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Harvard-Studie ergibt: In E-Zigaretten sind gefährliche ‚Popcorn-Lunge‘-Chemikalien enthalten

in Gesundheit von

Harvard-Studie ergibt: In E-Zigaretten sind gefährliche ‚Popcorn-Lunge‘-Chemikalien enthalten

Forscher an der Harvard T.H. Chan School of Public Health (etwa: T.H. Chan-Schule für Gesundheitswesen an der Universität Harvard) haben herausgefunden, dass die Geschmack erzeugenden Chemikalien, die in elektronischen Zigaretten und ihren Nachfüllpatronen verwendet werden, die so genannte Bronchiolitis obliterans verursachen können; eine Entzündung der Bronchiolen, die auch unter dem Namen „Popcorn-Lunge“ bekannt ist. Dabei handelt es sich um eine seltene und irreversible Erkrankung der Atemwege, an der erwiesenermaßen acht Arbeiter in einer Herstellungsfabrik für Mikrowellenpopcorn in Missouri (USA) im Jahr 2002 erkrankt sind.

Die US-amerikanische Occupational Safety & Health Administration (Arbeitsschutzbehörde) beschreibt Bronchiolitis obliterans als einen Zustand, der sich entwickelt, wenn die kleinen Atemwege sich entzünden und vernarben. Das führt zu einer Verdickung und Verengung der Atemwege und erzeugt Husten und Kurzatmigkeit bei den Betroffenen.

@Healthdoctr: Die FDA muss regulieren, die gefährlichen Stoffe vom Markt nehmen. Chemikalie aus E-Zigaretten wird mit Popcorn-Lunge in Verbindung gebracht (…)

Für ihre Studie, die sie im Journal Environmental Health Perspectives („Perspektiven der Umweltgesundheit“) veröffentlicht haben, testeten die Forscher 51 Arten der aromatisierten E-Zigaretten und Liquids, die von führenden Marken verkauft werden, auf das Vorkommen von Diacetyl, Acetoin und Acetylpropionyl (2,3-pentanedione); zwei verwandte Geschmack gebende Verbindungen, die von der Flavor and Extract Manufacturers Association (etwa: Verband der Hersteller von Geschmacksstoffen und Extrakten) mit „oberster Priorität“ gelistet werden; d.h., sie könnten eine Gefahr für die Atemwege am Arbeitsplatz darstellen.

Mindestens eine der drei Chemikalien wurde in 47 der 51 getesteten Aromen nachgewiesen. Diacetyl wurde in 39 der geprüften Aromen in einer Konzentration nachgewiesen, die oberhalb der Nachweisgrenze im Labor lag. Acetoin und Acetylpropionyl wurden in je 46 bzw. 23 der getesteten Aromen nachgewiesen. Die Forscher aus Harvard fanden heraus, dass das Erhitzen, das Verdampfen und die Inhalation von aromatisierenden Chemikalien in E-Zigaretten die Rauchenden etwa derselben Chemikalienkonzentration aussetzt, wie sie auch Arbeiter in der Mikrowellenpopcorn-Industrie ausgesetzt sind.

„Die Anerkennung der Gefahren, die mit dem Inhalieren von aromatisierenden Chemikalien einhergeht, begann mit der ‚Popcorn-Lunge‘ vor über zehn Jahren. Jedoch werden Diacetyl und andere verwandte aromatisierende Chemikalien in vielen anderen Aromastoffen abgesehen von Popcorn mit Buttergeschmack verwendet. Dazu zählen Fruchtaromen, Alkoholaromen und, wie wir in unserer Studie herausgefunden haben, E-Zigaretten mit Bonbongeschmack.“, sagte der leitende Autor Joseph Allen, ein Assistenz-Professor für die Wissenschaft der Expositionsabschätzung.

@thehealthfeed: Zellen, die dem Dampf von E-Zigaretten ausgesetzt sind, wiesen Schäden auf, die das Risiko von #Krebs erhöhen. (…)

Die Studie – die vom US-amerikanischen National Institute of Health (nationales Gesundheitsinstitut) finanziert wurde und nicht von der Tabaklobby – konzentrierte sich auf die Chemikalien, die verwendet werden, um die Liquids für E-Zigaretten zu aromatisieren und nicht auf die schädlichen Effekte von Nikotin. Das Ergebnis lautet: Selbst wenn die Verwendenden mit nikotinfreien Liquids dampfen, könnten sie am Ende an einer Popcorn-Lunge erkranken. In anderen Worten: Wer E-Zigaretten nutzt, weil er glaubt, dass ihm die Produkte bei der Umstellung weg vom Rauchen regulärer Zigaretten helfen, könnte am Ende seinen Lungen auch erheblichen Schaden zufügen.

