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Welt - page 59

Brüssel – Fakten, Meinungen, Konsequenzen

in Welt

Am 22. März explodierten in Brüssel drei Bomben – zwei am Flughafen Brüssel-Zaventem, eine in der Brüsseler Innenstadt. Die Detonationen forderten 35 Menschenleben, etwa 300 weitere Personen wurden verletzt. Der Islamische Staat bekannte sich zu den Selbstmordattentaten.

Im Flughafen wurden die beiden Sprengsätze gegen 8 Uhr morgens gezündet, ein weiterer, nicht detonierter konnte später sichergestellt werden. Die Nagelbombe in der Innenstadt wurde gegen 9 Uhr in der U-Bahn Station Maalbeek/Maelbeek nahe dem Europäischen Rat und der Europäischen Kommission gezündet.

Mindestens einer der Attentäter wurde Aussagen durch die Türkei 2015 des Landes verwiesen und an das belgische Konsulat übergeben worden mit einer sehr klaren Warnung, dass dieser sehr gefährlich sei und streng beobachtet werden müsse, jedoch schenkte der belgische Staat den Worten der Türkei keine Beachtung und ließ diesen einfach frei. Sowohl niederländische, französische als auch belgische Behörden seien vor dem mutmaßlichen „terroristischen Kämpfer“ gewarnt worden – allerdings sei aufgrund mangelnder Beweislage nichts Weiteres unternommen worden. Seitens des belgischen Justizministers wurden bereits Fehler eingeräumt, die nun durch eine parlamentarische Kommission geprüft werden sollen.

In Belgien wurde die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen, auch im restlichen Europa wurden die Sicherheitsmaßnahmen an Flughäfen und Bahnhöfen beispielsweise durch vermehrte Polizeipräsenz erhöht.


Die Attentate lösten eine Welle an Beileidsbekundungen aus – nicht nur im Internet und den sozialen Netzwerken gab es ähnliche Reaktionen wie nach den Anschlägen in Paris vergangenen November – auch Staaten der ganzen Welt bekundeten ihr Mitgefühl, appellierten an ein härteres gemeinsames Vorgehen gegen den internationalen Terrorismus. NATO Generalsekretär Jens Stoltenberg äußerte seine tiefe Bestürzung und informierte über den Beschluss, die Alarmstufe im HQ erhöht zu haben.

Die Organisation und Miliz Hisbollah verurteilte ebenfalls die Anschläge in Brüssel, behauptete allerdings auch, dass „das Feuer, das in Europa, aber auch der Welt im Allgemeinen wütet, dasselbe [ist], dass von einigen Regimes in Syrien und auch in anderen Staaten der Region entfacht wurde.“

Al-Haschd asch-Schabi, eine vom Irak geförderte militärische Organisation aus 40 Milizen, die zum Vorgehen gegen den IS im Juni 2014 gegründet wurde behauptet, dass die Ideologien, aus denen letztlich auch diese Anschläge hervorgegangen sein sollen, von „bestimmten Staaten“ wie beispielsweise Saudi Arabien oder der Türkei aus politischen und wirtschaftlichen Gründen unterstützt werden. Folglich sei gegen diese Staaten vorzugehen.

Neben der Beileidsbekundungen gab es seitens Russland auch Kritik. So trage laut Maria Zakharova, Sprecherin des russischen Außenministeriums, auch die europäische Politik der Doppelstandards Mitschuld an den Anschlägen. Es sei falsch Terroristen in gut und böse einzuteilen. Man müsse global und gezielt vorgehen, um dem Terrorismus Einhalt zu gebieten. Aleksei Pushkov, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des russischen Parlaments rief zu einer verstärkten Zusammenarbeit Europas mit Russland auf. Pushkov war bereits vorher in die Kritik geraten, da er folgenden Satz getwittert hatte: „Während Stoltenberg damit beschäftigt ist die imaginäre „russische Bedrohung“ zu bekämpfen und Truppen in Lettland stationiert, werden in Brüssel direkt unter seiner Nase Menschen in die Luft gejagt.“

Aus den USA kamen gegensätzliche Meinungen. Obama zeigte durch den Einleitungssatz seiner Rede in Havanna, Kuba Solidarität. Zwei polarisierende Präsidentschaftskandidaten zeigten auch im Bezug auf Brüssel wieder unvereinbare Meinungen: Donald Trump legt nicht nur das Schließen der US-amerikanischen Grenzen und das Praktizieren von Foltermethoden wie dem Waterboarding bei Terrorverdächtigen nahe, in einem Interview in der Show Good Morning Britain gab er sogar Muslimen generell eine Mitschuld an den Anschlägen. Bernie Sanders hingegen meinte, dass internationale Zusammenarbeit und nicht das Schließen von Grenzen zum Ziel führe.


Die Schlagzeilen der internationalen Medien

  • „Taumelig vom Horror in Brüssel.“ – nytimes.com, USA
  • „Bombenanschläge in Brüssel: Was wollen die Terroristen?“  – rbth.com, Russland
  • „China verurteilt die Anschläge in Brüssel“ – xinhuanet.com, China
  • „Anschläge in Brüssel sind eine Warnung, mit dem Schlimmsten zu rechnen“ – allAfrica.com, Afrika
  • „Unsere Antwort auf die Anschläge in Brüssel erfordern Geduld und Zurückhaltung.“ – theguardian.com, Vereinigtes Königreich

Der Grundtenor der internationalen Medien besteht aus Bestürzung und Empörung über die terroristischen Handlungen. Auch wenn vereinzelt Vorwürfe gegenüber der europäischen Politik und der momentanen Vorgehensweise gegen terroristische Organisationen geübt wird ist das Meinungsbild wenig überraschend geschlossen.

Vor allem ein Vorwurf wird momentan allerdings in den sozialen Netzwerken laut – Doppelmoral und Unausgewogenheit. Bezogen wird sich hier auf den großen medialen Aufschrei nach den Attentaten in Paris und Brüssel, während andere Attentate geradezu untergingen. Gerade die Anschläge in Beirut, Libanon (44 Tote), am Vortag derer in Paris; in Ankara, Türkei (29 Tote) und Dalori, Nigeria (über 50 Tote) im Februar (29 Tote), schließlich Lahore, Pakistan (72 Tote) hatten längst nicht so viel öffentliches und mediales Aufsehen in den westlichen Medien erregt wie jene in Paris und Brüssel.


