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Tierrechte - page 2

EILMELDUNG: Taiwan verbietet Abschlachten von Katzen und Hunden für die Ernährung von Menschen

in Tierrechte/Welt

Taiwans Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, welches den Verkauf, den Erwerb, den Verzehr und/oder den Besitz von Hunde- oder Katzenfleisch verbietet. Wer dagegen verstößt, muss mit bis zu zwei Jahren Gefängnis rechnen.

Anfang April hat der taiwanesische Legislativ-Yuan einem richtungsweisenden Zusatz zum Tierschutzgesetzt des Landes zugestimmt. Darin werden sowohl Kauf als auch Verkauf, Verzehr und/oder Besitz von Hunde- oder Katzenfleisch verboten. Wer dagegen verstößt, muss mit Strafzahlungen zwischen 50.000 NT$ (ca. 1.500 EUR) und 250.000 NT$ (ca. 7.600 EUR) rechnen – und es ist sogar möglich, dass Strafen von bis zu zwei Jahren im Gefängnis verhängt werden. Ebenfalls besteht das Risiko, dass Fotos der Täter veröffentlicht werden, wie der Shanghaiist berichtet. Das Gesetz verbietet es Bürgern außerdem, ein Auto oder Motorrad zu verwenden, um die Haustiere in voller Fahrt neben dem Gefährt herlaufen zu lassen.

Die Gesetzesänderung wurde von Wang Yu-min, dem Gesetzgeber der Kuomintang-Partei unterstützt. Sie ist die erste ihrer Art in ganz Asien. Im Jahr 2001 hatte Taiwan bereits Gesetze verabschiedet, die den Verkauf von Fleisch und Fell bzw. Pelz von Tieren wie etwa Katzen und Hunden verbietet. Die Vorschriften wurden vermutlich aufgrund von „wirtschaftlichen Gründen“ umgesetzt.

Bevor die neuere Änderung nun in Kraft treten kann, muss sie noch in einem Gesetz verankert werden; dies obliegt dem Kabinett und dem Präsidentenamt. Der BBC zufolge könnte dies bereits Ende April geschehen.

Die Haltung gegenüber Tieren, insbesondere gegenüber Katzen und Hunden, unterliegt in Asien einem rapiden Wandel. Zunehmend betrachten die Bürger die Tiere als Gefährten in ihrem Haushalt – und weniger als Nahrungsmittel. Eine Person, die diesen Wandel wahrscheinlich maßgeblich bewirkt hat, ist die taiwanesische Präsidentin Tsai Ing-wen, die letztes Jahr drei Blindenhunde im Ruhestand adoptiert hat, damit sie ihren Lebensabend mit ihr und ihren zwei Katzen Cookie und A-Tsai verbringen können. Frau Tsai ist die erste weibliche Vorsitzende des Landes; deshalb hat sie mit ihrer unkonventionellen „Ersten Familie“ viel Aufmerksamkeit erregt.

Berichten zufolge wurden Rufe nach den Gesetzesänderungen laut, nachdem mehrere Vorkommnisse der Grausamkeit gegenüber Tieren in Taiwan viel Aufmerksamkeit erregt hatten. Letztes Jahr ging beispielsweise ein Video viral, in dem eine Gruppe taiwanesischer Marinesoldaten einen Hund verprügelt hatte, um ihn dann aufzuhängen und den leblosen Tierkörper in den Ozean zu werfen.

So schrecklich dieser Vorfall auch war – er erzeugte längst keine Kontroverse in dem Ausmaß wie das jährliche Hundefleisch-Festival in Yulin, das einmal pro Jahr in China gefeiert wird. Ungefähr 10.000 Hunde werden in Yulin dabei abgeschlachtet; der Ort liegt in der Provinz Guizhou. Auch dieses Jahr soll das Fest wieder stattfinden. Weiterführende Links dazu findet ihr in den Quellen.

Was sagt ihr dazu? Bitte hinterlasst einen Kommentar und teilt diesen Artikel!

EILMELDUNG: Taiwan verbietet Abschlachten von Katzen und Hunden für die Ernährung von Menschen. Übersetzt aus dem Englischen von TrueActivist.com.

Bildquelle des Titelbilds: New York Daily News.

Quellen:


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Hort des Horrors: die grausame Realität des Bärengalle-Handels

in Kriminalität/Tierrechte

Vom Aussterben bedrohte Bären in Asien müssen grauenvolle Qualen durchstehen, leiden unter der extremen Angst und der unglaublichen Grausamkeit: Sie werden unter unnatürlichen und Tieren unwürdigen Bedingungen in Käfige gesperrt, weil ihnen täglich Gallenflüssigkeit entnommen wird.

Bärengalle – der Gallensaft, der in dem Organ produziert wird – enthält eine hohe Konzentration von Ursodesoxycholsäure. Die Flüssigkeit wird seit Tausenden Jahren in Asien geerntet, um damit Fieber, Leberkrankheiten, Probleme mit der Gallenblase, Nierenleiden und entzündete Augen zu behandeln. Ärzte, die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) praktizieren, verwenden Bärengalle, um Entzündungen, Schwellungen und Schmerzen zu lindern.

Moderne pharmakologische Forschung deutet darauf hin, dass Bärengalle sowohl antimikrobiell als auch entzündungshemmend wirkt; gegen Leberfibrose, gegen Tumore, fieberhemmend und mit beruhigender Wirkung; gegen Krämpfe und mit schmerzlindernder Wirkung; gegen Asthma, gegen Stress und mit entspannender Wirkung.

Jedoch müssen Zehntausende vom Aussterben bedrohte Bären unglaubliche Schmerzen aushalten, ständige Angst und schier unglaubliche Grausamkeiten. Denn sie werden unter unnatürlichen und unmenschlichen Bedingungen in Käfigen gehalten, da ihnen jeden Tag Gallenflüssigkeit entnommen wird. Das Abernten von Bärengalle ist extrem grausam; die Bären in der Gefangenschaft – die nicht abgeschlachtet werden – sterben an Krankheiten wie chronischen Infektionen und Leberkrebs.