„Da sich die meisten gesundheitlichen Bedenken hinsichtlich der E-Zigaretten auf Nikotin konzentriert haben, gibt es noch viele Dinge, die wir nicht über E-Zigaretten wissen. Sie beinhalten nicht nur unterschiedlich hohe Konzentrationen der süchtig machenden Substanz Nikotin, sondern auch andere, Krebs erregende Chemikalien. Dazu zählt zum Beispiel Formaldehyd und, wie unsere Studie gezeigt hat, aromatisierende Chemikalien, die Lungenschäden verursachen können.“, merkte der Coautor der Studie David Christiani an, der Elkan Blout-Professor für Umweltgenetik ist.

Die Studie wertete 7.000 Sorten von aromatisierten E-Zigaretten von großen Zigarettenherstellern aus, sowie von einer großen E-Zigaretten-Firma und von drei E-Zigaretten-Vertreibern. Die Forscher kommen zum folgenden Schluss:

„Aufgrund der Zusammenhänge zwischen Diacetyl, Bronchiolitis obliterans und anderen schwerwiegenden Erkrankungen der Atemwege, die bei Arbeitern diagnostiziert wurden, welche erhitzte Dämpfe einatmeten, die mit Diacetyl versetzt waren, empfehlen wir die sofortige Ergreifung von Maßnahmen, um das Ausmaß dieser neuen Belastung mit Diacetyl und ähnlichen Aromastoffverbindungen in E-Zigaretten weiter zu evaluieren.“

@LonkyMD: Deine E-Zigarette könnte das Risiko erhöhen, dass du an Lungenkrebs erkrankst. #unsichtbarekiller (…)

Sind E-Zigaretten eine Einstiegsdroge für neue minderjährige Raucher? Ziehen aromatisierte E-Zigaretten jüngere Raucher an? Können E-Zigaretten die Häufigkeit von Zigarettenkonsum reduzieren? Sind E-Zigaretten weniger schädlich für die Gesundheit als das Rauchen von Tabak?

@LoungeVaper: Medien überdrehen die Studie zum Risiko, aufgrund von E-Zigaretten an einer Popcorn-Lunge zu erkranken | The Daily Caller (…)

Eine Studie, die in der Augustausgabe des Journal of the American Medical Association („Journal der amerikanischen Ärztekammer“) veröffentlicht wurde, ergab, dass Neuntklässler, die elektronische Zigaretten verwendeten, mit einer größeren Wahrscheinlichkeit auch Zigaretten, Zigarren oder Wasserpfeife rauchen würden – im Vergleich mit Gleichaltrigen, die niemals die batteriebetriebenen Geräte ausprobiert hatten. Im selben Monat kam jedoch Public Health England zu dem Schluss, dass „nach den aktuell besten Schätzungen“ E-Zigaretten um ungefähr 95% weniger schädlich sind als Tabakzigaretten. Zusätzlich dazu erklärte Public Health England auch, dass das Dampfen sicherer ist als das Rauchen und dass es zu einem Rückgang der traditionellen Zigaretten führen könnte.

„Wir erkennen an, dass Diacetyl nicht in E-Zigaretten verwendet werden sollte, aber Diacetyl kann ebenfalls in unterschiedlicher Konzentration in Zigaretten nachgewiesen werden – also gibt es offensichtlich einen Schaden verringernden Aspekt, wenn man zu E-Zigaretten wechselt.“, sagte Tom Pruen, der wissenschaftliche Direktor für die in Großbritannien beheimatete Electronic Cigarette Industry Trade Association (Verband für die elektronische Zigarettenindustrie).

Im Jahr 2014 ergab der Bericht der Centers for Disease Control and Prevention (Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention), dass 2,5 Millionen Schüler der Mittelschule und der High School E-Zigaretten verwendeten und dass die Nutzung von E-Zigaretten bei Teenagern sich im letzten Jahr verdreifacht hatte. Die Verwendung von E-Zigaretten bei Jugendlichen übertraf sogar das Rauchen von Zigaretten bei Jugendlichen. Im Juni ergab eine Umfrage unter 5.679 Amerikanern, die von der Agentur Reuters durchgeführt wurde, dass 75% der Menschen, die elektronische Zigaretten oder andere Dampf erzeugende Geräte verwenden, auch weiterhin traditionelle Tabakprodukte rauchen.