Mit welchen Konsequenzen ist zu rechnen?

Wie auch nach Paris wurden schnell die Forderungen nach mehr Sicherheit laut. Sicherheit, die vor allem durch mehr Rechte für Polizei und einen weiteren Ausbau des Überwachungsapparates erreicht werden soll. So machte auch Innenminister De Maiziére keinen Hehl aus seiner Meinung. In einem Interview mit den Tagesthemen sagte er:

Datenschutz ist schön, aber in Krisenzeiten wie diesen hat Sicherheit Vorrang.

De Maiziére fordert eine „Lückenschließung“ an den Außengrenzung des Schengenraums. Man brauche Ein- und Ausreiseregister; des Weiteren müssten die bislang separierten „Datentöpfe“ der einzelnen EU-Staaten miteinander verknüpft werden. Maßnahmen wie die jüngsten Festnahmen im Zusammenhang mit den Paris-Attentaten könnten dazu führen, „dass der Terrorismus Gewalt noch stärker ausübt und als Reaktion darauf extra Anschläge begehen könnte […] Ein Zurückweichen darf es nicht geben.“

Auch im Bezug auf die Flüchtlingsdebatte nutzten Parteien wie die AfD die Attentate von Brüssel, um ihrer flüchtlingsfeindlichen, nationalen Politik Nachdruck zu verleihen.

Fraglich bleibt anhand der Tatsache, dass auch durch den gewachsenen Überwachungsapparat und mehr militärische Interventionen im Nahen Osten die Anschläge in Europa nicht ausbleiben, ob ein weiterer Ausbau jener Maßnahmen letztlich zum Ziel führt. Kann alle militärische Macht der Welt ausreichen, um den Terrorismus zu besiegen? Oder gießt diese Gewalt nicht nur Wasser auf die Mühlen des Terrorismus? Bevor man vorschnell und leichtfertig zugunsten der versprochenen Sicherheit seine Bürgerrechte aufgibt, wo nicht einmal erwiesen ist, dass dies die Lösung sein wird, sollte man sich eine alte Weisheit Aristoteles´ ins Gedächtnis rufen:

Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht, ist zu Recht ein Sklave.


Feature Image (C) Dmitry Divin


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Proteste gegen Arbeitsmarktreform

in Welt

Die geplanten Arbeitsmarktreformen der französischen Regierung haben am vergangenen Mittwoch zu massiven Protesten geführt. Nach Regierungsangaben waren bis zu 224.000 Menschen auf der Straße. Am Donnerstag hieß es aus Regierungs- und Gewerkschaftskreisen, dass man zu Verhandlungen bereit sei. Mit der Reform des französischen Arbeitsmarktes will die Regierung die derzeitige Rekordarbeitslosigkeit von 10,5% wieder in den Griff bekommen. Besonders hoch ist die Quote der Jugendarbeitslosigkeit, sie liegt derzeit bei 25,9%.

Kern der Reformen ist eine flexiblere Gestaltung des Arbeitsmarktes, die unter anderem eine Lockerung der 35-Stunden-Woche und erleichterte betriebsbedingte Kündigungen vorsieht. Ähnlich der Reformen der Rot-Grünen Bundesregierung aus dem Jahre 2003, der „Agenda 2010“, möchte die Regierung unter Premierminister Manuel Valls „eine Basis für ein dem 21. Jahrhundert angemessenen System“ schaffen. Nach Bekanntwerden der Pläne, die auch vom linken Lager der Regierung als zu arbeitgeberfreundliche kritisiert wurden, kam es zu landesweiten Protesten und Arbeitsniederlegungen. Schüler blockierten 100 Schulen, laut einer Sprecherin der staatlichen Eisenbahngesellschaft SNCF fielen über zwei Drittel aller Zugverbindungen aus und der Vorsitzende der Gewerkschaft „Force Ouvrière“ (FO), Jean-Claude Mailly, sagte: „Das ist der erste Tag der Mobilisierung“ und warf der Regierung vor, mit der geplanten Reform das Arbeitsrecht in Frage zu stellen.

Arbeitsministerin Myriam El Khomri wollte den Gesetzestext der Reform ursprünglich am 9. März vorstellen, hat aber wegen der Proteste den Termin auf den 24. März verschoben. Im Hörfung sagte sie: „Die Menschen protestieren, das ist Realität, wir müssen auf die Kritik hören.“ Schon zehn Jahre zuvor hatte die damalige Regierung unter Premierminister Dominique de Villepin versucht, durch eine Reform den als zu starr kritisierten Arbeitsmarkt in Frankreich zu reformieren. Massive Jugendproteste, die über drei Monate andauerten, zwangen die Regierung zu einer Rücknahme der Reformen. Ob sich die Regierung bei diesem Vorhaben durchsetzen wird, bleibt unbeantwortet. Die Gewerkschaften FO und CGT haben in Frankreich einen großen Einfluss auf die Politik. Jean-Claude Mailly: „Es beginnt ein Tauziehen, von dem niemand weiß, wie es enden wird“.

 


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Dänemark auf Platz 1 der glücklichsten Länder weltweit, sagt diese neue Studie

in Welt

Am Mittwoch, den 16. März, veröffentlichte das Sustainable Development Solutions Network (etwa: Netzwerk für Lösungen der nachhaltigen Entwicklung), ein Zweig der Vereinten Nationen, den World Happiness Report 2016, der die Lebensqualität in 156 Ländern bewertet und einstuft. Um die Punkte für jedes Land zu bereichnen, analyisieren die Vereinten Nationen mehrere Faktoren. Dazu gehören die Lücke in der Einkommensgleichheit, die Armutsquote, Verbrechensraten, Bildungsniveaus, Gesundheitsberichte und der Grad der behördlichen Zustimmung.

Obwohl es in der Reihenfolge der Top 5 Länder weltweit einige Änderungen gab, bleibt die Liste der Top 10 insgesamt im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Auf den letzten 10 Plätzen befinden sich hauptsächlich Länder auf dem afrikanischen Kontinent. Anzumerken ist, dass Syrien auf Platz 155 landete und Afghanistan auf Platz 154 – von insgesamt 156 Ländern. Der Studie zufolge ist das einzige Land mit einer schlechteren Lebensqualität als Syrien das Land Burundi.