Bärengalle-Farm | Animal Underworld

Chris Shepherd ist der Regionaldirektor für Südostasien der Organisation TRAFFIC (das Netzwerk zur Überwachung des Handels mit gefährdeten Tieren- und Pflanzenarten des World Wide Fund For Nature WWF und der World Conservation Union IUCN) erklärte gegenüber dem National Geographic:

„Aus Sicht des Tierwohls sind die Bärenfarmen ein einziger Alptraum. Den Bären wird jede Form der sozialen Interaktion vorenthalten und sie werden schlecht behandelt. Einige unglückliche Bären werden in ‚Crush‘-Käfige eingesperrt, die so eng sind, dass sie sich kaum bewegen können.“

Jill Robinson ist die Leiterin von Animal Asia (eine Hilfsorganisation aus Hongkong, die seit mehr als 15 Jahren das Ernten von Bärengalle in Asien bekämpft). Sie beschreibt die Bärengalle-Betriebe als Horte des Horrors:

„Die Bären sind andauernd durstig und hungrig, bekommen keine oder nur wenig tierärztliche Versorgung und werden im Grunde genommen ihr ganzes Leben lang gefoltert. Heute erleiden Tausende Mondbären dauerhaft Schmerzen und Qualen in Käfigen, die nicht größer sind als Särge. Eine Vielzahl kruder und brutaler Methoden wird angewandt, um ihre Gallenflüssigkeit zu gewinnen – rostende Katheter, barbarische Metallummantellungen mit Stacheln, medizinische Pumpen und offene, infizierte Löcher, die ihnen in die Bäuche gebohrt werden.“

Der Kampf darum, dass der illegale Bärenhandel in Südostasien aufhört | National Geographic

Im Jahr 2015 hat ein Team Ermittler von MailOnline die grausamen vietnamesischen Gallen-‚Farmen‘ betreten, nur um dort herauszufinden, dass die Mondbären dort in winzigen, nur 2×4 Fuß (ca. 60×120 cm) großen ‚Crush-Käfigen‘ gehalten werden. Zwei pro Tag wurden brutal ausgenommen, um traditionelle chinesische Medizin herzustellen.

Sie haben auch herausgefunden, dass die Pfoten, das Fleisch und die Gallenblasen der Mondbären – diese werden von Männern eingenommen, um die sexuelle Potenz zu steigern und Kater auszukurieren – für den Gegenwert von 625 £ (etwa 732,70 Euro) pro Bär verkauft wurden. Dann wurden sie nach China geschmuggelt, um dort in der traditionellen Medizin Verwendung zu finden (rohe Galle wird für bis zu 24.000 USD – etwa 22.511 Euro – pro Kilo verkauft, das ist in etwa die Hälfte des Preises für Gold).

„In einen rostigen Metallkäfig eingesperrt lag einer der Bären bewegungslos auf dem Boden. Er hatte scheinbar die Hoffnung aufgegeben, jemals gerettet zu werden. Ein anderer schaukelte manisch von Seite zu Seite und ein dritter hatte eine klaffende Kopfwunde. Eine Stelle trockener Boden in 20 Metern Entfernung von den Käfigen war mit Klumpen aus Bärenfell bedeckt.“

Bärengalle-Extraktion in Vietnam

Bis vor etwa 30 Jahren bestand die einzige Möglichkeit an Bärengalle heranzukommen darin, das Wildtier zu erlegen und seine Gallenblase zu entfernen. Bärengalle-Farmen entstanden erstmals in den 1980er Jahren in Asien – nachdem Nordkorea die Methode entwickelt hatte, wie mit Hilfe von Kathetern Bärengalle abgezapft werden kann. China hat die Praktik schnell übernommen, danach folgten Vietnam und Laos. Sie behaupteten, dies werde die Vermehrung in Gefangenschaft fördern und die Notwendigkeit reduzieren, wilde Bären wegen ihrer Galle zu jagen.

Obwohl die Regierung darauf besteht, einen Verhaltenscodex durchgesetzt zu haben, nämlich die „Technischen Verfahrensregeln zur Aufzucht von Schwarzbären“ – die „voraussetzen, dass hygienische, schmerzfreie Verfahren zur Extraktion von Gallenflüssigkeit zur Anwendung kommen und strikte Einschränkungen aussprechen in Bezug auf die Techniken und Bedingungen der Aufzucht, der Ausbildung und der Vermehrung“ – leben heute aktuell wegen ihrer Gallenflüssigkeit mehr als 10.000 Bären in Crush-Käfigen auf über 500 Farmen in China. Hier verbringen sie ihre Wachzeiten damit, in die Eisengitter zu beißen oder ihre Köpfe dagegen zu schlagen.

Die Not der asiatischen Bären Teil 2: Der Horror des Bärengalle-Erntens

Als Vietnam das „Melken“ von Bärengalle im Jahr 2006 verboten hat, haben die Täter ihre Geschäfte über die Grenze nach Laos verlegt. Obwohl es verboten ist, wilde Bären zu besitzen, zu jagen und einzufangen, blüht das Geschäft auf den illegalen Farmen in Laos nach wie vor. Ein Reporter für den The Telegraph beschrieb die qualvolle Methode der Gallenextraktion, deren Zeuge er auf der Luang Prabang-Farm wurde:

„Der Farmer schiebt den Stock in einen der Käfige und stößt das Tier mit dem Kopf voran in Richtung eines Lasso-ähnlichen Halteseils. Der Bär brummt, während er nach vorne gezogen wird, wo ihm rasch ein Anästhetikum injiziert wird. Er wirft sich gegen die Gitterstäbe und knurrt. Sobald die Kreatur das Bewusstsein verloren hat, müht sich der Farmer damit ab, den Bären auf den Operationstisch zu hieven. Dort wird er in jeder Ecke an den Pfoten angebunden, wobei der Bauch und die Brust frei liegen.

