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Social Media-Giganten erstellen Datenbank, um ‚Terroristen-Propaganda‘ stillzulegen

in Medien/Onlinewelt von

(ANTIWAR) Laut einer neuen Erklärung auf Facebook hat sich die Firma mit YouTube, Microsoft und Twitter zusammengeschlossen, um eine gemeinsame Datenbank mit „terroristischen Inhalten“ aufzubauen. Die Datenbank sollen sie alle gemeinsam nutzen können, um weitere Versuche des Postens von derartigen verbotenen Inhalten zu identifizieren.

Die Datenbank wird Hashs mit Videos und Bildern erstellen, über die bereits entschieden wurde, dass sie mit Terrorismus zu tun haben. Dann wird die Datenbank es ihnen ermöglichen, weitere Inhalte auszusortieren, die mit diesen Hashs übereinstimmen. Facebook sagt, dass es ihnen damit möglich sein wird, derartige Inhalte schneller zu entfernen.

Dieser Schachzug ist ein Versuch, auf die Forderungen der US-amerikanischen Regierung einzugehen. Diese nämlich fordert, dass „etwas getan werden muss“ gegen die terroristische Propaganda. Die Firmen wiederum hoffen augenscheinlich, dass dieses freiwillige Durchgreifen genug sein wird, um jedwede formale Bemühungen der Regierung für ihre Regulierung zu unterbinden.

Es ist noch unklar, wie groß genau der Umfang dieses Programms letzten Endes genau sein wird und wie breit die Definition von „terroristischer Propaganda“ ausgelegt sein wird. Sprecher der Firmen spielen Bedenken der Zensur herunter; sie insistieren jedoch, dass schnell gehandelt werden muss, um derartige Inhalte zu entfernen, bevor jemand sie sehen kann.

Übersetzt aus dem Englischen von The Anti-Media.

Quellen:


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Anonymous will “globales Banken-Kartell” zu Fall bringen — beginnt mit Angriff auf die griechische Zentralbank

in Onlinewelt von

Anonymous hat bereits die zweite Phase der Aktion #OpIcarus gestartet, die als massiver Vorstoß gegen “das globale Banken-Kartell” angepriesen wird — und das erste Ziel, die Bank von Griechenland, geriet am vergangenen Dienstag unter heftigen DDoS-Attacken-Beschuss.

Hinweis: Einige der Videos sind mittlerweile nicht mehr auf YouTube abrufbar; unter dem Hastag #OpIcarus findet ihr auf Twitter die neuesten Meldungen und Veröffentlichungen dazu.

“Der Angriff dauerte ein paar Minuten und wurde erfolgreich von den Sicherheitssystemen der Bank abgewehrt”, erzählte ein namentlich nicht genannter Sprecher der Bank von Griechenland der Nachrichtenagentur Reuters.

Laut eines Berichts von CNet war der Bereich der Website mit den Geschäftsbedingungen die einzige Sektion, die direkt von der DDoS-Attacke (distributed denial-of-service, verteilte Überlastattacke) betroffen war. Sie wurde zügig wieder online gestellt — das zumindest behauptet die Bank.

Laut eines Videos, das im Zusammenhang mit OpIcarus veröffentlicht wurde, markiert der Angriff auf die Bank von Griechenland den Beginn einer “30-tägigen Kampagne gegen die Websites von Nationalbanken (central banks) auf der ganzen Welt”. Dieser massive Vorstoß zielt laut Aussage in dem Video darauf ab, “das Imperium mitten ins Herz zu treffen, indem wieder Sand in sein Getriebe gestreut wird.”

Ein zweites Video wurde auf YouTube hochgeladen, das die Kampagne weiter erklärt:

“Das ist unsere Botschaft an die monolithische Verschwörung, welche die Welt steuert, wie wir sie kennen. Unsere Botschaft ist eindeutig:”

“Wir werden nicht zulassen, dass die Banken gewinnen; wir werden die Banken mit einer der massivsten Attacken angreifen, die es jemals in der Geschichte von Anonymous gegeben hat.”

“Wir werden absolut jedem Anon auf der ganzen Welt die Werkzeuge an die Hand geben und die Ziele von Anonymous sind PayPal, MasterCard, VISA, NASDAQ, die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, alle Zentralbanken, den Währungsfonds, den London Stock Exchange und jedes andere wichtige Bankensystem .”

Auf einer Liste der Institutionen, die das Kollektiv im Visier hat und die in vier Sektionen unterteilt ist, befinden sich auch Websites, die mit der US-Notenbank oder dem Weltwährungsfonds assoziiert werden, sowie Seiten, die der Weltbank gehören und mehr als 150 Seiten, die mit nationalen Banken auf der ganzen Welt assoziiert werden.

Ende März skizzierte Anonymous seine Pläne zur Lancierung von OpIcarus [reEngaged] in Form von einem Aufruf zur Teilnahme, in dem es hieß: “Wir haben der Welt unsere Macht gezeigt, Ignoranz zu verweigern, Widrigkeiten zu überwinden und sogar Sand in das Getriebe zu streuen, das sie antreibt […]”

“Wie Ikarus sind die Mächtigen zu nahe an der Sonne geflogen und die Zeit ist gekommen, die Schwingen des Imperiums in Brand zu setzen und dabei zuzusehen, wie das System, auf dem die Macht [des Imperiums] beruht zum Stillstand kommt und um es herum zusammenbricht.”