Die Vereinigten Staaten haben es wieder nicht in die Top 10 weltweit geschafft, konnten ihren Platz aber um zwei Positionen von 15 im Jahr 2015 auf 13 im Jahr 2016 verbessern. Deutschland landet auf Platz 16 – hinter Costa Rica und Puerto Rico. Eine weitere sehr interessante Information aus dem Bericht ist die Tatsache, dass Israel auf Platz 11 der Liste in Bezug auf die Lebensqualität gelandet ist. Das ist erstaunlich, denn die palästinensischen Gebite, die sich tatsächlich nur einen Steinwurf von Israel entfernt sind, landeten auf Platz 108.

Die 20 glücklichsten Länder mit der besten Lebensqualität weltweit (der Reihe nach sortiert):

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Weitere beachtenswerte Länder:

  • Mexiko: 21
  • Vereinigtes Königreich: 23
  • Kolumbien: 31
  • Frankreich: 32
  • Saudi-Arabien: 34
  • Japan: 53
  • Russland: 56
  • Türkei: 78
  • China: 83
  • Pakistan: 92
  • Griechenland: 99
  • Iran: 105
  • Irak: 112
  • Äthiopien: 115
  • Indien: 118
  • Ägypten: 120

Den vollständigen Bericht der Vereinten Nationen könnt ihr hier herunterladen (PDF-Datei).

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Wegen Menschenrechtsverletzungen: Niederlande verbieten Waffenverkauf an Saudi-Arabien

in Menschenrechte/Welt

Wichtiges Abkommen beruft sich auf Zahlen der Vereinten Nationen: Saudisch geführte Truppen haben beinahe 6.000 Menschen im Jemen getötet — die Hälfte davon waren Zivilisten.

Niederländische Gesetzgeber haben dafür gestimmt, die Waffenexporte nach Saudi-Arabien zu unterbinden, denn das Königreich hat humanitäre Rechte verletzt. Damit sind die Niederlande das erste Land in der Europäischen Union (EU), das einem im Februar gestellten Antrag des Europäischen Parlaments Folge leistet.

Der richtungsweisende Beschluss, der am Dienstag verabschiedet wurde, verlangt von der niederländischen Regierung ein vollständiges Embargo für den Waffenhandel mit Saudi-Arabien. Dazu gehören Doppelnutzungs-Exporte, die zur Verletzung von Menschenrechten führen könnten. Das Abkommen beruft sich auf Zahlen der Vereinten Nationen. Diese besagen, dass saudisch geführte Truppen beinahe 6.000 Menschen im Jemen getötet haben — die Hälfte davon waren Zivilisten.

In dem Gesetzentwurf wird ebenfalls darauf hingewiesen, dass die saudische Regierung nach wie vor ihre eigenen Bürger hinrichtet; unter den Opfern befinden sich viele politische Dissidenten.

Die parlamentarische Abstimmung übt zusätzlichen Druck auf die anderen Regierungen der EU-Staaten aus, einen ähnlichen Handelsstopp durchzusetzen. Betroffen sind unter anderem  Großbritannien und Frankreich — die Länder, die neben den Vereinigten Staaten hauptsächlich Waffen an Saud-Arabien liefern. Laut der Kampagne gegen den Waffenhandel (Campaign Against Arms Trade, CAAT), hat das Vereinigte Königreich unter der Regierung um Premierminister David Cameron Waffen im Wert von etwa 9,4 Milliarden USD (etwa 6,7 Milliarden GBP) an die saudische Regierung verkauft.

„Die Menschenrechtsbilanz in Saudi-Arabien ist schrecklich und Regierungen wie das Vereinigte Königreich müssen ihre Unterstützung sofort einstellen“, erklärte der CAAT-Sprecher Andrew Smith der Zeitung The Independent am vergangenen Mittwoch. „Das Bombardement auf den Jemen dauert nun schon fast ein ganzes Jahr an und die humanitäre Lage ist katastrophal.“

„Das niederländische Parlament hat einen wichtigen Präzedenzfall geschaffen und es ist an der Zeit, dass andere Regierungen, die mit Waffen handeln, dasselbe tun“, sagte Smith. „Allerdings können diese Entscheidungen nicht nur vorübergehend sein, sondern müssen permanent gelten.“

Rosa Curling von einer Anwaltskanzlei, die CAAT vertritt, sagte gegenüber Sputnik News am vergangenen Mittwoch: „Wenn es ein eindeutiges Risiko dafür gibt, dass Waffen, die aus dem Vereinten Königreich exportiert werden, zur Verletzung von Menschenrechten verwendet werden, dann ist das Vereinte Königreich rechtlich dazu verpflichtet, die Lizenzen zum Export militärischer Ausrüstung nicht zu erteilen (…) Wir erkennen keine vernünftige Grundlage, auf deren Basis die Regierung darauf schließen könnte, dass die Exporte nach Saudi-Arabien kein Risiko darstellen. Die Beweislage ist eindeutig.“

Übersetzt aus dem Englischen von The Anti-Media; Artikel von Nadia Prupis bei CommonDreams.


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Giftcocktail: Warum du aufhören solltest, bei McDonald’s zu essen!

in Gesundheit

Kartoffeln, Frittieröl und Salz: Mehr braucht es nicht, um Pommes herzustellen – eigentlich. Denn das, was der Fast-Food-Riese McDonald’s unter seine Pommes mischt, hat viel mehr etwas mit einem Versuchslabor statt mit knusprig-kross gebratenen Kartoffelstiften zu tun.

Tertiär-Butylhydrochinon, Polydimethylsiloxan und Dinatriumhydrogenphosphat – die Zutatenliste der Pommes frites ist lang. Insgesamt sind es 12 Zusatzstoffe, die die Pommes von McDonald’s ‚veredeln‘. Das Erschreckende: Jede Einzelne der Zusatzstoffe ist in Deutschland erlaubt, weist allerdings in vielen Fällen in erhöhter Dosis besorgniserregende Nebenwirkungen auf.