@JLMiller_Trib: Macht es einfach nicht. Es ist eklig und ungesund. Chemikalie aus E-Zigaretten wird mit Popcorn-Lunge in Verbindung gebracht (…)

Diacetyl kommt in natürlicher Form in Butter, Bier und anderen Nahrungsmitteln vor. Es wird ebenfalls Gebäckstücken, Süßwaren und Knabbereien beigefügt, um ihnen einen buttrigen oder cremigen Geschmack zu verleihen. Obwohl es als sicher für den Verzehr eingestuft wird, ist seine Inhalation mit einer Reihe von schweren Atemwegserkrankungen in Verbindung gebracht worden. Was haltet ihr davon? Bitte teilt uns eure Meinung in den Kommentaren weiter unten mit…


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Durchbruch: Wissenschaftler entwickeln billigen Universal-Impfstoff, um Krebs zu heilen

in Gesundheit/Welt von

Eine bahnbrechende Studie, die im wissenschaftlichen Journal Nature veröffentlicht wurde, berichtet davon, dass es Wissenschaftlern zum ersten Mal gelungen ist, einen Universal-Impfstoff gegen Krebs zu entwickeln, um die Krankheit zu heilen.

Krebs ist eine der tödlichsten Krankheiten, mit denen die Menschheit heute konfrontiert ist. Die Internationale Vereinigung gegen Krebs (UICC) schätzt, dass der Krankheit dieses Jahr auf der ganzen Welt mehr als acht Millionen Menschen erliegen werden. Das entspricht in etwa der Gesamtbevölkerung von New York. Die Hälfte dieser Menschen wird sich in der Hochzeit ihres erwerbsfähigen Alters befinden (30-69 Jahre alt).

Weiteren Schätzungen zufolge betragen die Kosten, die Krebs und die anderen nichtübertragbaren Krankheiten (inklusive Beeinträchtigungen der geistigen Gesundheit) für die Weltwirtschaft verursachen, bis zu 47 Billionen US-Dollar betragen können. Diese Zahlen haben dem Wettlauf auf der Suche nach einer Heilungsmethode gegen die tödliche Krankheit noch zusätzliche Dringlichkeit verliehen. Die Forscher waren in ihren Laboren ziemlich beschäftigt.

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Die Forscher haben angekündigt, dass die Entwicklung dieses neuen Impfstoffs ermöglicht wurde, nachdem sie herausgefunden hatten, wie sie die menschlichen Immunzellen sich neu verdrahten können, dass sie jedwede Art von Krankheit bekämpfen. Der Prozess schließt die Injektion kleiner Partikel von genetischem Code in den Körper ein, die dann zu den Immunzellen wandern und ihnen beibringen, wie sie bestimmte Krebsarten erkennen können.

In der Vergangenheit haben Wissenschaftler bewiesen, dass es möglich ist, Immunzellen außerhalb des Körpers so zu konstruieren, dass sie Krebs entdecken können. Die aktuelle Studie ist allerdings deshalb bahnbrechend, weil diese Konstruktion der Immunzellen zum ersten Mal innerhalb der Zellen geschehen ist – und nicht außerhalb des Körpers.

Die Autoren der Studie sagten, dass diese Technik universal anwendbar sein könnte, da der genetische Code für jede Art von Krebs programmiert werden könnte. Die Ärzte würden dafür das genetische Profil eines Tumors benötigen, um einen maßgeschneiderten Impfstoff anfertigen zu können. Dies würde einerseits die Krankheit bekämpfen und andererseits verhindern, dass sie jemals zurückkehrt.

Im Rahmen des Prozesses, den die Forscher durchführten, um zu diesem Ergebnis zu kommen, konzentrierte sich das Forschungsteam auf eine Klasse von Immunzellen, die als dendritische Zellen bekannt sind. Sie sind die ganze Zeit über auf der Suche nach fremden Eindringlingen im Körper. Sobald eine dendritische Zelle eine verdächtige Zelle, etwa eine Krebszelle entdeckt, erfasst sie einige Moleküle von der Oberfläche und zeigt sie den T-Killer-Zellen. Dadurch werden diese dazu aufgefordert, die Krankheit zu bekämpfen.

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Den Experten zufolge sehen Krebszellen den normalen Zellen sehr ähnlich, weshalb das Immunsystem sie oftmals meidet. Den Forschern hat dies bislang Kopfschmerzen bereitet.