Der Farmer spritzt ein farbloses Gel auf den Bauch des Bären und verwendet ein Ultraschallgerät, um die Gallenblase zu lokalisieren. Seine Frau assistiert ihm dabei, das Abflussgerät einzuführen. Es handelt sich dabei um eine simple Vorrichtung mit einer Nadel, die an einen schmalen Kunststoffschlauch angefügt ist und an eine kleine Absaugungsmaschine. Nach ungefähr 20 Minuten ist die Prozedur vorbei. Der Schlauch wird extrahiert, dem Bären werden ‚Vitamine‘ gespritzt, um seine Regeneration zu unterstützen; und dann wird er wieder in seinen Käfig zurückgehievt.“

Aus einer Bärengalle-Farm befreit: Tuffy spring vor lauter Freude

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:


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An mutierten Rindern sieht man genau, was in der Fleischindustrie schief läuft

in Tierrechte

Diese Kreatur mag stark deformiert aussehen, oder sogar unecht, aber ihre prallen Muskeln sind echt und sie wurde mit Absicht so geschaffen.

Sie wird Weißblauer Belgier genannt und die Bauern haben sie viele Jahre lang durch selektive Zucht erschaffen, indem sie ein mutiertes Gen isolierten, das sie dazu veranlasst, solche Muskelberge auszubilden.

Die Mutation wird „double muscling“ gennant und entsteht durch das Fehlen eines Gens, welches das Muskelwachstum reguliert. Die Fleischindustrie hat diese Mutation dazu ausgenutzt, um ihre Profite zu erhöhen, indem ihre Kühe größer werden und beim Schlachten größere Fleischerträge einbringen.

Das geht auf Kosten der Kühe. Diese Tiere haben aufgrund ihrer Größe ein sehr schweres Leben. Angefangen mit der Trächtigkeit, die üblicherweise zu vielen Komplikationen führt (und wodurch die Tiere regelmäßig einen Kaiserschnitt bekommen müssen), sind die Kälber dafür anfällig, mit einer ganzen Reihe von Geburtsfehlern auf die Welt zu kommen. Manche haben vergrößerte Zungen, wodurch sie schwer – oder unmöglich – gestillt werden können. Andere können – neben anderen Gebrechen – Probleme mit dem Herzen und den Atemwegen sowie Knochen und Gelenken bekommen.

Oft führen die Probleme zu einem frühen Tod.

Aber es geht nur um den Profit. Solange es einer industriellen Maschinerie erlaubt ist, wegen des Profits am Leben herumzupfuschen, werden wir erleben, wie Tiere durch Menschen nach Lust und Laune ausgebeutet werden. Es kann beendet werden, aber wirst du derjenige sein, der es beendet?

Es fängt von innen heraus an. Unterstützt keine Bauernhöfe, die ihre Tiere mit Zuchtwahl und Antibiotika traktieren. Werdet Veganer, wenn ihr könnt. Jeden Tag, an dem ihr euer Geld nicht für diese Todesfalle ausgebt, ist ein Tag, an dem ihr sie nicht unterstützt habt. Jeder Tag ist ein Erfolg.

Bildquelle: http://imgur.com/gallery/Nl9Cy

Verweis:

Übersetzt aus dem Englischen von https://www.minds.com/blog/view/574769305854418951


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Dieser neue Zoo schließt die Menschen ein und lässt die Tiere frei herumlaufen

in Tierrechte

Er wird Givskud Zoo oder Zootopia genannt und wurde erstmals 1969 als ein reiner Löwenpark eröffnet. Ein Jahr später wurden Elefanten hineingebracht und heute „verfügt der Park über mehr als 700 Tiere, die mehr als 70 Arten repräsentieren“. Obwohl es formell immer noch ein Zoo ist, kann man gegenwärtig mit seinem eigenen Auto hindurch fahren, ganz ähnlich wie bei einer Safari.

Der Ingenieur Bjarke Ingels hat das Konzept für die Mega-Transformation entworfen, die diesen Park in den Safaripark der Zukunft verwandeln wird, wo „die Menschen eingeschlossen sind und die Tiere frei herumlaufen“. Im Mittelpunkt steht ein gigantischer „Krater“, von dem aus die Reise beginnt; man kann herumgehen und nach verschiedenen Kontinenten Ausschau halten.

Dann wird es wirklich interessant. Man kann in seine eigene Kapsel steigen und damit wie mit einem Fahrrad durch die Wildnis fahren (obwohl es immer noch Einschränkungen geben wird, wo man damit fahren kann).

Ebenso wie wir mit vertikalen Gärten die Natur zurück in unsere Städte bringen, besteht das Ziel laut Ingels hierbei darin, „es noch besser für die Tiere zu machen“. Er fährt fort: „Ich denke, dass unsere Menschlichkeit in gewisser Weise der Tatsache geschuldet ist, dass wir damit begonnen haben, Wissenschaft zu betreiben und Tiere zu studieren…Wir haben eigentlich keine andere Wahl als die Natur in Ruhe zu lassen – auf eine gewisse Art müssen wir die Verantwortung dafür übernehmen, daher müssen wir auch sichergehen, dass wir sie verstehen.“Nachfolgend ist eine Videoaufnahme aus dem Innern eines Autos bei einer Safari in Givskud zu sehen:

Bildquellehttp://www.iconeye.com/architecture/features/item/11665-bjarke-ingels-s-human-zoo-in-denmark

Verweis:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/new-zoo-puts-people-captivity-lets-animals-run-free/


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Grausames Video: An Baum gebundener hilfloser Hund heult vor Schmerzen, als er lebendig gehäutet wird

in Tierrechte

Man braucht definitiv einen harten Magen und darf auch nicht zu zart-besaitet sein, um sich das Video anzuschauen. Aber es muss gezeigt werden, um die Geschichte dieses armen Hundes zu vermitteln und das, was man ihm als Hundefleisch-Hund in China durchzumachen aufgezwungen hat. 