Zusatzstoff Nummer eins: Tertiär-Butylhydrochinon. Ein Antioxidationsmittel, das in den USA unter anderem für die Herstellung von Biodiesel verwendet wird. Das Silikon Polydimethylsiloxan wird aus Sicherheitsgründen eingesetzt, heißt es auf Seiten von McDonald’s. Es soll vor dem Überschäumen von kochendem Frittieröl schützen. Tatsächlich schützt es vor Geschlechtskrankheiten und ungewolltem Nachwuchs. Polydimethylsiloxan dient auch zur Gleitbeschichtung von Kondomen und als Inhaltsstoff von Arzneimitteln. Ein weiterer Bestandteil der Fritten: Dextrose. Es schenkt den Kartoffelstiften seine leuchtend gelbe Farbe. In hoher Dosis genossen kann Dextrose zu allergischen Reaktionen und Osteoporose führen.

Eine unerfreuliche Nachricht für Veganer: Die Pommes frites von McDonald’s sind alles andere als vegan. Während Pommes früher in Rindertalg frittiert wurden, gleicht man diesen aromatischen Verlust heute mit der Zugabe von natürlichem Rindfleischaroma aus.

Pommes frites sind nicht nur voll von Unmengen an Zusatzstoffen, sondern auch voll von Fetten. Sie werden vorfrittiert, schockgefrostet und wieder frittiert. Und schlagen letztendlich mit 510 kcal pro Portion (groß) ordentlich zu Buche. Eine gesunde Ernährung sieht anders aus. Aber auch für dieses Problem hat McDonald’s bereits eine Lösung parat.

Die Zusatzstoffe für McDonald’s Pommes:

1. Kartoffeln

2. Rapsöl

3. Sojabohnenöl

4. Hydriertes Sojabohnenöl

5. Natürliches Rindfleischaroma

6. Zitronensäure

7. Dextrose

8. Dinatriumhydrogenphosphat

9. Salz

10. Tertiär-Butylhydrochinon

11. Maiskeimöl

12. Polydimethylsiloxan

 

Quelle:  wunderweib.de


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Wieso die Menschen AfD wählen – Eine ganz kurze Analyse

in Welt

Wir versuchen im folgenden kurz und objektiv den Grund oder die Gründe herauszufinden, welches ja doch einen nicht zu unterschätzenden Teil der Bevölkerung dazu gebracht hat, die AfD zu wählen. Kritik und Feedback natürlich wie immer gerne willkommen auf Facebook und auch hier im Kommentarbereich!

Die 3 Landtagswahlen am Sonntag haben für viel Aufsehen gesorgt, und es haben sich auch deutlich mehr Bürger daran beteiligt als noch vor 5 Jahren. Grund dafür war eindeutig die AfD. In Baden-Württemberg erhielten die Grünen die meisten Stimmen mit 30,3%, welches sogar die Grünen selbst ins Staunen versetzte, gefolgt von der CDU mit 27% und der AfD mit immerhin 15,1% der Stimmen.

In Rheinland-Pfalz erhielt die AfD 12,6% und in Sachsen-Anhalt sogar unglaubliche 24,2% der Gesamtstimmen.

Ein Wahlplakat der AfD in Sachsen-Anhalt
Ein Wahlplakat der AfD in Sachsen-Anhalt

Wie kommt es jedoch, dass diese medial und politisch umstrittene, die als rechtspopulistisch gebrandmarkt und ausgebuht wird, in so kurzer Zeit so eine massive Anhängerschaft aufbauen konnte?

Gucken wir uns dazu mal eine Statistik der unabhängigen Forschungsgruppe Wahlen an:

afd wähler

47% der AfD Wähler in Sachsen-Anhalt gaben an, dass es Ihre Hauptmotivation war, den anderen Parteien bzw. der aktuellen Regierung einen „Denkzettel zu verpassen“.

Was hier gemeint ist, ist der Frust, den eine anscheinend doch recht große Menge der Bevölkerung fühlt, über die angebliche Tatenlosigkeit der aktuellen Regierung. Viele fühlen sich, vor allem aus finanziell ärmeren Schichten im Stich gelassen, und die Flüchtlinge bzw. Migranten bevorzugt. Auf die Faktenlage wollen wir hier nicht eingehen, aber wohl anmerken, dass die aktuelle Bundesregierung hierbei sehr wohl Fehler gemacht hat, auf die die AfD ununterbrochen einpochen, z.B. das die Flüchtlinge und Migranten unkontrolliert in das Land gelangen durften. Die Zahlen der Asylanträgen-Absagen beweisst, jedoch, dass nur ein geringer Teil nicht asylberechtigt ist. Quelle hierfür ist das deutsche unabhängige Statistikportal Statista, welches seinen Sitz in Deutschland, den USA, England und Spanien hat: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/197867/umfrage/abgelehnte-asylantraege-in-deutschland/

Die wichtige Frage hierbei ist: Wie viele der AfD-Wähler, die der Regierung nun einen „Denkzettel verpassen“ wollen, wirklich das Parteiprogramm der AfD gelesen haben?

Hier kann man das aktuelle Parteiprogramm der AfD nachlesen: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/197867/umfrage/abgelehnte-asylantraege-in-deutschland/

Wie viele würden die AfD noch wählen, wenn Sie das Parteiprogramm gelesen hätten?

Wie viel % der Wähler anderer Parteien lesen sich denn wirklich das Parteiprogramm mal durch?

Seien Sie mal ehrlich mit sich selbst, haben Sie schonmal das Parteiprogramm einer Partei mal wirklich gelesen?

Die Welt hat dazu mal einen Beitrag gebracht, welches sich auf eine wissenschaftliche Studie bezieht, die beweisen will, dass Parteiprogramm zu unverständlich geschrieben sind:

http://www.welt.de/wirtschaft/article119351107/Wahlprogramme-der-Parteien-sind-unverstaendlich.html

 

Und wenn man sich mal die ganzen Talkshows, Debatten, Interviews, Befragungen der Bürger etc. mal anguckt, stellt man leider fest, dass sich der Großteil der Inhalte leider nur um oberflächliche Wahlversprechen dreht und welcher Politiker was gesagt oder behauptet hat. Die Parteiprogramminhalte werden nur in den allerseltensten Fällen erwähnt (subjektive Einschätzung von Der Waechter). Was uns aber die Handlungen der Frau Bundeskanzlerin gezeigt haben, ist, dass eine einzige Person allein, sich über das Parteiprogramm und die Parteimitglieder und über das Volk hinweg setzen kann, und selber grundlegende Entscheidungen für das Land treffen kann. Die neue Frage hierzu wäre: Wie demokratisch ist Deutschland und Europa denn (noch) wirklich? Wären vielleicht Volksentscheide angebracht, wie z.B. im direkten Demokratiemodell der Schweiz?

