen Russlands goldene Wasserpfeifen, die Spuren von Cannabis und Heroin enthielten. Ihre Funde deuteten darauf hin, dass der umherziehende Nomadenstamm der Skythen dort „drogenberauschte“ Rituale abgehalten hat.

Obwohl Cannabis aufgrund seiner Hanffasern verwendet werden kann, die bei der Herstellung von Kleidern, Möbeln und Gebäuden benutzt werden, kamen die Forscher in der Wüste von Turpan zu einem ähnlichen Ergebnis, dass dies nicht der Zweck des Cannabis war, das in dem Grab entdeckt wurde. Sie stellten fest, dass sie in Turpan keinerlei Hanftextilien fanden, und dass die entdeckten Samen in der Grabstätte nicht groß genug waren, um als Nahrungsquelle zu dienen.

Daher, so National Geographic, „vermuten die Forscher, dass dieses Marihuana wegen seines psychoaktiven Harzes angebaut und geerntet wurde, was als eine Art Weihrauch inhaliert oder in Form von Tränken für rituelle oder medizinische Zwecke konsumiert worden sein könnte“.

Obwohl die Regierungen weiterhin Cannabis dämonisieren und alles daran setzen, es zu verbieten (sowie andere Drogen), beweisen die in Economic Botany veröffentlichten Ergebnisse – wie bereits viele vor ihnen -, dass die Menschen bereits eine lange Zeit auf Erfahrungen mit der Pflanze zurückblicken können, bevor die Obrigkeit ein Verbot beschlossen hatte.

Und genauso wie sie es schon vor 2.500 Jahren taten, nutzen die Menschen weiterhin Cannabis, um ihre Spiritualität zu erweitern und sich selbst medizinisch zu behandeln.

Übersetzt aus dem Englischen von TheAntiMedia.org


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Diese 8 Dinge passieren, wenn ihr kein Fleisch mehr esst

in Gesundheit

In den vergangenen zehn Jahren ist die Anzahl der Menschen schier explodiert, die auf eine vegetarische oder vegane Ernährungsweise umgestellt haben. Die Gründe für diese Veränderungen der Ernährung beruhen auf ethischen und ökologischen Bedenken, sowie auf Besorgnis hinsichtlich der eigenen Gesundheit.

Im Vereinigten Königreich ist die Popularität des Veganismus in den vergangenen zehn Jahren um 350% gestiegen. Ungefähr 542.000 Briten haben ihren Speiseplan auf eine fleisch- und tierproduktfreie Ernährung umgestellt. Dieser Anstieg der vegetarischen und veganen Ernährungsgewohnheiten ist hauptsächlich auf die jüngere Generation zurückzuführen; denn rund 20% der 16- bis 24-Jährigen im Vereinigten Königreich ernähren sich vegetarisch.

„Die jungen Menschen sind sich heute dessen viel bewusster, welche ökologischen Auswirkungen der Verzehr von Fleisch hat: 2007 waren es 8%, 2013 hingegen 40%.“, sagte die Vegetarian Society. Angesichts dieser monumentalen gesellschaftlichen Veränderungen hat Michelle McMacken – sie ist eine staatlich zertifizierte Internistin und Assistenzprofessorin der Medizin an der NYU School of Medicine und eine enthusiastische Unterstützerin einer pflanzenbasierten Ernährung – eine Liste mit den 7 Dingen zusammengestellt, die passieren, wenn ihr Fleisch aus eurem Speiseplan streicht. Da uns McMackens Artikel inspiriert hat, haben wir eine ähnliche Liste zusammengestellt. Darauf findet ihr ausführliche Informationen zu 8 Dingen, die passieren, wenn ihr auf eine fleischfreie Ernährung umstellt.

Persönliche Gesundheit

Bildquelle: Flickr, Agência Brasil Fotografias (CC BY 2.0)
Bildquelle: Flickr, Agência Brasil Fotografias (CC BY 2.0)

1) Ihr reduziert damit erheblich euer Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken

Studien haben gezeigt, dass ein Ernährungsplan, der tierisches Eiweiß (Proteine) insbesondere aus rotem und weiterverarbeitetem Fleisch enthält, das Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken erheblich erhöht. Eine Studie wurde durchgeführt, um die Diabetesraten bei Veganern und bei Probanden aus der Adventist Mortality Study (Sterblichkeitsratenstudie der Adventisten) und der Adventist Health Study (Gesundheitsstudie der Adventisten) zu vergleichen. Die Adventisten sind Mitglieder der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Die Studie zur Sterblichkeitsrate verglich männliche Adventisten mit männlichen Nicht-Adventisten in Bezug auf die Lebensdauer; die Gesundheitsstudie(n) beschäftigte(n) sich mit den Aspekten des Lebensstils, die vor Krankheiten schützen. In der Diabetesstudie hatte sich die Rate der Erkrankungen bei den Adventisten verdoppelt. Zusätzlich ergab die Studie, dass der Verzehr von Fleisch einmal oder mehrmals pro Woche in dieser Bevölkerungsgruppe im Laufe von 17 Jahren das Risiko für Diabetes um 74 Prozent erhöhte. Das Ergebnis ist auch deshalb so erstaunlich, weil Adventisten den vorherigen Studien zufolge länger lebten und gesünder waren als Nicht-Adventisten.

Man geht davon aus, dass tierisches Fett, tierisch basiertes (Häm) Eisen und Konservierungsmittel mit Nitrat für dieses erhöhte Risiko verantwortlich sind. Studien haben gezeigt, dass sie Schäden an den Zellen in der Bauchspeicheldrüse hervorrufen, Entzündungen verschlimmern, Gewichtszunahme verursachen und beeinflussen, wie unser Insulin funktioniert. Als Gesamtergebnis wird davon ausgegangen, dass es das Risiko einer Diabetes Typ 2-Erkrankung signifikant reduzieren würde, wenn man auf eine fleischfreie Ernährung umstellt. Der Verzicht auf Fleisch könnte ebenfalls dabei helfen, den Zustand bei einer Diabetes-Erkrankung zu verbessern oder sie sogar rückgängig zu machen bei all jenen, die bereits mit dieser Diagnose leben müssen. Schätzungen zufolge sind heute ungefähr 38 Prozent der Amerikaner in einem prä-diabetischen Zustand bzw. stehen kurz davor, an Diabetes zu erkranken.

Bildquelle: Flickr, Kenneth Leung (CC BY 2.0)
Bildquelle: Flickr, Kenneth Leung (CC BY 2.0)

2) Ihr bekommt die richtige Menge – und die richtige Art – von Proteinen

Proteine sind normalerweise das erste Argument, das ein Allesfresser in Verteidigung seiner Ernährung anbringt, wenn man die Fleischberge infrage stellt, die er (oder sie) verschlingt. Wenn ihr jedoch euren täglichen Kalorienbedarf normal deckt, bekommt ihr auch all die Proteine, die ihr braucht, also auch aus einer pflanzenbasierten Ernährung.

In den Vereinigten Staaten nehmen Allesfresser (Omnivoren) mehr als 1,5-mal so viele Proteine zu sich wie als optimale Proteinmenge empfohlen wird. Während viele daran glauben, dass der Verzehr einer exzessiven Menge an Proteinen – insbesondere aus Fleisch – sie stärker und schlanker machen wird, geschieht in der Realität genau das Gegenteil.

Zu viele Proteine werden in Fettzellen gelagert oder zu Abfallprodukten umgewandelt. Das führt zu Gewichtszunahme, Herzkrankheiten, Diabetes, Entzündungen und Krebs bei vielen Personen, die regelmäßig zu viele Proteine zu sich nehmen. Im Vergleich dazu wurden die Proteine aus der pflanzenbasierten Ernährung mit der Prävention von Krankheiten in Verbindung gebracht. Michelle McMacken erklärt es uns:

[D]ie Proteine, die wird in rein pflanzlichen Nahrungsmitteln finden, schützen uns vor vielen chronischen Erkrankungen. Es ist nicht notwendig, die Proteinzufuhr zu überwachen oder Protein-Nahrungsergänzungsmittel zu konsumieren, wenn man sich an eine pflanzenbasierte Ernährung hält: Wenn man seinen täglichen Kalorienbedarf deckt, bekommt man reichlich Proteine. Die Menschen, die am längsten auf diesem Planeten leben und die in so genannten ‚Blue Zones‘ (Blaue Zonen) leben, beziehen ihre Proteine aus etwa 10% der täglichen Kalorienzufuhr – im Vergleich zum Durchschnitt in den Vereinigten Staaten, der 15-20% Kalorien aus Proteinen beträgt.“

Bildquelle: Flickr, James Palinsad (CC BY-SA 2.0)
Bildquelle: Flickr, James Palinsad (CC BY-SA 2.0)

3) Ihr reduziert die Entzündungen in eurem Körper

Fleisch, Käse und andere weiterverarbeitete Nahrungsmittel sind mit erhöhten Entzündungsaktivitäten im Körper in Verbindung gebracht worden. Diese können wiederum zu einer Vielzahl schwerwiegender, chronischer Beschwerden führen, unter denen Betroffene lange Zeit leiden. Dazu gehört die Entwicklung von Arteriosklerose, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Diabetes und Autoimmunerkrankungen – neben vielen weiteren Zuständen.