Bei dieser neuen Technologie jedoch wird unter anderem ein kleines Schnipsel des genetischen Codes in einem Nanopartikel platziert. Danach wird dieses geringfügig negativ aufgeladen, so dass es von den dendritischen Immunzellen in der Milz, in den Lymphknoten und im Knochenmark angezogen wird. Sobald es dort ist, löst es die Herstellung eines Krebsmoleküls aus, das als Antigen (Antikörperbildner) bekannt ist. Dieses wird dann wiederum als ein biologisches Profilbild verwendet, so dass die Immunzellen wissen, wonach sie Ausschau halten müssen. Die Autoren haben bewiesen, dass es eine starke T-Zellen-Reaktion auslöst und damit beginnt, Tumore zu bekämpfen.

Der Impfstoff ist bislang in Mäusen getestet worden und bei drei Hautkrebspatienten. In den Mäusen rief der Impfstoff eine starke Immunabwehr hervor. Auf der Haut der drei Hautkrebspatienten jedoch zeigte sich, dass die Behandlung vom menschlichen Körper vertragen wurde.

Prof. Ugur Sahin, der führende Autor der Studie, sagte, dass die Studie Grund zur Hoffnung gibt. Er fügte hinzu, dass die Produktion des Impfstoffes sehr schnell und billig sei. Das folgende Zitat wird ihm zugeschrieben: “Die Impfstoffe können schnell und günstig produziert werden und nahezu jedes Tumor-Antigen kann von der RNS kodiert werden. Der hier vorgestellte Ansatz kann als universal anwendbare und neuartige Impfstoffklasse für die Krebs-Immuntherapie betrachtet werden.” Prof. Sahin ist der Leiter der Translationalen Onkologie an der Universitätsklinik in der Stadt Mainz.

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Dr. Aine McCarthy, die Senior-Fachinformationsbeauftragte der Krebsforschung im Vereinten Königreich lobte die Ergebnisse der Studie. Sie drängte darauf, dass mehr klinische Studien durchgeführt werden sollten. Dr. McCarthy erklärte dem Telegraph gegenüber in einem Interview: “Indem wir Laboruntersuchungen mit Ergebnissen aus einer klinischen Studie im Frühstadium kombinieren, zeigt diese Forschung, dass ein neuartiger Impfstoff verwendet werden könnte, um die Patienten mit Melanomen zu behandeln, indem wir die Leistungsfähigkeit ihres Immunsystems steigern. Weil der Impfstoff bislang nur in drei Patienten getestet wurde, werden größer angelegte klinische Studien benötigt, um zu bestätigen, dass der Impfstoff funktioniert und sicher ist. Weitere Forschungsansätze werden dann ergeben, ob der Impfstoff zur Behandlung anderer Krebsarten verwendet werden könnte.”

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.


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Fakten zu Zika: Schwangerschaft, GM-Moskitos und die Beteiligung der Rockefeller-Stiftung

in Gesundheit von

Der Versuch, Fakten über das Zika-Virus aufzudecken, das uns anscheinend nun auf einer weltweiten Ebene bedroht, ähnelt dem Vorhaben, die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen zu finden. Man findet einen ‘Fakt’ heraus und entdeckt dann etwas diametral Gegensätzliches. Diese Woche habe ich einige Zeit damit verbracht herauszufinden, warum weshalb Alarm geschlagen wird, wer dafür verantwortlich ist oder wo und wie das Zika-Virus auf einmal förmlich explodiert ist – und somit zu etwas Größerem wurde, als es das eigentlich wäre.

Hier sind einige der interessanten Fakten, die bisher ans Licht gebracht wurden:

Indizienbeweise verbinden Zika mit Mikrozephalie

Christian Lindmeier, Sprecher der Weltgesundheitsorganisation WHO, räumte in einer offiziellen Mitteilung ein, dass es keine “erwiesene Verbindung” zwischen Zika und der Entwicklung von Mikrozephalie gibt. Die Beweise dafür sind Indizienbeweise, also “von untergeordneter Bedeutung” und wurden in 8 im Labor erforschten Fällen ermittelt.

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Zika ist sexuell übertragbar

Zika kann sexuell übertragen werden, wie in Tahiti entdeckt wurde. Obwohl es selten vorkommt, kann das Virus lange genug überleben, um bei sexuellem oder Blutkontakt übertragen zu werden. Das Virus kann laut der Forschung auch im Urin nachgewiesen werden – weitere Untersuchungen sind hier vonnöten.