 

Kommen wir zurück zu der Frage, wieso die AfD-Wähler nun die AfD gewählt haben. Hier eine ehrliche AfD-Wählerin, die als „mutig“ bezeichnet wird, weil sie offen und ehrlich (zumindest scheint es uns so) die Gründe darlegt, wieso sie wirklich die AfD gewählt hat. Wir wagen es zu behaupten (anhand von Beobachtungen von Facebook Kommentar(-debatten) und öffentlich-rechtlichen Reportagen und Interviews, dass diese Frau eine „typische“ AfD Wählerin ist.


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Findet heraus, was wo am häufigsten gegoogelt wird

in Onlinewelt/Welt

Google hat die Welt, wie wir sie kennen, verändert. ‚Vor Google‘ (VG – analog zu Vor Christus) ging man in eine Bibliothek und musste gewaltige Informationsmengen durchforsten, bevor man das fand, wonach man gesucht hatte. Um Adressen und Telefonnummern zu finden, wälzte man häufig ein großes Buch mit gelben Seiten. In der heutigen Welt kann man jedoch schnell und einfach Google.com aufrufen, um alles und jeden zu finden – egal, was man braucht. Man muss nur Google in die Browserzeile eingeben und schon gelangt man zum weltweit am meisten genutzten und besuchten Verzeichnis (diese Aussage basiert auf Informationen von Alexa).

Mit dieser Information im Hinterkopf sei nun erstens darauf verwiesen, dass Google Domains für viele Nationen weltweit angelegt hat. Zum Beispiel gilt www.google.co.uk für das Vereinigte Königreich; www.google.de ist für Deutschland gedacht, www.google.co.jp für unsere japanischen Freunde… Diese länderbasierten Domains existieren deshalb, weil sie schnelle Ergebnisse aufgrund von lokal installierten oder verbundenen Servern liefern können.

Zweitens können einmütige Informationen genutzt werden, wenn bessere Suchergebnisse geliefert werden. Zusätzlich dazu können diese Ergebnisse dann dafür verwendet werden, um passendere Informationen zu liefern, die auf Basis dessen bestimmt werden, was die Bewohner des jeweiligen Landes suchen. Wenn zum Beispiel viele Menschen in den Vereinigten Staaten nach Fast Food suchen, dann kann Google diese Informationen nutzen und diese Daten Firmen zur Verfügung stellen, die an diese Informationen gelangen wollen, um ihr Angebot an Nahrungsmitteln für den amerikanischen Markt zu verbessern.

Eine Firma namens Fixr, die solche Daten verwendet, um ihre Reichweite auf dem globalen Markt zu verbessern, hat jedoch zu diesem Zweck für jede Nation eine direkte Suchanfrage ermittelt, nämlich: Wie viel kostet * ? Sie haben dann Googles Auto-Ausfüllen-Funktion verwendet, um die Wörter zu finden, nach denen im jeweiligen Land am häufigsten gesucht wurde. Obwohl dieser Test wohl kaum wissenschaftliche Anerkennung ernten wird, ist es doch faszinierend zu sehen, was jede einzelne Nation wertschätzt.

Hier sind ein paar verblüffende Resultate:

Menschen in den Nordländern & den europäischen Nationen sind sehr am Preis von Alkohol, Lifestyle-Produkte und Bildung interessiert. In den weitläufigen Ländern des afrikanischen Kontinents suchten die Männer und Frauen am häufigsten nach wesentlichen Lebensgrundlagen – etwa Rinder, Nahrungsmittel oder Energie. Die Menschen in Brasilien möchten Männer und Frauen anstellen, die in einem der ältesten bekannten Gewerbe überhaupt tätig sind – Prostitution. Während sich die Russen dafür interessieren, was es kostet, einen MiG-Kampfbomber zu fliegen, wollen die Kuweiter wissen, wie viel sie für einen Lamborghini blechen müssen – das wiederum ist wenig überraschend. Die nachfolgende Liste liefert noch ein paar interessante Erkenntnisse:

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Der amerikanische Kontinent:

Das Land, das von Christopher Kolumbus ‚entdeckt‘ wurde ist der ideale Ort zum Feiern. Es mag euch jedoch überraschen, dass der am meisten gesuchte Begriff in den Vereinigten Staaten ‚Patente‘ ist. Unsere nördlichen Freunde aus Kanada suchen am häufigsten nach den Kosten für einen ‚Pass‘. Im Vergleich dazu scheint der südliche Teil des Landes eher an Partys interessiert zu sein. ‚Bier‘ war das meistgesuchte Wort in Argentinien (allerdings ist nicht bekannt, ob es daran liegt, dass dort viele Deutsche leben – ein weiterer Grund für die Verschwörungstheoretiker, um verrückt zu werden). Wie bereits eingangs erwähnt, ist ‚Prostitution‘ der am meisten gesuchte Begriff in der Föderativen Republik Brasilien. In Panama hingegen suchte man am häufigsten nach den Kosten für ‚Hüte‘.

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Bildquelle: Fixr – Eine Karte des südamerikanischen Kontinents, welche die Ergebnisse der am häufigsten gesuchten Begriffe („Wie viel kostet *“) in den jeweiligen Ländern zeigt.

The nordischen und europäischen Staaten

Die Norweger und Schweden wollen ‚Bildung‘, die Briten wollen ein ‚besseres Leben‘; die Deutschen und die Italiener hingegen bekunden Interesse an den Kosten für ‚Autos‘. In der Ukraine suchten die Menschen nach ‚Prostitution‘; in Finnland suchten sie nach ‚Pints‘ (ein Pint ist ein halber Liter) und in der malerischen Schweiz suchten die Menschen am häufigsten nach ‚Rolex‘. Das sind einige der faszinierenden Suchanfragen in Europa.

