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Erfindung

Nigerianer erfindet Jet-Car aus Schrott: Es fährt an Land und auf dem Wasser

in Welt
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Ein Nigerianer hat entsorgten Müll dafür verwendet, um ein sonderbares Gefährt zu bauen, das sowohl an Land als auch im Wasser fährt!

Wenn ihr jemals nach Lagos in Nigeria kommt, dann haltet die Augen offen nach einem skurrilen, jet-artigen Gefährt, das sich an Land und auf dem Wasser bewegt. Kehinde Durojaiye ist der autodidaktische Erfinder, der hinter dem Projekt steht – und er ist zuversichtlich, dass das aero-amphibische Jet-Car eines Tages ein alltäglicher Anblick in dem Land sein wird.

Um das elegante Jet-Car zu konstruieren, durchsuchte Durojaiye haufenweise weggeworfenes Material; zu seinen Fundstücken zählen ein altes Keyboard, ein Bürosessel und sogar das Lenkrad eines Dreirads. Umfunktionierte Plastikteile, Holz und Styropor wurden ebenfalls für den Bau des Vehikels verwendet. Einige Male reiste Durojaiye bis zu 84 Meilen weg von Lagos, um an das Material heranzukommen.

Die einzigartige Erfindung kann Berichten zufolge Geschwindigkeiten von bis zu 75 Meilen pro Stunde (etwa 120 km/h) an Land erreichen und bis zu sechs Knoten (etwa 11,11 km/h) auf See. Durojaiye berichtete bei CNN:

„Wir wollen, dass die ganze Welt erfährt, dass es möglich ist, eine Art Maschine zu bauen, die an Land fahren kann, auf See und auch noch fliegen und vielleicht sogar unter Wasser fahren kann. Das ist mein ultimatives Ziel.“

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Von Kindesbeinen an war das Erfinden bereits Durojaiyes große Leidenschaft. Er besitzt eine Werkstatt, die sich in der Nähe einer Müllhalde in der Lagune von Lagos befindet. Bis heute hat er vier Prototypen des aero-amphiben Fahrzeugs gebaut. Bei dem Fahrzeug handelt es sich jedoch nicht um sein einziges Projekt. Der in Nigeria Wohnende arbeitet auch an anderen Geräten; unter anderem an einer ferngesteuerten Drohne. Eines seiner ultimativen Ziele ist es, das Jet-Car zum Fliegen zu bringen.

Wenig überraschend ist, dass der Erfinder in Lagos bereits für ein gewisses Aufsehen gesorgt hat. Die Stadt ist voller Hyundais und Toyotas; deshalb ist es gar nicht anders möglich als dass Durojaiyes Gefährt die Aufmerksamkeit erregt. Wenn er die Straßen entlangfährt, dann sind Vorbeilaufende Erzählungen zufolge so überrascht, dass sie ihn fragen, ob sie mit ihren Smartphones Bilder von seinem Fahrzeug machen dürfen.

Nigerianer erfindet Jet-Car aus Schrott: Es fährt an Land und auf dem Wasser.  Amanda Froelich für trueactivist.com. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

 

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Mann baut sein eigenes persönliches U-Boot aus einem Kajak

in Welt
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Olivier Feuillette ist ein Erfinder, der sich dazu entschlossen hat, sein eigenes U-Boot zu bauen… und zwar aus einem Kajak!

Das Bild- und Videomaterial zeigt, wie Olivier sein seltsam aussehendes Kajak ins offene Wasser hinausbringt. Er paddelt eine Weile herum und beschließt dann, es umzubauen.

Er zieht eine luftdicht versiegelte Kappe über den Sitz des Kajaks und schließt sich selbst darin ein. Als er die Messgeräte für Luft und Sauerstoff einschaltet, wird klar, dass er kurz vor dem Untertauchen ist.

Olivier hat auch ein Gespür für Style. Er hat sein Ein-Mann-U-Boot nach alten Unterseebooten aus dem Zweiten Weltkrieg nachgebaut – und es sieht krass aus.

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Schaut es euch hier an: Das Subo Kajak-U-Boot

Mann baut sein eigenes persönliches U-Boot aus einem Kajak. Von Corbet’s Keen Eye. Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

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Harvard baut rostfreie, giftfreie, wiederaufladbare Batterie, die ein Jahrzehnt hält

in Welt/Wirtschaft
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Die neue Batterietechnologie könnte auf sparsame Weise Energie abspeichern, die wir verwenden können, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint.

Forscher an der Harvard John A. Paulson School of Engineering and Applied Sciences (SEAS, etwa: John A. Paulson-Institution für Ingenieurswissenschaften und angewandte Wissenschaften von Harvard) haben eine günstige, ungiftige, rostfreie Durchflussbatterie entwickelt – das ist eine Batterie, die Energie in flüssiger Form abspeichert – die in der Lage dazu ist, mehr als 10 Jahre zu halten. Die Forscher schreiben in ihrem Paper:

„Wir zeigen eine wässrige organische und metallorganische Redox Flow-Durchflussbatterie, die Reaktionsmittel nutzt, die nur aus reichlich auf der Erde vorhandenen Elementen bestehen und die bei einem neutralen pH-Wert arbeitet. Dieser Ansatz kann die mittelfristige Lebensdauer bieten, die es organisch-metallorganischen Redox Flow-Batterien ermöglichen, kosteneffektiv Elektrizität in einer Gitterskala zu speichern. Dadurch wird eine gigantische Durchdringung mit intermittierender erneuerbarer Energie ermöglicht.“

Harvard erklärt, dass Flow-Batterien (Durchflussbatterien) eine vielversprechende Speicherlösung für erneuerbare Energien wie Wind- und Solarenergie sind. Sie lagern Energie in flüssigen Lösungen in externen Tanks – je größer die Tanks, desto mehr Energie wird abgespeichert. Da bei den derzeit erhältlichen Flow-Batterien oft ein Verschleißeffekt eintritt – ihre Energiespeicherungskapazität lässt nach, wenn sie häufig aufgeladen und wieder entladen wurden – ist es nötig, dass die Akkumulatorsäure in regelmäßigen Abständen ausgetauscht wird, um die Kapazitäten wieder zu erneuern.