Grausamkeit gegen Tiere, so hat es den Anschein, ist in China zur akzeptierten Norm geworden. Mehr als 10.000 Katzen und Hunde werden während des zehntägigen Hundefleisch-Festivals in Yulin angegriffen, gequält und lebendig gehäutet/gegart. Die Hunde, die die schmerzvolle Tortur überstehen, werden zu Tode geprügelt, man schneidet ihnen die Kehle durch oder kocht sie bei lebendigem Leibe.

Obwohl Tierrechtsaktivisten von sich behauptet haben, mehr als 1.000 Hunden das Leben gerettet zu haben, die während des Festivals letztes Jahr geschlachtet und gegessen werden sollten, hat sich an der grausamen Einstellung jedoch nichts geändert. Ein schreckliches Video, das eine Gruppe inhumaner Menschen dabei zeigt, wie sie einen Windhund in eine Tonne mit kochendem Wasser werfen und ihn lebendig kochen, ist einige Monate später außerhalb Chinas aufgetaucht.

Nun wird eine andere schreckliche Geschichte aus China berichtet. Die Petition, die die chinesische Regierung dazu aufruft, dem grausamen Handel mit Hundefleisch Einhalt zu gebieten, beschreibt detailliert die grausige Szene:

…Der Hund ist noch am Leben, er heult verzweifelt um Gnade, aber niemand ist da, um ihm zu helfen. Die Hand eines Mannes ist zu sehen, die ihm das Fell abzieht. Innerhalb von Minuten hat der Hund die Welt auf die unmenschlichste Art und Weise verlassen.

Klicken Sie hier, um sich das grausame Video anzuschauen, das zeigt, dass der Hund noch lebendig ist, indem er winselt und sich vor heftigen Schmerzen windet, während er lebendig gehäutet wird.

Die in Queensland ansässige [Tierrechtsorganisation] Fight Dog Meat, die das grausame Video gepostet hat, das möglicherweise von einem Hundefleischesser gefilmt wurde, verlangt von China, Tierschutzgesetze einzuführen und beizubehalten:

Das Video des Hundes, der bei lebendigem Leibe gehäutet wird, ist schwierig anzuschauen, aber es muss gezeigt werden, um die Geschichte dieses armen Hundes zu vermitteln und das, was man ihm als Hundefleisch-Hund in China durchzumachen aufgezwungen hat. Bitte denken Sie daran, dass chinesische Tierschutzaktivisten darüber genauso entsetzt sind wie Sie und ich. Es schmerzt sie zutiefst, zu wissen, dass Leute wie dieser Hundeschlächter frei herumlaufen können, ohne sich vor irgendjemand verantworten zu müssen, und dabei dieselben abscheulichen Taten immer wieder begehen können.

 

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/graphic-video-dog-tied-to-a-tree-howls-in-pain-as-the-helpless-canine-is-skinned-alive/


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Costa Rica verbietet als erstes lateinamerikanisches Land den Jagdsport

in Tierrechte/Welt

Im Jahr 2012 war Costa Rica das erste lateinamerikanische Land, in dem der Jagdsport mit einer einstimmigen Entscheidung vom nationalen Kongress verboten wurde. Es war ein Schritt nach vorne auf dem Weg zum Schutz der Wildtiere – das wohl wertvollste Kapital dieses Landes.

Vor dem Verbot strömten Jäger aus aller Welt nach Costa Rica, um Pumas oder Jaguare zu jagen, oder um diese Wildtiere zu fangen und sie dann auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Die Bevölkerung des Landes startete eine Initiative zum Schutz der wild lebenden Tiere. Die Petition mit über 177.000 Unterschriften wurde dann beim Kongress eingereicht.

Die Großkatzen waren indes nicht die einzigen Opfer der unersättlichen Gier der Jäger. Fallensteller fingen Papageien und Seeschildkröten ein und schmuggelten sie nach außerhalb des Landes. Die Leute verlangten 5.000 Dollar (rund 4.750 Euro) pro Person für Jagdtouren – und die Bevölkerung hatte genug davon.

In dem Land leben mehr als 4,5 Millionen Menschen und es heißt, dass Costa Rica eine der Nationen auf der Welt mit der größten Biodiversität ist. Auf Unterstützung im Kongress stieß auch die Entscheidung, die Zoos des Landes zu schließen und die Tiere wieder in ihre natürlichen Lebensräume zurückzuführen.

Wer gegen das neue Jagdgesetz verstößt, wird mit bis zu vier Monaten Haft bestraft und muss eine Gebühr von 3.000 Dollar (rund 2850 Euro) entrichten.

Artikel von livingtheorganicdream.com. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:


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Entlarvt: Baby-Straußenvögel werden für Louis Vuitton-Luxustaschen abgeschlachtet

in Tierrechte/Wirtschaft

PETA-Ermittler sind nach Südafrika gereist, um noch nie gesehenes Material in den weltweit größten Schlachthöfen für Straußenvögel zu filmen.

Die Ermittler wurden Zeugen davon, wie Arbeiter verängstigte Straußenvögel in so genannte stun boxes (Boxen zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit vor dem Tötungsvorgang) getrieben haben. Dabei sind viele der Vögel ausgerutscht und hingefallen – und dann wurde ihnen die Kehlen aufgeschlitzt.

Als die Straußenvögel über einen zusammengebrochenen Artgenossen stolperten, witzelte ein Werksdirektor: „Ich rufe jetzt den Zuständigen von der Tierwohlfahrt an.“

Diese Schlachthäuser liefern Straußenledre an Hermès, Prada, Louis Vuitton und andere hochpreisige europäische Luxus-Modehäuser. Die Federn, die den teilweise noch bei vollem Bewusstsein lebenden Straußenvögeln aus der Haut gerupft werden, werden in Kostümen für das Moulin Rouge in Paris oder für den Karneval in Rio in Brasilien verwendet – und auch in Staubwedeln, Federboas und weiteren Accessoires.

WARNUNG: Dieses Video enthält grafisch explizite Inhalte, die einige Zuschauer als verstörend empfinden könnten.