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Bildquelle: Fixr – Eine Karte des europäischen Kontinents, welche die Ergebnisse der am häufigsten gesuchten Begriffe („Wie viel kostet *“) in den jeweiligen Ländern zeigt.

Das große Asien

Libanesen und Israelis suchten nach ‚PlayStation 3‘ und nach ‚Hochzeiten‘; in China ist hingegen der meistgesuchte Begriff ‚Elektronik‘. ‚Kühe‘ waren in Indien äußerst gefragt, da sie für die Inder heilig sind. ‚Hochzeiten‘ in Pakistan. In Iran sucht man am häufigsten nach dem Begriff ‚Niere‘ – und ich frage mich immer noch, warum das so ist. Und in Korea interessiert man sich vor allem für ‚Nasenkorrekturen‘.

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Bildquelle: Fixr – Eine Karte des asiatischen Kontinents, welche die Ergebnisse der am häufigsten gesuchten Begriffe („Wie viel kostet *“) in den jeweiligen Ländern zeigt.

Das wunderschöne Afrika

Fangen wir mit Marokko an. Dort geht es vor allem um ‚Wohnen, Reisen und Elektronik‘, wohingegen man in Ghana am liebsten nach den Kosten für ‚Laptops‘ sucht. In Südafrika ist das am meisten gesuchte Wort ‚Kühe‘. ‚Diamanten‘ werden in Sierra Leone am häufigsten gesucht. Fixr fand heraus, dass die Menschen in Mauretanien am häufigsten nach ‚Sklaven‘ suchen – ich dachte, wir leben im 21. Jahrhundert. Insgesamt sucht man in jedem Land auf dem afrikanischen Kontinent am häufigsten nach den Kosten der wesentlichen Lebensgrundlagen, außer eben in Mauretanien und in Sierra Leone.

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Bildquelle: Fixr – Eine Karte des afrikanischen Kontinents, welche die Ergebnisse der am häufigsten gesuchten Begriffe („Wie viel kostet *“) in den jeweiligen Ländern zeigt.

Die Insel – der Kontinent Australien

IVF ist der am häufigsten gesuchte Begriff in Australien. Zur Aufklärung für all jene, die nicht wissen, was IVF heißt: Die Abkürzung steht für In Vitro Fertilization, also künstliche Befruchtung. Dabei handelt es sich um eine komplexe Abfolge verschiedener Behandlungsmaßnahmen, um Unfruchtbarkeit zu behandeln oder Erbkrankheiten zu verhindern. Im Laufe der Prozedur werden einer Frau Eizellen aus den Eierstöcken entnommen, um sie im Labor zu befruchten. Dann wäre da noch die ‚Vasektomie‘ – die permanente Sterilisation der männlichen Organe und eines der am häufigsten gesuchten Worte in Neuseeland.

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Bildquelle: Fixr – Eine Karte des australischen Kontinents, welche die Ergebnisse der am häufigsten gesuchten Begriffe („Wie viel kostet *“) in den jeweiligen Ländern zeigt.

Die Antarktis – das Winter-Wunderland

Obwohl es keine spezifische Google-Domain für die Antarktis gibt – denn wenn man www.google.com.aq eingibt (.aq ist der internationale Ländercode für die Antarktis), dann wird man zur regulären Google-Seite weitergeleitet – konnte Fixr dennoch auf Basis der Ergebnisse der benutzerdefinierten Suchanfragen, die innerhalb oder außerhalb der Antarktis mit Bezug zur Antarktis durchgeführt wurden, Folgendes herausfinden: Am häufigsten sucht man nach den Kosten für ‚Land‘ in der Antarktis. Leider steht das Land derzeit nicht zum Verkauf.

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Bildquelle: Fixr – Eine Karte des antarktischen Kontinents, welche die Ergebnisse der am häufigsten gesuchten Begriffe („Wie viel kostet *“) in den jeweiligen Ländern zeigt.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Keanu Reeves erschüttert die Welt mit einer kraftvollen Botschaft

in Welt

Keanu Reeves ist 51, und er ist alleine. Er beschreibt die menschlichen Verluste in seinem Leben als niederschmetternd, unfair und absurd. Schon von klein auf musste er weitestgehend ohne Vater aufwachsen. Seine erste Liebe starb kurz nachdem sie ihr gemeinsames Kind geboren hatte.

Sein bester Kollege, River Phoenix vergiftete sich ungewollt mit einem Drogencocktail aus Kokain, Morphium und Valium, vor einem Nachtclub von Johnny Depp. Er erlitt 5 Schlaganfälle und erlag schliesslich der Drogenvergiftung.

Nach einem fast zehnjährigem Kampf mit Leukämie, brach die Krankheit seiner Schwester schliesslich aus. Sie ist zwar in Remission, kämpft jedoch immer noch gegen die Leukämie an.

Keanu Reeves erlitt 2 schwere Verkehrsunfälle mit seinem Motorrad. Beim ersten Unfall, rollte sogar ein LKW über seinen Kopf, der jedoch durch einen Helm geschützt war, jedoch teils gequetscht wurde. Er lag eine halbe Stunde, bis der Krankenwagen endlich ankam. Bei der anschliessenden Operation musste ihm die Milz entfernt werden.

Hier ein Video, wie er in der öffentlichen U-Bahn mitfährt und einer Frau sogar seinen Platz anbietet:

 

Und hier ist seine (angebliche) Nachricht an die Menschen, die bisher nicht wirklich verifiziert werden konnte, jedoch im Netz herumschwirrt:

 

”Ich kann keinen Teil von einer Welt sein, in der Männer ihre Frauen wie Prostituierte kleiden, indem sie alles zeigen, was in Ehren gehalten werden sollte. Wo es kein Konzept von Ehre und Würde gibt, und man sich nur auf jemanden verlassen kann, wenn sie ”Ich verspreche” sagen.

Wo Frauen keine Kinder und Männer keine Familie wollen.

Wo die Trottel glauben, dass sie erfolgreich sind hinter dem Steuer vom Auto ihres Vaters, und ein Vater der ein wenig Macht hat versucht dir zu beweisen, dass du ein Niemand bist.

Wo Menschen fälschlicherweise erklären, dass sie an Gott glauben mit einem Alkohol-Shot in ihrer Hand mit dem Fehlen von jeglichem Verständnis ihrer Religion.

