Julian Assange sagte gerade, dass Clinton und ISIS von den selben Leuten finanziert werden

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Einen Tag nachdem Julian Assange zum ersten Mal offiziell enthüllte, dass die Quelle der gehackten Podesta- und DNC-E-Mails, die sich im Besitz von WikiLeaks befinden, nicht Russland ist, beschuldigt Julian Assange Hillary Clinton im zweiten Auszug aus dem John Pilger Special, das RT am Samstag ausstrahlt, die Amerikaner über die wahre Tragweite der Unterstützung des Islamischen Staates von Seiten der Verbündeten Washingtons im Nahen Osten getäuscht zu haben.

Wie zuvor berichtet, drängte Hillary Clinton in einer am 17. August 2014 durch WikiLeaks öffentlich gemachten E-Mail John Podesta, den damaligen Berater Barack Obamas, auf Katar und Saudi-Arabien “Druck auszuüben”, “die heimlich ISIS und anderen radikalen sunnitischen Gruppierungen finanzielle und logistische Unterstützung gewähren”.

“Ich denke, dies ist die aussagekräftigste E-Mail in der ganzen Sammlung”, sagte Julian Assange – dessen Whistleblower-Seite im Laufe des vergangen Jahres drei Tranchen an Material in Zusammenhang mit Clinton veröffentlichte – im Interview mit John Pilger. “Alle seriösen Analytiker wissen, und sogar die US-Regierung hat dem zugestimmt, dass einige saudische Persönlichkeiten ISIS unterstützt und finanziert haben, aber der Trick war immer, zu sagen, dass es irgendwelche ‘Schurkenprinzen’ seien, die mit ihrem Ölgeld tun, was immer sie wollen, und was ihre Regierung eigentlich missbillige. Aber diese E-Mail besagt, dass es die Regierungen von Saudi-Arabien und Katar sind, die ISIS finanziert haben.”

Wie von RT wiedergegeben, sprachen Assange und Pilger – die sich für ihr 25-minütiges Interview in der ecuadorianischen Botschaft in London zusammensetzten, wo der Whistleblower seit 2002 Zuflucht gefunden hat – auch über die Interessenkonflikte zwischen Clintons offiziellem Amt, der Nonprofit-Organisation ihres Mannes, und den Regierungsvertretern des Nahen Ostens, deren bekundetes Interesse am Kampf gegen den Terrorismus nicht aufrichtig gewesen sein könnte.

John Pilger: Die Saudis, die Kataris, die Marokkaner, die Bahrainis und besonders die ersten beiden, geben all dieses Geld der Clinton Foundation, während Hillary Clinton Außenministerin ist, und das Außenministerium stimmt massiven Waffenverkäufen zu, insbesondere an Saudi-Arabien.

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Julian Assange: Unter Hillary Clinton – und die Clinton-E-Mails enthüllen eine aussagekräftige Diskussion darüber – wurde mit Saudi-Arabien der weltweit größte Waffen-Deal aller Zeiten von über 80 Milliarden Dollar abgeschlossen. Während ihrer Amtszeit verdoppelte sich der Dollar-Wert der gesamten US-Waffenexporte.

John Pilger: Natürlich würde dies in der Konsequenz bedeuten, dass diese berüchtige Dschihadistengruppe names ISIL oder ISIS weitgehend mit Geld von Leuten geschaffen wurde, die der Clinton Foundation Geld geben?

Julian Assange: Ja.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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2 Comments

  1. Dieses aussagekräftige video assanges wird fast komplett von den deutschen medien ignoriert. Einfach mal ‘assange’ oder ‘wikileaks’ bei bild . de eingeben und schon weiss man, welche berichterstattung von oberer seite aus zugelassen und genehmigt wird.

    Ich selbst habe nun, obwohl ich öfters über den tellerrand schaue, mehr durchblick nach diesem video. Es passiert schneller als man denkt, wenn man sich in nebensächliche debatten verfangen lässt, ob trump nun rassistisch oder frauenfeindlich sei.

    Im grunde sollen wir (das volk) genau über solche nebensächlichkeiten diskutieren, während die wahren verbrechen totgeschwiegen werden.

    Danke für diesen artikel!

  2. Was ich in den Jahren 1997 bis Anfang 2000 in Düsseldorf beobachtet habe, bestätigt eindeutig die Aussagen, die Julian Assange und John Pilger hier machen.
    Allerdings halte ich die damalige Unterstützung von al Qaida , wozu ich auch IS und Isis zähle, durch Saudi Arabien und Katar, indirekt durch die Clinton-Administration, für sehr sinnvoll. Was sinnvoll ist, hängt allerdings davon ab, auf welcher Seite man steht.
    Ich hatte direkten Kontakt zu der Mannschaft, die ins WTC flog und ihrer Umgebung, darunter einer der späteren Anführer von Isis.

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