Die Forscher aus Harvard haben nicht nur die Strukturen der Moleküle verändert, die in den positiven und negativen Akkumulatorsäure-Lösungen verwendet werden, so dass diese nun wasserlöslich und pH-neutral sind. Sie haben auch eine Batterie hergestellt, die nur 1% ihrer Kapazität pro 1.000 Ladungszyklen verliert und demzufolge nur minimalen Aufwand bei der Wartung und Instandhaltung benötigt – und das für einen Zeitraum, der länger ist als eine Dekade. Roy Gordon, der Thomas Dudley Cabot-Professor für Chemie und Professor der Materialwissenschaften an Harvard, kommentierte dazu:

„Weil wir dazu in der Lage waren, die Akkumulatorsäure im Wasser aufzulösen, konnten wir eine langlebige Batterie herstellen, die man im hauseigenen Keller installieren könnte. Wenn die Lösung auf dem Boden verschüttet wird, greift sie den Beton nicht an und da der Trägerstoff rostfrei ist, kann man günstigere Materialien dafür verwenden, um die Komponenten der Batterien zu bauen – etwa die Tanks und die Pumpen.“

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Die Forscher hoffen, dass sie das Ziel des Department of Energy (US-Energieministerium) erreichen können: Eine Batterie herstellen, die Energie für weniger als 100 US-Dollar (etwa 94 Euro) pro Kilowattstunde speichern kann. Dadurch würde die gespeicherte und erneuerbare Energie wettbewerbsfähig im Konkurrenzkampf mit Energie, die von traditionellen Kraftwerken produziert wird. Michael Aziz, der Gene und Tracy Sykes Professor für Material- und Energietechnologien in Harvard, merkte dazu an:

„Lithiumionenbatterien überleben nicht einmal 1.000 vollständige Ladungs- und Entladungszyklen. Wenn man auch nur ansatzweise in die Nähe dieses Kostenziels kommt, dann kann man die Welt verändern. Es wird kosteneffektiv, Batterien an so vielen Stellen zu installieren. Die Forschung bringt uns einen Schritt näher an die Erreichung dieses Ziels.“

Die neuartige Batterietechnologie wurde zum ersten Mal als Paper in der Nature im Jahr 2014 veröffentlicht. Im Rahmen des OPEN 2012-Programms erhielt das Team aus Harvard finanzielle Unterstützung von der Advanced Research Project Agency – Energy (ARPA-E) des U.S. Department of Energy (etwa: Behörde für fortgeschrittene Forschungsprojekte – Bereich Energie des US-amerikanischen Energieministeriums), um die Gitterskala-Batterie zu entwickeln. Harvard plant in Zusammenarbeit mit der Behörde weitere technologische und marktrelevante Durchbrüche im Laufe der nächsten Jahre zu fördern.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quellen:

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Mädchen in Gaza stellen aus Trümmern umweltfreundliche Bausteine her, um beim Aufbau ihrer Stadt mitzuhelfen

in Umwelt
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Zwei Hochschulabsolventinnen der Ingenieurwissenschaft entwickelten einen bezahlbaren Baustein aus Kriegstrümmern. Dies wird es den durch die israelische Blockade betroffenen Bürgern ermöglichen, ihre Häuser wieder aufzubauen.

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Zwei Graduierte der Ingenieurwissenschaft von der Islamischen Universität Gaza entwickelten einen umweltfreundlichen Baustein aus Kriegstrümmern, der es den Menschen ermöglichen wird, ihre Häuser und Gemeinden wieder aufzubauen. Laut Inhabitat wurden Majd Mashharawi and Rawan Abddllaht dazu inspiriert, ein verfügbares Baumaterial zu erschaffen, als sie mit der harten Realität durch die israelische Blockade konfrontiert wurden.

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Angeblich hat Israel eine Blockade eingerichtet, um die militante islamistische Gruppe Hamas zu bekämpfen, die den Gaza-Streifen sei 2007 regiert. Jedes noch so kleine Objekt, das die Grenze zum Gaza-Streifen passiert, wird dokumentiert. Dadurch wollen die israelischen Verteidigungskräfte verhindern, dass die Hamas neue Tunnel bauen kann, um Waffen zu schmuggeln. Die Blockade ist sehr umstritten und man geht davon aus, dass sie das palästinensische Volk benachteiligt. Tatsächlich hat die UNO erklärt, dass die Belagerung durch die Verletzung internationaler humanitärer Gesetze einer kollektiven Bestrafung gleichkommt.

Nichtsdestotrotz bleibt sie bestehen. Daraus resultiert, dass die Einfuhr von Baumaterialien oft ein erniedrigender, teurer und zeitaufwändiger Prozess ist. Aus diesem Grund arbeiteten Abddllaht und Mashharawi zusammen, um einen Baustein zu entwickeln, der aus Materialien innerhalb der Stadt hergestellt werden kann. Weil Gaza in den letzten zehn Jahren drei Kriege erlitten hat, gibt es vor allem eine Sache, die im Überfluss vorhanden ist: Trümmer.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

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