Wo das Konzept der Eifersucht als beschämend angeschaut wird und Bescheidenheit ein Nachteil ist.

Wo Menschen vergessen haben was Liebe ist, aber einfach nach dem besten Partner suchen.

Wo Menschen alles am Auto reparieren lassen, kein Geld und keine Zeit schonen und sie selbst, sehen so arm aus, dass es nur ein teures Auto verstecken kann.

Wo die Jungs das Geld ihrer Eltern in Nachtclubs verschwenden, die primitiven Songs nachäffen und Mädchen sich deswegen in sie verlieben.

Wo Männer und Frauen nicht mehr identifizierbar sind und wo all das zusammen Freiheit der Wahl genannt wird, aber für diejenigen, die einen anderen Weg wählen- werde gebrandmarkt wie zurückgebliebene Despoten.

Ich wähle meinen Weg, aber es ist schade, dass ich nicht ähnliches Verständnis in den Menschen gefunden habe, bei denen ich es am meisten wünschen würde…”


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Trefft den nächsten Einstein — das Millenial-Physik-Genie Sabrina Pasterski

in Welt

Sie war 12, als die Kuba-Amerikanerin der ersten Generation auf dem EAA AirVenture in Oshkosh als Kopilotin in der FAA1 saß. Im Jahr 2008 verlangte sie vom MIT die Genehmigung für ein einmotoriges Flugzeug, das sie gebaut hatte – sie führte ihren ersten US-Soloflug in diesem Kitflugzeug im Jahr 2009 durch. Im Jahr 2015 wurde sie von Forbes als eine der „30 unter 30 in den Naturwissenschaften“ geführt. Im Alter von 22 hat Sabrina Pasterski – die nicht auf Facebook, Twitter, LinkedIn, Instagram ist und kein Smartphone besitzt – einen Abschluss vom MIT und ist Doktorandin (Ph. D. candidate) in Harvard. Sie wird als der nächste Albert Einstein angepriesen und hat Jobangebote von Blue Origin, ein Luft- und Raumfahrtunternehmen, das von Amazon.coms Jeff Bezos und der NASA gegründet wurde.

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Das ist kein Hype – ihre Schriften wurden von Größen wie Stephen Hawking und Andrew Strominger zitiert. Stephen Hawking verfolgt die Forschung des Physik-Genies, die Schwarze Löcher und Raumzeit erforschen will. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Erklärung der Schwerkraft im Kontext der Quantenmechanik – Studiengebiete, die bereits von Einstein und Hawking vor ihr bearbeitet wurden. Ihr nächstes Projekt könnte uns dabei helfen, das Universum zu verstehen.

„@GeorgeTakei ‚Hoffentlich kennt man mich für das, was ich tue – und nicht für das, was ich nicht tue.‘ Ein ergreifendes Statement.“

Sie landete auf der Warteliste, als sie sich zum ersten Mal am MIT bewarb, bis die MIT-Professoren Allen Haggerty und Earll Murman das Video des Flugzeugs ansahen, das sie baute. Mit ihrer Unterstützung wurde Pasterski schlussendlich angenommen. Später machte sie ihren Abschluss mit einem Durchschnitt von 5.00 – das ist der bestmögliche Wert. Haggerty sagte im Gespräch mit Yahoo!: „Unsere Münder standen offen, als wir uns den Wert angesehen hatten. Ihr Potenzial ist unbeschreiblich.“ Peggy Udden, eine Geschäftsführerin am MIT, fügte hinzu: „Ich konnte es kaum glauben – nicht nur, weil sie so jung war, sondern auch noch ein Mädchen.“

Pasterski, die noch nie einen festen Freund hatte, noch nie Alkohol oder eine Zigarette zu sich genommen hat, sagte OZY:

„Die jahrelangen Bestrebungen, die Grenzen dessen auszudehnen, was ich erreichen konnte, führten mich hin zur Physik. Physik ist an sich aufregend genug. Das ist kein Job von 9 Uhr morgens bis 17 Uhr. Wenn man müde ist, dann schläft man; und wenn man es nicht ist, dann macht man Physik… Ein Theoretiker, der sagt, er wird etwas ganz Bestimmtes über einen langen Zeitraum herausfinden, garantiert damit fast schon, dass er es nicht tun wird. Ich bleibe lieber wachsam und hoffentlich werde ich einmal dafür bekannt sein, was ich tue und nicht dafür, was ich nicht tue.“

 

„@MIT: Dieses Millenial — Sabrina Pasterski ’14 — könnte der neue Einstein sein“ (Anmerkung d. ÜS.: ’14 steht für das Jahr, in dem sie ihren Abschluss machte)

Pasterski hat ein Stipendium über 250.000 $ von der Hertz Foundation erhalten und ein Stipendium über 150.000 $ (beide bis 2020) von der National Science Foundation. Zu ihren Erfolgen gehören „die Entdeckung der Eleganz im Chaos“ und „Motorradfahren, Flugzeugbau und beste Speed Demon-Spielerin überhaupt.“ Sie sagt: „Jeder Physiker sollte lernen, wie man ein Motorrad fährt. Es verleiht einem eine gewisse physische Intuition, ebenso wie das Fliegen eines Kleinflugzeugs.“

sabrina4[1]

„Es war eine interessante Erfahrung, weil es mich tatsächlich dazu gebracht haben könnte, noch einmal darüber nachzudenken, wo ich sein wollte. (Es) war eine Art Schicksalsschlag. In gewisser Weise bin ich glücklich darüber, dass ich es nicht gemacht habe (mich für noch mehr Schulen zu bewerben), denn wenn ich eine Schule sicher gehabt hätte, dann weiß ich nicht, ob ich den Ansporn gehabt hätte, mir selbst den nötigen Stoß zu geben, um runter von der Warteliste (und ans MIT) zu kommen…“

„Rückblickend betrachtet sind oft die Dinge am schwersten, oder gefühlt am schwersten, über die man am Ende am glücklichsten ist. Wenn man das im Kopf behält, die Tatsache, dass man es durchgezogen hat, oder es soweit man konnte für sich selbst besser gemacht hat, dann hat man am Ende etwas, über das man gerne redet. Man muss die Haltung dabei mit berücksichtigen: Wie wird man ein paar Jahre später darüber denken?“