Studien haben jedoch gezeigt: Wenn ein Betroffener auf eine pflanzenbasierte Ernährung umstellt, kann sich sein Level an C-reaktivem Protein (CRP) dramatisch reduzieren. CRP ist ein Anzeichen für eine Entzündung im Körper. Pflanzenbasierte Nahrungsmittel verfügen über viele Ballaststoffe, Antioxidantien und andere sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe (Phytonährstoffe). Dadurch wirkt eine pflanzenbasiere Ernährungsweise automatisch entzündungshemmend.

Bildquelle: Flickr, sonictk (CC BY 2.0)
Bildquelle: Flickr, sonictk (CC BY 2.0)

4) Ihr verringert euren Blut-Cholesterin-Spiegel

Studien haben ergeben, dass der Umstieg auf eine pflanzenbasierte Ernährung den Blut-Cholesterin-Spiegel um bis zu 35 Prozent verringern kann. Tatsächlich geht man davon aus, dass der Umstieg auf pflanzliche Lebensmittel das Niveau des Blut-Cholesterin-Spiegels in vielen Fällen im selben Maße reduzieren kann wie eine Medikamententherapie. Ein erhöhter Blut-Cholesterin-Siegel führt zu Arteriosklerose, die wiederum das Risiko für Herzkrankheiten und Schlaganfälle erhöht – zwei der hauptsächlichen Todesursachen in den Vereinigten Staaten.

Michelle McMacken erklärt dazu:

„Vollwertige Pflanzenkost reduziert das Cholesterin im Blut. Denn pflanzliche Lebensmittel beinhalten tendenziell sehr wenig gesättigte Fettsäuren und sie haben null Cholesterin. Außerdem sind in einer pflanzenbasierten Ernährung viele Ballaststoffe enthalten, welche den Blut-Cholesterin-Spiegel weiter reduzieren. Soja spielt erwiesenermaßen ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Reduktion von Cholesterin – wenn man sich dafür entscheidet, es mit in den Speiseplan aufzunehmen.“

Bildquelle: Caroline Davis2010 (CC BY 2.0)
Bildquelle: Caroline Davis2010 (CC BY 2.0)

5) Ihr lebt dadurch länger, weil sich eure Gene verändern

Faktoren aus der Umwelt und den eigenen Lebensstil betreffend können Gene an- und ausschalten. Das kann uns dabei helfen, länger zu leben und ein gesünderes Leben zu führen – so lautet das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten Studie. Die Erkenntnis aus den jüngsten Ergebnissen: Eine pflanzenbasierte Diät kann zum Beispiel dabei helfen, die Genexpression von Krebsgenen bei Männern mit einem niedrigen Risiko für Prostatakrebs verringern.

Zusätzlich dazu weiß man, dass eine pflanzenbasierte Diät unsere Telomere verlängert. Das sind die Kappen an den Enden der DNA-Chromosomen, die daran mit beteiligt sind, dass unsere DNA stabil bleibt. Das deutet darauf hin, dass unsere Zellen und unser Gewebe langsamer altern und uns demzufolge weniger anfällig für altersbedingte Krankheiten machen.

Bildquelle: Flickr, Grace Boyle (CC BY 2.0)
Bildquelle: Flickr, Grace Boyle (CC BY 2.0)

6) Euer Darm wird generalsaniert

Das Mikrobiom, das aus Trillionen von Mikroorganismen besteht, produziert lebensnotwendige Nährstoffe, sorgt für die Gesundheit unseres Darmgewebes, schützt uns vor Krebs, aktiviert und deaktiviert unsere Gene. Pflanzennahrungsmittel – und insbesondere solche mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen – helfen bei der Bildung eines gesunden Mikrobioms, indem sie das Wachstum nützlicher Bakterien begünstigen.