Straußenvögel werden für Hermès- und Prada-Taschen getötet

Text von DominicBertolami. Übersetzt aus dem Englischen von Minds.com.

Quellen:


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Dieser Nationalpark hat beschlossen, Wilderer an Ort und Stelle zu erschießen, und hat bislang 50 getötet

in Tierrechte

Die Wächter sind dazu ausgebildet, um auf Wilderer zu schießen und sie zu töten, welches der Grund dafür ist, warum Tausende indischer Einhorn-Nashörner immer noch im Park leben.

Wenn es Menschen versäumen, ihre Verhaltensweisen zu ändern und nachhaltigere Lebensgewohnheiten anzunehmen, werden wunderbare Spezies unwiederbringlich ausgerottet werden. Tatsächlich wird erwartet, dass der afrikanische Elefant aufgrund zunehmender Aktivitäten von Wilderern das nächste Jahrzehnt nicht überdauern wird. Es liegt an dieser ernüchternden Realität und der zunehmenden Nachfrage nach Elfenbein, dass ein Nationalpark in Indien zuerst schießt und dann erst Fragen stellt.

Die BBC berichtet, dass der Kaziranga-Nationalpark eine ziemlich erfolgreiche Bilanz beim Schutz von Nashörnern vor Wilderern vorweisen kann. Jedoch wird von den Wildhütern eine kontroverse Taktik eingesetzt: Schießen bei Sichtkontakt. Bisher hat der Park 50 Leute getötet.

Berichten zufolge war jede getötete Person hinter dem Horn eines Nashorns her. Das Horn eines Nashorns kann für bis zu 6.000 Dollar [5.651,85 Euro] je 100 Gramm verkauft werden und daher ist es deutlich wertvoller als Gold. Seine sagenhaften „magischen Eigenschaften“ jedoch sind stark übertrieben. Das Horn von Nashörnern besteht weitgehend aus Keratin, demselben Material wie unsere Fingernägel. In anderen Worten, es ist es nicht wert, dafür ein Nashorn zu töten, um es zu bekommen.

Als der Park vor ungefähr einem Jahrhundert gegründet wurde, wurden nur eine handvoll indischer Einhorn-Nashörner geschützt. Nun beheimaten die Parks mehr als 2.400, was zwei Drittel der weltweiten Population entspricht. Was aber nur wenige Leute zur Kenntnis nehmen, ist, dass 2015 mehr Leute durch die Parkwächter erschossen wurden als Nashörner von Wilderern.

Quelle: BBC

Während Tierrechtsaktivisten in Erwägung ziehen könnten, dass es etwas zu feiern gibt, ist nicht jeder von der zunehmenden Zahl an Leichen begeistert – vor allem nicht bei den Anwohnern. Es stimmt zwar, dass alle Getöteten Wilderer waren, aber es wurden auch einige Anwohner (besonders Ureinwohner) verwundet. In einem Fall wurde ein behinderter Junge erschossen, der Kühe gehütet hatte.

Die Wächter sind dazu trainiert, rücksichtslos auf jeden zu schießen und ihn zu töten, der versuchen könnte, ein indisches Nashorn wegen seines Horns zu töten. Avdesh, der als Parkwächter arbeitet, sagte gegenüber der BBC:

„Die Anweisung ist, dass wir jedes Mal zur Waffe greifen und Jagd auf sie machen sollen, wenn wir Wilderer oder Jäger sehen.“

„Wir sind ohne Einschränkung angewiesen, sie zu erschießen. Wann immer man die Wilderer sieht oder irgendwelche Leute während der Nacht, sind wir angewiesen, sie zu erschießen“, ergänzte er.

Avdesh hat in den vier Jahren, in denen er auf Patrouille geht, nie jemanden getötet, aber er weiß, dass er kaum irgendwelche Konsequenzen zu befürchten hatte, wenn er es tun würde.

Quelle: Pinterest

Der Direktor des Parks, Dr. Satyendra Singh, sagt dazu, das sei zu schwarz-weiß. Er sagte:

„Zuerst warnen wir sie: wer bist Du? Aber wenn sie anfangen zu schießen, müssen wir sie umbringen. Zuerst versuchen wir sie in Gewahrsam zu nehmen, damit wir die Informationen bekommen, welche Verbindungen es gibt und wer noch zur Bande gehört.“

Mit „Bande“ bezeichnet er örtliche Dorfbewohner, die den Männern dabei helfen, Waffen aus Nachbarstaaten in den Park zu schaffen. Bis zu 300 Anwohner sind in die Wilderei verwickelt, so glaubt er, aufgrund der Verlockung, mit dem Horn eines Nashorns Geschäfte zu machen.

Es ist unbestritten, dass diese Methode zum Schutz der Nashörner effektiv ist, aber geht sie zu weit, um die bedrohte Spezies zu bewahren? Bitte hinterlasst unten eure Kommentare und teilt diese Nachricht!

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/national-park-opted-shoot-poachers-site-killed-50-far/


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Ihr wusstet garantiert nicht, dass die Menschheit diese 10 Spezies ausgerottet hat

in Tierrechte

Eine Kombination aus menschengemachten Klimaveränderungen, Jagd und der Zerstörung von Lebensräumen hat die Zukunft von vielen Arten gefährdet, die zu den weltweit einzigartigsten und am meisten beeindruckenden gehören. Dadurch erhöht sich der Druck auf nie dagewesene Weise auf die schwindenden Populationen.

Titelbild: Menschen töten aus Spaß und weil es ‚männlich‘ ist.

Der zerstörerische Einfluss unserer Spezies auf den Planeten kann nicht geleugnet werden. Die Rate der Ausrottung der Arten, die unsere Erde bevölkern, ist wohl das deutlichste Beispiel, das diese Aussage unterstützt. In den vergangenen 40 Jahren sind ungefähr 50 Prozent der Spezies von der Erde verschwunden. Laut einer Analyse des WWF sind die Gründe dafür der Verlust von Lebensraum und nicht nachhaltiges Jagen.