Ich bin strenger mit mir selbst als es andere wahrscheinlich mit mir sind. Ich habe definitiv das Gefühl, dass ich noch viel mehr zu tun habe. Es ist toll, jetzt Anerkennung zu bekommen, aber die baut sich hoffentlich zu etwas auf. Ich werde hoffentlich Recht haben mit einer Art von Bauchgefühl zu etwas, das an einem gewissen Punkt ziemlich gewichtig [werden wird]. Ich drücke die Daumen.“

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Neueste Forschung: 4 Milliarden Menschen werden mit extremer Wasserknappheit konfrontiert

in Umwelt/Welt

Mindestens zwei Drittel der Weltbevölkerung — 4 Milliarden Menschen — leben mindestens 1 Monat pro Jahr unter Bedingungen akuter Wasserknappheit. Das ist das Ergebnis einer neuen Analyse, die in der Zeitschrift Science Advances veröffentlicht wurde.

Diese neuen Erkenntnisse übertreffen sogar die vorherigen Schätzungen, denen zufolge 1,7 bis 3 Milliarden Menschen betroffen sind. Die Studie offenbarte, dass der weltweite Wassermangel weitaus schwerwiegendere Ausmaße annimmt als bislang angenommen.

Der Analyse zufolge berücksichtigten frühere jährliche Einschätzungen der Wasserknappheit den schwankenden Bedarf nicht, der sich in Regenzeiten und Trockenperioden ändert. Dadurch hatten die vorherigen Analysen den Schweregrad der Problematik deutlich unterschätzt.

Die neue Studie ist die erste, die weltweiten Wassermangel auf monatlicher Basis und mit einer Auflösung von 31 Meilen (ca. 50km) oder weniger untersucht. In die Analyse flossen Daten aus den Jahren 1996 bis 2005 ein. Dabei kam heraus, dass einzelne Regionen doppelt so viel Wasser verbrauchen wie ihnen zur Verfügung steht.

Zusätzlich zu dieser verunsichernden Statistik hat die neueste Forschung auch enthüllt, dass eine halbe Milliarde Menschen das ganze Jahr über mit akuter Wasserknappheit konfrontiert sind. Überraschenderweise wurden die zentralen und westlichen Bundesstaaten der USA, Australien und die Stadt London (Vereinigtes Königreich) bei den vielen westlichen Ländern genannt, die von der Krise betroffen sind. Die Menschen in Indien und China — beinahe die Hälfte der in der Studie geschätzten 4 Milliarden — sollen mit am stärksten von der Krise betroffen sein.

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Karte der Wasserknappheit weltweit. Foto: Mekonnen et al

Wenig überraschend ist, dass die Forscher ihre aktuellen Erkenntnisse mit den fahrlässigen und unverantwortlichen Lebensentscheidungen unserer Spezies in Verbindung bringen. Der kontinuerliche Anstieg des Bedarfs — durch Bevölkerungswachstum, verbesserten Lebensstandard, verändertes Konsumverhalten und den steigenden Fleischkonsum — hat unsere Frischwasserressourcen deutlich dezimiert. Das Ergebnis: Die Frischwasserknappheit ist zu einer Bedrohung der nachhaltigen Entwicklung der menschlichen Gesellschaft geworden.

Das Wasser wird aufgrund der steigenden Bevölkerungszahlen und aufgrund des ansteigenden Wasserbedarfs pro Person immer knapper werden”, sagte Arjen Hoekstra, ein führender Forscher und Wasserwirtschafts-Professor an der University of Twente (Enschede, Niederlande).

Zudem ist erwähnenswert, dass der Anstieg der globalen Temperatur und längere Trockenzeiten — die allesamt durch unseren rücksichtslosen Lebensstil verursacht wurden — die Grundwasservorräte weiterhin stetig dezimieren. Dabei trocknet das Land aus und die Situation verschlimmert sich letztendlich noch weiter.

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Bild: Brücke im Sioni Reservoir (Georgien). Flickr, Vladimer Shioshvili

Bevor ihre jetzt aber hektisch in Panik zuhause herumrennt und all eure Wasserhähne zudreht, sei euch gesagt: Die Analyse hat hervorgehoben, dass der Wasserverbrauch im Haushalt hier nicht das Problem ist. Stattdessen haben die Forscher festgestellt, dass die Herstellung von Fleischprodukten hauptsächlich für das düstere Szenario verantwortlich ist.

Ungefähr ein Drittel des weltweiten Wasserverbrauchs ist auf die Produktion tierischer Produkte zurückzuführen. Ihr Wasser-Fußabdruck ist größer als jener von pflanzlichen Erzeugnissen mit einem ähnlichen Nährwert”, sagte Hoekstra.

Der durchschnittliche Wasser-Fußabdruck pro Kalorie für Rindfleisch ist 20mal größer als der vonGetreide und stärkehaltigen Wurzeln”, sagte er. “Der Fleischverbrauch pro Person steigt weltweit immer noch an, also wird auch der Wasserbedarf deshalb schnell steigen.“

Im Januar wurden auf dem Weltwirtschaftsforum Wasserkrisen, Klimawandel und Massenmigration als die drei größten Risiken angeführt, die den Menschen und der Wirtschaft im nächsten Jahrzehnt schaden können. “Wenn man sich die Umweltprobleme, ist [Wasserknappheit] sicherlich das größte Problem”, sagte Hoekstra. “Ein Ort, an dem die Lage sehr, sehr akut ist, ist der Jemen.”

Berichten zufolge könnte dem Jemen in nur wenigen Jahren das Wasser ausgehen. Auch vielen anderen Ländern, so wie Pakistan, Iran, Mexiko und Saudi-Arabien, bleibt nur noch eine Gnadenfrist.

Die Studie kommt zu dem folgenden Schluss:

“Die folgenden Maßnahmen werden entscheidend dafür sein, um die Bedrohung für die Biodiversität und das menschliche Wohlergehen aufgrund der Wasserknappheit zu reduzieren: den Wasserverbrauch pro Flusseinzugsgebiet reduzieren, die Wassernutzungseffizienz steigern und die begrenzten Frischwasserresourcen besser teilen.“

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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