Weitere Indizienbeweise: das Guillain-Barré-Syndrom

In den betroffenen Gebieten hat sich die Anzahl der Fälle der Autoimmunerkrankung Guillian-Barre erhöht. Obwohl die Fälle der Nervenkrankheit, die Lähmungen verursachen kann, zunehmen, beruht diese Beweisführung wiederum auf Indizien.

Eine Empfehlung, die ihr vermutlich nicht kennt

Die WHO hat offiziell eine Empfehlung herausgegeben, dass Frauen, bei denen die Viruserkrankung bekannt ist, mindestens in den zwei darauf folgenden Jahren nicht schwanger werden sollten. Die Möglichkeit, über einen gewissen Zeitraum Trägerin des Virus zu sein – obwohl dies wiederum nicht bestätigt ist – ist vorhanden. Bislang unbeantwortet ist die Frage, ob man nach einer Infektion das ganze Leben lang Träger des Virus sein könnte; vermutlich wird die Beantwortung der Frage es auch noch Jahrzehnte dauern.

Ein wirklich, wirklich interessanter Faktor – die Beteiligung der Rockefeller-Stiftung

(Lasst uns Zika online kaufen!)

Man ist darauf gestoßen, dass Zika online von der Rockefeller-Stifgung bei ATCC.org gekauft werden kann. Zuerst wurde Zika bei einem Rhesusaffen im Zika Forest in Uganda im Jahr 1947 ientdeckt. Die heute als Uganda Virus Research Institute (UVRI – etwa:  Virusforschungsinstitut Uganda) bekannte Einrichtung entdeckte das Virus; sie wurde im Jahr 1936 von der Rockefeller-Stiftung als Yellow Fever Research Institute (etwa: Gelbfieberforschungsinstitut) gegründet.

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Screenshot der ATTC-Website, auf der Zika in Form von Blutproben von Rhesusaffen bestellt werden kann.

Die Millionenfrage: Haben genetisch modifizierte (GM) Moskitos Zika verursacht?

Ein selbsternannter Anti-Verschwörungs-Blogger hat zugegeben, dass der Moskito vom Typ Aedes Aegypti in den 1970er Jahren in Amerika “ausgerottet” waren. Im 21. Jahrhundert behauptete Oxitec, eine Möglichkeit dafür gefunden zu haben, wie weitere Populationen durch die Freisetzung eines GM-Moskitos mit einem auf Suizid programmierten Gen in der DNA des Männchens kontrolliert werden können. Die Risikoabschätzung ist verworren; jedoch steht dort etwas über die Auswirkungen der Freisetzung von GM-Moskitos in Brasilien; und zwar ohne dass zuvor Tests an einer Spezies innerhalb des Ökosystems (Menschen ausgenommen) durchgeführt wurden:

“Bei diesen zufälligen Transporten [in Landfahrzeugen, über Wasser und sogar per Flugzeug] kann der nicht-modifizierte Moskito eine Möglichkeit finden, neue urbane Nischen zu kolonisieren [aufgrund der Freisetzung von GM-Moskitos].”

Das Risiko der Freisetzung von GM-Moskitos wird wie folgt beschrieben:

Die Vektor-Kompetenz zur Übertragung von Krankheiten auf den Menschen könnte in Richtung einer größeren Transmissions-Effizienz verändert worden sein.”

“Für andere Institutionen und Organisationen identifizierte Bedrohungen:

Eine in manchen Kreisen geäußerte Besorgnis lautet, dass der Einsatz einer neuen Abstammungslinie von Aedes Aegypti zur Übertragung anderer Krankheiten führen könnte, oder sogar zu einer Veränderung der Übertragungsmöglichkeiten.”

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Die GM-Debatte geht weiter und ist noch in einem frühen Stadium. Niemand weiß um die Rückwirkung des GM-Einsatzes, weil das Forschungsgebiet noch zu jung ist und die Ergebnisse im Rahmen der Standards wissenschaftlicher Forschung zu den Auswirkungen, wenn sie in die Umwelt freigesetzt werden, sind noch zu frisch.  Die Studien zu den Auswirkungen sind so lala; und wir werden möglicherweise unter Konsequenzen leiden, die so ähnlich sind wie Zika. Die wahren Folgen werden wir jedoch erst in Jahrzehnten kennen. Leider wird es dann zu spät sein.

Was wir wissen: Zika hat einen berechtigten Alarm ausgelöst, da es möglicherweise unsere Nachkommen bedroht. Es hat zudem eine berechtigte Fragewelle ausgelöst hinsichtlich aller Dinge, die in Zusammenhang mit dieser Problematik stehen.

Übersetzt aus dem Englischen von Anonhq.com.


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