Eine Kombination aus menschengemachten Klimaveränderungen, Jagd und der Zerstörung von Lebensräumen hat die Zukunft von vielen Arten gefährdet, die zu den weltweit einzigartigsten und am meisten beeindruckenden gehören. Dadurch erhöht sich der Druck auf nie dagewesene Weise auf die schwindenden Populationen. Experten schätzen, dass der rapide Verlust von Arten zwischen 1.000-mal und 10.000-mal höher ist als die Rate des natürlichen Artensterbens. Das führt dazu, dass viele das Schicksal unseres Planeten im Angesicht dieser aktuellen Massenausrottungen infrage stellen.

„Anders als das massive Artensterben aus vergangenen Zeiten, das von Ereignissen wie Einschlägen von Asteroiden, Ausbrüchen von Vulkanen und natürlichen Klimaänderungen verursacht wurde, ist die aktuelle Krise fast ausschließlich von uns verursacht worden – von den Menschen“, erklärt das Zentrum für biologische Vielfalt (Center for Biologial Diversity). „Tatsächlich sind 99 Prozent der aktuell vom Aussterben bedrohten Arten aufgrund von menschlichen Aktivitäten gefährdet. Dabei handelt es sich in erster Linie um jene Aktivitäten, die den Verlust von Lebensraum vorantreiben, sowie das Einführen von exotischen Arten und die globale Klimaerwärmung.“

Während viele dieser bedrohten Arten den meisten bekannt sind – der Elefant, das Nashorn, der Silberrückengorilla – ist die Mehrzahl der Arten, die von der Erdoberfläche verschwunden sind, ausgestorben, ohne dass wir davon Notiz genommen hätten. Wir zeigen euch hier 10 erst kürzlich ausgestorbene Arten, die ihr mit großer Wahrscheinlichkeit nicht kennt – oder gekannt habt.

Bild: Wikimedia Commons, Staycoolandbegood (Lizenz: CC0, Public Domain)

Westafrikanisches Spitzmaulnashorn

Dabei handelt es sich um eine Untergattung des Spitzmaulnashorns. Das westafrikanische Spitzmaulnashorn ist aufgrund von Wilderei und der steigenden Nachfrage nach dem Horn des Nashorns ausgestorben. Das letzte Exemplar der Spezies wurde im Jahr 2006 in Kamerun gesichtet. Die Untergattung wurde nur fünf Jahre danach von der Weltnaturschutzunion (IUCN, International Union for Conservation of Nature) von der Roten Liste der bedrohten Arten gestrichen und somit für ausgestorben erklärt.

Bild: Wikimedia Commons, United States Fish and Wildlife Service

Schwarze Strandammer

Die schwarze Strandammer ist dem Verlust ihres Lebensraumes zum Opfer gefallen. Einst war sie ein gewöhnlich vorkommender Singvogel in Südflorida. Die letzten fünf noch übriggebliebenen schwarzen Strandammern waren allesamt männlich. Sie wurden gefangen und im Jahr 1979 in das Discover Island-Naturreservat im Walt Disney World-Resort gebracht. Diese fünf letzten Vögel verbrachten ihren Lebensabend in dem Reservat. Die letzte schwarze Strandammer, die auf den Namen „Orange Band“ getauft worden war, verstarb schließlich im Jahr 1987.

Die Anzahl der schwarzen Strandammern begann signifikant zu sinken, kurz nachdem die Nistgründe der schwarzen Strandammern geflutet wurden. Dies geschah, weil man damit versuchen wollte, die Moskitopopulationen in der Nähe des Kennedy Space Center zu reduzieren. Man geht davon aus, dass der Verlust des Lebensraums, Verschmutzung und Pestizide dazu beigetragen haben, dass die Anzahl der Vögel kontinuierlich abgenommen hat.

Bild: Wikimedia Commons, ja:Nikensei (Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Japanischer Seelöwe

Er wurde gejagt, um an seine Haut heranzukommen, an seine Schnurrhaare, die inneren Organe und sein Fett. Zum letzten Mal ist der japanische Seelöwe lebend im Jahr 1951 gesehen worden, als eine Population von 50 bis 60 Seelöwen auf der Insel Takeshima gesichtet wurde.

Die Anzahl der Exemplare dieser Population ist in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts aufgrund von übermäßiger Befischung drastisch zurückgegangen. Der Japanische Seelöwe wurde nicht nur gejagt, sondern auch oft von den ihn verfolgenden Fischern abgeschossen worden – und er ist auch für den Zirkushandel eingefangen worden.

Bild: Wikimedia Commons, U.S. Fish and Wildlife Service

Mariana-Wildente

Die Mariana-Wildente war auf den westpazifischen Inseln Guam, Tinian und Saipan beheimatet. Diese Entenspezies wurde im Jahr 2004 für ausgestorben erklärt. Die letzte aufgezeichnete Sichtung der Mariana-Wildente liegt noch weiter zurück und stammt aus dem Jahr 1981.

Obwohl wenig über die Spezies bekannt ist, geht man davon aus, dass die unverhältnismäßige Jägerei und der Verlust des Lebensraumes auf die Veränderungen der Landmasse zurückzuführen sind – etwa auf die Bombardements und das Artilleriefeuer aus dem Jahr 1944 – und auf die lokale Stadtplanung.

Bild: Flickr, Vince Smith (Lizenz: CC BY 2.0)

Riesenschildkröte von der Insel Pinta

Die Riesenschildkröte von der Insel Pinta ist eine Untergattung der Riesenschildkröte. Sie war auf der entsprechend benannten Galapagos-Insel beheimatet. Das bevorstehende Aussterben der Riesenschildkröte von der Insel Pinta erlangte weltweite Aufmerksamkeit aufgrund der Geschichte von Lonesome George („der einsame George“); die letzte überlebende Riesenschildkröte von der Insel Pinta, die im Jahr 1972 gefunden worden war und in das Charles Darwin-Forschungszentrum gebracht worden war.