Auch dafür hat Michelle McMacken eine Erklärung: „Wegweisende Studien haben gezeigt: Wenn Omnivoren Cholin oder Carnitin essen (die in Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchten, Eiern und Milchprodukten vorkommen), dann produzieren die Darmbakterien eine Substanz, die von unserer Leber in ein toxisches Abfallprodukt namens TMAO (Trimethylamin N-Oxid). TMAO führt dazu, dass sich die Cholesterol-Ablagerungen in unseren Blutgefäßen verschlimmern und erhöht das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle.

Interessanterweise bilden Menschen, die sich von Pflanzen ernähren, kein oder kaum TMAO, nachdem sie eine Mahlzeit mit Fleisch verspeist haben, weil sie ein ganz anderes Darm-Mikrobiom haben. Es dauert nur ein paar Tage, bis sich die Muster unserer Darmbakterien verändern – die Vorzüge einer pflanzenbasierten Ernährung haben schnell Auswirkungen!“

Ökologische und ethische Bedenken

Bildquelle: Flickr, the U.S. Department of Agriculture (USDA) (CC BY 2.0)
Bildquelle: Flickr, the U.S. Department of Agriculture (USDA) (CC BY 2.0)

7) Ihr werdet dabei helfen, die Umwelt zu retten

Landwirtschaftliche Tierhaltung ist die größte Einzelbeiträgerin bei der Erzeugung von Treibhausgasen. Sie ist verantwortlich für 51 Prozent der Treibhausgasemissionen weltweit. Zusätzlich dazu ist die landwirtschaftliche Tierhaltung auch der Hauptgrund für die Waldrodung, für das Aussterben von Arten und für den Verbrauch von Land und Wasser. Tatsächlich werden 40 Prozent der Landflächen weltweit dafür verwendet, um die Bevölkerung des Planeten mit Nahrung zu versorgen. Die große Mehrheit dieser Landflächen – so viel wie 30 Prozent der eisfreien Flächen auf der Welt insgesamt – werden dafür verwendet, um Nutzvieh zu füttern.

Um all diese Nutzpflanzen anpflanzen zu können, wird regelmäßig eine große Menge Wasser benötigt. Tatsächlich wird ein Drittel des Süßwassers weltweit verwendet, um die Aufzucht und Weiterverarbeitung von Nutzvieh aufrechtzuerhalten – dazu gehören auch Produkte wie Fleisch, Milch und Eier. Bei der Tierzucht werden nicht nur unsere begrenzten Ressourcen an Land beansprucht. Die Ozeane leiden auch unter den Effekten der landwirtschaftlichen Tierhaltung. Die Überfischung dezimiert rapide den Tierbestand in den Weltmeeren und verursacht dadurch nachhaltige Schäden an den Ökosystemen, die lebensnotwendig für unser eigenes Überleben sind. Schätzungen zufolge könnten die Ozeane bereits im Jahr 2048 leergefischt sein.

Bildquelle: Flickr, Oikeutta eläimille (CC BY 2.0)
Bildquelle: Flickr, Oikeutta eläimille (CC BY 2.0)

8) Ihr unterstützt nicht länger Grausamkeit gegenüber Tieren

Egal, welchen Illusionen viele von uns gerne über die Haltung von Nutzvieh Glauben schenken würden – etwa, dass Kühe, Schweine, Hühner allesamt glücklich auf den Weiden umherstreifen –  die Realität der Industrie zeichnet leider ein komplett anderes Bild. Die Mehrzahl der Tiere, die in der Nutzviehhaltung zur Welt kommen, werden in Massentierhaltungsbetrieben großgezogen. Das ist die weltweit schnellste Methode, wie man Tiere „produzieren“ kann.

Tiere, die in einer solchen Umgebung hochgezüchtet werden, wachsen in Elend und überfüllten Käfigen auf, werden armselig und unmenschlich behandelt. Das Ergebnis: Die Tiere, die unter solchen Bedingungen aufwachsen, leiden unter einem extrem schlechten Gesundheitszustand – sowohl körperlich als auch geistig – der Stress begünstigt, sowie Aggressionen und die Ausbreitung von Krankheiten. Schaltet also euer Gewissen und euren Menschenverstand ein, wenn ihr das nächste Mal Fleisch essen wollt.

Bildquelle des Titelbilds: Flickr, David Blackwell. (CC BY-ND 2.0). Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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