Während die einen Monat andauernde Kampagne weiterläuft, wird Anonymous weiterhin über denFortschritt berichten.

Artikel von . Übersetzt aus dem Englischen von TheFreeThoughtProject.com.


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Israelischer Minister trifft sich mit Google und YouTube, um palästinensische Videos zu zensieren

in Medien/Onlinewelt von

Berichten des Middle East Monitor zufolge traf sich Tzipi Hotovely — Israels Vize-Außenminister — mit Repräsentanten von Google und YouTube, um Möglichkeiten zu ergründen, wie Videos zensiert werden könnten, die aus den palästinensischen Gebieten stammen.

Das Treffen zwischen Hotovely und den Vertreten von Google und YouTube wurde zum Anlass genommen, um darüber zu diskutieren, wie “aufrührerisches Material” in der Suchmaschine und auf der bekannten Video-Hosting-Plattform zensiert werden kann. Dies ist, wie Hotovely es nennt, Bestandteil weit größerer Bemühungen im Kampf gegen “[die Anstiftung] zu Gewalt und Terrorismus.” 

In der Tat war dies nicht da erste Mal, dass israelische Minister von Google die Zensur von für sie ungünstigem Material fordern. Eine schnelle Suche in Googles Transparency Report hat mindestens drei andere Anfragen zur Zensur unterschiedlicher, von israelischen Beamten als “verleumderisch” bezeichneter Inhalten ergeben. t3bfeb4_geek-shirts-3dsupply-zensur

Erste Anfrage — Zeitraum der Anfrage: Juli bis Dezember 2014

Anfrage: Wir haben eine Anfrage von einem Mitarbeiter des Justizministeriums erhalten. Ein WordPress-Blogpost mit angeblich diffamierenden Inhalten sollte aus den Suchergebnissen entfernt werden. Der Post kritisiert die Arbeit des Regierungsbeamten in Bezug auf das israelische Familienrecht bei den Vereinten Nationen und in anderen internationalen juristischen Foren unter Verwendung von diffamierender Sprache.

Ergebnis: Wir haben das Suchergebnis von der Domain google.co.il entfernt.

Zweite Anfrage — Zeitraum der Anfrage: Juli bis Dezember 2012

Anfrage: Wir haben eine Anfrage von einem Mitglied der Justizverwaltung erhalten. Suchergebnisse sollen entfernt werden, die angeblich Sektion 255 des israelischen Strafrechts verletzt. Dabei geht es um die Missachtung des Gerichts, indem auf Inhalte verwiesen wird, die israelische Richter kritisieren, sowie auf Inhalte, die angeblich Sektion 70(f) des Justizgerichtes verletzen und Sektion 24(a)1 des Gesetzes zum Schutz und zur Behandlung Minderjähriger, indem auf Inhalte verwiesen wird, die angeblich satzungsgemäße Maulkorberlasse verletzen.

Ergebnis: Wir haben zusätzliche Informationen angefragt, aber keine Antwort erhalten.

Dritte Anfrage — Zeitraum der Anfrage: Juli bis Dezember 2012

Anfrage: Wir haben eine Anfrage des gesetzlichen Repräsentanten eines Mitglieds der Exekutive erhalten. Zwei YouTube-Videos sollen wegen angeblicher Verleumdung gelöscht werden.

Ergebnis: Wir haben diese Videos nicht entfernt.

Festzuhalten ist allerdings, dass die Anfragen aus verschiedenen Ländern in Googles Transparency Report nur bis zum Jahr 2009 zurückdatieren. Das lässt uns vermuten, dass vielleicht viele weitere Anfragen gestellt wurden, aber die oben aufgeführten Einträge waren die einzigen sichtbaren Anfragen der israelischen Regierung. Und zweitens ist festzuhalten, dass viele Länder ähnliche Anfragen bei Google eingereicht haben, wie man dem Bericht entnehmen kann, also kann man nicht davon ausgehen, dass nur Israel solche Anfragen gestellt hat.

Die oben aufgeführten Anfragen haben jedoch relativ geringe Auswirkungen, wenn man sie mit dem möglichen Ergebnis des Treffens zwischen dem israelischen Außenminister und den beiden Web-Giganten in Relation setzt.

Während die israelische Zensur nichts Neues zu sein scheint, könnte dies ein weiterer aggressiver Schritt in den Bestrebungen sein, die palästinensischen Stimmen zu unterdrücken.

Mit den Worten von Mark Wilson von betanews.com: “Das ist ein Schritt, der Journalisten, Gegner der Zensur und Verteidiger der Pressefreiheit gleichermaßen betrifft.” Wilson erläutert weiter: “Momentan muss sich jeder Journalist oder Reporter, der in der Gegend arbeitet, beim israelischen Militär registrieren und alle Geschichten müssen die israelische Militärzensur durchlaufen. Aber YouTube und ähnliche Angebote haben zu einer Zunahme des Bürgerjournalismus geführt; und genau dagegen möchte die israelische Regierung jetzt hart durchgreifen.”

Von Sydney Barakat via theantimedia.org. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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