Lonesome George starb im Jahr 2012 in der Blüte seines Lebens. Diese Untergattung kann bis zu 200 Jahre alt werden. Es ist nicht vollständig geklärt, was den verfrühten Tod von Lonesome George letztendlich verursacht hat. Es wird jedoch vermutet, dass er einen Herzinfarkt erlitten haben könnte.

Bild: Flickr, Biodiversity Heritage Library (Lizenz: CC BY 2.0)

Riesenalk

Der Bestand dieser Spezies galt als robust – bis der Riesenalk aufgrund von Überjagung in die Ausrottung getrieben wurde. Er war aufgrund seines Fleisches und seiner Federn sehr beliebt. Dieser ungewöhnliche, flugunfähige Vogel konnte entlang des Nordatlantiks aufgespürt werden. Obwohl der Vogel große Ähnlichkeit mit dem Pinguin hat – er wurde tatsächlich als der „ursprüngliche Pinguin“ bezeichnet – handelt es sich bei dieser Spezies um einen Seevogel.

Da der Vogel flugunfähig war und noch dazu behäbig an Land, konnte der Riesenalk nicht vor den Menschen fliehen, die ihn jagten. Der letzte lebende Riesenalk wurde im Juni des Jahres 1844 auf der Insel Eldey vor Island getötet.

Bild: Wikimedia Commons, U.S. Fish and Wildlife Service

Die Goldkröte

Die Goldkröte war einst eine häufig anzutreffende Spezies in der Reserva Biológica Monteverde in Costa Rica. Sie lebte in großer Zahl im elfenhaften Nebelwald, doch ihre Population erfuhr einen dramatischen Rückgang aufgrund der globalen Erwärmung, der Luftverschmutzung und ihrer beschränkten Reichweite.

Berichten zufolge hat sich diese Art zum letzten Mal in normaler Anzahl im Jahr 1987 vermehrt. Die letzte Goldkröte war ein Männchen und wurde im Jahr 1989 gesichtet. Seitdem waren selbst gründliche Suchexpeditionen an den wohlbekannten Brutstellen nicht von Erfolg gekrönt. Die Spezies wurde dann später im Jahr 2004 für ausgestorben erklärt.

Bild: Wikimedia Commons, Andries Hoogerwerf

Der Java-Tiger

Der Java-Tiger war für seine langen Schnurrhaare berühmt und ist eine Untergattung, die von der indonesischen Insel Java stammte. Der Java-Tiger war kleiner als seine Artgenossen auf dem Festland und ist ausgestorben, weil die Wälder abgeholzt wurden. Im Jahr 1938 waren rund 23 Prozent der Insel von natürlichen Wäldern bedeckt; im Jahr 1975 jedoch waren nur mehr 2 Prozent des Waldes übrig.

Die Überlebenssituation der Art spitzte sich weiter zu, als seine wichtigste Beute – der Hirscheber – in den 1960er Jahren aufgrund von einer Seuche in einer Vielzahl von Reservaten und Wäldern dahingerafft worden ist. Der Java-Tiger ist dann bis zum Jahr 1970 ausgestorben.

Der Abschied vom Baiji, der Flussdelfin im Yangtze-Fluss | Museum für Naturgeschichte

Chinesischer Flussdelfin Baiji

Der Baiji-Delfin, ebenfalls bekannt unter dem Namen chinesischer Flussdelfin, ist ein Süßwasserdelfin, der im Yangtze-Fluss in China lebte. Als einziger lebender Vertreter der Familie der Lipoditae ermöglichte der Baiji-Delfin einen einzigartigen Einblick in die Evolution der Wale, der Delfine und der Tümmler. Das vorzeitige Ableben der Spezies steht für das Ende einer ganzen Säugetierfamilie.

Der Baiji-Delfin wurde im Jahr 2006 für ausgestorben erklärt. Der Bestand an lebenden Exemplaren hatte sich im Verlauf der davor vergangenen 50 Jahre rapide verringert. Gründe dafür waren die Verschmutzung, sowie der alles andere als nachhaltige Beifang aufgrund von zerstörerischen Fischereimethoden.

Der Magenbrüterfrosch: Wie man eine Spezies von den Toten wieder auferweckt

Der Magenbrüterfrosch

Der Magenbrüterfrosch war für seine ungewöhnliche Art der Fortpflanzung bekannt. Man geht davon aus, dass er im Jahr 1983 ausgestorben ist. Dieser mittelgroße wasserbewohnende Frosch ist in der Wildnis seit 1981 nicht mehr gesichtet worden. Der Magenbrüterfrosch stammt aus Australien und konnte in den Gebieten mit Regenwäldern und feuchten Hartlaubwäldern in Blackall Range, Conondale Range und D’Aguilar Range aufgestöbert werden.

Obwohl es noch immer nicht vollständig geklärt ist, was genau ihren Rückgang verursacht hat, geht man davon aus, dass Seuchen, Störungen im stromaufwärts gelegenen Wasser und die Abholzung zum Tod der Frösche beigetragen haben. Im Jahr 2013 wendeten Forscher erfolgreich Genomtechnologie an, um die ausgestorbene Art wieder zum Leben zu erwecken. Obwohl die Embryos, die aus dem Projekt hervorgingen, kaum länger als nur ein paar Tage überlebten, hat dieser erste Erfolg den Wissenschaftlern einen Weg bereitet, um bedrohte Spezies zu retten – und sogar einige der weltweit bereits ausgestorbenen Tierarten wieder zum Leben zu erwecken.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

 


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Hunderte von gefangenen Delfinen erwartet das berüchtigte jährliche Abschlachten in Japan

in Tierrechte

Mehr als 200 Delfine wurden neulich in einer kleinen Bucht in der Nähe von Taiji in Japan abgesondert, wo in wenigen Tagen das berüchtigte jährliche Delfin-Schlachten der Gemeinde stattfinden sollte.

Delfine zählen zu den bekanntesten und beliebtesten Meerestieren, woraus sich auch die besondere Aufmerksamkeit für sie in Zoos, Aquarien, und anderen Orten erklärt, die Unterhaltung mit Tieren anbieten. Obwohl die Popularität von Delfinen auf ihrer Intelligenz, ihren spielerischen Possen und ihrer Fähigkeit, mit Menschen Verbindung aufzunehmen, beruht, hat diese Popularität gleichzeitig eine dunkle Seite hervorgebracht, welche diese quirligen Geschöpfe unvorstellbar schlimmem menschlichen Verhalten aussetzt. Die Delfine, welche die Menschen mittlerweile kennen und lieben gelernt haben, sind nicht einfach so auf irgendeine magische Weise in Gefangenschaft erschienen – sie wurden zuvor vielmehr gewaltsam gefangen genommen und an den Meistbietenden verkauft. Doch damit nicht genug. Diese „Show“-Delfine sind oft die einzigen Überlebenden der brutalen Delfin-Schlachtungen wo diejenigen, die man als für Tourismus und Wasserpark-Attraktionen ungeeignet bewertet, für ihr Fleisch abgeschlachtet werden, mit einer der schrecklichsten und grausamsten aller Tötungstechniken, die heutzutage eingesetzt werden.

Die niederträchtigste solcher Schlachtungen findet jährlich in der Nähe der Gemeinde von Taiji in der Präfektur Wakayama in Süd-Japan statt. Die Veranstaltung, die allgemein als die ‚Taiji Delfin-Treibjagd‚ bekannt ist, dauert über Monate, oftmals von September bis März und wird von einer kleinen, ausgewählten Gruppe von lokalen Fischern ausgeführt, die an dem jährlichen Gemetzel als Ausdruck „traditioneller Fischereikultur“ festhalten. Jedoch ist diese Jagd selbst eine moderne Erfindung und wird nur durch den Einsatz von motorisierten Booten ermöglicht. Zu Beginn der Jagd treiben die Fischer kleine Gruppen von Delfinen in die Bucht. Die Fischer verwenden Metallstangen, mit denen sie gegen die Flanken ihrer Boote schlagen und so einen Ton erzeugen, der die Delfine irritiert, indem er ihr Echolot stört, mit dem sie navigieren und sich zu orientieren. Nach dem Zusammentreiben, werden die Delfine, die oft sehr aufgeregt sind, mithilfe von Netzen in kleinen Pferchen eingeschlossen, um sich über Nacht zu beruhigen, bevor sie in Gefangenschaft genommen oder an Ort und Stelle in ebendiesen Pferchen abgeschlachtet werden. In der Vergangenheit wurde den Delfinen beim Schlachten die Kehle durchgeschnitten, um sie zu töten, und sie sind dann durch Ausbluten gestorben. Allerdings verbot die japanische Regierung diese Methode, nur um sie letztlich durch eine noch schlimmere zu ersetzen. Nunmehr werden die Delfine getötet, indem man ihnen einen Metallstift in den Hals treibt, wobei dieser Stift den Hirnstamm abtrennen und zu einem schnelleren Tod führen soll. Hingegen haben mehrere Tierärzte und Verhaltenswissenschaftler die aktuell in Taiji praktizierte Tötungsmethode überprüft und festgestellt, dass „dieses Tötungsverfahren … in keinem geregelten Schlachthof-Prozess in der entwickelten Welt geduldet oder zugelassen würde“.

 

Taiji Cove während einer früheren Delphinjagd, Foto – Dolphin Project

Jüngst berichtete die Naturschutzorganisation Sea Sheperd, dass die japanischen Jäger am Freitahmorgen eine große Herde von mehr als 200 Delfinen gesichtet haben. Die Tiere wurden in der Taiji Bucht eingepfercht, wo die meisten von ihnen ein grausiges Schicksal erwartet. Laut Sea Sheperd „verbringen mindestens 200 Tümmler ihre letzten Lebens-Momente in der Bucht in Taiji, eingesperrt und in Erwartung entweder ihrer Gefangenschaft oder Schlachtung“. Sie fügten hinzu, dass „viele, viele Jungtiere und ausgewachsne Delphine aus dem Wasser hochspringen, und Zeichen von Angst sowie unnatürliches Verhalten zeigen“. Wenn man bedenkt, dass Delfine wissenschaftlich als empfindungsfähige Wesen anerkannt werden, zeigt ein solches Verhalten, dass sie sich ihres bevorstehenden Schicksals bewusst sind. Laut Sea Sheperd und anderen Beobachtergruppen sollte die Schlachtung dieser speziellen Herde irgendwann in den nächsten Tagen stattfinden.

Obwohl Gruppen wie Sea Sheperd anwesend sind, um die Situation zu überwachen und aufzudecken, gibt es aufgrund von Angst vor einer möglichlichen Festnahme nicht viel, was sie tun können, da während der jährlichen Schlachtung von Taiji ein großes Polizeiaufgebot seine Präsenz in der Bucht zeigt. Diejenigen, die versuchen, die Jagd zu stören, werden verhaftet, bevor sie auch nur annähernd dazu kämen, das Blutbad zu stoppen, da die japanische Regierung die Delfinjagden deutlich unterstützt, trotz internationaler Empörung über die Behandlung der Delfine sowie den hohen Quecksilbergehalt des geschlachteten Delfinfleisches, das dann in Japan vermarktet wird. Nach geltendem japanischen Recht darf die Wakayama-Präfektur jährlich bis zu 2.026 Delfine und Schweinswale jagen und töten, eine hohe Zahl, um die Interessen der Wal- und Delphinfischer zu befriedigen, die darauf bestehen, dass diese Praxis eine „Tradition“ sei. Doch, wie das Sea Shepherd Team bemerkte: „Da sind viele erschrockene Delfin-Babys mit ihren Müttern. Dies ist nicht Tradition, das ist nicht Kultur; dies ist Grausamkeit, dies ist Quälerei“.

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